[0001] Die Erfindung betrifft einen Reibradvereinzler zum Vereinzeln von Blattgut, insbesondere
Banknoten, umfassend einen Blattgutspeicher zum Aufnehmen eines Blattgutstapels, eine
Vereinzelungseinrichtung mit einer Vereinzlerwalze, die zur Kontaktierung und Förderung
eines aus dem Blattgutspeicher zu vereinzelnden Blatts ein oder mehrere Reibelemente
aufweist, und eine Rückhalteeinrichtung, die mit der Vereinzlerwalze einen Vereinzlerspalt
bildet, durch den zu vereinzelnde Blätter aus dem Blattgutspeicher nacheinander gefördert
werden, wobei die Rückhalteeinrichtung zur Kontaktierung der aus dem Blattgutspeicher
zu vereinzelnden Blätter ein oder mehrere Reibbereiche aufweist.
[0002] Reibradvereinzler werden eingesetzt, um Blattgutstapel, beispielsweise Banknotenbündel,
in Quer- oder Längsrichtung zügig zu vereinzeln, so daß die vereinzelte Banknote einer
Sensorik zugeführt werden kann, die die Echtheit, die qualitative Beschaffenheit,
den Wert oder andere charakteristische Eigenschaften der Banknote bestimmt.
[0003] Reibradvereinzlern liegt das Prinzip zugrunde, daß eine Vereinzlerwalze an der Oberfläche
beispielsweise einer Banknote eines Banknotenstapels angreift, wobei diese speziell
kontaktierte Banknote reibungsbedingt durch Rotation der Vereinzlerwalze in eine Transportrichtung
gefördert wird, während die übrigen Banknoten des Banknotenstapels durch eine Rückhalteeinrichtung
zurückgehalten werden. Die Rückhalteeintichtung und die Vereinzlerwalze bilden zu
diesem Zweck einen Vereinzlerspalt, durch den die Banknote gefördert wird. Die Rückhalteeinrichtung
kann dabei geringfügig in Nuten der Vereinzlerwalze eingreifen, wobei die Eingriffstiefe
einstellbar ist. Um sicherzustellen, daß die von der Vereinzlerwalze kontaktierte
Banknote gefördert wird und die übrigen Banknoten des Banknotenstapels zurückgehalten
werden, muß auf die Banknote im Vereinzlerspalt von der Vereinzlerwalze eine höhere
Kraft ausgeübt werden als von der Rückhalteeinrichtung auf der gegenüberliegenden
Seite des Vereinzlerspalts. Daher ist die Vereinzlerwalze üblicherweise mit Reibelementen
versehen, deren Reibbeläge einen wesentlich höheren Reibkoeffizienten aufweisen, als
die entsprechenden Reibbeläge der Rückhalteeinrichtung, wobei das Reibwertverhältnis
beispielsweise etwa 2:1 beträgt.
[0004] Nachteilhaft stellt sich dar, daß die unterschiedlichen Reibmaterialien der Vereinzlerwalze
und der Rückhalteeinrichtung teilweise sehr unterschiedliches Betriebsverhalten aufweisen,
beispielsweise in Bezug auf Beständigkeit gegen Umwelteinflüsse, Feuchtigkeitsaufhahme,
Temperaturkoeffizient, Alterung und Verschleißfestigkeit. Dies kann zu unterschiedlichen
Standzeiten führen und beeinflußt das Reibverhältnis, was zu Vereinzelungsfehlern
bis hin zu Doppelabzug führen kann, d. h. es wird mehr als ein Blatt von der Vereinzlerwalze
erfaßt.
[0005] Vereinzelungsfehler können auch aus anderen Gründen auftreten. So ist es üblich,
daß der Blattgutstapel in dem Blattgutspeicher auf einer Auflageplatte aufliegt, wobei
aus dem in Blattguttransportrichtung vorderen Bereich der Auflageplatte auf einer
gemeinsamen Achse angeordnete Vorschubrollen nach Art eines "Hoppers" herausragen.
Diese Vorschubrollen kontaktieren die Unterseite des untersten Blatts des Blattgutstapels,
wodurch der Blattgutstapel in diesem Bereich von der Auflageplatte abgehoben wird,
und fördern das unterste Blatt bzw. den Blattgutstapel der Vereinzelungseinrichtung
zu. Dabei kommt es gelegentlich zu Vereinzelungslücken, wenn beispielsweise das Blattgut
besonders groß und der Blattgutstapel besonders schwer ist (dann wird die Reibkraft
zwischen Blattgutstapel und Auflageplatte zu groß) oder wenn das oder die letzten
zu vereinzelnden Blätter aufgrund einer Blattwölbung nicht oder nur unvollständig
von den Vorschubrollen erfaßt werden.
[0006] Vereinzelungsfehler treten gehäuft auf, wenn Blattgutstapel mit Blättern unterschiedlicher
Art und Qualität vereinzelt werden, beispielsweise Banknotenstapel mit gebrauchten
Banknoten unterschiedlichster Stückelung.
[0007] Aus GB 2 035 268 A und JP 07 309466 A sind zudem Reibradvereinzeler bekannt, die
sowohl für Vereinzlerwalze und Rückhaltewalze Reibmaterial mit etwa gleichem Reibwert
verwenden. Allerdings müssen bei diesen Reibradvereinzelern sowohl die Vereinzeler-
als auch die Rückhaltewalze angetrieben werden. Zudem erlauben die bekannten Reibradvereinzeler
keine synchrone Vereinzelung.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Reibradvereinzler zum Vereinzeln
von Blattgut, insbesondere von gemischtformatigen Banknoten in schlechtern Zustand,
zur Verfügung zu stellen, bei dem die Gefahr von Vereinzelungsfehlern gering ist,
der auch nach längerer Betriebsdauer und bei unterschiedlichsten Umgebungsbedingungen
zuverlässig vereinzelt und das Blattgut in definierten Abständen vereinzelt.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Reibradvereinzler mit den Merkmalen
gemäß Anspruch 1 gelöst. In davon abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung angegeben.
[0010] Gemäß der Erfindung weisen die Reibelemente der Vereinzlerwalze und die Reibbereiche
der Rückhalteeinrichtung das gleiche Reibmaterial auf bzw. Reibmaterial mit gleichem
Reibwert. Dadurch wird erreicht, daß Verschleißfestigkeit, Umweltbeständigkeit, Feuchtigkeitsaufnahme,
Temperaturausdehnungskoeffizient, Alterung und dergleichen jeweils übereinstimmen,
so daß das Reibverhältnis der Reibmaterialien von solchen Parametern unbeeinflußt
bleibt und die Standzeit des Reibradvereinzlers bei gleichbleibender Vereinzelungsqualität
steigt.
