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(11) |
EP 1 264 561 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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19.08.2009 Patentblatt 2009/34 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.2006 Patentblatt 2006/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 31.05.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Verbundvliesstoffmaterial und Verfahren zu seiner Herstellung
Nonwoven material and process of manufacturing
Matériau non-tissé et procédé de fabrication
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
06.06.2001 DE 10127514
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.12.2002 Patentblatt 2002/50 |
| (73) |
Patentinhaber: Paul Hartmann Aktiengesellschaft |
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89522 Heidenheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Mangold, Rainer, Dr.
89542 Herbrechtingen (DE)
- Pütz, Maximilian
52393 Hürtgenwald (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dreiss |
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Patentanwälte
Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 006 264 EP-A- 0 405 043 EP-A- 0 685 009 EP-A- 0 926 288 FR-A- 2 052 089 FR-A- 2 352 664 US-A- 4 287 251 US-A- 5 494 731
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EP-A- 0 070 164 EP-A- 0 441 667 EP-A- 0 826 811 WO-A-98/24621 FR-A- 2 227 370 JP-A- 10 113 222 US-A- 5 480 699
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Wattepad für die Hautpflege und -reinigung und für kosmetische
Zwecke, mit zwei Vliesstoffschichten.
[0002] Aus
EP 0 826 811 A2 ist ein Verbundvliesstoffmaterial mit einer ersten weich anfühlenden Oberfläche und
einer zweiten von der ersten abgewandten und gegenüber der ersten rauh anfühlenden
Oberfläche bekannt. Diejenige Schicht, welche die rauh anfühlende Oberfläche bildet,
umfasst wenigstens teilweise thermoplastische Fasern, vorzugsweise aus der Klasse
der Polyolefine. Die andere Schicht weist natürliche und/oder synthetische Fasern
auf, die gegenüber denjenigen der anderen Schicht eine geringere Faserstärke aufweisen
und die weich anfühlende Oberfläche bilden. Die Druckschrift lehrt, die Schichten
durch Wasserstrahlvernadelung miteinander zu verbinden. In einer anschließenden Wärmebehandlung
werden ausschließlich die aus der rauh anfühlenden Oberflächenschicht vorstehenden
freien Enden der thermoplastischen Fasern angeschmolzen, um den Eindruck einer rauhen
Oberfläche noch zu verstärken.
[0003] Aus
EP 0 405 043 A1 ist ein Verbundvliesstoffmaterial zur kosmetischen Verwendung bekannt, welches zwei
die erste und die zweite Oberfläche bildende Außenschichten und eine zwischen diesen
angeordnete Innenschicht aufweist. Die Schichten können aus Baumwolle, Viskose, synthetischen
Fasern oder einem Gemisch hieraus gebildet sein. Der Zusammenhalt der Schichten ist
durch Verbinden der Außenschichten an deren Umfangsrandbereichen mittels geeigneter
Klebemittel oder durch Zusammenpressen geschaffen.
[0004] US-A-5,480,699 zeigt ein zweischichtiges Verbundvliesstoffmaterial für kosmetische Zwecke mit wenigstens
zwei Schichten. Zumindest die außenliegenden Schichten sind in gleichem oder unterschiedlichem
Maße durch Prägen verdichtet. Als Materialien sind Baumwolle, Viskose, synthetische
Fasern oder Mischungen hiervon angegeben. Auch die Möglichkeit der Erzeugung von Prägemustern
auf den Außenschichten ist erwähnt.
