[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein Vorschaltgerät für einen Dimmbetrieb
einer mit einer Leuchtstofflampe versehenen Leuchte, wobei das Vorschaltgerät bestimmte
Lampentypen, vorzugsweise mit einem Lampenspannungsmeßverfahren, automatisch erkennt
und diejenigen Betriebsdaten einstellt, die dem momentan in der leuchte befindlichen
Lampentyp per Betriebsdatenregister zugeordnet sind.
[0002] Aus der WO 97/24017 ist ein elektronisches Vorschaltgerät bekannt, mit dem eine oder
mehrere Leuchtstofflampen eines Lampentyps betrieben und gedimmt werden können.
[0003] Generell können je nach Grad der Dimmung einer Leuchtstofflampe im wesentlichen zwei
technische Probleme auftreten. Ein Problem stellt die sogenannte Rollentladung oder
Streifenbildung (engl.: striation) einer Leuchtstofflampe dar. Diese erscheint dann,
wenn der gelieferte hochfrequente Lampenstrom in dem Entladungskörper der Leuchtstofflampe
unterschiedliche Ladungsdichten verursacht. In dem Entladungskörper bilden sich aufeinanderfolgende
Zonen mit wechselnder Ladungsdichte, die auf der Oberfläche des Entladungskörpers
in Form von unterschiedlich gefärbten Streifen oder Ringen sichtbar sind. Die Lichtabstrahlung
der Leuchtstofflampe ist ungleichmäßig und kann wechseln. Dies wird von Benutzern
als störend empfunden.
[0004] Eine Rollentladung tritt bei vielen Lampentypen dann zunehmend auf, wenn sich die
Betriebsdaten der zugeführten hochfrequenten Versorgungsenergie von denjenigen Nennbetriebsdaten
entfernen, die von dem Lampenhersteller für den verwendeten Lampentyp empfohlenen
werden. Es muß jedoch auch erwähnt werden, dass es Kategorien von Lampentypen gibt,
die kaum zu Rollentladung neigen, und andere, die bei bestimmten Betriebsdaten selbst
bei den empfohlenen Nennbetriebsdaten zu einer Rollentladung neigen.
[0005] Ein weiteres Problem besteht dann, wenn eine besonders geringe Lichtabstrahlung und
hierfür ein entsprechend geringer Lampenstrom einzustellen ist. Der einzustellende
Lampenstrom kann so gering sein, dass die damit erreichte Elektrodentemperatur unter
die Emissionstemperatur des Elektrodenemittermaterials sinkt, bei der die Elektrode
noch ausreichend Elektronen freisetzen kann. Die Leuchtstofflampe strahlt in diesem
Betriebszustand das Licht ebenfalls sehr ungleichmäßig ab.
[0006] In der internationalen Patentanmeldung WO 00/07415 ist ein elektrisches Vorschaltgerät
zum Betreiben mit verschiedenen Entladungslampen durch die Identifikation des Lampentyps
während des eingeschwungenen Zustands der Lampe beschrieben. Die Lampentyperkennung
beruht auf dem Einstellen mehrerer Lampenströme und dem Messen der zugeordneten Lampenspannungen,
wobei die erfassten Strom/Spannungspunkte mit einer Vielzahl von in einem Festwertspeicher
des Mikroprozessors abgelegten V-I-Kennlinien verglichen werden. Sobald die Lampe
identifiziert ist, stellt der Mikroprozessor den Lampenstrom auf einen durch den Anwender
festgelegten Dimmpegel ein. Das amerikanische Patent US 5,701,059 betrifft ein elektrisches
Vorschaltgerät, bei welchem eine Parallelimpedanz zur Lampe angeordnet ist zum Bereitstellen
eines Pfades für die Umleitung eines genügend großen Wechselstroms. Mittels der Parallelimpedanz
wird ein geringer Gleichstrom durch die Lampe erzeugt, welcher die Streifenbildung
verhindert. Ferner ist in der internationalen Patentanmeldung WO 99/43188 eine Schaltungsanordnung
für Niederdruckentladungslampen beschrieben, bei welchem automatisch der Lampentyp
erfasst und der Entladungsstrom sowie der Heizstrom auf die dem Lampentyp zugeordnete
Werte eingestellt wird. Dabei ist die Lampenspannung unabhängig vom Lampenstrom einstellbar,
wobei der Heizstrom bei der Erniedrigung des Entladungsstroms erhöht wird, um auch
beim Dimmen eine optimale Filamenttemperatur bereitzustellen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und ein Vorschaltgerät zu
schaffen, mit dem eine Mehrzahl bestimmter automatisch erkennbarer Lampentypen unter
optimierten Bedingungen betrieben und gedimmt werden können.
[0008] Für das geschilderte technische Problem werden mehrere Lösungen vorgeschlagen. welche
Lösung zu bevorzugen ist hängt davon ab, welche Kategorie beziehungsweise welche Kategorien
von Lampentypen mit dem Verfahren beziehungsweise dem Vorschaltgerät betrieben und
gedimmt werden sollen.
