[0001] Die Erfindung betrifft einen Behälter aus Kunststoff, insbesondere Lager- und Transportkasten,
der an der Unterfläche seines Bodens mit Rippen versehen ist, die einerseits ein Bodenmittelfeld
bilden und andererseits sich umlaufend längs des Bodenrandes erstreckende, einen äußeren
Laufkranz bildenden Flachstege tragen.
[0002] Durch die DE 43 38 063 A1 ist ein Behälter bzw. Kasten bekanntgeworden, dessen eine
ebene Oberfläche aufweisender Boden unterseitig durch Flachstege als Laufkranz, die
durch quer zum Bodenrand verlaufende Versteifungsrippen im Abstand unterhalb der Bodenebene
abgestützt sind, ausgebildet ist. Die zwischen der Bodenunterseite, der Flachstegoberseite
und den Querrippen eingegrenzten Freiräume sind durchgängig offen, d. h. weder an
der Stegaußenseite noch an der Steginnenseite durch eine abschließende Vertikalwand
abgestützt. Die die Flachstege abstützenden Versteifungsrippen sind hier ohne Verbindung
zu den längs und quer verlaufenden Versteifungsrippen des Bodenmittelfeldes ausgebildet.
Die im Randbereich rahmenartig umlaufenden Flachstege, so daß der Behälter im Randbereich
mit einem quasi doppelten Boden versehen ist, stellen eine auf Röllchenbahnen oder
dergleichen gut lauffähige Fußleiste dar.
[0003] Ein solcher von Flachstegen bereitgestellter Laufkranz ist weiterhin auch aus der
DE 39 09 022 C2 bekannt. Dort sind allerdings keine durchgehenden Freiräume bzw. Tunnel
sondern vielmehr entweder nach innen oder nach außen einseitig offene Taschen ausgebildet,
wozu an der inneren oder an der äußeren Stirnkante eine mit der Bodenunterfläche verbundene
Abschlußwand bzw. Rippe vorgesehen ist. Diese Ausführung mit nur einseitiger Öffnung
des Laufkranzes und im Querschnitt damit C-förmigen Taschen ermöglicht aufgrund der
erreichten Hohlkammer- bzw. Sandwich-Bauweise einen Verbund, der dem Behälter eine
hohe Verwindungssteifigkeit gibt und auch bei Beladung mit schweren Industriegütern
auftretenden Durchbiegungen ohne größeren Einfluß auf den Laufkranz widersteht. Als
großer Nachteil ist allerdings anzusehen, daß sich insbesondere in den Ecken der Taschen
Schmutz ansammeln und eingebrachtes Reinigungswasser nur unzureichend abfließen kann.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen, einstückig aus Kunststoff
durch Spritzgießen hergestellten Behälter zu schaffen, der sowohl eine besonders hohe
Stabilität besitzt als auch auf jeder Art von Rollen- oder Röllchenbahn ausgezeichnete
Laufeigenschaften aufweist und zudem einen großen Schutz gegen Verschmutzungen bietet
bzw. einfach und wirkungsvoll zu reinigen ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die vertikalen Freiräume zwischen
den Laufkranz-Flachstegen und der Unterfläche des Bodens an den inneren und/oder äußeren
stirnseitigen Flachstegkanten mit Plattenelementen verschlossen sind. Der Laufkranz
läßt sich somit in einfacher Weise als völlig umfangsgeschlossenes Hohlkammerprofil,
das zudem von den ohnehin vorhandenen, die Flachstege an den Behälterboden anbindenden
Querrippen eine weitere Abstützung findet, mit entsprechend gesteigerter Steifigkeit
und Stabilität ausbilden. Dies unabhängig davon, ob ein Behälter mit zunächst tunnelartigen
Durchlässen oder einseitig offenen Taschen mit den Plattenelementen seitlich geschlossen
wird. Weiterhin wird durch den völlig geschlossenen Laufkranz erreicht, daß keine
Schmutzecken mehr vorliegen und auch keine Bakterien eindringen können, so daß ein
solcher Behälter auch den Hygieneansprüchen beispielsweise der Lebensmittelindustrie
gerecht wird.
[0006] Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung sieht vor, daß die Plattenelemente als an
die Flachstegkante angespritzte Schwenklappen ausgebildet sind. Die Plattenelemente
können in einem Zuge mit der Behälterherstellung angespritzt werden und brauchen anschließend
lediglich noch über die quasi vorliegende Filmscharnierung in ihre den Laufkranz seitlich
verschließende Position eingeschwenkt zu werden.
