[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Unterbekleidungs-oder
Sportbekleidungsstückes sowie zur Herstellung eines Badebekleidungsstückes nach dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1 bzw. 9.
[0002] Die vorher genannten Bekleidungsstücke werden nachfolgend der Einfachheit halber
allgemein als "Bekleidungsstücke" bezeichnet, ohne dass es auf einen speziellen Anwendungszweck
darauf ankommt. Die Erfindung beansprucht also alle Anwendungsarten und Möglichkeiten
für die eingangs genannten Bekleidungsstücke.
[0003] Der Einfachheit halber wird in der folgenden Beschreibung die Herstellung eines Unterbekleidungsstückes
in Form eines Büstenhalters näher beschrieben. Hierauf ist die Erfindung jedoch nicht
beschränkt, wie oben stehend ausgeführt wurde. Die Beschreibung ist also lediglich
beispielhaft zu verstehen.
[0004] Zur Gewebeverstärkung von Bekleidungsstücken ist es mit der US 4,701,964 bekannt
geworden, streifenförmige Bereiche auf einer Damenunterhose durch Siebdruck eines
in Puderform aufgetragenen Klebstoffes zu definieren.
[0005] Der Klebstoff ist wärmeschmelzbar und wird durch eine entsprechende Wärmebehandlung
in das Textilgewebe eingebracht. Auf diese streifenförmige Bereiche wird dann ein
entsprechender Textilstreifen aufgebracht und festgeklebt. Es handelt sich also um
eine Aufdoppelung von Textilstreifen auf ein Bekleidungsstück, mit dem Ziel, gewebeverstärkte
Bereiche zu schaffen.
[0006] Nachteilig ist jedoch, dass ein relativ großer Aufwand notwendig ist, weil zunächst
streifenförmige Klebstoffbereiche im Siebdruckverfahren aufgebracht werden müssen,
der wärmeschmelzfähige Kleber dann mit einer entsprechenden Wärmebehandlung in das
Textilmaterial eindringt und dann nachfolgend die Textilstreifen aufgeklebt werden.
Diese gewebeverstärkten Bereiche erhalten dadurch eine gewisse, unerwünschte Dicke,
die sich gegebenenfalls unter enger Kleidung abzeichnen können und im Übrigen einen
schlechten Tragekomfort bieten.
[0007] Mit der DE 199 42 996 A1 erfolgt ein einseitiger Klebstoffauftrag auf ein einlagiges,
textiles Trägermaterial, der allerdings mit einem Flockmaterial beschichtet wird.
Die Beschichtung mit einem Flockmaterial hat aber den Nachteil, dass ein zusätzlicher
Arbeitsaufwand notwendig ist und das aufgetragene Flockmaterial sich während der Tragezeit
oder während des Waschens des Bekleidungsstückes in unerwünschter Weise abnützt oder
abträgt.
[0008] Die genannten Klebstoffaufträge werden im Übrigen im Spritzverfahren aufgebracht.
Damit besteht aber der Nachteil, dass der Klebstoffauftrag relativ dick ist, sich
in ungünstiger Weise auf dem Bekleidungsstück abzeichnet und nur ein geringer Tragekomfort
erreicht wird.
[0009] Mit dem Gegenstand der GB 2 316 353 A1 ist ein weiteres Verfahren zur Herstellung
eines Unterbekleidungsstückes bekannt geworden, bei dem durch eine schlitzförmige
Maske ein Klebstoffauftrag auf ein Gewebe erfolgt, auf welchen dann eine weitere Lage
eines Textils aufgeklebt wird. Gleiches gilt auch für die EP 0 809 945 B1 (paralleles
Patent zur unten diskutierten US 5,820,443 A), weil bei dem dort gezeigten Damenunterbekleidungsstück
eine Gewebeverstärkung lediglich durch Aufdoppelung von weiteren Gewebelagen mittels
eines Klebeverfahrens auf ein einlagiges Textil erfolgt. Die Aufdoppelung von Gewebelagen
ist jedoch kostenaufwendig und vergrößert die Dicke des hergestellten Unterbekleidungsstückes
in unerwünschter Weise.