[0009] Für den Fall, dass solche Lampentypen von Leuchtstofflampen betrieben und gedimmt
werden sollen, die bei den herstellerseits empfohlenen Nennbetriebsdaten zur Rollentladung
neigen, wird die Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zum Dimmen einer mit einer Leuchtstofflampe
versehenen Leuchte mit einem Vorschaltgerät, das ein Betriebsdatenregister und eine
Steuerungselektronik mit einer Schnittstelle für ein Dimmsignal aufweist, wobei bestimmte
Lampentypen, vorzugsweise mit einem Lampenspannungsmeßverfahren, automatisch erkannt
und danach diejenigen Betriebsdaten einstellt werden, die dem erkannten Lampentyp
per Betriebsdatenregister zugeordnet sind, wobei jeder Elektrode der Leuchtstofflampe
ein Lampenstrom zugeleitet wird, der sich aus einem Wechselstromanteil und einem Gleichstromanteil
zusammensetzt, und wobei für jeden erkennbaren Lampentyp je ein Gleichstromanteil
in dem Betriebsdatenregister gespeichert ist und die Steuerungselektronik zur Dimmung
einer Leuchtstofflampe den per Betriebsdatenregister zuordneten Gleichstromanteil
einstellt oder zu jedem erkennbaren Lampentyp entweder für unterschiedliche Dimmstellungen
eine gestufte Reihe von Gleichstromanteilen oder für einen Dimmbereich eine dimmungsabhängige
Gleichstromkennlinie für den Gleichstromanteil in dem Betriebsdatenregister gespeichert
ist und die Steuerungselektronik zur Dimmung einer Leuchtstofflampe einen Gleichstromanteil
einstellt, der per Betriebsdatenregister in Abhängigkeit von Lampentyp und Dimmsignal
zugeordnet ist. Durch die variable Anpassung des Gleichstromanteils kann eine Rollentladung
für diese Kategorie von Lampentypen sicher verhindert werden. Das Verfahren eignet
sich insbesondere dann, wenn keine sehr geringen Lichtausbeuten einstellbar sein müssen,
und keine Gefahr besteht, dass durch einen zu geringen Lampenstrom die Emissionstemperatur
des Elektrodenemittermaterials unterschritten wird.
[0010] Sollen andererseits Lampentypen mit geringer Neigung zur Rollentladung betrieben
und bis zu einer sehr geringen Lichtabstrahlung gedimmt werden können, dann empfiehlt
es sich eine Maßnahme zu ergreifen, mit der die Elektrodentemperatur auch bei geringem
Lampenstrom auf der Emissionstemperatur des Elektrodenemittermaterials gehalten werden
kann. Dies wird erreicht mit einem Verfahren zum Dimmen einer mit einer Leuchtstofflampe
versehenen Leuchte mit einem Vorschaltgerät, das ein Betriebsdatenregister und eine
Steuerungselektronik mit einer Schnittstelle für ein Dimmsignal aufweist, wobei bestimmte
Lampentypen, vorzugsweise mit einem Lampenspannugsmeßverfahren, automatisch erkannt
und danach diejenigen Betriebsdaten einstellt werden, die dem erkannten Lampentyp
per Betriebsdatenregister zugeordnet sind, wobei jeder Elektrode der Leuchtstofflampe
ein Heizstrom und ein Lampenstrom zugeleitet werden, die sich zu einem Gesamtstrom
summieren, und wobei zu jedem erkennbaren Lampentyp entweder für unterschiedliche
Dimmstellungen eine gestufte Reihe von Heizströmen oder für einen Dimmbereich eine
dimmungsabhängige Heizstromkennlinie in dem Betriebsdatenregister gespeichert ist
und die Steuerungselektronik zur Dimmung einer Leuchtstofflampe einen Heizstrom einstellt,
der per Betriebsdatenregister in Abhängigkeit von Lampentyp und Dimmsignal zugeordnet
ist.
[0011] Handelt es sich bei den zu dimmenden Lampentypen sowohl um solche, die kaum zu Rollentladung
neigen als auch um solche, die bei den empfohlenen Nennbetriebsdaten zu einer erheblichen
Rollentladung neigen, dann wird das zugrundeliegende technische Problem mit einem
Verfahren gelöst, das von dem Verfahren gemäß Anspruch 1 Gebrauch macht, womit durch
eine anteilige Gleichstromzuführung eine Rollentladung der Leuchtstofflampe verhindern
wird, und zusätzlich gemäß Anspruch 3 ein per Betriebsdatenregister zugeordneter Heizstrom
eingestellt wird, der bei heruntergedimmtem Lampenstrom das Unterschreiten der Emissionstemperatur
des Elektrodenemittermaterials der Leuchtstofflampe verhindert. Zu den Verfahrensschritten
des Anspruchs 1 werden also die Verfahrensschritte des Anspruchs 3 hinzugenommen,
nach denen jeder Elektrode der Leuchtstofflampe ein Heizstrom zugeleitet wird, der
sich mit dem Lampenstrom zu einem Gesamtstrom summiert, wobei zu jedem erkennbaren
Lampentyp entweder für unterschiedliche Dimmstellungen eine gestufte Reihe von Heizströmen
oder für einen Dimmbereich eine dimmungsabhängige Heizstromkennlinie in dem Betriebsdatenregister
gespeichert ist und die Steuerungselektronik zur Dimmung einer Leuchtstofflampe einen
Heizstrom einstellt, der per Betriebsdatenregister in Abhängigkeit von Lampentyp und
Dimmsignal zugeordnet ist.
[0012] Bei einer Änderung des Lampenstroms durch Dimmung der Leuchtstofflampe wird der Heizstrom
derart angepaßt, dass der Gesamtstrom konstant bleibt.
[0013] Günstigerweise wird als konstanter Gesamtstrom der Lampennennstrom des Lampentyps
der erkannten Leuchtstofflampe vorgegeben, weil damit die Belastung der Lampe den
empfohlenen Nennbetriebsdaten am nächsten kommt und ein guter Kompromiß zwischen Lebensdauer
und Lichtausbeute zu erwarten ist.
