(19)
(11) EP 1 270 841 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
27.10.2004  Patentblatt  2004/44

(21) Anmeldenummer: 02013951.5

(22) Anmeldetag:  25.06.2002
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E04D 1/30

(54)

Firstanschlussziegel

Under ridge tile

Tuile sous-faîtière


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR

(30) Priorität: 28.06.2001 DE 10131269

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
02.01.2003  Patentblatt  2003/01

(73) Patentinhaber: Trost Dachkeramik GmbH
69231 Rauenberg (DE)

(72) Erfinder:
  • Trost, Frank
    69120 Heidelberg (DE)

(74) Vertreter: Sparing - Röhl - Henseler Patentanwälte 
Rethelstrasse 123
40237 Düsseldorf
40237 Düsseldorf (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 128 573
DE-C- 262 914
CH-A- 317 796
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Firstanschlußziegel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Derartige Firstanschlußziegel werden entlang dem oberen Ende einer Dachlattung verlegt und bilden zusammen mit den Firstziegeln einen Firstabschluß. Für eine sichere Be- und Entlüftung des Daches sorgt ein Hinterlüftungssystem mit einem Lüftungsaustritt am Firstabschluß. Die Kopfverfalzung des Firstanschlußziegels bildet dazu einen Windkanal, der zum Mittelfeld hin durch einen Spoiler begrenzt ist, um den Luftaustritt zwischen Firstziegel und Firstanschlußziegel zu fördern, da der Spoiler eine Luftleitbahn bildet. Als nachteilig erwiesen hat sich, daß die Schneeeintragsicherheit derartiger Firstanschlußziegel nicht hinreichend gut ist.

    [0003] Aus der DE 262 914 C ist ein Firstanschlußziegel bekannt, dessen Spoiler durch Luftschächte im Kopfabschnitt mit der Außenluft verbindende Kanäle unterbrochen ist. Der Ziegel des DE 262 914 C offenbart alle Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Aus der EP-A-0 128 573 ist ein Firstanschlußziegel mit einer ununterbrochenen Spoiler-Sattellinie bekannt.

    [0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Firstanschlußziegel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, der eine verbesserte Schneeeintragsicherheit gewährleistet.

    [0005] Diese Aufgabe wird durch den kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.

    [0006] Hierdurch wird ein Firstanschlußziegel geschaffen, der eine verbesserte Überdeckung im Bereich des Spoilers erlaubt, wodurch nach Art eines Verschlusses die Spoiler benachbarter Firstanschlußziegel sich in einem Anschlußbereich überdecken. Die eingedeckten Firstanschlußziegel bilden hierdurch eine zwar zusammengesetzte jedoch durchgehende Spoilerbahn parallel dem Dachfirst, wodurch ein geschlossener Schutzwall entsteht.

    [0007] Vorzugsweise sind die Spoiler mit jeweils einem Fortsatz an einem Ende und einer Aufnahme am anderen Ende des Spoilers ausgebildet, die ein Aneinandersetzen der Firstanschlußziegel mit einer kontinuierlich verlaufenden Spoiler-Sattellinie erlauben.

    [0008] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehmen.

    [0009] Die Erfindung wird nachstehend anhand des in den beigefügten Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.

    Fig. 1 zeigt eine perspektivische Draufsicht des Firstanschlußziegels,

    Fig. 2 zeigt eine Draufsicht des Firstanschlußziegels.



    [0010] Der Firstanschlußziegel gemäß Fig. 1 weist einen Kopfabschnitt 1 auf, der bei einer Eindeckung auf einem Dach nach oben gerichtet angeordnet ist und zu oberst an einer Dachlattung eingehängt wird. Auf einer gegenüberliegenden Seite weist der Firstanschlußziegel einen Fußabschnitt 2 auf, der in einem eingedeckten Zustand mit einer unterseitigen Fußverfalzung 3 in eine Kopfverfalzung eines anschließenden Dachziegels eingreift.

    [0011] Wie aus Fig. 1 erkennbar, weist der Firstanschlußziegel über seine Breite auf der rechten Seite eine Deckfalzseite 4 auf, die eine zwischen dem Kopfabschnitt 1 und dem Fußabschnitt 2 sich erstreckende konvexe Wölbung besitzt. An der Unterseite ist die Deckfalzseite 4 mit einer Verfalzung ausgestattet für ein regeneintraggeschütztes seitliches Übergreifen der Ziegel beim Eindecken. Zur Mitte des Firstanschlußziegels hin schließt an die Deckfalzseite 4 ein Mittelfeld 5 an, wobei die konvexe Wölbung der Deckfalzseite 4 in eine konkave Wölbung des Mittelfeldes 5 fortgesetzt ist. An der linken Seite wird das Mittelfeld 5 begrenzt durch eine der Deckfalzseite 4 gegenüberliegende Wasserfalzseite 6. An der Oberseite der Wasserfalzseite 6 ist eine Wasserverfalzung vorgesehen, die als Doppelverfalzung mit einem längs der Wasserfalzseite 6 sich erstreckenden äußeren Wasserfalz 7, einem inneren Wasserfalz 8 und einer dazwischen liegenden Rippenmulde 9 ausgebildet ist.

