[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Betätigung eines Gaswechselventils einer
Brennkraftmaschine, mit einem auf den Ventilschaft wirkenden Antriebselement, zwei
beiderseits des Antriebselements in axialer Richtung voneinander beabstandeten Aktuatoren
und wenigstens einer Rückstellfeder.
[0002] Bei Brennkraftmaschinen mit nockenwellenlosem Ventiltrieb, wie beispielsweise in
der DE 199 35 871 A1 beschrieben, wird jedes Ventil durch zwei in axialer Richtung
(üblicherweise die Richtung des Ventilschaftes) und entgegengesetzt wirkende Aktuatoren
betätigt. Am Ventilschaft angreifende, ebenfalls entgegengesetzt wirkende Rückstellfedern
belasten das Ventil in eine Mittellage zwischen Öffnungsstellung und Schließstellung.
Elektromagnetische Aktuatoren haben ein Magnetjoch und einen mit dem Ventilschaft
gekoppelten Anker. Der Ventilhub ist durch die Summe der Hübe der beiden Aktuatoren
bestimmt. Der Hub jedes Aktuators ist seinerseits durch Anlage des Ankers am Magnetjoch
bestimmt. Er wird bei herkömmlichen Ventiltrieben auf einen Kompromisswert zwischen
Motorleistung und Kraftstoffverbrauch eingestellt.
[0003] Durch die Erfindung wird eine Vorrichtung zur Betätigung eines Gaswechselventils
einer Brennkraftmaschine geschaffen, die eine Optimierung der Motorleistung und des
Kraftstoffverbrauchs ermöglicht. Gemäß der Erfindung ist der Hub des Gaswechselventils
durch Einstellung des wirksamen axialen Abstandes der Aktuatoren variabel. Je nach
Bedarf wird der Ventilhub vergrößert oder verkleinert, um die Motorleistung und den
Kraftstoffverbrauch zu beeinflussen. Vorzugsweise erfolgt die Veränderung des Ventilhubs
stufenlos, so dass eine sehr präzise Anpassung an den Betrieb des Motors möglich ist.
[0004] Die Variation des axialen Abstandes zwischen den Aktuatoren kann sehr einfach mit
einem quer zur axialen Richtung und damit quer zur Achse eines Verbindungsteils (über
das das Antriebselement auf den Ventilschaft wirkt) beweglichen Schieber erfolgen,
der eine Rampenfläche aufweist, auf der einer der Aktuatoren axial abgestützt ist.
Das Verbindungsteil ist bevorzugt eine koaxial zum Ventilschaft verlaufende Stange.
Bei Verwendung elektromagnetischer Aktuatoren wird die Polfläche am Joch des einen
Aktuators an die Polfläche des anderen angenähert. Der Schieber kann durch einen einfachen
hydraulischen, mechanischen oder elektromagnetischen Stellantrieb betätigt werden.
[0005] Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung werden die Rückstellkräfte der Rückstellfeder
an den variablen Ventilhub angepasst. Dazu wird das Widerlager der Rückstellfeder
verstellt. Diese Verstellung des Widerlagers der Rückstellfeder erfolgt vorzugsweise
synchron mit der Verstellung des Ventilhubs, insbesondere mittels desselben Stellantriebs.
Damit die Rückstellkraft in der Schließstellung unabhängig von der Größe des Ventilhubs
ist, erfolgt bei Vergrößerung des Ventilhubs eine Entlastung und bei Verkleinerung
des Ventilhubs eine Erhöhung der Vorspannung der Rückstellfeder.
[0006] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
mehrerer Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. In den
Zeichnungen zeigen:
- Figur 1 eine schematische Schnittansicht einer Vorrichtung zur Betätigung eines Gaswechselventils;
- Figur 2 eine Prinzipskizze der Vo rrichtung in einem ersten Einstellzustand;
- Figur 3 eine Prinzipskizze der Vo rrichtung in einem zweiten Einstellzustand;
- Figur 4 eine Prinzipskizze einer abgewandelten Ausführungsform der Vorrichtung in
einem ersten Einstellzustand;
- Figur 5 eine Ansicht analog Figur 4 in einem zweiten Einstellzustand;
- Figur 6 eine Prinzipskizze einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung;
- Figur 7 eine schematische Seitenansicht eines Einstellschiebers, im Schnitt dargestellt;
- Figur 8 den Einstellschieber von Figur 7 in Draufsicht;
- Figur 9 eine Prinzipskizze einer weiteren Ausführungsform; und
- Figur 10 eine Prinzipskizze einer Ausführungsform eines Stellantriebs für die Vorrichtung.
