[0001] Die Erfindung betrifft eine Gelenkarmmarkise mit einem sich im wesentlichen über
die Markisenlänge erstreckenden Tragprofil und Gelenkarmen, die mit Hilfe von Gelenkarmhaltern
am Tragprofil um eine zur Profilachse etwa senkrechte Schwenkachse angelenkt sind
und deren Neigung relativ zum Tragprofil um eine zur Profilachse etwa parallele Achse
verstellbar ist, sowie mit einem im eingefahrenen Zustand im wesentlichen geschlossenen,
die Gelenkarme vollständig aufnehmenden Markisenkasten.
[0002] Aus offenkundiger Vorbenutzung sind Kastenmarkisen dieser Art bekannt. Die Verstellung
der Gelenkarme um eine zur Profilachse etwa parallele Achse dient zur Verstellung
der Neigung des Markisentuchs im ausgefahrenen Zustand. Dies kann beispielsweise mit
Hilfe von aus der Patentschrift DE 38 04 150 C2 bekannten Gelenkarmhaltern mit zwei
Führungskulissen erfolgen. Bekannt ist auch die sogenannte Kipparmverstellung. Die
Verstellung der Gelenkarme um eine zur Profilachse etwa senkrechte Schwenkachse dient
dem Ein- und Ausfahren des Markisentuchs.
[0003] Zur Abfederung der Gelenkarme sind aus der DE-OS 26 19 175 Federelemente bekannt,
die jeweils an dem profilseitigen und dem entfernten Schenkel eines Gelenkarms angelenkt
sind. Diese Anordnung erfordert aufgrund der ungünstigen Winkel im ausgefahrenen Zustand
erhöhte Federkräfte.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer eingangs genannten Markise die Stabilität
im ausgefahrenen Zustand zu erhöhen.
[0005] Die Erfindung sieht zu diesem Zweck vor, daß mindestens ein Federelement vorgesehen
ist, das einerseits an einem Gelenkarm und andererseits am Tragprofil angelenkt ist
und das an seinem profilseitigen Ende um eine zur Profilachse parallele Achse drehbar
ist.
[0006] Zunächst seien einige der verwendeten Begriffe erläutert.
[0007] Das Tragprofil ist ein sich im wesentlichen über die gesamte Markisenlänge erstreckendes
Tragelement, das zur Halterung der Gelenkarmhalter, der Tuchwellenhalter und/oder
von Einrichtungen zur Befestigung beispielsweise an einer Gebäudewand dient. Dabei
kann es sich um ein Tragrohr handeln oder beispielsweise um ein im wesentlichen flächiges
Profil, wie es beispielsweise aus dem Gebrauchsmuster DE 299 23 166 U1 bekannt ist.
Auf die spezifische Form des Tragprofils kommt es nicht an. Mit Profilachse ist die
zentrale Längsachse des Tragprofils parallel zur Tuchwellenachse gemeint.
[0008] Ein "im wesentlichen geschlossener Markisenkasten" bedeutet, daß dieser die Gelenkarme
und die Tuchwelle im wesentlichen vollständig umgibt, also auch eine Rückseite beispielsweise
zur Gebäudewand hin sowie eine Unterseite aufweist. Die Rückseite des Markisenkastens
kann beispielsweise auch vom Tragprofil gebildet werden, wie dies in der DE 299 23
166 U1 der Fall ist. In der Regel sind auch zwei die seitlichen Öffnungen abschließende
Seitenteile des Kastens vorhanden. Ein luft- oder wasserdichter Abschluß ist nicht
gefordert; es können durchaus Öffnungen oder geringe Spalten im geschlossenen Markisenkasten
vorhanden sein.
[0009] Ein Gelenkarm besteht üblicherweise aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Gelenkarmschenkeln,
wobei der entfernte Gelenkarmschenkel einerseits mit der Ausfallstange und andererseits
gelenkig mit dem profilseitigen Gelenkarmschenkel verbunden ist. Das Federelement
ist zweckmäßigerweise am profilseitigen Gelenkarmschenkel angelenkt.