[0007] Gemäß einer Alternative lassen sich auch externe bzw. separate Plattenelemente vorsehen
und mit Rasthalterungen in die vertikalen Freiräume einsetzen. Es versteht sich, daß
eine solche Rasthalterung auch an dem von der Filmscharnierung entfernten Ende bei
schwenkbaren Plattenelementen vorgesehen werden kann.
[0008] Nach einem besonders vorteilhaften Vorschlag der Erfindung sind die Plattenelemente
mit den Laufkranz-Flachstegen und/oder dem Boden verschweißt. Im Vergleich zu beispielsweise
einer Nietbefestigung oder einem ausschließlichen Verrasten bzw. Clipsen wird durch
das Verschweißen eine optimale Dichtheit des Hohlkammer-Laufkranzes erreicht.
[0009] Das Ziel der hohen Dichtheit beim Verschweißen der Plattenelemente zum allseitigen
Schließen des Laufkranzes wird vorzugsweise dadurch weiter unterstützt, daß der Boden
das Plattenelement an dessen Innenfläche mit einer Anlagekante nach oben überlappt.
Es läßt sich damit eine definierte, die Schweißverbindung begünstigende Anschlagpositionierung
erreichen.
[0010] Wenn nach einer vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung im Bereich der Anlagekante
eine Vertiefung ausgebildet ist, läßt sich ein nacharbeitungsfreies Verschweißen durchführen,
weil aufgeschmolzenes Material in diese eine Schmelzetasche zur Verfügung stellende
Vertiefung ablaufen kann.
[0011] Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sehen vor, daß der Übergang von
den Laufkranz-Flachstegen zu den Plattenelementen mit einem Radius versehen ist oder
die Laufkranz-Flachstege im Übergang zu den Plattenelementen mit einer geneigten Schräge
ausgebildet sind. Diese Maßnahmen, entweder innen und/oder außen an den Flachstegen
vorgesehen, fördern das Anlaufverhalten und den ruhigen Lauf eines auch mit sehr schweren
Gütern beladenen Behälters auf Rollen- oder Röllchenbahnen.
[0012] Ausgehend von einem Behälter mit einseitig nach außen offener Taschen-Bauweise empfiehlt
es sich, daß die Laufkranz-Flachstege mit einer Schräge ausgebildet sind, die in einen
Radius einer an der inneren Laufkranzseite vorgesehenen Abschlußwand übergeht. Selbstverständlich
ist es alternativ möglich, nur eine Schräge oder nur einen Radius vorzusehen. In jedem
Fall werden die Laufeigenschaften des Behälters verbessert.
[0013] Bei einer anderen vorteilhaften Ausführung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß
die Flachstege des Laufkranzes einstückig mit einem das Bodenmittelfeld abdekkenden
Boden ausgebildet sind. Es wird auf diese Weise ein vollflächiger Doppelboden erreicht,
der nach dem seitlichen Verschließen mittels der erfindungsgemäßen Plattenelemente
insgesamt einen geschlossenen Hohlkammer-Doppelboden bereitstellt.
[0014] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung läßt sich der Abdeckboden im Bereich des Mittelfeldes
absenken. Durch diese Bombage im Mittelbereich des Doppelbodens tritt der Laufkranz
definierter hervor.
[0015] Wenn der Abdeckboden von einer mittig angeordneten Längsrippe abgestützt ist, wird
die ohnehin schon erreichte besonders hohe Stabilität weiter gefördert.
[0016] Bei der Ausführung des Behälters mit einem Doppelboden wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
daß ausgehend von der Innenbodenfläche bis zur Außenfläche des Abdeckbodens durchgängig
umfangsgeschlossene Wasserablaufkanäle ausgebildet sind. Das in den Behälter gelangende
Reinigungs- und im Brandfall Löschwasser, das von oben aufgespritzt wird und ansonsten
erst bei völliger Befüllung des Behälters mit Wasser durch überlaufen von oben nach
unten gelangen könnte, fließt übergangslos und direkt ab. Schmutzecken, die so gut
wie nicht zu säubern sind, liegen nicht mehr vor, und der Anteil an Schleppwasser
wird deutlich verringert. Die Wasserablaufkanäle lassen sich besonders günstig im
Kreuzungsbereich der Querrippen mit der Längsrippe ausbilden.
[0017] Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung sind als Überbrückung zwischen einander
gegenüberliegenden Laufkranz-Flachstegen Bodenholme ausgebildet. Dies trägt zur Erhöhung
der Bodenstabilität bei, insbesondere im Bereich des Bodenmittelfeldes, und kann weiter
vorteilhaft durch eine die Bodenholme unterteilende Rippe begünstigt werden.
