| (19) |
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(11) |
EP 1 264 079 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.01.2005 Patentblatt 2005/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.03.2001 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F01D 17/16 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2001/000139 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/069044 (20.09.2001 Gazette 2001/38) |
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| (54) |
LEITAPPARAT FÜR EINE AXIAL DURCHSTRÖMTE ABGASTURBINE
DISTRIBUTOR FOR AN EXHAUST GAS TURBINE WITH AN AXIAL FLOW
DISTRIBUTEUR POUR TURBINE A GAZ D'ECHAPPEMENT A FLUX AXIAL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
17.03.2000 DE 10013335
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.12.2002 Patentblatt 2002/50 |
| (73) |
Patentinhaber: ABB Turbo Systems AG |
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5400 Baden (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BEHRENDT, Detlef
79790 Rheinheim (DE)
- BAETS, Jozef
CH-5400 Baden (CH)
- SEILER, Martin
CH-5430 Wettingen (CH)
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| (74) |
Vertreter: ABB Patent Attorneys |
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c/o ABB Schweiz AG,
Intellectual Property (CH-LC/IP),
Brown Boveri Strasse 6 5400 Baden 5400 Baden (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 558 477 DE-A- 3 516 685 US-A- 2 671 634
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DE-A- 2 301 141 GB-A- 907 373
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
TECHNISCHES GEBIET
[0001] Bei der Erfindung wird ausgegangen von einem Leitapparat nach dem Oberbegriff von
Patentanspruch 1. Dieser Leitapparat ist einer axial angeströmten Abgasturbine vorgeschaltet
und weist in einem abgasführenden Strömungskanal axialsymmetrisch zur Turbinenachse
angeordnete Leitschaufeln auf, welche jeweils um eine radial geführte Achse schwenkbar
sind, und eine die Leitschaufeln um die Schwenkachse verstellende Schwenkvorrichtung.
Mit einem solchen Leitapparat kann durch Schwenken der Leitschaufeln die Grösse der
vom Abgas durchströmten Querschnittsfläche des Strömungskanals verändert werden und
kann die Abgasturbine so in besonders vorteilhafter Weise an sich verändernde Abgasströmungen
angepasst werden, wie sie etwa bei Teillastbetrieb eines das Abgas liefernden Verbrennungsmotors
auftreten.
STAND DER TECHNIK
[0002] Ein derartiger Leitapparat ist beispielsweise in EP 0 131 719 B1, insbesondere Ausführungsform
gemäss den Figuren 3 bis 5, beschrieben. Bei diesem Leitapparat ist konzentrisch zum
Turbinenlaufradrad ein in einer Richtung beständig mit einer Verstellkraft beaufschlagter
Verstellring vorgesehen, welcher im Strömungskanal radial aussen angeordnet ist. Jede
der Leitschaufeln ist um eine radial ausgerichtete und im Bereich der Schaufelvorderkante
befindliche Achse schwenkbar. Die Hinterkante jeder Leitschaufel liegt an einer Stirnfläche
des Verstellrings an. Durch Verstellen des Verstellrings parallel zur Turbinenachse
können die Leitschaufeln zwischen zwei Endstellungen geschwenkt werden und es kann
so eine gleichförmige Anströmung des Turbinenlaufrads erreicht werden. In Abhängigkeit
von der Stärke der Abgasströmung stellen sich die Leitschaufeln automatisch in die
jeweils günstigste Winkelstellung ein.
[0003] In der DE-C1-36 23 001 und der DE-C2-41 00 224 sind jeweils Leitapparate offenbart,
bei denen an jede der Leitschaufeln ein durch eine Gehäusewand radial nach aussen
aus dem Strömungskanal geführter Schaufelschaft angesetzt ist. Der Schaufelschaft
ist mit seinem nach aussen geführten Teil um eine Schwenkachse drehbar gelagert. Bei
dem in der DE-C2-41 00 224 offenbarten Leitapparat wird das Verstellen der Leitschaufeln
mittels eines an jedem Schaftende befestigten Zahnsegmentes bewirkt, das jeweils mit
einem ausserhalb des Strömungskanals angeordneten und um die Turbinenachse drehbaren
Zahnkranz zusammenwirkt.
