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EP 1 250 509 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.12.2004 Patentblatt 2004/50 |
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Anmeldetag: 18.01.2001 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2001/000224 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/055543 (02.08.2001 Gazette 2001/31) |
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SEKTIONALHUB- ODER FALTTOR
SECTIONAL LIFTING DOOR OR FOLDING DOOR
PORTE RELEVABLE PAR SECTIONS OU PORTE ACCORDEON
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
24.01.2000 DE 10002980 29.07.2000 DE 10037329
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.10.2002 Patentblatt 2002/43 |
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Patentinhaber: Niewöhner, Bruno |
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33335 Gütersloh (DE) |
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Erfinder: |
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- GRIEBEL, Edgar
97199 Ochsenfurt (DE)
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Vertreter: Pöhner, Wilfried, Dr. et al |
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Patentanwalt,
Röntgenring 4 97070 Würzburg 97070 Würzburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 936 339 DE-A- 3 835 055 US-A- 4 603 723
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BE-A- 528 030 US-A- 3 022 817 US-A- 4 745 708
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Sektionalhub- oder -Falttore sind seit langem bekannt und gebräuchlich. Sie sind
aus lamellenartigen, im wesentlichen rechteckig plattenförmigen Sektionen zusammengesetzt,
wobei zwei vertikal benachbarte Sektionen entlang einer gemeinsamen, horizontalen
Schwenkachse, die parallel zu den Längsseiten der Sektionen verläuft, relativ zueinander
verschwenkbar sind. Als Material für die Sektionen wird u. a. Leichtmetall wie z.
B. Aluminium verwendet. Man unterscheidet dabei Hubtore, bei denen während des Anhebens
die Sektionen im wesentlichen um 90° verschwenkt werden und im geöffneten Zustand
das Tor parallel zur Decke verläuft, und Falttore, bei denen die benachbarten Sektionen
während des Öffnens leporelloartig zusammengefaltet werden. Diese Tore werden dazu
verwendet, um großflächige Öffnungen in Gebäuden, beispielsweise Garagen- oder Industrietore
verschließen zu können, ohne dass weit ausschwenkende starre Türflügel verwendet werden.
[0003] Um das Passieren des Tores für eine Einzelperson zu ermöglichen, ohne das gesamte
Tor öffnen zu müssen, ist es bekannt, Türen in diese Tore zu integrieren, wobei das
Türblatt ebenfalls aus mehreren relativ zueinander verschwenkbaren Sektionen zusammengesetzt
ist, und die Schwenkachsen dieser Türblattsektionen koaxial zu den oben beschriebenen
Schwenkachsen verlaufen. Die Tür ist zur Erhöhung der Stabilität der Konstruktion
in einem aus vertikal und horizontal verlaufenden Zargen bestehenden Türrahmen eingesetzt.
Diese Türen sollten auch als Fluchttüren, beispielsweise im Falle eines Brandes, verwendet
werden können, wenn sich das Tor auf übliche Weise nicht mehr öffnen lässt. Derartige
Tore sind aus der EP-A-0 936 339 und der US-A-4 603 723 bekannt, die an der Unterseite
des Tores im Bereich der Tür verlaufende Zargen oder Schwellen aufweisen können, wobei
einzelne Sektionen der Tür über horizontal verlaufende Schubbolzen mit dem Tor in
Verbindung stehen. Die DE-A- 3835055 schließlich zeigt einzig ein in einem Tor integrierte
Tür.
[0004] Als Nachteil bei den bisher bekannten Toren mit einer integrierten Tür ist anzusehen,
dass an der Unterseite der Türen immer eine horizontal verlaufende Zarge bzw. Schwelle
angeordnet ist, die besonders in Notfällen, in denen ein rasches Verlassen des Gebäudes
notwendig ist, eine Stolperschwelle darstellt, über die Personen stürzen und sich
verletzen können bzw. die Evakuierung des Gebäudes verzögert wird. Diese Schwelle
wird bisher als unerlässlich angesehen, da sie einerseits dazu dient der gesamten
Torkonstruktion im geschlossenen Zustand eine hinreichende Stabilität zu verleihen
und andererseits vermieden wird, dass beim Öffnen des Tores eine Verwindung der bodenseitigen
Sektion senkrecht zur Hauptebene des Tores auftritt. Auch wird bei formschlüssigem
Kontakt des Türblatts mit diesem stabilen, um die Türöffnung umlaufenden Türrahmen
verhindert, dass sich die verschwenkbaren Sektionen des Türblatts relativ zum Tor
bewegen. Diese Schwelle ist auch der Grund dafür, dass derartige Türen nicht als Fluchtweg
anerkannt werden.
[0005] Ausgehend vom Stand der Technik hat sich die Erfindung zur Aufgabe gestellt, ein
Hub- oder Falttor mit einer Türe derart zu gestalten, dass die bodenseitige, horizontal
verlaufende Schwelle unterhalb des Türblattes entfallen kann, ohne dass die konstruktive
Stabilität des Tores beeinträchtigt wird, sowie eine Verwindung der Torsektionen bzw.
eine Relativbewegung des Türblattes zum Tor während des Öffnens nicht auftritt.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Schubbolzen im bodenseitigen
Bereich der Zarge oder des Türblatts angeordnet ist.