[0005] Auch
FR-A-2.052.089 zeigt ein zweischichtiges Verbundvliesstoffmaterial für kosmetische Zwecke aus Baumwolle,
dessen Schichten durch punktförmige oder linienförmige Verprägung miteinander verbunden
sind
[0006] EP-A-0 441 667 offenbart ein wenigstens dreischichtiges Wattepad, wobei beidseits einer dünnen Sperrschicht
je eine absorbierende Vliesstoffschicht vorgesehen ist.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wattepad für die Hautpflege
und -reinigung und für kosmetische Zwecke mit zwei Vliesstoffschichten zu schaffen,
welches sich einfach und kostengünstig herstellen lässt und verschieden ausgebildete
Oberflächen aufweist, die vorzugsweise durch taktile Wahrnehmung unterschieden werden
können, wobei sich das Wattepad im Hinblick auf eine angenehme Anfühlung auf der Haut
eines Benutzers bekannten Materialien als wenigstens gleichwertig erweisen soll.
[0008] Diese Aufgabe wird durch ein Wattepad mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Die cellulosischen Fasern der ersten Schicht, bei denen es sich vorzugsweise um Baumwollfasern;
insbesondere um Baumwollkämmlinge, handelt, bilden eine erste weich anfühlende Oberfläche
des Wattepads. Die dieser ersten Oberfläche abgewandte zweite Oberfläche, die von
der zweiten Vliesstoffschicht gebildet ist, fühlt sich demgegenüber rauher an. Diese
rauhe Anfühlung rührt von den schmelzverfestigten thermoplastischen Fasern der zweiten
Schicht und von dem Prägemuster auf der Oberfläche der zweiten Schicht her.
[0010] Durch Erwärmen der zwei übereinander angeordneten Vliesstoffschichten während der
Herstellung des Wattepads kann eine sehr innige Verbindung der Fasern innerhalb der
zweiten Schicht aber auch eine Verbindung der beiden Schichten untereinander erreicht
werden.
[0011] Es kann sich als vorteilhaft erweisen, wenn die erste Schicht, bevor sie mit der
zweiten Vliesstoffschicht verbunden wird, einer Wasserstrahlvernadelung unterzogen
wurde, um den Zusammenhalt der Fasern dieser ersten Schicht zu erhöhen, insbesondere
dann, wenn wenige thermoplastischen Fasern in dieser ersten Schicht vorhanden sind.
[0012] Bei den in der ersten Schicht vorhandenen thermoplastischen Fasern handelt es sich
vorzugsweise um Polyesterfasern. Auch die thermoplastischen Fasern der zweiten Schicht
sind wenigstens zum Teil, insbesondere aber zu 100 % Polyesterfasern. Die Verwendung
von Polyester-Fasern (PES) als erste thermoplastische Faser in der oberen Schicht
erweist sich aufgrund ihres bauschelastischen Verhaltens (loft, resiliency) als besonders
vorteilhaft, da hierdurch auf einfache und wirksame Weise verhindert werden kann,
dass sich das auf der gegenüberliegenden Oberfläche der zweiten Schicht vorgesehene
Prägemuster auf die erste Schicht überträgt bzw. zur ersten Schicht durchdrückt. Dadurch,
dass der Schmelzpunkt der in der ersten Schicht vorgesehenen ersten thermoplastischen
Fasern höher ist als der Schmelzpunkt der zweiten thermoplastischen Fasern, werden
diese ersten thermoplastischen Fasern selbst nicht erschmolzen und die Oberfläche
der ersten Schicht bleibt weich und vermittelt eine weiche, als angenehm empfundene
Anfühlung, was auf die zellulosischen Fasern zurückzuführen ist, die vorzugsweise
zu 90 bis 98 Gew.-% die erste Schicht bilden.
[0013] Es hat sich desweiteren als vorteilhaft erwiesen, wenn die Polyesterfasern der ersten
und insbesondere der zweiten Schicht Bikomponentenfasern sind. Solchenfalls können
die Polyester-Bikomponentenfasern der zweiten Schicht eine niedrig schmelzende Komponente
aus Polyethylen (PE) und eine höher schmelzende Komponente aus Polyester (PES) aufweisen.
