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EP 1 267 031 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.11.2009 Patentblatt 2009/45 |
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Anmeldetag: 15.06.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Sicherungseinrichtung für Rolläden oder dergleichen
Security device against the lifting of roller shutters
Dispositif anti-relevage de sécurité de voulet roulant
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB NL |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.12.2002 Patentblatt 2002/51 |
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Patentinhaber: Gottlieb, Klenk |
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73642 Welzheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Gottlieb, Klenk
73642 Welzheim (DE)
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Vertreter: Vogler, Bernd et al |
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Patentanwälte
Magenbauer & Kollegen
Plochinger Strasse 109 73730 Esslingen 73730 Esslingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 869 255 DE-U- 8 800 797
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EP-A- 1 111 185 DE-U- 29 802 058
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Sicherungseinrichtung für Rolläden oder dergleichen,
bei denen eine zu einer Rotationsbewegung antreibbare Wickelwelle und ein auf die
Wickelwelle aufwickelbarer bzw. von der Wickelwelle abwickelbarer, in Einbaulage in
einer zur Wickelwelle beabstandeten Rolladenebene geführter Rolladenpanzer vorhanden
sind, wobei der Rolladenpanzer und die Wickelwelle über mindestens ein streifenförmiges,
einen rinnenartig ausgebauchten und elastisch in eine Flachgestalt verformbaren Querschnitt
aufweisendes, aus blattfederartigem Material bestehendes Sicherungselement miteinander
verbunden sind, das in Einbaulage bei abgewickeltem Rolladenpanzer ein schräg verlaufendes,
den Rolladenpanzer gegen ein Hochschieben sicherndes, zwischen einer der Rolladenebene
benachbarten Anlagefläche und der Wickelwelle wirksames Sprießelement bildet.
[0002] Im einfachsten Falle wird die Verbindung zwischen Rolladenpanzer und Wickelwelle
mit Hilfe von mehreren über die Länge der Wickelwelle verteilt angeordneten Gurtstücken
hergestellt. Ein über solche Gurtstücke an der Wickelwelle befestigter Rolladenpanzer
kann jedoch von Hand hochgeschoben werden, so dass keine Sicherheit gegen einen Einbruch
besteht.
[0003] Des Weiteren ist es bekannt, an Stelle der Gurtstücke streifenförmige Sicherungselemente
aus Flachmaterial mit Blattfedereigenschaften zu verwenden, die den Rolladenpanzer
von der Wickelwelle weg halten. Dabei ist im Inneren des Rolladenkastens ein der Oberseite
des Rolladenpanzers zugeordneter Anschlag vorgesehen, gegen den der Rolladenpanzer
läuft, wenn er hochgeschoben wird. Durch Manipulationen mittels eines geeigneten Werkzeugs
ist es jedoch von außen her möglich, zu dem Anschlag zu gelangen und den Rolladenpanzer
außer Eingriff mit dem Anschlag zu bringen, so dass sich der Rolladenpanzer anschließend
hochdrücken lässt. Hierbei knickt das mindestens eine Sicherungselement aus, so dass
es einen schlaufenförmigen Verlauf erhält. Dieser Sicherheitsmangel wird durch eine
aus der
europäischen Patentanmeldung EP-A-1111185 hervorgehende Sicherungseinrichtung beseitigt. Ist der mit einer solchen Sicherungseinrichtung
versehene Rolladenpanzer abgewickelt, so dass er das zugehörige Fenster oder die Türe
verschließt, erstreckt sich das mindestens eine Sicherungselement frei zwischen der
Wickelwelle und dem Rolladenpanzer und nimmt dabei seine rinnenartig ausgebauchte
Gestalt ein. Ein solches Sicherungselement ist knicksteif, so dass es sich, will man
den Rolladenpanzer hochschieben, zwischen der normalerweise vom Rolladenkasten gebildeten
Anlagefläche und der Wickelwelle sozusagen versprießt. Auf diese Weise stellt das
oder die Sicherungselemente eine ausreichend steife Schrägstrebe dar, die nicht durch
den Zwischenraum zwischen der Wickelwelle und der Wand des Rolladenkastens hindurch
passt. Bei dieser bekannten Sicherungseinrichtung ist jedoch eine verhältnismäßig
aufwändige Vorrichtung an der Wickelwelle erforderlich, die sicherstellt, dass sich
in dem Bereich, wo das Sicherungselement von der Wickelwelle abgeht, nicht doch die
Gefahr eines Abknickens des Sicherungselements ergibt.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zu Grunde, eine Sicherungseinrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die die Vorteile der Sicherungseinrichtung
gemäß der europäischen Patentanmeldung beibehält, bei der jedoch mit einfacheren Mitteln
sichergestellt ist, dass kein Abknicken stattfinden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das wellenseitige Ende des
mindestens einen Sicherungselements an einem um eine zur Wickelwelle parallele Schwenkachse
schwenkbaren, wellenseitigen Verbindungsglied befestigt ist, so dass das Sicherungselement
in seiner dem abgewickelten Rolladenpanzer entsprechenden, schräg verlaufenden Lage
ohne Behinderung durch die Wickelwelle seine ausgebauchte Gestalt einnehmen kann.
[0006] Auf diese Weise kann das Sicherungselement, kurz bevor der Rolladenpanzer ganz abgewickelt
ist, von der Wickelwelle weg schwenken und somit bis zu seinem Ende von der Wickelwelle
frei kommen, so dass es auf Grund seiner elastischen Eigenschaften von selbst seine
ausgebauchte Rinnengestalt erhält.
