| (19) |
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(11) |
EP 1 250 234 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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26.07.2006 Patentblatt 2006/30 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.07.2003 Patentblatt 2003/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.11.2000 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2000/000319 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/051294 (19.07.2001 Gazette 2001/29) |
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| (54) |
LÄNGLICHE STEMPELVORRICHTUNG
ELONGATED STAMPING DEVICE
SYSTEME DE TAMPON ENCREUR OBLONG
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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RO |
| (30) |
Priorität: |
28.01.2000 AT 592000 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.10.2002 Patentblatt 2002/43 |
| (73) |
Patentinhaber: Colop Stempelerzeugung Skopek GmbH. & Co. KG |
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4600 Wels (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FABER, Ernst
A-4600 Wels (AT)
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| (74) |
Vertreter: Weinzinger, Arnulf |
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Sonn & Partner Patentanwälte
Riemergasse 14 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-01/49511 DE-A- 2 827 542 DE-C1- 3 340 293 US-A- 5 108 211
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WO-A-99/37487 DE-A- 19 526 444 DE-U- 8 604 475
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[0001] Die Erfindung betrifft eine längliche Stempelvorrichtung, vorzugsweise in Form eines
Stiftes, mit einem an einem Griff schwenkbar gelagerten Farbkissenträgerfür ein Farbkissen,
und mit einer an einem Haltearm schwenkbar gelagerten Stempelplatte für ein Stempelklischee,
wobei bei Gebrauch auf dem Farbkissen in der Einfärbestellung die Stempelplatte mit
dem Stempelklischee aufliegt.
[0002] Es sind bereits Schreibstift-artige Stempelvorrichtungen bekannt, welche eventuell
sogar in ein Schreibgerät integriert sind, und die kompakt sind und die man bequem
mit sich tragen kann. Diese Stempelvorrichtungen weisen allerdings alle eine sehr
schmale Stempelfläche auf, da diese durch den Kreisdurchmesser der stiftförmigen Stempelvorrichtung
beschränkt ist, und somit ist es nicht möglich, einen Standard-Privatstempel unterzubringen,
dessen Breite eine adäquate Größe für die Unterbringung dererforderlichen Informationen
(z.B. Name und Adresse) aufweist, da der Stiftdurchmesser dann in einem Bereich liegt,
in dem die Stempelvorrichtung unhandlich wird.
[0003] Aus der CA 2 028 611 A und der DE 3340293 C1 ist ein solches Schreibgerät bekannt,
bei dem eine stiflförmige Stempelvorrichtung in die Kappe eingeschraubt werden kann.
Die Stempelvorrichtung besteht im Wesentlichen aus einer Halterung, an welcher sowohl
ein Träger für das Stempelkissen als auch die Stempelplatte - an einem Haltearm -schwenkbar
gelagert sind. In der eingeschwenkten Einfärbe- oder Ruhestellung liegen Stempelkissen
und Stempelplatte aneinander, so dass sich die Stirtform der Stempelvorrichtung ergibt.
Allerdings ist auch hier die Breite der Stempelplatte auf den Durchmesser des Stiftes
beschränkt, wodurch sich nur eine sehr eingeschränkte Unterbringungsmöglichkeit hinsichtlich
der Stempeltypen ergibt.
[0004] Ziel der Erfindung ist es, eine längliche Stempelvorrichtung wie eingangs angegeben
zu schaffen welche eine vergleichsweise größere Breite der Stempelplatte und somit
eine größere Stempelfläche ermöglicht, wobei eine Vielzahl unterschiedlicher Stempeltypen
verwendet werden kann, jedoch weiterhin dem Anwender eine leicht zu bedienende, gut
in der Hand liegende Stempelvorrichtung geboten wird.
[0005] Die erfindungsgemäße Stempelvorrichtung der eingangs angeführten Art ist gemäß dem
kennzeichnenden Teil der Anspruchs 1 ausgebildet. Hierdurch ergibt sich eine längliche
Stem pelvorrichtung welche vön den bisher bekannten Stempelvorrichtungen in mit allgemein
kreisrundem Querschnitt abweicht und eine allgemein flache Querschnittsform aufweist,
welche einerseits eine handliche, wie ein Schreibstift einsteckbare Ausfertigung und
anderesteits eine Stempelfläche mit großerer Breite ermöglicht, wodurch wesentlich
mehr Zeichen bzw. Stempeltypen untergebracht werden können beispielsweise um Standard
Privatstempel zur Verfügung zu stellen. Bei der Benützung werden die Stempelplatte
und das Farbkissen aus der geschlossenen Einfärbestellung in eine offene Stempelstellung
überführt, in der die Stempelplatte im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse der Stempelvorrichtung
vorliegt.
