| (19) |
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(11) |
EP 1 248 683 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.12.2005 Patentblatt 2005/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.01.2001 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B05B 15/12 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/000623 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/053000 (26.07.2001 Gazette 2001/30) |
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| (54) |
PULVERBESCHICHTUNGSANLAGE UND BESCHICHTUNGSVERFAHREN
POWDER COATING ARRANGEMENT AND COATING METHOD
INSTALLATION D'APPLICATION DE REVETEMENT EN POUDRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
21.01.2000 DE 10002664 15.03.2000 DE 10012658
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.10.2002 Patentblatt 2002/42 |
| (73) |
Patentinhaber: Wurster, Gerd |
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D-70191 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Wurster, Gerd
D-70191 Stuttgart (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gahlert, Stefan et al |
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Witte, Weller & Partner,
Patentanwälte,
Postfach 105462 70047 Stuttgart 70047 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 250 162 US-A- 4 241 646
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DE-C- 3 801 028
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 016, no. 093 (C-0917), 6. März 1992 (1992-03-06) &
JP 03 275160 A (TRINITY IND CORP;OTHERS: 02), 5. Dezember 1991 (1991-12-05)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 015, no. 243 (C-0842), 21. Juni 1991 (1991-06-21) &
JP 03 077662 A (SUZUKI MOTOR CORP), 3. April 1991 (1991-04-03)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Pulverbeschichtungsanlage nach dem Oberbegriff von Anspruch
1.
[0002] Die Erfindung betrifft ferner eine Pulverbeschichtungsanlage mit einer Mehrzahl von
Behandlungsstationen, wie einem Pulverofen, einer Pulverkabine, einer Vorbehandlungsstation
oder einem Waschtunnel, einem Wassertrockner, und ferner mit einem Förderer zum Transport
der Werkstücke.
[0003] Die Erfindung betrifft schließlich ein Beschichtungsverfahren zum Beschichten von
Werkstücken, insbesondere zum Pulverbeschichten oder Pulveremaillieren von Felgen
oder Kfz-Karosserieteilen, bei dem die Werkstücke mittels eines Föderers durch einen
Beschichtungsraum bewegt werden.
[0004] Derartige Pulverbeschichtungsanlagen sind im Stand der Technik bekannt. Dabei werden
die Werkstücke an einem Förderer hängend durch die Pulverkabine bzw. durch die übrigen
Anlagenteile transportiert . Dazu siehe man z.B. US-A- 4241646, die dem Oberbegriff
von Anspruch 1 entspricht.
[0005] Im Zuge der Entwicklung von besonders hochwertigen Pulverbeschichtungen hat es sich
gezeigt, daß der übliche an einem Förderer hängende Transport der Werkstücke durch
den Beschichtungsraum der Pulverkabine bzw. durch die übrigen Stationen der Pulverbeschichtungsanlage
nachteilig ist, da vom Förderer Schmutzteilchen, Abrieb und dergleichen herabfallen
können, was zu Unregelmäßigkeiten in der Beschichtung führt.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung besteht demnach darin, eine verbesserte Pulverbeschichtungsanlage
zum Pulverbeschichten von Werkstücken zu schaffen, mit der eine höhere Qualität bei
der Pulverbeschichtung erreichbar ist, und die vorgenannten Nachteile zu beheben.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einer Pulverbeschichtungsanlage gemäß der eingangs genannten
Art durch die merkmale des kenngeichnenden Teiles von Anspruch 1 erreicht.
[0008] Hinsichtlich des Verfahrens wird die Aufgabe der Erfindung durch ein Verfahren nach
anspruch 32 gelöst.
[0009] Die oberbegriffsgemäßen Förderer werden nämlich leicht durch herabfallende Pulverreste
verunreinigt und neigen zu erheblichen Störungen, insbesondere, wenn die Ketten der
Förderer direkt mit nachgeschalteten Trocknern (Einbrennöfen) verbunden sind. Ferner
wirkt sich die Anordnung des Förderers innerhalb des Beschichtungsraumes nachteilig
auf die Qualität der Beschichtung aus, da der Förderer durch seine bewegten Teile,
durch Schmierfette und dergleichen zu Verunreinigungen innerhalb des Pulverraums führt.
Teilweise ist das Beschichtungspulver überhaupt nicht rückgewinnbar. Bei einem Oversprayanteil
von 30 % bedeutet dies bei einem Pulverdurchsatz von 1000 kg/Tag eine Abfallmenge
von 300 kg Beschichtungspulver pro Tag. Deshalbs ist im Boden des Beschichtungsraums
eine Schlitzdurchführung zur Durchführung von Werkstückträgern vorgesehen und der
Förderer im wesentlichen vertikal unterhalb der Schlitzdurchführung angeordnet.
[0010] Die Schlitzdurchführung wird zweckmäßigerweise mit einer Dichtlippe abgedichtet,
um den darunterliegenden Förderer gegen herabfallende Pulverreste zu schützen.
[0011] Gemäß der Erfindung nach Anspruch 1 steht der Förderer lediglich durch die Schlitzdurchführung
mit dem Beschichtungsraum in Verbindung, wobei oberhalb des Förderers eine Abdeckung
zum Schutz des Förderers vorgesehen ist und der Beschichtungsraum durch den Boden
nach unten vorzugsweise im wesentlichen luftdicht abgeschlossen ist.
[0012] Auf diese Weise ist sichergestellt, daß eine besonders hochwertige Beschichtung erreicht
werden kann, da Verunreinigungen durch den Förderer von den zu beschichtenden Werkstücken
ferngehalten werden. Dabei wird gleichzeitig durch die zusätzlich oberhalb des Förderers
verlaufende Abdeckung gewährleistet, daß dieser nicht durch die Schlitzdurchführung
herabfallender Pulverreste verunreinigt und binnen kurzer Zeit unbrauchbar wird.
[0013] Als Abdeckung des Förderers wird in bevorzugter Weiterbildung ein Förderband verwendet,
das vorzugsweise unterhalb der Schlitzdurchführung verläuft, um Pulverreste aufzunehmen
und abzutransportieren.
[0014] Das Förderband besteht vorzugsweise aus einem Material, das elektrostatisch leitfähig
und weitgehend abriebfest ist.
[0015] Auf diese Weise wird eine elektrostatische Aufladung durch herabfallendes Pulver
vermieden, und das Pulver läßt sich mit einer Reinigungseinrichtung leichter entfernen.
Auch besteht kein Problem wegen der Erdung des Förderbandes.
[0016] Gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung ist unterhalb des Beschichtungsraums
ein Kettenraum und ein Vorraum gebildet, wobei der Förderer im Kettenraum angeordnet
ist und gegenüber dem Vorraum durch eine erste, sich vom Boden aus nach oben erstrekkende
Trennwand sowie durch eine zweite, sich von der Decke aus nach unten erstreckende
Trennwand abgetrennt ist.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung ist der Förderer über geeignete Streben
mit sich durch die Schlitzdurchführung nach oben erstreckenden Werkstückträgern verbunden,
wobei sich die Streben vom Förderer aus nach oben durch eine zwischen den Trennwänden
labyrinthartig gebildete Öffnung hindurch erstrekken können.
[0018] Durch diese Maßnahmen wird es ermöglicht, den Förderer weitgehend gegen herabfallendes
Pulver geschützt im Kettenraum unterzubringen. Dabei können Förderer und Trennwände
derart angeordnet sein, daß herabfallendes Pulver praktisch nicht auf den Förderer,
sondern nur auf die erste Trennwand fallen kann, die in geeigneter Weise mit einer
glatten Oberfläche ausgeführt sein kann.
[0019] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist jeder Werkstückträger über eine Werkstückträgeraufnahme
abnehmbar am Förderer befestigt.
[0020] Auf diese Weise wird es ermöglicht, die Pulverkabine ohne störende Werkstückträger
und Werkstücke zu reinigen.
[0021] Die Streben, mit denen der Förderer mit den Werkstückträgern verbunden ist, weisen
vorzugsweise jeweils einen ersten sich nach oben erstreckenden Abschnitt auf, an den
sich ein zweiter abgewinkelter Abschnitt anschließt, der von einem dritten sich nach
oben erstreckenden Abschnitt gefolgt ist, an den sich ein vierter Abschnitt anschließt,
der in entgegengesetzter Richtung wie der zweite Abschnitt abgewinkelt ist, woran
sich ein fünfter nach unten erstreckender Abschnitt anschließt, an den sich ein sechster
Abschnitt anschließt, der sich in der gleichen Richtung wie der vierte Abschnitt erstreckt,
woran sich ein siebter Abschnitt anschließt, der sich nach oben erstreckt und eine
Werkstückträgeraufnahme trägt. Diese Werkstückträgeraufnahme ist im allgemeinsten
Sinne als Kupplung ausgebildet. Es kann sich also beispielsweise um eine Art Dorn
handeln, auf den eine entsprechend angepaßte Hülse des Werkstückträgers aufsteckbar
ist, oder umgekehrt kann etwa der Werkstückträger eine Art Dorn aufweisen, der in
eine entsprechend geformte Ausnehmung der Werkstückträgeraufnahme einführbar ist.
[0022] Dabei erstrecken sich die abgewinkelten Abschnitte vorzugsweise im wesentlichen horizontal
und die nach oben oder unten erstreckenden Abschnitte vorzugsweise in vertikaler Richtung.
