[0001] Die Erfindung betrifft ein Zündelement für pyrotechnische Wirkmassen auf einer Schaltungsträgeranordnung
mit einer Zündelektronikbaugruppe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, wie sie insbesondere
für die Auslösung von Gasgeneratoren von Insassenschutzeinrichtungen in Kraftfahrzeugen
eingesetzt werden.
[0002] Zündelemente für pyrotechnische Wirkmassen weisen einen durch das Anlegen einer elektrischen
Spannung zündfähigen Draht auf, der auf einer Schaltungsträgeranordnung angeordnet
ist, die ihrerseits auch eine Zündelektronikbaugruppe zur Bereitstellung der Zündenergie
und zur Kommunikation mit einem Datenbus aufweist, wie bspw. der DE 44 35 319 A1,
DE 196 10 799 C1 oder WO 97/21067 zu entnehmen ist. Anstelle des Drahtes wird zunehmend
eine zündfähige Schicht verwendet, die bisher immer auf der Schaltungsträgeranordnung
abgeschieden wurde, wie aus der EP 0 555 651 B1 oder DE 196 29 104 C1 zu entnehmen
ist.
[0003] Die DE 199 40 201 C1 schlägt zur weiteren Integration vor, die Oberfläche eines Bauelements,
vorzugsweise des Zündkondensators, als Schaltungsträger zu verwenden und auf dieser
Oberfläche durch Abscheiden von Leiterbahnen und Aufbringen der weiteren Bauelemente
einschließlich einer Zündschicht eine äußerst kompakte Bauform zu erreichen.
[0004] Alle diese Zündeinrichtungen weisen jedoch das Problem auf, dass ein Hersteller einer
solchen Zündeinrichtung sowohl die Bestückung der Schaltungsträgeranordnung als auch
die Zündbrückenschicht, oft sogar die gesamte Pyrotechnik montieren und entsprechende
Sicherheitsanforderungen erfüllen muß. Gerade jedoch der Pyrotechnikbereich erfordert
dabei besonders hohe Sicherheitsanforderungen und spezielle Vorrichtungen zur Bestückung
und Montage.
[0005] Darüber hinaus sind Zündeinrichtungen mit einer baulichen Trennung von Pyrotechnikbereich
und Elektronikbereich beispielsweise aus der DE 40 02 088 C1 oder DE 198 36 280 C1
zu entnehmen, bei denen zwischen Pyrotechnikbereich und Zündbereich eine Schutzwand
vorgesehen ist, die über elektrische Verbindungen zwischen beiden Bereichen verfügt.
Dadurch kann die Elektronikbaugruppe zwar gut geschützt werden und gegebenenfalls
auch unabhängig von dem Pyrotechnikbereich hergestellt werden, nicht jedoch die Funktionsweise
vollständig beim Hersteller der Elektronikbaugruppe geprüft werden, da die Zündbrücke
ja im Pyrotechnikbereich angeordnet werden muß.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Zündelement vorzustellen, welches einfach herstellbar
und montierbar ist und fertigungstechnische Trennung von Pyrotechnik und Elektronik
ermöglicht, ohne dass auf eine vollständige Funktionsüberprüfung verzichtet werden
müßte. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0007] Grundgedanke ist dabei, einen von der Schaltungsträgeranordnung separaten Trägerkörper
für das Zündelement zu verwenden und das Zündelement gerade nicht direkt auf der Schaltungsträgeranordnung
anzuordnen. Dies widerspricht zwar dem allgemeinen Bestrebungen nach Verkleinerung
und komplexerer Bauweise, bringt jedoch erhebliche Vorteile bei der Herstellung und
in der Funktionssicherheit.
[0008] Der Trägerkörper des Zündelements ist einstückig aus einem nichtleitenden, hitzebeständigen
und schlecht wärmeleitenden Material, bspw. Glas oder Keramik.
[0009] So kann dieser Trägerkörper von seinen Abmaßen und seinen elektrischen Kontakten
an die Bestückungs- und elektrischen Kontaktierautomaten in der Produktion der Zündelektronikbaugruppe
auf der Schaltungsträgeranordnung ausgerichtet und einbezogen, also wie ein ganz normales
Bauelement mit auf der Schaltungsträgeranordnung montiert werden. Die pyrotechnisch
wirksame elektrische Zündschicht selbst ist dabei noch sicherheitsunbedenklich, solange
sie nicht mit der pyrotechnischen Wirkmasse zusammenkommt. Die Schaltungsträgeranordnung
kann so aber vollständig einschließlich des Zündelements in normalen Elektromontagehallen
bestückt, als fertige Baugruppe ohne besondere Sicherheitsmaßnahmen transportiert
und gelagert und so auch jederzeit bereits vollständig auf elektrische Funktionsfähigkeit
geprüft werden. Der Hersteller der fertigen Schaltungsträgeranordnung kann seinerseits
das Zündelement als Zulieferteil von einem Pyrotechnikspezialisten erwerben und braucht
keine speziellen Vorrichtungen zu deren Aufbringung bzw. Montage bereitzuhalten. Das
Zündelement wird eigenständig handel- und austauschbare Einheit, was zu entsprechenden
Rationalisierungs- und Spezialisierungseffekten führt.