[0007] Der Kerngedanke der Erfindung besteht darin, dass das Türblatt mit mindestens einem
Schubbolzen im bodenseitigen Bereich den bodenseitigen Selection und mindestens einem
von diesem mitbewegten Riegelelement relativ zur Zarge und damit dem Tor festgelegt
wird. Der Schubbolzen ist axial, d. h. entlang seiner Längsachse, in horizontaler
Richtung in der Hauptebene des Tores verlaufend verschiebbar. Er kann entweder im
Türblatt oder in der die Tür umgebenden Zarge angeordnet sein. Zur Festlegung ist
eine in der Zarge oder im Türblatt angeordnete Öffnung vorhanden, die mit dem verschiebbaren
Schubbotzen korrespondiert, d. h. ihre Tiefe bzw. ihr Durchmesser ist auf die Abmessungen
des Schubbolzens abgestimmt. Zur Arretierung des Türblattes in geschlossenem Zustand
wird der Schubbolzen, der im bodenseitigen Bereich des Türblatts oder der Zarge angeordnet
ist, axial verschoben und damit in Eingriff in die Öffnung gebracht, und eine Bewegung
des Türblattes bzw. deren bodenseitiger Sektion senkrecht zur Hauptebene des Tores
verhindert. Dazu ist der Schubbolzen idealerweise an der den Türangeln gegenüberliegenden
Seite des Türblattes angeordnet, an der sich auch Türgriff und -schloß befinden.
[0008] Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass aufgrund der Erstreckung des Türblattes
bis zum Boden hin, d. h. des Fehlens einer potentiellen Stolperfalle in Form einer
Türschwelle, diese Tür als Fluchtweg verwendbar ist. Außerdem wird beim Anheben des
Tores zumindest die bodenseitige Sektion des Türblattes relativ zur umgebenden Torsektion
festgelegt und damit eine Verwindung des Tores bzw. eine Relativbewegung des Türblattes
zum Tor unterbunden.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
[0010] Eine vorteilhafte Weiterentwicklung der Erfindung besteht darin, dass der Schubbotzen
beim Verschieben in die Öffnung ein neben der Öffnung angebrachtes, in den Bewegungsquerschnitt
des Schubbolzens . hineinragendes, schwenkbares Riegelelemen, z. B. eine Sperrklinke,
zur Seite drückt oder schiebt, wobei dieses mit einem rastenartig ausgebildeten Ende
hinter die Kante einer auch als Widerlager bezeichneten Halteleiste am Tür- oder Torsegment
fasst und einrastet. Durch das Verschwenken und anschließende Einrasten des Riegelelementes
ist eine Bewegung des Türblattes oder zumindest seiner bodenseitigen Sektion in der
Hauptebene des Tores selbst verhindert.
[0011] Falls der Schubbolzen im Türblatt angeordnet ist und die dazugehörende Öffnung in
der Zarge, dann muß das Riegelelement sich ebenfalls in der Zarge befinden und greift
hinter die Halteleiste, die dann am Türblatt angebracht ist.
[0012] Vorteilhafterweise ist das Türblatt bzw. sind die die Tür umgebenden Zargen mit mehreren
der oben beschriebenen Schubbolzen und Riegelelemente ausgestattet. Damit kann das
Türblatt an mehreren Stellen festgelegt werden, und insbesondere bei einem aus mehreren
Sektionen zusammengesetzten Türblatt können die Schubbolzen und Riegelelemente in
den seitlichen unteren und/oder oberen Randbereichen der Tür angeordnet werden, um
eine Relativbewegung der einzelnen Türblattsektionen zu vermeiden.
[0013] Es wird vorgeschlagen, die axial verschiebbaren Schubbolzen in der Zarge und die
damit korrespondierenden Öffnungen im Türblatt anzubringen. In dieser Ausgestaltung
ist es möglich, den weiter unten beschriebenen Antrieb der Schubbolzen ebenfalls an
oder im Bereich der Zargen, d.h. im Tor unterzubringen.
[0014] Alternativ dazu können die Schubbolzen auch im Türblatt und die Öffnungen in der
Zarge angebracht werden. Die Energieversorgung, beispielsweise eine Stromleitung für
einen elektrischen Bolzenantrieb, können dabei in geeigneter Weise, z. B. mit flexiblen
Kabeln, vom Tor in das Türblatt geführt werden.
[0015] Zum Antrieb der Schubbolzen wird vorgeschlagen, dass sie elektromagnetisch, z. B.
über elektrische Stellmotoren oder mit Magnetschaltern, hydraulisch oder pneumatisch
mit dem Fachmann bekannten Hydraulik- oder Pneumatiksystem, oder mechanisch bewegbar
sind. Eine mechanische Bewegbarkeit des Schubbolzens kann beispielsweise nach Art
eines bei konventionellen Türen Verwendeten Schnappschlosses erfolgen, d. h. der Schubbolzen
wird mit Federkraft bewegt und in die Öffnung in Eingriff gebracht. Dazu kann die
Spitze des Schubbolzens auch halbkugelföimig abgerundet sein, um ein Ein- und Ausrasten
aus der Öffnung zu ermöglichen. Des weiteren ist es dem Fachmann möglich, eine beliebige
mechanische Vorrichtung anzubringen, die den Schubbolzen in Schließstellung arretiert,
sobäld das Tor angehoben wird.
[0016] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass an der
Unterseite des Türblattes weitere Bolzen in der Hauptebene des Tores vertikal angeordnet
sind, die eventuell verschiebbar sind, und, im geschlossenen Zustand des Tores, in
dazu korrespondierende Öffnung im Boden eingreifen können. Eine möglicherweise aus
Sicherheitsbedenken erwünschte oder erforderliche zusätzliche Verschiebbarkeit der
Bolzen kann ebenfalls in der oben beschriebenen Weise realisiert werden. In beiden
Ausführungen dienen die Bolzen zunächst dazu, das Tor im geschlossenen Zustand zu
stabilisieren, d. h. dass eine Bewegung des Tores und der Tür senkrecht zu seiner
Hauptebene unterbunden ist. Eine solche Bewegung, beispielsweise unter dem Einfluß
starken Winddrucks, würde auf Dauer zu Beschädigungen des Tores führen. Die zusätzliche
Verschiebbarkeit der Bolzen über einen Antrieb kann, besonders im Bereich der Tür,
als zusätzliche Sicherung gegen unbefugtes Benutzen dienen.
