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EP 1 260 640 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.04.2006 Patentblatt 2006/14 |
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Anmeldetag: 08.05.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Rigoleneinheit
Leaching unit
Unité d'infiltration
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
16.05.2001 DE 10123754
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.11.2002 Patentblatt 2002/48 |
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Patentinhaber: FRÄNKISCHE ROHRWERKE
GEBR. KIRCHNER GmbH & Co KG |
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D-97486 Königsberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Dörr, Horst
97702 Münnerstadt (DE)
- Kriese, Jens
14621 Schönwalde (DE)
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Vertreter: Herzog, Markus et al |
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Weickmann & Weickmann
Patentanwälte
Kopernikusstrasse 9 81679 München 81679 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 787 865 DE-A- 19 705 824 US-A- 4 145 157
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EP-A- 0 943 737 US-A- 3 220 194
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rigoleneinheit gemäß Anspruch 1, welche im Wesentlichen
als Hohlkörper ausgebildet ist und eine Basiswandung sowie eine Mehrzahl von Verbindungswandungen
umfasst, welche von der Basiswandung abstehen, wobei zumindest ein Teil dieser Wandungen
für Flüssigkeit durchlässig ausgebildet ist, und wobei diese Wandungen wenigstens
ein Flüssigkeitsaufnahmevolumen begrenzen.
[0002] Zum Zwecke der Entsorgung von Oberflächenwasser, beispielsweise Regenwasser, wird
insbesondere in größeren Ortschaften und Städten üblicherweise die Kanalisation verwendet.
Diese Art der Entsorgung ist jedoch relativ teuer, da die Querschnitte der Kanalisationsleitungen
derart bemessen sein müssen, dass beispielsweise auch das bei einem Platzregen anfallende
Regenwasser problemlos abgeführt werden kann. Zudem ist diese Art der Entsorgung des
Regenwassers unökologisch, da das Regenwasser nicht in dem Erdreich versickern kann,
auf dem es niedergegangen ist. Es wurde daher in der Vergangenheit bereits nach Möglichkeiten
gesucht, Regenwasser auch dann in den Boden einleiten zu können, wenn dessen Oberfläche
durch Gebäude, Straßen, Wege und dergleichen versiegelt ist.
[0003] So wurde beispielsweise in der EP-A-0 943 737 eine Rigolenanordnung vorgeschlagen,
die aus einer Mehrzahl von Rigoleneinheiten zusammengesetzt ist. Diese Rigolenanordnung
bildet ein unterirdisches Wasserbecken, das zulaufseitig mit wenigstens einem Gully
verbunden ist, so dass ihr das an der versiegelten Oberfläche aufgefangene Regenwasser
durch den wenigstens einen Gully und ein gegebenenfalls daran anschließendes Zulaufsystem
zugeführt werden kann. Die Bodenfläche der Rigolenanordnung ist dabei flüssigkeitsdurchlässig
ausgebildet, so dass das ihr zugeführte Regenwasser in dem darunter befindlichen Erdreich
versickern kann. Ablaufseitig kann die Rigolenanordnung mit der Kanalisation verbunden
sein, um dann, wenn die anfallende Regenwassermenge die Aufnahmekapazität des Erdreichs
und der Rigolenanordnung übersteigt, einen Rückstau zur Oberfläche verhindern zu können.
[0004] Eine Bodenbehandlungsvorrichtung ist in der US-A-3220194 offenbart. Die bekannte
Vorrichtung dient zum Belüften, Befeuchten und Düngen eines Erdreichs zur Aufbereitung
eines Erdbodens und besteht aus einem im Wesentlichen vollwandigen Kasten, welcher
in seinen Wänden Öffnungen aufweist, durch die dem umgebenden Erdreich Luft, Düngemittel,
Wasser oder ähnliches zugeführt werden. Für die Zu- und Ableitung dieser Stoffe weist
die Vorrichtung ein den Kasten durchlaufendes, im Wesentlichen vollwandiges Rohr auf,
in dessen Wandung eine Anzahl von Löchern für den Durchtritt der Flüssigkeiten vorgesehen
sind. Bis auf das Innere des Rohrs ist der gesamte Innenraum des Kastens mit einem
schwammartigen Material ausgefüllt.
[0005] Ferner offenbart die EP-A-0787865 eine Rigoleneinheit für ein Entwässerungssystem,
welche im Wesentlichen aus einem quaderförmigen Hohlraum besteht, in welchem eine
Vielzahl von senkrecht zur Bodenfläche der Rigoleneinheit stehenden Säulen vorgesehen
sind. Für den Wasseraustausch zwischen benachbarten Rigoleneinheiten weisen diese
in jeweils gegenüberliegenden Seitenwandungen Öffnungen auf, welche jeweils einer
Öffnung einer benachbarten Rigoleneinheit gegenüberliegen.
[0006] Die DE-A-19705824 beschreibt außerdem ein Entwässerungssystem bestehend aus aneinandergekoppelten
Rigoleneinheiten, die mit einem porenbildenden Material ausgefüllt sind. Auch diese
Rigoleneinheiten weisen zum Zu- und Ableiten von zu versickerndem Wasser in ihren
Seitenwandungen Öffnungen auf.
[0007] Aus der US-A-4145157 ist eine Rigoleneinheit gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1
bekannt. Die Wandungen der Rigoleneinheit umschließen zwei Hohlräume zur Aufnahme
von Abwasser und weisen Öffnungen auf, durch die das Wasser in das umgebende Erdreich
gelangen kann. Die Wasserzuleitung der bekannten Rigoleneinheit erfolgt über einen
durchlaufenden Kanal, dessen untere Bodenwandung in größerem Abstand angeordnete,
senkrecht zum Kanal verlaufende Rinnen aufweist, welche das in dem Kanal geführte
Wasser durch Öffnungen in der Kanalwandung in die Hohlräume der Rigoleneinheit einleiten.
[0008] Einen Nachteil der bekannten Rigolenanordnung stellt jedoch die Tatsache dar, dass
das in sie eingeleitete Regenwasser allerlei Unrat mit sich führt, insbesondere Schmutz,
Staub, Erdpartikel sowie Blätter, achtlos weggeworfenen Abfall, beispielsweise Zigarettenkippen,
und dergleichen mehr. Auch das Vorhandensein von Siebkörben in den Gullies sowie das
Vorsehen von Sinkschächten in dem Zufuhrsystem kann nicht verhindern, dass ein beträchtlicher
Teil dieses Unrats in die Rigolenanordnung gelangt und diese verschmutzt, insbesondere
die Sickeröffnungen am Boden der Rigolenanordnung zusetzt. Da bei der bekannten Rigolenanordnung
keinerlei Reinigungsmöglichkeit besteht, wird die bekannte Rigolenanordnung allmählich
funktionsuntüchtig.
