[0001] Die Erfindung betrifft ein Haarformgerät, insbesondere Dampffrisierstab, mit einer
rohrförmigen, die Haare behandelnden und mit Durchlässen versehene Trommel, mit einer
Heizeinrichtung, insbesondere zum Aufheizen der Trommel, mit einer Zumeßeinrichtung,
bei deren Betätigung Flüssigkeit aus einem Auslaß eines Flüssigkeitsbehälters über
eine Flüssigkeitsführungseinrichtung austritt, mit einer von der Heizeinrichtung mit
Wärme versorgten Verdampfungseinrichtung, die Flüssigkeit zu Dampf verdampft und mit
einer sich an die Verdampfungseinrichtung anschließenden Dampfverteilerkammer, über
deren Durchlässe Dampf nach außen strömt.
[0002] Aus der DE-C-26 31 798 ist beispielsweise eine Vorrichtung zur dosierten Flüssigkeitsabgabe
für ein Haarformgerät, beispielsweise ein Dampflockenstab, bekannt. Zur Dampfabgabe
dient eine mit einer elastischen Membran versehene, in einem Wassertank integrierte
Pumpeinrichtung, die dosiert Wasser einem vorzugsweise aus einem Schwamm mit einer
sich daran anschließenden Düse bestehenden Flüssigkeitsführungseinrichtung zuführt,
wo es dann letztendlich auf eine Heizplatte zu Verdampfen auftrifft. Um den Wassertransport
in der Flüssigkeitsführungseinrichtung zu verbessern, kann am Wassertank ein Einwegeventil
angeordnet sein.
[0003] Aus der DE -C-26 34 972 ist weiterhin ein Haarformgerät der eingangs beschriebenen
Art bekannt. Bei diesem Haarformgerät sind die vorzugsweise aus einem Schwamm und
einem sich anschließenden Rohr ausgebildete Flüssigkeitsführungseinrichtung in einem
rohrförmigen Gehäuse eingesetzt. Das rohrförmige Gehäuse ist in einem mit Wasser befüllbaren,
ebenfalls rohrförmig ausgebildeten Wassertank angeordnet und besteht zur Wasserabgabe
aus zwei gegen die Kraft einer Feder ineinander verschiebbaren Gehäuseteilen, die
bei deren Verschiebung zum Zusammendrücken bzw. Entlasten des Schwammes dienen. Beim
Verschieben des Wassertanks gegen die Kraft einer sich an der Trommel abstützenden
Rückstellfeder wird zunächst das freie Ende des Rohres der Flüssigkeitsführungseinrichtung
zur Anlage an der Heizeinrichtung gebracht, bis dann bei weiterer Verschiebung des
Wassertanks sich das eine Gehäuseteil in das andere Gehäuseteil verschiebt und dabei
den Schwamm zusammendrückt. Dabei gibt der Schwamm seinerseits Wasser ab, welches
anschließend über die Flüssigkeitsführungseinrichtung auf die Oberfläche der Heizeinrichtung
gelangt und dort verdampft. Der so hergestellte Dampf tritt über die an der Trommel
ausgebildeten Durchlässe nach außen in die freie Atmosphäre.
[0004] Beim Lösen der Verdampfungseinrichtung verschiebt sich das bewegliche Gehäuseteil
aufgrund der Vorspannung der Feder wieder vom Schwamm weg, bis es an einem an dem
Wassertank ausgebildeten Ringbund anschlägt. Während der Entspannung kann Luft über
die an der Hülse ausgebildete Ausgleichsbohrungen in die Kammer des Flüssigkeitsbehälters
eindringen, damit sich in der Kammer kein Unterdruck bildet und auf diese Weise kein
Wasser mehr abfließen kann. Die nachgesaugte Luft strömt dabei um die Außenfläche
des Schwamms, an dem die Feder zentriert wird, herum und gelangt so in die Kammer
des Wassertanks hinein.
[0005] Bei dieser Anordnung ist es als weniger vorteilhaft anzusehen, daß, wenn beispielsweise
mehrmals hintereinander die Verdampfungseinrichtung betätigt wird, der Heizeinrichtung
mehr Wasser zugeführt wird, als sie in der kurzen Zeit verdampfen kann. Die Folge
hieraus ist, daß die Verdampfungseinrichtung überschwemmt und überschüssiges Wasser
an den Durchlässen austritt. Die Folge kann einerseits sein, daß die Haare zu stark
angefeuchtet werden; andererseits kann es aber auch zu Verbrennungen der Haut kommen,
wenn das aus den Durchlässen erhitzte Wasser auf die Haut einer Bedienungsperson gelangt.
Auch ist es möglich, daß bei längerem Nichtgebrauch des Haarformgerätes das im Flüssigkeitsbehälter
befindliche Wasser über die Flüssigkeitsführungseinrichtung in die Dampfverteilerkammer
einströmt und dort über die Durchlässe nach außen fließen kann, ohne zuvor zu verdampfen.
Dies kann beispielsweise zu Korrosionsschäden des Haarformgerätes oder auch zu einem
übermäßigen Dampf- und/oder Heißwasseraustritt beim nächsten Gebrauch führen, durch
den eine Bedienungsperson Verbrennungen erleiden könnte.
[0006] Aus der JP-A-11-46839 ist weiterhin ein gasbetriebenes Haarformgerät bekannt, bei
dem eine flammlose Verbrennung eines Gases mittels eines Katalysators zum Aufheizen
des Heizrohres stattfindet. Auch hier ist eine Dampfverteilerkammer vorgesehen, die
von einem Flüssigkeitsbehälter mit Wasser versorgt wird. Der Flüssigkeitsbehälter
ist mit einem Austauschventil versehen, über das Luft nachströmt, wenn aus dem Flüssigkeitsbehälter
Wasser abfließt. Wie bereits oben erwähnt, besteht auch hier die Möglichkeit, daß
im nichtbenutzten Zustand des Gerätes Wasser über die Flüssigkeitsführungseinrichtung
in die Dampfkammer eintritt und dann über die Durchlässe nach außen gelangt. Aufgrund
der Tatsache, daß die mit der Verdampfungskammer in Verbindung stehenden Durchlässe
getrennt von den mit der Verbrennungskammer verbundenen Auslässen in dem Haarformgerät
angeordnet sind, können örtlich an der Trommel voneinander abweichende Temperaturen
auftreten, d.h., die Temperatur an den Auslässen ist meist wesentlich höher als die
Temperatur an den Durchlässen. Eine Folge davon ist die ungleiche Verteilung von heißen
Abgasen und Dampf am Umfang der Trommel.
[0007] Aus der DE-A-27 27 665 ist ein dampfemittierendes Haarformgerät mit einer Kontrollvorrichtung
zur Regulierung der Strömungsmittelabgabe bekannt. Bei diesem vorzugsweise als Dampflockenstab
ausgebildeten Haarformgerät ist zwischen dem Auslaß des Flüssigkeitsbehälters und
der Verdampfungseinrichtung eine sich bei Temperatur verändernde Bimetallscheibe ausgebildet,
die erst bei Erreichen einer vorgegebenen Temperatur den Auslaß des Flüssigkeitsbehälters
öffnet, so daß Wasser in die Verdampfungseinrichtung eintreten und dort verdampfen
kann. Hierdurch wird sichergestellt, daß nur innerhalb bestimmter Temperaturgrenzen
Dampf aus dem Haarformgerät emittiert werden kann.
[0008] Aus der US 3,934,597 ist ein dampfemittierendes Haarformgerät mit einer Kontrollvorrichtung
zur Regulierung einer Wassermittelabgabe der eingangs beschriebenen Art bekannt. Hierbei
ist eine Gummikappe, die gleichzeitig eine Begrenzungswandung für einen Wasserspreicher
darstellt, zusammendrückbar, so daß Wasser auf eine Heizeinrichtung unmittelbar auftrifft
und durchVerdampfungskanäle am Haarformgerät in Dampfform von diesem austritt.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, ein elektrisches oder gasbetriebenes Haarformgerät,
insbesondere einen Dampffrisierstab, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 derart
weiterzubilden, daß obige Nachteile vermieden werden. Mit der Erfindung soll weiterhin
auch bei zahlreichen, kurz hintereinander vorgenommenen Betätigungen der Zumeß- bzw.
Pumpeinrichtung keine Flüssigkeit aus der Trommel austreten können. Dies soll auch
während der Nichtbenutzung des Haarformgerätes gelten. Bei gasbetriebenen Haarformgeräten
soll auch noch insbesondere der Zünd- wie Verbrennungsvorgang des Katalysators nicht
durch einwirkende Flüssigkeit nachteilig beeinträchtigt werden. Mit der Erfindung
soll der Aufbau und die Montage des Haarformgerätes vereinfacht sowie die Herstellkosten
reduziert werden.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Durch den Gegenstand der Erfindung ist es ausgeschlossen, daß sich überschüssiges
Wasser in der Verdampfungseinrichtung ansammelt, denn beim Rückhub der Zumeßeinrichtung
wird überschüssiges Wasser stets wieder in den Flüssigkeitsbehälter selbsttätig zurückgesaugt.
