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(11) |
EP 1 266 129 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.12.2004 Patentblatt 2004/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.03.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F01D 5/22 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/IB2001/000441 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/071165 (27.09.2001 Gazette 2001/39) |
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BEFESTIGUNG DER BESCHAUFELUNG EINER STRÖMUNGSMASCHINE
FASTENING OF THE BLADES OF A COMPRESSION MACHINE
FIXATION D'AUBES SUR UNE TURBOMACHINE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IE IT |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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LT LV RO |
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Priorität: |
23.03.2000 DE 10014189
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.12.2002 Patentblatt 2002/51 |
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Patentinhaber: ALSTOM Technology Ltd |
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5400 Baden (CH) |
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Erfinder: |
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- GÖTZFRIED, Eduard
90584 Allersberg (DE)
- WENDLER, Helmut
91239 Hengenfeld (DE)
- MAY, Heinz
90599 Dietenhofen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 2 421 890 US-A- 5 829 955
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US-A- 3 524 712 US-A- 6 030 178
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigung oder Verankerung von Schaufeln einer
Strömungsmaschine mittels Schaufelfüssen am Rotor oder Stator der Strömungsmaschine.
STAND DER TECHNIK
[0002] Derartige Schaufelbefestigungen befinden sich in der Regel bei Rotoren von Verdichtern
oder thermischen Turbomaschinen. Sie sind aus dem Stand der Technik zahlreich bekannt.
[0003] Die Schaufeln werden mit dem Schaufelfuss in eine Nut, welche sich am Rotor befindet,
eingebracht. Der Schaufelfuss dient dabei zur Kraft- und Momentenübertragung auf den
Rotor.
[0004] Zur Schwingungsdämpfung sind häufig Deckplatten an der Spitze des Schaufelblattes
oder Stützflügeln innerhalb des Schaufelblattes angebracht.
[0005] Dies ist zum Beispiel in der deutschen Patentschrift DE 1,159,965 beschrieben.
[0006] Auch die Österreichische Patentschrift AT 254,227 offenbart eine Deckplatte eines
Turbinen- oder Verdichterschaufelkranzes in dem die Deckplatten durch eine Krafteinwirkung
gegeneinander gepresst werden. Die Anordnung führt zu einer elastischen Vorspannung
des Schaufelblattes. Diese Torsionsvorspannung des Schaufelblattes findet zwischen
der Deckplatte und dem Schaufelfuss statt, was aber zu einer zusätzlichen Belastung
des Schaufelfusses und des Rotors führt. Da die entstehenden Kräfte nicht nur vom
Schaufelblatt, sondern auch vom Schaufelfuss und vom Rotor aufgenommen werden müssen,
sind diese entsprechend massiver ausgeführt.
[0007] Häufig sind Abstandshalter zwischen den einzelnen Schaufelfüssen der Turbinenschaufeln
angeordnet, welche die Kräfte aufnehmen und auch zur Schwingungsdämpfung dienen sollen.
Dies ist zum Beispiel aus den Patenten US 2,916,257 oder auch aus US 3,734,645 bekannt.
Eine andere Laufschaufelbefestigung ist auch aus der Europäischen Offenlegungsschrift
EP-A1-520,258 bekannt. Zur Begrenzung von Umfangskräften in der Folge von Wärmedehnungen
sind zwischen den Laufschaufein Längsstege vorgesehen.
[0008] Nachteilig bei solchem Stand der Technik ist allerdings, dass die Last grundsätzlich
über den Schaufelfuss auf den Rotor übertragen wird. Dies gilt insbesondere für die
oben genannten Torsionsmomente. Die massivere Ausführung von Rotor und den Schaufelfüssen
hat aber negative Auswirkungen insbesondere auf die Breite der Schaufel und des Schaufelfusses
und der Radscheibe und damit auch auf die gesamte Länge des Rotors. Aufgrund der höheren
Fußbelastung musste auf preisgünstigere Fußausführungen (z.B Hammerkopffuß, Reiterschaufelfuß)
verzichtet und statt dessen auf stabilere, teurere Fußformen (wie z.B. Steckfuß) zurückgegriffen
werden.