[0023] Durch eine derartige Ausgestaltung der Streben wird es ermöglicht, daß der Förderer
selbst vollständig gegen herabfallende Pulverreste geschützt angeordnet ist, indem
eine labyrinthartige Abdichtung zwischen Kettenraum und Vorraum bzw. Beschichtungsraum
vorgenommen wird.
[0024] In alternativer Ausführung der Erfindung weisen die Streben eine annähernd C-förmige
Gestalt auf.
[0025] In zusätzlicher Weiterbildung der Erfindung ist die erste Trennwand mit einem ersten
sich vom Boden des Vorraums aus nach oben erstreckenden Abschnitt ausgebildet, an
den sich ein zweiter abgewinkelter Abschnitt anschließt, der von einem dritten sich
nach oben erstreckenden Abschnitt gefolgt ist, wobei der dritte Abschnitt vorzugsweise
unterhalb des vierten Abschnitts der Streben endet.
[0026] Auf diese Weise wird eine vollständige Trennung zwischen Kettenraum und Vorraum gewährleistet.
[0027] In zusätzlicher Weiterbildung der Erfindung sind Mittel zur Erzeugung eines Überdrucks
im Kettenraum vorgesehen, wobei diese vorzugsweise einen Ventilator und ein Luftfilter
umfassen.
[0028] Durch Erzeugung eines Überdrucks im Kettenraum wird gegebenenfalls noch herabfallendes
Pulver durch aus dem Kettenraum nach außen abströmende Luft abgeführt, so daß die
empfindlichen Teile des Förderers nicht verunreinigt werden.
[0029] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Vorraum nach außen abgeschlossen,
so daß Luft aus dem Kettenraum und dem Vorraum durch die Schlitzdurchführung nach
oben entweicht.
[0030] Auf diese Weise wird lufttechnisch gegen herabfallendes Pulver gearbeitet, so daß
eine Verunreinigung des Förderers vermieden wird.
[0031] In alternativer Ausgestaltung ist der Vorraum längsseitig offen ausgeführt.
[0032] Auf diese Weise wird vermieden, daß Pulver in den Kettenraum fallen kann, während
gleichzeitig ein zu starker Austritt von Alt-Pulver durch die Schlitzführung nach
oben in den Beschichtungsraum vermieden wird, was sich nachteilig auf die Beschichtungsqualität
auswirken könnte.
[0033] Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung ist längsseitig am Vorraum eine Absaugeinrichtung
vorgesehen, vorzugsweise mit Absaugfilter.
[0034] Auf diese Weise wird ein Aufwirbeln von durch die Schlitzführung herabgefallenem
Pulver in den Beschichtungsraum vollständig vermieden, da sich so eine Luftströmung
in Querrichtung von der Außenwand des Kettenraums über die labyrinthartige Öffnung
zur Außenwand des Vorraums einstellt. Hierzu kann gegebenenfalls dasselbe Gebläse
verwendet werden, über das auch der Überdruck im Kettenraum erzeugt wird, so daß sich
ein Luftkreislauf vom Gebläse über den Kettenraum und den Vorraum ergibt (Umluftführung).
[0035] Gemäß einer weiteren Abwandlung der Erfindung ist der Förderer unterhalb des Bodens
des Beschichtungsraums von den Seiten her frei zugänglich angeordnet, ohne daß ein
Vorraum oder ein Kettenraum gebildet ist. Bei dieser Ausführung ist der Förderer vorzugsweise
durch ein darüber verlaufendes Transportband gegen herabfallendes Pulver geschützt.
Dies hat den erheblichen Vorteil einer besonders guten Zugänglichkeit des Förderers
im Falle von Störungen.
[0036] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist am Ausgang des Beschichtungsraumes
eine Einrichtung zur Reinigung der Förderkette des Förderers, der Streben, der Werkstückträgeraufnahmen
oder der Werkstückträger vorgesehen.
[0037] Durch diese Einrichtung, die vorzugsweise als kombinierte Blas- und Absaugeinrichtung
ausgebildet ist, wird eine Ablagerung von Pulver auf den betreffenden Teilen vermieden.
[0038] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind Mittel zur Reinigung des Vorraums
von Pulverresten vorgesehen.
[0039] Hierbei kann es sich um eine automatische Reinigungseinrichtung handeln, die beispielsweise
bei einer Betriebsunterbrechung die Oberflächen des Vorraums etwa mit Bürsten, Schwämmen
oder dergleichen automatisch reinigt.
[0040] Alternativ kann der Vorraum natürlich auch manuell gereinigt werden, wozu die betreffenden
Oberflächen, insbesondere das erste Trennblech, möglichst glatt ausgeführt sind.
[0041] In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung ist eine Dichtlippe zur Abdichtung der
Schlitzdurchführung vorgesehen. Diese wird möglichst glatt eingebaut.
[0042] Auch diese Maßnahme trägt dazu bei, daß ein Herabfallen von Pulver durch die Schlitzdurchführung
nach unten und eine Verunreinigung darunterliegender Teile verhindert wird.
[0043] Die Reinigungseinrichtung, die zur Reinigung des Förderbandes, der Förderkette des
Förderers, der Streben, der Werkstückträgeraufnahmen, der Werkstückträger oder auch
des Vorraums vorgesehen sein kann, ist vorzugsweise außerhalb des Beschichtungsraums
angeordnet.
[0044] Die Reinigungseinrichtung kann einstufig oder mehrstufig aufgebaut sein und etwa
einen Saugabschnitt zur Absaugung von Pulver aufweisen, an den sich ein Naßreinigungsabschnitt
anschließt.
[0045] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Höhe der Werkstückträger
derart bemessen, daß zwischen dem Boden des Beschichtungsraums und der Unterseite
der Werkstücke ein Abstand von etwa 0,4 bis 1,0 m, vorzugsweise von 0,7 m verbleibt.
[0046] Durch einen derartigen Abstand besteht in Verbindung mit einer geeigneten Luftführung
in Querrichtung des Beschichtungsraums durch geeignete Einlaßöffnungen im Bereich
der Pulverpistolen und eine geeignete Seitenabsaugung gegenüber den Pulverpistolen
eine ausreichende Sicherheit dagegen, daß Pulver auf den Boden fällt. Auch vermindern
höhere Luftgeschwindigkeiten von z.B. 0,7 m/s das Risiko, daß Pulver auf den Boden
fällt. Nach dem Stand der Technik sind nur Luftgeschwindigkeiten von ca. 0,5 m/s üblich.
[0047] Um die Qualität der Pulverbeschichtung weiter zu steigern, können die wesentlichen
Teile der Pulverkabine von einem klimatisierten Gehäuse umschlossen sein. Unabhängig
von äußeren Einflüssen werden hierin Temperatur und Luftfeuchtigkeit in geeigneter
Weise konstant gehalten, z.B. auf 20 °C und 50 % relativer Feuchte. Es versteht sich,
daß in einem solchen Fall die Reinigungseinrichtungen für die Kette des Förderers,
Streben, Werkstückträgeraufnahmen und Werkstückträger, sowie für das ggf. vorhandene
Förderband, sowie die Mittel zur Reinigung des Vorraums außerhalb des klimatisierten
Gehäuses angeordnet sind. Alternativ können diese Reinigungseinrichtungen auch gekapselt
ausgeführt sein oder sich in einem großen Abstand von der Pulverkabine, z.B. mindestens
5 Meter, befinden.
[0048] Schließlich kann zur weiteren Qualitätssteigerung die Pulverkabine durch Verbindungskanäle
oder Abdeckungen mit weiteren Teilen einer Pulverbeschichtungsanlage verbunden werden,
etwa durch Verbindungskanäle zum Haftwassertrockner und/oder zur Kühlwasserzone nach
dem Haftwassertrockner und/oder zum Pulverbrennofen, so daß vor und nach der Pulverkabine
keine Partikel oder Staub oder andere Rückstände aus der Aufstellungshalle auf die
Werkstücke fallen können.
[0049] In alternativer Weise der Erfindung wird die Aufgabe bei einer Pulverbeschichtungsanlage
mit einer Mehrzahl von Behandlungsstationen, wie einer Pulverkabine, einem Wassertrockner,
einem Pulverofen, einem Waschtunnel, und mit einem Förderer zum Transport von Werkstücken
durch die einzelnen Stationen dadurch gelöst, daß der Förderer unterhalb des Bodens
zumindest einer der Stationen angeordnet ist.
[0050] Auch auf diese Weise wird die Qualität der pulverbeschichteten Teile erheblich gesteigert,
da der Förderer außerhalb der Stationen verläuft und somit keinerlei Verunreinigungen
innerhalb der betreffenden Stationen verursachen kann.
[0051] Wird erfindungsgemäß der Förderer unterhalb des Pulverofens (Einbrennofen), des Waschtunnels,
des Wassertrockners oder einer anderen Station angeordnet, so führt auch dies zu einer
erheblich verbesserten Qualität der Pulverbeschichtung.
[0052] Während des Einbrennprozesses bzw. Trockenprozesses kann somit kein Öl oder Fett
verdampfen, das sich in den Laufrollen bzw. Laufflächen befindet. Dadurch ergibt sich
eine erheblich verbesserte Qualität der Atmosphäre innerhalb der betreffenden Station,
da kein Öldampf auftreten kann. Es ergibt sich also ein reduzierter Ausschuß, da Öle
und Fette sogenannte beschichtungsstörende Stoffe sind.