[0010] Bei dem Federelement kann es sich beispielsweise um eine Gasfeder oder um eine im
wesentlichen aus einer oder mehreren Spiralfedern bestehende Feder handeln. Das erfindungsgemäße
Federelement ist abzugrenzen von solchen Einrichtungen, die mit Fremdkraft betätigt
werden, bspw. zum Ein- oder Ausfahren der Gelenkarme dienen. Der Verzicht auf Einrichtungen
zur Fremdkraftbetätigung bedeutet einen erheblich verringerten Aufwand.
[0011] Mit Hilfe des Federelements kann der Gelenkarm im ausgefahrenen Zustand mit einer
Vorspannung in Ausfallrichtung beaufschlagt werden. Diese Beaufschlagung wirkt denjenigen
Kräften entgegen, die durch am Markisentuch angreifende und über die Ausfallstange
auf die Gelenkarme übertragene Windkräfte hervorgerufen werden und zu einem Einknicken
der Gelenkarme führen können. Dabei kann es sich um seitlich und/oder entgegen der
Ausfallrichtung an der Ausfallstange angreifende Kräfte handeln. Die Erfindung hat
erkannt, daß mit Hilfe eines einerseits an einem Gelenkarm und andererseits am Tragprofil
angelenkten Federelements bei vergleichbarer Federstärke höhere Gegenwirkungskräfte
der oben geschilderten Art erzeugt werden können als im Stand der Technik. Auf diese
Weise wird die Stabilität der Markise im ausgefahrenen Zustand erhöht.
[0012] Die Erfindung überwindet das Vorurteil, daß das Vorsehen eines zusätzlichen Teils
(des erfindungsgemäßen Federelements) aufgrund des zusätzlichen Platzbedarfs einen
größeren Markisenkasten erfordern würde, was es möglichst zu vermeiden gilt (aus diesem
Grund sind im Stand der Technik Einrichtungen zur Erzeugung einer Vorspannung der
Gelenkarme in Ausfallrichtung häufig im Innern der Gelenkarme untergebracht worden).
Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß dies nicht der Fall ist und das erfindungsgemäße
Federelement in einem gegenüber dem Stand der Technik nicht vergrößerten Markisenkasten
untergebracht werden kann.
[0013] Die erfindungsgemäße Anordnung des Federelements wird bei modernen Markisen, die
eine Verstellbarkeit der Neigung der Gelenkarme um eine zur Profilachse etwa parallele
Achse vorsehen, erst dadurch ermöglicht, daß das Federelement an seinem profilseitigen
Ende um eine zur Profilachse parallele Achse drehbar ist. Dadurch wird erreicht, daß
das Federelement dem entsprechenden Gelenkarm bei einer Neigungsverstellung desselben
folgen kann. Beispielsweise kann das Federelement profilseitig mit Hilfe eines Kugelgelenks
oder mit Hilfe zweier separater Achsgelenke mit zwei aufeinander senkrechten Achsen
angelenkt sein. Es kann auch eine Arretierung in der der Neigung der Gelenkarme entsprechenden
Position vorgesehen sein.
[0014] Die erfindungsgemäße Wirkung ist umso besser, je größer der Abstand der profilseitigen
Anlenkung des Federelements von der profilseitigen Anlenkung des entsprechenden Gelenkarms
um eine zur Profilachse etwa senkrechte Achse ist. Dieser Abstand beträgt demnach
vorzugsweise mindestens 5 %, weiter vorzugsweise mindestens 10 %, weiter vorzugsweise
mindestens 15 % der Markisenlänge. In absoluten Einheiten beträgt der Abstand vorzugsweise
mindestens 20 cm, weiter vorzugsweise mindestens 30 cm, weiter vorzugsweise mindestens
40 cm.