In diesem Fall weisen die Polyester-Bikomponentenfasern einen Kern aus Polyester (PES)
und einen Mantel aus Polyethylen (PE) auf. In vorteilhafter Weise beträgt die Faserstärke
der Bikomponentenfasern 1,0 bis 6,5 dtex, insbesondere 1,2 bis 4,0 dtex, und vorzugsweise
1,5 bis 3,0 dtex. Die Faserlänge wird vorteilhafter Weise von 10 bis 80 mm, insbesondere
von 20 bis 70 mm und vorzugsweise von 40 bis 50 mm gewählt. Es erweist sich desweiteren
als vorteilhaft, wenn die zweite Schicht neben den Thermoplastischen Fasern auch cellulosische
Fasern zu insbesondere 50 bis 95 Gew.-%, und vorzugsweise zu 70 bis 95 Gew.-% umfasst.
Solchenfalls beträgt der Anteil der vorzugsweise aus Polyester-Bikomponentenfasern
gebildeten thermoplastischen Fasern 5 bis 50 Gew.-% und vorzugsweise 5 bis 30 Gew.-%
der jeweils betrachteten Schicht.
[0014] Das Flächengewicht der ersten und der zweiten Schicht beträgt jeweils 100 bis 150
g/m
2.
[0015] Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Herstellen eines erfindungsgemäßen
Wattepads mit den Merkmalen des Anspruchs 20.
[0016] Wie bereits erwähnt, kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn die erste Schicht
wasserstrahlvernadelt wird, bevor die Schichten übereinander angeordnet und durch
Erwärmen der Schichtenanordnung miteinander verbunden werden. Das Erwärmen der Schichtenanordnung
kann in ansich beliebiger Weise erreicht werden, vorteilhafterweise findet ein heißer
Gasstrom hierfür Anwendung.
[0017] Es kann sich auch als vorteilhaft erweisen, wenn sowohl das Ausüben von Druck auf
die Schichtenanordnung als auch das Erwärmen der Schichtenanordnung durch Kalandrieren
ausgeführt wird. Es erweist sich dann als vorteilhaft, dass zugleich auf der von der
ersten Schicht abgewandten Oberfläche der zweiten Schicht das Prägemuster erzeugt
werden kann.
[0018] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen
und aus der zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsformen der Erfindung. In der Zeichnung zeigt:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung einer Ausführungsform eines nicht erfindungsgemäßen
Verbundvliesstoffmaterials und
- Figur 2
- eine schematische Darstellung einer Ausführungsform eines Verbundvliesstoffmaterials
zur Bildung eines erfindungsgemäßen Wattepads.
[0019] Figur 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Ausführungsform eines Verbundvliesstoffmaterials
2 mit einer ersten Vliesstoffschicht 4, welche eine erste weich anfühlende Oberfläche
6 bildet, und mit einer zweiten Vliesstoffschicht 8, welche eine gegenüber der ersten
Oberfläche 6 rauh anfühlende Oberfläche 10 bildet.
[0020] Die erste Schicht 4 besteht zu 100 % aus Baumwollkämmlingen. Sie wurde wasserstrahlvernadelt,
bevor sie über der zweiten Schicht 8 angeordnet und mit dieser verbunden wurde.
[0021] Die zweite Schicht 8 umfasst zu 87 Gew.-% Baumwollkämmlinge und zu 13 Gew.-% Polyester-Bikomponentenfasern.
Die Polyester (PES)-Bikomponentenfasern umfassen als niedrig schmelzende Komponente
Co-Polyester mit einem Schmelzpunkt von 160°C und als höher schmelzende Komponente
Polyester mit einem Schmelzpunkt von 260°C. Die Länge der Fasern beträgt 51 mm. Die
Faserstärke beträgt 2,5 dtex.
[0022] Die erste Oberfläche vermittelt eine sehr weiche Anfühlung und ist geeignet zum Auftragen
von Lotionen, Cremes oder dergleichen. Die zweite Oberfläche 10, die ein Prägemuster
aufweist, ist geeignet zum Abschminken.
