| (19) |
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(11) |
EP 1 268 213 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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03.04.2019 Patentblatt 2019/14 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.12.2007 Patentblatt 2007/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.12.2000 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2000/013309 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/049505 (12.07.2001 Gazette 2001/28) |
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| (54) |
DATENTRÄGER MIT GEDRUCKTEM SICHERHEITSELEMENT UND STICHTIEFDRUCKHERSTELLUNGSVERFAHREN
DAFÜR
DATA CARRIER WITH A PRINTED SECURITY ELEMENT AND GRAVURE PRODUCTION METHOD THEREOF
SUPPORT DE DONNEES POURVU D'UN ELEMENT DE SECURITE IMPRIME ET PROCEDE DE PRODUCTION
PAR IMPRESSION EN HELIOGRAVURE DE CELUI-CI
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL LT LV MK RO SI |
| (30) |
Priorität: |
30.12.1999 DE 19963849
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.2003 Patentblatt 2003/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH |
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81677 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MAYER, Karlheinz
86169 Augsburg (DE)
- ADAMCZYK, Roger
81827 München (DE)
- FRANZ, Peter
85567 Bruck (DE)
- BRAUN, Eckhard
81547 München (DE)
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| (74) |
Vertreter: Höhfeld, Jochen et al |
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Klunker IP
Patentanwälte PartG mbB
Destouchesstraße 68 80796 München 80796 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 091 709 EP-A1- 0 406 157 WO-A1-00/20216 WO-A1-94/29119 BE-A- 648 863 FR-A- 1 595 894 JP-A- H0 433 878 US-A- 3 980 018 US-A- 4 516 496 US-A- 4 715 623 US-A- 5 178 418 US-A- 5 435 247
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EP-A1- 0 146 151 WO-A-98/33658 WO-A1-01/72525 WO-A1-97/48555 DE-A1- 10 015 097 GB-A- 2 316 909 US-A- 3 599 153 US-A- 4 033 059 US-A- 4 588 212 US-A- 5 106 125 US-A- 5 199 744 US-A- 5 487 567
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 015, no. 199 (M-1115), 22. Mai 1991 (1991-05-22) &
JP 03 053970 A (OOKURASHIYOU INSATSU KYOKUCHO), 7. März 1991 (1991-03-07)
- Rudolf L. van Renesse: "Optical Document Security", 1998, Artech House, Boston/London
2nd Ed ISBN: 0-89006-982-4
- Chris H. Williams: "The Printer's Ink Handbook", 1992, Maclean Hunter Ltd. pages 131-132,
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Datenträger mit einem Sicherheitsdruckbild sowie eine
Druckplatte zur Herstellung eines derartigen Druckbildes.
[0002] Für die Erzeugung hochwertiger Druckerzeugnisse, wie Banknoten, Aktien oder dergleichen,
wird zur Fälschungssicherung häufig das Stichtiefdruckverfahren eingesetzt, da die
Druckplattenherstellung sehr aufwändig und teuer ist und mit diesem Verfahren ein
sehr charakteristisches Druckbild erzeugt werden kann, das mit Hilfe anderer Druckverfahren
nicht zu imitieren ist.
[0003] Im Stichtiefdruck werden flächige Darstellungen durch eng nebeneinander liegende
Gravurlinien erzeugt, wobei die einzelnen Gravurlinien in der Regel Bruchteile eines
mm breit und jeweils durch ungravierte Stege voneinander getrennt sind.
[0004] Für den Druckvorgang werden die Gravurlinien der Druckplatte mit Farbe gefüllt. Die
überschüssige Farbe wird mit Hilfe eines Wischzylinders oder eines Rakels so von der
Druckplatte entfernt, dass nur die Gravurlinien mit Farbe gefüllt sind. Durch diesen
Wischvorgang werden also alle Farbbestandteile auf der Druckplattenoberfläche entfernt.
[0005] Beim Druckvorgang wird schließlich mittels eines Andruckzylinders mit elastischer
Oberfläche der zu bedruckende Datenträger, im Regelfall Papier, mit hohem Druck auf
die Druckplatte gepresst. Der Datenträger wird hierbei in die mit Farbe gefüllten
Gravurlinien der Druckplatte eingedrückt und kommt so mit der Druckfarbe in Berührung.
Beim Ablösen des Datenträgers zieht dieser die Druckfarbe aus den Vertiefungen der
Gravurlinien heraus. Das so erzeugte Druckbild weist Drucklinien auf, die je nach
Tiefe der Gravur in der Farbschichtdicke variieren.
[0006] Verwendet man im Stichtiefdruck lasierende Druckfarben, so erhält man beim Bedrucken
eines weißen Datenträgers mit geringen Farbschichtdicken eine helle Farbtönung, beim
Bedrucken mit dicken Farbschichten dunklere Farbtöne. Im Vergleich zu anderen gängigen
Druckverfahren können mit dem Stichtiefdruckverfahren Druckbilder mit sehr großen
Farbschichtdicken erzeugt werden. Die damit erzeugten Druckbilder sind bei Verwendung
entsprechend tiefer Gravuren sogar manuell fühlbar. Durch Verwendung entsprechend
feiner Gravuren sind auch extrem feine, ausgesprochen scharfe Drucklinien möglich.
[0007] In der
WO 97/48555 wird ein Verfahren beschrieben, mit dem Stichtiefdruckplatten auf reproduzierbare,
maschinelle Weise hergestellt und bei dem Linienbreite und Linientiefe weit gehend
unabhängig voneinander eingestellt werden können. Dazu werden die Linien einer Strichvorlage
erfasst und die Fläche einer jeden Linie wird exakt bestimmt. Mit einem Gravierwerkzeug,
beispielsweise einem rotierenden Stichel oder einem Laserstrahl, wird zunächst die
Außenkontur dieser Fläche graviert, um die Fläche sauber zu umranden. Anschließend
wird der umrandete Bereich der Fläche mittels desselben oder eines anderen Gravierwerkzeugs
geräumt, so dass die gesamte Linie entsprechend der Strichvorlage exakt graviert ist.
Auf diese Weise können auch sehr schmale Linien mit einer relativ großen Gravurtiefe,
d.h. einem hohen Farbauftrag auf dem Datenträger erzeugt werden. Damit werden auch
sehr feine Linien als Relief fühlbar.
[0008] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Datenträger mit einem im Stichtiefdruck
erzeugten Druckbild vorzuschlagen, das eine sehr hohe Fälschungssicherheit aufweist.
[0009] Diese Aufgabe wird durch die unabhängigen Ansprüche gelöst. Weiterbildungen sind
Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Die Erfindung beruht darauf, das auf dem Datenträger vorgesehene Druck-bild aus mehreren
kontrastierenden Strukturelementen zusammenzusetzen, wobei diese Strukturelemente
in exaktem Passer zueinander angeordnet werden, und zumindest ein Teil dieser Strukturelemente
reliefartig und taktil fühlbar, und ein Teil der Strukturelemente flach und nicht
taktil fühlbar ausgeführt wird. Diese Strukturelemente werden in einem Druckvorgang
im Stichtiefdruckverfahren auf dem Datenträger erzeugt.
[0011] "Passer" bezeichnet im Sinne der Erfindung das exakte Anschließen oder Aneinander-Grenzen
der großflächigen und filigranen bzw. der reliefartigen und flachen Strukturelemente
im Übergangsbereich, in dem großflächige und filigrane bzw. reliefartige und flache
Strukturen aneinander stoßen.
[0012] Mit "reliefartig" wird eine Überhöhung der Strukturelemente gegenüber der Datenträgeroberfläche
als Bezugsebene bezeichnet, die mehr als ca. 30 µm, vorzugsweise ca. 40 µm bis ca.
