TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die Erfindung betrifft eine Auflöseapparatur mit einer Düsenvorrichtung zur Auflösung
eines Feststoffes in einem Lösungsmittel, vorzugsweise eines pulverförmigen Feststoffes
in Wasser, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] In der Getränkeindustrie besteht oft das Problem, bestimmte Zutaten, die als Feststoff
in pulverisierter Form vorliegen, wie beispielsweise Zitronensäure oder Süßstoffe,
in eine wäßrige Lösung zu überführen, um sie in diesem Zustand im Rahmen des Herstellungsprozesses
des jeweiligen Getränks weiterzuverarbeiten. Zur Auflösung des jeweiligen Feststoffes
ist es zunächst erforderlich, diesen im Lösungsmittel, dem Wasser, zu suspendieren.
STAND DER TECHNIK
[0003] Es ist bekannt, die aufzulösende Menge Feststoff beispielsweise in einen Mischtank
einzubringen, in dem die hierzu notwendige Menge Wasser vorgelegt ist, und anschließend
mittels einer Rühreinrichtung zu suspendieren. Diese Rühreinrichtung kann beispielsweise
aus einem motorisch angetriebenen Rührer bestehen. Darüber hinaus werden die Rührwirkung
und Suspendierung noch dadurch verbessert, daß die Lösemittel-Feststoff-Suspension
über eine Kreislaufleitung außerhalb des Mischtanks umgepumpt und letzterem wieder
zugeführt wird. Dabei wird üblicherweise die Suspension über den Bodenteil des Mischtanks
entnommen und im Bereich des zylinderförmigen Mantelteils wieder zugeführt. Bei der
Auflösung von Zitronensäure oder Süßstoffen ergeben sich bei einer derartigen Auflöseapparatur
Auflösezeiten beispielsweise von 15 bis 20 Minuten.
[0004] Neben dem grundsätzlichen Bedürfnis, die Auflösezeiten möglichst kurz zu gestalten,
sind insbesondere die motorisch angetriebenen Rühreinrichtungen der bekannten Auflöseapparaturen
von Nachteil, da sie einerseits an sich apparativ relativ aufwendig sind, andererseits
aber auch reinigungskritische Einbauten darstellen, die sich oftmals nur schwer oder
unzureichend im Wege einer sogenannten automatischen Durchflußreinigung (CIP-Reinigung:
Cleaning in place, was soviel bedeutet wie Reinigung an Ort und Stelle) reinigen lassen
und die darüber hinaus für sogenannte "Spritzschatten" bei der Ausbringung von Reinigungsflüssigkeit
im Mischtank verantwortlich sind.
[0005] Die Nachteile motorisch angetriebener Rühreinrichtungen vermeidet eine Auflösevorrichtung
der gattungsgemäßen Art, wie sie aus der
DE 38 44174 A1 bekannt ist. Dort wird der Misch-Flüssigkeitskreislauf über eine Rohrdüse aufrecht
erhalten, die die Kreislaufströmung in axialer Richtung in den Mischbehälter einträgt.
[0006] Eine ähnliche Auflösevorrichtung zeigt auch die
US 4,100,614 A, wobei die Düse im schrägen Behälterboden sitzt, als Venturidüse ausgestaltet ist
und die Kreislaufströmung senkrecht zum Behälterboden ausstößt.
[0007] In der
JP 8-126826 A ist auch eine ähnliche Auflösevorrichtung gezeigt, wobei dort der Abzug der Kreislaufströmung
sich in der oberen Behälterseitenwand befindet und die Zuführung als Vortex am unteren
äußeren Behälterrand sowie zentral von unten als horizontale Ringspaltströmung erfolgt.
[0008] Aus der
US 5,564,825 ist darüber hinaus ein Mischbehälter für Flüssigkeiten bekannt, bei dem die Kreislaufströmung
dem Mischbehälter an zentraler Stelle im unteren Behälterboden entnommen und, mit
Abstand von der Behälterlängsachse, dem Mischbehälter über eine Düse zugeführt wird.
