[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder
nach Oberbegriff des Hauptanspruchs.
[0002] Wesentlich an der vorliegenden neuen Kombination aus einer Rosette mit zugeordnetem
Schließzylinder ist ein in den Schließzylinder integrierter elektrischer Verbraucher,
der über einen elektrischen Schaltkreis dann von einer Sperr- in eine Freigabestellung
verbracht wird, wenn ein zugangsberechtigter Schlüssel in den Schließzylinder eingeführt
ist. In diesem Fall wird ein durch elektrischen Strom aktivierbares Sperrelement von
dem elektrischen Schaltkreis aktiviert und die Drehbewegung des Zylinderkerns freigegeben.
Der elektrische Schaltkreis kann in der Rosette, im Schließzylinder oder aufgeteilt
in der Rosette und im Schließzylinder untergebracht sein.
[0003] In einer speziellen vorbekannten Ausführungsform weist ein derartiger Schließzylinder
zusätzlich zu dem elektrischen Verbraucher auch mechanische Zuhaltungen auf, die über
entsprechende mechanische Einschnitte oder Ausnehmungen im Schlüssel von ihrer Sperr-
in ihre Freigabestellung bringbar sind, sofern ein zugangsberechtigter Schlüssel verwendet
wird.
[0004] Derartiger spezieller Schließzylinder ist beispielsweise bekannt aus der EU 96 107
056.
[0005] Dieser Schließzylinder zeichnet sich durch eine kompakte Bauweise aus. Neben den
mechanischen Zuhaltungen sind sowohl der elektrische Schaltkreis als auch das durch
elektrischen Strom aktivierbare Sperrelement und der elektrische Energiespeicher im
Zylindergehäuse untergebracht.
[0006] Es darf deshalb bei diesem Schließzylinder eine Mindestbaulänge nicht unterschritten
werden, da ansonsten nicht mehr alle diese Baugruppen innerhalb des Zylindergehäuses
untergebracht werden können.
[0007] Aufgrund der genannten Abmessungen derartiger Schließzylinder gestaltet sich die
Aufnahme größerer Batterien oder weiterer Baugruppen wie Ladeschaltungen in das Zylindergehäuse
schwierig, so lange die betreffende Baulänge des Schließzylinders nicht vergrößert
wird. Zwar läßt sich die Baulänge auf der Außenseite oder der Innenseite ohne weiteres
vergrößern. Größere Außenlängen jedoch bedeuten bei den Türblattdicken der in Deutschland
üblichen Falztüren stets die Verwendung von entsprechend dicken Türschilden, um das
Ergreifen des über das Türblatt vorstehenden Endes des Schließzylinders mit einer
Zange oder dergleichen zu verhindern. Größere Innenlängen verlangen aus optischen
Gründen nach entsprechend dicken Innenschilden.
[0008] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Rosette zur Kombination mit
einem zugeordneten Schließzylinder der bekannten Bauart so weiterzubilden, daß der
im Zylindergehäuse für den Einbau elektronischer Baugruppen zur Verfügung stehende
Raum für den Einbau in genormte Falztüren vergrößert wird.
[0009] Diese Aufgabe löst die Erfindung mit dem Merkmalen des Hauptanspruchs.
[0010] Aus der Erfindung ergibt sich unter anderem der Vorteil, daß nunmehr der elektrische
Energiespeicher ohne Ausbau des Schließzylinders zugänglich ist. Zu diesem Zweck muß
lediglich die Rosette abgebaut werden, so daß der innerhalb der Rosette befindliche
elektrische Energiespeicher leicht auswechselbar ist.
[0011] Da zudem in der Rosette ein erhöhtes Platzangebot besteht, können auch kapazitätsgrößere
Batterien eingebaut werden, so daß die Zeitintervalle zum Auswechseln der Batterien
größer werden.
[0012] Diese Vorteile werden dadurch erreicht, daß der elektrische Energiespeicher anstelle
im Schließzylinder nunmehr in der zugeordneten Rosette untergebracht wird, wobei zwischen
der Rosette und dem vorstehenden Teil des Schließzylinders Vorrichtungen zur Übertragung
elektrischer Energie vorgesehen sein können, die den Energiespeicher in der Rosette
mit dem elektrischen Schaltkreis und den elektrischen Verbrauchern in dem Schließzylinder
verbinden.
[0013] Die Energieübertragung kann kontaktgebunden oder kontaktlos erfolgen. Hierfür werden
Ausführungsbeispiele angegeben.
[0014] Wesentlicher Gedanke der Erfindung ist das Auslagern des elektrischen Energiespeichers
aus dem Zylindergehäuse in eine an den Schließzylinder angepasste Rosette, wobei zusätzlich
noch der Energieaustausch zwischen Rosette und Schließzylinder sicherzustellen ist.