[0017] Vorteilhafterweise beträgt die Länge der Bolzen das drei- bis achtfache des Bolzendurchmessers.
Bei geeigneter Materialwahl, insbesondere Metall- oder Edelstahl, können Bolzen mit
einer derartigen-Abmaßung ein maximales Biegemoment senkrecht ihrer Längsachse aufnehmen,
ohne sich unter dessep Einfluß zu verformen.
[0018] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird durch mindestens zwei der
vertikal angeordneten Bolzen, den axial verschiebbaren Schubstößeln, die Bewegung
der Schubbotzen angetrieben. Dazu kann der obere Bereich der beiden Schubstößel als
Zahnstange ausgebildet sein, die bei ihrer vertikalen Bewegung nach oben, dje über
Zahnräder und ein Stahlband umgelenkt wird, den Schubbolzen aus der däzugehörenden
Öffnung zieht.
[0019] Dabei wird der Schubbotzen vorteilhafterweise gegen eine Druckfeder bewegt, die durch
die Bewegung gespannt wird.
[0020] Insgesamt wird beim Schließen des Tores der Schubbotzen zurückbewegt und die Tür
freigegeben. Beim Öffnen des Tores springen die Schubbolzen, angetrieben durch die
Entspannung der Druckfedern, zurück in die Öffnungen und arretieren die Tür.
[0021] Gleichzeitig zu diesem Vorgang werden die Türsegmente durch die Riegelelemente gesichert,
die hinter die Halteleisten einrasten, wie oben beschrieben.
[0022] Insgesamt wird durch diese gemeinsam wirkenden Vorrichtungen die Tür beim Öffnen
des Tores arretiert und nach dem Schließen für die Benutzung freigegeben.
[0023] Zur Erhöhung der Gebrauchssicherheit des Tores wird vorgeschlagen, dass an der Unterkante
des Tores eine an sich bekannte elektromechanische Sicherheitsfeiste angeordnet ist,
bei der ein leistenförmiger Geber in vertikaler Richtung entgegen einer Federkraft
bewegbar ist.
[0024] Sollte sich beim Schließen des Tores ein Gegenstand oder eine Person unterhalb des
Tores befinden, wird die Kontaktleiste durch den Widerstand des Objekts relativ zum
Tor bewegt und ein elektrischer Kontakt geschlossen, der mit einer Abschaltautomatik
für den Torantrieb verbunden ist. Vorteilhafterweise ist die Sicherheitsleiste dreiteilig
äusgeführt; d. h. dass links und rechts am Tor und an der Tür jeweils an der Unterkante
eine Leiste angebracht ist. Dabei kann der Fachmann vorteilhaft die Leisten in geeigneter
Weise so elektrisch miteinander verbinden, dass bei Auslösung auch nur einer Leiste
die Abschaltautomatik reagiert und den Tor-Antrieb abschaltet. Dadurch ist die Sicherheit
beim Aufenthalt unter allen drei Tor-Teilen gewährleistet.
[0025] Einem weiteren Vorteil stellt eine Vorrichtung dar, mit der der am untersten Türblattsegment
angebrachte Teil der Schutzkontaktleiste vertikal schwenkbar oder anhebbar ist, weit
die Tür nur leicht geöffnet werden kann, wenn die Kontaktleiste nicht auf dem Boden
aufliegt.
[0026] Um die Kontaktleiste vom Boden abzuheben, kann ein Antrieb eingebaut sein, der beim
Öffnen der Tür, z. B. schon beim Betätigen der Türklinke, aktiviert wird.
[0027] Um die Tür auch als Flüchtweg verwenden zu können, wird sie mit einem dem Fachmann
bekannten Panikschloß ausgestattet. Dieses erlaubt das Öffnen auch einer abgeschlossenen
Tür von innen, beispielsweise durch einfaches Herunterdrücken der Türklinke. Damit
ist die rasche Evakuierung von Personen aus einem Gebäude ermöglicht, auch wenn diese
nicht über einen geeigneten Schlüssel für die Tür verfügen.
[0028] Bei einem vorgesehenen Antrieb der vertikal verlaufenden Bolzen an der Unterkante
des Türblattes wird empfohlen, sie in Wirkverbindung mit dem Türgriff oder dem Türschloß
zu stellen. Das bedeutet, dass bei Betätigung des Türgriffs oder Türschlosses, beispielsweise
um die Tür zu öffnen, die Bolzen synchron verschoben werden. Dabei müssen sie zum
Öffnen der Tür nach oben aus den Öffnungen im Boden herausgezogen und beim Schließen
eingeschoben werden.