Diese Düse kombiniert eine Ringspaltströmung quer zur Längsachse des Mischbehälters
mit rein axial ausstoßenden Lochdüsen.
[0009] Es ist Aufgabe der Erfindung, die Auflösezeit in einem Mischtank gegenüber bekannten
Auflöseapparaturen mit einer Düsenvorrichtung der gattungsgemäßen Art zu verkürzen.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0010] Diese Aufgabe wird durch eine Auflöseapparatur mit einer Düsenvorrichtung zur Auflösung
eines Feststoffes in einem Lösungsmittel mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen der vorgeschlagenen Apparatur mit einer Düsenvorrichtung
sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0011] Im Gegensatz zu bekannten Auflöseapparaturen der gattungsgemäßen Art ist eine Düsenvorrichtung
vorgesehen, die sich, ausgehend von einem Zuleitungsrohr und in Strömungsrichtung
gesehen, in eine Ringspaltdüse und eine Rohrdüse verzweigt. Die Ringspaltdüse generiert
dabei eine Ringspaltströmung, die im wesentlichen quer zur Längsachse des Mischtanks
orientiert ist. Der verbleibende Teilstrom der zugeführten Suspension wird über eine
Rohrdüse ausgebracht, die im Mischtank eine Treibströmung generiert, die, bezogen
auf die Längsachse des Mischtanks, eine zu dessen Kopfteil orientierte axiale und
zusätzlich eine tangentiale Richtungskomponente aufweist.
[0012] Durch die vorgenannten Merkmale wird über die Rohrdüse eine Konvektionsströmung im
Mischtank erzeugt, die dort den gesamten Tankinhalt erfaßt und diesen sowohl in vertikaler
als auch in tangentialer Richtung umwälzt. Der über die Ring spaltdüse ausgebrachte
andere Teilstrom der Suspension kreuzt die vorzugsweise abwärts gerichtete Konvektionsströmung
und führt dadurch einerseits zu einer intensiven Durchmischung der Suspension und
andererseits begünstigt diese sehr energiereiche Querströmung die Suspendierbedingungen.
Da sowohl die Entnahme der Suspension als auch ihre Zuführung über den Bodenteil des
Mischtanks erfolgen, kreuzen sich die Konvektionsströmung und die Ringspaltströmung
zwangsläufig. Durch die Konvektionsströmung wird demnach der gesamte Tankinhalt planmäßig
in den Misch- und Auflösungsprozeß einbezogen; stagnierende Bereiche im Tank mit weniger
günstigen Stoffaustauschbedingungen werden dadurch zuverlässig vermieden.
[0013] Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Ringspaltdüse derart auszubilden, daß sie
sich über einen annähernd 360 Grad umfassenden Ausbringungswinkel erstreckt, gemessen
in einer senkrecht auf der Längsachse des Mischtanks stehenden Ebene.. Durch diese
Maßnahme wird die Ringspaltströmung über den gesamten Querschnittsbereich des Mischtanks
ausgetragen und kann sich dadurch mit der über den gesamten Umfang des zylindrischen
Mantels des Mischtanks abwärts strömenden Konvektionsströmung kreuzen.
[0014] Die vorgeschlagene Auflöseapparatur mit einer Düsenvorrichtung vereinfacht sich in
vorteilhafter Weise, wenn, wie dies weiterhin vorgeschlagen wird, das Zuleitungsrohr
der Düsenvorrichtung durch ein der Entnahme der Suspension aus dem Bodenteil dienendes
Ablaufgehäuse hindurchgeführt ist. in diesem Falle ist nur eine einzige Öffnung im
Bodenteil des Mischtanks erforderlich.
