| (19) |
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(11) |
EP 1 272 995 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2007 Patentblatt 2007/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.04.2001 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2001/001247 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/075838 (11.10.2001 Gazette 2001/41) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUR AUSGABE VON DATEN IN EINEM FAHRZEUG UND FAHRERINFORMATIONSVORRICHTUNG
METHOD FOR OUTPUTTING DATA IN A VEHICLE AND DRIVER INFORMATION DEVICE
PROCEDE FOURNISSANT DES DONNEES DE SORTIE DANS UN VEHICULE ET DISPOSITIF FOURNISSANT
DES INFORMATIONS DESTINEES AU CONDUCTEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
04.04.2000 DE 10016674
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.01.2003 Patentblatt 2003/02 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HESSING, Bernd
31188 Holle (DE)
- BEUTNAGEL-BUCHNER, Uwe
70186 Stuttgart (DE)
- FABIAN, Thomas
31139 Hildesheim (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 569 243 GB-A- 2 305 262
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DE-A- 19 640 735 US-A- 6 009 363
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1999, no. 01, 29. Januar 1999 (1999-01-29) & JP 10
272993 A (MAZDA MOTOR CORP), 13. Oktober 1998 (1998-10-13)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Ausgabe von Daten in einem Fahrzeug
nach der Gattung des Hauptanspruchs. Es sind schon Fahrerinformationssysteme in Fahrzeugen
bekannt, die jeweils als zusätzliche Geräte mit einer eigenen Ausgabeeinheit in das
Fahrzeug eingebaut werden. Z.B. Navigationsvorrichtungen, Autoradioeinrichtungen oder
Bordcomputer zur Anzeige von Fahrzeugparametern wie z.B. dem Benzinverbrauch. Das
Autoradio weist z.B. eine Anzeige für den eingestellten Sender auf. Ferner sind Anzeigeelemente
in Fahrzeugen für die Anzeige von betriebs- und sicherheitsrelevanten Größen bekannt,
z.B. ein Kombinationsinstrument, das für verschiedene Anzeigen unter anderem für die
Fahrzeuggeschwindigkeit oder für Fehlfunktionen am Fahrzeug, z.B. einem Bremsenausfall
anzeigt. Das Kombinationsinstrument umfaßt eine Vielzahl von Anzeigen fahrzeugrelevanter
Größen, wie z.B. der Fahrzeuggeschwindigkeit, der Motordrehzahl oder des Tankfüllstands.
Während die Funktionen, die in den Anzeigen dargestellt werden, in einer Vielzahl
von Fahrzeugen gleich sind, erfordern verschiedene Hersteller oder verschiedene Benutzer
ein unterschiedliches Erscheinungsbild von Ausgabeeinheiten, Bedieneinheiten bzw.
Anzeigen. Für verschiedene Fahrzeugtypen ist es daher erforderlich, jeweils eine entsprechende
Ausgabeeinheit zu erstellen und mit der jeweiligen Vorrichtung zu verbinden. Außerdem
ist für verschiedene Vorrichtungen jeweils eine eigene Anzeige erforderlich.
Vorteile der Erfindung
[0002] Das erfindungsgemäße Verfahren mit den Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber
den Vorteil, dass die Ausgabeeinheit von einer Rechenvorrichtung, räumlich getrennt
angeordnet sein kann, da die Daten über den Datenbus übertragen werden. Besonders
vorteilhaft ist es ferner, dass eine Rechenvorrichtung in verschiedenen Fahrzeugen
auch mit verschiedenen Ausgabeeinheiten verbunden werden kann, die an den jeweiligen
Wunsch des Herstellers oder Benutzers angepasst ist, da eine Anbindung an den Datenbus
eine Kommunikation über ein standardisiertes Datenbusprotokoll ermöglicht. Besonders
vorteilhaft ist es dabei, dass die von einer Rechenvorrichtung und/oder einem Sensor
erzeugten Daten über eine Verbindung mittels des Datenbusses mehreren, möglichen Anwendungen
in dem Fahrzeug zur Verfügung stehen. Die Ausgabeeinheit kann im Gegenzug Daten von
mehreren möglicherweise auch verschiedenen Rechenvorrichtungen abrufen, so dass für
eine Vielzahl von Geräten nur eine Ausgabeeinheit benötigt wird.
[0003] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Verfahrens möglich. Besonders
vorteilhaft ist es, als Rechenvorrichtung eine Navigationsvorrichtung zu verwenden,
die Fahrinformationen für einen Fahrer des Fahrzeugs berechnet, da auf diese Weise
die gleiche Navigationsvorrichtung, die technisch hohe Anforderungen stellt, in verschiedenen
Fahrzeugtypen verwendet werden kann, während eine Ausgabeeinheit an verschiedene Fahrzeugtypen
bzw. an Benutzerwünsche anpassbar ist.
[0004] Weiterhin ist vorteilhaft, dass von der Ausgabeeinheit ein den Daten zugewiesenes
graphisches Objekt oder Audiodaten berechnet werden, z.B. ein in einer Anzeige darzustellender
Richtungspfeil, eine Straßenkartendarstellung oder eine graphisch darzustellende Fahrtroute
bzw. eine akustisch von der Ausgabeeinheit auszugebende Fahranweisung. Grafikdaten
können dabei auch Textinformationen beinhalten. Hierdurch müssen keine Grafikdaten,
die oft sehr umfangreich sind, über den Datenbus übertragen werden, sondern es ist
lediglich erforderlich, den Befehl zur Erstellung des graphischen Objektes zu übertragen.
Hierbei ist es vorteilhaft, dass die Form der Darstellung von der Ausgabeeinheit beeinflusst
wird, sodass z.B. je nach Ausgestaltung der Anzeige eine Farb- oder eine Schwarzweissdarstellung
erfolgt. Die Darstellung der graphischen Objekte kann für verschiedene Fahrzeughersteller
oder -benutzer angepasst werden, ohne dass eine Veränderung an der Rechenvorrichtung
erfolgen muss, die die Daten, für die das graphische Objekt steht, auf den Datenbus
gibt. Bei einer Sprachausgabe ist es vorteilhaft, dass die Ausgabeeinheit an eine
Sprache des Benutzers angepasst werden kann, während die Navigationsvorrichtung nicht
auf die Sprache eines Benutzer eingestellt werden muss, da die Ausgabeeinheit erst
aus den codierten Daten der Navigationsvorrichtung die Sprachausgabe berechnet.
[0005] Weiterhin ist vorteilhaft, dass in einem der Ausgabeeinheit zugewiesenen Speicher
bereits eine Vielzahl von berechneten graphischen Objekten und/oder Audiodaten abgelegt
ist, die auf einen von der Rechenvorrichtung, z.B. der Navigationsvorrichtung, gegebenen
Befehl aus diesem Speicher geladen und ausgegeben werden, ohne dass jeweils eine neue
Berechnung erforderlich ist, so dass eine Anzeigegeschwindigkeit erhöht wird.
[0006] Weiterhin ist vorteilhaft, dass graphische Daten und/oder Audiodaten über den Datenbus
übertragbar sind. Dies können z.B. Daten aus einem Speicher der Rechenvorrichtung,
z.B. Kartendaten, oder aktuelle Daten sein, die die Rechenvorrichtung über eine Funkschnittstelle
erhalten hat. Zum Beispiel können dies aktualisierte Kartendaten, Warnungen vor Staumeldungen
oder touristische Informationen zu der Umgebung der Fahrtroute sein. Hierdurch können
auch graphische Objekte in der Anzeige der Ausgabeeinheit dargestellt werden, zu denen
weder eine Berechnungsanweisung noch gespeicherte Daten in der Ausgabeeinheit vorliegen.
[0007] Ferner ist vorteilhaft, dass sich die Rechenvorrichtung vor einer Datenübertragung
über den Datenbus bei der Ausgabeeinheit anmeldet, da hierdurch die Ausgabeeinheit
eine Auswahl zwischen einer Vielzahl von Rechenvorrichtungen treffen kann, die Daten
an die Ausgabeeinheit übertragen und zunächst die Daten mit einer höchsten Priorität
anzeigt, z.B. also Warninformationen über einen Fahrzeugfehler vor einem Fahrhinweis
wiederum vor einer Temperaturanzeige einer Klimasteuerung. Werden den übertragenen
Daten eine Priorität zugewiesen, kann auch z.B. eine in einem Kombiinstrument angezeigte
Landkarte mit einem Warnsymbol während der Anzeige der Landkarte überblendet werden,
so dass ein Fahrer auf den Fehler, z.B. auf eine Fehlfunktion der Bremsen, aufmerksam
gemacht wird.