[0014] Zweckmäßig weist die Steuerungselektronik eine Meßeinrichtung für den Lampenstrom,
einen Stromkomparator sowie eine regelbare Heizstromquelle auf, wobei der Stromkomparator
eine Stromdifferenz zwischen einem über eine Elektrode der Leuchtstofflampe fließenden
Gesamtstrom und dem gemessenen Lampenstrom bildet und die Stromdifferenz der Heizstromquelle
als Regelgröße für den einzustellenden Heizstrom zugeführt wird.
[0015] Zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 wird ein Vorschaltgerät zum Dimmen
einer mit einer Leuchtstofflampe versehenen Leuchte mit einem Betriebsdatenregister,
einer Steuerungselektronik mit einer Schnittstelle für ein Dimmsignal, einer Lampenspannungsmeßeinrichtung,
mit der die verwendbaren Lampentypen automatisch erkennbar sind, und einer einstellbaren
Gleichstromschaltung mit der ein Gleichstromanteil des Lampenstroms veränderbar ist,
vorgeschlagen. Für die Schnittstelle des Dimmsignals wird beispielsweise der Spannungsbereich
1 bis 10 Volt verwendet. Die Einstellung des Dimmsignals wird über einen externen
Dimmer geregelt.
[0016] Einfacherweise weist die einstellbare Gleichstromschaltung eine Diode auf, der in
Durchflußrichtung reihenförmig ein erster Widerstand und ein erster Schalter nachgeschaltet
sind und parallel zu diesen ein zweiter widerstand und ein zweiter Schalter reihenförmig
nachgeschaltet sind. Mit dieser Anordnung von Widerständen und Schaltern können vier
unterschiedliche Niveaus für den Gleichstromanteil des Lampenstroms eingestellt werden.
Hierfür werden die Schalterstellungen der beiden Schalter variiert. Ein erstes Gleichstromniveau
ergibt sich, wenn beide Schalter geöffnet sind. Ein zweites, wenn Schalter eins geschlossen
und Schalter zwei geöffnet ist. Ein drittes, wenn Schalter eins geöffnet und Schalter
zwei geschlossen ist. Und ein viertes, wenn beide Schalter geschlossen sind.
[0017] Alternativ kann die einstellbare Gleichstromschaltung eine Diode aufweisen, der in
Durchflußrichtung eine einstellbare Stromquelle nachgeschaltet ist.
[0018] Eine weitere Alternative sieht vor, dass die einstellbare Gleichstromschaltung eine
Diode aufweist, der in Durchflußrichtung reihenförmig ein Feldeffekttransistor und
ein widerstand nachgeschaltet sind.
[0019] Bei einer anderen Alternative deren einstellbare Gleichstromschaltung eine Diode
aufweist, sind in Durchflußrichtung der Diode reihenförmig ein Bipolartransistor und
ein Widerstand nachgeschaltet.
[0020] Handelt es sich bei den zu dimmenden Lampentypen sowohl um solche, die nicht zu Rollentladung
neigen als auch um solche, die zu einer erheblichen Rollentladung neigen, wird ein
Vorschaltgerät vorgeschlagen, mit dem zusätzlich zu einer Gleichstromschaltung eine
Heizstromschaltung vorgesehen ist. Die Steuerungselektronik des Vorschaltgeräts ist
dann mit einer Meßeinrichtung für den Lampenstrom, einem Stromkomparator und einer
Heizstromquelle versehen. Mit dem Stromkomparator wird eine Stromdifferenz zwischen
dem über eine Elektrode der Leuchtstofflampe fließenden Gesamtstrom und dem von der
Meßeinrichtung gemessenen Lampenstrom gebildet. Diese Stromdifferenz wird dann der
Heizstromquelle als Regelgröße für den einzustellenden Heizstrom zugeführt.
[0021] Günstig ist es, wenn die Meßeinrichtung für den Lampenstrom eine Induktionsschleife
aufweist. Einfacherweise umschlingt die Induktionsschleife die Elektrodenzuführungen.
[0022] Der Einfachheit halber weist der Stromkomparator einen Operationsverstärker auf,
an dessen n-Eingang der Lampenstrom und an dessen p-Eingang der Gesamtstrom angelegt
ist, wobei die Stromdifferenz zwischen dem Gesamtstrom und dem Lampenstrom das Ausgangssignal
des Operationsverstärkers bildet, das der Heizstromschaltung zugeführt ist.
[0023] Nachstehend ist die Erfindung in einer Zeichnung dargestellt und anhand der einzelnen
Figuren detailliert beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- die Stromverteilung bei einem Vorschaltgerät mit einer Gleichstromzuführung zum Betrieb
von Lampentypen, die zu einer Rollentladung neigen,
- Fig. 2
- die Stromverteilung bei einem Vorschaltgerät mit einer Heizstromzuführung zum Betrieb
von Lampentypen, die nicht zu einer Rollentladung neigen,
- Fig. 3
- die Stromverteilung für ein Vorschaltgerät mit einer Gleichstromzuführung und einer
Heizstromzuführung zum Betrieb sowohl von Lampentypen, die zu einer Rollentladung
neigen als auch von Lampentypen, die nicht zu einer Rollentladung neigen,
- Fig. 4
- eine hochfrequenter Wechselstrom , dem ein Gleichstrom überlagert ist,
- Fig. 5
- eine variable Gleichstromschaltung zur Anpassung des Gleichstromanteils des Lampenstroms
an den Lampentyp und ggf. an die Einstellung eines Dimmers,
- Fig. 6
- eine alternative Gleichstromschaltung,
- Fig. 7
- eine alternative Gleichstromschaltung,
- Fig. 8
- eine alternative Gleichstromschaltung,
- Fig. 9
- eine Heizstromschaltung zur Anpassung des Heizstroms,
- Fig.10
- eine alternative Ausführungsform eines Vorschaltgeräts mit einer Heizstromzuführung
zum Betrieb von Lampentypen, die nicht zu einer Rollentladung neigen,
- Fig.11
- die Realisierung der Einschaltdauer und Ausschaltdauer eines Schalterelements T als
breitenmodulierte Impulssignale.