[0010] Die FR 2 808 972 A offenbart, dass ein nahezu fertiges Bekleidungsstück mit einem
bandförmigen Silikonschicht an den Rändern versehen wird und die Ränder danach geschnitten
werden. Wie dieses Schneiden erfolgt, ist nicht weiter offenbart. Zudem ist es sehr
kompliziert und sehr zeit- und kostenaufwändig, auf ein nahezu fertiges Bekleidungsstück
(und nicht auf einen ebenen Stoffzuschnitt) eine Silikonschicht aufzutragen und anschließend
die Ränder durch Schneiden zu bearbeiten, da es sich hierbei um 3D-Arbeitsbewegungen
handelt und die räumliche Krümmung und elastische Verformung des Bekleidungsstücks
berücksichtigt werden muss. Es ist durch die FR 2 808 972 A daher nicht möglich, eine
exakte bandförmige Silikonschicht aufzubringen und zu schneiden, ohne dass sich Falten
ergeben und die Silikonschicht keine Unterbrechungen oder Verdickungen bzw. Verdünnungen
aufweist. Die Herstellung eines gleichmäßig dicken, durchgängigen Silikonsaumes ist
mit der FR 2 808 972 A nicht zu erzielen. Die Verwendung von Silikonen hat den Nachteil,
dass sie relativ schwierig zu verarbeiten sind und insbesondere nicht als wässrige
Lösungen herstellbar sind.
[0011] Die EP 0 630 630 A offenbart ein zur FR 2 808 972 A identisch hergestelltes Bekleidungsstück,
außer dass hier kein Silikon für die Ränder eingesetzt wird, sondern allgemein ein
Harz oder ein Gummielastomer wie z.B. PU, PVC. Die EP 0 630 630 A weist demnach die
gleichen Nachteile auf, wie schon die zuvor beschriebene FR 2 808 972 A.
[0012] Die US 5,820,443 A (parallele Patentanmeldung zur oben kurz diskutierten EP 0 809
945 B1) offenbart einen Büstenhalter, der aus mehreren zusammengefügten Einzelteilen
2-8 besteht. Die Seitenteile 2, 3 sind aus Zuschnittteilen 13, 14 erzeugt, auf deren
Außenränder Verstärkungsteile 15, 16 z.B. mittels eines Heißklebers aufkaschiert sind.
Sowohl die Zuschnittteile 13, 14, als auch die Verstärkungsteile 15, 16 beinhalten
thermoplastisch verschmelzbare Fasern, mittels derer die Teile 13-16 durch einen Schweißvorgang
miteinander verbunden werden. Nachteil ist die Vielzahl von Einzelteilen des Büstenhalters,
die mittels unterschiedlichster Verfahrensschritte miteinander verbunden werden müssen,
was kompliziert ist und damit zu einem hohen Zeit- und Kostenaufwand führt. Zudem
sind die Säume doppellagig bzw. 4-lagig ausgeführt, was zu einem unangenehmen Tragegefühl
der Benutzerin führt und zudem den optischen Anforderungen nicht entspricht, da die
Säume des Büstenhalters durch die Oberbekleidung hindurch scheinen.
[0013] Die US 6,000,994 A offenbart einen zweilagigen Büstenhalter aus Gewebematerial, der
durch folgende Verfahrensschritte gefertigt wird:
- 1. Ausstanzen eines glatten, einlagigen Rohlings des Büstenhalters;
- 2. Beschichten (Harz) von Bereichen des ausgestanzten Rohlings;
- 3. Hochfalten des Rohlings mit Trägern 16 entlang einer Faltlinie 11 und Herunterfalten
der oberen Kanten 18 zu einem doppellagigen BH;
- 4. Anbringen von Trägern und Verschlüssen.
[0014] Nachteil ist, dass das Falten ein sehr genaues Arbeiten abverlangt, ansonsten kommen
die beiden Lagen nicht übereinander und es muss nachgearbeitet werden. Auch können
sich Falten durch Lufteinschlüsse zwischen den beiden Lagen bilden und es muss zusätzlich
zum Falten gebügelt werden. Zudem wird viel Beschichtungsmaterial verbraucht, da die
beiden Schichten über große Flächen miteinander verklebt werden müssen. Weiterhin
ist nachteilig, dass an der Faltlinie 11 und den oberen kanten 17, 18 eine doppelte
Lage Material vorhanden ist, und somit nicht der gewünschte Effekt des komfortablen
und unsichtbaren Saumes wie bei der vorliegenden Erfindung erzielt wird. Auch ist
an den freien seitlichen Kanten 13 keine Beschichtung vorgesehen. Ein Schneiden oder
Stanzen innerhalb der Klebestoffschicht ist bei der US 6,000,994 A nicht offenbart.