[0029] Der Antrieb der Bolzen kann auch hier wie oben beschrieben erfolgen, und es kann
z. B. beim Öffnen der Türe ein elektrischer Kontakt geschlossen werden, der einen
elektrischen oder magnetischen Bolzenantrieb in Bewegung setzt. Insbesondere wird
eine mechanische Wirkverbindung zwischen Bolzen und Türgriff vorgeschlagen, die aus
einem Gestänge besteht, wobei dieses in Höhe des Türschlosses mit einer Zahnleiste
ausgestattet ist, die in unmittelbaren Eingriff zu einem gezahnten Quadranten steht,
der über die Türklinke um eine horizontale Achse verschwenkt wird. Das Gestänge bzw.
die mit dem Bolzen verbundene Schubstange muß dabei in Höhe der horizontalen Schwenkachsen,
an denen die einzelnen benachbarten Sektionen relativ zueinander verschwenkbar sind,
ebenfalls über ein koaxiates Gelenk verfügen, um den Knick- bzw. Faltvorgang beim
Öffnen des Tores zu ermöglichen.
[0030] Zur Verhinderung einer Bewegung des Türblattes in horizontaler Richtung in der Hauptebene
des Tores wird das Türblatt und/oder die vertikalen Zargen mit hakenartigen Vorrichtungen
ausgestattet, die entsprechend geformte Vorsprünge an Zargen bzw. Türblatt im geschlossenen
Zustand der Tür hintergreifen. Insbesondere werden diese Haken im Bereich der Bolzen
angeordnet, um ein Aufziehen des Spaltes zwischen Türblatt und Zarge, z. B. während
des Öffnens zu verhindern.
[0031] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass auf beiden
Schmalseiten des Tores im unteren Bereich eine Andrückrolle angebracht ist, die beim
Schließen des Tores auf eine Zentrier- oder Arretierkurve aufläuft, die im unteren
Bereich der Torzarge angebracht ist: Dadurch werden das Tor und die Tür im unteren
Bereich zusammengeführt, ihre Position festgelegt und die Bolzen über den Öffnungen
zentriert.
[0032] Damit wird erreicht, dass der Schubbolzen passgenau in die Öffnung eingeführt wird,
wobei das Riegelelement so verschwenkt wird, dass es hinter der Halteleiste einrastet
und gleichzeitig den elektrisch leitenden Kontakt zwischen den einzelnen Teilen der
Sicherheitskontaktleiste herstellt.
[0033] Damit der Zweck einer genauen Zentrierung erreicht wird, der die einwandfreie Funktion
des Schließmechanismus sicherstellt, ist die Höhe der Zentrier- oder Arretierkurve
vorteilhaft variabel einstellbar gestaltet, so dass jederzeit nachjustiert werden
kann.
[0034] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung lassen sich dem nachfolgenden
Beschreibungsteil entnehmen, in dem anhand von Zeichnungen Ausführungsbeispiele der
Erfindung näher dargestellt sind. Es zeigen:
- Figur 1
- ein Sektionalhubtor mit Tür in Draufsicht
- Figur 2
- das Tor in halb aufgezogenem Zustand im Querschnitt,
- Figur 3
- die bodenseitige Türsektion im horizontalen Querschnitt,
- Figur 4
- einen vertikalen Querschnitt durch die Tür.
- Figur 5
- einen vertikalen Querschnitt durch das Tor in Höhe der Torlaufrollen
- Figur 6
- einen horizontalen Querschnitt durch das Tor im Bereich' zwischen der Türklinke und
der Türoberkante
- Figur 7
- einen Ausschnitt aus Figur 6
- Figur 8
- einen Ausschnitt im Bereich der Türzarge aus dem horizontalen Querschnitt durch die
Tür
- Figur 9
- einen Ausschnitt im unteren Bereich der Tür aus dem vertikalen Querschnitt durch die
Tür
[0035] Bei dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung handelt es sich
um ein Sektionalhubtor, das aus mehreren, im wesentlichen rechteckigen Sektionen (1)
besteht, die an horizontal verlaufenden Schwenkachsen (2) parallel ihrer Längsseiten
relativ zueinander verschwenkbar sind. Um das Passieren des Tores für Personen zu
ermöglichen, ohne dass das Tor an sich geöffnet werden muß, ist eine Tür eingesetzt,
deren Türblatt seinerseits aus einzelnen Türblattsektionen (4) zusammengesetzt ist,
wobei die horizontalen Schwenkachsen (5) zwischen benachbarten Türsektionen (4) koaxial
zu den oben genannten Schwenkachsen (2) des Tores angeordnet sind. An der Unterkante
des Tores und der Tür ist eine dreigeteilte elektrische Schutzkontaktleiste (3) angebracht,
die an eine Abschaltautomatik für den Torantrieb gekoppelt ist.
[0036] In Figur 2 ist das Hubtor in halb aufgezogenem Zustand dargestellt. Hierbei erfolgt
in dem Winkel zwischen Wand und Decke eine Verschwenkung der einzelnen Sektionen (1)
im wesentlichen um 90°. derart, dass in vollständig geöffnetem Zustand das Tor parallel
zur Decke verläuft.
[0037] In Figur 3 sind die beiden untersten, bodenseitigen Sektionen (4) einer erfindungsgemäßen
Tür eines Hubtores im geschlossenen Zustand dargestellt. Die unterste Sektion (4)
liegt im wesentlichen formschlüssig mit ihrer Unterkante auf dem Boden (6) auf, zur
Abdichtung kann auch eine zusätzliche Gummilippe an ihr angebracht sein. Ein in der
Hauptebene des Tores angeordneter, möglicherweise in vertikaler Richtung axial verschiebbarer
Bolzen (7) greift hier in eine mit ihm korrespondierende Öffnung (8) im Boden (6)
unterhalb des Tores ein, wie es durch den Pfeil angedeutet ist. Damit wird eine Bewegung
des Tores bzw. der Tür senkrecht zur Ebene des Tores, beispielsweise unter dem Einfluß
des Winddrucks, verhindert. Zwischen den beiden Sektionen (4) ist eine vom Fachmann
beliebig ausführbare Schwenkachse (5) angeordnet, an der die beiden Sektionen (4)
relativ zueinander verschwenkt werden können. Desweiteren ist ein Schubbolzen (9)
dargestellt, der in Eingriff in eine Zarge (10) gebracht werden kann, wobei er axial,
senkrecht zur Bildebene verschiebbar ist: Zur Vereinfachung der Darstellung wurde
auf die Abbildung einer Antriebsvorrichtung für die Bolzen (7,9) verzichtet. Sie kann,
auf vielfältige Weise elektromagnetisch, hydraulisch, pneumatisch oder mechanisch
ausgelegt und auch mit einer geeigneten Steuerelektronik verbunden sein.
