| (19) |
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(11) |
EP 1 256 304 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.04.2004 Patentblatt 2004/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.12.1997 |
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| (54) |
Duschkabine
Shower cabin
Cabine de douche
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT NL |
| (30) |
Priorität: |
17.03.1997 DE 19710785
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.11.2002 Patentblatt 2002/46 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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03017981.6 / 1374749 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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97122017.3 / 0865752 |
| (73) |
Patentinhaber: Villeroy & Boch Wellness B.V. |
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9301 ZR Roden (NL) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Dijkhuizen, Okko Kornelis
9301 KA Roden (NL)
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| (74) |
Vertreter: KEIL & SCHAAFHAUSEN |
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Patentanwälte,
Cronstettenstrasse 66 60322 Frankfurt am Main 60322 Frankfurt am Main (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 445 571 FR-A- 2 046 108 US-A- 3 363 267
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DE-U- 29 700 488 GB-A- 2 264 233
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Duschkabine nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Die aus der DE 37 37 313 A1 bekannte Duschkabine weist Aufnahmenuten für Seitenwände
auf, die einteilig mit der Duschkabine in deren Umrandung ausgebildet sind. Die Umrandung
ist breiter als die Stärke der Seitenwände bzw. Schiebetüren, so dass es auf der Außenseite
und auf der Innenseite zu Stufen kommt, auf welchen sich Schmutz ablagern kann.
[0003] Die aus der DE-GM 78 21 704 bekannte Wanne für Nasszellen hat eine obere Kante, die
in zwei Stufen so abgesetzt ist, dass eine Wand auf der Absetzung auflagerbar ist.
Die Wand muss am umlaufenden Rand mittels einer Leiste und einer Schraube befestigt
werden, was ein erschwerte Montage und ein wenig gefälliges Aussehen zur Folge hat.
Den hygienischen Anforderungen entspricht diese Lösung ebenfalls nicht, weil auf der
Außenseite eine Absatzbildung erfolgt.
[0004] Bei der aus der DE-PS 36 00 133 bekannten Duschkabine ist zur Aufnahme einer Seitenwand
ein hochstehender Wannenrand als auf der Innenseite angeordnete Absatzstufe ausgebildet.
Die Oberseite des Wannenrandes weist dabei eine über die Stärke der Seitenwand hinausgehende
Breite auf.
[0005] Aus der DE 44 03 653 C1 ist eine Duschabtrennung mit einer Schiebetür bekannt, die
in einer Profilschiene verschiebbar geführt ist, welche tiefer als der Boden im Duschinnenraum
liegt. Bei dieser Duschabtrennung sitzt das Türelement nicht auf der Oberseite des
Wannenrandes auf, seine Stärke ist auch geringer als die Breite des Wannenrandes.
[0006] Bei der aus der EP-A-0 643 939 bekannten Duschwanne ist eine gekrümmte Absatzstufe
im peripheren Bereich vorgesehen, um einen guten Abfluss des Wassers zu gewährleisten.
Die hieraus bekannte Krümmung der Wanne hat keinen Bezug zu der Anpassung der Oberseite
des Wannenrandes an die Stärke des feststehenden Wandteils.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen leicht sauber zu haltenden Übergang
von der Duschwanne zu der mit Fliesen belegten Gebäudewand zu schaffen.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Gemäß dem Erfindungsvorschlag werden Schmutzablagerungen am Übergang zwischen den
Wandfliesen und der Duschwanne vermieden. Eine derartige schmale Ausbildung des Wannenrandes
an seiner Oberseite ist vorzugsweise mittels einer gegossenen statt tiefgezogenen
Duschwanne zu erzielen.
[0010] Um eine einfache und sichere Montage der Duschkabine, insbesondere des wenigstens
einen feststehenden Wandteils und der Tür, vorzusehen, so dass eine gute Stabilität
unter Beachtung hygienischer Gesichtspunkte funktionsgerecht erreicht wird, können
zusätzlich die Merkmale des Anspruchs 2 verwirklicht werden. Auf diese Weise kann
der feststehende Wandteil einfach in das rinnenartige Profil eingepasst und in dieser
Position festgelegt werden. Eine derartige Profilierung des oberen Wannenrandes ist
insbesondere dann möglich, wenn die Duschwanne nicht aus tiefgezogenem PMMA oder aus
glasfaserverstärktem Polyester besteht, sondern z. B. aus PMMA mit anorganischem Füllstoff,
insbesondere 40 bis 80 Gewichtsprozent Quarz, gegossen ist, da hierbei wesentlich
kleinere Radien erreichbar sind. Durch Gießen des Kunststoffs mit Hilfe einer Matrize
können nicht nur kleine Radien genau eingehalten werden, es ist auch möglich, den
Wannenrand relativ schmal auszubilden und dennoch mit der gewünschten Profilierung
zu versehen.
[0011] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind sowohl die Unterseite des feststehenden
Wandteils als auch das rinnenförmige Profil zueinander passend leicht gekrümmt ausgebildet.
Dies lässt eine einfache Justierung des feststehenden Wannenteils in der Vertikalen
zu.
[0012] Fernerhin geht die Innenfläche des feststehenden Wandteils vorzugsweise stufenweise
in die Innenfläche des Wannenrandes der Duschwanne über. Dies bedeutet, dass der Winkel
zwischen der Innenfläche des feststehenden Wandteils und der Innenfläche des Wannenrandes
größer als 90° ist und vorzugsweise in einem Winkelbereich zwischen 135° und 180°
liegt, so dass ein fließender Übergang der beiden Innenflächen vorliegt. Dies vermeidet
Schmutzablagerungen und erleichtert das Reinigen, was unter dem Gesichtspunkt der
Hygiene wichtig ist.
[0013] Wenn gemäß einem weiteren bevorzugten Erfindungsmerkmal die Oberseite des Wannenrandes
im Bereich des feststehenden Wandteils eine Breite hat, welche der Stärke des feststehenden
Wandteils entspricht, fluchten auch die Außenflächen des feststehenden Wandteils und
der Duschwanne.
[0014] Im dem Grund des rinnenartigen Profils des Wannenrandes kann auch ein Dichtungsmittel,
wie Silikonkitt oder ein Dichtungsprofil aus einem thermoplastischen Kunststoff, vorgesehen
sein, um den Wasseraustritt aus der Duschkabine noch sicherer zu verhindern.
