[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Speichereinspritzsystem mit erhöhter Bauteilfestigkeit
von hochdruckführenden Komponenten und insbesondere ein Common-Rail-System.
[0002] Speichereinspritzsysteme, wie z.B. Common-Rail-Systeme, sind aus dem Stand der Technik
bekannt. In jüngster Zeit werden insbesondere erhöhte Anforderungen hinsichtlich höherer
Systemdrücke bis ca. 2000 bar gestellt. Die dadurch verursachten hohen dynamischen
Druckanforderungen stellen für die verwendeten Bauteile große Belastungen dar. Insbesondere
das Rail stellt auf Grund seiner Kraftstoffspeicherfunktion und dem damit verbundenen
großen Innendurchmesser eine Schwachstelle bei den Common-Rail-Systemen dar. Hierbei
sind insbesondere die am Rail vorhandenen Bohrungsverschneidungen zwischen der Längsbohrung,
welche die Kraftstoffspeicherfunktion erfüllt, und den Querbohrungen, welche zu den
Injektoren führen, kritisch.
[0003] Ein aus dem Stand der Technik bekanntes Speichereinspritzsystem ist beispielsweise
in Figur 6 dargestellt. Das bekannte Speichereinspritzsystem umfasst eine Hochdruckpumpe
2, welche über eine Leitung 15 mit einem Verteilerstück 17 verbunden ist. Vom Verteilerstück
17 führen Leitungen 5 jeweils zu einem Rail 12. Das Rail 12 ist über Leitungen 14
jeweils mit einem Injektor 4 verbunden. Dabei übernimmt das Rail 12 sowohl die Verteilungsfunktion
des Kraftstoffes als auch die Speicherfunktion des Kraftstoffes. Hierzu ist im Rail
12 eine Längsbohrung mit einem großen Durchmesser ausgebildet, um ein entsprechend
großes Kraftstoffvolumen aufnehmen zu können. Weiterhin ist am Verteilerstück 17 eine
Druckmesseinrichtung 16 angeordnet.
[0004] Bei den bekannten Speichereinspritzsystemen unterscheiden sich die Querschnittsflächen
des Rails und der Leitungen um einen Faktor von ca. 15, so dass das Rail sehr viel
höher beansprucht wird als die Leitungen. Hierbei entstehen insbesondere auf Grund
ungünstiger Überlagerungen von großen Spannungen am Verschneidungsbereich zwischen
Längs- und Querbohrung Probleme hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit. Daher werden beispielsweise
aufwändige Kantenverrundungen im Verschneidungsbereich ausgeführt bzw. es müssen teure,
hochfeste Werkstoffe eingesetzt werden, welche entsprechend aufwändig zu bearbeiten
sind und somit das Speichereinspritzsystem verteuern. Weiterhin werden aufwändige
Anpassungen von Winkeln zwischen den Bohrungen realisiert oder in das Rail von innen
Druckeigenspannungen, beispielsweise mittels Autofrettage oder mittels Kugelstrahlen
eingebracht. Weiterhin werden Druckeigenspannungen beispielsweise mittels Aufschrumpfen
von Umhüllungen in das Rail eingebracht. Diese Maßnahmen sind jedoch sehr aufwändig
und verteuern die Herstellung des Speichereinspritzsystems.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Speichereinspritzsystem bereitzustellen,
welches bei einfachem Aufbau und einfacher, kostengünstiger Herstellbarkeit eine erhöhte
Bauteilfestigkeit der hochdruckführenden Komponenten ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein Speichereinspritzsystem mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 bzw. eine Verwendung gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 7 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] Das erfindungsgemäße Speichereinspritzsystem ist derart aufgebaut, dass es eine Hochdruckpumpe,
ein mit der Hochdruckpumpe verbundenes Verteilerstück und mehrere Injektoren aufweist.
Die Injektoren sind jeweils mit dem Verteilerstück über Leitungen verbunden. Dabei
weisen die Leitungen eine derartige Länge auf, dass sie ein vorbestimmtes Kraftstoffspeichervolumen
aufweisen, um die Speicherfunktion im Speichereinspritzsystem zu erfüllen. Somit kann
erfindungsgemäß auf das Rail bzw. auf das im Stand der Technik im Rail vorhandene
Speichervolumen verzichtet werden, so dass die damit verbundenen Festigkeitsprobleme
im Rail auf Grund des großen Bohrungsdurchmessers für das Speichervolumen beseitigt
sind. Erfindungsgemäß wird die Speicherfunktion durch die Leitungen übernommen. Dabei
können die Leitungen auch einen etwas vergrößerten Durchmesser als die bisher in Speichereinspritzsystemen
verwendeten Leitungen aufweisen, wodurch die Leitungslänge für ein vorbestimmtes Volumen
etwas verringert werden kann. Damit wird erfindungsgemäß die im Stand der Technik
durch das Rail übernommene Kraftstoffspeicherfunktion auf die Leitungen verteilt.