[0038] In Figur 4 ist die Sektion (1) eines Tores mit einer Sektion (4) des Türblattes im
vertikalen Querschnitt dargestellt. Im Türblatt ist links und rechts seitlich je ein
Schubbolzen (9) angeordnet, der axial, in horizontaler Richtung in der Hauptebene
des Tores verschiebbar ist, wie es durch die Pfeile angedeutet wird. Dabei kann er
in Eingriff in eine korrespondierende Öffnung (11) in der Zarge (10) gebracht werden,
die an der Türöffnung an drei Seiten umlaufend angeordnet ist. Zur Betätigung der
Schubbolzen (9) wird ein beliebig wählbarer Antrieb (12) verwendet.
[0039] In Figur 5. ist ein vertikaler Schnitt durch das Tor in Höhe der Laufrollen dargestellt.
Im unteren Bereich des Tores sind die beiden als Zahnstange ausgebildeten Schubstößel
(13) zu erkennen, deren Bewegung über die Zahnräder (14) (Ritzel) und das Stahlband
(15) zu den Schubbolzen (9) umgelenkt wird. Beim Schließen des Tores wird das Stahlband
(15) aufgerollt. Es zieht dabei die Schubbolzen (9) aus den Öffnungen (11) und spannt
die Druckfeder (16), deren Federkraft bei der Entspannung der Feder die Schubbolzen
(9) beim Öffnen des Tores wieder in die Öffnungen (11) schiebt.
[0040] An der Schmalseite des Tores sind die Andrückrollen (17) angebracht, die beim Schließen
des Tores auf die Zentrier- oder Arretierkurve (18) aufgelaufen sind und das Tor zentriert
haben. Beim Öffnen des Tores laufen .sie im oberen Bereich der Torzarge auf Laufschienen
(19) oder frei:
[0041] Figur 6 zeigt einen horizontalen Schnitt durch das Tor bei teilweise geöffneter Tür.
Deutlich sind die an der Türzarge angeordneten Halteleisten (20) bzw. Widerlager zu
erkennen, hinter die die an der Tür angebrachten Riegelelemente (21), z. B. Sperrklinken,
fassen um die Tür in der Zarge (10) zu fixieren.
[0042] Figur 7 zeigt einen Ausschnitt von Figur 6, in dem die Anordnung von Laufrollen (22)
und Andrückrolle (17) zueinander verdeutlicht ist.
[0043] In Figur 8 ist ein Schnitt durch die Tür und die Türzarge in Höhe der Schubbolzen
(9) dargestellt. Es sind die Halteleiste (20) und das Riegelelement (21) erkennbar;
das in den Bewegungsquerschnitt des Schubbolzens (9) hineinragt und beim Verschieben
des Schubbolzens (9) von diesem so verschwenkt wird, dass das rastenartig ausgebildete
Ende hinter der Kante der Halteleiste (20) am einzelnen Tor- oder Türsegment einrastet.
[0044] Figur 9 zeigt einen Querschnitt durch den unteren Bereich der Tür. Deutlich zu erkennen
ist die Schutzkontaktleiste (3) und das in den Bewegungsquerschnitt des Schubbolzens
(9) hineinragende Riegelelement (21) sowie die Halteleiste (20).
1. Sektionalhub- oder -Falttor, das vertikal verschiebbar ist und aus mehreren Sektionen
(1) besteht, wobei benachbarte Sektionen stirnseitig entlang horizontal verlaufender
Schwenkachsen (2) relativ zueinander verschwenkbar sind, mit einer Tür, die im wesentlichen
aus Zargen und einem Türblatt besteht, wobei das Türblatt aus mehreren relativ zueinander
verschwenkbaren Türblattsektionen (4) zusammengesetzt ist, deren Schwenkachsen koaxial
zu den Schwenkachsen (2) der Torsektionen verlaufen, wobei sich das Türblatt im geschlossenen
Zustand des Tores bis zum boden (6) hin gestrecht, wobei das Türblatt oder die Zarge
(10) mit mindestens einer Öffnung (11) versehen ist, mindestens ein Schubbolzen (9)
axial, in der Hauptebene des Tores horizontal verschiebbar angeordnet ist, und wobei
der Schubbolzen (9) bei geschlossener Tür in die Öffnung (11) eingreift und in Eingriffsstellung
eine Verriegelung erfährt, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubbolzen (9) der bodenseitigen Sektion im bodenseitigen Bereich der Zarge
(10) oder des Türblattes angeordnet ist.
2. Sektionalhub- oder -Falttor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubbolzen (9) beim Verschieben in die Öffnung (11) ein neben der Öffnung angebrachtes,
in den Bewegungsquerschnitt des Schubbolzens hineinragendes, schwenkbares Riegelelement
(21) z. B. eine Sperrklinke, zur Seite drückt oder schiebt, wobei dieses mit einem
rastenartig ausgebildeten Ende hinter die Kante einer auch als Widerlager bezeichneten
Halteleiste (20) am Tür- oder Torsegment fasst und einrastet.