[0015] Die US-5,820,443 A offenbart allgemein ein Verfahren zur Herstellung einer Unterbekleidung
mit Stoss- oder sich überlappenden Verbindungsnähten und einen Apparat zur Durchführung
eines solchen Verfahrens. Die Unterbekleidung wird aus bahnförmigem Vlies oder Gewebe
hergestellt, wobei die Verbindungsnähte zusammengeschweißt werden. Hier ist jedoch
kein elastisches Medium beschrieben, weder für die Ränder, noch für die Aussenkontur
des Unterbekleidungsstückes.
[0016] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines
Bekleidungsstückes zur eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass auf einfache
und kostengünstige Weise gewebeverstärkende Bereiche erzielt werden können, ohne dass
diese Bereiche im Wesentlichen auftragen.
[0017] Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch ein Verfahren nach der
technischen Lehre des Anspruches 1 gekennzeichnet.
[0018] Ein damit hergestelltes Bekleidungsstück ist nach der technischen Lehre des Anspruches
9 gekennzeichnet.
[0019] Die Erfindung schlägt gemäß dem Anspruch 1 vor, einen gewebeverstärkenden Klebstoffauftrag
auf ein einlagiges Textilgewebe in der Weise anzubringen, dass die im Druckverfahren
oder im Klebebeschichtungsverfahren aufgebrachte Klebstoffbahn so gestaltet wird,
dass sie im Wesentlichen der späteren Außenkontur des Bekleidungsstückes entspricht.
[0020] Damit wird ein vollkommen neues Verfahren für die Herstellung derartiger Bekleidungsstücke
vorgeschlagen, denn es ist damit möglich, einen saumfreien Rand für das Bekleidungsstück
zu schaffen. Der Rand selbst wird durch die erfindungsgemäße Klebstoffbahn gebildet,
die entweder im Druckverfahren oder im Klebebeschichtungsverfahren aufgebracht wird.
[0021] Man beschichtet also ein glattes, einlagiges Gewebe mit einem Klebstoffauftrag, der
im Wesentlichen z. B. der späteren Außenkontur eines Büstenhalters entspricht. Genau
im Bereich dieser im Klebeverfahren aufgetragenen Bahn wird in einem weiteren Arbeitsvorgang
das der Gestalt beschichtete Gewebe geschnitten, so dass die Schnittkante genau im
Bereich der Druckbahn liegt.
[0022] Damit ergibt sich ein gewebeverfestigter, durch den Klebstoffauftrag verstärkter,
Außenbereich des Bekleidungsstückes. Die Schnittkante muß deshalb nicht mehr versäumt
oder umgebüggt werden. Es müssen auch keine Nähte, Säume oder dergleichen mittels
Nähmaschine hergestellt werden. Damit besteht der Vorteil, dass sich der Rand dieses
Bekleidungsstückes auch unter enger Bekleidung nicht mehr abzeichnet, aber trotzdem
ein hochtragfähiger Randbereich des Bekleidungsstückes geschaffen wird. Ein derartiges
Bekleidungsstück ist deshalb ohne weiteres als Unterbekleidungsstück, Sportbekleidungsstück
oder Badebekleidungsstück geeignet.
[0023] Die Herstellung ist besonders einfach, weil nur ein Klebstoffauftrag im Bereich der
späteren Außenkontur des Bekleidungsstückes stattfindet und genau im Bereich dieses
Klebstoffauftrages das Bekleidungsstück später ausgeschnitten wird.
[0024] Selbstverständlich können noch weitere, gewebeverstärkte Bereiche mit dem besagten
Klebstoffauftrag versehen werden, um noch weitere verstärkte, gegenüber dem Grundgewebe
tragfähiger ausgebildete Bereiche zu schaffen.
[0025] Hierbei wird es bevorzugt, wenn der Klebstoffauftrag bevorzugt im Siebdruckverfahren
als wäßrige Lösung aus lufttrocknenden Klebstoffen besteht.
[0026] Es können hierbei ein oder mehrere Komponentenklebstoffe verwendet werden. In einer
anderen Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass statt des Auftrages der
Druckbahn im Siebdruckverfahren ein Klebebeschichtungsverfahren stattfindet. In diesem
Fall ist auf eine Sinterfolie ein Schmelzkleber in Form eines Bandes aufgetragen.
Die Sinterfolie wird auf das Bekleidungstück aufgebracht und mittels Wärme und Druck
angepreßt, so dass der auf dem Sinterband befindliche, wärmeschmelzbare Klebstoff
in das Textilgewebe eindringt und einen einlagigen, jeweils gewebeverstärkten Klebebereich
bildet. Auch bei diesem Druckverfahren wird der Einfachheit halber von einer "Druckbahn"
gesprochen. Der Begriff "Druckbahn" wird also sowohl für das erfindungsgemäße Siebdruckverfahren
als auch für den vorstehend beschriebenen Transferdruck beansprucht.
