[0001] Die Erfindung betrifft die Verwendung eines Dauermagneten zur Befestigung von Ohrhörern
und/oder Kleinmikrophonen an Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenständen.
[0002] Der Einsatz von Kopf- oder Ohrhörern beziehungsweise Ohrhörer-Kleinmikrophonkombinationen
und Kleinmikrophonen wird meist in Verbindung mit der Benutzung von Handys, Funkgeräten,
Walkmans, Discmans, Diktiergeräten o.ä. erforderlich.
[0003] Teilweise sind dabei die Ohrhörer bereits gemeinsam in bügelförmigen Kopfhörern mit
Kleinmikrophonen als Headsets kombiniert.
[0004] Im Freizeitbereich finden jedoch diese mit einem Kopfbügel versehenen Headsets aufgrund
ihres relativ hohen Transportvolumens kaum Anwendung. Meist werden daher die mit einem
sehr geringen Transportvolumen verbundenen Kleinmikrophone und zusätzliche Ohrhörer,
letztere teilweise auch mit am Zuleitungskabel integriertem Kleinmikrophon, im Freizeitbereich
bevorzugt.
[0005] Im Stand der Technik sind nun die unterschiedlichsten Ohrenanhänger für Ohrhörer
bekannt geworden, die wie beispielsweise in der DE 197 00 670 C1 vorbeschrieben, speziell
das Herausziehen der Ohrhörer aus dem Ohr, bei unbeabsichtigter Zugbelastung des Ohrhörerzuleitungskabels,
verhindern sollen.
[0006] In anderen Ausführungsformen werden die Ohrhörer, wie beispielsweise in der DE 3632
125 A1 vorbeschrieben, in verschließbaren Taschen eines Stirnbandes untergebracht.
[0007] Bei diesen Befestigungsvarianten muss stets zusätzlich zum Ohrhörer weiteres Zubehör
transportiert werden.
[0008] Entsprechend verhält es sich auch bei den im Stand der Technik beispielsweise in
der JP 9154196 oder der JP 10051877 beschriebenen Kabelrollen für Ohrhörerkabel. Neben
dem zwangsläufig durch die Kabelrollen bedingten, erhöhten Transport- und Bauvolumen
ist nach Herausnehmen der Ohrhörer auch das Aufwickeln des Kabels auf die Kabelrolle
stets mit zusätzlichem Aufwand verbunden.
[0009] Um eine unbeabsichtigte Zugbelastung des Ohrhörerzuleitungskabels und somit ein Herausziehen
der Ohrhörer aus dem Ohr zu vermeiden, werden insbesondere bei Freizeitaktivitäten
meist die mit dem jeweiligen Basisgerät verbunden Ohrhörerkabel unter der Bekleidung
angeordnet.
[0010] Ein wesentlicher Nachteil dieser sehr oft praktizierten Variante wird insbesondere
dann offensichtlich, wenn die Ohrhörer beispielsweise während des Einkaufens, oder
während eines Gespräches mittelfristig aus den Ohren herausgenommen werden sollen.
[0011] In solchen Fällen hängen dann die Ohrhörer an ihren Kabeln frei über die Bekleidung
herab.
[0012] Beim Vorbeigehen an Gegenständen oder Personen kann es dann leicht zum Einklemmen,
Einhaken oder gar zum Abreißen dieser frei herabhängenden Ohrhörer kommen.
[0013] Ein derartiges unbeabsichtigtes freies Herabhängen der Ohrhörer soll beispielsweise
mit dem in der JP 139991 beschriebenen Ohrhörer mit integrierter Klammer vermieden
werden.
[0014] Mit dieser Ausführungsform können die Ohrhörer mittels der fest mit dem Ohrhörer
verbundenen "Krokodilklemme" nach der Benutzung beispielsweise an jedem Hemd, jeder
Bluse oder jedem sonstigen Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstand angeheftet werden.
[0015] Der wesentliche Nachteil dieser Befestigungsvorrichtung besteht jedoch darin, daß
die mit jedem der Ohrhörer starr verbundene Krokodilklemme einerseits das .Bauvolumen,
aber insbesondere gleichzeitig auch das Eigengewicht jedes Ohrhörers merklich erhöht.
[0016] Darüber hinaus können stets nur speziell mit Krokodilklemmen ausgestattete Ohrhörer
der vorgenannten Bauform an Bekleidungs-und Ausrüstungsgegenständen befestigt werden.