100 µm beträgt. Im Gegensatz hierzu bezeichnet "flach" im Idealfall ein in der Datenträgeroberfläche
als Bezugsebene liegendes Strukturelement, das aber maximal ca. 25 µm bis 30 µm gegenüber
der Bezugsebene überhöht sein darf, vorzugsweise jedoch nicht über 25 µm.
[0013] Zu beachten ist, dass ein Relief auf der Datenträgeroberfläche nicht identisch mit
der Gravurtiefe der Druckplatte übereinstimmt. Dies ist darin begründet, dass der
Datenträger während des Druckvorgangs nicht bis auf den Grund der Druckplattengravur
eingedrückt wird und auch in den Vertiefungen der Druckplatte vorhandene Farbe nicht
vollständig auf den Datenträger übertragen wird. Dementsprechend liegt die Gravurtiefe
der Druckplatte für reliefartige Strukturelemente im Bereich von ca. 40 µm bis 200
µm, vorzugsweise im Bereich von ca. 55 µm bis 150 µm und für flache Strukturelemente
im Bereich von ca. 5 µm bis 50 µm, vorzugsweise im Bereich von ca. 10 µm bis 25 µm.
Ob eine im Grenzbereich liegende Gravurtiefe auf der Oberfläche eines Datenträgers
zu einem eher reliefartigen oder eher flachen Aufdruck führt, hängt im Einzelfall
auch von der Flankensteilheit der Gravur, der Beschaffenheit des zu bedruckenden Substrats
(Festigkeit, plastische Verformbarkeit) und dem Feststoff- bzw. Lösemittelanteil der
verdruckten Farbe ab.
[0014] Bei der Verwendung lasierender Farben hängt der Helligkeitseindruck des Farbtons
von der aufgedruckten Schichtdicke, der Pigmentart, -zusammensetzung und -konzentration
ab. Schichtdicken zwischen ca. 2 µm und 5 µm erzeugen einen helleren, lasierenderen
Farbton, wobei Aufdrucke mit derartigen Schichtdicken taktil nicht fühlbar sind. Im
Schichtdickenbereich zwischen ca. 5 µm und 10 µm ist der Farbton dunkler, das Druckbild
aber nach wie vor nicht fühlbar. Erst bei Schichtdicken von ca. 10 µm bis 30 µm wird
das nun deutlich dunkler erscheinende Druckbild taktil fühlbar. Ein visuell erkennbarer
Kontrast zwischen den erfindungsgemäßen Strukturelementen kann somit über die Farbschichtdicke
erzeugt werden. Da es sich bei der taktilen Wahrnehmung um eine subjektive Empfindung
handelt, kann ein Wert, ab dem ein Relief taktil wahrgenommen wird, nur in groben
Grenzen bestimmt werden. Die taktile Wahrnehmbarkeit eines Druckbildreliefs hängt
neben der absoluten Reliefhöhe und der individuellen Sensibilität auch von der flächigen
Ausdehnung der gedruckten Struktur und davon ab, ob die zu ertastende gedruckte Struktur
frei stehend oder in ein bedrucktes Umfeld integriert ist.
[0015] Die Fälschungssicherheit des erfindungsgemäßen Sicherheitselements bzw. Sicherheitsdruckbildes
kann schließlich weiter erhöht werden, indem ein häufiger Wechsel zwischen den verschiedenen
Strukturelementen stattfindet. Die Strukturelemente unterscheiden sich dabei hinsichtlich
ihrer flächigen Ausdehnung und/oder ihres Hell-/Dunkelkontrasts und/oder ihrer Taktilität.
Der exakte Passer zwischen den verschiedenen Strukturelementen und der damit verbundene
besondere optische Eindruck des Sicherheitsdruckbildes kann nur im Stichtiefdruckverfahren,
d.h. unter Verwendung einer Druckplatte, in die das Sicherheitsdruckbild vollständig
und mit dem nötigen Passer eingraviert ist, erzeugt werden.
[0016] Die Strukturelemente können zusätzlich mit Negativelementen kombiniert werden. "Negativelement"
bezeichnet hierbei einen nicht mit Druckfarbe belegten Bereich beliebiger Form in
einer mit Druckfarbe belegten Umgebung. Derartige Negativelemente können innerhalb
eines Strukturelements als nicht gedruckte bildmäßige oder alphanumerische Informationen,
wie z.B. ein Logo, die Denomination einer Währung oder ein Schriftzug, vorliegen,
so dass ein Strukturelement nicht vollständig mit Druckfarbe bedeckt ist. Alternativ
können die Negativelemente auch als Trennlinie zwischen den einzelnen Strukturelementen
ausgebildet sein, was allerdings nicht Gegenstand der Erfindung ist. In diesem Fall
weisen die Negativelemente vorzugsweise die Form von komplizierten Linienmustern,
wie z.B. Guillochen auf.
[0017] Da im Stichtiefdruckverfahren sehr scharfe Konturen gedruckt werden können, ist es
möglich, visuell erkennbare Negativzeichen mit sehr kleinen Linienbreiten von bis
zu 10 µm zu erzeugen. Derartige zusätzliche Informationen können beim erfindungsgemäßen
Gravurverfahren zur Herstellung der Druckplatte auf sehr einfache Weise berücksichtigt
werden. Für einen potentiellen Fälscher dagegen stellen sie ein zusätzliches Problem
dar.
[0018] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist ein Teil der erfindungsgemäßen Strukturelemente
großflächig und ein Teil der Strukturelemente filigran ausgeführt.
[0019] "Großflächig" bedeutet dabei, dass die Strukturelemente nicht im Rasterdruck erzeugt
werden, sondern tatsächlich aus flächigen Elementen mit einer bestimmten Breite >
ca. 1 mm bestehen.
[0020] "Filigran" dagegen bedeutet, dass es sich um dünne Linien handelt, die sich gegebenenfalls
kreuzen und ineinander verschlungen sind, wie beispielsweise Guillochen. Die Linienbreite
dieser filigranen Strukturen ist < 1 mm und beträgt vorzugsweise weniger als 0,5 mm.
[0021] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform werden die Strukturelemente so gewählt
und passerhaltig zueinander angeordnet, dass wenigstens zwei visuell erkennbare, sich
vorzugsweise überlagernde Informationen entstehen. So kann sich beispielsweise eine
erste Information aus reliefartigen und taktil fühlbaren Strukturelementen zusammensetzen,
während eine zweite Information zumindest zum überwiegenden Teil aus flachen, nicht
fühlbaren Strukturelementen besteht.
[0022] Ist ein Teil der Strukturelemente zusätzlich filigran und ein weiterer Teil großflächig
ausgeführt, so können die Informationen beispielsweise folgendermaßen zusammengesetzt
werden: Alle filigranen Strukturelemente und ein Teil der großflächigen Strukturelemente
des erfindungsgemäßen Sicherheitselements werden reliefartig und taktil fühlbar ausgeführt
und bilden eine erste visuell erkennbare Information. Ein Teil dieser fühlbaren Strukturelemente
gehört gleichzeitig zu einer zweiten Information, die neben den taktil fühlbaren auch
flache, nicht fühlbare Strukturelemente aufweist. Vorzugsweise nehmen die flachen
Strukturelemente der zweiten Information eine größere Fläche ein, so dass der visuelle
Eindruck der zweiten Information in erster Linie durch die flachen Strukturelemente
bestimmt wird. Die, fühlbaren Strukturelemente bilden dabei im Hinblick auf die zweite
Information lediglich eine Art überlagertes, vorzugsweise dunkleres Muster. Der verbleibende
Teil der Strukturelemente der ersten Information, der vorzugsweise nur aus filigranen
Strukturelementen besteht, schließt dabei passerhaltig an die zweite Information an.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform führen diese filigranen Strukturelemente die
Konturlinien der reliefartigen, beiden Informationen gemeinsamen Strukturelemente
fort.