[0007] In Figur 1 ist ein Ventilschaft X eines Gaswechselventils für eine Brennkraftmaschine
abgebrochen dargestellt. An der oberen Stirnfläche des Ventilschafts X liegt in der
in Figur 1 gezeigten Stellung ein als Stange ausgebildetes Verbindungsteil 10 an,
an welchem ein Antriebselement in Form einer Ankerplatte 12 starr befestigt ist. Die
Ankerplatte 12 verläuft senkrecht zur Achse des Ventilschaftes X und der des dazu
koaxialen Verbindungsteils 10. Auf jeder der zwei einander gegenüberliegenden Seiten
der Ankerplatte 12 ist ein elektromagnetischer Aktuator 14 bzw. 16 angeordnet. Die
Aktuatoren 14, 16 sind in Axialrichtung und damit in Richtung der Achse des Verbindungsteils
10 voneinander beabstandet. Jeder Aktuator 14, 16 hat eine Wicklung 18, 18a und ein
diese umgebendes Magnetjoch 20, 20a. Das allgemein topfförmige Magnetjoch 20, 20a
ist von einem Gehäuse 22, 22a umgeben. Die Ankerplatte 12 befindet sich zwischen den
Polflächen der Magnetjoche 20, 20a. Ein Ende des Verbindungsteils 10 ist mit einem
Federteller 11 versehen, an dem eine schraubenförmige Rückstellfeder 24 abgestützt
ist. Die Aktuatoren 14, 16 sind koaxial zu dem Verbindungsteil 10 angeordnet und werden
von diesem axial durchragt.
[0008] Einer der zwei Aktuatoren, in Figur 1 der untere Aktuator 16, kann axial verschiebbar
zu dem anderen Aktuator, 14 in Figur 1, angeordnet sein. Zur stufenlosen Verstellung
des Hubes der Ankerplatte 12 ist ein Schieber 30 vorgesehen, der senkrecht zur Achse
des Verbindungsteils 10 verschiebbar ist und zwei Rampenflächen 30a, 30b trägt. Auf
den Rampenflächen 30a, 30b sind entsprechende Schrägflächen an den Jochhälften 20
und 20a des Aktuators 16 abgestützt.
[0009] Alternativ wird der Abstand zwischen den Polflächen der Magnetjoche 20, 20a bei ortsfestem
Aktuator 16 verändert.
[0010] Die Rückstellfeder 24 ist an ihrem den Aktuatoren zugewandten Ende auf einem Widerlager
abgestützt, das durch einen Stützkeil 32 gebildet ist, dessen von der Rückstellfeder
24 abgewandte Rampenfläche auf einem keilförmigen Schieber 34 abgestützt ist. Auch
der Schieber 34 ist senkrecht zur Achse des Verbindungsteils 10 verschiebbar. Durch
die Verschiebung des Schiebers 34 wird der Stützkeil 32 angehoben bzw. abgesenkt,
um die Vorspannung der Rückstellfeder 24 zu verändern.
[0011] Wenn das Ventil bei ruhenden Aktuatoren eine Mittellage zwischen Öffnungsstellung
und Schließstellung einnehmen soll, ist eine weitere Rückstellfeder Y in entgegengesetzter
Anordnung zur Rückstellfeder 24 am Ventilschaft X angeordnet, die bestrebt ist, den
Ventilschaft X gegen das Verbindungsteil 10 zu drücken.
[0012] Die Schieber 30, 34 sind durch ein Brückenglied 36 starr miteinander gekoppelt und
werden synchron durch einen (nicht gezeigten) Stellantrieb verschoben. Der Schieber
34 hat eine Rampenfläche 34a, die komplementär zu den Rampenflächen 30a, 30b des Schiebers
30 geneigt ist.
[0013] Eine Einstellschraube Z dient zur Einstellung der Mittellage der Ankerplatte 12.
[0014] Die Wirkungsweise der Vorrichtung wird nun unter Bezugnahme auf die Figuren 2 und
3 erläutert.
[0015] Bei der in den Figuren 2 und 3 schematisch dargestellten Ausführungsform ist der
Schieber 30 Bestandteil des Magnetjochs 20a und besteht aus einem ferromagnetischen
Werkstoff. Auf seiner der Ankerplatte 12 zugewandten Seite bildet der Schieber 30
eine Polfläche; auf seiner gegenüberliegenden Seite ist er mit den Rampenflächen 30a,
30b versehen. Das Magnetjoch 20a hat entsprechend abgeschrägte Stützflächen, auf denen
die Rampenflächen 30a, 30b gleitend verschiebbar geführt sind. Durch Bewegung des
Schiebers 30 senkrecht zur Achse des Ventilschaftes 10 wird der axiale Abstand zwischen
den Polflächen der Magnetjoche 20, 20a verändert.