[0023] Figur 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Verbundvliesstoffmaterials 12 zur Bildung
eines erfindungsgemäßen Wattepads, mit einer ersten Schicht 14, bestehend aus 95 Gew.-%
Baumwollkämmlingen und 5 % PES-Bikomponentenfasern, der in Zusammenhang mit Figur
1 erläuterten Art. Die zweite Vliesstoffschicht 16 besteht zu 85 Gew.-% aus Baumwollkämmlingen
und 15 Gew.-% aus Polyethylen/Polyester (PE/PES)-Bikomponentenfasern, wobei Polyethylen
(PE) die niedrig schmelzende Komponente mit einem Schmelzpunkt von 120°C und Polyester
(PES) als Kern der Bikomponentenfaser die höher schmelzende Komponente mit einem Schmelzpunkt
von 260°C bildet.
1. Zweischichtiges Wattepad für die Hautpflege und - reinigung und für kosmetische Zwecke,
gebildet aus einem Verbundvliesstoffmaterial mit zwei Vliesstoffschichten, wobei die
erste Vliesstoffschicht cellulosische Fasern umfasst und wobei die zweite Vliesstoffschicht
thermoplastische Fasern umfasst, und wobei die zwei Vliesstoffschichten über Schmelzbindungen
zwischen Fasern der ersten Schicht und Fasern der zweiten Schicht miteinander verbunden
sind und die zweite Schicht auf ihrer der ersten Schicht abgewandten Oberfläche ein
Prägemuster aufweist, und wobei die erste Vliesstoffschicht erste thermoplastische
Fasern und die zweite Vliesstoffschicht zweite thermoplastische Fasern umfasst, deren
Schmelztemperatur geringer ist als diejenige der in der ersten Vliesstoffschicht vorgesehenen
thermoplastischen Fasern.
2. Wattepad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die cellulosischen Fasern Baumwollfasern sind.
3. Wattepad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schicht zu 90 - 98 Gew.-% cellulosische Fasern umfasst.
4. Wattepad nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schicht wasserstrahlvernadelt ist.
5. Wattepad nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in der ersten Schicht vorgesehenen thermoplastischen Fasern Polyesterfasern sind.
6. Wattepad nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die thermoplastischen Fasern der zweiten Schicht wenigstens zum Teil Polyesterfasern
sind.
7. Wattepad nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Polyesterfasern der zweiten Schicht wenigstens zum Teil Bikomponentenfasern sind.
8. Wattepad nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Polyester-Bikomponentenfasern der zweiten Schicht eine niedrigschmelzende Komponente
aus Polyethylen (PE) und eine höherschmelzende Komponente aus Polyester (PES) aufweisen.
9. Wattepad nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Polyester-Bikomponentenfasern der zweiten Schicht einen Kern aus Polyester (PES)
und einen Mantel auf Polyethylenbasis (PE) aufweisen.
10. Wattepad nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bikomponentenfasern eine Faserstärke von 1,0 bis 6,5 dtex aufweisen.
11. Wattepad nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bikomponentenfasern eine Faserstärke von 1,2 bis 4,0 dtex aufweisen
12. Wattepad nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Bikomponentenfasern eine Faserstärke von 1,5 bis 3,0 dtex aufweisen.
13. Wattepad nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Bikomponentenfasern eine Faserlänge von 10 bis 80 mm aufweisen.
14. Wattepad nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bikomponentenfasern eine Faserlänge von 20 bis 70 mm aufweisen.
15. Wattepad nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Bikomponentenfasern eine Faserlänge von 40 bis 50 mm aufweisen.
16. Wattepad nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schicht neben den thermoplastischen Fasern zu 50 bis 95 Gew.-% cellulosische
Fasern umfasst.
17. Wattepad nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schicht neben den thermoplastischen Fasern zu 70 bis 95 Gew.-% cellulosische
Fasern umfasst.
