(19)
(11) EP 1 270 486 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
03.01.2018  Patentblatt  2018/01

(21) Anmeldenummer: 02013881.4

(22) Anmeldetag:  24.06.2002
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B66B 1/24(2006.01)

(54)

Verfahren zur Auswahl des günstigsten Weges mit Umsteigen der Kabinen bei mehreren Aufzugsgruppen

Methode for selecting the most efficient way, including change of cabs, by a plurality of elevators groups

Méthode pour sélectionner le parcours optimal, changements de cabines inclus, parmis plusieurs groupes d'ascenseurs


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR

(30) Priorität: 29.06.2001 EP 01810632

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
02.01.2003  Patentblatt  2003/01

(73) Patentinhaber: Inventio AG
6052 Hergiswil (CH)

(72) Erfinder:
  • Kostka, Miroslav, Dipl.-El.-Ing.
    6275 Ballwil (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 301 173
EP-A- 0 891 291
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Auswahl des günstigsten Aufzugs einer mindestens zwei Aufzugsgruppen aufweisenden Aufzugsanlage.

    [0002] Aus der Schrift EP 0 891 291 B1 ist eine Multigruppensteuerung für mehrere Aufzugsgruppen mit Zielrufsteuerung und Sofortzuteilung bekannt, bei der die Zielrufeingabe unter anderem an einer beliebigen Rufregistriereinrichtung, die keiner bestimmten Aufzugsgruppe zugeteilt ist, vorgenommen werden, und der zugeteilte Aufzug eindeutig und einfach erkennbar gemacht werden kann. Unter Sofortzuteilung ist zu verstehen, dass dem Fahrgast sein Zielruf sofort der günstigsten Kabine zugeteilt wird. Der Fahrgast braucht somit die Gebäudeeinteilung in Stockwerksbereiche, welche nur von einzelnen Aufzugsgruppen bedient werden, nicht zu kennen. Der Fahrgast wird zu einer optimalen Zeit mit visueller und akustischer Anweisung in der Aufzugskabine über die nächste Verbindung, die zum Zielstockwerk führt, informiert. Es ist keine präzise Methode angegeben, wie genau die bekannte Multigruppensteuerung den günstigsten Aufzug wählt, wenn die Fahrt zwischen Startstockwerk und Zielstockwerk mit Umsteigen versehen ist. Gleichzeitig ist auch keine Methode angegeben, wie die Multigruppensteuerung den günstigsten Weg wählen kann, wenn mehrere Wege zum Zielstockwerk führen.

    [0003] Eine Aufgabe der Erfindung liegt darin, ein Verfahren der eingangs genannten Art vorzuschlagen, welche eine präzise Methode angibt, wie der günstigste Aufzug gewählt werden kann, wenn Fahrten vorhanden sind, bei denen der Fahrgast umsteigen muss.

    [0004] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.

    [0005] Ein Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, dass die kostenmässig optimalsten Aufzugskabinen vom Start zum Ziel gewählt werden. Der Fahrgast wird somit ohne Zeitverlust am schnellsten zum Zielstockwerk geführt.

    [0006] Durch die im abhängigen Patentanspruch aufgeführten Massnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Verfahrens möglich. Erfindungsgemäss weisen die Aufzugsgruppen jeweils eine entsprechende Gruppensteuerung auf. Dies hat den Vorteil, dass jede Aufzugsgruppe selbständig gesteuert werden kann.

    [0007] In einer bevorzugten Ausführungsform weist jede Gruppensteuerung eine Zielrufsteuerung mit Sofortzuteilung auf. Dies hat den Vorteil, dass in jeder Aufzugsgruppe immer der beste Aufzug der Gruppe gewählt werden kann. Die frühzeitige Kenntnis des Zielstockwerkes ermöglicht es, die Wahl aus den Aufzugskabinen vorzunehmen, welche das Zielstockwerk bedienen können. Erfindungsgemäss sind die Gruppensteuerungen aller Aufzugsgruppen zu einer Zentral-Multigruppensteuerung (MGS) verbunden. Dies hat den Vorteil, dass die Wahl aus allen in Frage kommenden Aufzügen automatisch aus einer zentralen Einheit erfolgen kann, insbesondere wenn sich die von mehreren Aufzugsgruppen bedienten Zonen überschneiden. Erfindungsgemäss sind zum Erreichen des Zielstockwerkes aus dem Startstockwerk mehrere Wege verfügbar, wobei der günstigste Weg ermittelt wird. Dies hat den Vorteil, dass das bei Aufzugsgruppen auftretende Problem, nämlich mehrere mögliche Wege mit Umsteigen, gelöst werden kann. Der optimalste und schnellste Weg wird somit vom Start bis zum Ziel gewählt.