[0016] In Figur 2 und Figur 3 befindet sich die Ankerplatte 12 jeweils in Anlage an der
Polfläche des Magnetjochs 20, entsprechend der Öffnungsstellung des Gaswechselventils.
Der Hub des Gaswechselventils nach Figur 2 ist auf maximalen Wert H
1 eingestellt, entsprechend dem maximalen Abstand zwischen der Ankerplatte 12 und der
Polfläche des Magnetjochs 20a. Gleichzeitig ist die Rückstellfeder 24 durch den Schieber
34 zusätzlich belastet und hat eine axiale Länge S
1, entsprechend dem Abstand zwischen dem Federteller 10a am freien Ende des Ventilschaftes
und dem gegenüberliegenden Widerlager der Rückstellfeder 24.
[0017] In Figur 3 ist durch Verstellung des Schiebers 30 die Polfläche des Magnetjochs 20a
um den maximal möglichen Wert an die Ankerplatte 12 angenähert. Der Hub des Gaswechselventils
ist auf den Wert H
2 reduziert. Im Extremfall ist H
2=Null, und das Gaswechselventil X bleibt geschlossen. Gleichzeitig ist durch Entlastung
der Rückstellfeder 24 durch synchrone Einstellbewegung des Schiebers 34 die axiale
Länge der Rückstellfeder 24 auf den Wert S
2 vergrößert. Damit wird in der entgegengesetzten Schließstellung des Gaswechselventils
eine gleichbleibende, vom jeweils eingestellten Ventilhub unabhängige Rückstellkraft
der Rückstellfeder 24 gewährleistet.
[0018] Bei der in den Figuren 4 und 5 schematisch gezeigten Ausführungsform sind die Schieber
30 und 34 jeweils durch zwei gegensinnig bewegbare Schieberteile 30
1, 30
2 bzw. 34
1, 34
2 ersetzt. Die Schieberteile werden durch einen Stellantrieb senkrecht zur Achse des
Ventilschaftes aufeinander zu oder voneinander fort bewegt. Wenn die Rampenflächen
der Schieberteile 30
1, 30
2 entgegengesetzt zur Neigung der entsprechenden Rampenflächen der Schieberteile 34
1, 34
2 geneigt sind, wie in den Figuren 4 und 5 gezeigt, muß die Bewegung der Rampenteile
30
1, 30
2 entgegengesetzt zu der Bewegung der Rampenteile 34
1, 34
2 erfolgen. Figur 4 zeigt analog Figur 2 die Einstellung auf maximalen Hub H
1, und Figur 5 zeigt analog Figur 3 die Einstellung auf minimalen Hub H
2.
[0019] Trotz der Möglichkeit, mit demselben Stellantrieb sowohl den Hub des Gaswechselventils
als auch die Rückstellkraft der Rückstellfeder zu verändern, können beide Größen im
Verhältnis zueinander variiert werden. Bei der in Figur 6 gezeigten Ausführungsform
ist mit 40 ein Stellantrieb bezeichnet, der eine Schwenkbewegung auf einen zweiarmigen
Stellhebel 42 ausübt. Am einen Ende des Hebels 42 ist der Schieber 30 angeschlossen,
am anderen Ende der Schieber 34. Die Schieber 30, 34 werden bei dieser Ausführungsform
gegensinnig bewegt. Das Verhältnis der Bewegungen der Schieber 30, 34 wird durch die
Lage des Stellantriebs 40 zwischen den Enden des zweiarmigen Hebels 42 bestimmt. Durch
einen Doppelpfeil ist angedeutet, daß diese Lage verändert werden kann. Durch einen
weiteren Doppelpfeil zwischen dem zweiarmigen Hebel 42 und dem Schieber 34 ist angedeutet,
daß im Stellweg zum Schieber 34 eine weitere Stellvorrichtung 44 angeordnet sein kann,
die einerseits zur Grundstellung genutzt, mit der andererseits aber auch die Position
des Schiebers 34 zusätzlich verändert werden kann.
[0020] Figur 7 zeigt den Schieber 30 in Seitenansicht im Schnitt dargestellt, Figur 8 zeigt
ihn in Draufsicht. Zwischen den beiden Schieberteilen, an denen die Rampenflächen
30a, 30b gebildet sind, ist eine Aussparung 30c vorhanden, durch die das Verbindungsteil
10 hindurchragt.