[0008] Weiterhin ist vorteilhaft, eine Fahrerinformationsvorrichtung zur Ausführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens vorzusehen, wobei es insbesondere vorteilhaft ist, einen
MOST- oder ein CAN-Bus als Datenbusverbindung zu wählen, da mit diesen Bussystemen
auch bei einer Verwendung in einem Fahrzeug eine sichere Datenübertragung möglich
ist.
[0009] Weiterhin ist vorteilhaft, dass die Datenbusverbindung einen ersten Kanal für Befehle
und einen zweiten Kanal für auszugebende Daten aufweist. Hierdurch wird vermieden,
dass bei einem Transport von umfangreichen, auszugebenden Daten ein Befehlsfluss auf
dem Datenbus behindert wird.
Zeichnung
[0010] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Figur 1 zeigt einen Datenbus mit verschiedenen angeschlossene
Geräte, wobei der Datenbus insbesondere eine Navigationsvorrichtung und eine Ausgabeeinheit
verbindet. Figur 2 zeigt die Funktionselemente einer erfindungsgemäßen Ausgabeeinheit.
Figur 3a zeigt die Anzeige eines erfindungsgemäßen Kombiinstrumentes mit einer eingeblendeten
Navigationskarte. Figur 3b zeigt das Kombiinstrument aus der Figur 3a, wobei ein Warnsymbol
der Karte überlagert ist. Die Figuren 4a und 4b zeigen mögliche Einbauorte für ein
Kombinationsinstrument oder eine Navigationsvorrichtung in einem Fahrzeug. Figur 5
zeigt ein erfindungsgemäßes Verfahren für eine Datenübertragung. Figur 6 zeigt eine
Ermittlung von Daten und eine erfindungsgemäße Gabe dieser Daten auf eine Datenbusverbindung
durch eine Navigationsvorrichtung. Die Figuren 7a und 7b zeigen erfindungsgemäße Datenstrukturen
für die Übertragung über den Datenbus am Beispiel von Daten einer Navigationsvorrichtung.
Figur 8 zeigt ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Empfangen von Daten durch die Ausgabeeinheit.
Figur 9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine Verbindung von Geräten über
eine Datenbusverbindung. Figur 10 zeigt eine in einer Anzeigeeinheit dargestellte
Karte, Figur 11 zeigt eine erfindungsgemäße Darstellung einer Ausschnittsvergrößerung
der Karte vor einem Abbiegepunkt, die Figuren 12a, 12b und 12c zeigen erfindungsgemäße
Ausgaben von Fahrhinweisen für verschiedene Fahrzeugpositionen in der in Figur 10
gezeigten Karte.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0011] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Ausgabe von Daten wird anhand einer Fahrerinformationsvorrichtung
beschrieben, die in der Figur 1 dargestellt ist. Insbesondere umfaßt die Fahrerinformationsvorrichtung
eine Navigationsvorrichtung 1, die über einen Datenbus 2 mit einer Ausgabeeinheit
3 verbunden ist. Die erfindungsgemäße Fahrerinformationsvorrichtung und das Verfahren
sind jedoch nicht auf eine Verwendung einer Navigationsvorrichtung beschränkt. Anstelle
oder zusätzlich zu einer Navigationsvorrichtung können z.B. ein in das Fahrzeug eingebauter
Bordcomputer, eine Autoradioeinheit, eine Klimasteuerungsvorrichtung, eine Videoquelle,
z.B. eine Videokamera oder ein Recorder, ein Personal Digital Assistant (PDA), ein
tragbarer Computer, z.B. ein Notebook, ein Fernsehempfänger, ein Mobiltelefon oder
ein mobiler Internetzugang an den Datenbus 2 angeschlossen sein. Alle diese Vorrichtungen
beinhalten zumindest eine Recheneinheit, durch die die von Ihnen erzeugten Daten auf
den Datenbus 2 gegeben werden. Diese Daten werden von der Ausgabeeinheit 3 an einen
Benutzer akustisch oder durch das Anzeigen in einer der Ausgabeeinheit zugeordneten
Anzeige ausgegeben.
[0012] In der Figur 1 sind ferner eine Autoradiovorrichtung 49 und eine Klimasteuerungsvorrichtung
39, die nicht näher beschrieben werden, an den Datenbus 2 angeschlossen, deren Daten
ebenfalls über die Ausgabeeinheit 3 ausgebbar sind. Die Ausgabeeinheit 3 weist eine
Anzeige 4 auf, in der eine Kartendarstellung 5 mit einer Kennzeichnung der Fahrzeugposition
6 angezeigt ist. Ferner sind in der Anzeige 4 ein Richtungspfeil 7 und eine Entfernungsanzeige
37 dargestellt. In der Kartendarstellung 5 sind Straßen 9 eingezeichnet. An der Ausgabeeinheit
3 sind ferner Bedienelemente angeordnet: Drucktasten 8, ein Drehknopf 99 und eine
Kreuzwippe 10. Die Ausgabeeinheit 3 ist ferner mit einem Lautsprecher 11 sowie einem
Datenspeicher 12 verbunden, vorzugsweise eine Festplatteneinheit oder ein CD-ROM Laufwerk
mit Datenträger. Über einen Anschluss 13 ist die Ausgabeeinheit 3 mit dem Datenbus
2 verbunden. Ferner ist ein Geschwindigkeitssensor 38 zur Bestimmung der Fahrzeuggeschwindigkeit
sowie ein Kombiinstrument 14 mit einer Vielzahl von Anzeigen, z.B. einer Fahrzeuggeschwindigkeitanzeige
15, einer Motordrehzahlanzeige 16, einer Kühlwassertemperaturanzeige 17 und einer
Tankstandsanzeige 18 an den Datenbus 2 angeschlossen. Das Kombiinstrument 14 weist
Warnanzeigen 19 auf, die Fahrzeugfehler, z.B. einen zu niedrigen Öldruck, dem Fahrer
anzeigen. Die Navigationsvorrichtung 1 weist eine Recheneinheit 20 auf, die mit einem
Arbeitsspeicher 21 der Navigationsvorrichtung 1 verbunden ist. Eine Datenverbindung
22 zu dem Datenbus besteht über eine Datenbusschnittstelle 23. An die Navigationsvorrichtung
1 ist eine Speichereinheit 24, vorzugsweise ein CD-ROM-Laufwerk angeschlossen, in
dem eine digitale Karte mit einem Straßen- und Wegenetz zur Navigation gespeichert
ist. Die Navigationsvorrichtung 1 verfügt ferner über einen GPS-Empfänger 25, der
der Positionsbestimmung dient. Eine Fahrzeugposition wird aus den von dem GPS-Empfänger
25 empfangenen Daten von den Satelliten des Global Positioning System (GPS) von der
Recheneinheit 20 bestimmt. Ferner ist die Navigationsvorrichtung 1 mit einer Funkschnittstelle
26, z.B. einer Mobilfunkverbindung oder einer DAB-Verbindung (Digital Audio Broadcasting)
verbunden, über die aktuelle Verkehrsdaten von einer in der Figur 1 nicht gezeigten
Dienstezentrale abrufbar sind. Die Dienstzentrale ist ein externer Anbieter von Verkehrsdaten,
die insbesondere nach Aufforderung durch die Navigationsvorrichtung 1 aktuelle Verkehrsdaten
über die Funkschnittstelle 26 an die Navigationsvorrichtung 1 übermittelt. Die Navigationsvorrichtung
ist ferner mit einer Eingabeeinheit 27 verbunden, die mit Tasten 28 versehen ist und
über die ein Fahrziel in die Navigationsvorrichtung 1 eingebbar ist. In einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel ist anstelle oder zusätzlich zu der Eingabeeinheit 27 ein gewünschtes
Fahrziel auch über die Eingabeeinheiten 8, 99 und/oder 10 der Ausgabeeinheit 3 eingebbar
und über den Datenbus 2 an Navigationsvorrichtung 1 übermittelbar.
