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EP 1 260 761 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.07.2006 Patentblatt 2006/28 |
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Anmeldetag: 10.05.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Projektionsmodul für einen Fahrzeugscheinwerfer
Projection module for vehicle headlamp
Module de projection pour projecteur de véhicule
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR IT |
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Priorität: |
25.05.2001 DE 10125463
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.11.2002 Patentblatt 2002/48 |
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Patentinhaber: Hella KGaA Hueck & Co. |
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59552 Lippstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Brummel, Reinhold
59609 Anröchte (DE)
- Mücke, Achim
59556 Lippstadt (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 10 033 960 DE-A- 19 858 225
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DE-A- 19 501 173
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Projektionsmodul für einen Fahrzeugscheinwerfer mit einem
Reflektor, mit einer dem Reflektor zugeordneten Lichtquelle, mit einer dem Reflektor
in Abstrahlrichtung vorgelagerten Linse, mit einer zwischen der Lichtquelle und der
Linse angeordneten feststehenden Fernlichtblende, einer der Fernlichtblende zur Linse
hin vorgelagerten zur Erzeugung von asymmetrischen Abblendlicht in den Strahlengang
einschwenkbaren Schaltblende und einer der Fernlichtblende vorgelagerten Zusatzblende
zur Erzeugung von symmetrischen Abblendlicht.
[0002] Aus der DE 198 58 225 A1 ist ein Projektionsmodul für Fahrzeugscheinwerfer bekannt,
das einen Reflektor mit einer ihm zugeordneten Lichtquelle aufweist in dessen Strahlengang
eine Linse angeordnet ist. Zwischen Reflektor und Linse ist quer zur Längsachse in
einer vertikalen ersten Ebene eine feststehende Fernlichtblende angeordnet. Der Fernlichtblende
ist zur Linse hin eine quer zur Längsachse in den Strahlengang einschwenkbare Schaltblende
zur Erzeugung eines asymmetrischen Abblendlichtes vorgelagert. Die Schaltblende ist
dabei über eine Lagerung, die im Wesentlichen aus einer an der Fernlichtblende befestigten
Lagerachse besteht, über ein spezielles Befestigungsteil zur axialen Lagesicherung
drehbar mit der Fernlichtblende verbunden. Zwischen Fernlichtblende und Schaltblende
ist zur Erzeugung von symmetrischen Abblendlicht für eine sogenannte Touristenlösung
eine Zusatzblende angeordnet.
[0003] Nachteilig bei dieser Anordnung, die sich grundsätzlich bewährt hat, ist, dass durch
die Anordnung der Zusatzblende zwischen Schaltblende und Fernlichtblende durch Einhaltung
von Sicherheitsabständen und zur Verringerung der Reibung eine relativ große Baulänge
entsteht. Weiterhin ist durch die Verwendung mehrerer Einzelteile und durch deren
Anordnung der Kostenaufwand insbesondere durch die Montage relativ hoch. Soll auf
die Touristenlösung bzw. die Zusatzblende verzichtet werden, müssen insbesondere die
Fernlichtblende und die Schaltblende anders ausgeführt werden, was zu einer erhöhten
Lagerung führt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, das bekannte Projektionsmodul so
zu verbessern, dass die Baulänge und der Kostenaufwand verringert werden.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß in Verbindung mit dem Oberbegriff des Anspruches
1 dadurch gelöst, dass die Zusatzblende zur Linse hin der Schaltblende vorgelagert
ist und dass die Zusatzblende über einen angeformten Hebel an einer seitlichen Lasche
der Fernlichtblende gelagert und um eine quer zur optischen Achse des Reflektors etwa
horizontal verlaufende Schwenkachse schwenkbar ist.
[0005] Dadurch, dass die Zusatzblende der Schaltblende zur Linse hin vorgelagert ist, ist
der Abstand zwischen Schaltblende und Fernlichtblende geringer, wodurch die Baulänge
des Projektionsmoduls insgesamt verringert werden kann. Durch die Anformung des Hebels
an die Zusatzblende bzw. durch die einteilige Ausbildung von Abblendfinger und (Verstell-)Hebel
kann die Zusatzblende sehr kostengünstig gestaltet werden. Entsprechend von kundenspezifischen
Anforderungen kann bei Bedarf auf die Touristenlösung durch einfaches Nichtmontieren
verzichtet werden. Die Zahl der Abarten und die damit verbundene erhöhte Lagerhaltung
wird dadurch reduziert.