[0021] Figur 9 zeigt als Alternative zu Figur 6 eine Ausführungsform analog den Figuren
2 und 3, bei welcher die Schieber 30, 34 gleichsinnig verschoben werden. Sie sind
wie bei Figur 1 durch ein Brückenglied 36 miteinander und über dieses an einen gemeinsamen
Stellantrieb angekoppelt. Im Stellweg zwischen dem Brückenglied 36 und dem Schieber
34 befindet sich ein Stellglied 44, mit dem die Vorspannkraft der Rückstellfeder 24
zusätzlich verändert werden kann.
[0022] Figur 10 zeigt eine Ausführungsform eines Stellantriebs mit einer parallel zur Achse
des Verbindungsteils 10 und des Ventilschaftes X hin und her beweglichen Stellstange
46, die über Gelenkarme 48, 50 mit den gegensinnig beweglichen Schieberteilen 30
1, 30
2 und über weitere Gelenkarme 52, 54 mit den ebenfalls gegensinnig bewegbaren Schieberteilen
34
1, 34
2 gekoppelt ist.
1. Vorrichtung zur Betätigung eines Gaswechselventils einer Brennkraftmaschine, mit einem
auf den Ventilschaft wirkenden Antriebselement, zwei beiderseits des Antriebselements
in axialer Richtung voneinander beabstandeten Aktuatoren und wenigstens einer Rückstellfeder,
dadurch gekennzeichnet, dass der Hub des Gaswechselventils durch Einstellung des wirksamen axialen Abstandes der
Aktuatoren variabel ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hub des Gaswechselventils stufenlos einstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellfeder an einem Widerlager abgestützt ist, das im Sinne einer unveränderten
Rückstellkraft in der Schließstellung bei verändertem Hub des Gaswechselventils verstellbar
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des axialen Abstandes der Aktuatoren mit der Verstellung der Widerlager
kombiniert ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Aktuatoren axial auf einer Rampenfläche abgestützt ist, die
quer zur axialen Richtung beweglich ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerlager auf Rampenflächen abgestützt sind, die quer zur axialen Richtung beweglich
sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampenflächen der Aktuatoren und die des Widerlagers durch einen gemeinsamen
Stellantrieb bewegt werden.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampenfläche, auf der das Widerlager abgestützt ist, an einem quer zur axialen
Richtung beweglichen Stützkeil gebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampenfläche an zwei Schieberteilen gebildet ist, die entgegengesetzte Neigungsrichtungen
aufweisen und entgegengesetzt zueinander beweglich sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Stellweg zwischen Stellantrieb und Aktuatoren und/oder in dem Stellweg zwischen
Stellantrieb und Widerlager der Rückstellfeder eine Stelleinheit angeordnet ist, durch
die das Verhältnis zwischen der Vorspannkraft der Rückstellfeder und dem eingestellten
Hub des Gaswechselventils variabel einstellbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampenflächen an einem Schieber gebildet sind, der eine Aussparung für den Durchgang
eines mit dem Antriebselement gekoppelten Verbindungsteils aufweist, über das das
Antriebselement auf den Ventilschaft wirkt.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebselement mit einem Verbindungsteil gekoppelt ist und über das Verbindungsteil
auf den Ventilschaft wirkt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil eine Stange ist, die koaxial zum Ventilschaft und in axialer
Richtung verläuft und axial an den Ventilschaft angrenzt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13 und einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits des Verbindungsteils zwei quer zu dessen Achse gemeinsam bewegliche Stützkeile
angeordnet sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützkeile starr verbunden sind und in gleicher Richtung geneigte Rampenflächen
aufweisen.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützkeile entgegengesetzt geneigte Rampenflächen aufweisen und entgegengesetzt
beweglich sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützkeile über an beiden Enden gelenkig angeschlossene Stangenglieder durch
eine parallel zum Verbindungsteil hin und her bewegliche Stellstange verstellbar sind.
18. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktuatoren elektromagnetisch sind und das Antriebselement eine zwischen den Magnetjochen
der Aktuatoren angeordnete Ankerplatte ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampenflächen an einem beweglichen Schieber gebildet sind, der auf seiner der
Ankerplatte zugewandten Seite eine Polfläche bildet und auf seiner gegenüberliegenden
Seite die Rampenflächen aufweist, die auf entsprechend abgeschrägten Stützflächen
des Magnetjochs gleitend geführt sind.
20. Vorrichtung nach den Ansprüchen 12 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber senkrecht zur Achse des Verbindungsteils beweglich ist.