[0007] Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0008] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung erläutert. Es
zeigen:
- Figur 1
- einen mit einem ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sicherungseinrichtung
ausgestatteten Rolladen in Einbaulage bei abgewickeltem Rolladenpanzer in schematischer
Darstellung im der Schnittlinie I-I in Figur 2 entsprechenden Querschnitt,
- Figur 2
- die Wickelwelle und den wellenseitigen Endbereich des Sicherungselements der Anordnung
nach Figur 1 in Teildarstellung in Seitenansicht gemäß Pfeil II in Figur 1, wobei
bei der einen achteckigen Umfang aufweisenden Wickelwelle die in Längsrichtung verlaufenden
Kanten der Übersichtlichkeit wegen weggelassen worden sind,
- Figur 3
- das wellenseitige Verbindungsglied zusammen mit dem daran befestigten wellenseitigen
Endbereich des Sicherungselements in gesonderter Darstellung in Schrägansicht, wobei
das Sicherungselement abgeschnitten ist,
- Figur 4
- die Anordnung nach Figur 3 im der Schnittlinie IV-IV entsprechenden Schnitt,
- Figur 5
- die Anordnung nach Figur 4, wobei das Sicherungselement jedoch in seiner beim Auf-
und Abwickeln eingenommenen Flachgestalt gezeigt ist,
- Figur 6
- das Sicherungselement in Einzeldarstellung in Seitenansicht,
- Figur 7
- das gleiche Sicherungselement in Einzeldarstellung in Draufsicht,
- Figuren 8 und 9
- eine sich durch das Vorhandensein eines zusätzlichen Schwenkachs-Haltelements von
der ersten Ausführungsform unterscheidende zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Sicherungseinrichtung in Seitenansicht mit geschnitten dargestellter Wickelwelle gemäß
der Schnittlinie VIII-VIII in Figur 10 (die Zeichenebenen der Figur 1 einerseits und
der Figuren 8 und 9 andererseits sind in Längsrichtung der Wickelwelle versetzt zueinander,
so dass in Figur 1 das Sicherungselement im Schnitt und in den Figuren 8 und 9 wie
die anderen Teile der Sicherungseinrichtung in Seitenansicht erscheint), wobei die
sonstigen Rolladenteile (insbesondere Rolladenpanzer und Rolladenkasten), die der
Anordnung der Figur 1 entsprechen, weggelassen sind und wobei in den Figuren 8 und
9 zwei unterschiedliche End-Drehlagen der Wickelwelle dargestellt sind, in denen das
Sicherungselement unterschiedlich weit absteht, und
- Figur 10
- die Anordnung nach den Figuren 8 und 9 in Seitenansicht gemäß Pfeil X, wobei das Sicherungselement
der Übersichtlichkeit wegen weggelassen worden ist (wie in Figur 2 sind auch in Figur
10 die Kanten der Wickelwelle nicht eingezeichnet).
[0009] Die aus der Zeichnung hervorgehende Rolladeneinrichtung (die erfindungsgemäße Sicherungseinrichtung
kann auch bei Rolltoren und sonstigen Rollflächen angewendet werden) ist einem Fenster
oder einer Türe zugeordnet und enthält eine Wickelwelle 1 (bei beiden Ausführungsbeispielen
werden für die gleichen Teile gleiche Bezugsziffern verwendet), die in ihrer Einbaulage
in einem gebäudeseitigen Rolladenkasten 2 verläuft und dabei drehbar angeordnet ist,
so dass sie zu einer Rotationsbewegung um die Wellenachslinie 3 angetrieben werden
kann. Die Wickelwelle 1 besteht aus zur Wellengestalt gebogenem Metallblech, wobei
der Querschnitt der Wickelwelle 1 im dargestellten Falle mehreckig, insbesondere achteckig
ist.
[0010] Die Rolladeneinrichtung enthält ferner einen Rolladenpanzer 4, der aus mit ihren
Längsseiten gelenkig aneinander hängenden, parallel zur Wickelwelle 1 verlaufenden
Rolladenleisten 5 besteht, die üblicherweise aus Kunststoff oder Aluminium gefertigt
sind. In Figur 1 ist nur die oberste Rolladenleiste mit ausgezogenen Linien dargestellt.
Die darunter angeordneten Rolladenleisten sind strichpunktiert angedeutet. Der Rolladenpanzer
4 kann auf die Wickelwelle 1 aufgewickelt und von dieser abgewickelt werden. Hierzu
ist die der Wickelwelle 1 zugewandte, endseitige Rolladenleiste 4 über mehrere in
Längsrichtung der Wickelwelle 1 (diese Richtung entspricht der Wellenachslinie 3 und
fällt mit der Breitenrichtung des Rolladenpanzers 4 zusammen) verteilt angeordnete,
streifenförmige Sicherungselemente 6 mit der Wickelwelle 1 verbunden. Bei einem schmalen
Rolladenpanzer könnte ein einziges solches Sicherungselement 6 genügen.
[0011] In der Zeichnung (dies gilt auch für die Figuren 8 und 9) ist der Rolladenpanzer
4 von der Wickelwelle 1 abgewickelt, so dass er das betreffende Fenster oder die Türe
verschließt. Dabei erstreckt sich der Rolladenpanzer 4 in einer zur Wickelwelle 1
beabstandeten Rolladenebene 7, die durch zwei gebäudeseitige Führungsleisten 8 mit
U-artigem Querschnitt vorgegeben wird, die beiderseits des Rolladenpanzers 4 angeordnet
sind, so dass die Rolladenleisten 5 mit ihren Längsenden in die Führungsleisten 8
eingreifen.
[0012] Der Rolladenkasten 2 weist an seiner Unterseite einen in der Rolladenebene 7 verlaufenden
Durchtrittsschlitz 9 auf, durch den der Rolladenpanzer 4 bei seinem Auf- und Abwickeln
hindurchtritt. Beim Ausführungsbeispiel greifen die Führungsleisten 8 durch den Durchtrittsschlitz
9 ein Stück weit in den Innenraum 10 des Rolladenkastens 2.