[0009] Ziel der Erfindung ist es, die genannten Nachteile zu vermeiden. Der Erfindung liegt
die Aufgabe zu Grunde, eine Befestigung für Schaufeln einer Strömungsmaschine an einem
Rotor oder Stator zu schaffen, mit welcher die Torsionsmomente vermehrt vom Schaufelfuss
oder der Fussplatte der Schaufel aufgenommen werden kann bei gleichzeitiger Entlastung
des Rotors/Stators und des Schaufelfusses. Zudem soll die Gesamtlänge des Rotors/Stators
verkürzt bzw. bei gleicher Länge die Anzahl der Schaufelreihen erhöht und/oder der
Einsatz von preisgünstigen Fußverbindungen ermöglicht werden.
[0010] Erfindungsgemäss wird die Aufgabe durch eine Befestigung von Schaufeln gemäss dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst, dass nach dem Einbau aller Schaufeln die
Schaufeln am Rotor oder Stator an der Fussplatte und/oder am Schaufelfuss ohne Spiel
oder mit einer Vorspannung aneinandergrenzen und sich so gegenseitig gegenüber Torsionsmomenten
abstützen, wobei die an den Fussplatten und/oder an den Schaufelfüssen wirkenden Torsionsmomente
den Torsionsmomenten, welche an der Deckplatte oder an dem Stützflügel wirken, entgegengesetzt
sind.
[0011] Vorteilhaft an dieser Ausführungsform ist, dass Torsionsmomente nicht mehr oder nur
noch marginal durch den Rotor aufgenommen werden, sondern durch die aneinandergrenzenden
Fussplatten und/oder Schaufelfüsse, da eine Verdrehung dieser beiden Bauelemente verhindert
wird. Durch diese Massnahme kann der Schaufelfuss und auch der Rotor (oder Stator)
entsprechend kleiner dimensioniert werden, da an der Kontaktfläche Rotor (Stator)/Schaufelfuss
keine grösseren Kräfte mehr aufgenommen werden müssen. Insgesamt kann also die Länge
des Rotors verkleinert werden. Es ist die Anzahl der Schaufelreihen bei gleicher Länge
des Rotors (Stators) und damit auch den Wirkungsgrad zu erhöhen.
[0012] Ausserdem ist es möglich, andere Fussverbindungen einzusetzen, die mit der bisherigen
Technik nicht zu verwenden gewesen wären. Zum Beispiel kann ein einzinkiger Steckfuss,
ein Hammerkopffuss oder ein gleichwertiger, einfacher Schaufelfuss vorteilhaft eingesetzt
werden. Solche Schaufelfüsse können einfach und ohne grosse Schwierigkeiten durch
bekannte Fräsverfahren gefertigt werden.
[0013] Die Fussplatte und möglicherweise auch der Schaufelfuss weisen eine Abschrägung auf,
welche in vorteilhafter Weise an eine Abschrägung einer benachbarten Laufschaufel
grenzt und so Torsionsmomente an dieser Stelle gegenseitig aufgenommen werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0014] Es zeigen
- Fig.1
- eine Turbinenschaufel einer Dampfturbine mit einem einzinkigen Schaufelfuss und Deckplatte/Stützflügel,
- Fig. 2
- eine Turbinenschaufel einer Dampfturbine mit einer Stützplatte (Stützflügel) innerhalb
des Schaufelblattes,
- Fig. 3
- einen Draufsicht auf ein erfindungsgemässes Ausführungsbeispiel mit den Deckplatten
der Turbinenschaufeln und
- Fig. 4
- einen Schnitt durch ein erfindungsgemässes Ausführungsbeispiel von Turbinenschaufeln,
welche in einer Nut an dem Rotor oder Stator der Strömungsmaschine angeordnet sind,
wobei die Fussplatten sichtbar sind.