[0015] Dabei ist die Rosette erfindungswesentlich nicht an der mechanischen Sicherung gegen
mechanischen Gewaltangriff des Türblattes beteiligt und ist somit auf einfache Weise
- auch diebstahlgesichert - auf der Innenseite des Türblatts montierbar.
[0016] Die Befestigung der Rosette muß allerdings unmittelbar am Schließzylinder erfolgen
unabhängig davon, ob auf der Innenseite bereits eine Innenrosette oder ein Innenschild
sitzt.
[0017] Hierfür werden Ausführungsbeispiele angegeben.
[0018] Ein wesentlicher Vorteil der Rosette ist auch die praktisch unbegrenzte Baugröße,
die ohne weiteres innerhalb der üblichen Beschlagsabmessungen oder darüber liegen
kann.
[0019] Aus diesem Grunde lassen sich innerhalb der Rosette neben dem elektrischen Energiespeicher
auch weitere Baugruppen für Sonderfunktionen unterbringen. Auch hierfür werden Ausführungsbeispiele
angegeben.
[0020] Gleichwohl und insbesondere bei Innentüren kann die erfindungsgemäße Rosette auf
dem Schließzylinder sowohl auf der Türaußenseite als auch auf der Türinnenseite angebracht
werden. Da allerdings die Rosette auch Baugruppen mit Sonderfunktionen wie zum Beispiel
zur Schlüsselerkennung oder zur Registrierung der Schlüsselbenutzungszeiten oder dergleichen
aufnehmen kann, muß von Fall zu Fall entschieden werden, wo die Rosette angeordnet
wird.
[0021] Andererseits bietet die Anordnung der Rosette auf der Türinnenseite von Außentüren
den zusätzlichen Vorteil, daß keine zusätzlichen Diebstahlsicherungen etc. vorzusehen
sind.
[0022] Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0023] Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig.1
- ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung in Seitenansicht,
- Fig.2a
- ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in axialer Aufsicht,
- Fig.2b
- ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel der Rosette ohne zugehörigen Schließzylinder,
- Fig.2c
- das Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2b in Seitenansicht,
- Fig.3a
- eine Rosette mit Zylinderstegabdeckung in Seitenansicht (Schnitt),
- Fig.3b
- eine Rosette mit Zylinderstegabdeckung in frontaler Aufsicht,
- Fig.3c
- zugehöriger Profilzylinder in Seitenansicht,
- Fig.4a
- ein Ausführungsbeispiel mit rosettenseitigem Datenempfang über Antenne mit Transponderleseeinrichtung
in der Rosette,
- Fig.4b
- ein Ausführungsbeispiel mit Empfangseinheit für externe Informationsquellen,
- Fig.4c
- ein Ausführungsbeispiel für einen Schließzylinder mit Transponder und Transponderleseeinrichtung
auf der Türaußenseite,
- Fig.5a
- Rosette mit Leiterbahnen,
- Fig.5b
- Querschnittsansicht gemäß Fig.5a,
- Fig.5c
- zugehöriger Schließzylinder mit mechanischen Zuhaltungen,
- Fig.5d
- Schließzylinder mit Stößel- oder Schleifkontakten,
- Fig.5e
- Rosette mit rosettenseitiger Antenne und Schließzylinder mit schließzylinderseitiger
Antenne,
- Fig.5f
- Anordnung von Photodiode und Photoempfänger zwischen Rosette und Schließzylinder,
- Fig.6a
- verbessertes Ausführungsbeispiel mit Display, Ladeschaltkreis und Solarzelle,
- Fig.6b
- Ausführungsbeispiel mit Uhrenbaustein (schematisch) in Frontalaufsicht,
- Fig.7
- Ausführungsbeispiel mit Abzugsperre.
[0024] Sofern im folgenden nichts anderes gesagt ist, gilt die folgende Beschreibung stets
für alle Figuren.
[0025] Die Figuren zeigen eine Rosette 1 mit zugeordnetem Schließzylinder 2. Der Schließzylinder
2 enthält ein durch elektrischen Strom aktivierbares Sperrelement 5, welches im Zylindergehäuse
angeordnet ist.
[0026] Hierbei kann es sich um einen elektromagnetisch oder elektromotorisch angetriebenen
Stift handeln, der in seiner Sperrstellung die Trennungsfuge zwischen dem drehbaren
Schließkern 39 und dem Zylindergehäuse überschreitet und dabei in eine entsprechende
Bohrung des Schließkerns 39 einfährt.
[0027] Derartiges Sperrelement 5 wird von einem zugangsberechtigten Schlüssel 6 über den
elektrischen Schaltkreis 3 aus seiner Sperr- in seine Freigabelage verbracht, so daß
dann - zugangsberechtigter Schlüssel vorausgesetzt - der Schließkern 39 gedreht werden
kann.