[0010] Der Trägerkörper ist schützt seinerseits so die Schaltungsträgeranordnung vor den
Einflüssen des Abbrandes der pyrotechnischen Wirkmasse.
[0011] Der Trägerkörper ermöglicht zudem eine variable Montageausrichtung der Schaltungsträgeranordnung
bezüglich der pyrotechnischen Wirkmasse, da die Zündbrücke auf dem Trägerkörper nicht
nur auf dessen Oberseite, sondern auch auf der Seitenfläche angeordnet werden kann
und so eine senkrecht von der pyrotechnischen Wirkmasse weg verlaufende Anordnung
der Schaltungsträgeranordnung möglich ist, ohne dass es aufwendige Aufnehmer oder
Kontakte für das Zündelement erforderlich wären.
[0012] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen und Figuren näher
erläutert werden. Kurze Beschreibung der Figuren:
- Figur 1
- Zündeinrichtung mit einem Zündelement auf einem separaten Trägerkörper und Längsausrichtung
der Schaltungsträgeranordnung
- Figur 2
- Zündelement mit Zündschicht als SMD-Bauform
- Figur 3
- Zündelement in Ausrichtung der Zündschicht auf der Seitenfläche
- Figur 4
- Zündeinrichtung mit einem Zündelement in Querausrichtung
- Figur 5
- Draufsicht auf die Schaltungsträgeranordnung gemäß Figur 4
[0013] Die Figur 1 zeigt eine Schnittdarstellung durch eine besonders bevorzugte Ausgestaltung
der Zündeinrichtung, wie sie als Zünder für einen Gasgenerator einer Insassenschutzeinrichtung,
bspw. eines Airbags, in einem Kraftfahrzeug eingesetzt werden soll.
[0014] Die Zündeinrichtung besteht aus einem Zündelement 10 mit einer Zündbrückenschicht
1, die auf einem separaten Trägerkörper 11 angeordnet und über Kontakte 12 mit einer
Schaltungsträgeranordnung 2 verbunden ist, die ihrerseits auch die Zündelektronikbaugruppe
6 aufnimmt.
[0015] Der Trägerkörper 11 kann dabei im Gegensatz zu einer Direktanordnung der Zündbrückenschicht
1 auf der Schaltungsträgeranordnung 2 weitgehend frei von den sonst bei Schaltungsträgeranordnungen
prozeßbedingt erforderlichen Beschränkungen aus einem druck- sowie hitzebeständigen
als auch kaum wärmeleitenden Material gewählt werden, bspw. aus Keramik. Zudem kann
der Trägerkörper 11 ohne nennenswerte Kostenerhöhungen in seinen Abmaßen an die für
die sonstigen Bauelemente auf der Schaltungsträgeranordnung verwendeten Bauelemente,
insbesondere die Zündelektronikbaugruppe 6 angepaßt und so in einem Arbeitsgang bzw.
von einem Bestückungsautomaten verarbeitet werden.
[0016] Figur 2 zeigt als ein Beispiel ein solches Zündelement 10 mit einem der SMD-Standardbauform
1206 entsprechenden Trägerkörper 11, Metallisierungen 13 und seitlich umlaufenden
Kontakten 12.
[0017] Der Trägerkörper 11 weist grundsätzlich Metallisierungen 13 auf, die einerseits die
Kontaktflächen für die Zündbrückenschicht 1 bilden und andererseits zu den Kontakten
12 zur Schaltungsträgeranordnung 2 führen bzw. diese Kontakte selbst bilden, d.h.
die Kontakte 12 spezielle Ausformungen der Metallisierungen 13, ggfs. mit zusätzlicher
Reflow-Lotbeschichtung sind. Die Kontakte 12 des Zündelements 10 sind dabei so gestaltet,
dass sie auch zusammen mit den Kontakten der Zündelektronikbaugruppe 6 in einem Arbeitsgang
auf der Schaltungsträgeranordnung 2 kontaktiert, hier in diesem Beispiel SMD-reflowgelötet
werden können.
