[0001] Die Erfindung betrifft ein Umreifungsgerät zur Umreifung eines Packgutes mit einem
Umreifungsband, das eine Grundplatte aufweist, die mit einer Auflagefläche zur Anordnung
auf einem Packgut versehen ist, das Umreifungsgerät ferner eine Spanneinrichtung aufweist,
mit der auf das Umreifungsband eine Bandspannung aufbringbar ist, die Spanneinrichtung
hierzu mit einem betätigbaren Spannwerkzeug versehen ist, das mit dem Band in Kontakt
bringbar ist, wobei das Spannwerkzeug mit zumindest einem ersten Befestigungsmitteln
am Umreifungsgerät lösbar befestigt ist, zudem eine Verschliesseinrichtung aufweist,
die Verschliesseinrichtung mit einem ein- oder mehrteiligen Verschliesswerkzeug versehen
ist, mit dem sich durch Kontakt mit dem Band zwei Bandlagen dauerhaft miteinander
verbinden lassen, wobei das Verschliesswerkzeug mit zumindest einem lösbaren weiteren
Befestigungsmittel am Umreifungsgerät angebracht ist, das Umreifungsgerät ferner mit
einem Trennmittel versehen ist, mit dem das Band durchtrennbar ist, das Trennmittel
hierzu ein mit dem Band in Kontakt bringbares Messer aufweist, wobei zumindest ein
Teil des Trennmittels mit zumindest einem weiteren lösbaren Befestigungsmittel am
Umreifungsgerät lösbar angebracht ist.
[0002] Derartige Umreifungsgeräte sind oftmals für den mobilen Einsatz vorgesehen, damit
ein Benutzer an beliebigen Orten Packgut mit einem Stahlband umreifen kann. Eine erste
Gattung dieser Umreifungsgeräte weist typischerweise eine Verschliesseinrichtung auf,
die durch mehrfaches Einkerben, ohne Verwendung eines zusätzlichen Verschliesselementes,
wie beispielsweise einer Plombe, eine Verbindung von zwei Lagen des Stahlbandes erzeugt.
Für diese Gattung von Umreifungsgeräten ist es ferner typisch, dass sowohl die Bandspannung
als auch die Verschlussbildung manuell ohne Zuhilfenahme von Fremdenergie, insbesondere
von elektrischer oder pneumatischer Energie, erzeugt wird. Der Bediener eines gattungsgemässen
Umreifungsgerätes hat hierzu nur seine eigene Muskelkraft zur Verfügung. Die Erfindung
eignet sich aber ebenso für eine andere Gattung von Umreifungsgeräten, bei denen entweder
ein Verschliesselement, wie die bereits erwähnte Plombe, oder Hilfsenergie, wie beispielsweise
elektrische oder pneumatische Energie zur Erzeugung einer Schweissverbindung bei Kunststoffbändern,
zum Einsatz kommt.
[0003] Den beschriebenen Gattungen von Umreifungsgeräten ist jedoch gemeinsam, dass in der
Regel mittels einem sich drehenden Spannrad die erforderliche Bandspannung auf das
Band aufgebracht wird. Durch einen Reibschluss zwischen dem Spannrad und der mit ihm
in Kontakt stehenden Bandlage, kann die Bandlage in Richtung zu einer Vorratsrolle
des Bandes bewegt werden, wodurch die Bandschlaufe kleiner und die Bandspannung folglich
grösser wird. Ausser den bereits angesprochenen manuell betätigten Spanneinrichtungen
können bei gattungsgemässen Umreifungsgeräten auch Spanneinrichtungen vorgesehen sein,
die elektrische, pneumatische oder andere Hilfsenergie für die Erzeugung der Bandspannung
nutzen.
[0004] Nahezu sämtliche mit dem Band in Kontakt stehenden Bauteile derartiger Umreifungsgeräte
unterliegen einem Verschleiss. Insbesondere solche Bauteile verschleissen regelmässig,
deren Funktion es ist, auf das Band einzuwirken, sei es durch Reibung, Reibschluss
oder durch eine Verformung des Bandes. Derartige Verschleissteile müssen deswegen
regelmässig ausgetauscht werden. Bei den beschriebenen vorbekannten Umreifungsgeräten
kann in diesem Zusammenhang nicht zufriedenstellen, dass zum Austausch der Verschleissteile
ein grosser Wartungsaufwand erforderlich ist.
[0005] So zeigt auch die CH-PS 477 955 ein transportables Umreifungsgerät, das zur Erzielung
eines geringen Wartungsaufwandes mit verschleissfesten Lagern und Buchsen versehen
ist. Als eine weitere Massnahme zur Verringerung des Wartungsaufwandes wird auch eine
lösbare Befestigung einer Bandstützplatte am Rahmen des Gerätes angesehen, durch die
eine Vorrichtung für Wartungsarbeiten zugänglich werden soll, mit der Klammerverbindungen
des Bandes erzeugbar sind. Des Weiteren ist eine Vielzahl von weiteren Bauteilen des
Gerätes mit diversen Befestigungsmitteln am Umreifungsgerät angebracht. Trotz dieser
Massnahmen kann auch bei diesem vorbekannten Umreifungsgerät der Wartungsaufwand nicht
zufrieden stellen.