[0028] Der elektrische Schaltkreis 3 ist im Ausführungsbeispiel im Schließzylinder 2 untergebracht.
Er dient der Ansteuerung des Sperrelements 5. Der Schaltkreis 3 kann aber auch in
der Rosette 1 sitzen oder auf Rosette 1 und Schließzylinder 3 aufgeteilt sein.
[0029] Wesentlich ist nun, daß in der Rosette 1 ein elektrischer Energiespeicher 9 untergebracht
ist, welcher der Stromversorgung des Sperrelements 5 innerhalb des Schließzylinders
2 dient. Zu diesem Zweck sind zwischen der Rosette 1 und dem Schließzylinder 2 Vorrichtungen
zur Übertragung elektrischer Energie 10,11;14,15;16,17 vorgesehen, von denen hier
die der Rosette zugeordneten Vorrichtungen 10,14,16 über elektrische Leitungen 12
mit dem Energiespeicher 9 und die dem Schließzylinder 2 zugeordneten Vorrichtungen
11,15,17 über elektrische Leitungen 13 mit dem Schaltkreis 3 verbunden sind, welcher
dazu dient, das Sperrelement 5 von der Sperr- in die Freigabelage zu verbringen.
[0030] Wesentlich ist die Möglichkeit, das elektrische Sperrelement 5 über die dem Schließzylinder
zugeordneten Vorrichtungen 11,13,15,17 mit elektrischem Strom beaufschlagen zu können.
Dies kann zum Beispiel über eine fest installierte Kabelverbindung zwischen Rosette
1 und Schließzylinder 2 erfolgen.
[0031] Ohne Einschränkung der Erfindung hierauf zeigen die Figuren übereinstimmend Schließzylinder
2, die als Profilzylinder ausgebildet sind und einen kreiszylindrischen Bereich zur
Aufnahme des Schließkerns 39 besitzen, sowie einen daran unmittelbar anschließenden
stegartigen Bereich 38.
[0032] Zweckmäßigerweise sind die Vorrichtungen zur Übertragung von elektrischer Energie
10,11;14,15;16,17 jeweils paarweise vorhanden und einerseits am Innenumfang der Rosette
und andererseits am vorstehenden 8 Teil des Schließzylinders angebracht. In den gezeigten
Ausführungsbeispielen befinden sich auf einer entsprechenden Abflachung auf der Unterseite
des Zylinderstegs Stößel- oder Schleifkontakten 15, die mit entsprechend nach oben
zeigenden Leiterbahnen 14 an der Rosette 1 zusammengebracht werden.
[0033] Abgesehen von dieser kontaktgebundenen Übertragung des elektrischen Stroms können
auch kontaktlos miteinander kommunizierende Antennen 16,17 verwendet werden, wie beispielsweise
Fig.5e zeigt. Außerdem ist die Verwendung von Datenbusleitungen möglich.
[0034] Die Verwendung von Antennen bietet zusätzlich den Vorteil, daß neben der Übertragung
der elektrischen Energie zwischen Rosette 1 und Schließzylinder 2 auch elektrische
Informationen zwischen zugangsberechtigtem Schlüssel, 6 und Schließzylinder 2 übertragen
werden können. Zu diesem Zweck muß die der Rosette 1 zugeordnete Antenne 16 in einen
entsprechenden elektrischen Schaltkreis 26 zum Datenempfang und/oder zur Datenauswertung
der auf dem zugangsberechtigtem Schlüssel gespeicherten Daten eingebunden sein.
[0035] Der Datenaustausch zwischen zugangsberechtigtem Schlüssel 6 und Schließzylinder 2
erfolgt aber über ein gesondertes Antennenpaar 50,51, wobei die dem Schließzylinder
2 zugeordnete Antenne 51 in dem stirnseitig eingesetzten Funktionsmodul 46a sitzt,
welches sich auf der Außenseite 49 des Türblatts 7 befindet. Dieses Funktionsmodul
hat eine elektrische Verbindung zum elektrischen Schaltkreis 26, der im Schließzylinder
2 oder in der Rosette 1 untergebracht sein kann.
[0036] Ausdrücklich soll dieser elektrische Schaltkreis 26 zum Datenempfang auch innerhalb
des Schließzylinders untergebracht werden können, sofern für die Übertragung der elektrischen
Energie von der Rosette 1 auf den Schließzylinder 2 und für die Übertragung der Zugangsberechtigungsdaten
vom Schlüssel 6 zum Schaltkreis 26 gesorgt ist.
