| (19) |
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(11) |
EP 1 269 093 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.09.2005 Patentblatt 2005/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.02.2001 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/002079 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/073361 (04.10.2001 Gazette 2001/40) |
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| (54) |
KÄLTEGERÄT
REFRIGERATION DEVICE
APPAREIL FRIGORIFIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
| (30) |
Priorität: |
28.03.2000 DE 10015424
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.2003 Patentblatt 2003/01 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KAISER, Mario
73550 Waldstetten (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 656 182 GB-A- 702 906 US-A- 5 040 856
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EP-A- 0 780 645 US-A- 2 312 325
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 013, no. 462 (M-881), 19. Oktober 1989 (1989-10-19)
& JP 01 181604 A (MATSUSHITA REFRIG CO LTD), 19. Juli 1989 (1989-07-19)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Kältegerät, wie einen Kühlschrank, eine Kühl- und Gefrierkombination
oder dergleichen, mit einem wärmeisolierenden Gehäuse, innerhalb welchem ein Kühlraum
mit wenigstens einem schubladenartig geführten Ablagefach vorgesehen ist, das eine
Tür aufweist und das an seinen beiden Längsseiten anhand von zumindest annähernd paarweise
einander gegenüberliegend angeordneten Laufrollen bewegbar abgestützt ist, wobei am
Ablagefach angeordnete, in Einschubrichtung des Ablagefaches voraneilende Laufrollen
und ortsfest zumindest annähernd im Nahbereich der Zugangsöffnung zum Kühlraum angeordnete
Laufrollen vorgesehen sind, von denen sich jede an einer entsprechend zugeordneten
Führungsbahn rollend abstützt.
[0002] Ein Kältegerät gemäß dem Oberbegriff vom Anspruch 1 ist aus EP0780645 bekannt.
[0003] Bei Kühlgeräten ist es bekannt, Kältefächer mit schubladenartig geführten Ablagefächern
auszustatten; an deren Frontseite eine Tür zum Verschließen des Kältefaches vorgesehen
ist. Diese schubladenartig herausziehbaren Ablagefächer haben sich besonders im Hinblick
auf ihre Beschickung mit Kühlgut als kundenfreundlich erwiesen. Jedoch ist bei den
bekannten Ablagefächern dieser Art das Problem zutage getreten, dass sich das schubladenartige
Ablagefach bei einem Auszugsweg von ca. 50 % selbsttätig ganz öffnet. Bei diesem Öffnungsvorgang
kann es darüber hinaus vorkommen, dass das Ablagefach in Öffnungsrichtung verhältnismäßig
stark beschleunigt wird und mit der dabei erreichten Endgeschwindigkeit gegen einen
Endanschlag fährt und hierbei ein unangenehmes Anschlaggeräusch verursacht. Darüber
hinaus besteht bei diesem Fahren gegen den Endanschlag die Gefahr, dass das in das
Ablagefach eingestellte Kühlgut gegeneinander schlägt oder durcheinander fällt und
somit u. U. Schaden nimmt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Kältegerät gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1 mit einfachen konstruktiven Maßnahmen die Nachteile des Standes der
Technik zu vermeiden.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass wenigstens eine der Führungsbahnen
zwei sich aneinander anschließende schräge Ebenen unterschiedlicher Länge aufweist,
welche an der Anschlussstelle einen Scheitel bilden, wobei die bezüglich des Scheitels
länger ausgeführte schräge Ebene eine vortreibende Kraft auf das Ablagefach zum Kühlraum
ausübt.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wenigstens einer der Führungsbahnen teilt
sich der durch sie bestimmte Auszugsweg des Ablagefaches in zwei unterschiedlich lange,
durch rampenartige Schrägen gebildete Wegabschnitte, von denen erst nach Überwindung
des längeren Wegabschnittes ein definiertes selbsttätiges Öffnen in seine Endstellung
mit einer definierten und verkürzten Beschleunigungsstrecke bewirkt ist. Durch das
gezielt herbeigeführte Öffnen des Ablagefaches bis zu dessen Endanschlag tritt eine
für das Ablagefach zumindest im wesentlichen vorbestimmbare Endgeschwindigkeit auf,
welche aufgrund der Wegverkürzung deutlich unter der Endgeschwindigkeit liegt, welche
bei nach dem Stand der Technik geführten schubladenartigen Ablagefächern auftritt.
