| (19) |
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(11) |
EP 1 262 438 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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16.04.2014 Patentblatt 2014/16 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.03.2010 Patentblatt 2010/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.06.2001 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Fahrkorb für einen Aufzug
Cabin for an elevator
Cabine d'ascenseur
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB LI |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.12.2002 Patentblatt 2002/49 |
| (73) |
Patentinhaber: ThyssenKrupp Elevator AG |
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40211 Düsseldorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Knippschild, Lothar Dr.
45277 Essen (DE)
- Reuter, Günter Dr.
70794 Filderstadt (DE)
- Thumm, Gerhard,
70794 Filderstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner Patentanwälte |
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Uhlandstrasse 14c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 982 260 EP-A1- 0 525 509 EP-A1- 0 836 976 EP-A2- 0 192 264 EP-A2- 0 818 289 EP-B1- 0 670 257 WO-A1-00/34031 WO-A1-99/33743 WO-A2-01/09404 DE-A1- 19 639 339 DE-C2- 19 608 127 JP-A- H0 873 157 JP-A- H09 295 782 JP-A- H11 343 083 JP-A- 2003 044 446 US-A- 4 963 408 US-A- 5 362 345 US-A- 6 059 369
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EP-A1- 0 008 955 EP-A1- 0 825 082 EP-A1- 0 982 260 EP-A2- 0 479 238 EP-B1- 0 567 845 EP-B1- 0 768 167 WO-A1-00/74927 WO-A1-99/44811 DE-A1- 1 778 493 DE-A1- 19 834 772 JP-A- H0 516 315 JP-A- H05 309 810 JP-A- H10 316 332 JP-A- 2000 344 446 US-A- 4 635 756 US-A- 5 207 295 US-A- 6 059 369
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2000, no. 17, 5. Juni 2001 (2001-06-05) & JP 01 017790
A (TEIJIN LTD), 20. Januar 1989 (1989-01-20)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 014, no. 549 (M-1055), 6. Dezember 1990 (1990-12-06)
& JP 02 233491 A (MITSUBISHI ELECTRIC CORP), 17. September 1990 (1990-09-17)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1998, no. 08, 30. Juni 1998 (1998-06-30) & JP 10 081470
A (OTIS ELEVATOR CO), 31. März 1998 (1998-03-31)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1999, no. 01, 29. Januar 1999 (1999-01-29) & JP 10
286835 A (YAMAHA OOFUNATO SEIZO KK), 27. Oktober 1998 (1998-10-27)
- A. MIRAVETE: '3-D textile reinforcements in composite materials', 1999, WOODHEAD PUBLISHING
LIMITED, ENGLAND Seiten 10 - 30
- 'The composite materials handbook-MIL 17, Materials, Usage, Design, and Analysis',
Bd. 3, 1999, TECHNOMIC PUBLISHING CO. & ASTM, BASEL Seiten 1-2 - 4-57
- H, P ZEPF ET AL.: 'Faserverbundwerkstroffe mit thermoplastischer Matrix', 1997, EXPERT
VERLAG, RENNINGEN-MALMSHEIM Seiten 3 - 186
- W. MICHAELI ET AL.: 'Einführung in die Technologie der Faserverbundwerkstoffe', 1989,
CARL-HANSER VERLAG, MÜNCHEN - WIEN Seiten 1 - 174
- Safety rules for the construction and installation of lifts, EN 81-1: 1998,1999
- M. FLEMMING ET AL.: 'Faserverbundbauweisen, Fasern und Matrices', 1995, SPRINGER,
BERLIN HEIDELBERG - NEW YORK Seiten 264 - 268
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Fahrkorb mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Patentanspruch
1. Ein derartiger Fahrkorb ist aus der
JP 343083 bekannt.
[0002] Fahrkörbe mit einen Boden, eine Decke und Seitenwände umfassenden Fahrkorbelementen
und mit eine Fang- oder Tragstruktur ausbildenden Tragelementen zur Führung und Halterung
des Fahrkorbes an Führungen kommen bei Aufzuganlagen insbesondere in Hochhäusern zum
Einsatz. Sie sollen mit möglichst geringem Energie- und Kostenaufwand einen sicheren
und schnellen Transport von Personen und/oder Lasten ermöglichen. Vor allem bei sehr
großen Förderhöhen ist es vorteilhaft, das Gewicht des Fahrkorbes sowie der zugeordneten
Tragorgane möglichst gering zu halten. In diesem Zusammenhang wurde bereits die Substitution
masseintensiver Stahlseile durch erheblich leichtere Aramidseile vorgeschlagen. Das
Seilgewicht kann dadurch reduziert werden. Außerdem ermöglichen Aramidseile geringere
Biegeradien als Stahlseile, so daß zum Antrieb drehmomentschwächere Motoren verwendet
werden können. Um das Gewicht des Fahrkorbes zu reduzieren, wird in der
US-A-4,635,756 der Einsatz von Aluminium als Baumaterial vorgeschlagen, indem als Wandelemente Aluminiumblechtafeln
zum Einsatz kommen. Damit läßt sich jedoch nur eine beschränkte Gewichtsreduzierung
erzielen.