[0053] Darüber hinaus kann ein wesentlich preisgünstigeres Schmierfett bzw. Schmieröl als
bei herkömmlichen Anordnungen verwendet werden. Im Hochtemperaturbereich sind nämlich
solche Öle und Fette extrem teuer, insbesondere da sie silikonfrei sein müssen. Auf
derartige Spezialanforderungen kann nunmehr verzichtet werden, da der Förderer außerhalb
des Einbrennofens bzw. des Wassertrockners angeordnet wird. Der Förderer kann dadurch
wartungsfrei gestaltet werden. Insbesondere dann wenn anorganische Beschichtungsstoffe,
wie etwa glas- oder emaillehaltige Beschichtungsstoffe verwendet werden, bei denen
Temperaturen über 250°C auftreten, ist es von erheblichem Vorteil, wenn der Förderer
außerhalb des Einbrennofens bzw. des Wassertrockners angeordnet ist.
[0054] Des weiteren wird ein Einbrennen von Pulverresten, die etwa im Beschichtungsraum
trotz der getroffenen Maßnahmen noch an den Förderer gelangen und nicht vollständig
abgereinigt werden, vermieden, da der Förderer selbst nicht warm wird. Dies erhöht
die Lebensdauer der Förderkette erheblich. Auch werden Wartungs- und insbesondere
Entlackungskosten fast auf null reduziert.
[0055] Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Außenoberfläche der betreffenden Stationen,
etwa des Trockners oder des Einbrennofens, verkleinert wird, wodurch sich ein kostengünstigerer
Aufbau ergibt. Auch kann sehr oft die Umluftleistung reduziert werden und somit können
die Investitionskosten bzw. die Energiekosten gesenkt werden, da Einbrennkammern kleiner
gehalten werden können und somit weniger Umluft benötigt wird bei gleicher Luftgeschwindigkeit
im Einbrennofen. Normalerweise streicht die Umluft über Werkstücke, Werkstückträger
und Förderkette. Erfindungsgemäß streicht die Umluft praktisch nur über die Werkstücke,
so daß keine unnötige Umluft umgewälzt werden muß. Somit verringert sich die aktive
Oberfläche im Einbrennofen, die immer wieder gereinigt werden muß. Damit ergibt sich
auch eine verbesserte Produktqualität.
[0056] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Förderer auch unterhalb von Kühlzonen
oder Kühlbereichen unterhalb der betreffenden Station oder Prozeßzone verlaufen.
[0057] Ferner ist eine Verlegung des Förderers unterhalb eines Waschtunnels, in dem bspw.
gereinigt, phosphatiert, chromatiert wird, denkbar, so daß der Förderer auch in diesen
kritischen Prozeßbereichen außerhalb der Behandlungszonen bzw. Spülzonen frei zugänglich
ist und keine Verunreinigungen in diese abgibt. Insbesondere entfällt im Gegensatz
zu Förderern, die oberhalb eines Waschtunnels verlegt werden, der bekannte Bürstenabrieb,
der sich ebenfalls qualitätsmindernd auswirkt. Auch steigen warme Wasserdämpfe mit
bspw. 60°C nach oben und nicht nach unten, so daß der Förderer bei einer Anbringung
unterhalb des Waschtunnels weniger korrodiert wird und somit kein Schmutz in Form
von Korrosionsrückständen in den Waschtunnel fallen kann, da der Förderer geschützt
unterhalb des Waschtunnels angebracht werden kann.
[0058] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist eine vollständige Trennung zwischen verfahrenstechnischer
Ebene mit den einzelnen Bearbeitungsstationen, wie etwa einer Vorbehandlungsstation
bzw. Waschtunnel, einem Wassertrockner, einem Pulverofen, und einer darunterliegenden
Förderebene erreicht. Auch eine vollständige Trennung in Form einer nur durch Förderdurchführungen
unterbrochenen geschlossenen Bodendecke ist möglich. Dies hat den zusätzlichen Vorteil,
daß sich auf der verfahrenstechnischen Ebene überhaupt keine Förderketten befinden.
Der Raum, innerhalb dessen der oder die Förderer unterhalb der Bearbeitungsstationen
angeordnet sind, kann teilweise oder vollständig nach außen abgeschlossen sein und
im Umluftbetrieb gereinigt werden, wozu ein Umluftgerät mit einem Ventilator und mit
Filtern vorgesehen sein kann, die als Feinstfilter ausgeführt sein können, wie diese
in Reinsträumen verwendet werden. Weiter können zusätzliche Filter vorgesehen sein,
die organische Bestandteile, die sich in der Dampfform befinden, ausfiltern, wozu
etwa Zeolithe oder Aktivkohlefilter vorgesehen sein können. Der Förderraum, in dem
der oder die Förderer vorgesehen sind, kann leicht zugänglich und frei von störenden
Einbauten ausgestaltet werden, wodurch eine einfache Wartung ermöglicht wird. Durch
den separaten Förderraum wird gleichzeitig das Bedienungspersonal vor Förderketten
geschützt, die bei herkömmlicher Anordnung von Förderern immer eine potentielle Unfallgefahr
darstellen.
[0059] Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale der Erfindung nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch
in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der
Erfindung zu verlassen.
[0060] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen schematischen Querschnitt durch eine Pulverkabine einer erfindungsgemäßen Pulverbeschichtungsanlage;
- Fig. 2
- einen schematischen Längsschnitt durch eine Pulverkabine einer erfindungsgemäßen Pulverbeschichtungsanlage
in stark vereinfachter Darstellung;
- Fig. 3
- eine abgewandelte Ausführung einer Pulverkabine;
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung der Anlagenteile einer erfindungsgemäßen Pulverbeschichtungsanlage
in vereinfachter Darstellung und
- Fig. 5
- eine vereinfachte Darstellung eines Ausschnitts einer weiteren Pulverbeschichtungsanlage.
[0061] In den Fig. 1 und 2 ist eine Pulverkabine insgesamt mit der Ziffer 10 bezeichnet,
die Teil einer erfindungsgemäßen Pulverbeschichtungsanlage ist, die in Fig. 4 insgesamt
mit der Ziffer 60 bezeichnet ist. Die Pulverbeschichtungsanlage 60 kann beispielsweise
eine Vorbehandlungsstation 62 und einen nachgeschalteten Wassertrockner 64 aufweisen,
woran sich die Pulverkabine 10 anschließt, die von einerm Pulverofen (Einbrennofen)
66 gefolgt ist. Zum Transport von Werkstücken durch diese Anlagenteile ist ein Förderer
30 vorgesehen, der sich innerhalb eines geschlossenen Kanals 68 befinden kann.
[0062] Die Pulverkabine umfaßt gemäß Fig. 1 einen Beschichtungsraum 12 zur Pulverbeschichtung
von Werkstücken 16. Unterhalb des Beschichtungsraums 12 ist der Förderer 30 angeordnet
der über einzelne Streben 32 durch eine Schlitzdurchführung 20 am Boden 14 des Beschichtungsraums
12 nach oben hervorstehende Werk- stückträger 18 trägt, die in Längsrichtung durch
den Beschich- tungsraum 12 hindurchbewegt werden. Der Förderer 30 ist unmittelbar
unterhalb der Schlitzdurchführung 20 und damit etwa unterhalb der mit der Ziffer 17
angedeuteten Schwerpunkte der Werkstücke 16 angeordnet, wodurch sich ein einfacher
Aufbau mit einer guten Kraftübertragung ergibt. Als Förderer 30 kann etwa ein Bodenkreisförderer
oder ein umgedrehter Power- & Free-Förderer verwendet werden, wobei zusätzliche mechanische
Abstützungen vorgesehen werden. Das Gewicht der Werkstücke 16 wird über die Streben
32 in die betreffenden Führungen des Förderers 30 eingeleitet.
[0063] Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind entlang des Transportweges 44 des Förderers 30 der
Pulverkabine 10 zwei Beschichtungseinheiten 46, 50 vorgesehen, wobei die erste Beschichtungseinheit
46 gemäß Fig. 2 auf der linken Seite des Beschichtungsraums 12 angeordnet ist und
gegenüberliegend eine Filter- und Saugeinheit 48 vorgesehen ist. Die zweite Beschichtungseinheit
50, die sich daran anschließt, ist auf der gegenüberliegenden Seite des Beschichtungsraums
12, also auf der Seite der Filter- und Saugeinheit 48, angeordnet, wobei gegenüber
wiederum eine Filter- und Saugeinheit 52 vorgesehen ist.
[0064] An den Beschichtungsraum 12 schließt sich eine Reinigungseinrichtung 54 an, die eine
Absaugeinrichtung zur Absaugung von Pulver von der Förderkette des Förderers 30, den
Werkstückträgern 18, von zur Aufnahme der Werkstückträger 18 vorgesehener Werkstückträgeraufnahmen
und von Streben, mit denen der Förderer mit den Werkstückträgeraufnahmen verbunden
ist, aufweist.
[0065] Die genauere Anordnung des Förderers 30 wird nunmehr im folgenden anhand von Fig.
1 beschrieben.
