[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einlegen von zumindest einem Leseband in
Buchblocks nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens nach dem Oberbegriff des Anspruchs 14.
[0002] Bei Büchern gehobener Ausstattung ist es üblich, sogenannte Lese- bzw. Einmerkerbänder
vorzusehen, die es dem Leser ermöglichen, durch Einlegen zwischen zwei Buchseiten
eine bestimmte Stelle des Buches zu markieren. Sie sind am oberen Ende des Buchblockrückens
innerhalb des Umschlages am Buchblockrücken befestigt. Derartige Lesebänder sind in
der Länge so gewählt, dass deren freies Ende über die Buchblockfußseite ein Stück
herausragt, damit der Leser das Leseband dort greifen und das Buch an der markierten
Seite aufschlagen kann. Im Auslieferungszustand eines Buches soll das freie Ende des
Lesebandes jedoch nicht unterhalb der Buchblockfußseite heraushängen, sondern einige
Seiten des Buches umgreifend mit dem freien Ende in den Buchblock zurückgefaltet sein.
Bei der Buchherstellung wird das vorgeschriebene Einlegen und Umfalten der Lesebänder
maschinell durchgeführt.
[0003] Bei einem bekannten Verfahren gemäß der DE-OS 20 100 74 wird beispielsweise der Buchblock
mit dem Buchblockrücken auf einem Förderband aufsitzend transportiert und mittels
einer Teilungseinrichtung in zwei Teilblöcke geteilt, zwischen denen ein keilförmiger
Spalt ausgebildet wird. In diesen keilförmigen Spalt wird anschließend das Leseband
eingelegt derart, dass es sowohl über die Buchblockkopfseite als auch über die Buchblockfußseite
ein Stück herausragt. In einem nächsten Schritt wird das Leseband im Bereich des Buchblockfußes
abgeschnitten, so dass das freie Ende ein Stück herausragt. In einem nächsten Schritt
wird das freie Ende des Lesebandes mittels Druckluft an den Buchblock angelegt und
mit einer Einfaltvorrichtung in den Buchblock zurückgeschlagen. Das am Buchblockkopf
überstehende Ende des Lesebandes wird mittels einer Umschlagvorrichtung auf die Außenseite
des Buchblockrückens umgeschlagen und dort verklebt. Ein derartiges Verfahren wird
getaktet ausgeführt und ist aufgrund des separaten Umfaltschrittes aufwendig und teuer.
Bekannte Vorrichtungen zum Durchfahren dieses Verfahrens erfordern einen hohen Wartungsaufwand
und benötigen relativ viel Bauraum. Ein getakteter Fertigungsablauf stellt zudem hohe
Anforderungen an die Genauigkeit der Förderantriebe und deren Steuerung.
Bei einem weiteren bekannten Verfahren werden die Buchblöcke hintereinander einen
Mindestabstand aufweisend kontinuierlich von einem Förderband bewegt. Auch bei diesem
Verfahren wird zunächst das Leseband in den keilförmigen Spalt eines geteilten Buchblockes
eingelegt, wobei das Leseband in der Teilungsebene zugeführt wird. Anschließend wird
mittels getakteten Schneidund Greifvorrichtungen das eingelegte Leseband in den Lücken
zwischen den Buchblöcken zugeschnitten und eingefaltet. Bei diesem Verfahren ist es
von Nachteil, dass zwar nicht die Antriebseinrichtungen für die Buchblöcke taktend
arbeiten müssen, jedoch ist es erforderlich, die Schneid- und Greifeinrichtungen getaktet
in die Lücken zwischen den Buchblöcken eingreifen zu lassen. Auch bei diesem Verfahren
erfolgt das Zurückfalten des freien Endes des Lesebandes erst nach dem Einlegen des
Lesebandes in den Buchblock.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Einlegen von zumindest einem Leseband
in Buchblocks anzugeben, welches einfach und kostengünstig durchführbar sowie einfach
an unterschiedliche Buchformate anpaßbar ist. Weiterhin ist es eine Aufgabe der Erfindung
eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens anzugeben, welche störungssicher arbeitet
und einfach aufgebaut ist.
[0005] Diese Aufgaben werden mit einem Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und einer
Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 14 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
sind in den jeweils abhängigen Unteransprüchen angegeben.
[0006] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Verfahren zum Einlegen zumindest eines
Lesebandes in Buchblocks gelöst, wobei das Leseband ein Befestigungsende und ein freies
Ende aufweist und der Buchblock mittels einer Fördereinrichtung entlang einer Förderrichtung
bewegt wird, wobei der Buchblock mittels einer Teilereinrichtung in zumindest zwei
äußere Teilblöcke und einen inneren Teilblock geteilt wird, das Leseband mit einer
vorbestimmten Länge quer zur Förderrichtung in den Lauf des inneren Teilblocks gebracht
wird, wobei das Leseband im Bereich seines Befestigungsendes einseitig unmittelbar
benachbart zum Lauf des inneren Teilblocks mittels einer Halteeinrichtung lösbar befestigt
gehalten wird und anderseitig unmittelbar benachbart zum Lauf des inneren Teilblocks
mittels einer Führungseinrichtung formschlüssig und bezüglich der Längserstreckung
des Lesebandes lose geführt wird, der mittlere Teilblock mit einer in Förderrichtung
vorderen freien Kante auf das Leseband trifft und dieses erfaßt, so daß es während
der Buckblock die Halte- und Leiteinrichtungen passiert in den Buchblock eingezogen
wird und nachdem der Buchblock die Halte- und Leiteinrichtungen passiert hat, das
lösbar befestigt gehaltene Leseband freigegeben wird.
[0007] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren gelingt es, ein Leseband in den transportierten
Buchblock einzulegen, so daß das freie Ende des Lesebandes am Ende des Einlegevorgangs
nicht aus dem Buchblock hervorsteht. Ein anschließendes in einem nachfolgenden Schritt
durchzuführendes Einlegen und Umschlagen des losen Endes kann somit entfallen.
[0008] Vorteilhafterweise kann der Buchblock mittels der Fördereinrichtung kontinuierlich
bewegt werden, wodurch eine besonders effektive Betriebsweise sichergestellt wird.