18. Wattepad nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die cellulosischen Fasern Baumwollfasern sind.
19. Wattepad nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächengewicht der jeweiligen Schichten 100 bis 150 g/m2, beträgt
20. Wattepad zum Herstellen eines Wattepads nach einem der vorstehenden Ansprüche, die
folgenden Merkmale umfassend:
- Bilden einer ersten Schicht mit cellulosischen Fasern und mit ersten thermoplastichen
Fasern, ,
- Bilden einer zweiten Schicht, mit zweiten thermoplastischen Fasern, deren Schmelztemperatur
geringer ist als diejenige der in der ersten Vliesstoffschicht vorgesehenen ersten
thermoplastischen Faser,
- Anordnen der Schichten übereinander,
- Ausüben von Druck auf die Schichtenanordnung und Erwärmen der Schichtenanordnung,
so dass die zweiten thermoplastischen Fasern zumindest an ihrer Oberfläche erschmolzen
werden und so zwischen Fasern der ersten und Fasern der zweiten Schicht Schmelzbindungen
ausgebildet werden, welche die Schichten miteinander verbinden, und zusätzlich Schmelzbindungen
zwischen Fasern der zweiten Schicht ausgebildet werden, welche die zweite Schicht
in sich verfestigen und dass durch Kalandrieren ein Prägemuster auf der von der ersten
Schicht abgewandten Oberfläche der zweiten Schicht erzeugt wird.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schicht wasserstrahlvernadelt wird, bevor die Schichten übereinander angeordnet
werden.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die wasserstrahlvernadelte erste Schicht getrocknet wird, bevor die Schichten übereinander
angeordnet werden.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Erwärmen der Schichtenanordnung mittels eines heißen Gasstroms erreicht wird.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausüben von Druck auf die Schichtenanordnung und das Erwärmen der Schichtenanordnung
durch Kalandrieren ausgeführt wird
1. Two-layer cotton wool pad for skin care and cleaning and for cosmetic purposes, formed
from a composite nonwoven fabric material comprising two nonwoven fabric layers, wherein
the first layer comprising cellulosic fibres and the second layer comprising thermoplastic
fibres, and the two layers being joined together by melt bonds between fibres of the
first layer and fibers of the second layer, and wherein the second layer having an
embossed pattern on its surface turned away from the first layer and wherein the first
nonwoven fabric layer comprises first thermoplastic fibres and the second nonwoven
fabric layer comprises second thermoplastic fibres, the melting point of which is
lower than that of the first thermoplastic fibres provided in the first nonwoven fabric
layer.
2. Two-layer cotton wool pad according to claim 1, characterised in that the cellulosic fibres are cotton fibres.
3. Two-layer cotton wool pad according to claims 1 or 2, characterised in that the first layer consists of from 90 to 98 % by weight of cellulosic fibres.
4. Two-layer cotton wool pad according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the first layer is needled by a water jet.
5. Two-layer cotton wool pad according to any one of the preceding claims, characterised in that the thermoplastic fibres in the first layer are polyester fibres.
6. Two-layer cotton wool pad according to any one of the preceding claims, characterised in that at least some of the thermoplastic fibres of the second layer are polyester fibres.
7. Two-layer cotton wool pad according to claim 6, characterised in that at least some of the polyester fibres of the second layer are bicomponent fibres.
8. Two-layer cotton wool pad according to claim 7, characterised in that the polyester bicomponent fibres of the second layer have a low-melting polyethylene
(PE) component and a higher-melting polyester (PES) component.
9. Two-layer cotton wool pad according to claim 8, characterised in that the polyester bicomponent fibres of the second layer have a polyester (PES) core
and a polyethylene (PE)-based sheath.
10. Two-layer cotton wool pad according to any one of claims 7 to 9, characterised in that the bicomponent fibres have a fibre thickness of from 1.0 to 6.5 dtex.
11. Two-layer cotton wool pad according to claim 10, characterised in that the bicomponent fibres have a fibre thickness of from 1.2 to 4.0 dtex.
12. Two-layer cotton wool pad according to claim 11, characterised in that the bicomponent fibres have a fibre thickness of from 1.5 to 3.0 dtex.