[0006] Damit die Stempelvorrichtung beim Transport keine Verunreinigungen durch die Stempelfarbe
verursacht, und um die Stempelvorrichtung in der Einfärbestellung zu halten, ist in
der Einfärbestellung eine abnehmbare Aufsteck-Hülse vorgesehen, welche den Haltearm,
die Stempelplatte und den Farbkissenträger umschließt, und deren offenes Ende an den
Griff anschließt.
[0007] Für eine gute Handhabung und eine optisch ansprechende Form, ist es günstig, wenn
der Querschnitt der Hülse oval ist.
[0008] Ebenfalls kann es von Vorteil sein, etwa für eine günstige Stapelung, wenn der Querschnitt
der Hülse rechteckig ist.
[0009] Besonders gut eignet sich die Oberfläche der Hülse für Werbeaufdrucke, wenn der Querschnitt
der Hülse zwei parallele Teilbereiche aufweist, welche über zwei gekrümmte Teilbereiche
miteinander verbunden sind.
[0010] Für einen trotz einfacher Ausbildung hohen Bedienungskomfort, bei dem der Anwender
möglichst wenig selbstständig ausführen muss, ist es vorteilhaft, wenn die Stempelplatte
außermittig am Haltearm gelagert ist, um bei Abnahme der Hülse selbsttätig aufgrund
der Schwerkraft in die Stempelstellung aüszuschwenken.
[0011] Auch ist es für eine bequeme Handhabung günstig, wenn die Lagerung der Stempelplatte
am Haltearm mit einer Feder versehen ist, um bei Abnahme der Hülse selbsttätig in
die Stempelstellung auszuschwenken.
[0012] Damit die Stempelplatte beim Ausschwenken in der Stempelposition angehalten wird,
ist es hier auch vorteilhaft, wenn am Haltearm einseitig ein Anschlag für die Stempelplatte
in ihrer ausgeschwenkten Stellung vorgesehen ist.
[0013] Um unterschiedliche Stempelplatten, mit unterschiedlichen Stempelklischees, in der
Stempelvorrichtung verwenden zu können, ist es günstig, wenn die Stempelplatte mit
dem Haltearm lösbar, z.B. durch eine Schnappverbindung, verbunden ist.
[0014] Um den für das Einfärben nötigen Anpressdruck des Farbkissens an das Stempelklischee
zu erlangen, ist es vorteilhaft, wenn das Stempelklischee eine Dicke zwischen 1,7
mm und 2,3 mm aufweist.
[0015] Damit der Farbkissenträger bei dem Stempelvorgang nicht hinderlich ist, ist es von
Vorteil, wenn die durch den Farbkissenträger definierte Ebene in der Stempelstellung
mit der Längsachse der Stempelvorrichtung einen Winkel, vorzugsweise im Wesentlichen
einen rechten Winkel, einschließt.
[0016] Um für den Anwender das Überführen von der geschlossenen Einfärbestellung in die
offene Stempelstellung möglichst automatisch zu gestalten, ist es vorteilhaft, wenn
die Lagerung des Farbkissenträgers mit einer Feder versehen ist, um bei Abnahme der
Hülse selbsttätig in die Stempelstellung auszuschwenken.
[0017] Insbesondere ist es hier im Hinblick auf die vergleichsweise breite Form der Stempelvorrichtung
zweckmäßig, wenn die Feder eine Schenkelfeder Ist, welche auf der Schwenkachse des
Farbkissenträgers gelagert ist.
[0018] Um unterschiedliche Höhen von verschiedenen Stempelklischees auszugleichen, und somit
eine gleichmäßige Auflage des Stempelklischees auf dem Farbkissen in der Einfärbestellung
zu gewährleisten, ist es günstig, wenn ein Farbkissenträgerarm des Farbkissenträgers
zur Aufnahme eines Lagerungsstifts ein Langloch aufweist, dessen Längsachse im Wesentlichen
senkrecht zur Längsachse der Stempelvorrichtung verläuft.
[0019] Für eine Stempelfläche, bei der eine Vielzahl von verschiedenen Motiven gedruckt
werden kann, ist es vorteilhaft, wenn das Stempelklischee eine Abdruckfläche aufweist,
deren Breite größer ist als 1/3 der Länge.
[0020] Für die Verwendung von Privatstempeln mit Standardmaßen ist es von Vorteil, wenn
das Stempelklischee eine Abdruckfläche aufweist, deren Breite größer als 9 mm und
deren Länge größer als 35 mm ist, und vorzugsweise eine Breite von 14 mm und eine
Länge von 38 mm aufweist.