[0009] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens weist eine Fördereinrichtung
zum Transportieren von Buchblöcken in eine Förderrichtung und eine Teilereinrichtung
zum Aufteilen des Buchblocks in zumindest zwei äußere Teilblöcke und einen inneren
Teilblock auf, wobei der Teilereinrichtung eine Leiteinrichtung für den inneren Teilblock
in Förderrichtung nachgeordnet ist, wobei die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Halteeinrichtung
und eine Leiteinrichtung aufweist mittels denen ein Leseband quer zur Förderrichtung
in den Lauf des inneren Teilblocks 103 haltbar ist und die Halteeinrichtung nach dem
Durchlauf des Teilblocks durch die Leiteinrichtung lösbar ist.
[0010] Eine derartige erfindungsgemäße Vorrichtung weist nur wenige mechanisch bewegte Teile
auf und ist im Aufbau einfach und durch hohe Betriebssicherheit gekennzeichnet.
[0011] Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Durchführen des erfindungsgemäßen
Verfahrens;
- Fig. 2
- eine perspektivische Detailansicht auf eine Halte-/Führungseinrichtung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung gemäß Fig. 1 in einer Ausgangslage relativ zu einem Buchblock;
- Fig. 3
- die Halte-/Führungseinrichtung gemäß Fig. 2 während des Einziehvorganges des Lesebandes;
- Fig. 4
- einen Buchblock mit eingelegtem und zurückgefaltetem Leseband als Ergebnis des erfindungsgemäßen
Verfahrens;
- Fig. 5
- eine Abwandlung der Vorrichtung von Fig. 1 im Bereich E;
- Fig. 6
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Einlegen einer Mehrzahl von Lesebändern.
[0012] Ergebnis des erfindungsgemäßen Verfahrens ist ein Buchblock 1, in den ein textiles
Leseband 2 eingelegt und umgefaltet ist (Fig. 4). Das textile Leseband 2 weist ein
Befestigungsende 3 auf, welches über eine Buchblockkopfseite 4 ein Stück hinausragt.
An einer der Buchblockkopfseite 4 gegenüberliegenden Buchblockfußseite 5 ist das Leseband
2 mit seinem freien Ende 6 einige Seiten des Buchblocks umgreifend in den Buchblock
zurückgefaltet angeordnet. Der Buchblock 1 weist weiterhin einen Buchblockrücken 7
auf, im Bereich dessen die Einzelblätter des Buchblockes gebunden sind. Dem Buchblockrücken
7 gegenüberliegend weist der Buchblock 1 eine Buchblockvorderseite 8 auf. Weiterhin
ist der Buchblock 1 von einer ersten freien Außenseite 9 und einer zweiten freien
Außenseite 10 begrenzt.
[0013] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung 20 (Fig. 1) weist eine Transporteinrichtung 21,
welche als antreibbarer Förderzahnriemen 22 ausgebildet ist, auf. Der Förderzahnriemen
22 erstreckt sich in einer Förderrichtung 23 und läuft auf Umlenkrollen 24 um. Der
Förderzahnriemen 22 weist einen Obertrum 25 und einen Untertrum 26 auf, wobei der
Obertrum 25 in Förderrichtung 23 angetrieben ist. Der Förderzahnriemen 22 weist in
regelmäßigen Abständen quer zum Riemen angeordnete Mitnahmestege 27 auf, deren Abstand
größer ist als das größte zu verarbeitende Buchhochformat. In Förderrichtung 23 ist
der Transporteinrichtung 21 eine Eintakteinrichtung 28 vorgeordnet, welche als taktend
arbeitendes Förderband ausgebildet ist und Buchblöcke 1 auf dem Buchblockrücken 7
stehend trägt und diese derart getaktet der Transporteinrichtung 21 zuführt, dass
die Buchblöcke 1 jeweils zwischen zwei Mitnahmestege 27 des kontinuierlich umlaufenden
Förderzahnriemens 22 gelangen. Die Buchblöcke 1 werden auf dem Buchblockrücken 7 vertikal
stehend an die Transporteinrichtung 21 übergeben, wobei die Buchblockfußseite 5 eines
jeden Buchblockes 1 in Förderrichtung 23 weist. Im Eckbereich zwischen dem Buchblockrücken
7 und der Buchblockkopfseite 4 liegt der Buchblock 1 mit der Buchblockkopfseite 4
an einem der Mitnahmestege 27 an. Vorzugsweise über die gesamte Längserstrekung der
Transporteinrichtung 21 sind etwas oberhalb des Obertrums 25 beabstandet zueinander
parallel verlaufende Leitelemente 30 z.B. in Form von horizontal angeordneten Leitstangen
angeordnet, welche ein Umkippen des Buchblockes 1 während des Transports verhindern
sollen. Auf den Einlaufbereich 31 der Förderrichtung 23 folgend ist ein Stück oberhalb
des oberen Trums und zweckmäßigerweise auch oberhalb der Leitelemente 30 eine Teilereinrichtung
32 angeordnet. Die Teilereinrichtung 32 weist zwei vertikal angeordnete Teilerklingen
33 auf. Die Teilerklingen 33 sind im wesentlichen flachplattenförmig ausgebildet und
mit geschärften Spitzen 34 versehen, welche aus Schrägschnitten resultieren und entgegen
der Förderrichtung 23 weisen. Zwischen den Teilerklingen 33 ist ein vertikaler Führungsspalt
35 ausgebildet.