Auch dann, wenn kurz hintereinander mehrere Betätigungen an der Zumeßeinrichtung durchgeführt
werden, können diese nicht zum Überlaufen der Verdampfungseinrichtung
führen, da überschüssiges Wasser beim Rückhub der Zumeß- bzw. Pumpeinrichtung aufgrund
des "geschlossenen" Flüssigkeitstanks stets wieder über die Flüssigkeitsführungseinrichtung
zurück in den Wassertank gesaugt wird. Durch die Erfindung bleibt das Gerät trokken
und es kann kein Wasser in das Gerät eindringen oder gar an der Trommel austreten.
Unerwünscht hohe Dampfbildung wird durch die Erfindung vermieden. Der Gegenstand der
Erfindung kann sowohl bei elektrisch als auch bei gasbetriebenen Haarformgeräten eingesetzt
werden.
[0011] Nach den Merkmalen des Patentanspruchs 2 besteht die Zumeßeinrichtung einerseits
aus einer Druck-/Saugpumpe und andererseits aus einem an für sich geschlossenen Flüssigkeitsbehälter,
der nur einen Auslaß aufweist, welcher beim Rückhub der Zumeß- bzw. Pumpeinrichtung
auch die Funktion eines Einlasses von überschüssigem Wasser übernimmt, das sich in
der Verdampferkammer ansammelt bzw. noch als überschüssiger Tropfen an der Flüssigkeitsführungseinrichtung
hängt. Selbstverständlich ist es auch denkbar, anstelle des vorhandenen Flüssigkeitsbehälters
noch einen weiteren Flüssigkeitsbehälter im Gerät zu integrieren, der dann mit einer
getrennt hiervon arbeitenden Flüssigkeitsführungseinrichtung versehen ist, die überschüssiges
Wasser in diesen zweiten Behälter zurückleitet.
[0012] Durch das sofortige Zurückströmen von überschüssiger Flüssigkeit aus der Verdampfungseinrichtung
zurück in den Flüssigkeitsbehälter kann das Haarformgerät beliebig in der Hand einer
Bedienungsperson gehalten werden, ohne daß Flüssigkeit über die Durchlässe aus der
Trommel austritt. Dies führt auch zu einer besonders sparsamen Wasserabgabeeinrichtung,
d.h., die im Flüssigkeitsbehälter sich befindende Flüssigkeit wird vollends zu Dampf
umgewandelt, ohne daß Wasseranteile ungenutzt aus dem Gerät herauslaufen.
[0013] Um die Arbeitsweise der Verdampfungseinrichtung noch zu verbessern und das während
der Betätigung von der Zumeßeinrichtung abgegebene Wasser auch in horizontaler Lage
des Haarformgerätes nicht entweichen zu lassen, sind die Merkmale des Patentanspruchs
3 vorgesehen. Die Kammer bildet eine größere Verdampfungsfläche und gleichzeitig hält
sie kleine Wassertropfen besser fest. Dabei kann die Kammer tellerförmig, tassen-
oder topfförmig ausgebildet sein.
[0014] Die Merkmale des Patentanspruchs 4 führen zu einer Ausführungsform einer Flüssigkeitsführungseinrichtung,
durch die der Docht nicht einer allzu hohen Temperatur ausgesetzt ist.
[0015] Dies erhöht die Lebensdauer des Dochtes. Durch die Erfindung ist es erstmals möglich,
die Dochte nicht gegen die Verdampfungsfläche pressen zu lassen, um dosiert Wasser
abgeben zu können. Der Docht kann aber auch bei Betätigung die Verdampferplatte berühren
und dabei leicht angepreßt werden.
[0016] Durch die Merkmale des Patentanspruchs 5 ermöglicht der Docht den Transport sowohl
von Flüssigkeit wie von Luft, und dies in beiden Richtungen. Durch die erfindungsgemäße
Anordnung wird eine einfache Dosierung der Flüssigkeit ermöglicht. Ein Auslaufen der
Flüssigkeit ist ohne Betätigung der Zumeßeinrichtung nicht möglich.
[0017] Durch die Merkmale des Patentanspruchs 6 wird eine große Aufnahmefläche für die Flüssigkeit
am Docht geschaffen, so daß auch in horizontaler Lage des Flüssigkeitsbehälters der
Docht auch dann noch ausreichend mit Flüssigkeit versorgt wird, wenn der Flüssigkeitsbehälter
fast schon leer ist.
[0018] Durch die Merkmale des Patentanspruchs 7 ist der Abstand des freien Endes des Dochtes
zu der Verdampferkammeroberfläche so gering, daß bereits bei geringer Tropfenbildung
am freien Ende des Dochtes die Oberfläche des Tropfens die Verdampferkammeroberfläche
berührt und Teile des Tropfens abfließen können, die dann auf der heißen Verdampferkammeroberfläche
verdampfen.
[0019] Durch die Merkmale des Patentanspruchs 8 wird eine besonders einfache Integration
der Zumeßeinrichtung mit dem Flüssigkeitsbehälter hergestellt, so daß in Abhängigkeit
des Kolbenhubes entsprechend viel oder wenig Flüssigkeit aus der Flüssigkeitsführungseinrichtung
austritt. Bei dieser Anordnung muß der Kolben mittels einer Feder wieder in seine
Ausgangslage selbsttätig verschoben werden, damit überhaupt ein automatischer Saughub
durchgeführt werden kann.
[0020] Die Merkmale des Patentanspruchs 9 führen zu einer besonders einfachen Ausführungsform
der am Flüssigkeitsbehälter integrierten Zumeßeinrichtung. Die elastisch verformbare
Wand läßt sich einfach zur Ausgabe von Flüssigkeit betätigen, sie bewegt sich aber
auch wieder leicht in ihre Ursprungsform aufgrund ihrer elastischen Dehnfähigkeit
selbsttätig zurück, um den Saughub ohne Eingriff einer Bedienungsperson durchführen
zu können. Die elastisch verformbare Wand kann beispielsweise am Flüssigkeitsbehälter
angespritzt, angeschraubt, angeklebt oder sonstwie befestigt sein, sie kann aber auch
als ein Formteil mit dem Flüssigkeitsbehälter ausgebildet sein, wobei allerdings dann
die Wandstärken so aufeinander abgestimmt sein sollten, daß bei Betätigung der verformbaren
Wand der Flüssigkeitsbehälter selbst sich kaum verformt.
[0021] Damit die Zumeßeinrichtung nennenswerte Flüssigkeitsmengen abgeben kann, ist es vorteilhaft,
wenn die verformbare Wand nach außen gewölbt ausgebildet ist. Die Wahl des elastisch
verformbaren Materials sowie die Wandstärke der verformbaren Wand müssen so gewählt
werden, daß sich diese einerseits von Hand leicht bewegen läßt und andererseits eine
ausreichende Saughubwirkung in der Kammer des Flüssigkeitsbehälters hervorruft, so
daß in der Verdampfungskammer bzw. am Docht eventuell vorhandenes überschüssiges Wasser
ausreichend schnell über die Flüssigkeitsführungseinrichtung zurück in den Flüssigkeitsbehälter
gesaugt werden kann.
[0022] Um zu gewährleisten, daß erst dann Wasser in die Verdampfungskammer einfließt, wenn
die Flüssigkeitsführungseinrichtung am Boden der Verdampfungskammer anliegt bzw. besser
kurz vor ihr in geringem Abstand endet, sind die Merkmale des Patentanspruchs 10 vorgesehen.
Die Steifigkeit der elastisch verformbaren Wand ist also so hoch gewählt, daß zunächst
erst ohne nennenswerte elastische Verformung der Wand der Flüssigkeitsbehälter gegen
die Kraft der Druckfeder so lange verschoben wird, bis der Docht seine in der Verdampfungskammer
erreichte Flüssigkeitsabgabestellung erreicht hat. Hierdurch wird sichergestellt,
daß auch beim Rückhub eventuell überschüssige Flüssigkeit über den Docht zurück in
den Flüssigkeitsbehälter geleitet werden kann. Zur leichten Verschiebung des Flüssigkeitsbehälters
wird dieser in einer in der Trommel ortsfest befestigten Isolierhülse, die - zur Vermeidung
einer thermischen Überbeanspruchung des Flüssigkeitsbehälters - vorzugsweise aus Kunststoff
hergestellt ist, unverschiebbar in der Trommel befestigt.
[0023] Um bei eventuellem Verschleiß der verformbaren Wand diese austauschen zu können,
kann sie mittels eines Gewindes, einer Verklipseinrichtung oder mittels einer sonstigen
lösbaren Verbindung mit dem Flüssigkeitsbehälter verbunden sein (Anspruch 11).
[0024] Um den Flüssigkeitsbehälter zum Befüllen mit einer Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser
oder mit Duftstoffen, Haarbehandlungsstoffen oder sonstigen Materialien angereichertes
Wasser, leicht aus dem Haarformgerät entfernen zu können, sind die Merkmale des Patentanspruchs
12 vorgesehen. Eine nach dem Prinzip eines Bajonettverschlusses ausgebildete Verriegelungseinrichtung
ermöglicht ein schnelles Einsetzen bzw. Herausnehmen des Flüssigkeitsbehälters und
gibt in der verriegelten Stellung den Flüssigkeitsbehälter dennoch zur weiteren Verschiebung
in Richtung der Verdampfungskammer frei. Dies erfolgt einerseits dadurch, daß mindestens
ein am Flüssigkeitsbehälter radial hervorstehender Zapfen beim Einsetzen zunächst
in eine Ausnehmung eingreift und dann durch Verdrehen gegen selbsttätiges Herausfallen
gesichert ist und andererseits mittels einer sich an die Ausnehmung anschließende
weitere Ausnehmung in gewissen Grenzen in Längsrichtung des Flüssigkeitbehälters hinund
herbewegbar ist. Anstelle eines Zapfens können selbstverständlich auch zwei oder mehrere
Zapfen am Umfang des Flüssigkeitsbehälters ausgebildet sein, es müssen dann aber auch
entsprechend viele Ausnehmungen in die Hülse eingebracht werden, die dann mit dem
jeweils zugehörigen Zapfen kooperieren. Dies verbessert die Führung des Flüssigkeitsbehälters.