[0006] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Zusatzblende einen
Durchzug auf, mit dem sie in einer Bohrung der Lasche gelagert wird. Die seitliche
Lasche der Fernlichtblende weist zwei der Bohrung in einem Abstand benachbarte Arme
auf, in denen die Zusatzblende gehaltert wird. An der Zusatzblende sind den Armen
benachbart Einprägungen angeordnet.
[0007] Durch den Durchzug in Verbindung mit den zwei Armen wird ein sicherer und spielfreier
Sitz der Zusatzblende an der Fernlichtblende bzw. der Lasche gewährleistet.
[0008] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Zusatzblende
eine integrierte Feder auf, die im montierten Zustand in zwei Raststellungen rastend
über einen benachbarten Nocken, welcher aus der Lasche der Fernlichtblende herausgeprägt
ist, gleitet.
[0009] Durch die integrierte Feder wird ohne zusätzliches Teil eine Rastung erzielt, mit
der ein sicherer Sitz der Zusatzblende bzw. des Lichtfingers in einer in den Strahlengang
eingeschwenkten aktiven und in einer ausgeschwenkten inaktiven Stellung erreicht wird.
Zur zusätzlichen Sicherheit und lagerichtigen Positionierung schlägt die Zusatzblende
in ihrer eingeschwenkten aktiven Stellung mit einer in vertikaler Richtung oberen
Kante gegen einen an der Fernlichtblende angeordneten Anschlag an.
[0010] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Schaltblende
in einer zweiten Ebene verschwenkbar, die in vertikaler Richtung zu einer von der
Fernlichtblende gebildeten ersten Ebene hin in einen Winkel angeordnet ist.
[0011] Dadurch, dass die zweite Ebene in einem Winkel zur ersten Ebene angeordnet ist, erfolgt
eine Schrägstellung der Schaltblende, die es ermöglicht, dass beide Blenden möglichst
nahe am Xenon-Brenner der Lichtquelle angeordnet werden können. Damit wird eine geringstmögliche
Modulbaulänge unter Beachtung insbesondere der Sicherheit gegen Funkenüberschlag ermöglicht.
Unter Berücksichtung des nötigen Abstandsmaßes der Blenden zur Linse kann somit eine
minimierte kurze Baulänge verwirklicht werden. Durch die Schrägstellung der Schaltblende
ist es zudem möglich, die Schaltblende relativ reibungsarm zu verschwenken.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Fernlichtblende mit
ihrer Fernlichtblendenkante zur Lichtquelle hin in einem einem Mindestabstand entsprechenden
Abstand angeordnet und die Schaltblende mit ihrer oberen Blendenkante im eingeschwenkten
aktiven Zustand ebenfalls etwa in dem dem Mindestabstand zur Lichtquelle entsprechenden
Abstand angeordnet. Die Blendenkanten weisen im aktiven Zustand einen Mindestabstand
zur Linse auf.
[0013] Dadurch, dass die Blendenkanten zur Lichtquelle und zur Linse hin in einem einem
Mindestabstand entsprechenden Abstand angeordnet sind, kann eine minimale Gesamtlänge
verwirklicht werden.
[0014] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen
Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung beispielsweise veranschaulicht sind.
[0015] In den Zeichnungen zeigen:
- Figur 1:
- Eine räumliche Darstellung eines Projektionsmoduls für einen Fahrzeugscheinwerfer,
- Figur 2:
- eine räumliche Darstellung des Projektionsmoduls von Fig. 1 ohne Zusatzblende,
- Figur 3:
- eine Vorderansicht des Projektionsmoduls von Fig. 1,
- Figur 4:
- eine Seitenansicht des Projektionsmoduls von Fig. 3 entlang der Linie IV - IV geschnitten,
- Figur 5:
- eine Vorderansicht auf eine Fernlichtblende mit Schaltblende im Ausriss,
- Figur 6:
- eine Seitenansicht der Blenden von Fig. 5 entlang der Linie VI - VI geschnitten und
- Figur 7:
- eine räumliche Darstellung einer Zusatzblende.