[0021] Für eine hohe Druckauflage ohne Nachbefüllen des Farbspeichers mit Druckfarbe zu
erreichen, ist es günstig, wenn die Höhe des Farbkissens größer 2 mm, vorzugsweise
gleich 3 mm, ist.
[0022] Trotz des vergleichsweise dicken Farbkissens ist nach mehrmaligen Abdruckvorgängen
die Stempelfarbe aus dem Farbspeicher aufgebraucht, und somit die Stempelvorrichtung
nicht mehr, oder nur noch begrenzt einsetzbar. Da ein Nachtränken mit einem Farbfläschen
oft zu qualitativ minderen Abdrucken führt, ist es vorteilhaft, wenn der Trägerarm
mit dem Farbkissenträger lösbar verbunden ist, um somit einen einfachen Kissenwechsel
zu ermöglichen und die Stempelvorrichtung lange benützen zu können.
[0023] Auf besonders einfache und kostengünstige Weise kann die lösbare Verbindung realisiert
werden, wenn derTrägerarm über eine z.B. schwalbenschwanzförmige Einschub-Schiene
mit dem Farbkissenträger verbunden ist.
[0024] Um die Schiene in Längsrichtung in dem Farbkissenträger zu sichern, ist es vorteilhaft,
wenn die Einschub-Schiene mittels Rastvorsprüngen mit dem Farbkissenträger verbunden
ist.
[0025] Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten bevorzugten
Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter
erläutert. Im Einzelnen zeigen in der Zeichnung:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer geschlossenen, in der Ruhestellung befindlichen
Stempelvorrichtung mit Hülse;
Fig. 1 a schematisch verschiedene Querschnittsformen der abgeflachten Stempelvorrichtung;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Stempelvorrichtung in der geschlossenen Ruhe-
bzw. Einfärbestellung, jedoch ohne Hülse;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Stempelvorrichtung in der geschlossenen Einfärbestellung;
Fig. 4 eine Ansicht der Stempelvorrichtung auf die Rückseite des Farbkissenträgers
in der geschlossenen Einfärbestellung;
Fig. 5 eine Ansicht der Stempelvorrichtung auf die Rückseite der Stempelplatte in
der geschlossenen Einfärbestellung;
Fig. 6 einen Querschnitt der Stempelvorrichtung in der geschlossenen Einfärbestellung
mit Hülse;
Fig. 7 eine Seitenansicht der Stempelvorrichtung in der offenen Stempelstellung;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht eines auswechselbaren Farbkissenträgers;
Fig. 9 eine Ansicht auf die Rückseite des Farbkissenträgers mit einer eingeschobenen
Schiene;
Fig. 10 eine Ansicht auf die Rückseite des Farbkissenträgers mit einer Schiene mit
Einrasthaken;
Fig. 11 eine perspektivische Schnittansicht gemäß der Linie XI-XI in Fig. 9; und
Fig. 12 einen schematischen Querschnitt der Stempelvorrichtung mit einem auf einer
Schiene aufgeschobenen Farkissenträger.
[0026] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Stempelvorrichtung 1 mit einer Hülse
2. Der Griff 3 der Stempelvorrichtung 1 liegt bei 3' am offenen stirnseitigen Ende
der Hülse 2 an. Die Hülse 2 weist einen Klipp 4 auf, mit dessen Hilfe die Stempelvorrichtung
1 z.B. in Brusttaschen einsteckbar ist.
[0027] In Fig. 1a sind schematisch verschiedene Querschnittsformen der Aufsteck-Hülse, wobei
die Aufsteck-Hülse 2 einen elliptischen Querschnitt aufweist. Weitere bevorzugte Ausführungsformen
weisen einen rechteckigen Querschnitt 2' oder einen langlochförmigen Querschnitt 2"
auf, der sich aus zwei parallelen Kanten und zwei Kreisabschnitten zusammensetzt.
Alle Querschnittsformen 2, 2' und 2" haben gemein, dass die Breite B größer ist als
die Dicke D und somit bei guter Handlichkeit eine große Stempelfläche erreicht wird.
[0028] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht der Stempelvorrichtung 1 in einer geschlossenen
Einfärbestellung, wobei die Hülse 2 weggelassen wurde. An den Griff 3 schließt ein
Haltearm 5 an, an dem eine Stempelplatte 6 um eine zur Längsrichtung der Stempelvorrichtung
1 quer verlaufende Achse 8 schwenkbar gelagert ist. Zur Realisierung der schwenkbaren
Lagerung umfasst ein Greifteil 7 (mit Schnappvorsprüngen) der Stempelplatte 6 die
Achse 8 des Haltearms 5, weiche in einer Ausnehmung 9 des Haltearms 5 vorgesehen ist.
