[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Trocknen von gestapeltem
Schnittholz oder ähnlichem Gut nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs
2.
[0002] Eine gattungsgemäße Trockenvorrichtung ist aus der
DE 198 01 162 bekannt, die sich auf Vakuumtrocknung bezieht.
[0003] Die
CA 2 199 776 zeigt eine entsprechende Trocknungsvorrichtung mit einer Trocknungskammer, durch
die ein zu trocknendes gestapelte Holz tragender Gleiswagen hindurchfahrbar ist. Oberhalb
des Holzstapels auf dem Gleiswagen mit Abstand zu diesem sind in der Trocknungskammer
Ventilatoren angeordnet, deren Drehachse in Beschickungsrichtung ausgerichtet ist
und aus denen demgemäß die Trockenmittelströmung in Beschickungsberichtung bzw. entgegen
derselben austritt, seitlich umgelenkt, abwärts gerichtet und im wesentlichen horizontal
quer durch das gestapelte Holz hindurchtritt. Zur Verhinderung seines Luftstromes
zwischen Holzstapel und Ventilatoranordnung sind dort stationäre Dichtungsplatten
vorgesehen, die an der Oberseite des Holzstapels reiben und damit einem Verschleiß
unterliegen.
[0004] Die
US 2 834 120 offenbart ein Trocknungsverfahren und eine Trocknungsvorrichtung mit einer Trocknungskammer,
in die ein zwei Holzstapel tragender Gleiswagen ein und auf der gleichen Seite wieder
herausfahrbar ist. In dem einer Einfahröffnung abgewandten Ende der Trockenkammer
sind seitlich zwei Ventilatoren mit Ausrichtung parallel zur Einfahrrichtung angeordnet.
Aus diesen austretende Luft wird in einem Mittelbereich der Trockenkammer geführt
und dort durch Umlenkbleche wieder in axiale Richtung umgelenkt.
[0005] Der Gleiswagen weist an seinen Stirnseiten in einer Ausführungsform jeweils dreieckige
Platten auf, die auf ihre Oberseite durch eine schmale Abdeckung verbunden sind. Die
nach Einfahren der Einfahröffnung abgewandte Dreieck-Platte weist eine Öffnung auf,
die den zentralen Luftzuführkanälen zugewandt ist. Die durch die Öffnung der einen
Stirnplatte des Gleiswagens eintretende Luft strömt im wesentlichen in Längsrichtung
des durch die beiden seitlichen Holzstapel gebildeten Kanals und, da die der Einfahröffnung
zugewandte Stirnseite durch die dortige Platte verschlossen ist, durch Umlenkung auch
seitlich durch die Holzstapel.
[0006] Bei längsbeschickten Trockenkammern wird grundsätzlich das Trockengut üblicherweise
auf Gleiswagen durch ein Tor an der Stirnseite ein- und ausgefahren. Auch andere Transportmittel
(z.B. Schlitten, Wagen auf Rollen oder Luftreifen) können sich für Längsbeschickung
eignen. Das Trockengut, insbesondere Schnittholz, wird außerhalb der Trockenkammer
in Form von Stapelpaketen vorgestapelt und zur Beschickung z.B. mit Hilfe eines Gabelstaplers
auf die Gleiswagen gesetzt. Untergelegte Kanthölzer dienen dabei als Basis für jedes
Stapelpaket, um Platz für das Ein- und Ausführen der Gabeln freizuhalten. Anstelle
von Kanthölzern, quer zur Brettlänge orientiert, werden z.B. auch entsprechende Aluminium-Hohlprofile
verwendet. Die einzelnen Brettlagen jedes Stapelpakets sind durch Stapelleisten voneinander
getrennt, um in der Kammer den Durchtritt des Trockenmittels quer zu den Brettern
zu ermöglichen. Die üblichen Dimensionen eines Pakets sind 1 bis 2 m in der Breite
und 1 bis 1,5 m in der Höhe; die Länge ist durch die Bretter gegeben. Zwei oder mehr
Pakete, auf dem Gleiswagen aneinandergereiht und/oder übereinandergesetzt, bilden
eine Stapelreihe, die als Ganzes in die Kammer eingefahren wird.