[0015] Das erfindungsgemäße Federelement kann einerseits eine Druckfeder sein, deren profilseitige
Anlenkung relativ zum entsprechenden Gelenkarmhalter entlang der Profilachse zur Gelenkarmschwenkseite
hin versetzt ist. Die Gelenkarmschwenkseite bezeichnet diejenige Seite des Tragprofils
relativ zum Gelenkarmhalter, auf der der entsprechende Gelenkarm im eingefahrenen
Zustand liegt. Üblich ist ein Einschwenken der Gelenkarme nach innen. Die profilseitige
Anlenkung des Druckfederelements befindet sich dann relativ zum entsprechenden Gelenkarmhalter
an der Innenseite des Tragprofils.
[0016] Bevorzugt ist die profilseitige Anlenkung des Federelements relativ zum entsprechenden
Gelenkarmhalter an der der Gelenkarmschwenkseite entgegengesetzten Seite angeordnet.
Um eine Vorspannung der Gelenkarme in Ausfallrichtung zu erzielen, handelt es sich
dann zweckmäßigerweise um ein Zugfederelement. Der Vorteil dieser Anordnung liegt
darin, daß das Federelement im eingefahrenen Zustand aus dem Bereich der Gelenkarme
herausgenommen wird und den ohnehin zur Verfügung stehenden Platz auf der gegenüberliegenden
Seite nutzt. Die Anordnung des Federelements im Bereich der Gelenkarme würde stören
und zu erhöhtem Platzbedarf führen.
[0017] Vorteilhafterweise ist die profilseitige Anlenkung des Federelements vom Tragprofil
in der Richtung der Erstreckung des Gelenkarmhalters vom Tragprofil vorgezogen. Auf
diese Weise kann beim Einfahren der Gelenkarme eine Kollision des Federelements mit
dem entsprechenden Gelenkarmhalter vermieden werden. Dies ist insbesondere dann von
Vorteil, wenn das Federelement biegesteif ist, beispielsweise eine biegesteife Verkleidung
aufweist, da es ansonsten zu Beschädigungen kommen könnte. Aber auch bei flexiblen
Federelementen wird der Verschleiß auf diese Weise verringert.
[0018] Das Federelement eines oder beider äußerer Gelenkarme ist vorzugsweise am entsprechenden,
d.h. näherliegenden Ende des Tragprofils angelenkt. "Am Ende" bedeutet in einem Abstand
von höchsten 5 %, vorzugsweise höchstens 2 % der Markisenlänge vom Ende des Tragprofils.
Dadurch wird ein bevorzugter maximaler Abstand der profilseitigen Anlenkung des Federelements
vom profilseitigen Ende des entsprechenden Gelenkarms erzielt.
[0019] Vorzugsweise ist das Federelement in der durch die Gelenkarme im ausgefahrenen Zustand
definierten Ebene angeordnet. Dadurch kann einerseits die Bauhöhe verringert werden.
Andererseits greift das Federelement ohne Ausübung von Verdrehungsmomenten an dem
Gelenkarm an.
[0020] Die Erfindung wird im folgenden anhand von vorteilhaften Ausführungsformen mit Bezug
auf die beigefügten Figuren erläutert.
Es zeigen:
[0021]
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Markise im ausgefahrenen Zustand;
- Fig. 2
- in ähnlicher Darstellung wie in Fig. 1 das eine Ende einer anderen Ausführungsform
der Erfindung;
- Fig. 3
- das in Fig. 2 gezeigte Ende der Markise im eingefahrenen Zustand in perspektivischer
Ansicht; und
- Fig. 4
- das Ende der Markise der Figuren 2 und 3 im eingefahrenen Zustand von unten bei geöffnetem
Markisenkasten.
