| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 263 086 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
28.12.2005 Patentblatt 2005/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.04.2002 |
|
|
| (54) |
Schlitzstrahlerelement
Slot antenna
Antenne à fente
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB IT NL SE |
| (30) |
Priorität: |
31.05.2001 DE 10126469
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
04.12.2002 Patentblatt 2002/49 |
| (73) |
Patentinhaber: EADS Deutschland GmbH |
|
81663 München (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Solbach, Klaus, Dr.
45473 Mühlheim/Ruhr (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Meel, Thomas |
|
Patentassessor,
c/o Dornier GmbH
L H G 88039 Friedrichshafen 88039 Friedrichshafen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 310 531 US-A- 3 015 100
|
US-A- 2 818 565
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schlitzstrahlerelement nach dem Anspruch 1.
[0002] Schlitzstrahlerelemente, wie sie in der Hochfrequenztechnik als Antenne häufig verwendet
werden, umfassen einen sich in einer Längsrichtung erstreckenden Hohlleiter mit mindestens
einem Schlitz zur Abstrahlung eines Teils einer in dem Hohlleiter geführten elektromagnetischen
Welle. Im Bereich des Schlitzes ist oft ein aus einem leitfähigen Material bestehender
Stift als Mittel zur Anregung der Abstrahlung der Hohlleiterwelle aus dem Schlitz
vorgesehen. Ein solcher Schlitzstrahler ist z.B. aus DE 1 959 159 U bekannt. Im Ersatzschaltbild
repräsentiert dieser eine erste quergeschaltete Kapazität C1 am Hohlleiter.
[0003] Aus DE 33 10 531 A1, US 2,818,565 und US 3,015,100 sind aber auch Schlitzstrahlerelemente
bekannt, bei denen der Hohlleiter mit einem sich innen an der dem Schlitz gegenüberliegenden
Wand in Längsrichtung des Hohlleiters erstreckenden Steg versehen ist.
[0004] Im besonderen Fall eines symmetrisch aufgebauten Rechteck- Steghohlleiters, bei dem
sowohl ein sich in Längsrichtung des Hohlleiters erstreckender Schlitz als auch der
Steg bezüglich der Querausdehnung des Hohlleiters mittig angeordnet sind, ist der
besagte aus einem leitfähigen Material bestehende Stift ein notwendiges Mittel zur
Anregung der Abstrahlung der Hohlleiterwelle aus dem Schlitz. Das Wirkungsprinzip
besteht in einer unsymmetrischen Verzerrung der Feldverteilung in dem Hohlleiter unter
dem Schlitz. Die Schlitz-Stift-Kombination wirkt im Ersatzschaltbild wie ein quergeschalteter
Kondensator parallel zu einem Serienresonanzkreis. Zur Kompensation kann in der Hohlleitertechnik
eine induktive Blende eingesetzt werden. Deren Realisierung ist jedoch in der Praxis
schwierig und sie bewirkt darüber hinaus selbst eine auf die Anregung der Abstrahlung
rückwirkende Feldverzerrung.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein verbessertes Schlitzstrahlerelement zu schaffen.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Schlitzstrahlerelement gemäß den Merkmalen
des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Schlitzstrahlerelements
sind Gegenstand von Unteransprüchen.
[0007] Durch die Erfindung wird ein Schlitzstrahlerelement in Form eines rechteckigen Steg-Hohlleiters,
umfassend
- mindestens einen in der Mitte der einen Breitseite befindlichen Schlitz,
- einen in der Mitte der Innenoberfläche der anderen Breitseite angeordneten rechteckigen
Steg, wobei der Schlitz und der Steg sich jeweils entlang der Längsrichtung des Hohlleiters
erstrecken,
- innerhalb des Steg-Hohlleiters angeordnete Kopplungsmittel welche den Schlitz zur
Abstrahlung elektromagnetischer Energie anregen,
- auf der dem Schlitz zugewandten Oberfläche des Stegs ausgeführten Kompensationsmittel,
welche die durch die Kopplungsmittel verursachte Fehlanpassung des Hohlleiters an
den, den Hohlleiter mit elektromagnetischer Energie speisenden Generator kompensieren,
wobei die Kompensationsmittel derart ausgeführt sind, dass der Steg im Bereich des
Schlitzes eine stufenförmige Vertiefung aufweist.
