(19)
(11) EP 1 260 158 B2

(12) NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT
Nach dem Einspruchsverfahrens

(45) Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den Einspruch:
13.08.2008  Patentblatt  2008/33

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.11.2005  Patentblatt  2005/45

(21) Anmeldenummer: 02007955.4

(22) Anmeldetag:  10.04.2002
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47B 88/00(2006.01)

(54)

Möbelschublade

Drawer for furniture

Tiroir pour pièce de meuble


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE ES IT

(30) Priorität: 17.05.2001 AT 7852001

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.11.2002  Patentblatt  2002/48

(73) Patentinhaber: Julius Blum GmbH
6973 Höchst (AT)

(72) Erfinder:
  • Held, Wolfgang
    6971 Hard (AT)

(74) Vertreter: Torggler, Paul Norbert et al
Patentanwälte Torggler & Hofinger Wilhelm-Greil-Strasse 16 Postfach 556
6021 Innsbruck
6021 Innsbruck (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 3 106 068
DE-U- 20 018 317
US-A- 3 028 209
US-A- 6 169 655
DE-C- 19 705 779
JP-A- 5 199 666
US-A- 4 178 626
   
  • PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 017, no. 185 (C-1047), 12. April 1993 (1993-04-12) & JP 04 338421 A (ZOJIRUSHI CORP), 25. November 1992 (1992-11-25)
  • PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 018, no. 562 (C-1265), 27. Oktober 1994 (1994-10-27) & JP 06 205711 A (YASUO ISOBE), 26. Juli 1994 (1994-07-26)
  • PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1995, no. 10, 30. November 1995 (1995-11-30) & JP 07 184769 A (RINNAI CORP), 25. Juli 1995 (1995-07-25)
   


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Möbelschublade, mit dem Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 und ein Möbel mit mindestens einer solchen ausziehbaren Möbelschublade.

[0002] Um ständige Leitungen in Form von elektrischen Kabeln vom Möbelkorpus zur Schublade zu vermeiden, ist eine Möbelschublade vorgesehen, die gekennzeichnet ist durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruchs 1.

[0003] Mittels solcher aufladbarer Stromspeicher ist es möglich, für die Schublade bzw. darin befindliche elektrische Geräte, vorzugsweise Haushaltsgeräte, eine autonome Energieversorgung bereitzustellen, wobei vorzugsweise nur bei geschlossener Schublade eine elektrische Energieübertragung zur Aufladung der aufladbaren Stromspeicher erfolgt. Bei ausgezogener Schublade können dann die aufgeladenen Stromspeicher elektrische Verbraucher, wie beispielsweise Lampen oder Antriebsmotoren, versorgen bzw. in der Schublade befindliche, bei geschlossener Schublade aufgeladene Haushaltsgeräte entnommen werden.

[0004] Zur Realisierung einer solchen Einrichtung zur Übertragung elektrischer Energie ist bevorzugt an der Schubladenhinterwand ein berührungsloser Übertrager, vorzugsweise ein induktiver Koppler oder ein Steckkontakt vorgesehen, der bei geschlossener Schublade automatisch mit einem korpusseitigen Kontakt in Verbindung tritt. Die Stromversorgung erfolgt beispielsweise vom üblichen Wechselstromnetz aus über einen Transformator, der im Bereich der Schublade einen für den Menschen ungefährlichen Niedervoltbereich vorzugsweise unter 25 Volt herstellt.

[0005] Die genannten elektrischen induktiven Übertrager sind an sich bereits bekannt, beispielsweise bei elektrischen Zahnbürsten, und brauchen daher nicht näher beschrieben werden.

[0006] Die aufladbaren Stromspeicher sind platzgünstig in der Schubladenwand bzw. im Schubladenboden eingebaut bzw. integriert.

[0007] Es ist möglich, die üblicherweise metallischen Führungsschienen zur Stromübertragung in die Schublade zu verwenden, wobei dabei günstigerweise Schleifkontakte vorgesehen sind, um die korpusseitige Führungsschiene, die mit einer Stromquelle verbunden ist, mit der schubladenseitigen Führungsschiene zu verbinden.