[0004] Beim Leitapparat der DE-C1-36 23 001 erfolgt das Verstellen der Leitschaufeln durch
einen ausserhalb des Strömungskanals angeordneten und um die Turbinenachse drehbaren
Stellring sowie einen ein Drehmoment vom Stellring auf den Schaufelschaft jeder Leitschaufel
übertragenden Stellhebel. Der Stellring ist mittels Wälzkörpern verdrehbar auf Verbindungslaschen
eines Befestigungsringes gelagert, der am Turbinengehäuse befestigt ist. Aufgrund
der grossen Kräfte, die beim Verstellen des Stellringes übertragen werden müssen,
birgt diese Konstruktion, die Gefahr, dass die Bauteile sich verklemmen und es zu
einer Selbsthemmung kommt. Siehe hierzu auch CH-A-558 477.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0005] Die Erfindung, wie sie in den Patentansprüchen definiert ist, löst die Aufgabe, einen
Leitapparat der eingangs genannten Art anzugeben, welcher sich trotz einfachen Aufbaus
auch bei erschwerten Betriebsbedingungen durch grosse Zuverlässigkeit auszeichnet.
[0006] Ein Stellring, der Teil eines der eingangs genannten Art gehörenden Leitapparates
ist, ist erfindungsgemäss mit seiner Aussenfläche auf Wälzkörpern gelagert, die jeweils
als einarmige Hebel ausgeführt sind und an einem als Tragring ausgebildeten Bauteil
einer Gehäusewand schwenkbar gelagert sind. Durch diese Lagerung wird einer Selbsthemmung
des Leitapparats entgegengetreten. Der Leitapparat zeichnet sich daher durch eine
grosse Betriebssicherheit und eine lange Lebensdauer aus und kann zudem in äusserst
einfacher Weise mit Verstellkraft beaufschlagt werden.
[0007] Besonders vorteilhaft ist es, die vom Tragring abgewandten Enden der Hebelarme so
auszugestalten, dass jeweils eine am Stellring befestigte Führungsnocke in den Hebelarm
eingreifen kann. Ebenfalls sehr günstig ist es, in diesen Enden Führungsnuten vorzusehen,
welche jeweils einen Abschnitt des Stellrings führen. Die Führungsnuten weisen jeweils
einen auf der Aussenfläche des Stellrings aufliegenden, gegenläufig zur Aussenfläche
gekrümmten Nutgrund auf, auf welchem sich ein Abschnitt der Aussenseite des Rings
abwälzen kann.
[0008] Unerwünscht grosse Lagerkräfte am Schaufelschaft werden vermieden, wenn der nach
aussen geführte Teil des Schaufelschafts auf zwei radial gegeneinander versetzt angeordneten
Lagerstellen gehalten ist. Die Lagerstellen sind mit Vorteil in dem als Tragring ausgebildeten
Bauteil der Gehäusewand angeordnet. Der Tragring und die an den Lagerstellen schwenkbar
geführten Leitschaufeln können dann äusserst einfach in die Abgasturbine eingebaut
oder - falls erwünscht - in einfacher Weise leicht ausgebaut werden. Geringe Lagerkräfte
an den beiden Lagerstellen sind mit Sicherheit gewährleistet, wenn die Lagerstellen
weit auseinanderliegen. Daher weist der Tragring in radialer Richtung eine grosse
Bauhöhe auf.
[0009] Um den Tragring vor grossen Temperaturdifferenzen und damit grossen thermischen Spannungen
zu schützen, welche die Zuverlässigkeit und Lebensdauer des Leitapparates beeinträchtigen
können, ist der Tragring an seiner Innenseite durch einen den Strömungskanal nach
aussen begrenzenden Entlastungsring von dem heissen Abgase führenden Strömungskanal
abgeschirmt. Obwohl der Tragring an seiner Aussenseite mit Umgebungsluft in Kontakt
kommt, können auf dies Weise grosse thermische Belastungen stark reduziert werden.