[0015] Wird, wie dies eine andere Ausführungsform vorsieht, das Zuleitungsrohr koaxial zur
Längsachse des Mischtanks im Bodenteil angeordnet, dann vereinfacht sich einerseits
die Anordnung zusätzlich, andererseits ergeben sich durch die weitgehend axialsymmetrische
Ausprägung des Strömungsbildes im Mischtank besonders günstige Auflöse- und Suspendierbedingungen.
[0016] Die Auflöse- und Suspendierbedingungen werden weiterhin dann entscheidend verbessert,
wenn der zu suspendierende und aufzulösende Feststoff nicht unmittelbar dem Mischtank,
sondern der im Kreislauf außerhalb des Mischtanks umgepumpten Suspension zugeführt
wird. Zu diesem Zweck wird vorgeschlagen, daß eine Zuführeinrichtung für den Feststoff
in eine zwischen dem Ablaufgehäuse und einer Umwälzpumpe vorgesehene Saugleitung einmündet.
[0017] Vorteilhafte Bedingungen beim Suspendieren und Auflösen stellen sich ein, wenn die
Düsenvorrichtung derart querschnittsmäßig bemessen wird, daß eine mittlere Zufuhrgeschwindigkeit
im Zuleitungsrohr v = 2 bis 3 m/s, eine mittlere Ringspaltgeschwindigkeit in der Ringspaltdüse
v
1 = 10 bis 18 m/s und eine mittlere Rohrgeschwindigkeit in der Rohrdüse v
2 = 3 bis 7 m/s betragen.
[0018] Eine in Bezug auf die vorgenannten Geschwindigkeiten optimierte Auslegung der Düsenvorrichtung
weist für die mittlere Zufuhrgeschwindigkeit v = 2,75 m/s, die mittlere Ringspaltgeschwindigkeit
v
1 = 14 m/s und die mittlere Rohrgeschwindigkeit v
2 = 5 m/s auf.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0019] Ein Ausführungsbeispiel der vorgeschlagenen Auflöseapparatur mit einer Düsenvorrichtung
gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben.
Es zeigen
- Figur 1
- in schematischer Darstellung einen Längsschnitt durch einen Mischtank und eine darin
angeordnete Düsenvorrichtung in Verbindung mit weiteren, ebenfalls nur schematisch
dargestellten Teilen der Auflöseapparatur;
- Figur 2
- in vergrößerter Darstellung einen Längsschnitt durch jenen Teil der Düsenvorrichtung,
der in Figur 1 mit Einzelheit "X" gekennzeichnet ist und
- Figur 2a
- eine Draufsicht auf die Düsenvorrichtung gemäß Figur 2.
BEZUGSZEICHENLISTE DER VERWENDETEN ABKÜRZUNGEN
[0020]
- 1
- Mischtank
- 1a
- Bodenteil
- 1b
- Mantelteil
- 1c
- Kopfteil
- 1d
- Bodenöffnung
- 2
- Gehäuse
- 2a
- Zulaufgehäuse
- 2b
- Ablaufgehäuse
- 3
- Düsenvorrichtung
- 3a
- Zuleitungsrohr
- 3b
- Deckel
- 3c
- Ringspaltdüse
- 3d
- Rohrdüse
- 3e
- Verbindungssteg
- 4
- Zuführeinrichtung
- 5
- Umwälzpumpe
- 6
- Kreislaufleitung
- 6a
- Saugleitung
- 6b
- Druckleitung
- α
- vertikaler Anstellwinkel
- β
- tangentialer Anstellwinkel
- A
- Zufuhrquerschnitt
- A1
- Ringspaltquerschnitt
- A2
- Rohrquerschnitt
- v
- Zufuhrgeschwindigkeit
- v1
- Ringspaltgeschwindigkeit
- v2
- Rohrgeschwindigkeit
- F
- Feststoff
- K
- Konvektionsströmung
- R
- Ringspaltströmung
- S
- Kreislaufströmung
- S*
- Absaugströmung
- T
- Treibströmung
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
[0021] Die Auflöseapparatur mit einer Düsenvorrichtung (
Figur 1) besteht im wesentlichen aus einem Mischtank 1, mit einem Bodenteil 1a, einem zylindrischen
Mantelteil 1b und einem Kopfteil 1c, einem an den Bodenteil 1a angeflanschten Gehäuse
2, das aus einem Ablaufgehäuse 2b und einem darunter angeordneten Zulaufgehäuse 2a
besteht, und einer vom Ablaufgehäuse 2b ausgehenden und in das Zulaufgehäuse 2a einmündenden
Kreislaufleitung 6. Letztere besteht aus einer Saugleitung 6a, die das Ablaufgehäuse
2b mit einer Umwälzpumpe 5 verbindet, und einer Druckleitung 6b, die von der Umwälzpumpe
5 zum Zulaufgehäuse 2a führt. Eine Zuführeinrichtung 4 für einen Feststoff F mündet
in die Saugleitung 6a ein.