[0027] Mit den gegebenen Druckverfahren ist es deshalb möglich, auch ein Druckmedium zu
verwenden, das beim Aushärten schäumt und bläschenförmige Lufteinschlüsse besitzt.
Hierdurch ergibt sich ein gepolsterter, gewebeverstärkter Bereich, weil die Lufteinschlüsse
im Druckmedium das Gewebe schaumstoffartig auspolstern.
[0028] Wählt man eine Farbe des Druckmediums, die von der Farbe des Stoffzuschnittes unterschiedlich
ist, ergeben sich interessante ästhetische Effekte.
[0029] Das Druckmedium kann auch aus einem offenzelligen, elastischen Schaum bestehen.
[0030] In der vorstehenden Beschreibung wurde angegeben, dass bevorzugt die Außenkontur
des Bekleidungsstückes mit dem gewebeverstärkenden Druckverfahren versehen wird. Hierauf
ist die Erfindung jedoch nicht beschränkt. Es kann auch vorgesehen werden, nur bestimmte
Bereiche am textilen Bekleidungsstück mit den gewebeverstärkenden Klebstoffaufträgen
zu versehen, ohne dass diese Klebstoffaufträge notwendigerweise sich im Bereich der
Außenkontur befinden.
[0031] Die Erfindung beansprucht also sämtliche Möglichkeiten, bei einem Bekleidungsstück
der eingangs genannten Art bestimmte Bereiche durch gewebeverstärkenden Klebstoffauftrag
zu schaffen. Im Falle der Herstellung eines Büstenhalters wird die Anordnung der unterschiedlichen
Druckbereiche jedoch der Gestalt bevorzugt, dass mindestens das Unterbrustband, das
Oberbrustband und das Rückenband durch gewebeverstärkenden Auftrag auf ein einlagiges
Textilstück hergestellt sind.
[0032] Es können in einer Weiterbildung der Erfindung auch im Innenbereich des Büstenhalters
noch zusätzliche gewebeverstärkende Klebstoffaufträge vorgesehen werden.
[0033] Insbesondere kann im Innenbereich des Büstenhalters, z. B. im Bereich der Büstenschalen,
ein zusätzlicher Designdruck verwendet werden.
[0034] Zusätzliche Druckbereiche können insbesondere im Bereich der Halbschalen angeordnet
werden, um einen Hebeeffekt zu erzielen.
[0035] Ebenso können die vorher aus Kunststoff oder aus Draht gebildeten Bügel im Büstenhalter
nun erfindungsgemäß durch einen stabförmigen Auftrag eines gewebeverstärkenden Mediums
erfolgen. Der vorher als Kunststoff oder Drahtbügel ausgebildete Bügel wird nun durch
einen etwa halbrunden, stabförmigen Klebstoffauftrag ersetzt, welcher die Halbschalen
mindestens teilweise von unter her umgreift.
[0036] Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem
Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen
Patentansprüche untereinander.
[0037] Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung, offenbarten Angaben und
Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung werden
als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber
dem Stand der Technik neu sind.
[0038] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von mehrere Ausführungswege darstellenden
Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung
weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
[0039] Es zeigen:
- Figur 1:
- Draufsicht auf ein einlagiges Textil mit aufgedruckten Umrissen eines Büstenhalters;
- Figur 2:
- der Büstenhalter nach Figur 1, nach dem Schnitt;
- Figur 3:
- Schnitt gemäß der Linie III-III in Figur 1;
- Figur 4:
- eine weitere Bildung des Büstenhalters in Figur 2 mit Anordnung weiterer gewebeverstärkter
Bereiche;
- Figur 5:
- Ansicht nach 5-5 in Figur 2;
- Figur 6:
- Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Figur 5;
- Figur 7:
- Schnitt gemäß der Linie VII-VII in Figur 6;
- Figur 8:
- eine gegenüber Figur 4 abgewandelte Ausführungsform;
- Figur 9:
- eine weitere abgewandelte Ausführungsform;
- Figur 10:
- eine vierte Ausführungsform;
- Figur 11:
- eine fünfte Ausführungsform;
- Figur 12:
- eine sechste Ausführungsform.