[0014] In Förderrichtung 23 unmittelbar auf die Teilerklingen 33 folgend ist fluchtend zur
Teilereinrichtung 32 eine Leiteinrichtung 40 angeordnet. Die Leiteinrichtung 40 weist
eine erste Leitwange 41 und eine zweite Leitwange 42 auf, welche jeweils flachplattenförmig
ausgebildet sind sowie gering beabstandet parallel zueinander einen vertikalen Führungsspalt
43 bildend vertikal angeordnet sind. Die erste Leitwange 41 und die zweite Leitwange
42 sind konturgleich ausgebildet und weisen jeweils eine erste obere lange horizontale
Begrenzungskante 44, eine zweite untere kurze, etwas oberhalb der Mitnahmestege angeordnete
horizontale Begrenzungskante 45 sowie eine erste vordere kurze vertikale Begrenzungskante
46 und eine zweite hintere lange vertikale Begrenzungskante 47 auf. Die zweite vertikale
Begrenzungskante 45 verläuft jeweils parallel zur Förderrichtung 23 etwa quermittig
bezüglich des oberen Trums 25 des Förderzahnriemens 22 ein Stück oberhalb des Obertrums
25. Die vertikale Erstreckung der Leitwangen 41, 42 ist derart gewählt, dass die erste
horizontale Begrenzungskante 44 auf einem vertikalen Niveau oberhalb der Buchblockvorderseite
8 des Buchblocks 1 mit dem größten zu verarbeitenden Querformat angeordnet ist. Die
erste vertikale Begrenzungskante 46 der Leitwangen 41, 42 weist in Richtung zum Einlaufbereich
31 der Vorrichtung 20 und ist als geschärfte Kante ausgebildet. Die zweite vertikale
Begrenzungskante 47 der Leitwangen 41, 42 weist in Richtung der Förderrichtung 23
und erstreckt sich von der ersten horizontalen Begrenzungskante 44 bis zur zweiten
horizontalen Begrenzungskante 45. Die Verbindungskante zwischen der ersten vertikalen
kurzen, vorzugsweise als Schneide ausgebildeten Begrenzungskante 46 und der zweiten
kurzen horizontalen Begrenzungskante 45 der Leitwangen 41, 42 ist jeweils als eine
schräge Begrenzungskante 48 ausgebildet, welche ebenfalls geschärft Schneiden bildend
ausgeführt ist. Die Leiteinrichtung 40 ist relativ zur Teilereinrichtung 32 derart
angeordnet, dass der vertikale Spalt 35 der Teilereinrichtung 32 vorzugsweise unmittelbar
in den vertikalen Führungsspalt 43 der Leiteinrichtung 40 mündet. Vorteilhafterweise
sind die Teilerklingen 33 im Bereich der Schrägbegrenzungskanten 48 an den Leitwangen
41, 42 befestigt. Der Führungsspalt 35 geht derart in den Führungsspalt 43 über, daß
keine Kanten vorliegen, die ein Anstoßen von Buchblockseiten bewirken und damit den
Transport behindern könnten. Die Leitwangen 41, 42 sind im Bereich ihrer ersten horizontalen
Begrenzungskanten 44 an einem oberhalb der Leiteinrichtung 40 angeordneten Rahmengestell
(nicht gezeigt) "hängend" befestigt.
[0015] Seitlich benachbart zur Transporteinrichtung 21 ist separiert von der Transporteinrichtung
21 eine Abzugs-/Schneideeinrichtung 50 angeordnet, welche parallel zur Förderrichtung
23 in einer Richtung 51 oszillierend hin- und herbewegbar ist. Die Abzugs-/Schneideeinrichtung
50 weist Führungs-, Greif- und Schneidmittel für das auf einer Rolle 52 aufgewickelte
Leseband 2 auf. Das auf der Rolle 52 bevorratete Leseband 2 wird vorzugsweise über
eine Verschweißeinrichtung 53 und ggf. über Umlenkrollen 54 geführt, wobei die Verschweißeinrichtung
53 im Bereich der späteren Schnittstellen des Lesebandes 2 die Kunstfasern des Lesebandes
2 bereichsweise verschweißt, so dass nach dem Schneiden des Lesebandes 2 ein Ausfransen
der Enden verhindert ist.
[0016] Über ein in Förderrichtung 23 vorderes Ende 55 der Abzugs-/Schneideinrichtung 50
steht ein freies Ende 3' des noch nicht abgelängten Lesebandes 2 ein Stück über. Im
Bereich des freien Endes 3' ist eine Zuführeinrichtung (nicht gezeigt) angeordnet,
welche einen Zuführstempel 60 aufweist, der in einer Richtung 61 quer zur Förderrichtung
23 oszillierend bewegbar ist. Der Zuführstempel 60 hat eine längliche, stabförmige
Raumform mit einem der Leiteinrichtung 40 zugewandten Ende 62, an dem eine Greifeinrichtung
(nicht gezeigt) für das freie Ende 3' des Lesebandes 2 angeordnet ist. In Verlängerung
des Zuführstempels 60 sind im Eckbereich zwischen der zweiten horizontalen Begrenzungskante
45 und der zweiten vertikalen Begrenzungskante 47 in die Leitwangen 41, 42 zum Querschnitt
des Zuführstempels 60 korrespondierende Formlöcher 65 und 66 eingebracht, welche zueinander
in der Richtung 61 fluchten. Das erste Formloch 65 ist in der ersten Leitwange 41,
welche dem Zuführstempel 60 zugewandt ist, angeordnet und wirkt als Führungseinrichtung
für das Leseband 2. Das zweite Formloch 66 ist in der zweiten Leitwange 42, welche
vom Zuführstempel 60 abgewandt ist, angeordnet und ist Teil einer Halteeinrichtung
70a für das Leseband 2.
[0017] Die zweite Leitwange 42 ist im Bereich ihrer zweiten vertikalen Begrenzungskante
47 im Querschnitt gegabelt mit einem ersten Randkantensteg 67 und einem zweiten Randkantensteg
68 ausgebildet (Fig. 2), wobei das zweite Formloch 66 im zweiten Randkantensteg 68
angeordnet ist. Der erste Randkantensteg 67 weist ein zu den Formlöchern 65, 66 korrespondierendes
drittes Formloch (nicht gezeigt) auf. Die Randkantenstege 67, 68 begrenzen eine sich
über die gesamte vertikale Höhe der zweiten Leitwange 42 erstreckende Schlitzvertiefung
69, in welcher ein Klemmhebel 70, welcher Teil der Halteeinrichtung 70a ist, um eine
Achse 71 schwenkbar gelagert ist. Die Achse 71 ist quer zur Förderrichtung 23 etwa
auf halber vertikaler Höhe der Leitwange 42 angeordnet. Der Klemmhebel 70 überragt
die Leitwange 42 nach oben hin mit einem freien Ende 72 ein Stück, wobei das freie
Ende 72 eine Bohrung 73 zum Anschluß an ein Betätigungsmittel, z. B. einen pneumatischen
Zug-/Druckzylinder, (nicht gezeigt) aufweist. Der Klemmhebel 70 erstreckt sich von
seinem freien Ende 72 in der Schlitzausnehmung 69 bis kurz oberhalb der zweiten horizontalen
Begrenzungskante 45 der Leitwange 42 und weist im Bereich seines unteren Endes 74
einen zu den Formlöchern 65, 66 korrespondierenden Rücksprung auf, der derart angeordnet
ist, daß in einer Ausgangsstellung des Klemmhebels 70 die Formlöcher 65, 66 frei fluchten
und erst durch Verschwenken des Klemmhebels 70 um die Achse 71 der Klemmhebelrücksprung
70b in eine Lage gebracht werden kann, die den freien Durchgang durch die Formlöcher
65, 66 unterbricht bzw. verdeckt, wobei ein die Löcher durchgreifendes Leseband 2
klemmend festhaltbar ist. Alternativ zu einem Rücksprung kann vorgesehen sein, daß
der Klemmhebel 70 in seiner Ausgangsstellung derart positioniert ist, daß er den freien
Durchgang durch die Formlöcher 65, 66 nicht behindert. Die Formlöcher 65, 66 in den
Eckbereichen der Leitwangen 41, 42 sowie der korrespondierende Rücksprung des Klemmhebels
70 bilden eine Halte-/Führungseinrichtung 70a für das Leseband 2, welches mit dem
Zuführstempel 60 mit seinem freien Ende 3' in die Halte-/Führungseinrichtung einsetzbar
ist, so dass das freie Ende 3' des Lesebandes die Formausnehmungen 65, 66, 66a den
Führungsspalt 43 überbrückend, durchgreift und ein Stück aus der zweiten Leitwange
42 herausragt (vgl. Fig. 2).
