[0001] Die Erfindung betrifft einen Schleifartikel mit den Merkmalen des Oberbegriffs der
unabhängigen Patentansprüche.
[0002] Schleifartikel in der Form von Schleifbändern sind bekannt. Dabei wird das Schleifmittel
auf einem flexiblen Träger aufgetragen. Bei flächigen Schleifartikeln, z.B. Schleifscheiben,
ist es ausserdem bekannt, als Trägermaterial Vulkanfiber zu verwenden.
[0003] Der Einsatz von geschlossenen Endlosbändern für Schleifzwecke, stellt besondere Bedingungen
an die Festigkeit des Trägermaterials. Dieses Trägermaterial dient als Basis für das
Schleifmittel, das mittels eines Binders auf dem Trägermaterial fixiert wird. Endlosbänder
werden meist auf Umlenkrollen geführt. Dort tritt eine Biege-Wechsel-Belastung des
Endlosbandes auf. Da der Radius der Umlenkrollen, um welche diese Endlosbänder an
diesen Endlospunkt geführt werden, gering sein kann und da das Band im Betrieb einer
ständigen Walkarbeit ausgesetzt ist, sind hier sowohl hohe Anforderungen an die Flexibilität
des Trägermaterials wie auch an dessen Stabilität gestellt.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile des Bekannten zu vermeiden,
insbesondere einen Schleifartikel in Form eines Schleifbandes zu schaffen, der hohe
Standzeiten hat und eine grosse Schleifleistung aufweist.
[0005] Die Erfindung löst diese Aufgabe entsprechend den Merkmalen des kennzeichnenden Teils
der unabhängigen Ansprüchen.
[0006] Der Schleifartikel weist ein Trägermaterial und ein Schleifmittel auf, das mittels
einem Binder auf dem Trägermaterial aufgebracht ist. Der Schleifartikel ist weiterhin
in Form eines in sich geschlossenen Endlosbandes ausgebildet. Erfindungsgemäss besteht
das Trägermaterial aus Vulkanfiber. Es hat sich herausgestellt, dass das Schleifmittel
und der Binder im Vergleich zu bekannten Endlosbändern eine hervorragende Haftung
auf Vulkanfiber aufweist.
[0007] Als Vulkanfiber wird ein Schichtpressstoff bezeichnet, der durch Pergamentieren ungeleimter
Papiere hergestellt wird (Römpp Chemielexikon, 9. Auflage, 1992, Seite 4964). Der
Herstellungsprozess der Vulkanfiber erlaubt eine Optimierung der physikalischen Eigenschaften
der Vulkanfiber hinsichtlich der jeweiligen Verwendung. Die Widerstandsfähigkeit der
Vulkanfiber gegenüber mechanischen Belastungen ermöglicht hohe Standzeiten. Gleichzeitig
bietet die Vulkanfiber einen guten Haftgrund für den Binder.
[0008] Bei einem Gewebematerial (Baumwolle, Polyester) als Trägermaterial kommt es aufgrund
der unebenen Oberfläche zu einer Blasenbildung, die durch eine Abscheidung von Wassertröpfchen
im Schleifmittelkorn-Binder-Gemisch während des Trocknungsprozesses hervorgerufen
wird. Hierdurch wird die Haftung des eingebetteten Schleifmittelkorns auf dem Trägermaterial
verringert. Zudem zeigen sowohl Baumwoll- als auch Polyestergewebe eine grössere Längendehnung
als die Vulkanfiber. Polyesterfilm als Trägermaterial hingegen weist nur eine eingeschränkte
Temperaturbeständigkeit und weiterhin eine eingeschränkte Haftung des Schleifmittels
auf dem Trägermaterial auf. Papier als Trägermaterial hat den Nachteil einer geringen
Festigkeit sowie einer geringeren Einreissund Weiterreissfestigkeit. Gegenüber diesen
Trägermaterialien hat die Vulkanfiber bessere Materialeigenschaften bei der Verwendung
als flächiges Schleifmittel für planare Oberflächen.
[0009] Gemäss einem bevorzugten Ausführungsbeispiel beträgt die Materialstärke der Vulkanfiber
als Trägermaterial weniger als 0,6 mm.
