[0001] Die Erfindung betrifft einen Kunststoffbehälter mit einrastbarem Deckel und mit am
oberen Randbereich des Behälters angeordneter Raste zur rastenden Aufnahme des Deckels,
wobei der Deckel den Behälterrand ober- und außenseitig umgibt und abdichtend an dem
Behälterrand anliegt.
[0002] Derartige Kunststoffbehälter werden zum Transport verschiedener Güter benutzt, insbesondere
auch im industriellen Bereich und im Lebensmittelbereich, und haben sich hierbei vielfach
bewährt. Beim Transport von Flüssigkeiten oder niedrig pasteusen Materialien besteht
jedoch nach wie vor das Problem einer ausreichenden Dichtigkeit der Kunststoffbehälter,
insbesondere auch beim Transport flüchtiger oder aus anderen Gründen kritischer Güter
wie beispielsweise bei Ölen oder Mineralölen, wobei diese Dichtigkeit gerade auch
bei äußeren Einwirkungen wie Schlägen oder Stößen oder beim Herabfallen des Kunststoffbehälters
zuverlässig erhalten bleiben soll. Diese hohen Anforderungen sind bei bisher bekannten
Kunststoffbehältern bisher nicht zufrieden stellend gelöst, so dass kritische Güter
zumeist noch in Blechbehältern transportiert werden.
[0003] Die WO 99/58412 beschreibt einen abdichtbaren Behälter mit Deckel und mit einer Mehrzahl
von kreisförmigen voneinander beabstandeten Flanschen, welche sich von der Behälteraußenseite
weiterhin auswärts erstrecken, und mit einer sich radial auswärts von der Unterseite
des am weitesten unten angeordneten Flansch erstreckenden Schürze, wobei der Deckel
einen äußeren Schenkel mit einer Vielzahl von kreisförmigen Rändern hat, welche mit
den beabstandeten kreisförmigen Flanschen des Behälters korrespondieren und über diese
zur Befestigung des Deckels aufschnappbar sind, wobei ferner der Deckel einen inneren
Schenkel aufweist, der an die Innenwandung des Behälters anlegbar ist. Des Weiteren
ist an der Unterseite des Deckels eine kreisförmige Rippe angeordnet, der mittlere
Bereich der Behälteroberkante ist mit einer Ringnut versehen und eine luftdicht abschließende
Dichtung wird durch Eingriff der ringförmigen Rippe in die Ringnut der Behälteroberkante
und Zusammenwirkung der ringförmigen Flansche mit den korrespondierenden Deckelrändern
bereitgestellt.
[0004] Die US 4,574,974 beschreibt einen Kunststoffbehälter mit Deckel, wobei an der Behälteröffnung
ein radial auswärts und ein radial einwärts gerichteter kreisförmiger Flansch vorgesehen
ist, um eine Tasche auszubilden, und wobei eine Mehrzahl von Verstärkungsrippen innerhalb
der Tasche zwischen dem Flansch und der Wandung zur Erhöhung der Steifigkeit der Behälteröffnung
einstückig angeformt ist.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kunststoffbehälter mit einrastbarem
Deckel zu schaffen, der den besonderen Anforderungen an die Dichtigkeit insbesondere
auch bei äußerer Krafteinwirkung zuverlässig genügt.
[0006] Die Aufgabe wird durch einen Kunststoffbehälter mit einrastbarem Deckel gelöst, bei
dem an dem Behälterrand auf der der Behälteroberkante zugewandten Seite der Raste
zwischen der Raste und der Behälteroberkante zumindest eine radial vorstehende und
sich zumindest über einen Teilumfang des Behälters erstreckende verstärkungsrippe
angeformt ist, die zusätzlich zu der Raste vorgesehen und der kein korrespondierender
Rastrand des Deckels zugeordnet ist, und dass Raste und Verstärkungsrippe an der Behälteraußenseite
angeordnet sind und von dem Deckel übergriffen werden. Die Verstärkungsrippe ist somit
zwischen der Raste und der Behälteroberkante angeordnet. Die Verstärkungsrippe kann
auf der der Raste gegenüberliegenden Behälterseite vorgesehen sein, vorteilhafterweise
ist sie auf derselben Behälterseite angeordnet. Vorteilhafterweise sind Raste und
Verstärkungsrippe an der Behälteraußenseite angeordnet und werden von dem Deckel übergriffen.
Durch die Verstärkungsrippe wird die Oberkante des Behälters und damit der Abdichtungsbereich
zwischen Behälter und Deckel zusätzlich stabilisiert. Unter einer Verstärkungsrippe
ist dabei eine solche Rippe zu verstehen, die zusätzlich zu einem Rastvorsprung vorgesehen
ist und der somit kein korrespondierender Rastrand des Deckels zugeordnet ist.
[0007] Die Verstärkungsrippe läuft vorzugsweise radial um den Behälter um, sie aber kann
auch unterteilt sein und aus mehreren z.B. segmentförmigen Verstärkungsbereichen bestehen,
die über den Umfang verteilt sind. Alternativ oder zusätzlich können auf der der Behälteroberkante
zugewandten oder auch der abgewandten Seite der Raste eine oder mehrere weitere Verstärkungsrippen
angeformt sein, die jeweils radial um den Behälter umlaufen können. Die Stärke, d.h.
Höhe und/oder Breite der verstärkungsrippe kann im Bereich der halben Wandstärke des
Behälters liegen, vorzugsweise im Bereich der Wandstärke oder darüber. Sie kann ggf.
auch geringer als die halbe Wandstärke sein, insbesondere wenn die Rippe strukturiert
ist, solange diese eine signifikante Verstärkung des oberen Behälterbereichs bedingt.
[0008] Vorzugsweise liegt der Deckel an der radial außen- bzw- innenliegenden Seite der
Verstärkungsrippe mit oder ohne Vorspannung an, wodurch seitlich auf den Deckel einwirkende
Kräfte unmittelbar von der Verstärkungsrippe aufgenommen werden. Die radiale Begrenzung
der Verstärkungsrippe kann hierzu einen ebenen Bereich aufweisen. Der Abstand zwischen
Verstärkungsrippe und Raste oder zwischen diesen kann zur Einrastung des Rastrandes
des Deckels ausgelegt sein, so daß der Deckel auf dem Behälter vorarretierbar ist.
[0009] Die Rastung des Deckels ist vorteilhafterweise auch nach einmaliger Öffnung des Behälters
unverändert wirksam, d.h. Rastbereich und Abdichtungsbereich sind nicht durch eine
Materialschwächung unterbrochen, die z.B. als Originalitätsverschluß dient und bei
dem der Deckelbereich teilweise oder vollständig zur Öffnung des Behälters zu entfernen
bzw. umzuklappen ist.
[0010] Der obere Rand des Behälters weist vorzugsweise einen radial nach außen vorstehenden,
nach unten gezogenen umlaufenden Randbereich auf, an dem z.B. ein Originalitätsverschluß
vorgesehen sein kann. Der umlaufende Randberecih schließt vorzugsweise radial auf
Höhe des Deckelrandes ab oder steht radial von diesem vor. Vorzugsweise ist der Rastrand
an dem umlaufenden Rand angeformt. Eine oberhalb der Raste angeformte, und vorzugsweise
nach außen weisende Verstärkungsrippe kann ebenfalls an dem umlaufenden Behälterrand
angeformt sein, wodurch dieser ebenfalls verstärkt wird, und/oder oberhalb des umlaufenden
Randbereichs unmittelbar an der Behälterwandung im Bereich der Behälteroberkante.
Durch den nach unten gezogenen, von der Behälterwand beabstandeten Randbereich wird
der Rastbereich kräftemäßig von dem Dichtbereich entkoppelt. Vorzugsweise ist die
Verstärkungsrippe an der Oberkante des umlaufendes Randes angeformt oder aber an der
Behälterwandung unmittelbar an der Behälteroberkante, ohne jeweils hierauf beschränkt
zu sein. So kann die Verstärkungsrippe auch jeweils in geringem Abstand von der Oberkante
des umlaufendes Randes bzw. des Behälterrandes angeordnet sein z.B. in einem Abstand
von einer oder einigen wenigen Wandstärken bzw. Stärken der Verstärkungsrippe.
