Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Brennersystem mit einem Vormischbrenner, in dem
wenigstens ein Wirbel-Generator vorgesehen ist, der von einer den Vormischbrenner
axial durchströmenden, Luft enthaltenden, gasförmigen Hauptströmung durchsetzt wird,
in die stromab des Wirbel-Generators gasförmiger und/oder flüssiger Brennstoff als
Sekundärströmung zur Erzeugung eines Brennstoff/Luft-Gemisches eingedüst wird, sowie
mit einer Brennkammer, die sich stromab des Vormischbrenners an diesen anschließt
und einen Brennkammerquerschnitt aufweist, der größer ist als der durch den Vormischbrennner
begrenzte Strömungsquerschnitt unmittelbar stromauf zur Brennkammer.
Stand der Technik
[0002] Ein vorstehend genanntes, gattungsgemäßes Brennersystem geht beispielsweise aus der
EP 0 623 786 B1 hervor und ist zu Zwecken einer optimierten Durchmischung zwischen
einer Brennstoffmassenströmung und einer Zuluftströmung ausgebildet. Ein diesbezügliches,
gattungsgemäßes Brennersystem ist in Figur 3 schematisch dargestellt. Das bekannte
Brennersystem weist einen Vormischbrenner 1 auf, der axialwärts von einem Zuluftstrom
ZL durchströmt wird. Die in der Regel von einer Verdichterstufe komprimierte Zuluft
ZL durchströmt zunächst einen Wirbelgenerator 2, beispielsweise nach Art des in der
EP 0 619 133 B1 beschriebenen Wirbelgenerators. Typischerweise besteht der Wirbelgenerator
2 aus vier tetraederförmig ausgebildeten Wirbelkörpern, die gleich verteilt in Umfangsrichtung
innerhalb des Strömungskanals angeordnet sind. Ein derartig aufgebauter Wirbelgenerator
2 vermag jeweils vier Wirbelströmungspaare zu erzeugen, die sich stromab innerhalb
des sich anschließenden Vormischbrenners 1 ausbreiten. Vorzugsweise über eine axial
angebrachte Brennstofflanze 3, die stromab des Wirbelgenerators 2 innerhalb des Vormischbrenners
1 angeordnet ist, wird gasförmiger oder flüssiger Brennstoff in die verwirbelte Zuluft
ZL zentral eingedüst. Der Brennstoff vermengt sich längs der sich stromab erstreckenden
Mischstrecke 4 weitgehend gleichmäßig mit der durchwirbelten Zuluft ZL zu einem Brennstofff-/Luft-Gemisch,
das schließlich in Strömungsrichtung in eine sich an den Vormischbrenner 1 anschließende
Brennkammer 5 eintritt und gezündet wird.
[0003] Der Strömungsübergang innerhalb des in Fig. 3 dargestellten Brennersystems ist in
an sich bekannter Weise stufenförmig ausgebildet, d.h. der durch den Vormischbrenner
1 im Mischbereich 4 befindliche Strömungsquerschnitt C1 grenzt unmittelbar über eine
scharfkantige Stufe 6 an den aufgeweiteten Brennkammerquerschnitt C2 an. Dieser sprunghafte
Übergang zwischen Vormischbrenner 1 und Brennkammer 5 führt strömungstechnisch innerhalb
des sich axialwärts ausbreitenden Brennstoff-/Luft-Gemisches zu sogenannten, sich
stromab zur scharfkantigen Stufe 6 ausbreitenden Separationswirbel 7, die eine beachtliche
quer zur Ausbreitungsrichtung orientierte Wirbelstärke aufweisen und sich in periodischer
Abfolge bilden. Eben jene Separationswirbeln 7 führen unter bestimmten Betriebsbedingungen
zu Verbrennungsinstabilitäten, die zu einer pulsierenden Wärmefreisetzung führen,
vornehmlich innerhalb der sich längs der Scherschicht ausbildenden Querwirbel. Derartige
pulsierende Wärmefreisetzungen sind überdies Ursache für die Ausbildung thermoakustischer
Schwingungen innerhalb der Brennkammer, die sich nicht nur äußerst nachteilhaft auf
die Verbrennung, sondern überdies in mechanisch stark belastender Weise auf alle Gehäusekomponenten
des Brennersystems auswirken. Thermoakustische Schwingungen sind grundsätzlich resonante
Erscheinungen, die sich in bestimmten Betriebszuständen des Brennersystems mehr oder
weniger ausbilden, aber insbesondere bei geringeren Eingangs- oder Flammentemperaturen
intensiv in Erscheinung treten.