[0008] Bei Verwendung solcher elektrischer Führungsschienen können Kabel vermieden werden.

[0009] Vielmehr können elektrische Verbraucher wie beispielsweise Lampen oder Motoren ständig auch direkt versorgt werden. Natürlich können über solche elektrifizierten Führungsschienen auch Haushaltsgeräte im Inneren der Schublade, die einen Akku aufweisen, geladen werden.

[0010] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsbeispiel der Erfindung ergibt sich dadurch, daß mindestens eine Lichtquelle als Leuchtdiode (LED) ausgeführt ist. Leuchtdioden vereinen eine kompakte Bauweise mit einer guten Lichtausbeute bei geringem Strombedarf.

[0011] Neben der Versorgung aus dem üblichen Stromnetz ist gemäß einer weiteren Variante der Erfindung vorgesehen, daß an der Schublade bzw. am Möbelkorpus eine Solarzelle vorgesehen ist. Über eine solche ist kostengünstig und vor allem ohne die Notwendigkeit einer Netzverbindung eine Stromversorgung von elektrischen Verbraucher in bzw. an der Schublade möglich, wobei ein wiederaufladbarer Stromspeicher vorgesehen ist, der über die Solarzelle und einen entsprechenden Laderegler geladen wird.

[0012] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich dadurch, daß mindestens ein Stromspeicher eine aufladbare Batterie ist. Solche aufladbaren Batterien sind in vielen verschiedenen Ausführungsformen erhältlich, sodaß abhängig vom voraussichtlichen Strombedarf und des zur Verfügung stehenden Platzes eine geeignete aufladbare Batterie gewählt werden kann.

[0013] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich dadurch, daß mindestens ein aufladbarer Stromspeicher ein Kondensator ist. Auch nach längerer Benutzung ist bei einem Kondensator so gut wie keine Abnahme des Speichervermögens festzustellen, da z.B. anders als bei Akkumulatoren keine das Speichervermögen reduzierende Memoryeffekte auftreten.

[0014] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Figurenbeschreibung näher erläutert.

Die Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Möbelkorpus mit erfindungsgemäß ausgebildeten Schubladen in einem Ausführungsbeispiel,

die Fig. 2a, 2b und 2c zeigen ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Möbelschublade in einem schematischen Vertikalschnitt einer horizontalen Draufsicht bei eingeschobener Möbelschublade und einer horizontalen Draufsicht bei ausgezogener Möbelschublade,

die Fig. 3a, 3b und 3c zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel mit einer Solarzellenversorgung in einem schematischen Vertikalschnitt einer Draufsicht und einer Vorderansicht auf die Frontblende,

die Fig. 4a und 4b zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Möbelschublade mit einer integrierten Beleuchtung, wobei die Fig. 4b einen Querschnitt durch die Aufsatzzarge gemäß der Fig. 4a zeigt,

die Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Möbelschublade mit einem elektrischen Antriebsmotor,

die Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer nicht erfindungsgemäßen Möbelschublade in einer teilweisen Querschnittsdarstellung, bei der die elektrische Versorgung über die Führungsschiene erfolgt und

die Fig. 7a, 7b und 7c zeigen ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Möbelschublade in einem schematischen Vertikalschnitt einer horizontalen Draufsicht bei eingeschobener Möbelschublade und einer horizontalen Draufsicht bei ausgezogener Möbelschublade.



[0015] Der in Fig. 1 dargestellte Möbelkorpus 1 weist vier ausziehbare Schubladen 2 auf, die jeweils in der Rückwand einen wiederaufladbaren Akkumulator (wiederaufladebare Batterie) aufweisen. In der Schubladenseitenwand (Schubladenzarge 4) ist eine schematisch dargestellte Beleuchtung 5 (in der Praxis beispielsweise eine längliche Leuchtstoffröhre) vorgesehen, die über einen transparenten Abschnitt das Innere der Schublade beleuchtet. Die Stromversorgung dieser Lampe 5 erfolgt von der wiederaufladbaren Batterie 3 aus, die, wie bereits erwähnt, in der Schubladenhinterwand 6 integriert ist. Zum Aufladen dieser wiederaufladbaren Batterie 3 ist eine im folgenden noch näher beschriebene Einrichtung zur Übertragung von elektrischer Energie bei geschlossener Schublade vorgesehen. Diese Energie kann beispielsweise aus Solarzellen 7 auf der Oberseite des Möbelkorpus oder über einen Stecker 8, einen Trafo 9 und Leitungen 10 aus dem üblichen Stromnetz erfolgen.