[0010] Bevorzugt wird Vulkanfiber mit einer Materialstärke zwischen 0,25 und 0,5 mm und
besonders bevorzugt wird Vulkanfiber mit 0,38 und 0,44 mm Materialstärke. Diese ausgewählte
Materialstärke der Vulkanfiber, die bislang bei Schleifmitteln noch nie eingesetzt
wurde, führt zu einer ausreichenden Flexibilität des Trägermaterials und erlaubt daher
den Einsatz auch bei Umlenkungspunkten mit besonders geringen Radien. Gleichzeitig
gewährleistet diese Materialstärke eine ausreichende Stabilität.
[0011] Eine weitere bevorzugte Ausführung des Schleifartikels weist ein Flächengewicht des
eingesetzten Vulkanfiber-Materials zwischen 350 und 750 g/m
2 auf. Bevorzugt beträgt das Flächengewicht des Trägermaterials aus Vulkanfiber zwischen
400 und 600 g/m
2 und idealerweise hat das Trägermaterial ein Flächengewicht von 450 bis 540 g/m
2. Das Flächengewicht stellt ein Indikator für die Dichte des Trägermaterials dar und
ist im Hinblick auf die Flexibilität und Stabilität des Materials relevant.
Gemäss einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel wird ein Vulkanfiber-Material
eingesetzt, dessen Lagenzusammenhalt in der Längs- und/oder Querrichtung über 800
cN/cm beträgt. In der Regel ist das Vulkanfiber-Material mehrschichtig aus einzelnen
Lagen zusammengesetzt. Für die Ermittlung des Lagenzusammenhaltes wird ein Schichtpaket
mittig zur Stapelung aufgeweitet und mittels entsprechender Vorrichtungen kontinuierlich
bis zum Verlust des Lagenzusammenhaltes auseinandergezogen.
[0012] Vulkanfiber wird auf Rollen gewickelt, gelagert und geliefert. Dabei ist eine Orientierung
des Materials in der Krümmung der Rolle zu beobachten. Es hat sich herausgestellt,
dass durch gezielte Auswahl der Ausrichtung des Vulkanfiber-Trägermaterials in Längsrichtung
bei der Herstellung von Endlosbändern bzw. beim Beschichten mit Schleifmittel, (bezogen
auf die Wickelrichtung auf der Transportrolle) besonders gute Resultate erzielt werden
können.
[0013] Eine besondere Ausführung des Schleifartikels zeichnet sich durch die Anordnung der
Vulkanfiber in der Weise aus, dass die Bewegungsrichtung des Endlosbandes mit der
Wickelrichtung der gerollten Vulkanfiber und damit der Krümmungsrichtung der auf Rollen
gelagerten Vulkanfiber übereinstimmt. Als Bewegungsrichtung ist dabei diejenige definiert,
die dem Band durch das verwendete Bandschleifgerät vorgegeben wird. Diese Ausrichtung
der Vulkanfiber erhöht die Flexibilität des Trägermaterials und gewährleistet die
erfindungsgemässe Verwendung.
[0014] Die Herstellung von Schleifbändern, die eine grössere Breite als die Breite des unbeschichteten
Vulkanfiber-Materials besitzen, kann unter Erhalt der Flexibilität auch durch ein
Aneinandersetzen von Segmenten des Vulkanfiber-Materials erfolgen.
[0015] Eine besonders bevorzugte Ausführung des Schleifartikels besteht darin, dass die
Vulkanfiber auf ihrer im aufgewickelten Zustand aussen liegenden Oberseite beschichtet
ist.
[0016] Einzig Papier und Vulkanfiber erlauben eine Universalverbindung zweier Enden ohne
jegliche Überdicke. Als Überdicke wird diejenige Materialstärke bezeichnet, die bei
einer überlappenden Verbindung zweier Enden der Schleifmittelbahn die Differenz zur
einfachen Lage der Schleifmittelbahn des Trägermaterials bildet. Eine überlappende
Verbindung ohne eine gleichzeitige, erhebliche Reduktion der Materialstärke führt,
wenn beispielsweise ein Polyestergewebe oder Baumwollgewebe zu einem Endlosband verbunden
wird, zu einer Überdicke.
[0017] Bei einer solchen Überdicke erhebt sich der Schleifmittelbelag an der Verbindungsstelle
über die Höhe des übrigen Bandes. Hierdurch kommt es zu Beeinträchtigungen beim Schleifprozess.