[0015] Es werden nur die für die Erfindung wesentlichen Elemente dargestellt. Gleiche Elemente
werden in unterschiedlichen Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen.
WEG ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0016] Die Figur 1 zeigt eine Schaufel 1 einer Strömungsmaschine, also beispielsweise einer
Dampfturbine oder eines Verdichters. Die Schaufel 1 bei welcher es sich um eine Lauf-
oder Leitschaufel handeln kann, besteht aus einem Schaufelfuss 4, aus einer sich an
den Schaufelfuss 4 anschliessenden Fussplatte 3, aus einer Deckplatte 2 bzw. einem
Stützflügel oder einer Stützplatte, und aus einem sich zwischen der Fussplatte 3 und
der Deckplatte 2 befindenden Schaufelblatt 5. Der Schaufelfuss 4 ist in der Figur
1 als einzinkiger Steckfuss 4a ausgeführt. Er dient zur Befestigung der Schaufel 1
an dem in der Figur 1 nicht dargestellten Rotor 6 oder an einem Stator. Sowohl die
Fuss- 3 als auch die Deckplatte 2 der Schaufel 1 sind mit einer Abschrägung 9 ausgestattet.
Die Abschrägung 9 befindet sich an einer Seite der Deck- 2 bzw. Fussplatte 3, d.h.
die Abschrägung 9 ist im Hinblick auf die Draufsicht auf beiden Platten 2, 3 zu verstehen,
wie dies auch in der Figur 3 und 4 deutlich wird. Es ist auch möglich, dass am Schaufelfuss
4 ebenfalls eine Abschrägung 9 angebracht ist. Bei der Schaufel 1 kann es sich auch
um eine Schaufel mit mehrzinkigem Steckfuss handeln.
[0017] Wie aus der Figur 2 ersichtlich, kann die Deckplatte 2 an dem Schaufelblatt 5 zwischen
der Schaufelspitze 14 und der Fussplatte 3 angebracht sein. Dies gilt allgemein für
alle verwendbaren Schaufeltypen.
[0018] Bei den Schaufeln, weiche in der Figur 1 bzw. in der Figur 2 gezeigt sind, sind in
dem Schaufelfuss 4,4a zusätzlich Löcher 11 vorhanden, welche dazu dienen, den Fuss
am Rotor oder Stator durch Bolzen zu befestigen.
[0019] Bei dem Einbau der Schaufeln 1
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n in einer Nut 8 am Rotor 6 oder auch an einem Stator werden an der Deckplatte 2 Torsionsmomente
13 angewendet, welche in Richtung der Abschrägung 9 wirken. Dabei entsteht die Kontaktstelle
7, an welcher die Torsionsmomente 13 aufgenommen werden. Dies ist in der Schaufelreihe
der Figur 3 dargestellt, welche eine Draufsicht auf die verschiedenen Schaufeln 1
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n zeigt. Auf diese Weise bekommen die Schaufeln 1
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n eine gewisse Vorspannung. Zwischen dem anderen Teil der Deckplatte 2, an dem die
Deckplatten 2 nicht aneinandergrenzen, entsteht auf diese Weise ein Spalt 10. Weiter
sind in der Figur 3 die Schaufelblätter 5 sichtbar, welche unterhalb der Deckplatte
2 sein können. Im Falle einer intermediären Anordnung der Deckplatte 2 an dem Schaufelblatt
5, wie dies in der Figur 2 dargestellt ist, ist dies ober- und unterhalb der Deckplatte
2.
[0020] Die Figur 4 zeigt einen Schnitt durch eine Schaufelreihe, wobei in dieser Figur die
Fussplatten 3 der Schaufeln 1
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n sichtbar sind.