[0024] In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von Teilen der elektronischen Schaltungen
eines Vorschaltgeräts schematisch dargestellt.
[0025] In den Figuren 1 bis 3 sind prinzipielle Stromverteilungen zwischen unterschiedlichen
Ausführungsformen eines Vorschaltgeräts und einer zu betreibenden Leuchtstofflampe
L dargestellt.
[0026] Fig. 1 ist ein Teil eines Vorschaltgeräts für eine Kategorie von Lampentypen, die
zu einer Rollentladung neigen. Zur Verhinderung der Rollentladung wird dem Lampenstrom
I
L über eine Gleichstromschaltung GS ein Gleichstromanteil I
DC zugeführt, mit dem eine Rollentladung sicher verhindert wird. Außerdem wird der Leuchtstofflampe
L einen Wechselstromanteil I
AC zugeführt. Es ergibt sich ein Gesamtstrom I
G=I
AC+I
DC.
[0027] Fig. 2 ist ein Teil eines Vorschaltgeräts für eine Kategorie von Lampentypen, die
nicht zur Rollentladung neigen. Für diese ist eine Gleichstromschaltung verzichtbar.
Damit die Leuchtstofflampen L bis auf eine geringe Lichtabstrahlung heruntergedimmt
werden können, ist aber eine Heizstromschaltung HS vorgesehen, mit der die Elektrodentemperatur
auch bei geringem Lampenstrom I
L auf der Emissionstemperatur des Elektrodenemittermaterials gehalten werden kann,
bei der noch ausreichend Emittermaterial freigesetzt wird. Es ergibt sich ein Gesamtstrom
I
G=I
H+I
L.
[0028] Fig. 3 ist ein Teil eines Vorschaltgeräts für Lampentypen, die zur Rollentladung
neigen und gleichzeitig für solche, die nicht zur Rollentladung neigen. Daher ist
sowohl eine Gleichstromschaltung GS als auch eine Heizstromschaltung HS vorgesehen.
Die Gleichstromschaltung GS und die Heizstromschaltung HS sind parallelgeschaltet.
Es gelten die Gleichung I
G=I
H+I
L und die Gleichung I
G=I
AC+I
DC+I
H.
[0029] Fig. 4 ist ein Koordinatensystem in dem der zeitliche verlauf eines hochfrequenten
Wechselstroms I
AD und eines Gleichstromanteils I
DC eingetragen sind. Der Wechselstrom I
AD ist die Überlagerung des reinen Wechselstromanteils I
AC (hier nicht eingetragen) und des Gleichstromanteils I
DC.
[0030] Anhand der Fig. 4 wird die Funktion der alternativen Gleichstromschaltungen verständlich,
die in den Figuren 5 bis 8 dargestellt sind. Jede der Gleichstromschaltungen der Figuren
5 bis 8 weist eine zur Leuchtstofflampe L parallelgeschaltete Impedanz P auf. Letztere
weist jeweils eine Diode D und eine der Diode D nachgeschaltete Verstelleinrichtung
V auf, mit der der Gleichstromanteil I
DC in Stufen oder stufenlos verstellbar ist.
[0031] Während einer negativen Halbwelle des wechselstroms I
AC fließt dieser ausschließlich durch die Leuchtstofflampe L, weil die Diode D der parallel
geschalteten Impedanz P in dieser Stromrichtung sperrt. Während einer positiven Halbwelle
wird ein Teil des Wechselstroms I
AC über die Impedanz P abgezweigt. Der Anteil des über die Impedanz P abgezweigten Gleichstromanteils
I
DC hängt von der Einstellung der Verstelleinrichtung V ab.
[0032] In Fig. 5 handelt es sich um eine Gleichstromschaltung GS, deren Verstelleinrichtung
V zwei parallelgeschaltete Zweige Z1 und Z2 aufweist, wobei in Durchflußrichtung der
Diode D in dem Zweig 21 ein widerstand R1 sowie ein Schalter S1 nachgeschaltet sind
und in dem Zweig Z2 ein widerstand R2 mit einem vom Widerstands R1 verschiedenen Widerstandswert
sowie ein Schalter S2 nachgeschaltet sind. Mit dieser Konstruktion können vier unterschiedliche
Niveaus für den Gleichstromanteil I
DC des Lampenstroms I
L eingestellt werden. Dazu werden die Schalterstellungen der beiden Schalter S1 und
S2 variiert. Ein erstes Gleichstromniveau ergibt sich, wenn beide Schalter S1 und
S2 geöffnet sind. Ein zweites, wenn Schalter S1 geschlossen und Schalter S2 geöffnet
ist. Ein drittes, wenn Schalter S1 geöffnet und Schalter S2 geschlossen ist. Und ein
viertes, wenn beide Schalter S1 und S2 geschlossen sind.
[0033] Die Gleichstromschaltung GS gemäß Fig. 6 unterscheidet sich von Fig. 5 nur durch
die Verstelleinrichtung V. Bei dieser ist der Diode D eine einstellbare Stromquelle
S nachgeschaltet, über die der Gleichstromanteils I
DC stufenlos eingestellt werden kann.