[0018] Eine Ausführung des Schleifartikels weist wenigstens eine Verbindungsstelle des Endlosbandes
auf, die durch zwei oder mehr angeschrägte oder angeschliffene Stirnflächen gebildet
wird (Typ 1-Verbindung). Die angeschrägten oder angeschliffenen Stirnflächen können
verklebt werden.
[0019] Eine weitere Ausführung des Schleifartikels weist wenigstens eine Verbindungsstelle
des Endlosbandes auf, die durch zwei oder mehr Stirnflächen des bandförmigen Trägermaterials
gebildet wird. Die Stirnflächen bezeichnen Flächen, die senkrecht zur Oberfläche geschnitten
sind und stumpf aufeinanderstossen und mit einer Folie verklebt sind (Typ 3-Verbindung).
Damit kann das Trägermaterial mittels einer einfachen Bearbeitung beispielsweise eines
Schneideprozesses auf die jeweils erforderliche Länge gebracht werden. Die Stirnflächen
verlaufen bevorzugt schräg zur Längsrichtung des Endlosbandes.
[0020] Diese Anordnung der Verbindungsstelle hat den Vorteil, dass beim Einsatz dieses Schleifartikels
die Verbindungsstelle jeweils nur partiell belastet wird und damit das Endlosband
einer geringeren Belastung ausgesetzt wird.
[0021] In einer alternativen Ausführungsform enthält der Schleifartikel ein Trägermaterial
und ein Schleifmittel, welches mittels eines Binders auf dem Trägermaterial fixiert
ist. Dieser Schleifartikel hat die Form eines in sich geschlossenen Endlosbandes.
Das Trägermaterial ist derart ausgewählt, dass das Trägermaterial eine minimale Zugfestigkeit
in der Querrichtung von mehr als 47,5 N/mm
2 aufweist. Zugleich weist dieses Trägermaterial in der Längsrichtung eine Zugfestigkeit
von mindestens 84 N/mm
2 auf.
[0022] Die Erfindung wird im Folgenden in einem Ausführungsbeispiel und anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung des Schleifartikels in Form eines Endlosbandes mit
einer Verbindungsstelle,
- Figur 2a
- einen Ausschnitt des Schleifartikels im Bereich der Verbindungsstelle vom Typ 3,
- Figur 2b
- einen Ausschnitt des Schleifartikels im Bereich einer Verbindungsstelle vom Typ 1,
- Figur 3
- die Querbeziehung zwischen der Bewegungsrichtung des Endlosbandes und der Wickel-
zur Krümmungsrichtung des Vulkanfiber-Trägermaterials, und
- Figur 4
- die schematische Vorgehensweise beider Herstellung von Segmentschleifbändern.
[0023] Figur 1 zeigt ein erfindungsgemässes Schleifband 1. Das Schleifband 1 besteht aus
einem Träger 2, der mit einer Mischung 3 von Korund und Zirkonkorund als Schleifmittelkorn
(Grösse 36) in einem Phenol-Formaldehyd-Bindersystem beschichtet wurde. Der Träger
2 ist eine Vulkanfiber der Firma Sachsenröder mit einer Nenndicke von 0,38 (entspricht
einer Dicke von 0,41 mm +/- 5%) in einer Länge von 2,5 m und einer Breite von 5 cm.
Zur Herstellung eines Endlosbandes wurde aus einer Bahn des beschichteten Schleifartikels
ein entsprechend langes Stück herausgeschnitten. Die Enden mit den Querseiten 7 des
Bandstückes wurden zu einer Verbindungsstelle 4 zusammengefügt.
[0024] Jeweils unterschiedliche Ausführungsformen der Verbindungsstelle 4 zeigen die Figuren
2a und 2b. Bei einer Verbindungsstelle 4 vom Typ 3 (siehe Fig. 2a) stossen die beiden
Stirnseiten 7 stumpf aufeinander und werden durch eine auf ;der Rückseite 6 des Trägermaterials
2 angebrachte Klebefolie 8 miteinander verklebt. Weiterhin verläuft die Verbindungsstelle
4 schräg zur Bewegungsrichtung 9 des Schleifbandes.
[0025] Die Stirnseiten 7 sind bei einer Verbindungsstelle 4 vom Typ 1 (siehe Fig. 2b) angeschrägt
bzw. angeschliffen und die jeweils entgegengesetzten Stirnseiten 7 werden direkt miteinander
ohne eine Überdicke verklebt.
