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EP 1 247 615 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.02.2007 Patentblatt 2007/08 |
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Anmeldetag: 02.04.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Bearbeitungseinrichtung zur Kantenbearbeitung von Schneidwerkzeugen
Machining device to process the edges of cutting tools
Dispositif d'usinage pour traiter les bords des outils à couper
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.10.2002 Patentblatt 2002/41 |
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Patentinhaber: WENDT GmbH |
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D-40670 Meerbusch (DE) |
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Erfinder: |
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- Lamers, Norbert, Dipl.-Ing.
47445 Moers (DE)
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Vertreter: DR. STARK & PARTNER |
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PATENTANWÄLTE
Moerser Strasse 140 47803 Krefeld 47803 Krefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 603 495 DE-A- 3 116 327 DE-A- 19 651 626 DE-A- 19 920 101 US-A- 2 608 034 US-A- 5 944 587
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WO-A-93/18891 DE-A- 4 141 900 DE-A- 19 904 944 FR-A- 2 235 763 US-A- 4 393 535
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Bearbeitungseinrichtung zum Einsatz in einer Vorrichtung
zur mechanischen Oberflächen- und/oder Kantenbearbeitung von Schneidwerkzeugen, insbesondere
zum Verrunden der Schneidkante(n) von Schneidplatten oder dergleichen, mit wenigstens
einem durch einen Antrieb in Relativbewegung zu dem zu bearbeitenden Bereich des Schneidwerkzeuges
versetzbaren und zur Oberflächen- und/oder Kantenbearbeitung mit den entsprechenden
Bereichen des Schneidwerkzeuges in Kontakt bringbaren Bearbeitungsmittel (siehe z.B.
DE-A-3 116 327).
[0002] Bei der Schneidwerkzeugherstellung ergibt sich häufig die Notwendigkeit, die nach
dem Schleifprozess scharfe Schneidkante gezielt zu verrunden, wobei Größe und Form
der Verrundung vom späteren Einsatz des Schneidwerkzeuges abhängen. Dabei ist die
Qualität und Präzision der Verrundung sowohl für die Haltbarkeit des Schneidwerkzeuges
als auch für die Güte des Bearbeitungsergebnisses beim Einsatz des Schneidwerkzeuges
von großer Bedeutung.
[0003] Aus der Praxis sind derartige Bearbeitungseinrichtungen in verschiedensten Ausführungsformen
bekannt.
[0004] Neben Sandstrahlen und Trommelieren ist eine Bearbeitung mit einer bürstenförmigen
Bearbeitungseinrichtung am stärksten verbreitet, wobei solche Bürsten aus einer mit
elastischen Borsten besetzten und um ihre Längsachse rotierenden Walze bestehen.
[0005] Nachteilig hierbei ist, dass durch die großen Dimensionen derartiger Bürsten nur
beschränkt zur Verrundung von Schneidwerkzeugen eingesetzt werden können.
[0006] Bei heutzutage weit verbreiteten Schneidplatten mit unterschiedlichen Kantenhöhen,
so genannten "gewaveten" Schneidplatten, lassen sich z. B. solche Bürsten nicht einsetzen,
da das Verrundungsergebnis von der Eingriffstiefe abhängt und diese durch die verschiedenen
hohen Bereiche der Schneidplatten unterschiedlich sind.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden und eine Bearbeitungseinrichtung
anzugeben, mit der eine Bearbeitung von Schneidwerkzeugen mit verschieden hohen Bereichen
bei guten Bearbeitungsergebnissen möglich ist.
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Bearbeitungseinrichtung gemäß Anspruch 1 zum
Einsatz in einer Vorrichtung zur mechanischen Oberflächen- und/oder Kantenbearbeitung
von Schneidwerkzeugen, insbesondere zum Verrunden der Schneidkante(n) von Schneidplatten
oder dergleichen, mit wenigstens einem durch einen Antrieb in Relativbewegung zu dem
zu bearbeitenden Bereich des Schneidwerkzeuges versetzbaren und zur Oberflächen- und/oder
Kantenbearbeitung mit den entsprechenden Bereichen des Schneidwerkzeuges in Kontakt
bringbaren Bearbeitungsmittel, wobei die Bearbeitungseinrichtung zumindest ein als
längliches, im Wesentlichen zylinderförmig ausgebildetes und durch den mit der Bearbeitungseinrichtung
verbundenen Antrieb in eine rotatorische Bewegung um eine zur Längserstreckung im
Wesentlichen parallele Achse versetzbares Bearbeitungsmittel aufweist, wobei mehrere
als flexible Bearbeitungsbürstfäden ausgebildete, insbesondere verschlungene oder
miteinander verflochtene Bearbeitungsmittel vorgesehen sind, die aus Kunststoff oder
Metall bestehen und mit Abrasivstoffen besetzt und/oder durchsetzt sind und wobei
die Bearbeitungsbürstfäden in einem länglichen, insbesondere kreiszylinderförmigen
Hohlkörper vorgesehen und endseitig aus dem Hohlkörper herausragend angeordnet sind
und die Bearbeitungsmittel durch eine Vorschubeinrichtung, insbesondere auch während
des Bearbeitungsbetriebes nachführbar sind,
so dass ein Ausgleich der Abnutzung durch die Bearbeitung, entweder in Bearbeitungspausen
oder aber kontinuierlich während der Bearbeitung erfolgt.