Darüber hinaus wird durch die unterschiedliche Längenbemessung der schrägen Ebenen
erreicht, dass das Ablagefach in den überwiegenden Öffnungsfällen wieder selbsttätig
und somit für das Kältegerät energetisch günstig, wieder in seine Schließstellung
bewegt wird, wobei die Schließgeschwindigkeit des Ablagefaches auf besonders einfache
Weise durch die Schrägstellung der längeren Führungsbahn und deren Länge beeinflusst
werden kann. Ferner bewirkt die scheitelähnliche, eine Umkehrung bewirkende Anbindung
der beiden schrägen Ebenen, dass der Bedienperson des Ablagefaches verhältnismäßig
deutlich das Überschreiten des als Umkehrpunkt dienenden Scheitels signalisiert ist
und somit die Bedienperson einen deutlichen Hinweis dafür kriegt, bei welcher Öffnungsstellung
des Ablagefaches entweder dieses wieder in seine Schließstellung oder aber in seine
Öffnungsstellung gezwängt wird.
[0007] Besonders sicher in jedem Beladungszustand des Ablagefaches ist ein gezieltes Öffnen
und Schließen anhand der in Form von schrägen Ebenen ausgeführten Führungsbahnen erreicht,
wenn nach einer bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen
ist, dass die aneinander anschließenden schrägen Ebenen an zwei zur Abstützung von
höhengleich angeordneten Laufrollen dienenden Führungsbahnen vorgesehen sind.
[0008] Gemäß einer nächsten bevorzugten Ausführungsform bei einem Kältegerät mit an den
Seitenwänden des Kühlraumes vorgesehenen Führungsbahnen, welche mit einer zahnstangenartigen
Verzahnung versehen sind, in welche zwei wenigstens annähernd starr miteinander gekoppelte,
einander zumindest achsengleich gegenüberliegende, mit einer Außenverzahnung gleichen
Teilkreisdurchmessers versehene Laufrollen sich abwälzen, die durch die voraneilenden
Laufrollen gebildet sind, ist vorgesehen, dass die beiden schrägen Ebenen an seitlich
am Ablagefach angeordneten Führungsbahnen vorgesehen sind.
[0009] Durch die Anordnung der Führungsbahnen am Ablagefach sind diese sowohl hinsichtlich
der Länge als auch der Neigung der schrägen Ebenen besonders einfach und zielgerichtet
auf das jeweilige Ablagefach im Hinblick auf dessen Auszugsweg und dessen Fassungsvermögen
abzustimmen.
[0010] Fertigungstechnisch besonders einfach herzustellen sind die aus den unterschiedlich
langen schrägen Ebenen zusammengesetzten Führungsbahnen, wenn nach einer weiteren
vorteilhaften Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, dass
die Führungsbahnen mit unterschiedlich langen schrägen Ebenen am Ablagefach an dessen
seitlichen Längsseiten, an der Unterseite von holmartig ausgebildeten Tragelementen
angeordnet sind.
[0011] Besonders gleichförmig ist die durch die schrägen Ebenen bewirkte Bewegung des Ablagefaches,
wenn nach einer nächsten bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung
vorgesehen ist, dass die schrägen Ebenen bezüglich einer horizontalen zumindest im
wesentlichen denselben Anstellwinkel aufweisen.
[0012] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist
vorgesehen, dass der kürzer ausgeführten schrägen Ebene ein zumindest annähernd horizontal
angeordneter Führungsabschnitt nachgeschaltet ist.
[0013] Durch den unmittelbaren Anschluss des horizontalen Führungsabschnittes an die die
vollständige Öffnung des Ablagefaches nach Überschreiten des Scheitels herbeiführenden
kürzeren schrägen Ebene ist für das in Öffnungsrichtung durch die schräge Ebene betätigte
Ablagefach an der Führungsbahn ein Auslaufweg für die sich auf der Führungsbahn abstützende
Laufrolle geschaffen, wodurch eine Beschleunigung des Ablagefaches bis zu dem seinen
Auszugsweg begrenzenden Endanschlag vermieden ist, so dass die selbsttätige Öffnungsbewegung
zumindest weitestgehend geräuschlos abläuft.
[0014] Besonders zweckmäßig ist die Länge der schrägen Ebenen bestimmt, wenn nach einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist,
dass die aneinander anschließenden schrägen Ebenen und der horizontale Führungsabschnitt
zumindest im wesentlichen den Auszugsweg des Ablagefaches definieren.
[0015] Entsprechend einer nächsten bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung
ist vorgesehen, dass die längere schräge Ebene eine Länge im Bereich zwischen 50 %
bis 90 % aber vorzugsweise 80 % des Auszugsweges des Ablagefaches aufweist.