[0007] Bei Trockenkammern mit konvektiver Heizung dient das Trockenmittel als Träger der
Wärmeenergie, die für die Verdampfung der im Trockengut enthaltenen Feuchtigkeit benötigt
wird. Das Trockenmittel wird an einer Heizvorrichtung erwärmt und gibt die aufgenommene
Wärmemenge beim Stapeldurchtritt an das Holz ab. Die dafür erforderliche Strömung
wird durch Ventilatoren erzeugt. Um eine Trockenmittelströmung quer zur Längsrichtung
der Kammer zu erreichen, sind die Ventilatoren oberhalb einer Zwischendecke oder besser
in einer senkrechten Ebene neben einer Stapelreihe oder zwischen zwei Reihen anzubringen.
Die genaue Anordnung richtet sich nach Erfordernissen der Kammer- und Strömungsgeometrie.
In der Praxis hat sich die Anordnung in einer Horizontalreihe bewärt; bei erhöhtem
Bedarf an Förderkapazität lassen sich mehrere Ventilatorreihen übereinander anordnen.
[0008] Um eine gleichmäßige, qualitativ einwandfreie Trocknung der gesamten Charge zu erreichen,
muss die Führung der Trockenmittelströmung sehr.genau beachtet werden. Das gilt in
besonderem Maße für Vakuumtrockner, aber auch für konventionelle Trocknungen mit Frisch-
und Abluft bei Atmosphärendruck.
[0009] Im Idealfall durchdringt das geförderte Gas einen Stapelbereich homogen, wird an
einer Seitenwand der Kammer umgelenkt, strömt durch andere Stapelbereiche zurück bis
zur gegenüberliegenden Wand und gelangt wieder in den ersten Stapelbereich. Die Trennung
der gegenläufigen Strömung ist dabei durch die Kanäle gegeben, die vertikal durch
Brettlagen, horizontal durch Stapelleisten bzw. Kanthölzer begrenzt sind.
[0010] In der Praxis sucht sich die Trockenmittelströmung aber auch andere Wege mit unerwünschten
"Kurzschlüssen". Wenn z.B. die Bretter nicht dicht aneinander gelegt werden oder gelegt
werden können (bei "unbesäumter Ware", das sind Bretter mit Rinde und/oder schrägen
Kanten), kann ein Teil des Trockenmittels bereits innerhalb des Stapels umkehren,
ohne die Wand zu erreichen.
[0011] Noch gravierender sind direkte Kurzschlüsse zwischen Druck- und Saugseite der Ventilatoren,
wodurch ein Teil der teuren Förderkapazität nutzlos verloren gehen kann. Das lässt
sich vermeiden zum einen dadurch, dass die Ventilatordüsen in entsprechende Aussparungen
einer in Längsrichtung der Kammer durchgehenden Platte eingesetzt werden, zum anderen
dadurch, dass die Düsen bis an den Stapel heranreichen.
[0012] Zur Vermeidung "toter Bereiche" zwischen den Ventilatoren ist es vorteilhaft, die
gesamte Ventilatorreihe mit einer zusätzlichen, gemeinsamen Düse zu versehen. Diese
wird z.B. aus Blechen gebildet, die von der Ventilatorebene ausgehen bis an die benachbarte(n)
Stapelreihe(n) reichen. An den Enden dieser Düsenbleche sind weiche Dichtleisten zweckmäßig,
die beim Andrücken an den Stapel die Unebenheiten der Brettkanten ausgleichen und
so für eine gute Abdichtung zwischen Bereichen gegenläufiger Strömung sorgen.