[0009] Hierdurch kann die Bearbeitung der entsprechenden Bereiche des Schneidwerkzeuges
wesentlich genauer erfolgen, da das Bearbeitungsmittel gegenüber üblichen Bürsten
deutlich kleiner ausgebildet werden kann. Bürsten in entsprechend kleiner Form sind
insofern nicht möglich, da aufgrund der dann sehr kurzen Borstenlänge bei üblichem
Verschleiß nur eine sehr kurze Einsatzdauer möglich wäre. Weiterhin entfällt der bei
üblichen Bürsten mit einem großen Durchmesser erforderliche Platzbedarf, so dass die
Bearbeitungsvorrichtung ebenfalls kleiner und kostengünstiger ausgebildet sein kann.
Dabei kann die Rotation kontinuierlich erfolgen oder als kurze Intervalle in jeweils
entgegengesetzter Drehrichtung ausgebildet sein.
[0010] Auch wird eine größere Flexibilität der Bearbeitungsmittel ermöglicht, so dass eine
schonendere Bearbeitung möglich ist und durch die Flexibilität ein Ausgleich von Unebenheiten
oder dergleichen erfolgen kann. Dabei können die zwischen den einzelnen Bearbeitungsbürstfäden
verbleibenden Freiräume mit einem beispielsweise aus Kunststoff bestehenden Bindemittel
aufgefüllt sein, so dass eine höhere Stabilität gegeben ist.
[0011] Ferner wird eine gute seitliche Führung gewährleistet und Bearbeitungsbeeinträchtigung
durch Verlagerung der Bearbeitungsbürstfädenenden oder ungewolltes Auffächern des
Bearbeitungsbürstfädenbündels wird vermieden.
[0012] Zudem kann ein Ausgleich der Abnutzung durch die Bearbeitung, entweder in Bearbeitungspausen
oder aber kontinuierlich während der Bearbeitung erfolgen.
[0013] Dabei können die Breite und Tiefe bzw. der Durchmesser des Hohlkörpers klein sein,
insbesondere in etwa 2 bis 20 mm betragen.
[0014] Auch kann eine Fixiereinrichtung gegen Verlagerung der Bearbeitungsbürstfäden entgegen
der rotatorischen Bewegung im Hohlkörper vorgesehen sein, so dass der Hohlkörper angetrieben
werden kann und die Bearbeitungseinrichtung einfacher aufgebaut sein kann.
[0015] Hierbei kann die Fixiereinrichtung eine Klemmeinrichtung beinhalten.
[0016] Die Fixiereinrichtung kann aber auch zumindest eine sich radial in dem Hohlkörper
erstreckende Trenneinrichtung, insbesondere eine Trennwand oder dergleichen aufweisen,
so dass mit einfachen konstruktiven Mitteln die Bewegung des Antriebs von dem Hohlkörper
auf die Bearbeitungsmittel übertragbar ist.
[0017] Sofern als Fixiereinrichtung eine Klemmeinrichtung vorgesehen ist, kann diese in
Nachführrichtung verlagerbar sein und/oder während des Nachführens kurzfristig deaktiviert
werden.
[0018] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird weiterhin gelöst durch eine Bearbeitungseinrichtung
gemäß Anspruch 6 zum Einsatz in einer Vorrichtung zur mechanischen Oberflächen- und/oder
Kantenbearbeitung von Schneidwerkzeugen, insbesondere zum Verrunden der Schneidkante(n)
von Schneidplatten oder dergleichen, mit wenigstens einem durch einen Antrieb in Relativbewegung
zu dem zu bearbeitenden Bereich des Schneidwerkzeuges versetzbaren und zur Oberflächen-
und/oder Kantenbearbeitung mit den entsprechenden Bereichen des Schneidwerkzeuges
in Kontakt bringbaren Bearbeitungsmittel, wobei die Bearbeitungseinrichtung zumindest
ein als längliches, im Wesentlichen zylinderförmig ausgebildetes und durch den mit
der Bearbeitungseinrichtung verbundenen Antrieb in eine rotatorische Bewegung um eine
zur Längserstreckung im Wesentlichen parallele Achse versetzbares Bearbeitungsmittel
aufweist und wobei ein als Bearbeitungsschleifstift ausgebildetes Bearbeitungsmittel
vorgesehen ist, das gummi-, silikon- oder kunststoffgebunden ist und abrasive Bestandteile
aufweist und wobei der Bearbeitungsschleifstift ferner in einem länglichen, seiner
Kontur angepassten Hohlkörper vorgesehen und endseitig aus dem Hohlkörper herausragend
angeordnet ist und wobei die Bearbeitungsmittel durch eine Vorschubeinrichtung, insbesondere
auch während des Bearbeitungsbetriebes nachführbar sind,
so dass ein Ausgleich der Abnutzung durch die Bearbeitung, entweder in Bearbeitungspausen
oder aber kontinuierlich wähnend der Bearbeitung erfolgt..
