[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine ein Stammkabel umfassende Kabelabzweigklemme
zum Verbinden der Leiter des Stammkabels mit den Leitern eines Abzweigkabels nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] In Kabelanlagen der Elektroenergietechnik, die mit Niederspannung betrieben werden,
ist es erforderlich, Abzweigmuffen einzubauen, um z.B. Elektroanlagen einzelner Verbraucher
an ein Haupt- oder Stammkabel anzuschließen, das in der Nähe des Verbrauchers verlegt
wird oder bereits wurde. In den Abzweigmuffen werden mehrere, insbesondere vier Leiter
des Abzweigkabels über Abzweigklemmen mit den entsprechenden Leitern des Stammkabels
verbunden. Dazu sind die Isolier- und Schutzschichten der Kabel (Leiterisolierung,
Zwickelfüllung und Kabelmantel) teilweise zu entfernen und nach dem Klemmen durch
die Isolierung der Muffe wiederherzustellen. Als Klemmen werden dafür Einzelklemmen
und sogenannte Kompaktabzweigklemmen eingesetzt.
[0003] Die Funktionen "Elektrisch isolieren", "Dichten gegen Wasser" und "Mechanisch schützen"
werden überwiegend durch einen Verguß mit Gießharz realisiert. Dazu wird die Verbindungsstelle
- der sogenannte Spleiß - mit einer Gießharzschale umhüllt. Über eine im oberen Bereich
angeordnete Öffnung dieser Schale werden die vorher gemischten Komponenten des Gießharzes
- Epoxidharz oder Polyurethanharz - eingefüllt.
[0004] In hochentwickelten Industrieländern hat sich die Kompaktabzweigklemme gegenüber
der Einzelabzweigklemme durchgesetzt. Derartige z.T. seit Jahren erfolgreich eingesetzte
Kompaktabzweigklemmen sind aus DE-OS 2251 214, DE-OS 2503 413 und DE 4312 713 C2 bekannt.
Bei diesen Lösungen ist besonders vorteilhaft,
- daß die Isolierschichten der Adern des Stammkabels nicht entfernt werden müssen. Sie
werden durch die Klemmstücke beim Spannen des Klemmringes durchdrungen, die dafür
eine schneiden- und/oder zahnförmige gestaltete Oberfläche besitzen,
- das die Adern des Stammkabels nur wenig ausgebogen werden müssen,
- daß die Montage der Abzweigmuffe bei anliegender Spannung erfolgen kann und damit
keine Verbraucher abgeschaltet werden müssen.
[0005] Die Kontaktstücke der o.g. bekannten Kompaktabzweigklemmen sind etwa kreisförmig
um das Stammkabel angeordnet. Sie besitzen parallel zur Schneidfläche und zur Achse
des Stammkabels eine Bohrung, in die das abisolierte Ende der jeweiligen Ader des
Abzweigkabels eingeführt und mit einer senkrecht dazu angeordneten Schraube geklemmt
werden kann. Ist der Klemmring aus Metall, so besitzt er senkrecht zur Kabelachse
Durchbrüche mit isolierter Wandung, durch die die Schrauben zum Klemmen der Ader des
Abzweigkabels eingeführt und geschraubt werden können. Besteht der Klemmring aus Kunststoff,
sind die Durchbrüche ebenfalls erforderlich, es entfällt lediglich die Isolierung
ihrer Wandung.
[0006] Die Klemmstellen für das Abzweigkabel sind etwa im Winkel von 90° versetzt um das
Stammkabel angeordnet. Da das Abzweigkabel parallel zum Stammkabel liegt, resultiert
aus der Lage der Klemmstellen, daß zwei Adern des Abzweigkabels um das Stammkabel
herum auf die gegenüberliegende Seite geführt und von dieser Seite auch geklemmt werden
müssen.
[0007] Die gekröpften Adern ergeben einen großen Durchmesser der Klemmstelle (Abstand vom
Stammkabel) und einen daraus resultierenden großen Bedarf an Gießharz.
Außerdem ist es beschwerlich, wenn der Monteur im Kabelgraben einzelne Adern unter
dem Stammkabel klemmen muß.
[0008] Die Durchbrüche für die Klemmschrauben des Abzweigkabels bilden in den beiden U-förmigcn
Jochstücken des Klemmrings eine mechanische Schwachstelle.
[0009] In DE 196 15 951 C1 wird zwar eine Klemmvorrichtung beschrieben, bei der das Anklemmen
der Abzweigleiter von der leicht zugänglichen Seite erfolgen kann. Dieser Vorteil
wurde aber durch das Aufgeben des bewährten Aufbaus der Abzweigklemme mit zweiteiligem
Klemmring und im Innenraum des Klemmrings angeordneten Kontaktstücken "erkauft". Bei
dieser Klemmvorrichtung ist ein paarweises Verschrauben von jeweils 2 Hauptleitern
und 2 Abzweigleitern vorgesehen. Die dazu erforderlichen Kontaktstücke sind - realisiert
durch Brücken - zu beiden Seiten einer Durchgangsschraube angeordnet und werden durch
einseitiges Schrauben von der leicht zugänglichen Oberseite aufeinander zu bewegt.
Dabei befinden sich alle Kontaktstücke in einer senkrecht zu Haupt- und Abzweigleiter
gebildeten Ebene.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es, unter Beibehaltung des bewährten Aufbaus der Abzweigklemme
mit zweiteiligem Klemmring und in den Klemmring eingesetzten Kontaktstücken den Abzweigklemmkörper
so zu gestalten, daß das zu umhüllende Volumen minimiert wird und die Klemmstellen
aus einer Richtung ("von oben") geklemmt werden können.
Darüber hinaus sollen zur Erhöhung der mechanischen Stabilität Durchbrüche im Klemmring
vermieden werden, was auch eine kostengünstigere Fertigung zur Folge hätte.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Hauptanspruchs gelöst,
die Unteransprüche zeigen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0012] Nach der Konzeption der Erfindung besteht die neue Abzweigklemme aus zwei U-förmigen
Gehäuseteilen, dem oberen und dem unteren Jochbogen, zur Bildung des Klemmengehäuses
bzw. Klemmringes. Die jeweils aufeinander treffenden Schenkelenden der Jochbögen sind
dabei so ausgebildet, daß sie miteinander verbunden und verspannt werden können.
Für ein 4-adriges Stammkabel sind vier mit Zähnen und/oder Zahnschneiden ausgestattete
Kontaktstücke, deren Zahnfronten dem Kabelmantel des vom Klemmring umschlossenen Stammkabels
zugewandt sind, in der Ebene und innerhalb des Klemmringes angeordnet.
An diese mit Zähnen und/oder Zahnschneiden ausgestatteten Kontaktstücke für den Anschluß
an die Leiter des Stammkabels schließen sich jeweils in Reihenanordnung Klemmkörper
für den Anschluß der Leiter des Abzweigkabels an.
Diese Reihen-Anordnung von Kontaktstücken und Klemmkörpern erfolgt in Richtung des
Kabelverlaufs und führt dazu, daß die Klemmkörper für den Anschluß des Abzweigkabels
außerhalb des Klemmringes angeordnet sind und somit eine geringere Bauhöhe des Klemmrings
gestattet.
[0013] Verankert am oberen Jochbogen sind somit zwei kompakte einteilige Doppelkontaktelemente,
bestehend aus einer Reihenanordnung von Kontaktstück und Klemmkörper, die direkt in
geradliniger Aufeinanderfolge (parallel zum Kabelverlauf) miteinander verbunden sind.
Verankert im unteren Jochbogen sind zwei weitere kompakte einteilige Doppelkontaktelemente,
bei denen ebenfalls Kontaktstücke und Klemmkörper in Reihe aber mit einem abgewinkelten
Verlauf, der von der Kabelachse wegführt, angeordnet sind, Dabei erfolgt die mechanische
und elektrische Verbindung der beiden Kontaktelemente mittels einer dazwischen liegenden
abgewinkelfen Leiterbrücke. Die Leiterbrücken, die für die unmittelbare mechanische
und elektrische Verbindung von Kontaktstück und Klemmkörper sorgen, sind so geformt,
daß die außerhalb des Klemmrings befindlichen Klemmkörper am Stammkabel vorbei in
den seitlichen Bereich des unteren oder oberen Jochbogens gerührt werden.
Die Klemmkörper besitzen jeweils ein Befestigungselement zur Fixierung und Kontaktierung
der Abzweigleiter.
[0014] Nach dem beschriebenen Aufbau der neuen Abzweigklemme befinden sich alle Kontaktstücke
zur Herstellung der elektrischen Verbindung mit dem Stammkabel innerhalb des Klemmrings.
Dagegen sind alle Klemmkörper zum Anschluß des Abzweigkabels außerhalb des Klemmrings
und vorzugsweise im Bereich des oberen Jochbogens angeordnet, so daß der Klemmvorgang
für alle Klemmstellen des Abzweigkabels ohne Schwierigkeiten von oben erfolgen kann.
Die Klemmkörper selbst können dabei auf eine Seite oder auf beide Seiten des Klemmrings
herausgeführt sein.
Zum Zwecke des Arbeitens unter Spannung sowie zur Erhöhung des Isoliervermögens können
zumindest die Klemmkörper der Doppelkontaktelemente mit Isoliermaterial ummantelt
werden.
[0015] Die Montage der Einzelelemente und die Verwendung von Isoliermitteln kann in bisher
üblicher Weise erfolgen. So werden beispielsweise die Doppelkontaktelemente mit dem
Kontaktstück-Teil in Isoliereinlagen oder Isolierschalen eingepreßt, die wiederum
mit der Innenwandung der beiden Jochbögen verankert werden.
Zur elektrischen Trennung der beiden benachbarten Kontaktstückc in einer Isolierschale
und zur vertikalen Beabstandung der Leiter des Stammkabels dienen Isolierstege.
Die Isolierummantelung der montierten Abzweigklemme kann durch Einbringen von Gießharz
erfolgen.
[0016] Mit der neuen Abzweigklemme kann auch ein T-Abgang realisiert werden. Dazu werden
die Klemmkörper um 90° nach oben gedreht angeordnet. In diesem Fall ist es möglich,
die oberen und die unteren Doppelkontaktelemente gleich zu gestalten, wobei jeweils
ein Klemmkörper auf der anderen Seite des Klemmringes herausgeführt wird.
[0017] Die Hauptvorteile der neuen Abzweigklemme bestehen darin, daß alle Klemmstellen von
einer Seite, der oberen leicht zugänglichen Seite, bedienbar sind.
Unter Beibehaltung des bewährten Grundaufbaus der Abzweigklemme mit zweiteiligem Klemmengehäuse
sind bei Realisierung der Erfindung in den Jochbögen keine Durchbrüche zur Aufnahme
von Kontaktstücken und Isoliereinlagen mehr erforderlich.
Dadurch können die Jochbögen des Klemmrings ohne mechanische Beeinträchtigung und
mit wesentlichen Fertigungsvorteilen aus stranggepreßtem Aluminium oder Kunststoff
hergestellt werden.
Mit der neuen Abzweigklemme können Abzweige realisiert werden, bei denen eine Lage
des Abzweigkabels zur Achse des Stammkabels sowohl parallel (0°) bis senkrecht (90°)
möglich ist.
[0018] Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Patentansprüche verwiesen. Einzelheiten,
Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen.
In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- die Gesamtansicht der neuen Abzweigklemme ohne Isolierung der Klemmkörper,
- Fig. 2
- die Vorderansicht dieser Abzweigklemme,
- Fig. 3
- die Doppelkontaktelemente des oberen Jochbogens und
- Fig. 4
- die Doppelkontaktelemente des unteren Jochbogens.
[0019] Fig. 1 und Fig. 2 veranschaulichen den Grundaufbau der neuen Abzweigklemme. Der Klemmring
bzw. das Klemmengehäuse 1 umfaßt den oberen Jochbogen 1.1 und den unteren Jochbogen
1.2, wobei die Jochbögen - abgesehen von den stirnseitigen Verbindungsstellen - keinerlei
weitere Durchbrüche oder Bohrungen mit der Folge der Schwächung des Jochquerschnittes
und damit der mechanischen Belastbarkeit aufweisen.
Die Jochbögen bestehen aus stranggepreßtem Aluminium.
[0020] Zum Anklemmen eines 4-adrigen Abzweigkabels sind vier Klemmstellen in Form der Doppelkontaktelemente
4 vorhanden, s.a. Fig. 3 und Fig. 4.
Jedes Doppelkontaktelement 4 besteht aus einer Reihenanordnung von Kontaktstück 2
und Klemmkörper 3.
[0021] Die Doppelkontaktelemente sind mit ihrem Kontaktstückteil 2 unter Zwischenschaltung
von Isolierschalen bzw. Isoliereinlagen 6.1 auf der Innenseite der Jochbögen 1.1,
1.2 befestigt. Zur isolierenden Beabstandung der auf der Innenseite der Jochbögen
1.1, 1.2 aufsitzenden Kontaktstücke 2 und zur Gewährleistung des Preßsitzes dient
der vertikale Isoliersteg 6.2.
[0022] Aus Fig. 1 deutlich erkennbar ist die Anordnung der Kontaktstücke 2, die zum Anschluß
des Stammkabels dienen, innerhalb des Klemmrings 1. Dadurch wird durch Verspannen
des Klemmrings 1 mittels der Verschraubungen 7 über das Eindringen der Zahnleisten
der Kontaktstücke 2 in die Leiter des Stammkabels der elektrische Kontakt hergestellt.
Mit diesem Verspannen des Klemmrings 1 nach Einlegung des Stammkabels werden auch
die vier Doppelkontaktelemente 4 zuverlässig fixiert, so daß die Leiter des Abzweigkabels
in die außerhalb des Klemmrings 1 befindlichen Klemmkörper 3 eingeführt und geklemmt
werden können.
Dabei werden die Abzweigkabelenden mittels Gewindestifte mit Innensechskant innerhalb
der Klemmkörper 3 fixiert.
[0023] Fig. 3 zeigt die beiden kompakt ausgeführten Doppelkontaktelemente 4 für den oberen
Jochbogen 1.1. Diese bestehen aus der unmittelbaren, mechanisch und elektrisch gekoppelten
Aneinanderreihung von Kontaktstück 2, das sich innerhalb des Klemmrings 1 befindet,
und von Klemmkörper 3, der außerhalb des Klemmrings 1 angeordnet ist.
[0024] Gegenstand von Fig. 4 sind die beiden Doppelkontaktelemente 4 zur Verankerung an
der Innenseite des unteren Jochbogens 1.2. Hier ist die Reihenanordnung von Kontaktstück
2 und Klemmkörper 3 durch eine zwischengeschaltete Kontaktbrücke 5 erweitert worden.
Durch die spezielle Geometrie der Kontaktbrücke 5 wird es möglich, die Klemmkörper
3 am Stammkabel vorbei in einen für die Montage leicht zugänglichen Bereich seitlich
und ggf. oberhalb des Stammkabels zu führen.
LISTE DER BEZUGSZEICHEN
[0025]
- 1
- Klemmring, Klemmengehäuse
1.1 oberer Jochbogen
1.2 unterer Jochbogen
- 2
- Kontaktstücke Stammkabel
- 3
- Klemmkörper Abzweigkabel
- 4
- Doppelkontaktelement
- 5
- Leiterbrücke
- 6
- Isolierschalen, Isoliereinlagen, Isolierstege
6.1 Isolierschale
6.2 Isolierstege
- 7
- Verschraubungen zum Verbinden der beiden Jochbögen des Klemmringes 1
1. Abzweigklemme für Niederspannungs-Energiekabel zur Herstellung einer elektrischen
Verbindung der Leiter des Stammkabels mit den Leitern des Abzweigkabels mit Umfassung
des Stammkabels durch ein zweiteiliges Klemmengehäuse (1) und in das Klemmengehäuse
eingelagerten Kontaktstücken (2), die im oberen und unteren Jochbogen so positioniert
sind, daß ihre mit Zähnen und/oder Zahnschneiden ausgestatteten Frontseiten auf die
einzelnen Leiter des Stammkabels weisen sowie den erforderlichen Isoliermitteln im
Klemmengehäuse (1) und zur Umhüllung des Klemmengehäuses/Klemmrings,
jedes der innerhalb und in der Ebene des Klemmrings (1) verteilt und im Bereich der
Jochbögen (1.1, 1.2) angeordneten Kontaktstücke (2) für den Anschluß an die Leiter
des Stammkabels ist in Reihenanordnung mit einem Klemmkörper (3) für den Anschluß
an einen Leiter des Abzweigkabels mechanisch und elektrisch verbunden,
dadurch gekennzeichnet dass diese Reihenanordnungen von Kontaktstücken (2) und Klemmkörpern (3) gerade oder abgewinkelt
in Richtung des Kabelverlaufs aus den Jochbögen (1.1, 1.2) herausgeführt sind und
damit alle Klemmkörper (3) zum Anschluß des Abzweigkabels seitlich und/oder oberhalb
des Stammkabels angeordnet sind.
2. Abzweigklemme nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß durch die Reihenanordnung von Kontaktstück (2) und Klemmkörper (3) kompakte einteilige
Doppelkontaktelemente (4) entstehen, die
a) bei der Verankerung an der Innenseite des oberen Jochbogens (1.1) aus der direkten
stirnseitigen Verbindung von Kontaktstück (2) und Klemmkörper (3) bestehen, die in
linearer Erstreckung vom Jochbogen (1.1) weg parallel zum Stammkabel verlaufen, wobei
am Klemmkörper (3) ein Befestigungselement zur Fixierung und Kontaktierung der Abzweigleiter
vorgesehen ist,
b) bei der Verankerung an der Innenseite des unteren Jochbogens (1.2) aus der Reihenanordnung
von Kontaktstück (2) und Klemmkörper (3) mit dazwischen liegender abgewinkelter, mechanisch
stabiler und elektrisch leitfähiger Leiterbrücke (5) bestehen, wobei die Leiterbrücke
(5) vom Stammkabel wegführend so ausgelenkt ist, daß der Zugang zum Klemmkörper (3)
von der gleichen Seite wie zu den Klemmkörper(3) des oberen Jochbogens (1.1) möglich
wird,
c) zumindest im Bereich der Leiterbrücken (5) und Klemmkörper (3) eine elektrische
Isolierung aufweisen.
3. Abzweigklemme nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß alle Klemmkörper (3) für den Anschluß des Abzweigkabels auf einer Seite des Klemmrings
(1) angeordnet oder auf beide Seiten des Klemmrings verteilt sind.
4. Abzweigklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß alle Klemmkörper (3) für den leicht zugänglichen Anschluß des Abzweigkabels außerhalb
des Klemmringes (1) im Bereich des oberen Jochbogens (1.1) positioniert sind.
5. Abzweigklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Jochbögen (1.1, 1.2) des Klemmrings (1) außerhalb der Verbindungsstellen keine
Durchbrüche aufweisen.
6. Abzweigklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Jochbögen (1.1, 1.2) aus stranggepreßtem Profil, vorzugsweise Aluminium ausgeführt
sind und Isoliereinlagen (6) zumindest zwischen den Kontaktstücken (2) und den Jochbögen
(1.1, 1.2) sowie zwischen den beiden nebeneinander auf der Innenseite eines jeden
Jochbogens aufsitzenden Kontaktstücken (2) vorgesehen sind.
7. Abzweigklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Realisierung eines T-Abgangs der Klemmkörper-Teil (3) des Doppelkontaktelementes
(4) um 90° nach oben gedreht angeordnet ist und die jeweils oberen und die jeweils
unteren Doppelkontaktelemente (4) identisch gestaltet und wechselseitig aus dem Klemmring
(1) herausgeführt sind.
1. Branch terminal for a low-voltage power cable for connecting the conductors of the
master cable to the conductors of the branch cable with enclosure of the master cable
by a two-part terminal housing (1) and provided with contact pieces (2) arranged in
the terminal housing, which are positioned in the upper and the lower yoke arches
such that their faces, provided with teeth and/or tooth cutting edges, point to the
various conductors of the master cable and with the necessary insulating means in
the terminal housing (1) and for the covering of the terminal housing/terminal ring,
whereby each of the contact pieces (2), distributed inside and in the plane of the
terminal ring (1) and arranged in the range of the yoke arches (1.1, 1.2), for connecting
to the conductors of the master cable is mechanically and electrically connected in
an in-line manner to a terminal body (3) for connecting to a conductor of the branch
cable
characterized in that these in-line arrangements of contact pieces (2) and terminal bodies (3) are led
out of the yoke arches (1.1, 1.2) straight or angled in direction of the run of the
cable and, therefore, all terminal bodies (3) are arranged at the sides and/or above
the master cable for connecting the branch cable.
2. Branch terminal to Claim 1
characterized in that due to the in-line arrangement of contact piece (2) and terminal body (3) compact
one-part double contact elements (4) are formed which
a) if anchored at the inner side of the upper yoke arch (1.1), consist of the direct
face-sided connection of contact piece (2) and terminal body (3), which run in linear
extension off from the yoke arch (1.1) parallel to the master cable, whereby at the
terminal body (3) a fastening element is provided for fixing and contacting the branch
conductors,
b) if anchored at the inner side of the lower yoke arch (1.2), consist of the in-line
arrangement of contact piece (2) and terminal body (3) with an angled, mechanically
stable and electrically conductive conductor bridge (5) arranged in-between, whereby
the conductor bridge (5) is displaced leading away from the master cable such that
the access to the terminal body (3) becomes possible from the same side like to the
terminal bodies (3) of the upper yoke arch (1.1),
c) are provided with an electrical insulation at least in the range of the conductor
bridges (5) and terminal bodies (3).
3. Branch terminal to Claim I or 2 characterized in that all terminal bodies (3) for connecting the branch table are arranged on one side
of the terminal ring (1) or distributed on both sides of the terminal ring.
4. Branch terminal to any of the Claims 1 to 3 characterized in that all terminal bodies (3) are positioned for the easily accessible connection of the
branch cable outside the terminal ring (1) in the range of the upper yoke arch (1.1).
5. Branch terminal to any of the Claims I to 4 characterized in that the yoke arches (1.1, 1.2) of the terminal ring (1) have no through holes outside
the connection points.
6. Branch terminal to any of the Claims I to 5 characterized in that the yoke arches (1.1, 1.2) are made of extruded profile, preferably aluminium, and
insulation inserts (6) are provided at least between the contact pieces (2) and the
yoke arches (1.1, 1.2) as well as between both contact pieces (2) sitting side by
side on the inner side of each yoke arch.
7. Branch terminal to any of the Claims 1 to 6 characterized in that for the realization of a T-branch the terminal body part (3) of the double contact
element (4) is arranged turned upwards by 90° and each lower and each upper double
contact elements (4) are configured identical and led out of the terminal ring (1)
at alternating sides.
1. Borne de dérivation pour câble d'énergie basse tension en vue d'établir une connexion
électrique des conducteurs du câble principal avec les conducteurs du câble de dérivation,
avec entourage du câble principal par un boîtier de borne (1) en deux parties et des
pièces de contact (2) logées dans le boîtier de borne qui sont positionnées dans l'arcade
supérieure et inférieure de telle manière que leurs faces frontales équipées de dents
et/ou de lames dentées sont dirigées vers les différents conducteurs du câble principal,
ainsi que les moyens isolants nécessaires dans le boîtier de borne (1) et pour envelopper
le boîtier de borne/l'anneau de serrage, chacune des pièces de contact (2) réparties
à l'intérieur et dans le plan de l'anneau de serrage (1) et disposées au niveau des
arcades (1.1, 1.2) pour le raccordement aux conducteurs du câble principal étant reliée
mécaniquement et électriquement en série à un corps de serrage (3) pour le raccordement
à un conducteur du câble de dérivation, caractérisée par le fait que ces dispositions en série de pièces de contact (2) et de corps de serrage (3) sont
menées hors des arcades (1.1, 1.2) en ligne droite ou de façon coudée en direction
du cheminement du câble et donc que tous les corps de serrage (3) pour le raccordement
du câble de dérivation sont situés sur le côté et/ou au-dessus du câble principal.
2. Borne de dérivation selon la revendication 1,
caractérisée par le fait qu'il résulte de la disposition en série de pièces de contact (2) et de corps de serrage
(3) des éléments de contact doubles (4) compacts en une pièce qui
a) pour l'ancrage sur la face intérieure de l'arcade supérieure (1.1) sont constitués
de la liaison frontale directe de la pièce de contact (2) et du corps de serrage (3)
qui en extension linéaire à partir de l'arcade (1.1) sont parallèles au câble principal,
un élément de fixation pour fixer et contacter les conducteurs de dérivation étant
prévu sur le corps de serrage (3),
b) pour l'ancrage sur la face intérieure de l'arcade inférieure (1.2) sont constitués
de la disposition en série de la pièce de contact (2) et du corps de serrage (3) avec
pont de conducteur (5) intermédiaire coudé, mécaniquement stable et électriquement
conducteur, le pont de conducteur (5) étant dévié en s'éloignant du câble principal
de telle manière que l'accès au corps de serrage (3) devient possible du même côté
qu'au corps de serrage (3) de l'arcade supérieure (1.1),
c) présentent une isolation électrique au moins au niveau des ponts de conducteur
(5) et corps de serrage (3).
3. Borne de dérivation selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée par le fait que tous les corps de serrage (3), pour le raccordement du câble de dérivation, sont
disposés d'un côté de l'anneau de serrage (1) ou répartis des deux côtés de l'anneau
de serrage.
4. Borne de dérivation selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée par le fait que, pour faciliter l'accès au raccordement du câble de dérivation, tous les corps de
serrage (3) sont positionnés à l'extérieur de l'anneau de serrage (1) au niveau de
l'arcade supérieure (1.1).
5. Borne de dérivation selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée par le fait que les arcades (1.1, 1.2) de l'anneau de serrage (1) ne présentent pas d'ouvertures
en dehors des points de jonction.
6. Borne de dérivation selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée par le fait que les arcades (1.1, 1.2) sont réalisées à partir de profilé extrudé, de préférence
en aluminium et que des inserts isolants (6) sont prévus au moins entre les pièces
de contact (2) et les arcades (1.1, 1.2) ainsi qu'entre les deux pièces de contact
(2) situées côte à côte sur la face intérieure de chaque arcade.
7. Borne de dérivation selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisée par le fait que pour réaliser une sortie en T, la partie corps de serrage (3) de l'élément de contact
double (4) est tournée de 90° vers le haut et que les éléments de contact doubles
(4) supérieurs et inférieurs sont chaque fois de forme identique et menés hors de
l'anneau de serrage (1) alternativement d'un côté et de l'autre.