[0022] An dem sich über die Markisenlänge L erstreckenden Vierkant-Tragrohr 1 sind endseitig
Halter 2 für den Tuchwickel 3, Befestigungseinrichtungen 4 zur Befestigung beispielsweise
an einer Gebäudewand und Gelenkarmhalter 5 angebracht. An den beiden Gelenkarmhaltern
5 ist jeweils ein Gelenkarm 6 um die Schwenkachse C angelenkt. Die Schwenkachse C
ist senkrecht zur Profilachse A angeordnet, die wiederum parallel zur Tuchwellenachse
B verläuft. Genauer gesagt schließt diejenige zur Schwenkachse C parallele Achse,
welche die Profilachse A schneidet, mit dieser einen rechten Winkel ein. Die Gelenkarme
6 sind mit Hilfe jeweils zweier Führungskulissen 7a, 7b in jeweils einem Gelenkarmhalter
5 um eine zur Profilachse A parallele Achse verstellbar. Diese Konstruktion ist in
der deutschen Patentschrift DE 38 04 150 C2 eingehend beschrieben. Die Verstellung
dient zur Einstellung der gewünschten Neigung des Markisentuchs. Nicht gezeigt ist
ist der Markisenkasten, der die Markise im eingefahrenen Zustand im wesentlichen vollständig
umschließt.
[0023] Ein Gelenkarm 6 besteht aus dem profilseitigen Gelenkarmschenkel 6a und dem damit
gelenkig verbundenen Gelenkarmschenkel 6b, der an seinem entfernten Ende gelenkig
mit der Ausfallstange 8 verbunden ist. Die Ausfallstange 8 ist im Betrieb mit dem
nicht gezeigten Tuch verbunden, so daß beim Ausfahren der Fallstange mit Hilfe der
Gelenkarme 6 das Tuch von der Tuchwelle 3 abgewickelt wird. Das Ein- und Ausfahren
der Markise erfolgt durch Drehung der Tuchwelle mit Hilfe der Welle 9 und des Getriebes
10.
[0024] Jeweils an dem profilseitigen Gelenkarmschenkel 6a ist ein Federelement 11 angelenkt,
das andererseits an einem Sattel 12 angelenkt ist, der wiederum am entsprechenden
Ende des Tragprofils 1 befestigt ist. Die Gasfeder 11 ist an ihrem profilseitigen
Ende ebenfalls um eine zur Profilachse parallele Achse verstellbar, damit bei entsprechender
Verstellung der Gelenkarme 6 die Gasfedern 11 folgen können. Beispielsweise kann die
profilseitige Anlenkung 13 der Gasfeder 11 mit Hilfe eines Kugelgelenks erfolgen.
[0025] Die Gasfedern 11 sind Zugfedern, d.h. sie üben in der gezeigten ausgefahrenen Stellung
eine Zugkraft auf die Gelenkarme 6 aus. Die Gelenkarme 6 sind also in Ausfallrichtung
vorgespannt. Diese Vorspannung wirkt einem Einknicken der Gelenkarme entgegen der
Ausfallrichtung entgegen, wie sie beispielsweise von solchen seitlichen oder entgegen
der Ausfallrichtung angreifenden Kräften bewirkt werden, die von am Markisentuch angreifenden
Windkräften hervorgerufen werden. Die sich daraus ergebende Stabilität ist um so größer,
je größer der Abstand a der profilseitigen Anlenkung der Gasfeder 11 von der profilseitigen
Anlenkung 15 des Gelenkarms 6 ist. Im Ausführungsbeispiel beträgt dieser Abstand etwa
15% bis 25% der Markisenlänge L. Die profilseitige Anlenkung 13 der Gasfeder ist unmittelbar
am Ende des Tragprofils angeordnet. Die stabilisierende Wirkung der Gasfeder 11 ist
gleichfalls um so höher, je größer der Abstand b der gelenkarmseitigen Anlenkung 14
der Gasfeder von der profilseitigen Anlenkung 15 der Gelenkarme 6 im Verhältnis zur
Gelenkarmlänge d
1 + d
2 ist. Im Ausführungsbeispiel beträgt dieses Verhältnis zwischen 25% und 40%.
[0026] Damit die Gasfeder 11 mit ihrem starren Gehäuse im eingefahrenen Zustand nicht am
Gelenkarmhalter 5 anschlägt bzw. mit diesem kollidiert, ist der Gelenksattel 12 und
damit die profilseitige Anlenkung 13 der Gasfeder 11 in Ausfallrichtung vorgezogen.