[0023] Dieses Sicherheitselement kann gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform Negativelemente
aufweisen. So können beispielsweise die Strukturelemente der ersten und zweiten Information
durch eine schmale nicht gedruckte Konturlinie getrennt sein, was allerdings nicht
Gegenstand der Erfindung ist. In diesem Fall können die nur zur ersten Information
gehörenden Strukturelemente auch diese nicht gedruckte Konturlinie weiterführen.
[0024] Die Druckplatte, mit der dieses Druckbild erzeugt wird, weist die entsprechenden
Strukturelemente in Form von Vertiefungen auf, wobei diese Strukturelemente auch hier
in exaktem Passer zueinander angeordnet sind. Die Gravurtiefe der einzelnen Strukturelemente
wird dabei so gewählt, dass ein erster Teil dieser Strukturelemente nach dem Druckvorgang
reliefartig und taktil fühlbar ist und der zweite Teil der Strukturelemente eine geringere
Gravurtiefe aufweist, so dass die Strukturelemente nach dem Druckvorgang flach und
nicht taktil fühlbar sind. Vorzugsweise beträgt die Gravurtiefe des ersten Teils der
Strukturelemente ca. 40 µm bis 200 µm, vorzugsweise ca. 55 µm bis 150 µm und die des
zweiten Teils ca. 5 µm bis 50 µm, vorzugsweise ca. 15 µm bis 40 µm.
[0025] Da, wie bereits erwähnt, die im Druckergebnis erzielte Reliefhöhe nicht nur von der
Gravurtiefe der Druckplatte abhängt, sondern auch von den Eigenschaften des Substrats
und der Druckfarbe, kann in Extremfällen eine Gravurtiefe von 40 µm bereits zu einem
reliefartigen Druckbild führen, während bei anderen stofflichen und Druckparametern
eine Gravurtiefe von 50 µm noch zu einem flachen Druckbild führen kann. In jedem konkreten
Anwendungsfall sind die zu reliefartigen Druckbildbereichen führenden Gravuren jedoch
immer tiefer als solche, die sogenannte flache, taktil nicht fühlbare Bildbereiche
erzeugen.
[0026] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Strukturelemente so gestaltet,
dass der Bereich, in dem die beiden Informationen überlappen, entweder unbedruckt
bleibt oder in einem Tonwert wiedergegeben wird, der sich visuell sowohl von den reliefartigen
und taktil fühlbaren als auch den flachen und nicht fühlbaren Strukturelementen deutlich
unterscheidet. Die reliefartigen und die flachen Strukturelemente als auch der unbedruckte
bzw. im Farbton kontrastierende Überlappungsbereich stehen dabei wiederum in exaktem
Passer zueinander.
[0027] Weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung werden im Folgenden anhand der
Figuren erläutert. Es wird in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass es sich
bei den Figuren um Prinzipskizzen handelt, die insbesondere weder Linienbreiten noch
Schichtdickenverhältnisse maßstabsgerecht wiedergeben.
[0028] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sicherheitselements,
- Fig. 2
- eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sicherheitselements,
- Fig. 3
- Ausschnitt aus einer erfindungsgemäßen Druckplatte,
- Fig. 4
- Ausschnitt aus einem Datenträger im Querschnitt nach dem Bedrucken mit der Druckplatte
gemäß Fig. 3,
- Fig. 5a
- vergrößerter Ausschnitt A aus dem Sicherheitselement gemäß Fig. 2,
- Fig. 5b und 5c
- vergrößerter Ausschnitt A gemäß Fig. 5a nach einem Fälschungsversuch,
- Fig. 6 und 7
- zwei weitere Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements.
[0029] Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sicherheitselements
1. Das Sicherheitselement 1 setzt sich aus einer Vielzahl von Strukturelementen zusammen,
die in exaktem Passer zueinander angeordnet sind. Ein Teil dieser Strukturelemente,
in der Figur schwarz dargestellt, ist reliefartig und taktil fühlbar, der andere Teil
der Strukturelemente, in der Figur grau dargestellt, ist flach und nicht taktil fühlbar
ausgeführt. All diese Strukturelemente werden in einem Druckvorgang im Stichtiefdruckverfahren
auf einem beliebigen Substrat erzeugt. Im gezeigten Beispiel sind die einzelnen Strukturelemente
so zueinander angeordnet, dass zwei visuell erkennbare Informationen entstehen. Dabei
handelt es sich um die Zahl "2000", die von dem Schriftzug "Banknote" überlagert wird.
[0030] Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird das Prinzip der Erfindung nur anhand der zur
Zahl "2" und zum Buchstaben "B" gehörenden Strukturelemente erläutert. Die übrigen
Informationsbestandteile setzen sich analog zusammen.
[0031] Die Zahl "2" setzt sich aus den großflächigen, flachen und nicht taktil fühlbaren
Strukturelementen 2, den ebenfalls großflächigen, aber reliefartig und taktil fühlbar
ausgebildeten Strukturelementen 3 sowie den filigranen und reliefartigen, taktil fühlbaren
Strukturelementen 4, 7 zusammen. Die Strukturelemente 4 bilden hierbei die Konturlinie
der Zahl "2". Alle Strukturelemente und insbesondere die Strukturelemente 4 und 7
sowie 3 und 4 sind im Sinne der Erfindung passerhaltig zueinander angeordnet. Ferner
grenzen die unterschiedlichen Strukturelemente, z.B. die Strukturelemente 2, 4 oder
2, 3 direkt aneinander.
[0032] Die Strukturelemente 3, 7 sind gleichzeitig Bestandteil einer zweiten Information,
die zusammen mit den filigranen, reliefartig und taktil fühlbar ausgeführten Strukturelementen
5 den Buchstaben "B" bilden. Die Strukturelemente 5 sind in diesem Fall als filigrane
Linien ausgebildet, die passerhaltig zu den Strukturelementen 3 und 7 angeordnet sind.
Sie schließen dabei die unbedruckten Flächen 6 ein.
[0033] Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sicherheitselements
1. Auch hier werden zwei Informationen überlappend zueinander dargestellt. In diesem
Fall setzt sich die erste Information, die Zahl "2000" ebenfalls aus flachen, taktil
nicht fühlbaren Strukturelementen 2, filigranen, reliefartig und taktil fühlbaren
Strukturelementen 7 sowie großflächigen, taktil fühlbaren Strukturelementen 3 zusammen.
Analog zu Fig.1 sind die flachen, nicht fühlbaren Strukturelemente grau und die reliefartigen,
fühlbaren Strukturelemente schwarz unterlegt.
[0034] Im Vergleich zu Fig. 1 fehlt in diesem Fall die filigrane, reliefartige Konturlinie
4. Deshalb sind hier alle reliefartig ausgebildeten und taktil fühlbaren Strukturelemente
gleichzeitig Bestandteil der zweiten Information. Außerhalb des Überlappungsbereichs
werden die reliefartigen, taktil fühlbaren Strukturelemente 3 und 7 durch weitere
reliefartige, filigrane Strukturelemente 5 ergänzt. Erst die Gesamtschau der Strukturelemente
3, 5, 7 macht die zweite Information, hier einen Adler, visuell erkennbar.
[0035] Sowohl das in Fig. 1 als auch das in Fig. 2 gezeigte Sicherheitselement 1 wird in
einem Druckvorgang erzeugt. Vorzugsweise wird hierfür eine lasierende Druckfarbe verwendet,
so dass die flachen Strukturelemente 2 in einem helleren Farbton erscheinen, während
die reliefartigen Strukturelemente 3, 4, 5, 7 in einem dunklen Farbton wiedergegeben
werden. Die Farbtonunterschiede entstehen durch unterschiedliche Farbschichtdicken.
Dementsprechend weist die für den Druckvorgang verwendete Druckform unterschiedlich
tiefe Gravuren auf.
[0036] Fig. 3 zeigt den Ausschnitt aus einer erfindungsgemäßen Druckplatte im Querschnitt.
Die Stichtiefdruckplatte 8 weist gegenüber der Druckplattenoberfläche 11 vertiefte
Gravurbereiche 9, 10 auf. Der erste Gravurbereich 9 ist mit einer Gravurtiefe a, der
zweite Gravurbereich 10 mit einer Gravurtiefe b graviert. Die beiden Gravurbereiche
9, 10 grenzen in Höhe der Druckplattenoberfläche 11 unmittelbar aneinander und sind
durch eine Trennkante 12 voneinander getrennt, deren Oberkante 13 in Höhe der Druckplattenoberfläche
11 spitz zuläuft. Die Stichtiefdruckplatte 8 kann auch so gestaltet werden, dass die
Oberkante 13 geringfügig, d.h. einige wenige µm unterhalb des Niveaus der Druckplattenoberfläche
11 liegt. Diese Trennkante sorgt dafür, dass aneinander grenzende Farbflächen scharfe
Konturen aufweisen. Die Herstellung und Ausgestaltungsvarianten derartiger Druckplatten
mit Trennkanten werden in der deutschen Patentanmeldung
P 198 45 436.8 ausführlich erläutert, auf die hier explizit Bezug genommen wird.
[0037] Der Gravurbereich 9 erzeugt beim Druckvorgang einen helleren Farbton als der tiefere
Gravurbereich 10. Werden mit dem Gravurbereich 9 nicht fühlbare Strukturelemente erzeugt,
so beträgt die Gravurtiefe a zwischen 10 µm und 40 µm. Für helle Farbtöne, die lasierend
wirken, werden bevorzugt Gravurtiefen von 10 µm bis 25 µm verwendet. Die reliefartigen,
taktil fühlbaren Strukturelemente können beispielsweise mit dem Gravurbereich 10 erzeugt
werden. Die Gravurtiefe b beträgt in diesem Fall zwischen 40 µm und 200 µm.
[0038] Fig. 4 zeigt schematisch den Ausschnitt eines Substrats 14, wie beispielsweise Papier,
das mit einer Stichtiefdruckplatte 8 gemäß Fig. 3 im Stichtiefdruckverfahren bedruckt
wurde. Während des Druckvorgangs wird das Substrat 14 in die Gravurbereiche 9, 10
gepresst, wobei auf der Substratunterseite 15 entsprechende Vertiefungen 16,17 verbleiben
können, je nachdem wieviel Druck während des Druckvorgangs auf das Substrat ausgeübt
wird. Die Substrat-oberseite 18 weist in den Bereichen, in denen auf der Unterseite
die Vertiefungen 16,17 liegen, entsprechende Erhebungen auf. Diese Erhebungen sind
durch Farbschichten 19, 20 abgedeckt, die während des Druckvorgangs von der Substratoberfläche
18 aus den Gravurbereichen 9, 10 aufgenommen wurden. Als Höhe des Druckbildreliefs
x, y wird dabei der Niveauunterschied zwischen der nicht bedruckten Substratoberfläche
und den Oberflächen der jeweiligen Farbflächen 19, 20 festgelegt. Im Übergangsbereich
zwischen den Farbflächen 19, 20 nehmen die Farbschichtdicken x, y kontinuierlich ab
bis zu einer Grenzlinie, die durch die Oberkante 13 der Trennkante 12 der Stichtiefdruckplatte
8 definiert wird. Je nach Ausgestaltung der Trennkante 12 ergibt sich ein mehr oder
weniger breiter Grenzbereich, der für eine saubere Trennung zwischen den Druckbereichen
unterschiedlichen Farbtons sorgt.
[0039] Fig. 5a zeigt den vergrößerten Ausschnitt A aus Fig. 2, aus dem deutlich wird, dass
die einzelnen Strukturelemente exakt passerhaltig zueinander angeordnet sind. So schließen
die Strukturelemente 7 bündig mit den Strukturelementen 2 ab. Passerhaltig hierzu
sind die Strukturelemente 5 angeordnet. Sie grenzen passerhaltig an die Strukturelemente
2 an und gehen quasi nahtlos in die Konturlinie der Strukturelemente 7 über.
[0040] Diese exakte Ausrichtung kann mit herkömmlichen Druckplatten und Druckverfahren nicht
erzeugt werden. Denn bei Verwendung herkömmlicher Druckplatten müsste mit mindestens
zwei Druckvorgängen gearbeitet werden, wobei z.B. im ersten Druckvorgang die Strukturelemente
2 bzw. die erste Information, wie beispielsweise die Zahl "2000" gedruckt werden,
und im zweiten Druckvorgang über die erste Information die zweite Information, beispielsweise
der in Fig. 2 gezeigte Adler. Derartige Fälschungsversuche sind jedoch leicht zu erkennen,
da mit herkömmlichen Druckverfahren der gewünschte Passer nicht zu erreichen ist.
[0041] Die Fig. 5b und 5c zeigen die kritischen Grenzbereiche nach einem solchen Fälschungsversuch.
In Fig. 5b beispielsweise ragen die Strukturelemente 2 über die Strukturelemente 7
hinaus, so dass auch ein Teil der durch die Strukturelemente 5 umrandeten Flächen
6 mit Farbe ausgefüllt ist. Bei der in Fig. 5c gezeigten Ausführungsform enden die
Strukturelemente 7 außerhalb der Strukturelemente 2. Da derartige Versätze den Gesamteindruck
des Druckbildes stark beeinträchtigen, sind Fälschungsversuche des erfindungsgemäßen
Sicherheitselements sehr augenfällig.
[0042] Eine weitere Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Sicherheitselements 1 ist
in den Fig. 6 und 7 dargestellt. Als erste Information wird der Buchstabe "B" wiedergegeben,
der in den schwarz dargestellten Bereichen reliefartige, taktil fühlbare Strukturelemente
3, 7 aufweist. Die zweite Information ist im vorliegenden Beispiel die Zahl "2", die
im Wesentlichen durch grau dargestellte, großflächige und flache, nicht fühlbare Strukturelemente
2 wiedergegeben wird. Die Fläche 21, in der die beiden Informationen überlappen, ist
gemäß der Ausführungsvariante der Fig. 6 unbedruckt, wird jedoch von bedruckten Flächen
umschlossen und ist deshalb in ihrer Ausdehnung visuell gut erkennbar. Insbesondere
die Ecken der reliefartigen Strukturelemente 3 und der flachen Strukturelemente 2
stoßen mit exaktem Passer aneinander, der in dieser Art und Weise mit konventionellen
Verfahren nicht erreichbar ist.
[0043] In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 ist die Fläche 22, in der die beiden Zeichen
"B" und "2" überlappen, bedruckt. Im Unterschied zu den Varianten der Fig. 1 und 2
wird der Überlappungsbereich 22 hier jedoch so wiedergegeben, dass sein Kontrast bzw.
Tonwert sich visuell deutlich von dem der unmittelbar angrenzenden, reliefartigen
Strukturelemente 3 und dem der flachen Strukturelemente 2 unterscheidet. In Fig. 7
ist der Überlappungsbereich 22 heller als die reliefartigen Bereiche 3, 7 und die
flachen Bereiche 2 des Druckbildes. D.h., die Farbschicht ist im Bereich 22 am dünnsten
und die Fläche 22 daher flach und taktil nicht fühlbar. Es ist jedoch auch möglich,
die Farbschichtdicke im Überlappungsbereich 22 über eine entsprechende Gravur der
zugehörigen Druckplatte so auszulegen, dass er dunkler erscheint als die angrenzenden
flachen Strukturelemente 2, welche die Zahl "2" wiedergeben, und heller als die fühlbaren
Strukturelemente 3, 7, welche den Buchstaben "B" darstellen. Der Passer zwischen den
einzelnen Strukturelementen lässt sich insbesondere an den Ecken und Kanten, an denen
sie aneinander grenzen, hervorragend überprüfen.
[0044] Das erfindungsgemäße Sicherheitselement kann auf beliebige Substrate aufgedruckt
werden. Vorzugsweise handelt es sich dabei um Datenträger aus Papier. Aber auch Foliensubstrate
können mit dem erfindungsgemäßen Sicherheitselement versehen werden. Das Sicherheitselement
kann überall dort angebracht werden, wo hohe Anforderungen an den Fälschungsschutz
gestellt werden, so beispielsweise bei Wertpapieren, Banknoten, Ausweiskarten, Pässen
aber auch bei Urkunden oder höher wertigen Eintrittskarten.
1. Datenträger (14) mit einem Sicherheitsdruckbild (1), das im Stichtiefdruckverfahren
in einem Druckvorgang hergestellt ist, wenigstens zwei visuell erkennbare Informationen
aufweist und aus mehreren kontrastierenden Strukturelementen (2, 3, 4, 5, 7) besteht,
die in exaktem Passer zueinander angeordnet sind, wobei ein erster Teil der Strukturelemente
(3, 4, 5, 7) reliefartig und taktil fühlbar und ein zweiter Teil der Strukturelemente
(2) flach und nicht taktil fühlbar ausgeführt ist, wobei ein Teil der ersten Information
die zweite Information teilweise überlappt und die Strukturelemente (5) der ersten
Information, die nicht Bestandteil der zweiten Information sind, filigrane Strukturelemente
in Form von Linien mit einer Linienbreite < 1 mm sind und im exakten Passer zu den
Strukturelementen (2, 4) der zweiten Information angeordnet sind, wobei "Passer" bedeutet,
dass die Strukturelemente in einem Übergangsbereich, in dem sie aneinandergrenzen,
exakt anschließen oder aneinandergrenzen.
2. Datenträger (14) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die reliefartigen und taktil fühlbaren Strukturelemente (3, 4, 5, 7) einen dunkleren
Farbton aufweisen als die flachen, taktil nicht fühlbaren Strukturelemente (2).
3. Datenträger (14) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Strukturelemente (2, 3) großflächig und ein Teil der Strukturelemente
(4, 5, 7) filigran ausgeführt ist.
4. Datenträger (14) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der filigranen Strukturelemente (4, 5, 7) reliefartig und taktil fühlbar
ausgeführt ist.
5. Datenträger (14) nach wenigstens einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der großflächigen Strukturelemente (3) reliefartig und taktil fühlbar ausgeführt
ist.
6. Datenträger (14) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Informationen kontrastierend und durch Hell-/ Dunkelkontraste und/ oder
großflächige und filigrane Strukturelemente (2, 3, 4, 5, 7) voneinander abgesetzt
sind und zumindest in Teilbereichen ein taktil fühlbares Relief aufweisen.
7. Datenträger (14) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Information zumindest teilweise aus reliefartigen, taktil fühlbaren Strukturelementen
(3, 5, 7) besteht.
8. Datenträger (14) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Information zumindest zum überwiegenden Teil aus flachen, nicht taktil
fühlbaren Strukturelementen (2) besteht.
9. Datenträger (14) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die flachen Strukturelemente (2) durch filigrane, taktil fühlbare Strukturelemente
(4) begrenzt werden.
10. Datenträger (14) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der reliefartigen Strukturelemente (3, 7) der ersten Information gleichzeitig
Bestandteil der zweiten Information ist.
11. Datenträger (14) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturelemente Negativelemente in Form von alphanumerischen Zeichen und/oder
Mustern aufweisen.
12. Datenträger (14) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11 mit Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die filigranen Strukturelemente (4, 5, 7) Linien mit einer Linienbreite < 0,5 mm
sind.
13. Datenträger (14) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12 mit Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die großflächigen Strukturelemente (2, 3) eine Linienbreite > 1 mm aufweisen.
14. Datenträger (14) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13 mit Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die kontrastierenden Informationen alphanumerische Informationen und/oder Bildinformationen
sind.
15. Datenträger (14) mit einem Sicherheitsdruckbild (1), das im Stichtiefdruckverfahren
in einem Druckvorgang hergestellt ist, wenigstens zwei visuell erkennbare Informationen
aufweist und aus mehreren kontrastierenden Strukturelementen (2, 3, 7, 22) besteht,
die in exaktem Passer zueinander angeordnet sind, wobei ein erster Teil der Strukturelemente
(3, 7) reliefartig und taktil fühlbar und ein zweiter Teil der Strukturelemente (2,
22) flach und nicht taktil fühlbar ausgeführt ist, wobei ein Teil der ersten Information
die zweite Information teilweise überlappt, wobei der Bereich (21, 22), in dem die
Informationen überlappen, einen Tonwert aufweist, der sich visuell von dem der reliefartigen
und der flachen Strukturelemente (3, 7, 2) außerhalb des Überlappungsbereichs unterscheidet.
16. Datenträger (14) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die reliefartigen und taktil fühlbaren Strukturelemente (3, 7) einen dunkleren Farbton
aufweisen als die flachen, taktil nicht fühlbaren Strukturelemente (2, 22).
17. Datenträger (14) nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Strukturelemente (2, 3) großflächig und ein Teil der Strukturelemente
(7) filigran ausgeführt ist.
18. Datenträger (14) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der filigranen Strukturelemente (7) reliefartig und taktil fühlbar ausgeführt
ist.
19. Datenträger (14) nach wenigstens einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der großflächigen Strukturelemente (3) reliefartig und taktil fühlbar ausgeführt
ist.
20. Datenträger (14) nach wenigstens einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Informationen kontrastierend und durch Hell-/Dunkelkontraste und/oder
großflächige und filigrane Strukturelemente (2, 3, 7, 22) voneinander abgesetzt sind
und zumindest in Teilbereichen ein taktil fühlbares Relief aufweisen.
21. Datenträger (14) nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich (21), in dem Informationen überlappen, mit dem Stichtiefdruckverfahren
nicht bedruckt ist.
22. Datenträger (14) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenträger ein Wertpapier, vorzugsweise eine Banknote ist.
23. Stichtiefdruckplatte (8) zur Herstellung eines Sicherheitsdruckbilds (1), das wenigstens
zwei visuell erkennbare Informationen aufweist und aus mehreren kontrastierenden Strukturelementen
(2, 3, 7, 22) besteht, die in exaktem Passer zueinander angeordnet sind, wobei die
Strukturelemente (2, 3, 4, 5, 7, 22) in Form von Vertiefungen (9, 10) in der Druckplatte
(8) vorliegen und die Vertiefungen eines ersten Teils dieser Strukturelemente (3,
7) eine so große Gravurtiefe (b) aufweist, dass die Strukturelemente (3, 7) nach dem
Druckvorgang reliefartig und taktil fühlbar sind, und die Vertiefungen des zweiten
Teils der Strukturelemente (2, 22) eine geringere Gravurtiefe (a) aufweist, so dass
die Strukturelemente (2, 22) nach dem Druckvorgang flach und nicht taktil fühlbar
sind, wobei ein Teil der ersten Information die zweite Information teilweise überlappt,
wobei der Bereich (21, 22), in dem die Informationen überlappen, keine Gravurtiefe
aufweist.
24. Druckplatte nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Gravurtiefe (d) des ersten Teils der Strukturelemente 40µm bis 200µm und die
des zweiten Teils 10µm bis 40µm beträgt.
25. Verfahren zur Herstellung eines Datenträgers (14) mit einem Sicherheitsdruckbild (1),
das wenigstens zwei visuell erkennbare Informationen aufweist und das im Stichtiefdruckverfahren
in einem Druckvorgang hergestellt und aus mehreren kontrastierenden Strukturelementen
(2, 3, 4, 5, 7) zusammengesetzt wird, wobei diese Strukturelemente in exaktem Passer
zueinander angeordnet werden und ein erster Teil dieser Strukturelemente (3, 4, 5,
7) reliefartig und taktil fühlbar und ein zweiter Teil der Strukturelemente (2) flach
und nicht taktil fühlbar ausgeführt wird, wobei ein Teil der ersten Information die
zweite Information teilweise überlappt und die Strukturelemente (5) der ersten Information,
die nicht Bestandteil der zweiten Information sind, filigrane Strukturelemente in
Form von Linien mit einer Linienbreite < 1 mm sind und im exakten Passer zu den Strukturelementen
(2, 4) der zweiten Information angeordnet werden, wobei "Passer" bedeutet, dass die
Strukturelemente in einem Übergangsbereich, in dem sie aneinandergrenzen, exakt anschließen
oder aneinandergrenzen.
26. Verfahren zur Herstellung eines Datenträgers (14) mit einem Sicherheitsdruckbild (1),
das wenigstens zwei visuell erkennbare Informationen aufweist und das im Stichtiefdruckverfahren
in einem Druckvorgang hergestellt und aus mehreren kontrastierenden Strukturelementen
(2, 3, 7, 22) zusammengesetzt wird, wobei diese Strukturelemente in exaktem Passer
zueinander angeordnet werden und ein erster Teil dieser Strukturelemente (3, 7) reliefartig
und taktil fühlbar und ein zweiter Teil der Strukturelemente (2, 22) flach und nicht
taktil fühlbar ausgeführt wird, wobei ein Teil der ersten Information die zweite Information
teilweise überlappt, wobei der Bereich (21, 22), in dem die Informationen überlappen,
einen Tonwert aufweist, der sich visuell von dem der reliefartigen und der flachen
Strukturelemente (3, 7, 2) außerhalb des Überlappungsbereichs unterscheidet.
27. Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitselements, bestehend aus einem Sicherheitsdruckbild
(1), das wenigstens zwei visuell erkennbare Informationen aufweist und das im Stichtiefdruckverfahren
in einem Druckvorgang hergestellt und aus mehreren kontrastierenden Strukturelementen
(2, 3, 4, 5, 7) zusammengesetzt wird, wobei die Strukturelemente in exaktem Passer
zueinander angeordnet sind, wobei ein erster Teil dieser Strukturelemente (3, 4, 5,
7) reliefartig und taktil fühlbar und ein zweiter Teil der Strukturelemente (2) flach
und nicht taktil fühlbar ausgeführt wird, wobei ein Teil der ersten Information die
zweite Information teilweise überlappt und die Strukturelemente (5) der ersten Information,
die nicht Bestandteil der zweiten Information sind, filigrane Strukturelemente in
Form von Linien mit einer Linienbreite < 1 mm sind und im exakten Passer zu den Strukturelementen
(2, 4) der zweiten Information angeordnet werden, wobei "Passer" bedeutet, dass die
Strukturelemente in einem Übergangsbereich, in dem sie aneinandergrenzen, exakt anschließen
oder aneinandergrenzen.
28. Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitselements, bestehend aus einem Sicherheitsdruckbild
(1), das wenigstens zwei visuell erkennbare Informationen aufweist und das im Stichtiefdruckverfahren
in einem Druckvorgang hergestellt ist und aus mehreren kontrastierenden Strukturelementen
(2, 3, 7, 22) zusammengesetzt wird, wobei diese Strukturelemente in exaktem Passer
zueinander angeordnet werden und ein erster Teil dieser Strukturelemente (3, 7) reliefartig
und taktil fühlbar und ein zweiter Teil der Strukturelemente (2, 22) flach und nicht
taktil fühlbar ausgeführt ist, wobei ein Teil der ersten Information die zweite Information
teilweise überlappt, wobei der Bereich (21, 22), in dem die Informationen überlappen,
einen Tonwert aufweist, der sich visuell von dem der reliefartigen und der flachen
Strukturelemente (3, 7, 2) außerhalb des Überlappungsbereichs unterscheidet.
1. A data carrier (14) with a security printed image (1) produced by intaglio printing
in one printing operation, having at least two visually detectable information items
and being formed of a plurality of contrasting structural elements (2, 3, 4, 5, 7)
disposed in exact register, wherein a first part of the structural elements (3, 4,
5, 7) is adapted to be relieflike and tactile and a second part of the structural
elements (2) to be flat and nontactile, wherein a portion of the first information
item partly overlaps the second information item and the structural elements (5) of
the first information item that do not form part of the second information item are
filigree structural elements in the form of lines with a line width < 1 mm and are
disposed in exact register to the structural elements (2, 4) of the second information
item, wherein "register" means that the structural elements are exactly adjacent or
exactly adjoin each other in a transition region in which they adjoin.
2. The data carrier (14) according to claim 1, characterized in that the relieflike and tactile structural elements (3, 4, 5, 7) have a darker color tone
than the flat, nontactile structural elements (2).
3. The data carrier (14) according to claim 1 or 2, characterized in that one part of the structural elements (2, 3) is adapted to be large-area and one part
of the structural elements (4, 5, 7) to be filigree.
4. The data carrier (14) according to claim 3, characterized in that one part of the filigree structural elements (4, 5, 7) is adapted to be relieflike
and tactile.
5. The data carrier (14) according to at least one of claims 3 or 4, characterized in that one part of the large-area structural elements (3) is adapted to be relieflike and
tactile.
6. The data carrier (14) according to at least one of claims 1 to 5, characterized in that the two information items are delimited from each other in contrasting manner and
by light-dark contrasts and/or large-area and filigree structural elements (2, 3,
4, 5, 7) and have a tactile relief at least in partial regions.
7. The data carrier (14) according to at least one of claims 1 to 6, characterized in that the first information item is formed at least partly of relieflike, tactile structural
elements (3, 5, 7).
8. The data carrier (14) according to at least one of claims 1 to 7, characterized in that the second information item is formed at least for the most part of flat, nontactile
structural elements (2).
9. The data carrier (14) according to claim 8, characterized in that the flat structural elements (2) are limited by filigree, tactile structural elements
(4).
10. The data carrier (14) according to at least one of claims 1 to 9, characterized in that one part of the relieflike structural elements (3, 7) of the first information item
is simultaneously part of the second information item.
11. The data carrier (14) according to at least one of claims 1 to 10, characterized in that the structural elements have negative elements in the form of alphanumeric characters
and/or patterns.
12. The data carrier (14) according to at least one of claims 1 to 11 with claim 3, characterized in that the filigree structural elements (4, 5, 7) are lines with a line width < 0.5 mm.
13. The data carrier (14) according to at least one of claims 1 to 12 with claim 3, characterized in that the large-area structural elements (2, 3) have a line width > 1 mm.
14. The data carrier (14) according to at least one of claims 1 to 13 with claim 6, characterized in that the contrasting information items are alphanumeric information items and/or pictorial
information items.
15. A data carrier (14) with a security printed image (1) produced by intaglio printing
in one printing operation, having at least two visually detectable information items
and being formed of a plurality of contrasting structural elements (2, 3, 7, 22) disposed
in exact register, wherein a first part of the structural elements (3, 7) is adapted
to be relieflike and tactile and a second part of the structural elements (2, 22)
to be flat and nontactile, wherein a portion of the first information item partly
overlaps the second information item, wherein the region (21, 22) in which the information
items overlap has a tone value that differs visually from that of the relieflike and
the flat structural elements (3, 7, 2) outside the overlap region.
16. The data carrier (14) according to claim 15, characterized in that the relieflike and tactile structural elements (3, 7) have a darker color tone than
the flat, nontactile structural elements (2, 22).
17. The data carrier (14) according to claim 15 or 16, characterized in that one part of the structural elements (2, 3) is adapted to be large-area and one part
of the structural elements (7) to be filigree.
18. The data carrier (14) according to claim 17, characterized in that one part of the filigree structural elements (7) is adapted to be relieflike and
tactile.
19. The data carrier (14) according to at least one of claims 17 or 18, characterized in that one part of the large-area structural elements (3) is adapted to be relieflike and
tactile.