[0016] Ein Projektionsmodul 1 besteht im Wesentlichen aus einem Reflektor 2, einer Lichtquelle
3, einer Fernlichtblende 4, einer Schaltblende 5, einer Zusatzblende 6 und einer Linse
7.
[0017] Das Projektionsmodul 1 ist in einem nicht dargestellten Scheinwerfergehäuse eines
Kraftfahrzeuges angeordnet. Der Reflektor 2 ist ellipsoidförmig ausgebildet und weist
in seinem Scheitelbereich eine Reflektoröffnung 8 auf, in welcher die Lichtquelle
3 angeordnet ist. Der Reflektor 2 kann grundsätzlich auch als Freiformreflektor ausgebildet
sein. Die Lichtquelle 3 ist beispielsweise als ein Xenon-Brenner ausgebildet. An seinem
der Linse 7 zugewandten vorderen Rand 9 ist der Reflektor 2 mit der feststehenden
Fernlichtblende 4 verbunden. Die Fernlichtblende 4 ist somit quer zu einer etwa in
horizontaler Richtung verlaufenden Längsachse 10 des Projektionsmoduls 1 in einer
etwa vertikalen ersten Ebene 11 angeordnet. Die Fernlichtblende 4 weist eine Fernlichtblendenkante
12 auf, die zur Erzeugung einer Hell-Dunkel-Grenze eines Fernlichtbündels dient.
[0018] Die Schaltblende 5 ist an ihrem achsseitigen Ende 13 um eine Schwenkachse 14 verschwenkbar
mit der Fernlichtblende 4 verbunden. Zu diesem Zweck weist die Fernlichtblende 4 ein
hülsenförmiges Lagerelement 15 auf, auf das die Schaltblende 5 mit einer Lagerhülse
16 aufsteckbar ist. Die Schwenkachse 14, die mit der Symmetrieachse des Lagerelementes
15 und im montierten Zustand mit der Symmetrieachse der Lagerhülse 16 zusammenfällt,
ist in vertikaler Richtung gegenüber einer Senkrechten 17 auf die erste Ebene 11 um
einen Winkel 18 geneigt. Damit ist die Schaltblende 5 in einer zweiten Ebene 19 verschwenkbar,
die gegenüber der ersten Ebene 11 ebenfalls um den Winkel 17 geneigt ist. Die Fernlichtblende
4 ist in einem mittleren Bereich 20 in horizontaler Richtung zur Lichtquelle 3 hin
gewölbt. Die Schaltblende 5 ist ebenfalls zur Lichtquelle 3 hin gewölbt.
[0019] An ihrem ihrer Schwenkachse 14 bzw. der Lagerhülse 16 abgewandten Ende 21 wird die
Schaltblende 5 in einer Führung 22 der Fernlichtblende 4 geführt. An ihrer Fernlichtblendenkante
12 weist die Fernlichtblende 4 einen Anschlag 23 auf, gegen den die Schaltblende 5
mit ihrer oberen Blendenkante 24 in ihrer aktiven Stellung anschlägt. In der eingeschwenkten
aktiven Stellung dient die Schaltblende 5 zur Erzeugung eines Abblendlichts mit asymmetrischer
Hell-Dunkel-Grenze .
In der aktiven Stellung weist die obere Blendenkante den gleichen horizontalen Abstand
25 zur Lichtquelle 3 und den gleichen Mindestabstand zur Linse 7 auf wie die Fernlichtblendenkante
12. Über ein Stellglied 27 ist die Schaltblende 5 mit einem elektrischen Versteller
28 bzw. Antrieb verbunden.