[0018] Im folgenden wird die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung näher erläutert.
[0019] Während eines ersten Verfahrensabschnittes A (Fig. 1) liegt der zu verarbeitende
Buchblock 1 mit dem Buchblockrücken 7 auf dem Förderzahnriemen 22 auf und wird mittels
eines Mitnahmesteges 27 in Förderrichtung 23 stehend transportiert. Dabei weist die
Buchblockfußseite 5 in Richtung der Förderrichtung 23 und die Buchblockkopfseite 4
in Richtung des Einlaufbereichs 31.
[0020] In einem darauffolgenden Verfahrensabschnitt B (Fig. 1) läuft der Buchblock 1 auf
die Teilereinrichtung 32 auf, so dass die geschärften Spitzen 34 den Buchblock 1 vorzugsweise
an der Buchblockfußseite 5 entweder im Bereich der Buchblockvorderseite 8 oder ggf.
im Bereich des Buchblockrückens 7 treffen und den Buchblock 1 in drei Teilblöcke,
d. h. in einen ersten äußeren Teilblock 101 einen zweiten äußeren Teilblock 102 und
einen zwischen diesen angeordneten inneren Teilblock 103 aufteilen, wobei der innere
Teilblock 103 den vertikalen Spalt 35 der Teilereinrichtung 32 durchläuft und die
äußeren Teilblöcke 101, 102 durch die Teilerklingen 33, 34 nach außen gedrückt und
an den Leitstangen 30 abgestützt werden. Beim Weitertransport gelangt der innere Teilblock
103 in den Führungsspalt 43 der Leiteinrichtung 40, wobei die Leitwangen 41 und 42
jeweils in die von dem inneren Teilblock 103 und den äußeren Teilblöcken 101 bzw.
102 gebildeten V-förmigen Spalte 104 bzw. 105 des Buchblocks 1 eingreifen.
[0021] Während des Aufteilens des Buchblocks 1 in die Teilblöcke 101, 102, 103 wird mittels
der Greifeinrichtung 62 am Ende des Zuführstempels 60 das freie Ende 3' des Lesebandes
2' erfaßt. Anschließend wird die Abzugs-Schneideinrichtung 50 ein Stück entlang der
Richtung 51 entgegen der Förderrichtung 23 verfahren und anschließend das Leseband
2 auf die gewünschte Länge abgeschnitten. Daraufhin wird mittels des Zuführstempels
60 das freie Ende 3 des nunmehr abgelängten Lesebandes 2 durch die freien Formlöcher
65, 66 geführt, bis es über die Leitwange 42 ein Stück hinausragt. Anschließend wird
der Klemmhebel 70 verschwenkt, so dass das Leseband im Bereich der zweiten Leitwange
42 in der Nähe des Endes 3 verklemmt wird, wobei es den Führungsspalt 43 überbrückend
die Formausnehmung 65 in der ersten Leitwange 41 lose durchgreift (Verfahrensabschnitt
C, vgl. Fig. 2). Somit liegt ein Teil des Lesebands 2 quer zur Förderrichtung 23 einendig
gehalten im Lauf des inneren Teilblockes 103, welcher mit seiner Teilblockfußkante
106 (Fig. 3) auf den den Führungsspalt 43 überbrückenden Teilbereich des Lesebands
2 trifft.
[0022] In einem darauffolgenden Verfahrensabschnitt D (Fig. 3) wird durch den Weitertransport
des Buchblocks 1 das Leseband 2 von der Vorderkante des inneren Teilblocks 103 erfasst
und durch den nicht geklemmten Bereich das Formloch 65 der ersten Leitwange 41 nachgezogen
und dabei zwangsläufig und vollautomatisch korrekt in den V-förmigen Spalt 104, 105
eingelegt. Dabei findet eine Relativbewegung des Lesebandes 2 gegenüber der Teilblockfußseite
106 in der Pfeilrichtung 110 statt. Es wird also das lose Ende des Lesebandes 2 durch
die Formausnehmung 65 um die vordere Kante 106 des inneren Teilblocks 103 gezogen.
[0023] Hat der Buchblock 1 die Formausnehmungen 65, 66 passiert (Verfahrensabschnitt E,
Fig. 1), ist die abgelängte Länge des Lesebandes 2 derart verbraucht, daß das nicht
geklemmte freie Ende sich im Spalt 104 nahe der Buchblockfußseite 5 befindet (Fig.
1). Der Klemmhebel 70 wird dann gelöst und damit das Lesebandende 3 freigegeben. Der
Buchblock 1 mit dem zwischen den Seiten eingelegten Leseband 2, welches gleichzeitig
zwangsläufig buchblockfußseitig umgeschlagen ist, wird weitertransportiert. Das noch
leicht geöffnete Buch wird im Anschluß an die Einbringung des Lesebandes 2 durch aufeinander
zu gerichtete Leitelemente 30 wieder geschlossen, so dass als Endprodukt der Buchblock
1 mit eingelegtem und am freien Ende 6 umgeschlagenen Leseband 2 gemäß Fig. 1 vorliegt,
wobei das Befestigungsende 3 über die Buchblockkopfseite 4 ein Stück herausragt und
nachfolgend in bekannter Art und Weise umgeschlagen und am Buchblockrücken 7 festgeklebt
werden.
