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(11) |
EP 1 252 444 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.08.2007 Patentblatt 2007/33 |
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Anmeldetag: 12.01.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/000320 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/057401 (09.08.2001 Gazette 2001/32) |
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| (54) |
ANTRIEB EINER SCHRAUBENSPINDELPUMPE
DRIVE MECHANISM FOR A SCREW PUMP
SYSTEME D'ENTRAINEMENT DE POMPE A VIS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
02.02.2000 DE 10004373
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.10.2002 Patentblatt 2002/44 |
| (73) |
Patentinhaber: Steffens, Ralf |
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79585 Steinen (DE) |
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Erfinder: |
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- Steffens, Ralf
79585 Steinen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bauer, Wulf et al |
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Patentanwalt,
Lindenallee 43 50968 Köln (Marienburg) 50968 Köln (Marienburg) (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 1 386 792 US-A- 2 937 807
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US-A- 1 943 515
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine trockenverdichtende Schraubenspindelpumpe mit zwei außen
verzahnten und gegensinnig rotierenden Verdrängerspindelrotoren zur Förderung und
Verdichtung von Gasen, wobei an jedem der Rotoren ein Zahnrad für den Antrieb und
die Synchronisation der Rotoren angeordnet ist.
[0002] Trockenverdichtende Pumpen gewinnen insbesondere in der Vakuumtechnik verstärkt an
Bedeutung, denn durch zunehmende Verpflichtungen bei Umweltschutzvorschriften und
steigende Betriebs- und Entsorgungskosten sowie erhöhte Anforderungen an die Reinheit
des Fördermediums werden die bekannten naßlaufenden Vakuumsysteme wie Flüssigkeitsringmaschinen
und Drehschieberpumpen immer häufiger durch trockenverdichtende Pumpen ersetzt. Zu
diesen trockenverdichtenden Maschinen gehören Schraubspindelpumpen, Klauenpumpen,
Membranpumpen, Kolbenpumpen, Scroll-Maschinen sowie Wälzkolbenpumpen. Diesen Maschinen
ist jedoch gemeinsam, daß sie die heutigen Ansprüche hinsichtlich Zuverlässigkeit
und Robustheit sowie Baugröße und Gewicht bei gleichzeitig niedrigem Preisniveau noch
nicht zufriedenstellend erfüllen können.
[0003] In der Vakuumtechnik werden zunehmend trockenverdichtende Schraubenspindelpumpen
eingesetzt, weil sie als typische Zwei-Wellen-Verdrängermaschinen das vakuumspezifisch
erforderlich hohe Kompressionsvermögen einfach dadurch realisieren, daß sie die notwendige
Mehrstufigkeit als Hintereinanderschaltung mehrerer abgeschlossener Arbeitskammern
über die Anzahl der Umschlingungen je Spindelrotor unkompliziert erreichen. Ferner
wird durch die berührungslose Abwälzung der Spindelrotoren eine erhöhte Rotordrehzahl
ermöglicht, so daß relativ zur Baugröße gleichzeitig Nennsaugvermögen sowie Liefergrad
steigen.
[0004] Die angestrebte Spindelrotordrehzahlen liegen bei modernen Spindelvakuumpumpen, also
Schraubenspindelpumpen, meist deutlich oberhalb der Nenndrehzahl der wegen ihrer Robustheit
üblicherweise zum Antrieb eingesetzten Asynchronmotoren, so daß entweder ein Frequenzumrichter
oder ein vorgeschaltetes Zahnradgetriebe zur Drehzahlerhöhung erforderlich ist. Bei
diesen erhöhten Rotordrehzahlen, die meist deutlich über 3.000 Umdrehungen pro Minute
(Größenordnung etwa 10.000 U/min) liegen, ist ein berührungsfreies Abwälzen der beiden
Verdrängerspindeln im Pumpenarbeitsraum unabdingbar.
[0005] Dies wird heute überwiegend mit einfachen mechanischen Stirnzahnrädern realisiert.
Dabei ergeben sich wegen der gewünschten hohen Rotordrehzahlen jedoch auch sehr große
Umfangsgeschwindigkeiten der Verzahnung bei gleichzeitig geringer spezifischer Flankenbelastung,
so daß durch den hohen Dynamikfaktor eine derartige Verzahnung zum sogenannten Klappern
neigt.
[0006] Eine derartige trockenverdichtende Schraubenspindelpumpe mit zwei miteinander kämmenden
Stirnzahnrädern zur mechanischen Synchronisation ist aus
DE 195 22 551 C2 bekannt.
[0007] Zusätzlich zu dieser Synchronisationsverzahnung der beiden Spindelrotoren muß in
der Regel noch eine Stirnradgetriebestufe zur Drehzahlerhöhung vorgeschaltet werden,
so daß in einem solchen Falle insgesamt vier Stirnzahnräder notwendig sind. Die beiden
parallelen Getriebestufen lassen sich bisher nicht günstig zusammenfassen, denn ein
direkter Eingriff eines Antriebsritzels in die Synchronisationsverzahnung der beiden
gegensinnig rotierenden Spindelrotoren ergäbe ein um den Faktor der gewünschten Drehzahlerhöhung
deutlich zu großes Antriebsritzel, weil der Wälzkreisdurchmesser der beiden gleich
großen Synchronisationszahnräder zwingend der Größe des Achsabstands der Rotoren der
Schraubspindelpumpe entspricht.
[0008] Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Schraubspindelpumpe der eingangs genannten Art
zu schaffen, bei welcher der Antrieb und die Synchronisation der beiden Spindelrotoren
für eine schnell laufende Schraubenspindelpumpe möglichst einfach und geräuscharm
ist.