[0018] Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Bodenholme gegenüber den Laufkranz-Flachstegen
abgesenkt und mit diesen über eine Schräge verbunden sind. Die Absenkung bzw. Bombierung
gibt einen gewissen Freiheitsgrad, wenn sich bei sehr schwerer mittiger Beladung des
Behälters dieser doch etwas durchbiegen sollte. Die Schräge im Übergangsbereich von
den Bodenholmen zum Laufkranz dient wiederum dem besseren Anlaufverhalten des Behälters.
[0019] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der
nachfolgenden Beschreibung von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
der Erfindung. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Kunststoff-Behälter von unten her gesehen;
- Fig. 2
- den Behälter nach Fig. 1 als Teilansicht entlang der Linie II-II geschnitten;
- Fig. 3
- eine der Ansicht nach Fig. 2 entsprechende Schnitt-Darstellung mit einer demgegenüber
anderen Ausbildung eines den Laufkranz seitlich verschließenden Plattenelementes:
- Fig. 4
- eine mit Fig. 2 vergleichbare Darstellung mit einem demgegenüber wiederum anderen
Plattenelement und Dichtkanten-Ausbildung, wie als Einzelheit "Y" vergrößert verdeutlicht;
- Fig. 5
- eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung mit demgegenüber im Bereich der Dichtkante
zusätzlich noch ausgebildeter Schmelzetasche, wie als Einzelheit "X" zusätzlich vergrößert
verdeutlicht;
- Fig. 6
- eine Teilansicht wie gemäß Fig. 2 mit seitlich durch das Plattenelement verschlossenem
Laufkranz;
- Fig. 7
- eine Darstellung wie in Fig. 6 mit demgegenüber im Übergang vom Laufkranz-Flachsteg
zum Plattenelement anders ausgebildeter Anlaufhilfe;
- Fig. 8
- eine Abwandlung der Fig. 2 mit demgegenüber am kasteninnenseitigen Laufkranzende ausgebildeter
Anlaufhilfe;
- Fig. 9
- eine andere Ausführung eines Kunststoff-Behälters mit doppelter Bodenanordnung von
unten her gesehen;
- Fig.10
- einen Schnitt entlang der Linie X-X von Fig. 9;
- Fig.11
- einen Schnitt entlang der Linie XI-XI von Fig. 9 mit demgegenüber allerdings mit einer
Bombierung ausgeführtem Abdeckboden;
- Fig.12
- einen Querschnitt des Behälters nach Fig. 9 mit demgegenüber im Kreuzungsbereich von
der Längsrippe mit den Querrippen ausgebildeten Wasserablaufkanälen;
- Fig.13
- eine weitere Ausführung eines Kunststoffbehälters mit im Bodenmittelfeld außerdem
vorgesehenen Bodenholmen, von unten her gesehen;
- Fig.14
- einen Schnitt entlang der Linie XIV-XIV von Fig. 13; und
- Fig.15
- eine der Darstellung nach Fig. 14 entsprechende Ansicht, demgegenüber hier allerdings
ohne Querrippe im Bodenholm.
[0020] Von einem hinlänglich bekannten Lager- und Transportkasten 1 bzw. 100 bzw. 200, der
eine im wesentlichen rechteckige Bauform mit einem Boden, zwei rechtwinklig davon
hochragenden Querwänden 2 sowie zwei ebenfalls rechtwinklig davon hochragenden Längswänden
3 aufweist (vgl. z.B. Fig. 2), ist in den Figuren weitestgehend lediglich dessen Bodengestaltung
gezeigt. Der innen eine ebene Oberseite 4 aufweisende Behälterboden 5 (vgl. die Fig.
2 bis 8 sowie 10 bis 12 und 14, 15) weist gemäß den Fig. 1, 9 und 13 an seiner Bodenunterseite
eine Längs- und mehrere Querrippen 6 bzw. 7 auf, die ein Bodenmittelfeld 8 definieren.
Dieses wird umlaufend rahmenartig von Flachstegen 9a bzw. 9b eingegrenzt, die über
Anbindungsrippen 10 mit der Unterfläche 11 (vgl. z.B. Fig. 2) des Bodens 5 verbunden
sind. Die einen abgehängten, zweiten Boden als Lauffläche bildenden Laukranz-Flachstege
9a, 9b sind an der zur Behältermittel gewandten, innenliegenden Stirnkante 12 durch
eine sich von dort zur Unterfläche 11 des Bodens 5 erstreckenden vertikalen Rippe
bzw. Abschlußwand 13 im Zusammenspiel mit jeweils zwei benachbarten Anbindungsrippen
10, dem Boden 5 sowie den Flachstegen 9a bzw. 9b in sandwichartiger Hohlkammer-Bauweise
von zunächst einseitig nach außen offenen Taschen 14 (vgl. z.B. die Fig. 2 bis 8)
getragen.
