[0001] Die Erfindung betrifft eine Sockelanordnung für eine elektrische Lampe, und zwar
eine Sockelanordnung, die an einem aus der Lampe herausgeführten Außenanschluss befestigt
werden kann, ohne dass hierfür Zement oder Kitt benötigt wird.
[0002] Elektrische Lampen besitzen üblicherweise einen Sockel, welcher zur Aufnahme in einer
Lampenfassung und zum Anschluss an eine externe Stromversorgung dient. Die äußeren
Abmessungen des Sockels sind in der Regel vorgeschrieben und entsprechen beispielsweise
den Normen R7s, RX7s, KX10s oder KY10s. Die letztgenannten Sockel werden zum Beispiel
bei Quecksilberhochdrucklampen verwendet, wo sie an gegenüberliegenden Endbereichen
des Quarzglaskolbens an Endquetschungen anzementiert oder angekittet sind, über die
die Außenanschlüsse der Lampe vorstehen. Eine derartige Anordnung ist beispielsweise
in der DE 2718735 C2 beschrieben.
[0003] Das Anzementieren der Lampensockel hat jedoch verschiedene Nachteile. Zum einen müssen
beim Lampenhersteller Mischvorrichtungen bereitgestellt werden, um den Zement frisch
zubereiten zu können, da dieser nur eine begrenzte Bearbeitungszeit besitzt, bevor
er abbindet. Um diesen Abbindungsvorgang zu verlangsamen, muss der Zement gekühlt
und zudem die Luftfeuchtigkeit reguliert werden. Wegen der begrenzten Verarbeitungszeit
des Zements können jeweils nur relativ kleine Zementmengen für die Verarbeitung vorbereitet
werden, da sonst die Menge an nicht mehr verwendbarem Zement und damit die Menge an
Restmüll zu groß wird. Selbst dann fällt jedoch immer noch Restmüll an, der entsorgt
werden muss.
[0004] Davon abgesehen, ist es - gerade bei der Zubereitung kleinerer Mengen an Zement -
nicht immer einfach, für eine gleichbleibende Zusammensetzung der Zementmischung zu
sorgen. Die Qualität der Zementmischung und damit auch des fertigen Sockels ist also
Schwankungen unterworfen. Besonders nachteilig ist weiterhin, dass sich die Einzementierung
der Sockel nur schlecht automatisieren lässt. Zudem sind Verschmutzungen des Sockels,
der Lampe oder der Umgebung mit Zementresten praktisch nicht zu vermeiden.
[0005] Auch das fertige Produkt, das nach dem Trocknen des Zements erhalten wird, ist nicht
vollkommen zufriedenstellend. Beispielsweise kann es durch die starre Befestigung
des Sockels am Quetschende der elektrischen Lampe zu Verspannungen kommen, die schlimmstenfalls
zum Bruch des Lampenkolbens führen können. Da der Zement porös ist und hygroskopische
Eigenschaften besitzt, wurden immer wieder Korrosionen an den im Zement eingebetteten
Außenanschlüssen der Lampe beobachtet. Auch die Stabilität des zementierten Sockels
lässt zu wünschen übrig. Der Zement beginnt im Lauf der Zeit zu bröckeln, was einerseits
zu Verschmutzungen der Lampenumgebung und andererseits zu einer verschlechterten Halterung
des Lampensockels am Kolben führt.
[0006] Es bestand daher ein Bedarf an einer Sockelanordnung, welche einfach und kostengünstig
herstellbar und mit einem automatisierten Verfahren an einer elektrischen Lampe zu
befestigen ist, dabei keinen Zement oder Kitt als Befestigungsmittel benötigt und
entsprechend die oben bezeichneten Nachteile nicht aufweist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine derartige Sockelanordnung anzugeben.
[0007] Die Lösung der Aufgabe gelingt mit der Sockelanordnung gemäß Anspruch 1. Bevorzugte
Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0008] Die Erfindung betrifft also eine Sockelanordnung für eine elektrische Lampe, welche
aus einer elektrisch isolierenden Sockelhülse und einem elektrisch leitfähigen Kontaktelement
besteht. Die Sockelhülse weist einen Sockelhohlraum auf, in welchen das Kontaktelement
einschiebbar ist. Das Kontaktelement besitzt wenigstens einen Hohlraum zur Aufnahme
eines aus der elektrischen Lampe herausgeführten Außenanschlusses. Weiterhin besitzt
das Kontaktelement wenigstens einen in den Hohlraum vorstehenden federnden Haltevorsprung
zum Eingriff an dem Außenanschluss.