Wiederum stossen benachbarte Fussplatten 3 direkt und spielfrei an den Kontaktstellen
7 aneinander. Die Kontaktstellen 7 zwischen benachbarten Platten 3 sind im Bereich
der Abschrägungen 9. In dem anderen Teil der Fussplatten 3 entsteht ein Spalt 10.
Die auf die Fussplatten 3 wirkenden Torsionsmomente 12 sind aber den in der Figur
3 gezeigten Torsionsmomenten 13 entgegengesetzt, so dass auch die Abschrägungen 9
an einem entsprechend anderen Ende der jeweiligen Platte 2,3 angeordnet sind. Erfindungsgemäss
ist es auch möglich, zwischen den einzelnen Fussplatten 3 eine Vorspannung vorzusehen.
Die Kontaktstelle 7 kann sich auch insgesamt auf die angrenzenden Fussplatten 3 beziehen,
ohne dass sich ein Spalt 10 bildet. Die Abschrägungen 9, wie es in der Figur 1 bereits
dargestellt ist, können sich auch auf Bereiche des Schaufelfusses 4 beziehen. Dies
ist aber in der Figur 4 nicht näher dargestellt.
[0021] Da benachbarte Laufschaufeln 1
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n an der Abschrägung 9 aneinander grenzen, und das Torsionsmoment 12 in diese Richtung
wirkt, stützen sich die Laufschaufeln 1
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n gegenseitig. Ein Verdrehen findet nicht oder nur in sehr geringen Masse statt, so
dass die Kraft durch die Laufschaufeln 1
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n selber und nicht mehr durch den Rotor 6 (oder den Stator) bzw. durch die Nut 8 aufgenommen
werden mass. Durch diese Art der Anordnung der Laufschaufeln 1
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n wird die Belastung des Rotors 6 vorteilhaft reduziert. Dies geschieht in der ersten
Linie durch die spielfreie oder vorgespannte Lagerung an den Fussplatten 3 und/oder
an den Schaufelfüssen 4. Die Abschrägung 9 muss dann selbstverständlich auch am Schaufelfuss
4 vorliegen, um dem vorliegenden Effekt Rechnung zu tragen.
[0022] Der einzinkige Steckfuss, welcher in der Figur 1 dargestellt ist, ist jedoch nur
beispielsweise gewählt. Als Schaufelfuss 4 können verschiedene, aus dem Stand der
Technik an sich bekannte Arten, so zum Beispiel ein Hammerfuss oder Reiterfuß, verwendet
werden.
[0023] Besonders bemerkenswert ist allerdings, dass nun auch Schaufelfüsse 4 verwendet werden
können, die bislang nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen einsetzbar waren.
Dies ist durch die verringerte Kraftübertragung vom Schaufelfuss 4 auf den Rotor 6
oder auf den Stator möglich. Da die Schaufelfüsse 4 und auch der Rotor 6 oder der
Stator kleiner dimensioniert werden können (z.B. in der Breite), kann die Gesamtlänge
des Rotors 6 verkürzt oder bei gleicher Länge des Rotors 6 (Stators) der Wirkungsgrad
der Strömungsmaschine durch zusätzliche, Schaufelreihen erhöht werden. Vorhandene
Rotoren 6 (Statoren) können auch leicht auf die neue Art der Befestigung der Laufschaufeln
1 umgerüstet werden. Dies ist ein Vorteil, da nun einfachere Schaufeln 1, welche kostengünstiger
gefertigt werden können, eingesetzt werden können. Beispielsweise kann der in der
Figur 1 gezeigte Steckfuss oder auch ein Hammerfuss auf einfache Weise mit bekannten
Fräsverfahren hergestellt werden.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0024]
- 1,11,12,13,1n
- Schaufel
- 2
- Deckplatte
- 3
- Fussplatte
- 4
- Schaufelfuss
- 4a
- einzinkiger Schaufelfuss
- 5
- Schaufelblatt
- 6
- Rotor
- 7
- Kontaktstelle
- 8
- Nut
- 9
- Abschrägung
- 10
- Spalt
- 11
- Loch
- 12