[0011] Um trotz der Verwendung des im wesentlichen gleichen Reibmaterials sicherzustellen,
daß die auf das zu vereinzelnde Blattgut wirkende Kraft der Vereinzlerwalze ausreichend
weit über der von der Rückhalteeinrichtung ausgeübten Kraft liegt, ist desweiteren
vorgesehen, daß der Kontaktbereich - sei er flächenförmig oder linienförmig - Zwischen
dem Blattgut und den Reibelementen der Vereinzlerwalze wesentlich größer ist, als
der Kontaktbereich zwischen dem Blattgut und den Reibbereichen der Rückhalteeinrichtung.
Der Begriff Kontaktbereich soll dabei im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung
so verstanden werden, daß durch eine Überschneidung von Vereinzlerwalze zu Rückhalteeinrichtung
auf das zu vereinzelnde Blattgut eine senkrechte Vereinzlerkraft sowie eine senkrechte
gleiche Kraft von Vereinzlerwalze und Rückhalteeinrichtung ausgeübt wird, die zu Vereinzler-
bzw. Rückhaltekraft entsprechend der Reibwerte des Reibmaterials und der dabei wirksamen
Fläche des Reibmaterials führt. Vorzugsweise wird die Hälfte der Fläche der Rückhalteeinrichtung
durch ein Material mit vernachlässigbar geringem Reibwert gebildet. Das Verhältnis
der jeweiligen aktiven Fläche mit Reibmaterial liegt dann bei etwa 2:1. Dieses Verhältnis
bestimmtet wegen der im wenstlichen gleichen Reibmaterialien gleichzeitig das Verhältnis
der Reibkräfte zwischen Vereinzlerwalze und Rückhalteeintichtung, und zwar unabhängig
von dem Zustand oder Alter des Reibmaterials.
[0012] Der Einfluß etwaiger weiterer Kontaktbereiche zwischen Rückhalteeinrichtung und/oder
Vereinzlerwalze einerseits und dem zu vereinzelnden Blattgut andererseits wird dadurch
gering gehalten, daß solche weiteren Kontaktbereiche mit einem wesentlich geringeren
Reibwert ausgestattet sind, als die Bereiche der Rückhalteeinrichtung und Vereinzlerwalze
mit Reibmaterial. Vorzugsweise bestehen die Oberflächen der Rückhalteeinrichtung und
Vereinzlerwalze in solchen weiteren Kontaktbereichen aus glattem Metall, glattem Kuststoff
oder einem anderen glatten Material, so daß der Reibeinfluß dieser weiteren Kontaktbereiche
vernachlässigbar klein ist gegenüber der Bereiche mit Reibmaterial auf das zu vereinzelnde
Blattgut ausgeübten Reibungskräften.
[0013] Im Zusammenhang mit einer synchronen Vereinzelung des Blattguts, das heißt einer
Vereinzelung des Blattguts in definierten Abständen zwischen aufeinanderfolgenden
vereinzelten Blättern, sind die Reibelemente der Vereinzlerwalze als Reibsegmente
nur über einen begrenzten Umfang der Vereinzlerwalze ausgebildet. Das Blattgut wird
dadurch lediglich dann vereinzelt, wenn die Reibsegmente mit dem Blattgut im Vereinzlerspalt
in Berührung kommen. Denn nur dann liegt die von der Vereinzlerwalze auf die zu vereinzelnde
Banknote aufgebrachte Reibkraft über der Reibkraft der Rückhalteeinrichtung. Kontaktiert
die Vereinzlerwalze dagegen das Blattgut außerhalb der Reibsegmente nur mit ihrer
glatten Oberfläche, so liegt die dadurch auf das Blattgut übertragene Reibkraft unter
der Reibkraft der Rückhalteeinrichtung, so daß das Blattgut zurückgehalten wird. Konkret
bedeutet dies, daß einem Reibsegment der Vereinzlerwalze mit vorgegebener Kontaktfläche
oder -linie ein Rückhalteelement der Rückhalteeinrichtung am Vereinzlerspalt gegenüberliegend
angeordnet ist, welches einerseits einen Reibbereich mit demselben Reibwert wie das
Reibsegment der Vereinzlerwalze und andererseits einen Gleitbereich, beispielsweise
aus glattem Metall, aufweist, wobei die Kontaktflächen oder -linien der Reib- und
Gleitbereiche der Rückhalteeinrichung jeweils der halben Kontaktfläche oder -linie
des Reibsegments der Vereinzlerwalze entsprechen. Befindet sich das Reibsegment der
Vereinzlerwalze im Bereich des Vereinzlerspalts, so beträgt das Verhältnis der Reibkontaktflächen
zwischen Vereinzlerwalze und Rückhalteeinrichtung 2:1, so daß das Blattgut vereinzelt
wird. Nachdem sich das Reibsegment aus dem Bereich des Vereinzlerspalts herausbewegt
hat, beträgt das Verhältnis zwischen den Reibkontaktflächen der Vereinzlerwalze und
der Rückhalteeinrichtung etwa 0:1, so daß das Blattgut zurückgehalten wird.
[0014] Das Rückhalteelement der Rückhalteeinrichtung kann vorzugsweise durch eine Rückhalterolle
mit Freilauf oder durch Rückhalteklötze oder eine Kombination aus Rückhalterolle und
Rückhalteklotz gebildet sein. Ein Rückhalteklotz, gerade oder insbesondere auch gewölbt,
unterstützt die Führung der Banknote um die Vereinzlerwalze, ist aber aufgrund der
Gleitreibung zwischen Banknote und Rückhalteklotz einem höheren Verschleiß unterworfen.
Die mit einem Freilauf gehaltene Rückhalterolle ermöglicht dagegen höhere Standzeiten
aufgrund geringerer Abnutzung, da durch den Freilauf gewährleistet ist, daß die Rückhalterolle
über ihren gesamten Umfang abgenutzt wird. Es ist daher vorteilhaft, Rückhalteklötze
mit Gleitbereichen und Rückhalterollen mit Reibbereichen in der Rückhalteeinrichtung
zu kombinieren.
[0015] Vorzugsweise ist es vorgesehen, daß die Auflageebene, auf der der Blattgutstapel
in dem Blattgutspeicher aufliegt, durch mehrere Vorschubrollen gebildet wird, die
in Transportrichtung des Blattguts nacheinander angeordnet sind und auf, angetriebenen
Wellen angeordnet sind. Vorzugsweise sind die Vorschubrollen auf den Wellen über die
gesamte Breite der Auflageebene und sind die Wellen mit den Vorschubrollen über die
gesamte Länge der Auflageebene verteilt. Der Blattgutstapel liegt somit nur auf Rollen
auf, wodurch in der Auflageebene im wesentlichen Rollreibungskräfte auftreten, die
gegenüber Gleitreibungskräften geringer sind. Die in Transportrichtung nacheinander
angeordneten Vorschubwellen über die gesamte Länge der Auflageebene mit Vorschubrollen
über die gesamte Breite der Auflageebene bildet einen nahezu vollflächigen, effektiven
Vorschub für den aufgelegten Blattgutstapel bis hin zum letzten zu vereinzelnden Blatt.