[0009] Die erfindungsgemäße Sockelanordnung ist so konstruiert, dass die Sockelhülse, das
Kontaktelement und der Außenanschluss lediglich ineinander geschoben werden müssen
und sich dabei gegeneinander verklemmen, so dass zur Befestigung weder Zement noch
sonstige zusätzliche Befestigungsmittel benötigt werden. Der Außenanschluss der elektrischen
Lampe wird lediglich durch den wenigstens einen federnden Haltevorsprung in der Sockelanordnung
gehalten.
[0010] Unter einem federnden Haltevorsprung im Sinne dieser Erfindung soll grundsätzlich
jeder elastisch verformbare Haltevorsprung, unabhängig von Material oder Form, verstanden
werden. Beispielsweise umfasst der Begriff solche Haltevorsprünge, die zu einer kraftschlüssigen
Halterung des Außenanschlusses im Hohlraum des Kontaktelements führen. Zusätzlich
oder alternativ zur kraftschlüssigen Halterung kann der federnde Haltevorsprung auch
zu einer formschlüssigen Befestigung führen, beispielsweise indem eine Rastnase formschlüssig
in eine Vertiefung im Außenanschluss eingreift. Unter elastischen Haltevorsprüngen
kann auch eine Vielzahl von Zähnen verstanden werden, die in den Hohlraum vorstehen
und wie kleine Federn wirken. Gegebenenfalls können sich diese Zähne beim Einschieben
des Außenanschlusses in den Hohlraum nicht nur elastisch, sondern auch plastisch verformen.
Sie graben sich dabei in die Außenoberfläche des Außenanschlusses ein und widersetzen
sich dadurch und durch ihre Formgebung einem Herausziehen des Außenanschlusses aus
dem Hohlraum heraus. Das Eingraben in die Oberfläche des Außenanschlusses kann auch
bei anderen Formen von federnden Haltevorsprüngen die Befestigung im Kontaktelement
verbessern.
[0011] Die Erfindung kann grundsätzlich auf jede Art von Sockel angewendet werden und insbesondere
auf diejenigen Sockel, welche bisher unter Verwendung von Zement am Lampenkolben befestigt
wurden, wie die eingangs erwähnten Sockel der Normen R7s, RX7s, KX10s und KY10s. Die
äußeren Abmessungen der elektrisch isolierenden Sockelhülse der erfindungsgemäßen
Sockelanordnung werden dann also entsprechend diesen Normen ausgeführt.
[0012] Unter Berücksichtigung dessen ist es bevorzugt, dass der Sockelhohlraum der Sockelhülse
als Durchgangsöffnung mit einer in Richtung auf die Lampenfassung weisenden fassungsseitigen
Öffnung und einer zur Lampe weisenden lampenseitigen Öffnung ausgeführt ist. Der Sockelhohlraum
wird zweckmäßig so ausgestaltet, dass er zur im Wesentlichen formschlüssigen Aufnahme
des Kontaktelements geeignet ist. Auf diese Weise kann ein Verkippen des Kontaktelements
in der Sockelhülse verhindert werden.
[0013] Bevorzugt besitzt die Sockelhülse in einem fassungsseitigen Bereich wenigstens einen
in den Sockelhohlraum vorstehenden Anschlag für das Kontaktelement. Entsprechend weist
das Kontaktelement wenigstens einen über seinen Außenumfang vorstehenden Vorsprung
zur Anlage an diesem Anschlag auf. Durch diesen Anschlag und den zugehörigen Vorsprung
des Kontaktelements wird festgelegt, wie weit das Kontaktelement in den Sockelhohlraum
eingeschoben werden kann.
[0014] Zusätzlich besitzt die Sockelhülse in ihrem Sockelhohlraum wenigstens einen Rücksprung
zur Anlage für einen Rastvorsprung, der im Kontaktelement ausgebildet ist. Ist das
Kontaktelement in die gewünschte Position im Sockelhohlraum eingeschoben, rastet der
Rastvorsprung des Kontaktelements an dem Rücksprung der Sockelhülse ein und sichert
das Kontaktelement so gegen ein weiteres Verschieben. Besonders bevorzugt ist es dabei,
wenn Rastvorsprung und Rücksprung in der Sockelhülse im Wesentlichen dieselbe Breite
besitzen, da auf diese Weise das Kontaktelement zusätzlich gegen seitliches Verdrehen
gesichert werden kann. Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Paare Anschlag/Vorsprung
und Rücksprung/Rastvorsprung in Kombination miteinander verwendet werden, so dass
sich nach dem Einrasten des Rastvorsprungs das Kontaktelement weder zur lampenseitigen
Öffnung noch zur fassungsseitigen Öffnung der Sockelhülse hin weiter verschieben lässt.
[0015] Bevorzugt ist der Rastvorsprung in Form einer über den Außenumfang des Kontaktelements
vorstehenden federnden Rastnase ausgebildet. Diese kann zweckmäßig durch Herausformen
eines Teilabschnitts des Kontaktelements gebildet werden. Beispielsweise wird ein
Teilabschnitt kalottenartig nach außen herausgewölbt, oder ein Teilabschnitt wird
so nach außen aufgebogen, dass die Rastnase keilartig mit der Spitze in die Einschiebrichtung
weisend aufsteht.