    [0008] Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den schematischen Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:

    Fig. 1 eine Darstellung von vier Zielrufgruppensteuerungen, die gemeinsam mit einer Multigruppensteuerung verbunden sind,

    Fig. 2 bis Fig. 5 Flussdiagramme, die ein Verfahren zur Auswahl der günstigsten Fahrt angeben.



    [0009] Die Figuren 1 bis 5 sind mit der nacholgenden Legende selbstredend:
    DB
    Datenbank, Multigruppenkonfiguration
    FW
    Favorit Weg / Günstigster Weg / beste Trasse
    GR
    Aufzugsgruppe
    GR-PC
    Gruppensteuerung-Rechner
    GR1,2,3,4
    Gruppensteuerung 1, 2, 3, 4
    MG-PC
    Multigruppensteuerung-Rechner
    MGS
    Zentral-Multigruppesteuerung
    U1, U2, U3
    Umsteigestockwerk 1, 2. 3
    W1,...Wn
    Weg
    W1T1
    Weg 1 Teilstrecke 1
    WnTn
    Weg n Teilstrecke n


    [0010] Der Fahrgast im Lobby oder aber auf einem beliebigen Stockwerk gibt an einem der Multigruppenterminals das Zielstockwerk ein. Eine Zentral-Multigruppensteuerung MGS vergleicht die gewünschte Fahrt mit einer eigenen Datenbank oder einem Fahrtenarray, um festzustellen, ob das gewünschte Zielstockwerk nur über einen Weg, auch Trasse bezeichnet, erreicht werden kann.

    [0011] Bei nur einer Möglichkeit das Zielstockwerk zu erreichen durch ein oder mehrmalige Umsteigen, ist die Wahl der Trasse kein Problem.

    [0012] Wenn es mehrere Wege gibt - zum Beispiel Fahrt 1: High Rise Shuttle mit einer Gruppe und dann nach Umsteigen die Fahrt abwärts mit Aufzug anderer Gruppe oder Fahrt 2: Low Rise Shuttle mit einer Gruppe und nach Umsteigen die Fahrt aufwärts mit Aufzug anderer Gruppe - wird zuerst anhand der statistischen Werte und der momentanen Verkehrssituation der höchstwahrscheinlich zeitlich kürzeste Weg zum Ziel gewählt. Nach der Auswahl der besten Trasse wird die verlangte Fahrt an einzelne Teilfahrten zerlegt, die in der Regel von verschiedenen Aufzugsgruppen bedienbar sind.

    [0013] Wenn eine der Teilfahrten von mehreren Aufzugsgruppen erledigt werden kann, tritt eine Multigruppensteuerung in Funktion (wie zum Beispiel gemäss Patent EP 0 891 291 B1), um den ersten zu benützenden Aufzug zu bestimmen. Bei nur einer Aufzugsgruppe bestimmt diese Multigruppensteuerung den besten Aufzug.

    [0014] Damit wird der erste zu benützende Aufzug evaluiert und auf dem Terminal Display dem Fahrgast mitgeteilt.

    [0015] Während der Fahrt verfolgt die Zentral-Multigruppensteuerung MGS den zeitlichen Verlauf der Aufzugsfahrt in Bezug auf die Ankunft im Umsteigestockwerk. Sobald die Zufahrtszeit ins Umsteigestockwerk feststeht (keine Zwischenstops mehr möglich), kann die Evaluation des besten Aufzuges der nächsten Gruppe für die zweite Teilfahrt beginnen.