[0003] Aus der japanischen Veröffentlichung
JP 10081470 A ist ebenso wie aus der europäischen Offenlegungsschrift
EP 0 982 260 A1 ein Fahrkorb für einen Aufzug zum Transport von Lasten und/oder Personen bekannt,
der einen Boden, eine Decke und Seitenwände umfassende Fahrkorbelemente aufweist sowie
eine Fang- oder Tragstruktur ausbildende Tragelemente zur Führung und Halterung des
Fahrkorbes an Führungen. Zur Gewichtsreduktion ist mindestens ein Fahrkorb- oder Tragelement
zumindest teilweise aus einem faserverstärkten Werkstoff gefertigt, der ein Kunststoffmaterial
oder ein metallisches Matrixsystem umfasst, in das Verstärkungsfasern eingebettet
sind.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Fahrkorb der gattungsgemäßen Art
derart auszugestalten, daß er ein möglichst geringes Gewicht und eine hohe Festigkeit
aufweist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch einen Fahrkorb mit den Merkmalen von Patentanspruch 1 gelöst.
[0006] Unter faserverstärktem Werkstoff wird vorliegend ein Werkstoff verstanden, in den
Verstärkungsfasern, beispielsweise Glasfasern, Kunststoff- oder Kohlenstofffasern,
in Form von Einzelfasern und/oder in Form eines textilen Gebildes eingebracht sind.
Der Einsatz faserverstärkter Werkstoffe, insbesondere faserverstärkter Polymere, beispielsweise
Duroplaste oder Thermoplaste, ermöglicht die Ausgestaltung eines Fahrkorbes in Leichtbauweise
mit einem erheblich reduzierten Fahrkorbgewicht. Dadurch können höhere Fahrgeschwindigkeiten
erzielt werden, wie sie insbesondere bei großen Gebäudehöhen sehr wünschenswert sind.
Ein weiterer Vorteil gewichtsreduzierter Fahrkörbe ist darin zu sehen, daß zu ihrem
Antrieb leistungsschwächere Motoren ausreichend sind, wodurch wiederum das Bauvolumen
für die Aufzugsanlage, insbesondere in Bezug auf die Größe des Antriebes, vermindert
werden kann.
[0007] Wie bereits erläutert, kommt als Werkstoff ein Kunststoffmaterial zum Einsatz, in
das Verstärkungsfasern eingebettet sind. Hierbei kann das Kunststoffmaterial eingefärbt
sein, so daß die Farbgebung des faserverstärkten Fahrkorbteiles bereits bei dessen
Herstellung erfolgt und ein nachträglicher Farbauftrag entfallen kann. Ebenso können
durch Verwendung von mehr oder weniger transparentem und/oder mehr oder weniger eingefärbtem
Kunststoff mit angepaßtem Faserverlauf Lichteffekte oder gar eine natürliche Beleuchtung
erzielt werden. Dies kann bis zur Erreichung einer klaren Durchsicht wie bei einem
Fenster geführt werden.
[0008] Erfindungsgemäß bilden die Verstärkungsfasern mehrere übereinander angeordnete Lagen
und sie sind variabelaxial ausgerichtet. Bei einer variabelaxialen Anordnung liegen
die Verstärkungsfasern innerhalb der einzelnen Lagen des Geleges in unterschiedlicher
Richtung vor und/oder die Fasern sind als gekrümmte Endlosfasern angeordnet, z.B.
um ein Loch herum gelegt.
[0009] Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Verstärkungsfasern sogenannte Endlosfasern
umfassen, das heißt sehr lange Fasern, da dadurch eine besonders hohe Festigkeit des
faserverstärkten Fahrkorbteiles erzielt werden kann.
[0010] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß
die Verstärkungsfasern ein textiles Flächengebilde bilden. Letzteres kann in einer
Ebene ausgerichtet sein, es kann jedoch auch vorgesehen sein, daß das textile Flächengebilde
eine dreidimensionale Form aufweist, zum Beispiel die Form eines Hohlzylinders. Das
textile Flächengebilde ist als Gewebe gebildet.