[0011] Die Raste und die verstärkungsrippe können auch jeweils oberhalb des umlaufenden
Randes unmittelbar an der Behälterwand angeformt sein.
[0012] Vorzugsweise ist der nach unten gezogene umlaufende Randbereich an der Oberkante
des Behälters angesetzt, d.h. auf Höhe des Abdichtbereichs oder in einem Abstand von
wenigen Wandstärken von diesem, z.B. ein oder zwei wandstärken, ohne hierauf beschränkt
zu sein.
[0013] Vorzugsweise weist der Deckel eine nach außen weisende Abgleitschräge auf, die sich
an die Oberkante des Deckels oder an einen darunterliegenden Bereich desselben, vorzugsweise
an einen im wesentlichen vertikalen Abschnitt, anschließen kann. Die Abgleitschräge
kann unmittelbar oberhalb der Verstärkungsrippe, die oberhalb der Raste an der Behälteraußenwand
vorgesehen ist, angeordnet und von dieser geringfügig beabstandet sein. Die Abgleitschräge
kann radial nach außen mit dem Rastrand des Deckels abschließen oder über diesen hinausragen,
vorzugsweise erstreckt sie sich radial bis über von der Behälterwand nach außen vorspringende
Bereiche hinaus.
[0014] Der Behälter weist vorzugsweise einen radial nach außen vorstehenden, nach unten
gezogenen Randbereich auf, der unterhalb des auf den Behälter aufgesetzten Deckels
angeordnet ist und sich radial bis zum Deckel oder auch darüber hinaus erstreckt.
Dieser umlaufende Randbereich kann separat an der Behälterwand angeformt sein und
hierbei mit der Unterkante des den Rastrand aufweisenden umlaufenden Randbereichs
abschließen oder von diesem in der Höhe beabstandet sein. Vorzugsweise ist dieser
umlaufende Randbereich als Fortsetzung des die Rastung aufweisenden Randbereichs ausgebildet,
d.h. als nach unten und nach außen fortgesetzter Absatz. An diesem Bereich kann ein
entsprechender Originalitätsverschluß vorgesehen sein. Die Deckelunterkante kann mit
oder ohne Vorspannung auf diesem Randbereich aufsitzen oder ein geringes Spiel zu
diesem aufweisen, vorzugsweise derart, daß die Deckelunterkante nicht manuell untergriffen
werden kann. Dieser umlaufende Randbereich kann eine radiale Einschnürung zur teilweisen
oder vollständigen Aufnahme der Deckelunterkante aufweisen.
[0015] Der oder die umlaufende(n) Randbereich(e) kann(können) durch sich vertikal erstreckende
Rippen verstärkt sein, die innenseitig im Randbereich angebracht und mit der Behälteraußenwand
verbunden sein können. Die Versteifungsrippen weisen vorzugsweise nach unten eine
Aussparung bzw. Ausklinkung auf, wodurch der Randbereich eine gewisse Flexibilität
beibehält und als Knautschzone wirken kann.
[0016] Vorzugsweise ist der Abdichtbereich zwischen Behälter und Deckel mit einer umlaufenden
und ggf. separat ausgeführten Dichtung versehen, die bei aufgesetztem Deckel abdichtend
zwischen Behälter und Deckel angeordnet ist, wobei die Dichtung aus einem Material
höherer Elastizität als der des Deckels und des Eimers besteht, insbesondere aus einem
Gummimaterial.
[0017] Besonders bevorzugt ist es, wenn die flexible Dichtung einstückig an Behälter und/oder
Deckel angeformt ist. Hierdurch können Toleranzen, wie sie beim alternativ ebenfalls
möglichen manuellen Einlegen einer Dichtung auftreten können, vermieden werden und
die Dichtung ist auch bei äußerer Krafteinwirkung wie z.B. bei herabfallenden Behältern
stets unverrückbar an dem Bauteil angeordnet ist. Die Dichtung ist vorzugsweise durch
ein Spritzverfahren, z.B. im Spritzguß, angeformt, so daß Klebestellen oder dergleichen
vermieden werden. Das Anspritzen der Dichtung kann unmittelbar nachfolgend zu der
Formung des zugeordneten Gebindeteils im gleichen Werkzeug erfolgen, so daß besonders
geringe Fertigungs- und Passungstoleranzen eingehalten werden können.
[0018] Vorteilhafterweise ist die Dichtung am Deckel angeformt. Die Dichtung kann einen
im wesentlichen horizontal verlaufenden Abdichtbereich aufweisen, sie kann auch profiliert
sein, z.B. U- oder V-förmig. Es können ein oder auch zwei oder mehrere unterschiedliche
Dichtbereiche vorgesehen sein, die sich bezüglich ihrer Anlagebreite, die jeweils
linieförmig oder flächig sein kann, Materialstärke oder anderer Eigenschaften unterscheiden
können. Die Dichtbereiche können jeweils ineinander übergehen und/oder voneinander
radial oder axial beabstandet sein.
[0019] Durch die Anordnung der Verstärkungsrippe benachbart der flexiblen Dichtung ist der
Abdichtbereich des Behälters besonders stabilisiert.
[0020] Vorteilhafterweise ist die Dichtung in einer umlaufenden, zum Behälterrand hin offenen
Nut des Deckels angeordnet, wobei sich die Dichtung über die gesamte Breite der Nut
erstrecken kann und hierdurch gegen seitliche Verschiebung zusätzlich gesichert ist.
Die Seitenflanken der Nut können den Behälterrand innen- und außenseitig umgeben,
vorzugsweise jeweils mit geringem oder ohne seitlichem Spiel, ohne hierauf beschränkt
zu sein.
[0021] Die Dichtung weist vorzugsweise zwei benachbarte Dichtbereiche auf, die eine unterschiedliche
Neigung aufweisen und an Bereiche des Behälterrandes mit unterschiedlicher Neigung
abdichtend anlegbar sind. Die Dichtung kann hierzu insbesondere einen U-, V- oder
L-förmigen Querschnitt oder andere Profilierungen aufweisen, wobei die Dichtbereiche
an aufeinander zuweisenden Bereichen der Dichtung angeordnet sein können, ggf. aber
auch z.B. an einem konvexen Bereich.
[0022] Vorzugsweise weist die Dichtung im verschlossenen Zustand des Behälters einen im
wesentlichen horizontalen Bereich auf, der abdichtend an der Oberkante des Behälterrandes
anlegbar ist, und einen radial innenliegenden Bereich, der vorzugsweise abwärts geneigt
ist und an die Innenseite des oberen Behälterrandes dichtend anlegbar ist. Der abwärts
geneigte Dichtungsbereich kann sich bei aufgestelltem Behälter im wesentlichen vertikal
oder schräg geneigt erstrecken, wobei die beiden Dichtungsbereiche einen Winkel von
90°-135° oder mehr einschließen können. Vorzugsweise weist der Behälterrand ebenfalls
einen horizontalen Abdichtbereich und eine radial innenliegende Abschrägung bzw. Fase
zur Anlage des vertikal bzw. schräg angeordneten Dichtungsbereich auf, es sind jedoch
auch andere Ausgestaltungen möglich. Hierdurch werden auch bei seitlicher Krafteinwirkung
auf den Dichtungsbereich Kräfte stets im Bereich der flexiblen Dichtung aufgefangen,
so daß eine Auslaufsicherheit in hohem Maße gegeben ist.
[0023] Der Abdichtungsbereich kann eine oder mehrere zum Behälterrand vorstehende umlaufende
Dichtungsrippen aufweisen, die zur abdichtenden Anlage an dem korrespondierenden Bauteil,
z.B. dem Behälter, insbesondere der Behälteroberkante, kommt. Die Dichtungsrippe kann
sowohl bei einer flexiblen Dichtung vorgesehen sein, als auch dann, wenn der Abdichtbereich
durch einen Anlagebereich von Behälter und Deckel geschaffen wird, also z.B. aus dem
gleichen Material wie diese Bauteile besteht, ggf. auch aus einem anderen Material,
daß keine höhere Flexibilität als diese Bauteile haben muß. Der Anlagebereich ist
vorzugsweise eben; er kann sich horizontal erstrecken und z.B. die Behälteroberkante
darstellen.
