| (19) |
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(11) |
EP 1 266 676 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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28.03.2012 Patentblatt 2012/13 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.04.2006 Patentblatt 2006/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.06.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Wellnessgerät
Wellness device
Dispositif du bien-être
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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RO SI |
| (30) |
Priorität: |
06.06.2001 DE 10127319
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.12.2002 Patentblatt 2002/51 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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05004813.1 / 1550483 |
| (73) |
Patentinhaber: Burkhardt, Andrea |
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86825 Bad Wörishofen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Burkhardt, Andrea
86825 Bad Wörishofen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Friese, Martin et al |
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Patentanwälte
Andrae Flach Haug
Balanstrasse 55 81541 München 81541 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 956 957 US-A- 5 135 455 US-A- 5 839 996 US-A- 6 132 344
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DE-U- 20 001 973 US-A- 5 147 262 US-A- 5 891 003
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Wellnessgerät aus elastischem Material, im Wesentlichen
bestehend aus einem stab- beziehungsweise stangenförmigen Gebilde.
[0002] Kinetische Therapiegeräte aus elastischem Material, im Wesentlichen bestehend aus
einem stabförmigen Gebilde, sind bekannt. Derartige Geräte sind, wie schon die Bezeichnung
ausdrückt, zur therapeutischen Behandlung von Verspannungen und zur Auflockerung von
verspannten Muskelpartien vorgesehen.
[0003] Die bekannten Therapiegeräte werden dazu benutzt, neuromuskuläre Schäden beziehungsweise
Beeinträchtigungen zu behandeln. Es handelt sich dabei um die Behandlung des gestörten
Zusammenspiels von Nerven und Muskeln. Dies können sowohl Blockaden als auch partielle
oder totale Unterbrechungen der normalen Erregungsübertragung an der motorischen Endplatte
sein.
[0004] Dabei müssen mit diesen bekannten Therapiegeräten die Bewegungsabläufe unter Anleitung
eines Therapeuten zunächst erlernt werden, bevor der Patient mit eigenen Übungen beginnen
kann.
[0005] Ein als Therapiegerät bezeichnetes Gerät ist beispielsweise aus der
DE 199 56 957 bekannt. Bei den hier beschriebenen Therapiegeräten handelt es sich um Geräte, deren
stabförmige Gebilde aus hochwertigem Federstahl gefertigt sind. Der Querschnitt dieser
bekannten Therapiegeräte ist kreisförmig und von geringer Querschnittsfläche. Eine
Vielzahl von Gewichten läßt sich in unterschiedlichen Abständen auf dem stabförmigen
Gebilde mit Klemmschrauben anordnen. Um die Schwingungsfrequenz zu verändern, können
zusätzliche Dämpfungselemente auf dem Gebilde angeordnet werden.
[0006] Sowohl durch die Ausführung in Federstahl als auch durch die Art der Ausführung der
Gewichte und der zusätzlichen Anordnung der Dämpfungselemente besitzen diese bekannten
Therapiegeräte ein hohes Eigengewicht, welches dazu führt, daß Übungen lediglich über
eine zeitlich begrenzte Dauer durchführbar sind. Die Handhabung des Gerätes über einen
längeren Zeitraum wird durch das hohe Eigengewicht erheblich beeinträchtigt. Ob mit
diesem Gerät insbesondere eine Einflußnahme auf das neuronale Zusammenspiel der Nerven
und Muskeln gelingt, erscheint aufgrund des Gewichtes fraglich. Eher riskiert der
Übende bei dem hohen Gewicht ein verkrampfen der Muskulatur und andere Verletzungen,
weswegen sich dieses Gerät nicht im nichttherapeutischen Gebiet eignet. Die in Schwingung
gesetzten Gewichte können darüber hinaus auch eine Verletzungsgefahr darstellen. Die
Herstellung derartiger Therapiegeräte ist aufgrund der hohen Genauigkeitsanforderungen,
des hochwertigen Materials sowie der insgesamt an therapeutische Geräte gestellten
hohen Qualitätsanforderungen sehr kostenaufwendig.
[0007] Aus der
DE 200 01 973 Ul ist eine aus Fiberglas bestehende Aerobicstange bekannt. An den Enden der Stange
sind ungeschützte Köpfe mit einem Gewicht von ungefähr 100 - 150 Gramm mit einer entsprechenden
Dicke angeordnet. Die Stange besitzt auch seitliche Handgriffe, die eine Verwendung
der Stange als Expander erlaubt. Die Stange soll einen besseren Trainigseffekt für
die Muskulatur ergeben.