    [0012] Der Kopfabschnitt 1 weist an der Oberseite des Firstanschlußziegels eine Kopfverfalzung mit einem längs des Kopfabschnitts 1 sich erstreckenden äußeren Kopffalz 10 und einer Rippenmulde 11, die zum Mittelfeld 5 hin begrenzt wird durch einen gegenüber dem Mittelfeld 5 vorstehenden Spoiler 12. Der Spoiler 12 weist einen in die Verfalzung der Wasserfalzseite 6 sich erstreckenden Spoilerfortsatz 13 auf, wobei der Spoilerfortsatz 13 derart in die Verfalzung sich erstreckt, daß der Spoilerfortsatz 13 als eine kopfabschnittseitige Verlängerung des inneren Wasserfalzes 8 endet. Der Spoilerfortsatz 13 besitzt dazu eine der Wasserfalzseite 6 zugewandte Vorderflanke 14, die von der Rippenmulde 9 an aufsteigt. Der Spoilerfortsatz 13 bildet mit seiner an die Vorderflanke 14 anschließenden Umfangsfläche eine Fortsetzung des inneren Wasserfalz 8 entlang ihrer Höhenprofillinie. Zwischen der Vorderflanke 14 und dem äußeren Wasserfalz 7 erstreckt sich die Rippenmulde 9 mit zumindest einer Restbreite, um ein Überdeckungsspiel für das Eindecken beizubehalten. Wie Fig. 2 zeigt, ist die Breite der der Rippenmulde 9 zwischen der Vorderflanke 14 und dem äußeren Wasserfalz 7- geringer als die Breite der Rippenmulde 9 zwischen äußerem Wasserfalz 7 und inneren Wasserfalz 8. Alternativ kann die Vorderflanke 14 auch so in der Wasserfalzung enden, daß die Rippenmulde 9 vom Fußabschnitt 2 bis zum Kopfabschnitt 1 eine gleiche Breite aufweist.

    [0013] Der Spoiler 12 ist nach Art einer stehenden Falte ausgebildet, deren einer Schenkel 15 in das Mittelfeld 5 einfällt und deren anderer Schenkel in den Kopffalz 1 einfällt. Individuelle Falllinien sind einstellbar.

    [0014] Zur Aufnahme des Spoilerfortsatzes 13 eines jeweils benachbarten Firstanschlußziegels weist die Deckfalzseite 4 an ihrer Wölbung eine unterseitig zum Mittelfeld 5 begrenzte Aufnahme 16 auf, in die der Spoilerfortsatz 13 eines jeweils benachbarten Firstanschlußziegels einsetzbar ist. Die Aufnahme 16 ist an die äußere Kontur des Spoilerfortsatzes 13 angepaßt, um ein möglichst bündiges Einsetzen des Spoilerfortsatzes 13 zu ermöglichen. Die Aufnahme 16 wird gebildet von einer an der Wölbung des Deckfalzes 4 im Bereich der unterseitigen Verfalzung ausgebildeten Aufwölbung, die einen Hohlraum begrenzt. Ein äußerer Deckfalz 18 der unterseitigen Verfalzung der Deckfalzseite folgt der äußeren Konturlinie der Aufwölbung, wodurch eine Eintrittsöffnung für den Spoilerfortsatz 13 entsteht. Mittelfeldseitig wird die Aufnahme 16 begrenzt durch eine innere Deckfalzwand 17, die in Verlängerung eines inneren Deckfalzes sich erstreckt und zugleich die Aufnahme 16 mittelfeldseitig verschließt, um die Wirkung der Verfalzung beizubehalten. Die Aufnahme 16 besitzt vorzugsweise eine oberseitige Form 19, die eine kontinuierliche Verlängerung einer Sattellinie 20 des Spoilers 12 erlaubt, um den Spoiler 12 mit einer kontinuierlich verlaufenden Sattellinie auf dem bei einer Eindeckung sichtbaren Teil des Firstanschlußziegels auszubilden. Spoilerfortsatz 13 und Aufnahme 16 bilden demnach einen Verschluß für eine durchgehende Ausbildung der Spoiler 12 bei aneinander gesetzten Firstanschlußziegeln.

