| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 248 586 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
10.03.2004 Patentblatt 2004/11 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.12.2000 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A61H 36/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2000/013130 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2001/052787 (26.07.2001 Gazette 2001/30) |
|
| (54) |
FITNESSGERÄT IN FORM EINES BEKLEIDUNSSTÜCKES
KEEP-FIT DEVICE IN THE FORM OF AN ITEM OF CLOTHING
ACCESSOIRE DE FITNESS SOUS FORME D'ARTICLE D'HABILLEMENT
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
|
Benannte Erstreckungsstaaten: |
|
SI |
| (30) |
Priorität: |
18.01.2000 DE 10001845
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
16.10.2002 Patentblatt 2002/42 |
| (73) |
Patentinhaber: Egger, Norbert, Dr. |
|
5020 Salzburg (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Egger, Norbert, Dr.
5020 Salzburg (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
|
Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
SU-A- 1 630 823 US-A- 1 440 157 US-A- 4 876 746
|
US-A- 726 791 US-A- 4 230 114 US-A- 5 938 626
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Fitnessgerät in Form eines Bekleidungsstückes zur Figurformung
eines menschlichen Körpers mit einer Hülle, die den Körper zumindest abschnittsweise
luftdicht umgibt und die zusammen mit zumindest einem Abschnitt der Körperoberfläche
zumindest eine Unterdruckkammer ausbildet, die mit einem gegenüber der Außenumgebung
des Fitnessgeräts niedrigeren Luftdruck beaufschlagt ist, wobei das Fitnessgerät zumindest
einen Abstandshalter aufweist, durch den die Hülle des Fitnessgeräts zumindest im
Bereich der Unterdruckkammer von der Körperoberfläche beabstandet gehalten ist.
[0002] Ein derartiges Fitnessgerät kann beispielsweise ein luftdicht den Körper umschließender
Schwitzanzug sein. Die Fitnesswirkung des Schwitzanzuges beruht darauf, dass die vom
Körper abgegebene Wärme und Feuchtigkeit nicht durch die luftdichte Hülle an die Außenumgebung
abgegeben werden kann. Dadurch steigen im Inneren des Anzugs Temperatur und Luftfeuchtigkeit
und führen zu einem "Saunaeffekt" im Anzug. Durch den Saunaeffekt erhöht sich der
Stoffwechselumsatz des Körpers und die Fettverbrennung wird beschleunigt.
[0003] Herkömmlicherweise sind Schwitzanzüge so konzipiert, dass sie eine große Bewegungsfreiheit
erlauben, so dass der Träger in ihnen beispielsweise Joggen oder Fahrradfahren kann.
Die Kombination aus Bewegungstraining- und Schwitzanzug führt zu einer besonders hohen
Kreislaufbeanspruchung und einem besonders hohen Stoffwechselumsatz. Damit wird der
Trainingseffekt gegenüber dem Bewegungstraining ohne Schwitzanzug erhöht.
[0004] Nachteilig bei dem herkömmlichen Schwitzanzug ist jedoch, dass er im Wesentlichen
nur die Kreislaufbelastung erhöht, aber keinen gezielten Fettabbau an den "Problemzonen",
beispielsweise Bauch, Hüfte, Gesäß oder Oberschenkel, ermöglicht. Zudem ist die Wirkung
des Schwitzanzuges sehr begrenzt. Um die Figur nachhaltig zu formen, muss der Schwitzanzug
regelmäßig über einen langen Zeitraum verwendet werden.
[0005] Im nächstliegenden Stand der Technik, der US 4,230,114 ist eine Trainingshose gezeigt,
aus der Luft abgesaugt wird. Die Trainingshose ist aus einem nicht porösen und nicht
absorbierenden Material gefertigt. Im Bereich eines Absaugschlauches sind flanschförmige
Abstandshalter aus einem festen Material vorgesehen, die ein Festsaugen der Fitnesshose
in diesem Bereich verhindern und dadurch eine gleichmäßige Verteilung des Unterdrucks
in der Hose bewirken sollen.
[0006] Aus der US 1,440,157 ist ein Fitnessgerät in Form eines Gewichtshebergürtels bekannt,
bei dem eine Kalotte aus elastischem Material im Bauchbereich einen Unterdruck erzeugt.
[0007] In der US 7,26,791 ist ein Fitnessanzug gezeigt, dessen Inneres mit einem Unterdruck
beaufschlagt wird. Im Inneren des Anzugs ist zwischen der luftundurchlässigen Hülle
und dem Körper ein Innengerüst aus einzelnen Elementen vorgesehen.
[0008] Angesichts dieser Nachteile hat die vorliegende Erfindung zum Ziel, ein Fitnessgerät
der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass die Fettverbrennung schneller stattfindet,
und dass gezielt Problemzonen behandelt werden können.
