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EP 1 275 477 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.12.2004 Patentblatt 2004/52 |
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Anmeldetag: 01.07.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B26F 1/32 |
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Papierlocher
Paper punch
Perforateur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
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Priorität: |
12.07.2001 DE 10134025
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.01.2003 Patentblatt 2003/03 |
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Patentinhaber: |
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- NOVUS GmbH & Co. KG
49808 Lingen (Ems) (DE)
- Esselte Leitz GmbH & Co KG
70469 Stuttgart (DE)
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Erfinder: |
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- Quaing, Reinhard
48488 Emsbüren (DE)
- Sommerfeld, Klaus
49809 Lingen (DE)
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Vertreter: Busse & Busse
Patentanwälte |
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Postfach 12 26 49002 Osnabrück 49002 Osnabrück (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 413 379 GB-A- 204 506 US-A- 4 746 394
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DE-A- 19 912 043 JP-A- 62 173 199
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Papierlocher mit einem Unterteil und einem an seitlichen
Lagerböcken des Unterteils um eine Schwenkachse schwenkbar gelagerten und auf Lochstempel
gegen die Rückstellkraft einer Feder einwirkenden Betätigungshebel, dessen Schwenkbereich
durch Anschläge begrenzt ist.
[0002] Aus der EP 0 487 542 B1 ist ein gattungsgemäßer Papierlocher bekannt, der eine stirnseitig
am Betätigungshebel im Bereich zwischen den Lagerlappen nach unten gebogene Schürze
aufweist, wobei die Anschläge einerseits durch die Schürze und andererseits durch
Anschlagkanten an parallel zu den Lagerlappen ausgerichtete Ausleger der Lagerböcke
gebildet sind. Alternativ ist in dem genannten Stand der Technik vorgesehen, daß an
den Lagerböcken stirnseitig nach oben weisende, die Schürze untergreifende Ausleger
angeordnet sind, deren Oberkanten die Anschlagkanten bilden, während die Schürze rückseitig
überstehende Anschläge aufweist.
[0003] Dadurch soll gewährleistet werden, daß beim Niederdrücken des Betätigungshebels kein
Spalt entsteht, in dem ein Finger bzw. Handteil eingeklemmt werden könnte.
[0004] Aus der DE-A- 199 12 043 ist ein Papierlocher bekannt, bei dem der Schwenkbereich
des Druckhebels dadurch begrenzt ist, daß die unterkante des Druckhebels eine Anschlagfläche
berührt, die seitlich an einem Lagerbock angebracht ist.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen gattungsgemäßen Papierlocher dahingehend
zu verbessern, daß unter Beibehaltung der genannten Unfallsicherheit eine insgesamt
einfachere und kostengünstigere Ausführung erreicht wird.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Papierlocher mit einem Unterteil und
einem an seitlichen Lagerböcken des Unterteils um eine Schwenkachse schwenkbar gelagerten
und auf Lochstempel gegen die Rückstellkraft einer Feder einwirkenden Betätigungshebel,
dessen Schwenkbereich durch Anschläge begrenzt ist, gelöst, der sich dadurch auszeichnet,
daß mindestens eine erste Anschlagfläche seitlich an den Lagerböcken und mindestens
eine zweite Anschlagfläche an den die Lagerböcke seitlich übergreifenden Lagerlappen
des Betätigungshebels angeordnet sind und den Schwenkbereich zumindest in eine Richtung
durch ein Aufeinandertreffen den zweiten Anschlagfläche 26, 28 auf die erste Anschlagfläche
22, 24 begrenzt ist.
[0007] Zweckmäßigerweise sind Anschlagflächen zur Begrenzung des Schwenkbereichs in einer
Rückstellrichtung vorgesehen.
[0008] Bevorzugt ist vorgesehen, daß an jedem Lagerbock zwei erste Anschlagflächen und an
jedem Lagerlappen zwei zweite Anschlagflächen angeordnet sind, die einen ersten Anschlag
in Rückstellrichtung und einen zweiten Anschlag in Betätigungsrichtung bilden.