[0016] Erfindungsgemäß wird ein aus der elektrischen Lampe herausgeführter Außenanschluss
in einem dafür vorgesehenen Hohlraum des Kontaktelements der erfindungsgemäßen Sockelanordnung
mittels wenigstens eines federnden Haltevorsprungs befestigt. Grundsätzlich kann zur
Befestigung des Außenanschlusses bereits ein federnder Haltevorsprung ausreichend
sein. Zweckmäßig ist dann zumindest auf der dem Haltevorsprung gegenüberliegenden
Seite des Hohlraums ein feststehender seitlicher Anschlag für den Außenanschluss vorhanden,
gegen welchen dieser durch den federnden Haltevorsprung gedrückt wird. Bevorzugt werden
jedoch mehrere federnde Haltevorsprünge pro Außenanschluss verwendet, zweckmäßig wenigstens
drei pro Außenanschluss.
[0017] Die erfindungsgemäße Sockelanordnung kann sowohl für ein- als auch für mehrsockelige
Lampen verwendet werden. Bei einer einsockeligen Lampe, bei der zwei Außenanschlüsse
aus einem Ende der Lampe herausgeführt werden, kann es ausreichend sein, lediglich
einen der Außenanschlüsse mit dem wenigstens einen federnden Haltevorsprung des Kontaktelements
der erfindungsgemäßen Sockelanordnung zu fixieren, während der zweite Außenanschluss
ohne weitere Befestigung in den Sockel geführt wird. Es ist jedoch ebenfalls möglich,
für beide Außenanschlüsse im Kontaktelement Hohlräume mit in sie hineinragenden federnden
Haltevorsprüngen vorzusehen. Aus Platzgründen müssen die federnden Haltevorsprünge
im Zwischenraum zwischen den Außenanschlüssen dabei gegebenenfalls gegeneinander versetzt
werden, oder es kann in diesem Bereich ein feststehender seitlicher Anschlag für die
Außenanschlüsse vorgesehen werden.
[0018] Bei dem federnden Haltevorsprung handelt es sich beispielsweise um einen federnd
gelagerten Rastvorsprung, der in eine entsprechende Rastvertiefung des Außenanschlusses
einrastbar ist. Zum Beispiel kann es sich bei dem Rastvorsprung um eine Rastnase handeln,
welche in eine ringförmig umlaufende Nut im Außenanschluss eingreift.
[0019] Besonders bevorzugt ist es, wenn der federnde Haltevorsprung als zungen- oder streifenartiger
Vorsprung ausgebildet ist, der sich von der Lampenseite zur Fassungsseite hin schräg
von außen nach innen in den zur Aufnahme des Außenanschlusses bestimmten Hohlraum
hinein erstreckt. Wird der Außenanschluss in diesen Hohlraum eingeschoben, wird der
zungen- oder streifenartige Vorsprung nach außen weggebogen. Die stirnseitige Kante
des Vorsprungs kommt dabei am Außenumfang des Außenanschlusses zu liegen, und die
Neigung des Vorsprungs verhindert, dass der Außenanschluss aus dem Hohlraum des Kontaktelements
wieder herausgezogen werden kann. Zusätzlich kann auch hier eine Rastvertiefung wie
eine Ringnut im Außenanschluss ausgebildet sein, um ein Herausziehen des Außenanschlusses
weiter zu erschweren. Im Allgemeinen lässt sich der Außenanschluss aber bereits ohne
eine zusätzliche Vertiefung sicher fixieren. Eine scharfe stirnseitige Kante des Haltevorsprungs
kann die Befestigung verbessern, da sich diese Kante in die Außenoberfläche des Anschlusses
eingraben kann und so ein Herausziehen des Anschlusses weiter erschwert.
[0020] Um ein Verkippen des Außenanschlusses aus seiner Achsrichtung zusätzlich zu verhindern,
kann der federnde Haltevorsprung in seinem in den Hohlraum hineinragenden Endbereich
seitliche Vorsprünge aufweisen, welche den Außenanschluss seitlich umgreifen. Zweckmäßig
kann es außerdem sein, im Endbereich des Haltevorsprungs einen im wesentlichen mittigen
Längsschlitz vorzusehen, der sich vom Rand des Haltevorsprungs ins Innere erstreckt.
[0021] Wie bereits erwähnt, ist es bevorzugt, zur Fixierung des Außenanschlusses mehrere
federnde Haltevorsprünge zu verwenden. Diese werden zweckmäßig gegeneinander höhenversetzt
und/oder in Umfangsrichtung um den Hohlraum gestaffelt. Besonders bevorzugt werden
sich paarweise gegenüberliegende federnde Haltevorsprünge verwendet, und zwar zweckmäßig
zwei oder mehr gegeneinander höhenversetzt angeordnete und zueinander gestaffelte
Paare von Haltevorsprüngen.