Dadurch sind im Speichereinspritzsystem nur noch Bauteile mit relativ kleinen Durchmessern
vorhanden, so dass die Belastung der einzelnen Bauteile verringert werden kann. Durch
die Verwendung der Leitungen als Speicher des Speichereinspritzsystems kann dieses
somit besonders kostengünstig hergestellt werden. Weiterhin ist eine variablere Anordnung
der einzelnen Komponenten des Speichereinspritzsystems im Motorraum möglich.
[0008] Vorzugsweise weist das Verteilerstück eine Längsbohrung auf, deren Durchmesser gleich
dem Durchmesser der Leitungen ist oder deren Durchmesser nur geringfügig größer als
der Leitungsdurchmesser ist. Dadurch ist sichergestellt, dass problematische Druckspitzen
im Verteilerstück, insbesondere am Verschneidungsbereich zwischen der Längsbohrung
und den Querbohrungen nicht auftreten. Ebenso möglich ist jedoch auch die Verwendung
eines Verteilerstückes mit einem geringfügig kleineren Innendurchmesser als der der
Leitungen. So kann bspw. der Innendurchmesser des Verteilerstückes um ca. 15 % kleiner
sein als der Innendurchmesser der Leitungen.
[0009] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist die
Längsbohrung in dem Verteilerstück exzentrisch zur Verteilerstücklängsachse angeordnet.
Dadurch ist es möglich, dass das Verteilerstück besonders klein und kompakt aufgebaut
ist und ein geringes Gewicht aufweist. Die Exzentrizität ist dabei derart gewählt,
dass noch eine ausreichende Wandstärke des Verteilerstücks zwischen der Längsbohrung
und der Außenseite vorhanden ist. Somit kann das Verteilerstück insbesondere hinsichtlich
einer Gewichtsoptimierung ausgelegt werden.
[0010] Um die Belastungen am Verteilerstück weiter zu verringern, sind die Leitungen am
Verteilerstück vorzugsweise mittels Adaptern befestigt, welche in das Verteilerstück
eingeschraubt sind. Dabei werden durch das Einschrauben der Adapter Druckeigenspannungen
an der Überschneidung zwischen der Längsbohrung und der Querbohrung des Verteilerstücks
eingebracht, so dass die Belastung im Verschneidungsbereich weiter verringert werden
kann.
[0011] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist zwischen
dem erfindungsgemäßen Verteilerstück und den Injektoren ein zweites Verteilerstück
ohne Speichervolumen angeordnet. Dadurch ist das Speichereinspritzsystem praktisch
entsprechend dem bekannten Aufbau von Speichereinspritzsystemen mit einem Verteilerstück
und einem Rail (zweites Verteilerstück) aufgebaut, wobei das erfindungsgemäße Rail
jedoch keine Speicherfunktion übernimmt, da die Speicherfunktion von den Leitungen
des Speichereinspritzsystems übernommen werden. Besonders bevorzugt sind dabei die
beiden Verteilerstücke identisch aufgebaut, so dass die Anzahl von gleichen Teilen
im Speichereinspritzsystem erhöht werden kann, wodurch sich die Herstellungskosten
reduzieren lassen. Nicht benötigte Anschlüsse an den Verteilerstücken können dabei
jeweils mittels Stopfen o.ä. verschlossen werden. Somit kann erfindungsgemäß die Bauteilfestigkeit
der hochdruckführenden Komponenten des Speichereinspritzsystems erhöht werden, indem
nur Bauteile mit Bohrungen mit relativ kleinem Durchmesser verwendet werden. Die Kraftstoffspeicherfunktion
wird dabei vollständig oder teilweise von den Leitungen übernommen. Somit können erfindungsgemäß
zum einen die erhöhten Druckanforderungen an Speichereinspritzsysteme erfüllt werden
und zum anderen können die einzelnen Bauteile kostengünstiger hergestellt werden.
Durch den Wegfall des Rails ergeben sich weiter ein verringerter Bauraum sowie ein
verringertes Gewicht des Speichereinspritzsystems. Auch ist eine flexiblere Anordnung
des Verteilerstücks im Speichereinspritzsystem möglich.