Die Verwendung von Datenbusleitungen gestattet bei geringer Anzahl von Leitungen hohe
Vielfalt von Übertragungsmöglichkeiten
[0037] Ergänzend hierzu zeigt Fig.4a ein Ausführungsbeispiel, bei welcher der Datenaustausch
zwischen Schlüssel 6 und Rosette 1 mittels einer der Rosette 1 zugeordneten Antenne
16 über eine berührungslose Paarung aus Transponder 50 und zugeordneter Transponderleseeinrichtung
51 erfolgt. Hier ist die Transponderleseeinrichtung 51 in den elektrischen Schaltkreis
26 zum Datenempfang eingebunden und befindet sich innerhalb der Rosette 1.
[0038] Wie Fig.4a in Verbindung mit Fig.4c zeigt, ist auf der nicht mit einer erfindungsgemäßen
Rosette beaufschlagten Außenseite 49 des Schließzylinders 2 eine entsprechende Transponderleseeinrichtung
51 vorgesehen, die ihrerseits unmittelbar mit dem innerhalb der Schlüsselreide angeordneten
Transponder 50 kommuniziert und den elektrischen Schaltkreis 3, der innerhalb des
Schließzylinders 2 oder innerhalb der Rosette 1 oder aufgeteilt innerhalb des Schließzylinders
2 und innerhalb der Rosette 1 sitzen kann, mit entsprechenden Signalen beaufschlagt.
[0039] Hier soll jedoch auch in jedem Fall der elektrische Energiespeicher in einer auf
der Innenseite 48 angeordneten erfindungsgemäßen Rosette 1 angeordnet sein, so daß
auch der innerhalb des Schließzylinders sitzende elektrische Schaltkreis 3 für das
Sperrelement 5 von dort seine Energie erhält, während der zugangsberechtigte Schlüssel
6 auf der Außenseite 49 des Türblatts 7 eingesteckt wird.
[0040] Ergänzend hierzu zeigt Fig.5f ein Ausführungsbeispiel, bei welchem der Datenaustausch
zwischen Rosette 1 und Schließzylinder 2 über eine Paarung aus Photodiode 18 und Photoempfänger
19 erfolgt, wobei auch hier dasjenige Bauteil aus Photodiode 18 und Photoempfänger
19, welches der Rosette 1 zugeordnet ist, in den elektrischen Schaltkreis 26 zum Datenempfang
eingebunden sein kann.
[0041] Ergänzend hierzu zeigt Fig.5e ein Ausführungsbeispiel, bei welchem der elektrische
Schaltkreis 26 eine Auswerteelektronik 17.1 enthält, die entweder in der Rosette 1
oder im Schließzylinder untergebracht ist. Die Auswerteelektronik 17.1 dient der Identifikation
oder Erkennung der vom zugangsberechtigten Schlüssel 6 zu übertragenden Daten, die
ihrerseits nur über eine entsprechende Datenverbindung zur Auswerteelektronik 17.1
gelangen können.
[0042] Zusätzlich kann vorgesehen sein, der Auswerteelektronik 17.1 im Schließzylinder eine
in der Rosette 1 untergebrachte Ansteuerelektronik 20 vorzuordnen, die zur Beaufschlagung
des elektrischen Schaltkreises 3 im Schließzylinder mit einem Sperr- oder Freigabesignal
dient. Diese Weiterbildung zeigt Fig.4a, wo die Ansteuerelektronik 20 über eine entsprechende
Datenleitung mit einem zugehörigen Empfänger innerhalb des Schließzylinders 2 kommuniziert.
[0043] Ergänzend hierzu zeigt Fig.4b eine Weiterbildung, bei welcher die Rosette 1 mit einer
Empfangseinheit 21 versehen ist, die dem Informationsaustausch mit einer weiteren
externen Informationsquelle 22,24 dient. Hierunter ist eine Informationsquelle zu
verstehen, die nicht mit der Schlüsselreide gekoppelt ist, sondern beispielsweise
als Programmiergerät 24 oder dgl. ausgebildet ist. Als Datenleitungen können Datenbusleitungen
23 vorgesehen sein, die beispielsweise mit einer gebäudeseitig fest installierten
Datenverarbeitungsanlage in Verbindung stehen.
[0044] Wie insbesondere Fig.4b zeigt, kann die Empfangseinheit 21 mit der externen Informationsquelle
22 berührungslos oder kontaktgebunden kommunizieren.
[0045] Ferner kann es sinnvoll sein, im Auswerteschaltkreis 26 einen elektronischen Speicher
25 vorzusehen, welcher der dauerhaften Abspeicherung der übermittelten Daten dient,
die gegebenenfalls, zum Beispiel bei Umprogrammierung auf einen anderen zugangsberechtigten
Schlüssel, überschrieben werden können.
[0046] Festzuhalten ist insoweit, daß der elektronische Speicher 25, die Ansteuerelektronik
20, die rosettenseitige Antenne 16 und gegebenenfalls der Transponder 50 bzw. die
Transponderleseeinrichtung 51 allesamt in den rosettenseitigen Schaltkreis 26 zum
Datenempfang eingebunden sein können.
[0047] Um unbefugte Manipulationen zu erschweren, sollte der elektrische Energiespeicher
9 erst nach Demontage der Rosette 1 vom Türblatt 7 zugängig sein.
[0048] Dies kann beispielsweise über eine verdeckte Schraubbefestigung ermöglicht sein.
Alternativ zeigen die Figuren die Verwendung einer Klemmschraube 43, welche nur mit
einem nicht genormten Spezialwerkzeug lösbar ist.
[0049] Darüber hinaus zeigt insbesondere Fig.7, daß die Rosette 1 über eine Abzugsperre
27 mit dem Schließzylinder 2 verbunden ist. Hierzu ist zum Beispiel ein nach innen
federbelasteter Sperrstift vorgesehen, der in einer Radialbohrung des Zylindergehäuses
sitzt und sich mit seinem Fuß auf dem drehbaren Zylinderkern abstützt. Dabei überragt
der Sperrstift das Zylindergehäuse und greift mit dem überragenden Teil in eine Gegentasche
28 der Rosette 1 ein. Der drehbare Zylinderkern besitzt auf seinem Umfang eine Abflachung,
die bei einer vorbestimmten Drehstellung unter den Fuß des Sperrstifts gelangt, sodaß
dieser aus der Gegentasche herausfährt und im Zylindergehäuse versinkt. In dieser
Drehstellung kann die Rosette abgezogen werden.
[0050] Ergänzend hierzu zeigt zum Beispiel Fig.3a eine Weiterbildung, bei welcher die Befestigung
der Rosette 1 am Schließzylinder 2 innerhalb eines vorbestimmten Längsbereichs überall
möglich ist. Zu diesem Zweck ist ein vorbestimmtes Axialspiel 41 vorgesehen, innerhalb
dessen die Rosette 1 auf den Schließzylinder 2 in axialer Richtung hin- und herverfahren
werden kann.
[0051] Ergänzend hierzu zeigt Fig.6b die Anordnung eines akustischen oder optischen Signalgebers
29 an der Rosette 1 ebenso wie einen - vorzugsweise unsichtbaren - Uhrenbaustein 43,
welcher ebenfalls über den elektrischen Energiespeicher 9 mit elektrischer Energie
versorgt werden kann.
[0052] Zusätzlich zeigt Fig.6a die optionale Anordnung eines Displays 30 sowie die Anordnung
einer Solarzelle 32 auf der Außenseite der Rosette. Die Solarzelle 32 ist in einen
Ladeschaltkreis 31 eingebunden, welcher der Daueraufladung eines als Akkummulator
ausgebildeten elektrischen Energiespeichers 9 dient.
[0053] Alternativ hierzu kann der elektrische Energiespeicher auch aus einer oder mehreren
Batterien 9 bestehen oder von einem Kondensatorschaltkreis gebildet werden.
[0054] Um zu verhindern, daß die Rosette 1 unberechtigter Weise entfernt wird kann zusätzlich
ein Deckelkontakt 34 vorgesehen sein, welcher in einen Alarmschaltkreis eingebunden
ist, der bei unberechtigter Entfernung der Rosette 1 geschlossen wird. Ein besonderer
Vorteil der erfindungsgemäßen Rosette 1 in Verbindung mit einem Profilzylinder besteht
darin, daß die Rosette den stegartigen Bereich des Profilzylinders über eine Zylinderstegabdeckung
44 vollständig abschließen kann.
[0055] Bei dieser Weiterbildung wird der zugeordnete Profilzylinder 2 stirnseitig so weit
abgedeckt, daß nur noch der kreiszylindrische Bereich des Profilzylinders zusammen
mit dem Schließkern 39 zur Aufnahme des Schlüssels 6 zugänglich bleibt.
[0056] Wie bereits erwähnt, ist die Anordnung der Rosette auf der Außenseite 49 oder der
Innenseite 48 des Türblatts 7 optional.
[0057] Alternativ hierzu könnten auf beiden Seiten des Schließzylinders 2 entsprechende
Rosetten angeordnet sein, insbesondere sofern die Rosette 1 Funktionsmodule mit Sonderfunktionen
enthält, zum Beispiel Uhrenbausteine 33, zum Beispiel zum Speichern der Schlüsselbenutzungszeiten,
die vorzugsweise elektrisch auslesbar sein können.
[0058] Ergänzend hierzu zeigt Fig.4a die Verwendung einer erfindungsgemäßen Rosette 1 als
zusätzliche Rosette, die auf eine zum Schließzylinder 2 gehörige und im Verhältnis
zur Rosette 1 kleinere Beschlagrosette 35 aufgesetzt wird. Um hier zu verhindern,
daß die aufgesetzte Rosette, welche erfindungsgemäß mit Batterie ausgestattet ist,
gewaltsam hintergriffen wird, ist ein Unterfütterungsstück 36 vorgesehen, das entweder
mit dem Türblatt 7 oder mit der aufgesetzten Rosette 1 starr verbunden ist und auch
gewaltsam nicht entfernt werden kann.
[0059] Hierzu dient eine Verschraubung 47, welche das Unterfütterungsstück 36 in seiner
vorgesehen Position hält.
[0060] Ergänzend hierzu zeigt Fig.5c einen Schließzylinder 1, der neben dem grundsätzlich
vorhandenen elektrisch aktivierbaren Sperrelement 5 auch mechanische Zuhaltungen 42
enthält, die über entsprechende Einschnitte oder Ausnehmungen im zugangsberechtigten
Schlüssel aus ihrer Sperr- in ihre Freigabelage bringbar sind.
[0061] Bekannterweise handelt es sich hier um Paarungen aus Kern- und Zylinderstiften, die
über die jeweilige Tiefe der Einschnitte bzw. Ausnehmungen so ausgerichtet werden,
daß sie bei zugangsberechtigtem Schlüssel mit ihren gemeinsamen Berührungsflächen
in der Trennfuge zwischen Schließkern 39 und Zylindergehäuse liegen. Diesbezüglich
wird auf den Stand der Technik hingewiesen.
[0062] Ergänzend ist hier gezeigt, daß die mechanischen Zuhaltungen 42 allein im kreiszylindrischen
Bereich 37 des Profilzylinders angeordnet sind, während das elektrisch aktivierbare
Sperrelement 5 innerhalb des Zylinderstegs 38 des Profilzylinders untergebracht ist.
[0063] Es soll noch darauf hingewiesen werden, daß mit der Rosette 1 nach dieser Erfindung
insbesondere Schließzylinder 2 kombiniert werden können, bei denen die elektrischen/elektronischen/elektromechanischen
Bauteile des elektrischen Schaltkreises 3 in separaten Funktionsmodulen 46a bzw. 46i
sitzen können, die stirnseitig in dem Zylindersteg 38 angebracht sind. Wie insbesondere
Fig.4c zeigt, können sich die Funktionsmodule der unterschiedlichen Stirnseiten, je
nachdem ob diese an der Außenseite 49 oder der Innenseite 48 sitzen, voneinander unterscheiden.
Maßgeblich ist an dem außenseitigen (49a) Funktionsmodul 46 die Antenne 51, die mit
der zugeordneten Antenne 50 im Schlüssel kommuniziert. Das innenseitige (48) Funktionsmodul
46i dient vorzugsweise der Aufnahme der Stößel- oder Schleifkontakte 15. Bei Berücksichtigung
der Darstellungen aus den Fig.4a,b,c sowie 5a bis f ist die Anbringung der zylinderseitigen
elektrischen Leitungen auch unter zu Hilfenahme von Stößel- oder Schleifkontakten
an einem entsprechenden Funktionsmodul 46i ohne weiteres möglich und vereinfacht den
Bauaufwand für den Schließzylinder 2.
Bezugszeichenaufstellung:
[0064]
- 1
- Rosette
- 2
- Schließzylinder
- 3
- elektrischer Schaltkreis
- 5
- elektrisch aktivierbares Sperrelement
- 6
- zugangsberechtigter Schlüssel
- 7
- Türblatt
- 8
- vorstehende Länge
- 9
- elektrischer Energiespeicher
- 10
- rosettenseitige Vorrichtung zur Übertragung elektrischer Energie
- 11
- zylinderseitige Vorrichtung zur Übertragung elektrischer Energie
- 12
- elektrische Leitungen innerhalb der Rosette
- 13
- elektrische Leitungen innerhalb des Schließzylinders
- 14
- Leiterbahnen
- 15
- Stößel- oder Schleifkontakte
- 16
- rosettenseitige Antenne
- 17
- schließzylinderseitige Antenne
- 17.1
- Auswerteelektronik
- 18
- Photodiode
- 19
- Photoempfänger
- 20
- Ansteuerelektronik
- 21
- Empfangseinheit
- 22
- externe Informationsquelle
- 23
- Datenbus
- 24
- Programmiergerät
- 25
- elektronischer Speicher im Auswerteschaltkreis
- 26
- rosettenseitiger Schaltkreis zum Datenempfang
- 27
- Abzugsperre
- 28
- Gegentasche in der Rosette
- 29
- optischer/akustischer Signalgeber
- 30
- Display
- 31
- Ladeschaltkreis
- 32
- Solarzelle
- 33
- Uhrenbausteine
- 34
- Deckelkontakt
- 35
- Beschlagrosette
- 36
- Unterfütterungsstück
- 37
- kreiszylindrischer Bereich des Schließzylinders
- 38