[0022] Ausgehend von dem Zulaufgehäuse 2a durchdringt eine Düsenvorrichtung 3 das Ablaufgehäuse
2b, um über eine Bodenöffnung 1d im Bodenteil 1a in den Bodenbereich des Mischtanks
1 einzugreifen. Die Düsenvorrichtung 3 besteht aus einem Zuleitungsrohr 3a ( s. auch
Figur 2), welches von einer zwischen Zulaufgehäuse 2a und Ablaufgehäuse 2b angeordneten,
nicht näher bezeichneten Trennwand ausgeht und an seinem anderen Ende von einem Deckel
3b derart begrenzt ist, daß zwischen dem Ende des Zuleitungsrohres 3a und dem Deckel
3b eine Ringspaltdüse 3c gebildet wird. Der Deckel 3b ist dabei über wenigstens einen
Verbindungssteg 3e mit dem Zuleitungsrohr 3a verbunden, und er ist weiterhin mit einer
vorzugsweise zentrisch angeordneten, nicht bezeichneten Öffnung versehen, an die eine
Rohrdüse 3d angeschlossen ist. Letztere ist derart ausgestaltet, daß ihre dem Deckel
3b abgewandte Austrittsöffnung eine Richtung aufweist, die zum einen eine zum Kopfteil
1c des Mischtanks 1 orientierte axiale und zusätzlich eine tangentiale, d.h. eine
in Richtung des Umfangs des Mischtanks 1 orientierte Richtungskomponente aufweist.
Einen vertikalen Anstellwinkel α der Rohrdüse 3d zur Erzeugung der axialen Richtungskomponente
zeigt
Figur 2, die tangentiale Richtungskomponente ergibt sich aus einem tangentialen Anstellwinkel
β (
Figur 2a).
[0023] Die Suspendierung und Auflösung des Feststoffes F im Lösungsmittel gestaltet sich
wie folgt: Zunächst wird im Mischtank 1 die für die aufzulösende Menge Feststoff F
notwendige Menge Lösungsmittel, in der Regel Wasser, vorgelegt. Alsdann wird das Wasser
über die Kreislaufleitung 6 mittels der Umwälzpumpe 5 aus dem Bodenbereich des Mischtanks
1 und das sich anschließende Ablaufgehäuse 2b abgesaugt und anschließend dem Mischtank
1 über das Zulaufgehäuse 2a und das sich diesem anschließende Zuleitungsrohr 3a auf
dem Weg über die Ringspaltdüse 3c und die Rohrdüse 3d wieder zugeführt.