[0004] Ein weiterer Nachteil des scharfkantigen Überganges zwischen dem Vormischbrenner
1 und der Brennkammer 5 ist die nur ungenügende Ausnutzung des gesamten Brennkammervolumens,
zumal große Volumenteile 8 innerhalb der Brennkammer 5 regelrecht abgeschattet sind
und somit dem Verbrennungsvorgang nicht zur Verfügung stehen. Untersuchungen an an
sich bekannten Brennersystemen haben gezeigt, dass der sogenannte Wiederanlegepunkt
9, an dem sich die verwirbelte Scherschicht stromab der scharfkantigen Stufe 6 an
die Innenwand der Brennkammer 5 anlegt, in einem Abstand zur Stufe 6 liegt, der dem
bis zu siebenfachen des Brennkammerdurchmessers entspricht. Zudem ist zu beobachten,
dass sich der Wiederanlegepunkt 9 in Umfangsrichtung zur Brennkammer 5 asymmetrisch
verhält.
Darstellung der Erfindung
[0005] Es besteht daher die Aufgabe, ein vorstehend beschriebenes, gattungsgemäßes Brennersystem
dahingehend zu verbessern, dass der Verbrennungsprozess innerhalb der Brennkammer
optimiert wird. Insbesondere gilt es, das Brennkammervolumen nahezu vollständig zur
Verbrennung des in die Brennkammer eintretenden Brennstoff-/Luft-Gemisches zu nutzen.
Darüber hinaus gilt es, Maßnahmen zu treffen, die zur Vermeidung der sich innerhalb
der Brennkammer auftretenden thermoakustischen Schwingungen dienen. Die zu treffenden
Vorkehrungen sollen einerseits mit möglichst einfachen Mitteln realisierbar sein und
nur geringe Kosten aufwerfen. Auch gilt es, die Vorkehrungen in bereits bestehende
in Betrieb befindliche Brennersysteme zu integrieren.
[0006] Die Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe ist im Anspruch 1 angegeben.
Vorteilhafte Merkmale sind Gegenstand der Unteransprüche und der nachstehenden Beschreibung
unter Bezugnahme auf die Figuren zu entnehmen.
[0007] Erfindungsgemäß ist ein Brennersystem gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 derart ausgebildet,
dass zwischen dem Vormischbrenner und der Brennkammer ein Strömungskanal vorgesehen
ist, der von Seitenwänden begrenzt ist, die einen graduellen Übergang zwischen dem
Strömungsquerschnitt (C1) und dem Brennkammerquerschnitt (C2) schaffen, und
dass wenigstens eine Strömungsabrissstruktur stromauf, innerhalb und/oder stromab
des Strömungskanals vorgesehen ist, durch die das durch den Strömungskanal hindurchtretende
Brennstoff-/Luft-Gemisch lokal von der Seitenwand des Strömungskanals abgelöst wird.
