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EP 1 275 773 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.09.2005 Patentblatt 2005/38 |
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Anmeldetag: 05.07.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D21F 3/02 |
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Langspalt-Walzenpresse zum Entwässern einer Faserstoffbahn
Extended-nip press for dewatering of a fibrous web
Presse à ligne de contact élargie pour la déshydratation d'une bande fibreuse
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
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Priorität: |
11.07.2001 DE 10133531
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.01.2003 Patentblatt 2003/03 |
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Patentinhaber: Eduard Küsters Maschinenfabrik GmbH & Co. KG |
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47805 Krefeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Brendel, Bernhard, Dr.
47929 Grefrath (DE)
- Hader, Peter
47906 Kempen (DE)
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Vertreter: Sparing Röhl Henseler
Patentanwälte
European Patent Attorneys |
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Rethelstrasse 123 40237 Düsseldorf 40237 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 745 725 DE-A- 3 708 189
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EP-A- 0 823 508
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Langspalt-Walzenpresse zum Entwässern einer Faserstoffbahn
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus EP 0 745 725 A2 ist eine Walzenpresse bekannt, die aus drei ungefähr übereinander
angeordneten Walzen besteht, die zwei Preßspalte zur Behandlung einer Materialbahn
bilden. Eine Preßwalze und eine Gegenwalze bestehen jeweils aus einem um einen feststehenden
Träger rotierbaren Walzenmantel, der über Stützelemente auf diesem gelagert ist. Als
ergänzende Maßnahme ist dabei vorgesehen, daß die Wirkrichtung der Stützelemente der
Gegenwalze geringfügig um einen Winkel Δ, der zwischen 2 und 5, vorzugsweise 4 und
8°, liegt, aus der mit der Preßwalze gebildeten Preßebene geneigt ist. Da der Walzenmantel
der Gegenwalze an den Enden über Lager auf dem Träger fixiert ist, wirkt sich die
aus der Neigung der Stützelemente resultierende Verformung des Walzenmantels der Gegenwalze
besonders stark im mittleren Bereich aus, so daß sich der Walzenmantel dort stärker
zur dritten Walze hin verformt.
[0003] Eine Langspalt-Walzenpresse ist beispielsweise aus der DE 35 03 240 C2 bekannt, die
eine angetriebene Gegenwalze aufweist, der ein feststehender Tragkörper mit einem
darin geführten Preßschuh zugeordnet ist. Der Preßschuh ist mittels Drucköl in Richtung
auf die Gegenwalze anpreßbar. Um den Tragkörper ist ein endloser Preßmantel herumgeführt.
Der Preßschuh bildet mit dem entsprechenden Mantelabschnitt der Gegenwalze einen verlängerten
Preßspalt, durch den die zu entwässernde Faserbahn zusammen mit dem Preßmantel in
Bahnlaufrichtung geführt ist. Der Preßschuh weist dazu ein Oberteil auf, das eine
Gleitbahn hat, entlang der der Preßmantel läuft. Die Gleitbahn ist in Abhängigkeit
des gewünschten Preßdruckverlaufs über die Preßspaltbreite an die Mantelfläche der
Gegenwalze angepaßt. Hinsichtlich des Preßdruckverlaufes wünscht man, beginnend am
Einlauf in den Preßspalt, ein zunächst allmähliches Ansteigen des
[0004] Preßdrucks bis zu einem Maximum und kurz vor dem Auslauf aus dem Preßspalt ein plötzliches
Abfallen des Preßdrucks, um einer Rückbefeuchtung der Faserstoffbahn am Auslauf des
Preßspalts entgegenzuwirken. Dazu ist die Mitte der Gleitfläche des Preßschuhs ein
Stück weit entgegen der Bahnlaufrichtung neben die Preßebene versetzt, so daß eine
unsymmetrische Preßdruckverteilung in Bahnlaufrichtung erzielt wird. Die erzielten
Trockengehalte der Faserstoffbahn waren jedoch nicht befriedigend.