[0040] In Figur 1 ist auf einem etwa rechteckigen Stoffzuschnitt 1 ein Umriß in Form einer
Druckbahn 2 aufgedruckt, wobei diese Druckbahn entweder im Siebdruckverfahren oder
im Transferdruck aufgebracht wurde.
[0041] Die Druckbahn 2 bildet hierbei die Außenkontur 3 eines Büstenhalters, wobei die Druckbahn
2 aus einer Druckpaste 5 gebildet ist.
[0042] Zur Herstellung des Büstenhalters nach Figur 2 wird nun innerhalb der Druckbahn 2
eine Schnittlinie 4 angelegt und der Büstenhalter dementsprechend ausgeschnitten.
Der gesamte Außenumriß des Büstenhalters besteht damit aus der halbierten Druckbahn
2 nach Figur 1. Insbesondere sind die Träger 6, das Rückenteil 7 und andere Teile
des Büstenhalters aus der Druckbahn gebildet. Die dadurch gebildete Schnittlinie 4
(Schnittkante) muß nicht mehr versäumt werden und ist gegen Ausfransen geschützt.
Gemäß Figur 3 kann die Druckbahn 2 wegen des gewebeverstärkenden und verdichtenden
Effektes in ihrer Höhe hinter der Höhe des übrigen Stoffzuschnittes 1 zurück bleiben.
Der Außenumriß des Büstenhalters ist dann gegenüber den übrigen Flächen sogar verdünnt
ausgebildet.
[0043] Dies ist jedoch nur ein mögliches Ausführungsbeispiel. Selbstverständlich ist es
möglich, die Höhe der Druckbahn mit der Druckpaste 5 genauso hoch auszubilden, wie
die Dicke des Stoffzuschnittes 1.
[0044] Es können im Übrigen auch noch in Klebedruckverfahren weitere Teile angeordnet werden,
insbesondere auch eine Lasche 8 im Bereich des Rückenteiles 7.
[0045] Die Figur 4 zeigt, daß auch im Innenraum des Büstenhalters weitere, gewebeverstärkende
Druckbereiche 9 angelegt werden können. Dort ist erkennbar, daß im Bereich der Halbschalen
eine bogenförmige Innenkontur 10 geschaffen wird, die von gewebeverstärkenden Aufträgen
freigehalten wird. Damit wird gesorgt, daß die seitlichen Druckbereiche 9 einen in
Richtung des Brustbeins der Trägerin gerichteten Stütz- und Hebeeffekt ausüben.
[0046] Es können noch zusätzliche Druckbereiche in Form von Verstärkungsstegen 12 im Rückenteil
angeordnet werden, wobei ebenfalls bestimmte Außenkonturen 11 von gewebeverstärkten
Klebstoffaufträgen freigehalten werden.
[0047] Es können auch Knopflöcher 13, 14 im Druckbereich angeordnet werden, ohne dass diese
versäumt werden müssen.
[0048] Die Figur 5 zeigt, dass der Druckauftrag nicht nur vollflächig erfolgen kann, so
wie dies Figur 3 lehrt, sondern der Klebstoffauftrag kann in Form einer punktförmigen
Druckfläche 15 erfolgen. Es werden damit Drucknoppen 16 in Form von Klebstoffaufträgen
geschaffen, die die Formgebung nach Figur 6 aufweisen.
[0049] Zusätzlich kann es vorgesehen sein, dass das Druckmedium Lufteinschlüsse (Luftblasen)
17 aufweist, wodurch sich eine gepolsterte Noppenform gemäß Figur 7 ergibt. Dadurch
ergibt sich ein angenehmer Trageeffekt bei guter Polsterwirkung, und das unerwünschte
Hochrutschen des Büstenhalters im Rückenteil wird sicher vermieden, weil die Noppen
16 eine gute Anlage an den menschlichen Körper bilden
Die Figur 8 zeigt, daß der gesamte Innenraum des Büstenhalters mit gewebeverstärkenden
Streifen 18 aus einem Klebstoffauftrag gebildet werden kann. Es kann auch ein zusätzlicher
Designdruck vorgesehen werden.
[0050] Insbesondere ist aber das Unterbrustband 19, das Trägerband 20 und das Oberbrustband
21 sowie das Rückenband 22 (entsprechend der Außenkontur 3) aus der vorher erwähnten
Druckbahn 2 gebildet.
[0051] Die Schalenbereiche 23 sind hierbei nur angedeutet.