[0025] Die Merkmale des Patentanspruchs 13 stellen sicher, daß nur dann, wenn der Flüssigkeitsbehälter
aus dem Haarformgerät entfernt ist, dieser nach Öffnen der Verschlußkappe mit Wasser
gefüllt werden kann. Die zum Befüllen des Flüssigkeitsbehälters erforderliche Demontage
des Flüssigkeitsbehälters von dem Haarformgerät vermeidet eine Fehlbedienung und somit
eine eventuelle Beschädigung des Haarformgerätes, weil eine Bedienungsperson niemals
versucht ist, während des Füllvorganges das ganze Gerät unter eine Wasserquelle zu
halten. Die zwangsweise Trennung des Flüssigkeitsbehälters vom Haarformgerät erleichtert
die Handhabung des Befüllungsvorganges, da dabei das Haarformgerät zur Seite abgelegt
werden kann und der Flüssigkeitsbehälter aufgrund seiner kleineren Bauweise gegenüber
dem übrigen Haarformgerät leichter unter einen Wasserhahn oder einen Behälter gehalten
werden kann.
[0026] Durch die Merkmale des Patentanspruchs 14 wird sichergestellt, daß der Wassertank
durch die Kraft der Druckfeder immer wieder nach seiner Betätigung in seine Ausgangsstellung
selbsttätig zurückbewegt wird, sobald die an der elastischen Wand von einer Bedienungsperson
aufgewandte Betätigungskraft nachläßt.
[0027] Nach den Merkmalen des Patentanspruchs 15 dient die Druckfeder nicht nur als Rückstellfeder
für den Flüssigkeitsbehälter, sondern sie übernimmt gleichzeitig auch noch die Halteund
Dichtfunktion des am Flüssigkeitsbehälter dichtend anliegenden Dichtrings, der die
Verdampferkammer gegenüber der in der Isolierhülse ausgebildeten Bohrung und andererseits
gegenüber dem Flüssigkeitsbehälter abdichtet. Der Dichtring liegt dabei gleitend in
der Bohrung der Isolierhülse an, um auch bei Verschiebung des Flüssigkeitsbehälters
die Verdampferkammer abzudichten.
[0028] Durch die erfindungsgemäßen Merkmale des Patentanspruchs 16 ergibt sich bei einem
Haarformgerät, bei dem beim Heizvorgang eine flammende Verbrennung eines Gases mittels
eines Katalysators stattfindet, also bei dem die Heizeinrichtung nicht stromabhängig
arbeitet, eine besonders einfache Anordnung, indem der Katalysatoar und die Dampfverteilerkammer
in einer gemeinsamen Kammer ausgebildet sind. Dadurch, daß nämlich durch die Erfindung
gemäß des Patentanspruchs 1 keine überschüssiges Wasser in das Gerät glangen kann,
muß die im Stand der Technik bekannte Verdampfungskammer nicht mehr gegenüber der
Verbrennungskammer hermetisch abgeschottet sein, sondern beide Kammern bilden nach
einer weiteren Erfindung eine gemeinsame Kammer. Dies hat den Vorteil, daß der Dampf
sich besser mit den Verbrennungsgasen vermischen und somit gleichmäßiger aufheizen
kann, so daß an den an der Trommel ausgebildeten Durchlässen ein gleichmäßig heißer
Dampfstrahl austritt. Auf diese Weise wird auch die Trommel besser und gleichmäßiger
aufgeheizt.
[0029] Würden nämlich Wassertropfen auf den Katalysator gelangen, so könnten erhebliche
Zündprobleme auftreten, da eine verhältnismäßig große Zündenergie aufgebracht werden
müßte, damit das am Katalysator befindliche Wasser zunächst verdampft, um dann anschließend
diesen für den flammenlosen Verbrennungsprozeß zum Glühen zu bringen. Eine einzige
Kammer vereinfacht das Haarformgerät in seinem Aufbau erheblich und reduziert neben
den obengenannten Vorteilen die Herstellkosten.
[0030] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- Teiilängsschnitt in vergrößertem Maßstab durch den vorderen Bereich eines erfindungsgemäßen
Haarformgerätes, bei dem sich die Zumeßeinrichtung in ihrer nicht betätigten Ausgangsstellung
befindet,
- Fig. 2
- Seitenansicht auf die Isolierhülse mit darin eingesetzter Zumeßeinrichtung und auf
die Verdampferplatte, allerdings bevor diese Einheit in die Trommel eingesetzt wird
und die Isolierhülse mit der Trommel formschlüssig bzw. unlösbar verbunden wird, wobei
die Einheit so gedreht wurde, daß der Bereich der Verriegelungsstelle zwischen dem
Flüssigkeitsbehälter und der Hülse erkennbar wird,
- Fig. 3
- Teillängsschnitt durch das erfindungsgemäße Haarformgerät entsprechend Figur 1, allerdings
bei betätigter Stellung der Zumeßeinrichtung und
- Fig. 4
- Seitenansicht auf die isolierhülse mit Zumeßeinrichtung und Verdampferplatte entsprechend
Fig. 2, allerdings bei betätigter Stellung der Zumeßeinrichtung nach Fig. 3.
[0031] Das vorzugsweise als Dampffrisierstab ausgebildete Haarformgerät 1 besteht nach den
Figuren 1 und 3 aus einem rohrförmigen, die Haare (nicht dargestellt) behandelnden
und mit Durchlässen 2 versehenen Trommel 3, in der im mittleren Abschnitt eine Verdampferplatte
4 ausgebildet ist, die gemäß den Figuren 1 und 3 nach rechts verlaufende und diametral
gegenüberliegende, ausgeformte Stege 5 aufweist, zwischen denen Öffnungen 6 ausgebildet
sind. Die Stege 5 schließen einen Aufnahmeraum 7 ein, in dem ein rohrförmiger Katalysator
8 als Teil einer Heizeinrichtung 12 ausgebildet ist, in dem beim Heizvorgang eine
flammlose Verbrennung eines Gases (nicht dargestellt) stattfindet, das an einer in
der Zeichnung nicht dargestellten Kartusche austritt und in eine ebenfalls nicht dargestellte
Misch-Regulierungsund Ventileinrichtung mündet.
[0032] Der Katalysator 8 besteht im wesentlichen aus einem rohrförmigen Stahlgitter mit
einer aus Platin oder Paladium bestehenden Oberflächenbeschichtung, an der die flammlose
Verbrennung erfolgt. Am freien Ende 11 des Katalysators 8 stehen dünne aus Draht hergestellte
Zündhärchen 9 hervor, die für eine leichte Entzündung beim Start des Katalysators
8 dienen und somit den Heizvorgang der Heizeinrichtung 12 einleiten. Von rechts nach
links ragt in die Öffnung 6 ein von der Temperatur gesteuerter Regelstab 10 hinein,
der in Abhängigkeit der eingestellten Temperatur über die Ventileinrichtung die Gaszufuhr
zum Katalysator 8 regelt.
[0033] Dem Boden 76 der Öffnung 6 gegenüberliegend ist eine Verdampfungseinrichtung 13 innerhalb
der Trommel 3 angeordnet, die einerseits aus einer als Sacklochbohrung 15 ausgebildeten
Verdampferkammer 14 mit einer Verdampferfläche 16 besteht. Die Verdampferkammer 14
ist Teil der Verdampferplatte 4 und verläuft ebenfalls konzentrisch zur Trommel 3.
Weiterhin besteht die Verdampfungseinrichtung 13 aus einer vorzugsweise aus Filz oder
einem ähnlichen luft- und wasserdurchlässigen Dochtmaterial, das die Flüssigkeitsführungseinrichtung
17 bildet, die im Auslaß 18 eines Fiüssigkeitsbehälters 19 befestigt ist. Das freie
Ende 20 des Dochtes 17 steht an dem Rand 21 des Auslasses 18 hervor. Der Docht 17
wird durch die Wand der Bohrung 22 so fest zusammengepreßt, daß er rutschfest in der
Bohrung 22 des Auslasses 18 gehalten wird. Der Docht 17 ragt mit seinem anderen freien
Ende 23 in die die Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser, aufnehmende Kammer 24 des Flüssigkeitsbehälters
19 hinein, um eine ausreichend große Aufnahmefläche für die Flüssigkeit zu bilden.
Der Flüssigkeitsbehälter 19 ist nicht mit einer Flüssigkeit gefüllt, so daß diese
auch nicht mit einem Bezugszeichen angezeigt werden kann.