[0009] Es kann vorgesehen sein, daß die mindestens eine erste Anschlagfläche an mindestens
einer äußeren Seitenfläche der Lagerböcke angeordnet ist.
[0010] Die mindestens eine erste Anschlagfläche kann durch mindestens einen seitlich auskragenden
Vorsprung gebildet sein. Der mindestens eine Vorsprung kann durch mindestens eine
Ausprägung gebildet sein. Die mindestens eine Ausprägung kann ausgehend von einer
geraden Stanzlinie annähernd viertelkugelförmig mit einer der Stanzlinie entsprechenden,
ebenen ersten Anschlagfläche geprägt sein.
[0011] Die mindestens eine zweite Anschlagfläche kann durch mindestens einen Rand mindestens
einer Ausnehmung der Lagerlappen gebildet sein, bspw. durch eine randoffene Ausstanzung
der Lagerlappen. Die mindestens eine Ausnehmung kann durch (jeweils) eine eingeprägte
Vertiefung der Lagerlappen gebildet sein, die die damit zusammenwirkende, mindestens
eine erste Anschlagfläche übergreift und unfallsicher nach außen abdeckt.
[0012] Es kann vorgesehen sein, daß die mindestens eine erste Anschlagfläche, in Lochgut-Zuführrichtung
gesehen, hinter der Schwenkachse angeordnet ist. Ferner kann vorgesehen sein, daß
die mindestens eine erste Anschlagfläche unter der Schwenkachse, d.h. in einem Bereich
zwischen Schwenkachse und Unterteil, angeordnet ist.
[0013] Insbesondere dann, wenn die Anschlagflächen von außen zugänglich, d.h. nicht bereits
bspw. mittels der genannten eingeprägten Vertiefung verdeckt sind, kann vorgesehen
sein, daß der Betätigungshebel mit einer aufgerasteten Abdeckung versehen ist, die
zwei die Anschlagflächen nach außen abdeckende Seitenwangen aufweist. Die Abdeckung
kann eine quer zwischen den Seitenwangen verlaufende Schürze aufweisen, die dahinterliegende
Locherelemente abdeckt.
[0014] Die Erfindung wird nachfolgend anhand zweier Ausführungsbeispiele beschrieben, wobei
auf eine Zeichnung Bezug genommen ist, in der
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Papierlochers in Ausgangsstellung
zeigt;
Fig. 2 in einer Darstellung entsprechend Fig. 1 die Betätigungsstellung zeigt;
Fig. 3 und 4 Locherstellungen, die Fig. 1 und 2 entsprechen, in perspektivischen Ansichten
von oben zeigen;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Lagerbockteils eines Papierlochers nach
Fig. 1 bis 4 in perspektivischer Ansicht von oben zeigt;
Fig. 6 eine vergrößerte Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Ausprägung des Lagerbockteils
zeigt; und
Fig. 7 und 8 in den Fig. 1 und 2 entsprechenden Ansichten eine zweite Ausführungsform
der Erfindung zeigen.
[0015] Fig. 1 und 2 zeigen in Seitenansicht eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Papierlochers in schematischer Weise. Ein Unterteil 1 trägt seitliche Lagerböcke 2,
auf denen um eine Schwenkachse 3 ein Betätigungshebel 4 schwenkbar gehalten ist und
auf nicht dargestellte, lediglich durch ihre Längsmittelachse 5 angedeutete Lochstempel
gegen die Rückstellkraft von ebenfalls nicht dargestellten Federn wirkt.
[0016] Wie Fig. 5 perspektivisch zeigt, sind die Lagerböcke 2 durch seitliche, abgewinkelte
Bereiche eines einstückig als Blechteil ausgebildeten Lagerbockteils 6 gebildet, welches
in entsprechende Aufnahmeschlitze des Unterteils einzusetzen ist. Lagerlaschen 8 dienen
zur Aufnahme der Schwenkachse 3, während abgewinkelte Führungslaschen 10 sowie ein
Querelement 12 zur Führung der Druckstempel dienen.