[0052] Die Figur 9 zeigt, daß auch ein entsprechender Designdruck 24 im Innenraum des Büstenhalter
vorgesehen werden kann. Die Figur 10 zeigt, dass ein zusätzlicher Stütz- und Hebeeffekt
durch Anbringung entsprechender gewebeverstärkter, elastischer Druckbahnen erfolgen
kann. Hierbei wird unterhalb der Halbschalen 23 ein etwa bogenförmiger Druckbereich
25 aus dem besagten Klebstoffauftrag geschaffen, von dem ausgehend sich streifenförmige
Druckstreifen 26 nach oben in den Bereich der Schalen 23 erstrecken.
[0053] Es wird damit ein leichter Büstenhalter mit Hebeeffekt erzielt.
[0054] Die Figur 11 zeigt einen Büstenhalter mit Halbschalenverstärkung. Im Bereich der
Halbschalen 27 sind entsprechende Verstärkungsbereiche 28 vorgesehen, die sich über
das gesamte Rückenteil erstrecken und sich in Form einer bogenförmigen Kontur auch
noch in den Schalenbereich 23 hinein erstrecken.
[0055] Die Figur 12 zeigt, daß als Ersatz für die herkömmlichen Kunststoff- oder Metallbügel,
welche die Halbschalen 27 untergreifen, auch im Druckverfahren stabförmige Bereich
30 aufgebracht werden können, welche die herkömmlichen Bügel ersetzen.
[0056] Wichtig bei der Erfindung ist also, dass mit relativ geringen Herstellungskosten
auf einem einlagigen Textilgewebe lediglich ein Druckauftrag in Form eines elastischen,
das Gewebe verstärkenden Mediums erfolgt.
Zeichnungslegende
[0057]
- 1
- Stoffzuschnitt
- 2
- Druckbahn
- 3
- Außenkontur
- 4
- Schnittlinie
- 5
- Druckpaste
- 6
- Träger
- 7
- Rückenteil
- 8
- Lasche
- 9
- Druckbereich
- 10
- Innenkontur
- 11
- Außenkontur
- 12
- Verstärkungssteg
- 13
- Knopfloch
- 14
- Knopfloch
- 15
- Druckfläche
- 16
- Drucknoppe
- 17
- Luftblase
- 18
- Streifen
- 19
- Unterbrustband
- 20
- Trägerband
- 21
- Oberbrustband
- 22
- Rückenband
- 23
- Schalenbereich
- 24
- Designdruck
- 25
- Druckbereich
- 26
- Druckstreifen
- 27
- Halbschale
- 28
- Verstärkungsbereich
- 29
- Kontur
- 30
- stabförmiger Bereich
1. Verfahren zur Herstellung eines Unterbekleidungs- oder eines Sportbekleidungsstückes
mit einem saumfreien Rand durch Auftragen eines in Bahnen (2) verlaufenden, das Gewebe
des Bekleidungsstückes verfestigenden, elastischen Mediums (5) auf einen Stoffzuschnitt
(1) eines glatten, einlagigen Textilgewebes, wobei das Auftragen des Mediums (5) im
Siebdruckverfahren oder Klebebeschichtungsverfahren erfolgt, wobei im letzteren Verfahren
das Medium in Form eines Schmelzklebers im Transferdruckverfahren mit einer Sinterfolie
mittels Wärme und Druck an das Gewebe angepresst wird und darin eindringt und in einem
ersten Verfahrensschritt die Bahn (2) so gestaltet wird, dass sie im Wesentlichen
der späteren Außenkontur (3) des Bekleidungsstückes entspricht, und in einem zweiten
Verfahrensschritt das mit Medium (5) versehene Gewebe innerhalb der Bahn (2) derart
geschnitten wird, dass die Außenkontur (3) des Bekleidungsstückes ausgeschnitten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzliche Mediumbereiche (9, 12, 15, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 28, 29, 30)
im Innenbereich des Stoffzuschnittes (1) angeordnet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Medium (5) unter Normaltemperatur lufthärtend oder wärmehärtend ausgebildet ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Auftrag des Mediums (5) auf der Bahn (2) vollflächig erfolgt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Auftrag des Mediums (5) auf der Bahn (2) punktförmig in Form von gegenseitig
beabstandet angeordneten Drucknoppen (16) erfolgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Auftrag des Mediums (5) auf der Bahn (2) raster- oder strichförmig erfolgt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Medium (5) schäumend ausgebildet ist und bläschenförmige Lufteinschlüsse besitzt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Medium (5) einen offenzelligen, elastischen-Schaum ausbildet.