[0022] Die Kontaktfläche des Kontaktelements, welche zur elektrischen Kontaktierung des
Sockels mit der externen Stromversorgung dient, kann auf jede im Stand der Technik
übliche Weise ausgebildet sein. Zweckmäßig ist die Kontaktfläche des erfindungsgemäßen
Kontaktelements den Normvorgaben entsprechend ausgebildet. Bevorzugt weist daher das
Kontaktelement in seinem fassungsseitigen Stirnbereich eine Kontaktfläche auf, welche
kreisförmig und in Richtung auf den Hohlraum zur Aufnahme des Außenanschlusses hin
eingewölbt.ist.
[0023] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform bildet die Kontaktfläche den Boden
eines topfartigen Teils des Kontaktelements. Vom Rand dieses topfartigen Teils aus
erstrecken sich ein erstes und ein zweites Paar sich jeweils gegenüberliegender und
im Wesentlichen streifenförmiger Seitenabschnitte, die entlang der Innenwand der Sockelhülse
verlaufen. An ihren von dem topfartigen Teil abgewandten Enden gehen die Seitenabschnitte
in die bereits beschriebenen streifenartigen federnden Haltevorsprünge über, die schräg
in Richtung auf den topfartigen Teil in den Hohlraum zur Aufnahme des Außenanschlusses
hinein zurückgebogen sind. Das erste Paar der Seitenabschnitte besitzt eine geringere
Länge als das zweite Paar, so dass die am ersten Paar der Seitenabschnitte angeordneten
Haltevorsprünge unterhalb der Haltevorsprünge des zweiten Paars am Außenanschluss
anliegen. Insgesamt weist das Kontaktelement damit eine käfigartige Struktur auf,
wobei der Außenanschluss in der Mitte des Käfigs angeordnet und seitlich von vier
jeweils im Winkel von 90 ° gegeneinander versetzten Haltevorsprüngen gehalten wird.
Die Spitze des Außenanschlusses liegt dabei auf der ins Käfiginnere weisenden Oberfläche
der Kontaktfläche auf.
[0024] Bei diesem käfigartigen Kontaktelement können die seitlichen Vorsprünge, welche an
den Anschlägen der Sockelhülse zu liegen kommen und ein Verschieben des Kontaktelements
in Achsrichtung verhindern sollen, dadurch erzeugt werden, dass die zwischen den Seitenabschnitten
liegenden Randbereiche des topfartigen Teils nach außen gebogen werden. Die Rastvorsprünge,
welche ebenfalls ein axiales Verschieben verhindern sollen und an den Rücksprüngen
der Sockelhülse zu liegen kommen, können beispielsweise dadurch erzeugt werden, dass
in den Seitenabschnitten ein U- oder V-förmiger Einschnitt vorhanden ist und der von
dem Einschnitt umschlossene Bereich zur Bildung des Rastvorsprungs nach außen herausgebogen
wird, so dass sich in Richtung auf die Einschubrichtung weisende keilförmig aufstehende
Bereiche ergeben. In den Rücksprüngen der Sockelhülse federn diese keilförmigen Bereiche
nach außen auf und fixieren so das Kontaktelement in gewünschter Position in der Sockelhülse.
Der Rücksprung der Sockelhülse kann dabei einerseits in seiner Breite aber auch in
seiner Neigung dem Rastvorsprung im Kontaktelement angepasst werden. Die Neigung des
Rücksprungs entspricht dabei zweckmäßig der Neigung der Stirnfläche des herausgebogenen
Rastvorsprungs, so dass diese Stirnfläche ganzflächig auf der Anschlagfläche des Rücksprungs
in der Sockelhülse zu liegen kommt.
Alternativ können auch Teilabschnitte des Kontaktelements nach außen herausgeformt
werden, ohne dass Einschnitte in das Material des Kontaktelements erfolgen. Beispielsweise
kann eine kalottenartige oder in sonstiger Weise geformte Auswölbung als Rastvorsprung
dienen. Diese Auswölbung hat den Vorteil, dass die Seitenabschnitte nicht durch Einschnitte
destabilisiert werden.