[0009] Zur Lösung dieser scheinbar widersprüchlichen Aufgabe ist die eingangs definierte
Schraubenspindelpumpe dadurch gekennzeichnet, daß der Verzahnungsdurchmesser der beiden
Zahnräder für die beiden Verdrängerspindelrotoren - im folgenden auch "Rotoren" genannt
- kleiner als der Achsabstand der beiden Rotoren ist, daß ein antreibendes Zahnrad
in die beiden Zahnräder der Rotoren eingreift und mit diesen kämmt und daß diese Verzahnung
des antreibenden Zahnrades mit den angetriebenen Zahnrädern kronenradähnlich ausgeführt
ist.
[0010] Mit dieser erfindungsgemäßen Lösung können die Umfangsgeschwindigkeiten der Zahnräder
für die Rotoren deutlich reduziert und die spezifische Zahnflankenbelastung erhöht
werden, so daß das Geräuschniveau und der Dynamikfaktor verringert sind. Ferner kann
die gewünschte Drehzahlerhöhung von dem Antriebszahnrad zu den Spindelrotoren über
die Durchmesser- und Zähnezahlverhältnisse dieses Antriebszahnrads zu den Zahnrädern
der Rotoren sehr einfach erreicht werden.
[0011] Ferner werden praktisch nur noch drei Zahnräder benötigt, die einfach zu montieren
sind, was die Kostensituation verbessert. Desweiteren wird das "Konzept der vollständigen
Spindeleinheit" einfach realisierbar:
Wegen der hohen Rotordrehzahlen ist eine gute Auswuchtung der gesamten rotierenden
Rotoreinheit zweckmäßig, das heißt, es genügt nicht, nur den Verdrängerrotor auszuwuchten,
denn durch das anschließende Hinzufügen der zusätzlichen Elemente wie Rotorlager,
Wellenabdichtungen und Zahnräder usw. wird die gesamte Wuchtgüte dieser rotierenden
Einheit derart verändert - auch wenn jedes Einzelteil selbst gut ausgewuchtet ist
-, daß die gewünschte Wuchtgüte der gesamten rotierenden Einheit nicht mehr gewährleistet
werden kann. Eine nachträgliche Wuchtung in der gesamten Schraubenspindelpumpe ist
jedoch aufwendig. Bei der herkömmlichen direkt ineinandergreifenden Synchronisationsverzahnung
läßt sich das Konzept der vollständigen Spindeleinheit durch den Doppeleingriff von
Spindelfördergewinde und Synchronisationszahnrädern nur sehr aufwendig umsetzen, weil
die zwischenliegenden Lager- und Schöpfraumwellenabdichtungselemente leckagefrei eingefaßt
und montiert werden müssen.
[0012] Durch die erfindungsgemäße Lösung, durch welche der direkte Eingriff der rotorfesten
Zahnräder ineinander vermieden wird, ist nun die Montage der vorher ausgewuchteten
Einheit vereinfacht, so daß auch das zuvor erreichte Auswuchtergebnis nach der Montage
erhalten bleiben kann.
[0013] Zusätzlich ermöglicht die erfindungsgemäße Lösung, daß die Motorachse in der gleichen
Richtung wie die beiden Spindelrotorachsen oder rechtwinklig dazu angeordnet werden
kann. Damit wird sowohl der Bauraum der gesamten Schraubenspindelpumpe mit Motor als
auch die Kühlung durch den Motorluftstrom begünstigt und kann an jeweilige konstruktive
Gegebenheiten angepaßt werden.
[0014] Besonders zweckmäßig ist es, wenn das antreibende Zahnrad größer als die beiden spindelrotorfesten
Zahnräder ist. Dies wird vor allem durch die erfindungsgemäße Maßnahme ermöglicht,
daß die Verzahnungsdurchmesser der beiden Zahnräder für die Rotoren kleiner als der
Achsabstand der beiden Rotoren ist, so daß das antreibende Zahnrad in diese beiden
Zahnräder eingreift und eine entsprechende Größe erhalten kann. Dadurch wird es ermöglicht,
den Antrieb und die Synchronisation der beiden Spindelrotoren für eine schnell laufende
Schraubenspindelpumpe möglichst einfach zu realisieren und gleichzeitig das Drehzahlniveau
der beiden Rotoren um einen gewünschten Faktor zum Beispiel zwischen 1,5 und 4 anzuheben.
Die an den beiden Verdrängerspindel-Pumpenrotoren drehfest angebrachten Zahnräder
können aufgrund ihrer gegenüber dem Achsabstand kleineren Durchmesser gemeinsam von
dem antreibenden Zahnrad mit einer um den Faktor der gewünschten Drehzahlerhöhung
größeren Zähnezahl beaufschlagt werden, so daß die beiden Spindelrotoren gegensinnig
mit erhöhter Drehzahl und gleichzeitig zueinander synchronisiert angetrieben werden.
Dadurch kann die Schraubenspindelpumpe mit höherer Drehzahl betrieben werden, wodurch
das Kompressionsvermögen, der Liefergrad und damit der volumetrische Wirkungsgrad
erhöht werden. Gleichzeitig wird aus der gleichen Maschinengröße ein mehr als proportional
höheres Saugvermögen erzielt, so daß die spezifischen Kosten - bezogen auf den Volumenstrom
- entsprechend sinken. Der Faktor zur Drehzahlerhöhung kann dabei den schon erwähnten
Wert von 1,5 bis 4 oder gegebenenfalls auch noch außerhalb dieser Grenzen gegenüber
den Standarddrehzahlen bei Direktantrieb betragen. In vorteilhafter Weise kann dabei
die an sich bekannte Drezahlerhöhung über Frequenzumrichter vermieden werden, die
allgemein relativ teuer sind.