[0006] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Umreifungsgerät zu schaffen,
bei dem Verschleissteile mit möglichst wenig Wartungsaufwand getauscht werden können.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einem Umreifungsgerät nach Anspruch 1 gelöst. Befestigungsmittel
der Verschleissteile sollten deshalb an den zum Eingriff des Werkzeuges vorgesehenen
Stellen erfindungsgemäss eine Gestaltung aufweisen, durch die ein Lösen und ein Anbringen
dieser Befestigungsmittel mit insgesamt nur einem Werkzeug möglich ist. Erfindungsgemäss
sollten insbesondere zumindest die Verschleissteile mit dem gleichen Werkzeug am Umreifungsgerät
gelöst, gegen Neuteile getauscht und diese mit dem gleichen Werkzeug wieder befestigt
werden können, bei denen es absehbar ist, dass sie zum einen regelmässig und zum anderen
gleichzeitig getauscht werden. Hierbei kann es sich um ein oder mehrere Verschleissteile
der Verschliesseinrichtung und/oder des Trennmittels handeln. Dies kann beispielsweise
eine Matrize und einen Stempel eines zum Verschliessen einer Bandschlaufe vorgesehenen
Kerbwerkzeuges der Verschliesseinrichtung und ein Messer des Trennmittels umfassen.
Anstelle von einem der vorgenannten Verschleissteile oder zusätzlich zu diesen kann
auch ein Spannrad der Spanneinrichtung vorgesehen sein, das ebenfalls mit dem gleichen
Werkzeug austauschbar ist.
[0008] Der Erfindung liegt somit der Gedanke zugrunde, den Wartungsaufwand durch Reduzierung
der erforderlichen Handhabungsschritte und Reduzierung der Anzahl der zu bevorratenden
Werkzeuge zu vereinfachen. Für den Austausch sämtlicher Verschleissteile ist lediglich
ein Schraubenzieher erforderlich. Das Umreifungsgerät und das zu ihm passende Werkzeug
kann auch als Wartungssystem verstanden werden. Da Umreifungsgeräte meistens in Industriebetrieben
eingesetzt werden, in denen derartige Standardwerkzeuge vorhanden sind, können die
Wartungsarbeiten praktisch überall auf der Welt vom Benutzer selbst vorgenommen werden.
Insbesondere bei mobilen transportablen Umreifungsgeräten ergibt dies den Vorteil,
dass Verschleissteile vom Benutzer selbst vor Ort sehr schnell gewechselt werden können,
ohne dass hierzu der Service des Geräteherstellers oder eine Werkstatt erforderlich
ist.
[0009] Die Wartungsfreundlichkeit von erfindungsgemässen Umreifungsgeräten kann nochmals
gesteigert werden, wenn Verschleissteile bzw. ihre Befestigungsmittel am Umreifungsgerät
von aussen zugänglich sind. Erfindungsgemäss sollten Befestigungen der Verschleissteile
gelöst werden können, ohne dass hierzu andere als mit dem entsprechenden Verschleissteil
in Verbindung stehende Bauteile entfernt werden müssen. Mit dem Verschleissteil in
Verbindung stehen beispielsweise Abdeckungen oder Bauteile, die vom gleichen Befestigungselement
gehalten oder geklemmt werden. Es sollten insbesondere keine Bauteile des Umreifungsgerätes
entfernt werden müssen, mit denen Bewegungen des Umreifungsgerätes erzeugt werden,
wie beispielsweise Wellen und Hebel, und die nach dem Tausch der Verschleissteile
wieder neu justiert werden müssten.
[0010] Das Werkzeug ist ein Schraubenzieher mit bestimmter Grösse, beispielsweise der Grösse
4. Selbstverständlich könnten auch andere Grössen vorgesehen sein.
[0011] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen
Ansprüchen, der Figurenbeschreibung und der Zeichnung.
[0012] Die Erfindung wird anhand den in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert; es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemässen Umreifungsgerätes;
- Fig.2
- das Umreifungsgerät von Fig.1 in einer anderen perspektivischen Darstellung;
- Fig. 3a
- eine Längsschnittdarstellung des Umreifungsgerätes von Fig. 1, bei dem sich der Verschliesserhebel
in einer Offen-Endlage befindet;
- Fig. 3b
- eine Darstellung des Umreifungsgerätes gemäss Fig. 3a, in der der Verschliesserhebel
in der Verschliess-Endlage gezeigt ist;
- Fig. 4
- eine perspektivische Explosionsdarstellung des Umreifungsgerätes von Fig. 1;
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung einer Matrize und einer Trenneinrichtung des Umreifungsgerätes
von vorne;
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung der Matrize und der Trenneinrichtung aus Fig. 5 von
hinten;
- Fig. 7
- eine Längsschnittdarstellung des Umreifungsgerätes von Fig. 1 während der Erzeugung
einer Umreifung eines Packgutes.
[0013] In den Fig. 1 und 2 ist ein ausschliesslich handbetätigtes tragbares Handhabungsgerät
dargestellt. Mit dem Umreifungsgerät kann eine um ein Packgut gelegte Bandschlaufe
gespannt, verschlossen und von einer Band-Vorratsrolle getrennt werden.
[0014] Das Umreifungsgerät weist als Bestandteil eines Trägers 1 eine Grundplatte 2 auf,
mit deren unterer Auflagefläche 2a das Umreifungsgerät auf einem lediglich in Fig.