[0017] Fig. 3 und 4 zeigen perspektivisch eine aus einem Betätigungshebel 4, dem Lagerbockteil
6 und der Schwenkachse 3 zusammengesetzte Einheit in Ausgangs- und Betätigungsstellung.
Der Betätigungshebel 4 ist, wie das Lagerbockteil 6, als abgekantetes und geprägtes
Blechteil hergestellt, wobei zwei abgewinkelte Lagerlappen 16 die Lagerböcke 2 bzw.
deren Lagerlaschen 8 seitlich übergreifen und zusammen mit der Schwenkachse 3 die
Schwenklagerung für den Betätigungshebel bilden.
[0018] Wie Fig. 1 bis 5 zeigen, sind an den Lagerböcken 2 Ausprägungen 18 gebildet, die
in Fig. 6 in vergrößertem Maßstab im Horizontalschnitt (parallel zur Ebene des Unterteils
1) dargestellt sind. Die Ausprägungen 18 sind ausgehend von einer geraden Stanzlinie,
die senkrecht zur Ebene des Unterteils verläuft und in Fig. 5 und 6 mit 20 bezeichnet
ist, annähernd viertelkugelförmig in Richtung zur jeweiligen Außenseite der Lagerböcke
2 ausgeprägt und bilden eine parallel zur Stanzlinie 20 verlaufende, ebene erste Anschlagfläche
22 auf der Außenseite der Lagerböcke 2. Die runde bzw. im wesentlichen viertelkugelartige
Außenfläche der Ausprägung 18 bildet eine weitere erste Anschlagfläche 24 auf der
Außenseite der Lagerböcke 2.
[0019] Zweite Anschlagflächen 26 und 28 sind durch entsprechende Ausnehmungen bzw. einen
entsprechenden Konturverlauf des unteren, im montierten Zustand zum Unterteil 1 weisenden
Randes der Lagerlappen 16 des Betätigungshebels 4 ausgebildet, wobei die zweite, geradlinig
verlaufende Anschlagfläche 26 mit der ersten Anschlagfläche 22 zusammenwirkt und gemeinsam
mit dieser einen Anschlag in Rückstellrichtung bildet, wodurch die Ruhestellung festgelegt
ist (Fig. 1), und die weitere zweite Anschlagfläche 28 mit der weiteren ersten Anschlagfläche
24 zusammenwirkt und gemeinsam mit dieser einen Anschlag in Betätigungsrichtung bildet,
durch den die maximal niedergedrückte Stellung des Betätigungshebels festgelegt ist
(Fig. 2).
[0020] Obwohl grundsätzlich ein einziger Anschlag auf einer Seite des Lochers, d.h. auf
nur einem der beiden Lagerböcke 2 und einem der Lagerlappen 16, ausreichen würde,
sind zweckmäßigerweise sämtliche Anschläge bzw. Anschlagflächen auf beiden Seiten
des Lochers vorgesehen.
[0021] Während der durch die Anschlagflächen 22 und 26 gebildete Anschlag in Rückstellrichtung
zur Festlegung der Ruhestellung wesentlich ist, ist der durch die Anschlagflächen
24 und 28 gebildete Anschlag, der der Festlegung der maximal niedergedrückten Stellung
dient, nicht unbedingt erforderlich und könnte entfallen.
[0022] Wie in Fig. 1 und 2 angedeutet ist, weist der Betätigungshebel 4 eine aufgerastete
Abdeckung 30 auf, die insbesondere aus Kunststoff besteht und zwei seitlich heruntergezogene,
die Anschlagflächen 22 bis 28 (und die Ausprägung 18)verdeckende Seitenwangen 32 aufweist.
Die Abdeckung 30 kann ferner eine vordere, quer zwischen den Seitenwangen 32 verlaufende
Schürze 34 aufweisen, die zur optischen Abdeckung der dahinterliegenden Locherelemente
dient.
[0023] Fig. 7 und 8 zeigen eine alternative Ausführungsform der Erfindung, die sich von
der ersten Ausführungsform im wesentlichen dadurch unterscheidet, daß die ersten Anschlagflächen
22 und 24 nicht in Form einer Ausnehmung bzw. als Kontur des unteren Rands der Lagerlappen
des Betätigungshebels ausgebildet sind, sondern jeweils durch eine nach außen geprägte
Vertiefung 36 der seitlichen Lagerlappen 16 des Betätigungshebels 4 gebildet sind.