[0010] Um eine einfache und sichere Verstellung der Leitschaufeln zu gewährleisten, sollten
die im Leitapparat nach der Erfindung vorgesehenen Stellhebel an ihren einen Enden
jeweils mit dem Schaufelschaft verbunden sein und an ihren anderen Ende in einer Nut
des Stellrings geführt sein. Dies lässt sich mit einfachen Mitteln mit Vorteil dadurch
erreichen, dass der Stellhebel auf den Schaufelschaft aufgesteckt ist, und dass am
Stellhebel ein auf dem Stellring abgestützter Abstandshalter befestigt ist. Der Abstandshalter
sorgt dann dafür, dass unabhängig von der Position des Stellhebels stets eine sichere
und gute Kraftübertragung vom Stellring auf den Schaufelschaft gewährleistet ist,
und dass Selbsthemmung des Leitapparates nach der Erfindung mit Sicherheit vermieden
wird. Beim Fehlen eines Abstandshalters könnte sich der Stellhebel während des Betriebs
des Leitapparats aufgrund von äusseren Kräften, wie beispielsweise Motorschwingungen,
sonst vom Schaufelschaft weg in Richtung Stellring verschieben. Beim Verstellen des
Leitapparates müsste der Stellring dann den Stellhebel gegen die grossen Reibungskräfte
der Steckverbindung zurückschieben, was zum Klemmen und zur Selbsthemmung des Leitapparates
führen könnte. Eine sichere und gute Kraftübertragung ist auch dann gewährleistet,
wenn der Stellhebel auf den Schaufelschaft aufgesteckt ist, und wenn am Stellhebel
ein den Schaufelschaft hintergreifendes Sicherungselement befestigt ist. Diese Kraftübertragung
zeichnet sich durch eine besonders hohes Mass an Sicherheit aus, da im Unterschied
zum Abstandshalter das Sicherungselement während des Betriebs des Leitapparates nur
mit relativ geringen Formänderungskräften belastet wird. In jedem Fall ist es jedoch
sehr zu empfehlen, den Stellhebel an seinem in der Nut des Stellrings geführten Ende
nach Art eines Kugelkopfes auszubilden, da dann Kraft bzw. Drehmoment vom Stellring
praktisch spielfrei auf den Schaufelschaft übertragen wird. Aus Gründen der Platzersparnis
empfiehlt es sich, jeden der Stellhebel zwischen den beiden Lagerstellen mit dem Schaufelschaft
zu verbinden.
[0011] Ist in den Tragring ein mit einer Kühlmittelquelle verbindbarer Kühlkanal eingeformt,
welcher über die Gehäusedurchführungen der Schaufelschäfte in den Strömungskanal geführt
ist, so werden Lebensdauer und Betriebssicherheit des Leitapparates nach der Erfindung
zusätzlich erhöht. Zugleich kann hierdurch das Austreten von heissem und aggressivem
Abgas aus dem Strömungskanal mit grosser Sicherheit vermieden werden.
[0012] Es ist empfehlenswert, den Schaufelschaft derart an die Leitschaufel anzusetzen,
dass die Schwenkachse zwischen der Vorderkante und einer die Schaufeldruckpunkte verbindenden
Linie der Leitschaufel verläuft. Die Schaufeln sind dann stets mit einem durch die
Abgasströmung erzeugten definierten Drehmoment belastet. Bei bestimmten Betriebsbedingungen
sonst möglicherweise entstehendes Schwingen der Leitschaufel kann so mit Sicherheit
vermieden oder zumindest wesentlich unterdrückt werden. Bei Ausfall des Leitapparates
werden die Leitschaufeln dann durch die Abgasströmung geöffnet, wodurch die Drehzahl
des Abgasturbine herabgesetzt und ein Überdrehen vermieden wird.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0013] Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Hierbei zeigt:
- Fig.1
- eine Aufsicht auf einen längs der Turbinenachse geführten Schnitt durch den Turbinenteil
eines Abgasturboladers mit einer ersten Ausführungsform des Leitapparats nach der
Erfindung,
- Fig.2
- einen vergrössert dargestellten Ausschnitt aus Fig.1,
- Fig.3
- eine Draufsicht auf einen Stellhebel einer zweiten Ausführungsform des Leitapparates
nach der Erfindung, und
- Fig.4
- eine Draufsicht in Richtung eines Pfeils IV auf das Gaseintrittsgehäuse und den Leitapparat
des Turbinenteils gemäss Fig.1 in perspektivischer Darstellung.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0014] In allen Figuren beziehen sich gleiche Bezugszeichen auf gleichwirkende Teile. In
Figur 1 ist von einem Abgasturbolader lediglich das Turbinenteil mit einer Abgasturbine
dargestellt. Diese Abgasturbine weist einen um eine Achse 1 drehbaren Rotor 2 mit
einem Turbinenlaufrad und daran befestigten Laufschaufeln 3 auf sowie ein Turbinengehäuse
4 und ein Leitapparat 5 mit einem axialsymmetrisch zur Turbinenachse 1 angeordneten
Kranz von verstellbaren Leitschaufeln 6 und mit einer Schwenkvorrichtung 7. Die Leitschaufeln
6 können jeweils durch Drehen um eine in radialer Richtung geführte Achse 8 in beliebige
Winkelpositionen zwischen zwei Endstellungen geschwenkt werden.