[0008] Bringt man diese Stange zum Schwingen, ergeben sich derart große Schwingungen, daß
eine neuromuskuläre Behandlung durch diese Art der Ausführung nicht möglich ist. Die
großen Schwingungen ergeben sich aus der großen Elastizität aufgrund der gleichzeitigen
Verwendung als Expander. Diese Aerobicstange ermöglicht daher lediglich Übungen zur
körperlichen Ertüchtigung ohne Beeinflussung des neuromuskulären Systems. Dabei ist
das Verletzungsrisiko der endseitig vorgesehenen Gewichte enorm.
[0009] Ausgehend von den zuvor beschriebenen Therapiegeräten ist es Aufgabe der Erfindung,
ein sicheres Gerät zur Verfügung zu stellen, und das die Möglichkeit bietet, im wellness-,
Sport- und Freizeitbereich und in der Aerobic einsetzbar zu sein. Insbesondere soll
die Benutzung von jedermann für die Durchführung von Übungen zur Kräftigung der Muskulatur
im neuromuskulären Bereich ohne Anleitung eines Therapeuten möglich sein.
[0010] Die Lösung der gestellten Aufgabe ist in den unabhängigen Patentansprüchen durch
ein Wellness-Gerät selbst sowie durch die Verwendung eines stab- bzw. stangenförmigen
Gebildes als Sportgerät, insbesondere im Fitness-, Wellness-, Freizeitsport- oder
Aerobicbereich, angegeben. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0011] Ausgehend von dem oben dargestellten Stand der Technik schlägt die Erfindung ein
Wellnessgerät aus elastischem, insbesondere zu Schwingungen anregbarem Material, im
Wesentlichen bestehend aus einem stab- beziehungsweise stangenförmigen Gebilde vor,
welches sich dadurch auszeichnet, daß an dem stab- bzw. stangenförmigen Gebilde an
seinen in Längsrichtung gesehenen Enden als Gewicht ausgebildete Schutzvorrichtungen
angeordnet sind.
[0012] Die erfindungsgemäße Lösung erreicht zum einem einen Schutz des pendelnden Gewichtes
und auch gegebenfalls einen Schutz vor dem spitzen Ende der Stange. Die Schutzvorrichtung
besteht zum Beispiel aus einem elastischen und / oder plastischen Kunststoffmaterial
(zum Beispiel Polyurethan oder Polystyrol). Dies können zum Beispiel Schutzkappen
sein, die derart ausgebildet sind, daß Verletzungen beim Transport und bei der Durchführung
von Übungen vermieden werden. Insbesondere sollten diese Schutzkappen abgerundete
Kanten aufweisen. Eine im Umfang über das Gebilde vorstehende Schutzvorrichtung erleichtert
auch das Ergreifen eines am Boden liegenden erfindungsgemäßen Wellnessgerätes.
[0013] Die erfindungsgemäße Ausführung des Wellnessgerätes gestattet es, daß ein solches
Gerät von jedermann ohne Anleitung eines Therapeuten benutzt werden kann. Zur Durchführung
einer Übung oder eines Trainings wird das Gerät mit einer Hand oder mit beiden Händen
erfaßt und vor den Körper gehalten. Durch die Bewegung des Körpers beziehungsweise
leichte Bewegungen der Hände oder Arme oder des Oberkörpers wird das Gerät gezielt
in Schwingungen versetzt. Diese Schwingungen müssen von der Muskulatur ausbalanciert
werden. Durch die Schutzvorrichtung bzw. den Schutzkappen ist der Übende optimal vor
den vor seinem Körper pendelnden Gewichten geschützt.
[0014] Es ist sowohl ein niederintensives als auch ein hochintensives Kraft-Ausdauer-Training
im Bereich des Muskel-Skelettsystems möglich. Insbesondere läßt sich eine Kräftigung
der Rumpfmuskulatur erreichen. Die Schwingungen des einmal in Schwingung versetzten
Gerätes werden auf die Muskulatur übertragen und müssen ausbalanciert werden. Somit
wird gleichzeitig ein Koordinationstraining der beanspruchten Muskelpartien erreicht.
[0015] Muskuläre Disbalancen/Verspannungen können ausgeglichen werden. Die Summe der aus
den Oszillationen resultierenden Belastungsreizen führt zu Anpassungsreaktionen des
neuromuskulären Systems. Somit ist auch ein rehabilitatives Training mit dem erfindungsgemäßen
Wellnessgerät möglich. Einfache Übungen bis hin zu koordinativ komplexen Übungen sind
mit dem Wellnessgerät durchführbar. Dabei kann sowohl eine isometrische als auch dynamische
Arbeitsweise in dreidimensionalen Bewegungen durchgeführt werden.