[0018] Figur 3 skizziert dabei, daß die Zündbrückenschicht 1 auf einer Seitenfläche 11s
des Trägerkörpers bezüglich der Kontakte 12 auf der Unterseite 11u angeordnet bzw.
das Zündelement 10 entsprechend ausgerichtet montiert werden kann. Dadurch wird die
besonders bevorzugte Längsausrichtung möglich, wie sie in Figur 1 dargestellt ist,
bei welcher der Trägerkörper 11 des Zündelements 10 an einem, hier dem oberen Ende
der Schaltungsträgeranordnung 2 angeordnet ist. Schaltungsträgeranordnung 2 und Zündelement
10 berühren nur an diesem Ende die pyrotechnische Wirkmasse 3 und sind ansonsten bereits
durch eine druckelastische und stoßabsorbierende Umhüllung 4 umgeben. Die mit der
zündfähigen Schicht 1 versehene Seitenfläche 11s entsprechend diesem Ende zur pyrotechnischen
Wirkmasse 3 hin ausgerichtet. Beabstandet von dem Zündelement 10 und der pyrotechnischen
Wirkmasse 3 ist auf dem anderen Ende der Schaltungsträgeranordnung 2 die Zündelektronikbaugruppe
6 angeordnet und so allein schon aufgrund der Ausrichtung und Beabstandung weitgehend
gegen Einflüsse des Abbrands der pyrotechnischen Wirkmasse 3 geschützt sind.
[0019] Der Pyrotechnikbereich A der Zündeinrichtung ist vom Elektronikbereich B abgetrennt,
wobei die Abtrennung entweder durch eine Schutzwand 7c (vgl. Fig. 4) oder als besonders
bevorzugte Ausgestaltung direkt aus einer Umhüllung 5 des Elektronikbereichs B mit
einem entsprechend druck- und hitzebeständigen Material ausgebildet wird, wie in Fig.
1 gezeigt wird.
[0020] Die Trägeranordnung 2 ist zudem im Pyrotechnikbereich A zumindest teilweise von einem
druckabsorbierenden Material 4 umhüllt. Dieses druckabsorbierenden Material 4, bspw.
ein Softglobtop, schützt durch seine gewisse plastische oder elastische Verformbarkeit
sowohl den im Pyrotechnikbereich A befindlichen Teil 2a der Trägeranordnung 2. Es
sich ergibt also eine Unterteilung durch eine zweiteilige Umhüllung der Trägeranordnung
unterteilt nach Pyrotechnikbereich A und Elektronikbereich B.
[0021] Die Trägeranordnung 2 in Figur 1 weist zudem als Besonderheit zumindest eine Trennstelle
23 zur Abtrennung des im Pyrotechnikbereich befindlichen Teils 2a der Trägeranordnung
2 von der restlichen Trägeranordnung 2b nach der Zündung der pyrotechnischen Wirkmasse
3 auf, wobei die Trennstellen 23 vorzugsweise so dimensioniert sind, dass sie nur
bei Überschreitung einer vorgegebenen thermischen und/oder mechanischen Grenzbelastung
während des Abbrands der pyrotechnischen Wirkmasse 3 die Trägeranordnung 2 trennen.
Die erfolgte Abtrennung kann auch die verbleibenden und unterbrochenen Leitungsenden
auf der Trägeranordnung 2 erfasst werden. Die Abtrennung sorgt dafür, dass keine bzw.
zumindest keine die Grenzbelastung übersteigenden Kräfte über die Trägeranordnung
2 auf die Elektronikbaugruppe 6 weitergeleitet werden.
[0022] Die Trägeranordnung 2 kann beispielsweise aus keramischem Material mit entsprechenden
metallischen Abscheidungen von Leitbahnstrukturen und Kontaktzonen ausgestaltet sein
und die Trennstelle 23 dort als Sollbruchstelle ausgebildet werden, wie dies in Figur
1 dargestellt ist.
[0023] Die Elektronikbaugruppe 6 besteht aus elektronischen Bauelementen zur Ansteuerung
der Zündeinrichtung über einen Energie- und Datenbus, mit dem die Zündeinrichtung
über die Kontakte 8 verbunden ist, einer Schutzschaltung gegen Störungen auf dem Datenbus
sowie einem Zündenergiespeicher, insbesondere einem Zündkondensator sowie gegebenenfalls
weiteren Bauelementen. Entscheidend ist dabei, daß die Elektronikbaugruppe auch nach
der Abtrennung des pyrotechnischen Teils 2a der Trägeranordnung mit dem Zündelement
10 noch weiterhin seine sonstigen Funktionen, also insbesondere die Eigendiagnose
und Datenbuskommunikation weiter ausführen kann, zumindest aber den Datenaustausch
auf dem Bussystem nicht behindert.
[0024] Die Schaltungsträgeranordnung 2 kann auch aus zwei getrennten Teilen 2a und 2b bestehen,
die beispielweise durch eine Lotverbindung vor der Zündung der pyrotechnischen Wirkmasse
3 verbunden sind und die aufgrund der Wärmeentwicklung während des Abbrands aufschmilzt.