[0016] Die Leitungen im Inneren des Möbelkorpusses sowie zwischen der wiederaufladbaren Batterie und der Lampe 5 sind nicht näher dargestellt. Sie können platzgünstig und vorzugsweise unsichtbar verlegt sein. Auch Schalter, die die Beleuchtung nur bei ausgezogener Schublade einschalten, sind nicht näher dargestellt. Sie können beispielsweise an der Schubladenrückwand befestigt sein und ähnlich wie beim Öffnen einer Kühlschranktür die Beleuchtung einschalten. Die Versorgung über die Solarzelle 7 bzw. das öffentliche Stromnetz kann alternativ oder gleichzeitig vorgesehen sein, wobei eine nicht näher dargestellte Elektronik bei mangelndem Licht für die Solarzelle das öffentliche Stromnetz heranzieht. Damit kann Energie gespart werden. Bei geringen elektrischen Verbrauchen kann aber auch die Solarzelle alleine ausreichen.

[0017] Bei dem in den Fig. 2a, 2b und 2c dargestellten Ausführungsbeispiel ist die wiederaufladbare Batterie 3 im Schubladenboden 11 integriert. Die Einrichtung zur Übertragung von elektrischer Energie besteht hier aus einem zweiteilig ausgeführten induktiven Koppler 12a, 12b, der bei geschlossener Schublade eine elektrische Energieübertragung erlaubt und damit über die Leitung 13 den Akku aufladen kann. Die Stromversorgung von außen erfolgt über die Leitung 10, beispielsweise vom öffentlichen Stromnetz aus, über einen Transformator oder von einer Solarzelle. Der induktive Koppler selbst erlaubt eine berührungslose elektrische Übertragung und ist, wie bereits erwähnt, beispielsweise bei elektrischen Zahnbürsten bereits bekannt. Er ist auch bei vielfachem Öffnen und Schließen der Schublade absolut verschleißarm. Bei ausgezogener Schublade, wie in Fig. 2, ist die Schublade von der Leitung 10 getrennt. Die Stromversorgung von hier nicht näher dargestellten Verbrauchern, beispielsweise Lampen, Antriebsmotoren oder dergleichen, erfolgt dann über den aufgeladenen Akku 3.

[0018] Bei dem in den Fig. 3a, 3b und 3c dargestellten Ausführungsbeispiel ist ebenfalls im Boden 11 der Schublade ein Akku 3 vorgesehen, der über einen Laderegler 14 von einem Solarzellenpanneel 15 an der Frontblende 2a der Schublade aufladbar ist.

[0019] Bei dem in den Fig. 4a und 4b dargestellten Ausführungsbeispiel ist in der Aufsatzzarge 4a' eine längliche Leuchtstoffröhre 5 eingebaut, die Wände 16 der Aufsatzzarge können zumindest auf der Innenseite der Schublade transparent ausgeführt sein, um den Innenraum der Schublade beleuchten zu können. Die Wände 16 sind profiliert und halten über ihre profilierten Abschnitte zusammen, wobei im oberen Bereich ein Halteteil, beispielsweise aus Aluminium, vorgesehen ist, der in eine übliche Schubladenreling 18 einhängbar ist. Die ganze Aufsatzzarge 4a' ist auf die eigentliche Schubladenzarge 4a aufsetzbar und wird oben von der Reling 18 gehalten.

[0020] Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4a und 4b sind der Einfachheit halber elektrische Leitungen, der wiederaufladbare Stromspeicher sowie allfällige Schalter nicht dargestellt.