[0066] Der Raum unterhalb des Beschichtungsraums 12 ist durch zwei Trennwände 33, 37 in
einen Kettenraum 26, innerhalb dessen der Förderer 30 angeordnet ist, und in einen
Vorraum getrennt.
[0067] Die erste Trennwand 34 erstreckt sich vom Boden 29 des Vorraums 28 aus mit einem
ersten Abschnitt 34 vertikal nach oben, an den ein zweiter horizontaler Abschnitt
35 anschließt, an den sich wiederum ein dritter, vertikal nach oben gerichteter Abschnitt
36 anschließt. Die zweite Trennwand 37 erstreckt sich unmittelbar neben der Schlitzdurchführung
20 von der Decke 27 des Kettenraums 26 aus nach unten, wobei sie etwas unterhalb des
oberen Endes des dritten Abschnittes 36 der ersten Trennwand 33 endet. Auf diese Weise
ist zwischen dem Kettenraum 26 und dem Vorraum 28 zwischen den beiden Trennwänden
33, 37 eine labyrinthartige Öffnung 39 gebildet.
[0068] Der Förderer 30 befindet sich senkrecht unterhalb der Schlitzdurchführung 20, und
zwar vollständig durch die erste Trennwand 33 gegen durch die Schlitzdurchführung
20 herabfallendes Pulver geschützt. Zur Verbindung der Werkstückträger 18, die sich
senkrecht durch die Schlitzdurchführung 20 hindurch erstrecken, mit dem Förderer 30
ist jedem Werkstückträger 18 mindestens eine Strebe 32 zugeordnet, die sich vom Förderer
30 aus nach oben, um die Trennwände 33, 37 herum und durch die labyrinthartige Öffnung
39 hindurch, bis unterhalb der Schlitzdurchführung 20 erstreckt und in einer Werkstückträgeraufnahme
24 endet, worauf der Werkstückträger 18 abnehmbar befestigt ist. Hierzu weist jede
Strebe 32 einen ersten, sich vom Förderer 30 aus senkrecht nach oben erstreckenden
Abschnitt auf, an den sich ein zweiter horizontaler Abschnitt anschließt, der sich
in Richtung zur Außenwand des Kettenraums 26 hin erstreckt, woran sich ein dritter,
vertikal nach oben gerichteter Abschnitt anschließt, woran sich wiederum ein vierter
horizontaler Abschnitt anschließt, der sich in Richtung zum Vorraum 28 hin erstreckt
und unterhalb dessen der dritte Abschnitt 36 der ersten Trennwand 33 endet, woran
sich dann ein fünfter Abschnitt anschließt, der sich vertikal nach unten durch die
labyrinthartige Öffnung 39 hindurch erstreckt, woran sich dann ein sechster Abschnitt
anschließt, der wiederum horizontal verläuft und der schließlich von einem siebten,
sich vertikal nach oben erstrekkenden Abschnitt gefolgt ist, der in der Werkstückträgeraufnahme
24 endet.
[0069] Der Werkstückträger kann auch als Dreheinrichtung ausgeführt sein.
[0070] Die Schlitzdurchführung 20 ist zusätzlich durch eine leicht zu reinigende und abriebarme
Dichtlippe 22 verschlossen. Dies führt dazu, daß ein Durchfallen von Pulver nach unten
durch die Schlitzführung 20 hindurch weitgehend vermieden wird. Zusätzlich kann der
Kettenraum 26 mit einem Überdruck beaufschlagt sein, der über einen vorgeschalteten
Ventilator 40 erzeugt wird, wobei die angesaugte Luft vorzugsweise über ein vorgeschaltetes
Filter 42 gefiltert wird. Durch die besondere Luftführung, die sich durch die beiden
miteinander zusammenwirkenden Trennwände 33, 37 einstellt, ist ausgeschlossen, daß
trotz der Dichtlippe 22 durch die Schlitzdurchführung 20 noch nach unten herunterfallende
Pulverreste auf den Förderer 30 gelangen und diesen im Laufe der Zeit nachteilig beeinflussen.
Vielmehr wird durch in Richtung der dargestellten Pfeile strömende Luft eine Luftströmung
durch die labyrinthartige Öffnung 39 zunächst nach unten und dann wiederum nach oben
in Richtung auf die Schlitzdurchführung 20 erreicht.
[0071] Sofern der Vorraum 28 ringsum geschlossen ist, stellt sich auch auf seiten des Vorraums
eine Luftströmung nach oben in Richtung auf die Schlitzdurchführung 20 ein, wie durch
den Pfeil rechts neben der Werkstückträgeraufnahme 24 angedeutet ist.
[0072] Gemäß einer Variante der Erfindung ist der Vorraum 28 jedoch an seiner Längsaußenseite
offen, was dazu führt, daß ein Austritt von pulverteilchenbeladener Luft durch die
Schlitzdurchführung 20 nach oben in den Beschichtungsraum 12 praktisch vermieden wird,
da der überwiegende Teil der ausströmenden Luft seitlich abströmt.
[0073] Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung, die nicht zeichnerisch dargestellt ist,
sondern lediglich durch Pfeile 13 angedeutet ist, ist an der Außenseite des Vorraums
28 längsseitig eine Absaugeinrichtung vorgesehen, wodurch sich in Kombination mit
der von der gegenüberliegenden Außenseite des Kettenraums 26 zugeführten Luft eine
Querströmung durch den Kettenraum 26 durch die labyrinthartige Öffnung 39 hindurch
zur Außenwand des Vorraums 28 hin ergibt.
[0074] Dabei kann die Absaugung an der Außenseite des Vorraums 28 unmittelbar mit dem Gebläse
40 gekoppelt sein, so daß sich ein Luftkreislauf ergibt.
[0075] Auf diese Weise wird ein Austritt von pulverteilchenbeladener Luft durch die Schlitzdurchführung
20 nach oben in den Beschichtungsraum 12 weitgehend unmöglich gemacht.
[0076] Es versteht sich, daß es zum Zwecke einer möglichst hochwertigen Beschichtung vermieden
werden sollte, daß pulverteilchenbeladene Luft derart durch die Schlitzdurchführung
20 nach oben in den Beschichtungsraum 12 hineingelangt, daß sich Partikel auf der
Unterseite der Werkstücke 16 absetzen können.
[0077] Zur Unterstützung, daß weitgehend kein Pulver auf den Boden oder die Schlitzdurchführung
fällt, befinden sich die Werkstükke 16 in einem ausreichendem Abstand vom Boden 14
des Beschichtungsraums 12, der etwa 0,4 bis 1 m, vorzugsweise etwa 0,7 m beträgt.
Zusätzlich kann eine geschickte Luftführung in Querrichtung des Beschichtungsraums
von den Beschichtungseinheiten zu den gegenüberliegenden Filter- und Saugeinheiten
Beschichtungsraum 12 unterstützend dazu beitragen, daß sich kein Pulver auf dem Boden
14 absetzen kann.
[0078] Sofern auf die Erzeugung eines Überdrucks im Kettenraum 26 verzichtet wird, muß damit
gerechnet werden, daß durch die Schlitzdurchführung 20 hindurch eine gewisse Pulvermenge
nach unten herausfällt. Dieses Pulver wird von der ersten Trennwand 33 aufgefangen
bzw. nach unten abgeleitet, wozu der zweite Abschnitt 35 der ersten Trennwand 33 auch
leicht nach unten geneigt ausgeführt sein kann.
[0079] Es versteht sich, daß der Vorraum dann von Zeit zu Zeit mittels einer automatischen
Reinigungseinrichtung oder manuell gereinigt werden muß, um herabgefallenes Pulver
zu entfernen. Hierzu sind die betreffenden Flächen möglichst glatt und ohne scharfe
Kanten ausgeführt.
[0080] Als weitere Möglichkeit zum Auffangen von Pulverresten, die durch die Schlitzdurchführung
20 nach unten gelangen, bietet sich die Verwendung eines Förderbandes an, das in Fig.
1 beispielhaft dargestellt und mit der Ziffer 38 bezeichnet ist. Sofern ein solches
Förderband 38 verwendet wird, lagert sich herabfallendes Pulver hierauf ab, und dieses
wird dann entweder in Transportrichtung des Förderers auf dem Förderband transportiert
oder auch in entgegengesetzter Richtung und schließlich am Ende des Förderbandes abgereinigt,
was durch Absaugen, Abreiben, Abwaschen oder Abbürsten geschehen kann. Innerhalb des
Vorraums 28 ist eine solche Reinigungseinrichtung schematisch mit der Ziffer 43 angedeutet.
[0081] Zusätzlich ist, wie zuvor schon anhand von Fig. 2 kurz angedeutet, außerhalb des
Beschichtungsraums 12 unmittelbar anschließend eine Reinigungseinrichtung 54 vorgesehen,
die vorzugsweise als kombinierte Blas- und Saugeinrichtung ausgebildet ist und gegebenenfalls
auch mit Bürsten, Schwämmen oder dergleichen versehen sein kann, um darin die Förderkette,
die Werkstückträger, die Streben und die Werkstückträgeraufnahmen reinigen zu können.
[0082] Die betreffenden Reinigungseinrichtungen 43 bzw. 54 können einstufig oder mehrstufig
aufgebaut sein. Z.B. kann eine Vorreinigung durch Absaugen erfolgen, woraufhin eine
Naßreinigung z.B. mit Waschdüsen, Schwämmen oder Bürsten oder dergleichen erfolgt.