[0024] Die Höhe der Dichtungsrippe ist unabhängig von der Materialwahl vorzugsweise kleiner
als die Wandstärke des angrenzenden Bauteils, z.B. des Behälters, vorzugsweise kleiner
als 1/2 oder 1/5 der Behälterwandstärke derselben oder kleiner, ohne hierauf beschränkt
zu sein. Insbesondere dann, wenn die Dichtungsrippe aus einem Material mit einer Steifigkeit
von in etwa der des Behältermaterials besteht, kann die Dichtungsrippe auch eine größere
Höhe aufweisen.
[0025] Die Breite des Abdichtbereichs, d.h. dessen radiale Erstrekkung, kann größer als
die Wandstärke des oberen Behälterrandes bemessen sein, z.B. ca. das 1,5 bis 3-fache,
ohne hierauf beschränkt zu sein. Dies gilt für flexible Dichtungen als auch für Abdichtbereiche
ohne erhöhte Flexibilität.
[0026] Der Behälterrand kann eben oder mit einer oder mehreren umlaufenden Rippen versehen
sein, die paarweise eine Nut ausbilden können, in die eine oder mehrere Dichtungsrippen
zumindest teilweise eingreifen. Die Dichtungsrippen können an verschiedenen Bereichen
der Dichtung vorgesehen sein, z.B. an einem horizontal und/oder einem vertikal bzw.
schräg angeordneten Bereich. Die Querschnitte der Dichtungsrippen mit dem umlaufenden
Nuten des Behälterrandes müssen nicht übereinstimmen, solange eine aureichende Dichtwirkung
erzielt wird. Der Querschnitt der Nut des Behälterrandes kann gleich oder kleiner
als der Querschnitt der Dichtungsrippe sein, so daß die Nut bei aufgesetztem Deckel
vollständig von der flexiblen Dichtrippe ausgefüllt ist. Der Nutquerschnitt kann auch
größer als der der eingreifenden Dichtungsrippen sein und hierbei z.B. einer seitlichen
Verschiebung derselben entgegenwirken, wozu auch lediglich ein Steg dienen kann. Der
die Nut begrenzende Steg oder Rand kann ebenfalls an der Dichtung abdichtend anliegen.
Gegebenenfalls können auch an dem Behälterrand eine oder mehrere Rippen vorgesehen
sein, die in hierfür vorgesehene Ausnehmungen der flexiblen Dichtung eingreifen. Insbesondere
können die miteinander zur Anlage kommenden Strukturierungen von Dichtung und Behälterrand,
die z.B. in ihrer Höhen und/oder Breite unterschiedlich sein können, inkompatibel
bzw. nicht komplementär sein, so daß Erhebungen der Dichtung nicht Vertiefungen des
Behälterrandes gegenüberliegen sondern mit Erhebungen des Behälterrandes zur Anlage
kommen, z.B. im Flankenbereich derselben. Hierdurch resultiert eine nichtkongruente
Verzahnung, die eine hohe und zuverlässige Dichtigkeit gewährleistet. Besteht die
Dichtungssrippe aus einem Material ausreichender Steifigkeit, z.B. dem Behältermaterial,
wird die Dichtungsrippe von einer vorzugsweise kongruenten Nut aufgenommen, in der
die Dichtungsrippe auch im Preßsitz angeordnet sein kann.
[0027] Die Dichtung weist vorzugsweise eine Höhe bzw. Stärke auf, so daß diese bei Kraftausübung
auf Behälter oder Deckel im Dichtungsbereich zugleich als Knautschzone dient, so daß
bei bestimmten Krafteinwirkungen eine Verformungen der starreren Deckel- bzw. Behälterbereiche
vermieden wird.
[0028] An dem der Behälteroberkante benachbarten und nach außen abfallenden Bereich der
Behälteraussenwand können radial nach außen vorspringende Stege angeformt sein, die
als umlaufende Rippen ausgeführt sein können, deren radiale Erstreckung kleiner ist
als die Behälterwandstärke. Diese Rippen können aus dem gleichen Material bestehen
wie die Behälterwandung und dienen im wesentlichen dazu, die Reibung beim Aufsetzen
des Deckels zu verringern, wobei sie nur eine untergeordnete Dichtungsfunktion haben,
die im wesentlichen von der flexiblen und komprimierbaren Dichtung wahrgenommen wird.
An dem Behälteraußenrand können auch zwei oder mehr derartiger umlaufender Rippen
angebracht sein. Die Rippen liegen bei aufgesetztem Deckel vorzugsweise spielfrei
aber ohne nennenswerte Vorspannung an, wodurch der Deckel im Bereich der Dichtung
exakt positioniert wird, oder sind mit geringem Spiel beabstandet, ohne hierauf beschränkt
zu ein.
[0029] Vorzugsweise weist der Deckel einen umlaufenden, von einer gegebenenfalls vorgesehenen
flexiblen Dichtung vertikal und/oder radial beabstandeten Bereich auf, der bei aufgesetztem
Deckel abdichtend an der Behälterinnenwand anliegt. Dieser Dichtungsbereich kann aus
demselben Material wie der Deckel bestehen. Der Abdichtungsbereich kann z.B. als nach
unten vorstehende Rippe oder auch als Stufenabsatz der Deckelunterseite ausgeführt
sein und ist vorzugsweise bei aufgesetztem Deckel oberhalb eines Absatzes der Behälterwandung
angeordnet. Der Abdichtbereich kann bei aufgesetztem Deckel auf dem Absatz aufsitzen,
aber auch von diesem beabstandet sein, vorzugsweise derart, daß bei aufgestapelten
weiteren Behältern oder bei äußerer Kraftausübung die Unterseite der Rippe bzw. des
Absatzes des Deckels an dem Behälterabsatz abstützt. Der Deckelbereich kann hierbei
linienförmig oder über eine vertikale Höhe abdichtend an einem sich vorzugsweise im
wesentlichen vertikal erstreckenden Behälterbereich anliegen, vorzugsweise auf Höhe
einer an der Behälteraußenseite angeordneten Verstärkungsrippe bzw. dem Rastrand.
[0030] Vorzugsweise ist die Verstärkungsrippe zumindest in etwa auf Höhe eines unmittelbar
an die Behälterinnenwand anlegbaren Bereichs des Deckels angeordnet. Der Deckelbereich
ist vorzugsweise als umlaufender Abdichtbereich ausgebildet. Der vertikale Abstand
der Verstärkungsrippe von dem Anlagebereich des Deckels an die Behälterinnenwand kann
im Bereich 0 bis 5 Behälterwandstärken, beipielsweise im Bereich von ungefähr 1 bis
2 Behälterwandstärken liegen, ohne hierauf beschränkt zu sein. Die verstärkungsrippe
kann hierbei ober- oder unterhalb oder genau auf Höhe des Anlagebereichs des Deckels
an der Behälterinnenwand vorgesehen sein.
[0031] Um die Zuverlässigkeit des Behälterverschlusses zu erhöhen, kann an der Behälterinnenwand
radial innenliegend zu der umlaufenden an der Deckelinnenseite angeformten stegartigen
oder umlaufenden Rippe ein bis über die Unterkante der Rippe nach oben vorstehender
Bereich vorgesehen sein. Hierzu können einzelne über den Umfang verteilte Vorsprünge
oder Stege vorgesehen sein, vorzugsweise ist dieser Bereich ebenfalls als umlaufende
Rippe ausgebildet. Die Höhe dieser Rippe, die eine Einwärtsverschiebung der Rippe
des Deckels verhindert, ist vorzugsweise kleiner als die Wandstärke des Behälters
bzw. der Deckelrippe, ohne hierauf beschränkt zu sein. Die nach oben vorstehenden
Bereiche des Behälters können geringfügig beabstandet oder mit oder ohne Vorspannung
seitlich an der Rippe des Deckels anliegen. Die Rippe des Deckels kann hierbei auch
im Preßsitz zwischen den radial innen und außen angrenzenden Behälterbereichen anordnenbar
sein.
