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(11) |
EP 1 245 920 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.12.2005 Patentblatt 2005/49 |
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Anmeldetag: 04.09.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F41H 3/00 |
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Verfahren und Vorrichtung zur Tarnung eines militärischen Ziels
Process and device for camouflage of military targets
Procédé et appareil pout le camouflage d'objectifs militaires
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT SE |
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Priorität: |
09.09.1999 DE 19943186
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.10.2002 Patentblatt 2002/40 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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00118247.6 / 1083400 |
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Patentinhaber: EADS Deutschland GmbH |
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85521 Ottobrunn (DE) |
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Erfinder: |
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- Kaiser, Joachim H. Dr.
28277 Bremen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 401 919 US-A- 5 078 462
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DE-C- 4 406 227
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Verfahren und eine Vorrichtung zur Tarnung eines eine Zieloberfläche
aufweisenden militärischen Ziels vor der Entdeckung durch einen externen Sensor durch
Verwendung zumindest einer Lichtquelle, wobei sich das Ziel bezüglich des Sensors
vor einem strahlenden Hintergrund befindet. Das Ziel kann beispielsweise ein Fahrzeug,
ein Schiff oder ein Fluggerät sein.
[0002] Aus der DE 34 01 919 A1 ist eine Tarnungsvorrichtung bekannt, bei der eine Kamera
die hinter dem zu tarnenden Objekt befindliche Umgebung filmt. Eine Steuerung übermittelt
entsprechende Bildausschnitte des zu tarnenden Fahrzeugs an Projektoren, die diese
wiederum auf eine halbtransparente Platte projizieren, um einen Tarneffekt zu erzielen.
In einer ersten Ausführungsform wird die Hintergrundinformation mittels innenliegender
Projektoren auf die halbtransparent ausgeführte Zieloberfläche projiziert. Bei Verwendung
geeigneter Projektoren kann auf diese Weise eine schnelle, auch räumlich und zeitlich
variierende Einstellung der vom Ziel ausgehenden Strahldichte erreicht werden. Bei
innenliegenden Projektoren muß die Zieloberfläche halbtransparent bleiben. Eine Verträglichkeit
mit Maßnahmen zur Radartarnung ist bei innenliegenden Projektoren nur bedingt gegeben,
da hierbei im sichtbaren Spektralbereich halbtransparente Radarabsorber benötigt würden.
Darüber hinaus berücksichtigt diese Druckschrift nicht die militärisch bedeutsamen
Spektralbereiche IR und UV. Alternativ wird vorgeschlagen, außenliegenden Projektoren
zu verwenden. Der von der Kamera angesteuerte Tamungsprojektor projiziert dabei zeitgleich
und bezüglich der Größe angepasst die aus der Sicht des Betrachters vom Ziel verdeckte
und von der Kamera gefilmte Hintergrundfläche auf die Oberfläche des Ziels. Die außenliegenden
Projektoren sind gegen eine Verschmutzung der Oberfläche geschützt.
[0003] Aus der Druckschrift EP 0 361 661 A1 ist eine Vorrichtung bzw. ein Verfahren bekannt,
bei der bzw. bei dem mittels einer photo-leitenden Schicht die Farbtemperatur der
emittierten Strahlung verändert wird. Die emittierte Strahlung wird über den jeweiligen
Zustand der photo-leitenden Schicht bestimmt.
[0004] Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Tarnung
von Zieloberflächen anzugeben, die elektro-optische Sensoren zu täuschen vermag und
die den Stand der Technik verbessert.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Weiter
Ausführungsformen sind in den auf diese rückbezogenen Unteransprüchen angegeben.
[0006] Erfindungsgemäß wird zur Tarnung gegenüber elektro-optischen Sensoren eine geeignete
Beleuchtung des Ortungsziels in den von externen Sensoren einsehbaren Oberflächenbereichen
(Zieloberfläche) angewendet. Die Beleuchtung wird dabei so eingestellt, dass die Strahldichte
der vom beobachteten Ziel ausgehenden optischen Strahlung möglichst genau der vom
Zielhintergrund ausgehenden Strahlung entspricht.