- Torsionsmoment an Fussplatte 3
- 13
- Torsionsmoment an Deckplatte 2
- 14
- Turbinenschaufelspitze
1. Befestigung von Schaufeln (1,11,12,13,1n) einer Strömungsmaschine an einem Rotor (6) oder Stator, wobei die Schaufeln (1,11,12,13,1n) mittels Schaufelfüssen (4) am Rotor (6) oder Stator befestigt sind, und wobei die
Schaufeln (1,11,12,13,1n) eine Fussplatte (3), eine Deckplatte (2) bzw. einen Stützflügel oberhalb des Schaufelfusses
(4) und ein Schaufelblatt (5) aufweisen, und wobei durch den Einbau der Schaufeln
(1,11,12,13,1n) auf die Deckplatte (2) bzw. auf den Stützflügel ein Torsionsmoment (13) wirkt,
dadurch gekennzeichnet, dass
nach dem Einbau aller Schaufeln (1,11,12,13,1n) die Schaufeln (1,11,12,13,1n) am Rotor (6) oder Stator an der Fussplatte (3) und/oder am Schaufelfuss (4) ohne
Spiel oder mit einer Vorspannung aneinandergrenzen und sich so gegenseitig gegenüber
Torsionsmomenten (12) abstützen, wobei die an den Fussplatten (3) und/oder an den
Schaufelfüssen (4) wirkenden Torsionsmomente (12) den Torsionsmomenten (13), welche
an der Deckplatte (2) oder an dem Stützflügel wirken, entgegengesetzt sind.
2. Befestigung von Schaufeln (1,11,12,13,1n) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
sowohl die Fussplatte (3) und/oder der Schaufelfuss (4) als auch die Deckplatte (2)
bzw. der Stützflügel eine Abschrägung (9) aufweisen, welche an der Stelle angeordnet
ist, an welcher die angreifenden Torsionsmomente (12,13) wirken, und an welcher sich
die Schaufeln (1,11,12,13,1n) gegenseitig abstützen.
3. Befestigung von Schaufeln (1,11,12,13,1n) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Deckplatte (2) oder der Stützflügel am Schaufelblatt (5) zwischen der Fussplatte
(3) und der Schaufelspitze (14) angeordnet ist.
4. Befestigung von Schaufeln (1,11,12,13,1n) nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
als Schaufelfuss (4) ein ein- (4a) oder mehrzinkiger Steckfuss oder ein Hammerkopffuss
verwendet wird.
5. Befestigung von Schaufeln (1,11,12,13,1n) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Schaufelfuss (4) zusätzlich Löcher (11) vorhanden sind, durch welche der Schaufelfuss
(4) mittels Bolzen am Rotor (6) oder Stator befestigbar ist.
6. Befestigung von Schaufeln (1,11,12,13,1n) nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
es sich bei den Schaufeln (1,11,12,13,1n) um Leit- oder Laufschaufeln einer Turbine oder eines Verdichters handelt.
1. Fastening of blades (1, 11, 12, 13, 1n) of a turbomachine to a rotor (6) or stator, the blades (1, 11, 12, 13, 1n) being fastened to the rotor (6) or stator by means of blade roots (4), and the blades
(1, 11, 12, 13, 1n) having a root plate (3), a cover plate (2) or supporting wing above the blade root
(4) and a blade leaf (5), and a torsional moment (13) acting on the cover plate (2)
or on the supporting wing as a result of the installation of the blades (1, 11, 12, 13, 1n), characterized in that, after the installation of all the blades (1, 11, 12, 13, 1n), the blades (1, 11, 12, 13, 1n) are contiguous to one another on the rotor (6) or stator at the root plate (3) and/or
at the blade root (4) without play or with a prestress and are therefore supported
relative to one another with respect to torsional moments (12), the torsional moments
(12) which act at the root plates (3) and/or at the blade roots (4) being opposite
to the torsional moments (13) which act at the cover plate (2) or at the supporting
wing.