[0019] Hierdurch wird ein leicht herzustellendes Bearbeitungsmittel angegeben, das eine
flächige Bearbeitung in sehr kleinen Dimensionen ermöglicht und einerseits aufgrund
seiner massiven Formgebung und andererseits aufgrund des ihn umgebenden Hohlkörpers
sehr stabil und gut gestützt ist. Bearbeitungsstifte erzielen sehr gute Abtragsergebnisse
und können einer zu bearbeitenden Kontur genau nachgeführt werden.
[0020] Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur mechanischen Oberflächen- und/oder
Kantenbearbeitung von Schneidwerkzeugen, insbesondere zum Verrunden der Schneidkante(n)
von Schneidplatten oder dergleichen.
[0021] Derartige Vorrichtungen sind in verschiedensten Ausführungsformen bekannt. Dabei
ist neben Sandstrahlen und Trommelieren eine Bearbeitung mit einer bürstenförmigen
Bearbeitungseinrichtung am stärksten verbreitet, wobei solche Bürsten aus einer mit
elastischen Borsten besetzten und um ihre Längsachse rotierenden Walze bestehen.
[0022] Nachteilig wirkt sich dabei aus, dass derartige Bürsten aufgrund ihrer großen Dimensionen
nur beschränkt zur Verrundung von Schneidwerkzeugen eingesetzt werden können und bei
heutzutage weit verbreiteten Schneidplatten mit unterschiedlichen Kantenhöhen, so
genannten "gewaveten" Schneidplatten, nicht verwendbar sind, da das Verrundungsergebnis
von der Eingriffstiefe abhängt und diese durch die verschiedenen hohen Bereiche der
Schneidplatten unterschiedlich sind.
[0023] Insofern ist es auch Aufgabe der Erfindung, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden
und eine derartige Vorrichtung anzugeben, mit der eine Bearbeitung von Schneidwerkzeugen
mit verschieden hohen Bereichen bei guten Bearbeitungsergebnissen möglich ist.
[0024] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Vorrichtung eine Bearbeitungseinrichtung
gemäß den vorstehenden Ausführungsvarianten aufweist.
[0025] Vorzugsweise können die Bearbeitungsmittel in einem Vorratsmagazin z. B. auf Trommeln
oder dergleichen aufbewahrt und eine Ausgabeeinrichtung zur entsprechenden Konfektionierung
und Zuführung vorgesehen sein, so dass ein umständlicher und zeitaufwendiger Wechsel
der Bearbeitungsmittel bei Verschleiß nicht erforderlich ist. Hierbei können in dem
Vorratsmagazin auch unterschiedliche Formen und Typen von Bearbeitungsmitteln vorgesehen
sein, so dass innerhalb der Vorrichtung eine Anpassung an unterschiedliche Anforderungen
hinsichtlich der Bearbeitung erfolgen kann. Unter Konfektionierung ist sowohl ein
Kürzen bzw. Abtrennen als auch eine Bearbeitung, z. B. ein Verseilen oder dergleichen
der Bearbeitungsmittel zu verstehen.
[0026] Weiterhin kann eine Einrichtung zur Verschlingung oder Verflechtung der Bearbeitungsmittel
miteinander vorgesehen sein, so dass durch entsprechende Ausbildung (Verseilen) der
Bearbeitungsmittel eine höhere Stabilität des Bearbeitungsmittels erfolgen kann.
[0027] Vorzugsweise kann zumindest eine Handhabungseinrichtung zur Veränderung der Position
der Bearbeitungseinrichtung vorgesehen sein und/oder es kann zumindest eine Handhabungseinrichtung
zur Veränderung der Position des zu bearbeitenden Schneidwerkzeuges vorgesehen sein,
so dass eine freie Steuerung der für eine einwandfreie Bearbeitung erforderlichen
Bewegungsabläufe möglich ist. Dabei kann die Handhabungseinrichtung entweder als Roboter,
insbesondere mit vier oder fünf Achsen ausgebildet sein, die Handhabungseinrichtung
kann aber auch als Schwenktisch oder CNC-Maschine ausgeprägt sein. Durch Kombination
von verschiedenen Handhabungseinrichtungen für Werkstück einerseits und Werkzeug andererseits
sind eine Vielzahl unterschiedlichster Ausprägungen möglich. Durch integrierte Sensoren
ist eine Regelung und automatische Prozessrückführung möglich. Auch kann eine Integration
in andere robotisierte Maschinen erfolgen.
[0028] Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur mechanischen Oberflächen- und/oder
Kantenbearbeitung von Schneidwerkzeugen, insbesondere zum Verrunden der Schneidkante(n)
von Schneidplatten oder dergleichen, mittels einer Bearbeitungseinrichtung, die wenigstens
ein durch einen Antrieb in Relativbewegung zu dem zu bearbeitenden Bereich des Schneidwerkzeuges
versetzbares und zur Oberflächen- und/oder Kantenbearbeitung mit den entsprechenden
Bereichen des Schneidwerkzeuges in Kontakt bringbares Bearbeitungsmittel aufweist.
