[0001] Die Erfindung betrifft eine rotationssymmetrische Elektrodenanordung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 und wie sie beispielsweise aus der DE 19534232A1 bekannt ist, mit
Maßnahmen zur Vermeidung von lokal zerstörerisch wirkenden elektrischen Felddichten.
[0002] Eine solche Elektrodenanordnung ist hier Bestandteil einer Fragmentieranlage. Sie
besteht aus einer mit Hochspannung beaufschlagbaren, stabförmigen Elektrode, der Hochspannungselektrode
und einer stets auf
elektrischem Bezugspotential liegenden Gegenelektrode. Beide haben einen vorgegebenen Abstand zueinander. Die
Stablängsachse der Hochspannungselektrode liegt auf der Rotationsachse. Die Gegenelektrode
ist Bestandteil des Bodens eines Reaktionsgefäßes. Es ist mit Prozessflüssigkeit gefüllt
und wird mit Prozessgut beschickt, das über impulsartige und leistungsstarke elektrische
Entladung im Elektrodenzwischenraum auf einen geforderten Körnungsbereich fraktioniert
wird. Die Hochspannungselektrode ist mit einem Isolator unter Freilassung eines blankliegenden
Endbereichs vorgegebener Länge ummantelt. Dieser blanke Endbereich ist völlig in die
Prozessflüssigkeit eingetaucht.
[0003] Die Elektrodenanordnung ist an einen elektrischen Energiespeicher, einen Marxgenerator
z. B., angeschlossen, der bei Erreichen einer vorgegebenen Ladespannung über eine
Funkenstrecke in das Zweielektrodensystem entladen wird. In die Prozess- oder auch
Reaktionsflüssigkeit, häufig Wasser aber auch andere geeignete Flüssigkeiten, wird
Prozessgut in Form von Schuttstücken, irgendwelche fest zusammen gebackene konglomerierte
Festkörper, gekippt.
[0004] Die Entladung wird über die Einstellung der elektrischen Parameter so gesteuert,
dass sich stromstarke Entladungskanäle zwischen den beiden Elektroden ausbilden und
dadurch dieselben durch elektrische Einwirkung sprengen und mechanisch über Schockwellen
zertrümmern. Die Korngröße der Fragmente kann durch die Anzahl Entladungen in Grenzen
gesteuert werden. Am tiefsten Bereich des Reaktionsgefäßes werden die fein zertrümmerten
Teile entnommen (siehe hierzu DE 195 34 232).
[0005] Zentrales aber hoch belastetes Bauteil einer solchen Fragmentieranlage ist die in
die Prozessflüssigkeit im Reaktionsgefäß ragende Elektrode, insbesondere die Stelle,
wo die drei Medien: blanke Elektrode, Isoliermantelende und Prozessflüssigkeit - das
ist ein Ringbereich - gleichzeitig gegenseitig aufeinandertreffen.
[0006] Die Hochspannungselektrode ist ab dem Hochspannungsanschluss bis zum blankliegenden
Spitzenbereich unter Berücksichtigung des impulsartigen Betriebs mit zähem Isolatormaterial
unmittelbar ummantelt, um die blankliegende Elektrodenoberfläche, die direkten Kontakt
mit der Prozessflüssigkeit hat, gezielt klein zu halten. Verlustströme, die vor dem
Zünden des fragmentierwirksamen Entladungskanals zwischen Elektrodenspitze und der
Gegenelektrode im Boden des Reaktionsgefäßes aufgrund der elektrolytischen Leitfähigkeit
der Prozessflüssigkeit fließen, sollen unterbunden, zumindest aber auf ein tolerables
Maß beschränkt werden. Damit wird keine oder zumindest aber weniger Energie in der
Vorentladungsphase verbraucht. Damit steht pro Entladung mehr Energie in der fragmentierwirksamen
Entladungsphase zur Verfügung.
[0007] Wesentlich für die Wirksamkeit der Fragmentieranlage ist, dass der elektrische Durchschlag
durch das Fragmentiergut hindurch früher erfolgt als nur durch die Prozessflüssigkeit,
dem Wasser beispielsweise.
[0008] Im praktischen Betrieb hat sich gezeigt, dass die Standzeit des Isolators gemäß der
Ausführung nach dem Stand der Technik durch Gleitentladungen entlang seiner Oberfläche
zur Prozessflüssigkeit stark begrenzt ist.
[0009] Entladungskanäle starten, von der freien Elektrodenoberfläche ausgehend, an der Stoßstelle
Prozessflüssigkeit-Isolator-Elektrode und verlaufen bevorzugt entlang der Isolatoroberfläche
insbesondere, wenn sich wenig Fragmentiergut im Reaktionsgefäß befindet, dabei wird
der Isolator infolge der stromstarken Entladung zerstört.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Elektrode mit ihrem ummantelnden Isolator
aus zähem Material in ihrer Geometrie im Grenzgebiet Isolator-Elektrodenspitze-Prozeßflüssigkeit
so zu gestalten, dass die tangential zur Isolatoroberfläche gerichtete Feldstärke
an der Isolatorstirn am Übergang zur Elektrode möglichst gering ist.
[0011] Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
[0012] Erfindungsgemäß hat die Hochspannungselektrode an ihrem blankliegenden Bereich, der
völlig in die Prozessflüssigkeit eingetaucht ist, im Anschluss an den Isolator einen
ringförmigen metallischen, zur Umgebung hin runden Wulst zur Entlastung vom elektrischen
Feld in diesem Bereich. Der Isolator stößt mit seiner Stirn daran bzw. kommt mit ihr
dort dem Wulst sehr nahe. Von dem Wulst aus läuft die Elektrode in die ebenfalls blanke
Elektrodenspitze aus und steht der Gegenelektrode im Reaktionsgefäß im vorgegeben
Abstand gegenüber.
Die andere oder weitere Maßnahme ist:
Ein kegelstumpfmantelförmiger dielektrischer Einsatz aus nicht sprödem Material befindet
sich im Elektrodenzwischenraum. Er verdrängt durch seine Anwesenheit das elektrische
Feld in sein Inneres. Der Einsatz liegt mit seiner kleineren Öffnung auf dem Boden
des Reaktionsgefäßes rotationssymmetrisch zu der Ro-tationsachse. Grundsätzlich ist
als ein solcher dielektrischer Einsatz ein aufsammelndes rotationsförmiges Gebilde
geeignet, dessen Achse auf der der Elektrodenanordnung liegt und im Bereich seiner
Rotationsachse eine durchgehende Öffnung für den Durchfall der Fragmente hat, die
eventuell trichterförmig ist, auf jeden Fall aber die Ausbildung von Entladungskanälen
zur Gegenelektrode hin zulässt.
[0013] Der Einsatz ist gemäß Anspruch 2 nicht durchlässig und hat damit für das gesamte
drauffallende Prozessgut Sammelwirkung zur Mitte hin, oder er ist nach Anspruch 3
perforiert und hat entsprechend der Lochweite für das drauffallende Prozessgut Sieb-
oder Separationswirkung, indem, gemessen an der Lochweite, großkörniges Prozessgut
zur Mitte durch die kleine Kegelstumpfmantelöffnung und, daran gemessen, kleinkörniges
Prozessgut hindurchfällt und absinkt.
[0014] Die Schonung des problematischen Drei-Medien-Gebiets, blanke Elektrode, Isolatorstirn
und Prozessflüssigkeit, durch die geeignete Feldsteuerung entlastet dasselbe dadurch,
dass es nahezu feldfrei bzw. feldschwach gehalten wird. Dadurch ist dort die Ausbildung
eines Entladungskanals oder von Entladungskanälen entlang der Isolatoroberfläche sehr
unwahrscheinlich. Zur Folge hat das eine beträchtliche Erhöhung der Lebensdauer der
gesamten Hochspannungselektrode oder gleichbedeutend: ihre elektrischen Eigenschaften
bleiben langzeitstabil.
[0015] Die in Anspruch 1 aufgeführten Maßnahmen werden in der Zeichnung mit den Figuren
1 bis 3 näher erläutert. Es zeigt:
Figur 1 das Äquipotentiallinienbild mit Feldentlastung,
Figur 2 das Äquipotentiallinienbild mit Feldentlastung und Feldverdrängung,
Figur 3 das Äquipotentiallinienbild ohne Feldentlastung und
Figur 4 die Fragmentieranlage im schematisierten Aufbau.
[0016] In Figur 1 ist das rotationssymmetrische Gebilde: Isolator-Elektrode 1, 3 ausschnittsweise
dargestellt. Die Anordnung ist hier wegen der Art der Symmetrie nur hälftig zur Rotationsachse
8, dem linken Bildrand, dargestellt. Dort, wo Isolator 3, Hochspannungselektrode 1
und Prozessflüssigkeit 6, hier Wasser, alle drei sich gegenseitig treffen (Drei-Medien-Stoßstelle/Gebiet),
besteht, feldtechnisch gesehen, die Feldentlastung. Die Hochspannungselektrode 1 hat
dort, wo sie aus dem ummantelnden Isolator 3 in die Prozessflüssigkeit 6 tritt einen
ringförmigen Wulst 9 um den Umfang, der nach außen hin keine Kanten aufweist, also
mit dem Radius gleich der halben Wulstdicke abgerundet ist. Die Rundung kann auch
mit anderen Maßen durchgeführt sein, diese hier ist nur fertigungstechnisch sehr einfach.
[0017] Die Dichte der Äquipotentiallinien 11 ist in diesem Drei-Medien-Stoßgebiet gering,
folglich starten von dort aus sehr wahrscheinlich keine Entladungskanäle. Die bilden
sich höchstwahrscheinlich bzw. vorzugsweise in Gebieten hoher Äquipotentialliniendichte
aus, also an dem zur Gegenelektrode 2 weisenden Gebiet der Stirn des Wulstes 9 oder
eben der Elektrodenspitze, wie die Anordnung der Linienschar 11 zeigt. Die Entladungen
werden im Stirnbereich der blanken Hochspannunungselektrode 1 bevorzugt starten.
[0018] Das kegelstumpfmantelförmige, der in Figur 2 angedeutete Einsatz 4 ist hier ein Gitter
aus dielektrischem, zähem Material wie PE bzw. Nylon oder dergleichen. Das schon hinreichend
fragmentierte Gut kann im dortigen Bereich hindurch rieseln. Dieser Einsatz zerrt
je nach dielektrischer Eigenschaft gewissermaßen die Äquipotentiallinen 11 noch zusätzlich
zu sich und setzt damit die Dichte derselben im Elektrodenbereich weiter herab. Die
Voraussetzung, dass dort Entladungskanäle starten können, ist durch diese Maßnahmen
auch ganz erheblich und damit wirksam abgebaut.
[0019] Die Wirksamkeit der Maßnahme zeigt sich durch den Vergleich der Gestaltung (Figur
3) nach dem Stand der Technik mit dem (Figur 1 und/oder 2) der Erfindung. Die Dichte
der Äquipotentiallinien 11 ist in der herkömmlichen Gestaltung in der Drei-Medien-Zone
ungleich höher, und damit die elektrische Belastung des Isolators 3 in seiner Stirnzone
ungleich größer.
[0020] In Figur 4 sind der Übersicht halber die Bedeutung der Hochspannungselektrode 1 und
deren Belastung im Betrieb hervorgehoben. Die gesamte Fragmentieranlage ist schematisch
mit ihren wesentlichen Baugruppen skizziert. An den elektrischen Energiespeicher 10,
den Marx-Generator, ist die Fragmentiereinrichtung über die im einfachsten Fall im
Selbstdurchbruch arbeitende Funkenstrecke 12 am Ausgang angeschlossen. An die Funkenstrecke
12 koppelt die ins Reaktionsgefäß 5 ragende Hochspannungselektrode 1 unmittelbar an.
Im Bereich des Reaktionsgefäßes 5 ist die Hochspannungselektrode 1 mit dem Isolator
3 ummantelt. Der Isolator 3 ragt über den Pegel der Prozessflüssigkeit 6, hier Wasser,
hinaus, so dass in diesem Gebiet im Betrieb sicher Isolation besteht. Er lässt in
der Prozessflüssigkeit 6 den Endbereich der Hochspannungselektrode 1 frei, da nur
von dort sich die Entladungskanäle in Reihe durch das Prozessgut 7 und die Prozessflüssigkeit
6 ausbilden sollen.
[0021] Die Gestaltung der Gegenelektrode 2 ist prozessabhängig und hier z.B. nur der Boden
des Reaktionsgefäßes 5, von dem aus es elektrisch unmittelbar zurück zum Marx-Generator
10 geht.
Bezugszeichenliste:
[0022]
- 1
- Hochspannungselektrode
- 2
- Gegenelektrode
- 3
- Isolator
- 4
- Einsatz, Trichter
- 5
- Reaktionsgefäß
- 6
- Prozessflüssigkeit, Wasser
- 7
- Prozessgut
- 8
- Rotationsachse
- 9
- Wulst
- 10
- Energiespeicher, Marx-Generator
- 11
- Äquipotentiallinie, Linienschar
- 12
- Funkenstrecke
1. Fragmentiervorrichtung zum Fragmentieren von Prozessgut mittels impulsartigen und
leistungsstarken elektrischen Entladungen zwischen zwei Elektroden (1) und (2),
umfassend:
ein Reaktionsgefäß (5), das mit Prozessflüssigkeit (6) gefüllt ist und in das Prozessgut
(7) einbringbar ist,
eine rotationssymmetrische Elektrodenanordnung aus einer mit Hochspannung beaufschlagbaren
stabförmigen Hochspannungselektrode (1) und
einer auf festes elektrisches Potential legbaren Gegenelektrode (2),
die im Bereich der Rotationsachse (8) einen vorgebbaren Abstand zueinander haben,
wobei:
die Stablängsachse der Hochspannungselektrode (1) auf der Rotationsachse (8) liegt,
die Gegenelektrode (2) Bestandteil des Bodens des Reaktionsgefäßes (5) ist,
die Hochspannungselektrode (1) mit einem Isolator (3) unter Freilassung eines blankliegenden
Endbereichs vorgegebener Länge ummantelt ist und dieser blanke Endbereich völlig in
die Prozessflüssigkeit (6) eingetaucht ist,
gekennzeichnet dadurch, dass
die Hochspannungselektrode (1) an ihrem blankliegenden, in die Prozessflüssigkeit
(6) eingetauchten Bereich, im Anschluss an den Isolator (3) einen ringförmigen metallischen,
zur Umgebung hin runden Wulst (9) zur Abschwächung des dortigen elektrischen Feldes
aufweist und dann vollends in eine zu der Gegenelektrode (2) im Reaktionsgefäß (5)
exponierten Elektrodenspitze ausläuft und/oder
ein aufsammelnder, rotationsförmiger dielektrischer Einsatz (4) zur Verdrängung des
elektrischen Feldes, dessen Achse auf der Rotationsachse (8) liegt und der im Bereich
seiner Achse eine durchgehende Öffnung für den Durchfall der Fragmente aufweist, mit
welcher Öffnung der Einsatz (4) auf dem Boden des Reaktionsgefäßes (5) aufliegt.
2. Fragmentiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der dielektrische Einsatz (4) kegelstumpfmantelförmig und durch seine Wand hindurch
für fragmentiertes Gut nicht durchlässig ist.
3. Fragmentiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der dielektrische Einsatz (4) kegelstumpfmantelförmig und seine Wand derartig perforierte
ist, dass er für fragmentiertes Gut unter einer vorgegebenen Korngröße durchlässig
ist.
1. Fragmenting apparatus for fragmenting process material by means of pulsed and powerful
electric discharges between two electrodes (1) and (2), said apparatus comprising:
- a reaction vessel (5) which is filled with process liquid (6) and into which process
material (7) may be introduced,
- a rotationally symmetric electrode assembly comprising a rod-shaped high-voltage
electrode (1) to which high voltage can be applied and a counter-electrode (2) which
can be connected to fixed electric potential, said electrode and counter-electrode
being at a spacing from one another, which may be predetermined, in the region of
the rotational axis (8),
wherein:
the longitudinal rod axis of the high-voltage electrode (1) lies on the rotational
axis (8),
the counter-electrode (2) is a constituent part of the floor of the reaction vessel
(5),
the high-voltage electrode (1) is sheathed by an insulator (3) leaving out a bare
end region of predetermined length and this bare end region is completely immersed
in the process liquid (6),
characterised in that
the high-voltage electrode (1) has on its bare region, immersed in the process liquid
(6), next to the insulator (3) an annular metal bead (9), round towards its environment,
to attenuate the electric field there, and then terminates completely in an electrode
tip exposed to the counter-electrode (2) in the reaction vessel (5) and/or
a collecting, rotary dielectric insert (4) for displacing the electric field, the
axis of which lies on the rotational axis (8) and which has in the region of its axis
a through hole for the fragments to fall through, with which opening the insert (4)
rests on the floor of the reaction vessel (5).
2. Fragmenting apparatus according to claim 1, characterised in that the dielectric insert (4) is frustoconical and fragmented material cannot pass through
its wall.
3. Fragmenting apparatus according to claim 1, characterised in that the dielectric insert (4) is frustoconical and its wall is perforated in such a way
that fragmented material below a predetermined particle size can pass through it.
1. Dispositif de fragmentation pour fragmenter ou concasser un produit à l'aide de décharges
électriques impulsionnelles de puissance entre les électrodes (1, 2) comprenant :
- un réacteur (5) rempli du liquide de procédé (6) et dans lequel on introduit le
produit à traiter (7),
- un ensemble d'électrodes symétriques en rotation comprenant une électrode de haute
tension (1) en forme de tige, soumise à haute tension et
- une contre-électrode (2) mise à un potentiel électrique fixe,
les électrodes ayant une distance prédéfinie au niveau de l'axe de rotation (8),
dispositif dans lequel
l'axe longitudinal de la tige constituant l'électrode de haute tension (1) se situe
sur l'axe de rotation (8),
la contre-électrode (2) fait partie du fond du réacteur (5),
l'électrode de haute tension (2) est entourée d'un isolateur (3) laissant libre l'extrémité
nue sur une longueur prédéfinie et cette extrémité nue est complètement immergée dans
le liquide de procédé (5),
caractérisé en ce que
l'électrode de haute tension (1) comporte dans sa zone nue, plongée dans le liquide
de procédé (6), à la jonction de l'isolateur (3), un bourrelet (9), annulaire métallique,
rond vis-à-vis de l'environnement pour affaiblir le champ électrique à cet endroit
et se termine par une pointe d'électrode exposée à la contre-électrode (2) dans le
réacteur (5), et/ou un insert diélectrique (4), collecteur, symétrique en rotation,
pour repousser le champ électrique et dont l'axe se situe sur l'axe de rotation (8)
et qui comporte, au niveau de son axe, un orifice traversant pour le passage des fragments,
et l'insert (4) s'appuie par son ouverture contre le fond du réacteur (5).
2. Dispositif de fragmentation selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'insert diélectrique (4) a une forme d'enveloppe tronconique et sa paroi n'est pas
perméable au produit fragmenté.
3. Dispositif de fragmentation selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'insert diélectrique (4) a une forme d'enveloppe tronconique et sa paroi est perforée
pour être perméable au produit fragmenté inférieur à une granulométrie prédéfinie.