[0017] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde die geschilderten Nachteile des Standes
der Technik zu beseitigen, und insbesondere eine sichere, einfach handhabbare, exakt
positionierbare, kostengünstige, optimale Befestigung selbst der seit Jahren gefertigten
Bauformen von Ohrhörer und/oder Kleinmikrophonen zu entwickeln, welche weder das Transportgewicht
noch das Bauvolumen der Ohrhörer und/oder Kleinmikrophone erhöht, zudem bei entsprechender
Lagepositionierung am Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstand sogar eine Benutzung
im adaptierten Zustand ermöglicht, sowie ( mit Ausnahme von speziellen Bauformen )
bei starkem Zug am Ohrhörer- und/oder Mikrophonkabel eine Überlastsicherung mit Notauslösefunktion
gewährleistet.
[0018] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gemäß Anspruch 1 durch die Verwendung eines Dauermagneten
gelöst. Überraschenderweise bewirken allein die funktionell technisch bedingten, jedem
Ohrhörer und auch jedem Kleinmikrophon innewohnenden magnetischen Eigenschaften, auf
Grund des relativ geringem Eigengewicht der Ohrhörer und/oder der Kleinmikrophone,
eine sichere kraftschlüssige Befestigung der Ohrhörer und/oder Kleinmikrophone mit
deren Zuleitungskabel am jeweiligen Bekleidungsoder Ausrüstungsgegenstand im Bereich
eines erfindungsgemäß dort angeordneten Dauermagneten.
[0019] Die Vorteile einer solchen erfindungsgemäßen Verwendung eines Dauermagneten zur Anordnung
von Ohrhörern und/ oder Kleinmikrophonen an Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenständen
sind offensichtlich, da bei dieser erfindungsgemäßen Befestigungslösung weder das
Transportgewicht noch das Bauvolumen der Ohrhörer und/oder der Kleinmikrophone, noch
das Transportgewicht und/oder das Bauvolumen des für die Signalübertragung erforderlichen
Zubehörs erhöht werden muß. Darüber hinaus ermöglicht die erfindungsgemäße Lösung
eine sichere Positionierung selbst der seit Jahren gefertigten Bauformen von Ohrhörer
und/oder Kleinmikrophonen am jeweils erfindungsgemäß ausgestatteten Bekleidungsund/oder
Ausrüstungsgegenstand.
[0020] Mittels der Erfindung wird es erstmals möglich, nahezu alle der heute handelsüblichen
Bauformen von Ohrhörern und/oder Kleinmikrophonen jederzeit einfach handhabbar, optimal,
kostengünstig, sicher und exakt positionierbar am erfindungsgemäß ausgestatteten Bekleidungs-
und/oder Ausrüstungsgegenstand zu adaptieren.
[0021] Zudem bewirkt die erfindungsgemäße Befestigung bei sehr starkem Zug am Ohrhörer-
und/oder Mikrophonkabel eine gleichzeitige Überlastsicherung mit Notauslösefunktion,
da die magnetischen Haltekräfte der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung bei extremer
Zug- und/oder Schubbelastung überwunden werden können, ohne daß es infolge der Zugbelastung
beispielsweise am Kabel zu einer Zerstörung der Funktionsbaugruppen des adaptierten
Ohrhöhrers und/oder Mikrophons kommt.
[0022] Auch die bei anerkannten Instituten durchgeführten Versuchsreihen haben gezeigt,
daß die erfindungsgemäße Befestigung keinen Einfluß auf die Klangqualität der adaptierten
Ohrhöhrer und/oder Mikrophone hat, und daß beispielsweise ein im Brustbereich erfindungsgemäß
adaptiertes Mikrophon, oder ein am Rand einer Mütze erfindungsgemäß befestigter Ohrhörer
auch im adaptierten Zustand seinem Verwendungszweck entsprechend benutzt werden kann.