[0021] Damit der von den Flachstegen 9a, 9b gebildete Laufkranz völlig geschlossen wird,
wird der vertikale Freiraum 15 zwischen dem Boden 5 bzw. dessen Unterfläche 11 und
den Flachstegen 9a, 9b an deren äußeren Stirnkanten 16 durch Plattenelemente 17 verschlossen,
die bei der Behälterherstellung sogleich mit angespritzt werden können und dann aus
ihrer in Fig. 1 gezeigten horizontalen Ausrichtung um das an der äußeren Stirnkante
16 ausgebildete Filmscharnier lediglich noch in den vertikalen Freiraum 15 eingeschwenkt
zu werden brauchen, wie beispielsweise in Fig. 2 gezeigt. In dieser Verschlußposition
lassen sich die Plattenelemente 17 in bevorzugter Weise dicht mit dem Behälterboden
verschweißen. Wie mit dem Plattenelement 17a in Fig. 2 alternativ verdeutlicht, läßt
sich auch eine Rastverbindung verwirklichen, wozu die Plattenelemente 17a an ihren
freien, von der Firmscharnierung an der Stirnkante 16 entfernten Ende mit Rasthaken
18 versehen sind, die in bodenseitig komplementäre Ausnehmungen eingreifen. Bei der
Variante nach Fig. 3 werden separate Plattenelemente 17b mit Rasthaken 18 zum völligen
Verschließen der Taschen 14 in den vertikalen Freiraum 15 eingesetzt.
[0022] Zum Erreichen einer optimalen Dichtheit beim Verschweißen der Plattenelemente 17
ist der Boden 5 gemäß Fig. 4 mit einer das Plattenelement 17 an dessen Innenfläche
nach oben überlappenden Anlagekante 19 ausgebildet. Wenn dort, d.h. im Bereich der
Anlagekante 19 weiterhin eine in Fig. 5 dargestellte Vertiefung 20 vorgesehen wird,
läßt sich eine Schmelzetasche verwirklichen, in die abgeschmolzenes Material laufen
kann.
[0023] In den Fig. 6 bis 8 sind verschiedene Gestaltungen des Übergangs von den Flachstegen
9a, 9b zu den den Laufkranz völlig abschließenden Plattenelementen bzw. der inneren
Rippe oder Abschlußwand 13 gezeigt, die das Anlauf- und Laufverhalten des Behälters
1 auf einer Rollen- oder Röllchenbahn verbessern. Diese Maßnahmen bestehen darin,
daß ein Anlaufradius 21 (vgl. Fig. 6), eine Anlaufschräge 22 (vgl. Fig. 7) oder eine
Kombination aus einer Anlaufschräge 22 und einem Anlaufradius 21, wie in Fig. 9 beispielhaft
für die innenliegende Laufkranzseite gezeigt, ausgebildet wird.
[0024] Der Behälter 100 nach den Fig. 9 bis 12 weist einen vollflächigen Doppelboden auf,
d.h. die Flachstege 9a, 9b des Laufkranzes sind einstückig mit einem das Bodenmittelfeld
8 abdeckenden Boden 23 ausgebildet. Auch hier wird das völlig geschlossene System
wieder dadurch erreicht, daß an den äußeren Stirnkanten 16 angespritzte Plattenelemente
17 nach dem Einschwenken mit dem inneren Boden 5 verschweißt werden. Der Abdeckboden
23 ist nach Fig. 4 durch eine Bombierung 24 gegenüber dem Laufkranz 9a, 9b etwas abgesenkt
und außerdem durch eine mittig angeordnete Längsrippe 25 zusätzlich abgestützt, wobei
in diesem Fall die ansonsten die Taschen 14 nach innen begrenzenden Abschlußwände
13 entfallen können. Wie in Fig. 12 gezeigt, ist der Behälter 100 mit Wassserablaufkanälen
26 versehen, die ausgehend von der Oberseite 4 des inneren Bodens 5 bis zur Außenfläche
des Abdeckbodens 23 durchgängig umfangsgeschlossen sind.
[0025] Eine weitere Bauweise eines Kunststoff-Behälters 200 ist in den Fig. 13 bis 15 dargestellt.
Hier sind im Bodenmittelfeld 8 als Überbrückung zwischen den einander gegenüberliegenden
Laufkranz-Flachstegen 9b zwei im Abstand nebeneinander angeordnete Bodenholme 27 vorgesehen.
Diese gehen durchgängig in die Taschen 14 des Laufkranzes über und sind wie alle sonstigen
Taschen, die unverändert noch die innenliegenden Abschlußwände bzw. Rippen 13 aufweisen,
nach dem Einschwenken des Plattenelementes 17 und dessen Verschweißen mit dem Boden
5 (vgl. die Fig. 14 und 15) seitlich nach außen verschlossen. Die Bodenholme 27 sind
im Bereich des Bodenmittelfeldes 8 gegenüber den Laufkranz-Flachstegen 9a, 9b abgesenkt
und gehen mit einer Schräge 28 in die Bombierung 24 über. Nach Fig. 14 werden die
Bodenholme 27 durch eine Rippe 29 unterteilt, d.h. sie sind bei dieser Gestaltungsvariante
nicht durchgängig offen.
[0026] Ganz gleich wie die Unterbodenverrippung oder überhaupt die Bodenkonstruktion ausgeführt
ist, so ist doch allen Bauweise gemeinsam, daß durch die mit dem inneren Boden verschweißten
bzw. in die vertikalen Freiräume eingesetzten Plattenelemente die vorhandenen Hohlkammern
nach außen völlig verschlossen sind.
1. Behälter aus Kunststoff, insbesondere Lager- und Transportkasten, der an der Unterfläche
seines Bodens mit Rippen versehen ist, die einerseits ein Bodenmittelfeld bilden und
andererseits sich umlaufend längs des Bodenrandes erstreckende, einen äußeren Laufkranz
bildenden Flachstege tragen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vertikalen Freiräume (15) zwischen den Laufkranz-Flachstegen (9a, 9b) und der
Unterfläche (11) des Bodens (5) an den inneren und/oder äußeren stirnseitigen Flachstegkanten
(12) mit Plattenelementen (17; 17a, 17b) verschlossen sind.
2. Behälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Plattenelemente (17) als an die Flachstegkante (16) angespritzte Schwenklappen
ausgebildet sind.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Plattenelemente (17b) mit Rasthalterungen (18) in die vertikalen Freiräume (15)
eingesetzt sind.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Plattenelemente (17; 17a, 17b) mit den Laufkranz-Flachstegen (9a, 9b) und/oder
dem Boden (5) verschweißt sind.
5. Behälter nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Boden (5) das Plattenelement (17) an dessen Innenfläche mit einer Anlagekante
(19) nach oben überlappt.
6. Behälter nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Anlagekante (19) eine Vertiefung (20) ausgebildet ist.
7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Übergang von den Laufkranz-Flachstegen (9a, 9b) zu den Plattenelementen (17;
17a, 17b) mit einem Radius (21) versehen ist.
8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Laufkranz-Flachstege (9a, 9b) im Übergang zu den Plattenelementen (17; 17a, 17b)
mit einer geneigten Schräge (22) ausgebildet sind.
9. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Laufkranz-Flachstege (9a, 9b) mit einer Schräge (22) ausgebildet sind, die in
einen Radius (21) einer an der inneren Laufkranzseite vorgesehenen Abschlußwand (13)
übergeht.
10. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Flachstege (9a, 9b) des Laufkranzes einstückig mit einem das Bodenmittelfeld
(8) abdeckenden Boden (23) ausgebildet sind.
11. Behälter nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abdeckboden (23) im Bereich des Mittelfeldes (8) abgesenkt ist.
12. Behälter nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abdeckboden (23) von einer mittig angeordneten Längsrippe (25) abgestützt ist.
13. Behälter nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß ausgehend von der Innenbodenfläche (4) bis zur Außenfläche des Abdeckbodens (23)
durchgängig umfangsgeschlossene Wasserablaufkanäle (26) ausgebildet sind.
14. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Überbrückung zwischen einander gegenüberliegenden Laufkranz-Flachstegen (9a,
9b) Bodenholme (27) ausgebildet sind.
15. Behälter nach Anspruch 14,
gekennzeichnet durch
eine die Bodenholme (27) unterteilende Rippe (29).
16. Behälter nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenholme (27) gegenüber den Laufkranz-Flachstegen (9a, 9b) abgesenkt und mit
diesen über eine Schräge (28) verbunden sind.