[0025] Die Sockelhülse besitzt zweckmäßig eine größere axiale Länge als das Kontaktelement,
um ein unbeabsichtigtes Berühren der Kontaktflächen sicher verhindern zu können. Zweckmäßig
steht die Sockelhülse sowohl mit ihrem fassungsseitigen als auch mit ihrem lampenseitigen
Ende über das Kontaktelement über. Im lampenseitigen Bereich kann die Sockelhülse
beispielsweise einen Querschlitz aufweisen, in welchem der untere Quetschbereich des
Lampenkolbens Aufnahme findet. Eine derartige Ausgestaltung des Sockels ist grundsätzlich
bereits bekannt und beispielsweise in der DE 2718735 C2 beschrieben. Da die erfindungsgemäße
Sockelanordnung jedoch nur über den Außenanschluss an der elektrischen Lampe befestigt
ist, nicht jedoch im Bereich der Endquetschung, treten in letzterem Bereich keine
Verspannungen und die damit verbundenen Nachteile auf. Die erfindungsgemäße Sockelanordnung
und die elektrische Lampe können durch einfaches Zusammenstecken der Einzelkomponenten
ohne Verwendung von Zement oder eines sonstigen Klebemittels miteinander verbunden
werden. Die Verbindung ist sicher, exakt und passgenau und die Montage lässt sich
ohne weiteres automatisieren. Sockelanordnung und Lampe weisen eine außerordentlich
hohe mechanische Festigkeit zueinander auf, ohne dass es zu Verspannungen im Quetschbereich
der Lampe kommt. Die erfindungsgemäße Sockelanordnung gewährleistet einen konstanten
Kontaktabstand und eine hohe Sicherheit gegen Kontaktberührung. Hochspannungslecks
durch den Sockel treten nicht auf.
[0026] Die Bestandteile der erfindungsgemäßen Sockelanordnung können auf einfache Weise
unter Verwendung herkömmlicher Materialien gefertigt werden. Für die Sockelhülse eignen
sich grundsätzlich alle Materialien, welche bisher zu diesem Zweck verwendet wurden,
beispielsweise Keramik oder Kunststoff. Bei der Verwendung von Keramik als Sockelmaterial
wird die Sockelhülse vorzugsweise gesintert, während sie bei Verwendung von Kunststoff
zweckmäßig durch Spritzguss gefertigt wird. Als Kunststoff sollte möglichst ein solcher
verwendet werden, welcher eine hohe Wärme-, Hochspannungs- und UV-Beständigkeit besitzt.
[0027] Zur Fertigung des Kontaktelements eignet sich vor allem ein federelastisches Metall.
Besonders bevorzugt wird das Kontaktelement durch Ausstanzen aus einem Metallblech
und anschließendes Umformen in die gewünschte Form hergestellt. Das Kontaktelement
kann ohne weiteres aus einem einstückig ausgestanzten Metallstück gebogen werden,
so dass dessen Herstellung besonders einfach und kostengünstig ist.
[0028] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert werden. Darin
zeigen schematisch
- Figur 1
- eine teilperspektivische Ansicht einer entlang der Mittelachse geschnittenen erfindungsgemäßen
Sockelanordnung mit bereits montierter elektrischer Lampe;
- Figur 2
- eine elektrische Lampe mit einer vollständig und einer teilweise montierten erfindungsgemäßen
Sockelanordnung;
- Figur 3
- die Anordnung gemäß Figur 1 in Draufsicht auf die Schnittebene;
- Figur 4
- die Anordnung gemäß Figur 1 in Draufsicht auf eine Schnittebene, welche gegenüber
derjenigen in Figur 1 um 90 ° gedreht ist;
- Figur 5
- ein erfindungsgemäßes Kontaktelement, welches an einem Außenanschluss montiert ist,
in perspektivischer Darstellung;
- Figur 6
- die Anordnung gemäß Figur 5 in Schnittansicht entlang einer Ebene, welche die Mittelachse
des Außenanschlusses einschließt, und
- Figur 7
- eine teilperspektivische Ansicht einer entlang der Mittelachse geschnittenen erfindungsgemäßen
Sockelanordnung mit einer alternativen Ausführungsform eines Kontaktelements.
[0029] Die in Figur 1 gezeigte Sockelanordnung besteht aus einer Sockelhülse 2 und einem
Kontaktelement 3, welches in den Sockelhohlraum 4 der Sockelhülse 2 im Wesentlichen
formschlüssig eingepasst ist. Die Sockelhülse 2 weist eine fassungsseitige Öffnung
8 und eine lampenseitige Öffnung 9 auf. Von der lampenseitigen Öffnung 9 her wird
eine elektrische Lampe 1 in die Sockelhülse 2 eingeschoben. Hierfür weist der lampenseitige
Bereich der Sockelhülse 2 einen Querschlitz 19 auf, welcher zur Aufnahme des Quetschendes
20 des Lampenkolbens dient. Im Querschlitz 19 liegt das Quetschende 20 der Lampe 1
im Wesentlichen formschlüssig ein, so dass die Lampe in diesem Bereich abgestützt
wird. Die eigentliche Befestigung der elektrischen Lampe 1 in der erfindungsgemäßen
Sockelanordnung geschieht jedoch ausschließlich über den Außenanschluss 6, welcher
über das Quetschende 20 der Lampe 1 herausragt.