[0015] Das antreibende Zahnrad kann direkt auf der Welle eines Antriebsmotors befestigt
sein. Auch dies trägt zur Vereinfachung des gesamten Antriebs bei.
[0016] Zur Schmierung der Verzahnungseingriffe kann ein Schmiermittel innen auf dem antreibenden
Zahnrad zuführbar sein. Aufgrund der erfindungsgemäßen Anordnung und Zuordnung der
Zahnräder kann also die Schmiersituation deutlich günstiger werden, in dem auf den
Innendurchmesser der Verzahnungsseite des antreibenden, insbesondere kronenradähnlichen
Zahnrades Schmiermittel gebracht wird, das sich durch die Fliehkraft in günstiger
Weise auf die Zahnflankeneingriffe verteilt, wodurch auch eine weitere Geräuschminderung
ermöglicht wird.
[0017] Das antreibende Zahnrad und/oder die spindelrotorfesten Zahnräder können kronenradähnlich
ausgebildet sein. Gemäß der erfindungsgemäßen Lösung war schon die kronenradähnliche
Verzahnung oder Ausbildung des oder der Zahnräder genannt worden. Dies kann sich also
entweder auf das antreibende Zahnrad oder die mit dem Spindelrotor fest verbundenen
Zahnräder oder auf alle Zahnräder beziehen. Dadurch läßt sich möglichst platzsparend
der gemeinsame Angriff des antreibenden Zahnrades an den beiden Zahnrädern der Rotoren
verwirklichen.
[0018] Eine zweckmäßige Ausgestaltung kann dabei darin bestehen, daß das antreibende Zahnrad
einen oder zwei kronenradähnlich angeordnete Zahnkränze aufweist, die mit als Stirnzahnräder
ausgebildeten rotorfesten Zahnrädern kämmen. Somit ergeben sich relativ einfache Zahnräder
an den Rotoren, an deren Stirnverzahnung die kronenradähnlichen Zahnkränze des antreibenden
Zahnrades angreifen können, in dem das antreibende Zahnrad beispielsweise mit seinen
Zahnkränzen in den Zwischenraum zwischen den beiden angetriebenen Zahnrädern eingefügt
ist.
[0019] Eine andere Ausgestaltung und Ausführungsform der Erfindung kann darin bestehen,
daß das kronenradähnliche antreibende Zahnrad als innen- und außenverzahnter Zahnkranz
über seine Innenverzahnung ein als Stirnzahnrad ausgebildetes rotorfestes Zahnrad
der einen Rotorwelle und über seine Außenverzahnung das andere, als Stirnrad ausgebildete
rotorfeste Zahnrad der zweiten Rotorwelle gegensinnig synchronisiert und mit erhöhter
Drehzahl antreibt. Das kronenradähnliche Antriebszahnrad läßt sich also auch als innen-
und außenverzahnter Zahnkranz darstellen beziehungsweise auffassen, der mit seinen
beiden Verzahnungen jeweils ein klassisches Stirnzahnrad in der gewünschten Weise
gegensinnig synchronisiert und mit erhöhter Drehzahl antreibt.
[0020] Aus Kosten- und Geräuschgründen kann ein derartiger Zahnkranz als Blechpaket hergestellt
werden.
[0021] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung kann vorsehen, daß die Verzahnungen der
kronenradähnlichen Zahnräder jeweils auf einem Kegel angeordnet sind und der Kegelwinkel
der an dem antreibenden Zahnrad vorgesehenen beiden Verzahnungen gegenüber einer radialen
Ebene zwischen diesen beiden Verzahnungen relativ flach oder spitz ist. Somit sind
die rotorfesten Zahnräder keine Stirnräder, sondern Kegelräder mit einem relativ spitzen
Kegelwinkel, was unter Umständen die Eingriffsverhältnisse der Verzahnungen verbessert.
[0022] Eine weitere Möglichkeit kann darin bestehen, daß die mit den Rotoren verbundenen
Zahnräder als Kronenräder und das Antriebszahnrad als Stirnzahnrad ausgebildet ist.
Dieses Stirnzahnrad kann dann beispielsweise an den einander zugewandten Bereichen
der kronenradähnlichen Zahnkränze gleichzeitig angreifen, wobei die Verzahnung an
dem antreibenden Stirnzahnrad aber auch durch eine Ringnut unterbrochen und auf den
kämmenden Bereich beschränkt sein kann.
[0023] Vor allem bei den Ausführungsformen, bei denen das antreibende Zahnrad zwei kronenradähnliche
Verzahnungen - auch in etwas kegelförmiger Anordnung - aufweist, ist es in zweckmäßiger
Weise möglich, daß die Drehachse des antreibenden Zahnrades rechtwinklig zu den Drehachsen
der angetriebenen Zahnräder und Rotoren angeordnet ist und daß das insbesondere zwei
aufeinander abgewandten Seiten jeweils einen Zahnkranz aufweisende antreibende Zahnrad
in den Zwischenraum zwischen den beiden in einer gemeinsamen Ebene angeordneten angetriebenen
Zahnrädern eingreift und mit diesen Zahnrädern kämmt . Dies ergibt die schon erwähnte
platzsparende Anordnung bei gleichzeitig einfacher Herstellung und Montage.
[0024] Vor allem bei Kombination einzelner oder mehrerer der vorbeschriebenen Merkmale und
Maßnahmen ergibt sich eine trockenverdichtende Schraubspindelpumpe, deren Antrieb
auf weniger Zahnräder beschränkt ist und dennoch eine mechanische Synchronisierung
und gleichzeitig eine Erhöhung der Drehzahl der Rotoren auf einfache Weise erlaubt.
Ferner ist aufgrund dieser Vereinfachung der gesamten Anordnung ein gutes Auswuchten
der rotierenden Teile vor der Montage möglich, so daß die erwünschten hohen Rotordrehzahlen
günstiger realisiert werden können.