13. Two-layer cotton wool pad according to any one of claims 7 to 12, characterised in that the bicomponent fibres have a fibre length of from 10 to 80 mm.
14. Two-layer cotton wool pad according to claim 13, characterised in that the bicomponent fibres have a fibre length of from 20 to 70 mm.
15. Two-layer cotton wool pad according to claim 14, characterised in that the bicomponent fibres have a fibre length of from 40 to 50 mm.
16. Two-layer cotton wool pad according to any one of the preceding claims, characterised in that the second layer comprises from 50 to 95 % by weight of cellulosic fibres in addition
to the thermoplastic fibres.
17. Two-layer cotton wool pad according to claim 16, characterised in that the second layer comprises from 70 to 95 % by weight of cellulosic fibres in addition
to the thermoplastic fibres.
18. Two-layer cotton wool pad according to either claim 16 or claim 17, characterised in that the cellulosic fibres are cotton fibres.
19. Two-layer cotton wool pad according to any one of the preceding claims, characterised in that the mass per unit area of each layer is from 100 to 150 g/m2.
20. Method for producing a cotton wool pad according to any one of the preceding claims,
comprising the following features:
- forming a first layer comprising cellulosic fibres and first thermoplastic fibers,
- forming a second layer comprising second thermoplastic fibres the melting point
of which is lower than that of the first thermoplastic fibres provided in the first
nonwoven fabric layer,
- arranging the layers one on top of the other,
- exerting pressure on the layer arrangement and heating said layer arrangement so
that the second thermoplastic fibres melt at least on their surface and so that between
fibres of the first layer and fibres of the second layer there are formed melt bonds
which join the layers together, and melt bonds are also formed between fibres of the
second layer which bond the second layer into themselves, and that the surface, turned
away from the first layer, of the second layer is embossed with a pattern by calendering.
21. Method according to claim 20, characterised in that the first layer is needled by water jet before the layers are positioned one on top
of the other.
22. Method according to claim 21, characterised in that the first layer, needled by water jet, is dried before the layers are positioned
one on top of the other.
23. Method according to any one of claims 20 to 22, characterised in that the layer arrangement is heated by a stream of hot gas.
24. Method according to any one of claims 20 to 23, characterised in that the layer arrangement is subjected to pressure and is heated by calendering.
1. Tampon d'ouate à deux couches pour les soins et le nettoyage de la peau et pour applications
cosmétiques, réalisé à partir d'un matériau non tissé comportant deux couches de non-tissé,
la première couche de non-tissé comprenant des fibres cellulosiques et la deuxième
couche de non-tissé comprenant des fibres thermoplastiques, et les deux couches de
non-tissé étant reliées entre elles par l'intermédiaire de liaisons obtenues par fusion
entre les fibres de la première couche et les fibres de la deuxième couche, et la
deuxième couche présentant, sur sa surface dont l'orientation est à l'opposé à la
première couche, un modèle gaufré, et la première couche de non-tissé comprenant des
premières fibres thermoplastiques et la deuxième couche de non-tissé comprenant des
deuxièmes fibres thermoplastiques, dont la température de fusion est inférieure à
celle des premières fibres thermoplastiques prévues dans la première couche de non-tissé.
2. Tampon d'ouate selon la revendication 1, caractérisé en ce que les fibres cellulosiques sont des fibres de coton.
3. Tampon d'ouate selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la première couche comprend 90 à 98 % en poids de fibres cellulosiques.
4. Tampon d'ouate selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la première couche est aiguilletée par jet d'eau.
5. Tampon d'ouate selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les fibres thermoplastiques prévues dans la première couche sont des fibres de polyester.
6. Tampon d'ouate selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les fibres thermoplastiques de la deuxième couche sont au moins en partie des fibres
de polyester.
7. Tampon d'ouate selon la revendication 6, caractérisé en ce que les fibres de polyester de la deuxième couche sont au moins en partie des fibres
à deux composants.