Durch die nach außen gerichtete Prägung weist der Bereich der Vertiefung 36 einen
größeren seitlichen Abstand zur Außenfläche des benachbarten Lagerbocks 2 auf, so
daß die die ersten Anschlagflächen 22, 24 bildende Ausprägung 18 in dem so gebildeten
Zwischenraum zwischen der Innenfläche der Vertiefung 36 und der Außenfläche des Lagerbocks
2 liegt. Der eine zweite Anschlagfläche 26 bildende Abschnitt des Rands der Vertiefung
36 ist hierbei durch eine gerade Stanzlinie vorgegeben, während die übrigen Randbereiche
und insbesondere der die zweite Anschlagfläche 28 bildende Randbereich eine stufen-
bzw. im wesentlichen z-förmige, durch den Prägevorgang gebildete Querschnittsform
aufweisen.
[0024] Der Bereich der Vertiefung 36 weist somit einen größeren seitlichen Abstand zur Außenfläche
des benachbarten Lagerbocks 2 auf als der übrige Teil des Lagerlappens 16, so daß
die Vertiefung 36 die Ausprägung 18 seitlich übergreift und in jeder Betätigungsstellung
eine unfallsichere Abdeckung nach außen (Fig. 7 und 8) bildet, ohne daß es eines gesonderten
Abdeckteils oder einer herkömmlichen Schürze bedarf.
Bezugszeichenliste:
[0025]
- 1
- Unterteil
- 2
- Lagerbock
- 3
- Schwenkachse
- 4
- Betätigungshebel
- 5
- Längsachse der Lochstempel
- 6
- Lagerbockteil
- 8
- Lagerlasche
- 10
- Führungslasche
- 12
- Querelement
- 16
- Lagerlappen
- 18
- Ausprägung
- 20
- Stanzlinie
- 22, 24
- erste Anschlagfläche
- 26, 28
- zweite Anschlagfläche
- 30
- Abdeckung
- 32
- Seitenwange
- 34
- Schürze
- 36
- Vertiefung
1. Papierlocher mit einem Unterteil (1) und einem an seitlichen Lagerböcken (2) des Unterteils
(1) um eine Schwenkachse (3) schwenkbar gelagerten und auf Lochstempel (5) gegen die
Rückstellkraft einer Feder einwirkenden Betätigungshebel (4), dessen Schwenkbereich
durch Anschläge begrenzt ist und wobei mindestens eine erste Anschlagfläche (22, 24)
seitlich an den Lagerböcken (2) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine zweite Anschlagfläche (26, 28) an den die Lagerböcke (2) seitlich
übergreifenden Lagerlappen (16) des Betätigungshebels (4) angeordnet ist und der Schwenkbereich
zumindest in eine Richtung durch ein Aufeinandertreffen der zweiten Anschlagfläche
(26, 28) auf die erste Anschlagfläche (22, 24) begrenzt ist.
2. Papierlocher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Anschlagflächen (22, 26) zur Begrenzung des Schwenkbereichs in einer Rückstellrichtung
vorgesehen sind.
3. Papierlocher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Lagerbock (2) zwei erste Anschlagflächen (22, 24) und an jedem Lagerlappen
(16) zwei zweite Anschlagflächen (26, 28) angeordnet sind, die einen ersten Anschlag
(22, 26) in Rückstellrichtung und einen zweiten Anschlag (24, 28) in Betätigungsrichtung
bilden.
4. Papierlocher nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine erste Anschlagfläche (22, 24) an mindestens einer äußeren Seitenfläche
der Lagerböcke (2) angeordnet ist.
5. Papierlocher nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine erste Anschlagfläche (22, 24) durch mindestens einen seitlich
auskragenden Vorsprung (18) gebildet ist.
6. Papierlocher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Vorsprung durch mindestens eine Ausprägung (18) gebildet ist.