Die Lotstelle(n) als alternative Ausgestaltung der Trennstelle(n) 23 ist/(sind) dabei
so zu dimensionieren, dass sie sowohl mechanischen als auch thermischen Anforderungen
im Kfz-Betrieb genügt und auch den Zündstrom zur Zündbrücke 1 leiten kann, ohne zu
schmelzen. Da jedoch die beim Abbrand der pyrotechnischen Wirkmasse 3 freiwerdende
Wärmemenge deutlich über diesen Belastungen liegt, kann die Lotstelle mit entsprechender
Sicherheit dimensioniert werden zumal bereits ein Anschmelzen der Lotstelle ausreicht,
um die Weiterleitung von Kräften vom Pyrotechnikbereich A in den Elektronikbereich
B über die Schaltungsträgeranordnung 2 zu verhindern.
[0025] Die Schaltungsträgeranordnung 2 in Figur 1 ist zudem vorzugsweise im Pyrotechnikbeteich
A zumindest teilweise von einem druckabsorbierenden Material 4 umhüllt, welches weicher
ist als das Material der Schutzwand 7c bzw. der Umhüllung 5 im Elektronikbereich B.
Dieses druckabsorbierenden Material 4, bspw. ein Softglobtop, schützt durch seine
gewisse plastische oder elastische Verformbarkeit sowohl den im Pyrotechnikbereich
A befindlichen Teil 2a der Trägeranordnung 2 als auch die Schutzwand 7c bzw. die Umhüllung
5, deren Druckbeständigkeit daher geringer dimensioniert bzw. die Gesamtsicherheit
weiter erhöht werden kann. Dieses druckabsorbierende Material 4 ist soweit elastisch,
dass zumindest bei Überschreitung der Grenzbelastung an dem pyrotechnischen Teil 2a
der Schaltungsträgeranordnung 2 die Trennstellen durchtrennt werden.
[0026] Figur 4 und 5 zeigen nun noch eine alternative Montageform der Zündeinrichtung mit
einem Zündelement 10 mit separatem Trägerkörper 11, welches hier auf einer quer dazu
verlaufenden Schaltungsträgeranordnung 2 angeordnet ist, wobei die Zündelektronikbaugruppe
6 auf der Schaltungsträgeranordnung 2 hierbei durch eine Schutzwand 7c zusätzlich
geschützt wird. Das Zündelement 10 kann jedoch wiederum unter Aussparung des Bereichs
der zündfähigen Schicht 1 mit einem druckabsorbierenden Material 4 umhüllt sein.
1. Zündelement (10) für pyrotechnische Wirkmassen (3), wobei das Zündelement (10) auf
einer Schaltungsträgeranordnung (2) angeordnet und über die Schaltungsträgeranordnung
(2) mit einer Zündelektronikbaugruppe (6) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zündelement (10) einen gegenüber der Schaltungsträgeranordnung (2) separaten Trägerkörper
(11) aufweist, welcher Kontaktmittel (12) zur elektrischen Kontaktierung des Zündelements
(10) mit der Schaltungsträgeranordnung (2) aufweist.
2. Zündelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündelektronikbaugruppe (6) aus Standardbauelementen mit für Bestückungsautomaten
standardisierten Abmaßen besteht und der Trägerkörper (11) des Zündelements (10) ebenfalls
diese standardisierten Abmaße aufweist und von den gleichen Bestückungsautomaten auf
die Schaltungsträgeranordnung (2) aufgebracht werden kann.
3. Zündelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktmittel (12) des Zündelements (10) so gestaltet sind, dass sie zusammen
mit den Kontaktmitteln der Zündelektronikbaugruppe (6) in einem Arbeitsgang auf der
Schaltungsträgeranordnung (2) kontaktiert werden können.
4. Zündelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktmittel (1 2) des Trägerkörpers (11) SMD-lötfähig sind.
5. Zündelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zündelement (10) eine auf dem separaten Trägerkörper abgeschiedene elektrisch
zündfähige Schicht (1) aufweist.
6. Zündelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper (11) des Zündelements einstückig aus einem nichtleitenden, hitzebeständigen
und schlecht wärmeleitenden Material ist.
7. Zündelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper (11) des Zündelements aus Keramikmaterial oder Glas ist.
8. Zündelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zündfähige Schicht (1) bezüglich der Kontaktmittel (12) auf der Unterseite des
Trägerkörpers (11u) auf einer Seitenfläche (11s) des Trägerkörpers angeordnet ist.
9. Zündelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper (11) des Zündelements an einem Ende der Schaltungsträgeranordnung
(2) angeordnet und die mit dem Zündelement versehene Seitenfläche (11s) entsprechend
diesem Ende ausgerichtet ist, mit diesem Ende die pyrotechnische Wirkmasse (3) berührt
und auf dem anderen Ende der Schaltungsträgeranordnung (2) beabstandet vom Zündelement
(10) die Zündelektronikbaugruppe (6) angeordnet ist.