8. Tampon d'ouate selon la revendication 7, caractérisé en ce que les fibres, à deux composants de polyester de la deuxième couche, présentent un composant
en polyéthylène (PE) à point de fusion bas et un composant en polyester (PES) à point
de fusion élevé.
9. Tampon d'ouate selon la revendication 8, caractérisé en ce que les fibres à deux composants de polyester de la deuxième couche présentent un noyau
en polyester (PES) et une enveloppe à base de polyéthylène (PE).
10. Tampon d'ouate selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que les fibres à deux composants présentent une épaisseur de fibres comprise entre 1,0
et 6,5 dtex.
11. Tampon d'ouate selon la revendication 10, caractérisé en ce que les fibres à deux composants présentent une épaisseur de fibres comprise entre 1,2
et 4,0 dtex.
12. Tampon d'ouate selon la revendication 11, caractérisé en ce que les fibres à deux composants présentent une épaisseur de fibres comprise entre 1,5
et 3,0 dtex.
13. Tampon d'ouate selon l'une des revendications 7 à 12, caractérisé en ce que les fibres à deux composants présentent une longueur de fibres comprise entre 10
et 80 mm.
14. Tampon d'ouate selon la revendication 13, caractérisé en ce que les fibres à deux composants présentent une longueur de fibres comprise entre 20
et 70 mm.
15. Tampon d'ouate selon la revendication 14, caractérisé en ce que les fibres à deux composants présentent une longueur de fibres comprise entre 40
et 50 mm.
16. Tampon d'ouate selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la deuxième couche comprend, en plus des fibres thermoplastiques, 50 à 95 % en poids
de fibres cellulosiques.
17. Tampon d'ouate selon la revendication 16, caractérisé en ce que la deuxième couche comprend, en plus des fibres thermoplastiques, 70 à 95 % en poids
de fibres cellulosiques.
18. Tampon d'ouate selon la revendication 16 ou 17, caractérisé en ce que les fibres cellulosiques sont des fibres de coton.
19. Tampon d'ouate selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le poids par unité de surface des différentes couches est de 100 à 150 g/m2.
20. Procédé de fabrication d'un tampon d'ouate selon l'une des revendications précédentes
comprenant les étapes consistant à :
- former une première couche avec des fibres cellulosiques et avec premières fibres
thermoplastiques,
- former une deuxième couche avec deuxièmes fibres thermoplastiques, dont la température
de fusion est inférieure à celle des premières fibres thermoplastiques prévues dans
la première couche de non-tissé,
- agencer les couches l'une au-dessus de l'autre,
- exercer une pression sur l'agencement de couches et chauffer l'agencement de couches,
de telle sorte que les deuxièmes fibres thermoplastiques fondent au moins à leur surface
et qu'il se forme ainsi des liaisons par fusion entre les fibres de la première couche
et les fibres de la deuxième couche, lesquelles liaisons relient les couches entre
elles, et qu'il se forme, en plus, des liaisons par fusion entre les fibres de la
deuxième couche, lesquelles liaisons consolident la deuxième couche en elle-même,
et qu'il est produit, par calandrage, un modèle gaufré sur la surface de la deuxième
couche orientée à l'opposé de la première couche.
21. Procédé selon la revendication 20, caractérisé en ce que la première couche est aiguilletée par jet d'eau avant que les couches soient agencées
l'une au-dessus de l'autre.
22. Procédé selon la revendication 21, caractérisé en ce que la première couche aiguilletée par jet d'eau est séchée avant que les couches soient
agencées l'une au-dessus de l'autre.
23. Procédé selon l'une des revendications 20 à 22, caractérisé en ce que le chauffage de l'agencement des couches est obtenu au moyen d'un flux de gaz chaud.
24. Procédé selon l'une des revendications 20 à 23, caractérisé en ce que la pression exercée sur l'agencement de couches et le chauffage de l'agencement de
couches sont réalisés par calandrage.

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