[0016] Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß die Vorschubrollen über einen begrenzten
Umfang mit Reibsegmenten ausgestattet sind, die einen hohen Reibwert gegenüber der
sonstigen Vorschubrollenoberfläche aufweisen, wobei die Reibsegtmente aller Vorschubrollen
auf ihren zugehörigen Wellen bezogen auf die Auflageebene dieselbe Winkellage einnehmen.
Synchronisiert man derart angeordnete Vorschubrollen mit einer Vereinzlerwalze, die
ebenfalls mit Reibsegmenten ausgestattet ist, so läßt sich eine besonders zuverlässige
Vereinzelung erzielen, wenn die Reibsegmente der Vereinzlerwalze in dem Moment am
Vereinzlerspalt wirksam werden, das heißt das Blattgut vereinzeln, wenn die Reibsegmente
der Vorschubrollen gerade in die Auflageebene eintauchen und somit keinen nennenswerten
Vortrieb mehr auf das zu vereinzelnde Blatt ausüben.
[0017] Eine weiter bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß die in Transportrichtung hinteren
Vorschubrollen mit einem geringeren Reibwert ausgestattet sind als die in Transportrichtung
davor angeordneten Vorschubrollen, wodurch verhindert wird, daß an den Hinterkanten
des zu vereinzelnden Blattguts höhere Kräfte auftreten als an den Vorderkanten.
[0018] Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft an einzelnen Ausführungsformen unter
Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben. Darin zeigen:
- Figur 1a,b
- einen Querschnitt durch und eine Aufsicht auf einen Reibradvereinzler, mit dem Banknoten
im Querformat vereinzelt werden;
- Figur 2a,b
- einen Querschnitt durch und eine Aufsicht auf einen Reibradvereinzler, mit dem Banknoten
im Längsformat vereinzelt werden;
- Figur 3a,b
- eine Ausführungsform der Vereinzelungseinrichtung und Rückhalteeinrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung; und
- Figur 4
- einen Ausschnitt des Reibradvereinzlers gemäß Figuren 1 und 2, bei dem die Rückhalteeinrichtung
einen Rückhalteklotz umfaßt.
[0019] Figur 1a zeigt einen Reibradvereinzler im Querschnitt und Figur 1b zeigt denselben
Reibradvereinzler in Draufsicht. In dem Reibradvereinzler ist ein Banknotenstapel
1 im Querformat aufgelegt. Die unterste, als nächste zu vereinzelnde Banknote 1a liegt
somit mit ihrer Längsseite an der Vereinzlerwalze 2 an. Die Kraft, mit der der im
Blattgutspeicher 5, der hier als schräges Leitblech ausgebildet ist, abgelegte Banknotenstapel
1 auf die Vereinzlerwalze 2 wirkt, wird allein durch die Schwerkraft bestimmt und
hängt daher vom Gewicht und damit im wesentlichen von der Höhe des Banknotenstapels
1 ab.
[0020] Die Vereinzlerwalze 2 kann über ihren vollständigen Umfang mit einem Reibbelag ausgerüstet
sein, wenn ein kontinuierliches Vereinzeln der Banknoten ohne Abstand zwischen den
einzelnen Banknoten gewünscht ist. Üblicherweise sollen die Banknoten aber mit einem
gewissen Abstand zueinander vereinzelt werden. Zu diesem Zweck ist in der Umfangsoberfläche
der Vereinzlerwalze 2 ein Reibsegment 4 vorgesehen, das gegenüber der übrigen Umfangsoberfläche
der Vereinzlerwalze 2 einen vergleichsweise hohen Reibwert hat. Diese übrige Umfangsoberfläche
der Vereinzlerwalze 2 besteht aus glattem Material, vorzugsweise aus glattem Metall
oder glattem Kunststoff.
[0021] Niederdrückrollen 6 stellen sicher, daß das zu vereinzelnde Blatt 1a dem Vereinzlerspalt
7 zugeführt wird, den die Vereinzlerwalze 2 mit der als Rückhalterolle ausgebildeten
Rückhalteeinrichtung 3 bildet. Die Rückhalterolle 3 ist als Rolle mit Freilauf ausgebildet,
wobei die Richtung des Freilaufs ein Drehen der Rückhalterolle 3 entgegen der Richtung
der Vereinzelung des zu vereinzlenden Blattguts erlaubt. Der Freilauf wird beispielsweise
durch Maschinenvibrationen immer dann ausgelöst, wenn kein Blattgutstapel aufgelegt
ist. Die Rückhalterolle 3 übt durch geeignete geometrische Aufteilung ihrer Oberfläche
in reibbehaftete Reibbereiche 3a und glatte Gleitbereiche 3b nur eine halb so große
Reibkraft auf die zu vereinzelnde Banknote 1a aus, wie das Reibsegment 4 der Vereinzlerwalze
2, wobei die Reibmaterialien des Reibsegments 4 der Vereinzlerwalze 2 einerseits und
der Reibbereiche 3a der Rückhalterolle 3 andererseits einen Reibwert aufweisen, der
im wesentlichen gleich ist. Bevorzugt werden die gleichen Reibmaterialien verwendet.
Dies wird nachfolgend anhand der Figuren 3a, 3b näher erläutert. Die durch den Vereinzlerspalt
7 vereinzelte Banknote 1a wird mit Hilfe nachgeordneter Transportrollen 8 einer nicht
dargestellten Verarbeitungseinrichtung zugeleitet, mit der beispielsweise die Qualität
oder der Wert der Banknote bestimmt werden.
[0022] In Figur 1b ist zu erkennen, daß die Vereinzlerwalze 2 und die Rückhalterollen 3
Umfangsnuten besitzen. Die Umfangsnuten der Rückhalterollen 3 sind versetzt zu den
Umfangsnuten der Vereinzlerwalze 2 angeordnet und in ihrer Breite so angepaßt, daß
die Rückhalterolle 3, die verlagerbar ausgebildet ist, zur Erhöhung der Reibkräfte
in die Nuten der Vereinzlerwalze 2 eintauchen kann. Die Reibsegmente 4 der Vereinzlerwalze
2 sind genau wie die Reibbereiche 3a der Rückhalterolle 3 durch Schraffierung gekennzeichnet.
Die Gleitbereiche 3b der Rückhalterolle 3 und die glatten Gleitoberflächen 2b der
Vereinzlerwalze 2 weisen demgegenüber keine Schraffur auf.
[0023] Anhand der Figuren 3a, 3b wird nun das Prinzip der Vereinzelung und Rückhaltung des
Blattguts beschrieben. Figur 3a zeigt die Vereinzlerwalze 2 und die Rückhalterolle
3 im Querschnitt von vorne (linkes Bild) und im Querschnitt von der Seite (mittleres
Bild) sowie einen Ausschnitt (rechtes Bild) aus dem linken Bild.
[0024] Die Vereinzlerwalze 2 ist in Fig. 3a mit ihrem Reibsegment 4 in einer wirksamen Stellung.