[0016] Durch eine derartige Längenaufteilung zwischen der kürzeren schrägen Ebene und der
längeren schrägen Ebene ist einerseits in den überwiegenden Fällen der Bedienung des
erfindungsgemäßen Ablagefaches sichergestellt, dass dieses nach einem Öffnungsvorgang
selbsttätig in seine Schließposition bewegt wird. Andererseits ist durch die ungleiche
Längenaufteilung zwischen der kürzeren und längeren schrägen Ebene zugunsten von letzterer
der Vorzug erreicht, dass einer Bedienperson beim Bewegen des Ablagefaches von seiner
Offen- und seine Schließstellung nach Überwindung der kurz ausgelegten kürzeren schrägen
Ebene eine Unterstützung der Schließbewegung durch die längere schräge Ebene beim
Schließen des Ablagefaches erfährt.
[0017] Besonders sicher innerhalb des die Offenstellung des Ablagefaches definierenden horizontalen
Führungsabschnittes gehalten ist das schubladenartig geführte Ablagefach, wenn nach
einer letzten bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen
ist, dass am Übergang zwischen der kürzeren schrägen Ebene und dem horizontalen Führungsabschnitt
eine Rast vorgesehen ist.
[0018] Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung anhand von zwei in der Zeichnung
vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- in vereinfachter schematischer Darstellung in einem ersten Ausführungsbeispiel den
unteren Abschnitt eines Mehrtemperaturen-Haushaltskühlgerätes in Seitenansicht, mit
einem eine Tür aufweisenden, schubladenartig anhand von Laufrollen geführt bewegbarem
Ablagefach, an dessen seitlichen Holmen an der Unterseite aus zwei unterschiedlich
langen schrägen Ebenen gebildete Führungsbahnen vorgesehen sind,
- Fig. 2
- das Ablagefach mit den Führungsbahnen für die Laufrollen, in raumbildlicher Ansicht
von oben,
- Fig. 3
- den oberen Abschnitt des Ablagefaches mit den an der Unterseite der seitlichen Holme
angeordneten, durch die schrägen Ebenen gebildeten Führungsbahnen, in Ansicht von
der Seite,
- Fig. 4
- in vereinfachter schematischer Darstellung den unteren Abschnitt eines Mehrtemperaturen-Haushaltskühlgerätes
in einem zweiten Ausführungsbeispiel in Seitenansicht mit einem eine Tür aufweisenden
schubladenartigen anhand von Laufrollen geführt bewegbaren Ablagefach, dessen Laufrollen
an als schräge Ebenen ausgebildete Führungsbahnen von an den Seitenwänden des Kühlraumes
vorgesehenen Führungsschienen sich abstützen
- Fig. 5
- das Ablagefach mit der Führungsschiene für die Laufrollen, in raumbildlicher Ansicht
von oben und
- Fig. 6
- eine der Führungsschienen gemäß Fig. 4, in Vorderansicht.
[0020] Gemäß Fig. 1 ist in vereinfachter schematischer Darstellung der untere Abschnitt
eines Mehrtemperaturen-Haushaltskühlgerätes 10 mit einem wärmeisolierenden Gehäuse
11 gezeigt, welches eine Außenverkleidung 12, eine durch Aufschäumen erzeugte Wärmeisolationsschicht
13 und eine zur Auskleidung eines Kühlraumes 14 dienende, spanlos geformte Innenverkleidung
15 aufweist. Diese ist an ihren einander gegenüberliegenden Seitenwänden 16 (nur eine
davon ist gezeigt) mit im Abstand übereinander angeordneten, im Querschnitt U-förmig
ausgebildeten und in die Seitenwände 16 eingesetzten Führungsprofilen versehen, von
welchen das im Kühlraum 14 tieferliegend angeordnete Führungsprofil 17 an seinem im
Einbauzustand tieferliegend angeordneten U-Profil-Schenkel 18 eine glattflächige Führungsbahn
19 besitzt. Gegenüberliegend der Führungsbahn 19 weist das Führungsprofil 17 an seinem
zweiten Schenkel 20 eine zahnstangenartig ausgeführte Gegenverzahnung 21 auf, welche
an der der Führungsbahn 19 zugewandten Innenseite des Schenkels 20 an das aus Kunststoffspritzguss
gefertigte Führungsprofil 17 einstückig mit angeformt ist.
[0021] Die Gegenverzahnung 21 dient zur parallelen Führung eines schubladenartig aus dem
Kühlraum 14 herausziehbaren Ablagefaches 22, an dessen Frontseite eine zum Verschließen
des Kühlraumes 14 dienende wärmeisolierende Tür 23 vorgesehen ist, welche umlaufend
an ihrem dem Kühlfach 14 zugewandten Innenseite, an deren seitlichen Rändem mit einer
Magnetdichtung 24 ausgestattet ist. Diese liegt im Schließzustand der Tür 23 am Öffnungsrand
des Kühlraumes 14 abdichtend auf. Das Ablagefach 22 ist an seinem freien oberen Ende
seiner den Fachraum umgrenzenden Wände mit einer rahmenartigen Einfassung 25 ausgestattet,
welche aus miteinander verbundenen holmartigen Abschnitten aufgebaut ist. Von diesen
holmartigen Abschnitten ist der türfeme Abschnitt als Querholm 26 mit im Nahbereich
seiner seitlichen Endabschnitte angeordneten Lageraufnahmen 27 zur drehbaren Lagerung
einer Achse 28 ausgebildet. An den freien, seitlich gegenüber dem Querholm 26 vorstehenden
Enden der Achse 28 ist je eine Laufrolle 29 verdrehsicher festgesetzt. Die Laufrolle
29 besitzt eine in glattflächig ausgebildete Abrollbahn 30, mit welcher einstückig
ein benachbart dazu angeordneter Rollenabschnitt 31 verbunden ist, welcher eine Außenverzahnung
32 besitzt, deren Zahnmodul auf das Zahnmodul der Gegenverzahnung 21 abgestimmt ist.
Gegenüberliegend zum Querholm 26 besitzt die Einfassung 25 einen weiteren Querholm
33, welcher zur Befestigung der Tür 23 am Ablagefach 22 dient. Zwischen den beiden
zueinander beabstandeten Querholmen 26 und 33 sind seitlich am Ablagefach 22 angeordnete
Längsholme 34 vorgesehen, welche an ihrer unteren Holmseite mit einer glattflächigen
Führungsbahn 35 ausgestattet sind.
[0022] Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist, gliedert sich die Führungsbahn 35 in
vier Längsabschnitte, von denen sich ein erster als schräge Ebene 36 ausgebildeter
Abschnitt zwischen einem als Umkehrpunkt dienenden Scheite 37 und einem am türseitigen
Ende des Ablagefaches 22 angeordneten, als Verzögerungsweg dienenden horizontalen
Abschnitt 38 erstreckt. Die schräge Ebene 36, die vom türseitigen Ende des Ablagefaches
20 kontinuierlich bis zum Scheitel 37 ansteigt, nimmt etwa 80 % des durch die Führungsbahn
35 ermöglichten Auszugsweges des Ablagefaches 22 ausmacht. Am Scheitel 37 unmittelbar
ist die schräge Ebene 36 mit einer zweiten schrägen Ebene 39 verbunden. Die schräge
Ebene 39 mit der Länge I erstreckt sich vom Scheitel 37 bis hin zu einem als Rast
40 dienenden Verzögerungsweg und fällt vom Scheitel 37 bis hin zur Rast 40 kontinuierlich
ab. Die Rast 40 bildet einen Übergang von der schrägen Ebene 39 zu einem horizontalen
Führungsabschnitt 41, welcher zusammen mit den schrägen Ebenen 36 und 39 die Länge
der Führungsbahn 35 definiert.
[0023] Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, dienen die an den seitlichen Holmen 34 vorgesehenen
Führungsbahnen 35 zur Abstützung des Ablagefaches 22 an im Bereich der Zugangsöffnung
zum Kühlraum 14 an beiden Seitenwänden 16 vorgesehenen Laufrollen 42, welche eine
glattflächige Abrollbahn besitzen, mit welcher sich die Laufrollen 42 an der Führungsbahn
35 abstützen.
[0024] Die höhen- und tiefengleich am Öffnungsrand des Kühlraumes 14 angeordneten Laufrollen
42 dienen zusammen mit den an der Achse 28 gelagerten Laufrollen 29 zur Abstützung
und Führung des Ablagefaches 22, wobei die außenverzahnten Laufrollen 29 zur Erreichung
einer Geradführung für das Ablagefach 22 mit der Gegenverzahnung 21 in Eingriff stehen,
während die Laufrollen 42 an der Führungsbahn 35 angreifen.
[0025] In der in Fig. 1 gezeigten Darstellung befindet sich das schubladenartig in Richtung
des Doppelpfeils bewegbare Ablagefach 22 in seiner Offenstellung, in welcher die Laufrollen
42 sich noch an der kürzeren schrägen Ebene 39 abstützen. In ihre Offenstellung wird
das Ablagefach 22 selbsttätig nach Überwinden des Scheitels 37 durch die schräge Ebene
39 transportiert, wobei das Ablagefach 22 innerhalb des Führungsabschnittes 41 verzögert
bzw. zum Stillstand gebracht wird. Verharrt der Benutzer bei seiner Auszugsbewegung
in Auszugsrichtung des Ablagefaches 22 vor dem Scheitel 37, so wird das Ablagefach
22 durch die schräge Ebene 36 selbsttätig in seine Ruhestellung im Kühlraum 14 gebracht.