    [0016] Sobald der nächste beste Aufzug ausgewählt wird, kann der Fahrgast in der Kabine informiert werden. Auf einem Kabineninformations-System oder anderem Display wird zu jedem Zielstockwerk, dessen Erreichen nur mit Umsteigen möglich ist, der nächste zu benutzender Aufzug angezeigt. Gleichzeitig wird die Sprachansage getätigt.

    [0017] Diese Anweisung kann auch für mehrere Zielstockwerke und/oder Anschlussaufzüge kombiniert werden.

    [0018] Im folgenden werden einige Vorteile dieser Lösung angegeben:

    Die Zentral-Multigruppensteuerung MGS wählt den optimalen Weg vom Start- bis zum Zielstockwerk, teilt die gewählte Trasse auf einzelne Teilfahrten, d.h. Aufzugsgruppen, welche erst zum optimalsten Augenblick den besten Aufzug wählen und zwar aufgrund der genau festgelegten Restfahrzeit im vorherbenutzten Aufzug, der Ausstiegzeit, des Anmarschweges zwischen beiden nacheinander benutzten Aufzügen, der Anfahrtszeit des demnächst zu benutzten Aufzuges zum Umsteigestockwerk und aller übrigen Faktoren, welche bei einer bekannten Multigruppensteuerung (wie zum Beispiel gemäss Patent EP 0 891 291 B1) für die Bestimmung des besten Aufzuges benutzt werden.



    [0019] Der Fahrgast wird im frühestmöglichen Augenblick über den nächsten Anschluss optisch und akustisch informiert.

    [0020] Es findet eine Sofortzuteilung statt, das heisst dem Fahrgast wird sofort nach der Zielrufeingabe eine Kabine zugeteilt.

    [0021] Der Fahrgast muss kein Anweisungsgerät tragen.

    [0022] Figur 1 zeigt als Beispiel vier Gruppensteuerungen GR1, GR2, GR3. GR4, die entsprechend vier Gruppensteuerung-Rechner GR1-PC, GR2-PC, GR3-PC, GR4-PC aufweisen. Die Gruppensteuerungen GR1, GR2, GR3. GR4 sind über die Gruppensteuerung-Rechner GR1-PC, GR2-PC, GR3-PC, GR4-PC gemeinsam zu einer Zentral-Multigruppensteuerung MGS zusammengefasst, die eine Datenbank DB und einen Multigruppensteuerung-Rechner MG-PC aufweist.

    [0023] Im folgenden werden die Flussdiagramme von den Figuren 2 bis 5 näher beschrieben, wobei die Flussdiagramme in diesem Beispiel der Einfachheit halber nur bis zur dritten Teilstrecke gezeigt werden:

    Der Fahrgast gibt vom Startstockwerk S einen neuen Zielruf zum Zielstockwerk Z ein.



    [0024] Die Zentral-Multigruppensteuerung MGS vergleicht die gewünschte Fahrt mit einer eigenen Datenbank oder einem Fahrtenarray DB, um festzustellen, ob das gewünschte Zielstockwerk über einen Weg oder über mehrere Wege W1,... Wn erreicht werden kann.

    Fall A):