[0005] Aus der DE 37 08 189 C2 ist eine Langspalt-Walzenpresse bekannt, bei der die Mittelachsen
des Tragkörpers und der Gegenwalze in einer vorzugsweise vertikalen Preßebene liegen,
so daß der am Tragkörper angeordnete Preßschuh parallel zur Preßebene seitlich verschiebbar
ist. Die Laufbahn des Walzenmantels ist jedoch entgegen der Laufrichtung der Faserstoffbahn
aus der Preßebene versetzt angeordnet und liegt damit exzentrisch zur Mittelachse
des Tragkörpers, um die Gefahr einer Rückbefeuchtung weiter zu verringern. Nachteilig
hierbei ist jedoch, daß die Walzenmittelpunkte nicht mehr in der Stapelebene liegen,
wodurch die Beanspruchung und der Verschleiß der sich drehenden Bauteile, insbesondere
des flexiblen Walzenmantels erhöht ist.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Langspalt-Walzenpresse der genannten Art
zu schaffen, die einfach aufgebaut ist und mit der hohe Trockengehaltswerte in der
Faserstoffbahn erzielbar sind.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Hierdurch wird eine Langspalt-Walzenpresse geschaffen, die durch ein Schrägstellen
des Preßschuhs gegenüber der Stapelebene symmetrisch mit nur einer Stapelebene aufgebaut
ist, trotzdem aber kurz vor dem Auslauf aus dem Preßspalt ein plötzliches Abfallen
des Preßdrucks erreicht wird, so daß eine Rückbefeuchtung der Faserstoffbahn am Auslauf
des Preßspalts weitgehend verhindert wird. Insbesondere wird ein steilerer Druckverlauf
während des Entwässerns erreicht, obwohl der Preßschuh symmetrisch zur Lastebene liegt.
Ferner ist die Beanspruchung des Walzenmantels reduziert und der Verschleiß desselben
vermindert, da insbesondere die Drehachse des Walzenmantels mit den Drehmittelpunkten
der beidseitigen Walzenmantellagerungen zusammenfallen kann.
[0009] Der Preßschuh kann gegenüber dem Träger verkippt oder der Preßschuh samt Träger verkippt
sein, wozu der Träger um den Walzenmittelpunkt der Preßwalze drehbar ist.
[0010] Wahlweise in Abhängigkeit von einem gewünschten Anstieg des Druckverlaufs im Preßspalt
kann der spitze Winkel zwischen Stapel- und Lastebene gewählt werden und liegt vorzugsweise
im Bereich von 1° bis 5°.
[0011] Das Oberteil des Preßschuhs kann zudem gegenüber einer Mittelachse des Preßschuhs
in Einlaufrichtung länger ausgebildet sein als in Auslaufrichtung, um eine optimale
Druckverlaufskurve im Preßspalt zu erreichen.
[0012] Der Preßschuh kann gemäß der Ansprüche 6 und/oder 7 mit Hydrauliklastzylindem ausgestattet
sein, die einen gelenkigen Bewegungsausgleich des Preßschuhs gegenüber dem Träger
erlauben, insbesondere um Wärmeausdehnungen auszugleichen.
[0013] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen und der nachfolgenden
Beschreibung zu entnehmen.
[0014] Die Erfindung wird nachstehend anhand der in den beigefügten Abbildungen dargestellten
Ausführungsbeispiele näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt schematisch im Querschnitt eine Gegenwalze und eine Langspalt-Preßwalze einer
Langspalt-Walzenpresse gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 2
- zeigt schematisch im Querschnitt eine Gegenwalze und eine Langspalt-Preßwalze einer
Langspalt-Walzenpresse gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 3
- zeigt schematisch im Querschnitt eine Gegenwalze und eine Langspalt-Preßwalze einer
Langspalt-Walzenpresse gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel.