[0008] Erfindungsgemäß sind die Kopplungsmittel durch einen an der mit dem Schlitz ausgeführten
einen Breitseite seitlich neben dem Schlitz angeordneten Stift gebildet und mit ihrer
Mitte über der seitlichen Begrenzung des Steges angeordnet.
[0009] Vorzugsweise stellt in einem Leitungsersatzschaltbild, in dem der Schlitz des Hohlleiters
als Serienresonanzkreis dargestellt ist, die stufenförmige Vertiefung eine zu dem
Serienresonanzkreis parallel geschaltete negative Kapazität dar.
[0010] Negative und positive Kapazität lassen sich mit Hilfe der Feldtheorie erklären. So
stellt das Kopplungsmittel im Bereich des Schlitzes eine positive Kapazität dar. Feldtheoretisch
läßt sich die Wirkung der Kopplungsmittel als Feldverzerrung, vorwiegend des elektrischen
Feldes der Leitung erklären. Dabei kommt es zu einer Erhöhung der Feldenergie um das
Kopplungsmittel, z.B. ein Stift herum. In einem Leitungsschaltbild kann diese Wirkung
als Kapazität dargestellt werden. Da die Konzentration des elektrischen Feldes vergrößert
wird, ist die Kapazität positiv.
[0011] Der Steg auf der dem Schlitz gegenüberliegenden Breitseite des Hohlleiters ist in
einem Ersatzschaltbild ebenfalls als Kapazität darstellbar. Durch die erfindungsgemäße
stufenförmige Vertiefung des Steges wird der Steg verkleinert, was eine Erniedrigung
der Feldenergie bewirkt. Die Kapazität besitzt somit einen negativen Wert.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Mittel zur Anregung
der Abstrahlung der Hohlleiterwelle durch einen seitlich neben dem Schlitz angeordneten
Stift aus einem leitfähigen Material gebildet.
[0013] Vorzugsweise ist der Stift bezüglich der Längsrichtung des Hohlleiters in Höhe der
Mitte des Schlitzes angeordnet.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die stufenförmige Vertiefung einen rechteckigen
Querschnitt mit einer Länge D und einer Höhe H parallel und/oder senkrecht zur Längsrichtung
des Steges auf. Die Länge D und die Länge H der stufenförmigen Vertiefung sind vorteilhaft
derart gewählt, dass C
1 + C
2 = 0 gilt, wobei C
1 die in einem Leitungsersatzschaltbild als Kapazität C
1 darzustellenden Kopplungsmittel und C
2 die in einem Leitungsersatzschaltbild als negative Kapazität C
2 darzustellenden stufenförmigen Vertiefung in dem Steg ist.
[0015] Die stufenförmige Vertiefung und der Schlitz sind vorteilhaft bezüglich der Längsrichtung
des Hohlleiters mittig zueinander angeordnet.
[0016] Die Breite B des Steges ist vorteilhaft größer als die Breite b des Schlitzes.
[0017] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1a
- in perspektivischer Seitenansicht einen Ausschnitt eines Schlitzstrahlerelements gemäß
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Fig. 1b
- eine Draufsicht des in Fig. 1a gezeigten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Schlitzstrahlerelements; und
- Fig. 2
- ein Ersatzschaltbild des erfindungsgemäßen Schlitzstrahlerelements nach den Fig. 1a
und 1b.
[0018] Fig. 1a und 1b zeigen ausschnittsweise Schlitzstrahlelement in Form eines Rechteck-Steghohlleiters
mit zwei Breitseiten 4, 9 sowie zwei Schmalseiten 7, 8. An seiner einen (ersten) Breitseite
4 ist der Hohlleiter 1 mit einem Schlitz 2 versehen, der sich in Längsrichtung des
Hohlleiters 1 erstreckt. Der Schlitz 2 dient zur Abstrahlung eines Teils einer in
dem Hohlleiter geführten elektromagnetischen Welle. Die Länge des Schlitzes 2 beträgt
bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die halbe Wellenlänge λ/2 der Arbeitsfrequenz,
d.h. der Resonanzfrequenz des Schlitzstrahlerelements. Der ersten Breitseite 4 des
Rechteckhohlleiters gegenüberliegend befindet sich eine andere (zweite) Breitseite
9, an deren Innenseite dem Schlitz 2 gegenüberliegend ein sich ebenfalls in Längsrichtung
des Hohlleiters 1 erstreckender Steg 3 vorgesehen ist. Im Bereich des Schlitzes 2,
nämlich in Längsrichtung des Hohlleiters 1 betrachtet in dessen Mitte, ist ein Stift
5 aus einem elektrisch leitfähigen Material angeordnet, durch welchen Mittel zur Anregung
der Abstrahlung der Hohlleiterwelle aus dem Schlitz 2 gebildet sind. Der Stift 5 bewirkt
eine unsymmetrische Verzerrung der Feldverteilung in dem Hohlleiter im Bereich des
Schlitzes, wodurch es der Hohlleiterwelle gestattet wird, aus dem Schlitz 2 zur Abstrahlung
auszutreten. Ohne solche Mittel zur Anregung der Abstrahlung würde ein Rechteck-Steghohlleiter
der dargestellten Art, bei dem sowohl der Schlitz 2 als auch der Steg 3 in der Hohlleiter-Mitte
verlaufen, nicht abstrahlen.