[0024] Nun wird über die Zuführeinrichtung 4 kontinuierlich Feststoff F in die Saugleitung
6a eingebracht. Diese Suspension aus Feststoff F und Lösungsmittel gelangt über die
Umwälzpumpe 5 und die Druckleitung 6b in das Zulaufgehäuse 2a und von dort auf dem
Weg über das Zuleitungsrohr 3a einerseits in die Ringspaltdüse 3c und andererseits
in die Rohrdüse 3d. Dabei ist ein Zufuhrquerschnitt A im Zuleitungsrohr 3a (
Figur 2) vorzugsweise derart bemessen, daß eine mittlere Zufuhrgeschwindigkeit v einer sich
in dem Zuleitungsrohr 3a ausbildenden Kreislaufströmung S etwa v = 2 bis 3 m/s, vorzugsweise
v = 2,75 m/s, beträgt. Aus der Rohrdüse 3d tritt eine Treibströmung T aus, die aufgrund
ihres Rohrquerschnittes A
2 eine Rohrgeschwindigkeit v
2 = 3 bis 7 m/s, vorzugsweise v
2 = 5 m/s, besitzt. Die Treibströmung T generiert im Mischtank 1 eine Konvektionsströmung
K, die zum einen aufwärts und zum andern tangential, d.h. in Richtung des Umfanges
des Mischtanks 1 orientiert ist und die im Bereich des zylindrischen Mantelteils 1b
zu einer im wesentlichen abwärts gerichteten Strömung führt. Letztere wird im Bodenbereich
des Mischtanks 1 von einer in der Ringspaltdüse 3c generierten Ringspaltströmung R
gekreuzt. Aufgrund dieser sich kreuzenden Strömungen ergibt sich eine intensive Suspendierung
und Mischbewegung. Eine der Kreislaufströmung S entsprechende Absaugströmung S* verläßt
über die Bodenöffnung 1d den Mischtank 1. Ein Ringspaltquerschnitt A
1 der Ringspaltdüse 3c ist derart bemessen, daß die Ringspaltströmung R eine mittlere
Ringspaltgeschwindigkeit v
1 = 10 bis 18 m/s, vorzugsweise v
1 = 14 m/s, besitzt.
[0025] Es hat sich gezeigt, daß mit der vorgeschlagenen Auflöseapparatur mit einer Düsenvorrichtung
(3) eine Auflösezeit beispielsweise von unter 5 Minuten erreicht wird, während vergleichbare
bekannte Auflöseapparaturen für die gleiche Menge Feststoff F eine Auflösezeit von
15 bis 20 Minuten benötigen.
1. Auflöseapparatur mit einer Düsenvorrichtung (3) zur Auflösung eines Feststoffes (F)
in einem Lösungsmittel, vorzugsweise eines pulverförmigen Feststoffes in Wasser, mit
einem Mischtank (1), dem die Lösungsmittel-Feststoff-Suspension in dessen Bodenteil
(1a) entnommen, bei dem die Suspension anschliessend durch eine Kreislaufleitung (6)
außerhalb des Mischtanks (1) umgepumpt und wieder zugeführt wird, und mit der im Bodenteil
(1a) des Mischtanks (1) angeordneten Düsenvorrichtung (3), über die die Zuführung
der Suspension in den Mischtank (1 ) erfolgt,
dadurch gekennzeichnet,
• daß sich die Düsenvorrichtung (3), ausgehend von einem Zuleitungsrohr (3a) und in Strömungsrichtung
gesehen, in eine Ringspaltdüse (3c) und eine Rohrdüse (3d) verzweigt,
• daß die Ringspaltdüse (3c) eine Ringspaltströmung (R) generiert,
• die im wesentlichen quer zur Längsachse des Mischtanks (1) orientiert ist,
• und daß die Rohrdüse (3d) eine Treibströmung (T) generiert,
• die, bezogen auf die Längsachse des Mischtanks (1), eine zu dessen Kopfteil (1c)
orientierte axiale und zusätzlich eine tangentiale Richtungskomponente aufweist.
2. Auflöseapparatur mit einer Düsenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Ringspaltdüse (3c) über einen annähernd 360 Grad umfassenden Ausbringungswinkel
erstreckt, gemessen in einer senkrecht auf der Längsachse des Mischtanks (1) stehenden
Ebene.