[0015] Fig. 1 zeigt eine Langspalt-Walzenpresse zum Entwässern einer Faserstoffbahn, insbesondere
einer Papierbahn, die Teil einer Papierherstellungsmaschine sein kann.
[0016] Die Langspalt-Walzenpresse umfaßt eine Langspalt-Preßwalze 1 und eine angetriebene
Gegenwalze 2, die in einem Preßspalt 3 zusammenwirken. Die Langspalt-Preßwalze 1 und
die Gegenwalze 2 legen mit ihren Walzenmittelpunkten eine Stapelebene S fest. Die
Stapelebene S verläuft hier vertikal. Die Langspalt-Preßwalze 1 und die Gegenwalze
2 können alternativ auch so angeordnet sein, daß die Stapelebene S geneigt oder horizontal
verläuft. Durch den Preßspalt 3 ist mindestens eine Filzbahn 4 sowie die zu pressende
Faserstoffbahn 5 geführt.
[0017] Die Langspalt-Preßwalze 1 umfaßt einen feststehenden Träger 6 und einen um den Träger
6 drehbaren Walzenmantel 7, der aus einem flexiblen Material, z. B. Gummi oder Kunststoff,
besteht. Der Walzenmantel 7 ist schlauchförmig ausgebildet und mit seinen Enden am
drehbar auf dem Träger 6 sitzenden Deckel (nicht dargestellt) befestigt, um eine geschlossene
Langspalt-Preßwalze 1 zu bilden. Einem Zwischenraum 8 zwischen Träger 6 und Walzenmantel
7 kann Druckluft zugeführt werden, wodurch der Walzenmantel 7 aufgeblasen werden kann,
um eine zylindrische Form zu erhalten. Diese zylindrische Form ist wegen des Walzenmanteltransportes
für den Arbeitsbeginn der Langspalt-Preßwalze 1 erforderlich. Im Betrieb verhindert
die zylindrische Form eine Flattern des Walzenmantels. Die Drehachse des Walzenmantels
fällt dabei zusammen mit den Drehmittelpunkten der beidseitigen Walzenmantellagerungen.
[0018] An dem Träger 6 ist ein Preßschuh 10 vorgesehen, der ein Oberteil 11 aufweist, an
dem eine Gleitfläche 9 ausgebildet ist, auf der sich der Walzenmantel 7 im Bereich
des Preßspaltes 3 abstützt. Die Gleitfläche 9 ist im Querschnitt vorzugsweise randseitig
konvex und im Tragbereich überwiegend konkav ausgebildet. Der Preßschuh 10 ist mittels
Drucköl in Richtung auf die Gegenwalze 2 anpreßbar. Der Preßschuh 10 bildet mit dem
entsprechenden Mantelabschnitt der Gegenwalze 2 den verlängerten Preßspalt 3, durch
den die mindestens eine Filzbahn 4 und die zu entwässernde Faserstoffbahn zusammen
mit dem Walzenmantel 7 in Bahnlaufrichtung geführt ist. Die Mitnahme des nicht angetriebenen
Walzenmantels 7 erfolgt dabei durch die Bahnen 5, 4, wobei die Gleitfläche 9 einen
Einlauf und einen Auslauf festlegt. Die Auslaufrichtung ist in Fig. 1 durch den Pfeil
in der angetriebenen Gegenwalze 2 angezeigt. Der Preßspalt 3 wird in bekannter Weise
hydrodynamisch und/oder hydrostatisch geschmiert.
[0019] Der Preßschuh 10 umfaßt eine Stützleiste, auf der das Oberteil 11 befestigt ist,
das die Gleitfläche 9 trägt. Die Stützleiste besteht aus einer Mehrzahl beabstandet
zueinander angeordneter, kolbenartige Teile enthaltender Stützanordungen 12, die jeweils
am Träger 6 abgestützt sind. Die Stützanordnungen 12 sind in Richtung auf die Gegenwalze
2 bewegbar, aufgrund einer Druckbeaufschlagung eines Druckraumes 13, der an ein hydraulisches
Druckmittel, z.B. Öl oder Wasser angeschlossen ist. Der Anschluß der Druckmittelleitungen
erfolgt in bekannter Weise.