[0015] Um noch sicherer zu vermeiden, dass Wasser zwischen dem unteren Rand der Wandfliesen
und der Oberseite des Wannenrandes in den Spalt zwischen Gebäudewand und Duschwanne
gelangen kann, ist gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens zwischen dem
unteren Rand der auf der Gebäudewand vorgesehenen Fliesen und dem Wannenrand ein Abdichtungsmittel,
z. B. in Form von Silikonkitt oder einem Dichtungsprofil aus einem thermoplastischen
Kunststoff, vorgesehen.
[0016] Um den Einstieg in die Duschwanne zu erleichtern, kann die Oberseite des Wannenrandes
einstiegsseitig über ihre Länge gesehen eine bogenförmig konkav gekrümmte Einsenkung
aufweist.
[0017] Der untere Rand der Tür kann dabei über seine Länge gesehen entsprechend bogenförmig
konvex gekrümmt sein, um einen sicheren Abschluss gegen Wasseraustritt zu vermeiden.
Der untere Rand der Tür braucht aber keine Bogenform zu haben, wenn eine hinreichende
Überlappung mit dem Wannenrand vorliegt.
[0018] Zur Lösung der weiteren Aufgabe, das Abtropfen von Wasser von der Innenseite der
Tür, wenn diese auch nach außen geöffnet ist, zu vermeiden, fällt der untere Rand
der Tür auf eine tiefste Stelle hin schräg und/oder gekrümmt ab, d. h. er verläuft
nicht horizontal. Sobald der Benutzer das Duschen beendet hat, kann das auf der Innenseite
der Tür niedergeschlagene Wasser viel besser in die Duschwanne ablaufen, da sich auch
kleine Wasservolumina an der bzw. den tiefsten Stelle(n) des unteren Randes der Tür
ansammeln und abfließen können, im Gegensatz zu den Verhältnissen bei horizontalem
unteren Rand der Tür. Erfindungsgemäß kann also das Abtropfen von Wasser von der Innenseite
der Tür beschleunigt werden, so dass die Tür schneller nach außen geöffnet werden
kann.
[0019] Ein Wasseraustritt im Einstiegsbereich der Duschwanne kann ferner dadurch verringert
werden, dass der einstiegsseitige Wannenrand eine von außen nach innen abfallende
Fläche aufweist.
[0020] Zum Zwecke der Vermeidung übermäßigen Wasseraustritts im Türbereich kann ferner vorgesehen
sein, dass der untere Rand der geschlossenen Tür derart an eine Innenkante des einstiegsseitigen
Wannenrandes anliegt, dass die Innenfläche der Tür entweder mit der Innenfläche des
einstiegsseitigen Wannenrandes fluchtet oder geringfügig nach innen versetzt ist.
Im Gegensatz zum Stand der Technik bleibt daher keine Fuge zwischen dem unteren Rand
der Tür und der Oberseite des Wannenrandes.
[0021] Eine zuverlässige Anlage des unteren Randes der Tür an dem Wannenrand kann dadurch
erreicht werden, dass der untere Rand der Tür nach innen unten abgeschrägt ist.
[0022] Insbesondere bei Ausbildung der Duschwanne als Gießteil ist es zur weiteren Vermeidung
des Austritts von Spritzwasser möglich, den Winkelbereich zwischen der Innenfläche
des Wannenrandes und dem Wannenboden mit möglichst kleinen Radius auszubilden, so
dass die Innenfläche des einstiegsseitigen Wannenrandes und der Bodenfläche der Duschwanne
einen Winkel von 90° oder weniger bilden. Ein allmählicher ausgerundeter Übergang
zwischen Wannenboden und Wannenrand kann dadurch vermieden werden.
[0023] Zur Schaffung befriedigender Stabilität der Duschkabine ist gemäß einer weiteren
Ausführungsart der Erfindung vorgesehen, dass der feststehende Wandteil mittels eines
Bügels gehalten ist, welcher einerseits an der Gebäudewand befestigbar ist und andererseits
wenigstens eine Klemme zum Aufstecken auf den oberen Rand des feststehenden Wandteils
trägt. Dies lässt eine einfache Montage der Duschkabine im Eckbereich eines Sanitärraumes
zu.
[0024] Dabei kann zu Justierzwecken die Klemme einen sich von einer engsten Stelle aus beidseitig
aufweitenden Klemmschlitz für die Aufnahme des oberen Randes des feststehenden Wandteils
aufweisen, wobei die Klemm- und Justierwirkung durch Verschwenken der Klemme um ihre
senkrechte Achse ausgeübt wird. Durch diese exzentrische Einspannung kann durch Verdrehen
der bspw. mit einem Außensechskant zum Zwecke der Betätigung mittels Werkzeug ausgebildeten
Klemme seitlicher Druck auf den feststehenden Wandteil von der einen oder anderen
Seite ausgeübt werden, so dass der feststehende Wandteil gegenüber der Tür genau einjustiert
werden kann und zueinander gehörende Flächen von feststehendem Wandteil und Tür zueinander
passend liegen und ein zuverlässiger Verschluss entsteht, der ggf. mit einem Dichtungsprofil
weiter verbessert werden kann. Die Einjustierung der der Tür zugewandten vertikalen
Radkante des feststehenden Wandteils ist aufgrund der Flexibilität des für das feststehende
Wandteil verwendeten Materials, wie Glas oder Kunststoff, bei der Größe der hierfür
verwendeten Platten ohne weiteres möglich.
[0025] Zur weiteren Vergrößerung der Stabilität kann der feststehende Wandteil zusätzlich
an seiner Innenfläche von einem Bügel abgestützt sein, welcher einerseits an der Gebäudewand
befestigbar ist und andererseits wenigstens ein vorzugsweise in der Mitte des feststehenden
Wandteils angreifendes Stütz- und Verstellelement aufweist. Die Verstellbarkeit gewährleistet
die Sicherung der zuvor erwähnten Einjustierung des feststehenden Wandteils bezüglich
der Tür.
[0026] Um eine einfach montierbare und zuverlässig funktionierende Türaufhängung vorzusehen,
kann das Scharnier der Tür von einer vertikalen Scharnierstange gebildet sein, welche
an ihrem unteren Ende an oder in dem Wannenrand drehbar gelagert ist und deren oberes
Ende mit einem an der Gebäudewand befestigbaren Scharnierbügel drehbar in Verbindung
steht.