[0021] Die Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Einrichtung zur Übertragung der elektrischen Energie vom Möbelkorpus 1 an die Schublade 2 über einen mechanischen Steckkontakt 12a', 12b' erfolgt, der bei geschlossener Schublade automatisch einen elektrischen Kontakt herstellt. In der Möbelhinterwand 6 ist wiederum ein wiederaufladbarer Stromspeicher in Form einer aufladbaren Batterie 3 integriert, die über Schalter 22 und Leitungen 23 im Boden 11 der Schublade einen elektrischen Antriebsmotor 24 versorgt. Dieser trägt ein Ritzel 25, das in eine Zahnstange 26 an der korpusseitigen Schiene eingreift und damit einen Antrieb der Schublade ermöglicht. Die üblichen Laufrollen bzw. Gleiter zwischen der korpusseitigen Führungsschiene 27 und der ladenseitigen Führungsschiene 28 sind der Einfachheit halber nicht dargestellt. Sie entsprechen dem heutigen Industriestandard. Bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ergibt sich also eine autonom verfahrbare selbst angetriebene Schublade ohne störende bewegte Kabel zur Stromversorgung des Antriebsmotors 24.

[0022] Bei dem in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die korpusseitig befestigte Führungsschiene 27 an der Stelle 29 mit der Versorgungsleitung 10 (Pluspol) elektrisch kontaktiert. Von der Schublade 2 ist der Boden 11 und die Seitenwand 4a auf einer Seite dargestellt. Mit der Schublade verbunden ist die schubladenseitige Führungsschiene 28, die über stark schematisch dargestellte Rollen, Wälzlager oder Gleitlager 30 gegenüber der Ladenschiene 27 ausziehbar ist. Um nun ständig einen elektrischen Kontakt zwischen der kontaktierten korpusseitigen Führungsschiene 27 und der schubladenseitigen Führungsschiene 28 herzustellen, ist ein Schleifkontakt 31 vorgesehen, der in jeder Auszugsstellung, insbesondere auch bei geschlossener Schublade, einen Kontakt zum Inneren der Schublade herstellt. Über den Kontaktpunkt 29' und das Kabel 21 kann die wiederaufladbare Batterie 3 geladen werden. Anders als dargestellt, soll diese platzgünstig im Schubladenboden 11 integriert sein. Der andere Pol wird über die Leitung 21' über das rechte, hier nicht dargestellte analoge System an Führungsschienen ständig kontaktiert.

[0023] Das in den Fig. 7a, 7b und 7c dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem in den Fig. 2a, 2b und 2c dargestellten dadurch, daß anstelle einer wiederaufladbaren Batterie 3 eine Anordnung von fünf vorzugsweise parallel geschalteten Kondensatoren 32 im Schubladenboden 11 integriert ist. Es können beispielsweise kommerziell erhältliche Kondensatoren mit typischen Abmessungen im Zentimeterbereich und mit einer Kapazität von je in der Größenordnung von 50-500 µF verwendet werden. Diese reichen aus, um beispielsweise Lichtquelle über eine typische Öffnungsdauer von Schubladen zu betreiben.


Ansprüche

1. Möbelschublade, die in einem Möbelkorpus ausziehbar lagerbar ist, mit einer Einrichtung (12a, 12b; 12a', 12b') zur Übertragung von elektrischer Energie an mindestens einen in bzw. an der Schublade (2) angeordneten, aufladbaren Stromspeicher, dadurch gekennzeichnet, dass der aufladbare Stromspeicher in einer Schubladenwand (2a, 4a, 6) oder Schubladenboden (11) eingebaut ist.
 
2. Möbelschublade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein aufladbarer Stromspeicher eine aufladbare Batterie (3) ist.
 
3. Möbelschublade nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein aufladbarer Stromspeicher ein Kondensator (32) ist.
 
4. Möbelschublade nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (12a, 12b; 12a', 12b') zur Übertragung elektrischer Energie unter Vermeidung eines elektrischen Kabels zwischen Möbelkorpus (1) und Möbelschublade (2) derart ausgebildet ist, dass eine elektrische Energieübertragung an den in bzw. an der Schublade (2) angeordneten aufladbaren Stromspeicher nur bei geschlossener Schublade (2) erfolgt.
 