[0025] Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigt in schematisierter Darstellung:
- Fig.1
- eine Teil-Seitenansicht einer erfindungsgemäßen trockenverdichtenden Schraubenspindelpumpe
mit zwei nur über einen Teil ihrer axialen Erstreckung dargestellten, außenverzahnten
und gegensinnig rotierenden Verdrängerspindelrotoren, wobei die Synchronisation und
eine gewünschte Drehzahlerhöhung der beiden Verdrängerspindelrotoren durch eine kronenradähnliche
Verzahnung mit je einem Kronenrad an den Rotoren und einem gemeinsamen, mit diesem
kämmenden Kronenrad als antreibendes Zahnrad erfolgt,
- Fig.2
- eine Draufsicht der schematisiert angedeuteten Zahnkränze der kronenradähnlichen Verzahnungen
und der den antreibenden Zahnrädern zugewandten Stirnseiten der Rotoren,
- Fig.3
- eine der Figur 1 entsprechende Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform, bei
welcher der Verzahnungseingriff nur über einen Teil der Breite der Verzahnung des
antreibenden Zahnrads wirkt und das antreibende Zahnrad mit seinem kronenradähnlichen
Zahnrad radial außen über die kronenradähnlichen Zahnräder an den Rotoren übersteht,
- Fig.4
- eine der Figur 2 entsprechende Darstellung der Ausführungsform nach Figur 3,
- Fig.5
- eine den Figuren 1 und 3 entsprechende Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform,
bei welcher der Zahnkranz des kronenradähnlichen antreibenden Zahnrades breiter als
der angetriebenen, rotorfesten Zahnräder ist und radial nach innen gegenüber diesen
Zahnkränzen der angetriebenen Zahnräder übersteht,
- Fig.6
- eine der Darstellung der Figuren 2 und 4 entsprechende Draufsicht auf die Zahnkränze
und Stirnseiten der Rotoren,
- Fig.7
- einen Querschnitt einer abgewandelten Ausführungsform des antreibenden und der angetriebenen
Zahnräder, wobei das kronenradähnliche antreibende Zahnrad als innen- und außenverzahnter
Zahnkranz ausgebildet ist und mit der Innenverzahnung ein als Stirnzahnrad ausgebildetes
rotorfestes Zahnrad und mit der Außenverzahnung das andere als Stirnrad ausgebildete
rotorfeste Zahnrad beaufschlagt und antreibt,
- Fig.8
- einen Längsschnitt einer wiederum abgewandelten Ausführungsform, bei welcher die mit
den Rotoren verbundenen Zahnräder Kronenräder sind, mit denen ein Stirnzahnrad mit
zwei beabstandeten Zahnkränzen kämmt, wobei die Drehachse des antreibenden Zahnrads
rechtwinklig zu denen der angetriebenen Zahnräder angeordnet ist,
- Fig.9
- eine der Figur 8 entsprechende Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform, bei
welcher die antreibenden Zahnkränze kronenradartig an einem gemeinsamen Zahnrad voneinander
wegweisend angeordnet sind und zwischen die Verzahnungen zweier als Stirnzahnräder
ausgebildeter rotorfester Zahnräder eingreifen, sowie
- Fig.10
- eine gegenüber Figur 9 abgewandelte vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung, bei
welcher die beiden Zahnkränze des antreibenden Zahnrads an einzelnen Ringteilen vorgesehen
sind, die zusammengefügt das antreibende Zahnrad ergeben und eine Einstellbarkeit
in axialer und/oder in Dreh-Richtung ermöglichen, sowie
- Fig.11
- eine den Figuren 8 und 9 entsprechende Darstellung, bei welcher die kronenradähnlichen
Verzahnungen auf Kegelstümpfen angeordnet und die Zahnräder und Zahnkränze als Kegelräder
ausgebildet sind und das antreibende Zahnrad mit zwei nach entgegengesetzten Seiten
angeordneten Zahnkränzen zwischen den beiden rotorfesten Zahnrädern in deren Verzahnung
eingreift, wobei wiederum die Antriebsachse des antreibenden Zahnrads rechtwinklig
zu den Achsen der Rotoren angeordnet ist.
[0026] Eine im ganzen mit 10 bezeichnete, in den Figuren 1 bis 6 nur bezüglich der wichtigsten
Teile und in den Figuren 7 bis 11 bezüglich der Antriebsverzahnung dargestellte Schraubenspindelpumpe
weist zwei außenverzahnte und gegensinnig rotierende Verdrängerspindelrotoren 1 und
2 zur Förderung und Verdichtung von Gasen innerhalb eines nicht näher dargestellten
Gehäuses auf. An jedem der Rotoren 1 und 2 ist ein in den verschiedenen Ausführungsbeispielen
auch unterschiedlich gestaltetes, jedoch jeweils mit denselben Bezugszahlen versehenes
Zahnrad 3 und 4 für den Antrieb und die Synchronisation der Rotoren 1 und 2 angeordnet.
[0027] Die Verzahnungsdurchmesser dieser beiden Zahnräder 3 und 4 für die beiden Verdrängerspindelrotoren
1 und 2 sind in allen Ausführungsbeispielen kleiner als der Achsabstand A der beiden
Rotoren 1 und 2. Außerdem ist bei allen Ausführungsbeispielen ein antreibendes Zahnrad
5 vorgesehen, welches mit den beiden Zahnrädern 3 und 4 der Rotoren 1 und 2 kämmt
beziehungsweise mit seiner Verzahnung in deren Verzahnung eingreift. Dabei ist eine
im folgenden noch näher zu erläuternde kronenradähnliche Verzahnung oder Ausbildung
des oder der Zahnräder vorgesehen.