[0083] Die Werkstückträger können zum Reinigen oder beim Farbwechsel in der Pulverkabine
abgenommen werden. Dies erleichtert die Reinigung insgesamt erheblich.
[0084] Zusätzlich kann zur Reinigung des Beschichtungsraums 12 in die Nut der Schlitzdurchführung
20 eine Abdeckung eingelegt werden, die mit dem Boden 14 bündig ist, so daß der Boden
14 eine durchgehend ebene Fläche bildet, die ohne störende Einbauteile leicht gereinigt
werden kann.
[0085] Um die Qualität der Pulverbeschichtung weiter zu steigern, können die wesentlichen
Teile der Pulverkabine von einem klimatisierten Gehäuse umschlossen sein, wie in Fig.
2 schematisch durch eine gestrichelte Linie 56 angedeutet ist.
[0086] Unabhängig von äußeren Einflüssen werden hierin Temperatur und Luftfeuchtigkeit in
geeigneter Weise konstant gehalten, z.B. auf 20 °C und 50 % relativer Feuchte. Auch
kann in dem Gehäuse eine optimierte Lufttechnik eingebaut werden. Es versteht sich,
daß in einem solchen Fall die Reinigungseinrichtung 54 für Kette des Förderers 30,
Streben 32, Werkstückträgeraufnahmen 24 und Werkstückträger 18, sowie für das ggf.
vorhandene Förderband 38, sowie ggf. auch die Mittel zur Reinigung des Vorraums außerhalb
des klimatisierten Gehäuses 56 angeordnet sind.
[0087] Alternativ können diese Reinigungseinrichtungen auch gekapselt ausgeführt sein oder
sich in einem großen Abstand von der Pulverkabine, z.B. mindestens 5 Meter, befinden.
[0088] Wie zuvor bereits anhand von Fig. 4 angedeutet, wird der Förderer 30 auch bei anderen
Anlageteilen, wie etwa dem Wassertrockner 64 oder dem Pulverofen 66 untenliegend angeordnet,
wodurch gleichfalls die hiermit verbundenen Vorteile erzielt werden.
[0089] Eine alternative Ausführung einer erfindungsgemäßen Pulverkabine ist in Fig. 3 schematisch
dargestellt und insgesamt mit der Ziffer 10a bezeichnet. Dabei werden für entsprechende
Teile entsprechende Bezugsziffern verwendet, die lediglich bei abgewandelter Ausführung
durch die Bezugsziffer a gefolgt sind.
[0090] Im Unterschied zu der zuvor anhand von Fig. 1 beschriebenen Ausführung ist unterhalb
des Beschichtungsraums 12 kein vollständig oder teilweise abgeschlossener Raum gebildet.
Vielmehr ist der Förderer 30, der sich senkrecht unterhalb der Schlitzdurchführung
20 am Boden befindet, von beiden Seiten her gut zugänglich, was einen erheblichen
Vorteil beim Auftreten von Störungen am Förderer bedeutet. Der Beschichtungsraum 12
selbst ist somit auf geeigneten Stützstreben oder dergleichen in nicht näher dargestellter
Form aufgenommen. Der Förderer 30 ist über Streben 32a mit Werkstückträgern 18 verbunden,
wobei die Streben 32a jedoch im wesentlichen C-förmig ausgebildet sind, mit einem
oberen Schenkel, der sich etwa waagrecht unterhalb des Bodens 14 des Beschichtungsraums
12 erstreckt, mit einem senkrechten mittleren Schenkel und einem annähernd waagrecht
verlaufenden unteren Schenkel, der mit dem Förderer 30 verbunden ist.
[0091] Um eine Verschmutzung des Förderers 30 durch herabfallendes Pulver zu vermeiden,
ist wiederum ein Förderband 38a oberhalb des Förderers 30 angeordnet, das an einer
Mehrzahl von Trägern gehalten ist, wie durch die Ziffer 56 schematisch angedeutet
ist.
[0092] Das Förderband 38a, wie auch das Förderband 38 bei der Ausführung gemäß Fig. 1 besteht
vorzugsweise aus einem elektrostatisch leitfähigen Material mit glatter, leicht zu
reinigender Oberfläche.
[0093] Auf die Darstellung der Reinigungsvorrichtung für das Förderband 38a, die etwa einen
Saugabschnitt zur Vorreinigung und einen Naßreinigungsabschnitt zur anschließenden
Naßreinigung mittels Bürsten, Schwämmen oder dergleichen aufweisen kann, wurde in
Fig. 3 verzichtet.
[0094] Fig. 5 zeigt als weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung einen Ausschnitt aus
einer Pulverbeschichtungsanlage, die insgesamt mit der Ziffer 70 bezeichnet ist. Hierbei
werden wiederum für entsprechende Teile entsprechende Bezugsziffern verwendet, die,
sofern sie abgewandelt sind, von einem kleinen b gefolgt sind.
[0095] Bei der Pulverbeschichtungsanlage 70 sind sämtliche verfahrenstechnischen Komponenten
vollständig getrennt von dem oder den Förderern angeordnet, die unterhalb eines gemeinsamen
Bodens 92 in einem Förderraum 72 vorgesehen sind. Im Boden 92 sind geeignete Schlitzdurchführungen
20 für die Durchführung der Werkstückträger 18 vorgesehen.
[0096] Die Förderer 30 können etwa wie bei der Ausführung gemäß Fig. 3 mittels C-förmiger
Streben 32b ausgebildet sein, wobei zusätzlich zumindest unterhalb der Pulverkabine
10b der Förderer 30 durch ein darüber verlaufendes Förderband 38b geschützt ist, wie
dies zuvor anhand von Fig. 3 erläutert wurde.
[0097] Bei der Pulverbeschichtungsanlage 70 wurden lediglich beispielhaft zwei der Stationen,
nämlich die Pulverkabine 10b und ein nachfolgender Pulverofen oder Einbrennofen 86
dargestellt.
[0098] Es versteht sich, daß die Pulverbeschichtungsanlage weitere Komponenten aufweist,
wie etwa eine Vorbehandlungsstation oder einen Waschtunnel und einen Wassertrockner
aufweist. Auch bei diesen Stationen verläuft der Förderer 30 unterhalb des betreffenden
Bodens 92 im Förderraum 72. Dabei sind unterhalb des Waschtunnels zusätzliche Maßnahmen
getroffen, um herabtropfende Flüssigkeit aufzufangen und ggf. zurückzuführen.
[0099] In Fig. 5 ist zusätzlich angedeutet, daß die betreffenden Behandlungsstationen jeweils
von einem Gehäuse 84 bzw. 88 umschlossen sind und diese wiederum von einer gemeinsamen
Einhausung 90 umschlossen sind, was einen Umluftbetrieb mit speziell gefilterter Luft
oder einen klimatisierten Betrieb mit optimierten Umgebungsbedingungen für die jeweiligen
Komponenten ermöglicht.
[0100] Auch der Förderraum 72 kann nach außen vollständig oder zumindest teilweise abgeschlossen
sein, wodurch sich dann, wie in Fig. 5 gezeigt, die Möglichkeit für eine Umluftführung
ergibt. Hierzu kann etwa ein Umluftgerät 78, das einen Ventilator und verschiedene
Filter aufweist, vorgesehen sein, das über Leitungen 80, 82 mit einer Luftzuführung
74 für den Förderraum 72 und einer Luftabführung 76 aus dem Förderraum 72 gekoppelt
ist.
[0101] Je nach den betreffenden Anforderungen können die Filter eine geeignete Feinheit
aufweisen und auch als Feinstfilter F7 oder F9 ausgelegt sein, wie diese in Reinsträumen
verwendet werden. Ferner können spezielle Filter zur Absorbierung von organischen
Bestandteilen vorgesehen werden, wie etwa Zeolithe oder Aktivkohlefilter.
[0102] Durch eine derartige Anordnung wird sichergestellt, daß aus dem Förderraum praktischer
keinerlei Verunreinigungen in die darüber angeordneten Stationen gelangen können,
wodurch besonders hochwertige Pulverbeschichtungen erzielbar sind.
[0103] Soweit ein Förderer auch unterhalb eines Waschtunnels verlegt ist, so wird dieser
zweckmäßigerweise lufttechnisch gegenüber dem übrigen Förderraum abgetrennt, da entsprechende
Maßnahmen für die Behandlung der auftretenden Feuchtigkeit vorgesehen werden müssen.
1. Pulverbeschichtungsanlage mit mindestens einer Pulverkabine (10, 10a, 10b), die einen
Beschichtungsraum (12) zum Pulverbeschichten von Werkstücken (16) aufweist, und mit
einem Förderer (30) zum Transport der Werkstücke (16) durch den Beschichtungsraum
(12), wobei der Förderer (30) unterhalb eines ortsfesten Bodens (14, 92) des Beschichtungsraumes
(12) angeordnet ist, wobei im Boden (14, 92) des Beschichtungsraums (12) eine Schlitzdurchführung
(20) zur Durchführung von Werkstückträgern (18) vorgesehen ist und der Förderer (30)
im wesentlichen vertikal unterhalb der Schlitzdurchführung (20) angeordnet ist, und
wobei der Förderer (30) über Streben (32a, 32b) mit sich durch die Schlitzdurchführung
(20) nach oben erstreckenden Werkstückträgern (18) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schlitzdurchführung (20) und dem Förderer eine Abdeckung (38, 38a, 38b)
zum Schutz des Förderers (30) gegen herabfallendes Pulver vorgesehen ist.
2. Pulverbeschichtungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dichtlippe (22) zur Abdichtung der Schlitzdurchführung (20) vorgesehen ist.
3. Pulverbeschichtungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (30) lediglich durch die Schlitzdurchführung (20) mit dem Beschichtungsraum
(12) in Verbindung steht, und daß der Beschichtungsraum (12) durch den Boden (14,
92) nach unten vorzugsweise im wesentlichen luftdicht abgeschlossen ist.
4. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Förderers (30) unterhalb der Schlitzdurchführung (20) ein Förderband
(38, 38a, 38b) zur Aufnahme und zum Abtransport von Pulverresten vorgesehen ist.
5. Pulverbeschichtungsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (38, 38a, 38b) aus einem Material besteht, das elektrostatisch leitfähig
und vorzugsweise abriebfest ist.
6. Pulverbeschichtungsanlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (38, 38a, 38b) eine glatte, leicht zu reinigende Oberfläche aufweist.
7. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reinigungseinrichtung (43, 54) zur Reinigung zumindest des Förderbandes (38,
38a, 38b) oder der Förderkette des Förderers (30) oder der Streben (32, 32a, 32b)
oder der Werkstückträgeraufnahmen (24) oder der Werkstückträger (18) oder des Vorraums
(28) vorgesehen ist, die vorzugsweise außerhalb des Beschichtungsraums (12) angeordnet
ist.
8. Pulverbeschichtungsanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungseinrichtung (43, 54) einen Saugabschnitt zur Absaugung von Pulver aufweist.
9. Pulverbeschichtungsanlage nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungseinrichtung (54) zumindest einen Naßreinigungsabschnitt oder einen
Feuchtreinigungsabschnitt aufweist.
10. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungseinrichtung mehrstufig aufgebaut ist.
11. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Bodens (14) des Beschichtungsraums (12) ein Kettenraum (26) und ein
Vorraum (28) gebildet sind, wobei der Förderer (30) im Kettenraum (26) angeordnet
ist und gegenüber dem Vorraum (28) durch eine erste, sich vom Boden (29) aus nach
oben erstreckende Trennwand (34), sowie durch eine zweite sich von der Decke (27)
nach unten erstreckende Trennwand (37) abgetrennt ist.
12. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (30) über Streben (32, 32a, 32b) mit sich durch die Schlitzdurchführung
(20) nach oben ersteckenden Werkstückträgern (18) verbunden ist.
13. Pulverbeschichtungsanlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Streben (32) vom Förderer (30) aus nach oben durch eine zwischen beiden
Trennwänden (34, 37) labyrinthartig gebildete Öffnung hindurch erstrecken.
14. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Werkstückträger (18) über eine Werkstückträgeraufnahme (24) abnehmbar am Förderer
(30) befestigt ist.
15. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben (32) jeweils einen ersten sich nach oben erstreckenden Abschnitt aufweisen,
an den sich ein zweiter abgewinkelter Abschnitt anschließt, der von einem dritten
sich nach oben erstrekkenden Abschnitt gefolgt ist, an den sich ein vierter Abschnitt
anschließt, der in entgegengesetzter Richtung wie der zweite Abschnitt abgewinkelt
ist, woran sich ein fünfter nach unten durch die labyrinthförmige Öffnung (39) hindurch
erstreckender Abschnitt anschließt, an den sich ein sechster Abschnitt anschließt,
der sich in der gleichen Richtung wie der vierte Abschnitt erstreckt, woran sich ein
siebter Abschnitt anschließt, der sich nach oben erstreckt und eine Werkstückträgeraufnahme
(24) trägt.
16. Pulverbeschichtungsanlage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß sich die abgewinkelten Abschnitte im wesentlichen horizontal erstecken und daß sich
die nach oben oder unten erstreckenden Abschnitte im wesentlichen vertikal erstrecken.
17. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben (32a, 32b) eine annähernd C-förmige Gestalt aufweisen.
18. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Trennwand (34) mit einem ersten sich vom Boden (14) des Vorraums (28) aus
nach oben erstreckenden Abschnitt ausgebildet ist, an den sich ein zweiter abgewinkelter
Abschnitt anschließt, der von einem dritten sich nach oben erstreckenden Abschnitt
gefolgt ist, wobei der dritte Abschnitt (36) vorzugsweise unterhalb des vierten Abschnitts
der Streben (32) endet und wobei der Förderer (30) unterhalb des zweiten Abschnitts
(35) gegen herabfallende Pulverreste geschützt ausgebildet ist.
19. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (40, 42) zur Erzeugung eines Überdrucks im Kettenraum (26) vorgesehen sind,
die vorzugsweise einen Ventilator (40) und ein Luftfilter (42) umfassen.
20. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorraum (28) nach außen abgeschlossen ist, so daß Luft aus dem Kettenraum (26)
und dem Vorraum (28) durch die Schlitzdurchführung (20) nach oben entweicht.
21. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorraum (28) längsseitig offen ist.
22. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß am Vorraum (28) längsseitig eine Saugeinrichtung vorgesehen ist.
23. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Werkstückträger derart bemessen ist, daß zwischen dem Boden (14) des
Beschichtungsraums (12) und der Unterseite der Werkstücke (16) ein Abstand von etwa
0,4 bis 1,0 m, vorzugsweise von etwa 0,7 m verbleibt.
24. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dichtleiste vorgesehen ist, die zur Reinigung des Beschichtungsraums (12) bündig
in die Öffnung der Schlitzdurchführung (20) einlegbar ist.
25. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pulverkabine ein lufttechnisch durchlüftetes oder klimatisiertes Gehäuse (56)
aufweist, das zumindest den Beschichtungsraum (12) vollständig umschließt.
26. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der Ansprüche 19 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungseinrichtung (54) außerhalb des lufttechnisch durchlüfteten oder klimatisierten
Gehäuses (56, 90) angeordnet sind.
27. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der Ansprüche 19 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungseinrichtung (54) gekapselt ausgeführt ist.
28. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschichtungsraum (12) über einen Schutzkanal (68) oder eine Abdeckung mit weiteren
Teilen (62, 64, 66) der Pulverbeschichtungsanlage (60) verbunden ist.
29. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Pulverofen
(66) zum Einbrennen von Pulver auf Werkstücken (16), dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (30) unterhalb des Pulverofens (66) angeordnet ist.
30. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Wassertrockner
(64) zum Trocknen von Werkstücken (16), dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (30) unterhalb des Wassertrockners (64) angeordnet ist.
31. Pulverbeschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer Mehrzahl
von Behandlungsstationen, wie einer Pulverkabine (10, 10a, 10b), einem Wassertrockner
(64), einem Pulverofen (66), einem Waschtunnel (62), und mit einem Förderer (30) zum
Transport von Werkstücken (16) durch die einzelnen Stationen, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (30) unterhalb des Bodens (92) zumindest einer der Stationen (10, 10a,
10b, 62, 64, 66) angeordnet ist.
32. Verfahren zum Beschichten von Werkstücken, insbesondere zum Pulverbeschichten oder
Pulveremaillieren von Felgen oder Kfz-Karosserieteilen, bei dem die Werkstücke (16)
mittels eines Föderers (30) durch einen Beschichtungsraum (12) bewegt werden, wobei
die Werkstücke (16) auf Werkstückträgern (18) befördert werden, die von einem Förderer
(30) bewegt werden, der unterhalb eines Bodens (92) des Beschichtungsraums (12) angeordnet
ist, wobei die Werkstücke (16) auf Werkstückträgern (18) liegend befördert werden,
die von dem Förderer (30) bewegt werden, der unterhalb des Bodens (92) des Beschichtungsraums
(12) angeordnet ist, wobei im Boden (14, 92) des Beschichtungsraums (12) eine Schlitzdurchführung
(20) zur Durchführung von Werkstückträgern (18) vorgesehen ist, und die Werkstückträger
(18) durch den im wesentlichen vertikal unterhalb der Schlitzdurchführung (20) angeordneten
Förderer (30) bewegt werden, der durch eine unterhalb der Schlitzdurchführung (20)
vorgesehene Abdeckung (38, 38a, 38b) gegen herabfallendes Pulver geschützt wird.
33. Verfahren nach Anspruch 32, bei dem die Werkstücke (16) auf Werkstückträgern (18)
liegend befördert werden, die von einem Förderer (30) bewegt werden, der unterhalb
eines den Beschichtungsraum (12) nach unten im wesentlichen luftdicht abschließenden
Bodens (92) im wesentlichen vertikal unterhalb einer Schlitzdurchführung (20) des
Bodens (14, 92) angeordnet ist, durch die sich die Werkstückträger (18) nach oben
erstrecken, wobei der Förderer (30) durch ein unterhalb der Schlitzdurchführung (20)
verlaufendes Förderband (38, 38a, 38b) gegen herabfallende Pulverreste geschützt wird.