[0011] Eine besonders hohe Festigkeit der Fahrkorb- oder Tragelemente kann dadurch erzielt
werden, daß die Verstärkungsfasern in Form eines Geleges angeordnet sind, wobei die
einzelnen Lagen des Geleges miteinander verbunden, beispielsweise miteinander vernäht
sind.
[0012] Erfindungsgemäß bilden die Verstärkungsfasern zur Erzielung einer bereichsweisen
Verstärkung des jeweiligen Fahrkorb- oder Tragelementes ein räumliches Verstärkungsprofil,
beispielsweise ein T-förmiges Profil. Ein derartiges Profil wird auf konstruktiv einfache
Weise dadurch erzielt, daß die Verstärkungsfasern in der textilen Struktur eine Ausbuchtung
aufweisen. Diese ist schon in der textilen Struktur durch Abnähen fixiert.
[0013] Vorzugsweise ist zumindest ein Trag- oder Fahrkorbelement in Sandwich-Bauweise aufgebaut.
Hierzu kann zwischen zwei Lagen von Verstärkungsfasern mit einer ersten Vorzugsausrichtung
eine Lage von Verstärkungsfasern mit einer zweiten Vorzugsrichtung positioniert sein.
[0014] Um zu vermeiden, daß die Festigkeit durch Öffnungen, Löcher oder Bohrungen in den
Fahrkorb- oder Tragelementen stark verringert wird, ist bei einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung vorgesehen, daß die Verstärkungsfasern Endlosfasern umfassen, die um
die Öffnungen zumindest teilweise herumgeführt sind. Die Ausgestaltung des Fahrkorb-
oder Tragelementes mit einer Öffnung oder einer Bohrung hat somit kein Durchtrennen
der Endlosfasern und damit keine Verschlechterung von deren Festigkeitseigenschaften
zur Folge. So können die Verstärkungsfasern beispielsweise als Verstärkungsgewebe
so ausgeführt sein, wobei die Fasern um Befestigungspunkte oder Bohrungsbereiche dicht
herumgeführt werden.
[0015] Bevorzugt ist zumindest ein Teil der Verstärkungsfasern kraftflußgerecht gelegt.
Dies ermöglicht eine kraftflußgerechte, d.h. belastungsoptimierte Armierung des Fahrkorbes,
indem nicht nur die Art des faserverstärkten Werkstoffes, sondern die gesamte Bauteilstruktur
des faserverstärkten Fahrkorb- oder Tragelementes bei der Anordnung der Verstärkungsfasern
Berücksichtigung findet. Die Verstärkungsfasern werden hierbei in Abhängigkeit von
der beim Einsatz des Fahrkorbes auf das faserverstärkte Fahrkorb- oder Tragelement
einwirkenden Belastung angeordnet, so daß mit möglichst geringem Materialeinsatz eine
belastungsoptimierte Leichtbaukonstruktion des Fahrkorbes erzielt werden kann.
[0016] So kann beispielsweise vorgesehen sein, daß zumindest ein Teil der Verstärkungsfasern
entsprechend den auf das faserverstärkte Fahrkorb- oder Tragelement einwirkenden Kräften
unterschiedlich dicht angeordnet ist.
[0017] Zum Beispiel kann ein Fahrkorb- oder Tragelement einteilig aus Kunststoff gefertigt
sein, wobei die eingebrachten Verstärkungsfasern eine ortsabhängige Dichte aufweisen,
so daß Bereiche des faserverstärkten Fahrkorb- oder Tragelementes, an denen sehr hohe
Kräfte angreifen, eine höhere Dichte an Verstärkungsfasern aufweisen als Bereiche
mit einer geringeren Kraftbelastung.
[0018] Alternativ und/oder ergänzend kann vorgesehen sein, daß zumindest ein Teil der Verstärkungsfasern
entsprechend dem auf das faserverstärkte Fahrkorb- oder Tragelement einwirkenden Kraftflußverlauf
ausgerichtet ist. Der Verlauf der vorzugsweise als Endlosfasern ausgebildeten Verstärkungsfasern
ist somit an den jeweils auftretenden Kraftfluß angepaßt, und die Verstärkungsfasern
bilden entsprechend dem vorherrschenden Kraftflußverlauf eine zweidimensionale oder
dreidimensionale Faserverstärkung.