9 rein schematisch gezeigten Packgut angeordnet werden kann. Wie insbesondere den
Fig. 3a und 3b zu entnehmen ist, ist in eine Ausnehmung der Grundplatte 2 von oben
ein Stempel 3 in der Grundplatte 2 eingesetzt. Der Stempel 3 ist mittels zumindest
einer von der Auflagefläche 2a der Grundplatte 2 her eingeführten Schlitzschraube
4 und zwei in der Grundplatte fest sitzenden Bolzenstiften 5 an der Grundplatte befestigt.
Der Stempel 3 ist Bestandteil einer Verschliesseinrichtung. In Richtung auf das hintere
Ende der Grundplatte ist unmittelbar hinter dem Stempel eine Anlagefläche 2b der Grundplatte
2 vorgesehen. Im Bereich des hinteren Endes der Grundplatte ist schliesslich in die
Grundplatte eine auf einer Oberseite profilierte Zahnplatte 7 eingesetzt, gegen die
eine Halteplatte 8 anliegt. Die Halteplatte 8 ist ebenfalls von der Auflagenseite
2a mit zwei Schlitzschrauben 9, 10 (Fig. 3a, 4) auf der Grundplatte 2 lösbar befestigt
und fixiert somit die Zahnplatte 7. Eine Schlitzbreite und Schlitztiefe der Köpfe
der Schlitzschrauben 4, 9, 10 sind identisch ausgebildet.
[0015] Im Bereich eines vorderen Endes der Grundplatte ist an einer Lagerstelle des Trägers
1 ein Matrizenträger 11 schwenkbar um eine Lagerachse 14 gelagert (Fig. 2 und 3a).
Der Matrizenträger 11 kann von zwischen Offen-Endlage und einer Verschliess-Endlage
geschwenkt werden und ist Bestandteil u.a. von einer Verschliesseinrichtung. Der Matrizenträger
weist eine in Fig. 5 und 6 gezeigt zweiteilige Matrize 15 auf. In der Darstellung
von Fig. 3a ist nur der vordere Matrizenteil 15a der beiden Matrizenteile 15a, 15b
sichtbar. Wie Fig. 3a zeigt, ist die Matrize 15 an einer der Grundplatte zugewandten
Unterseite 11a des Matrizenträgers 11 in eine Ausnehmung eingesetzt. Zur Befestigung
der Matrize 15 ist diese auf einen Stift 16 des Matrizenträgers 11 aufgeschoben und
mittels zwei gleicher Schlitzschrauben 17, 18 (Fig. 1, 3a, 5) am Matrizenträger 11
angeschraubt. Eine Schlitzbreite und Schlitztiefe der Köpfe 17a, 18a der beiden Schrauben
17, 18 sind mit den Schlitzbreiten der Schraubenköpfe 4, 9, 10 identisch.
[0016] Geometrische Formen der Matrize 15 und des Stempels 3 können im wesentlichen entsprechend
den in der DE 38 41 489 C2 oder der CH 659 221 A5 gezeigten Verschliesswerkzeugen
ausgebildet sein.
[0017] An der Unterseite 11a des schwenkbaren Matrizenträgers ist in Spannrichtung (Pfeil
19 in Fig. 3a) hinter der Matrize 15 auch eine Trenneinrichtung angeordnet, die mit
einem Einstellkeil 20 und einem Kerbmesser 21 als Kerbwerkzeug versehen ist. Wie in
den Detaildarstellungen der Fig. 5, 6 zu erkennen ist, ist der Einstellkeil 20 mit
einer schräg verlaufenden Einstellfläche 20a versehen. Der Einstellkeil 20 ist in
eine Ausnehmung des Matrizenträgers 11 eingeschoben (vgl. Fig. 3a). Seine quer zur
Bandausrichtung verlaufende Einschubtiefe kann durch eine Einstellschraube 24 stufenlos
eingestellt werden. Die seitlich vom Umreifungsgerät zugängliche Einstellschraube
24 greift hierzu in ein Gewinde des Matrizenträgers 11 ein.
[0018] Das Kerbmesser 21 ist unterhalb des Einstellkeils 20 ebenfalls in den Matrizenträger
11 eingeschoben und wird dort von zwei identischen Schlitzschrauben 25, 26 eingeklemmt.
Das Messer liegt mit einer schrägen Kontaktfläche 21a der Einstellfläche gegenüber.
Die Neigung der Kontaktfläche 21a entspricht der Neigung der Einstellfläche 20a, wodurch
beide Flächen 20a, 21a aneinander anliegen. An seiner der Grundplatte 2 zugewandten
Seite weist das Messer 21 eine Kerbschneide 21b auf. Das Messer 21 ist zudem mit zwei
seitlichen, in etwa kreisbogenförmigen, Nuten 21c versehen, in denen jeweils ein Schraubenkopf
25a, 26a angeordnet ist. Hierdurch liegt das Messer 21 zum einen an Umfangsflächen
der Schraubenköpfe 25a, 26a der beiden Schrauben an. Zum anderen definieren die beiden
als Anschläge fungierenden Schraubenköpfe 25a, 26a auch in Richtung der Einschubtiefe
des Messers 21 dessen Position im Matrizenträger 11. Zur Betätigung der Schlitzschrauben
24, 25 kann der gleiche Schraubenzieher benutzt werden, der auch zu den anderen Schrauben
4, 9, 10, 17, 18 passt. Hierdurch kann eine Kerbschneide 21b des Kerbmessers mit einer
vorbestimmten Länge über die Unterseite 11a überstehen. Dieser Überstand kann insbesondere
in Abhängigkeit vom Verschleisszustand des Messers 21 und von den Positionen der Flächen,
mit denen der Stempel 3 und die Matrize 15 das Band verformen, durch Einschraubtiefen
der Schrauben 24, 25 stufenlos eingestellt werden.