[0029] Die in der Praxis bekannten Bearbeitungsverfahren sind eingangs einschließlich ihrer
Nachteile bereits ausführlich behandelt worden.
[0030] Aufgabe der Erfindung es somit ebenfalls, ein Verfahren zur mechanischen Oberflächenbehandlung
dahingehend zu verbessern, dass gute Ergebnisse auch bei der Bearbeitung von Schneidwerkzeugen
mit verschieden hohen Bereichen erzielt werden. Dabei kann die Bearbeitung insbesondere
durch eine Bearbeitungseinrichtung oder eine Vorrichtung der vorbeschriebenen Art
erfolgen.
[0031] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 12 gelöst, wobei als flexible
Bearbeitungsbürstfäden ausgebildete Bearbeitungsmittel durch den Antrieb in eine rotatorische
Bewegung um eine zur Längserstreckung im Wesentlichen parallele Achse versetzt werden
und ein Ausgleich der Abnutzung durch die Bearbeitung, entweder in Bearbeitungspausen
oder aber kontinuierlich während der Bearbeitung erfolgt. Hierdurch ist eine genauere Bearbeitung der entsprechenden Bereiche des Schneidwerkzeuges
möglich.
[0032] Vorzugsweise können als Bearbeitungsmittel mehrere als flexible Bearbeitungsbürstfäden
ausgebildete, insbesondere verschlungene oder miteinander verflochtene Bearbeitungsmittel
vorgesehen sein, die bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung in einem
länglichen, insbesondere kreiszylinderförmigen Hohlkörper der Bearbeitungseinrichtung
angeordnet sein können und endseitig aus dem Hohlkörper herausragen können.
[0033] Dabei können die Bearbeitungsbürstfäden in Abstimmung auf die Rotationsgeschwindigkeit
so weit endseitig freistehend sein, dass sie durch die Fliehkraft in eine in etwa
schirmförmige Form zur insbesondere seitlichen Bearbeitung ausgelenkt werden. Die
Form der schirmförmigen Struktur ist durch die Auskraglänge und die Drehzahl beeinflussbar
und kann insofern durch gezielte Steuerung auch während der Bearbeitung beeinflusst
werden. Vorzugsweise ist die Längserstreckung der Bearbeitungsbürstfäden in etwa rechtwinklig
zu der Rotationsachse und die Bearbeitung erfolgt mit dem Endpunkt der Bearbeitungsbürstfäden.
[0034] Im Folgenden wird ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Gesamtansicht,
- Fig. 2 - 5
- verschiedene Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Bearbeitungseinrichtungen.
[0035] In allen Figuren werden für gleiche bzw. gleichartige Bauteile übereinstimmende Bezugszeichen
verwendet.
[0036] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zur mechanischen Oberflächen- und/oder
Kantenbearbeitung einer Schneidplatte 2 mit teilweise erhöhten Kantenbereichen 3.
Die Vorrichtung 1 weist dabei eine Bearbeitungseinrichtung 4 auf, die ein längliches,
im Wesentlichen zylinderförmig ausgebildetes Bearbeitungsmittel 5 aufweist, das durch
einen Antrieb 6 in eine rotatorische Bewegung um eine zur Längserstreckung des Bearbeitungsmittels
5 im Wesentliche parallele Achse versetzbar ist.
[0037] Dabei kann das Bearbeitungsmittel 5 als Bearbeitungsschleifstift massiv ausgebildet
sein, es kann aber auch, wie in den Fig. 2 bis 5 dargestellt, aus mehreren flexiblen
Bearbeitungsbürstfäden 7 bestehen. Die Bearbeitungsbürstfäden 7 können beispielsweise
aus Kunststoff oder Metall bestehen und mit Abrasivstoffen 8 besetzt und/oder durchsetzt
sein (vgl. Fig. 2).
[0038] Wie aus Fig. 3 ersichtlich, können zwischen den einzelnen Bearbeitungsbürstfäden
7 verbleibende Freiräume 9 zumindest teilweise mit einem beispielsweise aus Kunststoff
bestehenden Bindemittel 10 aufgefüllt sein, so dass eine höhere Stabilität und eine
bessere Verschleißfestigkeit erzielt wird.
[0039] Wie in den Fig. 1 und 4 dargestellt, kann das Bearbeitungsmittel 5 bzw. die Bearbeitungsbürstfäden
7 in einem längliche, insbesondere kreiszylinderförmigen Hohlkörper 11 vorgesehen
und endseitig aus dem Hohlkörper 11 herausragend angeordnet sein.
[0040] Entsprechend Fig. 4 können die Bearbeitungsbürstfäden 7 in Abhängigkeit von der Rotationsgeschwindigkeit
so weit herausragen, dass eine Ablenkung in eine etwa rechtwinklig zur Mittelachse
liegende Ausrichtung erfolgt. Hierbei kann die Bearbeitung entweder mit den seitlichen
Endpunkten oder aber durch die somit vergrößerte Stirnfläche erfolgen.
[0041] In Fig. 5 ist eine Fixiereinrichtung 12 gegen Verlagerung der Bearbeitungsbürstfäden
7 entgegen der rotatorischen Bewegung im Hohlkörper 11 dargestellt, wobei die Fixiereinrichtung
12 als sich radial in dem Hohlkörper 11 erstreckende Trennwände 13 ausgebildet ist.