[0030] Bei der elektrischen Lampe 1 kann es sich grundsätzlich um jede beliebige Art einer
elektrischen Lampe handeln, beispielsweise um eine Entladungslampe mit gegenüberliegend
angeordneten Elektroden oder eine Glühlampe. Der Außenanschluss 6 ist auf herkömmliche
Weise mit diesen Lichtemissionsmitteln verbunden, beispielsweise indem er im Quetschungsbereich
20 mit einer Molybdänfolie kontaktiert ist, welche wiederum mit einem Innenanschluss
der Lampe verbunden ist. Der Außenanschluss 6 kann auf jede beliebige, im Stand der
Technik übliche Weise gefertigt sein. Im gezeigten Fall handelt es sich beim Außenanschluss
6 um einen Stab aus Molybdän. Bei der in Figur 2 vollständig dargestellten Lampe 1
handelt es sich um eine Quecksilberhochdruck-Entladungslampe mit Sockeln, welche der
Norm R7s entsprechen. Im linken unteren Bereich der Figur ist die vollständige Sockelanordnung
wiedergegeben, während im rechten oberen Bereich die Sockelhülse 2 nicht gezeigt ist,
um die Anordnung des Kontaktelements 3 am Außenanschluss 6 zu verdeutlichen.
[0031] Die Montage der Sockelanordnung an der Lampe erfolgt jedoch in anderer Weise, nämlich
indem zunächst das Kontaktelement 3 in die Sockelhülse 2 eingeschoben und erst anschließend
der aus der Lampe 1 herausragende Außenanschluss 6 in den Sockel eingesteckt wird.
[0032] Die Sockelhülse 2 besteht aus Keramik oder Kunststoff, das Kontaktelement aus einem
federelastischen Metall. Letzteres wird zweckmäßig dadurch hergestellt, dass zunächst
ein Formteil aus einem Metallblech herausgestanzt und dieses Formteil dann in die
gewünschte Form gebogen wird.
[0033] Das gezeigte Kontaktelement 3 besitzt einen topfähnlichen Teil 16, dessen Boden in
der fertig montierten Sockelanordnung in Richtung auf die fassungsseitige Öffnung
8 der Sockelhülse weist. Dieser Boden dient als Kontaktfläche 15 zur elektrischen
Kontaktierung mit der Stromversorgung der Lampenfassung, in welche der Sockel montiert
wird. Die Kontaktfläche 15 ist nach innen eingewölbt und entspricht in ihrer Formgebung
der Sockelnorm. Ausgehend vom Rand des topfähnlichen Teils 10 erstrecken sich jeweils
um 90 ° gegeneinander versetzt 4 Seitenabschnitte 17, 17', 18 und 18'. Die Länge der
gegenüberliegenden Seitenabschnitte 18 und 18' ist dabei größer als die Länge der
Seitenabschnitte 17 und 17'. Alle Seitenabschnitte sind in ihren oberen, vom topfähnlichen
Teil 16 entfernten Bereichen nach innen umgebogen, um die federnden Haltevorsprünge
7 zu ergeben, welche zur Befestigung des Außenanschlusses 6 dienen. Die federnden
Haltevorsprünge 7 sind dabei so lang, dass sie vor der Montage der elektrischen Lampe
1 bis in den Hohlraum 5 hineinreichen, welcher zur Aufnahme des Außenanschlusses 6
bestimmt ist. Der Biegewinkel zwischen den Seitenabschnitten 17, 17', 18, 18' und
dem jeweils zugehörigen federnden Haltevorsprung 7 ist dabei jeweils geringer als
90 °, so dass die federnden Haltevorsprünge schräg von außen nach innen in Richtung
auf die Kontaktfläche 15 zurück verlaufen.
[0034] Schiebt man nun den Außenanschluss 6 in den Hohlraum 5 im Inneren des Kontaktelements
3 ein, werden die Haltevorsprünge 7 dabei nach unten und außen weggebogen. Hat der
Außenanschluss seine Endposition erreicht, in welcher seine Spitze auf der Innenseite
der Kontaktfläche 15 aufliegt, federn die federnden Haltevorsprünge 7 jedoch gegen
den Außenanschluss 6 zurück und fixieren diesen in der einmal erreichten Position.
Wegen der kreuzweisen Anordnung der zwei Paare Vorsprünge ist auch ein seitliches
Verrutschen oder Abkippen des Außenanschlusses aus der gewünschten Position nicht
möglich. Eine zusätzliche Fixierung wird zudem durch die seitlichen Vorsprünge 14
erreicht, welche den Außenanschluss 6 seitlich umgreifen.