[0013] Die Recheneinheit 20 bildet mit dem Arbeitsspeicher 21 eine Rechenvorrichtung. Neben
den in der Figur 1 gezeigten, an den Datenbus 2 angeschlossenen Geräten ist es ferner
möglich, noch andere Rechenvorrichtungen, an den Datenbus 2 anzuschließen. Dies kann
z.B. ein Steuergerät für die Motorsteuerung, das Antiblockiersystem oder den Airbag
sein. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind diese sicherheitsrelevanten Fahrzeugeinrichtungen
jedoch über ein zusätzliches, nicht in der Figur dargestelltes Bussystem miteinander
verbunden. Eine Verbindung des Kombiinstrumentes 14 zu diesem Bussystem ist durch
eine gestrichelte Linie 29 bezeichnet, so dass eine Fehlfunktionen der sicherheitsrelevanten
Fahrzeugeinrichtungen in dem Kombiinstrument zusätzlich zu den über den Dateneingang
30 empfangenen Daten anzeigbar sind.
[0014] In der Navigationsvorrichtung wird anhand einer über den GPS-Empfänger 25 ermittelten
Fahrzeugposition und aus einem eingegebenen Fahrtziel durch die Recheneinheit 20 eine
Fahrtroute von der ermittelten Fahrzeugposition zu dem Fahrziel bestimmt. Hierbei
greift die Recheneinheit 20 auf die in der Speichereinheit 24 abgelegte digitale Karte
mit dem Straßen- und Wegenetz zurück. Aus der bestimmten Fahrtroute ermittelt die
Recheneinheit 20 Fahrhinweise für einen Fahrer entlang der Fahrtroute sowie eine jeweilige
Position in der digitalen Karte, an der die Fahrhinweise an einen Fahrer des Fahrzeugs
ausgegeben werden, vorzugsweise vor oder an Straßenabzweigungen. Die Fahrhinweise,
also Fahrinformationen, werden dabei vorzugsweise in einer codierten Form an die Ausgabeeinheit
3 übermittelt, die dann die Fahrhinweise graphische Objekte und/oder eine akustische
Ausgaben umwandelt. Bevorzugt sind die Fahrhinweise Anweisungen an einen Fahrer, einer
bestimmten Straße zu folgen, bzw. in eine bestimmte Straße abzubiegen. Die Fahrhinweise
werden mit der Fahrzeugposition, an der diese ausgegeben werden sollen, über die Daten
der Datenbusschnittstelle 23 und den Datenbus 2 an die Ausgabeeinheit 3 übertragen.
Die Fahrzeugposition ist dabei eine geographische Position, die z.B. über die geographische
Länge sowie die geographische Breite und gegebenenfalls die Höhe bestimmt ist. In
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird mit einem Fahrhinweis neben der Position,
an der die Fahranweisung durch den Fahrer ausgeführt werden soll mindestens eine Position
an der Fahrtroute vor der Position der Ausführung übertragen, an dem der Fahrer auf
ein anstehendes Fahrmanöver, z.B. Abbiegen, hingewiesen wird. Eine aktuelle Fahrzeugposition
wird jeweils über den Datenbus an die Ausgabeeinheit 3 weitergeleitet. Die Ausgabeeinheit
3 wählt in Abhängigkeit von der übermittelten, aktuellen Fahrzeugposition einen Ausschnitt
aus einer Kartendarstellung, die vorzugsweise in dem Datenspeicher 12 gespeichert
ist, wobei der gewählte Ausschnitt die Fahrzeugposition vorzugsweise im Bereich einer
Anzeigenmitte enthält. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird der Kartenausschhitt
bei einem anstehenden, auszuführenden Fahrmanöver in der Umgebung der Fahrzeugposition
vergrößert angezeigt. Ferner werden in der Vergrößerung neben der Fahrtroute von der
Fahrtroute abgehende Straßenabschnitte nicht vollständig in dem Kartenausschnitt dargestellt,
sondern nur in einem Anfangsbereich, der direkt an die Fahrtroute anschließt. Vorzugsweise
werden Straßenabschnitte, die nicht Teil der Fahrtroute sind schmaler dargestellt
als Straßenabschnitte der Fahrtroute. Für ein in der Figur 1 nicht gezeigtes Ausführungsbeispiel
ist es auch möglich, auf den der Ausgabeeinheit 3 zugeordneten Datenspeicher 12 zu
verzichten und die für die Kartendarstellung erforderlichen, graphischen Daten von
dem der Navigationsvorrichtung 1 zugeordneten Speichereinheit 24 über den Datenbus
2 an die Ausgabeeinheit 3 zu übertragen.
[0015] Die Fahrhinweise werden mittels des Richtungspfeils 7, der einem Fahrer anzeigt,
in welcher Richtung er abbiegen soll, und mittels der Entfernungsanzeige 37 gegeben,
in der sich ein Entfernungsbalken mit sich verringerndem Abstand zu dem Abbiegepunkt
verkürzt, so dass einem Fahrer angezeigt wird, wie weit er noch fahren muß, bis das
durch den Richtungspfeil 7 vorgegebene Fahrmanöver, z.B. ein Spurwechsel oder ein
Abbiegen, auszuführen ist. Zur Unterstützung der mittels der Entfernungsanzeige 37
und des Richtungspfeils 7 gegebenen Fahrhinweise ist eine Sprachausgabe über den Lautsprecher
11 möglich, so dass ein Fahrer nicht ständig die Anzeige 4 der Ausgabeeinheit 3 in
seinem Blickfeld halten muss. Bei der in der Kartendarstellung 5 angezeigten Fahrsituation
ist z.B. eine Sprachausgabe "nach 100 m rechts abbbiegen" möglich. Ergänzend kann
ein Abbiegen in dem Kombiinstrument 14 durch das Aufleuchten einer Warnanzeige 19
angezeigt werden.
[0016] Die Anzeige 4 ist vorzugsweise als eine Flüssigkristallanzeige ausgeführt. In einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Lautsprecher 11 gleichzeitig der Lautsprecher
der Autoradiovorrichtung 49. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Datenbus
2 als ein CAN-Bus oder als ein MOST-Bus ausgeführt. Ferner kann auch eine Busübertragung
nach einem TCP/IP-Protokoll erfolgen. Auch andere Bussysteme, wie z.B. IEEE1394 (Fire
wire) oder USB sind möglich.
[0017] In der Figur 2 ist die Schaltung der Komponenten der Ausgabeeinheit 3 im Detail dargestellt.
Gleiche Bezugszeichen bezeichnen die gleichen Elemente. Über einen Anschluss 13 werden
die von dem Datenbus 2 übertragenen Daten an eine Datenbusschnittstelle 31 weitergegeben.
Die Ausgabeeinheit 3 verfügt ferner über eine Recheneinheit 32, die die über den Datenbus
übermittelten Fahrhinweise verarbeitet, indem sie aus dem Datenspeicher 12 den entsprechenden
Kartenausschnitt auswählt und über eine Anzeigenansteuerungseinheit 33 in der Anzeige
4 anzeigt. Eine Verbindung von der Anzeigenansteuerungseinheit 33 zu der Anzeige 4
ist in der Figur 2 nicht dargestellt. Ferner bestimmt die Recheneinheit 32 aus den
über den Datenbus 2 übertragenen Daten die Fahrzeugposition 6, die in der Kartendarstellung
5 eingezeichnet wird. Ferner werden aus den über den Datenbus 2 übermittelten Fahranweisungen
der Entfernungsanzeige 37 und der Richtungspfeil 7 berechnet, die bei Erreichen der
jeweiligen Anzeigeposition ausgegeben werden, vorzugsweise wenn die aktuelle Fahrzeugposition
mit der den Fahranweisungen zugeordneten Position übereinstimmt. Über eine Sprachausgabeeinheit
34 und den Lautsprecher 11 werden Fahrhinweise in Sprachform ausgegeben. Während der
Berechnung der Fahrhinweise, der graphischen Objekte und/oder der Sprachausgabe werden
Daten in dem Arbeitsspeicher 35 zwischengespeichert. Insbesondere können hier auch
eine Mehrzahl von Fahrhinweisen in codierter Form oder bereits berechnet gespeichert
werden, die in einem noch abzufahrenden Teil der Fahrtroute ausgegeben werden. Über
die Eingabeeinheit 36 sind die Drucktasten 8, die Kreuzwippe 10 und der Drehknopf
99 auslesbar, wobei die Eingabe über die Datenbusschnittstelle 31 und den Datenbus
2 an die an den Datenbus 2 angeschlossenen Geräte, vorzugsweise die Navigationsvorrichtung
1, übertragbar sind. Die in dem Datenspeicher 12 abgelegten Kartendaten sind hinsichtlich
einer Darstellung in der Anzeige 4 optimiert, z.B. einer schwarz-weiss oder Farbdarstellung.