[0027] Dabei sind die Scharnierstange und der Scharnierbügel vorzugsweise als Rohr ausgebildet,
so dass sie ohne weiteres über einen Scharnierstift miteinander verbindbar sind, welcher
die Drehbarkeit der Scharnierstange relativ zu dem Scharnierbügel gewährleistet.
[0028] Zur Vereinfachung der Montage kann der Scharnierbügel ein Loch aufweisen, durch welches
der Scharnierstift von oben bis in das obere Ende der Scharnierstange einsteckbar
ist.
[0029] Um ein Öffnen der Tür einfach zu ermöglichen, obgleich in verschlossener Lage die
Tür mit ihrem unteren Rand den Wannenrand innen geringfügig überragt, ist die Tür
vorzugsweise mit einem Hebe/Senkmechanismus ausgestattet, welcher gewährleistet, dass
die Tür bei Bewegung in Schließrichtung abgesenkt und bei Bewegung in Öffnungsrichtung
angehoben wird.
[0030] Ein derartiger Hebe/Senkmechanismus hat vorzugsweise zwei über Schrägflächen aufeinanderliegende,
gegeneinander um die Drehachse der Scharnierstange verdrehbare Scharnierscheiben,
wobei die untere Scharnierscheibe festliegt und die obere Scharnierscheibe mit der
Tür, d. h. mit der an dem Türblatt angebrachten Scharnierstange, drehbar gelagert
ist.
[0031] Um zu vermeiden, dass sich in der Duschwanne unerwünschtes Restwasser ansammelt,
ist die Bodenfläche der Duschwanne vorzugsweise zum Ablauf hin geneigt.
[0032] Eine zuverlässige Dichtfunktion zwischen Tür und feststehenden Wandteilen einerseits
sowie feststehenden Wandteilen und Gebäudewand andererseits, können Abdichtprofile
zwischen den genannten Teilen gewährleisten, welche ein Auge und sich zwei daran im
Abstand voneinander anschließenden Halteschenke aufweisen, wobei vorzugsweise das
Auge beiderseits der äußeren Scheitellinie zwei Dichtrippen aufweist, so dass beim
Anpressen des nachgiebigen Auges an die abzudichtende Fläche drei Berührungsbereiche
entstehen, eine im Bereich der Scheitellinie des Auges und je eine links und rechts
davon, gebildet durch die Dichtrippen.
[0033] In der nachfolgenden Beschreibung werden besondere Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung näher erläutert.
[0034] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine die Erfindung aufweisende Duschkabine schematisch in Schrägansicht,
- Fig. 2
- einen Detailschnitt der Duschwanne im Bereich des Wannenrandes mit feststehendem Wandteil,
- Fig. 3
- einen Detailschnitt der Duschwanne im Bereich des Wannenrandes angrenzend an eine
Gebäudewand,
- Fig. 4
- eine Vorderansicht der Duschwanne,
- Fig. 5 + 6
- einen Teilschnitt einer Duschwanne mit zugehöriger Tür nach einer Ausführungsart der
Erfindung (Fig. 5) und nach dem Stand der Technik (Fig. 6),
- Fig. 7 + 8
- Teilansichten von im Rahmen der Erfindung einsetzbarer Türen im Bereich des unteren
Randes,
- Fig. 9 + 10
- Teilschnitte von im Rahmen der Erfindung einsetzbarer Wandteile bzw. Türen im Bereich
des unteren Randes,
- Fig. 11
- auseinandergezogen einen Bügel zur Halterung eines feststehenden Wandteils mit Klemmen
und Zubehörteilen,
- Fig. 12
- in Seitenansichten (A und B), stirnseitiger Ansicht von unten(C), sowie in Horizontalschnitten
in verschiedenen Klemmpositionen (D, E und F) Klemmen zur Halterung und Justierung
eines feststehenden Wandteils,
- Fig. 13
- einen Teilschnitt des Scharnierbügels für die Halterung der Tür im Übergangsbereich
zu der Scharnierstange,
- Fig. 14
- eine Teilansicht der Scharnierstange und deren Halterung im Bereich des Wannenrandes,
und
- Fig. 15
- einen Schnitt eines Abdichtprofils.
[0035] Die erfindungsgemäße Duschkabine nach Fig. 1 ist in dem von zwei in einem Winkel
von 90° zusammentreffenden Gebäudewänden 25 gebildeten Eckbereich angeordnet. Die
Duschkabine besteht im Wesentlichen aus einer Duschwanne 23, einem feststehenden Wandteil
12 und einer Tür 13.
[0036] Die Duschwanne 23 ist vorzugsweise aus Kunststoff, wie Polymethylmethacrylat (PMMA)
mit anorganischem Füllstoff, insbesondere Quarz mit einem Gewichtsanteil von 40 bis
80%, (ein solcher Kunststoff ist unter der Marke QUARYL bekannt) mit Hilfe einer Matritze
gegossen. Dadurch ist es möglich, sehr kleine Radien genau einzuhalten. Der feststehende
Wandteil 12 und die Tür 13 bestehen bspw. aus Glas oder einem durchsichtigen Kunststoff.
[0037] Die mit einem Ausfluss 17 versehene Duschwanne 23 hat im Bereich der Tür 13 einen
Wannenrand 19 mit durchgebogener Oberseite 18, im hinteren Bereich angrenzend an die
Gebäudewände 25, einen Wannenrand 20 und im seitlichen Bereich des feststehenden Wandteils
12 einen Wannenrand 21. Zwischen der hinteren vertikalen Längskante des feststehenden
Wannenteils 12 und der abgrenzenden Gebäudewand 25 ist ein Abdichtungsprofil 14, zwischen
der vorderen vertikalen Kante der Tür 13 und der angrenzenden vertikalen Kante des
feststehenden Wandteils 12 im geschlossenen Zustand ein Abdichtprofil 15 und zwischen
der hinteren vertikalen Kante der Tür 13 und der angrenzenden Gebäudewand 25 ein Abdichtprofil
16, z. B. aus Kunststoff, vorgesehen, deren Querschnittsgestalt später anhand der
Fig. 15 noch näher erläutert wird.