[0034] Nach den Figuren 1 und 3 besteht der Flüssigkeitsbehälter 19 aus einem Rohr 25, dessen
außenliegendes äußeres Ende mit einer Zumeßeinrichtung 26, während das in der Trommel
3 liegende andere Ende mit einer bodenseitigen Hülse 27 versehen ist. in der Hülse
27 ist der Auslaß 18 mit dem Docht 17 angeordnet. Die Hülse 27 ragt in das Rohr 25
hinein und ist dort mittels eines Gewindes 28 oder Bajonettverschlusses (nicht dargestellt)
dichtend verschraubt. Die Hülse 27 weist einen hervorstehenden Ringbund 30 auf, an
dessen zur Zumeßeinrichtung 26 gewandten Ringfläche 29 sich ein O-Ring 31 abstützt,
der gegen das freie Ende 32 des Rohres 25 gedrückt wird und so eine dichte Verbindung
zwischen der Hülse 27 und dem Rohr 25 herstellt. Der O-Ring 31 wird in einer in der
Hülse 27 ausgebildeten Ringnut 33 ortsfest gehalten, damit dieser beim Füllen des
Flüssigkeitsbehälters 19 durch Abschrauben der Hülse 27 nicht von dieser heruntergleitet
und verloren geht und dadurch der Flüssigkeitsbehälter 19 undicht wird.
[0035] Nach den Figuren 1 und 3 stützt sich an der der Verdampferkammer 14 zugewandten Stirnfläche
34 des Ringbundes 30 ein Dichtring 35 ab, in dessen Bohrung 36 eine Druckfeder 37
ortsfest gehalten ist. Die Druckfeder 37 stützt sich mit ihrem anderen Ende am Boden
38 einer Isolierhülse 39 ab. Der Dichtring 35 ist aus gummielastischem Material hergestellt
und gleitet mit seiner ringförmigen Dichtfläche 50 dichtend an der Innenbohrung 51
der Isolierhülse 39 entlang. Gleichzeitig liegt das andere Ende der Führungshülse
35 dichtend an der Stirnfläche 34 an, so daß die mit der Verdampferkammer 14 über
die Bohrung 52 in Verbindung stehende Ringkammer 53 zur Atmosphäre hin dichtend verschlossen
ist. Zwischen der Außenfläche 54 des Rohres 25 und der Bohrung 51 ist nämlich ein
Ringraum 55 vorhanden, über den Luft bis zur Dichtfläche 50 der Führungshülse 35 gelangen
kann. Der Ringraum 55 kann sehr klein bemessen sein, um eine verkantungsfreie Führung
des Flüssigkeitsbehälters 19 in der Isolierhülse 39 zu gewährleisten.
[0036] Die Isolierhülse 39 ist nach den Figuren 1 und 3 vorzugsweise durch Verkrempen fest
mit der Trommel 3 verbunden. Beim Verkrempen wird Material 40 der Trommel 3 in an
der Isolierhülse 39 ausgebildete Vertiefungen 41 plastisch hineingedrückt. Die Figuren
2 und 4 zeigen die Isolierhülse 39, bevor sie in die Bohrung 42 der Trommel 3 eingesetzt
und verkrempt wird. Die Isolierhülse 39 zentriert sich mit ihrer Außenfläche 43 in
der Bohrung 42 und schlägt mit ihrer Stirnfläche 44 an dem freien Ende 45 der Trommel
3 an und hat auf diese Weise immer eine feste Zuordnung in Bezug auf die Trommel 3.
Die Isolierhülse 39 umgibt einen Teil des Flüssigkeitsbehälters 19, die Hülse 27 und
die Verdampfungseinrichtung 13 konzentrisch.
[0037] An der der Verdampferkammer 14 näheren Ringfläche 46 der Isolierhülse 39 stützt sich
nach den Figuren 1 und 3 ein ringförmiger Filz 47 ab, der mit seiner anderen Seite
an einer Ringfläche 48 der Verdampferplatte 4 anliegt. Der ringförmige Filz 47 wird
zwischen den beiden Ringflächen 46, 48 derart eingespannt, daß er unverrückbar diese
Lage stets beibehält. Um ihn auch in radialer Richtung zu zentrieren, greift an der
Innenfläche ein von der Ringfläche 48 hervorstehender Ringbund 49 ein. Das aus der
Isolierhülse 39 nach links herausragende Ende des Rohres 25 ist mit einer Öffnung
56 versehen, die durch einen Stopfen 57 verschlossen ist. Der zylindrische Abschnitt
58 des Stopfens 57 ragt in die Durchgangsbohrung 59 des Rohres 25 hinein und wird
dort zentriert. Der Boden 60 des Stopfens 57 wird von einer flexiblen Membran gebildet,
so daß bei deren Betätigung, indem beispielsweise mit einem Finger einer Bedienungsperson
Druck von außen auf diese ausgeübt wird, sich diese derart zur Kammer 24 hin verformt,
daß dadurch sich die Kammer 24 verkleinert und Flüssigkeit über den Docht 17 in die
Verdampferkammer 14 gefördert wird.
[0038] Am Übergang vom zylindrischen Abschnitt 58 zum Boden 60 ist an der Außenfläche ein
Ringbund 61 ausgebildet, der von einem Haltering 62 dichtend auf Anlage an der am
freien Ende des Rohres 25 ausgebildeten Stirnfläche 63 gepreßt wird. Der Haltering
62 selbst ist über Haltenasen 64, die federnd in an der Außenfläche des Rohres 25
ausgebildete Rastlöcher 65 eingreifen, fest mit dem Rohr 25 verbunden. Diese Verbindung
stellt eine Art Verklips- oder Schnappeinrichtung dar, bei der der Ringbund 61 so
weit elastisch verformt wird, bis die Haltenasen 64 in die Rastlöcher 65 federnd hineinspringen
und so nach Art eines Widerhakens nicht mehr aus den Rastlöchern 65 herausgleiten
können. Auf diese Weise ist die Öffnung 56 des Rohres 25 dichtend verschlossen. Die
Membran 60 sowie der zylindrische Abschnitt 58 des Stopfens 57 sind einteilig aus
einem elastischen Kunststoffmaterial ausgeformt. Die Membran 60 bildet die Druck-/Saugpumpe
bzw. die Zumeßeinrichtung 26 für den Flüssigkeitsbehälter 19.
[0039] Wie weiterhin aus den Figuren 1 und 3 ersichtlich ist, liegt im oberen Bereich an
der äußeren Mantelfläche 66 eine bei derartigen Haarformgeräten 1 allgemein gebräuchliche
Klammer 67 an, die auf der rechten Seite um einen in der Zeichnung nicht dargestellten
Drehpunkt in Pfeilrichtung Y nach oben von Hand aufschwenkbar ist, um Haare (nicht
dargestellt) um die äußere Mantelfläche 66 der Trommel 3 wickeln zu können, die dann
durch die herunterfahrende Klammer 67 zwischen der äußeren Mantelfläche 66 und der
Klammer 67 eingeklemmt werden. Die Klammer 67 ist doppelwandig ausgebildet und ist
an ihrem freien Ende mit einem in den Hohlraum 68 der beiden Wände 69, 70 eingreifenden
Stopfen 71 nach vorne verschlossen. Der Stopfen 71 ist ebenfalls durch eine Verkrempeinrichtung
72 fest mit den Wänden 69, 70 verbunden. Die Klammer 67 verläuft im Querschnitt konzentrisch
zur äußeren Mantelfläche 66 der Trommel 3 und liegt somit an dieser dann an, wenn
keine Haare in den Spalt 73 eingelegt sind, praktisch bündig an der äußeren Mantelfläche
66 an. In dieser Stellung wird die kleinste Breite des Spaltes 73 gemessen.
[0040] In den Figuren 2 und 4 ist die Zumeßeinrichtung 26 mit dem Flüssigkeitsbehälter 19,
mit der Isolierhülse 39 sowie mit der Verdampferplatte 4 als aus der Trommel 3 herausgenommenes
Montageteil dargestellt, um den Bajonettverschluß 74 zwischen dem Flüssigkeitsbehälter
19 und der Isolierhülse 39 besser zeigen zu können. An der Innenbohrung 51 der Isolierhülse
39 sind im vorderen linken Abschnitt gemäß den Figuren 1 bis 4 diametral gegenüberliegende
Führungs- bzw. Einfädelungsnuten 75 ausgebildet (in Figuren 2 und 4 sind diese nur
gestrichelt dargestellt), in die beim Einsetzen des Flüssigkeitsbehälters 19 in die
Isolierhülse 39 an der Außenfläche 54 des Rohres 25 hervorstehende und ebenfalls diametral
gegenüberliegende Zapfen 77 eingreifen, bis nach weiterer Verschiebung des Flüssigkeitsbehälters
19 gemäß den Figuren 1 bis 4 nach rechts diese Zapfen 77 in eine an der Isolierhülse
ausgebildete Ausnehmung 78 eingreifen. Bei weiterer Verschiebung in Richtung X schlägt
der Zapfen an einer Rampe 79 der Ausnehmung 78 an und es wird, da die Isolierhülse
39 drehfest in der Trommel 3 befestigt ist, das Rohr 25 und somit der komplette Flüssigkeitsbehälter
19 in Drehrichtung U, die in Richtung des Uhrzeigersinns läuft, verdreht. Beim Lösen
wird der Flüssigkeitsbehälter 19 mit dem Zapfen 77 in Längsrichtung parallel zur Mittelachse
so weit durch die Kraft der Druckfeder 37 entgegen der Verschieberichtung X ohne Verdrehung
bewegt, bis der Zapfen 77 an einer Anschlagfläche 81 der Ausnehmung 78 anschlägt,
was aus Fig. 2 hervorgeht. Dabei hintergreift der Zapfen 77 einen an der Anschlagfläche
81 ausgebildeten Sperrnoppen 82, der verhindert, daß sich der Flüssigkeitsbehälter
19 beispielsweise aufgrund von einwirkenden Erschütterungen selbsttätig entgegen der
Drehrichtung U verdrehen kann und somit wiederum der Zapfen 77 die Führungsnut 75
erreichen könnte und dadurch aus der Isolierhülse 39 herausfallen könnte. Die Druckfeder
37 drückt also den Flüssigkeitsbehälter 19 und somit den Zapfen 77 stets mit Vorspannung
gegen die Anschlagfläche 81.