[0012] Erfindungsgemäß werden somit die Leitungen in einem Speichereinspritzsystem zur Bereitstellung
des gesamten Speichervolumens für die Speicherfunktion im Speichereinspritzsystem
verwendet. Somit übernehmen die Leitungen (anstelle des Rails) die Speicherfunktion
im System, wodurch die Bauteileanzahl verringert werden kann.
[0013] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen in Verbindung
mit der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung ist:
Figur 1 eine schematische Draufsicht eines Speichereinspritzsystems gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
Figur 2 eine schematische Schnittansicht eines Verteilerstücks gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung,
Figur 3 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in Figur 2,
Figur 4 eine schematische Teilschnittansicht eines Speichereinspritzsystems gemäß
einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
Figur 5 eine Schnittansicht entlang der Linie B-B in Figur 4 und
Figur 6 eine schematische Ansicht eines Speichereinspritzsystems gemäß dem Stand der
Technik.
[0014] Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 3 ein erstes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
[0015] Wie in Figur 1 gezeigt, umfasst das Speichereinspritzsystem 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
eine Hochdruckpumpe 2, welche über eine Leitung 6 mit einem Verteilerstück 3 verbunden
ist. Vom Verteilerstück 3 gehen eine Vielzahl von Leitungen 5 ab, welche jeweils mit
einem Injektor 4 zum Einspritzen von Kraftstoff verbunden sind. Das Verteilerstück
3 übernimmt dabei nur die Verteilungsfunktion für den Kraftstoff. Die Speicherfunktion
des Speichereinspritzsystems wird jeweils von den Leitungen 5 übernommen, welche eine
vorbestimmte Länge und einen vorbestimmten Durchmesser aufweisen, um diese Speicherfunktion
erfüllen zu können.
[0016] Dabei wird der Durchmesser der Leitungen 5 nicht zu groß gewählt, um gewisse Belastungen
an den Leitungen nicht zu überschreiten. Beispielsweise weisen die Leitungen 5 einen
Durchmesser von ca. 3,0 mm auf. Somit kann bei dem erfindungsgemäßen Speichereinspritzsystem
auf das im Stand der Technik verwendete Rail verzichtet werden, welches neben der
Verteilungsfunktion auch gleichzeitig noch die Kraftstoffspeicherfunktion übernimmt
und daher einen relativ großen Raum zur Kraftstoffspeicherung aufweist, an welchem
die oben beschriebenen Festigkeitsprobleme auftreten können.
[0017] In Figur 2 ist das erfindungsgemäße Verteilerstück 3 in einer vergrößerten Schnittansicht
dargestellt. Wie in Figur 2 gezeigt, ist im Verteilerstück 3 entlang der Verteilerstücklängsachse
X-X eine Längsbohrung 7 eingebracht. Die Längsbohrung 7 weist dabei den gleichen Durchmesser
wie der Durchmesser der Leitungen 5 auf. Von der Längsbohrung 7 gehen mehrere Querbohrungen
8 ab, welche ebenfalls den gleichen Durchmesser wie die Längsbohrung 7 aufweisen.
Die Querbohrungen 8 sind dabei als gestufte Bohrungen ausgebildet und weisen an ihrem
der Längsbohrung 7 entgegengesetztem Ende einen mit einem Gewinde 9 versehen Bereich
mit größerem Durchmesser auf (vgl. Figur 2).
[0018] Wie aus Figur 2 ersichtlich ist, ist in diesem Gewindebereich 9 ein Adapter 10 zur
Befestigung einer Leitung 5 eingeschraubt. Der Adapter 10 wird dabei derart in das
Gewinde 9 eingeschraubt, dass im Verschneidungsbereich zwischen der Längsbohrung 7
und der Querbohrung 8 zusätzliche Druckeigenspannungen eingebracht werden, so dass
die Bauteilfestigkeit in diesem Verschneidungsbereich weiter erhöht werden kann. Dabei
ist der Adapter 10 derart ausgebildet, dass er im eingeschraubten Zustand am Boden
der mit Gewinde versehenen gestuften Bohrung 9 aufliegt.
[0019] Somit sind die erfindungsgemäßen Leitungen 5 im Vergleich mit den Leitungen im Stand
der Technik sehr viel länger ausgebildet, um die gesamte Speicherfunktion im Speichereinspritzsystem
übernehmen zu können. Dadurch können die hohen dynamischen Druckanforderungen erfüllt
werden und das erfindungsgemäße Speichereinspritzsystem weist eine deutlich verlängerte
Lebensdauer auf. Weiterhin kann auf eine aufwändige Nachbearbeitung der Bauteile des
Speichereinspritzsystems verzichtet werden, so dass die Herstellungskosten signifikant
gesenkt werden können.