Hierdurch ergibt sich eine leicht schwenkbare und gut lösbare Lagerung, welche ein
einfaches Auswechseln bzw. Einsetzen unterschiedlicher Stempelplatten 6 ermöglicht.
Das auf der Stempelplatte 6 aufgeklebte Stempelklischee 6' liegt flächig an einem
Farbkissen 10 an, das in einem Farbkissenträger 11 eingeklebt ist. Für eine form-
und relbschlüsslge Verbindung zwischen der Hülse 2 und dem Griff 3 ist am Griff 3
ein Wulst 12 vorgesehen, welcher in eine entsprechende Rille (nicht dargestellt) an
der Innenseite der Hülse 2 im geschlossenen Zustand einrastet.
[0029] Fig. 3 zeigteine Seitenansicht der stempelvorrichtung 1 mit dem Farbkissen 10 und
der Stempelplatte 6 in der geschlossenen Einfärbestellung, in der das auf der Stempelplatte
6 aufgeklebte Stempelklischee 6' am Farbkissen 10 vollflächig anliegt. Das Farbkissen
10 ist am Farbkissenträger 11 angeklebt, welcher an seiner Rückseite 11' Versteifungsrippen
13, z.B. in kreuzförmiger Anordnung (s. Fig. 4), aufweist. Der Farbkissenträger 11
ist über einen gegabelten Trägerarm 14 mit dem Griff 3 um einen Lagerstift 15 schwenkbar
verbunden. Weiters ist strichliert ein Langloch 15' im Trägerarm 14 gezeigt, wodurch
der Farbkissenträger 11 in der Einfärbestellung ein geringes Spiel senkrecht zur Längsrichtung
der Stempelvorrichtung 1 aufweist und somit unterschiedliche Dicken der Stempelklischees
6' ermöglicht werden.
[0030] Aus Fig. 4 ist die Anlenkung des Farbkissenträgers 11 über den gegabelten Farbkissenträgerarm
14 am Griff 3 in Draufsicht zu ersehen. Weiters ist eine Feder 16 zwischen den beiden
Gabelarmen des Farbkissenträgerarms 14 zu erkennen, welche ein automatisches Ausschwenken
des Farbkissenträgers 11 bei Abnahme der Hülse 2 bewirkt. In der Ansicht der Fig.
4 ist die Breitseite der Stempelvorrichtung 1 mit elliptischem Querschnitt gezeigt,
wobei die Breite b des Farbkissenträgers 11 größer sein kann als bei einer Stempelvorrichtung
mit kreisrundem Querschnitt.
[0031] Fig. 5 zeigt eine Ansicht der Stempelvorrichtung 1 auf die Rückseite 6" der Stempelplatte
6. Hierbei ist die lösbare Lagerung der Stempelplatte 6 mit Hilfe des Greifteils 7
an der Achse 8 des Haltearms 5 zu erkennen. Für eine möglichst kompakte Bauweise weist
der Haltearm 5 eine Öffnung 9 auf, die es dem Greifteil 7 ermöglicht, an der Achse
8 anzugreifen. Auch in Fig. 5 ist die Breitseite der Stempelvorrichtung 1 gezeigt,
wodurch besonders gut die Breite b' der Stempelplatte 6 zu erkennen ist, die im Vergleich
zu kreisrunden stiftförmigen Stempelvorrichtungen größer ist.
[0032] Wie überdies aus Fig. 7 ersichtlich ist, bildet das stimseitige Ende des Haltearms
5 - das auf einer Seite bei 5' abgerundet ist, um die Verschwenkung der Stempelplatte
6 zu ermöglichen - mit dem einen Rand einen Anschlag 5" zur Begrenzung der Schwenkbewegung
der Stempelplatte 6,
[0033] In Fig. 6 ist ein schematischer Querschnitt der Stempelvorrichtung 1 in der geschlossenen
Einfärbestellung mit übergestülpter Hülse 2 gezeigt, wobei ersichtlich ist, dass das
Stempelklischee 6' an dem Farbkissen 10 anliegt, wodurch eine Einfärbung der Stempeltypen
erfolgt. Der Farbkissenträger 11 weist einen halbelliptischen Querschnitt auf, wodurch
nach dem Überstülpen die Hülse 2 einen Druck auf dem Farbkissenträger 11 ausüben kann,
um ihn gegen die Stempelplatte 6 zu drücken. Weiters ist zu erkennen, dass die Hülse
2 den Farbkissenträger 11 mit dem Farbkissen 10 und den Haltearm 5 mit der Stempelplatte
6 vollständig umschließt.