[0016] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Schutzvorrichtungen austauschbar sind, wobei
die Schutzvorrichtungen vorzugsweise unterschiedliche Gewichte aufweisen. Durch die
Veränderungen am Gewicht der Schutzvorrichtungen läßt sich das Schwingungsverhalten
des erfindungsgemäßen Wellnessgerätes verändern. Somit kann eine Erhöhung der Intensität
der Übung beziehungsweise bei zu hoher Belastung eine Verringerung der Intensität
der Beanspruchung durch die Übungen erreicht werden.
[0017] Vorzugsweise ist es vorgesehen, daß die Schutzvorrichtung in drei Gewichtsklassen,
leicht, mittel, schwer, ausgeführt wird.
[0018] Die erfindungsgemäße Lösung sieht vor, daß eine Vielzahl von Gewichten zusätzlich
zu den Schutzvorrichtungen vorgesehen sind. Vorzugsweise sind die Gewichte auf das
stabförmige Gebilde aufziehbar und fixierbar. Je nach Art der durchzuführenden Übungen
läßt sich damit wiederum eine Veränderung des Schwingungsverhaltens und damit wiederum
eine Veränderung der Belastungen der Muskelpartien beziehungsweise der zu beeinflussenden
Bewegungskoordinationen erreichen. Diese zusätzlichen Gewichte wirken insbesondere
auch als Dämpfungsgewichte. Es ist weiterhin bevorzugt, wenn die Schutzvorrichtungen
und die Dämpfungsgewichte aus elastischem, vorzugsweise gummiartigem Material gebildet
sind.
[0019] Gemäß einem weiteren Aspekt der erfindungsgemäßen Lösung ist es vorgesehen, daß zwischen
den Gewichten Dämpfungselemente angeordnet sind. Diese Dämpfungselemente können schlauchförmig,
beispielsweise aus gummiartigen Material, ausgebildet sein. Diese schlauchartig ausgebildeten
Dämpfungselemente werden ebenfalls über das stab- beziehungsweise stangenförmige Gebilde
gezogen.
[0020] Die erfindungemäße Lösung sieht vor, daß die Gewichte derart ausgeführt sind, daß
zum einen eine Verstellung beziehungsweise Verschiebung auf dem stab- beziehungsweise
stangenförmigen Gebilde möglich ist, zum anderen, daß das die Gewichte bildende Material
ausreichende Spannkraft besitzt, um die Dämpfungsgewichte axial zu fixieren.
[0021] Diese Art der Ausbildung des erfindungsgemäßen Wellnessgerätes gestattet eine kostengünstige
Ausführung eines solchen Wellnessgerätes.
[0022] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das elastische Material des stab-
beziehungsweise stangenförmigen Gebildes zumindest teilweise aus Kunststoff ausgebildet
ist.
[0023] Das elastische Material des stab- bzw. stangenförmigen Gebildes kann vollständig
oder zumindest teilweise aus einer Glasfiberkunstoff-Verbindung erhalten sein.
[0024] Weiterhin ist es möglich, daß das elastische Material des stab- bzw. stangenförmigen
Gebildes vollständig oder teilweise aus einer Kohlefaser-Verbindung hergestellt ist.
[0025] Erfindungsgemäß wurde auch gefunden, daß es von Vorteil ist, wenn das elastische
Material des stab- bzw. stangenförmigen Gebildes als Glasfiber-Faser ausgebildet ist.
[0026] Weiterhin ist es möglich, eine Kunststoff-Faser-Verbindung als elastisches Material
des stab- bzw. stangenförmigen Gebildes zu verwenden.
[0027] Ein Vorteil des Einsatzes von Kunststoff (oder auch von Kunststoffverbund oder Kunststofffasermaterialien)
liegt darin, daß diese Materialien eine geringe spezifische Dichte besitzen, und daher
die Erfindung insgesamt nicht zu schwer wird. Natürlich kann das Schwingungsverhalten
des Gebildes durch die Zusammensetzung des Materials, zum Beispiel die Beimischung
von entsprechenden Fasermaterial, wie angegeben, beliebig eingestellt werden. Gleichzeitig
erhöht sich dabei auch die Bruch- und Verschleißfestigkeit des erfindungsgemäßen Wellnessgerätes.
