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EP 1 275 478 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.10.2004 Patentblatt 2004/43 |
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Anmeldetag: 25.06.2002 |
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Vorrichtung zum Schneiden biegeweicher, flächiger Werkstücke
Machine for cutting soft sheet material
Machine de découpage pour des feuilles en matériau souple
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
10.07.2001 AT 10722001
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.01.2003 Patentblatt 2003/03 |
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Patentinhaber: GFM GmbH |
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4403 Steyr (AT) |
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Erfinder: |
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- Blaimschein, Gottgried
4407 Steyr (AT)
- Heidlmayr, Franz
4502 St. Marien (AT)
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Vertreter: Hübscher, Helmut, Dipl.-Ing. et al |
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Spittelwiese 7 4020 Linz 4020 Linz (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U- 8 806 166 US-A- 4 137 803 US-A- 5 699 707
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US-A- 3 710 445 US-A- 4 226 153
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schneiden biegeweicher, flächiger
Werkstücke mit einer Werkstückauflage, einem an die Werkstückauflage anstellbaren,
wenigstens ein Messer aufweisenden Messerkopf und mit einem dem Messerkopf zugeordneten,
seitlich neben dem Messer vorgesehenen und diesem gegenüber senkrecht zur Werkstückauflage
verstellbaren Niederhalter.
[0002] Zum Schneiden und Anfasen der Schnittkanten flächiger Werkstücke ist es bekannt (DE
198 55 803 A1), einen Messerkopf mit wenigstens einem Messer einzusetzen, der an eine
das Werkstück aufnehmende Werkstückauflage anstellbar ist und relativ zur Werkstückauflage
entlang eines vorgegebenen Schnittverlaufes geführt wird. Die schnittgerechte Lage
des Werkstückes auf der Werkstückauflage wird dabei durch einen dem Messerkopf zugeordneten
Gleitschuh festgehalten, der nicht nur das Werkstück gegen die Werkstückauflage niederhält,
sondern auch für das Einhalten einer vorgegebenen Schnittiefe sorgt, die durch ein
Verlagern des Gleitschuhs gegenüber dem Messer senkrecht zur Werkstückauflage eingestellt
werden kann. Solche Gleitschuhe können allerdings bei biegeweichen, flächigen Werkstücken,
die zur Faltenbildung neigen, wie dies beispielsweise bei Leder der Fall ist, eine
Verlagerung sich allenfalls bildender Falten bewirken, was aufgrund der damit verbundenen
bereichsweisen Lageveränderung des Werkstückes die Schnittgenauigkeit beeinträchtigt.
Außerdem besteht die Gefahr, daß bei empfindlichen Werkstückoberflächen der Gleitschuh
die Werkstückoberfläche beschädigt.
[0003] In der US-A-5 699 707 wird die Verwendung von konischen Rollen als Niederhalten vorgeschlagen,
jedoch sind deren Achsen nicht gegenüber den Werkstückauflage geneigt.
[0004] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Schneiden biegeweicher,
flächiger Werkstücke der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, daß eine vom
jeweiligen Werkstoff des Werkstückes weitgehend unabhängige, eine genaue Schnittführung
ermöglichende Halterung des Werkstückes auf der Werkstückauflage sichergestellt werden
kann, ohne Beschädigungen der Werkstückoberfläche befürchten zu müssen.
[0005] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß der Niederhalter aus zumindest
einer eine konische Rollfläche bildenden Druckrolle mit einer quer zur Schnittrichtung
verlaufenden, gegenüber der Werkstückauflage geneigten Achse besteht.
[0006] Durch den Einsatz wenigstens einer Druckrolle als Niederhalter kann zunächst eine
Gleitbewegung zwischen dem Niederhalter und dem Werkstück vermieden werden, womit
die aufgrund einer solchen Gleitbewegung bei einem Gleitschuh auftretenden Schwierigkeiten
unterbunden werden. Die aufgrund der konischen Rollfläche unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten
der Druckrolle haben in diesem Zusammenhang keine praktische Bedeutung. Die die konische
Rollfläche bedingende Neigung der Druckrollenachse ist jedoch erforderlich, um den
Niederhalter in einem möglichst kleinen seitlichen Abstand vom Messer an das Werkstück
anstellen zu können. Da durch das Abwälzen der konischen Rollfläche der Druckrolle
auf der Werkstückoberfläche in unmittelbarer Nähe des Messereingriffes das Werkstück
im Bereich des Messereingriffes schnittgerecht an die Werkstückauflage angedrückt
gehalten wird, ist eine solche Werkstückhalterung für Werkstücke aus unterschiedlichen
Werkstücken gleichermaßen geeignet. Es können somit biegeweiche, zur Faltenbildung
neigende Werkstücke oder aber auch Werkstücke aus einem Faserwerkstoff geschnitten
werden, der sonst eine Deckfolie erfordert, weil eben über die Druckrolle die Fasern
im Schnittbereich mit einer ausreichenden Kraft an die Werkstückauflage angedrückt
und damit gegen eine Verlagerung in Schnittrichtung festgehalten werden können, ohne
durch den Vorschub des Niederhalters nachteilige Auswirkungen auf das Werkstück in
Kauf nehmen zu müssen.
[0007] Um einen für die Werkstückbelastung vorteilhaften, vergleichsweise großen Durchmesser
der Druckrolle zu erhalten, und zwar bei einer vergleichsweise geringen Konizität
der Rollfläche, kann die Druckrolle topfartig ausgebildet werden, wobei die gegen
das Messer hin offene Topfwand die Rollfläche bildet. Diese topfartige Ausbildung
der Druckrolle erlaubt eine teilweise Aufnahme des Messerkopfes im Topfbereich der
Druckrolle, so daß die Druckrolle nahe dem Messer auf das Werkstück aufgesetzt werden
kann.
[0008] Obwohl in Abhängigkeit von den Werkstückeigenschaften in manchen Fällen mit einer
einzigen Druckrolle das Auslangen gefunden werden kann, werden im allgemeinen dann
besonders günstige Schnittbedingungen sichergestellt, wenn zwei Druckrollen symmetrisch
zu einer in Schnittrichtung verlaufenden, zur Werkstückauflage senkrechten Ebene angeordnet
sind. In diesem Fall ergibt sich hinsichtlich der Schnittführung eine symmetrische
Halterung des Werkstückes in einem unmittelbar an den Messereingriff anschließenden
Seitenbereich, was günstige Voraussetzungen für einen genauen Schnittverlauf sicherstellt.
[0009] Je nach den Schnittbedingungen und der Art der zu schneidenden Werkstücke können
die Druckrollen solcher Niederhalter frei drehbar gelagert oder angetrieben werden.
Werden Druckrollenantriebe vorgesehen, so empfiehlt es sich, den Antrieb für die jeweilige
Druckrolle in Abhängigkeit vom Schnittverlauf zu steuern, um die durch den Schnittverlauf
bedingten Abweichungen der mittleren Umfangsgeschwindigkeit der Rollfläche der jeweiligen
Druckrolle von der Schnittgeschwindigkeit berücksichtigen zu können. Aufgrund des
seitlichen Abstandes der Druckrollen vom Messer ergeben sich ja für die Rollbahnen
der Druckrollen gegenüber einem Krümmungsradius des Schnittverlaufes unterschiedliche
Radien.
[0010] Wie bereits erwähnt wurde, kann durch die Abwälzbewegung der konischen Rollflächen
auf dem niederzuhaltenden Werkstück die vorschubbedingte Schubbelastung des Werkstückes
durch die Druckrollen auch bei größeren Druckbelastungen des Werkstückes vergleichsweise
klein gehalten werden. Damit ergeben sich vorteilhafte Voraussetzungen zur Steuerung
des Anpreßdruckes der Druckrolle bzw. der Druckrollen an das Werkstück. Zu diesem
Zweck ist es lediglich nötig, eine entsprechende Steuereinrichtung für eine Druckbeaufschlagung
der senkrecht zur Werkstückauflage verstellbaren Druckrollen vorzusehen. Diese Einrichtung
kann im einfachsten Fall aus wenigstens einer in ihrer Vorspannung einstellbaren Druckfeder
bestehen.
[0011] Sollen Werkstücke im Schnittkantenbereich beispielsweise durch ein Aufschmelzen thermisch
verfestigt werden, so können hiefür die erfindungsgemäßen Druckrollen vorteilhaft
eingesetzt werden. Es ist lediglich eine Heizeinrichtung für die Druckrolle bzw. die
Druckrollen zumindest im Bereich der Rollfläche vorzusehen, um über die Rollflächen
die Wärmeübertragung auf den thermisch zu behandelnden Schnittkantenbereich sicherzustellen.
[0012] Die Lagerung der Druckrolle bzw. des Druckrollenpaares kann in unterschiedlicher
Weise konstruktiv gelöst werden. Besonders einfache Konstruktionsverhältnisse ergeben
sich, wenn für die Druckrolle bzw. die Druckrollen ein Gehäuse vorgesehen ist, das
aus einem an den Messerkopf anschließbaren Tragring und einem im Tragring gegen Federkraft
axial verschiebbaren Lagerring zur Aufnahme der Druckrolle bzw. der Druckrollen besteht.
Über den Tragring wird das Gehäuse für die Druckrolle bzw. die Druckrollen koaxial
zum Messerkopf an diesem befestigt, so daß bei einer Drehung des Messerkopfes zur
Messerführung entlang eines vorgegebenen Schnittverlaufes die jeweilige Druckrolle
mitgenommen wird und ihre für die Werkstückhalterung erforderliche räumliche Zuordnung
zum Messer beibehält. Mit Hilfe der federnden Abstützung des Lagerringes gegenüber
dem Tragring wird die jeweilige Druckbelastung des Werkstückes durch die Druckrollen
vorgegeben.
[0013] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Schneiden biegeweicher, flächiger Werkstücke
in einem vereinfachten Axialschnitt senkrecht zur Schnittrichtung,
- Fig. 2
- eine zum Teil aufgerissene Draufsicht auf das die Druckrollen aufnehmende Gehäuse
und
- Fig. 3
- einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2.
[0014] Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist für das zu schneidende, biegeweiche,
flächige Werkstück 1 eine Werkstückauflage 2, üblicherweise ein Schneidetisch, vorgesehen,
gegenüber der ein Messerkopf 3 entlang eines vorgegebenen Schnittverlaufes verfahren
werden kann. Dieser Messerkopf 3 ist mit wenigstens einem Messer 4 versehen, das zum
Schneiden von Nuten oder Anfasungen als Schälmesser oder zum Durchschneiden des Werkstückes
1 als Trennmesser ausgebildet sein kann. Selbstverständlich ist auch eine Kombination
von Schäl- und Trennmesser möglich. Neu gegenüber herkömmlichen Messerköpfen 3 ist
der vorgesehene Niederhalter zum schnittgerechten Andrücken des Werkstückes 1 an die
Werkstückauflage 2 in Form von zwei Druckrollen 5, deren Achsen 6 quer zur Schnittrichtung
verlaufen und gegenüber der Werkstückauflage 2 geneigt sind. Die Achsen 6 der Druckrollen
5 sind in einem Lagerring 7 eines Gehäuses 8 gehalten, das neben dem Lagerring 7 einen
an den Messerkopf 3 anschließbaren Tragring 9 umfaßt. Das Gehäuse 8 wird somit koaxial
zur Drehachse 10 des Messerkopfes 3 an diesem befestigt, so daß die Druckrollen 5
die zur Messerführung entlang des vorgegebenen Schnittverlaufes erforderlichen Drehbewegungen
um die Drehachse 10 mitmachen.
[0015] Der Lagerring 7 ist innerhalb des Tragringes 9 axial verschiebbar geführt, und zwar
mit Hilfe von in axiale Langlöcher 11 des Lagerringes 7 eingreifenden Führungsbolzen
12. Der Lagerring 7 wird dabei durch Druckfedern 13 in einer Anschlaglage gehalten,
aus der der Lagerring 7 in das Gehäuse 8 eingeschoben werden kann. Die in einer Aufnahmebohrung
14 am Lagerring 7 abgestützten Druckfedern 13 finden ihr anderes Widerlager in Druckplatten
15, die in Umfangsschlitze 16 des Tragringes 9 eingesetzt sind und axiale Bolzen 17
zur Führung der Druckfedern 13 tragen.
[0016] Die Druckrollen 5, die im dargestellten Ausführungsbeispiel frei drehbar gelagert
sind, aber auch über gesteuerte Antriebe in Abhängigkeit vom jeweiligen Schnittverlauf
angetrieben werden können, wälzen sich unter Ausübung einer entsprechenden Druckkraft
über konische Rollflächen 18 auf dem Werkstück 1 ab, das über diese Druckbelastung
unmittelbar seitlich neben dem Messer 4 schnittgerecht auf der Werkstückauflage 2
niedergespannt wird. Wie insbesondere der Fig. 1 entnommen werden kann, sind die Druckrollen
5 topfartig ausgebildet, wobei die Topfwand 19 der sich gegen das Messer 4 hin öffnenden
Töpfe die Rollflächen 18 bilden. Die durch die topfartige Ausbildung der Druckrollen
5 erhaltenen Hohlräume erlauben trotz des seitlichen Platzbedarfes für den Messerhalter
das Einhalten kleiner seitlicher Abstände zwischen Messer 4 und Druckrollen 5, was
sich vorteilhaft auf die Schnittbedingungen auswirkt.
[0017] Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel
beschränkt. So könnten beispielsweise die Druckrollen 5 zumindest im Bereich der Rollflächen
18 beheizbar sein, um über die Druckrollen 5 die Schnittkanten einer Wärmebehandlung
auszusetzen. Außerdem könnte der Anpreßdruck der Druckrollen 5 an das Werkstück 1
über eine Steuereinrichtung entsprechend den jeweiligen Anforderungen gesteuert werden.
Die mechanischen Voraussetzungen hiefür sind ja durch die axiale Verschiebbarkeit
des Lagerringes 7 im Gehäuse 8 gegeben.
1. Vorrichtung zum Schneiden biegeweicher, flächiger Werkstücke (1) mit einer Werkstückauflage
(2), einem an die Werkstückauflage (2) anstellbaren, wenigstens ein Messer (4) aufweisenden
Messerkopf (3) und mit einem dem Messerkopf (3) zugeordneten, seitlich neben dem Messer
(4) vorgesehenen und diesem gegenüber senkrecht zur Werkstückauflage (2) verstellbaren
Niederhalter, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter aus zumindest einer eine konische Rollfläche (18) bildenden Druckrolle
(5) mit einer quer zur Schnittrichtung verlaufenden, gegenüber der Werkstückauflage
(2) geneigten Achse (6) besteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckrolle (5) topfartig ausgebildet ist, wobei die gegen das Messer (4) hin
offene Topfwand (19) die Rollfläche (18) bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß zwei Druckrollen (5) symmetrisch zu einer in Schnittrichtung verlaufenden, zur Werkstückauflage
(2) senkrechten Ebene angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Antrieb für die Druckrolle bzw. die Druckrollen (5) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für die jeweilige Druckrolle (5) in Abhängigkeit vom Schnittverlauf ansteuerbar
ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung für den Anpreßdruck der Druckrolle bzw. der Druckrollen (5)
vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Heizeinrichtung für die Druckrolle bzw. die Druckrollen (5) zumindest im Bereich
der Rollfläche (18) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß für die Druckrolle bzw. die Druckrollen (5) ein Gehäuse (8) vorgesehen ist, das aus
einem an den Messerkopf (3) anschließbaren Tragring (9) und einem im Tragring (9)
gegen Federkraft axial verschiebbaren Lagerring (7) zur Aufnahme der Druckrolle bzw.
der Druckrollen (5) besteht.
1. A device for cutting flexurally soft flat workpieces (1), comprising a workpiece support
(2), a knife head (3) which is adapted to be set against the workpiece support (2)
and which comprises at least one knife (4), and with a work-holder which is associated
with the knife head (3), is disposed laterally next to the knife (4), and is movable
relatively thereto perpendicularly to the workpiece support (2), characterised in that the work-holder consists of at least one pressure roller (5) which forms a conical
rolling surface (18) and which has an axis (6) extending transversely of the cutting
direction and inclined to the workpiece support (2).
2. A device according to claim 1, characterised in that the pressure roller (5) is of pot-shaped construction, the pot wall (19), which is
open towards the knife (4), forming the rolling surface (18).
3. A device according to claim 1 or 2, characterised in that two pressure rollers (5) are disposed symmetrically to a plane extending in the cutting
direction and perpendicular to the workpiece support (2).
4. A device according to any one of claims 1 to 3, characterised in that a drive is provided for the pressure roller or rollers (5).
5. A device according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the drive for the respective pressure roller (5) is adapted to be actuated in dependence
on the cutting pattern.
6. A device according to any one of claims 1 to 5, characterised in that a control device is provided for the application pressure of the pressure roller
or rollers (5).
7. A device according to any one of claims 1 to 6, characterised in that a heater device is provided for the pressure roller or rollers (5) at least in the
region of the rolling surface (18).
8. A device according to any one of claims 1 to 7, characterised in that a housig (8) is provided for the pressure roller or rollers (5) and consists of a
carrier ring (9) which is adapted to be connected to the knife head (3) and a bearing
ring (7) to receive the pressure roller or rollers (5), said ring (7) being axially
displaceable in the carrier ring (9) against spring force.
1. Dispositif de découpage de pièces d'oeuvre (1) plates, souples en flexion, présentant
un support à pièces d'oeuvre (2), une tête à couteau (3) présentant au moins un couteau
(4), pouvant être calée angulairement sur le support à pièces d'oeuvre (2), et avec
un dévêtisseur associé à la tête de couteau (3), prévu à côté du couteau (4) et réglable
par rapport à celui-ci, perpendiculairement au support à pièces d'oeuvre (2), caractérisé en ce que le dévêtisseur est formé d'au moins un galet de pressage (5) formant une surface
de roulement (18) conique, le galet de pressage ayant un axe (6), incliné par rapport
au support à pièces d'oeuvre (2) et s'étendant transversalement par rapport à la direction
de découpage.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le galet de pressage (5) est conformé en pot, la paroi de pot (19), ouverte en direction
du couteau (4), formant la surface de roulement (18)
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que deux galets de pressage (5) sont disposés symétriquement par rapport à un plan, perpendiculaire
au support à pièces d'oeuvre (2) et s'étendant dans la direction de découpage.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérise en ce qu'un entraînement est prévu pour le galet de pressage ou les galets de pressage (5).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'entraînement pour le galet de pressage (5) respectif est susceptible d'être commandé
en fonction de l'allure de la découpe.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'un dispositif de commande est prévu pour la pression de pressage du galet de pressage
ou des galets de pressage (5).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un dispositif de chauffage est prévu, au moins dans la zone de la surface de roulement
(18), pour le galet de pressage ou les galets de pressage (5).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que, pour le galet de pressage ou les galets de pressage (5), est prévu un boîtier (8),
formé d'un anneau support (9), pouvant être raccordé à la tête à couteau (3), et d'une
bague de palier (7), déplaçable axialement dans l'anneau support (9) à l'encontre
de la force d'un ressort, la bague de palier étant prévue pour supporter le galet
de pressage ou les galets de pressage (5).