[0020] Der Preßschuh 10 definiert danach eine Lastebene L, die von der geometrischen Mittellinie
der Stützanordnungen 12 gebildet wird. Die Anordnung des Preßschuhs 10 gegenüber der
Stapelebene S erfolgt derart, daß die Lastebene L des Preßschuhs 10 die Stapelebene
S im Mittelpunkt der Gegenwalze 2 und spitzwinklig zur Auslaufrichtung hin schneidet
und der Preßschuh 10 radial verschiebbar ist, längs dieser derart zur Stapelebene
S ausgerichteten Lastebene L. Die Anordnung des Preßschuhs 10 kann derart erfolgen,
daß die Lastebene L mit einem Winkel im Bereich von 1° bis 5° gegenüber der Stapelebene
S verdreht ist.
[0021] Zur Ausrichtung des Preßschuhs 10 gegenüber der Stapelebene S ist der Preßschuh 10
gemäß Fig. 1 am Träger 6 verkippt angeordnet. Das Oberteil 11 ist vorzugsweise derart
ausgebildet, daß dieses gegenüber der Lastebene L in Einlaufrichtung länger ausgebildet
ist als in Auslaufrichtung.
[0022] Die Ausbildung der Stützanordnungen 12 als Hydrauliklastzylinder kann wie beispielsweise
in der DE-AS 27 59 035 beschrieben erfolgen, wobei wegen der unterschiedlichen Wärmedehnungen
zwischen der Stützleiste und dem Träger 6 sowie entstehender Längendifferenzen aufgrund
einer Durchbiegung des Trägers 6 bevorzugt ist, festgehaltene rohrförmige Kolbenteile
14 zu verwenden, die an ihren beiden Enden abdichtend und gelenkig geführt sind, in
Ausnehmungen eines Oberteilanschlusses 15 und eines Trägeranschlusses 16, die jeweils
Zylinderabschnitte bilden. Die rohrförmigen Kolbenteile 14 erlauben, daß das Oberteil
11 sich gegenüber dem Träger 6 neigen kann.
[0023] Das in Fig. 2 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem
in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch, daß der Träger 6 samt Preßschuh
10 verkippt ist, so daß der Preßschuh 10 längs einer die Stapelebene S im Mittelpunkt
der Gegenwalze 2 und spitzwinklig zur Auslaufrichtung hin schneidenden Lastebene L
radial verschiebbar ist. Der Träger 10 ist dazu vorzugsweise in einer nicht dargestellten
Stuhlung um den Mittelpunkt der Langspalt-Preßwalze gedreht. Der Preßschuh 10 ist
dann parallel ausgerichtet zum Träger 6 an diesem angeordnet. Im übrigen gelten die
vorstehenden Ausführungen zu Fig. 1 entsprechend.
[0024] Fig. 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel, das sich von dem in Fig. 1 dargestellten
ersten Ausführungsbeispiel dadurch unterscheidet, daß die Langspalt-Preßwalze 1 kopfseitig
der Gegenwalze 2 angeordnet ist, wodurch sich ein obenliegender Preßschuh 10 ergibt.
Im übrigen gelten die Ausführungen zu Fig. 1 entsprechend. Ergänzend zeigt Fig. 3,
daß für eine hydrodynamische Schmierung des Preßspaltes 3 eine Ölzufuhr 17 am Einlauf
des Preßspaltes 3 vorgesehen ist. Mittels eines Schabers 18 ist das auf die Innenseite
des Walzenmantels 7 aufgebrachte Schmierrnittel hinter dem Preßspalt 3 wieder abrakelbar.
