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EP 1 258 447 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.12.2009 Patentblatt 2009/52 |
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Anmeldetag: 04.05.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Personenfördervorrichtung mit direktangetriebenen Trittkörpern
Person transporting device with self driven treadles
Dispositif pour transport de personne avec marchepied autopropulsé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB LI |
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Priorität: |
16.05.2001 EP 01810483
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.11.2002 Patentblatt 2002/47 |
| (73) |
Patentinhaber: Inventio AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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Erfinder: |
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- Postlmayr, Leopold
4580 Windischgarsten (AT)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 458 722 US-A- 3 866 538
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WO-A-95/35221 US-A- 6 129 025
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Personenfördervorrichtung mit direkt angetriebenen
Trittkörpern, die in einer Richtung hintereinander hinlaufen und im wesentlichen darunter
in entgegengesetzter Richtung zurücklaufen. Unter Personenfördervorrichtung wird hier
ein Fahrsteig oder eine Fahrtreppe verstanden und mit Trittkörper sind Paletten oder
Stufen gemeint.
[0002] Eine solche Personenfördervorrichtung ist beispielsweise in Form eines Fahrsteigs
aus der
DE 19837915 A1 bekannt. Die Paletten werden mittels eines Linearantriebs angetrieben. Zu diesem
Zweck weisen sie Permanentmagnete auf, die in bekannter weise mit darunter angeordneten
Spulen zusammenwirken. Damit die relative Lage der Paletten zueinander erhalten bleibt,
ist - wie bei herkömmlichen Fahrsteigen - eine Kette vorgesehen, an denen die Paletten
befestigt sind. Die Kette dient bei diesem bekannten Fahrsteig allerdings nur zur
Führung, die Kräfte für den Antrieb werden hauptsächlich vom Linearantrieb aufgebracht.
Durch den Direktantrieb ist der Verschleiß der Kette zwar geringer, aber immer noch
vorhanden, was entsprechende Wartungsarbeiten zur Folge hat. Ein weiterer Nachteil
besteht darin, dass die relative Lage der Paletten zueinander immer gleich sein muss,
so dass die Paletten auch beim Rücklauf direkt aneinander anschließen.
[0003] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diese Nachteile zu beseitigen und eine
Personenfördervorrichtung mit reduziertem Wartungsaufwand zu schaffen.
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Personenfördervorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0005] Gemäß der vorliegenden Erfindung weisen also mehrere Trittkörper, vorzugsweise in
regelmässigen Abständen, oder aber jeder Trittkörper seinen eigenen Antrieb auf. Es
ist kein zentraler Antrieb mehr vorhanden, und es fehlt auch die sonst übliche Kette,
die alle Trittkörper miteinander zu einem Trittkörperband, d.h. zu einem Palettenband
oder einem Stufenband verbindet. Es kann daher jeder Trittkörper einzeln getauscht
werden, wenn eine Wartung notwendig sein sollte. Dies ist in kürzester Zeit möglich,
sodass die Personenfördervorrichtung nur sehr kurz außer Betrieb genommen werden muss.
Damit die Trittkörper auch zurücklaufen können, dürfen sie am Ende der Personenfördervorrichtung
nicht umgedreht werden. Es sind daher Kippstationen vorhanden, wo die Trittkörper
geneigt werden, sodass sie von der einen Bahn in die andere Bahn gelangen. Somit steht
der eingebaute Antrieb auch beim Zurücklaufen zur Verfügung. Ein weiterer Vorteil
ergibt sich daraus, dass bei Personenfördervorrichtungen, die Niederschlägen ausgesetzt
sind, sich kein Wasser während des Rücklaufs in der Unterseite der Trittkörper ansammeln
kann.
[0006] Ein besonderer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass man die Trittkörper
schneller zurücklaufen lassen kann als sie hinlaufen. Damit sind weniger Trittkörper
für eine Personenfördervorrichtung erforderlich als bisher.
[0007] Es ist zweckmäßig, wenn jeder Trittkörper über Schleifer mit Stromversorgungsschienen
in Verbindung steht, die Stromversorgungsschiene eine Kupferbahn aufweist und der
Schleifer eine gefederte Elektrokohle aufweist. Dadurch wird eine zuverlässige Stromversorgung
des Trittkörpers gewährleistet.
[0008] In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist es zusätzlich bei einem Fahrsteig
vorgesehen, die Laufbahnen und die nötigen Schächte gebäudeseitig bereitzustellen.