[0035] Vor der Befestigung des Außenanschlusses im Kontaktelement 3 wird letzteres jedoch
zunächst in der Sockelhülse 2 positioniert. Hierzu wird das Kontaktelement 3 von der
Fassungsseite her durch die Öffnung 8 in den Sockelhohlraum 4 eingeschoben. Das Kontaktelement
3 kann dabei nur so weit eingeschoben werden, bis die Vorsprünge 11, welche durch
Umbiegen des Randes des topfähnlichen Teils 16 zwischen den Seitenteilen 17, 17',
18 und 18' nach außen erzeugt worden sind, auf den Anschlägen 10 der Sockelhülse 2
zu liegen kommen, welche in den Sockelhohlraum 4 hineinragen.
[0036] Ist diese Position erreicht, spreizen sich gleichzeitig die in den langen Seitenteilen
18 und 18' ausgebildeten Rastvorsprünge 13 nach außen auf und kommen auf den Rücksprüngen
12 in der Sockelhülse 2 zu liegen. Damit ist ein Herausrutschen des Kontaktelements
3 in Richtung auf die fassungsseitige Öffnung 8 hin ausgeschlossen. Da die Rücksprünge
12 gleichzeitig so ausgebildet sind, dass deren Breite im Wesentlichen der Breite
der Rastvorsprünge 13 entspricht, wird gleichzeitig verhindert, dass sich das Kontaktelement
3 in der Sockelhülse 2 verdrehen kann. Die gleiche Funktion üben auch die Vorsprünge
10 aus, die das Kontaktelement ebenfalls gegen Verdrehen fixieren.
[0037] Die Rastvorsprünge 13 sind auf sehr einfache Weise dadurch hergestellt, dass bereits
während des Stanzvorgangs bei der Fertigung des Kontaktelements 3 in die Seitenabschnitte
18 und 18' U-förmige Durchstanzungen eingebracht und bei den anschließenden Biegevorgängen
die von diesen Stanzungen eingeschlossenen Bereiche nach außen aufgebogen wurden.
Durch das Aufbiegen liegen die Stirnflächen 13' der Rastvorsprünge 13 nicht in einer
Ebene, welche senkrecht zur Achsrichtung des Anschlusses 6 ist. Um dennoch eine möglichst
ganzflächige Auflage der Stirnflächen 13' auf den Rücksprüngen 12 der Sockelhülse
sicherzustellen, sind diese zweckmäßig mit einem entsprechenden Neigungswinkel angeschrägt.
Dies ist beispielsweise Fig. 3 zu entnehmen.
[0038] Außer den beschriebenen Anschlägen und Rastbefestigungen sind keine weiteren Befestigungsmittel
erforderlich, um das Kontaktelement in der Sockelhülse zu befestigen. Die Verbindung
beider Teile kann daher ohne weiteres automatisch erfolgen, genauso wie die anschließende
Verbindung von elektrischer Lampe und erfindungsgemäßer Sockelanordnung. Es versteht
sich von selbst, dass die Anordnung von Anschlägen, Vorsprüngen und Rastbefestigungen
auch so variiert werden kann, dass das Kontaktelement beispielsweise von der Lampenseite
her in die Sockelhülse einschiebbar ist. Außerdem ist es grundsätzlich ebenfalls möglich,
die federnden Rastvorsprünge zur Halterung des Kontaktelements in der Sockelhülse
vorzusehen und die entsprechenden Aufnahmevertiefungen im Kontaktelement. Bevorzugt
ist derzeit jedoch der dargestellte umgekehrte Fall.
[0039] Fig. 7 zeigt eine erfindungsgemäße Sockelanordnung, die im Wesentlichen derjenigen
gemäß Fig. 1 entspricht. Der Unterschied besteht in der Ausbildung des Kontaktelements
3 und hier genauer der Rastvorsprünge 13. Um die Seitenabschnitte 18 und 18' nicht
durch Einschnitte zu destabilisieren, sind die Rastvorsprünge 13 in Form von Ausstülpungen
gebildet. Es handelt sich dabei um kalottenartige Aufwölbungen, welche aus den Seitenabschnitten
18, 18' herausgeprägt sind und über die Außenoberflächen der Seitenabschnitte vorstehen.
1. Sockelanordnung für eine elektrische Lampe (1), bestehend aus einer elektrisch isolierenden
Sockelhülse (2) und einem elektrisch leitfähigen Kontaktelement (3), welches in einen
Sockelhohlraum (4) der Sockelhülse (2) einschiebbar ist und welches wenigstens einen
Hohlraum (5) zur Aufnahme eines aus der elektrischen Lampe (1) herausgeführten Außenanschlusses
(6) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kontaktelement (3) wenigstens einen in den wenigstens einen Hohlraum (5) vorstehenden
federnden Haltevorsprung (7) zum Eingriff an dem Außenanschluss (6) besitzt.