[0023] Vorteilhaft ist weiterhin, daß am Dauermagneten (2) eine oder mehrere Polplatte/n
(5) angeordnet sein können, die zusammen mit dem Dauermagneten (2) das Magnetsystem
(6) bilden. Solche beispielsweise aus St 37 bestehenden Fe-Metall-Polplatten konzentrieren,
einem Brennglaseffekt gleich, das weit streuende Magnetfeld des Dauermagneten. Hieraus
ergibt sich eine sehr merkliche Haftkraftsteigerung für die Ohrhöhrer und/oder die
Kleinmikrophone am erfindungsgemäßen Befestigungselement, welche es ermöglicht auch
Dauermagnete mit schwächerem Magnetfeld erfindungsgemäß einzusetzen. Gleichzeitig
bewirken die erfindungsgemäßen Polplatten (5) zudem eine sehr wesentliche mechanische
Stabilisierung der Dauermagnete (2). Insbesondere bei relativ dünnwandigen, beispielsweise
plattenförmigen Dauermagneten bewirkt/bewirken die Polplatte/n gleichzeitig eine mechanische
Stabilisierung des Dauermagneten und somit eine wesentliche Erhöhung seiner Biegefestigkeit.
Die Polplatte/n vermeiden eine mechanische Überbelastung der erfindungsgemäß eingesetzen
Dauermagnete bei mechanischer Biege- oder Schlagbeanspruchung, so daß beispielsweise
auch während des Waschens- und Schleuderns der Bekleidungsgegenstände die erfindungsgemäß
eingesetzten Dauermagnete nicht beschädigt werden.
[0024] Vorteilhaft ist auch, daß der Dauermagnet (2) oder das von Dauermagnet (2) und Polplatte/n
(5) gebildete Magnetsystem (6) hermetisch dicht in Kunststoff (3) eingeschweißt oder
eingegossen ist, und so ein Haftsystem (1) bildet. Diese hermetisch dichte Kunststoffkapsel
bewirkt eine zusätzliche mechanische, aber gleichzeitig auch eine chemische Stabilisierung
des Dauermagneten, so daß dieser beispielsweise während des Waschens der erfindungsgemäß
ausgestatteten Bekleidungsgegenstände nicht durch die beispielsweise beim Waschen
auftretenden mechanischen und/oder chemischen Einwirkungen beschädigt wird, oder korrodiert.
[0025] Weiterhin kann der Kunststoff (3) des Haftsystemes (1) das Magnetsystem (6) oder
den Dauermagneten (2) vorteilhaft in Form eines Befestigungsrandes (4) überragen.
Dieser vorzugsweise gegenüber dem umhüllten Dauermagneten (2), oder dem umhüllten
Magnetsystem (6) in seiner Wanddicke schwächer dimensionierte Befestigungsrand ermöglicht
ein an- oder aufnähen der Befestigungsplatten unter bzw. auf die jeweiligen Bekleidungs-
und/oder Ausrüstungsgegenstände.
[0026] Von Vorteil ist weiterhin, daß die Dauermagnete (2), die Magnetsysteme (6), oder
die Haftsysteme (1) in kleine Taschen (13) des jeweiligen Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstandes
eingesteckt, aufgenäht/aufgeklebt, eingenäht/eingeklebt sind oder ablösbar beispielsweise
mittels eines Klettverschlusses mit dem jeweiligen Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstand
verbunden werden.
[0027] Neben den "nicht ablösbaren" Verbindungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung
mit dem jeweiligen Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstandes bieten sich die "ablösbaren"
Verbindungen insbesondere immer dann an, wenn einerseits nicht alle Bekleidungsgegenstände
einer Serie mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgestattet werden sollen, oder
andererseits beispielsweise nicht ummantelte Magnet-, Magnetsystemplatten zum Einsatz
kommen, welche während des Waschvorganges aus dem Bekleidungsstück entfernt werden
sollten, um deren Zerstörung oder Korrosionserscheinungen und die damit verbundenen
Beschädigungen zu vermeiden.
[0028] Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß an einem Haftsystem
(1) ein Rasthaken (7) oder ein Positionierungselement (8) für den Ohrhörer (9) und/oder
das Kleinmikrophon (16) angeformt sein kann. Die Anordnung eines Positionierungselementes
(8) am Haftsystem (1) erschwert das Abrutschen der adaptierten Ohrhöhrer und/oder
Kleinmikrophone, gewährleistet aber dennoch die Notauslösefunktion.
[0029] Bei einer speziellen Bauform der erfindungsgemäßen Lösung, bei der am Haftsystem
(1) ein Rasthaken (7) angeordnet ist, kann selbstverständlich keine Überlastabsicherung
das heißt, keine "Notauslösefunktion" realisiert werden. Derartige Bauformen werden
beispielsweise im Fitness- und Freizeitsportbereich zu einer sicheren kraft- und zudem
formschlüssigen Befestigung der Ohrhörer am Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstand
eingesetzt, und sind selbst für extremere Beanspruchungen, wie sie beispielsweise
bei Aerobic oder beim Jogging auftreten, geeignet.