[0019] Diese Verstärkung kann schon vor der Herstellung der Kunststoffteile als komplette
textile Struktur gefertigt werden, wobei in dem textilen Teil Befestigungen, Kraftangriffe,
Aussparungen und Kraftverläufe berücksichtigt und durch entsprechende Gewebeausbildung,
Faserverschiebung, Abnäher usw. verwirklicht werden.
[0020] Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Tragelemente des Fahrkorbes, wie z.B. Fang-
oder Tragrahmenteile, zumindest teilweise in die Fahrkorbelemente integriert sind,
wobei die Fang- oder Tragfunktion übernehmenden Fahrkorbelemente zumindest teilweise
aus einem faserverstärkten Werkstoff gefertigt sind. Der Fahrkorb kann somit selbsttragend
ausgestaltet sein, wobei die erforderliche mechanische Stabilität der kombinierten
Fahrkorb- und Tragelemente aufgrund des Einsatzes von faserverstärktem Werkstoff auf
konstruktiv einfache Weise erzielt werden kann.
[0021] Es kann beispielsweise vorgesehen sein, daß zumindest ein Fahrkorbelement, vorzugsweise
zumindest ein Teilbereich einer Seitenwand des Fahrkorbes, aus einem faserverstärkten
Werkstoff gefertigt ist.
[0022] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Fahrkorbes sind mehrere Trag-
und/oder Fahrkorbelemente zu einem einteiligen Element zusammengefaßt. So können beispielsweise
Bereiche des Bodens und Bereiche der Seitenwände zu einteiligen faserverstärkten Elementen
zusammengefaßt sein, zum Beispiel als wannenförmiges Teil. Dies ermöglicht eine kostengünstige
Fertigung und Montage, wobei durch die vorzugsweise kraftflußgerechte Faserverstärkung
die erforderliche Festigkeit gewährleistet ist.
[0023] Der Einsatz von faserverstärktem Werkstoff bei einem Fahrkorb ist nicht auf dessen
Fahrkorb- oder Tragelemente beschränkt. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist
vielmehr vorgesehen, daß mindestens eine Tür des Fahrkorbes zumindest teilweise aus
faserverstärktem Werkstoff gefertigt ist. So können beispielsweise Türblätter, Türschwellen
oder das Gehänge einer Tür zumindest teilweise aus faserverstärktem Werkstoff hergestellt
sein.
[0024] Eine erhebliche Verringerung des zum Verfahren des Fahrkorbes erforderlichen Energieaufwandes
und der Fahrtwindgeräusche kann dadurch erzielt werden, daß die Fahrkorbaußenkontur
strömungsgünstig ausgebildet ist, beispielsweise in Fahrtrichtung im Boden- und/oder
Dekkenbereich eine konvexe Ausgestaltung aufweist und/oder abgerundete Ecken und Kanten.
Eine derartige Ausgestaltung kann bei Einsatz eines faserverstärkten Kunststoffes
auf kostengünstige Weise mit verschiedenen Herstellverfahren wie beispielsweise Preßtechnik,
RTM-Technik, Wickeltechnik oder Autoklavtechnik erzielt werden. Die bei Einsatz von
bisher nach Stand der Technik üblichen Blechtafeln auftretende strömungsungünstige
Profilierung kann entfallen, es können vielmehr strömungsgünstig abgerundete Formen
zum Einsatz kommen, so daß der Luftwiderstand des Fahrkorbes beträchtlich verringert
werden kann.
[0025] Vorzugsweise bildet der faserverstärkte Werkstoff ein Laminat. Dies gibt die Möglichkeit,
dekorativ zu gestaltende Sichtflächen, beispielsweise Holz- oder Edelstahloberflächen,
durch Einlaminieren von Deckfolien, Furnieren oder dünnen Dekorblechen als Deckschicht
in das Laminat zu erzielen, so daß auf kostengünstige Weise eine ästhetisch anspruchsvolle
Ausgestaltung des in Leichtbauweise ausgestalteten Fahrkorbes erzielt werden kann.
[0026] Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient
im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Seitenansicht eines Fahrkorbes mit einer vereinfachten Illustration
auftretender Kräfte;
- Figur 2:
- eine schematische Seitenansicht des Fahrkorbes gemäß Figur 1 mit vereinfachter Illustration
einer Faserverstärkung;
- Figur 3:
- eine schematische schaubildliche Darstellung eines Verstärkungsprofiles;
- Figur 4:
- eine Draufsicht auf das Verstärkungsprofil gemäß Figur 3;
- Figur 5:
- eine schematische schaubildliche Darstellung einer Ausführungsform eines Verstärkungsprofils
und
- Figur 6:
- eine Draufsicht auf das Verstärkungsprofil gemäß Figur 5.