    [0015] Der Spoilerfortsatz 13 kann einen gegenüber dem Spoiler 12 abgesenkten Sattel aufweisen, d.h. kopfseitig abgeflacht sein, um einen Windkanal beim Einsetzen in eine Aufnahme 16 ausbilden zu können.

    [0016] Der Spoilerfortsatz ist vorzugsweise einstückig angeformt. Das Mittelfeld 5 ist wahlweise für verschiedene Flachdachziegel mit flächigen Abschnitten und/oder zusätzlichen Wölbungen ausbildbar.

    [0017] Auf dem Mittelfeld 5 kann ein Seitenspoiler 20 an der Wasserfalzseite 6 vorgesehen sein.


    Ansprüche

    1. Firstanschlußziegel mit einem Kopfabschnitt zur Halterung an einer Dachlattung, mit einem dem Kopfabschnitt gegenüberliegenden Fußabschnitt und mit einer Wasserfalzseite und einer Deckfalzseite, zwischen denen ein Mittelfeld vorgesehen ist, wobei die Oberseite des Kopfabschnitts und der Wasserfalzseite jeweils mit einer Verfalzung versehen sind, die Verfalzung des Kopfabschnitts zum Mittelfeld begrenzt wird durch einen gegenüber dem Mittelfeld vorstehenden Spoiler, die Unterseite der Deckfalzseite mit einer Verfalzung versehen ist für ein übergreifendes Aneinandersetzen der Ziegel beim Eindecken, der Spoiler (12) einen Spoilerfortsatz (13) aufweist, die Deckfalzseite (4) eine unterseitig zum Mittelfeld (5) begrenzte Aufnahme (16) aufweist, in die der Spoilerfortsatz (13) eines benachbarten Firstanschlußziegel einsetzbar ist, und die Aufnahme (16) von einer unterseitig hohlen Aufwölbung der Deckfalzseite (4) gebildet wird, die zum Mittelfeld (5) durch eine innere, in die Aufwölbung sich erstreckende Deckfalzwand (17) begrenzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des Fußabschnitts mit einer Verfalzung versehen ist für ein übergreifendes Aneinandersetzen der Ziegel beim Eindecken, der Spoilerfortsatz (13) sich in die Verfalzung der Wasserfalzseite (6) erstreckt, die Auswölbung der Aufnahme (16) im Bereich eines Abschnitts der unterseitigen Verfalzung der Deckfalzseite (4) gebildet wird und der Spoiler (12) eine durchgehende, kontinuierlich verlaufende Spoiler-Sattellinie aufweist.
     
    2. Firstanschlußziegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spoilerfortsatz (13) als eine Verlängerung an den Spoiler (12) angeformt ist.
     
    3. Firstanschlußziegel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spoilerfortsatz (13) eine Verlängerung des Spoilers (12) bildet, die als kopfabschnittseitiges Endstück eines inneren Wasserfalzes (8) einer doppelten Wasserverfalzung an der Wasserfalzseite (6) endet.
     
    4. Firstanschlußziegel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stirnseite (14) des Spoilerfortsatzes (13) entlang ihrer äußeren Konturfläche den inneren Wasserfalz (8) zum Kopfabschnitt (1) hin verlängert.
     
    5. Firstanschlußziegel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spoilerfortsatz (13) kopfseitig abgeflacht ist.
     
    6. Firstanschlußziegel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spoiler (12) nach Art einer stehenden Falte ausgebildet ist, deren Schenkel einerseits (15) in das Mittelfeld (5) und andererseits in eine Rippenmulde (11) eines Kopffalzes des Kopfabschnitts (1) einfallen.
     
    7. Firstanschlußziegel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sattel des Spoilers (12) sich geradlinig parallel einer oberen Kante des Kopfabschnitts (1) erstreckt und dabei den Spoilerfortsatz (13) und die Aufnahme (16) überspannt.
     


    Claims

    1. Ridge-connection tile with a head section for securing on a roof-batten arrangement, with a foot section, which is located opposite the head section, and with an interlocking water-channelling side and an interlocking cover side, between which a central area is provided, it being the case that the top sides of the head section and of the interlocking water-channelling side are each provided with an interlocking rebate area, the interlocking rebate area of the head section is delimited with respect to the central area by a spoiler projecting in relation to the central area, the underside of the interlocking cover side is provided with an interlocking rebate area in order for the tiles to be positioned against one another in an overlapping manner for roofing purposes, the spoiler (12) has a spoiler continuation (13), the interlocking cover side (4) has a mount (16) which is delimited on the underside with respect to the central area (5) and into which the spoiler-continuation (13) of an adjacent ridge-connection tile can be inserted, and the mount (16) is formed by a curved-up portion of the interlocking cover side (4), this portion being hollow on the underside and being delimited with respect to the central area (5) by an inner interlocking cover wall (17) extending into the curved-up portion, characterized in that the underside of the foot section is provided with an interlocking rebate area in order for the tiles to be positioned against one another in an overlapping manner for roofing purposes, the spoiler continuation (13) extends into the interlocking rebate area of the interlocking water-channelling side (6), the curved-up portion of the mount (16) is formed in the region of a section of the interlocking rebate area on the underside of the interlocking cover side (4), and the spoiler (12) has a continuous spoiler saddle line.
     