[0028] In den Figuren 1 bis 11 ist auch deutlich erkennbar, daß das antreibende Zahnrad
5 unabhängig von seiner jeweiligen Formgebung größer als die beiden spindelrotorfesten
Zahnräder 3 und 4 ist, so daß sich einerseits durch die übereinstimmende Zähnezahl
und Größe der angetriebenen Zahnräder 3 und 4 eine Synchronisation der beiden Rotoren
1 und 2 und andererseits durch die größere Abmessung des antreibenden Zahnrads 5 mit
entsprechend höherer Zähnezahl eine Erhöhung der Drehzahl der angetriebenen Zahnräder
3 und 4 gegenüber der Drehzahl des antreibenden Zahnrads 5 ergibt. Das antreibende
Zahnrad 5 ist dabei zweckmäßigerweise direkt auf der Welle 6 eines nicht näher dargestellten
Antriebsmotors befestigt.
[0029] In ebenfalls nicht näher dargestellter Weise kann zur Schmierung der Verzahnungseingriffe
ein Schmiermittel innen auf dem antreibenden Zahnrad 5 zuführbar sein, so daß es durch
die Fliehkraft praktisch von selbst zu den Verzahnungen und Eingriffsstellen dieser
Verzahnungen gelangt.
[0030] Es wurde bereits erwähnt, daß das antreibende Zahnrad 5 und die angetriebenen Zahnräder
3 und 4 eine kronenradähnliche Verzahnung miteinander haben. Diese kann gemäß den
verschiedenen Ausführungsbeispielen unterschiedlich ausgebildet beziehungsweise innerhalb
dieser Beschreibung definiert sein.
[0031] In den Figuren 1 bis 6 sind das antreibende Zahnrad 5 und die spindelrotorfesten,
also angetriebenen Zahnräder 3 und 4 jeweils kronenradähnlich beziehungsweise als
Kronenräder ausgebildet. Somit kann die Welle 6 des Antriebsmotors parallel zu den
Rotorachsen angeordnet sein.
[0032] Das antreibende Zahnrad 5 kann aber auch einen oder gemäß Figur 9 bis 11 zwei parallele,
jedoch nach entgegengesetzten Seiten gerichtete kronenradähnlich angeordnete Zahnkränze
7 aufweisen, die mit als Stirnzahnrädern ausgebildeten rotorfesten Zahnrädern 3 und
4 kämmen, wie man es in Figur 9 und 10 deutlich erkennt.
[0033] In den Figuren 9 und 10 sind einander ähnliche Ausführungsbeispiele mit jeweils zwei
kronenradähnlichen Zahnkränzen 7 dargestellt, die mit als Stirnzahnrädern ausgebildeten
rotorfesten Zahnrädern 3 und 4 kämmen. Dabei weist Figur 10 gegenüber Figur 9 die
vorteilhafte Besonderheit auf, daß die beiden Zahnkränze 7 des antreibenden Zahnrades
5 relativ zueinander in axialer und/oder in Dreh-Richtung einstellbar und festlegbar
sind. Dies wird dadurch erreicht, daß der eine Zahnkranz an einem Ring 10 angeordnet
ist, der an einen Absatz 11 des antreibenden Zahnrades 5 paßt und diesen Absatz 11
zu einem Zahnrad 5 gemäß Figur 9 ergänzt, und daß zwischen dem Absatz 11 und dem Ring
10 eine Ringscheibe 12 in axialer Richtung einlegbar ist, so daß der Abstand der beiden
Zahnkränze 7 in axialer Richtung je nach Dicke oder Anzahl der Ringscheiben 12 eingestellt
werden kann. Die Befestigung des Ringes 10 und damit auch der Unterleg-Ringscheibe
12 kann mit Hilfe von nicht näher dargestellten Schrauben erfolgen.
[0034] Diese Ausgestaltung erlaubt eine exakte Winkel-Positionierung der Zahnkränze 7 des
antreibenden Zahnrads 5 gegenüber den beiden angetriebenen Zahnrädern 3 und 4 unabhängig
voneinander. Jede Verzahnung besitzt nämlich ein Verdreh-Flankenspiel, um welches
das eine Zahnrad gegenüber dem anderen verdreht werden kann, bis es vom Anliegen auf
der einen Zahnflankenseite bis zum Anliegen an der Rückflankenseite kommt. Dieses
Verdrehflankenspiel einer Verzahnung ist technisch unvermeidbar. Durch die Ringscheibe
12 kann dieses Verdrehflankenspiel gezielt eingestellt und optimiert werden. Somit
erhält jeder der Verzahnungen an den beiden angetriebenen Zahnrädern 3 und 4 ein eingestelltes
vorgewähltes Verdrehflankenspiel, wobei diese Möglichkeit auch bei der Ausführungsform
nach Figur 11 und gegebenenfalls Figur 8 besteht.
[0035] Desweiteren kann das Übersetzungsverhältnis zwischen dem antreibenden Zahnrad 5 und
den rotorfesten Zahnrädern 3 und 4 besonders einfach verändert werden, indem bei gleichen
Zahnkränzen 7 die Zahnräder 3 und 4 ersetzt oder ausgetauscht werden, ohne daß die
Achspositionen von Antrieb und Rotorpaar angepaßt werden müssen. Einzig der Abstand
der beiden Zahnkränze 7 am Antriebsrad 5 ist über die Ausführungsform entsprechend
Figur 10 noch anzupassen. Damit kann die Rotordrehzahl für verschiedene Anwendungsfälle
mit geringem Aufwand durch den Wechsel der einfachen Stirnzahnräder 3 und 4 bei gleichzeitiger
Anpassung des Abstandes der Zahnkränze 7 verändert werden.