[0007] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Tarnung umfasst die folgenden Schritte:
- Positionieren der Lichtquelle(n) derart, dass die Zieloberfläche beleuchtet wird,
die Lichtquelle(n) für den externen Sensor jedoch nicht sichtbar ist (sind),
- Einkopplung von Licht in eine auf der Zieloberfläche angeordnete Oberflächenschicht
aus lichtleitendem Material und Auskopplung des Lichts auf der dem Sensor zugewandten
Außenseite der Oberflächenschicht
- Messung der Strahldichte des Hinterg5rundes in Richtung zum externen Sensor und
- Steuerung der Helligkeit der Lichtquelle(n) so dass die von der Zieloberfläche ausgehende
Strahldichte möglichst genau der vom Hintergrund ausgehenden Strahldichte entspricht.
[0008] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Tarnung ist auch eine Tameinrichtung mit zumindest
einer Lichtquelle, bei der
- die Lichtquelle als externe Lichtquelle (2) zur Beleuchtung der Zieloberfläche (1)
angeordnet ist,
- die Zieloberfläche (1) eine Oberflächenschicht (5) aus lichtleitendem Material aufweist,
welche zur Leitung des von der/den Lichtquelle(n) in sie eingekoppelten Lichts und
zur Auskopplung des Lichts an der dem Sensor (3) zugewandten Außenseite (6) der Oberflächenschicht
(5) angepasst ist,
- eine Vergleichseinrichtung zur Durchführung eines Vergleichs zwischen der gemessenen
Strahldichte des Hintergrundes und der vom Ziel ausgehenden Strahldichte zum externen
Sensor (3) vorgesehen ist und eine Steuereinrichtung zur Steuerung der Lichtstärke
der externen Lichtquelle(n) (2) in Abhängigkeit des durchgeführten Vergleichs.
[0009] Die besonderen Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung sind darin zu sehen, daß aufgrund
der Frequenzumsetzung des von der/den Lichtquelle(n) abgestrahlten Lichts, auf das
die suchenden Sensoren üblicherweise nicht reagieren, die Entdeckung des Ziels ausgeschlossen
ist. Weiterhin ist es möglich, auch mehrspektrale Sensoren zu täuschen. In weiterer
Ausgestaltung der Erfindung soll das Ziel sowohl von außen als auch im Bereich der
Oberflächenschicht selbst mit dem für die Tarnung notwendigen Licht versorgbar sein.
[0010] Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben, die in schematischer
Weise ein Ausführungsbeispiel derselben mit integrierten Lichtquellen zeigt.
[0011] In der Figur ist ein Teil der Zieloberfläche 1 eines nicht näher bestimmten Ziels
dargestellt. An zielabhängig geeigneten Orten der Zieloberfläche 1 sind mehrere Lichtquellen
2 angeordnet. Die Anordnung erfolgt bevorzugt so, dass die Lichtquellen 2 aus dem
Bereich, in dem eine Beobachtung mit externen Sensoren 3 erwartet wird, nicht direkt
einsehbar ist. Die in der Figur dargestellt Lösung schafft Abhilfe für Fälle, bei
denen durch die Bauart des Ziels bedingt die Lichtquellen nicht an Stellen angebracht
werden können, die für den Sensor 3 uneinsehbar sind. Die Beschichtung 5 der Zieloberfläche
ist lichtleitend ausgeführt. Die Einspeisung des zu emittierenden Lichts erfolgt indirekt
entweder durch Einkopplung von innen durch die Außenstruktur des Ziels oder seitlich,
wie es in der Figur dargestellt ist. Die Auskoppelung des zur Täuschung des Sensors
3 benötigten Lichts erfolgt entweder an diskreten Stellen 6 oder flächig verteilt
an der dem Sensor 3 zugewandten Außenseite der Oberflächenschicht 5. Als Lichtquellen
können beispielsweise großflächige Leuchtdioden aus photoelektrischen Polymeren dienen.