[0013] Das streifenförmige Sicherungselement 6 besteht aus blattfederartigem Material und
ist aus entsprechendem Metallblech gefertigt. Das rolladenseitige Ende des Sicherungselements
6 ist an einem Verbindungsglied 11 befestigt, das gelenkig mit dem Rolladenpanzer
4, d.h. mit dessen oberster Rolladenleiste 5, verbunden wird. Das Sicherungselement
6 ist somit nicht unmittelbar sondern mittels des rolladenseitigen Verbindungsgliedes
11 am Rolladenpanzer 4 angelenkt. Hierzu weist das rolladenseitige Verbindungsglied
11 eine Einhängeöffnung 12 auf, in die ein Hakensteg 13 der Rolladenleiste 5 eingehängt
werden kann. Die Verbindung zwischen dem Verbindungsglied 11 und der zugewandten Rolladenleiste
5 entspricht der Verbindung zwischen den Rolladenleisten. Das Zusammenfügen erfolgt
durch axiales Zusammenstecken des Verbindungsgliedes 11 und der Rolladenleiste 5.
[0014] Das entgegengesetzte Ende des Sicherungselements 6 ist in im Einzelnen noch zu beschreibender
Weise mit der Wickelwelle 1 verbunden.
[0015] In Figur 1 ist der Rolladenpanzer 4, wie bereits erwähnt, von der Wickelwelle 1 abgewickelt.
Das jeweilige Sicherungselement 6 steht dann schräg, im Regelfall etwa in tangentialer
Richtung, von der Wickelwelle 1 ab und bildet mit dem Rolladenpanzer 4 einen stumpfen
Winkel, so dass der Rolladenpanzer 4 im Abstand zur Wickelwelle 1 gehalten wird. Das
Sicherungselement 6 verläuft also von der Wickelwelle 1 aus schräg nach unten zur
Rolladenebene 7.
[0016] Zum Hochziehen des Rolladenpanzers 4 wird die Wickelwelle 1 zu einer Rotationsbewegung
in Richtung gemäß Pfeil 14 angetrieben, so dass zunächst das mindestens eine Sicherungselement
6 und dann der vom Sicherungselement 6 mitgenommene Rolladenpanzer 4 auf die Wickelwelle
1 aufgewickelt wird. Da das Sicherungselement 6 aus blattfederartigem Material besteht,
ist es entsprechend flexibel, so dass es sich aus der bei abgelassenem Rolladenpanzer
im Bereich zwischen diesem und der Wickelwelle eingenommenen Strecklage, die in der
Zeichnung dargestellt ist, aufwickeln lässt. Beim Abwickeln von der Wickelwelle streckt
sich das Sicherungselement 6 auf Grund seiner elastischen Eigenschaften von selbst
in die dargestellte Strecklage.
[0017] Das Sicherungselement 6 bietet eine Sicherheit dafür, dass sich der Rolladenpanzer
4 aus seiner abgewickelten und somit nach unten abgelassenen Lage nicht von unten
her nach oben schieben lässt. Es handelt sich daher um eine gegen Einbruch gesicherte
Rolladeneinrichtung. Dies wird dadurch erreicht, dass das Sicherungselement 6 einen
rinnenartig ausgebauchten Querschnitt aufweist. Auf Grund dieser Querschnittsgestalt
bildet das Sicherungselement 6 bei abgewickeltem Rolladenpanzer 4 eine Schrägstrebe,
die als Sprießelement 15 wirkt. Ein mit einem solchen Querschnitt ausgestattetes Sicherungselement
6 ist gegen in seiner Längsrichtung einwirkende Druckkräfte sehr knicksteif.
[0018] Schiebt man in Figur 1 den Rolladenpanzer von unten her nach oben, wird auf das Sicherungselement
6 ein Drehmoment mit am wellenseitigen Ende des Sicherungselements 6 angeordnetem
Drehzentrum ausgeübt, so dass das Sicherungselement 6 bzw. das rolladenseitige Verbindungsglied
11, an dem das Sicherungselement 6 befestigt ist, zur Anlage an eine der Rolladenebene
7 benachbarte Anlagefläche 16 gelangt. Die Anlagefläche 16 befindet sich im Rolladenkasten
2 und kann von der Innenseite der den Innenraum 10 begrenzenden Rolladenkastenwand
17 gebildet werden.
[0019] Da der kürzeste Abstand zwischen der Rolladenkastenwand 17 und der Wickelwelle 1
kleiner als die Länge des sich frei zwischen der obersten Rolladenleiste 5 und der
Wickelwelle 1 erstreckenden Sicherungselements 6 ist, versprießt sich dieses zwischen
der Anlagefläche 16 und der Wickelwelle 1, so dass der Rolladenpanzer 4 unten gehalten
wird. Dies setzt voraus, dass sich die Wickelwelle 1 durch die bei einem Hochdrücken
des Rolladenpanzers 4 über das Sicherungselement 6 auf sie ausgeübte Kraft nicht in
Aufwickelrichtung gemäß Pfeil 14 verdrehen kann. Daher ist diese Sicherungseinrichtung
insbesondere für motorisch oder mittels einer Kurbel über ein Getriebe angetriebene
Wickelwellen 1 gedacht. Auch andere Antriebe kommen in Frage, soweit die genannte
Bedingung erfüllt ist. Beim Aufwickeln auf die Wickelwelle 1 verformt sich das Sicherungselement
6 elastisch in eine Flachgestalt. Beim Abwickeln verformt sich das Sicherungselement
6 aus der Flachgestalt von selbst in seine rinnenartig ausgebauchte Ausgangsform zurück.
[0020] Das Sicherungselement 6 ist, wie aus der Zeichnung hervorgeht, zweckmäßigerweise
in Richtung von der Wickelwelle 1 weg ausgebaucht.