[0036] Zum besseren Ausgleich des Verdrehflankenspiels der Verzahnung kann die Ringscheibe
12 auch elastisch ausgeführt werden.
[0037] Das kronenradähnliche Antriebszahnrad 5 läßt sich gemäß Figur 7 auch als innen- und
außenverzahnter Zahnkranz darstellen oder definieren, der über seine Innenverzahnung
ein als Stirnzahnrad ausgebildetes rotorfestes Zahnrad 3 der einen Rotorwelle beziehungsweise
des einen Rotors 1 und über seine Außenverzahnung das andere, ebenfalls als Stirnrad
ausgebildete rotorfeste Zahnrad 4 der zweiten Rotorwelle beziehungsweise des zweiten
Rotors 2 gegensinnig synchronisiert und aufgrund der unterschiedlichen Durchmesser
mit erhöhter Drehzahl antreibt. Aus Kosten- und Geräuschgründen kann ein derartiger,
das antreibende kronenradähnliche Zahnrad bildender Zahnkranz als Blechpaket hergestellt
werden.
[0038] Figur 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchen die mit den Rotoren 1 und 2 verbundenen
Zahnräder 3 und 4 wie in den Ausführungsbeispielen gemäß Figur 1 bis 6 als Kronenräder,
das Antriebszahnrad 5 aber als Stirnzahnrad ausgebildet ist, wobei die Zähne nicht
über die gesamte axiale Erstreckung dieses Antriebszahnrads 5 reichen, sondern in
zwei beabstandete Zahnkränze 7 unterteilt sind. Wie beim Ausführungsbeispiel gemäß
Figur 9 bis 11 verläuft dabei die Antriebswelle 6 rechtwinklig zu den Achsen der Rotoren
1 und 2.
[0039] Figur 11 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Verzahnungen der in diesem Falle
ebenfalls als kronenradähnlich angesehenen Zahnräder 3, 4 und 5 jeweils auf einem
Kegel angeordnet sind, wobei analog dem Ausführungsbeispiel nach Figur 9 an dem antreibenden
Zahnrad 5 zwei voneinander abgewandte Zahnkränze oder Verzahnungen vorgesehen sind,
deren Kegelwinkel gegenüber einer zwischen diesen Zahnkränzen oder Verzahnungen angeordneten
radialen Durchmesserebene 8 relativ flach oder spitz ist. Die Kronenradähnlichkeit
der beiden Zahnkränze dieses antreibenden Zahnrads 5 wäre noch deutlicher erkennbar,
wenn die stirnseitigen, in radialer Richtung gegenüber den Zahnkränzen weiter innenliegenden
Einsenkungen 9 etwas tiefer als bei der Darstellung nach Figur 10 wären.
[0040] Während die Drehachse oder Antriebswelle 6 des antreibenden Zahnrads 5 im Ausführungsbeispiel
gemäß den Figuren 1 bis 7 parallel zu den Rotorachsen ist, ist sie in den Ausführungsbeispielen
gemäß Figur 8 bis 11 rechtwinklig zu den Drehachsen der angetriebenen Zahnräder 3
und 4 und der Rotoren 1 und 2 angeordnet, so daß durch die Wahl der jeweiligen Form
der kronenradähnlichen Zahnräder auch die Anordnung und Zuordnung des Antriebsmotors
zu den Rotoren bedarfsweise vorgegeben oder vorgewählt werden kann.
[0041] Die Ausführungsformen gemäß Figur 9 bis 11 haben gemeinsam, daß das zwei auf einander
abgewandten Seiten jeweils einen Zahnkranz 7 aufweisende antreibende Zahnrad 5 in
den Zwischenraum zwischen den beiden in einer gemeinsamen Ebene angeordneten angetriebenen
Zahnrädern 3 und 4 eingreift und mit diesen kämmt, was entweder eine Vergrößerung
des Durchmessers des antreibenden Zahnrads 5 bei gleichem Platzbedarf oder eine Verkleinerung
der Bauweise erlaubt.
[0042] Die vorbeschriebenen Ausführungsformen sind besonders gut in der Vakuumtechnik einsetzbar
insbesondere, weil sich durch die Durchmesserverhältnisse zwischen dem antreibenden
Zahnrad 5 und den angetriebenen Zahnrädern 3 und 4 eine Erhöhung der Drehzahl der
Rotoren 1 und 2 bei gleichzeitiger Synchronisation der Drehbewegungen erreichen läßt,
was zum Erzeugen von Vakuum günstig ist. Sie sind aber auch für andere Einsatzfälle
derartiger Schraubenspindelpumpen und Kompressoren geeignet.
[0043] Die Schraubenspindelpumpe 10 ist als Zwei-Wellenverdrängermaschine ausgebildet und
weist zwei außenverzahnte, gegensinnig rotierende Verdrängerspindelrotoren 1 und 2
auf. Für einen möglichst einfachen und geräuscharmen Antrieb dieser Rotoren 1 und
2 bei gleichzeitiger Synchronisation und Drehzahlerhöhung sind an den beiden gegensinnig
rotierenden Rotoren 1 und 2 oder Rotorspindeln kronenradähnliche Zahnräder 3 und 4
in einer übereinstimmenden Ebene angeordnet, in welche ein größeres kronenradähnliches
Antriebszahnrad 5 derartig eingreift, daß die beiden Spindelrotoren 1 und 2 mit erhöhter
Drehzahl gegensinnig angetrieben werden, wobei Kronenradähnlichkeit auch einen innen-
und außenverzahnten Zahnkranz in Verbindung mit Stirnzahnrädern oder Kegelräder sowie
die Möglichkeit einschließt, daß nur das Antriebszahnrad 5 oder nur die angetriebenen
Zahnräder 3 und 4 kronenradähnlich sind.