[0034] In Fig. 7 ist die Stempelvorrichtung 1 in der offenen Stempelstellung gezeigt. Nach
Abnehmen der Hülse 2 vom Griff 3 schwenkt die am Haltearm 5 gelagerte Stempelplatte
6 in eine horizontale Stellung, vgl. den Pfeil in Fig. 7, was durch eine exzentrische
Anordnung des Greifteils 7 an der Stempelplatte 6 erreicht wird, wodurch die Stempelplatte
6 beim Halten der Stempelvorrichtung in der in Fig. 7 gezeigten Lage einfach durch
die Schwerkraft nach unten schwenkt, bis sie am Anschlag 5" wie gezeigt anschlägt.
In dieser horizontalen Stellung kann das Stempelklischee 6' aufgrund der im Wesentlichen
senkrechten Stellung zum Haltearm 5 einfach auf eine Unterlage aufgedruckt werden.
Der Farbkissenträger 11 schwenkt aufgrund der Federbelastung um die Drehachse 15 nach
oben, um nicht beim Stempelvorgang hinderlich zu sein. Dieses automatische Ausschwenken
des Farbkissenträgers wird mittels der in Fig. 4 gezeigten Feder 16 erreicht.
[0035] Die Stempelvorrichtung 1 kann auf einfache Weise wieder in die geschlossene Einfärbestellung
zurückgebracht werden, indem mit jeweils einem Finger an der Rückseite 6" der Stempelplatte
6 und an der Rückseite 11' des Farbkissenträgers 11 angedrückt wird, und somit diese
beiden Teile 6, 11 wieder in ihre parallele, aneinander anliegende Einfärbestellung
zurückgebracht werden. Zum Festhalten in der Einfärbestellung wird die Hülse 2 aufgesteckt,
bis sie über den Wulst 12 am Griff 3 einschnappt.
[0036] In Fig. 8 ist ein Farbkissenträger 11 mit einer auswechselbaren Schiene 14' gezeigt,
an welcher der gegabelte Trägerarm 14 des Farbkissenträgers 11 einstückig angebracht
ist. Dabei ist auch die rechteckige Vertiefung 10' zur Aufnahme eines Stempelkissens
10 (s. auch Fig. 6) ersichtlich. Weiters ist eine schlitzförmige Ausnehmung 17" im
Körper des Farbkissenträgers 11 in der Nähe des gegabelten Trägerarms 14 zu erkennen,
welche dazu dient, einen Schenkel der als Schenkelfeder ausgebildeten Feder 16 (s.
auch Fig. 12) aufzunehmen.
[0037] In Fig. 9 und 11 ist die im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Schiene 14' in ihrer
eingeschobenen Stellung im Farbkissenträger 11 zu erkennen. Um das Einschieben der
Schiene 14' in die Ausnehmung 17 im Farbkissenträger 11 zu erleichtern, weist die
Schiene 14' im Anfangsbereich einen Schlitz 18 auf, wodurch zwei fedemde Zungen 19
entstehen, welche zusammengedrücktwerden können, um ein vereinfachtes Einschieben
in die Ausnehmung 17 zu ermöglichen. Weiters weist die Schiene 14' gemäß Fig. 9 an
ihrer Kopfseite Wulste 20 auf, welche eine verstärkte reibschlüssige Verbindung der
Schiene 14' in der Ausnehmung 17 sichern.
[0038] In Fig. 10 ist eine gegenüber Fig. 9 etwas modifizierte Schiene 14' in ihrer eingeschobenen
Stellung im Farbkissenträger 11 zu erkennen, wobei die Schiene 14' im Kopfbereich
am Ende der beiden fedemden Zungen 19 Rasthaken 21 aufweist, welche in einer vergrößerten
Ausnehmung 17' einrasten und somit die Schiene 14' in der Ausnehmung 17 axial sichem.
Für ein Auswechseln des Farbkissenträgers 11 müssen die beiden Zungen 19 zueinander
gedrückt werden, um die Rasthaken 21 aus der Ausnehmung 17' herauszubewegen.
[0039] Fig. 11 zeigt eine schematische perspektivische Schnittdarstellung gemäß der Linie
XI-XI in Fig. 9. Hierbei ist die Schwalbenschwanzform der Schiene 14' zu erkennen,
welche eine form- bzw. reibschlüssige Verbindung zwischen der Ausnehmung 17 im Farbkissenträger
11 und der Schiene 14 ermöglicht. Weiters ist die spaltförmige Ausnehmung 17" in Nähe
derTrägerarme 14 zu erkennen, die ein Spiel des Trägerarms 11 beim Einführen der Schiene
14' bewirkt. Auch ist die rahmenförmige Ausnehmung 16 zur Aufnahme des Stempelkissens
10 (vgl. Fig. 6) zu erkennen.