[0015] Der Rotor 2 ist in gasdichter Weise aus dem Turbinengehäuse 4 zu einer nicht dargestellten
Lagerstelle geführt und trägt an seinem in Fig. 1 links gelegenen Ende ein aus der
Figur 1 nicht mehr ersichtliches Verdichterrad.
[0016] Das Turbinengehäuse 4 enthält ein Gaseintrittsgehäuse 9 mit einer axialsymmetrisch
angeordneten Eintrittsöffnung 10 und ein Gasaustrittsgehäuse 12 mit einer radial ausgerichteten
Austrittsöffnung 13. Zwischen Eintrittsöffnung 10 und Austrittsöffnung 13 erstreckt
sich ein vom Turbinengehäuse 4 begrenzter Strömungskanal 14. Durch die Eintrittsöffnung
10 wird mittels Pfeilen symbolisiertes heisses Abgas 15 aus einer nicht dargestellten
Abgasquelle, insbesondere einem Verbrennungsmotor, zugeführt. Dieses heisse Abgas
15 wird zunächst in einem in Richtung der Turbinenachse 1 ausgerichteten Abschnitt
des Strömungskanals 14 geführt. In diesem Abschnitt wird das Abgas 15 über die Leitschaufeln
6 und die Laufschaufeln 3 geführt. Stromabwärts der Laufschaufeln 3 tritt das Abgas
15 in einen durch das Gasaustrittsgehäuse 12 begrenzten Abschnitt des Strömungskanals
14 ein, in welchem es von der Achse 1 nach aussen weggeführt und über die Austrittsöffnung
13 schliesslich aus dem Turbinengehäuse 4 entfernt wird.
[0017] Aus Figur 2 sind die Einzelheiten des Leitapparats 5 ersichtlich. Der Leitapparat
5 ist an einem zwischen dem Gaseintritts- 9 und dem Gasaustrittsgehäuse 12 mittels
Schrauben eingespannten Tragring 16 gehalten. Zwischen den beiden Gehäusen 9 und 12
ist ferner ein vom Tragring 16 thermisch entkoppelter Entlastungsring 17 eingespannt,
welcher den Strömungskanal 14 im Bereich der Leitschaufeln 6 radial nach aussen begrenzt
und dadurch den Tragring 16 gegenüber der direkten Wirkung der heissen Abgase abschirmt
und damit thermisch entlastet. Ein an jede der Leitschaufeln 6 angesetzter Schaufelschaft
18 ist durch die als Gehäusewand wirkenden Ringe 17 und 16 radial nach aussen aus
dem Strömungskanal 14 geführt. Der Schaufelschaft 18 ist mit seinem nach aussen geführten
Teil um die Schwenkachse 8 drehbar gelagert. Die Drehbewegung wird eingeleitet durch
einen ausserhalb des Strömungskanals 14 angeordneten und um die Turbinenachse 1 drehbaren
Stellring 19 sowie einen ein Drehmoment vom Stellring 19 auf den Schaufelschaft 18
jeder Leitschaufel übertragenden Stellhebel 20.
[0018] Ersichtlich ist der Schaufelschaft 18 derart an die Leitschaufel 6 angesetzt, dass
die Schwenkachse 8 zwischen der Vorderkante 21 und einer die Schaufeldruckpunkte verbindenden
Linie 22 der Leitschaufel verläuft. Hierdurch ist sichergestellt, dass die Abgasströmung
die Leitschaufel 6 stets mit einem definierten Drehmoment belastet, wodurch unerwünschtes
Flattern und Schwingen der Leitschaufel während des Betriebs der Abgasturbine weitgehend
unterdrückt werden.