3. Sektionalhub- oder -Falttor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Schubbolzen (9) zur Festlegung des Türblattes relativ zur Zarge (10) vorhanden
sind, insbesondere in den unteren und oberen seitlichen Randbereichen des Türblattes
und dort auch mehrere Riegelelemente (21), z. B. Sperrklinken angebracht sind.
4. Sektionalhub- oder -Falttor nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiebbaren Schubbolzen (9) und die Halteleisten (20) in der Zarge (10) sowie
die Öffnungen (11) und die Riegelelemente (21) im Türblatt angeordnet sind.
5. Sektionalhub- oder -Falttor nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiebbaren Schubbolzen (9) und die Halteleisten (20) im Türblatt sowie die
Öffnungen (11) und Riegelelemente (21) in der Zarge (10) angeordnet sind.
6. Sektionalhub- oder -Falttor nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubbolzen (9) elektromagnetisch und/oder hydraulisch und/oder pneumatisch und/oder
mechanisch bewegbar sind.
7. Sektionalhub- oder -Falttor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Randbereich des Türblattes ein oder mehrere in der Hauptebene des Tores
vertikal angeordnete Bolzen (7) vorhanden sind, der oder die im geschlossenen Zustand
der Tür und des Tores in eine oder mehrere Öffnungen (8) im Boden eingreifen.
8. Sektionalhub- oder -Falttor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Bolzen (7, 9) ihrem drei- bis achtfachen Durchmesser entspricht.
9. Sektionalhub- oder- Falttor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei der vertikal angeordneten Bolzen (7) axial beweglich sind.
10. Sektionalhub- oder -Falttor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass diese Bolzen als vertikal verschiebbare Schubstößel (13) die Bewegung der Schubbolzen
(9) antreiben.
11. Sektionalhub- oder -Falttor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstößel (13) im oberen Bereich als Zahnstange ausgebildet sind, durch deren
Bewegung über Zahnräder (Ritzel) (14) und Stahlband (15) die Schubbolzen (9) aus den
dazugehörenden Öffnungen (11) gezogen werden.
12. Sektionalhub- oder -Falttor nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubbolzen (9) gegen eine Druckfeder (16) aus der Öffnung (11) gezogen wird,
die durch die Bewegung gespannt wird.
13. Sektionalhub- oder -Falttor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterkante des Tores eine elektrische Schutzkontaktleiste (3) vorhanden ist,
insbesondere diese dreigeteilt ist.
14. Sektionalhub- oder -Falttor nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschaltautomatik für den Torantrieb elektrisch so gestaltet ist, dass sie auch
bei Widerstand gegen einen einzelnen Teil der dreigeteilten Kontaktleiste (3) reagiert
und den Antrieb abschaltet.
15. Sektionalhub- oder -Falttor nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der am untersten Türblattsegment angebrachte Teil der Sicherheitskontaktleiste (3)
in der Vertikalen verschwenkbar oder anhebbar ist.
16. Sektionalhub- oder -Falttor nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Vertikalen verschwenkbare oder anhebbare Teil der Sicherheitskontaktleiste
(3) durch einen entsprechend ausgelegten Antrieb beim Öffnen der Tür bewegt wird.
17. Sektionalhub- oder -Falttor nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb über eine Wirkverbindung, z. B. mit der Türklinke, beim Öffnen gesteuert
ist.
18. Sektionalhub- oder -Falttor nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass an der Tür ein Panikschloß angebracht ist.
19. Sektionalhub- oder -Falttor nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikal angeordneten Bolzen (7) verschiebbar und wie die Schubstößel (13) in
Wirkverbindung mit dem Türgriff und/oder dem Türschloß stehen.
20. Sektionalhub- oder -Falttor nach Anspruch 17 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkverbindung elektromagnetisch und/oder hydraulisch und/oder pneumatisch und/oder
mechanisch ist, insbesondere bei einer mechanischen Wirkverbindung über ein Gestänge
dieses in Höhe der horizontalen Schwenkachsen (1) verschwenkbar ist.
21. Sektionalhub- oder -Falttor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Türblatt und/oder die vertikalen Zargen (10) mit hakenartigen Vorrichtungen versehen
sind, die Vorsprünge an den vertikalen Zargen (10) und/oder seitlich an den Türblättern
hintergreifen.
22. Sektionalhub- oder -Falttor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Schmalseiten im unteren Bereich des Tores eine Andrückrolle (17) angebracht
ist, die beim Schließen des Tores auf eine Zentrier- oder Arretierkurve (18) aufläuft,
die im unteren Teil der Torzarge angebracht ist.
23. Sektionalhub- oder -Falttor nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Andrückrollen (17) im übrigen Bereich der Torzarge auf Laufschienen (19) oder
frei laufen.
24. Sektionalhub- oder -Falttor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflauf-Höhe der Zentrier- oder Arretierkurve (18) variabel einstellbar ist.
1. Segmented lifting gate or segmented folding gate, which is vertically movable and
consists of a plurality of segments (1), adjacent segments being pivotable relative
to one another at their ends along horizontally extending pivot axes (2), comprising
a door, which consists essentially of cases and a door leaf, the door leaf being composed
of a plurality of door leaf segments (4), which are pivotable relative to one another
and whose pivot axes (5) extend coaxially to the pivot axes of the segments, the door
leaf extending to the floor (6) when the gate is closed, door leaf or the case (10)
being provided with at least one opening (11), at least one sliding bolt (9) being
arranged axially in the main plane of the gate, and the sliding bolt (9) engaging
in the opening (11) when the door is closed, characterised in that the sliding bolt(s). (9) of the segment at the floor side is/are arranged in floor-side
region of the case (10) or of the door leaf.