[0030] Weiterhin ist vorteilhaft, daß am jeweiligen Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstandes
im beabsichtigten Befestigungsbereich für den Ohrhörer (9) oder das Kleinmikrophon
(16) die Dauermagnete (2), die Magnetsysteme (6), oder die Haftsysteme (1) allein
oder zusammen mit einem Positionierungselement (8) für den Ohrhörer (9) oder das Kleinmikrophon
(16) in das Gewebe des Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstandes mit Kunststoff
(3), beispielsweise mit PU-Schaum, eingeformt sind.
[0031] Diese spezielle Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung hat den Vorteil, daß
der erfindungsgemäße Befestigungsbereich am Bekleidungs- oder Ausrüstungsgegenstand
gut zu lokalisieren, d. h. einfach zu ertasten ist. Ein weiterer Vorteil diese Bauformen
besteht darin, daß kein externes Element am Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstand
adaptiert werden muß, so daß die Anordnung der erfindungsgemäßen Befestigungselemente
nicht vom Design des jeweiligen Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstandes ablenkt.
Die "nahtlose" Anordnung der erfindungsgemäßen Befestigungselemente ist insbesondere
bei der Verarbeitung von wasserdichten Stoffen, wie zum Beispiel "GORE TEX", sehr
vorteilhaft.
[0032] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich in Verbindung
mit den zugehörigen Zeichnungen zudem auch aus den Ausführungsbeispielen mit den dazugehörenden
Erläuterungen. Die möglichen Realisierungsformen der Erfindung sind jedoch nicht auf
die nachfolgend vorgestellen Ausführungsbeispiele begrenzt.
[0033] Die Figur 1 zeigt im Schnitt ein Haftsystem 1 mit dem in Kunststoff 3 eingegossenen,
Dauermagneten 2, und an diesem Haftsystem 1 adaptierten Ohrhöhrer 9. Am Außenumfang
überragt der Kunststoff 3 den Dauermagneten 2 und bildet so den Befestigungsrand 4
zur Befestigung des Haftsystems 1 an beispielsweise einen Kragen 11. Der Dauermagnet
2 ist hierbei hermetisch dicht in Kunststoff 3 eingeschweißt oder eingegossen und
bildet so das Haftsystem 1. Die erfindungsgemäße Befestigung bewirkt bei sehr starkem
Zug am Ohrhörer- und/oder Mikrophonkabel eine gleichzeitige Überlastsicherung mit
Notauslösefunktion, da die magnetischen Haltekräfte der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung
bei extremer Zug- und/oder Schubbelastung überwunden werden können, ohne daß es infolge
der Zugbelastung beispielsweise am Kabel zu einer Zerstörung der Funktionsbaugruppen
des adaptierten Ohrhöhrers und/oder Mikrophons kommt.
[0034] Die hermetisch dichte Kunststoffkapsel bewirkt darüberhinaus eine zusätzliche mechanische,
aber gleichzeitig auch chemische Stabilisierung des Dauermagneten 2, so daß die erfindungsgemäß
ausgestatteten Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstände nicht durch die beispielsweise
beim Waschen auftretenden mechanischen und/oder chemischen Einwirkungen (beispielsweise
auch infolge von Korrosionserscheinungen der erfindungsgemäßen Baugruppen) beschädigt
werden.
[0035] In der Figur 2 ist im Schnitt ein Haftsystems 1 mit einem hermetisch in Kunststoff
3 eingegossenen, aus Polplatte 5 und Dauermagnet 2 bestehenden, Magnetsystem 6 dargestellt.
Am Haftsystems 1 ist wiederum ein Ohrhöhrer 9 adaptiert.
[0036] Die unter dem Dauermagneten 2 angeordnete, beispielsweise aus St 37 bestehende Polplatte
5 konzentriert, einem Brennglaseffekt gleich, das weit streuende Magnetfeld des Dauermagneten
2.
[0037] Hieraus ergibt sich eine sehr merkliche Haftkraftsteigerung des Magnetsysteme 6 gegenüber
einem einfachen Dauermagnet 2, die es ermöglicht erfindungsgemäß auch Dauermagnete
2 mit schwächerem Magnetfeld für die Adaption von Ohrhöhrer 9 oder Kleinmikrophone
16 am erfindungsgemäßen Haftsystem 1 einzusetzen.