[0019] Bezugnehmend auf Fig. 2, bildet der Stift 5, bzw. allgemein gesprochen, die Mittel
zur Anregung der Abstrahlung der Hohlleiterwelle aus dem Schlitz 2, eine Kapazität
C
1, welche einem den Schlitz 2 repräsentierenden Serienresonanzkreis LCR parallel geschaltet
ist. Die Kapazität C
1 bedeutet eine Belastung dieses Serienresonanzkreises LCR mit einem kapazitiven Blindwiderstand.
[0020] Wiederum zurückkehrend zu Fig. 1a und 1b ist an dem Steg 3 im Bereich des Schlitzes
2 eine stufenförmige Vertiefung 6 ausgebildet. Diese stufenförmige Vertiefung 6 repräsentiert
für die sich in dem Hohlleiter 1 ausbreitende Welle eine zweite quergeschaltete Kapazität
C
2, welche die durch den Stift 5 repräsentierte erste quergeschaltete Kapazität C
1 zumindest teilweise kompensiert. Die stufenförmige Vertiefung 6 hat von der Seite
gesehen eine rechteckige Form mit einer Länge D und einer Höhe H. Quer zur Längsrichtung
des Hohlleiters 1 gesehen hat die stufenförmige Vertiefung 6, deren Breite der des
Steges 3 entspricht, einen ebenfalls rechteckigen Querschnitt. Die Länge D und die
Höhe H der stufenförmigen Vertiefung 6 sind so gewählt, daß sich die Kapazität C
1 der Mittel zur Anregung zur Abstrahlung aus dem Schlitz 2, also des leitenden Stiftes
5, und die Kapazität C
2 der stufenförmigen Vertiefung 6 gerade aufheben, also gilt C
1 + C
2 = 0. Die stufenförmige Vertiefung 6 hat somit eine resultierende negative Kapazität,
welche der (positiven) Kapazität der Mittel, d.h. des Stiftes 5, zur Anregung der
Abstrahlung aus dem Schlitz 2 gerade entgegengerichtet ist.
[0021] Der die Mittel zur Abstrahlung aus dem Schlitz 2 bildende Stift 5 ist bezüglich der
Längsrichtung des Hohlleiters 1 mittig an dem Schlitz 2 angeordnet. Der Steg 3 hat
quer zur Längsrichtung des Hohlleiters 1 gesehen einen rechteckigen Querschnitt, wobei
die Breite B des Steges 3, und damit auch die der stufenförmigen Vertiefung 6, größer
als die Breite b des Schlitzes 2 ist. Der seitlich neben dem Schlitz 2 angeordnete
Stift 5 befindet sich mit seiner Mitte ungefähr über der seitlichen Begrenzung des
Steges 3. Die stufenförmige Vertiefung 6 ist bezüglich der Längsrichtung des Hohlleiters
1 mittig an dem Schlitz 2 angeordnet.
[0022] Die resultierende Wirkung der kombinierten Anordnung des die Mittel zur Abstrahlung
der Hohlleiterwelle bildenden Stiftes 5 und der durch die Vertiefung 6 gebildeten
Stufenform besteht in einer Anregung der Abstrahlung der Hohlleiterwelle aus dem Schlitz
2 ohne eine Belastung der Schaltung mit einem kapazitiven Blindwiderstand.