1. Bearbeitungseinrichtung (4) zum Einsatz in einer Vorrichtung (1) zur mechanischen
Oberflächen- und/oder Kantenbearbeitung von Schneidwerkzeugen, insbesondere zum Verrunden
der Schneidkante(n) von Schneidplatten (2) oder dergleichen, mit wenigstens einem
durch einen Antrieb (6) in Relativbewegung zu dem zu bearbeitenden Bereich des Schneidwerkzeuges
versetzbaren und zur Oberflächen- und/oder Kantenbearbeitung mit den entsprechenden
Bereichen des Schneidwerkzeuges in Kontakt bringbaren Bearbeitungsmittel (5), dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungseinrichtung (4) zumindest ein als längliches, im Wesentlichen zylinderförmig
ausgebildetes und durch den mit der Bearbeitungseinrichtung (4) verbundenen Antrieb
(6) in eine rotatorische Bewegung um eine zur Längserstreckung im Wesentlichen parallele
Achse versetzbares Bearbeitungsmittel (5) aufweist, wobei mehrere als flexible Bearbeitungsbürstfäden
(7) ausgebildete, insbesondere verschlungene oder miteinander verflochtene Bearbeitungsmittel
(5) vorgesehen sind, die Bearbeitungsbürstfäden (7) aus Kunststoff oder Metall bestehen
und mit Abrasivstoffen (8) besetzt und/oder durchsetzt sind und die Bearbeitungsbürstfäden
(7) in einem länglichen, insbesondere kreiszylinderförmigen Hohlkörper (11) vorgesehen
und endseitig aus dem Hohlkörper (11) herausragend angeordnet sind sowie die Bearbeitungsmittel
(5) durch eine Vorschubeinrichtung, insbesondere auch während des Bearbeitungsbetriebes,
nachführbar sind, so dass ein Ausgleich der Abnutzung durch die Bearbeitung, entweder in Bearbeitungspausen
oder aber kontinuierlich während der Bearbeitung erfolgen kann.
2. Bearbeitungseinrichtung (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite und Tiefe bzw. der Durchmesser des Hohlkörpers (11) klein sind, insbesondere
in etwa 2 bis 20 mm betragen.
3. Bearbeitungseinrichtung (4) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fixiereinrichtung (12) gegen Verlagerung der Bearbeitungsbürstfäden (7) entgegen
der rotatorischen Bewegung im Hohlkörper (11) vorgesehen ist.
4. Bearbeitungseinrichtung (4) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiereinrichtung (12) eine Klemmeinrichtung beinhaltet.
5. Bearbeitungseinrichtung (4) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiereinrichtung (12) zumindest eine sich radial in dem Hohlkörper (11) erstreckende
Trenneinrichtung, insbesondere eine Trennwand (13) oder dergleichen aufweist.
6. Bearbeitungseinrichtung (4) zum Einsatz in einer Vorrichtung (1) zur mechanischen
Oberflächen- und/oder Kantenbearbeitung von Schneidwerkzeugen, insbesondere zum Verrunden
der Schneidkante(n) von Schneidplatten (2) oder dergleichen, mit wenigstens einem
durch einen Antrieb (6) in Relativbewegung zu dem zu bearbeitenden Bereich des Schneidwerkzeuges
versetzbaren und zur Oberflächen- und/oder Kantenbearbeitung mit den entsprechenden
Bereichen des Schneidwerkzeuges in Kontakt bringbaren Bearbeitungsmittel (5), dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungseinrichtung (4) zumindest ein als längliches, im Wesentlichen zylinderförmig
ausgebildetes und durch den mit der Bearbeitungseinrichtung (4) verbundenen Antrieb
(6) in eine rotatorische Bewegung um eine zur Längserstreckung im Wesentlichen parallele
Achse versetzbares Bearbeitungsmittel (5) aufweist, wobei ein als Bearbeitungsschleifstift
ausgebildetes Bearbeitungsmittel (5) vorgesehen ist, und wobei der Bearbeitungsschleifstift
gummi-, silikon- oder kunststoffgebunden ist und abrasive Bestandteile aufweist und
wobei der Bearbeitungsschleifstift in einem länglichen, seiner Kontur angepassten
Hohlkörper (11) vorgesehen und endseitig aus dem Hohlkörper (11) herausragend angeordnet
ist und wobei die Bearbeitungsmittel (5) durch eine Vorschubeinrichtung, insbesondere
auch während des Bearbeitungsbetriebes, nachführbar sind, so dass ein Ausgleich der
Abnutzung durch die Bearbeitung, entweder in Bearbeitungspausen oder aber kontinuierlich
während der Bearbeitung erfolgen kann.
7. Bearbeitungseinrichtung (4) zur mechanischen Oberflächen- und/oder Kantenbearbeitung
von Schneidwerkzeugen, insbesondere zum Verrunden der Schneidkante(n) von Schneidplatten
(2) oder dergleichen, mit einer Bearbeitungseinrichtung (4) nach einem der Ansprüche
1 bis 6.