[0034] Die Verstelleinrichtung V der Gleichstromschaltung GS gemäß Fig. 7 weist als Alternative
einen Feldeffekttransistor Q auf, der über eine an ihn angelegte Steuerspannung U
E eine Verstellung des Gleichstromanteils I
DC des Lampenstroms I
L bewirkt. Außerdem ist dem Feldeffekttransistor Q einen widerstand R in Reihe nachgeschaltet.
[0035] Eine weitere Alternative ist die Verstelleinrichtung der Gleichstromschaltung GS
gemäß Fig. 8, bei der ein Bipolartransistor B zum Einsatz kommt, der ebenfalls über
eine an ihn angelegte Steuerspannung U
E eine Verstellung des Gleichstromanteils I
DC des Lampenstroms I
L bewirkt. Außerdem ist dem Bipolartransistor B ein Widerstand R in Reihe nachgeschaltet.
[0036] Schließlich ist in Fig. 9 eine Ausführungsform einer Heizstromschaltung HS dargestellt,
die einen Teil der Steuerungselektronik des Vorschaltgeräts bildet. Diese weist eine
Meßeinrichtung M für den Lampenstrom I
L auf. Die Meßeinrichtung M ist mit einer Induktionsschleife IS versehen, die die Elektrodenzuführungen
umschlingt. Außerdem weist die Steuerungselektronik einen Stromkomparator K sowie
eine regelbare Heizstromquelle HT auf. Mit dem Stromkomparator K wird eine Stromdifferenz
zwischen dem über die Elektrode E1 der Leuchtstofflampe L fließenden Gesamtstrom I
G und dem von der Meßeinrichtung M gemessenen Lampenstrom I
L gebildet. Diese Stromdifferenz wird dann der Heizstromquelle HT als Regelgröße für
den einzustellenden Heizstrom I
H zugeführt. Der Stromkomparator K weist einen Operationsverstärker OP auf, an dessen
n-Eingang der Lampenstrom I
L und an dessen p-Eingang der Gesamtstrom I
G angelegt ist, wobei die Stromdifferenz zwischen dem Gesamtstrom I
G und dem Lampenstrom I
L das Ausgangssignal A des Operationsverstärkers OP bildet, das der Heizstromquelle
HT als Regelgröße zugeführt wird.
[0037] Fig. 10 zeigt ausschnittsweise eine alternative Konstruktion eines Vorschaltgeräts
mit einer Gleichstromzuführung und einer Heizstromzuführung zum Betrieb sowohl von
Lampentypen, die zu einer Rollentladung neigen als auch von Lampentypen, die nicht
zu einer Rollentladung neigen. Es ist eine gemeinsame Steuerschaltung ST für die Heiz-
und Gleichstromsteuerung vorgesehen, mit der ein periodisches Öffnen und Schließen
eines elektronischen Schalterelements T, beispielsweise eines Feldeffekttransistors,
gesteuert wird. Das Schalterelement T ist parallel zur Leuchtstofflampe L geschaltet
und mit je einer zuführung der beiden Elektroden der Leuchtstofflampe L verbunden.
[0038] Zum einen werden mit der Steuerschaltung ST zwecks Dimmen der Leuchtstofflampe L
die Amplitude und/oder die Frequenz eines Wechselrichters (nicht dargestellt) des
Vorschaltgeräts variiert. Zum anderen erfolgt eine Heizstromeinstellung durch periodisches
Ein- und Ausschalten des Schalterelements T mit einer Frequenz, die der doppelten
Frequenz des Wechselrichters entspricht oder größer ist als diese.
[0039] Fig. 11 stellt dar, wie mit der Steuerschaltung ST die Einschaltdauer und die Ausschaltdauer
des Schalterelements T als breitenmodulierte Impulssignale realisiert werden. Die
Ausschaltdauer des Schalterelements T während einer positiven Halbwelle und die Ausschaltdauer
des Schalterelements T während einer negativen Halbwelle des vom Wechselrichter zugeführten
Stroms weisen vorzugsweise gleiche Pulsbreiten t
1 und t
3 auf. Auf diese Weise werden die Elektroden während einer positiven Halbwelle und
einer negativen Halbwelle des Wechselrichterstroms gleichmäßig geheizt.
[0040] Die Pulsbreite t
2 für den eingeschalteten Zustand des Schalterelements T während einer positiven Halbwelle
unterscheidet sich vorzugsweise aber von der Pulsbreite t
4 für den eingeschalteten Zustand während einer negativen Halbwelle des Wechselrichterstroms.
Über die Pulsbreiten t
2 und t
4 wird die Größe und das vorzeichen des Gleichstromanteils gesteuert. Wenn die Pulsbreite
t
2 geringer ist als die Pulsbreite t
4, verschiebt der Gleichstromanteil den Wechselrichterstrom ins Negative. Ist die Pulsbreite
t
4 geringer als die Pulsbreite t
2, verschiebt der Gleichstromanteil den Wechselrichterstrom ins Positive.