[0021] Das wellenseitige Ende des Sicherungselements 6 ist an einem wellenseitigen Verbindungsglied
18 befestigt, das über eine zur Wellenachslinie 3 parallele Schwenkachse 19 schwenkbar,
wobei die Schwenkachse 19 so angeordnet ist, dass das Sicherungselement 6 in seiner
dem abgewickelten Rolladenpanzer entsprechenden, schräg verlaufenden Lage ohne Behinderung
durch die Wickelwelle seine ausgebauchte Gestalt einnehmen kann. Da die Schwenkachse
19 zur Wickelwelle 1 beabstandet und das wellenseitige Verbindungsglied 18 mit dem
an ihm befestigten Sicherungselement um die Schwenkachse 19 schwenkbar ist, schwenkt
das Sicherungselement 6, gelangt der Rolladenpanzer 4 in seine abgewickelte Schließstellung,
in Richtung von der Wickelwelle 1 weg, so dass es bis zu seinem Ende auch in seiner
rinnenartig ausgebauchten Gestalt von der Wickelwelle 1 frei ist.
[0022] Bei der aus den Figuren 1 und 2 hervorgehenden Ausführungsform ist die Schwenkachse
19 relativ zur Wickelwelle 1 feststehend und mit radialem Abstand zur Wickelwelle
1 angeordnet. Dabei kann die Anordnung so getroffen sein, dass die Wickelwelle 1 zwei
in Längsrichtung der Wickelwelle mit Abstand zueinander angeordnete, drehfest mit
ihr verbundene Ringkörper 20, 21 trägt, an denen ein die Schwenkachse 19 bildender
Achsstift 22 gelagert ist, wobei das wellenseitige Verbindungsglied 18 und der wellenseitige
Endbereich des Sicherungselements 6 zwischen den beiden Ringkörpern 20, 21 angeordnet
ist. Die Ringkörper 20, 21 weisen zweckmäßigerweise einen dem mehreckigen Querschnitt
der Wickelwelle 1 entsprechend mehreckigen Innenumfang auf, so dass sie verdrehfest
auf die Wickelwelle 1 aufgesteckt werden können. Der Achsstift 22 durchgreift den
einen Ringkörper 20 und das wellenseitige Verbindungsglied 18 und ist anschließend
in den anderen Ringkörper 21 verrastend eingesteckt. Am an der dem anderen Ringkörper
21 abgewandten Außenseite des Ringkörpers 20 angeordneten Ende trägt der Achsstift
22 ein am Ringkörper 20 anliegendes Kopfstück 23. Auf diese Weise hält der Achsstift
22 die beiden Ringkörper 20, 21 und das Verbindungsglied 18 in Längsrichtung der Wickelwelle
1 zusammen. Beim Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 und 2 ist der Abstand zwischen
der Wickelwelle 1 und der Schwenkachse 19 verhältnismäßig groß. Dementsprechend groß
ist der Durchmesser der Ringkörper 21, zwischen denen der Achsstift 22 verläuft. Beim
Aufwickeln wickelt sich das Sicherungselement 15 innerhalb des Zwischenraums zwischen
den beiden Ringkörpern 20, 21 auf die Wickelwelle 1, wonach sich der Rolladenpanzer
4 auf die Ringkörper 20, 21 wickelt.
[0023] Bei der Ausführungsform nach den Figuren 8 bis 10 ist die Schwenkachse 19 nicht feststehend
mit Bezug auf die Wickelwelle 1 sondern an einem Schwenkachs-Halteelement 24 angeordnet,
das über eine zur Wickelwelle parallele Anlenkachse 25 mit der Wickelwelle 1 verbunden
ist. Dabei erstreckt sich das Halteelement 24 von der Anlenkachse 25 aus dem Umfang
der Wickelwelle 1 entlang in der dem Abwickeln des Rolladenpanzers entsprechender
Richtung (entgegen Pfeil 14) zumindest bis zur Schwenkachse 19. Auf diese Weise kann
das Halteelement 24 und mit diesem die Schwenkachse 19 bei abgewickeltem Rolladenpanzer
(die Figuren 8 und 9 entsprechen dieser Situation) eine um die Anlenkachse 25 von
der Wickelwelle 1 weggeschwenkte, das Ausbauchen des Sicherungselements 6 gestattende
Schwenklage einnehmen.
[0024] Beim Aufwickeln und Abwickeln ist das Halteelement 24 zur Wickelwelle 1 hin geschwenkt,
so dass der radiale Abstand zwischen der Schwenkachse 19 und der Wickelwelle 1 klein
ist. Dieser kleine Abstand würde es dem Sicherungselement 6 nicht gestatten, im abgewickelten
Zustand im Bereich der Wickelwelle seine rinnenartig ausgebauchte Gestalt anzunehmen.
Durch das Wegschwenken des Halteelements 24 und mit diesem der Schwenkachse 19 von
der Wickelwelle 1 wird der Abstand zwischen der Schwenkachse 19 und der Wickelwelle
1 dagegen ausreichend groß.
[0025] Bei abgewickeltem Rolladenpanzer steht dieser unten auf, so dass das Sicherungselement
6 ebenfalls stehen bleibt und das Schwenkachs-Halteelement 24 bei weiterem Verdrehen
der Wickelwelle 1 entgegen Pfeil 14 durch das Sicherungselement 6 um die Anlenkachse
25 von der Wickelwelle 1 in die dargestellte Lage geschwenkt wird.
[0026] Das Schwenkachs-Halteelement 24 weist zwei in Längsrichtung der Wickelwelle beiderseits
des Sicherungselements 6 (in Figur 10 nicht eingezeichnet) angeordnete, die Schwenkachse
lagernde Lagerschenkel 26, 27 auf, die in Blickrichtung vom Sicherungselement 6 her
gesehen hinter der Schwenkachse 19 durch eine Stegpartie des Halteelements 24 miteinander
verbunden ist, die über die Anlenkachse 25 mit der Wickelwelle 1 verbunden ist. Die
Schwenkachse 19 verläuft vor der Stirnseite 29 der Stegpartie 28. Die Schwenkachse
29 des Ausführungsbeispiels nach den Figuren 8 bis 10 kann ebenfalls von einem Achsstift
22 gebildet werden, der die beiden Lagerschenkel 26, 27 und das wellenseitige Verbindungsglied
18 durchgreift.