Für die Oberflächenschicht eignen sich Materialien wie Elektroluminiszenzfolien oder
in besonderer Weise Matten aus Lichtleitfasern. Letztere zeichnen sich durch ihre
Verträglichkeit mit Radartarnmaßnahmen aus.
[0012] Durch geeignete bordeigene Sensoren des Ziels, die auf der dem Hintergrund zugewandten
Seite angeordnet sind, wird die Strahldichte des Hintergrundes gemessen. Weiterhin
wird die vom Ziel selbst ausgehende Strahldichte ermittelt. Der Vergleich beider Werte
führt zu einer Steuergröße für die Helligkeit der das Ziel beleuchtenden Lichtquellen
2.
[0013] Bei der Festlegung der Positionen der Lichtquelle 2 muss die vornehmlich erwartete
Beobachtungsrichtung des Sensors 3 auf das Ziel berücksichtigt werden. So ist beispielsweise
eine Beleuchtung der Oberseite eines Flugzeuges bei anzunehmender Beobachtung durch
Bodensensoren nichtangezeigt. Wenn Teile der vom erwarteten Sensor 3 einsehbaren Zieloberfläche1
nur schlecht ausgeleuchtet werden können, so muß die entsprechende Flächengröße in
Relation zur gesamten Zieloberfläche gesetzt werden.
[0014] Für eine Nutzung der Erfindung im IR-Bereich muß die von der Zieloberfläche emittierte
Strahldichte durch Kühlung und thermische Isolation zunächst unter die kleinste zu
erwartende Hintergrund-Strahldichte gebracht werden. Dann kann durch Beleuchtung mit
entsprechenden IR-Lichtquellen die Zieloberfläche 1 in allen Situationen dem IR-Hintergrund
angepaßt werden. Diese Art der IR-Tarnung nützt die Vorteile der Temperatursteuerung
hinsichtlich größerer Flexibilität und schneller Variation der Strahldichte. Bei Benutzung
abgesetzter Lichtquellen ist sie auch im Falle verschmutzter Zieloberfläche noch wirksam.
[0015] Soll die Tarnmaßnahme nicht nur für ein schmales Wellenlängenintervall wirksam sein,
so sind entsprechend breitbandige oder mehrfrequente Lichtquellen zu verwenden werden.
Die zur Ermittlung der Steuergröße für die Beleuchtungshelligkeit notwendigen bordeigenen
Sensoren müssen dann ebenfalls mehrfarbig oder breitspektral ausgeführt werden. Eine
derartige Ausrüstung ist erforderlich, wenn der beobachtende Sensor 3 beispielsweise
zwei IR-Bereiche nutzt oder zusätzliche UV-Sensoren zu einer Erhöhung der Detektionssicherheit
heranzieht.
[0016] Die Beleuchtung der Zieloberfläche kann durch steuerbare Blenden auch zur Erzeugung
von Mustern, die zusammen mit der Helligkeitsregelung auch räumlich und zeitlich variiert
werden können, verwendet werden. Auf diese Weise lassen sich Hintergrundmuster imitieren,
um dem Sensor 3 die Ortung des Ziels zu erschweren. Es besteht darüber hinaus die
Möglichkeit, die Auswertealgorithmen von Sensoren zu täuschen. Erreicht beispielsweise
eine Rakete eine große Nähe zum erfassten Ziel, so beschränkt sich das Blickfeld des
IR-Suchkopfes der Rakete in der Regel auf die Zieloberfläche. In dieser Situation
kann ein für den Sensor 3 signifikanter Leuchtfleck erzeugt werden, der in der Schlussphase
des Anfluges derart über die Zieloberfläche geführt wird, dass die Rakete - ihm nachfolgend
- am Ziel vorbeigeführt wird. Eine geeignete Führung des signifikanten Leuchtflecks
ist eine stark beschleunigte Bewegung quer zur Anflugrichtung der Rakete bis hin zum
Rand der vom Raketensensor 3 aus gesehenen Zielprojektion.
1. Verfahren zur Tarnung eines eine Zieloberfläche (1) aufweisenden militärischen Ziels
vor der Entdeckung durch einen externen Sensor (3) durch Verwendung zumindest einer
Lichtquelle, wobei sich das Ziel bezüglich des Sensors (3) vor einem strahlenden Hintergrund
befindet,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- Positionieren der Lichtquelle(n) (2) derart, dass die Zieloberfläche (1) beleuchtet
wird, die Lichtquelle(n) (2) für den externen Sensor (3) jedoch nicht sichtbar ist
(sind),
- Einkopplung von Licht in eine auf der Zieloberfläche (1) angeordnete Oberflächenschicht
(5) aus lichtleitendem Material und Auskopplung des Lichts auf der dem Sensor (3)
zugewandten Außenseite (6) der Oberflächenschicht (5),
- Messung der Strahldichte des Hintergrundes in Richtung zum externen Sensor (3) und
- Steuerung der Helligkeit der Lichtquelle(n) (2) so dass die von der Zieloberfläche
ausgehende Strahldichte möglichst genau der vom Hintergrund ausgehenden Strahldichte
entspricht.
2. Verfahren zur Tarnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Tarnung gegenüber einem im IR-Bereich arbeitenden externen Sensor die von der
Zieloberfläche (1) emittierte Strahldichte durch Kühlung und thermische Isolation
der Zieloberfläche (1) unter die kleinste zu erwartende Hintergrund-Strahldichte gebracht
wird.
3. Verfahren zur Tarnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass breitbandige oder mehrfrequente Lichtquellen (2) verwendet werden, wobei zur Ermittlung
der Stellgröße für die Steuerung der Helligkeit der Lichtquelle(n) (2) mehrfarbige
oder breitspektralig arbeitende Sensoren eingesetzt werden.
4. Verfahren zur Tarnung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichteinkopplung seitlich oder von der dem Sensor (3) abgewandten Seite der Zieloberfläche
(1) in die Oberflächenschicht (5) erfolgt.
5. Verfahren zur Tarnung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtauskopplung an diskreten Stellen der Zieloberfläche (1) mit Hilfe von Blenden
zur gezielten lokalen Beeinflussung der ausgekoppelten Lichtstrahlung erfolgt.
6. Verfahren zur Tarnung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der externen Lichtquellen (2) zumindest ein signifikanter Leuchtfleck auf
der Zieloberfläche (1) des Ziels erzeugt wird und dieser in einer beschleunigten Bewegung
derart über die Zieloberfläche geführt wird, dass der Sensors (3) am Ziel vorbeigeführt
wird.
7. Verfahren zur Tarnung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtauskopplung flächig verteilt an der Außenseite der Oberflächenschicht (5)
erfolgt.
8. Verfahren zur Tarnung nach einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtauskopplung an diskreten Stellen (6) an der Außenseite der Oberflächenschicht
(5) erfolgt.
9. Verfahren zur Tarnung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Lichtauskopplung großflächige Leuchtdioden aus photoelektrischen Polymeren verwendet
werden.
10. Tameinrichtung für ein militärisches Ziel mit einer Zieloberfläche (1) zur Tarnung
vor der Entdeckung durch einen externen Sensor (3) durch Verwendung zumindest einer
Lichtquelle, wobei sich das Ziel bezüglich des Sensors (3) vor einem strahlenden Hintergrund
befindet,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Lichtquelle als externe Lichtquelle (2) zur Beleuchtung der Zieloberfläche (1)
angeordnet ist,
- die Zieloberfläche (1) eine Oberflächenschicht (5) aus lichtleitendem Material aufweist,
welche zur Leitung des von der/den Lichtquelle(n) in sie eingekoppelten Lichts und
zur Auskopplung des Lichts an der dem Sensor (3) zugewandten Außenseite (6) der Oberflächenschicht
(5) angepasst ist,
- eine Vergleichseinrichtung zur Durchführung eines Vergleichs zwischen der gemessenen
Strahldichte des Hintergrundes und der vom Ziel ausgehenden Strahldichte zum externen
Sensor (3) vorgesehen ist und eine Steuereinrichtung zur Steuerung der Lichtstärke
der externen Lichtquelle(n) (2) in Abhängigkeit des durchgeführten Vergleichs.