1. Trockenverdichtende Schraubenspindelpumpe (10) mit zwei außenverzahnten und gegensinnig
rotierenden Verdrängerspindelrotoren (1,2) zur Förderung und Verdichtung von Gasen,
wobei an jedem der Rotoren (1,2) ein Zahnrad (3,4) für den Antrieb und die Synchronisation
der Rotoren (1,2) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verzahnungsdurchmesser der beiden Zahnräder (3,4) für die beiden Verdrängerspindelrotoren
(1,2) kleiner als der Achsabstand (A) der beiden Rotoren (1,2) ist, daß ein antreibendes
Zahnrad (5) in die beiden Zahnräder (3,4) der Rotoren (1,2) eingreift und daß die
Verzahnung dies antreibenden Zahnrades (5) mit den angetriebenen Zahnrädern (3,4)
kronenradähnlich ausgeführt ist.
2. Schraubenspindelpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das antreibende Zahnrad (5) größer als die beiden spindelrotorfesten Zahnräder (3,4)
ist.
3. Schraubenspindelpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das antreibende Zahnrad (5) direkt auf der Welle (6) eines Antriebsmotors befestigt
ist.
4. Schraubenspindelpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schmierung der Verzahnungseingriffe ein Schmiermittel innen auf dem antreibenden
Zahnrad (5) zuführbar ist.
5. Schraubenspindelpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das antreibende Zahnrad (5) und/oder die spindelrotorfesten Zahnräder (3,4) kronenradähnlich
ausgebildet sind.
6. Schraubenspindelpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das antreibende Zahnrad (5) einen oder zwei kronenradähnlich angeordnete Zahnkränze
(7) aufweist, die mit als Stirnzahnrädern ausgebildeten rotorfesten Zahnrädern (3,4)
kämmen.
7. Trockenverdichtende Schraubenspindelpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das kronenradähnliche antreibende Zahnrad (5) als innen- und außenverzahnter Zahnkranz
über seine Innenverzahnung ein als Stirnzahnrad ausgebildetes rotorfestes Zahnrad
(3) der einen Rotorwelle und über seine Außenverzahnung das andere, als Stirnrad ausgebildete
rotorfeste Zahnrad (4) der zweiten Rotorwelle gegensinnig synchronisiert und mit erhöhter
Drehzahl antreibt.
8. Schraubenspindelpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnungen der kronenradähnlichen Zahnräder (3,4,5) jeweils auf einem Kegel
angeordnet sind und der Kegelwinkel der an dem antreibenden Zahnrad (5) vorgesehenen
beiden Verzahnungen gegenüber einer radialen Ebene (8) zwischen diesen beiden Verzahnungen
relativ flach oder spitz ist.
9. Schraubenspindelpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Rotoren (1,2) verbundenen Zahnräder (3,4) als Kronenräder und das Antriebszahnrad
(5) als Stirnzahnrad ausgebildet sind.
10. Schraubenspindelpumpe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (6) des antreibenden Zahnrades (5) rechtwinklig zu den Drehachsen der
angetriebenen Zahnräder (3,4) und Rotoren (1,2) angeordnet ist und daß das insbesondere
zwei auf einander abgewandten Seiten jeweils einen Zahnkranz aufweisende antreibende
Zahnrad (5) in den Zwischenraum zwischen den beiden in einer gemeinsamen Ebene angeordneten
angetriebenen Zahnrädern (3,4) eingreift und mit diesen Zahnrädern kämmt.
11. Schraubenspindelpumpe nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zahnkränze (7) des antreibenden Zahnrades (5) relativ zueinander in axialer
und/oder in Dreh-Richtung einstellbar und festlegbar sind.
12. Schraubenspindelpumpe nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Zahnkranz (7) an einem Ring (10) angeordnet ist, der an einen Absatz (11)
des antreibenden Zahnrades (5) paßt, und daß zwischen den Absatz (11) und den Ring
(10) wenigstens eine Ringscheibe (12) einlegbar ist.
1. A dry compression screw pump (10) with two externally threaded displacement spindle
rotors (1, 2) rotating in opposite directions for delivering and compressing gases,
one gearwheel (3, 4) for driving and synchronizing said rotors (1, 2) being disposed
on either of the rotors (1, 2), characterized in that the diameter of the toothed surface area of the two gearwheels (3, 4) for the two
displacement spindle rotors (1, 2) is smaller than the center distance (A) of the
axes of the two rotors (1, 2), that a driving gearwheel (5) engages in the two gearwheels
(3, 4) of the rotors (1, 2) and that the meshing of this driving gearwheel (5) with
the driven gearwheels (3, 4) is implemented like a contrate gear.
2. The screw pump as set forth in claim 1, characterized in that the driving gearwheel (5) is larger than the two gearwheels (3, 4) fixed to the spindle
rotors.
3. The screw pump as set forth in claim 1 or 2, characterized in that the driving gearwheel (5) is fastened directly to the shaft (6) of a driving motor.
4. The screw pump as set forth in any one of the claims 1 through 3, characterized in that a lubricant is adapted to be supplied to the inside of the driving gearwheel (5)
for lubricating the engaging teeth.
5. The screw pump as set forth in any one of the claims 1 through 4, characterized in that the driving gearwheel (5) and/or the gearwheels (3, 4) that are fixed to the spindle
rotors are configured like a contrate gear.
6. The screw pump as set forth in any one of the claims 1 through 5, characterized in that the driving gearwheel (5) comprises one or two crown gears (7) that are disposed
like a contrate gear and mesh with gearwheels (3, 4) fixed to the rotors and configured
to be spur gears.