7. Papierlocher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Ausprägung (18) ausgehend von einer geraden Stanzlinie (20) annähernd
viertelkugelförmig mit einer der Stanzline (20) entsprechenden, ebenen ersten Anschlagfläche
(22) geprägt ist.
8. Papierlocher nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine zweite Anschlagfläche (26, 28) durch mindestens einen Rand mindestens
einer Ausnehmung der Lagerlappen (16) gebildet ist.
9. Papierlocher nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine zweite Anschlagfläche (26, 28) durch (jeweils) eine randoffene
Ausstanzung der Lagerlappen (16) gebildet ist (Fig. 1, 2).
10. Papierlocher nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Ausnehmung durch (jeweils) eine eingeprägte Vertiefung (36) der
Lagerlappen (16) gebildet ist, die die damit zusammenwirkende, mindestens eine erste
Anschlagfläche (22, 24) übergreift und unfallsicher nach außen abdeckt.
11. Papierlocher nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine erste Anschlagfläche (22, 24), in Lochgut-Zuführrichtung gesehen,
hinter der Schwenkachse (3) angeordnet ist.
12. Papierlocher nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine erste Anschlagfläche (22, 24) unter der Schwenkachse (3) angeordnet
ist.
13. Papierlocher nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (4) mit einer aufgerasteten Abdeckung (30) versehen ist, die
zwei die Anschlagflächen (22, 24; 26, 28) nach außen abdeckende Seitenwangen (32)
aufweist.
14. Papierlocher nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung eine quer zwischen den Seitenwangen (32) verlaufende Schürze (34) aufweist,
die dahinterliegende Locherelement abdeckt.
1. Paper punch with a lower section (1) and an actuating lever (4) swivelled on lateral
pillow blocks (2) of the lower section (1) about a swivel axis (3) and acting on stamps
(5) against the recuperating force of a spring, the swivel range of which lever is
limited by stops, wherein at least a first stop face (22, 24) is arranged laterally
on the pillow blocks (2), characterised in that at least a second stop face (26, 28) is arranged on the bearing tabs (16) of the
actuating lever (4) laterally overlapping the pillow blocks (2), and in that the swivel range is limited at least in one direction by contact of the second stop
face (26, 28) with the first stop face (22, 24).
2. Paper punch according to claim 1, characterized in that stop faces (22, 26) limiting the swivel range are provided in a direction of recuperation.
3. Paper punch according to claim 1 or 2, characterised in that two first stop faces (22, 24) are arranged on each pillow block (2) and in that two second stop faces (26, 28) are arranged on each bearing tab (16), the latter
stop faces forming a first stop (22, 26) in the direction of recuperation and a second
stop (24, 28) in the direction of actuation.
4. Paper punch according to any of the preceding claims, characterised in that at least one first stop face (22, 24) is arranged on at least one outer lateral face
of the pillow blocks (2).
5. Paper punch according to any of the preceding claims, characterised in that at least one first stop face (22, 24) is formed by at least one laterally protruding
projection (18).
6. Paper punch according to claim 5, characterised in that at least one projection is formed by at least one stamping (18).
7. Paper punch according to claim 6, characterised in that at least one stamping (18) is stamped from a straight punch line (20), approximately
in the shape of a sphere quadrant, with a flat first stop face (22) corresponding
to the punch line (20).
8. Paper punch according to any of the preceding claims, characterised in that at least one second stop face (26, 28) is formed by at least one edge of at least
one recess in the bearing tabs (16).
9. Paper punch according to claim 8, characterised in that at least one second stop face (26, 28) is (each) formed by a stamping of the bearing
tabs (16) open at the edge (Figs. 1, 2).
10. Paper punch according to claim 8, characterised in that at least one recess is (each) formed by a stamped recess (36) in the bearing tabs
(16), which latter recess overlaps at least one stop face (22, 24) interacting with
it and covers it on the outside to prevent accidents.
11. Paper punch according to any of the preceding claims, characterised in that at least one stop face (22, 24), viewed in the punched material feed direction, is
arranged behind the swivel axis (3).