[0027] Bei beiden Ausführungsbeispielen ist die Schwenkachse 19 bzw. der Achsstift 22 in
Längsrichtung des Sicherungselements 6 vor dessen wellenseitiger Stirnseite angeordnet.
[0028] Auch bei der Variante nach den Figuren 8 bis 10 trägt die Wickelwelle 1 zwei in Längsrichtung
der Wickelwelle mit Abstand zueinander angeordnete, drehfest mit ihr verbundene Ringkörper
30, 31. Dabei ist wiederum vorgesehen, dass die Ringkörper 30, 31 einen der Wickelwelle
1 entsprechend mehreckigen Innenumfang aufweisen, so dass sie verdrehfest auf die
Wickelwelle 1 aufgesteckt werden können. An den Ringkörpern 30, 31 ist die Anlenkachse
25 bzw. der diese bildende Achsstift 32 gelagert, der dem Achsstift 22 entsprechend
ausgebildet und gelagert sein kann, indem er durch die beiden Ringkörper 30, 31 sowie
durch das Schwenkachs-Halteelement 24 gesteckt ist, das zwischen den beiden Ringkörpern
30, 31 angeordnet ist. In Figur 10 befindet sich die Anlenkachse hinter der Wickelwelle
1 und ist somit nicht sichtbar.
[0029] Das Schwenkachs-Halteelement 24 weist in Längsrichtung der Wickelwelle 1 gesehen,
wie aus den Figuren 8 und 9 hervorgeht, sieht man von der kürzeren Umfangserstreckung
des Halteelements 24 ab, eine den Ringkörpern 30, 31 entsprechende Gestalt auf, so
dass das Halteelement 24 beim Aufwickeln und Abwickeln des Rolladenpanzers, wenn es
nicht ausgeschwenkt ist, zwischen die beiden Ringkörper 30, 31 eintaucht und zumindest
im Wesentlichen in radialer Richtung nicht vor die Ringkörper 30, 31 vorsteht. Das
Sicherungselement 6 wickelt sich zwischen den Ringkörpern 30, 31 auf die Wickelwelle
1 auf. Der Rolladenpanzer wickelt sich dagegen um die beiden Ringkörper 30, 31 und
das Schwenkachs-Halteelement 24. Diese Anordnung kann einen kleineren Durchmesser
als die Ringkörper 20, 21 des Ausführungsbeispieles nach den Figuren 1 und 2 aufweisen,
so dass der Rolladenpanzer sozusagen enger aufgewickelt werden kann.
[0030] Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 8 bis 10 wird das Wegschwenken des Halteelements
24 von der Wickelwelle 1 durch eine Anschlageinrichtung begrenzt. Diese Anschlageinrichtung
wird von mindestens einem in Längsrichtung der Wickelwelle 1 vom Halteelement 24 abstehenden
Anschlagvorsprung 33, 34 gebildet, dem eine Anschlagfläche 35, 36 am zugewandten Ringkörper
30, 31 zugeordnet ist. Im dargestellten Falle steht von jedem Lagerschenkel 26, 27
ein Anschlagvorsprung 33 bzw. 34 ab. Dementsprechend befindet sich an jedem Ringkörper
30, 31 eine Anschlagfläche 35 bzw. 36. Die Anschlagflächen 35, 36 finden sich im Schwenkweg
der Anschlagvorsprünge 33, 34.
[0031] Die Lagerschenkel 26, 27 des Halteelements 24 sind, von der Anlenkachse 25 aus gesehen,
über die Schwenkachse 19 hinaus verlängert, wobei der Anschlagvorsprung 33 bzw. 34
am jeweiligen verlängerten Lagerschenkelbereich angeordnet ist.
[0032] Das Sicherungselement 6 ist an dem wellenseitigen Verbindungsglied 18 mit einem solchen
Bewegungsspiel befestigt, dass es sich zwischen der rinnenartig ausgebauchten Gestalt
(Strecklage des Sicherungselements) und der Flachgestalt (aufgewickelter Zustand)
bewegen kann. Dies geht aus den Figuren 4 und 5 hervor.
[0033] Um das genannte Bewegungsspiel zu erhalten, ist das Sicherungselement 6 durch zwei
beidseitig seiner in Breitenrichtung gemessenen Mitte angeordnete Lagerbolzen 43,
44 am Verbindungsglied 18 befestigt, wobei die Lagerbolzen 43, 44 mit die Verformung
des Sicherungselements 6 zuslassendem Spiel am Verbindungsglied 18 gelagert sind und/oder
das Sicherungselement 6 mit Spiel an den Lagerbolzen 43, 44 sitzt. Die Lagerbolzen
43, 44 durchgreifen Lagerlöcher 37, 38 am Verbindungsglied 18 und Lagerlöcher 39,
40 am Sicherungselement 6, von denen mindestens ein Lochpaar ausreichend groß ist.
[0034] Das Sicherungselement 6 könnte auch nur durch einen mittig angeordneten Bolzen am
wellenseitigen Verbindungsglied 18 gehalten werden.
[0035] Das rolladenseitige Ende des Sicherungselements 6 kann in gleicher Weise mit dem
rolladenseitigen Verbindungsglied 11 verbunden sein. Die Figuren 3 bis 5 könnten sich
daher auch auf das rolladenseitige Ende des Sicherungselements 6 beziehen. In den
Figuren 6 und 7 sind die rolladenseitigen Lagerlöcher 41, 42 des Sicherungselements
6 ersichtlich.
[0036] In Figur 8 nimmt die Wickelwelle 1 eine solche Drehlage ein, dass das gestreckte
Sicherungselement 6 seine ausgebauchte Stellung einnimmt und dabei die Wickelwelle
1 berührt. In Figur 9 ist die Wickelwelle 1 in Abwickelrichtung entgegen Pfeil 14
weiter als in Figur 8 gedreht, wobei die parallel zum Sicherungselement 6 durch die
Schwenkachse 19 verlaufende Linie noch etwas vor der Anlenkachse 25 liegt. Zwischen
diesen beiden Drehlagen sollte sich die sich bei abgelassenem Rolladenpanzer ergebende
Endlage befinden.