Dort sind nur noch die selbstfahrenden Paletten und deren Versorgungseinrichtungen
zu installieren. Die je nach Ausführung grossen freien Längen der Fahrsteigtragwerke
und deren Laufbahnen werden eingespart und dadurch werden die Kosten solcher Fahrsteige
oder Fahrtreppe reduziert. Da keine freitragenden Träger und Laufbahnen von den darauf
entlang fahrenden Paletten in Schwingung versetzt werden können, zeichnet sich ein
derartiger Fahrsteig durch hohe Laufruhe aus.
[0009] Die Personenfördervorrichtung weist Trittkörper auf, wobei jeder Trittkörper auf
Rollen läuft, von denen zumindest eine durch einen Elektromotor angetrieben ist, dass
der Trittkörper Einrichtungen zur Stromzuführung aufweist, und dass der Trittkörper
zumindest einen Sensor zur Bestimmung des Abstandes zu einem anderen Trittkörper aufweist,
wobei eine Steuerelektronik vorgesehen ist, die den Elektromotor bzw. die Elektromotoren
in Abhängigkeit vom Signal des Sensors bzw. der Sensoren steuert.
[0010] Vorzugsweise werden zwei Rollen von zwei voneinander unabhängigen Elektromotoren
angetrieben. Auf diese Weise sind die Trittkörper weitgehend ausfallssicher, weil
sie zur Not auch von einem Elektromotor angetrieben werden können. Es ist zweckmäßig,
wenn vier Sensoren an den vier Ecken der Trittkörper angebracht sind. Damit kann der
Abstand sowohl zum vorderen als auch zum hinteren Trittkörper ermittelt werden, und
auch (geringfügige) Schrägstellungen zwischen den Trittkörpern gegenüber der Fahrtrichtung
können erkannt werden.
[0011] Ein besonders spurtreuer Antrieb wird erreicht, wenn der Elektromotor die vorderen
und die hinteren Rollen antreibt. Dabei können die Rollen, insbesondere bei Verwendung
für eine Fahrtreppe, als Zahnräder ausgebildet sein, welche in entlang der Fahrbahnen
fix angeordnete Zahnstangen oder entsprechend geeignete Profile eingreifen. Ein solcher
form- oder kraftschlüssiger Antrieb ermöglicht es, grosse Förderlasten, gegebenenfalls
über grosse Steigungen zu transportieren und die Förderstrecke bei Überbrücken eines
vorgegebenen Höhenunterschieds möglichst kurz zu dimensionieren.
[0012] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform laufen die Laufrollen des Trittkörpers
als nicht angetriebene Rollen entlang der Laufbahnen, während der Antrieb des Trittkörpers
über einen sogenannten Reibradantrieb erfolgt. Der mit dem Trittkörper festverbundene
Elektromotor treibt dabei ein Reibrad an, welches mittels Federkraft gegen eine stationär
entlang der Fahrstrecke montierte Antriebsschiene gedrückt wird und den Trittkörper
bewegt, während das Reibrad entlang der Antriebsschiene abrollt.
[0013] Zweckmässiger Weise sind bei einer solchen Ausführung die Stromschiene und die Führungsschiene
körperlich miteinander verbunden. Dies vereinfacht die Montage und sichert eine zuverlässige
Stromversorgung des Elektromotors.
[0014] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich nicht nur
aus den abhängigen Ansprüchen und den diesen zu entnehmenden Merkmalen - für sich
und/ oder in Kombination - ,sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele anhand der beiliegenden Zeichnung. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Fahrsteig schematisch von der Seite;
- Fig. 2
- eine erfindungsgemäße Palette von der Seite;
- Fig. 3
- eine erfindungsgemässe Palette von unten;
- Fig. 4
- die Ansicht von unten eines Ausführungsbeispiels einer Stufe einer Fahrtreppe mit
formschlüssigen Antrieb;
- Fig. 5
- ein zweites Ausführungsbeispiel einer über einen Getriebemotor und ein Reibrad direktangetriebenen
Stufe einer Fahrtreppe.