[0026] Zur Ermittlung der Standzeit wurde ein Stahlrohr (St35) mit den Dimensionen (Ø 90
mm, Wandstärke 1,5 mm, Länge 1000 mm) mit einem Anstellwinkel von 15° auf eine Kontaktrolle
aufgedrückt. Die Kontaktrolle wies eine Verzahnung mit einem Winkel von 45°, eine
Nutenbreite von 7 mm, eine Nutentiefe von 10 mm, eine Stegbreite von 11 mm und eine
Härte von 65 Shore A auf.
[0027] Tabelle 1 gibt die Messdaten des Vulkanfiberbandes sowie zweier Vergleichsbänder
wieder.
Tabelle 1:
| Bestimmung der Standzeiten |
| |
t1 |
Δm* |
| Vulkanfiber |
600 |
2,6% |
| Polyester |
420 |
17,8% |
| Baumwollgewebe |
300 |
11,3% |
| t1: Messzeit in Sekunden; sofern Schleifmittel bis auf Trägermaterial abgetragen worden
ist, wurde die Messung vorzeitig beendet. |
| Δm*: prozentualer Gewichtsverlust an Schleifmittel aufgrund von Abrieb (bezogen auf
ursprüngliches Gewicht) |
[0028] Die Vulkanfiber als Trägermaterial 2 zeigt eine erheblich bessere Standfestigkeit
als die beiden Vergleichs-Trägermaterialien. Dies zeigt sich einerseits in der deutlich
längeren Anwendungsdauer des Vulkanfiberbandes, das eine um 45% bzw. 100% längere
Messzeit gegenüber Polyester- bzw. Baumwollgewebe aufweist. Massgebend für die Bestimmung
der Messzeit ist der Zeitpunkt, an dem das Schleifmittelkorn-Binder-System 3 bis auf
das Trägermaterial 2 abgetragen ist. Im Falle des Vulkanfiberbandes wurde die Messzeit
bereits vor Erreichen des vollständigen Abriebes beendet. Eine ähnliche Situation
vermittelt auch der jeweils gemessene Gewichtsverlust an Schleifmittel, der durch
Messen des Bandes vor und nach der Versuchsmessung ermittelt wurde. Auch hier weist
die Vulkanfiber gegenüber Polyester- bzw. Baumwollgebe ausserordentlich gute Werte
für den Schleifmittelverlust auf.
[0029] Den Zusammenhang zwischen der Abwickelrichtung 10 des ursprünglichen Vulkanfiberbandes
und der Arbeitsrichtung bzw. der Krümmung des Schleifbandes 1 stellt die Figur 3 anschaulich
dar. Bei der Produktion des Schleifbandes wird beim Abwickeln der Vulkanfiber die
Krümmung bzw. Bewegungsrichtung 10 in identischer Weise auf das Schleifband bzw. dessen
Bewegungsrichtung 9 übertragen. Dies bedeutet, dass die auf der unbehandelten Vulkanfiberrolle
innenliegende Seite auch beim fertiggestellten Schleifband auf der Innenseite des
Bandes zu liegen kommt. Aufgrund dieser Vorgehensweise wird das Vulkanfiberband während
des Produktionsprozesses nicht über die Massen beansprucht und weist eine verbesserte
Standzeit auf.
[0030] Für die Herstellung von Schleifbändern, die eine grössere Breite als die des ursprünglichen
Vulkanfiberbandes 2 aufweisen sollen, wird - wie in Figur 4 gezeigt - jeweils ein
Segment aus der mit Schleifkorn beschichteten Vulkanfiberbahn herausgeschnitten und
mehrere dieser Segmente an den Verbindungsstellen 4 aneinandergesetzt. Die Segmente
können mit einer Klebefolie 8 auf der Rückseite ähnlich wie in Figur 2b gezeigt verklebt
werden. Die Segmente können aber auch ähnlich Figur 2b in einer Anschrägung überdickenfrei
miteinander verklebt werden. Nach Erreichen der gewünschten Länge werden die so verbundenen
Segmente zu einem in sich geschlossenen Endlosband 1 an einer weiteren Verbindungsstelle
4 zusammengefügt.