Das heißt, das Reibsegment 4 bildet zusammen mit der Rückhalterolle 3 den Vereinzlerspalt
7, durch den die zu vereinzelnde Banknote 1a hindurchgeführt wird (mittleres Bild).
Die Reibbeläge 10 bzw. Reibbereiche 2a, 2b des Reibsegments 4 einerseits und der Rückhalterolle
3 andererseits bestehen bevorzugt aus dem gleichen Reibmaterial, weisen jedoch zumindest
einen im wesentlichen gleichen Reibwert auf. Mit der Bezugsziffer 9 sind die glatten
Oberflächen bzw. Gleitbereiche 2b, 3b der Vereinzlerwalze 2 einerseits und der Rückhalterollen
3 andererseits bezeichnet (linkes Bild).
[0025] Der im rechten Bild der Figur 3a dargestellte Ausschnitt verdeutlicht das wirksame
Verhältnis der von der Rückhalterolle 3 erzeugten Rückhaltekraft zu der von dem Reibsegment
4 der Vereinzlerwalze 2 aufgebrachten Vereinzelungskraft. Von den Rückhalterollen
3 sind zwei Kanten des zugehörigen Reibbereichs 3a am zu vereinzelnden Banknote 1a
wirksam, und von dem Reibsegment 4 sind vier Kanten des Reibbereichs 2a an dem zu
vereinzelnden Banknote 1a wirksam. Die Kanten der Gleitbereiche 3b der Rückhalterolle
3 üben im Vergleich zu den Reibbereichen 3a eine vernachlässigbar geringe Rückhaltekraft
auf das zu vereinzelnde Blatt 1a aus, so daß sich insgesamt ein Verhältnis von Rückhaltekraft
zu Vereinzelungskraft von 1:2 ergibt. Selbstverständlich sind durch andere geometrische
Aufteilung der Reibbelagoberflächen 2a, 3a zu den glatten Oberflächen 2b, 3b andere
Verhältnisse erzielbar. In jedem Falle überwiegt bei am Vereinzlerspalt 7 wirksamem
Reibsegment 4 die Vereinzelungskraft deutlich die Rückhaltekraft, so daß ein zu vereinzelndes
Blatt 1a durch den Vereinzlerspalt 7 gefördert wird.
[0026] Aus Figur 3b kann in entsprechender Weise abgeleitet werden, welches Verhältnis von
Rückhaltekraft zu Vereinzelungskraft sich einstellt, wenn bei ansonsten gleicher geometrischer
Ausbildung des Reibradvereinzlers das Reibsegment 4 der Vereinzlerwalze 2 aus der
wirksamen Stellung, das heißt aus dem Vereinzlerspalt 7, herausbewegt wurde. Wie dem
rechten Bild der Figur 3b entnommen werden kann, wirken auf das zu vereinzelnde Blatt
1a von der Rückhalterolle 3 nach wie vor zwei Kanten der Reibbereiche 3a sowie zwei
Kanten der vernachlässigbaren Gleitbereiche 3b. Gleichzeitig wirken auf die gegenüberliegende
Seite des zu vereinzelnden Blatts 1a von der Vereinzlerwalze 2 lediglich noch vier
Kanten der zu vernachlässigenden Gleitbereiche 2b, so daß sich ein Reibverhältnis
zwischen Rückhalterolle 3 und Vereinzlerwalze 2 von 1:0 ergibt. Ein am Vereinzlerspalt
7 anliegendes Blatt wird somit nicht vereinzelt sondern zurückgehalten, bis das Reibsegment
4 der Vereinzlerwalze 2 wieder am Vereinzlerspalt 7 wirksam wird.
[0027] Die Rückhalterolle 3 muß nicht notwendigerweise mit Freilauf ausgebildet sein. Ihre
Reibbeläge 3a und glatten Bereiche 3b können auch einzeln oder beide als feststehende
Elemente ausgeführt sein. Auch die Vereinzlerwalze 2 muß nicht notwendigerweise segmentiert
sein, sondern kann für den eingangs genannten Fall der asynchronen Vereinzelung auch
unsegmentiert sein, also keine Reibsegmente 4 aufweisen. Zudem können Rückhalterolle
3 und Vereinzlerwalze 2 aus einzelen Scheiben oder Ringen gebildet sein, die einzeln
auf Wellen aufgesteckt werden und auf diesen an gewünschten Positionen fixiert werden.
Die einzelnen Ringe oder Scheiben werden vorteilhafterweise so gewählt, daß sich die
oben beschriebenen Nuten erbeben, wenn die Ringe oder Scheiben auf den Wellen angeordnet
sind.
[0028] In Figur 4 ist ein Ausschnitt des in Figur 1a dargestellten Reibradvereinzlers vergrößert
dargestellt. Jedoch ist bei der in Figur 4 dargestellten Ausführungsform das Rückhalteelement
3 nicht als Rückhalterolle sondern als Rückhalteklotz 20 realisiert. Der Rückhalteklotz
20 weist eine an die Oberfläche der Vereinzlerwalze 2 angepaßte Krümmung auf, kann
aber an der der Vereinzlerwalze 2 zugewandten Seite auch geradlinig ausgebildet sein.
Auch der Rückhalteklotz 20 weist Nuten auf, um ein Zusammenwirken mit der Vereinzlerwalze
2 in der zuvor erläuterten Weise zu ermöglichen. Der in Figur 4 dargestellte Rückhalteklotz
20 besitzt Reibbereiche und dahinter liegende Gleitbereiche, die wegen gleicher Geometrie
in der gewählten Schnittdarstellung nicht sichtbar sind. Die Reibbereiche sind im
Verhältnis zu der Kontaktfläche des Reibsegments 4 der Vereinzlerwalze 2 geometrisch
so aufgeteilt, daß sich bei vollständig wirksamem Reibsegment 4 ein ausreichend großes
Verhältnis von Vereinzelungskraft zu Rückhaltekraft einstellt.
[0029] Der Verschleiß des Rückhalteklotzes 20 an seinen Reibbereichen ist jedoch aufgrund
der dort wirkenden Gleitreibung mit dem zu vereinzelnden Blattgut vergleichsweise
hoch. Es wird daher eine Ausführungsform bevorzugt, bei der Rückhalterollen und Rückhalteklötze
kombiniert sind, wobei die Reibbereiche 3a an den Rückhalterollen ausgebildet sind
und die Rückhalteklötze 20 die Gleitbereiche 3b aufweisen. Die Rückhalteklötze 20
bestehen dann aus glattem Material, z. B. aus glattem Metall oder glattem Kunststoff.
[0030] In Figur 1a ist desweiteren zu sehen, daß der Banknotenstapel 1 mit seiner untersten,
zu vereinzelnden Banknote 1a auf Vorschubrollen 11, 12 aufliegt. Wie in Figur 1b zu
sehen ist, sind mehrere Vorschubrollen 11 und mehrere Vorschubrollen 12 auf in Transportrichtung
der zu vereinzelnden Banknote 1a hintereinander angeordneten Wellen 15 über die gesamte
Breite dieser Wellen 15 verteilt angeordnet, wodurch sich ein vollflächiger wirksamer
Vorschub über die gesamte Auflagebreite und Auflagelänge des Blattgutspeichers ergibt.