[0038] Die erfindungsgemäße Anordnung der Polplatte/n 5 bewirkt dabei gleichzeitig eine
wesentliche mechanische Stabilisierung der Dauermagnete 2 und vermeidet so eine Beschädigung
bei mechanischer Biege- oder Schlagbeanspruchung, so daß beispielsweise auch während
des Waschens und Schleuderns der Bekleidungsgegenstände die erfindungsgemäß eingesetzten,
schwachwandigeren Dauermagnete nicht brechen.
[0039] Die Figur 3 zeigt ein analog zu Figur 2 aufgebautes Haftsystem 1 mit Magnetsystem
6 und adaptiertem Ohrhöhrer 9, jedoch in dieser Bauform mit topfförmiger, oder U-förmiger
Polplatte 5.
[0040] In der Figur 4 ist wiederum, analog zur Darstellung gemäß Figur 2, ein Haftsystem
1 mit integriertem Magnetsystem 6 dargestellt. In dieser Ausführungsform hat die Polplatte
5 einen mittigen Zapfen auf dem ein ringscheibenförmiger Dauermagnet 2 aufgesteckt
ist.
[0041] Die Figuren 5 und 6 zeigen ein Haftsystem 1 mit integriertem Magnetsystem 6 und angeformten
Rasthaken 7 für den Ohrhörer und/oder das Kleinmikrophon. Mit dieser speziellen Bauform
der erfindungsgemäßen Lösung, bei der am Haftsystem 1 ein Rasthaken 7 angeordnet ist,
kann selbstverständlich keine Überlastabsicherung das heißt, keine "Notauslösefunktion"
realisiert werden. Derartige Bauformen werden beispielsweise im Fitness- und Freizeitsportbereich
zu einer sicheren kraftund zudem formschlüssigen Befestigung der Ohrhörer am Bekleidungs-
und/oder Ausrüstungsgegenstand eingesetzt, und sind selbst für extremere Beanspruchungen,
wie sie beispielsweise bei Aerobic oder beim Jogging auftreten, geeignet.
[0042] Die Figur 5 zeigt dabei das Haftsystem 1 mit integriertem Rasthaken 7 im Schnitt
in der Seitenansicht.
[0043] In der Figur 6 ist die zu Figur 5 gehörende Vorderansicht des Haftsystems 1 mit angeformtem
Rasthaken 7 dargestellt.
[0044] In der Figur 7 ist das auf einen Kragen 11 aufgenähte, mit einem Magnetsystem 6 versehene
Haftsystem 1 mit integriertem Rasthaken 7 und einem an diesem arretierten Ohrhörer
9 im Schnitt dargestellt.
[0045] Die Figur 8 zeigt die zu Figur 7 gehörende Vorderansicht eines an einem Kragen 11
angeordneten speziellen Haftsystems 1 mit arretiertem Ohrhörer 9.
[0046] In der Figur 9 ist die "unsichtbare" Variante der erfindungsgemäßen Befestigung des
Ohrhörers 9 an einem am Kragen 11 angeordneten Haftsystem 1 dargestellt.
[0047] Vorteilhaft ist bei dieser "unsichtbaren" Variante der Anordnung des erfindungsgemäßen
Magnetsystemes 6, daß der optische Gesamteindruck des Kragens 11 durch die Anordnung
nicht beeinträchtigt wird.
[0048] Das Grundgerät kann dabei, wie in der Figur 10 dargestellt, in der Brusttasche einer
Jacke 12 angeordnet sein.
[0049] Die Figuren 11 bis 14 zeigen nun in Schnittdarstellungen verschiedene, unterschiedliche
Möglichkeiten der "unsichtbaren" Anordnung der erfindungsgemäßen Befestigung, beispielsweise
eines Magnetsystemes 6.
[0050] Gemäß Figur 11 wurde zur erfindungsgemäßen Befestigung des Ohrhörers 9 ein Haftsystem
1 in eine verdeckt angeordnete Tasche 13 eingenäht.
[0051] In der Figur 12 wurde zur erfindungsgemäßen Befestigung des Ohrhörers 9 ein Dauermagnet
2 in eine verdeckt angeordnete Tasche 13 eingesteckt, so daß das Magnetsystem 6 beispielsweise
beim Waschen des Kleidungsstückes aus der Tasche 13 entnommen werden kann.