Gleiches wird auch durch die noch angeführten Verbund- oder Sandwichbauweisen erreicht.
[0028] Die Art der gewählten Materialien beziehungsweise Materialverbindungen gestattet
weiterhin eine sehr leichte Ausführung. Es ist dadurch möglich, daß das Gewicht des
Gerätes geringer als 1,0 kg ist, bevorzugt je nach Größe des Wellnessgerätes zwischen
300 g und 600 g beträgt. Auch gelingt hierduch ein kostengünstiges Wellnessgerät,
da die Materialien günstig beschaffbar sind, und auch eine Serienfertigung leicht
realisierbar ist
[0029] Durch das geringe Gewicht und durch die geringe Gelenkbelastung ist ein Training
aller Altersstufen möglich.
[0030] Ein weiterer Aspekt der Verbindung eines elastischen Materials ist dadurch angegeben,
daß eine Kautschuk-Silikon-Verbindung als Material für das stab- bzw. stangenförmige
Gebilde dient.
[0031] Es wurde weiter gefunden, daß es von Vorteil ist, wenn eine Kautschuk-Silikon-Faser-Verbindung
als elastisches Material für das stab- bzw. stangenförmige Gebilde dient.
[0032] Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, daß als elastisches Material Gummi oder
gummiartige Materialien eingesetzt werden.
[0033] In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung ist es vorgesehen,
daß als elastisches Material des stab- bzw. stangenförmigen Gebildes Holz dient.
[0034] Insbesondere kann auch Federstahl oder dergleichen als Material für das stangenförmige
Gebilde eingesetzt werden.
[0035] Erfindungsgemäß wird auch vorgeschlagen, daß das elastische Material aus einem Verbundmaterial,
bestehend aus den zuvor genannten Materialien, gebildet ist. Somit ist es möglich,
Geräte mit unterschiedlichen Schwingungsverhalten für die unterschiedlichsten Übungsvariationen
zur Verfügung zu stellen. Gerade der Einsatz von verhätnissmäßig "steifen" Materialien
erlaubt es in eleganter Weise das Schwingungsverhalten, und gegebenfalls auch gleichzeitig
das optische Erscheinungsbild zu variieren. Gleiches gilt auch für eine Sandwichbauweise.
[0036] In einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lösung ist es vorgesehen, daß das elastische
Material ein Schichtmaterial in Sandwich-Bauweise ist, welches aus einem oder mehreren
der im Hauptanspruch genannten Materialien besteht.
[0037] Der Querschnitt des Wellnessgerätes ist kreisförmig. Dabei ist der Querschnitt des
stabförmigen Gebildes derart variierbar, daß im Durchmesser von 0,5 bis 6,0 cm, bevorzugt
2,5 cm und in der Länge ca. 80,0 cm bis 200,0 cm, bevorzugt 150,0 cm aufgewiesen werden.
Dabei sind die Abmessungen des stabförmigen Gebildes derart variierbar, daß unterschiedliche
Schwingungen für unterschiedliche Übungsintensitäten erreichbar sind.
[0038] Durch die zuvor dargestellte Ausführung der erfindungsgemäßen Lösung ist es möglich,
daß das Gewicht des Gerätes geringer als 1,0 kg, bevorzugt ca. 300 g bis 600 g beträgt.
[0039] Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist, daß in der Mitte des stab- beziehungsweise
stangenförmigen Gebildes ein das Gebilde umhüllendes Material angeordnet ist, welches
vorzugsweise als Griff ausgebildet ist.
[0040] Das stab- beziehungsweise stangenförmige Gebilde umhüllende Material kann dabei gummiartig,
gewebeartig, vorzugsweise aus textilen Gewebe ausgebildet sein.
[0041] Insbesondere ist es möglich, daß das gesamte stab- beziehungsweise stangenförmige
Gebilde gemäß einer der zuvor beschriebenen Ausführungsformen von einer Schutzhülle
umgeben ist. Dies führt zum einen zu einem gewissen Schutz des gesamten Wellnessgerätes,
zum anderen ist damit eine unterschiedlichen Ansprüchen Rechnung tragende Gestaltung
des Gerätes möglich. Weiterhin kann auch von dieser Schutzhülle das Schwingungsverhalten
des gesamten Gerätes beeinflußt werden.
[0042] Wie aus den vorstehenden Merkmalen deutlich wird, ist das Wellnessgerät als Fitness-,
Freizeitsport- oder Aerobic-Gerät einsetzbar. Es ist leicht in der Handhabung, seine
Übungen sind durch jedermann leicht und ohne zusätzliche Anleitung zu erlernen.