    [0025] Wenn mehrere Wege vom Startstockwerk S zum Zielstockwerk Z existieren, dann wird der erste Weg W1 in Teilstrecken W1T1, W1T2,...,W1Tn verteilt, wobei n eine volle Zahl ist. Die weiteren Wege W2,...,Wn werden ebenfalls in Teilstrecken W2T1, W2T2,...,W2Tn beziehungsweise WnT1, WnT2,...,WnTn zerlegt. Es werden dann die Aufzugsbetriebskosten der jeweiligen Teilstrecken W1T1, W1T2,...,W1Tn; W2T1, W2T2,...,W2Tn und WnT1, WnT2,...,WnTn bei den entspechend zuständigen Gruppensteuerungen GR1,GR2,...,GRn abgefragt. Bei der Multigruppensteurung-Rechner MG-PC der Zentral-Multigruppensteuerung MGS werden die Aufzugsbetriebskosten der jeweiligen Teilstrecken W1T1, W1T2,...,WlTn; W2T1, W2T2,...,W2Tn und WnT1, WnT2,...,WnTn verglichen und den favoriten Weg FW ermittelt. Dem Gruppensteurung-Rechner, der die erste Teilstrecke steuern wird, wird den Aufzug zugeteilt und den übrigen Gruppensteurung-Rechnern, die die erste Teilstrecke nicht am favoriten Weg FW haben, wird die Annullierung des Auftrages veranlasst. Die erste Teilstrecke S-U1 vom Startstockwerk S bis zum ersten Umsteigestockwerk U1 wird dann gefahren. Sobald sichergestellt ist, dass keine Zwischestops mehr möglich sind, wird dem Multigruppensteuerung-Rechner MG-PC mitgeteilt, dass das nächste Ziel das Umsteigestockwerk U1 ist. In der gleichen Weise wird dann die Aufzugszuteilung der gewählten Aufzugsgruppe gemacht, die die zweite Teilstrecke vom ersten Umsteigestockwerk U1 bis zum Zielstockwerk U1-Z oder zum zweiten Umsteigestockwerk U2 U1-U2 erledigen wird. Liegt das Zielstockwerk Z am Ende der zweiten Teilstrecke, dann wird die zweite Teilstrecke U1-Z gefahren und der Fahrgast hat sein Ziel erreicht. Liegt das Zielstockwerk Z nicht am Ende der zweiten Teilstrecke, dann wird die zweite Strecke U1-U2 gefahren und die gleiche Prozedur wie bisher für die weiteren Teilstrecken angewendet, um das Zielstockwerk Z zu erreichen. In diesem Beispiel wurde die Prozedur bis zur dritten Teilstrecke gezeigt; für die weiteren Teilstrecken kann selbstverständlich die gleiche Prozedur angewendet werden.

    Fall B) :



    [0026] Wenn nur ein einziger Weg W1 vom Startstockwerk S zum Zielstockwerk Z existiert und das Umsteigen nötig ist, dann wird dieser Weg W1 in Teilstrecken W1T1,...,W1Tn zerlegt und in der gleichen Weise wie oben die Aufzugszuteilung für die erste Teilstrecke vom Startstockwerk S bis zum ersten Umsteigestockwerk U1 veranlasst. Sobald die erste Teilstrecke gefahren wird, wird dann die gleiche Prozedur für die restlichen Teilstrecken angewendet, die im Fall A) ab dem Umsteigestockwerk U1 verwendet wird. Wenn kein Umsteigen nötig ist, wird eine normale Fahrt vom Startstockwerk S bis Zielstockwerk Z veranlasst.


    Ansprüche

    1. Verfahren zur Auswahl des günstigsten Aufzugs einer mindestens zwei Aufzugsgruppen (GR) aufweisenden Aufzugsanlage, wobei zum Erreichen eines Zielstockwerks (Z) aus einem Startstockwerk (S) ein Weg (W1) mit Umsteigen (U1, U2, U3) verfügbar ist, der in mehrere Teilstrecken (W1T1,..., W1Tn) zerlegt wird und jeder der Teilstrecken (W1T1,..., W1Tn) ein Aufzug einer der Aufzugsgruppen (GR) zugeteilt wird, dadurch gekennzeichnet dass die Aufzugsgruppen (GR) jeweils eine Gruppensteuerung (GR1, GR2, GR3, GR4) aufweisen, wobei die Gruppensteuerungen (GR1, GR2, GR3, GR4) aller Aufzugsgruppen (GR) zu einer Zentral-Multigruppensteuerung (MGS) verbunden sind, wobei zum Erreichen des Zielstockwerkes (Z) ein weiterer Weg (Wn) verfügbar ist, der in weitere Teilstrecken (WnT1,..., WnTn) zerlegt wird, wobei die Betriebskosten der Teilstrecken (W1T1,..., W1Tn) des Weges (W1) und die Betriebskosten der weiteren Teilstrecken (WnT1,..., WnTn) des weiteren Weges (Wn) bei der entsprechenden Gruppensteuerung (GR1, GR2, GR3, GR4) abgefragt werden, wobei die abgefragten Betriebskosten des Weges (W1) und des weiteren Weges (Wn) mittels der Zentral-Multigruppensteuerung (MGS) verglichen werden, um dann den günstigsten Weg (FW) zu ermitteln, und wobei jeder der Teilstrecken (W1T1,..., W1Tn) oder der weiteren Teilstrecken (WnT1,..., WnTn) des günstigsten Weges (FW) ein Aufzug einer der Aufzugsgruppen (GR) zugeteilt wird.
     