In dieser Stellung befinden sich die Laufrollen 42 innerhalb des als Verzögerungsweg
dienenden horizontalen Abschnitts 38.
[0026] Fig. 4 zeigt in vereinfachter schematischer Darstellung den unteren Abschnitt eines
Mehrtemperaturen-Haushaltskühlgerätes 50 mit einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
Wie das Kühlgerät 10 besitzt das Kühlgerät 50 ein wärmeisolierendes Gehäuse 51 mit
einer Außenverkleidung 52, einer durch Aufschäumen erzeugten Wärmeisolationsschicht
53 und einer zur Auskleidung eines Kühlraumes 54 dienenden, spanlos geformten Innenverkleidung
55. Die seitlichen Wandabschnitte der Innenverkleidung 55 dienen als Seitenwände 56
des Kühlraumes 54. An den Seitenwänden 56 (nur eine davon ist gezeigt) sind im Abstand
übereinander angeordnete, im Querschnitt U-förmig ausgebildete und in die Seitenwände
56 eingesetzte Führungsprofile 57 vorgesehen. Diese sind im Querschnitt U-profilartig
ausgebildet und weisen an ihrem türseitigen Ende eine Einführ- und Positionierhilfe
58 für weiter unten genauer erläuterte außenverzahnte Laufrollen auf. An die Einführ-
und Positionierhilfe 58 schließt sich ein Führungsabschnitt 59 an, welcher an der
Innenseite seines in Einbaulage des Führungsprofiles 57 höherliegend angeordneten
U-Profil-Schenkels 60 mit einer zahnstangenartig ausgebildeten Gegenverzahnung 61
ausgestattet ist.
[0027] Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist die Gegenverzahnung 61 im wesentlichen
in zwei Längsabschnitte unterteilt, von denen sich ein erster Längsabschnitt von der
Einführ- und Positionierhilfe 58 bis hin zu einem Scheitel 62 erstreckt und als kontinuierlich
bis zum Scheitel 62 ansteigende schräge Ebene 63 ausgebildet ist, welche ausgehend
vom Scheitel 62 bis hin in einen Krümmungsbereich der Einführ- und Positionierhilfe
58 reicht. An die schräge Ebene 63 schließt sich am Scheitel 62 eine zweite schräge
Ebenen 64 an, welche wenigstens 80 % der Länge der Gegenverzahnung 61 einnimmt und
welche ausgehend vom Scheitel 62 bis hin zu ihrem freien Ende kontinuierlich fallend
ausgebildet ist. Gegenüber der Gegenverzahnung 61 ist der Führungsabschnitt 59 an
der Innenseite seines in Einbaulage des Führungsprofiles 57 tieferliegenden Schenkel
65 mit einer glattflächigen Führungsbahn 66 ausgestattet, welche sich ebenso hinsichtlich
ihrer Länge in zwei unterschiedlich lange Abschnitte gliedert, wovon ein erster, als
schräge Ebene 67 ausgebildeter Abschnitt sich von der Einführ- und Positionierhilfe
58 bis hin zu einem Scheitel 68 erstreckt und zu diesem hin kontinuierlich steigend
ausgebildet ist. Der Scheitel 68, der lotrecht dem Scheitel 62 gegenüberliegt, dient
als Anbindung einer zweiten schrägen Ebene 69, die ca. 80 % der gesamten Länge der
Führungsbahn 66 einnimmt und die vom Scheitel 68 ab kontinuierlich fallend bis hin
zu ihrem freien Ende ausgebildet ist.