[0009] Darüber hinaus sei noch auf das Versickerungssystem Juncus-Duobox der Firma REWATEC
verwiesen. Diese ist von einem Paket perforierter Kunststoff-Wellbleche gebildet,
das etwa auf halber Höhe von einem perforierten Kunststoffrohr durchsetzt ist. Dieses
Versickerungssystem weist auf Grund der Ausbildung als Wellblechpaket im Hinblick
auf das Begehen bzw. Befahren eine hohe Stabilität auf. Allerdings wird durch diese
Ausbildung die gleichmäßige Verteilung des zugeführten Wassers über die gesamte sickeraktive
Bodenfläche behindert. Zumindest kann sich das zugeführte Regenwasser in der Sickerbox
nicht so schnell verteilen, wie dies bei einem Platzregen erforderlich ist. Zudem
setzen die Perforationen in dem Drainagerohr und den Wellblechen relativ schnell zu,
wenn dem Versickerungssystem kein geeigneter Filter vorgeschaltet ist. Zwar kann in
das Drainagerohr grundsätzlich eine Reinigungslanze eingeführt werden. Jedoch kann
das von dieser Reinigungslanze ausgestoßene Wasser allenfalls die Perforationen des
Drainagerohrs reinigen. An eine Reinigung der gesamten Sickerbox, insbesondere aber
der versickerungswirksamen Bodenfläche, ist auf Grund der Wellblechausführung in keinem
Fall zu denken.
[0010] Der Voilständigkeit halber sei zum weiteren Stand der Technik noch auf die folgenden
Druckschriften verwiesen: DE-U-299 23 191, DE-U-200 02 627, DE-A-38 42 012, DE-A-197
05 824 und DE-A-198 24 456.
[0011] Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Rigoleneinheit der eingangs
genannten Art derart auszubilden, dass sie ohne Weiteres in dem im Erdreich verlegten
Zustand gereinigt werden kann.
[0012] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Rigoleneinheit gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0013] Der Begriff "Inspektion" umfasst dabei sowohl die Untersuchung als auch die Reinigung
der Rigoleneinheit. Durch den erfindungsgemäß vorgesehenen Inspektionskanal kann somit
von Zeit zu Zeit ein Untersuchungsgerät, beispielsweise ein Kamerawagen, oder/und
ein Reinigungsgerät, beispielsweise eine Wasser unter Hochdruck ausstoßende Lanze
oder ein Spülwagen, in die Rigoleneinheit eingeführt werden. Dabei stellt die an beiden
Längsenden offene Ausbildung des Inspektionskanals sicher, dass bei Zusammenstellen
einer Mehrzahl derartiger Rigoleneinheiten zu einer Rigolenanordnung das Reinigungsgerät
sich von Rigoleneinheit zu Rigoleneinheit weiterbewegen kann, um so die gesamte Rigolenanordnung
zu reinigen. Um auch mit größeren und somit leistungsstärkeren Reinigungsgerät arbeiten
zu können, erstreckt sich der Inspektionskanal über einen großen Teil der Höhe der
Rigoleneinheit. Vorzugsweise kann sich der Inspektionskanal über im Wesentlichen die
gesamte Höhe der Rigoleneinheit erstrecken.
[0014] Selbstverständlich dient im "normalen" Betrieb, d.h. bei Flüssigkeitszufuhr, beispielsweise
in Folge von Regen, auch der Inspektionskanal zur Aufnahme von Flüssigkeit.
[0015] Da der Inspektionskanal seitlich von wenigstens zwei Verbindungswandungen begrenzt
ist, kann gewährleistet werden, dass sich das Inspektionsgerät gezielt längs eines
vorbestimmten Pfads in der Rigolenanordnung bewegt. Die beiden Verbindungswandungen
nehmen relativ wenig Volumen in Anspruch, so dass das Flüssigkeitsaufnahmevolumen
der erfindungsgemäßen Rigoleneinheit im Wesentlichen jenem einer Ein-Kammer-Rigoleneinheit
entspricht. Insbesondere behindern die den Inspektionskanal begrenzenden Verbindungswandungen
die gleichmäßige Verteilung der Flüssigkeit über die gesamte Grundfläche des die Rigoleneinheit
bildenden Hohlkörpers praktisch nicht, da sie wenigstens teilweise als Gitterstruktur
ausgebildet sind. Zudem erhöhen sie die Stabilität der Rigoleneinheit, so dass sie
ohne Weiteres begehbar und befahrbar ist.
[0016] Um von dem Inspektionskanal im Wesentlichen die gesamte Bodenfläche der Rigoleneinheit
zu Reinigungszwecken erreichen zu können, kann eine Basisfläche des Inspektionskanals
einer Umhüllenden der Basiswandung benachbart angeordnet sein. Um die Stabilität der
Rigoleneinheit sicherstellen zu können, kann die Basisfläche des Inspektionskanals
von der Umhüllenden einen vorbestimmten Abstand aufweisen, innerhalb dessen beispielsweise
Stabilisierungs- bzw. Versteifungsrippen vorgesehen sein können. Ferner kann die Basisfläche
von einem Abschnitt der stufenförmig ausgebildeten Basiswandung gebildet sein.
[0017] Um auch sich auf Rädern fortbewegendes Inspektionsgerät einsetzen zu können, wird
in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, dass zumindest ein Teil der Basisfläche
des Inspektionskanals im Wesentlichen vollflächig ausgebildet ist, d.h. allenfalls
von einen geringen Anteil der Gesamtfläche dieser Basisfläche einnehmenden, vorzugsweise
schlitzförmigen, Öffnungen durchbrochen ist. Dabei stellen die vorzugsweise schlitzförmigen
Öffnungen sicher, dass das in der Rigoleneinheit gespeicherte Wasser auch durch die
Basisfläche des Inspektionskanals versickern kann. Wenn die Längsrichtung dieser Schlitze
im Wesentlichen orthogonal zur Längserstreckung des Inspektionskanals verläuft, so
können sie die Traktion von radgestütztem Inspektionsgerät bei seiner Bewegung längs
des Inspektionskanals unterstützen.