Die Wellen 15 sind angetrieben, um das zu vereinzelnde Blatt 1a bis zum Vereinzlerspalt
7, anders als dies in Figur 1a dargestellt ist, vorzuschieben.
[0031] Eine gleichmäßige Abstützung des Banknotenstapels 1 mit möglichst zahlreichen Abstützpunkten
in der Auflageebene wird dadurch erreicht, daß die Vorschubrollen 11 versetzt zu den
Vorschubrollen 12 so angeordnet sind, daß sie nahe an die Welle 15 der jeweils nächstliegenden
Vorschubrollen angrenzen (Fig. 1b).
[0032] Die Vorschubrollen 11, 12 bestehen aus glattem Material, z. B. glattem Metall oder
glattem Kunststoff, und besitzen Reibsegmente 11a, 12a. Der Reibwert der Reibsegmente
12a, die an der in Transportrichtung hinteren Kante der zu vereinzelnden Banknote
1a angreifen, besitzen vorteilhaft einen geringeren Reibwert als die Reibsegmente
11a der vorderen Vorschubrollen 11. Dadurch wird sichergestellt, daß auf die Banknotenhinterkante
keine größere Vorschubkraft ausgeübt wird als auf den vorderen Bereich der Banknote,
da ansonsten ein gleichmäßiges Fördern der zu vereinzelnden Banknote 1a problematisch
werden kann.
[0033] Die Reibsegmente 11a, 12a sind bezogen auf die Auflageebene des Bannknotenstapels
1 alle im selben Winkel α auf ihrer zugehörigen Welle 15 angeordnet (Fig. 1a). Da
die Wellen 15 synchron angetrieben werden, kommen die Reibsegmente 11a, 12a gleichzeitig
mit der zu vereinzelnden, dem Vereinzlerspalt 7 zuzuführenden Banknote 1a in Berührung
und tauchen auch gleichzeitig wieder in die Auflageebene ab. Der Abtauchmoment ist
in Figur 1a dargestellt. In diesem Moment ist die Vorschubfunktion der Vorschubrollen
11a, 12a im wesentlichen beendet, da die Vorschubwirkung der Vorschubrollen 11, 12
außerhalb der Reibsegmente 11a, 12a nur mehr gering ist. Spätestens in dem Moment,
wenn die Reibsegmente 11a, 12a in die Auflageebene abtauchen, sollte der Blattgutstapel
1 und insbesondere die nächste zu vereinzelnde Banknote 1a am Vereinzlerspalt 7 anliegen.
Eine Vereinzelung der Banknote 1a erfolgt aber erst, wenn das Reibsegment 4 der Vereinzlerwalze
2 wirksam wird, das heißt, wenn das Reibsegment 4 den Vereinzlerspalt 7 erreicht,
wie dies zuvor beschrieben wurde. Es ist daher vorgesehen, daß das Reibsegment 4 der
Vereinzlerwalze 2 genau in dem Moment in den Vereinzlerspalt 7 eintritt und wirksam
wird, wenn die Reibsegmente 11a, 12a der Vorschubrollen 11, 12 in die Auflageebene
abtauchen, wie dies in Figur 1a dargestellt ist.
[0034] Die Reibkräfte der Reibsegmente 11a, 12a liegen in ihrer Summe unterhalb der Reibkräfte
der Rückhalteeinrichtung 3, da ansonsten eine Vereinzelung schon allein aufgrund der
von den Vorschubrollen 11, 12 auf das zu vereinzelnde Blatt in aufgebrachten Vorschubkraft
erfolgen würde. Der Reibwert der Reibsegmente 11a, 12a ist bei Annahme eines maximalen
Blattgutstapels von 500 Blättern dementsprechend mit dem Reibwert der Reibbereiche
3a der Rückhalteeinrichtung 3 zu korrelieren.
[0035] Den Figuren 2a und 2b ist ein dem Reibradvereinzler gemäß Figuren 1a, 1b vergleichbarer
Reibradvereinzler dargestellt, mit dem der Banknotenstapel 1 jedoch nicht im Quer-
sondern im Längsformat vereinzelt wird. Dementsprechend sind vier statt lediglich
zwei Wellen 15 mit jeweils über die Wellenlänge verteilten Vorschubwalzen 11, 12,
13, 14 vorgesehen, wobei die Breite der Wellen 15 entsprechend der maximalen Breite
der zu vereinzelnden Banknoten und die Anzahl und der Abstand der Wellen 15 entsprechend
der maximalen Länge der zu vereinzelnden Banknoten gewählt ist. Die Vorschubrollen
11 bis 14 bestehen wiederum aus glattem Material, z. B. glattem Metall oder glattem
Kunststoff, und besitzen Reibsegmente 1 1a bis 14a, wobei die Reibsegmente 12a bis
14a der in Transportrichtung am nachfolgenden Ende der zu vereinzelnden Banknote 1a
angreifenden Vorschubrollen 12 bis 14 ein Reibmaterial mit einem geringeren Reibwert
besitzen, als die Reibsegmente 11a der in Transportrichtung auf der vorderen Welle
liegenden Vorschubrollen 11.
[0036] Zusätzlich oder alternativ zur Wahl unterschiedlicher Reibmaterialien für die Reibsegmente
der hinteren Vorschubrollen 12 bis 14 einerseits und der vorderen Vorschubrollen 11
andererseits kann vorgesehen werden, daß die Reibsegmente 1 in aus der Umfangsebene
der Vorschubrollen 11 und damit auch aus der Auflageebene leicht hervorstehen, so
daß der Banknotenstapel geringfügig angehoben wird. Die Reibsegmente 11a wirken somit
als "Hopper" und übertragen bei ansonsten gleichem Reibmaterial mehr Vorschubkraft
auf die zu vereinzelnde Banknote 1a als die Reibsegmente 12a bis 14a der nachgeordneten
Vorschubrollen 12 bis 14. Die Reibsegmente 12a bis 14a schließen dagegen formbündig
mit der Umfangsoberfläche der Vorschubrollen 12 bis 14 ab. Die Reibsegmente 11a der
vorderen Vorschubrollen 11 können zur Erhöhung der Reibhaftung profiliert sein, genau
wie die Reibsegmente 4 der Vereinzlerwalze 2. Ein derartiger "Hopper" kann natürlich
auch für_die zuvor beschriebene Ausführungsform nach Figur 1a,b für die Vereinzelung
in Querrichtung realisiert werden.
[0037] Die Synchronisation der Vorschubrollen 11, 12 bzw. 11 bis 14 mit der Vorschubwalze
2 wird dadurch erleichtert, daß der Umfang der Vorschubrollen 11 bis 14 und der Vereinzlerwalze
2 identisch ist. Die Vorschubrollen 11, 12 bzw. 11 bis 14 schieben die Banknote vorzugsweise
mit ihrer Oberflächengeschwindigkeit zum Vereinzlerspalt, die der Transportgeschwindigkeit
der Banknote nach erfolgter Vereinzelung entspricht. Abweichend davon sind auch zur
Vereinzlerwalze 2 bzw. zum Reibsegment 4 synchronisierte Vorschubrollen 11, 12 bzw.
11 bis 14 möglich, die einen geringeren Durchmesser und damit eine geringere Oberflächengeschwindigkeit
aufweisen. Bei einer derartigen Lösung gleitet die unterste Banknote 1a im Banknotenstapel
1 nach der Erfassung im Vereinzlerspalt 7 wegen der geringeren Oberflächengeschwindigkeit
der Vorschubrollen 11,12 bzw. 11 bis 14 geringfügig über die Vorschubrollen 11, 12
bzw. 11 bis 14. Da die Vorschubrollen 11,12 bzw. 11 bis 14 in diesen Bereichen jedoch,
wie oben beschrieben, aus glattem Material bestehen, werden nur sehr geringe Reibkräfte
wirksam, die vernachlässigt werden können.
1. Reibradvereinzler zum Vereinzeln von Blattgut, insbesondere Banknoten, umfassend:
- einen Blattgutspeicher (5) zum Aufnehmen eines Blattgutstapels,
- eine Vereinzlerwalze (2), die zur Kontaktierung und Förderung eines aus dem Blattgutspeicher
(5) zu vereinzelnden Blatts (1a) ein oder mehrere Reibelemente (4) aufweist, und
- eine Rückhalteeinrichtung (3), die mit der Vereinzlerwalze (2) einen Vereinzlerspalt
(7) bildet, durch den zu vereinzelnde Blätter (1a) aus dem Blattgutspeicher (5) nacheinander
gefördert werden, wobei die Rückhalteeinrichtung (3) zur Kontaktierung der aus dem
Blattgutspeicher (5) zu vereinzelnden Blätter (1a) ein oder mehrere Reibbereiche (3a)
aufweist,
- die Reibelemente (4) der Vereinzlerwalze (2) und die Reibbereiche (3a) der Rückhalteeinrichtung
(3) Reibmaterial mit im wesentlichen gleichem Reibwert aufweisen,
- im Vereinzlerspalt (7) der Kontaktbereich zwischen den Reibelementen (4) der Vereinzlerwalze
(2) und einem zu vereinzelnden Blatt (1a) wesentlich größer ist als der Kontaktbereich
zwischen den Reibbereichen (3a) der Rückhalteeinrichtung (3) und dem zu vereinzelnden
Blatt (1a),
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Reibelemente (4) der Vereinzlerwalze (2) als Reibsegmente über einen begrenzten
Umfang in der Vereinzlerwalze (2) ausgebildet sind, und
- im Vereinzlerspalt (7) etwaige weitere Kontaktbereiche der Rückhalteeinrichtung
(3) und/oder der Vereinzlerwalze (2) mit dem zu vereinzelnden Blatt (1a) einen wesentlich
geringeren Reibwert besitzen als das Reibmaterial der Reibelemente (4) der Vereinzlerwalze
(2) und der Reibbereiche (3a) der Rückhalteeinrichtung (3).
2. Reibradvereinzler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des Kontaktbereichs der Reibelemente (4) der Vereinzlerwalze (2) zum
Kontaktbereich der Reibbereiche (3a) der Rückhalteeinrichnung (3) im Vereinzlerspalt
(7) etwa 2:1 beträgt.
3. Reibradvereinzler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhalteeinrichtung (3) zur Kontaktierung der zu vereinzelnden Blätter (1a)
Rückhalterollen mit den Reibbereichen (3a) umfaßt.
4. Reibradvereinzler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhalteeinrichtung zur Kontaktierung der zu vereinzelnden Blätter (1a) einen
Rückhalteklotz (20) umfaßt.
5. Reibradvereinzler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhalteeinrichtung (3) zusätzlich zu den Kontaktbereichen zwischen den Reibbereichen
(3a) und dem zu vereinzelnden Blatt (1a) weitere Kontaktbereiche zwischen Gleitbereichen
(3b) der Rückhalteeinrichtung (3) und dem zu vereinzelnden Blatt (1a) aufweist, wobei
die Gleitbereiche (3b) einen wesentlich geringeren Reibwert besitzen als die Reibbereiche
(3a).
6. Reibradvereinzler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhalteeinrichtung (3) zur Kontaktierung des zu vereinzelnden Blatts (1a) eine
oder mehrere Rückhalterollen mit Reibbereichen (3a) und eine oder mehrere Rückhalteklötze
(20) mit Gleitbereichen (3b) umfaßt.
7. Reibradvereinzler nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbereiche (3b) der Rückhalteeinrichtung (3) Metallflächen sind.
8. Reibradvereinzler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhalteeinrichtung (3) und die Vereinzlerwalze (2) im Vereinzlerspalt (7) in
Förderrichrung der zu vereinzelnden Banknoten (1a) Nuten aufweisen, wobei die Nuten
der Rückhalteeinrichtung (3) und die Nuten der Vereinzlerwalze (2) versetzt zueinander
auf gegenüberliegenden Seiten des Vereinzlerspalts (7) angeordnet sind.
9. Reibradvereinzler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhalteeinrichtung (3) in die Nuten der Vereinzlerwalze (2) eintaucht.
10. Reibradvereinzler nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch Vorschubrollen (11 bis 14), die das auf einer Auflageebene des Blattgutspeichers
(5) aufliegendes Blatt (1a) des Blattgutstapels (1) kontaktieren und in eine Transportrichtung
fördern, wobei die Vereinzlerwalze (2), die den Vorschubrollen (12 bis 14) in Transportrichtung
des zu vereinzelnden Blatts (1a) nachgeordnet ist, und in der Auflageebene mehrere
Vorschubrollen (11 bzw. 12 bzw. 13 bzw. 14) auf in Transportrichtung nacheinander
angeordneten, angetriebenen Wellen (15) vorgesehen sind.
11. Reibradvereinzler nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubrollen (11 bis 14) auf den Wellen (15) über die gesamte Breite der Auflageebene
verteilt angeordnet sind.
12. Reibradvereinzler nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (15) mit den Vorschubrollen (11 bis 14) über die gesamte Länge der Auflageebene
verteilt sind.
13. Reibradvereinzler nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubrollen (11 bis 14) über einen begrenzten Um-fang mit Reibsegmenten (11a
bis 14a) mit hohem Reibwert und im übrigen Umfang mit geringem Reibwert ausgestattet
sind, wobei die Reibsegmente (11a bis 14a) aller Vorschubrollen (11 bis 14) auf ihren
zugehörigen Wellen (15) bezogen auf die Auflageebene dieselbe Winkellage (α) einnehmen.
14. Reibradvereinzler nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibsegmente (11a) der Vorschubrollen (11) auf der in Transportrichtung der zu
vereinzelnden Banknote (1a) vorderen Welle (15) aus der Auflageebene herausragen.
15. Reibradvereinzler nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Vereinzlerwalze (2) mit einer Rückhalteeinrichtung (3) einen Vereinzlerspalt
(7) bildet und ebenfalls mit Reibsegmenten (4) ausgestattet ist, die so angeordnet
und mit den Reibsegmenten (11a bis 14a) der Vorschubrollen (11 bis 14) synchronisiert
sind, daß sie am Vereinzlerspalt (7) wirksam werden, wenn die Reibsegmente (11a bis
14a) der Vorschubrollen (11 bis 14) bei in Transportrichrung eines zu vereinzelnden
Blatts (1a) drehenden Wellen (15) in die Auflageebene abtauchen.
16. Reibradvereinzler nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Vereinzlerwalze (2) und die Vorschubrollen (12 bis 14) übereinstimmende, das
zu vereinzelnde Blatt (1a) kontaktierende Außendurchmesser besitzen.
17. Reibradvereinzler nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die in Transportrichtung der zu vereinzelnden Banknote (1a) am nachfolgenden Bereich
der Banknote (1a) angreifenden Vorschubrollen (12 bis 14) einen geringeren Reibwert
besitzen als die in Transportrichtung vorderen Vorschubrollen (11).
1. A friction wheel singler for singling sheet material, in particular bank notes, comprising:
- a sheet magazine (5) for receiving a stack of sheets,
- a singling cylinder (2) having one or more friction elements (4) for contacting
and conveying a sheet (1a) to be singled out of the sheet magazine (5), and
- a retaining device (3) forming with the singling cylinder (2) a singling gap (7)
through which sheets (1a) to be singled out of the sheet magazine (5) are conveyed one by one, the retaining
device (3) having one or more friction areas (3a) for contacting the sheets (1a) to be singled out of the sheet magazine (5),
- the friction elements (4) of the singling cylinder (2) and the friction areas (3a) of the retaining device (3) have friction material with substantially the same coefficient
of friction,
- in the singling gap (7) the contact area between the friction elements (4) of the
singling cylinder (2) and a sheet (1a) to be singled is substantially greater than the contact area between the friction
areas (3a) of the retaining device (3) and the sheet (1a) to be singled,
characterized in that
- the friction elements (4) of the singling cylinder (2) are formed as friction segments
over a limited circumference in the singling cylinder (2), and
- in the singling gap (7) any further contact areas of the retaining device (3) and/or
the singling cylinder (2) with the sheet (1a) to be singled have a substantially lower coefficient of friction than the friction
material of the friction elements (4) of the singling cylinder (2) and the friction
areas (3a) of the retaining device (3).
2. A friction wheel singler according to claim 1, characterized in that the ratio of the contact area of the friction elements (4) of the singling cylinder
(2) to the contact area of the friction areas (3a) of the retaining device (3) in the singling gap (7) is about 2:1.
3. A friction wheel singler according to claim 1 or 2, characterized in that the retaining device (3) includes retaining rolls with the friction areas (3a) for contacting the sheets (1a) to be singled.
4. A friction wheel singler according to any of claims 1 to 3, characterized in that the retaining device includes a retaining pad (20) for contacting the sheets (1a) to be singled.
5. A friction wheel singler according to any of claims 1 to 4, characterized in that the retaining device (3) has in addition to the contact areas between the friction
areas (3a) and the sheet (1a) to be singled further contact areas between sliding areas (3b) of the retaining device (3) and the sheet (1a) to be singled, the sliding areas (3b) having a substantially lower coefficient of friction than the friction areas (3a).
6. A friction wheel singler according to claim 5, characterized in that the retaining device (3) includes one or more retaining rolls with friction areas
(3a) and one or more retaining pads (20) with sliding areas (3b) for contacting the sheet (1a) to be singled.
7. A friction wheel singler according to claim 5 or 6, characterized in that the sliding areas (3b) of the retaining device (3) are metal surfaces.
8. A friction wheel singler according to any of claims I to 7, characterized in that the retaining device (3) and the singling cylinder (2) have grooves in the singling
gap (7) in the conveying direction of the bank notes (1a) to be singled, the grooves of the retaining device (3) and the grooves of the singling
cylinder (2) being offset from each other on opposite sides of the singling gap (7).
9. A friction wheel singler according to claim 8, characterized in that the retaining device (3) dips into the grooves of the singling cylinder (2).
10. A friction wheel singler according to any of claims 1 to 9, characterized by feed rolls (11 to 14) that contact the sheet (1a) of the stack of sheets (1) resting on a support plane of the sheet magazine (5)
and convey it in a transport direction, whereby the singling cylinder (2) downstream
of the feed rolls (12 to 14) in the transport direction of the sheet (1a) to be singled, and a plurality of feed rolls (11, 12, 13, 14) in the support plane
on driven shafts (15) disposed one after the other in the transport direction are
provided.
11. A friction wheel singler according to claim 10, characterized in that the feed rolls (11 to 14) are distributed on the shafts (15) over the total width
of the support plane.
12. A friction wheel singler according to claim 10 or 11, characterized in that the shafts (15) with the feed rolls (11 to 14) are distributed over the total length
of the support plane.
13. A friction wheel singler according to any of claims 10 to 12, characterized in that the feed rolls (11 to 14) are equipped over a limited circumference with friction
segments (11a to 14a) with a high coefficient of friction and in the remaining circumference with a low
coefficient of friction, the friction segments (11a to 14a) of all feed rolls (11 to 14) assuming the same angular position (a) relative to the support plane on their associated shafts (15).
14. A friction wheel singler according to claim 13, characterized in that the friction segments (11a) of the feed rolls (11) protrude out of the support plane on the shaft (15) at the
front in the transport direction of the bank note (1a) to be singled.
15. A friction wheel singler according to claim 13 or 14, characterized in that the singling cylinder (2) forms with a retaining device (3) a singling gap (7) and
is likewise equipped with friction segments (4) that are so disposed and synchronized
with the friction segments (11a to 14a) of the feed rolls (11 to 14) that they take effect at the singling gap (7) when
the friction segments (11a to 14a) of the feed rolls (11 to 14) dip down into the support plane with the shafts (15)
rotating in the transport direction of a sheet (1a) to be singled.
16. A friction wheel singler according to claim 15, characterized in that the singling cylinder (2) and the feed rolls (12 to 14) have matching outside diameters
contacting the sheet (1a) to be singled.
17. A friction wheel singler according to any of claims 11 to 16, characterized in that the feed rolls (12 to 14) attacking the trailing area of the bank note (1a) in the transport direction of the bank note to be singled (1a) have a lower coefficient of friction than the feed rolls (11) at the front in the
transport direction.