20. The data carrier (14) according to at least one of claims 15 to 19, characterized in that the two information items are delimited from each other in contrasting manner and
by light-dark contrasts and/or large-area and filigree structural elements (2, 3,
7, 22) and have a tactile relief at least in partial regions.
21. The data carrier (14) according to any of claims 15 to 20, characterized in that the region (21) in which information items overlap is not printed by intaglio printing.
22. The data carrier (14) according to at least one of claims 1 to 21, characterized in that the data carrier is a value paper, preferably a banknote.
23. An intaglio printing plate (8) for producing a security printed image (1) having at
least two visually detectable information items and being formed of a plurality of
contrasting structural elements (2, 3, 7, 22) disposed in exact register, wherein
the structural elements (2, 3, 4, 5, 7, 22) are present in the form of depressions
(9, 10) in the printing plate (8) and the depressions of one first part of these structural
elements (3, 7) has such a great engraving depth (b) that the structural elements
(3, 7) are relieflike and tactile after the printing operation, and the depression
of the second part of the structural elements (2, 22) has a smaller engraving depth
(a) so that the structural elements (2, 22) are flat and nontactile after the printing
operation, wherein a portion of the first information item partly overlaps the second
information item, wherein the region (21, 22) in which the information items overlap
does not have an engraving depth.
24. The printing plate according to claim 23, characterized in that the engraving depth (d) of the first part of the structural elements is 40 µm to
200 µm and that of the second part 10 µm to 40 µm.
25. A method for producing a data carrier (14) with a security printed image (1) having
at least two visually detectable information items and being produced by intaglio
printing in one printing operation and being composed of a plurality of contrasting
structural elements (2, 3, 4, 5, 7), wherein said structural elements are disposed
in exact register and a first part of said structural elements (3, 4, 5, 7) is adapted
to be relieflike and tactile and a second part of the structural elements (2) to be
flat and nontactile, wherein a portion of the first information item partly overlaps
the second information item and the structural elements (5) of the first information
item that do not form part of the second information item are filigree structural
elements in the form of lines with a line width < 1 mm and are disposed in exact register
to the structural elements (2, 4) of the second information item, wherein "register"
means that the structural elements are exactly adjacent or exactly adjoin each other
in a transition region in which they adjoin.
26. A method for producing a data carrier (14) with a security printed image (1) having
at least two visually detectable information items and being produced by intaglio
printing in one printing operation and being composed of a plurality of contrasting
structural elements (2, 3, 7, 22), wherein said structural elements are disposed in
exact register and a first part of said structural elements (3, 7) is adapted to be
relieflike and tactile and a second part of the structural elements (2, 22) to be
flat and nontactile, wherein a portion of the first information item partly overlaps
the second information item, wherein the region (21, 22) in which the information
items overlap has a tone value that differs visually from that of the relieflike and
the flat structural elements (3, 7, 2) outside the overlap region.
27. A method for producing a security element, formed of a security printed image (1)
having at least two visually detectable information items and being produced by intaglio
printing in one printing operation and being composed of a plurality of contrasting
structural elements (2, 3, 4, 5, 7), wherein said structural elements are disposed
in exact register, wherein a first part of said structural elements (3, 4, 5, 7) is
adapted to be relieflike and tactile and a second part of the structural elements
(2) to be flat and nontactile, wherein a portion of the first information item partly
overlaps the second information item and the structural elements (5) of the first
information item that do not form part of the second information item are filigree
structural elements in the form of lines with a line width < 1 mm and are disposed
in exact register to the structural elements (2, 4) of the second information item,
wherein "register" means that the structural elements are exactly adjacent or exactly
adjoin each other in a transition region in which they adjoin.
28. A method for producing a security element, formed of a security printed image (1)
having at least two visually detectable information items and being produced by intaglio
printing in one printing operation and being composed of a plurality of contrasting
structural elements (2, 3, 7, 22), wherein said structural elements are disposed in
exact register and a first part of said structural elements (3, 7) is adapted to be
relieflike and tactile and a second part of the structural elements (2, 22) to be
flat and nontactile, wherein a portion of the first information item partly overlaps
the second information item, wherein the region (21, 22) in which the information
items overlap has a tone value that differs visually from that of the relieflike and
the flat structural elements (3, 7, 2) outside the overlap region.
1. Un support de données (14) avec une image d'impression de sécurité (1), produite dans
un procédé par impression en héliogravure, dans un processus d'impression, présentant
au moins deux informations identifiables visuellement et composée de plusieurs éléments
structurels (2, 3, 4, 5, 7) contrastant, disposés selon un repérage exact les uns
par rapport aux autres, une première partie des éléments structurels (3, 4, 5, 7)
étant du genre en relief et décelable de façon tactile et une deuxième partie des
éléments structurels (2) étant plate et n'étant pas décelable de façon tactile, dans
lequel une partie de la première information chevauche partiellement la deuxième information
et les éléments structurels (5) de la première information, qui ne font pas partie
de la deuxième information sont des éléments structurels en filigrane en forme de
lignes ayant une largeur de ligne inférieure à 1 mm, et sont disposés en respectant
un repérage par rapport aux éléments structurels (2, 4) de la deuxième information,
dans lequel «repérage » signifie que les éléments structurels sont, dans une zone
de transition où ils sont contigus, sont exactement contigus ou directement contigus.
2. Support de données (14) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments structurels (3, 4, 5, 7) du genre en relief et décelables de façon tactile
présentent une teinte plus sombre que les éléments structurels (2, 22) plats non décelables
de façon tactile.
3. Support de données (14) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une partie des éléments structurels (2, 3) est de grande surface et une partie des
éléments structurels (4, 5, 7) est réalisée en filigrane.
4. Support de données (14) selon à la revendication 3, caractérisé en ce qu'une partie des éléments structurels (4, 5, 7) en filigrane est du genre d'un relief
et réalisée de façon à être décelable de façon tactile.
5. Support de données (14) selon au moins l'une des revendications 3 ou 4, caractérisé en ce qu'une partie des éléments structurels (3) de grande surface est du genre d'un relief
et réalisée de façon décelable de façon tactile.
6. Support de données (14) selon au moins l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les deux informations se contrastent et sont dissociées les unes des autres par un
contraste clair/sombre et/ou des éléments structurels (2, 3, 4, 5, 7) à grande surface
et à filigrane et présentant au moins un relief décelable de façon tactile dans des
zones partielles.
7. Support de données (14) selon au moins l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la première information est composée au moins partiellement d'éléments structurels
(3, 5, 7) du genre en reliefs, décelables de façon tactile.
8. Support de données (14) selon au moins l'une des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce la deuxième information est composée au moins en majeure partie d'éléments structurels
(2) plats, non décelables de façon tactile.
9. Support de données (14) selon la revendication 8, caractérisé en ce que les éléments structurels (2) plats sont délimités par les éléments structurels (4)
en filigrane, décelables de façon tactile.
10. Support de données (14) selon au moins l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'une partie des éléments structurels (3, 7) du genre en relief de la première information
fait simultanément partie de la deuxième information.
11. Support de données (14) selon au moins l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les éléments structurels présentent des éléments négatifs, réalisés sous la forme
de caractères alphanumériques et/ou de motifs.
12. Support de données (14) selon au moins l'une des revendications 1 à 11 avec la revendication
3, caractérisé en ce que les éléments structurels (4, 5, 7) en filigrane sont des lignes ayant une largeur
de ligne inférieure à 0,5 mm.
13. Support de données (14) selon au moins l'une des revendications 1 à 12 avec la revendication
3, caractérisé en ce que les éléments structurels (2, 3) de grande surface présentent une largeur de ligne
supérieure à 1 mm.
14. Support de données (14) selon au moins l'une des revendications 1 à 13 avec la revendication
6, caractérisé en ce que les informations contrastantes sont des informations alphanumériques et/ou des informations
d'image.