9. Bekleidungsstück mit einem glatten, einlagigen Textilgewebe mit saumfreien Rand, wobei
das Gewebe zumindest im Bereich der Aussenkontur (3) mit einem das Gewebe verfestigenden
elastischen Medium (5) mindestens teilweise bahnförmig durchsetzt ist, wobei die Schnittkante
(4) der Aussenkontur (3) durch das elastische Medium (5) un das Gewebe geht, wobei
das Auftragen des Mediums (5) im Siebdruckverfahren oder Klebebeschichtungsverfahren
erfolgt, wobei im letzteren Verfahren das Medium in Form eines Schmelzklebers im Transferdruckverfahren
mit einer Sinterfolie mittels Wärme und Druck and das Gewebe angepresst wird und darin
eindringt, und wobei das Medium (5) ein Acrylat oder eine Acrylat-Urethan-Kombination
oder eine Urethan-Silikon-Kombination oder eine Acrylat-Urethan-Silikon-Kombination
ist, das/die als wässrige Lösung auf das Gewebe aufgebracht ist/sind.
10. Bekleidungsstück nach Anspruch 9 , dadurch gekennzeichnet, dass das Bekleidungsstück ein Büstenhalter ist, der durch Abgrenzung unterschiedlicher
Mediumbereiche dergestalt hergestellt ist, dass mindestens ein Unterbrustband (19),
ein Oberbrustband (21) und ein Rückenband (22) durch gewebeverstärkenden Auftrag auf
das einlagige Textilgewebe hergestellt sind.
11. Büstenhalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Innenbereich des Büstenhalters etwa horizontale, voneinander beabstandete, streifenförmige
Aufträge (18) angeordnet sind.
12. Büstenhalter nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung eines Hebeeffektes im Bereich unter Halbschalen (27) ein zusätzlicher
gewebeverstärkender und verdickender Bereich (25) angeordnet ist.
13. Büstenhalter nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer Halbschalenverstärkung ein gewebeverstärkender Bereich (28) zwischen
dem Unterbrustband (19) und einem Schalenbereich (23) angeordnet ist.
14. Büstenhalter nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Halbschalenbereich (27) jeweils ein diesen umgreifender stabförmiger Bereich
(30) angeordnet ist, der die Funktion eines Bügels ausübt.
1. Method for the manufacture of an undergarment or sports garment with a seamless border
by the application along paths (2) on to a cut-to-shape piece (1) of flat one-ply
textile fabric of a flexible medium (5) stabilizing the fabric of the garment, wherein
the application of the medium (5) is performed by the screen-printing process or adhesive-coating
process and, in the latter process, the medium in the form of a melt adhesive is pressed
on to the fabric by heat and pressure by the transfer-printing process with a sintered
foil and penetrates into the fabric, and in a first method-step the path (2) is designed
to substantially correspond to the subsequent outer contour (3) of the garment, and
in a second method-step the fabric treated with medium (5) is cut within the path
(2) so that the outer contour (3) of the garment is cut out.
2. Method according to claim 1, characterized in that additional medium-treated zones (9, 12, 15, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 28, 29,
30) are arranged in the inner region of the piece (1).
3. Method according to claim 1 or claim 2, characterized in that the medium (5) is air-hardening at normal temperature or heat-hardening.
4. Method according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the application of medium (5) is performed over the entire area of the path (2).
5. Method according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the application of medium (5) to the path (2) is localized, in the form of impressed
knobs (16) spaced apart at intervals.
6. Method according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the application of the medium (5) on the path (2) is made in a grid or line pattern.
7. Method according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the medium (5) has a foamed consistency and contains air bubbles.
8. Method according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the medium (5) forms an open-cell elastic foam.
9. Garment with a flat one-ply textile fabric with a seamless border wherein the fabric
is imbued all the way through, at least in the region of the outer contour (3), and
at least partly so as to form paths, with an elastic medium (5) stabilizing the fabric,
wherein the cut edge (4) of the outer contour (3) goes through the elastic medium
(5) and the fabric, the application of the medium (5) is performed by the screen-printing
process or adhesive-coating process and, in the latter process, the medium in the
form of a melt adhesive is pressed on to the fabric by heat and pressure by the transfer-printing
process with a sintered foil and penetrates into the fabric, and the medium (5) is
an acrylate or an acrylate-urethane combination or a urethane-silicone combination
or an acrylate-urethane-silicone combination applied to the fabric as an aqueous solution.