5. Möbelschublade nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (12a, 12b; 12a', 12b') zur Übertragung elektrischer Energie mindestens einen vorzugsweise an der Schubladenhinterwand (2) angeordneten berührungslosen Überträger (12a, 12b), vorzugsweise induktiven Koppler, oder einen Steckkontakt (12a', 12b') aufweist.
 
6. Möbelschublade nach Anspruch 5, die in einem Möbelkorpus ausziehbar gelagert ist, gekennzeichnet durch mindestens einen in bzw. an der Schublade angeordneten Halter (20) für ein mit einer aufladbaren Batterie versehenes Gerät (19), vorzugsweise Haushaltsgerät, dessen aufladbare Batterie über den Halter (20) aufladbar ist.
 
7. Möbelschublade, nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in bzw. an ihr mindestens ein elektrischer Verbraucher (5, 19, 24), vorzugsweise eine Lichtquelle (5) oder ein Antriebsmotor (24) für die Möbelschublade (2) befestigt ist.
 
8. Möbelschublade nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle(n) (5) in bzw. an der abschnittsweise transparent ausgebildeten Schubladenwand (2a, 4a, 6) angeordnet ist (sind).
 
9. Möbelschublade nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Lichtquelle (5) als Niedervolt-Leuchtstoffröhre ausgeführt ist.
 
10. Möbelschublade nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Lichtquelle (5) als Leuchtdiode (LED) ausgeführt ist.
 
11. Möbelschublade, nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie an der Frontblende (2a) mindestens eine Solarzelle (15) zur Speisung von in bzw. an der Schublade (2) angeordneten Verbrauchern (5, 19, 24) bzw. aufladbaren Stromspeichern aufweist.
 
12. Möbel mit mindestens einer ausziehbaren Möbelschublade, nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Möbelkorpus (1) mindestens eine Solarzelle (7) zur Speisung von in bzw. an der Schublade (2) angeordneten Verbrauchern (5, 19, 24) bzw. aufladbaren Stromspeichern angeordnet ist.
 


Claims

1. Furniture drawer that can be mounted in a furniture carcass in such a manner that it can be pulled out (12a, 12b; 12a', 12b') for transmitting electrical energy to at least one chargeable current storage means arranged in or respectively on the drawer (2), characterised in that the chargeable current storage means is built into a wall of the drawer (2a, 4a, 6) or base of the drawer (11).
 
2. Furniture drawer according to claim 1, characterised in that at least one chargeable current storage means is a chargeable battery (3).
 
3. Furniture drawer according to claim 1 or 2, characterised in that at least one chargeable current storage means is a capacitor (32).
 
4. Furniture drawer according to one of claims 1 to 3, characterised in that the device (12a, 12b; 12a', 12b') for transmitting electrical energy avoiding an electrical cable between the furniture carcass (1) and furniture drawer (2) is configured in such a way that an electrical transmission to the chargeable current storage means arranged in or respectively on the drawer (2) is carried out when the drawer (2) is closed.
 
5. Furniture drawer according to claim 4, characterised in that the device (12a, 12b; 12a', 126') for transmitting electrical energy is provided with at least one contact-free transmitter (12a, 12b), preferably an inductive coupler, or a plug-in contact (12a', 12b') arranged preferably on the rear wall of the drawer (2).
 
6. Furniture drawer according to claim 5, that is mounted in a furniture carcass in such a way that it can be pulled out, characterised by at least one holder (20) arranged in or respectively on the drawer, for an appliance (19) provided with a chargeable battery, preferably a household appliance, the chargeable battery of which is chargeable by means of the holder (20).
 
7. Furniture drawer, in particular according to one of claims 1 to 6, characterised in that at least one electrical consumer (5, 19, 24), preferably a light source (5) or a drive motor (24) for the furniture drawer (2), is fixed therein or respectively thereon.
 
8. Furniture drawer according to claim 7, characterised in that the light source(s) (5) is (are) arranged in or respectively on the wall of the drawer (2a, 4a, 6) configured transparent in sections.
 