Der Schaber 18 ist vorzugsweise in einem oberen Bereich der Langspalt-Preßwalze 1
angeordnet, um unter Nutzung der Schwerkraft das abgerakelte Schmiermittel in einen
Auffangbehälter 19 fließen zu lassen, von wo es über mindestens ein Leitung 20 ableitbar
ist.
1. Langspalt-Walzenpresse zum Entwässern einer Faserstoffbahn (5) in einem Preßspalt
(3), der einerseits von einer rotierenden Gegenwalze (2) und andererseits von einer
Langspalt-Preßwalze (1) gebildet ist, deren Walzenmittelpunkte in einer Stapelebene
(S) liegen, wobei die Langspalt-Preßwalze (1) einen feststehenden Träger (6) und einen
um den Träger (6) drehbaren, flexiblen Walzenmantel (7) aufweist, und wobei der Mantel
(7) im Bereich des Preßspaltes (3) am Träger (6) auf einer Gleitfläche (9) abgestützt
ist, die an einem einen Ein- und Auslauf definierenden Oberteil (11) eines gegenüber
dem Träger (6) in einer Belastungsrichtung verschiebbaren Preßschuhs (10) ausgebildet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßschuh (10) längs einer die Stapelebene (S) im Mittelpunkt der Gegenwalze
(2) und spitzwinklig zur Auslaufrichtung hin schneidenden Lastebene (L) radial in
Bezug auf die Gegenwalze (2) verschiebbar ist.
2. Langspalt-Walzenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßschuh (10) am Träger (6) verkippt angeordnet ist.
3. Langspalt-Walzenpresse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (6) samt Preßschuh (10) verkippt angeordnet ist.
4. Langspalt-Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastebene (L) mit einem spitzen Winkel im Bereich von 1° bis 5° gegenüber der
Stapelebene (S) verdreht ist.
5. Langspalt-Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (11) des Preßschuhs (10) gegenüber einer Mittelachse des Preßschuhs
(10) in Einlaufrichtung länger ausgebildet ist als in Auslaufrichtung.
6. Langspalt-Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßschuh (10) eine Mehrzahl von gelenkigen Hydrauliklastzylindern (12) umfaßt,
die in Querrichtung beabstandet zueinander angeordnet sind, wobei jeder Hydrauliklastzylinder
(12) jeweils ein rohrförmiges zylindrisches Kolbenelement (14) umfaßt, das endseitig
einerseits gelenkig in einem Zylinderabschnitt (15) am Oberteil (11) und andererseits
gelenkig in einem Zylinderabschnitt am Träger (6) eingreift.
7. Langspalt-Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Langspalt-Preßwalze (1) und die Gegenwalze (2) in einer vertikalen Stapelebene
(S) angeordnet sind, und die Langspalt-Preßwalze (1) oberhalb der Gegenwalze (2) mit
einem in Bezug auf den Preßspalt (3) obenliegenden Preßschuh (10) ausgebildet ist.
1. Extended-nip press for dewatering a fibrous web (5) in a press nip (3), which is formed
on one side by a rotating mating roll (2) and on the other side by an extended-nip
press roll (1), of which the centres of the rolls lie in a stack plane (S), the extended-nip
press roll (1) having a stationary support (6) and a flexible roll cover (7) that
can be rotated about the support (6), and the cover (7) being supported on the support
(6) in the region of the press nip (3) on a sliding surface (9), which is formed on
an upper part (11), defining an entry and exit, of a press shoe (10) which can be
displaced in a loading direction with respect to the support (6), characterized in that the press shoe (10) can be displaced radially in relation to the mating roll (2)
along a loading plane (L) that intersects the stack plane (S) at the centre of the
mating roll (2) and at an acute angle to the exit direction.
2. Extended-nip press according to Claim 1, characterized in that the press shoe (10) is arranged to be tilted on the support (6).
3. Extended-nip press according to Claim 2, characterized in that the support (6) together with the press shoe (10) is arranged to be tilted.
4. Extended-nip press according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the loading plane (L) is rotated with respect to the stack plane (S) at an acute
angle in the range from 1° to 5°.