[0008] Im Unterschied zum scharfkantigen Übergang zwischen dem Vormischbrenner und der Brennkammer,
wie es in Fig. 3 dargestellt ist, weist das erfindungsgemäß ausgebildete Brennersystem
einen graduellen Übergang zwischen dem Vormischbrenner und der Brennkammer auf, der
vorzugsweise abgerundet ausgebildet ist. Unter dem Begriff gradueller Übergang ist
grundsätzlich jede Übergangsgeometrie zu verstehen, die den Strömungsquerschnitt innerhalb
des Vormischbrenners, der kleiner bemessen ist als jener innerhalb der Brennkammer,
sukzessive auf den Brennkammerquerschnitt aufweitet. Im Idealfall weist der Übergang
eine trichterförmige Kontur auf, mit der der Strömungsquerschnitt innerhalb des Vormischbrenners
auf den Brennkammerquerschnitt gleichmäßig aufgeweitet wird. Ebenso ist es auch möglich,
den Übergangsbereich konisch, d.h. mit geradlinig, schräg zur Strömungsrichtung geneigten
Seitenwänden, auszubilden. Auch eine segmentierte Aneinanderreihung geradlinig ausgebildeter
Seitenwandabschnitte oder mehrfach gestufte Übergangsstrukturen sind grundsätzlich
denkbar.
[0009] Durch die Schaffung eines graduellen Überganges zwischen dem Vormischbrenner und
der Brennkammer wird die Aufweitung des in die Brennkammer eintretenden Brennstoff-/Luft-Gemisches
erheblich vergrößert, wodurch sich auch im Falle eines graduellen Überganges eine
Querwirbel aufweisende Randströmung ausbildet, die jedoch an einem Wiederanlegepunkt
auf die Brennkammerwand auftrifft, der sehr viel näher in Richtung des Vormischbrenners
liegt, als im Falle eines scharfgestuften Überganges gemäß des in Fig. 3 dargestellten
bekannten Brennersystems. Dies wirkt sich in zweierlei Hinsicht vorteilhaft auf den
Verbrennungsprozess aus. So verkürzt sich einerseits die Querwirbel 7 aufweisende
Randströmung und somit auch die Intensität und Anzahl der sich ausbildenden Querwirbel
7, wodurch das durch thermoakustische Schwingungen erzeugte Brennkammerpulsieren entscheidend
eingedämmt werden kann. Andererseits wird durch die deutlich stärkere Aufweitung des
sich innerhalb der Brennkammer ausbreitenden Brennstoff-/Luft-Gemisches der durch
Abschattungseffekte bedingte Totraum auf ein Minimum reduziert, wodurch nahezu das
gesamte Brennkammervolumen für die Verbrennung des Brennstoff/Luft-Gemisches zur Verfügung
steht und eine vollständige Verbrennung des Brennstoffes gewährleistet.
[0010] Untersuchungen an Strömungskanälen mit graduellem Übergang zwischen einem Vormischbrenner
und einer sich stromab anschließenden Brennkammer haben jedoch ergeben, dass sich
in Abhängigkeit der Strömungsbedingungen in Umfangsrichtung zum Strömungskanal im
Bereich des graduellen Überganges periodisch auftretende Strömungsablösungen ergeben,
die sich wiederum als resonante Erscheinungen störend im Hinblick auf die Ausbildung
thermoakustischer Instabilitäten auswirken. Um dies zu verhindern, ist wenigstens
eine Strömungsabrissstruktur im Bereich des Strömungskanals vorgesehen, durch die
die Umfangskohärenz innerhalb des graduellen Überganges gestört werden soll. Durch
diese Strömungsabrissstruktur, die einzeln oder in einer Anzahl, vorzugsweise gleichmäßig
in Umfangsrichtung zum Strömungskanal angeordnet ist, ist ein definierter Ablösepunkt
bzw. Strömungsabriss des durch den Strömungskanal hindurchtretenden Brennstoff-/Luft-Gemisches
definiert, durch den die Umfangskohärenz gestört wird.
[0011] Die Strömungsabrissstruktur ist an der Seitenwand des Strömungskanals angebracht
und weist eine Abrisskante auf, die vorzugsweise am Strömungsaustritt des Strömungskanals
angeordnet ist. Stromauf zur Abrisskante weist die Strömungsabrissstruktur strömungsgünstige
Flächenteile auf, die sich stromauf an die Seitenwand des Strömungskanals anschmiegen.