[0027] In Figur 1 ist vereinfacht ein Fahrkorb 10 einer Aufzuganlage dargestellt, der entlang
in Figur 1 nur strichpunktiert angedeuteter, an sich bekannter Führungsschienen 12
mittels einer in der Zeichnung nicht dargestellten, an sich bekannten Antriebseinheit
verfahren werden kann. Der Fahrkorb 10 umfaßt einander seitlich gegenüberstehende
Seitenwände, wobei in der Zeichnung lediglich eine Seitenwand 14 ersichtlich ist.
Die Seitenwände 14 sind über einen Boden 16 sowie eine nach außen gewölbte Decke 18
miteinander verbunden. Der Fahrkorb 10 umfaßt außerdem zwei Fahrkorbtüren 20, 22,
über die der Innenraum des Fahrkorbes 10 zugänglich ist.
[0028] Der Decke 18 benachbart weist der Fahrkorb 10 eine schematisch dargestellte Fangvorrichtung
24 auf, die seitlich über die Seitenwände 14 vorsteht und mittels Fangzangen 26 die
Führungsschienen 12 umgreift, so daß der Fahrkorb 10 mittels der Fangzangen 26 an
den Führungsschienen 12 gehalten werden kann.
[0029] Der Fahrkorb 10 ist selbsttragend ausgestaltet, d.h. die Seitenwände 14, der Boden
16 und die Decke 18 bilden nicht nur Fahrkorbelemente zur Begrenzung des Innenraumes
des Fahrkorbes, sondern sie übernehmen gleichzeitig die Funktion von Tragelementen,
so daß separate Tragrahmenteile, beispielsweise in Form eines separaten Rucksackrahmens,
entfallen können.
[0030] Zur Veranschaulichung der wesentlichen mechanischen Kräfte, die auf den Fahrkorb
10 einwirken, wenn der Fahrkorb 10 mittels der Fangzangen 26 an den Führungsschienen
12 verzögert und anschließend gehalten wird, ist in Figur 1 durch den Pfeil 28 die
in die Führungsschienen 12 eingeleitete Fangkraft F
F illustriert, die Pfeile 30 veranschaulichen die auf den Boden 16 einwirkende Nutzlast
F
N, die aus Gründen der Vereinfachung als gleichmäßig über den Boden 16 verteilte Streckenlast
dargestellt ist, und die von den Fahrkorbtüren 20 und 22 auf den Boden 16 ausgeübten
Gewichtskräfte F
G werden durch die Pfeile 32 bzw. 34 symbolisiert. Alle weiteren Kräfte, die beim Betrieb
des Fahrkorbes 10 auftreten, wurden zur Erzielung einer besseren Übersichtlichkeit
weggelassen.
[0031] Die auf den Boden 16 einwirkenden Kräfte werden über die Seitenwände 14 und die Deckenwand
18 auf die Fangvorrichtung 24 übertragen. Hierzu sind die Seitenwände 14 sowie der
Boden 16 und die Decke 18 aus einem faserverstärkten Kunststoffmaterial gefertigt,
indem in das Kunststoffmaterial, beispielsweise ein Polymer, Endlosfasern, beispielsweise
Glas-, Aramid- oder Kohlenstofffasern, eingearbeitet sind, die den Wänden eine sehr
hohe Festigkeit verleihen. Dies ermöglicht eine erhebliche Gewichtsreduzierung des
Fahrkorbes 10.
[0032] Die Faserverstärkung erfolgt mittels sogenannter Endlosfasern, d.h. sehr langer Fasern,
wobei mehrere Lagen von Endlosfasern übereinander angeordnet sind. Der Verlauf der
Endlosfasern ist in Figur 2 am Beispiel der Seitenwände 14 vereinfacht dargestellt.
Die mehrlagige Faseranordnung der Seitenwände 14 umfaßt hierbei mindestens eine Lage
in Form eines Gewebes 36, das sich gleichmäßig über die einstückig ausgestalteten
Seitenwände 14 erstreckt. Zusätzlich kommt mindestens eine Lage strahlenförmig auf
die Fangvorrichtung 24 zulaufender Fasern 38 zum Einsatz, die an den sich in den Seitenwänden
14 ausbildenden Kraftflußverlauf angepaßt sind und somit eine belastungsoptimierte
Verstärkung der Seitenwände 14 sicherstellen. Die strahlenförmig angeordneten Fasern
38 sind unterschiedlich dicht gepackt dergestalt, daß die von den äußeren, den Fahrkorbtüren
20 und 22 benachbart angeordneten Randbereichen 40 bzw. 42 des Bodens 16 ausgehenden
Fasern dichter gepackt sind als die von einem zentralen Bereich 44 des Bodens 16 ausgehenden
Fasern. In der Anordnung und dem Verlauf der strahlenförmigen Fasern 38 spiegelt sich
somit die mechanische Belastung, die von dem Boden 16 über die Seitenwände 14 auf
die Fangvorrichtung 24 übertragen wird.
[0033] Die Figuren 3 und 4 zeigen vereinfacht eine Verstärkung, wie sie insbesondere für
den eine Tragfunktion übernehmenden Boden 16, aber auch für die Decke 18 und/oder
die Seitenwände 14 sowie auch für Teile der Fahrkorbtüren 20 und 22, beispielsweise
für deren Türblätter, zum Einsatz kommen kann. Hierbei findet ein zweilagiges Grundelement
46 Verwendung mit einer inneren Faserlage 48 und einer äußeren Faserlage 50. Die zusätzliche
Verstärkung des Grundelementes erfolgt durch Aufdoppelung, indem zwei weitere Faserlagen
in Form einer breiten Faserbahn 52 und einer schmalen Faserbahn 54 auf die äußeren
Faserlage 50 aufgebracht werden. Sämtliche Faserlagen 48 bis 54 sind in Kunststoffmaterial
eingebettet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel bilden die einzelnen Lagen der insgesamt
mit dem Bezugszeichen 56 belegten Verstärkung jeweils ein Fasergewebe, wobei das Gewebe
der zwischen der äußeren Faserlage 50 und der schmalen Faserbahn 54 positionierten
breiten Faserbahn 52 schräg zu den angrenzenden Geweben ausgerichtet ist, so daß die
Verstärkung 56 insgesamt eine Sandwich-Bauweise aufweist, die der Verstärkung 56 eine
besonders hohe Festigkeit verleiht.
[0034] Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Fahrkorbes 10 wird eine zusätzliche Erhöhung
der Festigkeit dadurch erzielt, daß eine profilbildende Verstärkung Verwendung findet,
wie sie in den Figuren 5 und 6 mit dem Bezugszeichen 58 skizziert ist. Die Erhöhung
der Festigkeit wird hierbei dadurch erzielt, daß bei einem zweilagigen Grundelement
60 mit einer inneren Faserlage 62 und einer äußeren Faserlage 64 die äußere Faserlage
in Form einer eine Rippe 66 bildenden Ausbuchtung angeordnet ist, wobei letztere zur
Formstabilisierung schon in der textilen Struktur mittels einer Quernaht 68 vernäht
ist.
[0035] Der Einsatz der zusätzlichen Verstärkungen 56 oder 58 sowie die belastungsoptimierte
Anordnung von Verstärkungsfasern, wie sie voranstehend unter Bezugnahme auf Figur
2 erläutert wurden, ermöglichen eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung des Fahrkorbes
10 in Leichtbauweise, wobei Fahrkorbteile aus faserverstärktem Kunststoffmaterial
gefertigt sind. Der Einsatz dieses Materials gibt außerdem die Möglichkeit, die Fahrkorbaußenkontur
strömungsgünstig auszugestalten, indem beispielsweise - wie in den Figuren 1 und 2
dargestellt - die Deckenwand 18 eine konvexe Ausgestaltung erhält, die eine Verringerung
des Strömungswiderstandes zur Folge hat.
1. Fahrkorb (10) für einen Aufzug zum Transport von Lasten und/oder Personen in einem
Aufzugschacht mit einen Boden (16), eine Decke (18) und Seitenwände (14) umfassenden
Fahrkorbelementen und mit eine Fang- oder Tragstruktur ausbildenden Tragelementen
zur Führung und Halterung des Fahrkorbes (10) an Führungen (12), wobei mindestens
ein Fahrkorb- oder Tragelement (14, 16, 18) zumindest teilweise aus einem faserverstärkten
Werkstoff gefertigt ist und der faserverstärkte Werkstoff ein Kunststoffmaterial umfasst,
in das Verstärkungsfasern eingebettet sind, wobei die Verstärkungsfasem mehrere übereinander angeordnete Lagen (48, 50, 52, 54) bilden
und die Verstärkungsfasern variabelaxial ausgerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsfasern ein räumliches Verstärkungsprofil (56, 58) bilden in Form
eines zweilagigen Grundelements (60) mit einer inneren Faserlage (62) und einer äußeren
Faserlage (64), wobei die äußerte Faserlage (64) in Form einer eine Rippe (66) bildenden
Ausbuchtung angeordnet ist, die zur Formstabilisierung schon in der textilen Struktur
mittels einer Quernaht (68) vernäht ist, und wobei die innere Faserlage (62) und die
äußere Faserlage (64) jeweils ein Fasergewebe bilden.
2. Fahrkorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffmaterial eingefärbt ist.
3. Fahrkorb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsfasern sogenannte Endlosfasern (38) umfassen.
4. Fahrkorb nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsfasern ein textiles Flächengebilde (36) bilden.
5. Fahrkorb nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Trag- und/oder Fahrkorbelement in Sandwich-Bauweise aufgebaut ist.
6. Fahrkorb nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Verstärkungsfasern (38) kraftflussgerecht gelegt ist.
7. Fahrkorb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Verstärkungsfasern (38) entsprechend der auf das faserverstärkte
Fahrkorb- oder Tragelement (14) einwirkenden Kräfte (30, 32, 34) unterschiedlich dicht
angeordnet ist.
8. Fahrkorb nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Verstärkungsfasern (38) entsprechend dem auf das faserverstärkte
Fahrkorb- oder Tragelement (14) einwirkenden Kraftflussverlauf ausgerichtet ist.
9. Fahrkorb nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente in die Fahrkorbelemente (14, 16, 18) zumindest teilweise integriert
sind, wobei die eine Fang- oder Tragfunktion übernehmenden Fahrkorbelemente (14, 16,
18) zumindest teilweise aus dem faserverstärkten Werkstoff gefertigt sind.
10. Fahrkorb nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Trag- und/oder Fahrkorbelemente zum einem einteiligen Element zusammengefasst
sind.
11. Fahrkorb nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrkorb (10) mindestens eine Tür (20, 22) aufweist, die zumindest teilweise
aus faserverstärktem Werkstoff gefertigt ist.
12. Fahrkorb (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrkorbaußenkontur unter Einsatz eines faserverstärkten Kunststoffes strömungsgünstig ausgebildet ist.
13. Fahrkorb (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der faserverstärkte Werkstoff ein Laminat bildet, wobei Sichtflächen des Laminates durch Einlaminieren von Deckfolien, Furnieren oder
dünnen Dekorblechen hergestellt sind.
14. Fahrkorb nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff ein teiltransparentes oder volltransparentes Kunststoffmaterial umfasst.
1. Elevator car (10) for an elevator for the transport of loads and/or persons in an
elevator shaft with elevator car elements comprising a floor (16), a ceiling (18)
and side walls (14), and with carrying elements forming a catching or carrying structure
for guiding and holding the elevator car (10) on guides (12), at least one elevator
car element or carrying element (14, 16, 18) being manufactured at least partially
from a fibre-reinforced material, and the fibre-reinforced material comprising a plastic
material in which reinforcement fibres are embedded, the reinforcement fibres forming
a plurality of layers (48, 50, 52, 54) arranged one over the other, and the reinforcement
fibres being aligned variable-axially, characterized in that the reinforcement fibres form a spatial reinforcement profile (56, 58) in the form
of a two-layered base element (60) with an inner fibre layer (62) and an outer fibre
layer (64), the outer fibre layer (64) being arranged in the form of a protrusion
which forms a rib (66) and for shape stabilization is already sewn in the textile
structure by means of a transverse seam (68), and the inner fibre layer (62) and the
outer fibre layer (64) each forming a fibre fabric.
2. Elevator car in accordance with claim 1, characterized in that the plastic material is dyed.
3. Elevator car in accordance with claim 1 or 2, characterized in that the reinforcement fibres comprise so-called endless fibres (38).
4. Elevator car in accordance with claim 1, 2 or 3, characterized in that the reinforcement fibres form a sheet-like textile structure (36).
5. Elevator car in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that at least one carrying element and/or elevator car element is built in sandwich construction.
6. Elevator car in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that at least some of the reinforcement fibres (38) are placed in accordance with the
flow of forces.
7. Elevator car in accordance with claim 6, characterized in that at least some of the reinforcement fibres (38) are arranged in varying degrees of
density in accordance with the forces (30, 32, 34) acting on the fibre-reinforced
elevator car element or carrying element (14).
8. Elevator car in accordance with claim 6 or 7, characterized in that at least some of the reinforcement fibres (38) are aligned in accordance with the
course of the flow of forces acting on the fibre-reinforced elevator car element or
carrying element (14).
9. Elevator car in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the carrying elements are at least partially integrated into the elevator car elements
(14, 16, 18), the elevator car elements (14, 16, 18) which assume a catching or carrying
function being at least partially made from the fibre-reinforced material.
10. Elevator car in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that a plurality of carrying elements and/or elevator car elements are combined to form
a one-piece element.
11. Elevator car in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the elevator car (10) comprises at least one door (20, 22) which is at least partially
made of fibre-reinforced material.
12. Elevator car (10) in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the outer contour of the elevator car is constructed aerodynamically using a fibre-reinforced
plastic material.
13. Elevator car (10) in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the fibre-reinforced material forms a laminate, visible surfaces of the laminate
being produced by laminating cover foils, veneers or thin decorative sheets.
14. Elevator car in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the material comprises a partly transparent or fully transparent plastic material.
1. Cabine mobile ou cabine d'ascenseur (10) pour un montecharge ou un ascenseur destiné
au transport de charges et/ou de personnes dans une gaine ou une cage d'ascenseur,
comprenant des éléments de cabine d'ascenseur englobant un plancher (16), un plafond
(18) et des parois latérales (14), et comprenant des éléments porteurs formant une
structure de retenue ou structure porteuse, pour le guidage et la retenue de la cabine
d'ascenseur (10) sur des guides (12), au moins un élément de cabine d'ascenseur ou
élément porteur (14, 16, 18) étant fabriqué au moins en partie en un matériau renforcé
de fibres, et le matériau renforcé de fibres englobant une matière synthétique dans
lequel sont noyées des fibres de renfort, les fibres de renfort formant plusieurs
couches (48, 50, 52, 54) agencées de manière superposée, et les fibres de renfort
étant orientées de façon axialement variable, caractérisée en ce que les fibres de renfort forment un profilé de renfort en trois dimensions (56, 58)
dans la forme d'un élément de base à deux couches (60) avec une couche de fibres interne
(62) et une couche de fibres externe (64), la couche de fibres externe (64) étant
agencée dans la forme d'une courbure formant une cannelure (66), laquelle est, pour
la stabilisation de la forme, déjà cousue dans la structure textile au moyen d'une
couture transversale (68), et la couche de fibres interne (62) et la couche de fibres
externe (64) formant chacune un tissu de fibres.
2. Cabine d'ascenseur selon la revendication 1, caractérisée en ce que la matière synthétique est colorée.
3. Cabine d'ascenseur selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée en ce que les fibres de renfort englobent des fibres dites fibres sans fin (38).
4. Cabine d'ascenseur selon les revendications 1, 2 ou 3 caractérisée en ce que les fibres de renfort forment une structure en nappe textile (36).
5. Cabine d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins un élément porteur et/ou un élément de cabine d'ascenseur est construit selon
une structure en sandwich.
6. Cabine d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins une partie des fibres de renfort (38) sont posées conformément au flux des
efforts.
7. Cabine d'ascenseur selon la revendication 6, caractérisée en ce qu'au moins une partie des fibres de renfort (38) sont agencées selon des densités différentes,
d'une manière correspondant aux efforts (30, 32, 34) agissant sur l'élément de cabine
d'ascenseur ou l'élément porteur (14) renforcé de fibres.
8. Cabine d'ascenseur selon la revendication 6 ou la revendication 7, caractérisée en ce qu'au moins une partie des fibres de renfort (38) sont orientées d'une manière correspondant
au gradient du flux d'effort agissant sur l'élément de cabine d'ascenseur ou l'élément
porteur (14) renforcé de fibres.
9. Cabine d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les éléments porteurs sont intégrés au moins partiellement aux éléments de cabine
d'ascenseur (14, 16, 18), les éléments de cabine d'ascenseur (14, 16, 18) qui assurent
une fonction porteuse ou de retenue, étant fabriqués au moins en partie dans le matériau
renforcé de fibres.
10. Cabine d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que plusieurs éléments porteurs et/ou éléments de cabine d'ascenseur sont réunis en un
élément d'un seul tenant.
11. Cabine d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la cabine d'ascenseur (10) présente au moins une porte (20, 22) qui est fabriquée
au moins en partie en un matériau renforcé de fibres.
12. Cabine d'ascenseur (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le contour extérieur de la cabine d'ascenseur utilisant une matière synthétique renforcée
de fibres est d'une configuration favorisant l'écoulement des fluides.
13. Cabine d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le matériau renforcé de fibres forme un stratifié, des couches visibles du stratifié
étant réalisées en intégrant, par stratification, des feuilles de couverture, des
placages ou de minces tôles décoratives.
14. Cabine d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le matériau est une matière synthétique partiellement transparente ou totalement
transparente.


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