15. Un support de données (14) avec une image d'impression de sécurité (1), produite dans
un procédé par impression en héliogravure, dans un processus d'impression, présentant
au moins deux informations identifiables visuellement et composée de plusieurs éléments
structurels (2, 3, 7, 22) contrastant, disposés selon un repérage exact les uns par
rapport aux autres, une première partie des éléments structurels (3, 7) étant du genre
en relief et décelable de façon tactile et une deuxième partie des éléments structurels
(2, 22) étant plate et n'étant pas décelable de façon tactile, dans lequel une partie
de la première information chevauche partiellement la deuxième information, dans lequel
la zone (21, 22), dans laquelle les informations se chevauchent, présente une valeur
de teinte qui se distingue visuellement de celle des éléments structurels (3, 7, 2)
du genre en relief et de ceux plats, situés hors de la zone de chevauchement.
16. Support de données (14) selon la revendication 15, caractérisé en ce que les éléments structurels (3, 7) du genre en relief et décelables de façon tactile
présentent une teinte plus sombre que les éléments structurels (2, 22) plats non décelables
de façon tactile.
17. Un support de données (14) selon la revendication 15 ou 16, caractérisé en ce qu'une partie des éléments structurels (2, 3) est de grande surface et une partie des
éléments structurels (7) est réalisée en filigrane.
18. Support de données (14) selon à la revendication 17, caractérisé en ce qu'une partie des éléments structurels (7) en filigrane est du genre d'un relief et réalisée
de façon à être décelable de façon tactile.
19. Support de données (14) selon au moins l'une des revendications 17 ou 18, caractérisé en ce qu'une partie des éléments structurels (3) de grande surface est du genre d'un relief
et réalisée de façon décelable de façon tactile.
20. Support de données (14) selon au moins l'une des revendications 15 à 19, caractérisé en ce que les deux informations se contrastent et sont dissociées les unes des autres par un
contraste clair/sombre et/ou des éléments structurels (2, 3, 7, 22) à grande surface
et à filigrane et présentant au moins un relief décelable de façon tactile dans des
zones partielles.
21. Support de données (14) selon l'une des revendications 15 à 20 caractérisé en ce que la zone (21), dans laquelle des informations se chevauchent, n'est pas imprimée avec
le procédé en héliogravure.
22. Support de données (14) selon au moins l'une des revendications 1 à 21, caractérisé en ce que le support de données est un papier valeur, de préférence un billet de banque.
23. Plaque d'impression en héliogravure (8) pour réaliser une image d'impression de sécurité
(1) présentant au moins deux informations identifiables visuellement, composée d'une
pluralité d'éléments structurels (2, 3, 7, 22) contrastant, disposés les uns par rapport
aux autres selon un repérage exact, les éléments structurels (2, 3, 4, 5 7, 22)) se
présentant sous la forme de cavités (9, 10), ménagées dans la plaque d'impression
(8), et les cavités d'une première partie de ces éléments structurels (3, 7) présentant
une profondeur de gravure (b) si grande que les éléments structurels (7), après le
processus d'impression, se présentent sous forme de relief et sont décelables tactilement,
et les cavités de la deuxième partie des éléments structurels (2 22) présente une
profondeur de gravure (a) plus faible, de manière que les éléments structurels (2,
22)), après le processus d'impression, soient plats et ne puissent être décelés de
façon tactile , dans lequel une partie de la première information chevauche partiellement
la deuxième information, dans lequel a zone (21, 22) dans laquelle des informations
se chevauchent ne présente aucune profondeur de gravure.
24. Plaque d'impression selon la revendication 23, caractérisé en ce que la profondeur de gravure (d) de la première partie des éléments structurels est comprise
dans la fourchette de 40 µm à 200 µm, et celle de la deuxième partie est comprise
dans la fourchette de 10 µm à 40 µm.
25. Procédé de fabrication d'un support de données (14) avec une image d'impression de
sécurité (1)) présentant au moins deux informations identifiables visuellement, fabriquée
selon un procédé d'impression en héliogravure lors d'un processus d'impression et
composée d'une pluralité d'éléments structurels contrastant (2, 3, 4, 5, 7), ces éléments
structurels étant disposés les uns par rapport aux autres selon un repérage exact,
et une première partie de ces éléments structurels (2, 4, 5, 7) étant du genre en
relief et étant décelable de façon tactile, et une deuxième partie des éléments structurels
(2) étant plate et n'étant pas décelable de façon tactile, dans lequel une partie
de la première information chevauche partiellement la deuxième information et les
éléments structurels (5) de la première information, qui ne font pas partie de la
deuxième information sont des éléments structurels en filigrane en forme de lignes
ayant une largeur de ligne inférieure à 1 mm, et sont disposés en respectant un repérage
exact par rapport aux éléments structurels (2, 4) de la deuxième information, dans
lequel «repérage » signifie que les éléments structurels sont, dans une zone de transition
où ils sont contigus, sont exactement contigus ou directement contigus.
26. Procédé de fabrication d'un support de données (14) avec une image d'impression de
sécurité (1), produite dans un procédé par impression en héliogravure, dans un processus
d'impression, présentant au moins deux informations identifiables visuellement et
composée de plusieurs éléments structurels (2, 3, 7, 22) contrastant, dans lequel
ces éléments structurels sont disposés selon un repérage exact les uns par rapport
aux autres, une première partie des éléments structurels (3, 7) étant du genre en
relief et décelable de façon tactile et une deuxième partie des éléments structurels
(2, 22) étant plate et n'étant pas décelable de façon tactile, dans lequel une partie
de la première information chevauche partiellement la deuxième information, dans lequel
la zone (21, 22), dans laquelle les informations se chevauchent, présente une valeur
de teinte qui se distingue visuellement de celle des éléments structurels (3, 7, 2)
du genre en relief et de ceux plats, situés hors de la zone de chevauchement.
27. Procédé de fabrication d'un élément de sécurité composé d'une image d'impression de
sécurité (1), produite dans un procédé par impression en héliogravure, dans un processus
d'impression, présentant au moins deux informations identifiables visuellement et
composée de plusieurs éléments structurels (2, 3, 4, 5, 7) contrastant, dans lequel
ces éléments structurels sont disposés selon un repérage exact les uns par rapport
aux autres, une première partie des éléments structurels (3, 4, 5, 7) étant du genre
en relief et décelable de façon tactile et une deuxième partie des éléments structurels
(2) étant plate et n'étant pas décelable de façon tactile, dans lequel une partie
de la première information chevauche partiellement la deuxième information, et les
éléments structurels (5) de la première information, qui ne font pas partie de la
deuxième information sont des éléments structurels en filigrane en forme de lignes
ayant une largeur de ligne inférieure à 1 mm, et sont disposés en respectant un repérage
exact par rapport aux éléments structurels (2, 4) de la deuxième information, dans
lequel «repérage » signifie que les éléments structurels sont, dans une zone de transition
où ils sont contigus, sont exactement contigus ou directement contigus.
28. Procédé de fabrication d'un élément de sécurité composé d'une image d'impression de
sécurité (1), présentant au moins deux informations identifiables visuellement dans
un procédé par impression en héliogravure, dans un processus d'impression composée
de plusieurs éléments structurels (2, 3, 7, 22) contrastant, dans lequel ces éléments
structurels sont disposés selon un repérage exact les uns par rapport aux autres et
une première partie des éléments structurels (3, 7) étant du genre en relief et décelable
de façon tactile et une deuxième partie des éléments structurels (2, 22) étant plate
et n'étant pas décelable de façon tactile, dans lequel une partie de la première information
chevauche partiellement la deuxième information, dans lequel la zone (21, 22), dans
laquelle les informations se chevauchent, présente une valeur de teinte qui se distingue
visuellement de celle des éléments structurels (3, 7, 2) du genre en relief et de
ceux plats, situés hors de la zone de chevauchement.
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