Ferner sind in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel die Kartendaten an eine Sprache
des Benutzers angepasst. Vorzugsweise sind Kartendaten in verschiedenen Maßstäben
abgelegt. Insbesondere sind Auschnittsvergrößerungen der Kartendaten in Abzweigebereichen
gespeichert.
[0018] In der Speichereinheit 24 sind zu dem Straßen- und Wegenetz insbesondere die geographische
Breite, die geographische Länge sowie in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel auch
die Höhe von Punkten in dem Straßen- und Wegenetz gespeichert. Sind die Informationen
für eine graphische Darstellung ausschließlich in dem Datenspeicher 12 abgelegt, der
vorzugsweise eine CD-ROM ist, ist eine Speicherung von Grafikdaten in der Speichereinheit
24 nicht erforderlich.
[0019] In der Figur 3a ist eine bevorzugte Ausführung der Ausgabeeinheit dargestellt, bei
der eine Ausgabeeinheit 40 auch ein Kombiinstrument umfaßt, so dass nur noch eine
Anzeige im Fahrzeug erforderlich ist. Neben der Fahrzeuggeschwindigkeitsanzeige 15,
der Motordrehzahlanzeige 16, der Kühlwassertemperaturanzeige 17 und der Tankstandanzeige
18 ist eine Karte 41 mit einer Fahrzeugposition 42 in einem Straßennetz 43 sowie Fahrhinweisen
in Form eines Entfernungsbalkens 44 und eines Richtungspfeiles 45 in der Ausgabeeinheit
40 dargestellt. Zusätzlich sind Warnfelder 48 mit Warnsymbolen 47 in der Ausgabeeinheit
40 angeordnet. Die Ausgabeeinheit 40 ist an den Datenbus 2 angeschlossen und ersetzt
sowohl die Ausgabeeinheit 3 als auch das Kombiinstrument 14 in der Figur 1. In einem
ersten Ausführungsbeispiel ist eine Anzeige 46, vorzugsweise eine Flüssigkristallanzeige,
in die Ausgabeeinheit 40 eingebracht und umfaßt in ihrer Größe lediglich den Bereich
der Karte 41. Die übrigen Instrumente, die Warnfelder 48 und die Skaleninstrumente
15, 16, 17, 18, sind herkömmliche Zeigerinstrumente bzw. beleuchtete Symbolfelder,
die vorzugsweise über Schrittmotoren angesteuert bzw. mit Leuchtdioden betrieben werden.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist es auch möglich, die gesamte Ausgabeeinheit
als eine Anzeige vorzusehen, vorzugsweise eine Flüssigkristallanzeige, so dass auch
die Skaleninstrumente wie z.B. die Geschwindigkeitsanzeige, nicht als ein eigenes
Bauteil ausgeführt sind, sondern lediglich eine graphische Darstellung in der Anzeige
der Ausgabeeinheit 40 erfolgt. In beiden Ausführungsbeispielen ist es möglich, die
Anzeige der Karte 41 mit einer Anzeige, die eine höhere Priorität besitzt, zu überlagern,
z.B. einer Warnanzeige 98, wie es in der Figur 3b dargestellt ist. Ein Fahrer wird
so bei einer Fehlfunktion des Fahrzeugs, z.B. einem zu niedrigen Öldruck oder einer
ausgefallenen Bremse, gewarnt und nicht durch eine Information mit einer niedrigeren
Priorität, z.B. einem Fahrhinweis abgelenkt.
[0020] In der Figur 4a ist ein möglicher Einbauort für die Ausgabeeinheit 40 eingezeichnet,
die vor einem Fahrer hinter einem Lenkrad 50 angeordnet ist und die sich unterhalb
der Windschutzscheibe 52 vor dem Fahrer befindet. Den Bereich der Mittelkonsole 53
zwischen einem Fußraum 54 eines Fahrers und einem Fußraum 55 eines Beifahrers sind
Bedienelemente 56 eingezeichnet, die sowohl dem Fahrer als auch dem Beifahrer zur
Verfügung stehen.
In der Figur 4b ist eine Anordnung der Ausgabeeinheit 3 gemäß der Beschreibung zu
der Figur 1 in einer Mittelkonsole 53 eines Fahrzeugs eingezeichnet. Das in der Figur
4b nicht näher dargestellte Kombiinstrument 14 befindet sich hinter dem Lenkrad 50
vor dem Fahrer.
[0021] In der Figur 5 ist ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Datenübertragung von der Navigationsvorrichtung
1 an die Ausgabeeinheit 3 dargestellt, wobei dieses und die folgenden Verfahren ohne
Weiteres auf die Ausgabeeinheit 40 übertragbar sind. In einem Initialisierungsschritt
60 wird eine anhand der Fahrtroute bestimmte Fahranweisung mit der Fahrzeugposition,
an der diese Fahranweisung ausgegeben werden soll, von der Recheneinheit 20 bestimmt.
Ferner meldet sich die Navigationsvorrichtung 1 über den Datenbus 2 bei der Ausgabeeinheit
3 als angeschlossenes Gerät durch die Übermittlung eines Identifikationssignals an.
In einem anschließenden Abfrageschritt 61 fragt die Navigationsvorrichtung 1 über
den Datenbus bei der Ausgabeeinheit 3 ab, ob eine Übermittlung von Daten erfolgen
soll. In einem ersten Prüfschritt 62 wird von der Ausgabeeinheit 3 geprüft, ob Daten
einen höheren Priorität zur Anzeige anstehen bzw. ob der Arbeitsspeicher 35 genügend
Speicherplatz bietet. Falls eine Anzeige erfolgen kann, wird zu dem Datenübermittlungsschritt
63 verzweigt, in dem die Daten von der Navigationsvorrichtung 1 an die Ausgabeeinheit
3 übermittelt werden. In einem anschließenden, zweiten Prüfschritt 64 überprüft die
Navigationsvorrichtung 1, ob das Fahrtziel erreicht ist, bzw. ob weitere Fahranweisungen
anstehen. Ist dies nicht der Fall, wird zu einem Endschritt 65 verzweigt und das Verfahren
wird beendet. Stehen noch Fahranweisungen an, so wird zu dem Abfrageschritt 61 zurückverzweigt.
Der Abfrageschritt 61 wird auch von dem ersten Prüfschritt 62 erreicht, wenn die Ausgabeeinheit
3 der Navigationsvorrichtung 1 über den Datenbus 2 übermittelt, dass eine Datenübertragung
die Ausgabeeinheit 3 zur Zeit nicht möglich ist. Durch den Initialisierungsschritt
60 ist es der Ausgabeeinheit 3 bekannt, von welcher Rechenvorrichtung sie Daten erhält.
Ebenso werden über den Initialisierungsschritt 60 auch die Daten anderer, an den Datenbus
2 angeschlossener Rechenvorrichtungen an die Ausgabeeinheit 3 übermittelt. Durch die
Anmeldung können Geräte verschiedener Hersteller, die ihre Daten möglicherweise in
anderer Form übermitteln, bei Verwendung eines entsprechenden Datenbusformates über
den Datenbus 2 transportiert und in geeigneter Weise von der Ausgabeeinheit 3 interpretiert
werden.
[0022] Indem die Auswertung der übertragenen Daten erst durch die Ausgabeeinheit 3 erfolgt,
ist es möglich, die gleiche Navigationsvorrichtung 1 mit verschiedenen Typen von Ausgabeeinheiten
zu verwenden. In einer ersten Ausführung einer Ausgabeeinheit wird z.B. ein Fahrhinweis:
"An der nächsten Kreuzung rechts abbiegen", lediglich durch die Darstellung eines
Richtungspfeils ausgegeben. In einer erweiterten Ausführung einer Ausgabeeinheit wird
zusätzlich der Abbiegepunkt in einer Kartendarstellung angezeigt. In einer weiteren
Ausgabeeinheit wird zusätzlich eine Sprachausgabe "Nächste Kreuzung rechts abbiegen"
generiert. In allen drei Fällen wird von der Navigationsvorrichtung die gleiche, codierte
Fahranweisung an die Ausgabeeinheit übermittelt, so dass für in ihrer Leistung verschiedene
und auch in ihrer Ausführung unterschiedlich aufwendige Ausgabeeinheiten die gleiche
Navigationsvorrichtung 1 verwendet werden kann.