[0009] Dieses Problem wird für ein Fitnessgerät der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
dass der Abstandshalter zumindest eine Überdruckkammer ausbildet, die mit einem gegenüber
der Außenumgebung des Fitnessgeräts höherem Druck beaufschlagt ist.
[0010] Durch den auf die Körperoberfläche im Bereich der Unterdruckkammer wirkenden Unterdruck
kommt es zu einer Steigerung der Durchblutung. Diese Durchblutungssteigerung führt
zu einer erhöhten Fettverbrennung in diesem Bereich. Wird mit dem Trainingsgerät zusätzlich
trainiert, beispielsweise gejoggt oder radgefahren, so überlagern sich der Saunaeffekt
und der Unterdruckeffekt im Bereich der Unterdruckkammer. Diese Kombination aus Bewegungstraining
und Unterdruck führt zu einem besonders gezielten Fettabbau an der Stelle der Unterdruckkammer.
[0011] Durch den Unterdruck wird die Durchblutung stärker angeregt als dies bei den herkömmlichen
Schwitzanzügen der Fall ist. Die Wirksamkeit des erfindungsgemäßen Trainingsgeräts
zur Figurformung und Fettverbrennung liegt daher wesentlich höher als bei den herkömmlichen
Schwitzanzügen.
[0012] Im Bereich der Unterdruckkammer besteht Gefahr, dass die Hülle aufgrund des Unterdrucks
an der Körperoberfläche anliegt. Dies würde zu einem verminderten Tragekomfort oder
zu einer Verminderung der Wirkung des Unterdrucks führen. Um dies zu vermeiden, weist
das Fitnessgerät zumindest einen Abstandshalter auf, durch den die Hülle des Fitnessgeräts
zumindest im Bereich der Unterdruckkammer von der Körperoberfläche beabstandet gehalten
ist.
[0013] Der Abstandshalter bildet dabei zumindest eine Überdruckkammer aus, die mit einem
gegenüber der Außenumgebung des Fitnessgeräts höherem Druck beaufschlagt ist. Die
Überdruckkammer ermöglicht einen hohen Tragekomfort, da sich bei dieser Ausgestaltung
der Abstandshalter an die Körperkontur anpassen kann.
[0014] In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung kann der mit Unterdruck beaufschlagte
Abschnitt Bauch und/oder Gesäß und/oder Hüften und/oder Oberschenkel umfassen. Diese
Körperbereiche bilden die üblichen Problemzonen, an denen genetisch bedingt oder mangels
Bewegung sich besonders leicht Fett absetzen kann.
[0015] Um eine getrennte Versorgung von Überdruckkammer und Unterdruckkammer und damit einen
erhöhten konstruktiven Aufwand bei einer Druckversorgung zu vermeiden, kann die Überdruckkammer
von einer zumindest abschnittsweise luftdurchlässigen Abstandshalterhülle umgeben
sein, durch die unter Druckverlust Luft aus der Überdruckkammer in die Unterdruckkammer
und/oder die Außenumgebung abgebbar ist. Zusätzlich oder alternativ dazu kann die
Überdruckkammer mit einem Drosselventil ausgebildet sein, durch das unter Druckverlust
Luft aus der Überdruckkammer in die Unterdruckkammer und/oder die Außenumgebung abgebbar
ist. Bei diesen beiden Ausgestaltungen ist es möglich, die Luft zunächst unter Druck
der Überdruckkammer zuzuführen, von der sie unter einem Druckverlust in die Unterdruckkammer
geleitet wird. Aus der Unterdruckkammer wird die Luft dann abgesaugt. Der Druckverlust
durch die luftdurchlässige Abstandshalterhülle und/oder das Drosselventil ist nötig,
um die Druckdifferenz zwischen der Überdruckkammer und der Unterdruckkammer aufrechtzuerhalten.
Der Vorteil dieser Ausgestaltung liegt darin, dass auf eine speziell ausgebildete
Ableitung der Luft aus der Überdruckkammer und auf eine speziell ausgebildete Zuleitung
von Luft in die Überdruckkammer verzichtet werden kann, da die Abluft aus der Überdruckkammer
die Unterdruckkammer versorgt.
[0016] Der Abstandshalter kann in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung auch zumindest
abschnittsweise aus einem festen Material gefertigt sein. Unter einem festen Material
ist dabei in diesem Zusammenhang ein Material zu verstehen, dass in der Lage ist,
im Wesentlichen allein aufgrund seiner Eigenfestigkeit die Hülle von der Körperoberfläche
wegzuhalten. Um entsprechende Bewegungsfreiheit zu gewährleisten, wenn das Fitnessgerät
zur Ausübung von körperlichen Aktivitäten verwendet wird, kann das feste Material
auch elastische Eigenschaften aufweisen. Die Elastizität kann aus einer entsprechenden
Formgebung oder Materialwahl stammen.