    2. Ridge-connection tile according to Claim 1, characterized in that the spoiler continuation (13) is integrally formed as an extension on the spoiler (12).
     
    3. Ridge-connection tile according to Claim 1 or 2, characterized in that the spoiler continuation (13) forms an extension of the spoiler (12) which terminates as a head-section endpiece of an inner interlocking water-channelling part (8) of a double interlocking water-channelling rebate area on the interlocking water-channelling side (6).
     
    4. Ridge-connection tile according to Claim 3, characterized in that an end side (14) of the spoiler continuation (13), along its outer contour surface, extends the inner interlocking water-channelling part (8) in the direction of the head section (1).
     
    5. Ridge-connection tile according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the spoiler continuation (13) is flattened on the head side.
     
    6. Ridge-connection tile according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the spoiler (12) is designed in the manner of an upright fold, of which the legs slope down, on one side (15), into the central area (5) and, on the other side, into a rib hollow (11) of an interlocking head part of the head section (1).
     
    7. Ridge-connection tile according to one of Claims 1 to 6, characterized in that a saddle of the spoiler (12) extends rectilinearly parallel to a top edge of the head section (1) and spans the spoiler continuation (13) and the mount (16).
     


    Revendications

    1. Tuile sous-faîtière avec une partie de tête pour la maintenir contre un liteau de la toiture, avec une partie de pied opposée à la partie de tête et avec un côté de pli de courant et un côté de couverture à emboîtement, entre lesquels s'étend une zone centrale, la face supérieure de la partie de tête et celle du côté de pli de courant étant munies chacune d'une cannelure, la cannelure de la partie de tête étant délimitée par rapport à la zone centrale par une chicane en saillie sur la zone centrale, la face inférieure du côté de couverture à emboîtement étant munie d'une cannelure pour aligner les tuiles par chevauchement au moment de la réalisation de la couverture, la chicane (12) comporte un prolongement de chicane (13), le côté de couverture à emboîtement (4) comporte un évidement (16), qui est délimité sur la face inférieure par rapport à la zone centrale (5) et dans lequel vient se loger le prolongement de chicane (13) d'une tuile sous-faîtière voisine, et l'évidement (16) est formé par un bossage creux, qui est réalisé dans la face inférieure du côté de couverture à emboîtement (4) et est délimité par rapport à la zone centrale (5) par une paroi de recouvrement à emboîtement (17) intérieure qui s'étend dans le bossage, caractérisée en ce que la face inférieure de la partie de pied est munie d'une cannelure pour aligner les tuiles par chevauchement au moment de la réalisation de la couverture, le prolongement de chicane (13) s'étend dans la cannelure du côté du pli de courant (6), le bossage de l'évidemment (16) est formé dans la zone d'une partie de la cannelure dans la face inférieure du côté de couverture à emboîtement (4) et la chicane (12) comporte une ligne de faîte qui s'étend en continu de part en part de ladite chicane.
     
    2. Tuile sous-faîtière selon la revendication 1, caractérisée en ce que le prolongement de chicane (13) est formé contre la chicane (12) en formant un rallongement.
     
    3. Tuile sous-faîtière selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le prolongement de chicane (13) forme un rallongement de la chicane (12), qui se termine en formant, du côté de la partie de tête, l'extrémité d'un pli de courant intérieur (8) d'une double cannelure sur le côté d'un pli de courant (6).
     
    4. Tuile sous-faîtière selon la revendication 3, caractérisée en ce qu'une face frontale (14) du prolongement de chicane (13) prolonge le pli de courant intérieur (8) le long de sa surface de contour extérieur vers la partie de tête (1).
     
    5. Tuile sous-faîtière selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le prolongement de chicane (13) est aplati du côté de la tête.
     
    6. Tuile sous-faîtière selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la chicane (12) est réalisée à la manière d'une pliure verticale dont les branches s'inclinent d'un côté (15) vers la zone centrale (5) et de l'autre côté vers une cavité nervurée (11) d'un pli de tête de la partie de tête (1).
     
    7. Tuile sous-faîtière selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'une ligne de faîte de la chicane (12) s'étend de manière rectiligne parallèlement à un bord supérieur de la partie de tête (1) et couvre à cet effet le prolongement de chicane (13) et l'évidement (16).
     




    Zeichnung