[0023] In der Figur 6 ist ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Übermittlung der Daten auf
den Datenbus in der Navigationsvorrichtung 1 dargestellt. In einem Anfangsschritt
70 werden die Fahrtroute und die Stellen der Fahrtroute bestimmt, an denen Fahrweisungen
an einen Fahrer auszugeben sind. In einem Übermittlungsschritt 71 wird die nächste,
anstehende Fahranweisung gemäß dem in den Schritten 61 bis 64 in der Figur 5 beschriebenen
Verfahren über den Datenbus an die Ausgabeeinheit 3 übermittelt. In einem anschließenden
Positionserfassungsschritt 72 wird über den GPS-Empfänger 25 eine aktuelle Fahrzeugposition
bestimmt. In einem anschließenden ersten Prüfschritt 73 wird überprüft, ob die Position
für die Ausgabe der nächsten Fahranweisung schon erreicht worden ist. Ist dies nicht
der Fall, so wird zu einem Positionsübermittlungschritt 74 verzweigt, in dem über
den Datenbus 2 der Ausgabeeinheit 3 die aktuelle Fahrzeugposition übermittelt wird.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist es auch möglich, der Ausgabeeinheit 3 direkt
den Abstand bis zu der Ausgabe der nächsten Fahranweisung zu übermitteln. Danach wird
zu dem Positionserfassungsschritt 72 zurückverzweigt. Wird in dem ersten Prüfschritt
73 dagegen festgestellt, dass die Position für die Ausgabe der nächste Fahranweisung
erreicht oder überschritten worden ist, wird zu dem zweiten Prüfschritt 76 weiterverzweigt.
In dem zweiten Prüfschritt 76 wird überprüft, ob das in dem Anfangsschritt 70 festgelegte
Fahrziel erreicht worden ist. Ist dies der Fall, so wird zu dem Endschritt 75 weiterverzweigt
und das Verfahren wird beendet. Ist das Fahrziel hingegen noch nicht erreicht worden,
so wird zu dem Übermittlungsschritt 71 zurück verzweigt. In einem in der Figur 6 nicht
gezeigten Ausführungsbeispiel ist es auch möglich, direkt mehrere Fahranweisungen
im voraus zu übermitteln, so dass bei einer möglicherweise durch andere Anwendungen
hervorgerufenen Belastung des Datenbusses 2 kein Verzug bei einer Anzeige auftritt,
da zunächst die in dem Arbeitsspeicher 35 abgelegten Fahranweisungen ausgegeben werden.
[0024] In den Figuren 7a und 7b sind Ausführungsbeispiele für Datenformate dargestellt,
in denen Daten über den Datenbus 2 von der Navigationsvorrichtung 1 an die Ausgabeeinheit
3 transportiert werden. In der Figur 7a ist ein Datensatz 80 für eine Fahranweisung
dargestellt. Der Datensatz 80 weist einen Kopfbereich 81, einen Datenteil 82 und ein
Endbereich 83 auf. In dem Kopfbereich ist in einem-ersten Datenfeld 84 festgelegt,
von wem die Daten stammen, also z.B. von der Navigationsvorrichtung 1, in einem zweiten
Datenfeld 85, für wen die Daten bestimmt sind, also für die Ausgabeeinheit 3, in einem
dritten Datenfeld 86, was die Daten enthalten, also eine Fahranweisung, und in einem
vierten Datenfeld 87, welchen Umfang die Daten haben. In dem Datenteil 82 ist in einem
ersten Datenfeld 88 die Fahranweisung codiert gespeichert, also z.B. ein Code für
die Anweisung "scharf rechts abbiegen" oder "zweite Querstraße links abbiegen". Die
einzelnen Fahranweisungen sind dabei in einzelne Parameter unterteilt, z.B. eine Richtung
- rechts oder links - ein Manöver - abbiegen, wenden, Spur wechseln - und ein Hinweiselement
- vorher Seitenstraße rechts/links, vorher Abzweigung rechts/links-. In einem zweiten
Datenfeld 89 ist die geographische Position gespeichert, an der die Fahranweisung
an einen Fahrer auszugeben ist. In einem dritten Datenfeld 90 ist gespeichert, ob
eine akustische Ausgabe der Fahranweisung erfolgen soll. In einem vierten Datenfeld
91 ist eine Maßstabsordnung gespeichert. Die Maßstabsordnung gibt vor, in welchem
Maßstab bei Erreichen der Position, an dem die Fahranweisung auszugeben ist, eine
Anzeigen der Kartendarstellungen erfolgt, so dass vor wichtigen Kreuzungen eine Vergrößerung
der Kartendarstellung möglich ist, um dem Fahrer eine bessere Übersicht über die Straßenführung
zu geben. In einem fünften Datenfeld 92 ist gespeichert, welche Priorität die angezeigten
Daten haben. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann jedoch die Priorität auch
bereits durch die Ausgabeeinheit für die Navigationsvorrichtung mit einem festen Wert
vorgegeben sein. Der Endbereich 83 markiert das Ende des Datensatzes 80. In allen
Bereichen des Datensatzes 80 können durch Festlegung in einem Datenbusprotokoll zusätzliche
Datenfelder ergänzt werden.
[0025] In der Figur 7b ist ein Datensatz 100 für Positionsdaten der aktuellen Fahrzeugposition
dargestellt. Der Datensatz 100 weist in dem Kopfbereich 81 gleiche Datenfelder wie
der Datensatz 80 in der Figur 7a auf. In dem Datenbereich 101 sind die Positionsdaten
gespeichert, die in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel durch die Angabe jeweils
eines geographischen Längen- und Breitengrades abgelegt ist. Ferner können die Positionsdaten
in der Form von WGS 84-Koordinaten (WGS = World Geographic System) vorliegen.
[0026] In der Figur 8 ist das erfindungsgemäße Verfahren im Detail für den Empfang und die
Verarbeitung einer Fahranweisung durch die Ausgabeeinheit 3 dargestellt. In dem Empfangsschritt
105 wird eine über den Datenbus 2 von der Navigationsvorrichtung 1 an die Ausgabeeinheit
3 übertragene Fahranweisung von der Ausgabeeinheit 3 empfangen. In einem anschließenden
Berechnungsschritt 106 berechnet die Recheneinheit 32 eine graphische Darstellung
der Fahranweisung, z.B. eines Richtungspfeils, in der Anzeige 4 und speichert die
berechnete Anzeige der Fahranweisung und eine berechnete Sprachausgabe in dem Arbeitsspeicher
35 der Ausgabeeinheit 3 ab. In einem anschließenden Positionsübermittlungsschritt
107 empfängt die Ausgabeeinheit 3 eine von der Navigationsvorrichtung bestimmte, aktuelle
Fahrzeugposition. In einem anschließenden Prüfschritt 108 wird durch die Ausgabeeinheit
3 der Abstand zwischen der aktuellen Fahrzeugposition und dem Punkt geprüft, an dem
die in dem Empfangsschritt 105 übermittelte Fahranweisung ausgegeben werden soll.
Ist dieser Punkt noch nicht erreicht, so wird zu dem Positionsübermittlungsschritt
107 zurückverzweigt. Ist dieser Punkt dagegen erreicht, so wird in dem Berechnungsschritt
106 die verarbeitete Fahranweisung in einem Ausgabeschritt 109 über die Anzeige 4
und/oder über den Lautsprecher 11 ausgegeben. Eine zusätzliche Übertragung von Grafikdaten
ist insbesondere dann erforderlich, wenn eine Kartendarstellung ausschließlich in
der Speichereinheit 24 abgelegt sind oder wenn ergänzende, grafische Daten von der
Speichereinheit 24 übertragen werden sollen. Ferner können über die Funkschnittstelle
26 zusätzliche Grafikdaten von einer Dienstzentrale, z.B. einem Internetanbieter,
in die Navigationsvorrichtung 1 geladen werden. Die Funkschnittstelle 26 kann in einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel selbst direkt an den Datenbus 2 angeschlossen sein.