9. Furniture drawer according to claim 7 or 8, characterised in that at least one light source (5) is configured as a low voltage lighting tube.
 
10. Furniture drawer according to one of claims 7 to 9, characterised in that at least one light source (5) is configured as a light diode (LED).
 
11. Furniture drawer, according to one of claims 1 to 10, characterised in that there is provided, on the front panel (2a), at least one solar cell (15) for supplying consumers (5, 19, 24), or respectively chargeable current storage means, arranged in or respectively on the drawer (2).
 
12. Piece of furniture with at least one furniture drawer that can be pulled out, according to one of claims 1 to 10, characterised in that on the furniture carcass (11) there is arranged at least one solar cell (7) for supplying consumers (5, 19, 24), or respectively chargeable current storage means, arranged in or respectively on the drawer (2).
 


Revendications

1. Tiroir de meuble qui peut être logé en pouvant être tiré dans un corps de meuble, un système (12a, 12b; 12a', 12b') de transfert d'énergie électrique à au moins un accumulateur rechargeable, disposé dans, resp. sur, le tiroir (2), caractérisé en ce que l'accumulateur rechargeable est encastré dans une paroi de tiroir (2a, 4a, 6) ou un fond de tiroir (11).
 
2. Tiroir de meuble selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un accumulateur rechargeable est une batterie rechargeable (3).
 
3. Tiroir de meuble selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins un accumulateur rechargeable est un condensateur (32).
 
4. Tiroir de meuble selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le système (12a, 12b ; 12a', 12b') de transfert d'énergie électrique est conçu en évitant un câble électrique entre le corps de meuble (1) et le tiroir de meuble (2) de sorte qu'un transfert d'énergie électrique à l'accumulateur rechargeable disposé dans, resp. sur, le tiroir (2) ne s'effectue que lorsque le tiroir (2) est fermé.
 
5. Tiroir de meuble selon la revendication 4, caractérisé en ce que le système (12a, 12b ; 12a', 12b') de transfert d'énergie électrique comprend au moins un transmetteur sans contact (12a, 12b) disposé de préférence sur la paroi arrière de tiroir (2), de préférence un coupleur inductif, ou un contact à fiche (12a', 12b').
 
6. Tiroir de meuble selon la revendication 5, qui est logé en pouvant être tiré dans un corps de meuble, caractérisé par au moins un support (20) disposé dans, resp, sur, le tiroir pour un appareil (19) pourvu d'une batterie rechargeable, de préférence un appareil ménager, dont la batterie rechargeable peut être rechargée par l'intermédiaire du support (20).
 
7. Tiroir de meuble, notamment selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'au moins un récepteur électrique (5, 19, 24), de préférence une source de lumière (5) ou un moteur d'entraînement (24) pour le tiroir de meuble (2), est fixé dans, resp. sur, ledit tiroir.
 
8. Tiroir de meuble selon la revendication 7, caractérisé en ce que la(les) source(s) de lumière (5) est(sont) disposée(s) dans, resp, sur, la paroi de tiroir (2a, 4a, 6) conçue de façon transparente par sections.
 
9. Tiroir de meuble selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce qu'au moins une source de lumière (5) est conçue comme un tube fluorescent à basse tension.
 
10. Tiroir de meuble selon l'une quelconque des revendications 7 à 9, caractérisé en ce qu'au moins une source de lumière (5) est conçue comme une diode électroluminescente (LED).
 
11. Tiroir de meuble, selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'il comprend sur le panneau avant (2a) au moins une cellule solaire (15) destinée à l'alimentation des récepteurs (5, 19, 24) disposés dans, resp, sur, le tiroir (2) et/ou des accumulateurs rechargeables.
 
12. Meuble comprenant au moins un tiroir de meuble mobile, selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'au moins une cellule solaire (7), respectivement des accumulateurs rechargeables, destinés à l'alimentation des récepteurs (5, 19, 24) disposés dans, resp. sur, le tiroir (2) sont disposée sur le corps de meuble (1).
 




Zeichnung