[0043] Ein weiterer Aspekt ist, daß aufgrund des geringen Eigengewichtes und aufgrund der
geringen Abmessungen dieses Wellnessgerät leicht transportierbar ist, so daß es auch
an unterschiedlichen Orten ohne Beeinträchtigung einsetzbar ist.
[0044] Eine weitere Lösung der erfindungsgemäß gestellten Aufgabe wird durch die Verwendung
eines stab- oder stangenförmigen Gebildes aus elastischem, insbesondere zu Schwingungen
anregbaren Material als Sportgerät, insbesondere im Fitness-, wellness-, Freizeitsport-
oder Aerobicbereich zur Verfügung gestellt.
[0045] Insbesondere richtet sich die Verwendung darauf, daß ein stabbeziehungsweise stangenförmiges
Gebilde verwendet wird, dessen Material zumindest teilweise aus Federstahl oder Kunststoff
oder aus einer Glasfiber-Kunststoff-Verbindung oder Kohle-Faser-Verbindung oder Glasfiber-Faser-Verbindung
oder Kunststoff-Faser-Verbindung oder Kautschuk-Silikon-Verbindung oder Kautschuk-Silikon-Faser-Verbindung
oder aus Gummi oder gummiartigem Material oder aus Holz ausgebildet ist.
[0046] Die zuvor beschriebenen Verwendungen von stab- bzw. stangenförmigen Gebilden richtet
sich sowohl auf eine Ausführung, bei der das Material des stab- bzw. stangenförmigen
Gebildes aus einer der zuvor dargestellten Materialkomponenten gebildet ist.
[0047] Es ist jedoch auch möglich, eine Kombination der verschiedenen Materialarten untereinander
als Schichtwerkstoffverbindung zu erhalten.
[0048] Es ist weiterhin vorgesehen, eine Verwendung eines stab- bzw. stangenförmigen Gebildes
vorzusehen, dessen Material aus einem Verbundmaterial, aus einem bzw. mehreren der
zuvor beschriebenen Materialarten bzw. Verbindungen besteht.
[0049] Ein weiterer Aspekt der erfindungsgemäßen Lösung betrifft die Verwendung eines Gebildes
gemäß den zuvor geschilderten Verwendungen, welches sich dadurch auszeichnet, daß
das Gebilde als Wellness-Gerät nach einem oder mehreren der zuvor dargestellten Lösungsmöglichkeiten
ausgebildet ist.
[0050] Gemäß einer Weiterbildung der erfindungemäßen Lösung ist es vorgesehen, daß zusätzlich
zu der Beanspruchung der Muskulatur zum Halten des Gebildes Übungen für weitere Muskulaturbereiche
des Körpers, zum Beispiel durch gleichzeitige Lauf- und/oder Aerobicübungen, vorgesehen
sind.
[0051] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen beziehungsweise Zeichnungen
schematisch dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine einfache Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wellnessgerätes,
- Fig. 2
- ein speziell ausgebildetes Wellnessgerät mit zusätzlichen Gewichten und Dämpfungselementen
und
- Fig. 3
- verschiedene Ausführungen der Schutzkappen beziehungsweise Gewichte als Schnittdarstellung.
[0052] Fig. 1 zeigt eine einfache Form des Wellnessgerätes. Mit dem Bezugszeichen 1 ist
das stabbeziehungsweise stangenförmige Gebilde (Grundkörper) dargestellt. Dieses stab-
beziehungsweise stangenförmige Gebilde ist aus elastischen, insbesondere zu Schwingungen
anregbaren Materialien ausgebildet. Der Querschnitt des stab- beziehungsweise stangenförmigen
Gebildes kann kreisförmig, oval, rechteckig oder quadratisch sein. Für die zeichnerische
Darstellung hat dies jedoch keine Bedeutung. In der Mitte des stab- beziehungsweise
stangenförmigen Gebildes 1 befindet sich, zur besseren Handhabung des Gerätes, der
Griff 2. Der Griff 2 ist als ein das Gebilde umhüllendes Material ausgeführt, das
heißt, es ist in der Mitte mit einer Bohrung versehen worden und dann über das stab-
beziehungsweise stangenförmige Gebilde derart gezogen worden, bis es sich in der Mitte
dieses Gebildes befindet. Dort wird es dann mit geeigneten Befestigungsmitteln fixiert.