2. Segmented lifting gate or segmented folding gate according to claim 1, characterised in that the sliding bolt (9), during displacement into the opening (11), presses or pushes
a locking element, for example, a pawl, sidewards, the latter, with an end formed
as a detent, catching behind the edge of a retaining plate, also described as an abutment,
on the door or gate segment, and engaging.
3. Segmented lifting gate or segmented folding gate according to claim 1 or 2 characterised in that a plurality of sliding bolts (9) are provided for fixing the door leaf relative to
the case (10), in particular in the lower and upper lateral edge regions of the door
leaf and a plurality of locking element (21) (e.g. pawls) are also mounted there.
4. Segmented lifting gate or segmented folding gate according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the displaceable sliding bolts (9) and the retaining plates (20) are arranged in
the case (10) and the openings (11) and the locking elements (21) in the door leaf.
5. Segmented lifting gate or segmented folding gate according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the displaceable sliding bolts (9) and the retaining plates (20) are arranged in
the door leaf and the openings (11) and locking elements (21) in the case (10).
6. Segmented sliding or folding gate according to one of the preceding claims, characterised in that the sliding bolts (9) are electromagnetically and/or hydraulically and/or pneumatically
and/or mechanically moveable.
7. Segmented sliding or folding gate according to one of the preceding claims, characterised in that, in the lower edge region of the door leaf, one or more bolts (7) arranged vertically
in the main plane of the gate are provided, which, when the door and the gate are
closed, engage or engages in one or more openings (8) in the floor.
8. Segmented sliding or folding gate according to one of the preceding claims, characterised in that the length of the bolts (7, 9) corresponds to three to eight times their diameter
9. Segmented sliding or folding gate according to claim 7, characterised in that at least two of the vertically arranged bolts (7) are axially movable.
10. Segmented sliding or folding gate according to claim 9 characterised in that said bolts, as vertically displaceable rods (13), drive the movement of the sliding
bolts (9).
11. Segmented sliding or folding gate according to claim 10, characterised in that the rods (13) are designed as a toothed rack in the upper region, the movement of
which draws, via gear wheels (pinions) (14) and a steel strip (15), the sliding bolts
(9) out of the associated openings (11 ).
12. Segmented sliding or folding gate according to claim 11, characterised in that the sliding bolt (9) is drawn out of the opening (11 ) in opposition to a pressure
spring (16), which is tensioned by the movement.
13. Segmented sliding or folding gate according to one of the preceding claims, characterised in that, on the bottom edge of the gate, an electrical safety contact strip (3) is provided,
and in particular the latter is in three parts.
14. Segmented sliding or folding gate according to claim 13, characterised in that the automatic cut off for the gate drive is designed electrically such that it respond
even in the event of resistance against a single part of the three-part contact strip
(3) and shuts off the drive.
15. Segmented sliding or folding gate according to claim 13 or 14, characterised in that that part of the safety contact strip (3) which is mounted on the lowermost door
leaf segment can be pivoted or lifted vertically.
16. Segmented sliding or folding gate according to claim 15, characterised in that the vertically pivotable or liftable part of the safety contact strip (3) is moved
by a correspondingly designed drive during opening of the door.
17. Segmented sliding or folding gate according to claim 16, characterised in that the drive is controlled by means of an active connection, for example with the door
latch, during opening.
18. Segmented sliding or folding gate according to one of the preceding claims, characterised in that a panic lock is mounted on the door.
19. Segmented sliding or folding gate according to one of the preceding claims, characterised in that the vertically arranged bolts (7) are displaceable and, like the rods (13), are in
active connection with the door handle and/or the door lock.
20. Segmented sliding or folding gate according to claim 17 or 19, characterised in that the active connection is electromagnetic and/or hydraulic and/or pneumatic and/or
mechanical, in particular, with a mechanical active connection via a linkage, the
latter is pivotable at the level of the horizontal pivot axes (1).
21. Segmented sliding or folding gate according to one of the preceding claims, characterised in that the door leaf and/or the vertical cases (10) are provided with hook-like devices,
the projections engaging on the vertical cases (10) and/or laterally on the door leaves.
22. Segmented sliding or folding gate according to one of the preceding claims, characterised in that, on both narrow sides in the lower region of the gate, there is mounted a pressure
roller (17), which, as the door is being closed, runs on a centring or locking curve
(18), which is mounted in the lower part of the gate case.
23. Segmented sliding or folding gate according to claim 22, characterised in that the pressure rollers (17) run on runners in the remaining region of the gate case
(19) or run freely.
24. Segmented sliding or folding gate according to one of the preceding claims, characterised in that the running level of the centring or locking curve (18) is variably adjustable.
1. Porte sectionnable relevable ou repliable pouvant coulisser verticalement et étant
composée de plusieurs sections (1), les sections pouvant basculer les unes par rapport
aux autres sur le devant suivant des axes de basculement horizontaux (2), et comprenant
une petite porte essentiellement constituée d'un châssis et d'un vantail, le vantail
étant lui-même composé de plusieurs sections (4) pouvant basculer les unes par rapport
aux autres et les axes de pivotement (5) des sections du vantail et les axes de pivotement
de la grande porte (2) étant coaxiaux, le vantail de la petite porte arrivant jusqu'au
sol (6) lorsque la grande porte est fermée, le vantail ou le châssis (10) étant doté
d'au moins un orifice (11), et un goujon mobile (9) au moins pouvant se déplacer axialement
et horizontalement dans le plan principal de la grande porte, le goujon mobile (9)
rentrant dans l'orifice (11 ) lorsque la petite porte est fermée et étant verrouillé
en position enclenchée,
caractérisée en ce que
- le ou les goujons mobiles (9) de la section proche du sol sont situés dans la partie
proche du sol du châssis (10) ou du vantail de la petite porte.
2. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant la revendication 1, caractérisée en ce que lorsque le goujon mobile (9) se déplace dans l'orifice (11), il presse ou pousse
sur le côté un élément de verrouillage basculant (21), par ex. un cliquet, situé à
côté de l'orifice et rentrant dans la section de déplacement du goujon mobile, cet
élément de verrouillage étant doté d'une extrémité en forme de crans qui vient s'enfiler
et s'encliqueter derrière l'arête d'une barre de fixation (20), aussi appelée butée,
située sur le segment de la petite porte ou de la grande porte.
3. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la porte est dotée de plusieurs goujons mobiles (9), notamment placés sur les côtés,
soit sur les bords en haut et en bas du vantail de la petite porte, ainsi que d'éléments
de verrouillage (21), par ex. des cliquets, pour fixer le vantail de la petite porte
par rapport au châssis (10).
4. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que les goujons mobiles (9) et les barres de fixation (20) se trouvent dans le châssis
(10) et les orifices (11) et les éléments de verrouillage (21) dans le vantail de
la petite porte.
5. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que les goujons mobiles (9) et les barres de fixation (20) se trouvent dans le vantail
de la petite porte et les orifices (11) et les éléments de verrouillage (21) dans
le châssis (10).
6. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le déplacement des goujons mobiles (9) est assuré par voie électromagnétique et/ou
hydraulique et/ou pneumatique et/ou mécanique.
7. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le bord inférieur du vantail de la petite porte est pourvu d'un ou de plusieurs goujons
(7) placés verticalement dans le plan principal de la grande porte, qui rentrent dans
un ou plusieurs orifices (8) percés dans le sol, lorsque la grande porte est fermée.
8. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la longueur des goujons (7, 9) est égale à trois fois, voir jusqu'à huit fois leur
diamètre.
9. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant la revendication 7, caractérisée en ce que au moins deux des goujons (7) placés verticalement peuvent se déplacer axialement.
10. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant la revendication 9, caractérisée en ce que ces goujons (7) fonctionnant comme des poussoirs (13) se déplaçant verticalement,
commandent les goujons mobiles (9).
11. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant la revendication 10, caractérisée en ce que la partie supérieure des poussoirs (13) a la forme d'une crémaillère dont le mouvement
est renvoyé au moyen de roues dentées (pignons) (14) et d'un ruban d'acier (15), et
tire les goujons mobiles (9) hors des orifices correspondants (11).
12. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant la revendication 11, caractérisée en ce que le goujon mobile (9) est tiré hors de l'orifice (11) contre la force d'un ressort
de pression (16) tendu lors du déplacement.
13. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'arête- inférieure de la grande porte renferme une baguette de contact de sécurité
(3), notamment divisée en trois parties.
14. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant la revendication 13, caractérisée en ce que le dispositif de coupure automatique de l'entraînement de la grande porte est réalisé
du point de vue électrique de telle sorte que la baguette de contact de sécurité (3)
réagit aussi et coupe le système d'entraînement, même si une seule des trois parties
de la baguette a rencontré une résistance.
15. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant la revendication 13 ou 14, caractérisée en ce que la partie de la baguette de contact de sécurité (3) placée sur le segment tout en
bas du vantail de la petite porte peut basculer ou se déplacer verticalement.
16. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant la revendication 15, caractérisée en ce que la partie de la baguette de contact de sécurité (3) pouvant basculer ou se déplacer
verticalement, est commandé par un dispositif d'entraînement correspondant lors de
l'ouverture de la petite porte.
17. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant la revendication 16, caractérisée en ce que le déclenchement du dispositif d'entraînement est lié par ex. à l'actionnement de
la poignée de la porte lors de l'ouverture de la petite porte.
18. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la petite porte est dotée d'une serrure anti-panique.
19. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les goujons placés verticalement (7) sont mobiles et leur fonctionnement est lié
à l'actionnement de la poignée et/ou de la serrure de la porte, comme les poussoirs
(13).
20. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant la revendication 17 ou 19, caractérisée en ce que la liaison est réalisée par voie électromagnétique et/ou hydraulique et/ou pneumatique
et/ou mécanique, et que, notamment s'il s'agit d'une liaison mécanique réalisée au
moyen d'une tringlerie, celle-ci peut basculer au niveau des axes de basculement (1).
21. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le vantail de la petite porte et/ou le châssis vertical (10) sont dotés de dispositifs
en forme de crochets qui rentrent derrière des ressauts situés sur le châssis vertical
(10) et/ou sur le côté du vantail de la petite porte.
22. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la partie inférieure de chacune des deux faces étroites de la grande porte est pourvue
d'un galet-presseur (17) qui bute sur une came de blocage ou de centrage (18) située
en bas du châssis de la grande porte lorsqu'on ferme celle-ci.
23. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant la revendication 22, caractérisée en ce que les galets-presseurs (17) coulissent dans des rails (19) ou librement dans le reste
du châssis de la grande porte.
24. Porte sectionnable relevable ou repliable suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la hauteur de la came de centrage ou de blocage (18) est réglable suivant les besoins.