[0013] Es ist aber kaum möglich, die beladenen Gleiswagen in die Kammer einzufahren, ohne
dass dabei die Dichtungen beschädigt oder zu rasch abgenutzt werden. Noch viel kritischer
ist das Herausfahren, weil sich Bretter während der Trocknung verziehen und seitlich
aus dem Stapel herausragen können. Eine Konstruktion mit beweglichen Düsenblechen,
die während des Ein- und Ausfahrens nach oben bzw. unten geklappt werden könnten,
ist aufwendig und teuer, weil für das Bedienungspersonal nach erfolgter Beschickung
kein Platz verbleibt, um die Kammer zu betreten.
[0014] Ein weiteres, wichtiges Problem, welches die Homogenität der Trocknung empfindlich
stören kann, beruht auf der Tatsache, dass die Beweglichkeit des Wassers im Holz in
Faserrichtung, also in Brett-Längsrichtung, wesentlich größer ist als quer dazu: Die
Brettenden trocknen entsprechend viel zu schnell, was zu "Verschalungen", Verwerfungen
und Stirnrissen führt. Dieser Effekt wird noch dadurch ver stärkt, dass sich die Stapelpakete
in der Praxis nicht ohne Zwischenräume aneinanderreihen lassen. Durch diese Zwischenräume
strömt entsprechend mehr Trockenmittel pro Zeiteinheit und erhöht dadurch die lokale
Wärmezufuhr. Das allzu rasche Abtrocknen der Brettenden wird in der Praxis beispielsweise
durch zeitaufwendiges Lackieren oder Einwachsen der Stirnflächen verringert. Eine
andere Möglichkeit, die kritischen Endbereiche der Stapelpakete durch Blenden vor
den Ventilatoren von der direkten Strömung abzuschirmen, ist ebenfalls recht umständlich,
weil die Paketlängen von Charge zu Charge sehr unterschiedlich sein können und diese
Blenden vor jeder Beschickung in der Trockenkammer neu eingerichtet werden müssten.
[0015] Weitere Problemzonen bestehen in Höhe der Kanthölzer, weil dort der freie Bereich
zwischen zwei Holzlagen wesentlich höher ist als bei den übrigen, durch Stapelleisten
getrennten Lagen. Bei konventioneller Trocknung wird diese Inhomogenität allgemein
in Kauf genommen; die stärkere Auswirkung bei Vakuumtrocknungen kann dagegen nicht
vernachlässig werden und erfordert geeignete Maßnahmen wie z.B. Anbringen von Blenden.
[0016] Ausgehend vom genannten Stand der Technik liegt der Erfindung die spezielle Aufgabe
zugrunde, notwendige Abdichtungen und Abdeckungen zur Vermeidung unerwünschter Wege,
Kurzschlüsse und Inhomogenitäten der Trockenmittelströmung auf einfache, kostengünstige
und praxisgerechte Weise zu realisieren.
[0017] Zur Lösung der genannten Aufgabe sieht die Erfindung bei einem gattungsgemäßen Verfahren
die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 und bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung
die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 2 vor.
[0018] Die zwischen den Enden der von der Ventilatorebene ausgehenden Düsenbleche und den
Stapelseiten benötigten Dichtungen können ohne Gefahr einer Beschädigung eingesetzt
werden, wenn sie außerhalb der Trockenkammer in passender Höhe an die Seiten der auf
Gleiswagen ruhenden Stapelreihe gedrückt und geeignet fixiert werden. Die vom Stapel
abgewandten Seiten der Dichtungen gleiten dann während der Beschickung an den geraden
und glatten Enden der Düsenbleche entlang oder halten zu diesen einen geringen Abstand.
Das Anbringen und Abnehmen der Dichtungen ist problemlos möglich, weil die beladenen
Gleiswagen außerhalb der Kammer von allen Seiten frei zugänglich sind.
[0019] Die Dichtungen lassen sich zwar einfach direkt am Holzstapel befestigen; die erforderliche
Maßhaltigkeit beim Beschicken lässt sich so aber kaum erreichen. Besser ist es, eine
Dichtvorrichtung zu verwenden, die sich relativ zum Gleiswagen genau positionieren
lässt.