[0038] Das feststehende Wandteil 12 ist mit Hilfe eines oberen Bügels 2 über ein Anschlussstück
1 an der zugeordneten Gebäudewand 25 gehalten. Der Bügel 2 weist zwei nach unten abgewinkelte
Teilabschnitte auf, an deren freien Enden je eine Klemme 6 vorgesehen ist, welche
den oberen Rand 67 des feststehenden Wandteils 12 übergreifen.
[0039] Auf etwa halber Höhe des feststehenden Wandteils 12 ist ein unterer Stützbügel 3
zur Abstützung des festen Wandteils 12 vorgesehen. Der Stützbügel 3 ist ebenfalls
über ein Anschlussstück 1 an der Gebäudewand 25 befestigt; sein freies Ende ist über
ein Stütz- und Verstellelement 7 etwa im mittleren Bereich des feststehenden Wandteils
12 an diesem angebracht. Die Verstellmöglichkeit ist mit Rücksicht auf eine Justierung
des feststehenden Wandteils 12 mittels der Klemmen 6 vorgesehen.
[0040] Die mit einem Handgriff 11 ausgestattete Tür 13 ist über Haltebolzen 8 an einer vertikalen
Schamierstange 5 angebracht. Die Schamierstange 5 ist mittels eines unteren Scharnierlagers
10 in den einstiegsseitigen Wannenrand 19 drehbar aufgenommen. An ihrem oberen Ende
ist die Schamierstange 5 zu dem vertikalen Abschnitt eines Schamierbügels 4 ausgerichtet,
welcher über ein Anschlussstück 1 an der zugeordneten Gebäudewand 25 gehalten ist.
Der Abstand des vertikalen Abschnitts des Scharnierbügels 4 von der Gebäudewand lässt
sich mit Hilfe des Anschlussstücks 1 einstellen. Die Verbindung zwischen dem oberen
als Rohr ausgebildeten Ende der Schamierstange 5 und dem als Rohr ausgebildeten vertikalen
Abschnitt des Schamierbügels 4 ist mit Hilfe eines Schamierstiftes 9 herstellbar,
welcher von oben in ein Loch eingesteckt werden kann, welches sich im Bereich der
äußeren Biege des Schamierbügels 4 befindet. Einzelheiten hierzu werden später anhand
der Fig. 13 näher erläutert.
[0041] In Fig. 2 ist veranschaulicht ein feststehendes Wandteil 12 mit seiner Unterseite
24 auf der Oberseite 18 des Wannenrandes 21, 28 der Duschwanne 23 aufgesetzt ist.
Die Oberseite des Wannenrandes 28 bildet ein rinnenartiges Profil 57 mit leicht konkav
gekrümmtem Rinnengrund, während die Unterseite 24 des feststehenden Wandteils 12 dementsprechend
leicht konvex gekrümmt ist. Die Breite des Wannenrandes 23 ist an ihrer Oberseite
gleich der Stärke des feststehenden Wandteils 12, so dass die Innenfläche des feststehenden
Wandteils 12 stufenlos (unter einem Winkel von vorzugsweise zwischen 135° und 180°)
in die Innenfläche 63 des Wannenrandes 28 übergeht und die jeweiligen Außenflächen
zueinander fluchten. Eine zusätzliche Dichtung, welche im Rinnengrund vorgesehen sein
kann, ist nicht dargestellt.
[0042] Fig. 3 veranschaulicht den Anschluss der Duschwanne 23 an eine mit Fliesen 26 belegte
Gebäudewand 25. Die Fliesen 26 sind über Klebemittel 27 bis unmittelbar oberhalb des
Wannenrandes 20, 28 an der Gebäudewand 25 angebracht, so dass zwischen dem unteren
Rand 65 der Fliesen 26 und der Oberseite 18 des Wannenrandes 28 nur ein geringer Spalt
frei bleibt. In diesem Spalt kann ein Abdichtungsmittel 29, z. B. in Form von Silikonkitt
oder einem Dichtungsprofil aus thermoplastischem Material, vorgesehen sein. Die Breite
der Oberseite 18 des Wannenrandes 28 der unmittelbar an die Gebäudewand 25 angrenzenden
Duschwanne 23 ist so bemessen, dass die Oberflächen 64 der Fliesen 26 stufenlos in
die Innenfläche 63 des Wannenrandes 28, d. h. in dem dargestellten Fall unter einem
Winkel zwischen etwa 135° und 180°, fließend übergehen.
[0043] Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dass die Oberseite 18 des einstiegsseitigen Wannenrandes
19 der Duschwanne 23 eine bogenförmige Einsenkung 30 aufweist, um den Einstieg zu
erleichtern. Der untere Rand 31 der Tür 13 kann gemäß Fig. 8 eine entsprechende konvexe
bogenförmige Krümmung aufweisen, um das Austreten von Wasser auf der Einstiegsseite
der Duschkabine bei geschlossener Tür 13 zu verhindern. Der untere Rand 31 der Tür
13 kann aber bspw. gemäß Fig. 7 auch bis zu einer tiefsten Stelle abgeschrägt sein.
Wesentlich in diesem Zusammenhang ist, dass der untere Rand 31 der Tür 13 nicht horizontal
verläuft, sondern ein oder mehrere tiefste Stellen erreicht, zu welchen die untere
Randkante der Tür 13 schräg oder gebogen abfällt, so dass sich zu dieser bzw. diesen
tiefsten Stelle(n) Wasser, welches sich beim Duschen auf der Innenfläche 66 der Tür
13 niedergeschlagen hat, sammelt und schnell nach unten in die Duschwanne 23 abfließt.
[0044] Gemäß Fig. 5 schlägt die Tür 13 mit ihrem unteren Rand 31 an eine Innenkante 34 des
einstiegsseitigen Wannenrandes 19 an. Zu diesem Zweck ist der untere Rand 31 der Tür
13 nach innen unten abgeschrägt. Dadurch, dass die Tür 13 mit ihrem unteren Rand 31
den Wannenrand 19 durchgehend geringfügig überlappt, wird das Austreten von Spritzwasser
verhindert. Zusätzlich kann der einstiegsseitige Wannenrand 19 eine nach innen geneigte
Fläche 32 aufweisen, um dennoch ausgetretenes Spritzwasser zurückzuführen, ebenso
wie die Bodenfläche 33 der Duschwanne 23 geringfügig zu dem Abschluss 17 hin geneigt
ist.