2. Fastening of blades (1, 11, 12, 13, 1n) according to Claim 1, characterized in that both the root plate (3) and/or the blade root (4) and the cover plate (2) or the
supporting wing have a bevel (9) which is arranged at the point at which the applied
torsional moments (12, 13) act and at which the blades (1, 11, 12, 13, 1n) are supported relative to one another.
3. Fastening of blades (1, 11, 12, 13, 1n) according to Claim 1 or 2, characterized in that the cover plate (2) or the supporting wing is arranged on the blade leaf (5) between
the root plate (3) and the blade tip (14).
4. Fastening of blades (1, 11, 12, 13, 1n) according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that a single-prong (4a) or multi-prong insertion root or a hammerhead root is used as
the blade root (4).
5. Fastening of blades (1, 11, 12, 13, 1n) according to Claim 4, characterized in that in the blade root (4) there are additionally holes (11) through which the blade root
(4) can be fastened to the rotor (6) or stator by means of bolts.
6. Fastening of blades (1, 11, 12, 13, 1n) according to Claim 4 or 5, characterized in that the blades (1, 11, 12, 13, 1n) are guide vanes or moving blades of a turbine or compressor.
1. Fixation d'aubes (1, 11, 12, 13, 1n) d'une turbomachine sur un rotor (6) ou stator, les aubes (1, 11, 12, 13, 1n) étant fixées sur le rotor (6) ou stator au moyen de pieds d'aube (4) et présentant
une plaque de pied (3), une plaque de recouvrement (2) ou une ailette de soutien au-dessus
du pied d'aube (4) et une pale (5), et un couple de torsion (13) agissant sur la plaque
de recouvrement (2) ou sur l'ailette de soutien sous l'effet du montage des aubes
(1, 11, 12, 13, 1n),
caractérisée en ce
qu'une fois leur montage achevé, les aubes (1, 11, 12, 13, 1n) sont contiguës les unes aux autres, sans jeu ou avec une précontrainte, sur le rotor
(6) ou stator sur la plaque de pied (3) et/ou le pied d'aube (4) de sorte à se soutenir
mutuellement contre les couples de torsion (12), ces couples de torsion (12) agissant
sur les plaques de pied (3) et/ou sur les pieds d'aube (4) venant s'opposer aux couples
de torsion (13) qui agissent sur la plaque de recouvrement (2) ou l'ailette de soutien.
2. Fixation d'aubes (1, 11, 12, 13, 1n) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la plaque de pied (3) et/ou le pied d'aube (4) tout comme la plaque de recouvrement
(2) ou l'ailette de soutien présentent un biseau (9) qui est pratiqué à l'endroit
où agissent les couples de torsion (12, 13) qui s'appliquent et où les aubes (1, 11, 12, 13, 1n) se soutiennent mutuellement.
3. Fixation d'aubes (1, 11, 12, 13, 1n) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
la plaque de recouvrement (2) ou l'ailette de soutien est disposée sur la pale (5)
entre la plaque de pied (3) et la pointe d'aube (14).
4. Fixation d'aubes (1, 11, 12, 13, 1n) selon la revendication 1, 2 ou 3,
caractérisée en ce
qu'on utilise comme pied d'aube (4) un tenon à une (4a) ou plusieurs pointes ou une tête
rectangulaire avec coins abattus.
5. Fixation d'aubes (1, 11, 12, 13, 1n) selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
des trous (11) sont par ailleurs pratiqués dans le pied d'aube (4) par l'intermédiaire
desquels ce pied d'aube (4) peut être fixé sur le rotor (6) ou stator au moyen de
boulons.
6. Fixation d'aubes (1, 11, 12, 13, 1n) selon la revendication 4 ou 5,
caractérisée en ce que
les aubes (1, 11, 12, 13, 1n) sont des aubes directrices ou mobiles d'une turbine ou d'un condensateur.