1. Schlitzstrahlerelement in Form eines rechteckigen Steg-Hohlleiters (1) umfassend
- mindestens einen in der Mitte der einen Breitseite (4) des rechleckigen Steg-Hohlleiters
(1) befindlichen Schlitz (2),
- einen in der Mitte der Innenoberfläche der anderen Breitseite (9) des rechleckigen
Steg-Hohlleiters (1) angeordneten rechteckigen Steg (3), wobei der Schlitz (2) und
der Steg (3) sich jeweils entlang der Längsrichtung des Steg-Hohlleiters (1) erstrecken,
- innerhalb des Steg-Hohlleiters (1) angeordnete Kopplungsmittel.(5) welche den Schlitz
(2) zur Abstrahlung elektromagnetischer Energie anregen,
- auf der dem Schlitz (2) zugewandten Oberfläche des Stegs (3) ausgeführte Kompensationsmittel
(6), welche die durch die Kopplungsmittel (5) verursachte Fehlanpassung des Steg-Hohlleiters
(1) an den, den Steg-Hohlleiter
(1) mit elektromagnetischer Energie speisenden Generator kompensieren, wobei die Kompensationsmittel
(6) derart ausgeführt sind, dass der Steg (3) im Bereich des Schlitzes (2) eine stufenförmige
Vertiefung aufweist.
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kopplungsmittel (5) durch einen an der mit dem Schlitz (2) ausgeführten einen
Breitseite (4) seitlich neben dem Schlitz angeordneten Stift gebildet und mit ihrer
Mitte über der seitlichen Begrenzung des Steges (3) angeordnet sind.
2. Schlitzstrahlerelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Leitungsersatzschaltbild, in dem der Schlitz (2) des Steg-Hohlleiters (1)
als Serienresonanzkreis (LCR) dargestellt ist, die stufenförmige Vertiefung (6) eine
zu dem Serienresonanzkreis (LCR) parallel geschaltete negative Kapazität (C2) ist.
3. Schlitzstrahlerelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsmittel (5) durch einen seitlich neben dem Schlitz (2) angeordneten Stift
aus einem leitfähigen Material gebildet sind
4. Schlitzstrahlerelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift in Höhe der Mitte des Schlitzes (2) angeordnet ist.
5. Schlitzstrahlerelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die stufenförmige Vertiefung (6) einen rechteckigen Querschnitt parallel und/oder
senkrecht zur Längsrichtung des Steges (3) aufweist und eine Länge D und eine Höhe
H hat.
6. Schlitzstrahlerelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bezüglich der Längsrichtung des Steg-Hohlleiters (1) die stufenförmige Vertiefung
und der Schlitz (2) mittig zueinander angeordnet sind.
7. Schlitzstrahlerelement nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge D und die Länge H der stufenförmigen Vertiefung (6) derart gewählt sind,
dass gilt C1 + C2 = 0, wobei C1 die in einem Leitungsersatzschaltbild als Kapazität C1 darzustellenden Kopplungsmittel (5) und C2 die in einem Leitungsersatzschaltbild als negative Kapazität C2 darzustellenden stufenförmigen Vertiefung in dem Steg (3) ist.
8. Schlitzstrahlerelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite B des Steges (3) größer als die Breite b des Schlitzes (2) ist.
1. Slotted antenna element in the form of a rectangular waveguide stub (1) having
- at least one slot (2) which is located in the centre of one broad face (4) of the
rectangular waveguide stub (1),
- rectangular waveguide stub (3) which is arranged in the centre of the inner surface
of the other broad face (9) of the rectangular waveguide stub (1), with the slot (2)
and the stub (3) each extending along the longitudinal direction of the waveguide
stub (1),
- coupling means (5), which are arranged within the waveguide stub (1) and excite
the slot (2) to emit electromagnetic energy,
- compensation means (6) which are formed on the surface of the stub (3) facing the
slot (2) and compensate for the mismatch, that is caused by the coupling means (5)
between the waveguide stub (1) and the generator which feeds electromagnetic energy
to the waveguide stub (1), with the compensation means (6) being designed such that
the stub (3) has a depression in the form of a step in the area of the slot (2),
characterized in that
the coupling means (5) are formed by means of a pin, which is arranged at the side
alongside the slot on the broad face (4) which is formed with the slot (2), and are
arranged with their centre above the side boundary of the stub (3).
2. Slotted antenna element according to Claim 1, characterized in that the depression (6) which is in the form of a step is a negative capacitance (C2), which is connected in parallel with the series resonant circuit (LCR), in a line
equivalent circuit in which the slot (2) in the waveguide stub (1) is represented
as the series resonance circuit (LCR).