[0045] Fig. 6 zeigt im Verbleich dazu die Anordnung einer Tür 13 der Duschkabine im Verhältnis
zur Duschwanne 23 nach dem Stand der Technik, wonach eine Spalte zwischen Tür 13 und
Duschwanne 23 verbleibt, aus welcher leicht Spritzwasser austreten kann.
[0046] Die Duschwanne 5 ist in dem Eckbereich 35 zwischen einstiegsseitigem Wannenrand 19
und Wannenboden 33 in einem Winkel von 90° mit möglichst kleinem Radius ausgebildet,
was mit Hilfe der Gießtechnik, statt Tiefziehtechnik, unter Verwendung des oben erwähnten
Kunststoffmaterials leicht möglich ist. Diese Ausgestaltung wirkt einem Austreten
von Spritzwasser ebenfalls entgegen.
[0047] Die Fig. 9 und 10 veranschaulichen mögliche facettenartige bzw. abgerundete Profilformen
36 und 37 am unteren Rand des feststehenden Wandteils 12 bzw. der Tür 13.
[0048] Der in Fig. 11 dargestellte Bügel 42 entspricht dem oberen Bügel 2 von Fig. 1. Die
Befestigung des Bügels 42 an der nicht dargestellten Gebäudewand 25 erfolgt über eine
Gewindebüchse 41, einen Stellnippel 40, eine an der Gebäudewand 25 zu befestigende
Mauerplatte 39 und eine diese abdeckende Manschette 38. Die Befestigung der Klemmen
6 an den freien Enden der beiden vertikalen Abwinklungen des Bügels 42 erfolgt ebenfalls
über Gewindebüchsen 41. Gemäß Fig. 12 haben die Klemmen 6 einen Außensechskant, so
dass sie mit einem Werkzeug um ihre vertikale Achse entsprechend den Darsteluungen
in den Fig. 12 D, E und F verdreht werden können. Die Klemmen 6 weisen in ihrem unteren
Klemmabschnitt jeweils zwei Wangen 43 auf, welche zwischen sich einen Klemmschlitz
68 freilassen. Der Klemmschlitz 68 hat eine engste Stelle in Nachbarschaft des einen
Schlitzendes und weitet sich von dieser engsten Stelle aus in beiden Richtungen seitlich
auf. Auf diese Weise ist es möglich, die Klemme 6 jeweils aus der mittleren Stellung
gemäß Fig. 12 E in die beiden seitlichen Schwenkstellungen gemäß den Fig. 12 D und
12 F zu schwenken. Mit Hilfe dieses Verschwenkens kann der feststehende Wandteil 12
seitlich in Anpassung an die Berührungskante mit der Tür 13 einjustiert werden, wozu
die Flexibilität des Glas- bzw. Kunststoffmaterials ausgenutzt werden kann, aus welchem
der feststehende Wandteil 12 besteht.
[0049] Gemäß Fig. 13 ist das rohrförmige obere Ende der Scharnierstange 5 für die Tür 13
über einen Scharnierstift 45, welcher dem Schamierstift 9 von Fig. 1 entspricht mit
dem rohrförmigen nach unten abgewinkelten Abschnitt des Scharnierbügels 49 drehbar
verbunden. Der Scharnierstift 45 lässt sich durch ein Loch 46 in der äußeren Biege
des Scharnierbügels 49 einfügen und wird in dem vertikalen Abschnitt des Schamierbügels
49 und dem oberen Abschnitt der Schamierstange 5 mittels Lagerbüchsen 44 gehalten.
Zwischen dem unteren Ende des vertikalen Abschnitts des Scharnierbügels 49 und dem
oberen Ende der Schamierstange 5 ist ein Abstand 48 vorgesehen, welcher das Anheben
und Absenken der Tür 13 beim Öffnen und Schließen berücksichtigt. Im dem oberen Ende
des Schamierstiftes 45 ist eine Gewindebohrung 47 vorgesehen, in welche ein Handhabungs-
und/oder Dekorationselement eingeschraubt werden kann.
[0050] Fig. 14 veranschaulicht die Lagerung der Schamierstange 5 für die Tür 13 an ihrem
unteren Ende. Zu diesem Zweck befindet sich ein Loch 50 in der Oberseite des Wannenrandes
19 der Duschwanne 23. Das untere Ende der Scharnierstange 5 ist über einen Verbindungszapfen
54 und einen Mitnahmestift 55 drehfest mit einer oberen Schamierscheibe 52 verbunden,
welche auf einer feststehenden unteren Schamierscheibe 53 drehbar um die Drehachse
56 der Schamierstange 5 gelagert ist. Die Schamierscheiben 52, 53 haben zusammenarbeitende
Schrägflächen 69, 70, so dass sich die Tür 13 beim Öffnen anhebt und beim Schließen
absenkt. Der Durchmesser der Schamierstange 5, ist verhältnismäßig groß, so dass eine
gute Lagerstabilität erreicht wird. Im dargestellten Fall beträgt der Durchmesser
der Schamierscheibe 52, 53 etwa das Dreifache des Durchmessers der Schamierstange
5. Der im Wesentlichen von den Schamierscheiben 52, 53 gebildete Hebe/Senkmechanismus
ist im unteren Bereich in einer Einschließung 51 der Duschwanne 23 festgelegt.
[0051] Fig. 15 veranschaulicht im Querschnitt eine bevorzugte Gestaltung der Abdichtprofile
14, 15 und 16. Diese Abdichtprofile bestehen danach aus einem Auge 59, an welches
sich im Abstand zwei nach innen vorgespannte Halteschenkel 60 anschließen, um den
jeweiligen Rand des feststehenden Wandteils 12 bzw. der Tür 13 zu umgreifen. An dem
äußeren, den Halteschenkels 60 abgewandten Umfang befinden sich beidseits der Scheitellinie
61 Dichtrippen 58. Bei Anlage des Auges 59 mit seiner Außenseite an der jeweils abzudichtenden
Fläche übt dieses sowohl an ihrer Scheitellinie 61 als auch an ihrem beiden Dichtrippen
58 eine insgesamt dreifache Dichtfunktion aus, wodurch das Austreten von Spritzwasser
mit großer Sicherheit verhindert wird. Die Abdichtprofile bestehen jedenfalls im Bereich
des Auges 29 aus flexiblem Kunststoff, so dass dieses leicht zusammengedrückt werden
kann. Die gabelförmigen Halteschenkel 60 umklammern den Rand der feststehenden Wand
12 bzw. der Tür 13 aufgrund ihrer Vorspannung so stark, dass das Abdichtprofil jeweils
zuverlässig gehalten ist.