10. Garment according to claim 9, characterized in that the garment is a brassière which is made by delimiting distinct medium-treated zones
in such a way as to produce at least an under-cup band (19), an over-cup band (21)
and a back band (22) by fabric-reinforcing application to the one-ply textile fabric.
11. Brassière according to claim 10, characterized in that approximately horizontal spaced-apart strip-form applications (18) are arranged in
the inner region of the brassière.
12. Brassière according to claim 10 or claim 11, characterized in that an additional fabric-reinforcing and thickening zone (25) is arranged in the region
under half-cups (27) to obtain a lifting effect.
13. Brassière according to any one of claims 10 to 12, characterized in that a fabric-reinforcing zone (28) is arranged between the under-cup band (19) and [each]
cup region (23) to provide half-cup reinforcement.
14. Brassière according to any one of claims 10 to 13, characterized in that a rod-shaped zone (30) is arranged in and around each half-cup region (27) to act
as a hoop.
1. Procédé pour fabriquer un sous-vêtement ou un vêtement de sport avec un bord sans
ourlet, grâce à l'application, sur une découpe (1) de tissu textile monocouche lisse,
d'un produit élastique (5) qui se présente en bandes (2) et qui renforce le tissu
du vêtement, l'application du produit (5) se faisant par sérigraphie ou application
de colle, étant précisé que dans ce dernier cas, le produit est appliqué sur le tissu
et pénètre dans celui-ci par transfert avec un film fritté, sous forme de colle à
fusion, à l'aide de chaleur et de pression, et que lors d'une première phase de procédé,
la bande (2) est formée de manière à correspondre sensiblement au contour extérieur
ultérieur (3) du vêtement tandis que lors d'une seconde phase de procédé, le tissu
pourvu du produit (5) est coupé à l'intérieur de la bande (2) de manière à donner
le contour extérieur (3) du vêtement.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que des zones de produit supplémentaires (9, 12, 15, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25,
28, 29, 30) sont disposées dans la zone intérieure de la découpe de tissu (1).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que le produit (5) est conçu pour durcir à l'air ou à la chaleur à une température normale.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'application du produit (5) prévu sur la bande (2) se fait sur toute la surface.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'application du produit (5) prévu sur la bande se fait par points, sous forme de
bosses d'impression (16) espacées les unes des autres.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'application du produit (5) prévu sur la bande (2) se fait sous forme de grille
ou de traits.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le produit (5) est conçu pour mousser et présenter des inclusions d'air en forme
de bulles.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le produit (5) forme une mousse élastique à alvéoles ouvertes.
9. Vêtement avec un tissu textile monocouche lisse présentant un bord sans ourlet, pour
lequel le tissu, au moins dans la zone du contour extérieur (3), est traversé par
un produit élastique (5) qui renforce le tissu et qui a au moins partiellement la
forme d'une bande, le bord de coupe (4) du contour extérieur (3) traverse le produit
élastique (5) et le tissu, l'application du produit (5) se fait par sérigraphie ou
application de colle, étant précisé que dans ce dernier cas, le produit est appliqué
sur le tissu et pénètre dans celui-ci par transfert avec un film fritté, sous forme
de colle à fusion, à l'aide de chaleur et de pression, et le produit (5) est constitué
par un acrylate ou une combinaison acrylate-uréthanne ou une combinaison uréthanne-silicone
ou une combinaison acrylate-uréthanne-silicone qui sont appliqués sur le tissu sous
forme de solution aqueuse.
10. Vêtement selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'il s'agit d'un soutien-gorge qui est fabriqué grâce à la délimitation de différentes
zones du produit de sorte qu'au moins une bande sous-poitrine (19), une bande sur-poitrine
(21) et une bande dorsale (22) soient fabriquées par application d'un renforcement
de tissu sur le tissu textile monocouche.
11. Soutien-gorge selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'il est prévu dans la zone intérieure du soutien-gorge des applications (18) à peu
près horizontales, espacées et en forme de bandes.
12. Soutien-gorge selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que pour obtenir un effet de soulèvement, il est prévu dans la zone située sous les bonnets
(27) une zone supplémentaire (25) de renforcement du tissu et d'épaississement.
13. Soutien-gorge selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que pour obtenir un renforcement des bonnets, on prévoit une zone de renforcement de
tissu (28) entre la bande sous-poitrine (19) et une zone de bonnets (23).
14. Soutien-gorge selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisé en ce qu'il est prévu dans la zone de chaque bonnet (27) une zone en forme de tige (30) qui
entoure cette zone et qui exerce la fonction d'une armature.