11. Tameinrichtung nach dem Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Tarnung im IR-Bereich eine Einrichtung zur Kühlung und zur thermischen Isolation
der Zieloberfläche (1) vorgesehen ist, um die von der Zieloberfläche (1) emittierte
Strahldichte zu verringern.
12. Tarneinrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle(n) (2) breitbandige oder mehrfrequente Lichtquellen (2) sind und
die Sensoren für die Steuerung der Beleuchtungshelligkeit mehrfarbige oder breitspektralig
arbeitende Sensoren sind.
13. Tameinrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle(n) (2) stirnseitig bezüglich der Oberflächenschicht (5) oder auf
der dem Sensor (3) abgewandten Seite der Zieloberfläche (1) angeordnet ist (sind).
14. Tameinrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtauskopplung aus der Oberflächenschicht (5) mit an diskreten Stellen angeordneten
steuerbaren Blenden erfolgt.
15. Tameinrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zur Lichtauskopplung großflächige Leuchtdioden aus photoelektrischen Polymeren verwendet
werden.
16. Tameinrichtung der voranstehenden Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass in der Oberflächenschicht (5) wenigstens eine Matte aus Lichtleitfasern vorgesehen
ist.
17. Tameinrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zur Lichtauskopplung Elektrolumineszensfolien verwendet werden.
1. A method for camouflaging a military target exhibiting a target surface (1) against
discovery by an external sensor (3) by use of at least one light source, the target
being located, with respect to the sensor (3), in front of a radiating background,
characterised by the following steps:
- positioning the light source(s) (2) in such a manner that the target surface (1)
is illuminated but the light source(s) is (are) are not visible to the external sensor
(3),
- coupling light into a surface layer (5) arranged on the target surface (1) and consisting
of light-conducting material, and decoupling the light on the outside (6) of the surface
layer (5) facing towards the sensor (3),
- measuring the radiance of the background in the direction towards the external sensor
(3) and
- controlling the brightness of the light source(s) (2) in such a way that the radiance
emanating from the target surface corresponds as precisely as possible to the radiance
emanating from the background.
2. A method for camouflaging according to claim 1, characterised in that for the purpose of camouflaging in relation to an external sensor operating in the
IR region the radiance emitted from the target surface (1) is brought to below the
lowest background radiance to be expected by cooling and thermal insulation of the
target surface (1).
3. A method for camouflaging according to claim 1 or 2, characterised in that use is made of broadband or multifrequency light sources (2), with polychromatic
sensors or sensors operating within a broad spectrum being employed for the purpose
of ascertaining the correcting variable for the control of the brightness of the light
source(s) (2).
4. A method for camouflaging according to one of the preceding claims, characterised in that the coupling of light into the surface layer (5) is effected laterally or from the
side of the target surface (1) facing away from the sensor (3).
5. A method for camouflaging according to one of the preceding claims, characterised in that the decoupling of light is effected at discrete points on the target surface (1)
with the aid of apertures for exerting purposeful local influence on the decoupled
light radiation.
6. A method for camouflaging according to one of the preceding claims, characterised in that by means of the external light sources (2) at least one significant spot of light
is generated on the target surface (1) of the target and this spot of light is guided
in an accelerated movement over the target surface in such a manner that the sensor
(3) is guided past the target.
7. A method for camouflaging according to one of the preceding claims, characterised in that the decoupling of light is effected on the outside of the surface layer (5), distributed
in planar manner.
8. A method for camouflaging according to one of the preceding claims 1 to 6, characterised in that the decoupling of light is effected at discrete points (6) on the outside of the
surface layer (5).
9. A method for camouflaging according to one of the preceding claims, characterised in that use is made of large-area light-emitting diodes consisting of photoelectric polymers
for the purpose of decoupling light.