[0017] Zweckmäßigerweise kann in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Abstandshalter
zwischen der Hülle der Unterdruckkammer und der Körperoberfläche angeordnet sein.
Alternativ kann der Abstandshalter auch in die Hülle eingenäht sein und eine Art Gerüst
ausbilden. Andere Ausgestaltungen des Abstandshalters als Gürtel oder als selbsttragender
Käfig sind ebenfalls möglich.
[0018] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist das Fitnessgerät mit einer Pumpeneinrichtung
mit einem Unterdruckeingang versehen, wobei der Unterdruckeingang mit der Unterdruckkammer
verbunden ist. Die Pumpeneinrichtung erzeugt den Unterdruck in der Unterdruckkammer.
Die Pumpeneinrichtung kann dabei in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung so
ausgebildet sein, daß sie am Körper tragbar ist. Dies bedeutet, daß sie ein möglichst
geringes Gewicht und eine möglichst ergonomisch günstige Form aufweist. Damit kann
sich der Träger des Fitnessgeräts unabhängig von der Pumpeneinrichtung bewegen. Zweckmäßigerweise
ist dazu die Energiequelle der Pumpeneinrichtung zusammen mit der Pumpe am Körper
tragbar oder in die Pumpe integriert.
[0019] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann das Fitnessgerät mit einer Pumpeneinrichtung
mit einem Überdruckausgang versehen sein, wobei der Überdruckausgang der Pumpeneinrichtung
mit der Überdruckkammer verbunden ist. Hierbei dient die Pumpeneinrichtung zur Erzeugung
des Überdrucks, der in der Überdruckkammer des Abstandshalters angeordnet ist.
[0020] Dabei ist es ebenfalls möglich, daß gleichzeitig der Pumpenausgang mit der Überdruckkammer
und der Pumpeneingang mit der Unterdruckkammer verbunden ist. Die Überdruckkammer
kann mit der Unterdruckkammer verbunden sein, so daß ein geschlossener oder nahezu
geschlossener Luftkreislauf entsteht.
[0021] Um Beschädigungen des Fitnessgeräts zu vermeiden und um physiologisch schädliche
Unterdrücke zu verhindern, kann in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung die
Unterdruckkammer mit einem Unterdrucksicherheitsventil ausgestattet sein, durch das
bei Unterschreiten eines vorbestimmten Minimaldruckes Luft in die Unterdruckkammer
einleitbar ist. Das Unterdrucksicherheitsventil öffnet sich bei dieser Ausgestaltung
automatisch bei Unterschreiten eines für den Körper oder das Trainingsgerät schädlichen
Drukkes.
[0022] Entsprechend kann die Überdruckkammer mit einem Überdrucksicherheitsventil ausgestattet
sein, durch das bei Überschreiten eines vorbestimmten Maximaldruckes Luft aus der
Überdruckkammer ablaßbar ist. Das Überdrucksicherheitsventil verhindert ein Platzen
der Überdruckkammer bei zu starkem Druckaufbau oder ein Abschnüren des Körpers durch
zu starkes Aufblasen der Überdruckkammer bzw. des Abstandshalters, indem es sich bei
Überschreiten des Maximaldruckes automatisch öffnet.
[0023] Vorteilhaft kann das Fitnessgerät auch Dichtungsabschnitte aufweisen, die dichtend
an der Körperoberfläche anliegen und die Unterdruckkammer im wesentlichen vollständig
umgrenzen. Diese Dichtungsabschnitte verhindern Undichtigkeiten und Leckagen und das
Einströmen von Luft in die Unterdruckkammer. Dadurch wird die Pumpenenergie effizienter
genutzt und die Betriebsdauer von Pumpen, die beispielsweise Batterien oder Akkumulatoren
als Energiequellen verwenden, entscheidend verlängert.
[0024] Das Fitnessgerät kann zur gezielten Formung von Körperabschnitten bandagenförmig
ausgebildet sein. Bei dieser Ausgestaltung kann das Fitnessgerät beispielsweise um
jeweils einen Oberschenkel gelegt werden, um gezielt eine Formung des Oberschenkels
zu erreichen. Alternativ kann das Fitnessgerät auch so ausgestaltet sein, daß es nur
um die Hüften gelegt wird und zu einer Durchblutungssteigerung im Hüft-, Bauch- und
Gesäßbereich führt. Die Fitnessgeräte sind bei dieser Ausgestaltung sehr kompakt und
können gezielt auf die Bedürfnisse ihrer Verwender abgestimmt werden.