[0024] Beim erfindungsgemäßen Verfahren und der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist von besonderem
Vorteil, dass das Leseband unabhängig vom Buchformat auf die gewünschte Länge geschnitten
und dann als vereinzeltes Band dem Buchblock zugeführt werden kann. Außerdem ist die
Länge des Lesebandes hierdurch in sehr weiten Grenzen frei wählbar. Im Extremfall
können sogar Lesebänder eingelegt werden, die kürzer sind als das Buchblockformat.
[0025] Weiterhin ist von besonderem Vorteil, dass das Einlegen und Umlegen des Lesebandes
in einem einzigen Arbeitsschritt erfolgt, wodurch der Buchblock mechanisch nur sehr
gering belastet und somit geschont wird. Die bisher bei solchen Vorrichtungen notwendigen
Einrichtungen zum Umlegen und Einschlagen des Lesebandes können somit entfallen. Durch
den formschlüssigen Transport des Buchblockes, welcher während der gesamten Förderdauer
formschlüssig am Mitnahmesteg 27 ansteht und außerdem der Buchblock 1 auf dem Riemen
22 steht, ist eine besonders schonende Transportweise verwirklicht worden, da keine
Schleifspuren durch reibende Transportriemen auftreten.
[0026] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren können anstelle eines einzigen Lesebands auch
mehrere Lesebänder gleichzeitig eingelegt werden (Fig. 6). Dies hat den Vorteil, daß
der Buchblock zum Einlegen mehrerer Lesebänder nur einmal zweifach geteilt werden
muß. Beispielsweise zum gleichzeitigen Einlegen von zwei Lesebändern ist ausgehend
von der Anordnung in Fig. 1 eine zweite Einheit mit Leseband-Rolle, Schweißeinrichtung
und Umlenkrolle seitlich versetzt zu der in Fig. 1 gezeigten Einheit 52 bis 54 vorgesehen,
beispielsweise in Fig. 6 nach rechts versetzt. Nachdem das zweite Leseband über eine
eigene Umlenkrolle geführt ist, verläuft es gemeinsam mit dem Leseband 2' über die
Umlenkrolle 54 in Richtung auf die Abzugs-/Schneideinrichtung 50. Darauf folgend wird
das zweite Leseband gemeinsam mit dem Leseband 2 der Leiteinrichtung 40 zugeführt
und dort wie für das Leseband 2 erläutert in einen Buchblock eingelegt. Ein spezieller
Vorteil dieser nebeneinander angeordneten und jeweils mit einer eigenen Verschweißeinrichtung
53 ausgerüsteten Lesebandzuführeinheiten ist, daß die beiden Lesebänder getrennt voneinander
verschweißt werden, bevor sie zusammengeführt werden, so dass eine gegenseitige Verschweißung
vermieden wird, wie dies bei der bislang eingesetzten gemeinsamen Verschweißeinheit
für mehrere Lesebänder der Fall sein kann.
[0027] Nunmehr wird anhand von Fig. 5 eine Variante des Vorrichtungsbereichs bzw. Verfahrensabschnitts
E (Fig. 1) zusammen mit einer diesbezüglichen Abwandlung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
erläutert.
[0028] Insbesondere zeigt Fig. 5 lediglich die zur Erläuterung der Variante benötigten Teile
der Vorrichtung 20 von Fig. 1 im Bereich der Leiteinrichtung 40 ohne Darstellung der
Teilereinrichtung 32 und der Leitelemente 30 sowie ohne Darstellung von Buchblöcken.
[0029] Wie bereits vorstehend anhand von Fig. 1 erläutert, durchläuft das Leseband 2 von
seiner Bevorratungsrolle kommend, nachdem es die zugehörige Verschweißeinrichtung
durchsetzt hat, die Abzugs-/Schneideinrichtung 50. Bei der in Fig. 5 dargestellten
Ausführungsform umfasst die Abzugs-/Schneideinrichtung als Führungsmittel zwei in
Querrichtung bezogen auf die Förderrichtung der Transporteinrichtung 21 in bezug aufeinander
versetzt angeordnete Umlenkrollen 121, 122 und ein Paar von diesen in Förderrichtung
nachgeordnete Quetschwalzen 123, 124. In Bandlaufrichtung folgt auf die Quetschrollen
123, 124 ein Greifmittel in Gestalt von zwei Backen, von denen eine quer zur Bandlaufrichtung
zum Greifen des Bands 2 durch eine Betätigungseinrichtung 126 verstellbar ist. Auf
das Greifmittel 125 folgt unmittelbar eine Schneideinrichtung 127. Diese Teile der
Einrichtung 50 sind auf einem Hubschlitten 50A angeordnet, der in Förderrichtung der
Fördereinrichtung 21 entlang des Doppelpfeils 51 hin- und herlaufend gelagert ist.
[0030] Bezogen auf die Förderrichtung der Fördereinrichtung 21 ist hinter der Leiteinrichtung
40 eine Greifeinheit 128 vorgesehen, die dazu dient, das freie vordere Ende 3 des
Lesebands 2 zu ergreifen, und zwar mittels zweier Klemmbacken 129, 130, von denen
eine in Querrichtung bezogen auf die Bandlaufrichtung beweglich und durch eine Betätigungseinrichtung
130 antreibbar ist.
[0031] Anstelle des in Fig. 1 gezeigten Zuführstempels 60 zum Zuführen des freien Bandendes
3 zu den Formlöchern 65, 66 der Leiteinrichtung 40 ist bei der Variante der erfindungsgemäßen
Vorrichtung gemäß Fig. 5 ein Zuführschlitten 132 vorgesehen, der sich quer zu Bandlaufrichtung
erstreckt und in eine Richtung quer zur Bandlaufrichtung oszillierend bewegbar ist.
Der Zuführschlitten 132 hat längliche Raumform mit einem der Leiteinrichtung 40 zugewandten
Ende 133, mit dem eine Greifeinrichtung mit Klemmbacken (nicht gezeigt) für das freie
Ende 3 des Lesebands 2 angeordnet ist. Seitlich neben der Greifeinrichtung (in Fig.
5 links neben dieser) befindet sich am Zuführschlitten 132 eine Blasdüse 134 auf der
von der Leiteinrichtung 40 abgewandten Seite des freien Lesebandendes 3 unter Abstand
von diesem. An die Blasdüse 134 ist in nicht dargestellter Weise über ein Steuerventileinrichtung
eine Druckluftquelle angeschlossen und die Blasdüse 134 ist derart am Zuführschlitten
132 angeordnet, daß der von ihr erzeugte Luftstrahl durch die Formlöcher 65, 66 in
der Leiteinrichtung 40 verläuft.