5. Extended-nip press according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the upper part (11) of the press shoe (10) is designed to be longer in the entry
direction with respect to a central axis of the press shoe (10) than in the exit direction.
6. Extended-nip press according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the press shoe (10) comprises a plurality of articulated hydraulic loading cylinders
(12) which are arranged spaced apart from one another in the transverse direction,
each hydraulic loading cylinder (12) in each case comprising a tubular cylindrical
piston element (14) which, at the ends, on one side engages in an articulated manner
in a cylinder section (15) on the upper part (11) and, on the other side, engages
in an articulated manner in a cylinder section on the support (6).
7. Extended-nip press according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the extended-nip press roll (1) and the mating roll (2) are arranged in a vertical
stack plane (S), and the extended-nip press roll (1) is constructed above the mating
roll (2) with a press shoe (10) which is located at the top in relation to the press
nip (3).
1. Presse à rouleaux à ligne de contact élargie pour la déshydratation d'une bande de
tissus fibreux (5) dans une fente de presse (3) formée d'une part d'un contre-rouleau
rotatif (2) et d'autre part d'un rouleau de pressage (1) à ligne de contact élargie
dont les centres des rouleaux s'étendent dans un plan d'empilement (S), le rouleau
de pressage (1) à ligne de contact élargie comportant un support fixe (6) et une enveloppe
de rouleau flexible (7) capable de tourner autour du support (6), et l'enveloppe (7)
étant appuyée au voisinage de la ligne de presse (3) contre le support (6) sur une
surface de glissement (9) qui est agencée sur une partie supérieure (11) définissant
une entrée et une sortie d'un patin de pressage (10) pouvant être déplacé dans une
direction de charge relativement au support (6), caractérisée en ce que le patin de pressage (10) peut être déplacé radialement le long d'un plan de charge
(S) qui intersecte le plan d'empilement (S) au centre du contre-rouleau (2) et à angle
aigu vers la direction de sortie relativement au contre-rouleau (2).
2. Presse à rouleaux à ligne de contact élargie selon la revendication 1, caractérisée en ce que le patin de pressage (10) est monté pivotant sur le support (6).
3. Presse à rouleaux à ligne de contact élargie selon la revendication 2, caractérisée en ce que le support (6) est agencé de façon à pivoter conjointement avec le support (6).
4. Presse à rouleaux à ligne de contact élargie selon l'une quelconque des revendications
1 à 3, caractérisée en ce que le plan de charge (L) est gauchi selon un angle aigu au voisinage de 1° à 5° par
rapport au plan d'empilement (L).
5. Presse à rouleaux à ligne de contact élargie selon l'une quelconque des revendications
1 à 4, caractérisée en ce que la partie supérieure (11) du patin de pressage (10) est réalisée plus longue selon
la direction d'entrée que selon la direction de sortie par rapport à un axe médian
du patin de pressage (10).
6. Presse à rouleaux à ligne de contact élargie selon l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisée en ce que le patin de pressage (10) comprend une pluralité de cylindres de charge articulés
(12) qui sont agencés à distance les uns avec les autres selon la direction transversale,
chaque cylindre de charge hydraulique (12) comprenant à chaque fois un élément de
piston cylindrique (14) en forme de tube qui, au niveau de ses extrémités, vient en
prise d'un côté de façon articulée dans une section de cylindre (15) sur la partie
supérieure (11) et de l'autre côté de manière articulée dans une section de cylindre
sur le support (6).
7. Presse à rouleaux à ligne de contact élargie selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, caractérisée en ce que le rouleau de pressage (1) à ligne de contact élargie et le contre-rouleau (2) sont
agencés dans un plan d'empilement vertical (S), et en ce que le rouleau de pressage (1) à ligne de contact élargie est formé, au-dessus du contre-rouleau
(2), d'un patin de pressage (10) s'étendant sur le dessus relativement à la ligne
de presse (3).