[0019] Der nach aussen geführte Teil des Schaufelschafts 18 ist an zwei radial gegeneinander
versetzt angeordneten Stellen 23, 24 gelagert. Die beiden Lagerstellen 23, 24 sind
in dem als Abschnitt des Gehäuses 4 verwendeten Tragring 16 angeordnet. Da sich zwischen
Tragring 16 und Strömungskanal 14 der Entlastungsring 17 befindet, kann der Tragring
16 in radialer Richtung gross bemessen werden, ohne dass zu befürchten ist, dass er
unerwünscht hohen thermischen Spannungen ausgesetzt ist. Die beiden Lagerstellen 23
und 24 können daher in radialer Richtung relativ weit auseinander liegend angeordnet
sein, wodurch von den Lagerstellen23, 24 grosse Lagerkräften ferngehalten werden.
[0020] Der Stellhebel 20 ist an seinem einen Ende durch Aufstecken mit dem Schaufelschaft
18 verbunden. Bei der in Figur 2 dargestellten Steckverbindung weist das Ende des
Schaufelschafts 18 zwei nach Art von Gabelzinken angeordnete Klauen auf, welche auf
zwei planparallel geführten Halteflächen des Schaufetschaftes 18 aufgesteckt sind.
Die Halteflächen sind zwischen den beiden Lagerstellen 23, 24 angeordnet. Es kann
auf diese Weise in radialer Richtung Platz eingespart werden. An seinem anderen Ende
ist der Stellhebel 20 in einer Nut 25 des Stellrings 19 geführt. Diese Nut 25 ist
begrenzt durch zwei im wesentlichen radial geführte Nutwände, welche in Umfangsrichtung
des Stellrings 19 gesehen einen Abstand voneinander haben, der etwas grösser ist als
der Durchmesser des Stellhebels 20. Auch die Tiefe der Nut 25 ist etwas grösser bemessen
als der Durchmesser des Stellhebels 20. Durch diese Bemessung der Nut 25 ist eine
klemmfreie Führung des Stellhebels 20 beim Ausführen einer durch Drehen des Stellrings
19 bewirkten Schwenkbewegung um die Schwenkachse 8 sichergestellt. Durch einen am
Stellhebel 20 befestigten und auf dem Stellring 19 abgestützten Abstandshalter 26
ist gewährleistet, dass die Steckverbindung zwischen Stellhebel 20 und Schaufelschaft
18 bei der Ausführung der Schwenkbewegung nicht beeinträchtigt wird.
[0021] In Figur 3 ist ein Stellhebel 20 einer weiteren Ausführungsform des Leitapparats
5 nach der Erfindung dargestellt. Auch dieser Stellhebel ist auf den Schaufelschaft
18 aufgesteckt. Im Unterschied zum zuvor beschriebenen Stellhebel 20 ist an diesem
Stellhebel 20 jedoch ein aus einem Stahlblech geformtes, blattförmiges Sicherungselement
33 befestigt. Dieses Sicherungselement 33 weist ein elastisch verformbares gabelförmig
ausgebildetes Ende 34 auf. Beim Aufstecken des Stellhebels 20 auf den zylinderförmig
ausgeführten Schaufelschaft 18 wird die Gabel 34 zunächst aufgespreizt und hintergreift
nach Beendigung des Aufsteckvorganges den Schaufelschaft 18 unter Bildung einer Spreizverbindung.
Um dem Stellhebel 20 in radialer Richtung möglichst spielfrei zu halten, sind in den
zylinderförmig ausgeführten Schaufelschaft 18 lediglich im Bereich der Steckverbindung
mit dem Stellhebel 20 zwei aus Figur 3 ersichtliche plan geführte Seitenflächen eingeformt.
Die Momentübertragung vom Stellring 19 auf den Schaufelschaft zeichnet sich durch
eine besonders hohes Mass an Sicherheit aus, da im Unterschied zum Abstandshalter
26 das Sicherungselement 33 während des Betriebs des Leitapparates nur mit relativ
geringen Formänderungskräften belastet wird.
[0022] Aus Figur 3 ist auch ersichtlich, dass der Stellhebel 20 an seinem in der Nut 25
des Stellrings 19 geführten Ende nach Art eines Kugelkopfes 35 ausgebildet ist. Eine
hierbei zumindest abschnittsweise vorhandene Kugelfläche 36 wälzt sich bei einer durch
Drehen des Stellrings 19 hervorgerufenen Schwenkung des Stellhebels 20 um die Schwenkachse
8 vorwiegend auf den Seitenflächen der Nut 25 ab. Kraft bzw. Drehmoment kann so praktisch
spielfrei vom Stellring 19 auf den Schaufelschaft 18 übertragen werden. Diese vorteilhafte
Ausbildung und Führung des Stellhebefs in der Nut 25 kann auch beim zuvor im Zusammenhang
mit Figur 2 beschriebenen Stellhebel 20 vorgesehen werden.