10. A camouflaging device for a military target having a target surface (1) for the purpose
of camouflaging against discovery by an external sensor (3) by the use of at least
one light source, the target being located, with respect to the sensor (3), in front
of a radiating background,
characterised in that
- the light source is arranged as an external light source (2) for illuminating the
target surface (1),
- the target surface (1) exhibits a surface layer (5) consisting of light-conducting
material, which is adapted for guiding the light coupled into it from the light source(s)
and for decoupling the light on the outside (6) of the surface layer (5) facing towards
the sensor (3),
- a comparator is provided for carrying out a comparison between the measured radiance
of the background and the radiance emanating from the target to the external sensor
(3), and a control device is provided for controlling the luminous intensity of the
external light source(s) (2) as a function of the comparison that has been carried
out.
11. A camouflaging device according to claim 10, characterised in that for the purpose of camouflaging in the IR region a device for cooling and for thermal
insulation of the target surface (1) is provided, in order to reduce the radiance
emitted from the target surface (1).
12. A camouflaging device according to claim 10 or 11, characterised in that the light source(s) (2) is (are) broadband or multifrequency light sources (2) and
the sensors for the control of the brightness of the illumination are polychromatic
sensors or sensors operating within a broad spectrum.
13. A camouflaging device according to one of the preceding claims 10 to 12, characterised in that the light source(s) (2) is (are) arranged on the front side with respect to the surface
layer (5) or on the side of the target surface (1) facing away from the sensor (3).
14. A camouflaging device according to one of the preceding claims 10 to 13, characterised in that the decoupling of light from the surface layer (5) is effected with controllable
apertures arranged at discrete points.
15. A camouflaging device according to one of the preceding claims 10 to 14, characterised in that use is made of large-area light-emitting diodes consisting of photoelectric polymers
for the purpose of decoupling light.
16. A camouflaging device according to one of the preceding claims 10 to 15, characterised in that at least one mat consisting of optical fibres is provided in the surface layer (5).
17. A camouflaging device according to one of the preceding claims 10 to 16, characterised in that use is made of electroluminescent films for the purpose of decoupling light.
1. Procédé de camouflage d'une cible militaire présentant une surface de cible (1) contre
la détection par un capteur extérieur (3) par utilisation d'au moins une source lumineuse,
la cible se situant par rapport au capteur (3) devant un arrière-plan rayonnant,
caractérisé par les étapes suivantes :
- positionnement de la (des) source(s) lumineuse(s) (2) de telle sorte que la surface
de cible (1) est éclairée, mais que la (les) source(s) lumineuse(s) (2) n'est (ne
sont) pas visible(s) pour le capteur extérieur (3),
- couplage de lumière dans une couche superficielle (5) en matériau conducteur de
lumière disposée sur la surface de cible (1) et découplage de la lumière sur le côté
extérieur (6) de la couche superficielle (5) tourné vers le capteur (3),
- mesure de la luminance énergétique de l'arrière-plan en direction du capteur extérieur
(3) et
- réglage de la luminosité de la (des) source(s) lumineuse(s) (2) de sorte que la
luminance énergétique émise par la surface de cible corresponde le plus exactement
possible à la luminance énergétique émise par l'arrière-plan.
2. Procédé de camouflage suivant la revendication 1, caractérisé en ce que, pour le camouflage vis-à-vis d'un capteur extérieur fonctionnant dans le domaine
IR, la luminance énergétique émise par la surface de cible (1) est amenée au-dessous
de la luminance énergétique minimale prévisible de l'arrière-plan par refroidissement
et isolation thermique de la surface de cible (1).
3. Procédé de camouflage suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce qu'on utilise des sources lumineuses (2) à large bande ou à plusieurs fréquences, des
capteurs travaillant sur plusieurs couleurs ou sur un large spectre étant utilisés
pour la détermination de la grandeur de commande pour régler la luminosité de la (des)
sources(s) lumineuse(s) (2).