Der Gelenkarmhalter 5 weist eine Aussparung 16 auf, in die sich die Gasfeder 11 im
eingefahrenen Zustand der Markise einfügt. Insgesamt ist die Gasfeder durch die außenseitige
Anbringung aus dem Bereich der Gelenkarme entfernt und führt daher nicht zu einem
erhöhten Platzbedarf insbesondere in der durch die Schwenkung der Gelenkarme definierten
Ebene. Durch die Anordnung der Gasfeder 11 in dieser Ebene wird wiederum eine vergrößerte
Bauhöhe vermieden. In den Fig. 2-4 ist eine etwas andere Ausführungsform gezeigt,
wobei auch der Markisenkasten 18 gezeigt ist. Ansonsten weist die Markise der Fig.
2-4 entsprechende Teile auf, die mit gleichen Bezugszeichen wie bei der Ausführungsform
der Fig. 1 bezeichnet sind.
1. Gelenkarmmarkise mit einem sich im wesentlichen über die Markisenlänge erstreckenden
Tragprofil (1) und Gelenkarmen (6), die mit Hilfe von Gelenkarmhaltern (5) am Tragprofil
(1) um eine zur Profilachse (A) etwa senkrechte Schwenkachse (C) angelenkt sind und
deren Neigung relativ zum Tragprofil (1) um eine zur Profilachse (A) etwa parallele
Achse verstellbar ist, sowie mit einem im eingefahrenen Zustand im wesentlichen geschlossenen,
die Gelenkarme (6) vollständig aufnehmenden Markisenkasten (17), dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Federelement (11) vorgesehen ist, das einerseits an einem Gelenkarm
(6) und andererseits am Tragprofil (1) angelenkt ist und das an seinem profilseitigen
Ende (13) um eine zur Profilachse (A) parallele Achse drehbar ist.
2. Gelenkarmmarkise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a) der profilseitigen Anlenkung (13) des Federelements (11) vom profilseitigen
Ende (15) des entsprechenden Gelenkarms (6) mindestens 5 %, vorzugsweise mindestens
10 %, vorzugsweise mindestens 15 % der Markisenlänge (L) beträgt.
3. Gelenkarmmarkise nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a) der profilseitigen Anlenkung (13) des Federelements (11) vom profilseitigen
Ende (15) des entsprechenden Gelenkarms (6) mindestens 20 cm, vorzugsweise mindestens
30 cm, weiter vorzugsweise mindestens 40 cm beträgt.
4. Gelenkarmmarkise nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (b) der gelenkarmseitigen Anlenkung (13) des Federelements (11) vom profilseitigen
Ende (15) des entsprechenden Gelenkarms (6) mindestens 10 %, vorzugsweise mindestens
15 %, weiter vorzugsweise mindestens 20 % der Gelenkarmlänge (d1+d2) beträgt.
5. Gelenkarmmarkise nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (b) der gelenkarmseitigen Anlenkung (13) des Federelements (11) vom profilseitigen
Ende (15) des entsprechenden Gelenkarms (6) mindestens 20 cm, vorzugsweise mindestens
30 cm, weiter vorzugsweise mindestens 40 cm beträgt.
6. Gelenkarmmarkise nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die profilseitige Anlenkung (13) des Federelements (11) relativ zum entsprechenden
Gelenkarmhalter (5) an der der Gelenkarmschwenkseite entgegengesetzten Seite angeordnet
ist.
7. Gelenkarmmarkise nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (11) ein Zugfederelement ist.
8. Gelenkarmmarkise nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die profilseitige Anlenkung (13) des Federelements (11) vom Tragprofil (1) in Ausfallrichtung
vorgezogen ist.
9. Gelenkarmmarkise nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (11) biegesteif ist.
10. Gelenkarmmarkise nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Federelement (11), das einem der beiden äußeren Gelenkarme (6) entspricht, am
entsprechenden Ende des Tragprofils (1) angelenkt ist.
11. Gelenkarmmarkise nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (11) eine Gasfeder ist.
12. Gelenkarmmarkise nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (11) eine oder mehrere Spiralfedern umfaßt.
13. Gelenkarmmarkise nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (11) eine Verkleidung aufweist.