[0015] Die erfindungsgemäße Personenfördervorrichtung ist in Figur 1 als Beispiel eines
Fahrsteigs dargestellt. Bei dem Fahrsteig gibt es einen Bereich 1 für den Personentransport,
in welchem Bereich 1 Paletten 11 hinlaufen, und darunter gibt es einen Bereich 2 für
den Rücklauf der Paletten. Da die Paletten im Bereich 2 wesentlich schneller laufen
als im Bereich 1, sind dort wesentlich weniger Paletten vorhanden, so dass insgesamt
für den erfindungsgemäßen Fahrsteig weniger Paletten notwendig sind als bei herkömmlichen
Fahrsteigen.
[0016] Es werden nun anhand der Fig. 2 und 3 die Paletten 11 näher erläutert. Der Palettenkörper
19 kann aus Aluminiumdruckguss oder einem anderen geeigneten Material bestehen. Jede
Palette 11 weist zwei Rollen (Antriebsräder) 12, 12' auf, die jeweils von einem Elektromotor
14 bzw. 14' angetrieben sind, sowie zwei nicht angetriebene Rollen (Schleppräder)
13, 13'.
[0017] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel gibt es auf den beiden Seiten der Paletten
11 jeweils einen Schleifer 17, 17', der zum Beispiel eine gefederte Elektrokohle aufweist.
Er kann auf einer gegen Staub abgedeckten Kupferbahn, die am Fachwerk befestigt ist,
schleifen. An Stelle der Stromversorgung über Stromschienen und Schleifer kennt der
Fachmann auch andere geeignete Einrichtungen zur Stromversorgung, wie zum Beispiel
eine induktive oder kapazitive Energieversorgung bzw. Energieübertragung, welche er
bei entsprechenden Erfordernissen ohne weiteres für einen erfindugsgemässen Fahrsteig
übernimmt, ohne dass sich dadurch das Wesen der Erfindung ändert. Über vier Sensoren
15, 15', 16, 16', die an den vier Ecken der Palette 11 angebracht sind, wird der Abstand
zur jeweils benachbarten Palette ermittelt. Eine Steuereinheit 18 steuert auf Grund
der von den Sensoren 15, 15', 16, 16' ermittelten Abstände die Elektromotoren 14,
14' so an, dass die Paletten 11 im Bereich 1 (siehe. Fig. 1) für den Personentransport
unmittelbar hintereinander laufen. Der Zusammenhalt der Paletten 11 wird also elektronisch
sichergestellt, so dass keine Kette erforderlich ist. Dies erleichtert nicht nur die
Montage, sondern vereinfacht auch die Wartung. Es gibt damit auch weniger Schmutzanfall
durch Schmierung.
[0018] Die Paletten 11 werden in Kippstationen 3 bzw. 4 von der oberen Bahn in die untere
Bahn gebracht. Es ist dabei möglich - wie in Fig. 1 gezeigt -, dass die Palette 11
durch einen Hebemechanismus 5 bzw. 6 einseitig angehoben bzw. abgesenkt wird. Es können
aber auch entsprechende Schienen mit Weichen vorgesehen sein. Die Palette 11 wird
dabei geneigt und läuft dann waagrecht zurück. Dabei müssen die in der Palette 11
integrierten Elektromotoren 14, 14' im hinteren bzw. vorderen Totpunkt die Drehrichtung
umkehren (bei Bedarf kann eine Feder unterstützend eingesetzt werden), die Weichen
sichern eine eindeutige Kinematik. Die Kippstationen 3, 4 sind an den beiden Enden
des Fahrsteiges montiert und durch Absperrungen 7, 8 vor dem Betreten durch Fahrgäste
geschützt. Die Kippstationen 3, 4 sind so konstruiert, dass der Fahrsteig in beide
Richtungen betrieben werden kann.
[0019] Ein erfindungsgemäßer Fahrsteig kann aus mehreren Modulen zusammengesetzt werden,
wobei nur vor dem ersten und nach dem letzten Modul eine Kippstation erforderlich
ist. Damit lassen sich beliebig lange Fahrsteige kostengünstig herstellen. Die Module
können vor Ort zusammengebaut werden. Es gibt keinen kostspieligen zentralen Antrieb,
für die Paletten können Kleinmotoren verwendet werden, die in Großserien kostengünstig
hergestellt werden.