1. Sicherungseinrichtung für Rolläden oder dergleichen, bei denen eine zu einer Rotationsbewegung
antreibbare Wickelwelle (1) und ein auf die Wickelwelle (1) aufwickelbarer bzw. von
der Wickelwelle (1) abwickelbarer, in Einbaulage in einer zur Wickelwelle (1) beabstandeten
Rolladenebene (7) geführter Rolladenpanzer (4) vorhanden ist, wobei der Rolladenpanzer
(4) und die Wickelwelle (1) über mindestens ein streifenförmiges, einen rinnenartig
ausgebauchten und elastisch in eine Flachgestalt verformbaren Querschnitt aufweisendes,
aus blattfederartigem Material bestehendes Sicherungselement (6) miteinander verbunden
sind, das in Einbaulage bei abgewickeltem Rolladenpanzer (4) ein schräg verlaufendes,
den Rolladenpanzer (4) gegen ein Hochschieben sicherndes, zwischen einer der Rolladenebene
benachbarten Anlagefläche (16) und der Wickelwelle (1) wirksames Sprießelement (15)
bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das wellenseitige Ende des mindestens einen Sicherungselements (6) an einem um eine
zur Wickelwelle (1) parallele Schwenkachse (19) schwenkbaren, wellenseitigen Verbindungsglied
(18) befestigt ist, so dass das Sicherungselement (6) in seiner dem abgewickelten
Rolladenpanzer (4) entsprechenden, schräg verlaufenden Lage ohne Behinderung durch
die Wickelwelle (1) seine ausgebauchte Gestalt einnehmen kann.
2. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (19) relativ zur Wickelwelle (1) feststehend und mit radialem Abstand
zur Wickelwelle (1) angeordnet ist.
3. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelwelle (1) zwei in Längsrichtung der Wickelwelle (1) mit Abstand zueinander
angeordnete, drehfest mit ihr verbundene Ringkörper (20, 21) trägt, an denen die Schwenkachse
(19) gelagert ist, wobei das Verbindungsglied (18) zwischen den beiden Ringkörpern
(20, 21) angeordnet ist.
4. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (19) an einem Schwenkachs-Halteelement (24) angeordnet ist, das
über eine zur Wickelwelle (1) parallele Anlenkachse (25) mit der Wickelwelle (1) verbunden
ist, wobei sich das Halteelement (24) von der Anlenkachse (25) aus dem Umfang der
Wickelwelle (1) entlang in der dem Abwickeln des Rolladenpanzers (4) entsprechender
Richtung zumindest bis zur Schwenkachse (19) erstreckt, so dass das Halteelement (24)
und mit diesem die Schwenkachse (19) bei abgewickeltem Rolladenpanzer (4) eine um
die Anlenkachse (25) von der Wickelwelle (1) weg geschwenkte, das Ausbauchen des Sicherungselements
(6) gestattende Schwenklage einnehmen kann.
5. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Wegschwenken des Halteelements (24) von der Wickelwelle (1) durch eine Anschlageinrichtung
begrenzt ist.
6. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (24) zwei in Längsrichtung der Wickelwelle (1) beiderseits des Sicherungselements
(6) angeordnete, die Schwenkachse (19) lagernde Lagerschenkel (26, 27) aufweist, die
in Blickrichtung vom Sicherungselement (6) her gesehen hinter der Schwenkachse (19)
durch eine Stegpartie (28) des Halteelements (24) miteinander verbunden sind, die
über die Anlenkachse (25) mit der Wickelwelle (1) verbunden ist.
7. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelwelle (1) zwei in Längsrichtung der Wickelwelle (1) mit Abstand zueinander
angeordnete, drehfest mit ihr verbundene Ringkörper (30, 31) trägt, an denen die Anlenkachse
(25) gelagert ist, wobei das Schwenkachs-Halteelement (24) zwischen den beiden Ringkörpern
(30, 31) angeordnet ist.
8. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlageinrichtung von mindestens einem in Längsrichtung der Wickelwelle (1)
vom Halteelement (24) abstehenden Anschlagvorsprung (33, 34) und einer diesem zugeordneten
Anschlagfläche (35, 36) am zugewandten Ringkörper (30, 31) gebildet wird.
9. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Lagerschenkel (26, 27) des Halteelements (24) an einem über
die Schwenkachse (19) hinaus verlängerten Lagerschenkelbereich einen Anschlagvorsprung
(33, 34) aufweist.
10. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkachs-Halteelement (24) in Längsrichtung der Wickelwelle (1) gesehen, sieht
man von der Umfangserstreckung ab, eine den Ringkörpern (30, 31) entsprechende Gestalt
aufweist, so dass das Halteelement (24), ist es nicht ausgeschwenkt, zumindest im
Wesentlichen in radialer Richtung nicht vor die Ringkörper (30, 31) vorsteht.
11. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehreckigem Querschnitt der Wickelwelle (1) die Ringkörper (20, 21; 30, 31) einen
entsprechend mehreckigen Innenumfang aufweisen, so dass sie verdrehfest auf die Wickelwelle
(1) aufsteckbar sind.
12. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Sicherungselement (6) in Richtung von der Wickelwelle (1) weg
ausgebaucht ist.
13. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das rolladenseitige Ende des mindestens einen Sicherungselements (6) an einem rolladenseitigen
Verbindungsglied (11) befestigt ist, das gelenkig mit dem Rolladenpanzer (4) verbindbar
ist.
14. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Sicherungselement (6) mit dem wellenseitigen Verbindungsglied
(18) und/oder mit dem rolladenseitigen Verbindungsglied (11) mit einem seine Verformung
zwischen der ausgebauchten Gestalt und der Flachgestalt zulassenden Bewegungsspiel
verbunden ist.
15. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (6) mit dem wellenseitigen Verbindungsglied (18) und/oder mit
dem rolladenseitigen Verbindungsglied (11) durch mindestens einen Lagerbolzen (43,
44) mit dem die Verformung des Sicherungselements (6) zulassendem Bewegungsspiel verbunden
ist.
1. Securing device for shutters or the like which comprise a winding shaft (1) capable
of being driven to perform a rotary movement and a shutter armour (4) capable of being
wound unto the winding shaft (1) or unwound from the winding shaft (1) and guided
in the installed position in a shutter plane (7) located at a distance from the winding
shaft (1), wherein the shutter armour (4) and the winding shaft (1) are joined to
one another via at least one strip-shaped securing element (6) having a fluted convex
cross-section which can be deformed elastically into a flat shape and made of a leaf
spring-type material, which securing element forms, in the installed position and
in the unwound state of the shutter armour (4), an inclined bracing element (15) securing
the shutter armour (4) against being pushed up by acting between a mounting surface
(16) adjacent to the shutter plane and the winding shaft (1), characterised in that the shaft-side end of the at least one securing element (6) is attached to a shaft-side
connecting link (18) pivotable about a pivot axis (19) parallel to the winding shaft
(1), so that the securing element (6) can adopt its convex shape in its inclined position
corresponding to the unwound shutter armour (4) without being impeded by the winding
shaft (1).
2. Securing device according to claim 1, characterised in that the pivot axis (19) is fixed relative to the winding shaft (1) and located at a radial
distance from the winding shaft (1).
3. Securing device according to claim 2, characterised in that the winding shaft (1) supports two annular bodies (20, 21) arranged at a distance
from one another in the longitudinal direction of the winding shaft (1) and non-rotatably
joined thereto, on which annular bodies the pivot axis (19) is bearing-mounted, the
connecting link (18) being located between the two annular bodies (20, 21).
4. Securing device according to claim 1, characterised in that the pivot axis (19) is located on a pivot axis retaining element (24) connected to
the winding shaft (1) via an articulation axis (25) parallel to the winding shaft
(1), the retaining element (24) extending from the articulation axis (25) along the
circumference of the winding shaft (1) in the direction corresponding to the unwinding
of the shutter armour (4) at least to the pivot axis (19), enabling the retaining
element (24) together with the pivot axis (19) to adopt a swivel position pivoted
away from the winding shaft (1) about the articulation axis (25) and allowing the
securing element (6) to adopt its convex shape in the unwound position of the roller
shutter (4).
5. Securing device according to claim 4, characterised in that the pivoting of the retaining element (24) away from the winding shaft (1) is limited
by a stop device.
6. Securing device according to claim 4 or 5, characterised in that the retaining element (24) comprises two bearing legs (26, 27) disposed in the longitudinal
direction of the winding shaft (1) on both sides of the securing element (6) and supporting
the pivot axis (19), which bearing legs, if viewed in the direction away from the
securing element (6), are joined to one another behind the pivot axis (19) by a web
section (28) of the retaining element (24) which is joined to the winding shaft (1)
via the articulation axis (25).
7. Securing device according to any of claims 4 to 6, characterised in that the winding shaft (1) supports two annular bodies (30, 31) arranged at a distance
from one another in the longitudinal direction of the winding shaft (1) and non-rotatably
joined thereto, on which annular bodies the articulation axis (25) is bearing-mounted,
the pivot axis retaining element (24) being located between the two annular bodies
(30, 31).
8. Securing device according to claim 7, characterised in that the stop device is represented by at least one stop projection (33, 34) projecting
from the retaining element (24) in the longitudinal direction of the winding shaft
(1) and by a mating stop surface (35, 36) on the adjacent annular body (30, 31).
9. Securing device according to claim 8, characterised in that at least one of the bearing legs (26, 27) of the retaining element (24) is provided
with a stop projection (33, 34) in a bearing leg region extended beyond the pivot
axis (19).
10. Securing device according to any of claims 7 to 9, characterised in that the pivot axis retaining element (24), if viewed in the longitudinal direction of
the winding shaft (1), has a shape corresponding to the annular bodies (30, 31) apart
from the circumferential dimension, so that the retaining element (24), unless pivoted
outwards, at least substantially does not project in front of the annular bodies (30,
31) in the radial direction.
11. Securing device according to any of claims 3 to 10, characterised in that, if the winding shaft (1) has a polygonal cross-section, the annular bodies (20,
21; 30, 31) have a matching polygonal inner circumference, so that they can be non-rotatably
fitted to the winding shaft (1).
12. Securing device according to any of claims 1 to 11, characterised in that the at least one securing element (6) has a convex shape pointing away from the winding
shaft (1).
13. Securing device according to any of claims 1 to 12, characterised in that the shutter-side end of the at least one securing element (6) is attached to a shutter-side
connecting link (11) which can be flexibly joined to the shutter armour (4).
14. Securing device according to any of claims 1 to 13, characterised in that the at least one securing element (6) is joined to the shaft-side connecting link
(18) and/or to the shutter-side connecting link (11) with a play permitting its deformation
between the convex and flat shapes.
15. Securing device according to claim 14, characterised in that the securing element (6) is joined to the shaft-side connecting link (18) and/or
to the shutter-side connecting link (11) by at least one bearing bolt (43, 44) with
the play permitting the deformation of the securing element (6).