Für eine Übertragung der Grafikdaten ist daher in Figur 9 ein Ausführungsbeispiel
dargestellt, bei dem der Datenbus 2 einen ersten Kanal 110 und einen zweiten Kanal
111 aufweist. Vereinfacht sind die Ausgabeeinheit 3 und die Navigationsvorrichtung
1 dargestellt. Über den ersten Kanal 110 werden Daten mit einer geringen Datenmenge,
z.B. Kommandobefehle oder Daten entsprechend den zu den Figuren 7a und 7b beschriebenen
Datenformaten übertragen. Der zweite Kanal 111 dient der Übertragung von Grafikdaten,
so dass eine Übertragung einer großen Grafikdatei eine Datenübertragung von Kommandos
über den ersten Kanal 110 nicht behindert. Insbesondere wird dann eine Anzeige von
Warnhinweisen, die über den ersten Kanal 110 übertragen werden, nicht behindert. Grafikdaten
werden z.B. in der Form von Bitmapformaten, von Vektorformaten oder in der Form von
Metaformaten übertragen, die eine Kombination von Bitmap- und Vektorformaten darstellen.
[0027] In den Figuren 10 bis 12 ist ein Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens bei einer
Verwendung für eine Ausgabeeinheit in der Form einer Anzeigeeinheit und einer Navigationsvorrichtung
dargestellt. In der Figur 10 ist eine Anzeige 120 mit einer Kartendarstellung eines
Straßennetzes 121 dargestellt. Eine von der Navigationsvorrichtung geplante Fahrtroute
126 ist gestrichelt angezeichnet. Ferner sind Straßenbezeichnungen 122 in das Straßennetz
121 eingetragen. In der Figur 10 ist entlang der Fahrtroute 126 eine erste Fahrzeugposition
123, eine zweite Fahrzeugposition 124 vor einer Abzweigung und eine dritte Fahrzeugposition
125 nach der Abzweigung der Fahrtroute 126 dargestellt. In den Figuren 12a - 12c sind
verschiedene Ausgaben von Fahrhinweisen dargestellt, die in einem ersten Ausführungsbeispiel
in dem gestrichelt eingezeichneten Bereich 127 der Anzeige 120 ausgegeben wird. In
einem weiteren Ausführungsbeispiel ist es auch möglich, die in den Figuren 12a bis
12c gezeigten Fahrhinweise neben der in der Figur 10 gezeigten Kartendarstellung anzuzeigen,
wobei hierbei die Fläche der Anzeige über die Fläche der in der Figur 10 gezeigten
Anzeige 120 hinausgeht.
[0028] Die in der Figur 10 eingezeichneten Fahrzeugpositionen werden nicht gleichzeitig
in der Anzeige 120 dargestellt, sondern es findet eine Verschiebung der Fahrzeugposition
anhand der an die Ausgabeeinheit 3 übertragenen Positionsdaten entlang der befahrenen
Fahrtroute 126 statt. An der ersten Fahrzeugpositionen 123 werden die in der Figur
12a gezeigten Fahrhinweise in dem Bereich 127 angezeigt. Ein Richtungspfeil 130, der
nach rechts abknickt, steht für ein Abknicken der Fahrtroute 126. Bevor jedoch das
Abbiegen erfolgt, muss zunächst eine nach rechts abknickende Seitenstraße 128, die
nicht befahren wird, passiert werden. Hierzu weist der Richtungspfeil 130 ein Erweiterung
131 auf, die die Seitenstraße 128 symbolisiert. Oberhalb des Richtungspfeils ist eine
Bezeichnung 132 für eine Zielstraße angegeben. Unterhalb des Richtungspfeils ist eine
Bezeichnung 133 für die Straße angegeben, auf der sich der Fahrer zur Zeit befindet.
Diese Daten sind vorzugsweise auf der in der Speichereinheit 24 gespeicherten, digitalen
Karte an die Ausgabeeinheit 3 übertragen worden. Neben dem Richtungspfeil 130 ist
ein Entfernungsbalken 134 dargestellt, der einen ersten Bereich 135 und einen zweiten
Bereich 136 aufweist, wobei eine Vergrößerung des zweiten Bereichs 136 gegenüber dem
ersten Bereich 135 dem Fahrer eine Annäherung an den Punkt symbolisiert, in dem das
durch den Richtungspfeil 130 angezeigte Abbiegen erfolgen soll.
[0029] An der zweiten Fahrzeugposition 124 hat sich das Fahrzeug der Abbiegestelle genähert.
Als Fahrhinweis wird die Anzeige in der Figur 12b ausgegeben, wobei die Darstellung
des Richtungspfeils 130 keine Erweiterung 131 für die Seitenstraße 128 mehr aufweist,
da diese bereits passiert wurde. Zur Ergänzung wird über eine Sprachausgabe der Hinweis
"Nach 40 Metern nächste Straße rechts abbiegen" ausgegeben. Der Entfernungsbalken
138 hat sich verkürzt, so dass einem Fahrer angezeigt wird, dass der Abbiegepunkt
unmittelbar bevorsteht. An der zweiten Fahrzeugposition 124 wird statt der in der
Figur 10 gezeigten Karte eine Vergrößerungskarte 140 in der Anzeige dargestellt, wie
sie in der Figur 11 dargestellt ist,. Die Vergrößerungskarte 140 zeigt eine Vergrößerung
einer vor der zweiten Fahrzeugposition 124 der in der Anzeige 120 gezeigten Straßenkreuzung.
Neben den Straßen 141 der Fahrtroute ist die Fahrzeugposition 142 in der Karte eingetragen.
Die Fahrtrichtung ist durch einen Richtungspfeil 143 dargestellt. Straßen, die nicht
zu der Fahrtroute 126 gehören, werden in der Vergrößerungskarte nur in einem Anfangsbereich
146 vorzugsweise farblich verändert dargestellt. In einem in der Figur 11 nicht gezeigten
Ausführungsbeispiel könne die Abzweigungen auch schmaler dargestellt werden als die
Straßen der Fahrtroute. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kennzeichnen Symbole,
z.B. für einen Parkplatz 144 oder für ein Schwimmbad 145, wichtige Punkte an der Fahrtroute.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind diese wichtigen Punkte, die zur Orientierung
des Fahrers dienen, nur in der Vergrößerungskarte 140, nicht jedoch in der Standardanzeige
des Straßennetztes 121 in der Figur 10 angezeigt wird. Ferner ist jedoch auch eine
Darstellung vorzugsweise bei einer entsprechenden Auswahl durch einen Benutzer in
beiden Karten möglich.
[0030] In der Figur 12c ist eine Fahranweisung mit einem Richtungspfeil 150 dargestellt,
die an der dritten Fahrzeugposition 125 angezeigt wird. Auch hier ist die aktuelle
Straße 151, die nächste zu wählende Straße 152, eine nicht zu wählende Abzweigung
153 sowie ein Entfernungsbalken 154, 155 zu der nächsten Abzweigung dargestellt. Die
in der Figur 12c gezeigte Fahranweisung ist nach Ausgabe der in der Figur 12b gegebenen
Fahranweisung von der Navigationsvorrichtung 1 an die Ausgabeeinheit 3 zu übertragen.
1. Verfahren zur Ausgabe von Daten in einem Fahrzeug, vorzugsweise von Fahrzeugdaten
und/oder Fahrinformationen, wobei die Daten durch eine Rechenvorrichtung erzeugt werden,
wobei die Daten von der Rechenvorrichtung auf einen vorzugsweise digitalen Datenbus
gegeben werden, wobei eine Ausgabeeinheit an den Datenbus angeschlossen ist, wobei
die Ausgabeeinheit die Daten über den Datenbus empfängt und wobei die empfangenen
Daten von der Ausgabeeinheit verarbeitet werden und die verarbeiteten Daten über die
Ausgabeeinheit ausgegeben werden.