[0041] Nach den Figuren 2 und 4 schließt sich an die Rampe 79 eine parallel zur Mittelachse
80 verlaufende Stirnfläche 83 an, die mit der der Rampe 79 und der Stirnfläche 83
gegenüberliegenden Begrenzungsfläche 84 einen Spalt 85 in der Ausnehmung 78 bildet,
in den bei axialer Verschiebung des Flüssigkeitsbehälters 19 in Richtung X der Zapfen
77 eingreifen kann, bis er an der Anschlagfläche 86 anschlägt und von dort an keine
weitere Verschiebung des Flüssigkeitsbehälters 19 mehr möglich ist, wie dies Fig.
4 deutlich zeigt. In dieser Stellung endet das freie Ende 20 des Dochtes 17 in geringem
Abstand vor der Verdampferläche 16. Der Abstand beträgt nur einige Millimeter. Es
ist aber auch denkbar, daß das freie Ende 20 des Dochtes 17 an der Verdampferfläche
16 in der in den Figuren 3 und 4 dargestellten Betätigungsstellung bereits anschlägt.
[0042] Die Arbeits- und Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Haarformgerätes 1 ist folgende:
1. Demontage des Flüssigkeitsbehälters 19 aus dem Haarformgerät 1 und Befüllen dieses
mit einer Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser:
[0043] Nach Fig. 2 wird in der Betätigungsrichtung X auf den Haltering 62 von Hand derart
fest gedrückt, daß sich der Flüssigkeitsbehälter 19 nach rechts entgegen der Kraft
der Druckfeder 37 verschiebt. Dabei hebt der Zapfen 77 von der Anschlagfläche 81 ab.
[0044] Gleichzeitig wird der Flüssigkeitsbehälter 19 von Hand in Umfangsrichtung U derart
verdreht, bis der Zapfen 77 an der Begrenzungsfläche 86 der Ausnehmung 78 anschlägt
und mit der Führungsnut 75 fluchtet. Aufgrund der vorgespannten Druckfeder 37 wird
beim Loslassen der Hand von dem Haltering 62 bzw. der Membran 60 des Flüssigkeitsbehälters
19 dieser entgegen der Richtung X verschoben und der Zapfen 77 gleitet in der Führungsnut
75 gemäß der Fig. 2 nach links. Sobald die Vorspannkraft der Druckfeder 37 aufgebraucht
ist, kann nunmehr von Hand der Flüssigkeitsbehälter 19 aus der Innenbohrung 51 der
Hülse 27 und somit aus der Trommel 3 entfernt werden. Der abgenommene Flüssigkeitsbehälter
19 besteht aus der Zumeßeinrichtung 26, dem Rohr 25, der Hülse 27, dem O-Ring 31 und
dem Docht 17. Die Druckfeder 37 bleibt mit dem Dichtring 35 in der Innenbohrung 51
zurück, da das rechte Ende der Druckfeder 37 in der Bohrung 52 der Hülse 27 leicht
eingepreßt ist. Das andere Ende der Druckfeder 37 sitzt in der Bohrung 36 des Dichtrings
35 ebenfalls mit geringer Vorspannung und hält somit auch den Dichtring 35 fest.
[0045] Der herausgenommene Flüssigkeitsbehälter 19 (nicht dargestellt) kann nun geöffnet
werden, indem die Hülse 27 aus dem Gewinde 28 herausgeschraubt wird. Der O-Ring 31
bleibt dabei in der Nut 33 fest sitzen und kann somit nicht verlorengehen. Gleiches
gilt für den Docht 17, der ja in der Bohrung 22 ebenfalls unter Vorspannung eingesetzt
ist. Dies zeigen auch die einzelnen, in der Bohrung 22 hervorstehenden Rippen 89.
Nun kann das Rohr 25 mit seiner Zumeßeinrichtung 26 unter einen Wasserhahn oder eine
Flüssigkeitsabgabestelle (nicht dargestellt) gehalten werden und über die freigewordene
Durchgangsbohrung 59 das Rohr 25 mit einer Flüssigkeit gefüllt werden. Anschließend
wird wieder die Hülse 27 mit dem Rohr 25 verschraubt, bis der O-Ring 31 druckdicht
am freien Ende 32 des Rohres 25 anliegt und somit Flüssigkeit nur noch über den Docht
17 nach außen gelangen kann.
2. Einsetzen des Flüssigkeitsbehälters 19 in das Haarformgerät 1:
[0046] Der mit Flüssigkeit gefüllte Flüssigkeitsbehälter 19 wird gemäß Fig. 1 mit dem Docht
17 voran in die Innenbohrung 51 der Isolierhülse 39 eingesetzt, wobei darauf geachtet
werden muß, daß der oder die Zapfen 77 in die Führungsnuten 75 eingreifen. In dieser
Lage ist zunächst der Flüssigkeitsbehälter 19 nicht verdrehbar. Nun wird der Flüssigkeitsbehälter
19 so weit in die Isolierhülse 39 hineingeschoben, bis der oder die Zapfen 77 an der
oder den Rampen 79 anschlagen. Bei weiterer Verschiebung in Richtung X des Flüssigkeitsbehälters
19 wird dieser dann automatisch durch die an der Rampe 79 hochgleitenden Zapfen 77
entgegen der Drehrichtung U verdreht wird. Beim Einschieben des Flüssigkeitsbehälters
19 in die isolierhülse 39 schlägt zunächst die Stirnfläche 34 der Hülse 27 an der
Stirnfläche 34 des Dichtrings 35 an und bei weiterer Verschiebung des Flüssigkeitsbehälters
19 in Richtung X wird nunmehr der Dichtring 35 nach rechts mitgenommen und dabei die
Druckfeder 37 vorgespannt. An dieser Stelle sei noch bemerkt, daß zur besseren Zentrierung
des Flüssigkeitsbehälters 19 in der Isolierhülse 39 diametral gegenüberliegend zwei
Bajonettverschlüsse 74 ausgebildet sein können.
[0047] Nachdem nun der Flüssigkeitbehälter 19 ausreichend weit verdreht wurde und dabei
auch die Druckfeder 37 entsprechend hoch vorgespannt wurde, kann nunmehr die auf den
Flüssigkeitsbehälter 19 einwirkende Handkraft so weit nachlassen, daß die Kraft der
Druckfeder 37 den Flüssigkeitsbehälter 19 wieder entgegen der Richtung X verschiebt,
bis der Zapfen 77 hinter den Sperrnoppen 82 greift und dabei an der Anschlagfläche
81 anschlägt. Die Stellung des Flüssigkeitsbehälters 19 gemäß den Figuren 1 und 2
ist erreicht und das Haarformgerät 1 ist nunmehr betriebsbereit.
3. Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Haarformgerätes bei der Dampfabgabe:
[0048] Nachdem eine in der Zeichnung nicht dargestellte Ventileinrichtung von Hand in ihre
Offenstellung gedreht wurde, strömt Gas in den Katalysator 8 und es kann ebenfalls
über einen weiteren, in der Zeichnung nicht dargestellten Zündknopf die ebenfalls
nicht dargestellte Zündeinrichtung gezündet werden. Aufgrund einer explosiven Verpuffung
erhalten zunächst die Zündhärchen 9 ihre Betriebstemperatur, d.h. sie beginnen durch
die flammlose Verbrennung zu glühen. Diese hohe Temperatur überträgt sich nun auf
den Katalysator 8, der auf diese Weise in Betrieb gesetzt wird. Nunmehr erwärmt sich
die Verdampferplatte 4 so lange, bis der Regelstab 10 die Gaszufuhr abregelt. Die
gewünschte Betriebstemperatur an der Verdampferplatte 4 wird anschließend automatisch
vom Regelstab 10 durch Öffnen und Schließen der Ventileinrichtung geregelt. Die abgegebene
Wärme des Katalysators dringt auch über die Öffnungen 6 (Figuren 2 und 4) in den zwischen
der Verdampferplatte 4 und der Bohrung 42 der Trommel 3 ausgebildeten Dampfverteilungsraum
87, so daß auch die Bohrung 42 und somit die Trommel 3 erwärmt wird. Die im Katalysator
8 entstehenden Verbrennungsgase werden ebenfalls über die Öffnungen 6 in den Dampfverteilungsraum
87 und von dort über die Durchlässe 2 nach außen gefördert. Dieser Vorgang wird so
lange betrieben, bis das Haarformgerät ausreichend heiß ist.
[0049] Nunmehr kann das Haarformgerät 1 über seinen in der Zeichnung nicht dargestellten
Handgriff, der gemäß den Figuren 1 bis 4 auf der rechten Seite des Haarformgerätes
1 ausgebildet ist, in die Hand einer Bedienungsperson genommen und zum Kopf geführt
werden, wobei dabei zunächst die Klammer 67 aufgeschwenkt wird und Haare in den dann
entstehenden Spalt 73 gelegt werden, die dann um die äußere Mantelfläche 66 der Trommel
3 gewickelt werden können.
[0050] Mit einem Finger der anderen Hand (nicht dargestellt) einer Bedienungsperson kann
nunmehr auf den Boden 60 der Zumeßeinrichtung 26 so lange gedrückt werden, bis sich
der Flüssigkeitsbehälter 19 in Richtung X gegen die Kraft der Druckfeder 37 verschiebt.
In dieser Betätigungsstellung verformt sich der Boden 60 der Membran kaum, da die
zur Verformung des Bodens 60 erforderliche Verformungskraft größer ist als die zum
Zusammendrücken der Druckfeder 37 erforderliche Kraft. Dies bedeutet, daß zunächst
der Flüssigkeitsbehälter 19 entgegen der Druckkraft der Druckfeder 37 in Richtung
X so lange verschoben wird, bis der Zapfen 77 an der Begrenzungsfläche 86 der Ausnehmung
78 anschlägt, wie dies insbesondere in Fig. 4 deutlich sichtbar ist.
[0051] Wird nun weiterhin Kraft auf den Boden 60 der Zumeßeinrichtung 26 ausgeübt, so verformt
sich der Boden 60 in die Durchgangsbohrung 59 des Rohres 25 hinein, was aber in der
Zeichnung nicht dargestellt ist. Bei dieser Verformung des Bodens 60 wird nunmehr
die im Flüssigkeitsbehälter 19 befindliche Flüssigkeit durch den Docht 17 gedrückt,
so daß am freien Ende 20 Flüssigkeit in Form von Tropfen (nicht dargestellt) austritt.
Da der Abstand b zwischen dem freien Ende 20 des Dochtes 17 und der Verdampferfläche
16 in dieser Stellung (Fig. 3) nur sehr gering ist - dieser beträgt etwa 1 bis 5 mm
- berührt der Tropfen, bevor er abfallen kann, bereits die Verdampferfläche 16 und
kann somit verdampfen. Wird so fest auf den Boden 60 gedrückt, daß mehrere Flüssigkeitstropfen
an dem freien Ende 20 des Dochtes 17 austreten, so wird die Verdampferkammer 14 mit
Flüssigkeit mehr oder weniger gefüllt. Die Flüssigkeit kann dann teilweise oder ganz
verdampfen, solange weiterhin Druck auf den Boden 60 der Zumeßeinrichtung 26 ausgeübt
wird.
[0052] Der in der Verdampferkammer 14 gebildete Dampf wird nunmehr gemäß den Figuren 1 und
3 in die Ringkammer 53 geführt, von wo er den ringförmigen Filz 47 durchdringt. Wassertropfen
werden durch den Filz bzw. Docht 47 zurückgehalten. Dampf und Wasser kann auch nicht
in den zur Atmosphäre offenen Ringraum 55 gelangen, da der Dichtring 35 gegenüber
der Innenbohrung 51 und der Hülse 27 gedichtet ist. Nachdem der Dampf den Filz 47
durchdrungen hat, gelangt er in den Dampfverteilungsraum 87, wird dort nochmals aufgewärmt
und verläßt mit den Verbrennungsgasen die Durchlässe 2 nach außen. Dieser Dampf dringt
in die Haare einer Bedienungsperson ein, erwärmt die Haare und feuchtet sie gleichzeitig
zur besseren Formgebung an.
[0053] Sobald der Druck auf den Boden 60 der Zumeßeinrichtung 26 verringert wird und dieser
dann kleiner ist als die von der Druckfeder 37 ausgeübte Kraft, wird der Flüssigkeitsbehälter
19 entgegen der Richtung X nach links so weit verschoben, bis wiederum der Zapfen
77 an der Anschlagfläche 81 anschlägt. Bei der Kraftaufhebung auf den Boden 60 verformt
sich der Boden wieder in die in den Figuren 1 bis 4 dargestellte Ausgangsstellung,
d.h., es entsteht in der Kammer 24 des Flüssigkeitsbehälters 19 ein Unterdruck, der
dafür sorgt, daß die im Docht 17 bzw. in der Verdampferkammer 14 überschüssige, also
noch nicht zu Dampf umgewandelte Flüssigkeit zurück über den Docht 17 in die Kammer
24 gesaugt wird. Hierdurch wird vermieden, daß nicht mehr Flüssigkeit verdampft wird,
als eine Bedienungsperson wünscht.
[0054] Es ist nämlich über die Betätigung des Bodens 60 der Zumeßeinrichtung 26 nur sehr
schwer möglich, die genaue Wassermenge, die in der Verdampferkammer 14 verdampft werden
soll, zu dosieren. Aus diesem Grunde kann, wenn beispielsweise aufgrund einer zu starken
Betätigung des Bodens 60 bzw. der Zumeßeinrichtung 26 zuviel Flüssigkeit in die Verdampferkammer
14 gelangt ist, diese wieder über den Docht 17 in die Kammer 24 des Flüssigkeitsbehälters
19 schlagartig zurückgesaugt werden. Dabei wird die Dampfförderung schlagartig eingestellt.
Auf diese Weise entsteht ein Haarformgerät 1, mit dem der Wasserverbrauch zum Erzeugen
von Dampf sehr sparsam ist.
[0055] Weiterhin ist es auch nicht mehr möglich, daß im nicht benutzten Zustand des Haarformgerätes
1, also dann, wenn das Haarformgerät 1 längere Zeit nicht benutzt wird, die noch in
der Kammer 24 des Flüssigkeitsbehälters 19 befindliche Flüssigkeit aus diesem ausläuft
und als nicht verdampftes Wasser an den Durchlässen 2 austritt bzw. auch über die
Öffnungen 6 an den Katalysator 8 gelangen kann. Letztere Möglichkeit würde nämlich
den nächsten Zündvorgang erschweren bzw. ein in Gang setzen des Katalysators 8 überhaupt
nicht mehr möglich machen, weil hierzu eine zu hohe Zündenergie erforderlich wäre,
um zunächst die Flüssigkeit aus dem Katalysataoar 8 zu treiben.
[0056] Ein Auslaufen der Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitsbehälter 19 ist nach der Erfindung
also deshalb nicht möglich, weil die Zumeßeinrichtung 26 den Flüssigkeitsbehälter
19 dichtend verschließt und über den Docht 17 nur dann Flüssigkeit auslaufen kann,
wenn die Zumeßeinrichtung 26 betätigt wird und gleichzeitig beim Rückhub Luft über
den Docht 17 in den Flüssigkeitsbehälter 19 nachfließt. Da aber der Docht 17 so bemessen
ist, daß im druckfreien Zustand keine Luft über diesen in die Kammer 24 eindringen
kann, kann auch keine Flüssigkeit ohne äußere Einwirkung aus dem Flüssigkeitsbehälter
19 auslaufen.
[0057] Beim Verschieben des Flüssigkeitstanks 19 wird auf den Boden 60 lediglich eine axial
gerichtete Kraft von Hand eingegeben, so daß eine Verdrehung und somit beim Lösen
der Kraft ein mögliches Herausfallen des Flüssigkeitsbehälters 19 aus dem Haarformgerät
1 kaum möglich ist. Der maximale Hub des Flüssigkeitsbehälters 19 ergibt sich durch
den Abstand a zwischen der Anschlagfläche 81 und der Begrenzungsfläche 86. Hierdurch
wird der minimale Abstand b zwischen dem freien Ende 20 des Dochtes 17 und der Verdampferfläche
16 genau definiert (Fig. 3).
[0058] Es sei noch erwähnt, daß die Verdampferfläche 16 mit einer zapfenförmigen Erhebung
88 versehen ist, deren mittlerer Durchmesser d kleiner ist als der Durchmesser des
freien Endes 20 des Dochtes 17 (Fig. 1). Weiterhin ist auch die zapfenförmige Erhebung
88 an seinem freien Ende abgerundet, um somit den Docht 17 mit möglichst wenig Wärme
zu beaufschlagen. Dies erhöht die Lebensdauer des Dochtes 17. Die zapfenförmige Erhebung
88 dient auch vorteilhafterweise dazu, eine möglichst große Verdamperfläche 16 zu
schaffen, mittels derer in verhältnismäßig kurzer Zeit möglichst viel Dampf erzeugt
werden kann.
[0059] Nachdem eine Locke (nicht dargestellt) ausreichend mit Dampf und Wärme beaufschlagt
wurde, und diese somit eine verhältnismäßig stabile Form erhalten hat, kann die Klammer
67 wieder von Hand geöffnet werden und es kann die gelockte Haarsträhne aus dem Haarformgerät
entfernt werden. DerVorgang kann nunmehr an weiteren Haarteilen wiederholt werden.