Bezugszeichenliste
[0052]
- 1
- Anschlussstück
- 2
- Bügel
- 3
- Stützbügel
- 4
- Schamierbügel
- 5
- Schamierstange
- 6
- Klemmen
- 7
- Stütz- und Verstellelement
- 8
- Haltebolzen
- 9
- Schamierstift
- 10
- Schamierlager
- 11
- Handgriff
- 12
- feststehendes Wandteil
- 13
- Tür
- 14
- Abdichtprofil
- 15
- Abdichtprofil
- 16
- Abdichtprofil
- 17
- Abfluss
- 18
- Oberseite
- 19
- Wannenrand
- 20
- Seitenwand der Duschwanne
- 21
- Seitenwand der Duschwanne
- 22
- Seitenwand der Duschwanne
- 23
- Duschwanne
- 24
- Unterseite des feststehenden Wandteils
- 25
- Gebäudewand
- 26
- Fliesen
- 27
- Klebemittel
- 28
- Wannenrand
- 29
- Abdichtungsmittel
- 30
- Einsenkung
- 31
- unterer Rand der Tür
- 32
- geneigte Fläche
- 33
- Bodenfläche
- 34
- Innenkante
- 35
- Eckbereich
- 36
- Profilform, facettenartig
- 37
- Profilform, abgerundet
- 38
- Manschette
- 39
- Mauerplatte
- 40
- Stellnippel
- 41
- Gewindebüchse
- 42
- oberer Bügel
- 43
- Wangen der Klemmen
- 44
- Lagerbüchsen
- 45
- Schamierstift
- 46
- Loch im Schamierbügel
- 47
- Gewindebohrung
- 48
- Abstand
- 49
- Schamierbügel
- 50
- Loch
- 51
- Einschließung
- 52
- Schamierscheibe
- 53
- Schamierscheibe
- 54
- Verbindungszapfen
- 55
- Mitnahmestift
- 56
- Drehachse
- 57
- rinnenartiges Profil
- 58
- Dichtrippen
- 59
- Auge
- 60
- Halteschenkel
- 61
- Scheitellinie
- 62
- Innenfläche des feststehenden Wandteils
- 63
- Innenfläche des Wannenrandes
- 64
- Oberflächen der Fliesen
- 65
- unterer Rand der Fliesen
- 66
- Innenfläche der Tür
- 67
- oberer Rand des feststehenden Wandteils
- 68
- Klemmschlitz
- 69
- Schrägfläche
- 70
- Schrägfläche
1. Duschkabine, mit einer Duschwanne (23), wenigstens einem feststehenden Wandteil (12)
und einer Tür (13), wobei die Duschwanne (23) vorzugsweise aus Kunststoff, wie Polymethylmethacrylat
(PMMA) mit anorganischem Füllstoff, insbesondere Quarz, mit Hilfe einer Matrize gegossen
ist, sowie der feststehende Wandteil (12) und die Tür (13) vorzugsweise aus Glas oder
durchsichtigem Kunststoff bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die im Bereich einer mit Fliesen (26) belegten Gebäudewand (25) zu montierende Oberseite
(18) des Wannenrandes (28) eine so geringe Breite hat, dass die Oberflächen (64) der
Fliesen (26) stufenlos in die Innenfläche (63) des Wannenrandes (28) übergehen können.
2. Duschkabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wannenrand (28) im Bereich des feststehenden Wandteils (12) auf seiner Oberseite
(18) ein an die Form der Unterseite (24) des feststehenden Wandteils (12) angepasstes
rinnenartiges Profil (57) aufweist.
3. Duschkabine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Unterseite (24) des feststehenden Wandteils (12) als auch das rinnenartige
Profil (57) zueinander passend leicht gekrümmt sind.
4. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenfläche (62) des feststehenden Wandteils (12) stufenlos in die Innenfläche
(63) des Wannenrandes (28) der Duschwanne (12) übergeht.
5. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem dem Grund des rinnenartigen Profils (57) ein Abdichtmittel, wie Silikonkitt
oder ein Dichtungsprofil aus einem thermoplastischen Kunststoff, vorgesehen ist.
6. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem unteren Rand (65) der auf der Gebäudewand (25) vorgesehenen Fliesen
(26) und dem Wannenrand (28) ein Abdichtungsmittel (29), z. B. in Form von Silikonkitt
oder ein Dichtungsprofil aus einem thermoplastischen Kunststoff, vorgesehen ist.
7. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite (18) des Wannenrandes (28) einstiegsseitig über ihre Länge gesehen
eine bogenförmig konkav gekrümmte Einsenkung (30) aufweist.
8. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Rand (31) der Tür (13) auf eine tiefste Stelle hin schräg und/oder gekrümmt
abfällt, vorzugsweise über seine Länge gesehen bogenförmig konvex gekrümmt ist, insbesondere
entsprechend der Krümmung der Einsenkung (30) des Wannenrandes (28).
9. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der einstiegsseitige Wannenrand (28) eine von außen nach innen abfallende Fläche
(32) aufweist.
10. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Rand (31) der geschlossenen Tür (13) derart an eine Innenkante (34) des
einstiegsseitigen Wannenrandes (28) anliegt, dass die Innenfläche (66) der Tür (13)
entweder mit der Innenfläche (63) des einstiegsseitigen Wannenrandes (28) fluchtet
oder geringfügig nach innen versetzt ist.
11. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Rand (31) der Tür (13) nach innen unten abgeschrägt ist.
12. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenfläche (63) des einstiegsseitigen Wannenrandes (28) mit der Bodenfläche
(33) der Duschwanne (23) einen Winkel von 90° oder weniger bildet.
13. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende Wandteil 812) mittels eines Bügels (2) gehalten ist, welcher einerseits
an der Gebäudewand (25) befestigbar ist und andererseits wenigstens eine Klemme (6)
zum Aufstecken auf den oberen Rand (67) des feststehenden Wandteils (12) trägt.
14. Duschkabine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemme (6) einen sich von einer engsten Stelle aus beidseitig aufweitenden Klemmschlitz
(68) für die Aufnahme des oberen Randes (67) des feststehenden Wandteils (12) aufweist,
und eine Klemm- und Justierwirkung durch Verschwenken der Klemme (6) um ihre senkrechte
Achse geübt wird.
15. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende Wandteil (12) an seiner Innenfläche (62) von einem Bügel (3) abgestützt
ist, welcher einerseits an der Gebäudewand (25) befestigbar ist und andererseits wenigstens
ein vorzugsweise etwa in der Mitte des Wandteils (12) angreifendes Stütz- und Verstellelement
(7) aufweist.
16. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Scharnier der Tür (13) von einer vertikalen Scharnierstange (5) gebildet ist,
welche an ihrem unteren Ende an oder in dem Wannenrand (28) drehbar gelagert ist und
deren oberes Ende mit einem an der Gebäudewand (25) befestigbaren Scharnierbügel (4)
drehbar in Verbindung steht.
17. Duschkabine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharnierstange (5) und der Scharnierbügel (4, 49) als Rohr ausgebildet sind
und über einen Scharnierstift (45) miteinander verbindbar sind.
18. Duschkabine nach einem de Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (13) mit einem Hebe/Senkmechanismus ausgestattet ist.
19. Duschkabine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebe/Senkmechanismus zwei über Schrägflächen (69, 70) aufeinanderliegende, gegeneinander
um die Drehachse (56) oder Scharnierstange (5) verdrehbare Scharnierscheiben (52,
53) aufweist, wobei die untere Scharnierscheibe (53) festliegt und die obere Scharnierscheibe
(52) mit der Tür (13) drehbar gelagert ist.
20. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenfläche (33) der Duschwanne (23) zum Ablauf (17) hin geneigt ist.
21. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 20 dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtprofile (14 bis 16) ein Auge (59) und zwei sich daran im Abstand voneinander
anschließende Halteschenkel (60) aufweisen, wobei vorzugsweise das Auge (59) beidseits
der Scheitellinie (61) zwei Dichtrippen (58) aufweist.
1. A shower cubicle, having a shower tray (23), at least one fixed wall section (12)
and a door (13), the shower tray (23) preferably being moulded from a plastic material,
such as polymethyl methacrylate (PMMA) with inorganic filler, in particular quartz,
using a mould, and the fixed wall section (12) and door (13) preferably being made
of glass or a transparent plastic material, characterized in that the upper side (18) of the edge (28) of the shower tray to be fitted in the region
of a building wall (25) covered with tiles (26) has such a small width that the surfaces
(64) of the tiles (26) can smoothly merge with the inside surface (63) of the edge
(28) of the shower tray.
2. A shower cubicle according to Claim 1, characterized in that, in the region of the fixed wall section (12), the upper side (18) of the edge (28)
of the tray has a groove-like profile (57) which matches the shape of the underside
(24) of the fixed wall section (12).
3. A shower cubicle according to Claim 1 or 2, characterized in that both the underside (24) of the fixed wall section (12) and the groove-like profile
(57) are slightly curved so as to match one another.
4. A shower cubicle according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the inside surface (62) of the fixed wall section (12) smoothly merges with the inside
surface (63) of the edge (28) of the shower tray.
5. A shower cubicle according to one of the Claims 1 to 4, characterized in that provided in the bottom of the groove-like profile (57) are sealing means, such as
silicon mastic or a sealing profile made of a synthetic thermoplastic material.
6. A shower cubicle according to one of Claims 1 to 5, characterized in that provided between the lower edge (65) of the tiles (26) disposed on the building wall
(25) and the edge (28) of the shower tray are sealing means (29), e.g. in the form
of silicon mastic or a sealing profile made of a synthetic thermoplastic material.
7. A shower cubicle according to one of Claims 1 to 6, characterized in that, at the entry side, the upper side (18) of the edge (28) of the shower tray has a
concavely curved depression (30) which takes the form of an arc when viewed over its
length.
8. A shower cubicle according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the lower edge (31) of the door (13) slopes diagonally and/or in the form of a curve
towards a lowest point, and is preferably convexly curved in the form of an arc when
viewed over its length, specifically so as to match the curve of the depression (30)
formed in the edge (28) of the shower tray.
9. A shower cubicle according to one of Claims 1 to 8, characterized in that, on the entry side, the edge (28) of the shower tray has a surface (32) which slopes
downwards from the outside towards the inside.
10. A shower cubicle according to one of Claims 1 to 9, characterized in that, on the entry side, the lower edge (31) of the closed door (13) rests against an
inside edge (34) of the edge (28) of the shower tray in such a way that the inside
surface (66) of the door (13) is either flush with the inside surface (63) of the
edge (28) of the shower tray on the entry side or is slightly offset inwards.
11. A shower cubicle according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the lower edge (31) of the door (13) is bevelled inwards at the bottom.
12. A shower cubicle according to one of Claims 1 to 11, characterized in that, at the entry side, the inside surface (63) of the edge (28) of the shower tray forms
an angle of 90° or less with the bottom surface (33) of the shower tray (23).
13. A shower cubicle according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the fixed wall section (12) is held by means of a bracket (2), which on the one hand
can be fixed to the building wall (25) and on the other hand carries at least one
clamp (6) for fitting to the upper edge (67) of the fixed wall section (12).
14. A shower cubicle according to Claim 13, characterized in that the clamp (6) has a slot (68) which widens on both sides from a narrowest point to
receive the upper edge (67) of the fixed wall section (12), and a clamping and adjusting
action is applied by swivelling the clamp (6) about its vertical axis.
15. A shower cubicle according to one of Claims 1 to 13, characterized in that the fixed wall section (12) is supported on its inside surface (62) by a bracket
(3), which on the one hand can be fixed to the building wall (25) and which on the
other hand includes at least one supporting and adjusting element (7) which is preferably
fitted approximately in the middle of the wall section (12).
16. A shower cubicle according to one of Claims 1 to 15, characterized in that the hinge of the door (13) is formed by a vertical hinge rod (5), which is pivot-mounted
at its lower end on or in the edge (28) of the shower tray and at its upper end is
rotatably connected to a hinge bracket (4) which can be fixed to the building wall
(25).
17. A shower cubicle according to Claim 16, characterized in that the hinge rod (5) and the hinge bracket (4, 49) are tubular in form and can be joined
together by means of a hinge pin (45).
18. A shower cubicle according to one of Claims 1 to 17, characterized in that the door (13) is fitted with a lifting/lowering mechanism.