[0019] An einer der Grundplatte 2 abgewandten Oberseite weist der Matrizenträger 11 eine
Aufnahme 27 für ein Übertragungselement 28 auf (Fig. 3a, 3b). Die Aufnahme 27 ist
hierzu in etwa gabelförmig ausgebildet, wobei die beiden Gabelstreben 27a, 27b jeweils
zueinander gebogen sind. Die dem hinteren Ende der Grundplatte 2 nähere Gabelstrebe
27b ist mit einer inneren Wälzfläche 27c versehen, die so geformt ist, dass sich das
Übertragungselement 28 bei einer Schwenkbewegung des Matrizenträgers 11 über eine
bestimmte Strecke auf ihr abwälzen kann. Die Form der anderen Gabelstrebe 27a ist
dahingehend ausgelegt, dass das Übertragungselement 28 sich bei Schwenkbewegungen
einerseits in der vorbestimmten Weise in der Aufnahme 27 bewegen kann, andererseits
aber sicher zwischen den beiden Gabelstreben 27a, 27b gehalten wird.
[0020] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Übertragungselement 28 eine mit seiner
Exzenterachse 29 in Bezug auf eine Drehachse 30 eines Drehlagers exzentrisch angeordnete
Rolle. Die Exzentrizität ist in den Fig. 3a, 3b mit E bezeichnet. Das Drehlager und
somit der Matrizenträger 11 kann über einen Verschliesserhebel 33 betätigt werden,
der mit einer Drehwelle 31 (Fig. 1 und 2) des Drehlagers drehfest verbunden ist.
[0021] Wie Fig. 2 entnommen werden kann, ist an einem dem Übertragungselement 28 gegenüberliegenden
Ende der Drehwelle 31 eine Wippe 34 der Spanneinrichtung drehbar gelagert. Die Wippe
34 stützt sich über eine Feder 35 am Träger 1 ab (Fig. 3a). Da die Wippe 34 auf der
gleichen Welle angeordnet ist wie der Verschliesserhebel 33 fluchtet zwar die Drehachse
30, mit welcher der Verschliesserhebel 33 die Drehwelle 31 in Drehbewegung versetzt,
mit einer Schwenkachse der Wippe 34. Nachdem jedoch die Wippe 34 mit nicht näher gezeigten
Radiallagern auf der Drehwelle angeordnet ist, sind Drehbewegungen der Drehwelle von
Schwenkbewegung der Wippe 34 entkoppelt. Sowohl die Drehachse 24 als auch die mit
ihr zusammenfallende Schwenkachse verlaufen im wesentlichen parallel zur Lagerachse
14 des Matrizenträgers.
[0022] Auf der Seite des Matrizenträgers 11 weist die Wippe 34 eine Lagerplatte 36 auf,
die im Bereich ihrer beiden Enden mit einer kreisrunden Ausnehmung 36a und einem Zapfen
36b versehen ist (Fig. 2 und 4). Die Ausnehmung 36a ist zur Anordnung auf einem Ende
der Drehwelle 31 und der Zapfen 36b zum Einschub in die Spannwelle 37 vorgesehen.
In etwa zwischen der Ausnehmung 36a und dem Zapfen 36b ist in der Lagerplatte 36 eine
Durchgangsbohrung 38 vorhanden, die zur Befestigung der Lagerplatte 34 mit einer Schaftschraube
39 an einem Innengewinde eines Fortsatz 40 des Trägers genutzt wird. Auch der geschlitzte
Kopf 39a der Schaftschraube 39 lässt sich aufgrund der Breite und Tiefe des Schlitzes
mit dem Schraubenzieher betätigen, mit dem auch die anderen Schrauben 9, 10, 17, 18,
24, 25, 26 gelöst und angezogen werden können.
[0023] Entsprechend Fig. 1 und 3a ist mit der Wippe 34 zudem ein Griff 41 fest verbunden,
mit dem sich die Wippe 34 in Form einer Schwenkbewegung um die Drehachse 30 bzw. Schwenkachse
betätigen lässt. Mit dem Griff 41 kann die Wippe 34 entgegen der Wirkung der Druckfeder
35 von einer in den Figuren gezeigten Spannlage, in der ein Spannrad 44 (Fig. 3a)
gegen die Zahnplatte 7 bzw. ein über die Zahnplatte 7 geführtes Band, anliegt, in
eine in den Figuren nicht gezeigte neutrale Endlage und wieder zurück in die Spannlage
geschwenkt werden. In der neutralen Endlage ist das Spannrad 44 mit Abstand zur Zahnplatte
7 angeordnet. Ohne auf die Wippe 34 einzuwirken, nimmt diese aufgrund der auf sie
wirkenden Federkraft stets die Spannlage ein.
[0024] An einem der Drehachse 30 (Fig. 2) gegenüberliegenden Ende der Wippe 34 ist ein Spannhebel
45 angebracht, mit dem das Spannrad 44 (Fig. 3a) in Drehbewegung versetzt werden kann.