[0025] Alternativ kann das Fitnessgerät auch anzugförmig ausgebildet sein, wobei es in den
Bereichen, in denen keine Unterdruckkammer ausgebildet ist, als Schwitzanzug wirkt,
wie oben beschrieben wurde.
[0026] Um bei Beschädigung einer Unterdruckkammer ein Versagen des gesamten Fitnessgerätes
zu vermeiden, und um den Unterdruck unabhängig an verschiedene Körperbereiche anzupassen,
kann das Fitnessgerät in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung mehrere Unterdruckkammem
aufweisen, die einzelnen Körperabschnitten zugeordnet sind. Bei dieser Ausgestaltung
ist es möglich, beispielsweise den Oberschenkel mit einem anderen Unterdruck zu beaufschlagen
als das Gesäß. Dies kann beispielsweise auch bei unterschiedlichen Hautempfindlichkeiten
an den verschiedenen Körperstellen von Vorteil sein.
[0027] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann eine Druckregeleinrichtung vorgesehen
sein, durch die der Unterdruck in der Unterdruckkammer auf einen vorbestimmten Wert
regelbar ist. Dieser Wert ist vorzugsweise vom Benutzer einstellbar. Eine Einstellbarkeit
des Unterdrucks kann beispielsweise dann notwendig werden, wenn das Fitnessgerät einmal
auf Seehöhe und ein anderes Mal in einem Winterkurort eingesetzt wird. Der unterschiedliche
Luftdruck in diesen beiden Ortslagen macht einen jeweils unterschiedlich großen Unterdruck
in der Unterdruckkammer notwendig.
[0028] Im folgenden wird der Aufbau und die Funktion des erfindungsgemäßen Fitnessgeräts
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen anhand von Ausführungsbeispielen beispielhaft
erläutert.
[0029] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Fitnessgeräts;
- Fig. 2
- ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Fitnessgeräts;
- Fig. 3
- ein drittes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Fitnessgeräts;
- Fig. 4
- ein viertes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Fitnessgeräts.
[0030] Fig. 1 zeigt ein Fitnessgerät 1, das in Form eines den gesamten Körper, die Arme
und die Beine umgebenden Anzugs, ähnlich einem Taucheranzug, ausgestaltet ist. Der
Anzug ist aus einer luftundurchlässigen Hülle 1 a gefertigt und an den Abschlüssen
am Kragen, an den Ärmeln und an den Fesseln jeweils mit Dichtungen 2, 3, 4 versehen.
[0031] Auf der dem Körper zugewandten Innenfläche ist das Fitnessgerät mit einer hautfreundlichen
Schicht (nicht gezeigt) versehen, die dem Träger auch beim Schwitzen noch hohen Tragekomfort
gewährt.
[0032] Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist das Fitnessgerät mit einer einzigen Unterdruckkammer
5 versehen, die sich über Gesäß, Hüfte, Bau und Oberschenkel erstreckt. Altemativ
können für diese Bereiche auch jeweils separate Unterdruckkammem 5 vorgesehen sein.
[0033] Die Unterdruckkammer 5 ist von Dichtungen 6 umgrenzt, die vermeiden, daß unter einem
höheren Druck stehenden Umgebungsluft in die Druckkammer 5 eindringen kann.
[0034] Die Hülle 1a des Fitnessgeräts wird im Bereich der Unterdruckkammer 5 durch Abstandshalter
10, 11 von der Körperoberfläche beabstandet gehalten. Der Abstandshalter 10 im Hüftbereich
ist gürtelförmig ausgestaltet und mit einer Überdruckkammer 12 versehen, deren Inneres
mit einem Druck beaufschlagt ist, der höher als der Umgebungsdruck des Fitnessgeräts
1 ist. Aufgrund der Druckdifferenz wird die Hülle 12a der Überdruckkammer 12 aufgebläht.
[0035] Zwei weitere Abstandshalter 11 sind oberhalb des Knies ausgebildet. Die Abstandshalter
11 sind ebenfalls mit einer Überdruckkammer 12 versehen.
[0036] Die Überdruckkammer 12 ist mit einem Anschluß 13 versehen, an die ein Überdruckschiauch
von der Ausgangsseite einer Pumpe angeschlossen werden kann. Die Unterdruckkammer
5 ist mit einem Unterdruckanschluß 14 versehen, an dem die Saug- oder Eingangsseite
einer Pumpe 15 anschließbar ist.
[0037] Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 sind der Überdruckanschluß 13 und der Unterdruckanschluß
14 zusammen an die Pumpe 15 angeschlossen. Die Saugseite 15a der Pumpe 15 erzeugt
den Unterdruck in der Unterdruckkammer 5 und die Förderseite 15b der Pumpe 15 pumpt
Luft in die Überdruckkammer 12 des Abstandshalters.