1. Powder coating installation having at least one powder booth (10, 10a, 10b) which
includes a coating space (12) for powder-coating workpieces (16), and having a conveyor
(30) for transporting the workpieces (16) through the coating space (12), the conveyor
(30) being arranged below a stationary floor (14, 92) of the coating space (12), a
slot passage (20) for workpiece carriers (18) to be guided through being provided
in the floor (14, 92) of the coating space (12), and the conveyor (30) being arranged
substantially vertically below the slot passage (20), and the conveyor (30) being
connected via struts (32a, 32b) to workpiece carriers (18) which extend upwards through
the slot passage (20), characterized in that a cover (38, 38a, 38b) is provided between the slot passage (20) and the conveyor
in order to protect the conveyor (30) from powder which drops down.
2. Powder coating installation according to Claim 1, characterized in that there is a sealing lip (22) for sealing the slot passage (20).
3. Powder coating installation according to Claim 1 or 2, characterized in that the conveyor (30) is in communication with the coating space (12) only through the
slot passage (20), and in that the coating space (12) is closed off preferably in a substantially airtight manner
at the bottom by the floor (14, 92).
4. Powder coating installation according to one of Claims 1 to 3, characterized in that a conveyor belt (38, 38a, 38b) for collecting and transporting away powder residues
is provided above the conveyor (30) and below the slot passage (20).
5. Powder coating installation according to Claim 4, characterized in that the conveyor belt (38, 38a, 38b) consists of a material which is electrostatically
conductive and preferably abrasion-resistant.
6. Powder coating installation according to Claim 4 or 5, characterized in that the conveyor belt (38, 38a, 38b) has a smooth, easy-to-clean surface.
7. Powder coating installation according to one of the preceding claims, characterized in that a cleaning device (43, 54) for cleaning at least the conveyor belt (38, 38a, 38b)
or the conveyor chain of the conveyor (30) or the struts (32, 32a, 32b) or the workpiece
carrier receptacles (24) or the workpiece carriers (18) or the admission space (28)
is provided, preferably arranged outside the coating space (12).
8. Powder coating installation according to Claim 7, characterized in that the cleaning device (43, 54) has a suction section for sucking out powder.
9. Powder coating installation according to Claim 7 or 8, characterized in that the cleaning device (54) has at least one wet-cleaning section or moist-cleaning
section.
10. Powder coating installation according to one of Claims 7 to 9, characterized in that the cleaning device is of multi-stage construction.
11. Powder coating installation according to one of Claims 1 to 10, characterized in that a chain space (26) and an admission space (28) are formed below the floor (14) of
the coating space (12), the conveyor (30) being arranged in the chain space (26) and
being separated from the admission space (28) by a first partition (34), which extends
upwards from the floor (29), and by a second partition (37), which extends downwards
from the ceiling (27).
12. Powder coating installation according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the conveyor (30) is connected via struts (32, 32a, 32b) to workpiece carriers (18)
which extend upwards through the slot passage (20).
13. Powder coating installation according to Claim 12, characterized in that the struts (32) extend upwards from the conveyor (30) through a labyrinth-like opening
formed between the two partitions (34, 37).
14. Powder coating installation according to one of the preceding claims, characterized in that each workpiece carrier (18) is removably secured to the conveyor (30) via a workpiece
carrier receptacle (24).
15. Powder coating installation according to one of Claims 12 to 14, characterized in that the struts (32) each have a first, upwardly extending section, which is adjoined
by a second, angled-off section, which is followed by a third, upwardly extending
section, which is adjoined by a fourth section that is angled off in the opposite
direction to the second section, which in turn is adjoined by a fifth section extending
downwards through the labyrinth-like opening (39), which is adjoined by a sixth section
extending in the same direction as the fourth section, which is adjoined by a seventh
section that extends upwards and bears a workpiece carrier receptacle (24).
16. Powder coating installation according to Claim 15, characterized in that the angled-off sections extend substantially horizontally, and in that the upwardly or downwardly extending sections extend substantially vertically.
17. Powder coating installation according to one of Claims 1 to 16, characterized in that the struts (32a, 32b) are approximately C-shaped in form.
18. Powder coating installation according to one of Claims 11 to 17, characterized in that the first partition (34) is designed with a first section, which extends upwards
from the floor (14) of the admission space (28) and is adjoined by a second, angled-off
section, which is followed by a third upwardly extending section, the third section
(36) preferably ending below the fourth section of the struts (32), and the conveyor
(30) being formed below the second section (35) so as to be protected from powder
residues dropping down.
19. Powder coating installation according to one of Claims 11 to 18, characterized in that there are means (40, 42) for generating a superatmospheric pressure in the chain
space (26), which means preferably comprise a fan (40) and an air filter (42).
20. Powder coating installation according to one of Claims 11 to 19, characterized in that the admission space (28) is closed off with respect to the outside, so that air escapes
upwards out of the chain space (26) and the admission space (28) through the slot
passage (20).
21. Powder coating installation according to one of Claims 11 to 19, characterized in that the admission space (28) is longitudinally open.
22. Powder coating installation according to one of Claims 11 to 19, characterized in that a suction device is provided longitudinally at the admission space (28).
23. Powder coating installation according to one of the preceding claims, characterized in that the height of the workpiece carriers is such that a distance of approximately 0.4
to 1.0 m, preferably of approximately 0.7 m, remains between the floor (14) of the
coating space (12) and the underside of the workpieces (16).
24. Powder coating installation according to one of the preceding claims, characterized in that there is a sealing strip which, to clean the coating space (12), can be laid flush
into the opening in the slot passage (20).
25. Powder coating installation according to one of the preceding claims, characterized in that the powder booth has a housing (56) which is air-conditioned or ventilated and completely
surrounds at least the coating space (12).
26. Powder coating installation according to one of Claims 19 to 25, characterized in that the cleaning device (54) is arranged outside the air-conditioned or ventilated housing
(56, 90).
27. Powder coating installation according to one of Claims 19 to 26, characterized in that the cleaning device (54) is designed so as to be encapsulated.
28. Powder coating installation according to one of the preceding claims, characterized in that the coating space (12) is connected via a protective duct (68) or a cover to further
parts (62, 64, 66) of the powder coating installation (60).
29. Powder coating installation according to one of the preceding claims, having a powder
furnace (66) for firing powder on workpieces (16), characterized in that the conveyor (30) is arranged below the powder furnace (66).
30. Powder coating installation according to one of the preceding claims, having a water
dryer (64) for drying workpieces (16), characterized in that the conveyor (30) is arranged below the water dryer (64).
31. Powder coating installation according to one of the preceding claims, having a plurality
of treatment stations, such as a powder booth (10, 10a, 10b), a water dryer (64),
a powder furnace (66), a washing tunnel (62), and having a conveyor (30) for transporting
workpieces (16) through the individual stations, characterized in that the conveyor (30) is arranged below the floor (92) of at least one of the stations
(10, 10a, 10b, 62, 64, 66).
32. Method for coating workpieces, in particular for powder-coating or powder-enamelling
rims or motor vehicle body parts, in which the workpieces (16) are moved through a
coating space (12) by means of a conveyor (30), the workpieces (16) being conveyed
on workpiece carriers (18) which are moved by a conveyor (30) arranged below a floor
(92) of the coating space (12), the workpieces (16) being conveyed lying on workpiece
carriers (18) which are moved by the conveyor (30) arranged below the floor (92) of
the coating space (12), a slot passage (20) for workpiece carriers (18) to be guided
through being provided in the floor (14, 92) of the coating space (12), and the workpiece
carriers (18) being moved by the conveyor (30), which is arranged substantially vertically
below the slot passage (20) and is protected from powder dropping down by a cover
(38, 38a, 38b) provided below the slot passage (20).
33. Method according to Claim 32, in which the workpieces (16) are conveyed lying on workpiece
carriers (18) which are moved by a conveyor (30) which is arranged below a floor (92),
which closes off the coating space (12) in a substantially airtight manner at the
bottom, substantially vertically below a slot passage (20) in the floor (14, 92),
through which passage the workpiece carriers (18) extend upwards, the conveyor (30)
being protected from powder residues dropping down by a conveyor belt (38, 38a, 38b)
which runs beneath the slot passage (20).
1. Installation de revêtement par poudre avec au moins une cabine de poudrage (10, 10a,
10b) qui présente une enceinte de revêtement (12) pour le revêtement par poudre de
pièces d'oeuvre (16), et avec un convoyeur (30) pour le transport des pièces d'oeuvre
(16) à travers l'enceinte de revêtement (12), dans laquelle le convoyeur (30) est
disposé en dessous d'un plancher fixe (14, 92) de l'enceinte de revêtement (12), dans
laquelle il est prévu dans le plancher (14, 92) de l'enceinte de revêtement (12) une
fente de passage (20) pour le passage de supports de pièces d'oeuvre (18) et le convoyeur
(30) est disposé sensiblement verticalement en dessous de la fente de passage (20),
et dans laquelle le convoyeur (30) est relié par l'intermédiaire d'entretoises (32a,
32b) avec des supports de pièces d'oeuvre (18) qui s'étendent vers le haut à travers
la fente de passage (20), caractérisée en cc qu'il est prévu entre la fente de passage (20) et le convoyeur un capotage (38,
38a, 38b) pour protéger le convoyeur (30) contre la poudre qui tombe.