[0020] Ausserdem können bei einem erfindungsgemässen kettenlosen Fahrsteig, die Laufbahnen
und die für den Einbau eines Fahrsteiges nötigen Schächte gebäudeseitig bereitgestellt
sein. Dort sind nur noch die selbstfahrenden Paletten und deren Versorgungseinrichtungen
zu installieren. Die je nach Ausführung grossen freien Längen der Fahrsteigtragwerke
und deren Laufbahnen werden eingespart und dadurch werden die Kosten solcher Fahrsteige
reduziert. Da keine freitragenden Träger und Laufbahnen von den darauf entlang fahrenden
Paletten in Schwingung versetzt werden können, zeichnet sich ein derartiger Fahrsteig
durch hohe Laufruhe aus.
[0021] In Fig. 4 ist eine Ansicht von unten auf ein Ausführungsbeispiel einer Stufe 19 einer
Fahrtreppe mit formschlüssigem Antrieb dargestellte Mittig auf der Unterseite der
Stufe ist ein Elektromotor 20 mit durchgehender Motorwelle 21 parallel zur Stufenvorderkannte
befestigt. Der Elektromotor 20 wird über einen Schleifer 22 mit eletrischer Energie
versorgt, die der Schleifer 22 von einer längs des Fahrweges angebrachten Stromschiene
(nicht dargestellt) abgreift. Die Enden der Motorwelle 21 stehen auf beiden Seiten
des Elektromotors 20 frei ab und treiben jeweils zwei darauf befestigte Transmissionsscheiben
23,24 an. Über jede dieser Transmissionsscheiben 23,24 ist ein Transmissionsriemen
25 gelegt, welcher die Drehbewegung der Motorwelle 21 jeweils wiederum über eine Transmissionsscheibe
26,27 auf eine Rollenachse 28,29 überträgt. Auf den seitlich über die Stufe 19 überstehenden
Enden der Rollenachsen 28,29 sind jeweils freilaufende Laufrollen 30,31 axial festgelegt,
die hier ausschliesslich zur Abstützung und Führung der Stufe 19 dienen und auf Führungen
32,33 laufen. Jeweils in kleinem axialen Abstand zur Laufrolle 30 bzw. 31 sind Zahnräder
34,35 auf den Rollenachsen 28,29 drehfest angebracht. Die insoweit beschriebenen Riementriebe
versetzen die Zahnräder 34,35 in Drehung, wobei diese zur Übertragung des Antriebsdrehmomentes
in auf beiden Seiten der Stufe 19 entlang des Fahrweges ortsfest angebrachten Zahnstangen
36,37 eingreifen bzw. abrollen und dabei die Stufe 19 in Längsbewegung versetzen.
Eine Vielzahl von diesen Stufen 19 mit Zahnradantrieb bilden ein Stufenband, das in
der Lage ist, grosse Förderlasten unter einem grossen Steigungswinkel des Fahrweges
der Fahrtreppe mit gleichförmiger Geschwindigkeit zu fördern. Die Durchmesser der
Transmissionsscheiben 23,24,26,27 sind so gewählt, dass die Drehgeschwindigkeit der
Motorwelle 21 auf die vorgesehene langsamere Drehgeschwindigkeit der Rollenachsen
28,29 reduziert wird, die bei gewähltem Durchmesser der Zahnräder 34,35 die gewünscht
Geschwindigkeit der Stufe 19 ergibt. Der Abstand zur jeweils benachbarten Stufe 19
wird wiederum über vier Sensoren 15, 15', 16, 16', ermittelt, die an den vier Ecken
der Palette 11 angebracht sind. Entsprechend der Signale der Sensoren steuert eine
Steuereinheit 18 die Elektromotoren 20 an, und stellt den Zusammenhalt der Stufen
19 um elektronisch sicher.
[0022] Fig. 5 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Stufe 40, deren Laufrollen 42
als nicht angetriebene Rollen entlang Laufbahnen 46,47 abrollen, um die Stufe 40 abzustützen
und sie zu führen. Der Antrieb erfolgt über einen an der Stufe 40 angebrachten sogenannten
Reibradantrieb 43. Der Reibradantrieb 43 umfasst einen an der Unterseite der Stufe
40 befestigten Motor 41, der über einen Schleifer 44 elektrische Energie von einer
Stromschiene 45 erhält. Der Motor 41 treibt über ein Getriebe ein Reibrad 48 an. Das
Reibrad 48 ist mittels einer durch eine Feder 49 vorgespannte Anpressrolle 50 gegen
eine Antriebsschiene 51 gedrückt, die ortfest entlang der Fahrstrecke montiert ist.