[0052] Eine andere Möglichkeit einer lösbaren Anordnung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
am Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstand ist in der Figur 13 dargestellt. Hier
wurde zur erfindungsgemäßen Befestigung des Ohrhörers 9 ein Haftsystem 1 auf Klettverschlußmaterial
14 aufgenäht. Am Innenstoff des Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstandes ist
ebenfalls Klettverschlußmaterial 14 angenäht, so daß die vg. Befestigungsplatte dort
an diesem adaptiert werden kann.
[0053] In der Figur 14 wurde das Haftsystem 1 zur erfindungsgemäßen Befestigung des Ohrhörers
9 auf den Innenstoff des Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstandes aufgenäht.
[0054] In den in den Figuren 15 bis 17 dargestellten Ausführungsformen sind die Magnetsysteme
6 an einen Kragen 11 einer Jacke 12 im beabsichtigten Befestigungsbereich für den
Ohrhörer 9 zusammen mit einem Positionierungselement 8 für den Ohrhörer 9 in das Gewebe
des Bekleidungsgegenstandes hermetisch mit Kunststoff 3, beispielsweise PU-Schaum,
eingeformt.
[0055] Diese spezielle Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung hat den Vorteil, daß
nicht mit Kunststoff ummantelte Magnetsysteme 6 eingesetzt werden können, die jedoch
bei deren Befestigung am Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstand hermetisch eingegossen
und gleichzeitig mit einem Befestigungsrand als Positionierungselement 8 umformt werden
können, so daß der erfindungsgemäße Befestigungsbereich am Bekleidungs- oder Ausrüstungsgegenstand
gut zu lokalisieren, d. h. einfach zu ertasten ist. Ein weiterer Vorteil dieser speziellen
Bauformen besteht darin, daß kein externes Element am Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstand
adaptiert werden muß, so daß die Anordnung der erfindungsgemäßen Befestigungselemente
nicht vom Design des jeweiligen Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstandes ablenkt.
Die "nahtlose" Anordnung der erfindungsgemäßen Befestigungselemente ist zudem bei
der Verarbeitung von wasserdichten Stoffen, wie zum Beispiel "GORE TEX", sehr vorteilhaft.
[0056] Die Figuren 18 und 19 zeigen die auf den Kragen einer Jacke 12, deutlich sichtbar
aufgenähten Haftsysteme 1 mit daran adaptierten Ohrhörem 9.
[0057] Durch diese bewußt sichtbare Anordnung der Befestigungsstellen soll deutlich auf
die im Bekleidungs- oder Ausrüstungsgegenstand integrierte erfindungsgemäße Lösung
hingewiesen werden.
[0058] Die Figur 20 zeigt ein eingenähtes Haftsysteme 1 mit daran zu adaptierenden Ohrhörer
9. Hierbei können auch die Befestigungsnähte des Haftsystemes 1 optisch sehr markant
auf die im Bekleidungsstück integrierte erfindungsgemäße Lösung hinweisen.
[0059] In den Figuren 21 bis 26 sind nun verschiedenartige Möglichkeiten der Anordnung der
erfindungsgemäßen Lösung an Bekleidungs- und /oder Ausrüstungsgegenständen dargestellt.
[0060] Die Figur 21 zeigt eine weitere Jacke 12 mit mittels Steppnähten untergenähten Haftsystemen
1 und daran adaptiertem Ohrhörer 9.
[0061] In der Figur 22 sind "unsichtbar" an einem Kragen 11 Haftsysteme 1 angeordnete an
denen Ohrhörern 9 adaptiert sind.
[0062] In der Figur 23 ist an einer Umhängetasche 15 ein Haftsystem 1 mit einem Positionierungselement
8 angeordnet, an den ein Ohrhörer 9 mit frei herabhängenden Kleinmikrophon 16 adaptiert
wurde.
[0063] Die Figur 24 zeigt Ohrhörer 9 mit einem separaten Kleinmikrophon 16. Dabei ist auch
das separate Kleinmikrophon 16 im Brustbereich erfindungsgemäß adaptiert. Es wird
an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß selbst beim Sprechen das erfindungsgemäß
adaptierte Kleinmikrophon am Haftsystem 1 verbleiben kann. Beidseitig sind am Kragen
11 weitere Haftsysteme 1 aufgenäht, auf denen Ohrhörer 9 erfindungsgemäß adaptiert
sind.