[0038] Alternativ können die Unterdruckkammer 5 und die Überdruckkammer 12 auch jeweils
mit einer separaten Pumpe betrieben werden. Die Unterdruckkammer 12 des Abstandshalters
10 an der Hüfte ist mit der Überdruckkammer 12 der Überdruckkammer der Abstandshalter
11 an den Beinen über eine Verbindungsleitung 16 verbunden und wird über diese Leitung
mit Druckluft versorgt.
[0039] Jede Überdruckkammer 12 ist mit einem Sicherheitsüberdruckventil 17 versehen, das
sich bei Überschreiten eines vorbestimmten Maximaldruckes innerhalb einer Überdruckkammer
12 öffnet und so ein Platzen der Überdruckkammer vermeidet. Ebenso ist die Unterdruckkammer
5 mit einem Sicherheitsunterdruckventil versehen, das sich automatisch beim Unterschreiten
eines vorbestimmten Unterdruckes öffnet, so daß dann Luft in die Unterdruckkammer
5 einströmen kann. Auf diese Weise werden Gesundheitsschäden aufgrund eines zu hohen
Unterdrucks in der Unterdruckkammer 5 und eine Beschädigung des Fitnessgeräts vermieden.
[0040] Die Überdruckkammer 12 kann auch mit einem Ausströmbereich 19 versehen sein, durch
den Luft aus der Überdruckkammer 12 in die Unterdruckkammer 5 strömt. Dabei weist
der Ausströmbereich 19 einen erheblichen Strömungswiderstand auf, so daß sich zwischen
der Überdruckkammer 12 und der Unterdruckkammer 5 ein Druckgefälle aufbaut. Die Größe
des Ausströmbereichs 19 ist so bemessen, daß weniger, höchstens genauso viel, Luft
durch den Ausströmbereich 19 aus der Überdruckkammer 12 in die Unterdruckkammer 5
strömt, wie aufgrund der Förderleistung der Pumpe 15 abgesaugt werden kann. Nur wenn
diese Bemaßregelung eingehalten wird, ist es möglich, im ständigen Betrieb einen Unterdruck
in der Unterdruckkammer 5 gegenüber dem Überdruck in der Überdruckkammer 12 aufzubauen
und aufrecht zu halten. Alternativ kann die Luft über den Auströmbereich 19 auch an
die Umgebung abgelassen werden.
[0041] In Fig. 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Anstelle eines mit Überdruck aufgeblasenen Abstandshalters 10 wird beim Ausführungsbeispiel
der Fig. 2 ein käfigförmiger Abstandshalter 20 aus einem festen Kunststoffmaterial
verwendet. Der käfigartige Aufbau führt zu einer gleichmäßigen Beabstandung der Hülle
1 a des Fitnessgeräts 1 vom Körper, ohne daß ein großer Druck auf einzelne Körperstellen
ausgeübt wird, da der Käfig auf einer großen Fläche am Körper aufliegt.
[0042] Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2 weist das Fitnessgerät des weiteren einen teilweise
luftdurchlässigen Einströmbereich 21 auf, durch den die von der Pumpe 15 abgesaugte
Luft nachströmen kann.
[0043] Anstelle des Käfigs der Fig. 2 zwischen Körper und Hülle 1 a können auch in die Hülle
integrierte Abstandshalter verwendet werden, die beispielsweise in Form gebogener
Latten ein Trägergerüst für die Unterdruckkammer 5 bilden. Die Latten 22 halten die
Hülle 1a von der Körperfläche beabstandet und gewährleisten gleichzeitig eine hohe
Beweglichkeit des Trägers. Ein derartiges Trägergerüst in der Hülle ist in Fig. 3
dargestellt, wo ein drittes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Fitnessgeräts
1 gezeigt ist.
[0044] Das Fitnessgerät der Fig. 1 ist nicht wie ein Anzug ausgestaltet, sondern wird gürtelartig
bzw. bandagenartig um Bauch, Hüfte und Gesäß gelegt. Das Fitnessgerät 1 der Fig. 3
weist im wesentlichen nur eine Unterdruckkammer auf, die oben und unten durch Dichtungen
6 abgedichtet ist. Die Unterdruckkammer weist bei diesem Beispiel eine vollständig
luftdichte Hülle auf, durch die keine Luft in die Unterdruckkammer 5a nachströmen
kann. Der Einfachheit halber sind in Fig. 3 die Pumpe und die Unterdruckleitungen
weggelassen.