4. Procédé de camouflage suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le couplage de lumière dans la couche superficielle (5) s'effectue latéralement ou
à partir du côté de la surface de cible (1) opposé au capteur (3).
5. Procédé de camouflage suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le découplage de lumière s'effectue en des endroits discrets de la surface de cible
(1) à l'aide de diaphragmes pour une influence locale ciblée du rayonnement lumineux
découplé.
6. Procédé de camouflage suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un spot lumineux significatif est produit sur la surface de cible (1) de
la cible au moyen des sources lumineuses extérieures (2) et que ce spot est guidé
dans un mouvement accéléré sur la surface de cible de telle sorte que le capteur (3)
passe à côté de la cible.
7. Procédé de camouflage suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le découplage de lumière s'effectue en répartition surfacique sur le côté extérieur
de la couche superficielle (5).
8. Procédé de camouflage suivant l'une des revendications précédentes 1 à 6, caractérisé en ce que le découplage de lumière s'effectue en des endroits discrets (6) sur le côté extérieur
de la couche superficielle (5).
9. Procédé de camouflage suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des diodes électroluminescentes de grande surface en polymères photoélectriques sont
utilisées pour le découplage de lumière.
10. Dispositif de camouflage pour une cible militaire comportant une surface de cible
(1) pour le camouflage contre la détection par un capteur extérieur (3) par utilisation
d'au moins une source lumineuse, la cible se situant par rapport au capteur (3) devant
un arrière-plan rayonnant,
caractérisé en ce que
- la source lumineuse est disposée en tant que source lumineuse extérieure (2) pour
l'illumination de la surface de cible (1),
- la surface de cible (1) présente une couche superficielle (5) en matériau conducteur
de lumière, qui est adaptée au guidage de la lumière couplée en elle par la (les)
source(s) lumineuse(s) et au découplage de la lumière sur le côté extérieur (6) de
la couche superficielle (5) tourné vers le capteur (3),
- un comparateur est prévu pour effectuer une comparaison entre la luminance énergétique
mesurée de l'arrière-plan et la luminance énergétique émise par la cible en direction
du capteur extérieur (3) et un dispositif de commande pour régler l'intensité lumineuse
de la (des) source(s) lumineuse(s) extérieure(s) (2) en fonction de la comparaison
effectuée.
11. Dispositif de camouflage suivant la revendication 10, caractérisé en ce que, pour le camouflage dans le domaine IR, un dispositif de refroidissement et d'isolation
thermique de la surface de cible (1) est prévu pour réduire la luminance énergétique
émise par la surface de cible (1).
12. Dispositif de camouflage suivant l'une des revendications 10 et 11, caractérisé en ce que la (les) source(s) lumineuse(s) sont des sources lumineuses (2) à large bande ou
à plusieurs fréquences et que les capteurs pour le réglage de la luminosité de l'éclairage
sont des capteurs travaillant sur plusieurs couleurs ou sur un large spectre.
13. Dispositif de camouflage suivant l'une des revendications précédentes 10 à 12, caractérisé en ce que la (les) source(s) lumineuse(s) (2) est (sont) disposée(s) du côté frontal par rapport
à la couche superficielle (5) ou sur le côté de la surface de cible (1) opposé au
capteur (3).
14. Dispositif de camouflage suivant l'une des revendications précédentes 10 à 13, caractérisé en ce que le découplage de lumière de la couche superficielle (5) s'effectue par des diaphragmes
commandés disposés en des endroits discrets.
15. Dispositif de camouflage suivant l'une des revendications précédentes 10 à 14, caractérisé en ce que des diodes électroluminescentes de grande surface en polymères photoélectriques sont
utilisées pour le découplage de lumière.
16. Dispositif de camouflage suivant l'une des revendications précédentes 10 à 15, caractérisé en ce qu'au moins un mat en fibres optiques est prévu dans la couche superficielle (5).
17. Dispositif de camouflage suivant l'une des revendications précédentes 10 à 16, caractérisé en ce que des feuilles électroluminescentes sont utilisées pour le découplage de lumière.