Dies kann beispielsweise durch Kleben geschehen. Es kann aber auch möglich sein, daß
das Material eigene Spannkräfte besitzt, die ausreichen, um das als Griff ausgebildete
Material dauerhaft in seiner einmal gewählten Position zu halten. An seinen in Längsrichtung
gesehenen Enden des stabförmigen Gebildes 1 befinden sich Schutzvorrichtungen 3. Diese
Schutzvorrichtungen 3 sind im dargestellten Beispiel als Schutzkappen ausgebildet.
An ihren nach außen weisenden Seiten können jeweils Abrundungen vorgesehen sein, so
daß Verletzungen beim Transport und bei der Durchführung von Übungen vermieden werden.
Der einfachen Darstellung wegen ist auf eine Zeichnung der Rundungen verzichtet worden.
Die Schutzvorrichtungen 3 sind so ausgebildet, daß sie austauschbar sind. Besonders
bevorzugt ist es dann, wenn diese Schutzvorrichtungen 3 unterschiedliche Gewichte
aufweisen, womit unterschiedliche Belastbarkeiten der Muskulatur beziehungsweise unterschiedliche
Anforderungen an das Koordinationsvermögen gestellt werden können.
[0053] In Fig. 2 ist ein erfindungsgemäßes Wellnessgerät dargestellt, bei dem zusätzlich
zu den bereits beschriebenen Merkmalen Gewichte 4 auf dem stab- beziehungsweise stangenförmigen
Gebilde 1 angeordnet sind. Diese Gewichte 4 sind als Zusatzgewichte zu dem Eigengewicht
der Schutzvorrichtung 3 auf dem Gebilde 1 angeordnet. Die Gewichte 4 sind dabei in
ihrem Abstand zueinander und in ihrem Abstand vom Zentrum des stab- beziehungsweise
stangenförmigen Gebildes 1 variierbar. Zwischen zwei Gewichten 4 ist ein Dämpfungselement
5 angeordnet. Dieses Dämpfungselement 5 kann beispielsweise als schlauchförmiges Gebilde,
ähnlich einem Schutzschlauch für einen Stoßdämpfer, ausgebildet sein. Auch hier wurde
der einfachen Darstellung wegen lediglich eine parallele Ausführung gewählt. Dabei
ist es von Vorteil, wenn dieses Dämpfungselement selbst elastische Eigenschaften aufweist.
Wie bereits in der Beschreibung erklärt, kann mittels dieses Dämpfungselementes eine
weitere Anpassung an ein gewünschtes Schwingungsverhalten des gesamten Wellnessgerätes
erreicht werden.
[0054] In Fig. 3 sind verschiedene Ausführungsmöglichkeiten der Schutzkappen 3 beziehungsweise
der Gewichte 4 als Schnittdarstellung dargestellt. Der Unterschied besteht lediglich
darin, daß bei der Ausführung als Gewicht 4 eine durchgehende Bohrung vorgesehen ist,
während bei der Ausführung als Schutzkappe die Bohrung bevorzugt nicht als Durchgangsbohrung
ausgebildet ist. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist im Kern der Schutzkappe 3 beziehungsweise
des Gewichtes 4 eine Bohrung beziehungsweise Öffnung vorgesehen, die der Form des
stab- beziehungsweise stangenförmigen Gebildes 1 entspricht.
1. Wellnessgerät aus elastischem, insbesondere zu Schwingungen anregbarem Material, im
Wesentlichen bestehend aus einem stab- beziehungsweise stangenförmigen Gebilde (1),
wobei an dem stab- beziehungsweise stangenförmigen Gebilde (1) an seinen in Längsrichtung
gesehenen Enden als Gewicht ausgebildete Schutzvorrichtungen (3) angeordnet sind,
in der Mitte des Gebildes (1) ein das Gebilde (1) umhüllendes Material angeordnet
ist, welches als Griff (2) ausgebildet ist,
der Querschnitt des Gebildes (1) kreisförmig ist, und zusätzlich zu den Schutzvorrichtungen
(3) eine Vielzahl von Gewichten (4) vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Gewichte (4) derart ausgeführt sind, dass zum einen eine Verstellung beziehungsweise
Verschiebung auf dem stab- beziehungsweise stangenförmigen Gebilde (1) möglich ist,
zum anderen das die Gewichte (4) bildende Material ausreichende Spannkraft besitzt,
um die Gewichte (4) axial zu fixieren.
2. Wellnessgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtungen (3) austauschbar sind.
3. Wellnessgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtungen (3) unterschiedliche Gewichte aufweisen.
4. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichte (4) aufziehbar und fixierbar sind.
5. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenntzeichnet, dass zwischen den Gewichten (4) Dämpfungselemente (5) angeordnet
sind.
6. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtungen (3) und/oder die Dämpfungselemente (5) bevorzugt aus elastischen,
vorzugsweise gummiartigen Material gebildet sind.
7. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Material des stab- beziehungsweise stangenförmigen Gebildes (1) und/oder
der Schutzvorrichtung (3) beziehungsweise des Dämpfungselementes (5) zumindest teilweise
aus Kunststoff oder Kunststoffaser-Verbindung oder als Kohlefaser-Verbindung oder
als Kautschuk-Silikonbeziehungsweise Kautschuk-Silikon-Faserverbindung ausgebildet
ist oder aus Gummi oder gummiartigem Material oder aus Holz oder Federstahl besteht
und/oder das elastische Material aus einem Verbundmaterial, bestehend aus mehreren
der vorgenannten Materialien gebildet ist oder das elastische Material ein Schichtmaterial
in Sandwich-Bauweise, bestehend aus einem oder mehreren der vorgenannten Materialien
ist.
8. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Gebildes (1) einen Durchmesser von 0,5 bis 6,0 cm, bevorzugt
2,5 cm, und eine Länge von ca. 80,00 cm bis 200,00. cm, bevorzugt 150,00 cm aufweist.
9. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen des Gebildes (1) derart variierbar sind, dass unterschiedliche Schwingungen
für unterschiedliche Übungsintensitäten erreichbar sind.
10. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht des Gerätes ≤ 1,0 kg, bevorzugt ca. 300 g bis 600 g beträgt.
11. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das das Gebilde (1) umhüllende Material, gummiartig, gewebeartig, vorzugsweise aus
textilem Gewebe ausgebildet ist.
12. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte Gebilde (1) von einer Schutzhülle umgeben ist.
13. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wellnessgerät als Fitness-, Freizeitsport- oder Aerobicgerät einsetzbar ist.
14. Verwendung eines Wellnessgerätes nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
als Sportgerät, insbesondere im Fitness-, Wellness-, Freizeitsportbereich.
15. Verwendung eines Wellnessgerätes nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zur Beanspruchung der Muskulatur zum Halten des Gebildes (1), Übungen
für weitere Muskulaturgebiete des Körpers, insbesondere Lauf- und/oder Aerobicübungen
vorgesehen sind.
1. Wellness apparatus consisting of elastic material, in particular material that is
capable of being excited to vibrate, substantially consisting of a bar- or rod-shaped
structure (1),
with protective arrangements (3) that are formed as weights being arranged on the
bar- or rod-shaped structure (1) at its ends when viewed in the longitudinal direction,
arranged in the centre of the structure (1) there is a material that covers the structure
(1) and is formed as a grip (2),
the cross section of the structure (1) is circular, and in addition to the protective
arrangements (3) a plurality of weights (4) is provided,
characterised in that
the weights (4) are constructed in such a way that on the one hand adjustment or displacement
on the bar- or rod-shaped structure (1) is possible and on the other hand the material
that forms the weights (4) has sufficient tensional force in order to fix the weights
(4) axially.
2. Wellness apparatus according to claim 1, characterised in that the protective arrangements (3) are exchangeable.
3. Wellness apparatus according to claim 2, characterised in that the protective arrangements (3) have different weights.
4. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the weights (4) can be mounted and fixed.
5. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that damping elements (5) are arranged between the weights (4).
6. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the protective arrangements (3) and/or the damping elements (5) are by preference
formed from elastic, preferably rubber-like, material.
7. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the elastic material of the bar- or rod-shaped structure (1) and/or of the protective
arrangement (3) or of the damping element (5) is formed at least in part from plastics
material or a plastics-material fibre combination or as a carbon fibre combination
or as a rubber silicone or rubber silicone fibre combination, or consists of rubber
or rubber-like material or of wood or spring steel, and/or the elastic material is
formed from a composite material, consisting of a plurality of the afore-mentioned
materials, or the elastic material is a laminated material in a sandwich construction
consisting of one or more of the afore-mentioned materials.
8. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the cross section of the structure (1) has a diameter of 0.5
9. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the dimensions of the structure (1) can be varied in such a way that different vibrations
can be achieved for different intensities of exercise.
10. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the weight of the apparatus amounts to ≤ 1.0 kg, by preference to approximately 300
g to 600 g.
11. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the material that covers the structure (1) is formed like rubber, like woven material,
preferably from woven textile material.
12. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the whole structure (1) is surrounded by a protective covering.
13. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the wellness apparatus can be used as a fitness, leisure-time sports or aerobic apparatus.
14. Use of a wellness apparatus according to one or more of the preceding claims as a
sports apparatus, in particular in the field of fitness, wellness, leisure-time sports.
15. Use of a wellness apparatus according to claim 14, characterised in that in addition to straining the muscles in order to hold the structure (1), exercises
for further muscle regions of the body, in particular running and/or aerobic exercises,
are intended.
1. Appareil de remise en forme en matériau élastique, destiné en particulier à être activé
par des vibrations, sensiblement constitué d'une structure (1) en forme de barre et/ou
de tige,
des dispositifs de protection (3), conçus sous forme de poids, étant disposés sur
la structure (1) en forme de barre et/ou de tige au niveau de ses extrémités vues
dans la direction longitudinale,
un matériau enveloppant la structure (1) étant disposé au milieu de la structure (1),
lequel est conçu sous forme de poignée (2),
la section transversale de la structure (1) étant de forme circulaire,
une pluralité de poids (4) étant prévus en plus des dispositifs de protection (3)
caractérisé en ce que les poids (4) sont conçus de telle sorte que, d'une part, un réglage ou un déplacement
sur la structure (1) en forme de barre et/ou de tige soit possible, et que, d'autre
part, le matériau formant les poids (4) possède une force de serrage suffisante pour
fixer les poids (4) dans le sens axial.
2. Appareil de remise en forme selon la revendication 1, caractérisé en ce que les dispositifs de protection (3) sont remplaçables.
3. Appareil de remise en forme selon la revendication 2, caractérisé en ce que les dispositifs de protection (3) présentent des poids différents.
4. Appareil de remise en forme selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les poids (4) peuvent être élevés et fixés.
5. Appareil de remise en forme selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que des éléments d'amortissement (5) sont agencés entre les poids (4).
6. Appareil de remise en forme selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les dispositifs de protection (3) et/ou les éléments d'amortissement (5) sont réalisés
de préférence en un matériau élastique, de préférence élastomère.
7. Appareil de remise en forme selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le matériau élastique de la structure (1) en forme de barre ou de tige et/ou du dispositif
de protection (3), le cas échéant de l'élément d'amortissement (5) est réalisé au
moins en partie en matière synthétique ou en composite de fibres en matière synthétique
ou comme un composite de fibres de carbone ou comme un composite d'élastomère de silicone
ou de fibres d'élastomère de silicone ou est réalisé en caoutchouc ou matériau élastomère
ou en bois ou en acier à ressort et/ou le matériau élastique est réalisé en matériau
composite, formé par plusieurs des matériaux précédemment cités ou le matériau élastique
est un matériau stratifié à structure en sandwich, formé par un ou plusieurs des matériaux
précédemment cités.
8. Appareil de remise en forme selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la section de la structure (1) présente un diamètre de 0,5 à 6,0 cm, de préférence
2,5 cm et une longueur de 80,00 cm à 200,00 cm environ, de préférence 150,00 cm.
9. Appareil de remise en forme selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les dimensions de la structure (1) sont susceptibles d'être modifiées de telle sorte
qu'il soit possible d'obtenir des vibrations différentes pour des exercices d'intensité
différente.
10. Appareil de remise en forme selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le poids de l'appareil est au maximum de l'ordre de 1,0 kg, de préférence de l'ordre
de 300 g à 600 g environ.
11. Appareil de remise en forme selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le matériau enveloppant la structure (1) est un matériau caoutchouteux, tissé, de
préférence un tissue textile.
12. Appareil de remise en forme selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'ensemble de la structure (1) est entouré par une enveloppe de protection.
13. Appareil de remise en forme selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'appareil de remise en forme est susceptible d'être utilisé en tant qu'appareil
de remise en forme, de sport de loisir ou d'aérobic.
14. Utilisation d'un appareil de remise en forme selon une ou plusieurs des revendications
précédentes, en tant qu'appareil de sport, en particulier dans le domaine de la musculation,
de la remise en forme, du sport de loisir.
15. Application d'un appareil de remise en forme selon la revendication 14, caractérisée en ce que, en plus de la sollicitation de la musculature pour maintenir la structure (1), des
exercices sont prévus pour d'autres zones de la musculature du corps, en particulier
des exercices de marche et/ou d'aérobic.


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