19. A shower cubicle according to Claim 18, characterized in that the lifting/lowering mechanism comprises two hinge plates (52, 53), which lie one
on top of the other with sloping surfaces (69, 70) and can rotate relative to one
another about the axis of rotation (56) or hinge rod (5), the lower hinge plate (53)
being fixed and the upper hinge plate (52) being pivot-mounted with the door (13).
20. A shower cubicle according to one of Claims 1 to 19, characterized in that the bottom surface (33) of the shower tray (23) slopes down towards the drain (17).
21. A shower cubicle according to one of Claims 1 to 20, characterized in that the sealing profiles (14 to 16) include an eye (59) and two adjoining holding legs
(60) disposed at a distance from one another, the eye (59) preferably having two sealing
ribs (58) on either side of the apex line (61).
1. Cabine de douche, avec un bac de douche (23) au moins une partie de paroi (12) fixe
et une porte (13), le bac de douche (23) étant de préférence moulé à l'aide d'une
matrice avec une matière plastique, telle que du polyméthylméthacrylate (PMMA) contenant
des matières de remplissage minérales, en particulier du quartz, la partie de paroi
fixe (12) et la porte (13) étant de préférence en verre ou en matière plastique transparente,
caractérisée en ce que la face supérieure (18) du bord du bac (28), qui doit être montée au niveau d'un
mur de bâtiment (25) couvert de carreaux (26), a une largeur si fine que la transition
entre les surfaces (64) des carreaux (26) et la surface intérieure (63) du bord du
bac (28) se fait sans marche.
2. Cabine de douche selon la revendication 1, caractérisée en ce que le bord du bac (28) présentant dans le domaine de la partie de paroi fixe (12), sur
sa face supérieure (18), un profilé (57) en forme de gorge adapté à la forme du bord
inférieur (24) de la partie de paroi fixe (12).
3. Cabine de douche selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le bord inférieur (24) de la partie de paroi fixe (12) aussi bien que le profilé
en forme de gorge (57) présentent chacun une légère courbure adaptée l'une à l'autre.
4. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la transition entre la surface intérieure (62) de la partie de paroi fixe (12) et
la surface intérieure (63) du bord (28) du bac de douche (12) se fait sans marche.
5. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'un moyen d'étanchéité, tel qu'un mastic de silicone ou un profilé d'étanchéité réalisé
dans une matière plastique thermoplastique, est prévu dans le fond du profilé en forme
de gorge (57).
6. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'un moyen d'étanchéité (29) est prévu, par exemple sous forme d'un mastic de silicone
ou d'un profilé d'étanchéité réalisé dans une matière plastique thermoplastique, entre
le bord inférieur (65) des carreaux (26) prévus sur le mur de bâtiment (25) et le
bord du bac (28).
7. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la face supérieure (18) du bord du bac (28) du côté de l'entrée est munie, considérée
sur sa longueur, d'un affaissement arqué concave (30).
8. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le bord inférieur (31) de la porte (13) descend obliquement et / ou de façon cintrée
vers un point le plus bas, de préférence il est arqué de façon convexe sur sa longueur,
en particulier selon la courbure de l'affaissement (30) du bord du bac (28).
9. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le bord du bac (28) du côté de l'entrée est muni d'une surface (32) en pente descendante
de l'extérieur vers l'intérieur.
10. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le bord inférieur (31) de la porte (13) fermée est de telle sorte contiguë à un bord
intérieur (34) du bord du bac (28) du côté de l'entrée que la surface intérieure (66)
de la porte (13) soit est alignée avec la surface intérieure (63) du bord du bac (28)
du côté de l'entrée soit est décalée très légèrement vers l'intérieur.
11. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le bord inférieur (31) de la porte (13) est biseauté en bas vers l'intérieur.
12. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que la surface intérieure (63) du bord du bac (28) du côté de l'entrée forme avec le
fond (33) du bac de douche (23) un angle de 90° ou moins.
13. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que la partie de paroi fixe (12) est maintenue au moyen d'un étrier (2) qui d'un côté
peut être fixé au mur de bâtiment (25) et de l'autre côté est muni d'une pince (6)
pour saisir le bord supérieur (67) de la partie de paroi fixe (12).
14. Cabine de douche selon la revendication 13, caractérisée en ce que la pince (6) est munie d'une fente de serrage (68) s'élargissant des deux côtés d'un
point plus étroit, destinée à recevoir le bord supérieur (67) de la partie de paroi
fixe (12), et une action de serrage et d'ajustement est exercée en faisant pivoter
la pince (6) autour de son axe vertical.
15. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que la partie de paroi fixe (12) est soutenue par sa surface intérieure (62) par un étrier
(3) qui d'un côté peut être fixé au mur de bâtiment (25) et de l'autre côté est muni
d'au moins un élément d'appui et d'ajustement (7) saisissant la partie de paroi (12)
de préférence vers son milieu.
16. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisée en ce que la charnière de la porte (13) est formée par une tige charnière (5) dont l'extrémité
inférieure est logée sur ou dans le bord du bac (28) de façon à pouvoir pivoter et
dont l'extrémité supérieure est reliée de façon à pouvoir pivoter à un étrier charnière
(4) pouvant être fixé au mur de bâtiment (25).
17. Cabine de douche selon la revendication 16, caractérisée en ce que la tige charnière (5) et l'étrier charnière (4, 49) ont la forme de tube et peuvent
être reliés entre eux au moyen d'un tourillon pivotant (45).
18. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisée en ce que la porte (13) est munie d'un mécanisme de levage/descente.
19. Cabine de douche selon la revendication 18, caractérisée en ce que le mécanisme de levage/descente est muni de deux disques charnière (52, 53) reposant
l'un sur l'autre par des surfaces inclinées (69, 70), pouvant pivoter l'un par rapport
à l'autre autour de l'axe de rotation (56) ou de la tige charnière (5), le disque
charnière inférieur (53) étant fixe et le disque charnière supérieur (52) pouvant
pivoter avec la porte (13).
20. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisée en ce que la surface du fond (33) du bac de douche (23) est inclinée en direction de l'écoulement
(17).
21. Cabine de douche selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les profilés d'étanchéité (14 à 16) sont munis d'un oeil (5) se prolongeant par deux
branches support (60) à distance l'une de l'autre, l'oeil (59) étant muni de préférence
de deux nervures d'étanchéité (58) de chaque côté de la ligne de crête (61).