(57) Es wird ein Kalander (1) angegeben mit mindestens einem Walzenstapel (4, 4') aus
maximal drei Walzen (5, 6), die mindestens einen Nip (7, 7') bilden, der durch zwei
Walzen (5, 5', 6, 6') begrenzt ist, und mit einer Ständeranordnung, die an jedem axialen
Ende des Walzenstapels (4, 4') einen Ständer (10, 10') aufweist, in dem die Walzen
mit Hilfe von Walzenlagern (8, 9) gelagert sind. Man möchte bei einem derartigen Kalander einerseits eine hohe Betriebsgeschwindigkeit
erzielen können, andererseits den Walzenwechsel auf einfache Weise vornehmen können. Hierzu weist der Ständer (10, 10') eine Lagerkante (16, 16'), an der die Walzenlager
(8, 9) angeordnet sind und die gegenüber der Vertikalen um einen Winkel im Bereich
von 30° bis 60° geneigt ist, eine Aufstandskante (17, 17'), mit der der Ständer (10,
10') auf einer Aufstellfläche (20) steht und die sich unterhalb der Lagerkante (16,
16') erstreckt, und eine Verbindungskante (18, 18') auf, die eine Verbindung zwischen
der Lagerkante (16, 16') und der Aufstandskante (17, 17') bildet, wobei die Lagerkante
(16, 16'), die Aufstandskante (17, 17') und die Verbindungskante (18, 18') durch eine
Platte miteinander in Verbindung stehen.
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