3. Auflöseapparatur mit einer Düsenvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuleitungsrohr (3a) der Düsenvorrichtung (3) durch ein der Entnahme der Suspension
aus dem Bodenteil (1a) dienendes Ablaufgehäuse (2b) hindurchgeführt ist.
4. Auflöseapparatur mit einer Düsenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuleitungsrohr (3a) koaxial zur Längsachse des Mischtanks (1) im Bodenteil (1a)
angeordnet ist.
5. Auflöseapparatur mit einer Düsenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zuführeinrichtung (4) für den Feststoff (F) in eine zwischen dem Ablaufgehäuse
(2b) und einer Umwälzpumpe (5) vorgesehene Saugleitung (6a) einmündet.
6. Auflöseapparatur mit einer Düsenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Zufuhrquerschnitt A im Zuleitungsrohr (3a) derart bemessen ist, daß dort eine
mittlere Zufuhrgeschwindigkeit
v = 2 bis 3 m/s, vorzugsweise v = 2,75 m/s, beträgt.
7. Auflöseapparatur mit einer Düsenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Ringspaltquerschnitt A1 in der Ringspaltdüse (3d) derart bemessen ist, daß dort eine mittlere Ringspaltgeschwindigkeit
v1 = 10 bis 18 m/s, vorzugsweise v1 = 14 m/s, beträgt.
8. Auflöseapparatur mit einer Düsenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Rohrquerschnitt A2 in der Rohrdüse (3c) derart bemessen ist, daß dort eine mittlere Rohrgeschwindigkeit
v2 = 3 bis 7 m/s, vorzugsweise v2 = 5 m/s, beträgt.
1. Dissolving device with a nozzle device (3) for dissolving a solid (F) in a solvent,
preferably a powdery solid in water, comprising a blending tank (1), from which the
solvent-solid-suspension is taken at its bottom part (1a), wherein the suspension
is subsequently pumped over by a circulating line (6) externally of the blending tank
(1) and returned thereto, and comprising the nozzle device (3) arranged in the bottom
part (1a) of the blending tank (1), through which the feed of the suspension into
the blending tank (1) occurs,
characterised in that
• the nozzle device (3), starting from a feed pipe (3a) and viewed in flow direction
branches into a ring slot nozzle (3c) and a pipe nozzle (3d),
• the ring slot nozzle (3c) generates a ring slot flow (R) ,
• which is substantially oriented transversely to the longitudinal axis of the blending
tank (1),
• and the pipe nozzle (3d) generates a driving flow (T),
• which, with regard to the longitudinal axis of the blending tank (1), comprises
a directional component oriented axially and additionally tangentially to the head
part (1c) thereof.
2. Dissolving device with a nozzle device according to claim 1, characterised in that the ring slot nozzle (3c) extends over an output angle enclosing approximately 360
degrees, measured in a plane standing vertically on the longitudinal axis of the blending
tank (1).
3. Dissolving device with a nozzle device according to claim 1 or 2, characterised in that the feed pipe (3a) of the nozzle device (3) in passed through a discharge housing
(2b) serving for the removal of the suspension from the bottom part (1a).
4. Dissolving device with a nozzle device according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the feed pipe (3a) is arranged co-axially to the longitudinal axis of the blending
tank (1) in the bottom part (1a).
5. Dissolving device with a nozzle device according to one of the claims 1 to 4, characterised in that a feeding device (4) for the solid (F) opens out into a suction line (6a) provided
between the discharge housing (2b) and a circulating pump (5).
6. Dissolving device with a nozzle device according to one of the claims 1 to 5, characterised in that a feeding cross-section A in the feed pipe (3a) is dimensioned such that an average
feeding velocity therein is
v = 2 to 3 m/s, preferably v = 2,75 m/s.
7. Dissolving device with a nozzle device according to one of the claims 1 to 5, characterised in that
a ring slot cross-section A1 in the ring slot nozzle (3d) is dimensioned such that an average ring slot velocity
therein is
v1= 10 to 18 m/s, preferably v1 = 14 m/s.