Wie insbesondere aus Fig. 1 und Fig. 4 ersichtlich ist, ist in einem Zylinderteil
46 der Wippe 34 die Spannwelle 37 drehbar gelagert. An den beiden Enden der Spannwelle
37 befindet sich einerseits der Spannhebel 45 und andererseits das drehfest auf der
Spannwelle 37 angeordnete Spannrad 44. Der Spannhebel 45 ist von einer ersten in eine
zweite Endlage hin und her bewegbar, wobei er nur in einer Drehrichtung mit der Spannwelle
37 drehfest verbunden ist. In Bezug auf die andere Drehrichtung besteht keine Drehverbindung
mit der Spannwelle 37, wodurch der Spannhebel 45 in von seiner zweiten Endlage in
die erste Endlage zurückbewegt werden kann, ohne hierbei das Spannrad 44 mitzunehmen.
Somit ist es möglich, mit dem Spannhebel 45 das Spannrad stets nur in Spannrichtung
zu bewegen.
[0025] Um mit dem dargestellten erfindungsgemässen Umreifungsgerät eine Bandschlaufe um
ein lediglich in Fig. 7 schematisch gezeigtes Packgut 47 zu spannen, kann zunächst
das Band 48 lose um das Packgut 47 gelegt werden, so dass im Bereich des freien Bandendes
49 zwei Bandlagen 50, 51 übereinander liegen. Dann wird das Umreifungsgerät mit seiner
Auflagefläche 2a der Grundplatte 2 auf dem Packgut 47 angeordnet, wobei der Matrizenträger
11 in seiner Offenendlage und das Spannrad 44 in seiner neutralen Endlage angeordnet
sind. Dadurch können die beiden übereinander liegenden Bandlagen 50, 51 über die Grundplatte
2 des Umreifungsgerätes geführt werden, so dass sich das Band zwischen der Matrize
15 und dem Stempel 3 befindet. Durch eine Schwenkbewegung der Wippe 34 entgegen der
Federkraft der Druckfeder 35 kann dann auch zwischen dem Spannrad 44 und der Zahnplatte
7 ein Spalt geschaffen werden. Hierzu kann ein Bediener den Griff 41 und den in seiner
Offen-Endlage angeordneten Verschliesserhebel 33 mit einer Hand umgreifen und den
Griff 41 in Richtung des Verschliesserhebels 33 nach oben drücken. Nachdem die beiden
Bandlagen 50, 51 in den Spalt eingeführt sind, wird der Griff 41 losgelassen, wodurch
die Druckfeder 35 die Wippe 34 wieder in Richtung auf die Zahnplatte 7 in ihre Spannlage
zurückbewegt. Die beiden Bandlagen 50, 51 sind hierdurch zwischen dem Spannrad 44
und der Zahnplatte 7 eingeklemmt. Hierbei liegt die untere Bandlage 51 mit dem freien
Bandende 49 auf dem Stempel 3 und der Anlagefläche 2b der Grundplatte 2 auf. Die zu
einer nicht dargestellten Vorratsrolle führende andere Bandlage 50 befindet sich über
dem freien Bandende 49 und ragt hinter dem Spannrad 44 aus dem Umreifungsgerät heraus.
Diese Situation ist in Fig. 7 gezeigt.
[0026] Nun kann die Bandschlaufe durch Betätigung des Spannhebels 45 gespannt werden. Der
Spannhebel 45 wird hierzu zwischen seinen beiden Endlagen mehrmals hin und her geschwenkt.
Bei seiner Schwenkbewegung im Gegenuhrzeigersinn (in Bezug auf die Darstellungen der
Fig. 3a, 3b, 7) ist der Spannhebel 45 an des Spannrad 44 gekoppelt. Das Spannrad 44
wird somit in eine im Gegenuhrzeigersinn verlaufende Drehbewegung versetzt. Durch
einen Reibschluss zwischen der oberen Bandlage 50 und dem Spannrad 44 wird die obere
Bandlage 50 weiter aus dem Umreifungsgerät herausgezogen und die Bandschlaufe mit
einer Spannung versehen. Die untere Bandlage 51 wird hingegen durch die Profilierung
der Zahnplatte 7 unverändert in Position gehalten. Bei der Schwenkbewegung des Spannhebels
45 im Uhrzeigersinn ist hingegen die Wirkverbindung zwischen dem Spannhebel 45 und
dem Spannrad 44 aufgehoben. Das Spannrad 44 verharrt somit in seiner momentanen Drehposition.
Die oszillierende Bewegung des Spannhebels wird solange wiederholt, bis auf das Band
eine ausreichende Spannung aufgebracht ist.
[0027] Anschliessend erfolgt ein Verschliessen der Bandschlaufe. Hierzu wird der Verschliesserhebel
33 und das Übertragungselement 28 von der Offen-Endlage (Fig. 3a) in die Verschliess-Endlage
(Fig. 3b) überführt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel legt der Verschliesserhebel
33 hierbei einen Drehwinkel α von ca. 140° zurück. Die exzentrisch gelagerte Rolle
wälzt sich hierbei auf der Fläche 27c der Aufnahme 27 ab. Die Exzentrizität E des
Übertragungselementes 28 dreht sich hierbei im gleichen Drehsinn wie der Verschliesserhebel
33.