[0020] Diese Dichtvorrichtung weist vorzugsweise ein Gestell auf, das aus Horizontalhalterungen
und Vertikalverbindungen zusammengesetzt ist, wobei die Elemente je nach Material
miteinander verschraubt, verklebt oder verschweißt sind. Als Material eignet sich
Aluminium besonders gut, weil es leicht, korrosionsfest und einfach zu bearbeiten
ist. Deshalb werden als Vertikalverbindungen bevorzugt Alu-Hohlrohre, als Horizontalhalterungen
Alu-Profile verwendet. Diese Profile enthalten stapelseitig in Längsrichtung eine
Aussparung, in die eine Dichtleiste aus elastischem Material eingedrückt und dort
entweder durch Widerhaken oder Klebung festgehalten wird.
[0021] Das Gestell hat normalerweise die Länge und Höhe einer Stapelreihe; bei zu großer
Länge kann es auch aus Teilen bestehen, damit es vom Bedienungspersonal mühelos auch
ohne maschinelle Hilfe bewegt werden kann. Das Gestell wird kammerspezifisch eingerichtet,
weil die Horizontalhalterungen in der Höhe mit den in der Trockenkammer fest montierten
Düsenblechen korrespondieren müssen.
[0022] Zur Befestigung des Gestells am Gleiswagen werden bevorzugt Rungen verwendet, z.B.
in Form von Aluminium-Hohlrohren. Die Rungen werden zu beiden Seiten der Stapelreihe
in entsprechende Aussparungen an den Enden der zuunterst, bündig mit beiden Seiten
der Ladefläche aufliegenden Kanthölzer gesteckt und am oberen Ende mit einer einfachen
Querverbindung zusammengehalten. Die Kanthölzer (die auch so genannt werden, wenn
sie aus anderen Materialien wie z.B. Aluminium bestehen) werden durch das Gewicht
der aufliegenden Stapelpakete in ihrer Lage auf der Ladefläche festgehalten.
[0023] Das Gestell wird von der Seite an den Rungen geeignet befestigt, z.B. an Haken oder
Winkelbleche gehängt. Dabei drücken sich die Dichtleisten gegen die Stapelseite und
trennen so Stapelbereiche ober- und unterhalb bezüglich der Trockenmittelströmung
voneinander ab. Damit die Rungen kein Hindernis für durchgehende Dichtleisten beim
Andrücken an den Stapel bilden, wird für die Dichtleisten ein entsprechend nachgiebiges
Material verwendet, in das sich die Rungen vollständig eindrücken lassen.
[0024] Rungen als Befestigungsmittel für die Dichtvorrichtung haben einen zusätzlichen Vorteil:
Da sie an beiden Seiten der Stapelreihe eng anliegen, verhindern sie, daß während
der Trocknung Bretter seitlich ausscheren. Dies ist besonders wichtig für Vakuumtrockner,
weil da die Breite der Tore aus Gründen der Statik sehr knapp bemessen ist.
[0025] Abdeckungen bzw. Blenden für die kritischen Bereiche zwischen den Stapelpaketen lassen
sich auf einfache Weise in das Gestell der Dichtvorrichtung integrieren. Zu diesem
Zweck sind die Horizontalhalterungen - mit oder ohne Dichtleiste - auf der Ober- und
Unterseite über die gesamte Länge mit jeweils einer Nut versehen. In zwei gegenüberliegende
Nuten können Vertikalblenden zur Abdeckung der Paket- bzw. Brettenden einfach eingesetzt
und horizontal beliebig verschoben werden. Diese Blenden können aus Blech- oder Kunststoffplatten
unterschiedlicher Breite bestehen, je nach aktuellen Erfordernissen. Sie können auch
durchbrochen sein, wenn die abdeckende Wirkung geringer sein soll. Um einen allmählichen
Ubergang der Durchströmung zu erhalten, können mehrere schmale Blenden in geeignetem
Abstand nebeneinander gesetzt werden. Denselben Zweck erfüllt auch eine einzige Blende
mit Durchbrechungen, deren Größe oder Anzahl von den Seiten zur Mitte hin abnimmt.
[0026] Die in Längsrichtung verschiebbaren Vertikalblenden können bis an die Rückwand und
das Tor der Trockenkammer reichen, sodaß auch an den Enden der Stapelreihe zu rasches
Austrocknen ohne zusätzliche Vorrichtung vermieden wird.
[0027] Zur Abdeckung der Kantholzbereiche lassen sich Horizontalblenden auf einfache Weise
in stapelseitigen Nuten der Vertikalverbindungen des beschriebenen Gestells vertikal
positionieren und fixieren, beispielsweise mit Hilfe von Federklemmen.
[0028] Es kann sinnvoll sein, je ein Gestell mit den erforderlichen Blenden zu beiden Seiten
der Stapelreihe anzubringen, vor allem wenn die Ventilatoren üblicherweise im Reversierbetrieb
mit Umkehrung der Trockenmittelströmung eingesetzt werden.
[0029] Im Folgenden wird die erfindungsgemäße Lösung anhand eines Ausführungsbeispiels in
schematischer, nicht maßstabsgerechter Darstellung näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine mit zwei Stapelreihen beschickte Trockenkammer im Querschnitt,
Fig. 2 eine vergrößerte Teildarstellung von Fig. 1,
Fig. 3 den seitlichen Blick auf eine Stapelreihe mit davorliegendem Gestell.
[0030] Fig. 1 zeigt eine Trockenkammer 1 mit Ventilator 2 und symmetrischen Düsenblechen
3. Bei Einsatz von mehreren Ventilatoren sind diese in Längsrichtung der Trockenkammer,
also senkrecht zur Papierebene, in gleicher Höhe hintereinander aufgereiht zu denken;
die Düsenbleche erstrecken sich entsprechend über die Kammerlänge. Zu beiden Seiten
der Ventilatoren 2 ruht je ein Gleiswagen 5 mit Rädern 6 auf Gleisen 4, die auf dem
Boden verlegt sind. Die Gleiswagen tragen jeweils drei Stapelpakete 7 übereinander,
welche mit weiteren (nicht sichtbaren) Paketen in Längsrichtung der Trockenkammer
je eine Stapelreihe bilden. Jedes Stapelpaket 7 enthält mehrere Lagen aus parallel
liegenden Brettern 8, getrennt durch Stapelleisten 9 zwischen je zwei Lagen, und ruht
auf Kanthölzern 10. Zu beiden Seiten der Stapelreihen befinden sich Rungen 11, die
unten in Kanthölzer 10 eingesteckt sind und am oberen Ende durch Rungenverbindungen
12 zusammengehalten werden. Die Trockenmittelströmung bei Reversierbetrieb der Ventilatoren
ist durch Doppelpfeile angedeutet; sie ist ober- und unterhalb einer Grenzfläche 18
stets gegenläufig. Blenden 22 verhindern eine nutzlose Trockenmittelströmung im Bereich
von Kammerboden und -decke.
[0031] Das Gestell 13 seitlich der Rungen 11 ist in Fig. 2 vergrößert dargestellt. Es ist
aus Vertikalverbindungen 15 und Horizontalhalterungen 14 zusammengesetzt und an Befestigungswinkeln
16 aufgehängt. Die Horizontalhalterungen 14 in Höhe der Grenzflächen 18 sind mit Dichtleisten
17 versehen, deren Enden mit dem Stapel in Kontakt sind. Vertikalblenden 19 sind in
gegenüberliegenden Nuten der Horizontalhalterungen 14 geführt. Eine vertikal verschiebbare
Horizontalblende 20 (angedeutet durch Doppelpfeil) befindet sich in Höhe des Kantholzes
10.