[0018] Zur Erzielung einer möglichst gleichmäßigen Reinigbarkeit der Rigoleneinheit kann
der Inspektionskanal vorzugsweise etwa in der Mitte der Quererstreckung der Rigoleneinheit
angeordnet sein.
[0019] Um die Zugänglichkeit des Inspektionskanals erleichtern zu können, kann wenigstens
eines der freien Enden des lnspektionskanals zur Verbindung mit einer Rohrleitung
oder mit einem Rohrleitungs-Adapter ausgebildet sein. Dabei kann die an den Inspektionskanal
anzuschließende Rohrleitung auch nur ein kurzes Rohrstück zum Anschluß der Rigoleneinheirt
an einen im Erdreich vertikal verlaufenden Schacht sein. Dieser Schacht kann beispielsweise
ein Inspektionsschacht sein, durch welchen Untersuchungs- und Reinigungsgerät in den
Inspektionskanal eingeführt werden kann. Umfasst die Rigolenanordnung eine Mehrzahl
von übereinander angeordneten Lagen von Rigoleneinheiten, so sollte zumindest die
unterste Lage von Rigoleneinheiten mit dem Inspektionschacht verbunden sein, da die
sickerungswirksame Fläche der Rigolenanordnung besonderer Reinigung bedarf. Am Boden
des Inspektionsschachts kann ferner ein Sinkvolumen vorgesehen sein, in welchem sich
zumindest ein Teil des vom Regenwasser mitgeführten Unrats absetzen kann, bevor das
Regenwasser in die Rigolenanordnung eingeleitet wird. In dieses Sinkvolumen kann aber
auch der durch das Reinigungsgerät vom Boden der Rigolenanordnung aufgeschwemmte Dreck
und Unrat ausgespült werden. Das Sinkvolumen des Inspektionsschachts kann dann auf
herkömmliche Art und Weise gereinigt werden. Zusätzlich oder alternativ kann der Schacht
jedoch auch ein Überlaufschacht sein, der seinerseits wiederum an die Kanalisation
angeschlossen ist. Daher ist bevorzugt die oberste Lage von Rigoleneinheiten mit diesem
Überlaufschacht verbunden, so dass Flüssigkeit aus der Rigolenanordnung nur dann in
den Überlaufschacht abfließt, wenn das Speichervolumen der Rigolenanordnung erschöpft
ist.
[0020] Wenigstens eines der freien Enden des Inspektionskanals kann ferner eine Einweisungsschräge
aufweisen, die den Übertritt von Untersuchungsoder/und Reinigungsgerät, beispielsweise
radgestütztem Gerät, von Rigoleneinheit zu Rigoleneinheit erleichtert. Insbesondere
ermöglicht diese Einweisungsschräge eine höhere Toleranz beim Verlegen der Rigoleneinheiten.
[0021] In Weiterbildung der Erfindung wird ferner vorgeschlagen, dass die Rigoleneinheit
zwei Basiswandungen umfasst, die zueinander im Wesentlichen parallel verlaufen. Dabei
kann eine der Basiswandungen eine Bodenwandung der Rigoleneinheit bilden, während
die jeweils andere Basiswandung deren Deckenwandung bildet.
[0022] Alternativ kann die Rigoleneinheit als nach oben offener Korb ausgebildet sein. Bei
Übereinanderanordnung einer Mehrzahl von Rigoleneinheiten in einer Rigolenanordnung
bildet dabei die Basis- bzw. Bodenwandung einer über einer betrachteten Rigoleneinheit
angeordneten Rigoleneinheit gleichzeitig auch die Deckenwandung der betrachteten Rigoleneinheit.
Die Deckenwandung der Rigoleneinheiten der obersten Lage von Rigoleneinheiten kann
beispielsweise von einer oder mehreren Abdeckplatte(n) gebildet sein. Es ist jedoch
ebenso denkbar, die Rigoleneinheit als nach unten offenen Korb auszubilden. Bei Übereinanderanordnung
einer Mehrzahl von Rigoleneinheiten in einer Rigolenanordnung bildet dabei die Basis-
bzw. Deckenwandung einer unter einer betrachteten Rigoleneinheit angeordneten Rigoleneinheit
gleichzeitig auch die Bodenwandung der betrachteten Rigoleneinheit. Die Bodenwandung
der untersten Lage von Rigoleneinheiten kann beispielsweise von einer oder mehreren
Sockelplatte (n) gebildet sein.
[0023] Um eine gute Durchlässigkeit der Wandungen der Rigoleneinheit für Flüssigkeit, d.h.
sowohl für Regenwasser als auch für unter Druck ausgestoßenes Reinigungswasser, gewährleisten
zu können, wird in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, dass auch die Bodenwandung
oder/und Deckenwandung oder/und wenigstens eine weitere der Verbindungswandungen wenigstens
teilweise als Gitterstruktur ausgebildet ist mit die Struktur stabilisierenden Streben
und von diesen Streben umgrenzten Öffnungen, wobei diese Öffnungen den Austritt oder/und
Eintritt von Flüssigkeit zulassen. Dabei können die Öffnungen als 50%, vorzugsweise
mehr als 75% der Gesamtfläche der jeweiligen Wandungen bzw. der jeweiligen Wandungsabschnitte
einnehmen.
[0024] Um die Begehbarkeit bzw. die Befahrbarkeit der Rigoleneinheit weiter verbessern zu
können, wird vorgeschlagen, dass wenigstens eine die Bodenwandung mit der Deckenwandung
verbindende Stützsäule vorgesehen ist, welche sich vorzugsweise orthogonal zwischen
diesen Wandungen erstreckt.
[0025] Ein konstruktiv einfacher Aufbau der Rigoleneinheit ergibt sich, wenn sie von zwei
Rigolenuntereinheiten gebildet ist, von denen jede eine Hauptwandung und eine Mehrzahl
von von dieser Hauptwandung, vorzugsweise im Wesentlichen orthogonal, abstehenden.
Seitenwandungen umfasst, wobei die beiden Rigolenuntereinheiten derart zusammengesetzt
sind, dass die Hauptwandung der einen Rigolenuntereinheit die Bodenwandung der Rigoleneinheit,
die Hauptwandung der anderen Rigolenuntereinheit die Deckenwandung der Rigoleneinheit
und zueinander kopprespondierende Seitenwandungen der beiden Rigolenuntereinheiten
paarweise jeweils eine Verbindungswandung der Rigoleneirtheit bilden. Dieses Zusammensetzen
der Rigoleneinheit aus zwei Rigolenuntereinheiten hat insbesondere dann, wenn die
Rigoleneinheit aus Kunststoff im Spritzgussverfahren hergestellt wird, den Vorteil,
dass bei identischer Ausbildung der Rigolenuntereinheiten nur ein einziges Werkzeug
zum Spritzgießen der Rigolenuntereinheiten erforderlich ist. Für das Spritzgussverfahren
von Vorteil ist dabei insbesondere auch die Ausbildung der Rigolenuntereinheiten als
nach oben offener Korb.