2. Sockelanordnung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sockelhohlraum (4) als Durchgangsbohrung mit einer fassungsseitigen Öffnung (8)
und einer lampenseitigen Öffnung (9) zur im Wesentlichen formschlüssigen Aufnahme
des Kontaktelements (3) in der Sockelhülse (2) ausgebildet ist.
3. Sockelanordnung gemäß Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Sockelhülse (2) in einem fassungsseitigen Bereich wenigstens einen in den Sockelhohlraum
(4) vorstehenden Anschlag (10) für das Kontaktelement (3) aufweist.
4. Sockelanordnung gemäß Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kontaktelement (3) wenigstens einen über seinen Außenumfang vorstehenden Vorsprung
(11) zur Anlage an dem Anschlag (10) der Sockelhülse (2) besitzt.
5. Sockelanordnung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Sockelhülse (2) in ihrem Sockelhohlraum (4) wenigstens einen Rücksprung (12)
zur Anlage für einen Rastvorsprung (13) des Kontaktelements (3) aufweist.
6. Sockelanordnung gemäß Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rastvorsprung (13) eine über den Außenumfang des Kontaktelements (3) vorstehende
federnde Rastnase und insbesondere eine durch Herausformen eines Teilabschnitts des
Kontaktelements (3) erzeugte Rastnase ist.
7. Sockelanordnung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der wenigstens eine federnde Haltevorsprung (7) als federnd gelagerter Rastvorsprung
ausgebildet ist, der in einer Rastvertiefung des Außenanschlusses (6) einrastbar ist.
8. Sockelanordnung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der wenigstens eine federnde Haltevorsprung (7) als zungen- oder streifenartiger
Vorsprung ausgebildet ist, der sich schräg von außen nach innen in den Hohlraum (5)
in Richtung auf die Fassungsseite hin erstreckt.
9. Sockelanordnung gemäß Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der in den Hohlraum (5) hineinragende Endbereich des wenigstens einen federnden Haltevorsprungs
(7) seitliche Vorsprünge (14) zum Umgreifen des Außenanschlusses (6) besitzt.
10. Sockelanordnung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kontaktelement (3) mehrere höhenversetzte und/oder in Umfangsrichtung um den
Hohlraum (5) gestaffelte federnde Haltevorsprünge (7) und insbesondere zwei oder mehr
höhenversetzt angeordnete, jeweils gegeneinander gestaffelte Paare sich gegenüberliegender
federnder Haltevorsprünge (7) aufweist.
11. Sockelanordnung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kontaktelement (3) in seinem fassungsseitigen Stirnbereich eine Kontaktfläche
(15) zur elektrischen Kontaktierung mit der Lampenfassung und insbesondere eine kreisförmige,
in Richtung auf den Hohlraum (5) eingewölbte Kontaktfläche aufweist.
12. Sockelanordnung gemäß Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kontaktfläche (15) den Boden eines topfartigen Teils (16) des Kontaktelements
(3) bildet und sich vom Rand des topfartigen Teils (16) ein erstes und ein zweites
Paar sich jeweils gegenüberliegender, im Wesentlichen streifenförmiger Seitenabschnitte
(17, 17', 18, 18') erstrecken, welche entlang der Innenwand der Sockelhülse (2) verlaufen,
wobei das erste Paar der Seitenabschnitte (17, 17') eine geringere Länge als das zweite
Paar (18, 18') besitzt und die Seitenabschnitte (17, 17', 18, 18') in ihrem lampenseitigen
Bereich in die federnden Haltevorsprünge (7) gemäß Anspruch 8 oder 9 übergehen.
13. Sockelanordnung gemäß Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zwischen den Seitenabschnitten (17, 17', 18, 18') liegenden Randbereiche des
topfartigen Teils (16) als Vorsprünge (11) nach außen gebogen sind.
14. Sockelanordnung gemäß Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass in wenigstens einem der Seitenabschnitte (17, 17', 18, 18') ein U- oder V-förmiger
Einschnitt vorhanden und der von dem Einschnitt umschlossene Bereich zur Bildung des
Rastvorsprungs (13) herausgebogen ist, so dass der Rastvorsprung (13) schräg nach
außen vorsteht.
15. Sockelanordnung gemäß Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zugehörige Rücksprung (12) der Sockelhülse (2) angeschrägt ist, so dass seine
Neigung im Wesentlichen der Neigung der Stirnfläche (13') des herausgebogenen Rastvorsprungs
(13) entspricht.
16. Sockelanordnung gemäß Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass in wenigstens einem der Seitenabschnitte (17, 17', 18, 18') eine Auswölbung, insbesondere
eine kalottenartige Ausstülpung, als Rastvorsprung (13) herausgeformt ist.
17. Sockelanordnung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Sockelhülse (2) eine größere axiale Länge als das Kontaktelement (3) besitzt
und der lampenseitige Bereich zur Aufnahme eines Lampenendbereichs ausgebildet ist.