[0028] Die Führungsprofile 57 dienen zur Führung eines in Richtung eines Doppelpfeils schubladenartig
bewegbaren Ablagefaches 70, das an seiner Zugangsöffnung mit einer rahmenartigen Einfassung
71 ausgestattet ist. Die rahmenartige Einfassung 71 setzt sich aus vier Holmabschnitten
zusammen, von denen der in Einschubrichtung in den Kühlraum 54 voraneilende Holmabschnitt
als Querholm 72 dient, an welchem anhand von jeweils einer an den freien Enden des
Querholmes 72 vorgesehenen Lageraufnahme 73 eine Achse 74 drehbar gelagert ist. Die
Achse 74 trägt an seinen gegenüber den freien Enden des Querholmes 72 vorstehenden
freien Enden je eine verdrehsicher mit der Achse 74 verbundene Laufrolle 75, welche
einen Laufrollenabschnitt 76 mit einer glattflächigen Abrollbahn 77 und einen einstückig
mit diesem verbundenen Laufrollenabschnitt 78, welcher an seiner Mantelfläche mit
einer Außenverzahnung 79 ausgestattet ist, deren Zahnmodul auf das Zahnmodul der Gegenverzahnung
61 abgestimmt ist. Senkrecht zum Querholm 72 schließen sich seitlich am Ablagefach
70 vorgesehene Längsholme 80 an, welche an ihrer Unterseite mit einer glattflächigen
Führungsbahn 81 ausgestattet sind. Die Längsholme 80 dienen als Verbindungselemente
zwischen dem Querholm 72 und einem weiteren in Einschubrichtung des Ablagefaches 70
nacheilenden Querholm 82, welcher als Träger für eine wärmeisolierend ausgebildete
Tür 83 dient. Die Tür 83 ist an ihrer dem Kühlraum 54 zugewandten Innenseite mit einer
in Randnähe umlaufend angeordneten Magnetdichtung 84 ausgestattet.
[0029] Wie insbesondere Fig. 4 zeigt, ist das Ablagefach 70 im Montagezustand einerseits
durch die außenverzahnten, in die Gegenverzahnung 61 eingreifenden Laufrollen 75 und
andererseits durch am Öffnungsrand des Kühlraumes 54 ortsfest angeordnete, mit den
Führungsbahnen 81 zusammenwirkenden Laufrollen 85 abgestützt und in Richtung des Doppelpfeiles
geführt bewegbar. Beim Bewegen des Ablagefaches aus seiner in Fig. 4 dargestellten,
aus dem Kühlraum 54 heraus bewegten Beschickungsstellung zurück in den Kühlraum 54
ist der außenverzahnte Laufrollenabschnitt 78 bzw. der glattflächige Laufrollenabschnitt
76 jeweils mit der kürzeren schrägen Ebene 63 bzw. 67 im Eingriff, welche kontinuierlich
fallend vom Scheitel 62 bzw. 68 zum Öffnungsrand des Kühlraumes 54 angeordnet sind.
Auf diese Weise wird das Ablagefach selbsttätig in seine Beschikkungsöffnung beschleunigt,
wenn in Auszugsrichtung des Ablagefaches 70 der Scheitel 62 bzw. 68 überschritten
ist. Beim Bewegen des Ablagefaches 70 in seine Ruheposition innerhalb des Kühlraumes
54 wird das Ablagefach 70 nach Überschreiten des Scheitels 62 bzw. 68 aufgrund der
längeren schrägen Ebenen 64 bzw. 69 selbsttätig in seine Ruheposition gedrängt, in
welcher sich die Tür 83 in ihrer Schließstellung befindet, in welcher die Magnetdichtung
84 abdichtend am Öffnungsrand des Kühlraumes 54 aufliegt.
1. Kältegerät (10, 50), wie ein Kühlschrank, eine Kühl- und Gefrierkombination oder dergleichen,
mit einem wärmeisolierenden Gehäuse (11, 51), innerhalb welchem ein Kühlraum mit wenigstens
einem schubladenartig geführten Ablagefach (22, 70) vorgesehen ist, das eine Tür (23,
83) aufweist und das an seinen beiden Längsseiten anhand von zumindest annähernd paarweise
einander gegenüberliegend angeordneten Laufrollen bewegbar abgestützt ist, wobei am
Ablagefach (29, 75) angeordnete, in Einschubrichtung des Ablagefaches voraneilende
Laufrollen und ortsfest zumindest annähernd im Nahbereich der Zugangsöffnung zum Kühlraum
angeordnete Laufrollen (42, 85) vorgesehen sind, von denen sich jede an einer entsprechend
zugeordneten Führungsbahn rollend abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Führungsbahnen (35, 61, 66) zwei sich aneinander anschließende
schräge Ebenen (36, 38; 63, 64; 67, 69) unterschiedlicher Länge aufweist, welche an
der Anschlussstelle einen Scheitel (37, 62, 68) bilden, wobei die bezüglich des Scheitels
(37, 62, 68) länger ausgeführte schräge Ebene (36, 63, 69) eine vortreibende Kraft
auf das Ablagefach (22, 70) in Richtung zum Kühlraum (14, 54) hin ausübt.
2. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinander anschließenden schrägen Ebenen (36, 38; 63, 64; 67, 69) an zwei zur
Abstützung von höhengleich angeordneten Laufrollen (41, 75) dienenden Führungsbahnen
(35, 61, 66) vorgesehen sind.