3. Slotted antenna element according to one of the preceding claims, characterized in that the coupling means (5) are formed by a pin which is arranged at the side alongside
the slot (2) and is composed of a conductive material.
4. Slotted antenna element according to one of the preceding claims, characterized in that the pin is arranged at the same height as the centre of the slot (2).
5. Slotted antenna element according to one of the preceding claims, characterized in that the depression (6) which is in the form of a step has a rectangular cross section
parallel to and/or at right angles to the longitudinal direction of the stub (3),
and has a length (D) and a height (H).
6. Slotted antenna element according to Claim 6, characterized in that the depression which is in the form of a step and the slot (2) are arranged centrally
with respect to one another with reference to the longitudinal direction of the waveguide
stub (1).
7. Slotted antenna element according to one of Claims 5 or 6, characterized in that the length D and the length H of the depression (6) which is in the form of a step
are chosen such that C1 + C2 = 0 where C1 is the coupling means (5), which can be represented as the capacitance C1 in a line equivalent circuit and C2 is the depression in the stub (3) which is in the form of a step and can be represented
as a negative capacitance C2 in a line equivalent circuit.
8. Slotted antenna element according to one of the preceding claims, characterized in that the width B of the stub (3) is greater than the width b of the slot (2).
1. Fente rayonnante sous la forme d'un guide d'onde rectangulaire à moulure (1) comprenant
- au moins une fente (2) qui se trouve au centre de l'un des côtés larges (4) du guide
d'onde rectangulaire à moulure (1),
- une moulure rectangulaire (3) disposée au centre de la surface intérieure de l'autre
côté large (9) du guide d'onde rectangulaire à moulure (1), la fente (2) et la moulure
(3) s'étendant à chaque fois le long de la direction longitudinale du guide d'onde
à moulure (1),
- des moyens de couplage (5) disposés à l'intérieur du guide d'onde à moulure (1),
lesquels excitent la fente (2) pour rayonner de l'énergie électromagnétique,
- des moyens de compensation (6) réalisés sur la surface de la moulure (3) faisant
face à la fente (2), lesquels compensent la désadaptation du guide d'onde à moulure
(1) provoquée par les moyens de couplage (5) au générateur qui alimente le guide d'onde
à moulure (1) en énergie électromagnétique, les moyens de compensation (6) étant réalisés
de telle sorte que la moulure (3) présente un enfoncement étagé dans la zone de la
fente (2),
caractérisée en ce que les moyens de couplage (5) sont formés par une broche disposée sur l'un des côtés
larges (4) réalisé avec la fente (2) et latéralement à côté de la fente et sont disposés
avec leur centre sur la délimitation latérale de la moulure (3).
2. Fente rayonnante selon la revendication 1, caractérisée en ce que dans un schéma équivalent de la ligne dans laquelle la fente (2) du guide d'onde
à moulure (1) est représentée sous la forme d'un circuit résonant série (LCR), l'enfoncement
étagé (6) est un condensateur négatif (C2) branché en parallèle avec le circuit résonant série (LCR).
3. Fente rayonnante selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les moyens de couplage (5) sont formés par une broche en matériau conducteur disposée
latéralement à côté de la fente (2).
4. Fente rayonnante selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la broche est disposée à hauteur du centre de la fente (2).
5. Fente rayonnante selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'enfoncement étagé (6) présente une section transversale rectangulaire parallèle
et/ou perpendiculaire au sens longitudinal de la moulure (3) et possède une longueur
D et une hauteur H.
6. Fente rayonnante selon la revendication 6, caractérisée en ce que concernant le sens longitudinal du guide d'onde à moulure (1), l'enfoncement étagé
et la fente (2) sont disposés au centre l'un par rapport à l'autre.
7. Fente rayonnante selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisée en ce que la longueur D et la hauteur H de l'enfoncement étagé (6) sont choisies de telle sorte
que C1 + C2 = 0, C1 étant le moyen de couplage (5) à représenter sous la forme d'un condensateur C1 dans un schéma équivalent de la ligne et C2 étant l'enfoncement étagé dans la moulure (3) à représenter sous la forme d'un condensateur
négatif C2 dans un schéma équivalent de la ligne.
8. Fente rayonnante selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la largeur B de la moulure (3) est supérieure à la largeur b de la fente (2).