Bezugszeichenliste
[0041]
- A
- Ausgangssignal
- B
- Bipolartransistor
- C
- Kondensator
- D
- Diode
- E1
- Elektrode
- GS
- Gleichstromschaltung
- HS
- Heizstromschaltung
- HT
- Heizstromquelle
- IAC
- Wechselstromanteil
- IAD
- überlagerter Wechselstrom
- IDC
- Gleichstromanteil
- IG
- Gesamtstrom
- IH
- Heizstrom
- IL
- Lampenstrom
- IS
- Induktionsschleife
- K
- Stromkomparator
- L
- Leuchtstofflampe
- M
- Meßeinrichtung
- OP
- Operationsverstärker
- P
- Impedanz
- Q
- Feldefekttransistor
- R
- Widerstand
- R1
- Widerstand
- R2
- Widerstand
- S
- Stromquelle
- S1
- Schalter
- S2
- Schalter
- ST
- Steuerschaltung
- T
- Schalterelement
- t1
- Pulsbreite
- t2
- Pulsbreite
- t3
- Pulsbreite
- t4
- Pulsbreite
- UE
- Steuerspannung
- V
- Verstelleinrichtung
- Z1
- Zweig
- Z2
- Zweig
1. Verfahren zum Dimmen einer mit einer Leuchtstofflampe (L) versehenen Leuchte mit einem
Vorschaltgerät, das ein Betriebsdatenregister und eine Steuerungselektronik mit einer
Schnittstelle für ein Dimmsignal aufweist, wobei bestimmte Lampentypen, vorzugsweise
mit einem Lampenspannungsmessverfahren, automatisch erkannt und danach diejenigen
Betriebsdaten eingestellt werden, die dem erkannten Lampentyp per Betriebsdatenregister
zugeordnet sind, wobei jeder Elektrode der Leuchtstofflampe (L) ein Heizstrom (IH) und ein Lampenstrom (IL) zugeleitet werden, die sich zu einem Gesamtstrom (IG) summieren, dadurch gekennzeichnet, dass zu jedem erkennbaren Lampentyp entweder für unterschiedliche Dimmstellungen eine
gestufte Reihe von Heizströmen (IH) oder für einen Dimmbereich eine dimmungsabhängige Heizstromkennlinie in dem Betriebsdatenregister
gespeichert ist und die Steuerungselektronik zur Dimmung einer Leuchtstofflampe (L)
einen Heizstrom (IH) einstellt, der per Betriebsdatenregister in Abhängigkeit von Lampentyp und Dimmsignal
zugeordnet ist, und bei einer Änderung des Lampenstroms (IL) durch Dimmung der Leuchtstofflampe (L) der Heizstrom (IH)derart angepasst wird, dass der Gesamtstrom (IG) konstant bleibt.
2. Verfahren zum Dimmen einer mit einer Leuchtstofflampe (L) versehenen Leuchte nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Lampenstrom (IL) aus einem Wechselstromanteil (IAC) und einem Gleichstromanteil (IDC) zusammensetzt, und wobei für jeden erkennbaren Lampentyp je ein Gleichstromanteil(IDC)in dem Betriebsdatenregister gespeichert ist und die Steuerungselektronik zur Dimmung
einer Leuchtstofflampe (L) den per Betriebsdatenregister zugeordneten Gleichstromanteil
(IDC) einstellt oder zu jedem Lampentyp entweder für unterschiedliche Dimmstellungen eine
gestufte Reihe von Gleichstromanteilen (IDC) oder für einen Dimmbereich eine dimmungsabhängige Gleichstromkennlinie für den Gleichstromanteil
(IDC) in dem Betriebsdatenregister gespeichert ist und die Steuerungselektronik zur Dimmung
einer Leuchtstofflampe (L) einen Gleichstromanteil (IDC) einstellt, der per Betriebsdatenregister in Abhängigkeit von Lampentyp und Dimmsignal
zugeordnet ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als konstanter Gesamtstrom (IG) der Lampennennstrom der erkannten Leuchtstofflampe (L) vorgegeben wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungselektronik eine Messeinrichtung (M) für den Lampenstrom (IL), einen Stromkomparator (K) sowie eine regelbare Heizstromquelle (HT) aufweist, wobei
der Stromkomparator (K) eine Stromdifferenz zwischen einem über eine Elektrode (E1)
der Leuchtstofflampe (L) fließenden Gesamtstrom (IG) und dem gemessenen Lampenstrom (IL) bildet und die Stromdifferenz der Heizstromquelle (HT) als Regelgröße für den einzustellenden
Heizstrom (IH) zugeführt wird.
5. Vorschaltgerät zum Dimmen einer mit einer Leuchtstofflampe (L) versehenen Leuchte
mit einem Betriebsdatenregister, einer Steuerungselektronik mit einer Schnittstelle
für ein Dimmsignal, einer Lampenspannungsmesseinrichtung, mit der die verwendbaren
Lampentypen automatisch erkannt werden, und einer Messeinrichtung für den Lampenstrom,
einem Stromkomparator sowie einer Heizstromquelle, dadurch gekennzeichnet, dass eine einstellbare Gleichstromschaltung (GS) einen Gleichstromanteil (IDC) des Lampenstroms (IL) in Abhängigkeit der Dimmung verändert, wobei der Stromkomparator eine Stromdifferenz
zwischen dem über eine Elektrode der Leuchtstofflampe fließenden Gesamtstroms und
dem von der Messeinrichtung gemessenen Lampenstrom erfasst und die Stromdifferenz
der Heizstromquelle als Regelgröße für den einzustellenden Heizstrom zugeführt ist,
und bei eine Änderung des Lampenstroms (IL) durch Dimmung der Leuchtstofflampe (L) der Heizstrom derart angepasst wird, dass
der Gesamtstrom konstant bleibt.
6. Vorschaltgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die einstellbare Gleichstromschaltung (GS) eine Diode (D) aufweist, der in Durchflußrichtung
reihenförmig ein erster Widerstand (R1) und ein erster Schalter (S1) nachgeschaltet
sind und parallel zu diesen ein zweiter Widerstand (R2) und ein zweiter Schalter (S2)
reihenförmig nachgeschaltet sind.
7. Vorschaltgerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einstellbare Gleichstromschaltung (GS) eine Diode aufweist, der in Durchflussrichtung
eine einstellbare Stromquelle (S) nachgeschaltet ist.
8. Vorschaltgerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einstellbare Gleichstromschaltung (GS) eine Diode (D) aufweist, der in Durchflussrichtung
reihenförmig ein Feldeffekttransistor (Q) und ein Widerstand (R) nachgeschaltet sind.
9. Vorschaltgerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einstellbare Gleichstromschaltung (GS) eine Diode (D) aufweist, der in Durchflussrichtung
reihenförmig ein Bipolartransistor (B) und ein Widerstand (R) nachgeschaltet sind.
10. Vorschaltgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (M) für den Lampenstrom (IL) eine Induktionsmessschleife (IS) aufweist.
11. Vorschaltgerät nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromkomparator (K) einen Operationsverstärker (OP) aufweist, an dessen n-Eingang
der Lampenstrom (IL) und an dessen p-Eingang der Gesamtstrom (IG) angelegt ist, wobei die Stromdifferenz zwischen Gesamtstrom (IG) und Lampenstrom (IL) ein Ausgangssignal (A) bildet, das der Heizstromschaltung (HS) zugeführt ist.
1. Method for dimming a luminaire provided with a fluorescent lamp (L), with a ballast
displaying an operating data register and control electronics with an interface for
a dimming signal, where certain lamp types are detected automatically, preferably
by means of a lamp voltage measuring method, and the operating data are subsequently
set that are assigned to the detected lamp type by the operating data register, where
each electrode of the fluorescent lamp (L) is supplied with a heating current (IH) and a lamp current (IL), which add up to a total current (IG), characterised in that either a graduated series of heating currents (IH) for different dimming settings, or a dimming-dependent heating current characteristic
for a dimming range, is stored in the operating data register for each detectable
lamp type and, for dimming a fluorescent lamp (L), the control electronics set a heating
current (IH) assigned by the operating data register as a function of the lamp type and the dimming
signal, and, when the lamp current (IL) changes as a result of dimming of the fluorescent lamp (L), the heating current
(IH) is adjusted in such a way that the total current (IG) remains constant.
2. Method for dimming a luminaire provided with a fluorescent lamp (L) according to Claim
1, characterised in that the lamp current (IL) consists of an alternating-current component (IAC) and a direct-current component (IDC), and where one direct-current component (IDC) is stored in the operating data register for each detectable lamp type and, in order
to dim a fluorescent lamp (L), the control electronics set the direct-current component
(IDC) assigned by the operating data register, or where either a graduated series of direct-current
components (IDC) for different dimming settings, or a dimming-dependent direct-current characteristic
for the direct-current component (IDC) for a dimming range, is stored in the operating data register for each detectable
lamp type, and, for dimming a fluorescent lamp (L), the control electronics set a
direct-current component (IDC) assigned by the operating data register as a function of the lamp type and the dimming
signal.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterised in that the rated lamp current of the detected fluorescent lamp (L) is predefined as the
constant total current (IG).
4. Method according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the control electronics display a measuring device (M) for the lamp current (IL), a current comparator (K) and a variable heating-current source (HT), where the
current comparator (K) forms a differential current between a total current (IG) flowing via an electrode (E1) of the fluorescent lamp (L) and the measured lamp
current (IL) and the differential current is fed to the heating-current source (HT) as a controlled
variable for the heating current (IH) to be set.
5. Ballast for dimming a luminaire provided with a fluorescent lamp (L), with an operating
data register, control electronics with an interface for a dimming signal, a lamp
voltage measuring device with which the usable lamp types are detected automatically
and a measuring device for the lamp current, a current comparator and a heating-current
source, characterised in that an adjustable direct-current circuit (GS) varies a direct-current component (IDC) of the lamp current (IL) as a function of dimming, where the current comparator forms a differential current
between the total current flowing via an electrode of the fluorescent lamp and the
lamp current measured by the measuring device, and the differential current is fed
to the heating-current source as a controlled variable for the heating current to
be set, and, when the lamp current (IL) changes as a result of dimming of the fluorescent lamp (L), the heating current
is adjusted in such a way that the total current remains constant.
6. Ballast according to Claim 5, characterised in that the adjustable direct-current circuit (GS) displays a diode (D), downstream of which
in the flow direction a first resistor (R1) and a first switch (S1) are connected
in series and, parallel to these, a second resistor (R2) and a second switch (S2)
are connected in series.
7. Ballast according to Claim 5 or 6, characterised in that the adjustable direct-current circuit (GS) displays a diode, downstream of which
in the flow direction an adjustable current source (S) is connected.
8. Ballast according to Claim 5 or 6, characterised in that the adjustable direct-current circuit (GS) displays a diode (D), downstream of which
in the flow direction a field-effect transistor (Q) and a resistor (R) are connected
in series.
9. Ballast according to Claim 5 or 6, characterised in that the adjustable direct-current circuit (GS) displays a diode (D), downstream of which
in the flow direction a bipolar transistor (B) and a resistor (R) are connected in
series.
10. Ballast according to Claim 9, characterised in that the measuring device (M) for the lamp current (IL) displays an induction measuring loop (IS).
11. Ballast according to Claim 9 or 10, characterised in that the current comparator (K) displays an operational amplifier (OP), to the n-input
of which the lamp current (IL) is applied and to the p-input of which the total current (IG) is applied, where the differential current between the total current (IG) and the lamp current (IL) forms an output signal (A) that is fed to the heating-current circuit (HS).