[0026] Zur betriebsmäßig festen Verbindung der beiden Rigolenuntereinheiten kann wenigstens
ein gesondertes Verbindungselement eingesetzt werden, beispielsweise Klammerelemente,
Rastelemente, Klemmelemente oder dergleichen. Es ist jedoch auch möglich, zwischen
den beiden Rigolenuntereinheiten eine Adapterplatte bzw. einen Adapterrahmen anzuordnen,
der neben der Verbindung der beiden Rigolenuntereinheiten auch dazu dienen kann, der
Rigoleneinheit eine gewünschte Höhe zu verleihen.
[0027] Wenn wenigstens eine Stützsäule von zwei Halbstützsäulen gebildet ist, die von der
Hauptwandung einer jeweils zugehörigen Rigolenuntereinheit, vorzugsweise im Wesentlichen
orthogonal, abstehen, so können die freien Enden wenigstens eines Teils dieser Halbstützsäulen-Paare
jeweils durch ein gesondertes Verbindungselement miteinander verbunden sein. Beispielsweise
können in den freien Enden der Halbstützsäulen eines Halbstützsäulen-Paars Aufnahmen
ausgebildet sein, in welche ein Rast- oder Klemmelement einsetzbar ist. Grundsätzlich
ist jedoch auch der Einsatz von Klemmhülsen denkbar, die man über die freien Enden
der Halbstützsäulen stülpt.
[0028] Um die Rigoleneinheit möglichst raumsparend lagern zu können, wird in Weiterbildung
der Erfindung vorgeschlagen, dass sie bzw. wenigstens eine der sie bildenden Rigoleneinheiten
zusammenklapp- oder -faltbar ausgebildet ist, und zwar vorzugsweise derart, dass sie
im zusammengelegten Zustand im Wesentlichen kein Flüssigkeitsaufnahmevolumen mehr
aufweist. Hierzu kann wenigstens eine Verbindungswand mit einem ihrer Ränder an einer
angrenzenden Wandung der Rigoleneinheit schwenkbar angeordnet sein, während sie mit
wenigstens einem weiteren Rand an einer weiteren Wandung der Rigoleneinheit befestigbar,
vorzugsweise festklemmbar ist. Bei der zusammenfaltbaren Ausbildung kann zudem vorgesehen
sein, dass wenigstens eine Verbindungswand wenigstens zwei schwenkbar aneinander angelenkte
Teile aufweist, wobei wenigstens eines dieser Teile mit einem zur Verbindungslinie
der Teile im Wesentlichen parallel verlaufenden Rand seinerseits an einer zugehörigen
Wandung der Rigoleneinheit schwenkbar angeordnet ist.
[0029] Um bei Aneinandereihen oder/und Nebeneinanderanordnen oder/und Übereinanderstapeln
einer Mehrzahl von Rigoleneinheiten zur Bildung einer Rigolenanordnung einen stabilen
Verbund der Rigoleneinheiten sicherstellen zu können, wird vorgeschlagen, dass die
Rigoleneinheit derart ausgebildet ist, dass sie mit einer benachbarten Rigoleneinheit
durch Formschluss oder durch die Anbringung gesonderter Verbindungselemente in wenigstens
einer zur Aufeinanderfolgerichtung orthogonalen Richtung im Wesentlichen unverrückbar
verbindbar ist.
[0030] Die Erfindung wird im Folgenden an Ausführungsbeispielen anhand der beigefügten Zeichnungen
näher erläutert werden. Es stellt dar:
- Fig. 1 bis 6
- Rigolenanordnungen als Illustrationsbeispiele. Die in Fig. 1 bis 6 dargestellen Ausführungsbeispiele
gehören nicht zum beanspruchten Gegenstand der Erfindung.
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Rigoleneinheit;
- Fig. 8
- eine perspektivische Druntersicht auf einen Teil der Rigoleneinheit gemäß Fig. 7;
- Fig. 9
- einen schematischen Schnitt zur Erläuterung der Verbindung zweier Rigolenuntereinheiten
mittels gesonderter Verbindungselemente zu einer Rigoleneinheit; und
- Fig. 10
- eine schematische Darstellung einer zusammenklappbaren Rigoleneinheit im Betriebszustand
(Fig. 10a) und im Lagerzustand (Fig. 10b).
[0031] In Fig. 7 ist eine erfindungsgemäße Rigoleneinheit ganz allgemein mit 100 bezeichnet.
Diese Rigoleneinheit 100 ist aus zwei Rigolenuntereinheiten 102 zusammengesetzt, von
denen aus Gründen der Übersichtlichkeit der Darstellung lediglich die untere explizit
dargestellt ist, während die obere lediglich durch Striche angedeutet ist. Die beiden
Rigolenuntereinheiten 102 sind identisch ausgebildet, und zwar gemäß Fig. 7 als nach
oben offener "Korb". Zur Bildung der Rigoleneinheit 100 ist die obere Rigolenuntereinheit
102 auf den Kopf gestellt, so dass die beiden Rigolenuntereinheiten 102 mit ihren
"Korböffnungen" aufeinander zu weisend aneinander anliegen und so gemeinsam eine geschlossene
Kastenstruktur bilden.
[0032] Die in Fig. 7 dargestellte Rigolenuntereinheit 102 umfasst eine Hauptwandung 104
sowie äußere Seitenwandungen 106 und 108. Dabei sind die Seitenwandungen 108 als durchgehende
Gitterstruktur ausgebildet, während die Seitenwandungen 106 jeweils zwei Gitterstrukturabschnitte
106a umfassen, die durch einen Öffnungsabschnitt 106b voneinander getrennt sind. Die
Bodenwandung 104 umfasst zwei grobmaschige Gitterstrukturabschnitte 104a, die von
einem Flächenabschnitt 104b voneinander getrennt sind. Lediglich ein geringer Flächenanteil
der Fläche 104b wird von quer zur Längsrichtung L dieser Fläche 104b verlaufenden
Schlitzen 104c eingenommen. Die Position der Fläche 104b zwischen den beiden Gitterstrukturabschnitten
104a korrespondiert zur Position der Öffnungsabschnitte 106b zwischen den zugehörigen
Gitterstrukturabschnitten 106a der Seitenwandungen 106.
[0033] Im Bereich der Seitenränder der Fläche 104b stehen von der Hauptwandung 104 weitere
als Gitterstruktur ausgebildete Seitenwandungen 110 ab.
[0034] Nach Zusammenfügen der beiden Rigolenuntereinheiten 102 zur Rigoleneinheit 100 bildet
die Hauptwandung 104 der unteren Rigolenuntereinheit 102 die Bodenwandung 120 der
Rigoleneinheit 100, während die Hauptwandung 104 der oberen Rigolenuntereinheit 102
die Deckenwandung 122 der Rigoleneinheit 100 bildet. Korrespondierende Seitenwandungen
106 bzw. 108 bzw. 110 der Rigolenuntereinheiten 102 bilden Verbindungswandungen 124
der Rigoleneinheit 100. Schließlich umgrenzen die Hauptwandungsabschnitte 104b sowie
die an diesen anschließenden Seitenwandungen 110 der oberen und der unteren Rigolenuntereinheit
102 zusammen einen Inspektionskanal 130, der die Rigoleneinheit 100 in Richtung L
vollständig durchsetzt und an seinen beiden Längsenden 130a offen ist. Dabei werden
diese offenen Enden 130a von den Öffnungsabschnitten 106b der Seitenwandungen 106
der beiden Rigolenuntereinheiten 102 gebildet.
[0035] Auf diese Weise verfügt die in den Fig. 7 und 8 dargestellte Rigoleneinheit 100 über
eine Dreikammerstruktur, wobei die drei Kammern den beiden Abschnitten 104a und dem
einen Abschnitt 104b der Hauptwandung 104 entsprechen. Festzuhalten ist dabei, dass
im normalen Zwischenspeicher- und Versickerungsbetrieb der Rigoleneinheit 100 auch
der Inspektionskanat 130 zur Aufnahme von Regenwasser dient.
[0036] Im Inspektionsbetrieb hingegen kann durch diesen Inspektionskanal 130 in die Rigoleneinheit
100 ein Inspektionsgerät, d.h. ein Gerät zur Untersuchung des Zustands der Rigoleneinheit
100 oder aber auch ein Gerät zur Reinigung der Rigoleneinheit 100, eingeführt werden.
Im Falle des Einsatzes von radgestütztem Inspektionsgerät haben die Querschlitze 104c
in der Bodenfläche 104b neben der Ermöglichung eines Durchtritts von Flüssigkeit durch
diese Bodenfläche 104b die Aufgabe, die Traktion der Räder des Inspektionsgeräts auf
der Bodenfläche 104b zu verbessern. Im Bereich der offenen Enden 130a des Inspektionskanals
130 weist die Bodenfläche 104b zudem jeweils eine Einweisungsschräge auf, die den
Übertritt des Inspektionsgeräts von dem Inspektionskanal 130 einer betrachteten Rigoleneinheit
100 in den Inspektionskanal 130 der nächstfolgenden Rigoleneinheit 100 erleichtern
soll, falls diese beiden Rigoleneinheiten 100 nicht präzise auf der gleichen Höhe
angeordnet sind.
[0037] Zur Untersuchung des Zustands der Rigoleneinheit 100 können beispielsweise radgestützte
Kamerawagen eingesetzt werden. Als Reinigungsgerät können beispielsweise Lanzen eingesetzt
werden, die Wasser unter Hochdruck schräg nach hinten ausstoßen und aus diesem Rückstoß
ihren Vortrieb beziehen.
[0038] Damit das ausgestoßene Wasser auch das gesamte Flüssigkeitsaufnahmevolumen der Rigoleneinheit
100 erreichen kann, sind die Gitterstruktur-Wandungen bzw. -Wandungsabschnitte 104a,
106a, 108 und 110 als offene Gitterstrukturen ausgebildet. D.h. die von den Öffnungen
112 eingenommene Fläche ist größer, vorzugsweise erheblich größer, als die von den
diese Öffnungen 112 umgrenzenden Stegen 114 eingenommene Fläche (s. Fig. 8). Dabei
sind nicht nur in Höhenrichtung H, Tiefenrichtung T und Querrichtung Q verlaufende
Stege 114 vorgesehen, sondern auch schräg zu wenigstens zwei dieser drei Raumrichtungen
verlaufende Stege. Hierdurch wird der Rigoleneinheit 100 eine ausreichende Stabilität
verliehen, um sie begehen oder gar befahren zu können.
[0039] Zur Erhöhung der Stabilität der Rigoleneinheit 100 sind ferner unterhalb der Bodenfläche
104b des Inspektionskanals 130 oder/und im Innenraum der Rigoleneinheit 100 Stabilisierungsrippen
116 vorgesehen. Um diese Stabilisierungsrippen im Bereich der Bodenfläche 104b des
Inspektionskanals 130 vorsehen zu können, weist diese Bodenfläche 104 von einer Umhüllenden
U der Bodenwandung 104 bzw. 120 einen vorbestimmten Abstand d auf, der in der Praxis
wenige Zentimeter betragen kann.
[0040] Schließlich umfassen die Rigolenuntereinheit 102 noch eine Mehrzahl von Halbstützsäulen
118, die von der Bodenwandung 104 im Wesentlichen orthogonal abstehen und in Zusammenwirkung
mit korrespondierenden Halbstützsäulen 118 der jeweils anderen Rigolenuntereinheit
102 Stützsäulen 119 bilden, welche Kräfte von der Deckenwandung 122 der Rigoleneinheit
100 zu deren Bodenwandung 120 weiterleiten.
[0041] In den Stirnflächen 118a der Halbstützsäulen 118 sind Ausnehmungen 118b ausgebildet,
in die Klemmbolzen 140 als gesonderte Verbindungselemente der Halbstützsäulen 118
eingesetzt werden können. Die Klemmwirkung kann dabei auf unterschiedliche Art und
Weise erzielt werden. Beispielsweise können die Klemmbolzen 140 verglichen mit den
Ausnehmungen 118b leicht mit Übermaß bemessen sein.
[0042] In Fig. 10 ist schematisch eine zusammenklappbare Rigoleneinheit 200, genauergesagt
eine Rigolenuntereinheit 202 dieser Rigoleneinheit dargestellt, wobei Fig. 10a den
aufgeklappten Zustand bzw. verlegefertigen Zustand bzw. Betriebszustand und Fig. 10b
den zusammengeklappten Zustand bzw. Lagerzustand zeigt.
[0043] An der Hauptwandung 204 sind dabei zum einen die Seitenwandungen 206 um eine Achse
B und zum anderen die Seitenwandungen 208 um eine Achse A schwenkbar angelenkt. Und
zwar erfolgt die Anlenkung bezogen auf die Hauptwandung 204 auf unterschiedlicher
Höhe, um die Seitenwandungen 206 und 208 im zusammengeklappten Zustand gemäß Fig.
10b raumsparend übereinander stapeln zu können.
1. Rigoleneinheit (100), welche im Wesentlichen als Hohlkörper ausgebildet ist, umfassend
- eine Basiswandung (120),
- eine Mehrzahl von Verbindungswandungen (124), welche von der Basiswandung (120)
abstehen,
wobei zumindest ein Teil dieser Wandungen für Flüssigkeit durchlässig ausgebildet
ist, und
wobei diese Wandungen ein Flüssigkeitsaufnahmevolumen begrenzen, und
- einen Kanal (130), welcher zur Basiswandung (120) im Wesentlichen parallel verläuft,
sich wenigstens über einen großen Teil der Höhe der Rigoleneinheit (100) erstreckt,
an seinen beiden Längsenden (130a) offen ist, und seitlich von wenigstens zwei Verbindungswandungen
(124) begrenzt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (130) als Inspektionskanals (130) ausgebildet ist, indem seine seitlichen
Verbindungswandungen (124) wenigstens teilweise als Gitterstruktur ausgebildet sind
mit die Struktur stabilisierenden Streben (114) und von diesen Streben (114) umgrenzten
Öffnungen (112), die den Austritt oder/und Eintritt von Flüssigkeit zulassen.
2. Rigoleneinheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Basisfläche (104b) des Inspektionskanals (130) einer Umhüllenden (U) der Basiswandung
(120) benachbart angeordnet ist, von dieser vorzugsweise einen vorbestimmten Abstand
(d) aufweist.
3. Rigoleneinheit nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass sie in einem vorbestimmten Abstand (d) entsprechenden Höhenbereich mit wenigstens
einer Versteifungsrippe (116) ausgebildet ist.
4. Rigoleneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Basisfläche (104b) des Inspektionskanals (130) im Wesentlichen
vollflächig ausgebildet ist, d.h. allenfalls von einen geringen Anteil der Gesamtfläche
dieser Basisfläche (104b) einnehmenden, vorzugsweise schlitzförmigen, Öffnungen (104d)
durchbrochen ist.
5. Rigoleneinheit nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (104d) schlitzförmig sind und deren Längsrichtung im Wesentlichen orthogonal
zur Längserstreckung (L, T) des Inspektionskanals (130) verläuft.
6. Rigoleneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Inspektionskanal (130) etwa in der Mitte der Quererstreckung (Q) der Rigoleneinheit
(100) angeordnet ist.
7. Rigoleneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass sich der Inspektionskanal (130) über im Wesentlichen die gesamte Höhe der Rigoleneinheit
(100) erstreckt.
8. Rigoleneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der offenen Enden (130a) des Inspektionskanals (130) zur Verbindung
mit einer Rohrleitung oder mit einem Rohrleitungs-Adapter ausgebildet ist.
9. Rigoleneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der offenen Enden (130a) des Inspektionskanals (130) mit einer Einweisungsschräge
ausgebildet ist.
10. Rigoleneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei Basiswandungen (120) aufweist, von denen eine eine Bodenwandung (104) und
die jeweils andere eine Deckenwandung (122) der Rigoleneinheit bildet.
11. Rigoleneinheit nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Basiswandung (120, 122) oder/und wenigstens eine weitere der Verbindungswandungen
(124) wenigstens teilweise als Gitterstruktur ausgebildet ist mit die Struktur stabilisierenden
Streben (114) und von diesen Streben (114) umgrenzten Öffnungen (112), wobei diese
Öffnungen (112) den Austritt oder/und Eintritt von Flüssigkeit zulassen.
12. Rigoleneinheit nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (112) mehr als 50%, vorzugsweise mehr als 75%, der Gesamtfläche der
jeweiligen Wandung bzw. des jeweiligen Wandungsabschnitts einnehmen.
13. Rigoleneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine die Bodenwandung (104) mit der Deckenwandung (122) verbindende Stützsäule
(119) vorgesehen ist, welche sich vorzugsweise im Wesentlichen orthogonal zwischen
diesen Wandungen erstreckt.
14. Rigoleneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass sie von zwei Rigolenuntereinheiten (102) gebildet ist, von denen jede eine Hauptwandung
(104) und eine Mehrzahl von von dieser Hauptwandung (104), vorzugsweise im Wesentlichen
orthogonal, abstehenden Seitenwandungen (106, 108) umfasst, wobei die beiden Rigolenuntereinheiten
(102) derart zusammengesetzt sind, dass die Hauptwandung (104) der einen Rigolenuntereinheit
(102) die Bodenwandung wandung (104) der einen Rigolenuntereinheit (102) die Bodenwandung
(104) der Rigoleneinheit (100), die Hauptwandung (104) der anderen Rigolenuntereinheit
(102) die Deckenwandung (122) der Rigoleneinheit (100) und zueinander korrespondierende
Seitenwandungen (106, 108) der beiden Rigolenuntereinheiten (102) paarweise jeweils
eine Verbindungswandung (124) der Rigoleneinheit (100) bilden.
15. Rigoleneinheit nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Rigolenuntereinheiten (102) identisch ausgebildet sind.
16. Rigoleneinheit nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Rigolenuntereinheiten (102) durch wenigstens ein gesondertes Verbindungselement
(140) miteinander verbunden sind.
17. Rigoleneinheit nach Anspruch 13 und einem der Ansprüche 14 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Stützsäule (119) von zwei Halbstützsäulen (118) gebildet ist, die
von der Hauptwandung (104) einer jeweils zugehörigen Rigolenuntereinheit (102), vorzugsweise
im Wesentlichen orthogonal, abstehen.
18. Rigoleneinheit nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden (118a) wenigstens eines Teils der Halbstützsäulen-Paare (118) jeweils
durch ein gesondertes Verbindungselement (140) miteinander verbunden sind.
19. Rigoleneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass sie zusammenklappbar oder zusammenfaltbar ausgebildet ist, und zwar vorzugsweise
derart, dass sie im zusammengeklappten Zustand im Wesentlichen kein Flüssigkeitsaufnahmevolumen
mehr aufweist.
20. Rigoleneinheit nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der zwei Rigolenuntereinheiten (102) zusammenklappbar oder zusammenfaltbar
ausgebildet ist, und zwar vorzugsweise derart, dass sie im zusammenklappten Zustand
im Wesentlichen kein Flüssigkeitsaufnahmenvolumen mehr aufweist.
21. Rigoleneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass sie bzw. ihre Bestandteile als Spritzgussteil ausgebildet sind.
22. Rigoleneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass sie derart ausgebildet ist, dass sie mit einer benachbarten Rigoleneinheit (100)
durch Formschluss oder durch die Anbringung gesonderter Verbindungselemente in wenigstens
einer zur Aneinanderreihungsrichtung orthogonalen Richtung im Wesentlichen unverrückbar
verbindbar ist.
1. A drainage trench unit (100) which is substantially in the form of a hollow body,
comprising
- a base wall (120),
- a plurality of connecting walls (124) which project from the base wall (120),
wherein at least one part of these walls is designed to be permeable to liquid, and
wherein these walls delimit a liquid intake volume, and
- a channel (130) which extends substantially parallel to the base wall (120), extends
at least over a major part of the height of the drainage trench unit (100), is open
at both of its longitudinal ends (130a) and is bounded laterally by at least two connecting
walls (124), characterised in that the channel (130) is in the form of an inspection channel (130) in that it its lateral connecting walls (124) are at least partly in the form of a lattice
structure with struts (114) stabilising the structure and openings (112) which are
bounded by these struts (114) and which allow the outlet and/or inlet of liquid.
2. A drainage trench unit according to Claim 1, characterised in that a base surface (104b) of the inspection channel (130) is arranged adjacent an envelope
curve (U) of the base wall (120) and preferably has a predetermined distance (d) therefrom.
3. A drainage trench unit according to Claim 2, characterised in that it is formed with at least one stiffening rib (116) in a height zone corresponding
to a predetermined distance (d).
4. A drainage trench unit according to any one of the preceding Claims, characterised in that at least part of the base surface (104b) of the inspection channel (130) is formed
substantially solid, i.e. is at most pierced by preferably slot-like openings (104b)
occupying a small proportion of the total area of this base surface (104b).
5. A drainage trench unit according to Claim 4, characterised in that the openings (104d) are slot-like and their longitudinal direction extends substantially
orthogonally to the longitudinal extension (L,T) of the inspection channel (130).
6. A drainage trench unit according to any one of the preceding Claims, characterised in that the inspection channel (130) is disposed substantially in the centre of the transverse
extension (Q) of the drainage trench unit (100).
7. A drainage trench unit according to any one of the preceding Claims, characterised in that the inspection channel (130) extends over substantially the entire height of the
drainage trench unit (100).
8. A drainage trench unit according to any one of the preceding Claims, characterised in that at least one of the open ends (130a) of the inspection channel (130) is designed
to be connected to a pipeline or to a pipeline adapter.
9. A drainage trench unit according to any one of preceding Claims, characterised in that at least one of the open ends (130a) of the inspection channel (130) is formed with
an orientation slope.
10. A drainage trench unit according to any one of the preceding Claims, characterised in that it has two base walls (120), one of which forms a bottom wall (104) and the other
one in each case forms a ceiling wall (122) of the drainage trench unit.
11. A drainage trench unit according to Claim 10, characterised in that the base wall (120,122) and/or at least another one of the connecting walls (12)
is formed at least partly as a lattice structure with struts (114) stabilising the
structure and openings (112) bounded by these struts (114), wherein these openings
(112) allow the outlet and/or inlet of liquid.
12. A drainage trench unit according to Claim 11, characterised in that the openings (112) occupy more than 50 %, preferably more than 75 %, of the total
area of the respective wall or of the respective wall portion.
13. A drainage trench unit according to any one of the preceding Claims, characterised in that at least one support column (119) is provided, which connects the bottom wall (104)
to the ceiling wall (122) and which preferably extends substantially orthogonally
between these walls.
14. A drainage trench unit according to any one of the preceding Claims, characterised in that it is formed by two drainage trench subunits (102), each of which comprises a main
wall (104) and a plurality of side walls (106,108) projecting from this main wall
(104), preferably substantially orthogonally, wherein the two drainage trench subunits
(102) are so assembled that the main wall (104) of one drainage trench subunit (102)
forms the bottom wall (104) of the drainage trench unit (100), the main wall (104)
of the other drainage trench subunit (102) forms the ceiling wall (122) of the drainage
trench unit (100) and mutually corresponding side walls (106,108) of the two drainage
trench subunits (102) form in pairs a respective connecting wall (124) of the drainage
trench unit (100).
15. A drainage trench unit according to Claim 14, characterised in that the two drainage trench subunits (102) are identically formed.
16. A drainage trench unit according to Claim 14 or 15, characterised in that the two drainage trench subunits (102) are connected to one another by at least one
separate connecting element (140).
17. A drainage trench unit according to Claim 13 and any one of Claims 14 to 16, characterised in that at least one support column (119) is formed by two half support column (118) which
project, preferably substantially orthogonally, from the main wall (104) of a respective
associated drainage trench subunit (102).
18. A drainage trench unit according to Claim 17, characterised in that the free ends (118a) of at least one part of the pairs of half support columns (118)
are in each case connected to one another by a separate connecting element (140).
19. A drainage trench unit according to any one of the preceding Claims, characterised in that it is designed to be collapsible or to be folded up, and this preferably in such
a way that in the collapsed state it no longer has any liquid intake volume.
20. A drainage trench unit according to Claim 14, characterised in that at least one of the two drainage trench subunits (102) is designed to be collapsible
or to be folded up, and this preferably in such a way that in the collapsed state
it no longer has any liquid intake volume.
21. A drainage trench unit according to any one of the preceding Claims, characterised in that it and/or its components are in the form of an injection-moulded part.
22. A drainage trench unit according to any one of the preceding Claims, characterised in that it is so formed that it can be connected to an adjacent drainage trench unit (100)
by form-locking or by the application of separate connecting elements in a substantially
non-displaceable manner in at least one direction orthogonal to the alignment direction.