8. Dissolving device with a nozzle device according to one of the claims 1 to 5, characterised in that
a pipe cross-section A2 of the pipe nozzle (3c) is dimensioned such that an average pipe velocity therein
is
v2 = 3 to 7 m/s, preferably v2 = 5 m/s.
1. Appareillage de dissolution avec un dispositif à buse (3) pour dissoudre un solide
(F) dans un solvant, de préférence un solide pulvérulent dans de l'eau, comprenant
un réservoir de mélange (1) à la partie inférieure (1a) duquel est prélevée la suspension
solide-solvant qui est ensuite envoyée par une pompe à l'extérieur du réservoir de
mélange (1) et y est ramenée par une tuyauterie de recyclage (6), et le dispositif
à buse (3) qui est disposé dans la partie inférieure (1a) du réservoir de mélange
(1) et par l'intermédiaire duquel s'effectue l'alimentation de la suspension dans
le réservoir de mélange (1), caractérisé en ce que
le dispositif à buse (3) est subdivisé, à partir d'un tuyau d'alimentation (3a)
et quand on regarde dans la direction d'écoulement, en une buse à espace annulaire
(3c) et en une buse tubulaire (3d),
la buse à espace annulaire (3c) génère un écoulement en espace annulaire (R),
qui est orienté essentiellement transversalement à l'axe longitudinal du réservoir
de mélange (1)
et que la buse tubulaire (3d) génère un écoulement refoulant (T)
qui, rapporté à l'axe longitudinal du réservoir de mélange (1), présente une composante
de direction axiale orientée vers la partie supérieure (1c) du réservoir de mélange
(1) et en supplément une composante de direction tangentielle.
2. Appareillage de dissolution avec un dispositif à buse selon la revendication 1, caractérisé en ce que la buse à espace annulaire (3c) s'étend sur un angle de rendement pratiquement égal
à 360 degrés, mesuré dans un plan perpendiculaire à l'axe longitudinal du réservoir
de mélange (1).
3. Appareillage de dissolution avec un dispositif à buse selon la revendication 1 ou
2, caractérisé en ce que le tuyau d'alimentation (3a) du dispositif à buse (3) traverse un corps d'écoulement
(2b) servant à prélever la suspension de la partie inférieure (1a).
4. Appareillage de dissolution avec un dispositif à buse selon l'une quelconque des revendications
1 à 3, caractérisé en ce que le tuyau d'alimentation (3a) est disposé de manière coaxiale à l'axe longitudinal
du réservoir de mélange (1), à la partie inférieure (1a) dudit réservoir.
5. Appareillage de dissolution avec un dispositif à buse selon l'une quelconque des revendications
1 à 4, caractérisé en ce qu'un dispositif d'alimentation (4) pour le solide (F) débouche dans une tuyauterie d'aspiration
(6a) prévue entre le corps d'écoulement (2b) et une pompe de circulation (5).
6. Appareillage de dissolution avec un dispositif à buse selon l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisé en ce qu'une section d'alimentation A dans le tuyau d'alimentation (3a) est dimensionnée de
manière à y avoir une vitesse d'alimentation moyenne
v = 2 à 3 m/s, de préférence v = 2,75 m/s.
7. Appareillage de dissolution avec un dispositif à buse selon l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisé en ce qu'une section d'espace annulaire A1 dans la buse à espace annulaire (3d) est dimensionnée de manière à avoir une vitesse
moyenne dans l'espace annulaire
v1 = 10 à 18 m/s, de préférence v1 = 14 m/s.
8. Appareillage de dissolution avec un dispositif à buse selon l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisé en ce qu'une section de tube A2 dans la buse tubulaire (3c) est dimensionnée de manière à avoir une vitesse moyenne
dans le tube
v2 = 3 à 7 m/s, de préférence v2 = 5 m/s.