[0012] Durch das Vorsehen derartiger Strömungsabrissstrukturen innerhalb des Strömungskanals
kann dem Auftreten kohärenter Strukturen wirksam entgegengetreten werden.
Kurze Beschreibung der Erfindung
[0013] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen exemplarisch
beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisierter Längsschnitt durch ein erfindungsgemäß ausgebildetes Brennersystem,
- Fig. 2a-c
- Mehrsichtdarstellung auf einen erfindungsgemäß ausgebildeten Strömungskanal mit Strömungsabrissstrukturen,
sowie
- Fig. 3
- bekanntes Brennersystem (Stand der Technik).
[0014] Die vorstehend zu Fig. 2 eingeführten Bezugszeichen werden zur Erläuterung des nachstehenden
Ausführungsbeispiels in gleicher Weise verwendet. Auf die nähere Erläuterung baugleicher
Komponenten wird aus Gründen der Vermeidung von Wiederholungen verzichtet.
Wege zur,Ausführung der Erfindung, gewerbliche Verwendbarkeit
[0015] In Fig. 1 ist ein schematisierter Längsschnitt durch ein erfindungsgemäß ausgebildetes
Brennersystem dargestellt, das als Verbindungsstück zwischen dem Vormischbrenner 1
und der Brennkammer 5 einen Strömungskanal 10 vorsieht, dessen Seitenwände einen graduellen
Übergang zwischen dem Strömungsquerschnitt C1 innerhalb des Vormischbrenners und dem
Brennkammerquerschnitt C2 schaffen. Die Seitenwände des Strömungskanals 10 sind gleichmäßig
gekrümmt ausgebildet, gleichsam eines Trichters, und ermöglichen somit eine kontinuierliche
Strömungsquerschnittsaufweitung. Mit Hilfe dieser Maßnahme verschiebt sich der Wiederanlegepunkt
9 stromauf in Richtung des Vormischbrenners 1, wodurch der windschattenbedingte Totraum
8 erheblich reduziert wird. Auch ist die Querwirbel 7 enthaltende Scherschicht deutlich
verkürzt ausgebildet mit erheblich schwächerer Wirbelstärke.
[0016] In den Figuren 2a-c ist in mehreren Ansichtsvarianten ein vorteilhaft ausgebildeter
Strömungskanal 10 abgebildet, der als Einzelbauteil modulartig in bereits bestehende
Brennersysteme integrierbar ist.
[0017] Fig. 2a zeigt eine Ansicht des Strömungskanals 10 stromauf in Richtung des Vormischbrenners
1. Unmittelbar an dem in Fig. 2a dargestellten Strömungsaustritt des Strömungskanals
10 befinden sich vier Strömungsabrissstrukturen 11 mit jeweils zugehörigen Abrisskanten
12.
[0018] Aus Fig. 2b, die eine perspektivische Schrägansicht des Strömungskanals 10 zeigt,
sind die Strömungsabrissstrukturen 11 in ihrer Raumform besser ersichtlich. Im Bereich
des graduellen Überganges innerhalb des Strömungskanals 10 befinden sich unmittelbar
an den den Strömungskanal 10 begrenzenden Seitenwänden die Strömungsabrissstrukturen
11, die stromauf zur Abrisskante 12 jeweils strömungsgünstige Flächenteile 13 aufweisen,
durch die die durch den Strömungskanal 10 hindurchtretende Strömung kontinuierlich
von den Seitenwänden lokal abgelenkt wird. Eine tatsächliche Strömungsablösung erfolgt
längs der Abrisskante 12 der jeweiligen Strömungsabrissstrukturen. In Fig. 2c ist
eine Schnittdarstellung längs des in Fig. 2a angezeichneten Schnittes AA dargestellt.
Auf die entsprechenden bereits angeführten Bezugszeichen wird an dieser Stelle verwiesen.