1. Haarformgerät (1), insbesondere Dampffrisierstab, mit einer rohrförmigen, die Haare
behandelnden und mit Durchlässen (2) versehenen Trommel (3), mit einer Heizeinrichtung
(12) und mit einer Zumeßeinrichtung (26), bei deren Betätigung Flüssigkeit aus einem
Auslaß (18) eines Flüssigkeitsbehälters (19) über eine Flüssigkeitsführungseinrichtung
(17) austritt, mit einer von der Heizeinrichtung (12) mit Wärme versorgten Verdampfungseinrichtung
(13), die die ausgetretene Flüssigkeit zu Dampf verdampft, welcher einer Dampfverteilerkammer
(87) zugeführt wird und dort an den Durchlässen (2) nach außen strömt, wobei infolge
der Betätigung der Zumeßeinrichtung (26) etwa in der Verdampferkammer (14) vorhandene,
überschüssige Flüssigkeit jeweils vor einer nächsten Betätigung der Zumeßeinrichtung
(26) wieder aus der Verdampferkammer (14) entfernbar und in den Flüssigkeitsbehälter
(19) zurückförderbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Flüssigkeitsführungseinrichtung (17) aus einem im Auslaß (18) befestigten Docht
(17) besteht, dessen freies Ende (20) während der Abgabe bzw. Aufnahme von Flüssigkeit
in geringem Abstand vor der Verdampferfläche (16) endet.
2. Haarformgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zumeßeinrichtung (26) einerseits aus einer nach dem Verdrängerprinzip arbeitenden
Druck-/Saugpumpe (26) und andererseits aus dem Flüssigkeitsbehälter (19) besteht,
der nur über seinen Auslaß (18) mit der Atmosphäre in Verbindung bringbar ist, so
daß beim Rückhub der Druck-/Saugpumpe (26) überschüssige Flüssigkeit in umgekehrtem
Wege wiederum über die Flüssigkeitsführungseinrichtung (17) zurück in den Flüssigkeitsbehälter
(19) zurückfließt.
3. Haarformgerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verdampfungseinrichtung (13) aus einer dem Auslaß (18) gegenüberliegenden Verdampferfläche
(16) besteht und daß die Verdampferfläche (16) Teil einer die Flüssigkeit aufnehmenden
bzw. abgebenden Verdampferkammer (14) ist.
4. Haarformgerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Docht (17) in beiden Fließrichtungen sowohl Wasser wie Luft transportieren kann.
5. Haarformgerät nach Anspruch 3 und 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das freie Ende (23) des Dochtes (17) in den Flüssigkeitsbehälter (19) hineinragt.
6. Haarformgerät nach Anspruch 3 und 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Flüssigkeitsabgabe das freie Ende (20) des Dochtes (17) nur so weit um das Maß
(b) von der Verdampferfläche (16) beabstandet ist, daß die während einer Betätigung
von der Druck-/Saugpumpe (26) abgegebene Flüssigkeitsmenge ausreicht, am freien Ende
(20) des Dochtes (17) einen solch großen Tropfen zu bilden, daß ein Kontakt mit der
Verdampferfläche (16) hergestellt wird.
7. Haarformgerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zumeßeinrichtung (26) und die Kammer (24) des Flüssigkeitsbehälters (19) eine
Kolben-Zylinderanordnung bilden.
8. Haarformgerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zumeßeinrichtung (26) aus einer elastisch verformbaren Wand (60) besteht, die
ein Teil des Flüssigkeitsbehälters (19) bildet.
9. Haarformgerät nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Flüssigkeitsbehälter (19) in einer in der Trommel (3) befestigten Isolierhülse
(39) in axialer Längsrichtung des Haarformgerätes (1) gegen die Kraft einer Druckfeder
(37) verschiebbar ist, daß an dem der Verdampferfläche (16) gegenüberliegenden Ende
des Flüssigkeitsbehälters (19) der Auslaß (18) mit seiner Flüssigkeitsführungseinrichtung
(17) und am anderen, abgewandten Ende des Flüssigkeitsbehälters (19) die verformbare
Wand (60) ausgebildet ist und daß eine nennenswerte Verformung der elastisch verformbaren
Wand (60) erst dann möglich ist, wenn der Flüssigkeitsbehälter (19) nach seiner Verschiebung
gegen einen Anschlag (86) fährt.
10. Haarformgerät nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die elastisch verformbare Wand (60) abnehmbar am Gehäuse des Flüssigkeitsbehälters
(19) angeordnet ist.
11. Haarformgerät nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Außenfläche (54) des Flüssigkeitsbehälters (19) mindestens ein Zapfen (77)
hervorsteht, der nach dem Einsetzen des Flüssigkeitsbehälters (19) eine an der Isolierhülse
(39) ausgebildete Ausnehmung (78) bajonettartig hintergreift und daß sich an die Ausnehmung
(78) ein in Längsrichtung der isolierhülse (39) verlaufender Spalt (85) anschließt,
der eine weitere Verschiebung des Flüssigkeitsbehälters (19) zur Verdampferfläche
(16) hin zuläßt.
12. Haarformgerät nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Boden (27, 17) des Flüssigkeitsbehälters (19) von einer mit dem Auslaß (18) versehenen
Hülse (27) gebildet wird, daß in dem Auslaß (18) die Flüssigkeitsführungseinrichtung
(17) befestigt ist, welche aus der Hülse (27) hervorragt und daß die Hülse (27) mittels
einer zweiten lösbaren Verbindung (28), vorzugsweise eines Bajonettverschlusses oder
Gewindes (28), an einem Rohr (25) des Flüssigkeitsbehälters (19) lösbar befestigt
ist.
13. Haarformgerät nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Außenwand der Hülse (27) ein Anschlag (34) ausgebildet ist, an dem sich die
Druckfeder (37) auf der einen Seite abstützt und daß an der Innenwand der Isolierhülse
(39) ein Boden (38) ausgebildet ist, an dem sich die andere Seite der Druckfeder (37)
abstützt.
14. Haarformgerät nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Außendurchmesser der Druckfeder (37) ein Dichtring (35) gelagert ist, dessen
eines Ende dichtend an einer Stirnfläche (34) der Hülse (27) und dessen anderes Ende
dichtend und gleitend an der Innenwand der Isolierhülse (39) anliegen.
15. Haarformgerät nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Isolierhülse (39) so tief in die Trommel (3) eingeführt ist, daß zwischen dem
freien Ende der Isolierhülse (39) und der Stirnseite (48) einer von der Verdampferplatte
(4) gebildeten Verdampferkammer (14) ein dampfdurchlässiger Ring, vorzugsweise Filz
(47), eingeklemmt ist, so daß der in der Verdampferkammer (14) erzeugte Dampf nur
über den dampfdurchlässigen Ring (47) in die Dampfverteilerkammer (87) eintreten kann.
1. Hair-shaping appliance (1), in particular steam styling tongs, having a tubular drum
(3) which treats the hair and is provided with through-passages (2), having a heating
device (12) and having a dosing device (26), upon the actuation of which liquid passes
out of an outlet (18) of a liquid container (19) via a liquid-channelling device (17),
and having an evaporating device (13) which is supplied with heat by the heating device
(12) and evaporates the passed-out liquid into steam, which is fed to a steam-distributor
chamber (87) and, there, flows outwards at the through-passages (2), it being the
case that, as a result of the actuation of the dosing device (26), excess liquid which
may be present in the evaporator chamber (14), before the next actuation of the dosing
device (26) in each case, can be removed from the evaporator chamber (14) again and
conveyed back into the liquid container (19) characterized in that the liquid-channelling device (17) comprises a wick (17) which is fastened in the
outlet (18) and of which the free end (20) terminates at a small distance in front
of the evaporator surface (16) when liquid is discharged or received.
2. Hair-shaping appliance according to Claim 1, characterized in that the dosing device (26) comprises, on the one hand, a pressure/suction pump (26) operating
in accordance with the displacement principle and, on the other hand, the liquid container
(19), which can only be brought into connection with the atmosphere via its outlet
(18), with the result that during the return stroke of the pressure/suction pump (26)
excess liquid flows back into the liquid container (19) again, in reverse, via the
liquid-channelling device (17).
3. Hair-shaping appliance according to Claim 2, characterized in that the evaporating device (13) comprises an evaporator surface (16) which is located
opposite the outlet (18), and in that the evaporator surface (16) is part of an evaporator chamber (14) which receives
and discharges the liquid.
4. Hair-shaping appliance according to Claim 2, characterized in that the wick (17) can transport both water and air in both directions of flow.
5. Hair-shaping appliance according to Claims 3 and 4, characterized in that the free end (23) of the wick (17) projects into the liquid container (19).
6. Hair-shaping appliance according to Claims 3 and 4, characterized in that, for discharging liquid, the free end (20) of the wick (17) is only spaced apart
from the evaporator surface (16) by the extent (b) such that the quantity of liquid
discharged during actuation of the pressure/suction pump (26) is sufficient in order
to form a droplet large enough, at the free end (20) of the wick (17), to produce
contact with the evaporator surface (16).
7. Hair-shaping appliance according to Claim 2, characterized in that the dosing device (26) and the chamber (24) of the liquid container (19) form a piston/cylinder
arrangement.
8. Hair-shaping appliance according to Claim 2, characterized in that the dosing device (26) comprises an elastically deformable wall (60) which forms
part of the liquid container (19).