[0064] In der Figur 25 ist die Anordnung der erfindungsgemäßen Lösung an einer Kopfbedeckung
dargestellt. Hier wurde das Haftsysteme an der Kapuze einer Jacke 12 angeordnet. An
dem an der Kapuze der Jacke 12 angeordneten Haftsystem ist beispielsweise ein Ohrhörer
9 erfindungsgemäß adaptiert. An diesem adaptierten Ohrhörer 9 ist ein frei herabhängendes
Kleinmikrophon 16 angeordnet.
[0065] Die Figur 26 zeigt nun ein an einer separaten Kopfbedeckung 17 angeordnetes Haftsystem
1 mit einem daran adaptierten Ohrhörer 9, sowie einem mit diesem Ohrhörer 9 verbundenen,
frei herabhängenden Kleinmikrophon 16. Das Grundgerät, wie beispielsweise ein Handy,
kann in dieser Ausführungsform stets sofort genutzt werden und ist beispielsweise
in einer Innentasche der Jacke 12 angeordnet.
[0066] Mit der erfindungsgemäßen Lösung ist es gelungen, eine sichere, einfach handhabbare,
exakt positionierbare, optimale Befestigung selbst für die seit Jahren gefertigten
Bauformen von Ohrhörer und/oder Kleinmikrophonen zu entwickeln, welche weder das Transportgewicht
noch das Bauvolumen der Ohrhörer und/oder Kleinmikrophone erhöht und zudem bei entsprechender
Lagepositionierung am Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstand sogar eine Benutzung
im adaptierten Zustand ermöglicht, sowie ( mit Ausnahme der speziellen Bauformen mit
einem Rasthaken 7 ) bei starkem Zug am Ohrhörer- und/oder Mikrophonkabel eine Überlastsicherung
mit Notauslösefunktion gewährleistet.
1. Verwendung eines Dauermagneten (2) zur Befestigung eines Ohrhörers und/oder eines
Kleinmikrofons an Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenständen, wobei der/die Dauermagnet/e
an der/den vorgesehenen Befestigungsstelle/n für den/die Ohrhörer (9) und/oder das/die
Kleinmikrofon/e (16) außerhalb oder innerhalb des jeweiligen Bekleidungsund/oder Ausrüstungsgegenstandes
angeordnet ist/sind.
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Dauermagneten (2) ein oder mehrere Polplatten (5) angeordnet sind, die zusammen
mit dem Dauermagneten (2) ein Magnetsystem (6) bilden.
3. Verwendung nach Anspruch 1, oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet (2) allein, oder das von Dauermagnet (2) und Polplatte/n (5) gebildete
Magnetsystem (6) hermetisch dicht in Kunststoff (3) eingeschweißt oder eingegossen
ist/ sind, und so ein Haftsystem (1) bilden.
4. Verwendung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff (3) des Haftsystemes (1) das Magnetsystem (6) oder den Dauermagneten
(2) in Form eines Befestigungsrandes (4) überragt.
5. Verwendung nach Anspruch 1, Anspruch 2, oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauermagnete (2), die Magnetsysteme (6), oder die Haftsysteme (1) in kleine Taschen
(13) des jeweiligen Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstandes eingesteckt, aufgenäht/aufgeklebt,
eingenäht/eingeklebt oder ablösbar beispielsweise mittels eines Klettverschlusses
mit dem jeweiligen Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstand verbunden sind.
6. Verwendung nach Anspruch 3 oder Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß an dem Haftsystem (1) ein Rasthaken (7) oder ein Positionierungselement (8) für den
Ohrhörer (9) und/oder das Kleinmikrophon (16) angeformt ist.
7. Verwendung nach Anspruch 1, Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am jeweiligen Bekleidungs- und/oder Ausrüstungsgegenstand im beabsichtigten Befestigungsbereich
für den Ohrhörer (9) oder das Kleinmikrophon (16) die Dauermagnete (2), die Magnetsysteme
(6), oder die Haftsysteme (1) allein oder zusammen mit einem Positionierungselement
(8) für den Ohrhörer (9) oder das Kleinmikrophon (16) in das Gewebe des Bekleidungs-
und/oder Ausrüstungsgegenstandes mit Kunststoff (3), beispielsweise mittels PU-Schaum,
eingeformt sind.
1. Use of a permanent magnet (2) for the attachment of an ear-piece and/or small microphone
to items of clothing and/or equipment, in which the permanent magnet(s) is/are arranged
at the attachment point(s) provided for the ear-piece(s) (9) and/or the small microphone(s)
outside or inside the relevant items of clothing and/or equipment.