8. Bearbeitungseinrichtung (4) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungsmittel (5) in einem Vorratsmagazin aufbewahrt sind und eine Ausgabeeinrichtung
zur entsprechenden Konfektionierung und Zuführung vorgesehen ist.
9. Bearbeitungseinrichtung (4) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung zur Verschlingung oder Verflechtung der Bearbeitungsmittel (5) miteinander
vorgesehen ist.
10. Bearbeitungseinrichtung (4) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Handhabungseinrichtung zur Veränderung der Position der Bearbeitungseinrichtung
(4) vorgesehen ist.
11. Bearbeitungseinrichtung (4) nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Handhabungseinrichtung zur Veränderung der Position des zu bearbeitenden
Schneidwerkzeuges vorgesehen ist.
12. Verfahren zur mechanischen Oberflächen- und/oder Kantenbearbeitung von Schneidwerkzeugen,
insbesondere zum Verrunden der Schneidkante(n) von Schneidplatten (2) oder dergleichen,
mittels einer Bearbeitungseinrichtung (4) nach einem der Ansprüche 1-11, die wenigstens
ein durch einen Antrieb (6) in Relativbewegung zu dem zu bearbeitenden Bereich des
Schneidwerkzeuges versetzbares und zur Oberflächen- und/oder Kantenbearbeitung mit
den entsprechenden Bereichen des Schneidwerkzeuges in Kontakt bringbares Bearbeitungsmittel
(5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein als längliches, im Wesentlichen zylinderförmig ausgebildetes Bearbeitungsmittel
(5) durch den Antrieb (6) in eine rotatorische Bewegung um eine zur Längserstreckung
im Wesentlichen parallele Achse versetzt wird und ein Ausgleich der Abnutzung durch
die Bearbeitung, entweder in Bearbeitungspausen oder aber kontinuierlich während der
Bearbeitung erfolgt.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Bearbeitungsmittel (5) mehrere als flexible Bearbeitungsbürstfäden (7) ausgebildete,
insbesondere verschlungene oder miteinander verflochtene Bearbeitungsmittel (5) vorgesehen
sind.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungsbürstfäden (7) in einem länglichen, insbesondere kreiszylinderförmigen
Hohlkörper (11) der Bearbeitungseinrichtung (4) angeordnet sind und endseitig aus
dem Hohlkörper (11) herausragen.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, soweit auf Anspruch 19 zurückbezogen, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungsbürstfäden (7) in Abstimmung auf die Rotationsgeschwindigkeit so
weit endseitig freistehend sind, dass sie in eine in etwa schirmförmige Form zur insbesondere
seitlichen Bearbeitung ausgelenkt werden.
1. Machining device (4) for use in an apparatus for machining the surface and/or edges
of cutting tools, more especially for rounding the cutting edge (edges) of the cutting
dies (2) or the like, the said machining device having at least one machining means
(5), which, by means of a driving means (6), is settable into a relative movement
relative to the region of the cutting tool to be machined and is moveable into contact
with the corresponding regions of the cutting tool for the surface machining and/or
edge machining, characterised in that the machining device (4) includes at least one machining means (5), which is elongate,
substantially cylinder-shaped and is settable into a rotational movement about an
axis that is substantially parallel to the longitudinal extension by means of the
driving means (6), which is connected to the machining device (4), wherein a plurality
of machining means (5) are provided that are in the form of resilient machining brush
fibres (7), more especially intertwined or woven together, the machining brush fibres
(7) are produced from plastics material or metal and are provided with and/or are
interpenetrated by abrasive substances (8) and the machining brush fibres (7) are
provided in an elongate, more especially cylindrical hollow body (11) and are disposed
protruding out of the end of the hollow body (11), and the machining means (5) are
also trackable by a feeding device, more especially also during the machining operation
such that the wear caused by the machining can be compensated for either in machining
intervals or continuously during the machining operation.
2. Machining device (4) according to claim 1, characterised in that the width and depth or respectively the diameter of the hollow body (11) are small,
more especially approximately between 2 and 20 mm.
3. Machining device (4) according to claim 1 or 2, characterised in that a securing device (12) is provided in the hollow body (11) for securing the machining
brush fibres (7) against displacement in opposition to the rotational movement.
4. Machining device (4) according to claim 3, characterised in that the securing device (12) includes a clamping device.
5. Machining device (4) according to claim 3 or 4, characterised in that the securing device (12) includes at least one separating device, more especially
a separating wall (13) or the like, that extends in a radial manner in the hollow
body (11).
6. Machining device (4) for use in an apparatus (1) for machining the surface and/or
edges of cutting tools, more especially for the rounding of the cutting edge (edges)
of cutting dies (2) or the like, the said machining device having at least one machining
means (5) that is settable, by means of a driving means (6), into a relative movement
relative to the region of the cutting tool to be machined and is moveable into contact
with the corresponding regions of the cutting tool for the surface machining and/or
edge machining, characterised in that the machining device (4) includes at least one machining means (5), which is elongate,
substantially cylinder-shaped and is settable into a rotational movement about an
axis that is substantially parallel to the longitudinal extension by means of the
driving means (6), which is connected to the machining device (4), wherein a machining
means (5) is provided in the form of a machining grinding point, and wherein the machining
grinding point is bound with rubber, silicon or plastics material and includes abrasive
components and wherein the machining grinding point is provided in an elongate hollow
body (11) that is adapted to its contour and is disposed protruding out of the end
of the hollow body (11) and wherein the machining means (5) are trackable by a feeding
device, more especially also during the machining operation, such that the wear caused
by the machining can be compensated for either in machining intervals or continuously
during the machining operation.