[0040] In Fig. 12 ist ein Querschnitt der Stempelvorrichtung 1 mit ausgeschwenktem Farbkissenträger
11 gezeigt. Der Farbkissenträger 11 ist auf die Schiene 14' aufgeschoben, wodurch
er bei Farbmangel einfach ausgetauscht werden kann. In der Schnittdarstellung ist
auch die Schenkelfeder 16 ersichtlich, die zwischen den beiden Gabelarmen des Trägerarms
14 vorgesehen ist. Die Schenkelfeder 16 wird durch die Anlage des einen Federschenkels
16', der in die schlitzförmige Ausnehmung 17" (vgl. Fig. 11) eingreift, an dem Farbkissenträger
11, und des anderen Federschenkels 16" am Griff 3 bei Verschwenken des Farbkissenträgers
11 in die Einfärbestellung aufgezogen. Aufgrund der relativ breiten Querschnittsform
der Stempelvorrichtung 1 kann die Schenkelfeder 16 problemlos zwischen den beiden
Gabelarmen des Trägerarms 14 untergebracht werden, wogegen bei im Querschnitt runden,
dünnen Stempelvorrichtungen aufgrund der engen Platzverhältnisse gegebenenfalls eine
separate Achse zur Lagerung der Schenkelfeder vorgesehen sein muss.
[0041] Weiters ist in Fig. 12 das Langloch 15' im Trägerarm 15 ersichtlich, welches zum
Ausgleich unterschiedlicher Klischeestärken in der Einfärbestellung dient (vgl. auch
Fig.3).
1. Längliche Stempelvorrichtung (1) in Form eines Stiftes mit einem an einem Griff (3)
schwenkbar gelagerten Farbkissenträger (11) für ein Farbkissen (10), und mit einer
an einem Haltearm (5) schwenkbar gelagerten Stempelplatte (6) für ein Stempelklischee
(6'), wobei bei Gebrauch auf dem Farbkissen (10) in der Einfärbestellung die Stempelplatte
(6) mit einem Stempelklischee (6') aufliegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (b', b) der Stempelplatte (6) bzw. des Farbkissenträgers (11) größer ist
als die Gesamtdicke des Haltearms (5), der Stempelplatte (6) mit dem Stempelklischee
(6') und des Farbkissenträgers (11) mit dem Farbkissen (10) in der Einfärbestellung
und in der Einfärbestellung eine abnehmbare Aufsteck-Hülse (2, 2', 2'') vorgesehen
ist, welche den Haltearm (5), die Stempelplatte (6) und den Farbkissenträger (11)
umschließt, und deren offenes Ende an den Griff (3) anschließt, wobei die Hülse (2,
2') im Querschnitt oval oder rechteckig ist, oder der Querschnitt der Hülse (2'')
zwei parallele Teilbereiche aufweist, weiche über zwei gekrümmte Teilbereiche miteinander
verbunden sind, und die Hülse (2,2') im Bereich ihrer kleinsten Querschitts echse
an dem Farbkissenträger (11) und dem Haltearm (5) in ihrer aufgestülpten Stellung
anliegt, so dass nach dem Überstülpen der Hülse (2,2') des Stempelklischee (6') am
dem Farbkissen (10) anliegt.
2. Stempelvorrichtung nach Ansruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass die Stempelplatte (6) außermittig am Haltearm (5) gelagert ist, um bei Abnahme der
Hülse (2) selbsttätig aufgrund der Schwerkraft in die Stempelstellung auszuschwenken.
3. Stempelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung der Stempelplatte (6) am Haltearm (5) mit einer Feder versehen ist,
um bei Abnahme der Hülse (2) selbsttätig in die Stempelstellung auszuschwenken.
4. Stempelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Haltearm (5) einseitig ein Anschlag (5") für die Stempelplatte (6) in ihrer ausgeschwenkten
Stellung vorgesehen ist.
5. Stempelvorrichtung nach einem der Anspruche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stempelplatte (6) mit dem Haltearm (5) lösbar, z.B. durch eine Schnappverbindung,
verbunden ist.
6. Stempelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Stempelklischee (6') eine Dicke zwischen 1,7 und 2,3 mm aufweist.
7. Stempelvorrichtung nach einem der-Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die durch den Farbkissenträger (11) definierte Ebene in der Stempelstellung mit der
Längsachse der Stempelvorrichtung (1) einen Winkel, vorzugsweise im Wesentlichen einen
rechten Winkel, einschließt.
8. Stempelvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung des Farbkissenträgers (11) mit einer Feder (16) versehen ist, um bei
Abnahme der Hülse (2) selbsttätig in die Stempelstellung auszuschwenken.
9. Stempelvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (16) eine Schenkelfeder ist, welche auf der Schwenkachse (15) des Farbkissenträgers
(11) gelagert ist.
10. Stempelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Trägerarm (14) des Farbkissenträgers (11) zur Aufnahme eines Lagerstifts (15)
ein Langloch (15') aufweist, dessen Längsachse im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse
der Stempelvorrichtung (1) verläuft.
11. Stempelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Stempelklischee (6') eine Abdruckfläche aufweist, deren Breite größer ist als
1/3 der Länge.
12. Stempelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Stempelklischee (6') eine Abdruckfläche aufweist, deren Breite größer als 9 mm
und deren Länge größer als 35 mm ist, und vorzugsweise eine Breite von 14 mm und eine
Länge von 38 mm aufweist.
13. Stempelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Farbkissens größer 2 mm, vorzugsweise gleich 3 mm, ist.
14. Stempelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerarm (14) mit dem Farbkissenträger (11) lösbar verbunden ist.
15. Stempelvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerarm (14) über eine z.B. schwalbenschwanzförmige Einschub-Schiene (14')
mit dem Farbkissenträger (11) verbunden ist.
16. Stempelvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschub-Schiene (14') mittels Rastvorsprüngen (21) mit dem Farbkissenträger
(11) verbunden ist.
1. An elongate stamping device (1) in the form of a pen, comprising an ink pad support
(11) for an ink pad (10), the ink pad support being pivotably mounted on a handle
(3), and a stamping plate (6) for a printing block (6'), the stamping plate being
pivotably mounted on a holding arm (5), wherein, when in use, the stamping plate (6)
rests on the ink pad (10) in the inking position with a printing block (6'), characterised in that the width (b', b) of the stamping plate (6) or of the ink pad support (11), respectively,
is larger than the entire thickness of the holding arm (5), the stamping plate (6)
with the printing block (6') and the ink pad support (11) with the ink pad (10) in
the inking position, and in the inking position, a removable slip-on sleeve (2, 2',
2") is provided which surrounds the holding arm (5), the stamping plate (6) and the
ink pad support (11) and whose open end follows upon the handle (3), wherein the cross-section
of the sleeve (2, 2', 2") is oval or rectangular or wherein the cross-section of the
sleeve (2'') has two parallel partial regions which are interconnected via two curved
partial regions, and the sleeve (2, 2', 2"), in the region of its smallest cross-sectional
axis, contacts the ink pad support (11) and the holding arm (5), when the sleeve (2,
2', 2") is in its slipped-on position so that, when the sleeve (2, 2', 2") has been
slipped on, the printing block (6') contacts the ink pad (10).
2. A stamping device according to claim 1, characterised in that the stamping plate (6) is mounted eccentrically on the holding arm (5) so as to automatically
pivot outwards into the stamping position on account of gravity when the sleeve (2)
is taken off.
3. A stamping device according to claim 1 or 2, characterised in that the bearing of the stamping plate (6) on the holding arm (5) is provided with a spring
so as to automatically pivot outward into the stamping position when the sleeve (2)
is taken off.
4. A stamping device according to claim 1 or 2, characterised in that a stop (5'') for the stamping plate (6) in its outward-pivoted position is provided
on one side of the holding arm (5).
5. A stamping device according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the stamping plate (6) is releasably connected with the holding arm (5), e.g. by
a snap connection.
6. A stamping device according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the printing block (6') has a thickness of between 1.7 and 2.3 mm.
7. A stamping device according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the plane defined by the ink pad support (11) in the inking position encloses an
angle, preferably a substantially right angle, with the longitudinal axis of the stamping
device (1).
8. A stamping device according to claim 7, characterised in that the bearing of the ink pad support (11) is provided with a spring (16) so as to automatically
pivot outwards into the stamping position when the sleeve (2) is taken off.
9. A stamping device according to claim 8, characterised in that the spring (16) is a leg spring which is mounted on the pivot axis (15) of the ink
pad support (11).
10. A stamping device according to any one of claims 1 to 9, characterised in that a carrying arm (14) of the ink pad support (11) has a long hole (15') for receiving
a bearing pin (15), the longitudinal axis of the long hole extending substantially
perpendicular to the longitudinal axis of the stamping device (1).
11. A stamping device according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the printing block (6') has a printing surface the width of which is larger than
1/3 of its length.
12. A stamping device according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the printing block (6') has a printing surface the width of which is larger than
9 mm and the length of which is larger than 35 mm, and which preferably has a width
of 14 mm and a length of 38 mm.
13. A stamping device according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the height of the ink pad is larger than 2 mm, preferably is equal to 3 mm.
14. A stamping device according to any one of claims 1 to 13, characterised in that the carrying arm (14) is releasably connected with the ink pad support (11).