1. Séparateur à roues de friction pour séparer ou individualiser des articles en feuilles,
en particulier des billets de banque, comprenant :
un accumulateur (5) d'articles en feuilles, pour recevoir un empilement d'articles
en feuilles,
un cylindre séparateur (2), qui comporte un ou plusieurs éléments de friction (4)
pour entrer en contact et transporter une feuille (1a) à séparer de l'accumulateur
(5) d'articles en feuilles, et
un organe de retenue (3), qui forme avec le cylindre séparateur (2) un intervalle
(7) de séparation, à travers lequel les feuilles (1a) à séparer sont fournies l'une
après l'autre à partir de l'accumulateur (5) d'articles en feuilles, dans lequel l'organe
de retenue (3) pour le contact des feuilles (1a) à séparer de l'accumulateur (5) d'articles
en feuilles comporte une ou plusieurs zones de friction (3a),
les éléments de friction (4) du cylindre séparateur (2) et les zones de friction (3a)
de l'organe de retenue (3) comportant un matériau de friction présentant sensiblement
le même coefficient de friction,
dans l'intervalle (7) de séparation, la zone de contact entre les éléments de
friction (4) du cylindre séparateur (2) et une feuille (1a) à séparer, est sensiblement
plus grande que la zone de contact entre les zones de friction (3a) de l'organe de
retenue (3) et la feuille (1a) à séparer,
caractérisé en ce que
les éléments de friction (4) du cylindre séparateur (2) sont réalisés comme des
segments de friction sur une périphérie limitée d'anciens séparateurs (2), et
dans l'intervalle (7) de séparation, d'éventuelles autres zones de contact de l'organe
de retenue (3) et/ou du cylindre séparateur (2) présentent avec la feuille (1a) à
séparer un coefficient de frottement sensiblement plus faible que le matériau de friction
de l'élément de friction (4) du cylindre séparateur (2) et les zones de friction (3a)
de l'organe de retenue (3).
2. Séparateur à roues de friction selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rapport entre la zone de contact des éléments de friction (4) du cylindre séparateur
(2) et la zone de contact des zones de friction (3a) de l'organe de retenue (3) dans
l'intervalle séparateur (7) est d'environ 2/1.
3. Séparateur à roues de friction selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'organe de retenue (3) pour la mise en contact des feuilles (1a) à séparer ou à
individualiser comprend des rouleaux de retenue avec les zones de friction (3a).
4. Séparateur à roues de friction selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'organe de retenue pour la mise en contact avec des feuilles (1a) à séparer ou à
individualiser comprend un sabot (20) de retenue.
5. Séparateur à roues de friction selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'organe de retenue (3) en supplément des zones de contact entre les zones de friction
(3a) et la feuille (1a) à séparer ou à individualiser comporte d'autres zones de contact
entre des zones de glissement (3b) de l'organe de retenue (3) et la feuille (1a) à
séparer ou à individualiser, les zones de glissement (3b) présentant un coefficient
de friction sensiblement plus faible que les zones de friction (3a).
6. Séparateur à roues de friction selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'organe de retenue (3) pour le contact de la feuille (1a) à séparer ou à individualiser
comprend un ou plusieurs rouleaux de retenue avec des zones de friction (3a) et un
ou plusieurs sabots (20) de retenue avec des zones de glissement (3b).
7. Séparateur à roues de friction selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que les zones de glissement (3b) de l'organe de retenue (3) sont des surfaces métalliques.
8. Séparateur à roues de friction selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'organe de retenue (3) et le cylindre séparateur (2) dans l'intervalle (7) de séparation
comporte des rainures dans la direction de transport des billets de banque (1a) à
séparer ou à individualiser, en ce que les rainures de l'organe de retenue (3) et les rainures du cylindre séparateur (2)
sont décalées les unes par rapport aux autres sur les faces opposées de l'intervalle
(7) de séparation.
9. Séparateur à roues de friction selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'organe de retenue (3) plonge dans les rainures du cylindre de séparation (2).
10. Séparateur à roues de friction selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé par des rouleaux d'avance (11 à 14) qui sont en contact avec la feuille (1a) de l'empilement
(1) d'articles en feuilles se trouvant sur un plan d'appui de l'accumulateur (5) d'articles
en feuilles et transporte ces feuilles dans une direction de transport, et en ce que
sont prévus le tambour séparateur ou d'individualisation (2), qui est disposé en aval
des rouleaux d'avance (12 à 14) dans la direction de transport de la feuille (1a)
à séparer ou à individualiser et dans le plan d'appui plusieurs rouleaux d'avance
(11 ou 12 ou 13 ou 14) montés dans la direction de transport les uns derrière les
autres sur des arbres entraînés (15).
11. Séparateur à roues de friction selon la revendication 10, caractérisé en ce que les rouleaux d'avance (11 à 14) sont disposés sur les arbres (15), répartis sur la
totalité de la largeur du plan d'appui.
12. Séparateur à roues de friction selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que les arbres (15) avec les rouleaux d'avance (11 à 14) sont répartis sur la totalité
de la longueur du plan d'appui.
13. Séparateur à roues de friction selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que les rouleaux d'avance (11 à 14) sont équipés sur une partie limitée de leur périphérie
de segments de friction (11a à 14a) à coefficient de friction élevé et présentent
sur le reste de la périphérie un coefficient de friction faible, en ce que les segments de friction (11a à 14a) de tous les rouleaux d'avance (11 à 14) sur
leurs arbres respectifs (15) prennent la même position angulaire (α) rapportée au
plan d'appui.
14. Séparateur à roues de friction selon la revendication 13, caractérisé en ce que les segments de friction (11a) des rouleaux d'avance (11) montés sur l'arbre avant
(15) dans la direction de transport des billets de banque (1a) à séparer ou à individualiser
font saillie sur le plan d'appui.
15. Séparateur à roues de friction selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que le cylindre séparateur (2) forme avec un organe de retenue (3) un intervalle (7)
de séparation et est équipé également de segments de friction (4), qui sont disposés
et synchronisés avec les segments de friction (11a à 14a) des rouleaux d'avance (11
à 14), de sorte qu'il soit actif à l'intervalle de séparation (7), lorsque les segments
de friction (11a à 14a) des rouleaux d'avance (11 à 14) plongent dans le plan d'appui
par les arbres (15) tournant dans la direction de transport d'une feuille (1a) à séparer
ou à individualiser.
16. Séparateur à roues de friction selon la revendication 15, caractérisé en ce que le cylindre séparateur (2) et les rouleaux d'avance (12 à 14) présentent des diamètres
extérieurs correspondants venant en contact avec la feuille (1a) à séparer ou à individualiser.
17. Séparateur à roues de friction selon l'une des revendications 10 à 16, caractérisé en ce que les rouleaux d'avance (12 à 14) agissant dans la zone suivante du billet de banque
(1a) dans la direction de transport du billet de banque (1a) à séparer ou à individualiser
présentent un coefficient de friction plus faible que les rouleaux d'avance avant
(11) dans la direction de transport.