[0028] Hierdurch ist zuverlässig sichergestellt, dass von der Matrize 15 und dem Stempel
3 im Band 48 selbst ein zusatzmittelfreier, d.h. insbesondere ein plomben- und schweissfreier
Verschluss, ausgebildet wird, der sich auch bei hoher Bandspannung nicht löst. Unmittelbar
vor Erreichen der Verschliess-Endlage kerbt die Schneide 21b des Messers 21 in die
obere, noch mit einem Bandvorrat verbundene, Bandlage 50 ein und trennt sie hierbei
vom Bandvorrat ab. Nachfolgend kann der Verschliesserhebel 33 wieder in seine Offen-Endlage
überführt, das Spannrad durch Betätigung der Wippe 34 vom Band abgehoben und das Umreifungsgerät
durch seitliches Wegführen von der nun fertiggestellten Bandschlaufe entfernt werden.
[0029] Nach einer Vielzahl derartiger Umreifungsvorgänge sind die mit dem Band 48 in Kontakt
stehenden Bauteile aufgrund von Verschleiss zu wechseln. Der in der Grundplatte 2
eingesetzte Stempel 3 kann hierbei durch Lösen mit einem Schlitzschraubenzieher 54
der von der Auflageseite 2a zugänglichen Schlitzschraube 4 entnommen und durch einen
neuen Stempel ausgetauscht werden. Zur Befestigung des neuen Stempels ist dieser auf
die beiden Stifte 5 aufzusetzen und lediglich die Schraube 4 wieder einzusetzen. Aufgrund
der Grösse des Schraubenkopfes 4a bzw. des Schlitzes der Schraube 4 kann hierzu ein
Schraubenzieher 54 der Grösse 4 verwendet werden.
[0030] Zum Tausch der beiden Teile 15a, 15b der Matrize 15 sind die von einer Seite des
Umreifungsgerätes zugänglichen Schrauben 17, 18 zu lösen. Die Schlitzbreite und -tiefe
der Köpfe 17a, 18a der Schrauben 17, 18 entsprechen dem Kopf 4a der Schraube 4, weshalb
hierzu ebenfalls der Schlitzschraubenzieher 54 der Grösse 4 verwendet werden kann.
Anschliessend kann die Matrize 15 vom Stift 16 abgenommen und gegen eine neue Matrize
getauscht werden. Diese wird mittels den beiden Schrauben 17, 18 wieder am Matrizenträger
11 befestigt.
[0031] Das Messer 21 der Trenneinrichtung kann nach dem Lösen der Schlitzschraube 25 aus
dem Matrizenträger 11 herausgezogen werden. Auch hierzu kann der gleiche Schraubenzieher
54 benutzt werden, mit dem auch die Schrauben 4, 17, 18 betätigt wurden. Nachdem ein
neues Messer 21 und zu dessen Befestigung und Justage die Schraube 25 wieder eingesetzt
ist, kann mit dem gleichen Schraubenzieher 54 die Einstellschraube 24 des Einstellkeils
20 (Fig. 5) der Trenneinrichtung justiert werden. Auch die Schlitzbreite dieser Schraube
24 entspricht den Schlitzbreiten der anderen Schrauben 4, 17, 18. Somit ist auch zur
Einstellung der Kerbtiefe der Trenneinrichtung kein zusätzliches Werkzeug erforderlich.
[0032] Zum Wechseln der Zahnplatte 7 der Spanneinrichtung sind die beiden von der Auflageseite
2a der Grundplatte zugänglichen Schlitzschraube 9, 10 zu lösen. Diese Schrauben 9,
10 haben die gleiche Schlitzgrösse wie die Schraube 4 des Stempels 3 und können daher
ebenfalls mit dem gleichen Werkzeug betätigt werden. Nach dem Lösen der Schrauben
9, 10 kann die Halteplatte 8 und die Zahnplatte 7 parallel zur Spannrichtung (Pfeil
19) von der Grundplatte 2 entnommen werden. Nun wird eine neue Zahnplatte und die
bisherige Halteplatte 8 eingesetzt und die Schrauben 9, 10 wieder mit dem Schraubenzieher
54 von der Auflageseite 2a her in die Grundplatte eingeschraubt.
[0033] Um das verschlissene Spannrad 44 gegen ein neues Spannrad zu tauschen, ist die Schaftschraube
39 zu lösen, in dessen Schlitz des Schraubenkopfs 39a ebenfalls der Schraubenzieher
54 der Grösse 4 passt. Wie Fig. 4 zu entnehmen ist, kann danach die Lagerplatte 36,
ein erste Distanzring 55, ein Bandführungsring 56, ein zweiter Distanzring 57 und
schliesslich das Spannrad 44 von der Spannwelle 37 abgezogen werden. Nachdem ein neues
Spannrad auf die Spannwelle 37 aufgeschoben ist, können die zuvor genannten Bauteile
in umgekehrter Reihenfolge ebenfalls wieder auf die Spannwelle 37 montiert und die
Lagerplatte 36 mit der Schraube 39 am Fortsatz 40 befestigt werden.