12. Paper punch according to any of the preceding claims, characterised in that at least one stop face (22, 24) is arranged below the swivel axis (3).
13. Paper punch according to any of the preceding claims, characterised in that the actuating lever (4) is provided with a cover (30) secured to it, which cover
exhibits two lateral cheeks (32) covering the stop faces (22, 24; 26, 28) on the outside.
14. Paper punch according to claim 13, characterised in that the cover exhibits an apron (34) running transversely between the lateral cheeks
(32), which apron covers the punch element behind it.
1. Perforateur à papier, avec une partie inférieure (1) et avec un levier d'actionnement
(4) monté à pivotement autour d'un axe de pivotement (3) sur des blocs de palier latéraux
(2) de la partie inférieure (1) et agissant sur des poinçons (5) contre la force de
rappel d'un ressort, levier dont la plage de pivotement est limitée par des butées,
et sachant qu'au moins une première surface de butée (22, 24) est disposée latéralement
sur les blocs de palier (2), caractérisé en ce qu'au moins une deuxième surface de butée (26, 28) est disposée sur les pattes de montage
(16) du levier d'actionnement (4) qui engagent en recouvrement latéral les blocs de
palier (2), et la plage de pivotement est limitée au moins dans une direction par
la rencontre de la deuxième surface de butée (26, 28) sur la première surface de butée
(22, 24).
2. Perforateur à papier selon la revendication 1, caractérisé en ce que des surfaces de butée (22, 26) sont prévues pour limiter la plage de pivotement dans
une direction de rappel.
3. Perforateur à papier selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que deux premières surfaces de butée (22, 24) sont disposées sur chaque bloc de palier
(2) et deux deuxièmes surfaces de butée (26, 28) sont disposées sur chaque patte de
montage (16), qui forment une première butée (22, 26) dans la direction de rappel
et une deuxième butée (24, 28) dans la direction d'actionnement.
4. Perforateur à papier selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première surface de butée au moins unique (22, 24) est disposée sur au moins une
face latérale extérieure des blocs de palier (2).
5. Perforateur à papier selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première surface de butée au moins unique (22, 24) est formée par au moins une
saillie (18) faisant latéralement saillie.
6. Perforateur à papier selon la revendication 5, caractérisé en ce que la saillie au moins unique est formée par au moins un relief (18).
7. Perforateur à papier selon la revendication 6, caractérisé en ce que le relief (18) au moins unique est estampé, à partir d'une ligne d'estampage rectiligne
(20), approximativement en forme de quart de sphère avec une première surface de butée
plane (22) correspondant à la ligne d'estampage (20).
8. Perforateur à papier selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la deuxième surface de butée au moins unique (26, 28) est formée par au moins un
bord d'au moins un évidement des pattes de montage (16).
9. Perforateur à papier selon la revendication 8, caractérisé en ce que la deuxième surface de butée au moins unique (26, 28) est (respectivement) formée
par une découpure, ouverte sur le bord, des pattes de montage (16) (Fig. 1, 2).
10. Perforateur à papier selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'évidement au moins unique est (respectivement) formé par un creux (36) estampé
des pattes de montage (16), qui engage en recouvrement la première surface de butée
au moins unique(22, 24) coopérante et la recouvre vers l'extérieur à l'épreuve des
accidents.
11. Perforateur à papier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première surface de butée au moins unique (22, 24) est disposée, considéré dans
la direction d'alimentation du produit à perforer, en arrière de l'axe de pivotement
(3).
12. Perforateur à papier selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première surface de butée au moins unique (22, 24) est disposée en dessous de
l'axe de pivotement (3).
13. Perforateur à papier selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le levier d'actionnement (4) est pourvu d'un élément de recouvrement (30) enclenché
sur lui, qui présente deux joues latérales (32) recouvrant vers l'extérieur les surfaces
de butée (22, 24, 26, 28).
14. Perforateur à papier selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'élément de recouvrement présente un tablier (34) s'étendant transversalement entre
les joues latérales (32), qui recouvre l'élément du perforateur situé derrière.