[0020] Die Zusatzblende 6 ist der Schaltblende 5 zur Linse 7 hin vorgelagert. Über einen
angeformten abgewinkelten Hebel 29 ist die Zusatzblende 6 an einer seitlichen Lasche
30 der Fernlichtblende 4 gelagert und um eine in etwa horizontaler Richtung quer zur
Längsachse 10 bzw. optischen Achse des Projektionsmoduls 1 angeordnete Schwenkachse
31 verschwenkbar. Die Schwenkachse 31 der Zusatzblende 6 ist zwischen der Fernlichtblende
4 und der Reflektoröffnung 8 bzw. einer Lampenfassung 32 der Lichtquelle 3 angeordnet.
[0021] Die seitliche Lasche 30 weist zwei Arme 33, 34 auf, in denen die Zusatzblende 6 gehaltert
wird. Die Zusatzblende 6 weist einen Durchzug 35 mit einem aus dem Hebel 29 zur Lasche
30 hin herausragenden Kragen auf, der in einer Bohrung 36 der Lasche 30 gelagert wird.
Die Zusatzblende 6 weist den Armen 33, 34 benachbarte an den Armen 33, 34 anliegende
Einprägungen 37 auf, so dass die Zusatzblende 6 spielfrei und mit sicherem Sitz an
der Lasche 30 gelagert ist. Die Zusatzblende 6 weist eine integrierte Feder 38 auf,
die im montierten Zustand über einen benachbarten Nocken 39 der Lasche 30 gleitet
und in zwei Raststellungen einrastet. Mit einer in vertikaler Richtung oberen Kante
40 schlägt die Zusatzblende 6 in ihrer aktiven in den Strahlengang eingeschwenkten
Stellung gegen einen an der Fernlichtblende 4 angeordneten zweiten Anschlag 41 an.
[0022] In der eingeschwenkten aktiven Stellung dient die Zusatzblende 6 zur Erzeugung eines
Abblendlichts mit symmetrischer Hell-Dunkel-Grenze. Hierzu überlagert die Zusatzblende
6 mit einem Abblendfinger 42 bzw. dessen Blendenkante 43 die obere Blendenkante 24
der Schaltblende 5, so dass sich ein Abblendlicht mit symmetrischer Hell-Dunkel-Grenze
ergibt.
Beim Wechsel von Rechts- zu Linksverkehr wird so durch Einschwenken der Zusatzblende
6 in den Strahlengang eine Blendung des Gegenverkehrs vermieden. Dadurch, dass die
Zusatzblende nur von dem schmalen Abblendfinger 42 gebildet wird, kann dieser bei
Umschaltung der Schaltblende 5 in ihre deaktivierte Stellung zur Erzeugung des Fernlichtbündels
im Strahlengang verbleiben. Die Blendkante 43 der Zusatzblende 6 wird vorzugsweise
in einem kürzeren Abstand zur Linse 7 gehalten als die Kanten 12, 24 der Blenden 4,
5.
1. Projektionsmodul für einen Fahrzeugscheinwerfer mit einem Reflektor (2), mit einer
dem Reflektor (2) zugeordneten Lichtquelle (3), mit einer dem Reflektor (2) in Abstrahlrichtung
vorgelagerten Linse (7), mit einer zwischen der Lichtquelle (3) und der Linse (7)
angeordneten feststehenden Fernlichtblende (4), einer der Fernlichtblende (4) zur
Linse (7) hin vorgelagerten zur Erzeugung von asymmetrischen Abblendlicht in den Strahlengang
einschwenkbaren Schaltblende (5) und einer der Fernlichtblende (4) vorgelagerten Zusatzblende
(6) zur Erzeugung von symmetrischen Abblendlicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzblende (6) zur Linse (7) hin der Schaltblende (5) vorgelagert ist und dass
die Zusatzblende (6) über einen angeformten Hebel (29) an einer seitlichen Lasche
(30) der Fernlichtblende (4) gelagert und um eine quer zur optischen Achse (10) des
Reflektors (2) etwa horizontal verlaufende Schwenkachse (31) schwenkbar ist.
2. Projektionsmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (31) zwischen Fernlichtblende (4) und Lampenfassung (32) angeordnet
ist.
3. Projektionsmodul nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die seitliche Lasche (30) zwei Arme (33, 34) aufweist, in denen die Zusatzblende
(6) gehaltert werden kann.
4. Projektionsmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzblende (6) einen Durchzug (35) aufweist, mit dem sie in einer Bohrung (36)
der Lasche (30) lagerbar ist.
5. Projektionsmodul nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzblende (6) durch den Armen (33, 34) benachbarte Einprägungen (37) spielfrei
und mit sicherem Sitz an der Lasche (30) der Fernlichtblende (4) lagerbar ist.
6. Projektionsmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzblende (6) eine integrierte Feder (38) aufweist, die im montierten Zustand
in zwei Raststellungen rastend über einen benachbarten Nocken (39), welcher aus der
Lasche (30) der Fernlichtblende (4) herausgeprägt ist, gleitet.
7. Projektionsmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzblende (6) in ihrer aktiven in den Strahlengang eingeschwenkten Stellung
mit einer in vertikaler Richtung oberen Kante (40) gegen einen an der Fernlichtblende
(4) angeordneten zweiten Anschlag (41) anschlägt.
8. Projektionsmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltblende (5) in einer zweiten Ebene (19) verschwenkbar ist, die in vertikaler
Richtung zu einer von der Fernlichtblende (4) gebildeten ersten Ebene (11) hin in
einem Winkel (18) angeordnet ist.
9. Projektionsmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fernlichtblende (4) mit ihrer Fernlichtblendenkante (12) zur Lichtquelle (3)
hin in einem einem Mindestabstand entsprechenden Abstand (25) angeordnet ist und dass
die Schaltblende (5) mit ihrer oberen Blendenkante (24) und die Zusatzblende (6) mit
ihrer Blendenkante (43) im eingeschwenkten aktiven Zustand ebenfalls etwa in dem dem
Mindestabstand zur Lichtquelle (3) entsprechenden Abstand (25) angeordnet sind.
10. Projektionsmodul nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendenkanten (12, 24, 43) im aktiven Zustand einen Mindestabstand (26) zur Linse
(7) aufweisen.
1. Projection module for a vehicle headlamp, comprising a reflector (2), a light source
(3) associated with a reflector (2), a lens (7) positioned ahead of the reflector
(2) as seen in the emitting direction, with a fixed long-distance light diaphragm
(4) arranged between the light source (3) and the lens (7), a switch diaphragm (5)
positioned ahead of the long-distance diaphragm (4) towards the lens (7) for the purpose
of generating asymmetric dipped headlight pivoted into the beam, and an additional
diaphragm (6) positioned ahead of the long-distance light diaphragm (4) for the purpose
of generating symmetric dipped headlight, characterised in that the additional diaphragm (6) is positioned ahead of the switch diaphragm (15) towards
the lens (7), and the additional diaphragm (6) is mounted via an integrated lever
(29) on a lateral web (30) of the long-distance light diaphragm (4) and pivotal around
a pivotal axis (31) which extends approximately horizontally across the optical axis
(10) of the reflector (2).
2. Projection module according to Claim 1, characterised in that the pivotal axis (31) is arranged between the long-distance diaphragm (4) and the
lamp socket (32).
3. Projection module according to Claim 1 or 2, characterised in that the lateral web (3) comprises two arms (33, 34) wherein the additional diaphragm
(6) is held.
4. Projection module according to one of Claims 1 to 3,
characterised in that the additional diaphragm (6) comprises a throughbore (35) by means of which it can
be mounted in a bore (36) of the web (30).
5. Projection module according to Claim 3 or 4, characterised in that the additional diaphragm (6) can be mounted free of play and with secure seating
on the web (30) of the long-distance diaphragm (4) by means of impressions (37) adjacent
the arms (33, 34).
6. Projection module according to one of Claims 1 to 5,
characterised in that the additional diaphragm (6) includes an integrated spring (38) which slides in a
mounted state in two detent positions in a detenting manner over an adjacent cam (39)
which is embossed out of the web (30) of the long-distance light diaphragm (4).
7. Projection module according to one of Claims 1 to 6,
characterised in that the additional diaphragm (6) in its active position whilst pivoted into the beam
abuts a second stop (41) with an upper edge (40) in vertical direction arranged on
the long-distance light diaphragm (4).