1. Schleifartikel (1) mit einem Trägermaterial (2) und einem Schleifmittel (3), das mittels
eines Bindemittels auf dem Trägermaterial (2) aufgebracht ist, in Form eines in sich
geschlossenen Endlosbandes, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (2) aus Vulkanfiber besteht.
2. Schleifartikel (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialstärke des Trägermaterials (2) weniger als 0,60 mm, bevorzugt zwischen
0,25 und 0,50 mm und besonders bevorzugt zwischen 0,38 und 0,44 beträgt.
3. Schleifartikel (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächengewicht des Trägermaterials zwischen 350 und 750 g/m2, bevorzugt zwischen 400 und 600 g/m2 und besonders bevorzugt zwischen 450 und 540 g/m2 beträgt.
4. Schleifartikel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagenzusammenhalt in Längs- (10) und/oder Querrichtung (11) der Vulkanfibern
800 cN/cm ist.
5. Schleifartikel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem Vulkanfiber-Trägermaterial,
das auf Rollen aufgewickelt und derart gelagert wird, dass das Trägermaterial in der
Krümmungsrichtung der Rolle gekrümmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vulkanfiber derart angeordnet ist, dass die Bewegungsrichtung (9) des in sich
geschlossenen Endlosbandes (1) der Wickelrichtung der aus einer Rolle abgewikkelten
Vulkanfiber entspricht.
6. Schleifartikel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit einem Vulkanfiber-Trägermaterial,
das auf Rollen aufgewickelt und derart gelagert wird, dass das Trägermaterial in der
Krümmungsrichtung der Rolle gekrümmt ist, dadruch gekennzeichnet, dass die Vulkanfiber auf derjenigen Oberseite (5) mit Schleifmittel (3) beschichtet
ist, die bei der auf eine Rolle gewickelten Trägermaterial (2) nach aussen gerichtet
ist.
7. Schleifartikel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das in sich geschlossene Endlosband mindestens eine Verbindungsstelle (4) aufweist,
an der die Stirnflächen (7) des bandförmigen Trägermaterials (2) stumpf aneinanderstossen
und dass die Stirnflächen (7) des Trägermaterials (2) auf der Rückseite (6) des Trägermaterials
(2) durch eine Klebefolie (8) verstärkt sind.
8. Schleifartikel (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Verbindungsstellen (4) des in sich geschlossenen Endlosbandes
schräg zur Bewegungsrichtung (9) des Endlosbandes (1) ausgerichtet ist.
9. Schleifartikel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das in sich geschlossene Endlosband mindestens eine Verbindungsstelle (4) aufweist,
an der die Stirnflächen (7) des bandförmigen Trägermaterials (2) angeschrägt oder
angeschliffen sind und dass die angeschrägten oder angeschliffenen Stirnflächen (7)
des Trägermaterials (2) überdickenfrei miteinander verbunden sind.
10. Schleifartikel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem Vulkanfiber-Trägermaterial,
das auf Rollen aufgewickelt und derart gelagert wird, dass das Trägermaterial in der
Krümmungsrichtung der Rolle gekrümmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vulkanfiber derart angeordnet ist, dass das in sich geschlossene Endlosband (1)
eine Bewegungsrichtung quer zur Wickelrichtung der aus einer Rolle abgewickelten Vulkanfiber
aufweist.
11. Schleifartikel (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Verbindungsstelle (4) des in sich geschlossenen Endlosbandes der
Seitenfläche des Trägermaterials (2) entspricht und dass diese Seitenflächen stumpf
aneinanderstossen und an der Rückseite des Trägermaterials mit einer Klebefolie (8)
verbunden sind.
12. Schleifartikel (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen des Trägermaterials (2) angeschrägt oder angeschliffen sind und
diese angeschrägten oder angeschliffenen Seitenflächen überdickenfrei miteinander
verbunden sind.
13. Schleifartikel (1) bestehend aus einem Trägermaterial (2) und einem Schleifmittel
(3), das mittels eines Bindermittels auf dem Trägermaterial (2) aufgebracht ist, in
Form eines in sich geschlossenen Endlosbandes gekennzeichnet dadruch, dass das Trägermaterial (2) eine mindestens minimale Zugfestigkeit in Querrichtung
des Trägermaterials (2) von 47,5 N/mm2 aufweist und das Trägermaterial in Längsrichtung (10) mindestens eine Zufgestigkeit
von 84 N/mm2 aufweist.