15. A stamping device according to claim 14, characterised in that the carrying arm (14) is connected to the ink pad support (11) via an e.g. dovetail-shaped
insertion rail (14').
16. A stamping device according to claim 15, characterised in that the insertion rail (14') is connected with the ink pad support (11) by means of latching
projections (21).
1. Dispositif de tampon oblong (1), de préférence sous la forme d'un bâtonnet, avec un
support de coussin encreur (11) disposé de façon pivotante sur un manche (3) pour
coussin encreur (10), et avec une plaque de tampon (6) disposée de façon pivotante
sur un bras de support (5) pour cliché de tampon (6'), dans lequel, en fonctionnement,
la plaque de tampon (6) avec cliché de tampon (6') se trouve sur le coussin encreur
(10) en position d'impression, caractérisé en ce que la largeur (b', b) de la plaque de tampon (6) ou selon les cas du support de coussin
encreur (11) est supérieure à l'épaisseur totale du bras de support (5), de la plaque
de tampon (6) avec le cliché de tampon (6') et du support de coussin encreur (11)
avec le coussin encreur (10) en position d'impression et dans la position d'impression
est prévu un manchon de fixation (2) qui entoure le bras de support (5), la plaque
de tampon (6) et le support de coussin encreur (11), et dont l'extrémité ouverte se
raccorde au manche (3), le manchon (2,2') étant ovale ou rectangulaire en section
ou la section du manchon (2") présentant deux zones partielles parallèles qui sont
reliées l'une à l'autre par deux zones partielles courbes, le manchon (2,2') dans
la zone de sa plus petite section est appliqué dans sa position enfoncée contre le
support de coussin encreur (11) et le bras de support (5), de sorte qu'après placement
du manchon (2,2'), le cliché de tampon (6') est appliqué contre le coussin encreur
(10) .
2. Dispositif de tampon selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque de tampon (6) est située de façon excentrée sur le bras de support (5),
afin, lors du retrait du manchon (2), de pivoter automatiquement sous l'action de
la pesanteur dans la position d'encrage.
3. Dispositif de tampon selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le logement de la plaque de tampon (6) sur le bras de support (5) est muni d'un ressort,
afin, lors du retrait du manchon (2), de pivoter automatiquement dans la position
d'encrage.
4. Dispositif de tampon selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'est prévu sur un côté du bras de support (5) une butée (5") pour la plaque de tampon
(6) dans sa position basculée.
5. Dispositif de tampon selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la plaque de tampon (6) est reliée de façon amovible au bras de support (5), par
exemple par un encliquetage.
6. Dispositif de tampon selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le cliché de tampon (6') présente une épaisseur comprise entre 1,7 et 2,3 mm.
7. Dispositif de tampon selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le plan défini par le support de coussin encreur (11) dans la position d'encrage
fait avec l'axe longitudinal du dispositif de tampon (1) un angle, qui est essentiellement
de préférence un angle droit.
8. Dispositif de tampon selon la revendication 7, caractérisé en ce que le logement du support de coussin encreur (11) est muni d'un ressort (16) afin, lors
du retrait du manchon (2), de pivoter automatiquement dans la position d'encrage.
9. Dispositif de tampon selon la revendication 8, caractérisé en ce que le ressort (16) est un ressort à branches qui est disposé sur l'axe de rotation (15)
du support de coussin encreur (11).
10. Dispositif de tampon selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'un bras de support (14) du support de coussin encreur (11) présente pour fixation
d'une cheville de palier (15) un trou oblong (15') dont l'axe longitudinal est sensiblement
perpendiculaire à l'axe longitudinal du dispositif de tampon (1).
11. Dispositif de tampon selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le cliché de tampon (6') présente une surface d'impression dont la largeur est supérieure
au tiers de la longueur.
12. Dispositif de tampon selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le cliché de tampon (6') présente une surface d'impression dont la largeur est supérieure
à 9 mm et dont la longueur est supérieure à 35 mm, et de préférence une largeur de
14 mm et une longueur de 38 mm.
13. Dispositif de tampon selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la hauteur du coussin encreur est supérieure à 2 mm, de préférence égale à 3 mm.
14. Dispositif de tampon selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le bras de support (14) est relié de façon amovible au support de coussin encreur
(11).
15. Dispositif de tampon selon la revendication 14, caractérisé en ce que le bras de support (14) est relié au support de coussin encreur (11) par l'intermédiaire
d'une barre à glissière (14'), par exemple en forme de queue d'aronde.
16. Dispositif de tampon selon la revendication 15, caractérisé en ce que la barre à glissière (14') est reliée au support de coussin encreur (11) au moyen
de saillies d'arrêt (21).