2. Verfahren zur Ausgabe einer von einer Navigationsvorrichtung erstellten Fahrinformation,
vorzugsweise von Fahranweisungen, durch eine Ausgabeeinheit, wobei der Fahrinformation
eine Position in einer digitalen Karte zugewiesen wird, wobei von der Navigationsvorrichtung
eine Fahrzeugposition ermittelt wird, wobei die Fahrinformation mit der zugehörigen
Positionen über einen Datenbus an die Ausgabeeinheit übermittelt wird, wobei die Fahrzeugposition
an die Ausgabeeinheit übermittelt wird und wobei die Fahrinformationen in Abhängigkeit
von der der Fahrinformation zugewiesenen Position und/oder der Fahrzeugposition ausgegeben
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit der Ausgabe der Fahrinformation eine Karte mit einem Straßen- und
Wegenetz angezeigt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass von der Ausgabeeinheit oder der Navigationsvorrichtung ein die Fahrzeugposition umfassender
Kartenausschnitt der Karte ermittelt wird und dass der Kartenausschnitt von der Ausgabeeinheit
angezeigt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrinformation eine Maßstabsordnung, vorzugsweise von der Navigationsvorrichtung,
zugewiesen wird und dass ein Maßstab des Kartenausschnitts in Abhängigkeit von der
Maßstabsordnung gewählt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrinformation bei einem Unterschreiten eines vorgegebenen Abstandswertes des
Abstandes der der Fahrinformation zugewiesenen Position und der Fahrzeugposition von
der Ausgabeeinheit ausgegeben wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von der Ausgabeeinheit ein den Daten, vorzugsweise einer Fahrinformation, zugewiesenes
grafisches Objekt und/oder Audiodaten, vorzugsweise für eine Sprachausgabe, berechnet
werden, in einem vorzugsweise der Ausgabeeinheit zugewiesenen Speicher abgelegt und
von der Ausgabeeinheit in einer Anzeige und/oder einem Lautsprecher ausgegeben werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem der Ausgabeeinheit zugewiesenen Speicher eine Vielzahl von berechneten,
graphischen Objekten und/oder berechneten Audiodaten, vorzugsweise für eine Sprachausgabe,
gespeichert werden und dass ein den Daten, vorzugsweise einer Fahranweisung, zugewiesenes,
gespeichertes graphisches Objekt und/oder den Daten zugewiesene Audiodaten ausgegeben
werden.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein in der Rechenvorrichtung berechnetes und/oder gespeichertes graphisches Objekt
und/oder in der Rechenvorrichtung gespeicherte und/oder berechnete Audiodaten über
den Datenbus an die Ausgabeeinheit übertragen werden und durch die Ausgabeeinheit
ausgegeben werden.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass über eine Anfrage der Rechenvorrichtung über den Datenbus an die Ausgabeeinheit die
Rechenvorrichtung für die Übermittlung von Daten an der Ausgabeeinheit angemeldet
wird, dass der Rechenvorrichtung über den Datenbus von der Ausgabeeinheit die Genehmigung
zu einer Übertragung von Daten erteilt wird und dass die Rechenvorrichtung nach der
Verarbeitung der Genehmigung die Daten an die Ausgabeeinheit überträgt.
11. Fahrerinformationsvorrichtung mit einer Ausgabeeinheit (3,40), einer Rechenvorrichtung
(1) und einer Datenbusverbindung (2) zwischen der Ausgabeeinheit (3, 40) und der Rechenvorrichtung
(1), wobei Daten durch die Rechenvorrichtung (1) erzeugbar sind, wobei die Daten über
die Datenbusverbindung (2) an die Ausgabeeinheit (3) übertragbar sind, wobei die Daten
durch die Ausgabeeinheit (2) verarbeitbar sind und durch die Ausgabeeinheit (3) ausgebbar
sind.
12. Fahrerinformationsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechenvorrichtung eine Navigationsvorrichtung (1) zur Ermittlung eines Fahrweges
in einem Straßen- und Wegenetz von einem Start- zu einem Zielpunkt ist, dass die Navigationsvorrichtung
(1) mit einer Speichereinheit (24) verbunden ist, dass in der Speichereinheit (24)
eine digitale Karte für das Straßen- und Wegenetz gespeichert ist, dass eine Fahranweisung
für eine Fahrt in dem Straßen- und Wegenetz durch die Navigationsvorrichtung erzeugbar
ist, dass der Fahranweisung eine Position in der digitalen Karte zuweisbar ist, dass
die Fahranweisung mit der zugewiesenen Position die über die Datenbusverbindung (2)
an die Ausgabeeinheit (3) übertragbaren Daten sind und dass die Fahrinformation durch
die Ausgabeeinheit (3) bei einem Erreichen eines vorgegebenen Abstandes zwischen der
Fahrzeugposition und der der Fahrinformation zugewiesenen Position ausgebbar ist.
13. Fahrerinformationsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabeeinheit (3) mit einer Speichereinheit (12, 35) verbunden ist und dass
Daten für die Erzeugung einer Kartendarstellung in der Speichereinheit (12, 35) abgelegt
sind.
14. Fahrerinformationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11-13, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenbusverbindung (2) eine digitale Datenbusverbindung, vorzugsweise eine MOST-Bus
oder eine CAN-Bus Verbindung ist.
15. Fahrerinformationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11-14, dadurch gekennzeichnet, dass an der Ausgabeeinheit (3) eine Eingabeeinheit (8, 10, 99) angeordnet ist und dass
von der Eingabeeinheit (8, 10, 99) Daten über die Datenbusverbindung (2) vorzugsweise
zur Steuerung an die Rechenvorrichtung (1) übertragbar sind.
16. Fahrerinformationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11-15, dadurch gekennzeichnet, dass an der Ausgabeeinheit (3) eine Anzeigeeinheit (4) angeordnet ist, vorzugsweise eine
Flüssigkristallanzeige, und dass die Anzeigeeinheit (4) in einem Bereich der Mittelkonsole
(53) des Fahrzeugs angeordnet ist oder vor dem Fahrer, vorzugsweise integriert in
ein Kombiinstrument (14, 40) mit einer Vielzahl von Anzeigevorrichtungen, angeordnet
ist.
17. Fahrerinformationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11-16, dadurch gekennzeichnet, dass den auszugebenden Daten und/oder Informationen eine Priorität zugewiesen wird und
dass die Daten mit der höchsten Priorität zuerst ausgegeben werden.
18. Fahrerinformationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11-17, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenbusverbindung (2) aus mindestens einem ersten Kanal (110) für Befehle und
einem zweiten Kanal (111) für auszugebende Daten bestehend ist.
1. Method for outputting data in a vehicle, preferably vehicle data and/or driving information,
wherein the data is generated by a computing device, wherein the data is sent from
the computing device to a preferably digital data bus, wherein an output unit is connected
to the data bus, wherein the output unit receives the data via the data bus and wherein
the received data is processed by the output unit and the processed data is output
via the output unit.
2. Method for using a output unit to output driving information, preferably driving instructions,
produced by a navigation device, wherein the driving information is assigned a position
on a digital map, wherein a position of the vehicle is determined by the navigation
device, wherein the driving information is transmitted, with the associated positions,
to the output unit via a data bus, wherein the position of the vehicle is transmitted
to the output unit, and wherein the driving information is output as a function of
the position assigned to the driving information and/or the position of the vehicle.
3. Method according to Claim 2, characterized in that at the same time as the driving information is output a map with a road and route
network is displayed.
4. Method according to Claim 3, characterized in that a detail of a map which includes the position of the vehicle is determined by the
output unit or the navigation device, and in that the detail of the map is displayed by the output unit.
5. Method according to Claim 3, characterized in that the driving information is assigned a scale order, preferably by the navigation device,
and in that a scale of the detail of the map is selected as a function of the scale order.
6. Method according to one of Claims 2 to 5, characterized in that when the distance between the position assigned to the driving information and the
position of the vehicle drops below a predefined distance value the driving information
is output by the output unit.
7. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the output unit calculates a graphic object and/or audio data, preferably for voice
outputting, which is/are assigned to the data, preferably to driving information,
is/are stored in a memory which is preferably assigned to the output unit and is/are
output by the output unit in a display and/or a loudspeaker.
8. Method according to one of the preceding claims, characterized in that a plurality of calculated graphic objects and/or calculated audio data items, preferably
for voice outputting, are stored in a memory which is assigned to the output unit,
and in that a stored graphic object which is assigned to the data, preferably a driving instruction,
and/or audio data which is assigned to the data is/are output.
9. Method according to one of the preceding claims, characterized in that a graphic object which is calculated and/or stored in the computing device and/or
audio data which is stored and/or calculated in the computing device is/are transmitted
via the data bus to the output unit and output by the output unit.
10. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the computing device is signed on for the transmission of data to the output unit
by means of a request by the computing unit to the output unit via the data bus, in that the approval to transmit data is given to the computing device by the output unit
via the data bus, and in that the computing device transmits the data to the output unit after the approval has
been processed.
11. Driver information device having an output unit (3, 40), a computing device (1) and
a data bus connection (2) between the output unit (3, 40) and the computing device
(1), wherein data can be generated by the computing device (1), wherein the data can
be transmitted to the output unit (3) via the data bus connection (2), wherein the
data can be processed by the output unit (2) and can be output via the output unit
(3).
12. Driver information device according to Claim 11, characterized in that the computing device is a navigation device (1) for determining a route in a road
and route network from a starting point to a destination point, in that the navigation device (1) is connected to a memory unit (24), in that a digital map for the road and route network is stored in the memory unit (24), in that a driving instruction for a journey in the road and route network can be generated
by the navigation device, in that the driving instruction can be assigned a position on the digital map, in that the driving instruction with the assigned position is the data which can be transmitted
to the output unit (3) via the data bus connection (2), and in that the driving information can be output by the output unit (3) when a predefined distance
between the position of the vehicle and the position assigned to the driving information
is reached.
13. Driver information device according to Claim 12, characterized in that the output unit (3) is connected to a memory unit (12, 35), and in that data for generating a map representation is stored in the memory unit (12, 35).
14. Driver information device according to one of Claims 11-13, characterized in that the data bus connection (2) is a digital data bus connection, preferably a MOST bus
or a CAN bus.
15. Driver information device according to one of Claims 11-14, characterized in that an input unit (8, 10, 99) is arranged at the output unit (3), and in that data can be transmitted from the input unit (8, 10, 99) to the computing device (1)
via the data bus connection (2), preferably for control purposes.
16. Driver information device according to one of Claims 11-15, characterized in that a display unit (4), preferably a liquid crystal display, is arranged at the output
unit (3), and in that the display unit (4) is arranged in a region of the central console (53) of the vehicle
or is arranged in front of the driver, preferably integrated into a combination instrument
(14, 40) with a plurality of display devices.
17. Driver information device according to one of Claims 11-16, characterized in that the data and/or information which is to be output is assigned a priority, and in that the data with the highest priority is output first.
18. Driver information device according to one of Claims 11-17, characterized in that the data bus connection (2) is composed of at least a first channel (110) for commands
and a second channel (111) for data which is to be output.
1. Procédé d'émission de données dans un véhicule, de préférence les données du véhicule
et/ ou des informations de conduite, selon lequel,
on génère les données par un dispositif de calcul,
on fournit les données du dispositif de calcul à un bus de données de préférence numériques,
une unité d'émission étant reliée au bus de données,
l'unité d'émission recevant les données par le bus de données, et
l'unité d'émission traite les données reçues, et
les données traitées sont émises par l'unité d'émission.
2. Procédé d'émission d'une information de conduite établie par un dispositif de navigation,
de préférence des indications de conduite par une unité d'émission,
l'information de conduite correspond à une position dans une carte numérique,
le dispositif de navigation détermine une position de véhicule,
l'information de conduite est transmise avec les positions correspondantes par un
bus de données vers l'unité d'émission,
la position du véhicule est transmise à l'unité d'émission, et
l'information de conduite est émise en fonction de la position attribuée à l'information
de conduite et/ ou de la position du véhicule.
3. Procédé selon la revendication 2,
caractérisé en ce qu'
une carte avec des routes et un réseau de chemins est affichée pendant l'émission
de l'information de conduite.
4. Procédé selon la revendication 3
caractérisé en ce que
l'unité d'émission ou le dispositif de navigation déterminent un extrait de la carte
entourant la position du véhicule et l'unité d'émission affiche l'extrait de carte.
5. Procédé selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
l'information de conduite est associée à une échelle de préférence par le dispositif
de navigation et l'échelle du détail de la carte se choisit en fonction de l'échelle.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 2 à 5,
caractérisé en ce que
l'information de conduite est émise en cas de dépassement d'une distance prédéfinie
pour la distance de la position associée à l'information de conduite et la position
du véhicule est émise par l'unité d'émission.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'unité d'émission calcule un objet graphique et/ou des données audio de préférence
pour une émission vocale attribuée aux données, de préférence à une information de
conduite, enregistrée dans une mémoire associée de préférence à l'unité d'émission
et émise par l'unité d'émission par un actionneur ou un haut-parleur.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
une mémoire associée à l'unité d'émission on enregistre un grand nombre d'objets graphiques
calculés et/ou de données audio calculées de préférence pour une émission vocale,
et on émet
un objet graphique en mémoire, associé aux données de préférence une indication de
conduite et/ou les données audio associées aux données.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
on transmet à l'unité d'émission un objet graphique calculé dans le dispositif de
calcul et/ou enregistré en mémoire et/ou enregistré dans le dispositif de calcul et/ou
des données audio calculées, par le bus de données vers l'unité d'émission pour les
émettre.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
par une interrogation du dispositif de calcul par le bus de données à l'unité d'émission,
le dispositif de calcul se signale à l'unité d'émission pour la transmission de données,
le dispositif de calcul reçoit par le bus de données à partir de l'unité d'émission,
l'autorisation de transmettre des données, et
le dispositif de calcul transmet les données à l'unité d'émission après traitement
de l'autorisation.
11. Dispositif d'informations du conducteur comportant une unité d'émissions 3, 40, un
dispositif de calcul 1 et une liaison par bus de données 2 entre l'unité d'émission
3, 40 et le dispositif de calcul 1,
des données sont générées par le dispositif de calcul 1,
des données sont transmises par la liaison par bus de données 2 de l'unité d'émission
3, et
des données sont traitées par l'unité d'émission 3 qui les traite et les émet.
12. Dispositif d'informations du conducteur selon la revendication 11,
caractérisé en ce que
le dispositif de calcul est un dispositif de navigation 1 pour déterminer un trajet
dans un réseau de routes et de chemins entre un point de départ et un point de destination,
le dispositif de navigation 1 est relié à une unité de mémoire 24,
l'unité de mémoire 24 contient une carte numérique du réseau de routes et de chemins,
une indication de conduite pour un trajet sur le réseau de routes et de chemins est
générée par le dispositif de navigation,
une position dans la carte numérique, est attribuée à l'indication de conduite
l'indication de conduite et la position attribuée sont les données transmises par
la liaison de bus de données 2 à l'unité d'émission 3 et l'information de conduite
est émise par l'unité d'émission 3 lorsqu'on atteint une distance déterminée entre
la position du véhicule et la position attribuée à l'installation de conduite.
13. Dispositif d'informations du conducteur selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
l'unité d'émission 3 est reliée à une unité de mémoire 12, 35 et les données pour
générer une représentation cartographique sont enregistrées dans la mémoire 12, 35.
14. Dispositif d'informations du conducteur selon l'une quelconque des revendications
11 à 13,
caractérisé en ce que
la liaison de bus de données 2 est une liaison de bus de données numériques, de préférence
un bus MOST ou un bus CAN.
15. Dispositif d'informations du conducteur selon l'une quelconque des revendications
11 à 14,
caractérisé en ce que
l'unité d'émission 3 est associée à une unité d'entrée 8, 10, 99 qui transmet les
données par la liaison de bus de données 2, de préférence pour la commande, au dispositif
de calcul 1.
16. Dispositif d'informations du conducteur selon l'une quelconque des revendications
11 à 15,
caractérisé en ce que
l'unité d'émission 3 comporte une unité d'affichage 4, de préférence un afficheur
à cristaux liquide, et l'unité d'affichage 4 est installée dans une zone de la console
centrale 53 du véhicule ou devant le conducteur, de préférence en étant intégrée dans
les instruments combinés 14, 40 avec un grand nombre de dispositifs d'affichage.
17. Dispositif d'informations du conducteur selon l'une quelconque des revendications
11 à 16,
caractérisé en ce qu'
une priorité est attribuée aux données et/ou informations à émettre et les données
de priorité la plus élevée sont émises en premier.
18. Dispositif d'informations du conducteur selon l'une quelconque des revendications
11 à 17,
caractérisé en ce que
la liaison par bus de données 2 se compose d'au moins un premier canal 110 pour les
ordres et d'un second canal 111 pour les données à émettre.