[0045] In der Fig. 4 ist ein viertes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Fitnessgeräts
gezeigt, das als Oberschenkelbandage ausgebildet ist. In dieser Form eignet sich das
Fitnessgerät gezielt zum Abbau von Fett am Oberschenkel, beispielsweise bei sogenannten
Reiterhosen. Je nach Größe kann das Fitnessgerät in dieser Ausführung auch um die
(Ober-) Arme gelegt werden und dort zum Fettabbau beitragen.
[0046] Die Pumpeneinrichtung 15 mit den Leitungen 15a, 15b ist in der Fig. 4 am Körper tragbar
ausgebildet, in ihr sind Energiequellen, wie beispielsweise Akkus oder Batterien integriert.
[0047] Die Ausführungsbeispiele der Fig. 3 und 4 ermöglichen ihrem Träger eine große Bewegungsfreiheit
und können daher besonders bei Verwendung im normalen Trainingsbetrieb zur Unterstützung
der Trainingswirkung verwendet werden.
[0048] Im folgenden wird die Funktion des erfindungsgemäßen Fitnessgeräts erläutert.
[0049] Das Prinzip des Fitnessgeräts zur Figurformung beruht darauf, die lokale Durchblutung
durch Aufbringen von Unterdruck zu erhöhen. Aufgrund der erhöhten Durchblutung kommt
es zu einem erhöhten Stoffwechsel und damit zu einer lokal vermehrten Fettverbrennung.
Die vermehrte Fettverbrennung führt zu einem gezielten Fettabbau an den mit Unterdruck
behandelten Stellen.
[0050] Zum Einschalten des Fitnessgeräts 1 wird die Pumpe 15 betätigt, die an ihrem Unterdruckeingang
15a Luft aus der Unterdruckkammer 5 ansaugt und damit den Unterdruck in der Unterdruckkammer
erzeugt.
[0051] Ist ein Abstandshalter mit Überdruckkammer 12 vorgesehen, so wird dieser an den Überdruckausgang
15b der Pumpe 15 angeschlossen und aufgepumpt, so daß ein Kontakt der Hülle 1 a des
Fitnessgeräts 1 mit der Körperoberfläche vermieden wird. Die Überdruckkammer 12 kann
auch von einer eigenen Pumpe versorgt werden, so daß die Unterdruckkammer 5 und die
Überdruckkammer 12 jeweils von eigenen Pumpen versorgt werden.
[0052] Um ein Joggen oder Fahrradfahren mit dem Fitnessgerät zu ermöglichen, ist die Pumpe
15 so ausgestaltet, daß sie am Körper des Trägers des Fitnessgeräts tragbar ist. Dazu
ist sie mit einer internen Energieversorgung (nicht gezeigt) ausgestattet. Die Pumpe
15 ist weiter mit einer Steuereinrichtung versehen, die den Druck in der Unterdruckkammer
5 und/oder der Überdruckkammer 12 auf eine vorbestimmten und von Hand einstellbaren
Wert regelt.
1. Fitnessgerät (1) in Form eines Bekleidungsstückes zur Figurformung eines menschlichen
Körpers mit einer Hülle (1a), die den Körper zumindest abschnittsweise luftdicht umgibt
und die zusammen mit zumindest einem Abschnitt der Körperoberfläche zumindest eine
Unterdruckkammer (5) ausbildet, die mit einem gegenüber der Außenumgebung des Fitnessgeräts
(1) niedrigeren Luftdruck beaufschlagt ist, wobei das Fitnessgerät (1) zumindest einen
Abstandshalter (10, 11) aufweist, durch den die Hülle (1a) des Fitnessgeräts (1) zumindest
im Bereich der Unterdruckkammer (5) von der Körperoberfläche beabstandet gehalten
ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (10) zumindest eine Überdruckkammer (12) ausbildet, die mit einem
gegenüber der Außenumgebung des Fitnessgeräts (1) höherem Druck beaufschlagt ist.
2. Fitnessgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit Unterdruck beaufschlagte Abschnitt Bauch und/oder Gesäß und/oder Hüften und/oder
Oberschenkel umfasst.
3. Fitnessgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Überdruckkammer (12) von einer zumindest abschnittsweise luftdurchlässigen Abstandshalterhülle
(12a) umgeben ist, durch die Luft unter Druckverlust aus der Überdruckkammer (12)
in die Unterdruckkammer (5) und/oder die Außenumgebung abgebbar ist.
4. Fitnessgerät nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Überdruckkammer (12) mit einem Drosselventil ausgebildet ist, durch das unter
druckverlust Luft aus der Überdruckkammer (12) in die Unterdruckkammer (5) und/oder
die Außenumgebung abgebbar ist,
5. Fitnessgerät nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (10, 11) zumindest abschnittsweise aus einem festen Material gefertigt
ist.
6. Fitnessgerät nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (10, 11) zwischen der Hülle (1a) der Unterdruckkammer und der
Körperoberfläche angeordnet ist.