7. Machining device (4) for machining the surface and/or edges of cutting tools, more
especially for rounding the cutting edge (edges) of cutting dies (2) or the like,
with a machining device (4) according to one of claims 1 to 6.
8. Machining device (4) according to claim 7, characterised in that the machining means (5) are stored in a storage magazine and an output device is
provided for the corresponding preparation and supply.
9. Machining device (4) according to claim 7 or 8, characterised in that a device is provided for intertwining or weaving the machining means (5) together.
10. Machining device (4) according to one of claims 7 to 9, characterised in that at least one handling device is provided for modifying the position of the machining
device (4).
11. Machining device (4) according to one of claims 7 to 10, characterised in that at least one handling device is provided for modifying the position of the cutting
tool to be machined.
12. Method for machining the surfaces and edges of cutting tools, more especially for
rounding the cutting edge (edges) of cutting dies (2) or the like, through the intermediary
of a machining device (4), which includes at least one machining means (5), which
is settable, by means of a driving means (6), into a relative movement relative to
the region of the cutting tool to be machined and is moveable into contact with the
corresponding regions of the cutting tool for machining the surface and/or edges,
characterised in that at least one elongate, substantially cylindrical machining means (5) is set, by means
of the driving means (6), into a rotational movement about an axis substantially parallel
to the longitudinal extension and the wear produced by the machining is compensated
for either in the machining intervals or continuously during the machining operation.
13. Method according to claim 12, characterised in that a plurality of machining means (5) that are in the form of resilient machining brush
fibres (7) that are more especially intertwined or woven together are provided as
the machining means (5).
14. Method according to claim 12 or 13, characterised in that the machining brush fibres (7) are disposed in an elongate, more especially cylindrical
hollow body (11) of the machining device (4) and protrude out of the end of the hollow
body (11).
15. Method according to claim 13 or 14, in so far as they refer back to claim 19, characterised in that the ends of the machining brush fibres (7), in co-operation with the speed of rotation,
are exposed by a certain amount such that they are deflected into a substantially
screen-shaped form for specific lateral machining.
1. Dispositif d'usinage (4) conçu pour être utilisé dans une installation (1) d'usinage
mécanique de surfaces et/ou de bords d'outils de coupe, en particulier pour arrondir
le(s) tranchant(s) de platines de coupe (2) ou éléments similaires, comportant au
moins un moyen d'usinage (5) auquel un mouvement relatif peut être imprimé, par l'intermédiaire
d'un entraînement (6), vis-à-vis de la zone de l'outil de coupe devant être usinée,
et qui peut être mis en contact avec les zones correspondantes dudit outil de coupe,
en vue de l'usinage de surfaces et/ou de bords, caractérisé par le fait que le dispositif d'usinage (4) présente au moins un moyen d'usinage (5) de forme allongée,
de réalisation pour l'essentiel cylindrique, et auquel un mouvement rotatoire peut
être imprimé, par l'intermédiaire de l'entraînement (6) relié audit dispositif d'usinage
(4), autour d'un axe sensiblement parallèle à l'étendue longitudinale, sachant qu'il
est prévu plusieurs moyens d'usinage (5) réalisés sous la forme de fils flexibles
(7) de brosse d'usinage, notamment entrelacés ou tressés mutuellement ; lesdits fils
(7) de brosse d'usinage consistent en une matière plastique ou en un métal, et sont
garnis et/ou traversés par des substances abrasives (8) ; et lesdits fils (7) de brosse
d'usinage sont prévus dans un corps creux longiligne (11), notamment de configuration
cylindrique droite, et sont agencés en saillie hors de l'extrémité dudit corps creux
(11) ; de même que les moyens d'usinage (5) peuvent être guidés ultérieurement par
l'intermédiaire d'un système d'avance, en particulier aussi durant le fonctionnement
en mode usinage, si bien qu'une compensation de l'usure peut avoir lieu, par l'usinage,
lors de pauses d'usinage, ou bien cependant aussi de manière continue, au cours de
l'usinage.
2. Dispositif d'usinage (4) selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la largeur et la profondeur, respectivement le diamètre du corps creux (11), sont
de faible dimensionnement et mesurent, en particulier, d'environ 2 à 20 mm.
3. Dispositif d'usinage (4) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait qu'un système d'arrêt (12) est prévu, dans le corps creux (11), pour interdire un déplacement
des fils (7) de brosse d'usinage en sens inverse du mouvement rotatoire.
4. Dispositif d'usinage (4) selon la revendication 3, caractérisé par le fait que le système d'arrêt (12) renferme un mécanisme de coincement.