[0020] In den Figuren 4 und 5 ist ein Speichereinspritzsystem gemäß einem zweitem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dargestellt. Gleiche bzw. funktional gleiche Teile sind
mit den gleichen Bezugszeichen wie im ersten Ausführungsbeispiel bezeichnet.
[0021] Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel sind im zweiten Ausführungsbeispiel
neben dem Verteilerstück 3, welches unmittelbar angrenzend an die Hochdruckpumpe 2
angeordnet ist, noch weitere zweite Verteilerstücke 13 vorhanden (in Figur 4 ist zur
übersichtlicheren Darstellung nur ein weiteres zweites Verteilerstück 13 dargestellt).
Das zweite Verteilerstück 13 ist an der Position angeordnet, an welcher im Stand der
Technik üblicherweise das Rail angeordnet ist. Dabei weist das zweite Verteilerstück
13 jedoch keine dem Rail entsprechende Speicherfunktion auf, sondern dient nur zur
Verteilung des Kraftstoffes auf die einzelnen Injektoren 4.
[0022] Das zweite Verteilerstück 13 ist dabei ähnlich dem in Figur 2 gezeigtem Verteilerstück
3 aufgebaut, wobei im Unterschied dazu die Längsbohrung 7 des zweiten Verteilerstücks
13 exzentrisch zur Verteilerstücklängsachse X-X angeordnet ist (vgl. Figur 5). Dadurch
kann insbesondere die Größe und somit das Gewicht des Verteilerstücks 13 optimiert
werden, da die Längsbohrung 7 relativ nahe am Außenumfang des Verteilerstücks 13 angeordnet
werden kann. Der Durchmesser der Längsbohrung 7 entspricht dabei wieder dem Durchmesser
der Leitungen 5.
[0023] Weiter sind in Figur 4 noch Verbindungsleitungen 11 zwischen dem zweiten Verteilerstück
13 und den Injektoren 4 dargestellt. Diese Verbindungsleitungen 11 sind gleich wie
die Leitungen 5 aufgebaut und weisen eine Länge von ca. 300 mm auf. Dabei kann ein
Teil der Speicherfunktion des Speichereinspritzsystems auch von diesen Leitungen 11
übernommen werden. Es sei angemerkt, dass jedoch die Injektoren 4 möglichst nahe an
dem Verteilerstück 13 angeordnet sein sollen. Allerdings können durch längeren Verbindungsleitungen
11 zusätzliche Freiheitsgrade hinsichtlich einer variableren Anordnung der einzelnen
Komponenten erhalten werden.
[0024] Somit betrifft die vorliegende Erfindung ein Speichereinspritzsystem mit einer Hochdruckpumpe
2, einem mit der Hochdruckpumpe 2 verbundenen Verteilerstück 3 und mehreren Injektoren
4. Die Injektoren 4 sind mit dem Verteilerstück 3 jeweils über Leitungen 5 verbunden.
Die Leitungen 5 weisen eine derartige Länge auf, dass sie ein vorbestimmtes Kraftstoffspeichervolumen
haben und somit die Speicherfunktion im Speichereinspritzsystem übernehmen können.
Dadurch kann auf das im Stand der Technik verwendete Rail verzichtet werden.
[0025] Die vorhergehende Beschreibung der Ausführungsbeispiele gemäß der vorliegenden Erfindung
dient nur zu illustrativen Zwecken und nicht zum Zwecke der Beschränkung der Erfindung.
Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Änderungen und Modifikationen möglich, ohne
den Umfang der Erfindung wie in den Ansprüchen definiert zu verlassen.
1. Speichereinspritzsystem umfassend eine Hochdruckpumpe (2), ein mit der Hochdruckpumpe
(2) verbundenes Verteilerstück (3) und mehrere Injektoren (4), die jeweils mit dem
Verteilerstück (3) über Leitungen (5) verbunden sind, wobei das Verteilerstück (3)
nur die Verteilungsfunktion für den Kraftstoff übernimmt und die Leitungen (5) eine
derartige Länge aufweisen, dass sie ein vorbestimmtes Kraftstoffspeichervolumen haben,
um im wesentlichen die gesamte Speicherfunktion des Speichereinspritzsystems zu übernehmen.
2. Speichereinspritzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verteilerstück (3) eine Längsbohrung (7) aufweist, deren Durchmesser dem Durchmesser
der Leitungen (5) entspricht oder deren Durchmesser nur geringfügig größer als der
Durchmesser der Leitungen (5) ist.
3. Speichereinspritzsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsbohrung (7) im Verteilerstück (3) exzentrisch zu einer Verteilerstücklängsachse
(X-X) angeordnet ist.
4. Speichereinspritzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungen (5) am Verteilerstück (3) mittels Adaptern (10) befestigt sind, wobei
die Adapter (10) derart in das Verteilerstück (3) eingeschraubt sind, dass Druckeigenspannungen
an einer Verschneidung zwischen der Längsbohrung (7) und einer Querbohrung (8) eingebracht
werden.
5. Speichereinspritzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Verteilerstück (3) und den Injektoren (4) ein zweites Verteilerstück
(13) zur Verteilung von Kraftstoff auf die Injektoren (4) angeordnet ist.
6. Speichereinspritzsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verteilerstück (3) und das zweite Verteilerstück (13) gleich ausgebildet sind.
7. Verwendung von Leitungen (5) in einem Speichereinspritzsystem für eine Bereitstellung
des gesamten Speichervolumens zur Übernahme der Speicherfunktion im Speichereinspritzsystem.
1. A storage injection system comprising a high-pressure pump (2), a manifold (3) which
is connected to the high-pressure pump (2), and a plurality of injectors (4) which
are connected to the manifold (3) via lines (5) in each case, wherein the manifold
(3) assumes only the distributing function for the fuel and the length of the lines
(5) is such that they have a predetermined fuel-storage volume in order largely to
assume the overall storage function of the storage injection system.
2. The storage injection system as claimed in Claim 1, characterized in that the manifold (3) has a longitudinal hole (7) whose diameter corresponds to the diameter
of the lines (5) or whose diameter is only slightly larger than the diameter of the
lines (5).
3. The storage injection system as claimed in Claim 1 or 2, characterized in that the longitudinal hole (7) in the manifold (3) is arranged eccentrically in relation
to a longitudinal axis of the manifold (X-X).
4. The storage injection system as claimed in one of the Claims 1 to 3, characterized in that the lines (5) are fastened to the manifold (3) by means of adapters (10), wherein
said adapters (10) are screwed into the manifold (3) in such a way that pressure residual
stresses are introduced at an intersection between the longitudinal hole (7) and a
transverse hole (8).
5. The storage injection system as claimed in one of the Claims 1 to 4, characterized in that a second manifold (13) for distributing fuel to the injectors (4) is arranged between
the manifold (3) and the injectors (4).
6. The storage injection system as claimed in Claim 5, characterized in that the manifold (3) and the second manifold (13) are identical in structure.
7. A use of lines (5) in a storage injection system, for providing the overall storage
volume for assuming the storage function in the storage injection system.
1. Système d'injection à accumulation comprenant une pompe à haute pression (2), un élément
de distribution (3) relié à la pompe à haute pression (2) et plusieurs injecteurs
(4) reliés respectivement à l'élément de distribution (3) par des conduits (5), l'élément
de distribution (3) assurant uniquement la fonction de distribution de carburant et
les conduits (5) présentant une longueur telle qu'ils contiennent un volume d'accumulation
de carburant prédéterminé afin d'assurer essentiellement l'ensemble de la fonction
d'accumulation du système d'injection à accumulation.
2. Système d'injection à accumulation selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de distribution (3) présente un alésage longitudinal (7) dont le diamètre
correspond au diamètre des conduits (5) ou dont le diamètre n'est que légèrement supérieur
au diamètre des conduits (5)
3. Système d'injection à accumulation selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'alésage longitudinal (7) est disposé dans l'élément de distribution (3) de manière
excentrique par rapport à l'axe longitudinal (X-X) dudit élément de distribution.
4. Système d'injection à accumulation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les conduits (5) sont fixés à l'élément de distribution (3) au moyen d'adaptateurs
(10), les adaptateurs (10) étant vissés de telle manière dans l'élément de distribution
(3) que des contraintes de compression internes sont générées au niveau de l'intersection
entre l'alésage longitudinal (7) et un alésage transversal (8).
5. Système d'injection à accumulation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu' un deuxième élément de distribution (13) est disposé entre l'élément de distribution
(3) et les injecteurs (4) afin d'assurer la distribution de carburant aux injecteurs
(4).
6. Système d'injection à accumulation selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément de distribution (3) et le deuxième élément de distribution (13) sont formés
de manière identique.
7. Utilisation de conduits (5) dans un système d'injection à accumulation pour fournir
l'ensemble du volume d'accumulation en vue d'assurer la fonction d'accumulation dans
le système d'injection à accumulation.