[0023] Der Stellring 19 ist mit seiner Aussenfläche auf Wälzkörpem gelagert. Wie insbesondere
aus Figur 4 ersichtlich ist, sind diese Wälzkörper als am Tragring 16 schwenkbar gelagerte
einarmige Hebel 27 ausgeführt. An dem vom Tragring 16 abgewandten Ende jedes Hebels
27 ist eine Kulisse vorgesehen, in die eine am Stellring 19 befestigte Führungsnocke
28 eingreift. Ferner ist in dieses Ende des Hebels auch eine der Aufnahme eines Abschnitts
des Stellrings 19 dienende Führungsnut 29 eingeformt mit einem auf der Aussenfläche
des Stellrings 19 aufliegenden, gegenläufig zur Aussenfläche gekrümmten und als Wälzfläche
dienendem Nutgrund. Bei einer über eine Fremdsteuerung und einen Hebel 30 eingeleiteten
Drehung des Stellringes 19 wälzen sich die in den Nuten 29 geführten Abschnitte der
Aussenfläche des Stellrings 19 bei gleichzeitigem Schwenken der Hebel 27 auf dem Nutgrund
ab. Eine Selbsthemmung des Stellrings 16 während einer Drehbewegung wird so mit Sicherheit
vermieden.
[0024] Aus Figur 2 ist ersichtlich, dass in den Tragring 16 ein Kanal 31 eingeformt ist.
Dieser Kanal kann nach Entfernen einer Verschlusskappe 32 (Fig.4) mit einer Kühlmittelquelle,
etwa dem Ausgang eines Ladeluftkühlers, verbunden werden. Der Kanal 31 ist über die
Gehäusedurchführungen für die Schaufelschäfte 18 in den Strömungskanal 14 geführt.
Im Kanal geführte Druckluft sorgt für eine wirksame Kühlung des Leitapparates 5 und
verhindert durch Überströmen in den Strömungskanal 14 das Eintreten von heissen Abgasen
in den Leitapparat.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 1
- Turbinenachse
- 2
- Rotor
- 3
- Laufschaufeln
- 4
- Turbinengehäuse
- 5
- Leitapparat
- 6
- Leitschaufel
- 7
- Schwenkvorrichtung
- 8
- Schwenkachse
- 9
- Gaseintrittsgehäuse
- 10
- Eintrittsöffnung
- 12
- Gasaustrittsgehäuse
- 13
- Austrittsöffnung
- 14
- Strömungskanal
- 15
- Abgasströmung
- 16
- Tragring
- 17
- Entlastungsring
- 18
- Schaufelschaft
- 19
- Stellring
- 20
- Stellhebel
- 21
- Vorderkante
- 22
- Linie der Druckpunkte
- 23, 24
- Lagerstellen
- 25
- Nut
- 26
- Abstandshalter
- 27
- Hebel
- 28
- Führungsnocke
- 29
- Führungsnut
- 30
- Hebel
- 31
- Kühlkanal
- 32
- Verschlusskappe
- 33
- Sicherungselement
- 34
- gabelförmiges Ende
- 35
- Kugelkopf
- 36
- Kugelfläche
1. Leitapparat (5) für eine axial angeströmte Abgasturbine, insbesondere eines Turboladers,
mit
a) axialsymmetrisch zur Turbinenachse (1) in einem Strömungskanal (14) angeordneten
Leitschaufeln (6), von denen jede einen durch eine Gehäusewand radial nach aussen
aus dem Strömungskanal (14) herausgeführten Schaufelschaft (18) aufweist,
b) mit einer Schwenkvorrichtung (7), mit deren Hilfe die Leitschaufeln (6) um eine
durch den Schaufelschaft (18) definierte Schwenkachse (8) drehbar sind, wobei
c) die Schwenkvorrichtung (7) einen ausserhalb des Strömungskanals (14) auf Wälzkörpern
gelagerten und um die Turbinenachse (1) drehbaren Stellring (19)
d) sowie einen ein Drehmoment vom Stellring (19) auf den Schaufelschaft (18) jeder
Leitschaufel (6) übertragenden Stellhebel (20) aufweist., dadurch gekennzeichnet, dass
e) die Wälzkörper jeweils als einarmige Hebel (27) ausgeführt sind, die an einem als
Tragring (16) ausgebildeten Bauteil einer Gehäusewand schwenkbar gelagert sind.
2. Leitapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im vom Tragring (16) abgewandten Ende jedes Hebels (27) jeweils eine am Stellring
(19) befestigte Führungsnocke (28) eingreift und eine der Aufnahme eines Abschnitts
des Stellrings (19) dienende Führungsnut (29) mit einem auf der Aussenfläche des Stellrings
aufliegenden, gegenläufig zur Aussenfläche gekrümmten und als Wälzfläche dienendem
Nutgrund eingeformt ist.
3. Leitapparat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der nach aussen geführte Teil des Schaufelschafts (18) auf zwei radial gegeneinander
versetzt angeordneten Stellen (23, 24) im Tragring (16) gelagert ist.
4. Leitapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragring (16) durch einen den Strömungskanal (14) nach aussen begrenzenden Entlastungsring
(17) thermisch entlastet ist.
5. Leitapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellhebel (20) zwischen den beiden Lagerstellen (23, 24) mit dem Schaufelschaft
(18) verbunden ist.
6. Leitapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellhebel (20) lösbar mit dem Schaufelschaft (18) verbunden und mittels einer
Spielsicherung gegen Spiel zwischen Schaufelschaft und Stellhebel gesichert ist.
7. Leitapparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellhebel (20) auf den Schaufelschaft (18) aufgesteckt ist, und die Spielsicherung
ein auf dem Stellring (19) abgestützter Abstandshalter (26) ist.
8. Leitapparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellhebel (20) auf den Schaufelschaft (18) aufgesteckt ist, und die Spielsicherung
ein den Schaufelschaft (18) hintergreifendes Sicherungselement (33) ist.
9. Leitapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in den Tragring (16) ein mit einer Kühlmittelquelle verbindbarer Kühlkanal (31) eingeformt
ist, welcher über die Gehäusedurchführungen der Schaufelschäfte (18) in den Strömungskanal
(14) geführt ist.
10. Leitapparat nach einem Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaufelschaft (18) derart mit der Leitschaufel (6) verbunden ist, dass die Schwenkachse
(18) zwischen der Vorderkante (21) und einer Schaufeldruckpunkte verbindenden Linie
(22) der Leitschaufel (6) verläuft.
1. Guide-vane system (5) for an axial-flow exhaust-gas turbine, in particular of a turbocharger,
having
a) guide vanes (6) which are arranged axially symmetrically to the turbine axis (1)
in a flow passage (14) and of which each has a vane shank (18) led radially outward
from the flow passage (14) through a casing wall,
b) having a pivoting device (7), by means of which the guide vanes (6) can be turned
about a pivot axis (8) defined by the vane shank (18), in which case
c) the pivoting device (7) has an adjusting ring (19) mounted outside the flow passage
(14) and rotatable about the turbine axis (1),
d) and an adjusting lever (20) transmitting a torque from the adjusting ring (19)
to the vane shank (18) of each guide vane (6),
characterized in that
e) the rolling elements are each designed as one-armed levers (27) which are mounted
so as to be pivotable on a component of a casing wall, this component being designed
as a supporting ring (16).
2. Guide-vane system according to Claim 1, characterized in that in each case a guide lug (28) fastened to the adjusting ring (19) engages in that end of each lever (27) which is remote from the supporting ring (16), and a guide
groove (29) serving to accommodate a section of the adjusting ring (19) is formed
with a groove root which rests on the outer surface of the adjusting ring, is curved
in the opposite direction to the outer surface and serves as a rolling surface.
3. Guide-vane system according to Claim 1 or 2, characterized in that that part of the vane shank (18) which is directed outward is mounted at two points
(23, 24) in the supporting ring (16) which are radially offset from one another.
4. Guide-vane system according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the supporting ring (16) is thermally relieved by a relieving ring (17) defining
the flow passage (14) on the outside.
5. Guide-vane system according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the adjusting lever (20) is connected to the vane shank (18) between the two bearing
points (23, 24).
6. Guide-vane system according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the adjusting lever (20) is detachably connected to the vane shank (18) and is secured
free from backlash between vane shank and adjusting lever by means of an anti-backlash
device.