1. Umreifungsgerät zur Umreifung eines Packgutes mit einem Umreifungsband, das
eine Grundplatte (2) aufweist, die mit einer Auflagefläche (2a) zur Anordnung auf
einem Packgut versehen ist, ,
eine Spanneinrichtung aufweist, mit der auf das Umreifungsband eine Bandspannung aufbringbar
ist, die Spanneinrichtung hierzu mit einem betätigbaren Spannwerkzeug versehen ist,
das mit dem Band in Kontakt bringbar ist, wobei das Spannwerkzeug mit zumindest einem
Befestigungsmittel am Umreifungsgerät lösbar befestigt ist,
eine Verschliesseinrichtung aufweist, die Verschliesseinrichtung mit einem ein- oder
mehrteiligen Verschliesswerkzeug versehen ist, mit dem sich durch Kontakt mit dem
Band zwei Bandlagen dauerhaft miteinander verbinden lassen, wobei das Verschliesswerkzeug
mit zumindest einem lösbaren weiteren Befestigungsmittel am Umreifungsgerät angebracht
ist,
das Umreifungsgerät ferner mit einem Trennmittel versehen ist, mit dem das Band durchtrennbar
ist, das Trennmittel hierzu ein mit dem Band in Kontakt bringbares Messer (21) aufweist,
wobei zumindest ein Teil des Trennmittels mit zumindest einem weiteren lösbaren Befestigungsmittel
am Umreifungsgerät lösbar angebracht ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das zumindest eine Befestigungsmittel für das Spannwerkzeug der Spanneinrichtung,
- das zumindest eine weitere Befestigungsmittel für das Verschliesswerkzeug der Verschliesseinrichtung,
sowie
- das zumindest eine weitere Befestigungsmittel für den zumindest einen Teil des Trennmittels
Schrauben (4,9,10,17,18,24,25,26,39) sind und eine Gestaltung aufweisen, durch die
eine Betätigung dieser Befestigungsmittel mit nur einem Schraubenzieher (54) möglich
ist.
2. Umreifungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich Befestigungsmittel von zumindest Teilen des Verschliesswerkzeuges und des Spannwerkzeuges
mit demselben Schraubenzieher (54) betätigen lassen.
3. Umreifungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich Befestigungsmittel von zumindest Teilen der Verschliesseinrichtung und der Trenneinrichtung
mit demselben Schraubenzieher (54)betätigen lassen.
4. Umreifungsgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschliesseinrichtung die Erzeugung eines zusatzmittelfreien Verschlusses von
zwei Bandlagen erlaubt und hierzu das Verschliesswerkzeug als ersten Teil eine Matrize
(15) und als zweiten Teil einen Stempel (3) aufweist, zwischen denen zwei Bandlagen
anordenbar und einkerbbar sind, wobei zumindest Befestigungsmittel von einem der beiden
Verschliesswerkzeugteile und Befestigungsmittel des Spannwerkzeuges mit demselben
Schraubenzieher (54) betätigbar sind.
5. Umreifungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auch Befestigungsmittel des zweiten Verschliesswerkzeugteils mit demselben Schraubenzieher
(54) auswechselbar sind.
6. Umreifungsgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannwerkzeug - ein Spannrad (44) aufweist, dessen Befestigungsmittel ebenfalls
mit demselben Schraubenzieher (54) betätigbar ist.
7. Umreifungsgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung eine Zahnplatte (7) aufweist, ein weiteres Befestigungsmittel
vorhanden ist, mit dem die Zahnplatte (7) am Umreifungsgerät lösbar befestigt ist,
wobei das Befestigungsmittel für die Zahnplatte (7) ebenfalls mit demselben Schraubenzieher
(54) betätigbar ist.
8. Umreifungsgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel des Messers (21) mit demselben Schraubenzieher (54) betätigbar
ist wie die anderen Befestigungsmittel.
9. Umreifungsgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Befestigungsmittel von verschleissenden und mit dem Band in Kontakt stehenden
Bauteile des Umreifungsgerätes mit demselben Schraubenzieher (54) lös- und befestigbar
sind.
10. Umreifungsgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mit demselben Schraubenzieher (54) betätigbaren Befestigungsmittel am Umreifungsgerät
von aussen zugänglich sind, ohne dass hierzu eine Demontage von anderen Bauteilen
des Umreifungsgerätes erforderlich ist.
1. A strapping device for the strapping of packaged merchandise with a strapping band,
which
has a base plate (2), which is provided with a bearing surface (2a) for arrangement
on packaged merchandise,
has a tensioning device, with which a band tension can be applied to the strapping
band, the tensioning device is provided for this purpose with an operable tensioning
tool which can be brought into contact with the band, whereby the tensioning tool
is fixed detachably to the strapping device with at least one fixing means,
has a closure device, which closure device is provided with a single- or multi-part
closure tool, with which, through contact with the band, two band layers can be permanently
joined together, whereby the closure tool is fixed to the strapping device with at
least one detachable further fixing means,
the strapping device is further provided with separating means, with which the band
can be separated, the separating means have for this purpose a knife (21) which can
be brought into contact with the band, whereby at least one part of the separating
means is fixed detachably to the strapping device with at least one further detachable
fixing means,
characterised in that
- the at least one fixing means for the tensioning tool of the tensioning device,
- the at least one further fixing means for the closure tool of the closing device,
and
- the at least one further fixing means for the at least one part of the separating
means
are screws (4, 9, 10, 17, 18, 24, 25, 26, 39) and have a design by means of which
operation of these fixing means is possible with only one screwdriver (54).
2. The strapping device according to claim 1, characterised in that fixing means of at least parts of the closure tool and of the tensioning tool can
be operated with the same screwdriver (54).
3. The strapping device according to claim 1, characterised in that fixing means of at least parts of the closure device and of the tensioning device
can be operated with the same screwdriver (54).