3. Kältegerät nach Anspruch 1 oder 2, mit an den Seitenwänden des Kühlraumes vorgesehenen
Führungsbahnen, die mit einer zahnstangenartigen Verzahnung versehen sind, an welcher
zwei wenigstens annähernd starr miteinander gekoppelte, einander zumindest achsengleich
gegenüberliegende, mit einer Außenverzahnung gleichen Teilkreisdurchmessers versehene
Laufrollen sich abwälzen, die durch die voraneilenden Laufrollen gebildet sind, nach
Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden schrägen Ebenen (36, 38) an seitlich am Ablagefach (22) angeordneten Führungsbahnen
(35) vorgesehen sind.
4. Kältegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahnen (35) mit den unterschiedlich langen schrägen Ebenen (36, 38) am
Ablagefach (22) an dessen seitlichen Längsseiten, an der Unterseite von holmartig
ausgebildeten Tragelementen (34) angeordnet sind.
5. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die schrägen Ebenen (36, 38; 63, 64; 67, 69) bezüglich einer horizontalen zumindest
im wesentlichen denselben Neigungswinkel aufweisen.
6. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der länger ausgeführten schrägen Ebene (36) bezüglich des Scheitels (37) ein horizontaler
Abschnitt (38) vorgelagert ist.
7. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der kürzer ausgeführten schrägen Ebene (38) bezüglich des Scheitels (37) ein zumindest
annähernd horizontal angeordneter Führungsabschnitt (40) nachgeschaltet ist.
8. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinander anschließenden schrägen Ebenen (36, 38) und der horizontale Führungsabschnitt
(40) zumindest im wesentlichen den Auszugsweg des Ablagefaches (22) definieren.
9. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die längere schräge Ebene (36, 64, 69) eine Länge im Bereich zwischen 50 % bis 90
% aber vorzugsweise 80 % des Auszugsweges des Ablagefaches (22, 70) aufweist.
10. Kältegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Übergang zwischen der kürzeren schrägen Ebene (38) und dem horizontalen Führungsabschnitt
(40) eine Rast (39) vorgesehen ist.
1. Refrigerating appliance (10, 50), such as a refrigerator, a cooling and freezing combination
or the like, with a thermally insulating housing (11, 51), within which there is provided
a cooling chamber with at least one storage compartment (22, 70), which is guided
in drawer-like manner and has a door (27, 83) and which is movably supported at its
two longitudinal sides by way of guide rollers arranged at least approximately in
pairs opposite one another, wherein guide rollers arranged at the storage compartment
(29, 75) and leading in push-in direction of the storage compartment and guide rollers
(42, 85) arranged in a stationary position at least approximately in the vicinity
of the access opening to the cooling chamber are provided, each of which is supported
to be rolling at a correspondingly associated guide track, characterised in that at least one of the guide tracks (35, 61, 66) has two mutually adjoining inclined
planes (36, 38; 63, 64; 67, 69) of different length which form a crest (37, 62, 68)
at the connecting point, wherein the inclined plane (36, 63, 69) formed to be longer
with respect to the crest (37, 62, 68) exerts on the storage compartment (22, 70)
a forwardly driving force in direction towards the cooling chamber (14, 54).
2. Refrigerating appliance according to claim 1, characterised in that the mutually adjoining inclined planes (36, 38; 63, 64; 67, 69) are provided at two
guide tracks (35, 61, 66) serving for support of guide rollers (41, 75) arranged at
the same height.
3. Refrigerating appliance according to claim 1 or 2, with guide tracks which are provided
at the side walls of the cooling chamber and which are provided with a rack-like toothing,
at which two guide rollers, which are at least approximately rigidly coupled together
and are at least coaxially opposite one another and which are provided with an outer
toothing of the same pitch diameter, roll, the rollers being formed by the leading
guide rollers, according to claim 1 or 2, characterised in that the two inclined planes (36, 38) are provided at guide tracks (35) arranged laterally
at the storage compartment (22).
4. Refrigerating appliance according to claim 3, characterised in that the guide tracks (35) with the inclined planes (36, 38) of different length are arranged
at the storage compartment (22) at the longitudinal sides thereof at the underside
of carrier elements (34) of beam-like construction.
5. Refrigerating appliance according to one of claims 1 to 4, characterised in that the inclined planes (36, 38; 63, 64; 67, 69) have at least substantially the same
angle of inclination with respect to the horizontal.