[0032] In Fig. 3 ist eine Anordnung von drei Vertikalblenden 19 nebeneinander dargestellt.
Der kreisförmige Ausschnitt gibt den Blick frei auf die dahinterliegenden Enden von
zwei benachbarten Stapelpaketen 7. Im kleineren Kreisausschnitt ist die stapelseitige
Nut 21 einer Vertikalverbindung 15 sichtbar gemacht. In dieser Nut ist die Horizontalblende
20 geführt.
1. Verfahren zum Trocknen von gestapeltem Schnittholz oder ähnlichem Gut in einer für
Längsbeschickung mittels Gleiswagen eingerichteten Trockenkammer mit konvektiver Heizung,
mit Ventilatoren zur Umwälzung des gasförmigen Trockenmittels quer zur Beschickungsrichtung
und mit einer am Gleiswagen befestigter Dichtvorrichtung zur Trennung von Stapelbereichen
gegenläufiger Trockenmittelströmung, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtvorrichtung außerhalb der Trockenkammer (1) als Gestell mit mindestens zwei
Horizontalhalterungen (14), in welche jeweils eine Dichtleiste (17) aus elastischem
Material eingedrückt ist, und mit Vertikalverbindungen an einem mit Stapelpaketen
(7) fertig beladenen Gleiswagen (5) befestigt und diese Dichtvorrichtung zusammen
mit diesem in die Trockenkammer eingefahren wird.
2. Vorrichtung zum Trocknen von gestapeltem Schnittholz oder ähnlichem Gut zur Durchführung
des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einem mit Stapelpaketen (7) fertig beladenden
Gleiswagen (5) mit daran befestigter Dichtvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtvorrichtung ein auf dem Gleiswagen (5) angeordnetes Gestell aufweist, das
durch mindestens zwei Horizontalhalterungen (14) und Vertikalverbindungen (15) gebildet
ist, wobei in jede dieser Horizontalhalterungen (14) eine Dichtleiste (17) aus elastischem
Material eingedrückt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtvorrichtung (13) an Rungen (11) angebracht ist, welche die Stapelpakete
(7) seitlich begrenzen und mit dem Gleiswagen (5) geeignet verbunden sind, wobei sich
die Dichtleisten (17) in Kontakt mit der Stapelreihe befinden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Horizontalhalterungen (14) auf ihrer Ober- und Unterseite durchgehende Nuten
haben, die als Halterung für horizontal verschiebbare Vertikalblenden (19) dienen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalverbindungen (15) auf ihrer dem Stapel zugewandten Seite eine Nut (21)
aufweisen, die der Führung und Befestigung vertikal verschiebbarer Horizontalblenden
(20) dient.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtvorrichtung zusammen mit dem Gleiswagen (5) in eine Trockenkammer (1) einfahrbar
ist, in deren Längsrichtung Ventilatoren (2) hintereinander aufgereiht sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trockenmittelströmung aus den Ventilatoren (2) quer zur Beschickungsrichtung
austritt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass Ventilatoren zwischen Stapelpaketen (7) angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, gekennzeichnet durch zu den Ventilatoren (2) symmetrische Dusenbleche (3).
1. Method for drying stacked sawn timber or similar material in a drying chamber installed
for longitudinal charging using track vehicles, provided with convective heating,
fans for circulating the gaseous drying medium transversely to the charging direction
and with a sealing device fixed to the track vehicle for separating from stack areas
having an oppositely directed drying agent flow, characterized in that the sealing device outside the drying chamber (1) is in the form of a frame with
at least two horizontal holding components (14) into each of which is pressed an elastic
material sealing strip (17), and with vertical connections fixed to a track vehicle
(5) fully loaded with stack packages (7) and said sealing device together therewith
is introduced into the drying chamber.