4. The strapping device according to one or more of the preceding claims, characterised in that the closure device permits the creation of an additive-free closure of two band layers
and for this purpose the closure tool has as a first part a die (15) and as a second
part a stamp (3), between which two band layers can be arranged and notched, whereby
at least fixing means of one of the two closure tool parts and fixing means of the
tensioning tool can be operated with the same screwdriver (54).
5. The strapping device according to claim 4, characterised in that fixing means of the second closure tool part are also replaceable with the same screwdriver
(54).
6. The strapping device according to one or more of the preceding claims, characterised in that the tensioning tool has a tensioning wheel (44), whose fixing meanings can also be
operated with the same screwdriver (54).
7. The strapping device according to one or more of the preceding claims, characterised in that the tensioning device has a toothed plate (7), a further fixing means is provided
with which the toothed plate (7) can be fixed detachably to the strapping device,
whereby the fixing means for the toothed plate (7) can also be operated with the same
screwdriver (54).
8. The strapping device according to one or more of the preceding claims, characterised in that the fixing means of the knife (21) can be operated with the same screwdriver (54)
as the other fixing means.
9. The strapping device according to one or more of the preceding claims, characterised in that all the fixing means of components of the strapping device that are wearing and in
contact with the band can be detached and fastened with the same screwdriver (54).
10. The strapping device according to one or more of the preceding claims, characterised in that the fixing means on the strapping device that are operable with the same screwdriver
(54) are accessible from the exterior, without dismantling of other components of
the strapping device being required for this.
1. Enrubanneuse en vue d'enrubanner un produit emballé avec une bande d'enrubannage,
qui
présente une plaque de base (2) qui est pourvue d'une surface d'appui (2a) en vue
de l'agencement sur un produit emballé,
présente un dispositif de tension avec lequel une tension de bande peut être amenée
sur la bande d'enrubannage, le dispositif de tension étant pourvu à cet effet d'un
outil de tension actionnable qui peut être amené en contact avec la bande, l'outil
de tension étant fixé de manière détachable à au moins un moyen de fixation sur l'enrubanneuse,
présente un dispositif de fermeture, le dispositif de fermeture étant pourvu d'un
outil de fermeture en une ou plusieurs parties avec lequel deux couches de bande peuvent
être reliées de manière durable ensemble par contact avec la bande, l'outil de fermeture
étant monté avec au moins un moyen de fixation supplémentaire détachable sur l'enrubanneuse,
l'enrubanneuse étant en outre pourvue d'un moyen de séparation avec lequel la bande
peut être sectionnée, le moyen de séparation présentant à cet effet une lame (21)
pouvant être amenée en contact avec la bande, au moins une partie du moyen de séparation
étant montée de manière détachable avec au moins un moyen de fixation détachable supplémentaire
sur l'enrubanneuse,
caractérisée en ce que
- l'au moins un moyen de fixation pour l'outil de tension du dispositif de tension,
- l'au moins un moyen de fixation supplémentaire pour l'outil de fermeture du dispositif
de fermeture ainsi que
- l'au moins un moyen de fixation supplémentaire pour l'au moins une partie du moyen
de séparation sont des vis (4, 9, 10, 17, 18, 24, 25, 26, 39) et présentent une configuration
par laquelle un actionnement de ces moyens de fixation n'est possible qu'avec un tournevis
(54).
2. Enrubanneuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que des moyens de fixation d'au moins des parties de l'outil de fermeture et de l'outil
de tension peuvent être actionnés avec le même tournevis (54).
3. Enrubanneuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que des moyens de fixation d'au moins des parties de l'outil de fermeture et du dispositif
de séparation peuvent être actionnés avec le même tournevis (54).
4. Enrubanneuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de fermeture permet la formation d'une fermeture sans moyen supplémentaire
de deux couches de bande et l'outil de fermeture présente à cet effet en tant que
première partie une matrice (15) et en tant que deuxième partie un poinçon (3) entre
lesquels deux couches de bande peuvent être disposées et entaillées, au moins des
moyens de fixation de l'une des deux parties de l'outil de fermeture et des moyens
de fixation de l'outil de tension pouvant être actionnés avec le même tournevis (
5 4 ) .
5. Enrubanneuse selon la revendication 4, caractérisée en ce que des moyens de fixation de la deuxième partie de l'outil de fermeture peuvent également
être permutés avec le même tournevis (54).
6. Enrubanneuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'outil de tension présente une roue de tension (44) dont les moyens de fixation
peuvent également être actionnés avec le même tournevis (54).
7. Enrubanneuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de tension présente une plaque dentée (7), un moyen de fixation supplémentaire
étant présent, avec lequel la plaque dentée (7) est fixée de manière détachable sur
l'enrubanneuse, le moyen de fixation pour la plaque dentée (7) pouvant également être
actionné avec le même tournevis (54).
8. Enrubanneuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que le moyen de fixation de la lame (21) peut être actionné avec le même tournevis (54)
que les autres moyens de fixation.
9. Enrubanneuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'ensemble des moyens de fixation peuvent être détachés et fixés des composants subissant
une usure et en contact avec la bande de l'enrubanneuse avec le même tournevis (54).
10. Enrubanneuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que les moyens de fixation pouvant être actionnés avec le même tournevis (54) sont accessibles
de l'extérieur sur l'enrubanneuse sans qu'un démontage d'autres composants de l'enrubanneuse
ne soit nécessaire à cet effet.