[0019] Durch die erfindungsgemäße Kombination eines zwischen Vormischbrenner und Brennkammer
zwischengeschalteten Strömungskanals mit graduellem Übergang sowie dem Vorsehen geeigneter
Strömungsabrissstrukturen, die vorzugsweise symmetrisch um den Strömungskanal angeordnet
sind, kann das Ausbrennverhalten eines gattungsgemäßen Brennersystems entscheidend
optimiert werden. Zugleich dient die erfindungsgemäße Maßnahme entscheidend zur Dämpfung
von sich innerhalb des Brennersystems ausbildenden Brennkammerpulsationen.
Bezugszeichenliste
[0020]
- 1
- Vormischbrenner
- 2
- Wirbelgenerator
- 3
- Brennerlanze
- 4
- Mischstrecke
- 5
- Brennkammer
- 6
- Scharfe Übergangsstufe
- 7
- Querwirbel
- 8
- Totraum
- 9
- Wiederanlegepunkt
- 10
- Strömungskanal
- 11
- Strömungsabrissstruktur
- 12
- Abrisskante
- 13
- Flächenteile
1. Brennersystem mit einem Vormischbrenner (1), in dem wenigstens ein Wirbel-Generator
(2) vorgesehen ist, der von einer den Vormischbrenner (1) axial durchströmenden, Luft
enthaltenden, gasförmigen Hauptströmung (ZL) durchsetzt wird, in die stromab des Wirbel-Generators
(2) gasförmiger und/oder flüssiger Brennstoff als Sekundärströmung zur Erzeugung eines
Brennstoff-/Luft-Gemisches eingedüst wird, sowie mit einer Brennkammer (5), die sich
stromab des Vormischbrenners (1) an diesen anschließt und einen Brennkammerquerschnitt
(C2) aufweist, der größer ist als der durch den Vormischbrennner (1) begrenzte Strömungsquerschnitt
(C1) unmittelbar stromauf zur Brennkammer (5),
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Vormischbrenner (1) und der Brennkammer (5) ein Strömungskanal (10)
vorgesehen ist, der von Seitenwänden begrenzt ist, die einen graduellen Übergang zwischen
dem Strömungsquerschnitt (C1) und dem Brennkammerquerschnitt (C2) schaffen, und
dass wenigstens eine Strömungsabrissstruktur (11) stromauf, innerhalb und/oder stromab
des Strömungskanals (10) vorgesehen ist, durch die das durch den Strömungskanal (10)
hindurchtretende Brennstoff-/Luft-Gemisch lokal von der Seitenwand des Strömungskanals
(10) abgelöst wird.
2. Brennersystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungskanal (10) von geradlinig schräg zur axialen Strömungsrichtung verlaufenden
Seitenwänden, geradlinig segmentiert verlaufenden Seitenwandabschnitten oder gekrümmten
Seitenwänden begrenzt ist.
3. Brennersystem nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsabrissstruktur (11) den Strömungsquerschnitt des Strömungskanals (10)
lokal reduziert.
4. Brennersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von Strömungsabrissstrukturen (11) am Strömungsaustritt des Strömungskanals
(10) vorgesehen ist.
5. Brennersystem nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsabrissstrukturen (11) in symmetrischer Anordnung um den Strömungsaustritt
des Strömungskanals (10) angeordnet sind.
6. Brennersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsabrissstruktur (11) eine Abrisskante (12) aufweist, die sich über eine
Seitenwand des Strömungskanals (10) erhebt.
7. Brennersystem nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Abrisskante (12) in den Strömungskanal (10) mit einer Tiefe hineinragt, die in
axialer Projektion stromauf den Strömungsquerschnitt (C1) nicht beengt.
8. Brennersystem nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsabrissstruktur (11) an der Seitenwand des Strömungskanals (10) derart
angebracht und ausgebildet ist, dass stromauf zur Abrisskante (12) wenigstens ein
strömungsleitend ausgebildetes Flächenteil (13) vorgesehen ist, das die Abrisskante
(12) mit einer Seitenwand des Strömungskanal (10) verbindet, und dass die Abrisskante
(12) senkrecht zur Strömungsrichtung orientiert ist.