[0032] Der Stufenabsatz der Behälterinnenwand, der unterhalb der Rippe bzw. eines Stufenabsatzes
des Deckels oder dergleichen angeordnet ist, kann in etwa auf Höhe der Raste oder
einer Verstärkungsrippe angeordnet sein bzw. im Abstand einer oder einiger weniger
Behälterwandstärken.
[0033] Der Deckel kann zur Stabilisierung des Dichtungsbereichs, vorzugsweise an dem zur
Behälterwand unmittelbar radial innenliegenden Bereich, mindestens einen radial nach
innenstehenden Vorsprung aufweisen, der an der Deckeloberseite angeformt sein kann.
Der oder die Vorsprünge können z.B. ringförmig oder kastenförmig, z.B. quader- oder
prismenförmig, oder stegförmig ausgebildet sein, ohne hierauf beschränkt zu sein.
Zur Stabilisierung der kasten- bzw. ringförmigen Vorsprünge können innenliegende versteifungsrippen
vorgesehen sein.
[0034] Vorteilhafterweise sind der oder die Vorsprünge mit ihrer Oberseite beabstandet von,
vorzugsweise oberhalb, des abdichtend an der Behälterinnenwand anliegenden Deckelbereichs
angesetzt, wobei der Ansatz in vertikaler Richtung praktisch punkt- oder linieförmig
sein kann. Der Querschnitt der Vorsprünge kann z.B. in Art eines schiefwinkeligen
Drei- oder Vierecks ausgeführt sein, wobei die Ober- und/oder Unterkante der Seitenwände
der Vorsprüng zum Behälterinneren abfallend ausgeführt sein können. Die radial innenliegende
Stirnwand der Vorsprünge kann vertikal oder geneigt verlaufen. Die Vorsprünge können
an der Oberkante des Deckels angeformt sein. Vorteilhafterweise ist die Oberkante
der Vorsprünge unterhalb der Deckeloberkante angesetzt, so daß ein weiterer Stufenabsatz
entsteht. Eine Anformung auf Höhe des Dichtbereichs der Behälterinnenseite, die zu
Materialspannungen bzw. Formänderungen z.B. aufgrund von Schrumpfungsvorgängen führen
können, werden hierdurch vermieden.
[0035] Vorteilhafterweise sind die zum Deckelzentrum gerichteten Vorsprünge derart ausgebildet,
daß auch sich vertikal erstrekkende Verbindungsflächen mit der umlaufenden Dichtungsrippe
in deren Dichtungsbereich weitestgehend oder vollständig vermieden werden, wie z.
B. in Form von Seitenflächen der Vorsprünge oder von stegartigen Vorsprüngen. Hierzu
können sich über einen größeren Umfangsbereich erstreckende Vorsprünge oder vorzugsweise
ein radial umlaufender Rand an der Deckelinnenseite vorgesehen sein. Die Seitenflächen
der Vorsprünge können hierbei in radialem Abstand von dem umlaufenden Dichtungsbereich
an der Oberseite der Vorsprünge angesetzt sein, so daß bei Betrachtung der Deckels
von der Unterseite her eine umlaufende Nut mit z.B. annähernd trapezförmigem oder
dreieckigem Querschnitt und nach innen gerichteten Verbreiterungen entsteht. Gegebenenfalls
können auch die Vorsprünge, insbesondere auch ein ringförmig umlaufender Vorsprung,
mit innenliegenden Rippen verstärkt sein, die dann vorzugsweise in radialem Abstand
von der an der Behälterinnenwand anliegenden Dichtungs- bzw. Abstützungsrippe enden
oder beabstandet von dem Dichtungsbereich dieser Rippe an dieser ansetzten.
[0036] Die Oberseite der Vorsprünge kann hierbei im wesentlichen horizontal an dem Deckelinnenrand
ansetzen, vorzugsweise mit einer Neigung von weniger als 15°, z. B. 5° zum Behälterinneren
abfallend.
[0037] Die die Behälteröffnung versperrende Deckelfläche kann auf Höhe oder unterhalb des
innenliegenden Dichtungsbereichs, vorzugsweise auf Höhe oder unterhalb des Rastrandes
angeordnet sein.
[0038] An dem Deckel kann eine Ausgußtülle angebracht sein, die vorzugsweise ca. auf ein
Viertel des Durchmessers der Deckelfläche angeordnet ist, wodurch sich eine praktische
Handhabung des Eimers beim Ausgießen einer Flüssigkeit ergibt.
[0039] Die Erfindung sei nachfolgend beispielhaft beschrieben und anhand der Figuren beispielhaft
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Teilansicht eines erfindungsgemäßen Behälters mit Deckel und gestapeltem weiteren
Behälter in Schnittdarstellung,
- Fig. 2
- eine Detailansicht eines Behälters mit Deckel nach Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Detailansicht eines Behälters nach Fig. 1 in Schnittdarstellung.
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf einen Behälter mit Deckel nach Fig. 1,
- Fig. 5
- ein Stapelschema von Deckeln nach Fig. 1,
- Fig. 6
- eine Detailansicht eines Behälters mit Deckel nach einer zweiten Ausführungsform,
- Fig. 7
- eine Detailansicht eines Behälters mit Deckel nach einer weiteren Ausführungsform,
- Fig. 8
- ein Stapelschema von Deckeln nach Fig. 7,
- Fig. 9
- eine Detailansicht eines Behälters einer weiteren Ausführungsform in Schnittdarstellung.
[0040] Fig. 1 zeigt einen spritzgegossenen Kunststoffeimer 1 mit aufgerastetem Deckel 2,
wobei an der die Außenwand 3 des Eimers abschließenden Oberkante 4 ein abgeflachter
Bereich vorgesehen ist. An der Oberkante 4 schließt sich ein umlaufender und radial
nach außen vorstehender Rand 5 an, an den ein nach außen vorstehender Rastrand 6 angeformt
ist, der von einem umlaufenden Rastrand 7 des Deckels mit einem hakenförmigen Vorsprung
untergriffen wird. Die miteinander rastend zum Angriff kommenden Bereiche von Deckel
und Eimer sind im wesentlichen horizontal und ohne Abrundung der Außenkanten ausgebildet,
so daß durch die entstehende Verhakung eine besonders sichere Verrastung gegeben ist.
Gegebenenfalls können die Rastränder von Eimer und Deckel auch nach außen hin abwärts
geneigt sein, wodurch die Verhakung verstärkt wird.
[0041] Der der Oberkante 4 des Eimers zugeordnete Bereich des Deckels 2 ist nut- bzw. rinnenförmig
ausgebildet, wobei die Außenflanke 8 der Nut 34 an den beiden vertikal beabstandeten
umlaufenden Rippen 9 des Eimers seitlich anliegt. Die radiale Erstreckung der Rippen
9 ist deutlich geringer als die Wandstärke des Eimers, hier ca. ein Drittel derselben.
Durch die abgerundete Oberkante der Rippe 9 und die geringe Breite der Rippen kann
auch bei seitlich eng an dem Eimerrand anliegendem Deckel dieser leicht auf den Eimer
aufgeschoben werden. Die Rippen 9 sind hier auf Höhe des Abschnittes 12 der Dichtung
angeordnet, wobei der Deckel auch bei Fehlen dieser Rippen mit geringer oder praktisch
ohne Vorspannung in dieser Höhe an der Außenwand des Eimers anliegen kann.
[0042] An dem horizontalen Nutgrund des Deckels und der radial innen angrenzenden Flanke
10 ist eine Dichtung aus einem elastischen und komprimierbaren Gummimaterial einstückig
angespritzt. Zur Verbesserung der Materialverbindung sind der Nutgrund sowie der Anlagebereich
der Gummidichtung an diesem mit kongruenten Erhöhungen und Vertiefungen ausgestattet.
Der der inneren Nutflanke 10 zugeordnete Dichtungsbereich 12 ist schräg zur Vertikalen
angeordnet, hier in einem Winkel von ca. 20°, wobei der Winkel auch Werte zwischen
5 und 45° annehmen kann, ohne hierauf beschränkt zu sein. Der geneigte Abschnitt 12
der Dichtung 11 liegt im aufgeschnappten Zustand des Deckels an der sich innenseitig
an die Eimeroberkante 4 anschließenden, nach innen abfallenden Schräge 13 an (siehe
auch Fig. 2,3), deren Neigung der der Anlagefläche des Abschnitts 12 der Dichtung
entspricht, ohne hierauf beschränkt zu sein. Durch diese besondere Ausgestaltung der
Dichtung ist der Eimer auch bei starken Krafteinwirkungen auf den Eimerrand sicher
abgedichtet. Auch der Deckelabschnitt, der den Abschnitt 12 der Dichtung radial innenseitig
umgibt, ist abgeschrägt ausgeführt.
[0043] Der umlaufende Rand 5 des Eimers ist auf Höhe der Oberkante 4 angesetzt ist, so daß
der von dem Rand 5 abgegrenzte Hohlraum 14 sich bis nahe an die Oberkante, d. h. bis
auf etwa eine Wandstärke, erstreckt. Der Bereich der Oberkante 4 des Eimers ist somit
ebenfalls als U-förmiges umlaufendes Profil gestaltet.
[0044] Der im wesentlichen vertikale Schenkel der U-förmigen Oberkante 4 geht nach außen
hin in eine Abschrägung 15 mit einem winkel von ca. 30° zur Horizontalen über, wodurch
ein stufenförmiger Absatz gebildet wird. Unterhalb dieses Absatzes ist der Rastrand
6 angeformt, wobei zwischen Rastrand und dem Absatz, hier auf Höhe des Absatzes, ein
radial umlaufender Verstärkungsrand 16 angeformt ist, der in diesem Beispiel nach
außen hin auf Höhe des Rastrandes 6 abschließt und eine diesem entsprechende Breite,
d. h. vertikale Erstreckung, aufweist. Die Unterkante des Verstärkungsrandes 16 ist
entsprechend der des Rastrandes 6 ausgebildet, so daß der Rastrand 7 des Dekkels auch
in der zwischen den Rändern 6 und 16 angeordneten Nut eingreifen kann, wozu auch die
Oberkante des Rastrandes 6 nach außen hin schräg abfällt. Der Deckelrand liegt somit
in vollständig aufgerastetem Zustand an der Außenkante des Rastrandes 6 und des Verstärkungsrandes
16 sowie den beiden Rippen 9 an, wobei zwischen Abschrägung 15 und der oberhalb dieser
angeordneten Abgleitschräge 17 des Deckels ein geringer Spalt vorgesehen ist. Die
Abgleitschräge 17 kann auch oberhalb der Unterkante des die Behälteroberkante umgebenden
Deckelrandes angeordnet sein, so daß ein nach unten in Richtung auf die Abschrägung
15 vorstehender Steg ausgebildet ist, der gegebenenfalls auch auf der Abschrägung
15 oder einem sich im wesentlichen horizontal erstreckenden Abschnitt derselben aufsetzen
kann.
[0045] Der umlaufende Rand 5 weist unterhalb des Rastrandes 7 einen umlaufenden Stufenabsatz
18 auf, der von dem Rastrand 7 auf bis über die Außenkante des Deckels 2 vorspringt,
wobei der Rastrand 7 auf dem Stufenabsatz 18 unter Vorspannung aufsitzen kann oder
zwischen Rastrand und Stufenabsatz auch ein Spalt vorgesehen sein kann. Der Stufenabsatz
18 weist einen Originalitätsverschluß 19 auf, nach dessen Entfernung der Rastrand
7 von unten manuell ergriffen und der Deckel abgezogen werden kann. Es können auch
mehrere nebeneinander angeordnete oder sich über einen größeren Umfang des Eimers
erstreckende Abreißlaschen vorgesehen sein. Gegebenenfalls kann ein Originalitätsverschluß
auch an dem Rastrand 7 angebracht sein. Es sei hier darauf hingewiesen, daß vorzugsweise
der Deckelbereich zwischen der die Dichtung aufnehmenden Nut und dem Rastrand keine
nennenswerte Materialschwächung aufweist, so daß zwischen der Rastverbindung und der
Dichtung 11 bzw. dem innerhalb des Eimers 1 angeordneten Bereich des Deckels eine
hohe Stabilität und damit auch hohe Dichtigkeit gegeben ist.
[0046] Innenliegend zu der Dichtung 11 weist der Deckel eine umlaufende Abdichtungsrippe
20 auf, die nur über einen Teilbereich ihrer Höhe abdichtend an der Eimerinnenwandung
anliegt, wobei der Abdichtbereich in diesem Beispiel das untere Ende der Rippe bildet,
das in etwa auf Höhe des Verstärkungsrandes 16 bzw. Rastrandes vorgesehen ist. Die
im wesentlichen vertikal nach unten vorstehende Rippe 20 ist auf Höhe eines nach außen
vorstehenden Absatzes 21 der Eimerinnenwand angeordnet und hierbei geringfügig vertikal
von diesem beabstandet. Bei geringer vertikaler Druckeinwirkung auf den Deckel setzt
die Rippe 20 auf den Absatz 21 auf. Ist die Abdichtfunktion der Rippe entbehrlich,
so können alternativ auch einzelne nach unten gerichtete stegartige Vorsprünge vorgesehen
sein. Der Absatz 21 wird nach innen von einem umlaufenden Rand 22 begrenzt, anstelle
dessen auch einzelne Vorsprünge vorgesehen sein können, wobei der Rand 22 über die
Unterkante der Rippe 20 vorsteht und eine einwärts gerichtete Bewegung der Rippe 20
verhindert. Die Rippe 20 kann auch zwischen dem Rand 22 und dem außen angrenzenden
Wandbereich des Eimers im Preßsitz aufgenommen werden. Der Adichtbereich der Rippe
20 wird dadurch ausgebildet, daß (siehe Fig. 2) die Rippe 20 leicht schräg nach außen
geneigt ist und so bemessem ist, daß bei abgenommenm Deckel ihre Unterkante 35 radial
außerhalb der Eimerinnenwandung zu liegen käme. Die Stärke der Unterkante entspricht
hier ca. der Rippenstärke, vorzugsweise mehr als 1/4 derselben, wobei sie hier leicht
konisch zuläuft. Hierdurch wird bei aufgesetztem Deckel sets eine Anlage unter radialer
Vorspannung mit der Behälterinnenwand erzielt. Der Überstand bei abgezogenem Deckel
ist hier kleiner als die Rippenstärke, und beträgt ca. 1/4 der Stärke der Unterkante.
[0047] An der Rippe 20 oberhalb des Abdichtbereichs ist radial innenliegend ein geringfügig
nach innen hin abfallender umlaufender Rand 23 angeformt, von dem segmentweise nach
innen gerichtete Abschrägungen 24 oder an Stellen verbreiterter Randweite im wesentlichen
vertikale Wandbereiche 25 angeformt sind, die in den horizontalen Deckelbereich 26
übergehen. Der Bereich 26 ist unterhalb des Rastrandes 6 angeordnet, wobei sein Außendurchmesser,
wie gezeigt, derart bemessen ist, daß eine Stapelung von Eimern möglich ist. Hierdurch
entstehen dreieckige Vorsprünge, die an einer trapezförmigen nach unten offenen Nut
angeformt sind.
[0048] Die Außenwand 3 des Eimers weist zur Ermöglichung einer verbesserten Kraftübertragung
bei gleichzeitiger Stapelbarkeit von Eimern ohne Deckel ineinander eine Konizität
bzw. Neigung nach außen von weniger als 3°, vorzugsweise 2° auf, wobei auch geringere
Neigungen möglich sind. Des weiteren ist, um die Kräfte bei gestapelten Eimern mit
Deckel im Randbereich besser abfangen zu können, der Abstand zwischen der dem Eimerzentrum
zugewandten Seite der Wand 25 der Vorsprünge und der gegenüberliegenden Außenwand
des Eimers 26 mit nur geringem Spiel bemessen, z. B. mit einem Abstand von weniger
als 2 mm, vorzugsweise 1 mm.
[0049] Wie aus den vergrößerten Darstellungen nach Fig. 2 und 3 hervorgeht, ist die Oberkante
4 des Eimerrandes mit zwei umlaufenden Rippen 36 versehen, die mit der Verzahnung
an der Unterseite der Dichtung 11 angreifen, wobei die nach unten vorstehenden Rippen
37 der Verzahnung der Dichtung teilweise mit den Rippen 33 der Eimeroberkante, z.B.
in deren Flankenbereich, zur Anlage kommen, wodurch eine seitliche Verschiebung der
Rippen 37 verhindert wird, teilweise neben den Rippen 33 in der zwischen diesen gebildeten
Nut oder außerhalb derselben satt aus der Behälterkante 4 aufliegen. Durch diese inkongruente
Ausbildung der beiden Strukturierungen wird eine hohe Dichtigkeit des Eimers erzielt.
[0050] Wie des weiteren aus der Figur hervorgeht, sind in dem Hohlraum 14 vertikale und
senkrecht zur Außenwand stehende Versteifungsrippen 38 vorgesehen, die nach unten
geöffnete Ausnehmungen 33 aufweisen, wobei der Scheitel der Ausnehmung zur Außenwand
des Eimers hin versetzt angeordnet ist.
[0051] Wie aus Fig. 4 hervorgeht ist der innenseitig der Eimerwand 3 angeordnete umlaufende
Rand 23 des Deckels mit Segmenten 28, 29 unterschiedlicher radialer Breite versehen,
wodurch sich ein wirksames Versteifungsprofil ergibt, um Kräfte auf den Dichtungsbereich
der Rippe 20 oder der Dichtung 11 aufzufangen. Die Umfangserstreckung der Bereiche
28, 29 beträgt ein Vielfaches deren Breite, so daß im wesentlichen kastenförmige Vorsprünge
entstehen. Die Abschrägungen 24 und vertikalen Wandbereiche 25 enden in gleichem Abstand
von der Eimerhauptachse, wobei die die Abschrägung 24 seitlich begrenzenden Bereiche
30 schräg zum Deckelumfang verlaufen.
[0052] In dem zentralen Bereich 26 des Deckels ist des weiteren ein verschließbarer Ausgießer
angeordnet, der ca. auf ein Viertel des Durchmessers des Eimers angeordnet ist.
[0053] Wie aus dem Stapelschema gemäß Fig. 5 hervorgeht, setzt die Unterkante des Rastrandes
7 des Deckels auf der Abgleitschräge 17 und die Unterkante 35 der Abdichtungsrippe
20 auf dem horizontalen Schenkel 31 der die Dichtung 11 aufnehmenden Nut 34 auf. Alternativ
oder zusätzlich kann auch die Unterkante des kastenförmigen Vorsprungs 32 auf der
Oberkante des Vorsprungs des darunter angeordneten Deckels aufsitzen.
[0054] Figur 6 zeigt einen Behälter mit Deckel, wobei im Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 der Abdichtungsbereich 39 zwischen Behälteroberkante 40 und Deckel 2 durch
Bereiche gebildet wird, die jeweils einen Teilbereich von Deckel und Behälter darstellen.
Die Behälteroberkante 40 wird von der umlaufenden Nut 34 des Deckels aufgenommen,
der Deckel kann den Behälterrand gegebenfalls auch nur außenseitig umgeben.
[0055] Auch hier sind an der horizontalen Behälteroberkante und an dem korrespondierenden
Anlagebereich des Deckels, hier an dem Nutgrund, nach oben bzw. unten vorstehende
einteilig angeformte Dichtungsrippen 41, 42 (jeweils zwei bzw. drei) vorgesehen, die
ebenfalls aus dem Behälter- bzw. Deckelmaterial bestehen. Die Dichtungsrippen 41,
42 sind derart angeordnet, daß sie teilweise aufeinander aufsetzen, teilweise auf
dem angrenzenden Anlagebereich des Abdichtbereichs zur satten Auflage kommen. Die
Breite des horizontalen Dichtungsbereichs 39 ist auch hier größer als die Behälterwandstärke
bemessen, und zwar ca. der 1,5 bis 2-fachen.
[0056] Die sich radial innen an den Abdichtungsbereich der Behälteroberkante anschließenden
Bereiche 13a, 13b von Deckel und Behälter fallen zum Behälterinneren schräg ab, hier
mit großer Steilheit von mehr als 60°, wobei Deckel und Behälter ein geringes Spiel
aufweisen aber auch aneinander anliegen können.
[0057] Ansonsten weist der Behälter mit Deckel nach diesem Ausführungsbeispiel die Merkmale
des ersten Ausführungsbeispiels auf, auf die hiermit Bezug genommen wird.
[0058] Fig. 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei welchem im Unterschied zu dem
nach Figur 6 nur an der Behälteroberkante Dichtungsrippen 41 vorgesehen sind und die
die Behälteroberkante 40 aufnehmende Nut 34 eben ausgeführt ist. Selbstverständlich
können ggf. auch nur an dem Anlagebereich des Dekkels Dichtungsrippen vorgesehen sein.
Die Dichtungsrippen 41 bestehen aus dem Behältermaterial und sind einstückig angeformt.
Die Behälteroberkante 40 wird hier von einem radial außenseitig angeordneten, umlaufenden
und nach unten vorspringenden Steg 43 umgeben, der an den radial nach außen vorstehenden
umlaufenden Rippen 9 des Behälter eng anliegt. Die den Nutgrund bildende horizontale
Deckelbereich 44 erstreckt sich radial nach außen über den Steg 43, so daß die Abgleitschräge
17 steiler gestellt ist als nach den vorhergehenden Ausführungsbeispielen. Zwischen
Steg 43 und Abgleitschräge 17 können Versteifungsrippen 45 vorgesehen sein.
[0059] Des weiteren sind an den an der Deckelinnenseite vorgesehenen Vorsprüngen 29 im wesentlichen
vertikale Versteifungsrippen 46 vorgesehen, die mit dem außenliegenden im wesentlichen
vertikalen und dem im wesentlichen horizonzalen Bereich der vorspringenden Segmente
29 verbunden sind und vor dem umlaufenden Dichtrand 20 enden. Die Versteifungsrippen
können auch bis zu dem Dichtrand 20 vorgezogen sein, wobei sie jedoch vorzugsweise
nicht linienförmig an dem Dichtrand anliegen, um Dichtungsfehler aufgrund von Schrumpfungen
zu vermeiden, insbesondere nicht auf Höhe des abdichtenden Anlagebereichs der Dichtrippe
an der Behälterinnenwand, oder mit einem vertikalen Bereich, dessen vertikale Erstreckung
deutlich kleiner ist als die vertikale Erstreckung der Versteifungsrippe auf Höhe
des innenliegendes Randes des Vorsprungs. Die derart ausgebildeten Versteifungsrippen
45 können entsprechende auch an einem innenliegenden umlaufenden Rand des Deckels
vorgesehen sein, der nicht in vor- und zurückspringende Bereiche zergliedert ist.
Der Deckelinnenbereich 49 ist dabei unterhalb der Unterkante der Abdichtungsrippe
angeordnet, wobei die Versteifungsrippen 46 vorzugsweise auf Höhe des Deckelinnenbereichs
oder unterhalb der Unterkante der Dichtrippe 20 an der innenliegenden Wand der Vorsprünge
bzw. des umlaufendes Randes ansetzen, ohne hierauf beschränkt zu sein.
[0060] Wie aus dem Stapelschema nach Fig. 8 hervorgeht können die Versteifungsrippen 45
gleichzeitig der Abstützung an dem darunter liegenden Deckel dienen und hierbei linien-
oder auch punktförmig auf der Oberseite der innenliegenden Vorsprünge 29 oder umlaufenden
Ränder aufliegen. Zusätzlich stützt sich der Deckel an dem darunterliegenden Deckel
mit dem unterhalb des Rastrandes nach unter vorspringenden Steg 47 an dem, die Abgleitschräge
17 umgebenden umlaufenden Wulst 48 ab. Die Dichtrippe 20 ist hierbei von dem benachbarten
Deckel beabstandet, sie kann sich gegebenenfalls ebenfalls an diesem abstützen.
[0061] Es versteht sich, daß das gezeigt Stapelschema auch für andere Ausführungen des Behälters
oder Deckels, insbesondere andere Ausführungeen der Abdichtbereichs an der Behälteroberkante,
realisierbar ist.
[0062] Figur 9 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Behälters, der eine Abwandlung des
Behälters nach Figur 1 darstellt. Gleiche Merkmale sind mit gleichen Bezugsziffern
versehen. der Unterschied zu dem Deckel nach Figur 1 besteht in der Anordnung der
Verstärkungsrippe 16, die hier unmittelbar an der Behälteraussenwand 3 angeordnet
ist. Auch nach diesem Ausführungsbeispiel liegt der aufgesetzte Deckel mit seiner
Innenseite seitlich an der Aussenseite der Verstärkungsrippe 16 an. Die Verstärkungsrippe
weist in etwa die Stärke der Behälterwand auf. Die verstärkungsrippe 16 steht radial
bis zur radialen Aussenfläche der Rippen 9 vor. Wenn auch diese Ausführungsform realisierbar
ist, so ist die Ausführungsform des Behälters nach Figur 1 besonders vorteilhaft,
da dort die Verstärkungsrippe den umlaufenden Rand 5 stabilisiert und mit dem wirkungsbereich
der Behälterwand mit der umlaufenden Rippe 20 besonders vorteihaft zusammenwirkt.
Bezugszeichenliste
[0063]
- 1
- Eimer
- 2
- Deckel
- 3
- Außenwand
- 4
- Oberkante
- 5
- Rand
- 6, 7
- Rastrand
- 8
- Außenflanke
- 9
- Rippe
- 10
- Flanke
- 11
- Dichtung
- 11a
- Dichtungsrippe
- 12
- vertikaler Abschnitt
- 13a, 13b
- abgeschrägter Bereich
- 14
- Hohlraum
- 15
- Abschrägung
- 16
- Versteifungsrand
- 17
- Abgleitschräge
- 18
- Stufenabsatz
- 19
- Originalitätsverschluß
- 20
- Abdichtungsrippe
- 21
- Absatz
- 22
- Rand
- 23, 24
- Abschrägung
- 25
- Wand
- 26
- Bereich
- 27
- Außenwand
- 28, 29
- Segment
- 30
- Bereich
- 31
- horizontaler Schenkel
- 32
- Unterkante
- 33
- Ausnehmung
- 34
- Nut
- 35
- Unterkante
- 36, 37, 38
- Rippe
- 39
- Abdichtungsbereich
- 40
- Behälteroberkante
- 41, 42
- Dichtungsrippen
- 43
- Rand
- 44
- Deckelbereich
- 45, 46
- Versteifungsrippen
- 47
- Steg
- 48
- Wulst
- 49
- Deckelinnenbereich
1. Kunststoffbehälter (1) mit einrastbarem Deckel (2) und mit einer Behälteroberkante
(4) und am oberen Randbereich des Behälters angeordneter Raste (6) zur rastenden Aufnahme
des Deckels (2), wobei der Deckel (2) einen mit dem oberen Randbereich des Behälters
(1) abdichtend zur Anlage kommenden Bereich aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Behälterrand auf der der Behälteroberkante (4) zugewandten Seite der Raste
(6) zwischen der Raste (6) und der Behälteroberkante (4) zumindest eine radial vorstehende
und sich zumindest über einen Teilumfang des Behälters erstreckende Verstärkungsrippe
(16) angeformt ist, die zusätzlich zu der Raste (6) vorgesehen und der kein korrespondierender
Rastrand des Deckels (2) zugeordnet ist, und dass Raste (6) und Verstärkungsrippe
(16) an der Behälteraußenseite angeordnet sind und von dem Deckel (2) übergriffen
werden.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine radial um den Behälter umlaufende Verstärkungsrippe (16) oberhalb
der Raste (6) vorgesehen ist.
3. Behälter nach Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter an seinem oberen Randbereich einen radial nach außen vorstehenden, nach
unten gezogenen umlaufenden Randbereich (5) aufweist, an dem die Raste (6) angeformt
ist.
4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Verstärkungsrippe (16) an dem radial nach außen vorstehenden, nach
unten gezogenen umlaufenden Randbereich (5) und/oder oberhalb des umlaufenden Randbereichs
(5) unmittelbar an der Behälterwand (3) angeordnet ist.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (2) an der radial außen liegenden Seite der an der Behälteraußenwand vorgesehenen
verstärkungsrippe (16) anliegt.
6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abdichtbereich zwischen Behälter (1) und Deckel (2) mit einer umlaufenden Dichtung
(11) aus einem Material höherer Elastizität als der des Behälters (1) und/oder Deckels
(2) versehen ist.
7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (11) einstückig an Behälter (1) und/oder Deckel (2) angeformt ist.
8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (2) eine die Oberkante (4) des Behälters (1) aufnehmende umlaufende Nut
(34) aufweist und dass die Dichtung (11) in der Nut (39) angeordnet ist.
9. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (11) zwei beabstandete Dichtbereiche (11, 12) aufweist, die eine unterschiedliche
Neigung zur Behälterhauptachse aufweisen, und dass der Behälter (1) und/oder Deckel
(2) Bereiche (4, 13) zur abdichtenden Anlage der Dichtungsbereiche aufweist.
10. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Abdichtungsbereich von Behälter (1) und Deckel (2) mindestens eine zum korrespondierenden
Bauteil (1, 2) des Abdichtbereichs hin vorstehende umlaufende Dichtungsrippe (37)
vorgesehen ist, die abdichtend an dem korrespondierenden Bauteil (1, 2) anlegbar ist.
11. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an dem der Behälteroberkante (4) benachbarten außen liegenden Bereich radial nach
außen vorstehende Stege (9) angeformt sind, deren radiale Erstreckung kleiner ist
als die Behälterwandstärke.
12. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (2) einen umlaufenden Bereich (20) aufweist, der abdichtend unmittelbar
an die Behälterinnenwand anlegbar ist.
13. Behälter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der abdichtende Deckelbereich als von der Deckehsnterseite nach unten vorstehende
umlaufende Rippe (20) ausgeführt ist.
14. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass an der Behälterinnenwand radial innen liegend zu der umlaufenden Rippe (20) ein bis
über die Unterkante der Rippe (20) nach oben vorstehender Bereich (22) vorgesehen
sind.
15. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsrippe (16) zumindest in etwa auf Höhe eines unmittelbar an der Behälterinnenwand
anlegbaren Bereichs (20) des Deckels (2) angeordnet ist.
16. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (2) radial einwärts der Behälterinnenwand (3) mindestens einen sich in
Richtung auf die Behälterhauptachse erstreckenden, an der Deckeloberseite angeformten
Vorsprung (25, 29) aufweist.
17. Behälter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Vorsprung (25, 29) mit seiner Oberseite vertikal beabstandet
von dem abdichtend an der Behälterinnenwand anliegenden Bereich (20) des Deckels angesetzt
ist.
18. Behälter nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Vorsprung als radial an der Innenseite des Deckels umlaufender
Rand (25) ausgebildet ist.
1. Plastic container (1) with a snap lid (2), the container having a top edge (4) and
a snap element (6) provided on an upper egde area of the container for the lid (2)
to snap onto, where the lid (2) has an area that comes into tight and sealing contact
with the upper egde area of the container (1), characterized in that the container edge on the side of the snap element (6) facing the top edge (4) of
the container between the snap element (6) and the top edge (4) is provided with at
least one integrally moulded reinforcing rib (16) projecting radially and extending
over at least a segment of the circumference of the container, the reinforcing rib
(16) is provided in addition to the snap element (6) without being associated with
a corresponding snap element of the lid (2), and that snap element (6) and reinforcing
rib (16) are arranged at the outside of the container and are covered by the lid (2).
2. Container as per Claim 1, characterized in that at least one reinforcing rib (16) running circumferentially around the container
is provided above the snap element (6).