    2. Verfahren nach Patentanspruch 1, wobei jede Gruppensteuerung (GR1, GR2, GR3, GR4) eine Zielrufsteuerung mit Sofortzuteilung aufweist.
     


    Claims

    1. A method for selecting the most convenient elevator from an elevator system having at least two elevator groups (GR), characterized in that
    the elevator groups (GR) each have a group controller (GR1, GR2, GR3, GR4), wherein the group controllers (GR1, GR2, GR3, GR4) of all elevator groups (GR) are connected to a central unit multi-group controller (MGS),
    wherein, to reach a destination floor (Z) from a starting floor (S), a route (W1) with changes (U1, U2, U3) is available, which route is broken down into a plurality of sections (W1T1, ..., WITn), and one elevator of one of the elevator groups (GR) is allocated to each of the sections (W1T1, ..., W1Tn),
    wherein to reach the destination floor (Z), a further route (Wn) is available which is broken down into further sections (WnT1, ..., WnTn), wherein the operating costs of the sections (W1T1, ..., W1Tn) of the route (W1) and the operating costs of the further sections (WnT1, ..., WnTn) of the further route (Wn) are requested from the corresponding group controller (GR1, GR2, GR3, GR4), wherein the requested operating costs of the route (W1) and of the other route (Wn) are compared by means of the central unit multi-group controller (MGS), in order then to ascertain the most convenient route (FW), and wherein one elevator of one of the elevator groups (GR) is allocated to each of the sections (W1T1, ..., W1Tn) or the further sections (WnT1, ..., WnTn) of the most convenient route (FW).
     
    2. The method according to claim 1, wherein each group controller (GR1, GR2, GR3, GR4) has a destination control with immediate allocation.
     


    Revendications

    1. Procédé pour sélectionner l'ascenseur le plus avantageux d'une installation d'ascenseur comportant au moins deux groupes d'ascenseurs (GR), caractérisé en ce que les groupes d'ascenseurs (GR) comportent chacun une commande groupée (GR1, GR2, GR3, GR4), étant précisé que les commandes groupées (GR1, GR2, GR3, GR4) de tous les groupes d'ascenseurs (GR) sont reliées en une commande multi-groupe centrale (MGS), que pour atteindre un étage de destination (Z) à partir d'un étage de départ (S), on dispose d'un parcours (W1), avec un changement de cabine (U1, U2, U3), qui est divisé en plusieurs tronçons (W1T1, ..., W1Tn) et qu'un ascenseur de l'un des groupes d'ascenseurs (GR) est affecté à chacun des tronçons (W1T1, ..., W1Tn), que pour atteindre l'étage de destination (Z), on dispose d'un autre parcours (Wn) qui est divisé en tronçons supplémentaires (WnT1, ..., WnTn), que les coûts de fonctionnement des tronçons (W1T1, ..., W1Tn) du parcours (W1) et les coûts de fonctionnement des tronçons supplémentaires (WnT1, ..., WnTn) du parcours supplémentaire (Wn) sont consultés auprès de la commande groupée (GR1, GR2, GR3, GR4) correspondante, que les coûts de fonctionnement du parcours (W1) et du parcours supplémentaire (Wn) qui sont consultés sont comparés à l'aide de la commande multi-groupe centrale (MGS) afin de déterminer ensuite le parcours le plus avantageux (FW), et qu'un ascenseur de l'un des groupes d'ascenseurs (GR) est affecté à chacun des tronçons (W1T1, ..., W1Tn) ou des tronçons supplémentaires (WnT1, ..., WnTn) du parcours le plus avantageux (FW).
     
    2. Procédé selon la revendication 1, chaque commande groupée (GR1, GR2, GR3, GR4) comportant une commande d'appels de destination avec une affectation immédiate.
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente