[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Luft- und Abgasführung sowie die Verwendung
einer Gasleitvorrichtung gemäß dem Oberbegriff der Patentansprüche 1 bzw. 8 und 9.
[0002] Eine Gasleitvorrichtung, bzw. eine Luft- und Abgasführung wird, insbesondere für
mit Brennstoffen beheizte Wärmeerzeuger benötigt, um sicherzustellen, dass die zur
Verbrennung notwendige Verbrennungszuluft als auch das bei der Verbrennung entstehende
Abgas ohne eine Beeinträchtigung der Effektivität der Verbrennung bzw. der Umgebung
zu- bzw. abgeführt werden kann.
[0003] Eine solche Gasleitvorrichtung ist beispielsweise in der
DE 198 15 493 A1 beschrieben. Dort ist oberhalb einer Abströmleitung und eines Einströmquerschnitts
eine Blende vorgesehen, die sich an den Rand der Abströmöffnung anschließt und sich
von dort abwärts und nach außen über den Einströmquerschnitt erstreckt, der ringförmig
um die Abströmleitung angeordnet ist. Die dortige Blende ist so dimensioniert, dass
sie einen Strömungskurzschluss zwischen Ab- und Einströmung verhindert.
[0004] Ein weiterer Luft/Abgas-Schornstein für Brennwert-Anlagen mit einem Abgasrohr, das
in einem den Zuluftkanal bildenden Schacht des Schornsteins verläuft, ist in der europäischen
Offenlegungsschrift
EP 0 711 954 A2 beschrieben. Eine ähnliche Vorrichtung beschreibt die
AU 199 662 017 B2.
[0005] Bisher sind hierzu, insbesondere für mit Gas beheizte Wärmeerzeuger, senkrechte Dachdurchführungen
mit einem Abgasrohr und einem, insbesondere konzentrisch hierzu angeordneten, Zuluftrohr
bekannt, bei denen in einem Innenrohr das Abgas und in dem zwischen Innen- und Zuluftrohr
gebildeten Ringspalt um das Abgasrohr die Verbrennungszuluft für das Gerät gefördert
wird.
[0006] Diese Dachführungen sind mit einem relativ dickwandigen Abgasrohr aus einer Al-Legierung,
wie beispielsweise AlMgSi, ausgerüstet, wobei die Abmessungen für einen effektiven
Betrieb eines Wärmeerzeugers, der für einen Heizwärmebedarf von maximal 30 kW ausgelegt
ist, bei einem Abgasrohrdurchmesser von 80 mm und einem Zuluftrohrdurchmesser von
130 mm bei Wandstärken bis 2,5 mm üblich sind.
[0007] Die relativ große Wandstärke des Abgasrohres ist wegen eines Oberflächenabtrags durch
korrosive Bestandteile in der Verbrennungsluft und im Abgas notwendig. Auf diese Weise
kann unter Zugrundelegung von normaler durch die Verbrennungsluft und das Abgas auftretender
Korrosion eine akzeptable Lebensdauer gewährleistet werden, so dass ein zusätzlicher
Korrosionsschutz nicht notwendig ist.
[0008] Da dieses konzentrische Luft-/Abgassystem wie ein Wärmetauscher wirkt, bei dem ein
Teil der Wärmeenergie des Abgases an die Verbrennungsluft abgegeben wird, erfolgt
eine kontinuierliche Abkühlung des Abgases bis zur Mündung. Insbesondere bei kalten
Außentemperaturen kommt es bei diesem System deshalb unter Umständen zum Unterschreiten
der Taupunkttemperatur, so dass es im Bereich der Mündung des Abgasrohres zur Kondenswasserbildung
kommt. Bei einer kalten Außentemperatur tritt die Kondenswasserbildung verstärkt auf.
Da der Mündungsbereich, also das Ende der Abgasleitung die niedrigste Oberflächentemperatur
aufweist, kondensiert hier das feuchte Abgas am ehesten und es kommt zu einem Austrag
des feuchten Niederschlags. Dieser setzt sich auf der umgebenden Dachfläche ab und
führt bei Verwendung von herkömmlichen Dachdurchführungen in Doppelrohrbauweise aus
Aluminiumrohren zu einem relativ hohen Aluminiumaustrag, der sich optisch sehr störend
auf den Dachflächen ablagert. Dieser Aluminiumaustrag besteht unter anderem aus keramischen
Aluminiumoxidbestandteilen und ist von den Dachflächen, mit denen er sich leicht verbindet,
respektive in diese eindringt, nur sehr langwierig bzw. praktisch nur mechanisch wieder
zu entfernen.
[0009] Zur Vermeidung dieses Nachteils ist deshalb in der
DE 298 23 836 ein System vorgeschlagen, das anstelle oder zusätzlich zu einem herkömmlichen System
ein dünnwandiges Edelstahleinsatzrohr verwendet, das aus einer Chrom/Nickel-Legierung
gefertigt und insofern weitgehend korrosionsbeständig ist. Diese Ausführung hat sich
in der Praxis gut bewährt, umfasst jedoch dennoch einige Nachteile. So ist das Edelstahl-Abgasrohr
aus einer rauchgas- und hitzebeständigen Edelstahllegierung gefertigt, um den korrosiven
Einflüssen, vor allem des Abgases standzuhalten. Es ist jedoch in der Herstellung
relativ teuer und aufwendig. Zudem ist mit dieser Vorrichtung ein Austrag von kondensiertem
Abgas nicht vermeidbar und es besteht keine Möglichkeit einer aktiven Reinigung dieser
oder bereits bestehender Verschmutzungen.
[0010] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgemäß, eine Vorrichtung zur Luft-
und Abgasführung gemäß der
DE 298 23 836 weiterzubilden, bzw. eine Gasleitvorrichtung zur Verfügung zu stellen, welche die
Bildung von, insbesondere optisch störenden, Ablagerungen auf den eine Dachdurchführung
umgebenden Dachflächen verhindert, die zudem kostengünstig und haltbar sowie gegebenenfalls
nachrüstbar ist.
[0011] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zur Luft- und Abgasführung gemäß Patentanspruch
1 bzw. durch eine Verwendung gemäß Patentanspruch 8 und 9 gelöst.
[0012] Ein wesentlicher Grundgedanke der Erfindung ist hierbei die Erkenntnis, dass mit
Einbauten oder Oberflächenüberzügen aus speziellen Materialien eine aktive Reinigungswirkung
der Dachoberfläche erreicht werden kann.
[0013] Es hat sich gezeigt, dass insbesondere Kupfer oder kupferhaltige Materialien diesen
reinigenden Effekt bewirken, wobei hierfür jedoch auch keramische Materialien geeignet
sind, so dass eine Anordnung dieser Materialien im abgasbeaufschlagten Bereich der
Dachdurchführung prädestiniert ist.
[0014] Insbesondere wird deshalb die Aufgabe der Erfindung durch eine Vorrichtung zur Luft-
und Abgasführung, insbesondere für einen mit Gas beheizten Wärmeerzeuger, mit mindestens
einem Abgas- und mindestens einem, vorzugsweise konzentrisch zu dem Abgasrohr angeordneten
Zuluftrohr gelöst, wobei zumindest Abgas- und/oder Witterung ausgesetzte Flächen der
Vorrichtung zumindest teilweise mit gegenüber Verbrennungszuluft und/oder Abgas im
wesentlichen inertem bzw. schwach reaktivem, insbesondere keramischem und/oder kupferhaltigem,
Material beschichtet oder daraus hergestellt sind.
[0015] Weiterhin wird die Aufgabe durch die Verwendung einer mit keramischem und/oder kupferhaltigem
Material beschichteten oder daraus hergestellten Gasleitvorrichtung, insbesondere
einem Abgasrohr, zum Einsatz in einer Luft- und Abgasführungs-Vorrichtung sowie einer
Vorrichtung zur Luft- und Abgasführung gelöst.
[0016] Ein wesentlicher Punkt der Erfindung liegt darin, dass die Erosionswirkung der Abgase
dazu führt, dass kleinste Partikel aus einer Oberfläche herausgelöst werden, die sich
anschließend zusammen mit Schmutzpartikeln auf der Dachoberfläche niederschlagen.
Wenn die Oberfläche(n) der Gasleitvorrichtung bzw. der Vorrichtung zur Luft- und Abgasführung,
die korrodierenden Gasen, insbesondere Abgasen oder sauerstoffhaltiger Verbrennungszuluft,
ausgesetzt sind, aus Kupfer gefertigt sind, werden entsprechend Kupferpartikel auf
der Dachoberfläche niedergeschlagen. Anders als keramische Aluminiumpartikel, z.B.
Al
2O
3, verbinden sich die Kupferpartikel jedoch nicht mit der umgebenden Dachfläche, sondern
werden bei Regen zusammen mit den Verschmutzungen, für die sie als Senke dienen, abgespült
und ein weiterer Ansatz wird verhindert. Dies basiert zum einen darauf, dass bestehende
Verschmutzungen an der Oberfläche der Kupferpartikel absorbieren und zum anderen darauf,
dass Kupfer als Halbedelmetall aufgrund seiner Stellung in der Spannungsreihe nicht
zur Bildung von keramischen Komponenten neigt. Darüber hinaus bildet Kupfer in Gegenwart
von Kohlendioxid eine Patina aus, die das darunter liegende Metall, beispielsweise
eines Abgasrohres, vor weiterer Zerstörung schützt. Insofern wird durch die CO
2-haltige Atmosphäre der Abgase vorteilhafterweise eine lebensdauererhöhende Passivierungsschicht
auf den Kupferkomponenten der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgebildet, ohne dass
jedoch verhindert wird, dass an der aktiven Reinigungswirkung beteiligte kupferhaltige
Partikel, beispielsweise durch Auswaschen, weiter ausgetragen werden.
[0017] Gemäß der Erfindung wird anstelle von oder in Kombination mit Kupfer ein keramisches
Material verwendet, das insbesondere Titandioxid aufweist. Eine solche Keramik ist
äußerst widerstandsfähig und weist bereits in geringen Schichtdicken eine ausgesprochen
gute Resistenz gegen korrosive Einflüsse auf. Titandioxid, als thermodynamisch sehr
stabile Verbindung, wirkt an dieser Stelle, wenn es ausgetragen wird, ähnlich wie
Kupfer als Absorptionskeim, der durch Regen von einer Dachfläche gut abgespült werden
kann. Darüber hinaus lässt sich durch die Verwendung des keramischen Materials ein
Oberflächenabtrag aus dem Abgasrohr minimieren und beugt auf diese Weise einer Verschmutzung
von Dachflächen bereits weitgehend vor.
[0018] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die Vorrichtung zur Luft-
und Abgasführung weiterhin einen Wind- und Wetterschutz in Form wenigstens einer Gasleitvorrichtung
auf, die eine räumliche Trennung von Luftströmungen von Zuluft und Abgas sicherstellt,
wobei zumindest Teile davon mit keramischem und/oder kupferhaltigem Material beschichtet
oder daraus hergestellt sind.
[0019] Dies erweist sich insbesondere deshalb als vorteilhaft, da der Wind- und Wetterschutz
zu denjenigen Komponenten der Vorrichtung zur Luft- und Abgasführung gehört, an denen
die höchste Kondenswasserbildung stattfindet, und die darüber hinaus auch atmosphärischen
Wettereinflüssen, wie beispielsweise Regen und Schnee ausgesetzt sind, die zum einen
korrosiv wirken und zum anderen geeignet sind, Verschmutzungen auf die umgebenden
Dachflächen zu transportieren.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind zumindest Teile der Vorrichtung,
insbesondere des Wind- und Wetterschutzes sowie der Gasleitvorrichtung(en) aus Kupferblech
hergestellt. Alternativ können diese Teile auch mit Kupferfarben gestrichen, besprüht
oder in sonstiger Weise beschichtet sein, wobei auch eine kupferhaltige Folienbeschichtung
in den Umfang der Erfindung fällt.
[0021] An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Vorrichtung zur Luft- und Abgasführung einschließlich
des Wind- und Wetterschutzes vollständig, beispielsweise in Form von Formblechen aus
Kupfer gefertigt sein kann, wobei jedoch aus Kostengründen auch darauf verzichtet
werden kann, die innerhalb eines Gebäudes befindlichen und daher gegen kalte Temperaturen
weitgehend isolierten Bestandteile der Luft- und Abgasführung aus Kupfer zu fertigen,
während die außerhalb eines Gebäudes vorhandenen Teile der Vorrichtung bevorzugt zumindest
mit Kupfer beschichtet sind. Je nach Anforderung ist es gegebenenfalls sogar ausreichend,
wenn das Abgasrohr an sich, d.h. zumindest dessen innere Oberfläche sowie der Wind-
und Wetterschutz, kurz Witterungsschutz, mit kupferhaltigem Material beschichtet oder
daraus hergestellt ist, wenngleich sowohl die Haltbarkeit als auch die ästhetische
Wirkung bei einer Voll-Kupferausführung verbessert ist.
[0022] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist das Kupferblech eine Wandstärke
im Bereich von 0,1 mm bis 3,0 mm, vorzugsweise im Bereich von 0,5 mm bis 2,5 mm und
besonders bevorzugt im Bereich von 1,0 mm bis 2,0 mm auf.
[0023] Wandstärken von 0,1 mm sind beispielsweise dort möglich, wo Kupferblech als Folie,
die beispielsweise selbsthaftend sein kann, angewandt wird, während im Bereich besonders
aggressiver Abgase, beispielsweise durch Schwefeldioxid oder Chloridbeimengungen im
Abgas Wandstärken bis 3,0 mm möglich sind, wenngleich im normalerweise üblichen Umfeld
Wandstärken des Kupferblechs im Bereich von 1,0 mm bis 2,0 mm liegen.
[0024] Eine gegenüber einer herkömmlichen Ausführung mit Aluminiumrohren deutlich geringere
notwendige Wandstärke von Kupferrohren ist vorteilhafterweise darin begründet, dass
es sich bei Kupfer um ein Halbedelmetall mit ausgeprägter Passivierungsneigung handelt,
während Aluminium unter Abgasbedingungen zu einem hohen Oberflächenabtrag neigt.
[0025] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist eine Oberfläche aus kupferhaltigem
und/oder keramischem Material zur Vergrößerung der Oberfläche profiliert ausgebildet.
Eine Vergrößerung der Oberfläche kann ebenfalls durch mehrere Einzelrohre, ein Netz
oder eine wabenförmige Gasleitvorrichtung aus einem kupferhaltigen und/oder keramischen
Material realisiert sein, wobei derartige Profilierungen bzw. Oberflächenvergrößerungsmittel
vorzugsweise nur in dem Abgasrohr, bevorzugt an dessen äußerem Ende oder an dem Witterungsschutz
vorgesehen sind. Hierdurch wird vermieden, dass der Strömungswiderstand unnötig erhöht
wird. Der Vorteil einer größeren Oberfläche der kupferhaltigen Teile liegt darin,
dass die aktive Reinigungswirkung des Kupfers mit einer zunehmenden Oberfläche desselben
zunimmt.
[0026] Die prinzipielle aktive Reinigungswirkung von Titanverbindungen und insbesondere
von Titandioxid basiert auf unterschiedlichen Wirkungsweisen. So werden neben der
photokatalytischen Eigenschaft von Titandioxid die Effekte der Hydrophilisierung und
der Hydrophobisierung von Oberflächen ausgenutzt. Im Hinblick auf eine Schmutzablagerung
und - erfindungsgemäß - besonders im Hinblick auf eine Schmutzbeseitigung wirken diese
Effekte, nämlich je nach Zustand des Titandioxids eine Hydrophilisierung oder eine
Hydrophobisierung, zusammen mit der Photokatalyse gleichzeitig und können sich gegenseitig
unterstützen. Die Entscheidung, welcher dieser Effekte bevorzugt genutzt wird, kann
anhand des jeweiligen Reinigungsproblems getroffen werden. Hierauf wird nachstehend
näher eingegangen.
[0027] Die wesentliche Einflussgröße, die bei einer Hydrophilisierung bzw. bei einer Hydrophobisierung
ausgenutzt wird, ist die Erzeugung einer Oberfläche mit einem bestimmten definierten
Randwinkel gegenüber Wasser. In Bezug auf einen Reinigungseffekt ist hierbei maßgeblich
entscheidend, ob es sich um hydrophobe oder hydrophile Oberflächen handelt.
[0028] Bei hydrophoben Oberflächen, wie diese beispielsweise in Abgasrohren durch einen
zwar geringen aber unvermeidbaren Abgaspartikelaustrag, wie beispielsweise Ruß, vorhanden
sind, wirkt sich ein großer Randwinkel von 60°, bevorzugt 80° und größer vorteilhaft
auf einen Reinigungseffekt aus. Dies kommt dergestalt zur Ausprägung, dass sich Wasser
auf einer solchen Oberfläche zu einzelnen Tropfen zusammenzieht, die die Form von
Kugelabschnitten besitzen. Die Kugelabschnitte weisen eine vergleichsweise große Höhe
und eine vergleichsweise kleine Grundfläche auf. Die Adhäsionskraft, die zwischen
dem Wasser und der Oberfläche wirkt, ist relativ klein, so dass das Wasser die Oberfläche
bereitwillig und relativ vollständig verlässt, insbesondere wenn dies durch einen
Luft- bzw. Abgassog unterstützt wird. Die Tropfen gleiten an diesen Oberflächen leicht.
[0029] Erfindungsgemäß ist deshalb zumindest das Innere des Abgasrohres mit einer Beschichtung
versehen, die eine Hydrophobisierung der Innenoberfläche des Abgasrohres bewirkt.
Hierfür ist erfindungsgemäß eine Keramik vorgesehen, die amorphes Titandioxid aufweist.
[0030] Durch die Gewährleistung einer leichten Abperlbarkeit von Kondenswasser an der Innenseite
eines Abgasrohres wird zum einen vermieden, daß aggressive Bestandteile in dem Abgas,
wie beispielsweise H
2SO
4, H
2SO
3, HNO
2 oder HNO
3 die innere Oberfläche des Abgasrohres angreifen können. Darüber hinaus wird durch
die in der Regel senkrechte Stellung des Abgasrohres bei einer Dachdurchführung ein
Abperlen nach unten begünstigt, so daß die Wassertropfen in wärmeren Bereichen, d.h.
näher an dem Wärmeerzeuger wieder verdampfen und einem gasförmigen Austrag zugänglich
gemacht werden. Ein weiterer Effekt, der zur Geltung kommt, besteht darin, daß abperlendes
Wasser bereits bestehende Verschmutzungen abspülen kann, so daß auch im Inneren eines
Abgasrohres ein Selbstreinigungseffekt zum Tragen kommt.
[0031] Je nach Material von der Witterung ausgesetzten Flächen, kann auch auf diesen amorphes
Titandioxid vorgesehen sein. Vorzugsweise ist auch hier das amorphe Titandioxid in
eine Keramikmatrix eingebunden. In aller Regel wird es sich jedoch bei diesen Fläche,
die der Witterung ausgesetzt sind, um hydrophile Oberflächen handeln, so daß sich
eine Hydrophilisierung für diese Flächen anbietet. Erfindungsgemäß wird dies durch
den Einsatz einer Keramik erreicht, die kristallines Titandioxid aufweist, das, insbesondere
nach Belichtung extrem kleine Randwinkel unter 5°, insbesondere sogar unter 1°, aufweist.
Erfindungsgemäß sind beschichtete Oberflächen, die Titandioxid in der Kristallform
Anatas aufweisen, bevorzugt. Diese sind wegen eines kleinen Randwinkels selbstreinigend.
Dies ist darauf zurückzuführen, da bei hydrophilen Oberflächen die Adhäsionskraft,
die zwischen Wasser und der Oberfläche wirkt, durch den kleinen Randwinkel, ähnlich
wie bei der Verwendung chemischer Substanzen, wie beispielsweise von Tensiden, verringert
wird. Ein leichtes Ablaufen von Wasser ist die Folge. Durch dieses Ablaufen werden
bereits bestehende Verunreinigungen mit abgespült, so daß eine langsame aber stetige
Reinigung der Dachoberfläche bzw. der der Witterung ausgesetzten Fläche, beispielsweise
einer Abgas-, Luft- oder generell Gasleitvorrichtungsfläche stattfindet.
[0032] Ein weiterer vorteilhafter Effekt des Einsatzes von Titandioxid in Keramiken, insbesondere
an der Witterung ausgesetzten Flächen besteht in der Photoaktivität von Titandioxid.
Die Photoaktivität ist ein Halbleitereffekt, der bevorzugt an Anatas-Kristallen auftritt.
Das Maß an Photoaktivität kann durch die Größe, die Art der Entstehung und die Dotierung
der Kristalle beeinflusst werden. Bei der Photoaktivität handelt es sich um eine Photokatalyse
und im weitesten Sinne um eine Oxidation, bei der, insbesondere organische Substanzen,
katalytisch zersetzt und zu den Endprodukten Kohlendioxid und Wasser abgebaut werden.
Hierbei werden unter dem Einfluss von UV-Strahlung, insbesondere von langwelliger
UV-Strahlung, die auf Titandioxid einwirkt, OH-Radikale erzeugt, die ihrerseits reaktionsfähig
sind und mit, insbesondere organischen, Wasserverunreinigungen reagieren und diese
oxidieren. Da es sich hierbei um einen katalytischen Prozess handelt, findet kein
Verbrauch von Titandioxid statt.
[0033] Vorteilhafterweise werden die Verunreinigungen bei einer Adsorption an Titandioxid
oxidiert. Somit ist es vorteilhaft, wenn die Oberfläche aus keramischem Material zur
Vergrößerung derselben profiliert ausgebildet ist. Die Adsorptionskapazität an Titandioxid,
das vorzugsweise an der Oberfläche der Keramikschicht vorhanden ist, wird somit erhöht
und ein Abbau beschleunigt. Ein wesentlicher Synergieeffekt zwischen einer hydrophilierten
Oberfläche, auf der Wasserverunreinigungen gut abperlen können und der photokatalytischen
Wirkung von Titandioxid an der Oberfläche besteht darin, daß ein Abschirmungseffekt,
der durch eine hohe Schmutzkonzentration hervorgerufen sein kann, und der eine Zugänglichkeit
des Titandioxids für UV-Strahlung, vorzugsweise aus Tageslicht verhindern würde, vermieden
wird. Bei stark verschmutzten Oberflächen kann eine zusätzliche Bestrahlung mit ultraviolettem
Licht vorgesehen sein, die jedoch, je nach den jeweiligen Umständen nur temporär erfolgen
kann. Des weiteren kann das Titandioxid beispielsweise mit Metallkomplexen beladen
sein. Dies ist beispielsweise dann vorteilhaft, wenn es um den bevorzugten Abbau eines
speziellen Schadstoffs geht.
[0034] Zusammenfassend kann festgehalten werden, daß mit Titandioxid hydrophobisierte bzw.
hydrophilisierte Oberflächen große Vorteile bei der Selbstreinigung von Oberflächen
bieten. Das Zusammenwirken hydrophilisierter oder hydrophobisierter und gleichzeitig
photokatalytisch wirksamer Oberflächen können vielfältige Reinigungsprobleme beheben,
zumindest jedoch deutlich entschärfen. Dies wirkt sich dahingehend aus, daß mit Titandioxid
versehene Oberflächen, vorzugsweise in Form von amorphem Titandioxid bei hydrophoben
Oberflächen bzw. von mit kristallinen, vorzugsweise Anatas-Kristallen versehene Oberflächen
deutlich weniger verschmutzen, leichter zu reinigen sind, selbstreinigend, beschlagfrei
und sogar bewuchshemmend wirken. Dies wird durch die photokatalytische Wirkung von
Titandioxid begünstigt. Somit weisen erfindungsgemäß beschichtete Oberflächen deutliche
Vorteile gegenüber herkömmlichen Oberflächen auf.
[0035] Gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung wird eine mit keramischem und/oder kupferhaltigem
Material beschichtete oder daraus hergestellte Gasleitvorrichtung, insbesondere ein
Abgasrohr oder ein Wind- und Wetterschutz in einer Vorrichtung zur Luft- und Abgasführung
zum Einsatz gebracht.
[0036] Erfindungsgemäß eignet sich eine vorgenannte Vorrichtung für selbstreinigende Dachoberflächen.
[0037] Eine solche Vorrichtung bietet sich vorteilhafterweise im Bereich des Wind- und Wetterschutzes
an, wobei die Oberfläche dieser Bauteile, sofern diese bereits bestehen bzw. nicht
ersetzt werden müssen, sondern zusätzlich mit diesen Materialien beaufschlagt werden
können. Gegebenenfalls ist auch an einen Ersatz der bereits bestehenden Bauteile zu
denken, da ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung darin besteht, daß
bereits installierte Luft- und Abgasführungen mit den entsprechenden zusätzlichen
erfindungsgemäßen Komponenten ausgerüstet werden können. So lassen sich rohrförmige
Kupferrohrbänder, die mit Schraubverbindungen oder mit einem Schnellverschluß, beispielsweise
durch Klemmen oder Stecken, versehen werden können, leicht im Bereich des Luftrohres
montieren. Bestehende Anlagen können damit schnell und kostengünstig nachgerüstet
werden, ohne die Anlagenfunktion zu beeinflußen. Nachjustierungen an der Anlage erübrigen
sich somit.
[0038] Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0039] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, die
anhand einer Abbildung näher erläutert werden. Hierbei zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Dachdurchführung mit einer Ansaughaube und einem Witterungsschutz.
[0040] In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleich wirkende Teile dieselben
Bezugsziffern verwendet.
[0041] Fig. 1 zeigt schematisch einen Teil eines Dachs mit einer Dachdurchführung 1 für
eine Vorrichtung zur Luft- und Abgasführung, die sich aus einem Abgasrohr 2 und einem
dazu konzentrischen Zuluftrohr 3 sowie aus einer Ansaughaube 4 und einem Witterungsschutz
5 sowie optional einem das Zuluftrohr 3 umgebenden Rohr 6 zusammensetzt. In dem Kreis,
der "innerhalb des Dachs" dargestellt ist, sind die Strömungsrichtungen 7 der durch
die Ansaughaube 4 einströmenden Zuluft und des unterhalb des Witterungsschutzes 5
austretenden Abgases dargestellt.
[0042] Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel sind lediglich die abgasbeaufschlagten Komponenten,
d.h. das Abgasrohr 2 aus einem dünnwandigen Kupferrohr hergestellt. Der Witterungsschutz
5 sowie optional die Ansaughaube 4 sowie, ebenfalls optional, das Rohr 6 können auch
aus einem dünnwandigen Kupferblech bestehen.
[0043] Gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel sind alle Komponenten, die sich über dem
Dach befinden, aus Kupfer gefertigt, wobei das Zuluftrohr 3 aus einem dünnwandigen
Kupferrohr mit ca. 1 mm Wandstärke besteht, während das Abgasrohr 2 ca. 2 mm Wandstärke
aufweist. Die Ansaughaube 4 und der Witterungsschutz 5 bestehen ebenfalls aus Kupfer,
wobei das Blech 1 mm Wandstärke aufweist und so profiliert ist, daß es auch höheren
Windgeschwindigkeiten oder einer Schneelast standhält.
[0044] Gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel sind im Bereich des Zuluftrohres 3 zusätzliche
rohrförmige Elemente innerhalb oder außerhalb in Form eines Rohres 6 angeordnet, wobei
das Abgasrohr mit einem in Längsrichtung verlaufenden Rillenprofil zur Vergrößerung
von dessen Oberfläche ausgebildet ist.
[0045] Gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel ist die innere Oberfläche des Abgasrohres
2 mit einer Schicht aus amorphem Titandioxid versehen, während die äußere Oberfläche
des Zuluftrohres 3, der Ansaughaube 4 sowie des Witterungsschutzes 5 mit einer Keramikschicht
versehen sind, die Titandioxidkristalle in der Kristallform Anatas aufweist. Des weiteren
sind die umgebenden Dachflächen ebenfalls mit einer Anatas-Beschichtung versehen.
[0046] Aus obigem geht hervor, daß die vorliegende Erfindung nicht nur eine Vorrichtung,
sondern auch ein Verfahren zur Behandlung von Abgas zur Vermeidung von Verschmutzungen
von Dachflächen betrifft.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 1
- Dachdurchführung
- 2
- Abgasrohr
- 3
- Zuluftrohr
- 4
- Ansaughaube
- 5
- Witterungsschutz
- 6
- Rohr
- 7
- Strömungsrichtungen
1. Vorrichtung zur Luft- und Abgasführung, insbesondere für einen mit Gas beheizten Wärmeerzeuger,
mit mindestens einem Abgasrohr (2) und mindestens einem, vorzugsweise konzentrisch
zu dem Abgasrohr (2) angeordneten Zuluftrohr (3), wobei zumindest Abgas und/oder der
Witterung ausgesetzte Flächen der Vorrichtung zumindest teilweise mit gegenüber Verbrennungszuluft
und/oder Abgas inertem, insbesondere keramischem oder kupferhaltigem Material beschichtet
oder daraus hergestellt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Innere des Abgasrohres (2) und/oder der Witterung ausgesetzte Flächen amorphes
Titandioxid aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Wind- und Wetterschutz (5) in Form wenigstens einer Gasleitvorrichtung vorgesehen
ist, die eine räumliche Trennung von Strömungen von Zuluft und Abgas sicherstellt,
wobei zumindest Teile davon mit keramischem oder kupferhaltigem Material beschichtet
oder daraus hergestellt sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest Teile der Vorrichtung, insbesondere der Gasleitvorrichtung(en), aus Kupferblech
bestehen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Kupferblech eine Wandstärke im Bereich von 0,1 mm bis 3,0 mm, vorzugsweise im
Bereich von 0,5 mm bis 2,5 mm und besonders bevorzugt im Bereich von 1,0 mm bis 2,0
mm aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Oberfläche aus kupferhaltigem und/oder keramischem Material zur Vergrößerung
der Oberfläche profiliert ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
das keramische Material Titan, insbesondere Titandioxid, aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Witterung ausgesetzte Flächen kristallines Titandioxid in der Kristallform Anatas
aufweisen.
8. Verwendung einer mit keramischem und/oder kupferhaltigem Material beschichteten oder
daraus hergestellten Gasleitvorrichtung, insbesondere Abgasrohres (2), wobei das Innere
des Abgasrohres (2) und/oder der Witterung ausgesetzte Flächen amorphes Titandioxid
aufweisen zum Einsatz in und/oder Ansatz an einer Luft- und Abgasführungsvorrichtung.
9. Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 für, insbesondere selbstreinigende,
Dachoberflächen.
1. Device for guiding air and waste gas, in particular for a gas-fired heat generator,
comprising at least one waste-gas pipe (2) and at least one air-inlet pipe (3) preferably
disposed concentrically to the waste-gas pipe (2), wherein at least surfaces of the
device exposed to waste gas and/or to the weather are at least partially coated with
or manufactured from a material, in particular, a ceramic or copper-containing material,
which is inert with regard to inlet air for combustion and/or waste gas,
characterised in that
the interior of the waste-gas pipe (2) and/or of the surfaces exposed to the weather
comprises amorphous titanium dioxide.
2. Device according to claim 1,
characterised in that
a storm protection (5) in the form of at least one gas-guiding device, which ensures
a spatial separation of streams of inlet air and waste gas, is provided, wherein at
least parts thereof are coated with or manufactured from a ceramic or copper-containing
material.
3. Device according to any one of claims 1 or 2,
characterised in that
at least some parts of the device, in particular, the gas-guiding device(s), are made
of copper sheet.
4. Device according to claim 3,
characterised in that
the copper sheet provides a wall thickness within the range from 0.1 mm to 3.0 mm,
preferably within the range from 0.5 mm to 2.5 mm, and by particular preference within
the range from 1.0 mm to 2.0 mm.
5. Device according to any one of the preceding claims,
characterised in that
a surface made of copper-containing and/or ceramic material is designed in a profiled
manner in order to increase the surface area.
6. Device according to any one of claims 1, 2 or 5,
characterised in that
the ceramic material provides titanium, in particular, titanium dioxide.
7. Device according to any one of the preceding claims,
characterised in that
surfaces exposed to the weather provide crystalline titanium dioxide in the crystalline
form of anatase.
8. Use of a gas-guiding device, in particular, a waste-gas pipe (2) coated with or manufactured
from ceramic and/or copper-containing material, wherein the interior of the waste-gas
pipe (2) and/or the surfaces exposed to the weather provide(s) amorphous titanium
dioxide for use in and/or for application to an air or waste-gas guiding device.
9. Use of a device according to any one of claims 1 to 7, in particular, for self-cleaning
roof surfaces.
1. Dispositif d'alimentation en air et d'évacuation de fumées, en particulier pour un
système de production de chaleur chauffé au gaz, comportant au moins un tuyau d'évacuation
de fumées (2) et au moins un tuyau d'arrivée d'air (3) de préférence disposé concentriquement
dans le tuyau d'évacuation de fumées (2), dans lequel au moins les surfaces du dispositif
exposées aux fumées et/ou aux intempéries sont revêtues ou sont faites au moins en
partie d'un matériau inerte vis-à-vis de l'air de combustion alimenté et/ou des gaz
évacués, en particulier un matériau céramique ou contenant du cuivre, caractérisé en ce que l'intérieur du tuyau d'évacuation de fumées (2) et/ou les surfaces exposées aux intempéries
comprennent du dioxyde de titane.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu une protection contre le vent et les intempéries (5) sous la forme d'au
moins un dispositif de conduite de gaz qui assure une séparation physique dès courants
d'air alimenté et de gaz évacués, au moins des parties de ce dispositif étant revêtues
ou faites d'un matériau céramique ou contenant du cuivre.
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que des parties au moins du dispositif, en particulier du ou des dispositifs de conduite
de gaz, sont constituées de tôle de cuivre.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la tôle de cuivre présente une épaisseur comprise dans la plage de 0,1 mm à 3,0 mm,
de préférence dans la plage de 0,5 mm à 2,5 mm et de façon particulièrement préférée
dans la plage de 1,0 mm à 2,0 mm.
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une surface du matériau céramique et/ou contenant du cuivre est réalisée avec une
forme profilée afin d'augmenter la superficie.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1, 2 ou 5, caractérisé en ce que le matériau céramique contient du titane, en particulier du dioxyde de titane.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les surfaces exposées aux intempéries présentent du dioxyde de titane cristallin
sous la forme de cristaux d'anatase.
8. Utilisation d'un dispositif de conduite de gaz, en particulier d'un tuyau d'évacuation
de fumées (2), revêtu ou constitué d'un matériau céramique et/ou contenant du cuivre,
l'intérieur du tuyau d'évacuation de fumées (2) et/ou les surfaces exposées aux intempéries
comprenant du dioxyde de titane amorphe, pour l'incorporer dans et/ou le monter sur
un dispositif d'alimentation en air et d'évacuation de fumées.
9. Utilisation d'un dispositif selon l'une des revendications 1 à 7 pour des surfaces
de toitures, en particulier autonettoyantes.