2. Use in accordance with Claim 1, characterised by the fact that one or more pole plates (5) are arranged against the permanent magnet
(2), which together with the permanent magnet (2) form a magnet system (6).
3. Use in accordance with Claim 1 or Claim 2, characterised by the fact that the permanent magnet (2) alone, or the magnet system (6) formed by
the permanent magnet (2) and the pole plate(s) (5) is/are welded or cast hermetically
sealed in plastic (3), and thereby form a bonded system (1).
4. Use in accordance with Claim 3, characterised by the fact that the plastic (3) of the bonded system (1) projects beyond the magnet
system (6) or the permanent magnet (2) in the form of an attachment rim (4).
5. Use in accordance with Claim 1, Claim 2 or Claim 3, characterised by the fact that the permanent magnets (2), the magnet systems (6) or the bonded system
(1) are inserted, glued or sown into small pockets (13) or the relevant items of clothing
and/or equipment, or are fitted to the relevant items of clothing and/or equipment
in a removable way, for example by means of a Velcro fastener.
6. Use in accordance with Claim 3 or Claim 4, characterised by the fact that the bonded system (1) is also fitted with a retaining hook (7) or a
positioning element (8) for the ear-piece (9) and/or the small microphone (16).
7. Use in accordance with Claim 1, Claim 2 or Claim 3, characterised by the fact that on the relevant items of clothing and/or equipment, in the intended
attachment area for the ear-piece (9) and/or the small microphone (16), the permanent
magnets (2), the magnet systems (6) or the bonded system (1), either alone or together
with a positioning element (8) for the ear-piece (9) and/or the small microphone (16),
are integrated into the fabric of the items of clothing and/or equipment with plastic
(3), for example by means of PU foam.
1. Utilisation d'un aimant permanent (2) pour la fixation d'un écouteur et/ou d'un petit
microphone sur des articles vestimentaires et/ou d'équipement, l'/les aimant/s permanent/s
présent/s à l'/aux endroit/s de fixation prévu/s et destiné/s à l'/aux écouteur/s
(9) et/ou au/aux petit/s microphone/s (16) étant cependant disposé/s à l'extérieur
ou à l'intérieur de l'article vestimentaire et/ou d'équipement respectif.
2. L'utilisation conformément à l'exigence 1 est caractérisée par le fait que une ou plusieurs pièces polaires (5) sont disposées sur l'aimant permanent (2), celles-ci
formant avec l'aimant permanent (2) un système magnétique (6).
3. L'utilisation conformément à l'exigence 1 ou l'exigence 2 est caractérisée par le fait que l'aimant permanent (2) seul ou bien le système magnétique (6) formé par l'aimant
permanent (2) et la/les pièce/s polaire/s (5) est hermétiquement soudé ou coulé dans
une matière plastique (3) formant ainsi un système d'adhérence (1).
4. L'utilisation conformément à l'exigence 3 est caractérisée par le fait que la matière plastique (3) du système d'adhérence (6) dépasse le système magnétique
(6) ou bien l'aimant permanent (2) en formant un rebord de fixation (4).
5. L'utilisation conformément à l'exigence 1, l'exigence 2 ou l'exigence 3 est caractérisée par le fait que les aimants permanents (2), les systèmes magnétiques (6) ou les systèmes d'adhérence
(1) sont placés, cousus/collés sur/dans des petites poches (13) de l'article vestimentaire
et/ou d'équipement respectif ou bien reliés tout en restant détachables au moyen d'une
fermeture velcro® avec l'article vestimentaire et/ou d'équipement respectif.
6. L'utilisation conformément à l'exigence 3 ou l'exigence 4 est caractérisée par le fait qu'un crochet d'arrêt (7) ou un élément de positionnement (8) pour l'écouteur (9) et/ou
le petit microphone (16) est formé sur le système d'adhérence (1).
7. L'utilisation conformément à l'exigence 1, l'exigence 2 ou l'exigence 3 est caractérisée par le fait que les aimants permanents (2), les systèmes magnétiques (6) ou les systèmes d'adhérence
(1) sont intégrés à l'aide d'une matière plastique (3), p. ex. de la mousse PU, seuls
ou ensembles avec un élément de positionnement (8) pour l'écouteur (9) ou le petit
microphone (16) dans le tissus de l'article vestimentaire et/ou d'équipement, et ce
sur l'article vestimentaire et/ou d'équipement respectif dans la zone de fixation
prévue pour l'écouteur (9) ou le petit microphone (16).