7. The dry-compression screw pump as set forth in any one of the claims 1 through 5,
characterized in that the contrate-like driving gearwheel (5), being an internally and externally toothed
crown gear, synchronizes in opposite directions and drives at increased speed a gearwheel
(3) of the one rotor shaft which is fixed to the rotor and configured to be a spur
gear through its toothed inner surface and the other gearwheel (4) of the second rotor
shaft which is fixed to the rotor and configured to be a spur gear through its toothed
outer surface.
8. The screw pump as set forth in any one of the claims 1 through 5, characterized in that the toothed surface features of the contrate-like gearwheels (3, 4, 5) are each disposed
on a cone and the cone angle of the two toothed surfaces provided on the driving gearwheel
(5) being relatively flat or acute with respect to a radial plane (8) between these
two toothed surface features.
9. The screw pump as set forth in any one of the claims 1 through 5, characterized in that the gearwheels (3, 4) connected to the rotors (1, 2) are configured to be contrate
gears and that the driving gearwheel (5) is configured to be a spur gear.
10. A screw pump as set forth in any one of the afore mentioned claims, characterized in that the axis of rotation (6) of the driving gearwheel (5) is disposed at right angles
to the axes of rotation of the driven gearwheels (3, 4) and rotors (1, 2) and that
the driving gearwheel (5), which more specifically comprises one crown gear on a respective
one of two faces turned away from each other, engages into the space between the two
driven gearwheels (3, 4) disposed on a common plane and meshes with said gearwheels.
11. The screw pump as set forth in any one of the claims 6 through 10, characterized in that the two crown gears (7) of the driving gearwheel (5) are adjustable and adapted for
fixation relative to each other in the axial direction and/or in the direction of
rotation.
12. The screw pump as set forth in any one of the claims 6 through 11, characterized in that the one gearwheel (7) is disposed on a ring (10) that fits on a shoulder (11) of
the driving gearwheel (5) and that at least one washer (12) is insertable between
said shoulder (11) and said ring (10).
1. Pompe à vis à compression sèche (10) avec deux rotors hélicoïdaux à déplacement (1,
2) pourvus d'une denture externe et tournant dans des sens opposés et destinés à refouler
et à comprimer des gaz, une roue dentée (3, 4) destinée à entraîner et à synchroniser
les rotors (1, 2) étant disposée sur chacun des rotors (1, 2), caractérisée en ce que le diamètre de la denture des deux roues dentées (3, 4) pour les deux rotors hélicoïdaux
à déplacement (1, 2) est inférieur à l'entraxe (A) des deux rotors (1, 2), qu'une
roue dentée (5) menante s'engage dans les deux roues dentées (3, 4) des rotors (1,
2) et que l'engrènement de cette roue dentée (5) menante dans les roues dentées (3,
4) menées est réalisé à la manière de roues de champ.
2. Pompe à vis selon la revendication 1, caractérisée en ce que la roue dentée (5) menante est plus grande que les deux roues dentées (3, 4) solidaires
du rotor hélicoïdal.
3. Pompe à vis selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la roue dentée (5) menante est fixée directement sur l'arbre (6) d'un moteur d'entraînement.
4. Pompe à vis selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que, pour lubrifier l'engrenage, un lubrifiant est apte à être acheminé sur la face interne
de la roue dentée (5) menante.
5. Pompe à vis selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la roue dentée (5) menante et/ou les roues dentées (3, 4) solidaires du rotor hélicoïdal
sont conformées en forme de roue de champ.
6. Pompe à vis selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la roue dentée (5) menante comporte une ou deux couronnes dentées (7) disposées à
la manière de roues de champ, ces couronnes dentées engrenant dans des roues dentées
(3, 4) solidaires du rotor et conformées sous forme de roues droites.
7. Pompe à vis à compression sèche selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que, en sa qualité de couronne dentée à denture interne et externe, la roue dentée (5)
menante ressemblant à une roue de champ synchronise dans des sens opposés et entraîne
à vitesse augmentée par sa denture interne une roue dentée (3) solidaire du rotor
conformée en forme de roue droite de l'arbre d'un des rotors et par sa denture externe
l'autre roue dentée (4) solidaire du rotor conformée en forme de roue droite de l'arbre
du deuxième rotor.
8. Pompe à vis selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les dentures des roues dentées (3, 4, 5) ressemblant à des roues de champ sont disposées
chacune sur un cône et que l'angle au sommet des deux dentures prévues sur la roue
dentée (5) menante est relativement plat ou aigu par rapport à un plan radial (8)
entre ces deux dentures.
9. Pompe à vis selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les roues dentées (3, 4) reliées aux rotors (1, 2) sont conformées en forme de roues
de champ et que la roue dentée menante (5) est conformée en forme de roue droite.
10. Pompe à vis selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'axe de rotation (6) de la roue dentée (5) menante est disposée perpendiculaire
aux axes de rotation des roues dentées (3, 4) menées et des rotors (1, 2) et que la
roue dentée (5) menante comportant notamment sur chacune de deux faces détournées
l'une de l'autre une couronne dentée respective s'engage dans l'espace ménagé entre
les deux roues dentées (3, 4) menées disposées dans un même plan et engrène dans ces
roues dentées.
11. Pompe à vis selon l'une quelconque des revendications 6 à 10, caractérisée en ce que les deux couronnes dentées (7) de la roue dentée (5) menante sont aptes à être réglées
et arrêtées l'une par rapport à l'autre suivant la direction axiale et/ou dans le
sens de rotation.
12. Pompe à vis selon l'une quelconque des revendications 6 à 11, caractérisée en ce que l'une des couronnes dentées (7) est disposée sur un anneau (10) épousant la forme
d'un épaulement (11) de la roue dentée (5) menante et qu'au moins une rondelle (12)
est apte à être placée entre l'épaulement (11) et l'anneau (10).
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