7. Fitnessgerät nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (10, 11) zumindest abschnittsweise gürtelförmig ausgebildet ist.
8. Fitnessgerät nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (10, 11) zumindest abschnittsweise käfigförmig ausgebildet ist.
9. Fitnessgerät nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fitnessgerät (1) mit einer Pumpeneinrichtung (15) mit einem Unterdruckeingang
versehen ist, wobei der Unterdruckeingang (15a) mit der Unterdruckkammer (5) verbunden
ist.
10. Fitnessgerät nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fitnessgerät (1) mit einer Pumpeneinrichtung (15) mit einem Überdruckausgang
versehen ist, wobei der Überdruckausgang (15b) mit der Überdruckkammer (12) verbunden
ist.
11. Fitnessgerät nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpeneinrichtung (15) so ausgestaltet ist, dass sie am Körper des Trägers des
Fitnessgeräts (1) tragbar ist.
12. Fitnessgerät nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Überdruckkammer (12) mit einem Überdrucksicherheitsventil (17) ausgestattet ist,
durch das bei Überschreiten eines vorbestimmten Maximaldruckes Luft aus der Überdruckkammer
(12) ablassbar ist.
13. Fitnessgerät nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterdruckkammer (5) mit einem Unterdrucksicherheitsventil (18) ausgestattet
ist, durch das bei Unterschreiten eines vorbestimmten Minimaldruckes Luft in die Unterdruckkammer
(5) einleitbar ist.
14. Fitnessgerät nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fitnessgerät (1) Dichtungsabschnitte (6) aufweist, die dichtend an der Körperoberfläche
anliegen und die Unterdruckkammer (5) im Wesentlichen vollständig umgrenzen.
15. Fitnessgerät nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fitnessgerät (1) zur gezielten Formung von einzelnen Körperabschnitten im wesentlichen
bandagenförmig ausgebildet ist.
16. Fitnessgerät nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fitnessgerät (1) im wesentlichen anzugförmig ausgebildet ist.
17. Fitnessgerät nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fitnessgerät (1) mehrere Unterdruckkammem (5) aufweist, die einzelnen Körperabschnitten
zugeordnet sind.
18. Fitnessgerät nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Druckregeleinrichtung vorgesehen ist, durch die der Unterdruck in der Unterdruckkammer
(5) auf einen vorbestimmten Wert regelbar ist.
1. A fitness device (1) in the form of a garment, for shaping the figure of a human body,
comprising a sleeve (1a) which at least partially encloses the body in an airtight
manner and which together with at least one section of the body surface forms at least
one low pressure chamber (5) which is loaded with an air pressure that is lower compared
to the environment of the fitness device (1), wherein the fitness device (1) comprises
at least one spacer (10, 11) through which the sleeve (1a) of the fitness device (1)
is spaced apart from the body surface at least in the area of the low pressure chamber
(5), characterized in that the spacer (10) forms at least one overpressure chamber (12) which is loaded with
a pressure that is higher compared to the environment of the fitness device (1).
2. A fitness device as claimed in claim 1, characterized in that the section loaded with low pressure comprises abdomen and/or buttocks and/or hips
and/or thighs.
3. A fitness device as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the overpressure chamber (12) is enclosed by a spacer sleeve (12a) that is air-pervious
at least section-wise, through which air, under loss of pressure, can be discharged
from the overpressure chamber (12) into the low pressure chamber (5) and/or the environment.
4. A fitness device as claimed in one of the above-mentioned claims , characterized in that the overpressure chamber (12) is formed with a throttle valve, through which, under
loss of pressure, air can be discharged from the overpressure chamber (12) into the
low pressure chamber (5) and/or the environment.
5. A fitness device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the spacer (10, 11) is made at least section-wise of a solid material.
6. A fitness device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the spacer (10, 11) is arranged between the sleeve (1a) of the low pressure chamber
and the body surface.
7. A fitness device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the spacer (10, 11) is formed at least section-wise in a belt-like manner.
8. A fitness device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the spacer (10, 11) is formed at least section-wise in a cage-like manner.
9. A fitness device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the fitness device (1) is provided with a pump device (15) with a low pressure input,
wherein the low pressure input is connected to the low pressure chamber (5).
10. A fitness device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the fitness device (1) is provided with a pump device (15) with an overpressure output,
wherein the overpressure output (15b) is connected to the overpressure chamber (12).
11. A fitness device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the pump device (15) is designed in a manner that it can be worn on the body of the
person wearing the fitness device (1).
12. A fitness device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the overpressure chamber (12) is equipped with an overpressure safety valve (17)
through which air can be discharged from the overpressure chamber (12) when a predetermined
maximum pressure is exceeded.