1. Unité d'infiltration (100), qui est sensiblement conçue sous la forme d'un corps creux,
comprenant
- une paroi de base (120)
- une pluralité de parois de liaison (124) qui dépassent de la paroi de base (120),
au moins une partie de ces parois étant conçue de façon perméable aux liquides, et
ces parois délimitant un volume de réception de liquide, et
- un canal (130), s'étendant sensiblement à la parallèle de la paroi de base (120),
recouvrant au moins une grande partie de la hauteur de l'unité d'infiltration (100),
ouverte sur ses deux extrémités longitudinales (1 30a), et latéralement délimitée
par au moins deux parois de liaison (124),
caractérisée en ce que le canal (130) est conçue sous la forme d'un canal d'inspection (130)
en ce que ses parois latérales de liaison (124) sont conçues au moins partiellement sous la
forme d'une structure en treillis, avec des montants (114) stabilisant la structure
et des ouvertures (112) délimitées par les montants (114), qui permettent la sortie
et/ou l'entrée de liquide.
2. Unité d'infiltration selon la revendication 1,
caractérisée en ce qu'une surface de base (104b) du canal d'inspection (130) est disposée dans le voisinage
d'une enveloppe (U) de la paroi de base (120) et présente de préférence une distance
prédéfinie (d) par rapport à cette dernière.
3. Unité d'infiltration selon la revendication 2,
caractérisée à ce que dans une zone haute correspondant à une distance prédéfinie (d), elle est
conçue avec au moins une nervure de renfort (116).
4. Unité d'infiltration selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'au moins une partie de la surface de base (104b) du canal d'inspection (130) est sensiblement
conçue à pleine surface, c'est-à-dire que dans tous les cas, elle est transpercée
d'ouvertures (104d) occupant une faible part de la surface d'ensemble de ladite surface
de base (104b), ayant de préférence la forme de fentes.
5. Unité d'infiltration selon la revendication 4,
caractérisée en ce que les ouvertures (1 04d) ont la forme de fentes et que leur direction longitudinale
s'étend sensiblement de façon orthogonale par rapport à l'extension longitudinale
(L, T) du canal d'inspection (130).
6. Unité d'infiltration selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le canal d'inspection (130) est disposé approximativement au milieu de l'extension
transversale (Q) de l'unité d'infiltration (100).
7. Unité d'infiltration selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le canal d'inspection (130) s'étend sur sensiblement toute la hauteur de l'unité
d'infiltration (100).
8. Unité d'infiltration selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'au moins l'une des extrémités ouvertes (130a) du canal d'inspection (130) est conçue
pour être reliée avec une conduite ou avec un adaptateur sur conduite.
9. Unité d'infiltration selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'au moins l'une des extrémités ouvertes (130a) du canal d'inspection (130) est conçue
avec une inclinaison d'introduction.
10. Unité d'infiltration selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'elle présente deux parois de base (120) dont l'une forme une paroi formant fond (104)
et respectivement l'autre forme une paroi formant couvercle (122) de l'unité d'infiltration.
11. Unité d'infiltration selon la revendication 10,
caractérisée en ce que la paroi de base (120, 122) et/ou au moins une autre des parois de liaison (124)
sont conçues au moins partiellement sous la forme de structure en treillis, avec des
montants (114) stabilisant la structure et des ouvertures (112) délimitées par les
montants (114), les ouvertures (112) permettant la sortie et/ou l'entrée de liquide.
12. Unité d'infiltration selon la revendication 11,
caractérisée en ce que les ouvertures (112) occupent plus de 50 %, de préférence plus de 75 % de la surface
totale de la paroi respective où du tronçon respectif de paroi.
13. Unité d'infiltration selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'on a prévu au moins une colonne de soutien (119) reliant la paroi formant fond (104)
avec la paroi formant couvercle (122), qui s'étend de préférence de façon sensiblement
orthogonale entre lesdites parois.
14. Unité d'infiltration selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'elle est formée par deux sous-unités d'infiltration (102) dont chacune comprend une
paroi principale (104) et une pluralité de parois latérales (106, 108) dépassant de
ladite paroi principale (104), de préférence sensiblement de façon orthogonale, les
deux sous-unités d'infiltration (102) étant assemblées de façon à ce que la paroi
principale (104) de l'une des sous-unités d'infiltration (102), la paroi formant fond
(104) de l'unité d'infiltration (100), la paroi principale (104) de l'autre sous-unité
d'infiltration (102), la paroi formant couvercle (122) de l'unité d'infiltration (100)
et des parois latérales mutuellement correspondantes (106, 108) des deux sous-unités
d'infiltration (102) forment en appariement respectivement une paroi de liaison (124)
de l'unité d'infiltration (100).
15. Unité d'infiltration selon la revendication 14,
caractérisée en ce que les deux sous-unités d'infiltration (102) sont conçues de façon identique.
16. Unité d'infiltration selon la revendication 14 ou 15,
caractérisée en ce que les deux sous-unités d'infiltration (102) sont reliées entre elles par au moins un
élément de liaison séparé (140).
17. Unité d'infiltration selon la revendication 13 et l'une des revendications 14 à 16,
caractérisée en ce qu'au moins une colonne de soutien (119) est formée de deux demi-colonnes de soutien
(118) qui dépassent de préférence de façon sensiblement orthogonale de la paroi principale
(104) d'une sous-unité d'infiltration (102) respectivement associée.
18. Unité d'infiltration selon la revendication 17,
caractérisé en ce que les extrémités libres (118a) d'au moins une partie des paires de demi-colonnes de
soutien (118) sont respectivement reliées entre elles par un élément de liaison séparé
(140).
19. Unité d'infiltration selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'elle est conçue de façon rabattable ou repliable, à savoir de préférence de façon
à ce qu'à l'état rabattu, elle ne présente sensiblement plus aucun volume de réception
de liquide.
20. Unité d'infiltration selon la revendication 14,
caractérisée en ce qu'au moins l'une des deux sous-unités d'infiltration (102) est conçue de façon rabattable
ou repliable, à savoir de préférence de façon à ce qu'à l'état rabattu, elle ne présente
sensiblement plus aucun volume de réception de liquide.
21. Unité d'infiltration selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'elle ou ses éléments constitutifs sont conçus sous la forme de pièces moulées par
injection.
22. Unité d'infiltration selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'elle est conçue de façon à pouvoir être reliée de façon sensiblement indéplaçable
par complémentarité de forme ou par montage d'éléments de liaison séparés dans au
moins une direction orthogonale à la direction d'alignement avec une unité d'infiltration
voisine (100).