6. Refrigerating appliance according to one of claims 1 to 5, characterised in that the plane (36) formed to be longer is mounted in front - with respect to the crest
(37) - a horizontal section (38).
7. Refrigerating appliance according to one of claims 1 to 5, characterised in that the inclined plane (38) formed to be shorter is downstream - with respect to the
crest (37) - a guide section (40) arranged to be at least approximately horizontal.
8. Refrigerating appliance according to one of claims 1 to 7, characterised in that the mutually adjoining inclined planes (36, 38) and the horizontal guide section
(40) define at least substantially the withdrawal path of the storage compartment
(22).
9. Refrigerating appliance according to one of claims 1 to 8, characterised in that the longer inclined plane (36, 64, 69) has a length in the region between 50% to
90%, but preferably 80%, of the withdrawal path of the storage compartment (22, 70).
10. Refrigerating appliance according to claim 6, characterised in that a detent (39) is provided at the transition between the shorter inclined plane (38)
and the horizontal guide section (40).
1. Appareil frigorifique (10, 50), comme un réfrigérateur, un combiné réfrigérateur/congélateur
ou similaire, équipé d'une enceinte calorifuge (11, 51), à l'intérieur de laquelle
est prévu un compartiment réfrigérant muni d'au moins un bac de rangement (22, 70)
conçu comme un tiroir, qui comporte une porte (23, 83) et qui est supporté de manière
mobile à ses deux faces longitudinales à l'aide de galets de roulement disposés au
moins approximativement par paires se faisant face les unes aux autres, des galets
de roulement disposés sur le bac de rangement (29, 75) et précédant celui-ci dans
la direction d'introduction dudit bac de rangement et des galets de roulement (42,
85) disposés de manière stationnaire au moins approximativement à proximité de l'ouverture
d'accès au compartiment réfrigérant, étant prévus, dont chacun s'appuie en roulant
sur une glissière de guidage associée à ceux-ci de manière appropriée caractérisé en ce qu'au moins une des glissières de guidage (35, 61, 66) présente deux plans inclinés (36,
38 ; 63, 64 ; 67, 69) de longueur différente reliés les uns aux autres, qui forment
un sommet (37, 62, 68) à leur point de raccordement, le plan incliné (36, 63, 69)
plus long par rapport au sommet (37, 62, 68) exerçant une force de traction sur le
bac de rangement (22, 70) en direction du compartiment réfrigérant (14, 54).
2. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que les plans inclinés (36, 38 ; 63, 64 ; 67, 69) adjacents sont prévus sur deux glissières
de guidage (35, 61, 66) servant à supporter des galets de roulement (41, 75) montés
à une même hauteur.
3. Appareil frigorifique selon la revendication 1 ou 2 avec des glissières de guidage
prévues au niveau des parois latérales du compartiment réfrigérant, lesquelles sont
pourvues d'un engrenage du type crémaillère, sur lequel roulent deux galets de roulement
pourvus d'un engrenage extérieur d'un diamètre primitif de référence identique, couplés
l'un à l'autre au moins de manière approximativement rigide, se faisant du moins face
axialement, qui sont constitués par les galets de roulement les précédant, selon la
revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les deux plans inclinés (36, 38) sont prévus sur des glissières de guidage (35) disposées
latéralement au bac de rangement (22).
4. Appareil frigorifique selon la revendication 3, caractérisé en ce que les glissières de guidage (35) avec les plans inclinés (36, 38) de longueur différente
sont disposées sur le bac de rangement (22) sur ses faces longitudinales latérales,
à la face inférieure d'éléments-support (34) conçus sous forme de longerons.
5. Appareil frigorifique selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les plans inclinés (36, 38 ; 63, 64 ; 67, 69) présentent au moins sensiblement le
même angle d'inclinaison par rapport à l'horizontale.
6. Appareil frigorifique selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'une section horizontale (38) est placée devant le plan incliné (36) de type plus long
par rapport au sommet (37).
7. Appareil frigorifique selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'une section de guidage (40) disposée au moins de manière approximativement horizontale
est installée en aval du plan incliné (38) de type plus court par rapport au sommet
(37).
8. Appareil frigorifique selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les plans inclinés (36, 38) adjacents et la section de guidage horizontale (40) définissent
au moins sensiblement la course de sortie du bac de rangement (22).
9. Appareil frigorifique selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le plan incliné (36, 64, 69) plus long présente une longueur de l'ordre de 50 % à
90 % mais de préférence de 90 % de la course de sortie du bac de rangement (22, 70).
10. Appareil frigorifique selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'un cran (39) est prévu à la transition entre le plan incliné (38) plus court et la
section de guidage horizontale (40).