[0032] Die Arbeitsweise der in Fig. 5 gezeigten Anordnung ist wie folgt. Im Ausgangszustand
wird das Leseband 2 von einer Bedienperson von der Bevorratungsrolle abgezogen, um
die Umlenkrollen 121, 122 geführt, zwischen den Quetschrollen 123, 124 und durch das
offene Greifmittel 125 hindurchgeführt, von welchem das Band mit seinem freien Ende
3 typischerweise 2 bis 3 cm vorstehen gelassen wird. Daraufhin wird das Greifmittel
125 zum Festlegen des Lesebands 2 aktiviert. Als nächstes wird der Hubschlitten 50a
aktiviert und in Richtung auf den Zuführschlitten 132 in Gang gesetzt, dessen Greifeinrichtung
sich im geöffneten Zustand befindet, so daß das freie Bandende 3 am Ende des Hubs
des Hubschlittens 50a zwischen den geöffneten Klemmbacken 129, 130 der Greifeinheit
128 zu liegen kommt. Nunmehr wird das Greifmittel 125 geöffnet, so daß das Leseband
2 ausschließlich an seinem freien Ende durch die Klemmbacken 129, 130 der Klemmeinheit
131 gehalten wird, während es im übrigen an seiner Bevorratungsrolle festgesetzt ist.
Jetzt erfolgt ein formatabhängiger Rückhub des Hubschlittens 50A. Sobald der Hubschlitten
50a zusammen mit den übrigen Bestandteilen der Abzugs-/Schneideinrichtung 50 aus dem
Kollisionsbereich des Zuführschlittens 132 herausgefahren ist, erfasst die Greifeinrichtung
des Zuführschlittens 132 das Leseband 2. Sobald sich die Abzugs-/Schneideinrichtung
50 in der Formatposition befindet, schließt ihr Greifmittel 125 und das Schneidemittel
127 schneidet das Leseband 2 ab. Der Zuführschlitten 132 bewegt nun das ausschließlich
von seiner Greifeinrichtung gehalterte freie Bandende 3 in Richtung auf das Formloch
65. Sobald das Bandende 3 seine bestimmungsgemäße Endstellung vor dem Formloch 65
erreicht hat, wird über die Blasdüse 134 das Bandende 3 durch das Formloch 65 und
dann durch das Formloch 66 geblasen, bis es über dem letztgenannten Formloch so vorsteht,
wie in Fig. 2 gezeigt. Nunmehr verläuft das erfindungsgemäße Verfahren in derselben
Weise wie vorstehend anhand von Fig. 2 erläutert, nachdem die Greifeinrichtung des
Zuführschlittens 132 das Bandende 3 freigegeben hat, woraufhin dieser Schlitten einen
Rückhub in seiner Ausgangsstellung durchführt.
[0033] Das Verfahren bzw. die Vorrichtung kann sowohl offline als auch vorzugsweise inline
in Buchfertigungslinien zum Einsatz kommen. Die Buchblockfolge muss nicht wie bei
anderen bekannten Verfahren kontinuierlich erfolgen, da jedem Buchblock ein einzeln
abgelängtes Leseband zugeordnet wird.
1. Verfahren zum Einlegen zumindest eines Lesebandes (2) in Buchblocks (1), wobei das
Leseband (2) ein Befestigungsende (3) und ein freies Ende (6) aufweist und der Buchblock
(1) mittels einer Transporteinrichtung (21) entlang einer Förderrichtung (23) bewegt
wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Buchblock (1) mittels einer Teilereinrichtung (32) in zumindest zwei äußere Teilblöcke
(101, 102) und einen inneren Teilblock (103) geteilt wird,
das Leseband (2) mit einer vorbestimmten Länge quer zur Förderrichtung (23) in den
Lauf des inneren Teilblocks (103) gebracht wird, wobei das Leseband (2) im Bereich
seines Befestigungsendes (3) einseitig unmittelbar benachbart zum Lauf des inneren
Teilblocks (103) mittels einer Halteeinrichtung (66, 70) lösbar befestigt gehalten
wird und anderseitig unmittelbar benachbart zum Lauf des inneren Teilblocks (103)
mittels einer Führungseinrichtung (65) formschlüssig und bezüglich der Längserstreckung
des Lesebands (2) lose geführt wird,
der mittlere Teilblock (103) mit einer in Förderrichtung (23) vorderen freien Kante
(106) auf das Leseband (2) trifft und dieses erfasst, so dass es, während der Buchblock
die Halte- und Führungseinrichtungen (65, 66, 70) passiert, in den Buchblock (1) eingezogen
wird und
nachdem der Buchblock (1) die Halte- und Führungseinrichtungen (65, 66 ,70) passiert
hat, das lösbar befestigt gehaltene Leseband (2) freigegeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Buchblock (1) mittels der Transporteinrichtung (21) kontinuierlich bewegt wird.
3. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die äußeren Buchblocks (102, 101) mittels Leitelementen (30) geführt werden.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die geteilten Teilblöcke (101, 102, 103) nach dem Einlegen des Lesebands (2) durch
die Leitelemente (30) wieder zusammengeführt werden.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchblocks (1) mittels einer Eintakteinrichtung (28) der Transporteinrichtung
(21) getaktet zugeführt werden.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Teilblock (103) nach dem Durchlaufen der Teilereinrichtung (32) einer
Leiteinrichtung (40) zugeführt wird.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die äußeren Teilblöcke (101, 102) während des Einziehens des Lesebands (2) jeweils
zwischen einem Leitelement (30) und der Leiteinrichtung (40) geführt werden.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Freigeben des Lesebandes (2) mittels einer Zuführeinrichtung ein nächstes
Leseband (2) in vorbestimmter Länge der Führungs- und Halteeinrichtung (65, 66, 70)
zugeführt wird und das Leseband (2) im Bereich des Befestigungsendes (3) geklemmt
gehalten wird.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leseband (2) mittels einer Abzugs-/Schneideeinrichtung (50) von einer Vorratsrolle
(52) abgerollt und auf die gewünschte Länge geschnitten wird.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der vorbestimmten Trennstellen des Lesebandes (2) dieses mittels einer
Verschweißeinrichtung (53) verschweißt wird.
11. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchblocks (1) mit ihrer Buchblockfußseite (5) in Förderrichtung (23) weisend
bewegt werden, wenn das Leseband (2) im Bereich der Buchblockkopfseite (4) am Buchblockrücken
(7) befestigt werden soll.
12. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchblocks (1) mit ihrer Buchblockkopfseite (4) in Förderrichtung (23) weisend
bewegt werden, wenn das Leseband (2) im Bereich der Buchblockfußseite (5) am Buchblockrücken
(7) befestigt werden soll.
13. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchblocks (1) auf dem Buchblockrücken (7) stehend transportiert werden.
14. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 13, mit einer Transporteinrichtung (21) zum Transportieren von Buchblöcken (1)
in einer Förderrichtung (23) und einer Teilereinrichtung (32) zum Aufteilen des Buchblocks
(1) in zumindest zwei äußere Teilblöcke (101, 102) und einen inneren Teilblock (103),
wobei der Teilereinrichtung (32) eine Leiteinrichtung (40) für den Teilblock (103)
in Förderrichtung (23) nachgeordnet ist, wobei die Vorrichtung (20) eine Halteeinrichtung
(66, 70) und eine Führungseinrichtung (65) aufweist, mittels denen ein Leseband (2)
quer zur Förderrichtung (23) in den Lauf des Teilblocks (103) haltbar ist und die
Halteeinrichtung (66, 70) nach dem Durchlauf des Teilblocks (103) durch die Leiteinrichtung
(40) lösbar ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporteinrichtung (21) ein kontinuierlich antreibbarer Förderzahnriemen ist,
welcher sich in die Förderrichtung (23) erstreckt und auf Umlenkrollen (24) umläuft.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderzahnriemen (22) einen Obertrum (25) und einen Untertrum (26) aufweist,
wobei der Obertrum (25) in Förderrichtung (23) angetrieben ist.
17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderzahnriemen (22) in regelmäßigen Abständen angeordnete Mitnahmestege (27)
aufweist, deren Abstand größer ist als das größte zu verarbeitende Buchhochformat.
18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass in Förderrichtung (23) der Transporteinrichtung (21) eine Eintakteinrichtung (28)
vorgeordnet ist, welche als taktend arbeitendes Förderband ausgebildet ist und die
Buchblöcke (1) auf ihrem Buchblockrücken (7) stehend trägt und diese derart getaktet
der Transporteinrichtung (21) zuführt, dass die Buchblöcke (1) jeweils zwischen zwei
Mitnahmestege (27) des kontinuierlich umlaufenden Förderzahnriemens (22) gelangen.
19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchblöcke (1) vertikal auf dem Buchblockrücken (7) stehend auf dem Förderzahnriemen
(22) angeordnet sind, wobei die Buchblockfußseite eines jeden Buchblocks (1) in Förderrichtung
(23) weist.
20. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Buchblock (1) im Eckbereich zwischen dem Buchblockrücken (7) und der Buchblockkopfseite
(4) mit der Buchblockkopfseite (4) an einem der Mitnahmestege (27) anliegt.
21. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass etwas oberhalb des Obertrums (25), insbesondere über die gesamte Längserstreckung
der Transporteinrichtung (21), beabstandet zueinander parallel verlaufende Leitelemente
(30) angeordnet sind, welche ein Umkippen des Buchblocks (1) während des Transports
verhindern.
22. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass auf einen Einlaufbereich (31) der Transporteinrichtung (21) folgend ein Stück oberhalb
den Leitelementen (30) die Teilereinrichtung (32) angeordnet ist.
23. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilereinrichtung (32) zwei Teilerklingen (33) aufweist, wobei die Teilerklingen
(33) im wesentlichen flachplattenförmig ausgebildet sind und mit geschärften Spitzen
(34) versehen sind, welche entgegen der Förderrichtung (23) weisen, so dass zwischen
den Teilerklingen (33) ein vertikaler Spalt (35) ausgebildet ist.
24. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteinrichtung (40) in Förderrichtung (23) fluchtend zum vertikalen Spalt (35)
der Teilereinrichtung (32) angeordnet ist.
25. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteinrichtung (40) eine erste Leitwange (41) und eine zweite Leitwange (42)
aufweist, welche jeweils flachplattenförmig ausgebildet sind und gering beabstandet
parallel zueinander einen vertikalen Führungsspalt (43) bildend angeordnet sind.
26. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Leitwange (41) und die zweite Leitwange (42) konturengleich ausgebildet
sind und jeweils eine erste horizontale Begrenzungskante (44), eine zweite horizontale
Begrenzungskante (45) sowie eine erste vertikale Begrenzungskante (46) und eine zweite
vertikale Begrenzungskante (47) aufweisen.
27. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite vertikale Begrenzungskante (45) jeweils parallel zur Förderrichtung (23)
etwa quermittig bezüglich des Förderzahnriemens (22) ein Stück oberhalb des Obertrums
(25) verläuft.
28. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikale Erstreckung der Leitwangen (41, 42) derart gewählt ist, dass die erste
horizontale Begrenzungskante (44) auf einem vertikalen Niveau oberhalb der Buchblockvorderseite
(8) des Buchblocks (1) mit dem größten zu verarbeitenden Querformat angeordnet ist.
29. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die erste vertikale Begrenzungskante (46) der Leitwangen (41, 42) in Richtung zum
Einlaufbereich (31) der Transporteinrichtung (21) weist und als geschärfte Kante ausgebildet
ist.
30. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite vertikale Begrenzungskante (47) der Leitwangen (41, 42) in Richtung der
Förderrichtung (23) weist und sich von der ersten horizontalen Begrenzungskante (44)
bis zur zweiten horizontalen Begrenzungskante (45) erstreckt.
31. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten vertikalen Begrenzungskante (46) und der zweiten horizontalen
Begrenzungskante (45) der Leitwangen (41, 42) jeweils eine Schrägbegrenzungskante
(48) ausgebildet ist, welche als geschärfte Begrenzungskante ausgeführt ist.
32. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteinrichtung (40) relativ zur Teilereinrichtung (32) derart angeordnet ist,
dass der vertikale Spalt (35) der Teilereinrichtung (32) vorzugsweise unmittelbar
in den vertikalen Führungsspalt (43) der Leiteinrichtung (40) mündet.
33. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilerklingen (33) im Bereich der Schrägbegrenzungskanten (48) an einer Verstelleinrichtung
zum Bewerkstelligen eines formatabhängigen Rückhubs der Abzugs-/Schneideeinrichtung
(50) befestigt sind.
34. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitwangen (41, 42) im Bereich ihrer ersten horizontalen Begrenzungskanten (44)
an einem oberhalb der Leiteinrichtung (40) angeordneten Rahmengestell hängend befestigt
sind.
35. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich benachbart zur Transporteinrichtung (21) separiert von dieser eine Abzugs-/Schneideeinrichtung
(50) angeordnet ist, welche parallel zur Förderrichtung (23) in einer Richtung (51)
oszillierend hin und her bewegbar ist.
36. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugs-/Schneideeinrichtung (50) Führungs-, Greif- und Schneidmittel für das
auf einer Rolle aufgewickelte Leseband (2) aufweist.
37. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verschweißeinrichtung (53) vorgesehen ist, mit welcher im Bereich der späteren
Schnittstellen des Lesebandes (2) die Kunstfasern des Lesebandes bereichsweise verschweißbar
sind, so dass nach dem Schneiden des Lesebandes (2) ein Ausfransen der Enden verhindert
ist.
38. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass über ein in Förderrichtung (23) vorderes Ende (55) der Abzugs-/Schneideeinrichtung
(50) ein freies Ende (3') des noch nicht abgelängten Lesebandes (2) ein Stück übersteht.
39. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des freien Endes (3') eine Zuführeinrichtung (60, 132) angeordnet ist,
die in einer Richtung (61) quer zur Förderrichtung (23) oszillierend bewegbar ist.
40. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführeinrichtung (60, 132) eine längliche, stabförmige Raumform mit einem der
Leiteinrichtung (40) zugewandten Ende (62, 133) hat, an dem eine Greifeinrichtung
für das freie Ende (3) des Lesebandes (2) angeordnet ist.
41. Vorrichtung nach Anspruch 39 oder 40, dadurch gekennzeichnet, dass in Verlängerung der Zuführeinrichtung (60) im Eckbereich zwischen der zweiten horizontalen
Begrenzungskante (45) und der zweiten vertikalen Begrenzungskante (47) in die Leitwangen
(41, 42) zum Querschnitt der Zuführeinrichtung (60) korrespondierende Formlöcher (65,
66) eingebracht sind, welche zueinander in der Richtung (61) fluchten, wobei das Formloch
(65) als Führungseinrichtung wirkt und das Formloch (66) Teil der Halteeinrichtung
(66, 70) ist.
42. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 41, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Formloch (65) in der ersten Leitwange (41) angeordnet ist, welche der Führungseinrichtung
(60) zugewandt ist.
43. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 42, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (66, 70) das zweite Formloch (66) aufweist, welches in der zweiten
Leitwange (42) angeordnet ist, die vom Zuführstempel (60) abgewandt angeordnet ist.
44. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 43, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Leitwange (42) im Bereich ihrer zweiten vertikalen Begrenzungskante (47)
im Querschnitt gegabelt mit einem ersten Randkantensteg (67) und einem zweiten Randkantensteg
(68) ausgebildet ist, wobei das zweite Formloch (66) im zweiten Randkantensteg (68)
angeordnet ist und der erste Randkantensteg (67) ein zu den Formlöchern (65, 66) korrespondierendes
drittes Formloch aufweist.
45. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 44, dadurch gekennzeichnet, dass die Randkantenstege (67, 68) eine sich über die gesamte vertikale Höhe der zweiten
Leitwange (42) erstreckende Schlitzvertiefung (69) aufweisen, in welcher ein Klemmhebel
(70) um eine Achse (71) schwenkbar gelagert ist, wobei der Klemmhebel (70) Teil der
Halteeinrichtung (66, 70) ist.
46. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 45, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (71) quer zur Förderrichtung (23) etwa auf halber vertikaler Höhe der Leitwange
(42) angeordnet ist.
47. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 46, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmhebel (70) die Leitwange (42) nach oben hin mit einem freien Ende (72) ein
Stück überragt, wobei das freie Ende (72) eine Bohrung (73) zum Anschluß an ein Betätigungsmittel,
z. B. einen pneumatischen Zug-/Druckzylinder, aufweist.
48. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 47, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmhebel (70) sich von seinem freien Ende (72) in der Schlitzausnehmung (69)
bis kurz oberhalb der zweiten horizontalen Begrenzungskante (45) der Leitwange (42)
erstreckt und im Bereich seines unteren Endes (74) ein zu den Formlöchern (65, 66)
und dem dritten Formloch korrespondierenden Rücksprung aufweist, wobei der Rücksprung
im Klemmhebel (70) in einer Ausgangsstellung des Klemmhebels (70) fluchtend zu den
Formlöchern (65, 66) und dem dritten Formloch angeordnet ist und durch Verschwenken
des Klemmhebels (70) um die Achse (71) in eine Lage gebracht werden kann, die den
freien Durchgang durch die Formlöcher (65, 66) unterbricht bzw. abdeckt.
49. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 48, dadurch gekennzeichnet, dass die Formlöcher (65, 66) und das dritte Formloch in den Eckbereichen der Leitwangen
(41, 42) sowie der korrespondierende Rücksprung des Klemmhebels (70) eine Klemmfädeleinrichtung
für das Leseband (2), welches mit dem Zuführstempel (60) mit seinem freien Ende (3')
in die Halte-/Führungseinrichtung (65, 66, 70) einsetzbar ist, so dass das freie Ende
(3') des Lesebandes (2) die Formausnehmungen (65, 66) den Führungsspalt (43) quer
zur Förderrichtung (23) überbrückend durchgreift und ein Stück über die zweite Leitwange
(42) hinausragt.
50. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 49, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitelemente (30) im Bereich nach der Leiteinrichtung (40) sich verjüngend ausgebildet
sind, so dass der durch die Teilereinrichtung (32) geöffnete Buchblock (1) wieder
schließbar ist.
51. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 39 bis 50, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführeinrichtung (132) eine Blasdüse (134) an dem der Leiteinrichtung (40) zugewandten
Ende (133) zum Blasen des freien Endes (3) des Buchbandes (2) durch die Formlöcher
(65, 66) aufweist, sobald die Zuführeinrichtung ihre an die Leiteinrichtung (40) angrenzende
Stellung eingenommen hat.