1. Procédé pour la gradation de la lumière d'un luminaire muni d'un tube fluorescent
(L), comprenant un ballast, qui comporte un registre de données de service et un système
électronique de commande avec une interface pour un signal de gradation de la lumière,
sachant que des types de lampes déterminés sont reconnus automatiquement de préférence
par un procédé de mesure de la tension des lampes, et les données de service, qui
sont associées par le registre des données de service au type de lampe reconnu, sont
ensuite régulées, sachant que vers chaque électrode du tube fluorescent (L) sont acheminés
un courant de chauffage (IH) et un courant d'éclairage (IL), qui sont additionnés pour obtenir un courant global (IG), caractérisé en ce que, pour chaque type de lampe reconnaissable, le registre des données de service mémorise
soit une série graduée de courants de chauffage (IH) pour différentes positions de gradation de la lumière, soit une courbe de courant
de chauffage fonction de la position de gradation pour une plage de gradation de la
lumière et le système électronique de commande pour la gradation de la lumière d'un
tube fluorescent (L) régule un courant de chauffage (IH) qui est associé par le registre de données de service en fonction du type de lampe
et du signal de gradation de la lumière, et en cas de variation du courant d'éclairage
(IL) par la gradation de la lumière du tube fluorescent (L), le courant de chauffage
(IH) est ajusté de telle sorte que le courant global (IG) reste constant.
2. Procédé pour la gradation de la lumière d'un luminaire muni d'un tube fluorescent
(L) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le courant d'éclairage (IL) est formé par une part de courant alternatif (IAC) et une part de courant continu (IDC) et sachant que respectivement une part de courant continu (IDC) est mémorisée dans le registre des données de service pour chaque type de lampe
reconnaissable, et le système électronique de commande pour la gradation de la lumière
d'un tube fluorescent (L) régule la part de courant continu (IDC) associée par le registre des données de service ou, pour chaque type de lampe reconnaissable,
le registre des données de service mémorise soit une série graduée de parts de courant
continu (IDC) pour différentes positions de gradation de la lumière, soit une courbe fonction
de la position de gradation pour la part de courant continu (IDC) pour une plage de gradation de la lumière et le système électronique de commande
pour la gradation de la lumière d'un tube fluorescent (L) régule une part de courant
continu (IDC) qui est associée par le registre des données de service en fonction du type de lampe
et du signal de gradation de la lumière.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le courant nominal du tube fluorescent (L) reconnu est prédéfini comme le courant
global (IG) constant .
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le système électronique de commande comporte un dispositif de mesure (M) du courant
d'éclairage (IL), un comparateur de courant (K), ainsi qu'une source de courant de chauffage (HT)
réglable, sachant que le comparateur de courant (K) forme une différence de courant
entre un courant global (IG) passant par une électrode (E1) du tube fluorescent (L) et le courant d'éclairage
(IL) mesuré et la différence de courant est acheminée vers la source de courant de chauffage
(HT) en tant que valeur de réglage pour le courant de chauffage (IH) à réguler.
5. Ballast pour la gradation de la lumière d'un luminaire muni d'un tube fluorescent
(L), comprenant un registre de données de service, un système électronique de commande
avec une interface pour un signal de gradation de la lumière, un dispositif de mesure
de la tension des lampes, au moyen duquel les types de lampes utilisables sont reconnus
automatiquement, et un dispositif de mesure du courant d'éclairage, un comparateur
de courant, ainsi qu'une source de courant de chauffage, caractérisé en ce qu'un circuit de courant continu (GS) réglable fait varier une part du courant continu
(IDC) du courant d'éclairage (IL) en fonction de la gradation de la lumière, sachant que le comparateur de courant
détecte une différence de courant entre le courant global passant par une électrode
du tube fluorescent et le courant d'éclairage mesuré par le dispositif de mesure et
la différence de courant est acheminée vers la source de courant de chauffage en tant
que valeur de réglage pour le courant de chauffage à réguler, et en cas de variation
du courant d'éclairage (IL) par la gradation de la lumière du tube fluorescent (L) le courant de chauffage est
ajusté de telle sorte que le courant global reste constant.
6. Ballast selon la revendication 5, caractérisé en ce que le circuit de courant continu (GS) réglable comporte une diode (D), en aval de laquelle
une première résistance (R1) et un premier commutateur (S1) sont montés en série dans
le sens de passage du courant et en aval de laquelle une deuxième résistance (R2)
et un deuxième commutateur (S2) sont montés en parallèle.
7. Ballast selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le circuit de courant continu (GS) réglable comporte une diode (D), en aval de laquelle
une source de courant (S) réglable est montée dans le sens de passage du courant.
8. Ballast selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le circuit de courant continu (GS) réglable comporte une diode (D), en aval de laquelle
un transistor à effet de champ (Q) et une résistance (R) sont montés en série dans
le sens de passage du courant.
9. Ballast selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le circuit de courant continu (GS) réglable comporte une diode (D), en aval de laquelle
un transistor bipolaire (B) et une résistance (R) sont montés en série dans le sens
de passage du courant.
10. Ballast selon la revendication 9, caractérisé en ce que le dispositif de mesure (M) du courant d'éclairage (IL) comporte une boucle de mesure à induction (IS).
11. Ballast selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que le comparateur de courant (K) comporte un amplificateur opérationnel (OP), dont l'entrée
n reçoit le courant d'éclairage (IL) et dont l'entrée p reçoit le courant global (IG), la différence entre le courant global (IG) et le courant d'éclairage (IL) formant un signal de sortie (A) qui est acheminé vers le circuit de courant de chauffage
(HS).