- stegartiger Bereich des Schließzylinders
- 39
- Schließkern
- 40
- Schlüsselkanal
- 41
- Axialspiel
- 42
- mechanische Zuhaltungen
- 43
- Klemmschraube
- 44
- Zylinderstegabdeckung
- 45
- Zylinderstirnseite ohne Funktionsmodul
- 46a
- stirnseitig eingesetztes äußeres Funktionsmodul, vorstehend
- 46i
- stirnseitig eingesetztes inneres Funktionsmodul
- 47
- Verschraubung für Unterfütterungsstück
- 48
- Innenseite
- 49
- Außenseite
- 50
- Transponder
- 51
- Transponderleseeinrichtung
- 52
- Innenschild
- 53
- Außenschild
1. Rosette (1) für einen zugeordneten Schließzylinder (2), der ein durch elektrischen
Strom aktivierbares Sperrelement (5) enthält, wobei das Sperrelement (5) von einem
zugangsberechtigten Schlüssel (6) über einen elektrischen Schaltkreis (3) aus einer
Sperr- in eine Freigabelage bringbar ist und wobei der eingebaute Schließzylinder
(2) auf der Innenseite (48) mit einer vorstehenden Länge (8) über das Türblatt (7)
und gegebenenfalls den Innenbeschlag (52) hervorsteht,
dadurch gekennzeichnet, daß
1.0 in der Rosette (1) ein elektrischer Energiespeicher (9) untergebracht ist, und
daß
1.1 die Rosette (1) und der Schließzylinder (2) über zu- sammengehörige Vorrichtungen
zur Übertragung elektrischer Energie (10,11;14,15;16,17) verfügen, von denen
1.2 die der Rosette (1) zugeordneten Vorrichtungen (10, 14,16) über elektrische
Leitungen (12) mit dem Energespeicher (9) verbunden sind und wobei
1.3 das Sperrelement (5) über die dem Schließzylinder (3) zugeordneten Vorrichtungen
(11,13,15,17) mit dem elektrischen Strom beaufschlagbar ist und daß
1.4 die Rosette mit einem Befestigungsmittel (43) zur Befestigung auf der vorstehenden
Länge (8) des Schließzylinders (2) versehen ist.
2. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließzylinder (2) ein Profilzylinder mit kreiszylindrischem Bereich (37) zur
Aufnahme des Schließkerns (39) und daran angesetztem stegartigen Bereich (38) ist,
an dessen Außenkontur der Innenumfang der Rosette (1) angepasst ist.
3. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zur Übertragung von elektrischer Energie (10, 11;14,15) am Innenumfang
der Rosette (1) einerseits und am vorstehenden (8) Teil des Schließzylinders (2) andererseits
jeweils enden.
4. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zur Übertragung von elektrischer Energie (10,11;14, 15) von Paarungen
elektrischer Kontakte gebildet werden.
5. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Paarungen elektrischer Kontakte aus Leiterbahnen (14) und zugehörigen Schleif-
oder Stößelkontakten (15) bestehen, wobei die Leiterbahnen (14) bevorzugt in der Rosette
(1) und wobei die Schleif- oder Stößelkontakte (15) bevorzugt am Schließzylinder vorgesehen
sind.
6. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zur Übertragung elektrischer Energie (10,11) von kontaktlos miteinander
kommunizierenden Antennen (16,17) gebildet werden.
7. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antennen (16,17) auch der Übertragung von elektronischen Informationen zwischen
Schlüssel (6) und Schließzylinder (2) dienen, wobei die der Rosette zugeordnete Antenne
(16) in einen elektrischen Schaltkreis (26) zum Datenempfang von auf dem Schlüssel
gespeicherten Daten eingebunden ist.
8. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die der Rosette zugeordnete Antenne (16) zum Datenaustausch zwischen Schlüssel (6)
und Rosette (1) über eine berührungslose Baugruppe aus Transponder (50) und Transponderleseeinrichtung
(51) ausgelegt ist, von denen die der Rosette zugeordnete Baugruppe aus Transponder
(50) und Transponderleseeinrichtung (51) in den elektrischen Schaltkreis (26) zum
Datenempfang eingebunden ist.
9. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Datenaustausch zwischen Schlüssel (6) und Rosette (1) über eine Baugruppe aus
Photodiode (18) und Photoempfänger (19) erfolgt, von denen das der Rosette zugeordnete
Bauteil aus Photodiode (18) und Photoempfänger (19) in den elektrischen Schaltkreis
(26) zum Datenempfang eingebunden ist.
10. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Schaltkreis (26) eine Auswerteelektronik (17.1) für die vom Schlüssel
(6) übertragenen Daten enthält, die in der Rosette oder im Schließzylinder untergebracht
ist.
11. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerteelektronik (17.1) eine in der Rosette (1) untergebrachte Ansteuerelektronik
(20) vorgeordnet ist, die den elektrischen Schaltkreis (3) im Schließzylinder (2)
mit einem Sperr- oder Freigabesignal beaufschlagt.
12. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rosette (1) mit einer Empfangseinheit (21) zum Informationsaustausch mit einer
weiteren externen Informationsquelle (22,24) ausgestattet ist und daß die Empfangseinheit
(21) mit einem türblattseitigen Auswerteschaltkreis (26) verbunden ist.
13. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß Empfangseinheit (21) und externe Informationsquelle (22) berührungslos miteinander
kommunizieren.
14. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß Empfangseinheit (21) und Informationsquelle (22) kontaktgebunden miteinander kommunizieren.
15. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die externe Informationsquelle (22) in eine wandseitige Datenleitung insbesondere
in einen Datenbus (23) eingebunden ist.
16. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die externe Informationsquelle (21) ein Programmiergerät (24) ist.
17. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 12 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerteschaltkreis (26) einen elektronischen Speicher (25) enthält.
18. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Energiespeicher (9) erst nach Demontage der Rosette (1) vom Türblatt
(7) zugänglich ist.
19. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Rosette (1) nur mit einem nicht genormten Spezialwerkzeug lösbar
ist.
20. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rosette (1) mit einer Gegentasche (28) für eine Abzugsperre (27) versehen ist,
und daß die Abzugsperre (27) in die Gegentasche (28) hineinragt und erst nach einer
Teildrehung des Schließkerns (39) mit einem zugangsberechtigten Schlüssel (6) außer
Eingriff mit der Gegentasche (28) gerät.
21. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Rosette (1) an dem Schließzylinder innerhalb eines vorbestimmten
Längsbereichs überall möglich ist.
22. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rosette (1) einen akustischen oder optischen Signalgeber (29) enthält.
23. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rosette (1) ein Display (30) zur klartextlichen Anzeige enthält.
24. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Energiespeicher (9) ein aufladbarer Akku ist, und daß die Rosette
(1) mit einem Ladeschaltkreis (31) versehen ist, vorzugsweise über eine Solarzelle
(32).
25. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Energiespeicher (9) eine Batterie ist.
26. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Energiespeicher (9) ein Kondensator ist.
27. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 26,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rosette mit einer elektronischen Uhr (33) ausgestattet ist.
28. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 27,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rosette (1) mit einem Deckelkontakt (34) zur Alarmabgabe bei unberechtigter Demontage
versehen ist.
29. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 2 bis 28,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rosette (1) eine Zylinderstegabdeckung (44) aufweist, mit welcher sie den zugeordneten
Profilzylinder stirnseitig so weit abdeckt, daß nur der kreiszylindrische Gehäusevorstand
des Schließzylinders (2) mit dem Schließkern (39) zur Aufnahme des Schlüssels (6)
zugänglich bleibt.
30. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 29,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schließzylinder (2) ein Doppelzylinder ist und daß die Rosette auf der Innenseite
(48) des Doppelzylinders angeordnet ist.
31. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten des Doppelzylinders jeweils eine Rosette (1) angeordnet ist.
32. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 31,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rosette (1) als Aufsatzrosette ausgebildet ist, die auf eine zum Schließzylinder
(2) gehörige und im Verhältnis zur Aufsatzrosette kleinere Beschlagrosette (35) aufgesetzt
wird, wobei vorzugsweise die von der Aufsatzrosette überdeckte Fläche durch Unterfütterungsstücke
(36) hintergreifsicher aufgefüllt wird.
33. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 32,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schließzylinder neben dem elektrisch aktivierbaren Sperrelement zusätzliche mechanische
Zuhaltungen (42) aufweist, die über entsprechende Einschnitte im zugangsberechtigten
Schlüssel (6) in ihre Freigabelage ausgerichtet werden.
34. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanischen Zuhaltungen (42) allein im kreiszylindrischen Bereich des Profilzylinders
angeordnet sind, während das elektrisch aktivierbare Sperrelement (5) im stegartigen
Bereich (38) des Profilzylinders untergebracht ist.
35. Rosette für einen zugeordneten Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 34,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schließzylinder einen eingebauten elektrischen Schaltkreis (3) für das Sperrelement
(5) enthält und daß zwischen dem Energiespeicher (9) und dem elektrischen Schaltkreis
(3) eine elekrische Verbindung besteht.