9. Hair-shaping appliance according to Claim 8, characterized in that the liquid container (19) can be displaced in the axial longitudinal direction of
the hair-shaping appliance (1), counter to the force of a compression spring (37),
in an insulating sleeve (39) fastened in the drums (3), in that the outlet (18) with its liquid-channelling device (17) is formed at that end of
the liquid container (19) which is located opposite the evaporator surface (16), and
the deformable wall (60) is formed at the other, remote end of the liquid container
(19), and in that a marked deformation of the elastically deformable wall (60) is only possible when
the liquid container (19), once displaced, moves against a stop (86).
10. Hair-shaping appliance according to Claim 9, characterized in that the elastically deformable wall (60) is arranged in a removable manner on the housing
of the liquid container (19).
11. Hair-shaping appliance according to Claim 9, characterized in that at least one stub (77) projects on the outer surface (54) of the liquid container
(19) and, following the insertion of the liquid container (19), engages in a bayonet-like
manner behind a recess (78) formed on the insulating sleeve (39), and in that the recess (78) is adjoined by a gap (85) which runs in the longitudinal direction
of the insulating sleeve (39) and allows further displacement of the liquid container
(19) in the direction of the evaporator surface (16).
12. Hair-shaping appliance according to Claim 9, characterized in that the base (27, 17) of the liquid container (19) is formed by a sleeve (27) provided
with the outlet (18), in that the liquid-channelling device (17) is fastened in the outlet (18) and projects out
of the sleeve (27), and in that the sleeve (27) is fastened releasably on a tube (25) of the liquid container (19)
by means of a second releasable connection (28), preferably a bayonet closure or thread
(28).
13. Hair-shaping appliance according to Claim 12, characterized in that formed on the outer wall of the sleeve (27) is a stop (34) on which the compression
spring (37) is supported on one side, and in that formed on the inner wall of the insulating sleeve (39) is a base (38) on which the
other side of the compression spring (37) is supported.
14. Hair-shaping appliance according to Claim 13, characterized in that mounted on the external diameter of the compression spring (37) is a sealing ring
(35), of which one end butts with sealing action against an end surface (34) of the
sleeve (27) and the other end butts with sealing and sliding action against the inner
wall of the insulating sleeve (39).
15. Hair-shaping appliance according to Claim 14, characterized in that the insulating sleeve (39) is introduced into the drum (3) to such an extent that
a steam-permeable ring, preferably a felt element (47), is clamped in between the
free end of the insulating sleeve (39) and the end side (48) of an evaporator chamber
(14) formed by the evaporator plate (4), with the result that the steam produced in
the evaporator chamber (14) can only pass into the steam-distributor chamber (87)
via the steam-permeable ring (47).
1. Appareil de mise en forme de la chevelure (1), en particulier barre à friser à la
vapeur, avec un tambour tubulaire (3) de traitement des cheveux et pourvu de passages
(2), avec un dispositif de chauffage (12) et un dispositif de dosage (26), par l'actionnement
duquel du liquide sort d'une sortie (18) d'un réservoir de liquide (19) par un dispositif
de conduite de liquide (17), avec un dispositif de vaporisation (13) alimenté en chaleur
par le dispositif de chauffage (12), qui vaporise le liquide sorti en vapeur qui est
envoyée à une chambre de répartition de vapeur (87) et qui s'y écoule vers l'extérieur
par les passages (2), dans lequel, par suite de l'actionnement du dispositif de dosage
(26), du liquide en excès éventuellement présent dans la chambre d'évaporateur (14)
peut être à nouveau évacué de la chambre d'évaporateur (14) avant le prochain actionnement
du dispositif de dosage (26) et renvoyé dans le réservoir de liquide (19), caractérisé en ce que le dispositif de conduite de liquide (17) se compose d'une mèche (17) fixée dans
la sortie (18), dont l'extrémité libre (20) se termine à faible distance devant la
surface d'évaporateur (16) pendant la fourniture respectivement la réception de liquide.
2. Appareil de mise en forme de la chevelure selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de dosage (26) se compose d'une part d'une pompe aspirante/foulante
(26) fonctionnant selon le principe volumétrique et d'autre part du réservoir de liquide
(19), qui peut être mis en communication avec l'atmosphère uniquement par sa sortie
(18), de telle façon que, lors de la course de retour de la pompe aspirante/foulante
(26), le liquide en excès revienne à nouveau en sens inverse dans le réservoir de
liquide (19) par le dispositif de conduite de liquide (17).
3. Appareil de mise en forme de la chevelure selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif de vaporisation (13) se compose d'une surface d'évaporateur (16) opposée
à la sortie (18) et en ce que la surface d'évaporateur (16) fait partie d'une chambre d'évaporateur (14) recevant
respectivement fournissant le liquide.
4. Appareil de mise en forme de la chevelure selon la revendication 2, caractérisé en ce que la mèche (17) peut transporter aussi bien de l'eau que de l'air dans les deux sens
d'écoulement.
5. Appareil de mise en forme de la chevelure selon les revendications 3 et 4, caractérisé en ce que l'extrémité libre (23) de la mèche (17) pénètre dans le réservoir de liquide (19).
6. Appareil de mise en forme de la chevelure selon les revendications 3 et 4, caractérisé en ce que pour la fourniture de liquide, l'extrémité libre (20) de la mèche (17) n'est éloignée
que de la distance (b) de la surface d'évaporateur (16), de telle façon que la quantité
de liquide fournie pendant un actionnement par la pompe aspirante/foulante (26) suffise
pour former sur l'extrémité libre (20) de la mèche (17) une goutte d'une grosseur
telle qu'il s'établisse un contact avec la surface d'évaporateur (16).
7. Appareil de mise en forme de la chevelure selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif de dosage (26) et la chambre (24) du réservoir de liquide (19) forment
un dispositif à piston-cylindre.
8. Appareil de mise en forme de la chevelure selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif de dosage (26) se compose d'une paroi élastiquement déformable (60),
qui forme une partie du réservoir de liquide (19).
9. Appareil de mise en forme de la chevelure selon la revendication 8, caractérisé en ce que le réservoir de liquide (19) peut être déplacé dans une douille isolante (39) fixée
dans le tambour (3), dans la direction longitudinale axiale de l'appareil de mise
en forme de la chevelure (1) contre la force d'un ressort comprimé (37), en ce que la sortie (18) avec son dispositif de conduite de liquide (17) est formée à l'extrémité
du réservoir de liquide (19) opposée à la surface d'évaporateur (16) et la paroi déformable
(60) est formée à l'autre extrémité opposée du réservoir de liquide (19), et en ce qu'une déformation notable de la paroi élastiquement déformable (60) n'est possible que
lorsque le réservoir de liquide (19) arrive contre une butée (86) après son déplacement.
10. Appareil de mise en forme de la chevelure selon la revendication 9, caractérisé en ce que la paroi élastiquement déformable (60) est disposée de façon amovible sur l'enveloppe
du réservoir de liquide (19).
11. Appareil de mise en forme de la chevelure selon la revendication 9, caractérisé en ce que, sur la surface extérieure (54) du réservoir de liquide (19) se trouve au moins un
tenon saillant (77) qui, après l'introduction du réservoir de liquide (19), accroche
par l'arrière à la manière d'une baïonnette un évidement (78) formé sur la douille
isolante (39) et en ce qu'à l'évidement (78) se raccorde une fente (85) orientée dans la direction longitudinale
de la douille isolante (39), qui autorise un déplacement additionnel du réservoir
de liquide (19) vers la surface d'évaporateur (16).
12. Appareil de mise en forme de la chevelure selon la revendication 9, caractérisé en ce que le fond (27, 17) du réservoir de liquide (19) est formé par une douille (27) pourvue
de la sortie (18), en ce que le dispositif de conduite de liquide (17) qui sort de la douille (27) est fixé dans
la sortie (18) et en ce que la douille (27) est fixée de façon détachable, au moyen d'un deuxième assemblage
détachable (28), de préférence un verrou à baïonnette ou un filet (28), à un tube
(25) du réservoir de liquide (19).
13. Appareil de mise en forme de la chevelure selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'une butée (34), sur laquelle le ressort comprimé (37) prend appui d'un côté, est formée
sur la paroi extérieure de la douille (27) et en ce qu'un fond (38), sur lequel l'autre côté du ressort comprimé (37) prend appui, est formé
sur la paroi intérieure de la douille isolante (39).
14. Appareil de mise en forme de la chevelure selon la revendication 13, caractérisé en ce que, sur le diamètre extérieur du ressort comprimé (37) est placé un joint annulaire
(35) dont une première extrémité est appliquée de façon étanche sur une surface frontale
(34) de la douille (27) et dont l'autre extrémité est appliquée de façon étanche et
glissante sur la paroi intérieure de la douille isolante (39).
15. Appareil de mise en forme de la chevelure selon la revendication 14, caractérisé en ce que la douille isolante (39) est introduite dans le tambour (3) à une profondeur telle
qu'un anneau perméable à la vapeur, de préférence un feutre (47), soit pincé entre
l'extrémité libre de la douille isolante (39) et la surface frontale (48) d'une chambre
d'évaporateur (14) formée par la plaque d'évaporateur (4), de telle façon que la vapeur
produite dans la chambre d'évaporateur (14) ne puisse entrer dans la chambre de répartition
de vapeur (87) que par l'anneau perméable à la vapeur (47).