Das Reibrad 48 rollt entlang der Antriebsschiene 51 ab und bewegt so die Stufe 40
relativ dazu. Die Antriebsschiene 51 und die Stromschiene 45 sind körperlich miteinander
verbunden. Dies vereinfacht die Montage und sichert eine zuverlässige Stromversorgung
des Elektromotors 41. Die Steuerung der einzelnen direkt angetriebenen Stufen 40 erfolgt
wie in den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen ebenfalls mit Hilfe von Sensoren
52,53, die im Zusammenwirken mit einer Steuereinheit den Zusammenhalt Stufen 40 elektronisch
sicherstellen.
1. Personenfördervorrichtung mit direkt angetriebenen Trittkörpern (11;19;40), die in
einer Richtung hintereinander hinlaufen und im Wesentlichen darunter in entgegengesetzter
Richtung zurücklaufen, wobei die Personenfördervorrichtung kettenlos ist, dass jeder
Trittkörper (11;19;40) auf Rollen (12,12',13,13';31,31;42) läuft, und durch einen
Elektromotor (14 ,14';20;41) angetrieben ist, dass jeder Trittkörper (11;19;40) über
eine Einrichtung zur Stromversorgung verfügt, und jeder Trittkörper (11;19;40) zumindest
einen Sensor (15,15',16,16';38,39;52,53) zur Bestimmung des Abstandes zum nächsten
Trittkörper aufweist, wobei eine Steuerelektronik (18) vorgesehen ist, die den Elektromotor
bzw. die Elektromotoren (14, 14';20;41) in Abhängigkeit vom Signal des Sensors bzw.
der Sensoren (15,15',16,16';38,39;52,53) steuert, und an den Enden der Personenfördervorrichtung
jeweils eine Kippstation (3,4) vorgesehen ist, die die Trittköper (11;19;40) zeigt
und die Trittkörper (11;19;40)von der oberen, hinführenden Bahn in die untere, zurückführende
Bahn bzw. von der unteren Bahn in die obere Bahn bringt.
2. Personenfördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittkörper (11;19;40) schneller zurücklaufen als sie hinlaufen.
3. Personenfördervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Trittkörper (11;19;40) über Schleifer mit Stromversorgungsschienen (45) in
Verbindung steht, die Stromversorgungsschiene (45) eine Kupferbahn aufweist und der
Schleifer (17, 17';22;44) eine gefederte Elektrokohle aufweist.
4. Personenfördervorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufbahnen und die nötigen Schächte gebäudeseitig bereitgestellt sind.
5. Personenfördervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Trittkörper (11) auf Rollen (12, 12', 13, 13') läuft, von denen zumindest eine
durch einen Elektromotor (14 bzw. 14') angetrieben ist, dass der Trittkörper (11)
Einrichtungen (17, 17') zur Stromzuführung aufweist, und dass der Trittkörper (11)
zumindest einen Sensor (15, 15', 16, 16') zur Bestimmung des Abstandes zu einem anderen
Trittkörper aufweist, wobei eine Steuerelektronik (18) vorgesehen ist, die den Elektromotor
bzw. die Elektromotoren (14, 14') in Abhängigkeit vom Signal des Sensors bzw. der
Sensoren (15, 15', 16, 16') steuert.
6. Personenfördervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 bzw. Trittkörper nach Anspruch
4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Rollen (12, 12') von zwei voneinander unabhängigen Elektromotoren (14, 14')
angetrieben sind.
7. Personenfördervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, die auf Rollen (42) läuft,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Reibradantrieb (43) an dem Trittkörper (40) vorgesehen ist, der Reibradantrieb
(43) mit einer ortfest entlang der Fahrstrecke angeordneten Antriebsschiene (51) zusammenwirkt,
dass der Trittkörper (40) Einrichtungen (45) zur Stromzuführung aufweist, und dass
der Trittköper (40) zumindest einen Sensor (52,53) zur Bestimmung des Abstandes zu
einem anderen Trittkörper aufweist, wobei eine Steuerelektronik vorgesehen ist, die
den Elektromotor (41) in Abhängigkeit vom Signal des Sensors bzw. der Sensoren (52,53)
steuert.
8. Personenfördervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, die auf Rollen (30,31)
läuft, wobei die Rollen (30,31) jweils auf einer Rollenachse (28,29) gelagert sind,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer Rollenachse (28,29) ein Zahnrad (43,35) drehfest verbunden ist,
welches mit einer ortfest entlang der Fahrstrecke angeordneten Zahnstangen (32,33)
zusammenwirkt, ein Elektromotor (14 bzw. 14') an dem Trittkörper (40) vorgesehen ist,
der das Zahnrad (34,35) antreibt, und dass der Trittkörper (40) Einrichtungen (45)
zur Stromzuführung aufweist, und dass der Trittköper (40) zumindest einen Sensor (52,53)
zur Bestimmung des Abstandes zu einem anderen Trittkörper aufweist, wobei eine Steuerelektronik
vorgesehen ist, die den Elektromotor (41) in Abhängigkeit vom Signal des Sensors bzw.
der Sensoren (52,53) steuert.
1. Conveying device for persons, with directly driven step bodies (11; 19; 40) which
run forwards in one direction one after the other and run back substantially thereunder
in opposite direction, wherein the conveying device for persons is chain-free, each
step body (11; 19; 40) runs on rollers (12, 12', 13, 13'; 31, 31'; 42) and is driven
by an electric motor (14, 14'; 20; 41), each step body (11; 19; 40) has a device for
current supply, and each step body (11; 19; 40) has at least one sensor (15, 15',
16, 16'; 38, 39; 52, 53) for determining the spacing from the next step body, wherein
a control electronic system (18) is provided which controls the electric motor or
the electric motors (14, 14'; 20; 41) in dependence on the signal of the sensor or
the sensors (15, 15'; 16, 16'; 38, 39; 52, 53), and provided at each of the ends of
the device for conveying persons is a respective tipping station (3, 4), which inclines
the step bodies (11; 19; 40) and brings the step bodies (11; 19; 40) from the upper
track leading forwards to the lower track leading back or from the lower track to
the upper track.
2. Conveying device for persons according to claim 1, characterised in that the step bodies (11; 19; 40) run back more quickly than they run forwards.
3. Conveying device for persons according to claim 1 or claim 2, characterised in that each step body (11; 19; 40) is connected with current supply rails (45) by way of
wipers, the current supply rail (45) has a copper track and the wiper (17, 17'; 22'
44) has a springloaded electrical carbon brush.
4. Conveying device for persons according to one or more of claims 1 to 3, characterised in that the guide tracks and the necessary shafts are provided at the building side.
5. Conveying device for persons according to one of claims 1 to 4, characterised in that the step body (11) runs on rollers (12, 12', 13, 13'), of which at least one is driven
by an electric motor (14 or 14'), that the step body (11) has devices (17, 17') for
current feed and that the step body (11) has at least one sensor (15, 15', 16, 16')
for determining the spacing from another step body, wherein a control electronic system
(18) is provided which controls the electric motor or the electric motors (14, 14')
in dependence on the signal of the sensor or the sensors (15, 15', 16, 16').
6. Conveying device for persons according to one of claims 1 to 4 or step body according
to claim 5, characterised in that two rollers (12, 12') of two mutually independent electric motors (14, 14') are driven.
7. Conveying device for persons according to one of claims 1 to 4, which runs on rollers
(42), characterised in that a friction wheel drive (43) is provided at the step body (40), the friction wheel
drive (43) co-operates with a stationary drive rail (51) arranged along the travel
path, that the step body (40) has devices (45) for current feed, and that the step
body (40) has at least one sensor (52, 53) for determining the spacing from another
step body, wherein a control electronic system is provided which controls the electric
motor (41) in dependence on the signal of the sensor or the sensors (52, 53).
8. Conveying device for persons according to one of claims 1 to 4, which runs on rollers
(30, 31), wherein the rollers (30, 31) are each mounted on a respective roller axle
(28, 29), characterised in that at least one roller axle (28, 29) is connected in rotationally fast manner with a
gearwheel (43, 35) which co-operates with a stationary rack (32, 33) arranged along
the travel path, an electric motor (14 or 14') is provided at the step body (40) and
drives the gearwheel (34, 35), that the step body (40) has devices (45) for current
feed and that the step body (40) has at least one sensor (52, 53) for determining
the spacing from another step body, wherein a control electronic system is provided
which controls the electric motor (41) in dependence on the signal of the sensor or
the sensors (52, 53).