2. Device for drying stacked sawn timber or similar material for performing the method
according to claim 1, with a track vehicle (5) fully loaded with stack packages (7)
and with a sealing device fixed thereto, characterized in that the sealing device has a frame located on the track vehicle (5) formed by at least
two horizontal holding components (14) and vertical connections (15), an elastic material
sealing strip (17) being pressed into each of said horizontal holding components (14).
3. Device according to claim 2, characterized in that the sealing device (13) is fitted to stanchions (11), which laterally bound the stack
packages (7) and which are appropriately connected to the track vehicle (5), the sealing
strip (17) being in contact with the stack row.
4. Device according to claim 2 or 3, characterized in that on their top and bottom sides the horizontal holding components (14) have through
grooves, which serve to hold horizontally displaceable vertical panels (19).
5. Device according to one of the claims 2 to 4, characterized in that on their side facing the stack the vertical connections (15) have a groove (21) for
guiding and fixing vertically displaceable horizontal panels (20).
6. Device according to one of the claims 2 to 5, characterized in that the sealing device together with the track vehicle (5) can be introduced into a drying
chamber (1), in whose longitudinal direction fans (2) are successively lined up.
7. Device according to claim 6, characterized in that the drying agent flow passes out of the fans (2) at right angles to the charging
direction.
8. Device according to claim 6 or 7, characterized in that the fans are located between stack packages (7).
9. Device according to one of the claims 6 to 8, characterized by nozzle plates (3) symmetrical to fans (2).
1. Procédé pour sécher du bois coupé empilé ou un matériau similaire dans une chambre
de séchage à chargement longitudinal au moyen d'un chariot sur rails équipée d'un
chauffage par convection, de ventilateurs faisant circuler le dessiccateur gazeux
transversalement au sens du chargement et d'un dispositif d'étanchéité fixé au chariot
sur rails pour séparer le flux à contre-courant du dessiccateur des zones d'empilage,
caractérisé en ce que le dispositif d'étanchéité est fixé en dehors de la chambre de séchage (1) sous forme
d'un bâti par au moins deux attaches horizontales (14), dans chacune desquelles est
enfoncé un listel d'étanchéité (17) en matériau élastique, et par des raccords verticaux
à un chariot sur rails (5) chargé de piles (7) et en ce que le dispositif d'étanchéité rentre dans la chambre de séchage avec le chariot.
2. Dispositif pour sécher du bois coupé empilé ou un matériau similaire pour application
du procédé selon la revendication 1, avec un chariot sur rails (5) chargé de piles
(7) avec un dispositif d'étanchéité qui lui est fixé, caractérisé en ce que le dispositif d'étanchéité présente un bâti placé sur le chariot (5), ledit bâti
étant formé par au moins deux attaches horizontales (14) et raccords verticaux (15),
un listel d'étanchéité (17) en matériau élastique étant enfoncé dans chacune de ces
attaches horizontales (14).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif d'étanchéité (13) est placé sur des ranchers (11), lesquels ranchers
retiennent latéralement les piles (7) et sont reliés au chariot sur rails (5) de manière
adéquate, les listels d'étanchéité (17) se trouvant en contact avec la file de piles.
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que les attaches horizontales (14) possèdent des rainures continues sur leurs faces supérieure
et inférieure, lesdites rainures servant de support pour les panneaux verticaux (19)
coulissant horizontalement.
5. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que les raccords verticaux (15) présentent une rainure (21) du côté faisant face à la
pile, ladite rainure servant de guide et de fixation aux panneaux horizontaux (20)
coulissant verticalement.
6. Dispositif selon une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que le dispositif d'étanchéité pénètre avec le chariot sur rails (5) dans une chambre
de séchage (1) dans laquelle des ventilateurs (2) sont placés en file l'un derrière
l'autre dans le sens longitudinal.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le courant de dessiccation sort des ventilateurs (2) transversalement au sens du
chargement.
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que les ventilateurs sont placés entre les piles (7).
9. Dispositif selon une des revendications 6 à 8, caractérisé par des tôles de tuyères symétriques (3) aux ventilateurs (2).