7. Guide-vane system according to Claim 6, characterized in that the adjusting lever (20) is slipped onto the vane shank (18), and the anti-backlash
device is a spacer (26) supported on the adjusting ring (19).
8. Guide-vane system according to Claim 6, characterized in that the adjusting lever (20) is slipped onto the vane shank (18), and the anti-backlash
device is a locking element (33) engaging behind the vane shank (18).
9. Guide-vane system according to one of Claims 1 to 8, characterized in that a cooling passage (31) which can be connected to a coolant source is formed in the
supporting ring (16) and is directed via the casing leadthroughs of the vane shanks
(18) into the flow passage (14) .
10. Guide-vane system according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the vane shank (18) is connected to the guide vane (6) in such a way that the pivot
axis (18) runs between the leading edge (21) of the guide vane (6) and a line (22)
of the guide vane (6) which connects the vane pressure points.
1. Appareil de guidage (5) pour une turbine entraînée par les gaz d'échappement et traversée
axialement, en particulier sur un turbocompresseur, qui présente :
a) des aubes de guidage (6) disposées symétriquement par rapport à l'axe (1) de la
turbine dans un canal d'écoulement (14) et dont chacune présente un arbre (18) d'aube
qui sort radialement vers l'extérieur du canal d'écoulement (14),
b) un dispositif de pivotement (7) à l'aide duquel les aubes de guidage (6) peuvent
tourner autour d'un axe de pivotement (8) défini par l'arbre (18) d'aube,
c) le dispositif de pivotement (7) présentant une bague de déplacement (19) montée
à l'extérieur du canal d'écoulement (14) sur des corps de roulement et apte à tourner
autour de l'axe (1) de la turbine,
d) ainsi qu'un levier de déplacement (20) qui transmet un couple de rotation de la
bague de déplacement (19) à l'arbre (18) de chaque aube de guidage (6),
caractérisé en ce que
e) les corps de roulement sont tous configurés comme leviers (27) à un bras qui sont
montés à pivotement sur un composant, configuré comme bague de support (16), d'une
paroi du boîtier.
2. Appareil de guidage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une came de guidage (28) fixée sur la bague de déplacement (19) s'engage dans l'extrémité,
non tournée vers la bague de support (16), de chaque levier (27) et en ce qu'une rainure de guidage (29) qui sert à recevoir une partie de la bague de déplacement
(19) est ménagée, son fond servant de surface de roulement reposant sur la surface
extérieure de la bague de déplacement et étant courbé dans le sens opposé à celui
de la surface extérieure.
3. Appareil de guidage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la partie de l'arbre (18) d'aube qui est prolongée vers l'extérieur est montée dans
la bague de support (16) en deux emplacements (23, 24) décalés l'un de l'autre dans
la direction radiale.
4. Appareil de guidage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la bague de support (16) est délestée thermiquement par une bague de délestage (17)
qui délimite le canal d'écoulement (14) par rapport à l'extérieur.
5. Appareil de guidage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le levier de déplacement (20) est relié à l'arbre (18) d'aube entre les deux emplacements
(23, 24) de palier.
6. Appareil de guidage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le levier de déplacement (20) est relié de manière libérable à l'arbre (18) d'aube
et en ce que le jeu entre l'arbre de l'aube et le levier de déplacement est empêché par une protection
contre le jeu.
7. Appareil de guidage selon la revendication 6, caractérisé en ce que le levier de déplacement (20) est enfiché sur l'arbre (18) d'aube et en ce que la protection contre le jeu est un écarteur (26) qui s'appuie sur la bague de déplacement
(19).
8. Appareil de guidage selon la revendication 6, caractérisé en ce que le levier de déplacement (20) est enfiché sur l'arbre (18) d'aube et en ce que la protection contre le jeu est un élément de fixation (33) qui accroche l'arbre
(18) d'aube par l'arrière.
9. Appareil de guidage selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'un canal de refroidissement (31) qui peut être relié à une source de fluide de refroidissement
est ménagé dans la bague de support (16) et s'étend jusque dans le canal d'écoulement
(14) par l'intermédiaire des perforations ménagées dans le boîtier pour les arbres
(18) des aubes.
10. Appareil de guidage selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'arbre (18) d'aube est relié à l'aube de guidage (6) de telle sorte que l'axe de
pivotement (18) s'étende entre le bord d'attaque (21) et une ligne (22) de l'aube
de guidage (6) qui relie les points de poussée sur l'aube.