13. A fitness device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the low pressure chamber (12) is equipped with a vacuum safety valve (18) through
which air can be introduced into the low pressure chamber (5) when the pressure drops
below a predetermined minimum pressure.
14. A fitness device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the fitness device (1) comprises sealing portions (6) which sealingly engage the
body surface and which basically fully enclose the low pressure chamber (5).
15. A fitness device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the fitness device (1) is shaped in a substantially bandage-like manner for the specific
shaping of individual body parts.
16. A fitness device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the fitness device (1) is substantially formed suit-like.
17. A fitness device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the fitness device (1) comprises a plurality of low pressure chambers (5) which are
associated to individual body sections.
18. A fitness device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that a pressure regulating means is provided through which the low pressure in the low
pressure chamber (5) can be regulated to a predetermined value.
1. Appareil de fitness (1) sous la forme d'un article d'habillement pour façonner la
silhouette d'un corps humain, comprenant une enveloppe (1a) qui gaine le corps de
façon étanche à l'air au moins partiellement et qui forme, en conjonction avec au
moins une partie de la surface du corps, au moins une chambre de dépression (5), qui
subit une pression d'air inférieure par rapport à l'environnement extérieur de l'appareil
de fitness (1), lequel appareil de fitness (1) présente au moins un écarteur (10,
11) par lequel l'enveloppe (1a) de l'appareil de fitness (1) est maintenue à distance
de la surface du corps au moins dans la zone de la chambre de dépression (5), caractérisé en ce que l'écarteur (10) forme au moins une chambre de surpression (12) qui subit une pression
supérieure par rapport à l'environnement extérieur de l'appareil de fitness (1).
2. Appareil de fitness selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie subissant une dépression comprend le ventre et/ou le fessier et/ou les
hanches et/ou les cuisses.
3. Appareil de fitness selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que la chambre de surpression (12) est entourée par une enveloppe d'écarteur au moins
partiellement perméable à l'air (12a), à travers laquelle de l'air peut être évacué
depuis la chambre de surpression (12) vers la chambre de dépression (5) et/ou l'environnement
extérieur avec une perte de pression.
4. Appareil de fitness selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la chambre de surpression (12) est réalisée avec une soupape d'étranglement, à travers
laquelle de l'air peut être évacué depuis la chambre de surpression (12) vers la chambre
de dépression (5) et/ou l'environnement extérieur avec une perte de pression.
5. Appareil de fitness selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'écarteur (10, 11) est réalisé au moins partiellement dans un matériau rigide.
6. Appareil de fitness selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'écarteur (10, 11) est disposé entre l'enveloppe (1a) de la chambre de dépression
et la surface du corps.
7. Appareil de fitness selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'écarteur (10, 11) est réalisé au moins partiellement en forme de ceinture.
8. Appareil de fitness selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'écarteur (10, 11) est réalisé au moins partiellement en forme de cage.
9. Appareil de fitness selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de fitness (1) est muni d'un dispositif de pompe (15) ayant une entrée
de dépression, laquelle entrée de dépression (15a) est reliée à la chambre de dépression
(5).
10. Appareil de fitness selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de fitness (1) est muni d'un dispositif de pompe (15) ayant une sortie
de surpression, laquelle sortie de surpression (15b) est reliée à la chambre de surpression
(12).
11. Appareil de fitness selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de pompe (15) est réalisé de telle sorte qu'il peut être porté sur
le corps de l'utilisateur de l'appareil de fitness (1).
12. Appareil de fitness selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la chambre de surpression (12) est munie d'une soupape de sécurité de surpression
(17), par laquelle de l'air peut être évacué de la chambre de surpression (12) en
cas de dépassement d'une pression maximale prédéterminée.
13. Appareil de fitness selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la chambre de dépression (5) est munie d'une soupape de sécurité de dépression (18),
par laquelle de l'air peut être introduit dans la chambre de dépression (5) en cas
de dépassement inférieur d'une pression minimale prédéterminée.
14. Appareil de fitness selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de fitness (1) présente des sections d'étanchéité (6) qui prennent appui
de façon étanche sur la surface du corps et délimitent essentiellement complètement
la chambre de dépression (5).
15. Appareil de fitness selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de fitness (1) pour façonner précisément différentes parties du corps
est réalisé essentiellement en forme de bandage.
16. Appareil de fitness selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de fitness (1) est réalisé essentiellement en forme de vêtement.
17. Appareil de fitness selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de fitness (1) présente plusieurs chambres de dépression (5) qui sont
affectées à différentes parties du corps.
18. Appareil de fitness selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu un dispositif de régulation de pression, par lequel la dépression dans
la chambre de dépression (5) peut être réglée à un niveau prédéterminé.