8. Projection module according to one of Claims 1 to 7,
characterised in that the switch diaphragm (5) is pivotal in a second level (19) which is arranged at an
angle (18) in vertical direction relative to a first level (11) established by the
long-distance light diaphragm (4)).
9. Projection module according to Claim 1, characterised in that the long-distance light diaphragm (4) is arranged with its long-distance light diaphragm
edge (12) towards the light source (3) at a distance (25) which corresponds with a
minimum distance, and the switch diaphragm (5) is arranged with its upper diaphragm
edge (24) and the additional diaphragm (6) with its diaphragm edge (43) in pivoted-in
state also approximately at a distance (25) corresponding with the minimum distance
relative to the light source (3).
10. Projection module according to Claim1 or 2, characterised in that the diaphragm edges (12, 24, 43) in an active state have a minimum distance (26)
relative to lens (7).
1. Module de projection pour un projecteur de véhicule, comportant un réflecteur (2),
une source lumineuse (3) associée au réflecteur (2), une lentille (7) montée devant
le réflecteur (2) en direction de rayonnement, un diaphragme de feu de route (4) fixe
agencé entre la source lumineuse (3) et la lentille (7), un diaphragme de commutation
(5) monté devant le diaphragme de feu de route (4) vers la lentille (7), qui peut
pivoter dans la trajectoire du faisceau pour produire un feu de croisement asymétrique,
et un diaphragme additionnel (6) monté devant le diaphragme de feu de route (4) pour
produire un feu de croisement symétrique, caractérisé en ce que le diaphragme additionnel (6) est monté devant le diaphragme de commutation (5) vers
la lentille (7), et en ce que le diaphragme additionnel (6) est monté via un levier (29) conformé sur une patte
latérale (30) du diaphragme de feu de route (4) et peut pivoter autour d'un axe de
pivotement s'étendant approximativement à l'horizontale transversalement à l'axe optique
(10) du réflecteur (2).
2. Module de projection selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'axe de pivotement (31) est agencé entre le diaphragme de feu de route (4) et le
culot de lampe (32).
3. Module de projection selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la patte latérale (30) présente deux bras (33, 34) dans lesquels le diaphragme additionnel
(6) peut être fixé.
4. Module de projection selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le diaphragme additionnel (6) présente une traversée (35) avec laquelle il peut être
monté dans un perçage (36) de la patte (30).
5. Module de projection selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que le diaphragme additionnel (6) peut être monté grâce à des empreintes (37) voisines
des bras (33, 34) sans jeu et avec ajustement de sécurité sur la patte (30) du diaphragme
de feu de route (4).
6. Module de projection selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le diaphragme additionnel (6) présente un ressort intégré (38) qui, à l'état monté,
glisse en s'enclenchant dans deux positions d'enclenchement via une came voisine (39)
qui est estampée hors de la patte (30) du diaphragme de feu de route (4).
7. Module de projection selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que dans sa position active pivotée dans la trajectoire de faisceau, le diaphragme additionnel
(6) vient buter avec une arête supérieure (40) en direction verticale contre une deuxième
butée (41) agencée sur le diaphragme de feu de route (4).
8. Module de projection selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le diaphragme de commutation (5) peut pivoter dans un deuxième plan (19) qui est
agencé, en direction verticale, sous un angle (18) par rapport à un premier plan (11)
formé par le diaphragme de feu de route (4).
9. Module de projection selon la revendication 1, caractérisé en ce que le diaphragme de feu de route (4) avec son arête (12) de diaphragme de feu de route
est agencé vers la source lumineuse (3) à une distance (25) correspondant à une distance
minimum, et en ce que le diaphragme de commutation (5) avec son arête de diaphragme supérieure (24) et
le diaphragme additionnel (6) avec son arête de diaphragme (43) sont agencés, dans
l'état actif pivoté, également approximativement à la distance (25) correspondant
à la distance minimum par rapport à la source lumineuse (3).
10. Module de projection selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les arêtes de diaphragmes (12, 24, 43) présentent à l'état actif une distance minimum
(26) par rapport à la lentille (7).