1. Dispositif de transport de personnes avec des corps de marche (11 ; 19 ; 40) entraînés
directement qui avancent les uns derrière les autres dans un sens et qui reviennent
en sens inverse globalement en dessous, étant précisé que le dispositif de transport
de personnes est sans chaîne, que chaque corps de marche (11 ; 19 ; 40) roule sur
des galets (12, 12', 13, 13' ; 31, 31 ; 42) et est entraîné par un moteur électrique
(14, 14' ; 20 ; 41), que chaque corps de marche (11 ; 19 ; 40) dispose d'un dispositif
pour l'alimentation électrique, que chaque corps de marche (11 ; 19 ; 40) comporte
au moins un capteur (15, 15', 16, 16' ; 38, 39 ; 52, 53) pour définir l'écartement
avec le corps de marche suivant, qu'il est prévu un système électronique de commande
(18) qui commande le ou les moteurs électriques (14, 14' ; 20 ; 41) en fonction du
signal du ou des capteurs (15, 15', 16, 16' ; 38, 39 ; 52, 53), et qu'il est prévu
à chaque extrémité du dispositif de transport de personnes une station de basculement
(3, 4) qui incline les corps de marche (11 ; 19 ; 40) et les fait passer de la trajectoire
supérieure aller à la trajectoire inférieure retour, et de la trajectoire inférieure
à la trajectoire supérieure.
2. Dispositif de transport de personnes selon la revendication 1, caractérisé en ce que les corps de marche (11 ; 19 ; 40) vont plus vite au retour qu'à l'aller.
3. Dispositif de transport de personnes selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que chaque corps de marche (11 ; 19 ; 40) est relié à des rails d'alimentation (45) par
des éléments de contact, le rail d'alimentation (45) comportant une bande en cuivre
et l'élément de contact (17, 17' ; 22 ; 44) comportant un charbon électrique à ressort.
4. Dispositif de transport de personnes selon l'une au moins des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que les chemins de roulement et les gaines nécessaires sont prévus côté bâtiment.
5. Dispositif de transport de personnes selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le corps de marche (11) roule sur des galets (12, 12', 13, 13') dont l'un au moins
est entraîné par un moteur électrique (14, 14'), en ce que le corps de marche (11) comporte des dispositifs (17, 17') pour l'alimentation électrique
et en ce que le corps de marche (11) comporte au moins un capteur (15, 15', 16, 16') pour définir
l'écartement par rapport à un autre corps de marche, étant précisé qu'il est prévu
un système électronique de commande (18) qui commande le ou les moteurs électriques
(14, 14') en fonction du signal du ou des capteurs (15, 15', 16, 16').
6. Dispositif de transport de personnes selon l'une des revendications 1 à 4 ou corps
de marche selon la revendication 4, caractérisé en ce que deux galets (12, 12') sont entraînés par deux moteurs électriques (14, 14') indépendants
l'un de l'autre.
7. Dispositif de transport de personnes selon l'une des revendications 1 à 4 qui roule
sur des galets (42), caractérisé en ce qu'un entraînement par friction (43) est prévu sur le corps de marche (40), l'entraînement
par friction (43) coopère avec un rail d'entraînement (51) disposé fixe le long de
la trajectoire, en ce que le corps de marche (40) comporte des dispositifs (45) pour l'alimentation électrique
et en ce que le corps de marche (40) comporte au moins un capteur (52, 53) pour définir l'écartement
par rapport à un autre corps de marche, étant précisé qu'il est prévu un système électronique
de commande qui commande le moteur électrique (41) en fonction du signal du ou des
capteurs (52, 53).
8. Dispositif de transport de personnes selon l'une des revendications 1 à 4, qui roule
sur des galets (30, 31), les galets (30, 31) étant montés chacun sur un axe de galet
(28, 29), caractérisé en ce qu'une roue dentée (43, 35) qui coopère avec une crémaillère (32, 33) disposée fixe le
long de la trajectoire est reliée, fixe en rotation, à au moins un axe de galet (28,
29), il est prévu sur le corps de marche (40) un moteur électrique (14, 14') qui entraîne
la roue dentée (34, 35) , et en ce que le corps de marche (40) comporte des dispositifs (45) pour l'alimentation électrique,
et en ce que le corps de marche (40) comporte au moins un capteur (52, 53) pour définir l'écartement
par rapport à un autre corps de marche, étant précisé qu'il est prévu un système électronique
de commande qui commande le moteur électrique (41) en fonction du signal du ou des
capteurs (52, 53).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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