5. Dispositif d'usinage (4) selon la revendication 3 ou 4, caractérisé par le fait que le système d'arrêt (12) présente au moins un système de séparation s'étendant radialement
dans le corps creux (11), en particulier une cloison séparatrice (13) ou un élément
similaire.
6. Dispositif d'usinage (4) conçu pour être utilisé dans une installation (1) d'usinage
mécanique de surfaces et/ou de bords d'outils de coupe, en particulier pour arrondir
le(s) tranchant(s) de platines de coupe (2) ou éléments similaires, comportant au
moins un moyen d'usinage (5) auquel un mouvement relatif peut être imprimé, par l'intermédiaire
d'un entraînement (6), vis-à-vis de la zone de l'outil de coupe devant être usinée,
et qui peut être mis en contact avec les zones correspondantes dudit outil de coupe,
en vue de l'usinage de surfaces et/ou de bords, caractérisé par le fait que le dispositif d'usinage (4) présente au moins un moyen d'usinage (5) de forme allongée,
de réalisation pour l'essentiel cylindrique, et auquel un mouvement rotatoire peut
être imprimé, par l'intermédiaire de l'entraînement (6) relié audit dispositif d'usinage
(4), autour d'un axe sensiblement parallèle à l'étendue longitudinale, sachant qu'il
est prévu un moyen d'usinage (5) réalisé sous la forme d'une tige abrasive d'usinage
; que ladite tige abrasive d'usinage est combinée à du caoutchouc, à du silicone ou
à une matière plastique, et offre des composants abrasifs ; que ladite tige abrasive
d'usinage est prévue dans un corps creux longiligne (11) adapté à son profil, et est
agencée en saillie hors de l'extrémité dudit corps creux (11) ; et que les moyens
d'usinage (5) peuvent être guidés ultérieurement par l'intermédiaire d'un système
d'avance, en particulier aussi durant le fonctionnement en mode usinage, si bien qu'une
compensation de l'usure peut avoir lieu, par l'usinage, lors de pauses d'usinage,
ou bien cependant aussi de manière continue, au cours de l'usinage.
7. Dispositif d'usinage (4) pour l'usinage mécanique de surfaces et/ou de bords d'outils
de coupe, notamment pour arrondir le(s) tranchant(s) de platines de coupe (2) ou d'éléments
similaires, présentant un dispositif d'usinage (4) selon l'une des revendications
1 à 6.
8. Dispositif d'usinage (4) selon la revendication 7, caractérisé par le fait que les moyens d'usinage (5) sont conservés dans un magasin de réserve, et un système
délivreur est prévu pour la structuration et l'amenée correspondantes.
9. Dispositif d'usinage (4) selon la revendication 7 ou 8, caractérisé par le fait qu'un système est prévu pour entrelacer ou tresser les moyens d'usinage (5) les uns avec
les autres.
10. Dispositif d'usinage (4) selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé par le fait qu'au moins un système de manipulation est prévu pour faire varier la position dudit
dispositif d'usinage (4).
11. Dispositif d'usinage (4) selon l'une des revendications 7 à 10, caractérisé par le fait qu'au moins un système de manipulation est prévu pour faire varier la position de l'outil
de coupe devant être usiné.
12. Procédé d'usinage mécanique de surfaces et/ou de bords d'outils de coupe, notamment
en vue d'arrondir le(s) tranchant(s) de platines de coupe (2) ou éléments similaires,
au moyen d'un dispositif d'usinage (4) conforme à l'une des revendications 1-11 et
muni d'au moins un moyen d'usinage (5) auquel un mouvement relatif peut être imprimé,
par l'intermédiaire d'un entraînement (6), vis-à-vis de la zone de l'outil de coupe
devant être usinée, et qui peut être mis en contact avec les zones correspondantes
dudit outil de coupe, en vue de l'usinage de surfaces et/ou de bords, caractérisé par le fait qu'au moins un moyen d'usinage (5) de forme allongée, de réalisation pour l'essentiel
cylindrique, peut être animé d'un mouvement rotatoire par l'intermédiaire de l'entraînement
(6), autour d'un axe sensiblement parallèle à l'étendue longitudinale ; et une compensation
de l'usure a lieu, par l'usinage, lors de pauses d'usinage, ou bien cependant aussi
de manière continue, au cours de l'usinage.
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé par la présence, en tant que moyens d'usinage (5), de plusieurs moyens d'usinage (5)
réalisés sous la forme de fils flexibles (7) de brosse d'usinage, notamment entrelacés
ou tressés mutuellement.
14. Procédé selon la revendication 12 ou 13, caractérisé par le fait que les fils (7) de brosse d'usinage sont logés dans un corps creux longiligne (11) du
dispositif d'usinage (4), de configuration notamment cylindrique droite, et font saillie
hors de l'extrémité dudit corps creux (11).
15. Procédé selon la revendication 13 ou 14, rapportée à la revendication 12, caractérisé par le fait que les fils (7) de brosse d'usinage font librement saillie à l'extrémité, en coordination
avec la vitesse de rotation, d'une distance telle qu'ils soient sensiblement déviés
jusqu'à une configuration en parapluie, en vue de l'usinage notamment latéral.