1. Dispositif de blocage pour volets roulants ou éléments similaires, dans lesquels sont
prévus un arbre d'enroulement (1), propre à être entraîné en rotation, et un tablier
(4) de volet roulant qui, dans la position de montage, est logé dans un plan (7) du
volet roulant, écarté de l'arbre d'enroulement (1), et qui peut être enroulé sur l'arbre
d'enroulement (1) et être déroulé de l'arbre d'enroulement (1), ledit tablier (4)
de volet roulant et l'arbre d'enroulement (1) étant reliés l'un à l'autre par au moins
un élément de blocage (6) en forme de bande, qui est réalisé dans un matériau de type
ressort à lame et comporte une section bombée en forme de cannelure et élastiquement
déformable à plat, et qui, dans la position de montage, lorsque le tablier (4) de
volet roulant est déroulé, forme un élément d'écartement (15) incliné, qui est actif
entre une surface d'appui (16), adjacente du plan du volet roulant, et l'arbre d'enroulement
(1) et empêche un relèvement du tablier (4) de volet roulant, caractérisé en ce que l'extrémité du côté arbre dudit au moins un élément de blocage (6) est fixée sur
un organe de liaison (18) du côté arbre, apte à pivoter autour d'un axe de pivotement
(19) parallèle à l'arbre d'enroulement (1), de telle sorte que l'élément de blocage
(6), dans sa position inclinée, correspondant au tablier (4) de volet roulant déroulé,
peut être amené dans sa forme bombée sans être gêné par l'arbre d'enroulement (1).
2. Dispositif de blocage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'axe de pivotement (19) est disposé de manière fixe par rapport à l'arbre d'enroulement
(1) et à une distance radiale de l'arbre d'enroulement (1).
3. Dispositif de blocage selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'arbre d'enroulement (1) porte deux corps annulaires (20, 21), qui sont situés à
distance l'un de l'autre dans la direction longitudinale de l'arbre d'enroulement
(1) et sont assemblés de manière solidaire en rotation avec ce dernier, et sur lesquels
est logé l'axe de pivotement (19), l'organe de liaison (18) étant disposé entre les
deux corps annulaires (20, 21).
4. Dispositif de blocage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'axe de pivotement (19) est disposé sur un élément de fixation (24) de l'axe de
pivotement, lequel est relié à l'arbre d'enroulement (1) par l'intermédiaire d'un
axe d'articulation (25) parallèle à l'arbre d'enroulement (1), ledit élément de fixation
(24) s'étendant depuis l'axe d'articulation (25) le long de la périphérie de l'arbre
d'enroulement (1) dans la direction correspondant au déroulement du tablier (4) de
volet roulant au moins jusqu'à l'axe de pivotement (19), de telle sorte que l'élément
de fixation (24) et, avec celui-ci, l'axe d'articulation (25), peut être amené dans
une position de pivotement écartée de l'arbre d'enroulement (1) et permettant le bombement
de l'élément de blocage (6).
5. Dispositif de blocage selon la revendication 4, caractérisé en ce que le pivotement de l'élément de fixation (24) pour l'écarter de l'arbre d'enroulement
(1) est limité par un dispositif de butée.
6. Dispositif de blocage selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que l'élément de fixation (24) comporte deux branches d'appui (26, 27), qui sont disposées
dans la direction longitudinale de l'arbre d'enroulement (1) de part et d'autre de
l'élément de blocage (6) et reçoivent l'axe de pivotement (19) et qui, vus à partir
de l'élément de blocage (6), sont reliées l'une à l'autre derrière l'axe de pivotement
(19) par une partie de traverse (28) de l'élément de fixation (24), laquelle est reliée
à l'arbre d'enroulement (1) par l'intermédiaire de l'axe d'articulation (25).
7. Dispositif de blocage selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que l'arbre d'enroulement (1) porte deux corps annulaires (30, 31), qui sont situés à
distance l'un de l'autre dans la direction longitudinale de l'arbre d'enroulement
(1) et sont assemblés de manière solidaire en rotation avec ce dernier, et sur lesquels
est logé l'axe d'articulation (25), l'élément de fixation (24) étant disposé entre
les deux corps annulaires (30, 31).
8. Dispositif de blocage selon la revendication 7, caractérisé en ce que le dispositif de butée est formé par au moins une saillie de butée (33, 34), située
à distance de l'élément de fixation (24) dans la direction longitudinale de l'arbre
d'enroulement (1), et au moins une surface de butée (35, 36), associée à ladite saillie,
sur le corps annulaire (30, 31) orienté vers ladite surface de butée.
9. Dispositif de blocage selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'au moins une des branches d'appui (26, 27) de l'élément de fixation (24) comporte
une saillie de butée (33, 34) sur une zone de la branche d'appui prolongée au-delà
de l'axe de pivotement (19).
10. Dispositif de blocage selon l'une quelconque des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que l'élément de fixation (24), par référence à la direction longitudinale de l'arbre
d'enroulement (1) et vu depuis la périphérie, a une forme correspondant aux corps
annulaires (30, 31), de telle sorte que l'élément de fixation (24), lorsqu'il n'est
pas déployé, ne s'avance pas en saillie au moins sensiblement dans la direction radiale
devant les corps annulaires (30, 31).
11. Dispositif de blocage selon l'une quelconque des revendications 3 à 10, caractérisé en ce que, en présence d'un arbre d'enroulement (1) polygonal, les corps annulaires (20, 21
; 30, 31) ont un pourtour intérieur polygonal correspondant, de telle sorte qu'ils
peuvent être emmanchés de manière immobile en rotation sur l'arbre d'enroulement (1).
12. Dispositif de blocage selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'au moins un élément de blocage (6) est bombé dans la direction s'écartant de l'arbre
d'enroulement (1).
13. Dispositif de blocage selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que l'extrémité du côté volet roulant dudit au moins un élément de blocage (6) est fixée
sur un organe de liaison (11) du côté volet roulant, lequel peut être assemblé de
manière articulée avec le tablier (4) de volet roulant.
14. Dispositif de blocage selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que ledit au moins un élément de blocage (6) est relié à l'organe de liaison (18) du
côté arbre et/ou à l'organe de liaison (11) du côté volet roulant avec un jeu permettant
sa déformation entre la forme bombée et la forme plate.
15. Dispositif de blocage selon la revendication 14, caractérisé en ce que l'élément de blocage (6) est relié à l'organe de liaison (18) du côté arbre et/ou
à l'organe de liaison (11) du côté volet roulant par l'intermédiaire d'au moins un
boulon d'appui (43, 44) avec le jeu permettant la déformation de l'élément de blocage
(6).
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