2. Installation de revêtement par poudre selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'il est prévu un joint à lèvre (22) pour l'étanchéité de la fente de passage (20).
3. Installation de revêtement par poudre selon la revendication 1 ou la revendication
2, caractérisée en ce que le convoyeur (30) est relié uniquement par la fente de passage (20) avec l'enceinte
de revêtement (12) et en ce que l'enceinte de revêtement (12) est de préférence fermée de manière sensiblement étanche
à l'air vers le bas par le plancher (14, 92).
4. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'il est prévu au-dessus du convoyeur (30) et en dessous de la fente de passage (20)
une bande transporteuse (38, 38a, 38b) destinée à recevoir et évacuer les résidus
de poudre.
5. Installation de revêtement par poudre selon la revendication 4, caractérisée en ce que la bande transporteuse (38, 38a, 38b) est faite d'un matériau qui est électrostatiquement
conducteur et de préférence résistant à l'abrasion.
6. installation de revêtement par poudre selon la revendication 4 ou la revendication
5, caractérisée en ce que la bande transporteuse (38, 38a, 38b) présente une surface lisse facile à nettoyer.
7. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'il est prévu, pour nettoyer au moins la bande transporteuse (38, 38a, 38b) ou la chaîne
à raclettes du convoyeur (30) ou les entretoises (32, 32a, 32b) ou les logements de
supports de pièces d' oeuvre (24) ou les supports de pièces d'oeuvre (18) ou le sas
d'accès (28), un dispositif de nettoyage (43, 54) qui est disposé de préférence à
l'extérieur de l'enceinte de revêtement (12).
8. Installation de revêtement par poudre selon la revendication 7, caractérisée en ce que le dispositif de nettoyage (43, 54) présente une section d'aspiration pour aspirer
de la poudre.
9. Installation de revêtement par poudre selon la revendication 7 ou la revendication
8, caractérisée en ce que le dispositif de nettoyage (54) présente au moins une section de nettoyage par voie
humide ou une section de nettoyage par mouillage.
10. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisée en ce que le dispositif de nettoyage a une structure à plusieurs étages.
11. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce qu'un compartiment de chaîne (26) et un sas d'accès (28) sont formés sous le plancher
(14) de l'enceinte de revêtement (12), le convoyeur (30) étant disposé dans le compartiment
de chaîne (26) et séparé du sas d'accès (28) par une première cloison (34) qui s'étend
vers le haut à partir du plancher (29) ainsi que par une deuxième cloison (37) qui
s'étend vers le bas à partir du plafond (27).
12. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que le convoyeur (30) est relié par des entretoises (32, 32a, 32b) avec des supports
de pièces d'oeuvre (18) qui s'étendent vers le haut à travers la fente de passage
(20).
13. Installation de revêtement par poudre selon la revendication 12, caractérisée en ce que les entretoises (32) s'étendent vers le haut à partir du convoyeur (30) à travers
une ouverture en forme de labyrinthe formée entre les deux cloisons (34, 37).
14. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que chaque support de pièce d'oeuvre (18) est fixé de manière amovible sur le convoyeur
(30) au moyen d'un logement de support de pièce d'oeuvre (24).
15. installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications 12 à 14, caractérisée en ce que les entretoises (32) présentent chacune une première section s'étendant vers le haut,
à laquelle se raccorde une deuxième section coudée, qui est suivie d'une troisième
section s'étendant vers le haut, à laquelle se raccorde une quatrième section, qui
est coudée dans le sens inverse de la deuxième section et à laquelle se raccorde une
cinquième section s'étendant vers le bas à travers l'ouverture en forme de labyrinthe
(39), à laquelle se raccorde une sixième section qui s'étend dans la même direction
que la quatrième section, à laquelle se raccorde une septième section qui s'étend
vers le haut et qui porte un logement de support de pièce d'oeuvre (24).
16. Installation de revêtement par poudre selon la revendication 15, caractérisée en ce que les sections coudées s'étendent sensiblement horizontalement, et en ce que les sections qui s'étendent vers le haut ou vers le bas s'étendent sensiblement verticalement.
17. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisée en ce que les entretoises (32a, 32b) présentent la forme approximative d'un C.
18. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications 11 à 17, caractérisée en ce que la première cloison (34) est formée avec une première section s'étendant vers le
haut à partir du plancher (14) du sas d'accès (28), à laquelle se raccorde une deuxième
section coudée qui est suivie d'une troisième section s'étendant vers le haut, la
troisième section (36) se terminant de préférence en dessous de la quatrième section
des entretoises (32) et le convoyeur (30) étant réalisé avec une protection contre
les résidus de poudre qui tombent en dessous de la deuxième section (35).
19. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications 11 à 18, caractérisée en ce qu'il est prévu, pour générer une surpression dans le compartiment de chaîne (26), des
moyens (40, 42) qui comprennent de préférence un ventilateur (40) et un filtre à air
(42).
20. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications 11 à 19, caractérisée en ce que le sas d'accès (28) est fermé vers l'extérieur, de sorte que l'air s'échappe vers
le haut hors du compartiment de chaîne (26) et du sas d'accès (28) par la fente de
passage (20).
21. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications 11 à 19, caractérisée en ce que le sas d'accès (28) est ouvert sur son grand côté.
22. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications 11 à 19, caractérisée en ce qu'il est prévu un dispositif d'aspiration sur le grand côté du sas d'accès (28).
23. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la hauteur des supports de pièces d'oeuvre est dimensionnée de façon à laisser entre
le plancher (14) de l'enceinte de revêtement (12) et le dessous des pièces d'oeuvre
(16) un cspace d'environ 0,4 à 1,0 m, de préférence environ 0,7 m.
24. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'il est prévu une baguette d'étanchéité qui peut être insérée de manière affleurante
dans l'ouverture de la fente de passage (20) pour le nettoyage de l'enceinte de revêtement
(12).
25. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la cabine de poudrage présente une cage ventilée ou climatisée aérauliquement (56)
qui renferme complètement au moins l'enceinte de revêtement (12).
26. installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications 19 à 25, caractérisée en ce que le dispositif de nettoyage (54) esL disposé à l'extérieur de la cage ventilée ou
climatisée aérauliquement (56, 90).
27. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications 19 à 26, caractérisée en ce que le dispositif de nettoyage (54) est réalisé sous une forme entièrement fermée.
28. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'enceinte de revêtement (12) est reliée par un conduit de protection (68) ou un
capotage avec d'autres parties (62, 64, 66) de l'installation de revêtement par poudre
(60).
29. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications précédentes,
avec un four à poudre (66) pour cuire de la poudre sur des pièces d'oeuvre (16), caractérisée en ce que le convoyeur (30) est disposé en dessous du four à poudre (66).
30. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications précédentes,
avec un sécheur d'eau (64) pour sécher des pièces d'oeuvre (16), caractérisée en ce que le convoyeur (30) est disposé en dessous du sécheur d'eau (64).
31. Installation de revêtement par poudre selon l'une des revendications précédentes,
avec une pluralité de postes de traitement tels qu'une cabine de poudrage (10, 10a,
10b), un sécheur d'eau (64), un four à poudre (66), un tunnel de lavage (62), et avec
un convoyeur (30) pour le transport de pièces d'oeuvre (16) entre les différents postes,
caractérisée en ce que le convoyeur (30) est disposé sous le plancher (92) de l'un au moins des postes (10,
10a, 10b, 62, 64, 66).
32. Procédé de revêtement de pièces d'oeuvre, notamment pour le revêtement par poudre
ou l'émaillage par poudre de jantes ou d'éléments de carrosseries d'automobiles, dans
lequel les pièces d'oeuvre (16) sont déplacées au moyen d'un convoyeur (30) dans une
enceinte de revêtement (12), les pièces d'oeuvre (16) étant transportées sur des supports
de pièces d'oeuvre (18) qui sont déplacés par un convoyeur (30) qui est disposé en
dessous d'un plancher (92) de l'enceinte de revêtement (12), les pièces d'oeuvre (16)
étant transportées posées sur des supports de pièces d'oeuvre (18) qui sont déplacés
par le convoyeur (30) qui est disposé sous le plancher (92) de l'enceinte de revêtement
(12), une tente de passage (20) pour le passage de supports de pièces d'oeuvre (18)
étant prévue dans le plancher (14, 92) de l'enceinte de revêtement (12) et les supports
de pièces d'oeuvre (18) étant déplacés par le convoyeur (30), disposé sensiblement
verticalement en dessous de la fente de passage (20), qui est protégé par un capotage
(38, 38a, 38b) prévu en dessous de la fente de passage (20) contre la poudre qui tombe.
33. Procédé selon la revendication 32, dans lequel les pièces d'oeuvre (16) sont transportées
posées sur des supports de pièces d'oeuvre (18) qui sont déplacés par un convoyeur
(30) qui est disposé, en dessous d'un plancher (92) fermant l'enceinte de revêtement
(12) vers le bas de manière sensiblement étanche à l'air, sensiblement verticalement
en dessous d'une fente de passage (20) du plancher (14, 92) à travers laquelle les
supports de pièces d'oeuvre (18) s'étendent vers le haut, le convoyeur (30) étant
protégé contre les résidus de poudre qui tombent par une bande transporteuse (38,
38a, 38b) s'étendant en dessous de la tente de passage (20).