3. Container as per Claim 1 or 2, characterized in that the upper region of the container has an outwardly protruding downward-facing, circumferential
collar region (5) at which the snap element (6) is moulded.
4. Container as per Claim 3, characterized in that at least one reinforcing rib (16) is located on the circumferential collar region
(5) projecting radially outward and facing downward and/or the reinforcing rib is
located above the circumferential collar region (5) right on the container wall.
5. Container as per one of Claims 1 to 4, characterized in that the lid (2) rests on the radially terminating side of the reinforcing rib (16) provided
at the wall of the container.
6. Container as per one of Claims 1 to 5, characterized in that the sealing region between the container (1) and the lid (2) is provided with a
circumferential seal (11) made of a material of greater elasticity than that of the
container (1) and/or the lid (2).
7. Container as per one of Claims 1 to 6, characterized in that the seal (11) is integrally moulded on at least one of the container (1) and/or the
lid (2).
8. Container as per one of Claims 1 to 7, characterized in that the lid (2) has a circumferential groove (34) to receive the top edge (4) of the
container (1) and that the seal (11) is located in the groove (34).
9. Container as per one of Claims 1 to 8, characterized in that the seal (11) has two sealing regions (11, 12) spaced apart that are at different
angles to the main axis of the container, and that the container (1) and/or the lid
(2) are provided with regions (4, 13) to be in tight contact of cooresponding areas
of the seal.
10. Container as per one of Claims 1 to 9, characterized in that the sealing region of the container (1) and lid (2) is provided with at least one
circumferential sealing rib (37) projecting towards the corresponding component (1,
2) of the sealing region, the sealing rib (37) can be arranged in tight contact to
the corresponding component.
11. Container as per one of Claims 1 to 10, characterized in that at least one web (9) projecting radially outward is integrally moulded on the outside
area adjacent to the top edge (4) of the container, whose radial extension is less
than the container wall thickness.
12. Container as per one of Claims 1 to 11, characterized in that the lid (2) has a circumferential area (20) that directly and tightly contacts the
inside wall of the container.
13. Container as per Claim 12, characterized in that the circumferential area is designed as a circumferential rib (20) projecting downward
from the underside of the lid.
14. Container as per one of Claims 1 to 13, characterized in that an area (22) projecting upwards beyond the bottom edge of the rib (20) is provided
on the inside wall of the container radially inward relative to the circumferential
rib (20).
15. Container as per one of Claims 1 to 14, characterized in that the reinforcing rib (16) is located at least substantially at the height of an area
(20) of the lid (2) that directly contacts the inside wall of the container.
16. Container as per one of Claims 1 to 15, characterized in that the lid (2) is provided radially inwards from the inside wall (3) of the container
with at least one projection (25, 29) integrally moulded on the top side of the lid
and extending towards the main axis of the container.
17. Container as per Claim 16, characterized in that the top side of at least one projection (25, 29) is spaced vertically away from the
area (20) of the lid in tight contact with the inside wall of the container.
18. Container as per Claim 16 or 17, characterized in that the at least one projection is designed as a radial edge (25) running circumferentially
around the inside of the lid.
1. Réceptacle (1) en matière plastique avec couvercle (2) à enclenchement et présentant
une arête supérieure (4) et un cran (6) agencé sur la région de bord supérieure du
réceptacle, destiné à la fixation du couvercle par enclenchement, ledit couvercle
(2) comprenant une région qui vient en appui de façon étanche contre la région de
bord supérieure du réceptacle (1), caractérisé en ce qu'il est prévu au moins une nervure de renforcement (16) formée sur le bord du réceptacle
et du côté du cran (6) tourné vers l'arête supérieure (4) du réceptacle, entre le
cran (6) et l'arête supérieure (4) du réceptacle, ladite nervure de renforcement (16)
étant en saillie radiale et s'étendant au moins sur une partie de la périphérie du
réceptacle, nervure qui est prévue en supplément au cran (6) et à laquelle n'est associé
aucun bord d'enclenchement du couvercle (2), et en ce que le cran (6) et la nervure de renforcement (16) sont agencés sur la face extérieure
du récipient et sont coiffés par le couvercle (2).
2. Réceptacle selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins une nervure de renforcement (16) périphérique radiale autour
du réceptacle au-dessus du cran (6).
3. Réceptacle selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le réceptacle comporte au niveau de sa région supérieure une région de bord (5) périphérique
en saillie radialement vers l'extérieur et tirée vers le bas, sur laquelle est formé
le cran d'enclenchement (6).
4. Réceptacle selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins une nervure de renforcement (16), agencée sur la région de bord
périphérique (5) en saillie radiale vers l'extérieur et tirée vers le bas, et/ou au-dessus
de la région de bord périphérique (5) immédiatement sur la paroi (3) du réceptacle.
5. Réceptacle selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le couvercle (2) repose contre le côté, situé radialement à l'extérieur, de la nervure
de renforcement (16) prévue sur la paroi extérieure du réceptacle.
6. Réceptacle selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la région d'étanchement entre le réceptacle (1) et le couvercle (2) est pourvue d'un
joint périphérique (11) en un matériau présentant une plus forte élasticité que celui
du réceptacle (1) et/ou du couvercle (2).
7. Réceptacle selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le joint (11) est moulé d'une seule pièce sur le réceptacle (1) et/ou sur le couvercle
(2).
8. Réceptacle selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le couvercle (2) comporte une gorge (34) périphérique qui reçoit l'arête supérieure
(4) du réceptacle (1), et en ce que le joint (11) est agencé dans la gorge (34).
9. Réceptacle selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le joint (11) comprend deux zones d'étanchement (11, 12) écartées, qui présentent
une inclinaison différente par rapport à l'axe principal du réceptacle, et en ce que le réceptacle (1) et/ou le couvercle (2) comportent des régions (4, 13) destinées
à venir en contact étanche avec les zones d'étanchement.
10. Réceptacle selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que, au niveau de la région d'étanchement du réceptacle (1) et du couvercle (2), il est
prévu au moins une nervure d'étanchement périphérique (37) qui dépasse vers le composant
correspondant (1,2) de la région d'étanchement et qui est susceptible de s'appliquer
de façon étanche contre le composant correspondant (1, 2).
11. Réceptacle selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que, dans la région extérieure voisine de l'arête supérieure (4) du réceptacle, sont
formées des barrettes (9) en saillie vers l'extérieur, dont l'extension radiale est
plus petite que l'épaisseur de paroi du réceptacle.
12. Réceptacle selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le couvercle (2) comprend une région périphérique (20) susceptible de s'appliquer
de façon étanche directement contre la paroi intérieure du réceptacle.
13. Réceptacle selon la revendication 12, caractérisé en ce que la région d'étanchement du couvercle est réalisée sous la forme d'une nervure périphérique
(20) qui dépasse vers le bas depuis la face inférieure du couvercle.
14. Réceptacle selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que, sur la paroi intérieure du récipient et radialement à l'intérieur de la nervure
périphérique (20), est prévue une région (22) en saillie vers le haut jusqu'au-delà
de l'arête inférieure (35) de la nervure (20).
15. Réceptacle selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que la nervure de renforcement (16) est agencée au moins approximativement à la hauteur
d'une région (20) du couvercle (2) susceptible d'être appliquée directement contre
la paroi intérieure du réceptacle.
16. Réceptacle selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que le couvercle (2) comporte, radialement à l'intérieur de la paroi intérieure (3) du
réceptacle, au moins une saillie (25,29) formée sur la face supérieure du couvercle
et s'étendant en direction de l'axe principal du réceptacle.
17. Réceptacle selon la revendication 16, caractérisé en ce que le ladite au moins une saillie (25, 29) est posée de sorte que sa face supérieure
soit verticalement écartée de la région (20) du couvercle appliquée de façon étanche
contre la paroi intérieure du réceptacle.
18. Réceptacle selon l'une ou l'autre des revendications 16 et 17, caractérisé en ce que ladite au moins une saillie est réalisée sous la forme d'une bordure (25) périphérique
radiale sur la face intérieure du couvercle.